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Stuttgart

Dieser Artikel behandelt die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. Zu weiteren Bedeutungen siehe Stuttgart (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Stuttgart
Stuttgart
Deutschlandkarte, Position der Stadt Stuttgart hervorgehoben

Koordinaten: 48° 47′ N, 9° 11′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Höhe: 247 m ü.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Stuttgart
Stuttgart
Deutschlandkarte, Position der Stadt Stuttgart hervorgehoben

Koordinaten: 48° 47′ N, 9° 11′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Höhe: 247 m ü. NHN
Fläche: 207,35 km2
Einwohner: 634.830 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 3062 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 70173-70619
Vorwahl: 0711
Kfz-Kennzeichen: S
Gemeindeschlüssel: 08 1 11 000
Stadtgliederung: 23 Stadtbezirke
mit 152 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung: Marktplatz 1
70173 Stuttgart
Website: www.
2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 3062 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 70173-70619
Vorwahl: 0711
Kfz-Kennzeichen: S
Gemeindeschlüssel: 08 1 11 000
Stadtgliederung: 23 Stadtbezirke
mit 152 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung: Marktplatz 1
70173 Stuttgart
Website: www.stuttgart.de
Oberbürgermeister: Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen)
Lage der Stadt Stuttgart in Baden-Württemberg
Karte
Über dieses Bild
Das für Öffentlichkeitsarbeit verwendete Logo der Stadt Stuttgart
Stuttgarter Schloßplatz am Morgen
Arkadenhof im Alten Schloss
Typisch hügeliges Stadtbild am Stuttgarter Talkessel: Blick auf die Karlshöhe

Stuttgart (Zum Anhören bitte klicken! ['ʃtʊtɡart]) ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg und mit 634.
de
Oberbürgermeister: Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen)
Lage der Stadt Stuttgart in Baden-Württemberg
Karte
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Stuttgarter Schloßplatz am Morgen
Arkadenhof im Alten Schloss
Typisch hügeliges Stadtbild am Stuttgarter Talkessel: Blick auf die Karlshöhe

Stuttgart (Zum Anhören bitte klicken! ['ʃtʊtɡart]) ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg und mit 634.
de
Oberbürgermeister: Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen)
Lage der Stadt Stuttgart in Baden-Württemberg
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Stuttgarter Schloßplatz am Morgen
Arkadenhof im Alten Schloss
Typisch hügeliges Stadtbild am Stuttgarter Talkessel: Blick auf die Karlshöhe

Stuttgart (Zum Anhören bitte klicken! ['ʃtʊtɡart]) ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg und mit 634.
de
Oberbürgermeister: Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen)
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Arkadenhof im Alten Schloss
Typisch hügeliges Stadtbild am Stuttgarter Talkessel: Blick auf die Karlshöhe

Stuttgart (Zum Anhören bitte klicken! ['ʃtʊtɡart]) ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg und mit 634.830 Einwohnern (31. Dezember 2018) dessen größte Stadt. Die sechstgrößte Stadt Deutschlands bildet das Zentrum der rund 2,8 Millionen Einwohner zählenden Region Stuttgart, einem der größten Ballungsräume Deutschlands.
Die sechstgrößte Stadt Deutschlands bildet das Zentrum der rund 2,8 Millionen Einwohner zählenden Region Stuttgart, einem der größten Ballungsräume Deutschlands. Zudem ist sie Kernstadt der europäischen Metropolregion Stuttgart (etwa 5,3 Millionen Einwohner), der fünftgrößten in Deutschland. Stuttgart hat den Status eines Stadtkreises und ist in 23 Bezirke gegliedert. Stuttgart hat den Status eines Stadtkreises und ist in 23 Bezirke gegliedert. Als Sitz der baden-württembergischen Landesregierung und des Landtags sowie zahlreicher Landes- und einiger Bundesbehörden ist Stuttgart das politische Zentrum des Landes. Als Sitz der baden-württembergischen Landesregierung und des Landtags sowie zahlreicher Landes- und einiger Bundesbehörden ist Stuttgart das politische Zentrum des Landes. Es ist Sitz des Regierungspräsidiums Stuttgart, das den gleichnamigen Regierungsbezirk verwaltet. In Stuttgart tagt das Regionalparlament der Region Stuttgart, einer der drei Regionen im Regierungsbezirk Stuttgart. In Stuttgart tagt das Regionalparlament der Region Stuttgart, einer der drei Regionen im Regierungsbezirk Stuttgart. Darüber hinaus ist Stuttgart Sitz des evangelischen Landesbischofs von Württemberg und Teil der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Stadt ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort und Finanzplatz.. Die Stadt ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort und Finanzplatz. Sie ist bekannt als Heimat der deutschen Automobilfirmen Daimler und Porsche, andererseits für die deutschlandweit häufigste Überschreitung des Feinstaubgrenzwertes und den staureichsten deutschen Ballungsraum. Sie ist bekannt als Heimat der deutschen Automobilfirmen Daimler und Porsche, andererseits für die deutschlandweit häufigste Überschreitung des Feinstaubgrenzwertes und den staureichsten deutschen Ballungsraum.

Das Stuttgarter Stadtbild wird durch viele Anhöhen, teilweise Weinberge, Täler wie den Stuttgarter Talkessel und das Neckartal, Grünanlagen, wie den Rosensteinpark, Schlossgarten, Höhenpark, sowie eine dichte urbane Bebauung mit hohem Anteil von Nachkriegsbauten, diversen Baudenkmälern, Kirchbauten und einigen Hochhäusern geprägt.


Das Stuttgarter Stadtbild wird durch viele Anhöhen, teilweise Weinberge, Täler wie den Stuttgarter Talkessel und das Neckartal, Grünanlagen, wie den Rosensteinpark, Schlossgarten, Höhenpark, sowie eine dichte urbane Bebauung mit hohem Anteil von Nachkriegsbauten, diversen Baudenkmälern, Kirchbauten und einigen Hochhäusern geprägt.
Inhaltsverzeichnis

1 Geographie
1.


Das Stuttgarter Stadtbild wird durch viele Anhöhen, teilweise Weinberge, Täler wie den Stuttgarter Talkessel und das Neckartal, Grünanlagen, wie den Rosensteinpark, Schlossgarten, Höhenpark, sowie eine dichte urbane Bebauung mit hohem Anteil von Nachkriegsbauten, diversen Baudenkmälern, Kirchbauten und einigen Hochhäusern geprägt.
Inhaltsverzeichnis

1 Geographie
1.1 Geographische Lage
1.2 Raumplanung
1.3 Nachbargemeinden
1.4 Stadtgliederung
1.5 Klima
1.6 Natur
2 Bevölkerung
2.
6 Natur
2 Bevölkerung
2.1 Einwohnerentwicklung
2.2 Wohnsituation
2.3 Sprache
3 Religionen und Weltanschauungen
3.1 Konfessionsstatistik
3.2 Evangelische Kirchen
3.
2 Evangelische Kirchen
3.3 Römisch-katholische Kirche
3.4 Orthodoxe Kirchen
3.5 Weitere christliche Glaubensrichtungen
3.6 Judentum
3.7 Islam
3.8 Andere Religions- und Weltanschauungen
4 Geschichte
4.
8 Andere Religions- und Weltanschauungen
4 Geschichte
4.1 Stuttgart in römischer Zeit
4.2 Stuttgart in der Völkerwanderungszeit und im frühen Mittelalter
4.3 Gründung des Gestüts im 10..
3 Gründung des Gestüts im 10. Jahrhundert
4.4 Erhebung zur Stadt um 1220
4.5 Residenz des Herzogtums Württemberg
4.6 Hauptstadt des Königreichs Württemberg
4.7 Hauptstadt des Volksstaates Württemberg
4.
7 Hauptstadt des Volksstaates Württemberg
4.8 Zentrum im NS-Gau Württemberg-Hohenzollern
4.9 Nachkriegsentwicklungen
4.10 Hauptstadt des Landes Baden-Württemberg
4.11 Eingemeindungen
5 Politik
5.1 Gemeinderat
5.
11 Eingemeindungen
5 Politik
5.1 Gemeinderat
5.2 Stadtoberhäupter
5.3 Jugendräte
5.4 Wappen
5.5 Städtepartnerschaften
6 Kultur und Sehenswürdigkeiten
6.1 Oper, Theater und Ballett
6.
1 Oper, Theater und Ballett
6.2 Museen
6.3 Bibliotheken und Archive
6.4 Musik
6.5 Bauwerke
6.5.1 Brücken
6.5.2 Industriebauwerke
6.5.3 Kirchen
6.
3 Kirchen
6.5.4 Schlösser
6.5.5 Stäffele
6.5.6 Tunnel
6.5.6.1 Straßentunnel
6.5.6.2 Eisenbahntunnel
6.5.6.3 Stadtbahntunnel
6.
3 Stadtbahntunnel
6.5.7 Türme und Hochhäuser
6.5.8 Weißenhofsiedlung und Kochenhofsiedlung
6.5.9 Weitere Bauwerke
6.5.10 Skulpturen
6.6 Parkanlagen und Gewässer
6.
6 Parkanlagen und Gewässer
6.6.1 Parkanlagen
6.6.2 Friedhöfe
6.6.3 Gewässer
6.6.4 Mineralbäder (städtisch)
6.7 Regelmäßige Veranstaltungen
6.8 Andere Sehenswürdigkeiten
7 Sport
7.
7 Regelmäßige Veranstaltungen
6.8 Andere Sehenswürdigkeiten
7 Sport
7.1 Sportstätten
7.2 Sportereignisse
7.3 Sportvereine
8 Wirtschaft und Infrastruktur
8.1 Ortsansässige Unternehmen
8.2 Strom- und Gasversorgung
8.
2 Strom- und Gasversorgung
8.3 Wasserversorgung
9 Verkehr
9.1 Flugverkehr
9.2 Eisenbahn
9.3 Öffentlicher Nahverkehr
9.4 Straßenverkehr
9.4.1 Autobahnen
9.
4 Straßenverkehr
9.4.1 Autobahnen
9.4.2 Bundesstraßen
9.4.3 Historische Straßennamen
9.4.4 Luftverschmutzung und Maßnahmen zur Luftreinhaltung
9.5 Schiffsverkehr
10 Medien
11 Bildung und Forschung
11.
5 Schiffsverkehr
10 Medien
11 Bildung und Forschung
11.1 Hochschulen
11.1.1 Öffentliche Hochschulen
11.1.2 Private Hochschulen
11.2 Außeruniversitäre Forschungsinstitute
11.3 Weitere Schulen
11.
2 Außeruniversitäre Forschungsinstitute
11.3 Weitere Schulen
11.4 Standort der ersten Waldorfschule
12 Öffentliche Einrichtungen
12.1 Militärische Einrichtungen
12.2 Sonstige Einrichtungen
12.3 Soziale Einrichtungen
13 Persönlichkeiten
13.
2 Sonstige Einrichtungen
12.3 Soziale Einrichtungen
13 Persönlichkeiten
13.1 Ehrenbürger
13.2 Söhne und Töchter der Stadt
13.3 Bekannte Einwohner
14 Kulinarische Spezialitäten
15 Stuttgart als Namensgeber
16 Panoramafotos
17 Siehe auch
18 Literatur
19 Weblinks
20 Einzelnachweise

Geographie
Geographische Lage
Blick von der Weinsteige zum Höhenpark Killesberg

Stuttgart (im lokalen schwäbischen Dialekt Schduagerd) liegt im Zentrum des Landes Baden-Württemberg.
3 Bekannte Einwohner
14 Kulinarische Spezialitäten
15 Stuttgart als Namensgeber
16 Panoramafotos
17 Siehe auch
18 Literatur
19 Weblinks
20 Einzelnachweise

Geographie
Geographische Lage
Blick von der Weinsteige zum Höhenpark Killesberg

Stuttgart (im lokalen schwäbischen Dialekt Schduagerd) liegt im Zentrum des Landes Baden-Württemberg.
3 Bekannte Einwohner
14 Kulinarische Spezialitäten
15 Stuttgart als Namensgeber
16 Panoramafotos
17 Siehe auch
18 Literatur
19 Weblinks
20 Einzelnachweise

Geographie
Geographische Lage
Blick von der Weinsteige zum Höhenpark Killesberg

Stuttgart (im lokalen schwäbischen Dialekt Schduagerd) liegt im Zentrum des Landes Baden-Württemberg. Die Kernstadt befindet sich „zwischen Wald und Reben” im „Stuttgarter Kessel”, einem vom nordostwärts dem Neckar zufließenden Nesenbach und seinen Nebenbächen, vor allem dem Vogelsangbach, durchflossenen Talkessel.
Die Kernstadt befindet sich „zwischen Wald und Reben” im „Stuttgarter Kessel”, einem vom nordostwärts dem Neckar zufließenden Nesenbach und seinen Nebenbächen, vor allem dem Vogelsangbach, durchflossenen Talkessel. Die Stadtteile reichen im Norden bis in das Neckarbecken, im Westen bis in den Glemswald und auf das Gäu, im Osten bis zu den Ausläufern des Schurwaldes und im Süden bis auf die Filderebene und zu den Ausläufern des Schönbuchs. Die Stadtteile reichen im Norden bis in das Neckarbecken, im Westen bis in den Glemswald und auf das Gäu, im Osten bis zu den Ausläufern des Schurwaldes und im Süden bis auf die Filderebene und zu den Ausläufern des Schönbuchs. Im Südosten fließt der Neckar bei den Stadtbezirken Hedelfingen/Obertürkheim von Esslingen am Neckar kommend in das Stadtgebiet und verlässt es im Stadtbezirk Mühlhausen im Nordosten wieder. Im Südosten fließt der Neckar bei den Stadtbezirken Hedelfingen/Obertürkheim von Esslingen am Neckar kommend in das Stadtgebiet und verlässt es im Stadtbezirk Mühlhausen im Nordosten wieder.

Das Stadtgebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von fast 350 m, was eine Besonderheit unter den Großstädten darstellt: die Höhe reicht von 207 m ü.


Das Stadtgebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von fast 350 m, was eine Besonderheit unter den Großstädten darstellt: die Höhe reicht von 207 m ü. NN bei der Neckarschleuse Hofen bis 549 m auf der Bernhartshöhe nahe dem Autobahnkreuz Stuttgart. Zu den markantesten Erhebungen gehören der Birkenkopf (511 m) am Rand des Talkessels, der Württemberg (411 m) über dem Neckartal und der Grüne Heiner (395 m) an der nordwestlichen Stadtgrenze.
Zu den markantesten Erhebungen gehören der Birkenkopf (511 m) am Rand des Talkessels, der Württemberg (411 m) über dem Neckartal und der Grüne Heiner (395 m) an der nordwestlichen Stadtgrenze.

Der Württemberg mit Grabkapelle

Blick auf Stuttgart vom 511 m hohen Birkenkopf

Neckar bei Hedelfingen und Obertürkheim

Weinbau in Steillage am Cannstatter Zuckerle

Luftaufnahme von 2018

Siehe auch: Historische Stuttgart-Stadtpläne
Raumplanung
Region Stuttgart

Die Stadt Stuttgart ist eines von 14 Oberzentren in Baden-Württemberg.


Der Württemberg mit Grabkapelle

Blick auf Stuttgart vom 511 m hohen Birkenkopf

Neckar bei Hedelfingen und Obertürkheim

Weinbau in Steillage am Cannstatter Zuckerle

Luftaufnahme von 2018

Siehe auch: Historische Stuttgart-Stadtpläne
Raumplanung
Region Stuttgart

Die Stadt Stuttgart ist eines von 14 Oberzentren in Baden-Württemberg.


Der Württemberg mit Grabkapelle

Blick auf Stuttgart vom 511 m hohen Birkenkopf

Neckar bei Hedelfingen und Obertürkheim

Weinbau in Steillage am Cannstatter Zuckerle

Luftaufnahme von 2018

Siehe auch: Historische Stuttgart-Stadtpläne
Raumplanung
Region Stuttgart

Die Stadt Stuttgart ist eines von 14 Oberzentren in Baden-Württemberg. Sie ist das Oberzentrum der Region Stuttgart, die ihrerseits mit der Stadt Stuttgart und ihren fünf Landkreisen insgesamt 2,67 Millionen Einwohner beherbergt.
Sie ist das Oberzentrum der Region Stuttgart, die ihrerseits mit der Stadt Stuttgart und ihren fünf Landkreisen insgesamt 2,67 Millionen Einwohner beherbergt.

Im Bereich des Oberzentrums Stuttgart (Region Stuttgart) liegen folgende Mittelzentren:

Backnang, Bietigheim-Bissingen/Besigheim, Böblingen/Sindelfingen, Esslingen am Neckar, Geislingen an der Steige, Göppingen, Herrenberg, Kirchheim unter Teck, Leonberg, Ludwigsburg/Kornwestheim, Nürtingen, Schorndorf, Vaihingen an der Enz und Waiblingen/Fellbach.


Im Bereich des Oberzentrums Stuttgart (Region Stuttgart) liegen folgende Mittelzentren:

Backnang, Bietigheim-Bissingen/Besigheim, Böblingen/Sindelfingen, Esslingen am Neckar, Geislingen an der Steige, Göppingen, Herrenberg, Kirchheim unter Teck, Leonberg, Ludwigsburg/Kornwestheim, Nürtingen, Schorndorf, Vaihingen an der Enz und Waiblingen/Fellbach.


Im Bereich des Oberzentrums Stuttgart (Region Stuttgart) liegen folgende Mittelzentren:

Backnang, Bietigheim-Bissingen/Besigheim, Böblingen/Sindelfingen, Esslingen am Neckar, Geislingen an der Steige, Göppingen, Herrenberg, Kirchheim unter Teck, Leonberg, Ludwigsburg/Kornwestheim, Nürtingen, Schorndorf, Vaihingen an der Enz und Waiblingen/Fellbach.

Die Stadt Stuttgart fungiert für die Städte Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt - beide im Landkreis Esslingen gelegen - sowie für die Städte Ditzingen, Gerlingen und Korntal-Münchingen - alle drei im Landkreis Ludwigsburg gelegen - als Mittelzentrum.


Die Stadt Stuttgart fungiert für die Städte Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt - beide im Landkreis Esslingen gelegen - sowie für die Städte Ditzingen, Gerlingen und Korntal-Münchingen - alle drei im Landkreis Ludwigsburg gelegen - als Mittelzentrum.

Die Stadt Stuttgart ist das Zentrum der Metropolregion Stuttgart und eines der drei Oberzentren innerhalb dieser.


Die Stadt Stuttgart ist das Zentrum der Metropolregion Stuttgart und eines der drei Oberzentren innerhalb dieser. Die Metropolregion Stuttgart beherbergt insgesamt 5,3 Millionen Einwohner.
Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Landeshauptstadt Stuttgart..

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Landeshauptstadt Stuttgart. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten, genannt:

Fellbach, Kernen im Remstal (alle Rems-Murr-Kreis), Esslingen am Neckar, Ostfildern, Neuhausen auf den Fildern, Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen (alle Landkreis Esslingen), Sindelfingen und Leonberg (Landkreis Böblingen) sowie Gerlingen, Ditzingen, Korntal-Münchingen, Möglingen, Kornwestheim und Remseck am Neckar (alle Landkreis Ludwigsburg).
Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten, genannt:

Fellbach, Kernen im Remstal (alle Rems-Murr-Kreis), Esslingen am Neckar, Ostfildern, Neuhausen auf den Fildern, Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen (alle Landkreis Esslingen), Sindelfingen und Leonberg (Landkreis Böblingen) sowie Gerlingen, Ditzingen, Korntal-Münchingen, Möglingen, Kornwestheim und Remseck am Neckar (alle Landkreis Ludwigsburg).
Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten, genannt:

Fellbach, Kernen im Remstal (alle Rems-Murr-Kreis), Esslingen am Neckar, Ostfildern, Neuhausen auf den Fildern, Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen (alle Landkreis Esslingen), Sindelfingen und Leonberg (Landkreis Böblingen) sowie Gerlingen, Ditzingen, Korntal-Münchingen, Möglingen, Kornwestheim und Remseck am Neckar (alle Landkreis Ludwigsburg). Somit grenzen vier der fünf Landkreise der Region Stuttgart an den Stadtkreis Stuttgart.
Stadtgliederung
→ Hauptartikel: Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Stuttgart und Liste der Orte in Stuttgart

Das Stadtgebiet der Landeshauptstadt Stuttgart ist verwaltungsmäßig in fünf „innere” und 18 „äußere” Stadtbezirke aufgeteilt.

Stadtgliederung
→ Hauptartikel: Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Stuttgart und Liste der Orte in Stuttgart

Das Stadtgebiet der Landeshauptstadt Stuttgart ist verwaltungsmäßig in fünf „innere” und 18 „äußere” Stadtbezirke aufgeteilt. Die Stadtbezirke haben einen Bezirksbeirat und einen Bezirksvorsteher, der in den inneren Stadtbezirken nur ehrenamtlich tätig ist.
Die Stadtbezirke haben einen Bezirksbeirat und einen Bezirksvorsteher, der in den inneren Stadtbezirken nur ehrenamtlich tätig ist.

Die Stadtbezirke gliedern sich weiter in Stadtteile. Die Zahl der Stadtteile wurde durch die Änderung der Hauptsatzung vom 1.
Die Zahl der Stadtteile wurde durch die Änderung der Hauptsatzung vom 1. Juli 2007 und 1. Januar 2009 vergrößert. Seitdem besteht das Stadtgebiet von Stuttgart aus 23 Stadtbezirken und 152 Stadtteilen (Stadtbezirke auf der Stadtkarte sind anklickbar). Seitdem besteht das Stadtgebiet von Stuttgart aus 23 Stadtbezirken und 152 Stadtteilen (Stadtbezirke auf der Stadtkarte sind anklickbar).
Die 23 Stadtbezirke mit Anzahl der zugehörigen Stadtteile
Innere Stadtbezirke
Stuttgart-Mitte (10), Stuttgart-Nord (11), Stuttgart-Ost (8), Stuttgart-Süd (7), Stuttgart-West (9)
Äußere Stadtbezirke
Bad Cannstatt (18), Birkach (3), Botnang (4), Degerloch (5), Feuerbach (8), Hedelfingen (4), Möhringen (9), Mühlhausen (5), Münster (1), Obertürkheim (2), Plieningen (5), Sillenbuch (3), Stammheim (2), Untertürkheim (8), Vaihingen (12), Wangen (1), Weilimdorf (6), Zuffenhausen (11)

Stadtbezirke und Stadtteile Stuttgarts zum Anklicken
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Die Flächenaufteilung der 20.

Die 23 Stadtbezirke mit Anzahl der zugehörigen Stadtteile
Innere Stadtbezirke
Stuttgart-Mitte (10), Stuttgart-Nord (11), Stuttgart-Ost (8), Stuttgart-Süd (7), Stuttgart-West (9)
Äußere Stadtbezirke
Bad Cannstatt (18), Birkach (3), Botnang (4), Degerloch (5), Feuerbach (8), Hedelfingen (4), Möhringen (9), Mühlhausen (5), Münster (1), Obertürkheim (2), Plieningen (5), Sillenbuch (3), Stammheim (2), Untertürkheim (8), Vaihingen (12), Wangen (1), Weilimdorf (6), Zuffenhausen (11)

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Die Flächenaufteilung der 20.

Die 23 Stadtbezirke mit Anzahl der zugehörigen Stadtteile
Innere Stadtbezirke
Stuttgart-Mitte (10), Stuttgart-Nord (11), Stuttgart-Ost (8), Stuttgart-Süd (7), Stuttgart-West (9)
Äußere Stadtbezirke
Bad Cannstatt (18), Birkach (3), Botnang (4), Degerloch (5), Feuerbach (8), Hedelfingen (4), Möhringen (9), Mühlhausen (5), Münster (1), Obertürkheim (2), Plieningen (5), Sillenbuch (3), Stammheim (2), Untertürkheim (8), Vaihingen (12), Wangen (1), Weilimdorf (6), Zuffenhausen (11)

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Die Flächenaufteilung der 20.

Die 23 Stadtbezirke mit Anzahl der zugehörigen Stadtteile
Innere Stadtbezirke
Stuttgart-Mitte (10), Stuttgart-Nord (11), Stuttgart-Ost (8), Stuttgart-Süd (7), Stuttgart-West (9)
Äußere Stadtbezirke
Bad Cannstatt (18), Birkach (3), Botnang (4), Degerloch (5), Feuerbach (8), Hedelfingen (4), Möhringen (9), Mühlhausen (5), Münster (1), Obertürkheim (2), Plieningen (5), Sillenbuch (3), Stammheim (2), Untertürkheim (8), Vaihingen (12), Wangen (1), Weilimdorf (6), Zuffenhausen (11)

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Die Flächenaufteilung der 20.735 ha zeigt folgendes Schema:

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2015.[2]
Klima
Das milde Stadtklima und die Hanglagen ermöglichen Weinbau mitten in Stuttgart, wie hier in Obertürkheim..
[2]
Klima
Das milde Stadtklima und die Hanglagen ermöglichen Weinbau mitten in Stuttgart, wie hier in Obertürkheim.

Durch die Lage im breiten Stuttgarter Talkessel und die dichte Bebauung gibt es ein vergleichsweise warmes und zuweilen schwüles Klima. Die Höhenzüge Schwarzwald, Schwäbische Alb, Schurwald sowie der Schwäbisch-Fränkische Wald schatten zusätzlich die gesamte Region von Winden ab.
Die Höhenzüge Schwarzwald, Schwäbische Alb, Schurwald sowie der Schwäbisch-Fränkische Wald schatten zusätzlich die gesamte Region von Winden ab. Aufgrund dessen ist an den Hängen Stuttgarts sogar Weinbau möglich. Der Weinbau in Stuttgart umfasst mit 423 Hektar Rebfläche gut zwei Prozent der Stadtfläche. Der Weinbau in Stuttgart umfasst mit 423 Hektar Rebfläche gut zwei Prozent der Stadtfläche.

Die Jahresmitteltemperatur beträgt in Stuttgart 9,3 °C[3] (Wetterstation Schnarrenberg), in der Innenstadt und im Neckartal 10,6 °C und auf den Fildern am Flughafen 8,5 °C.


Die Jahresmitteltemperatur beträgt in Stuttgart 9,3 °C[3] (Wetterstation Schnarrenberg), in der Innenstadt und im Neckartal 10,6 °C und auf den Fildern am Flughafen 8,5 °C. Im Winter bleibt die im Talkessel liegende Innenstadt meist schnee- und eisfrei. Auch starke „gefühlte” Winde sind in der Innenstadt wegen der dichten Bebauung eher selten.
Auch starke „gefühlte” Winde sind in der Innenstadt wegen der dichten Bebauung eher selten. Um trotz der immer wieder auftretenden Inversionswetterlage dennoch genug Frischluft im Kessel zu haben, sind viele Stellen an den Hanglagen - vor allem in Stuttgart-West - unbebaut und dienen als Frischluftschneisen. Um trotz der immer wieder auftretenden Inversionswetterlage dennoch genug Frischluft im Kessel zu haben, sind viele Stellen an den Hanglagen - vor allem in Stuttgart-West - unbebaut und dienen als Frischluftschneisen. Auch das im Westen auf der Höhe liegende Waldstück Rot- und Schwarzwildpark dient der tiefer liegenden Innenstadt als Frischluftlieferant. Um die Luftreinhaltung zu verbessern und die Feinstaubwerte zu reduzieren, wurde 2005 ein Durchfahrtsverbot für Lkw erlassen, das jedoch im Zusammenhang mit der Einführung der Feinstaub-Verordnung am 1. Um die Luftreinhaltung zu verbessern und die Feinstaubwerte zu reduzieren, wurde 2005 ein Durchfahrtsverbot für Lkw erlassen, das jedoch im Zusammenhang mit der Einführung der Feinstaub-Verordnung am 1. März 2008 wieder aufgehoben werden musste. März 2008 wieder aufgehoben werden musste. Seit März 2010 ist ein neues Lkw-Durchfahrtsverbot in Kraft.

Die Leelage der Region Stuttgart ist Ursache dafür, dass sie zu den niederschlagsarmen Regionen in Deutschland zählt. Die Wolken regnen sich an der Schwäbischen Alb und dem Schwarzwald ab, sodass nur relativ trockene Luft nach Stuttgart gelangt.
Die Wolken regnen sich an der Schwäbischen Alb und dem Schwarzwald ab, sodass nur relativ trockene Luft nach Stuttgart gelangt. Steigende Bevölkerungszahlen führten Anfang des 20. Jahrhunderts zu Trinkwassermangel, worauf 1917 die erste Fernleitung aus dem Donauried über die Alb in Betrieb ging (Landeswasserversorgung). Jahrhunderts zu Trinkwassermangel, worauf 1917 die erste Fernleitung aus dem Donauried über die Alb in Betrieb ging (Landeswasserversorgung). 1959 folgte die Bodensee-Wasserversorgung.
Stuttgart
Klimadiagramm
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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: wetterdienst.

Stuttgart
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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: wetterdienst.de, Daten: 2015-2020[4]; wetterkontor.de;[2]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Stuttgart
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max.
de;[2]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Stuttgart
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 5,3 8,4 11,4 16,2 19,7 24,3 26,8 25,5 21,0 15,7 9,9 7,3 Ø 16
Min.
Temperatur (°C) 5,3 8,4 11,4 16,2 19,7 24,3 26,8 25,5 21,0 15,7 9,9 7,3 Ø 16
Min. Temperatur (°C) −0,3 0,9 2,8 5,7 9,8 14,1 15,9 14,8 11,0 7,4 3,4 1,4 Ø 7,3
Temperatur (°C) 2,5 4,4 6,9 10,9 14,7 19,2 21,4 20,1 15,8 11,2 6,5 4,3 Ø 11,5
Niederschlag (mm) 50 35 41 33 68 93 54 65 41 39 36 38 Σ 593
Sonnenstunden (h/d) 1,8 3,1 5,4 6,4 6,4 7,8 8,3 7,3 6,1 4,2 2,6 2,3 Ø 5,2
Regentage (d) 17 12 14 12 14 12 12 10 11 12 14 15 Σ 155
Luftfeuchtigkeit (%) 83 78 72 69 69 70 69 72 76 80 82 82 Ø 75,2
Quelle: wetterdienst.
Temperatur (°C) −0,3 0,9 2,8 5,7 9,8 14,1 15,9 14,8 11,0 7,4 3,4 1,4 Ø 7,3
Temperatur (°C) 2,5 4,4 6,9 10,9 14,7 19,2 21,4 20,1 15,8 11,2 6,5 4,3 Ø 11,5
Niederschlag (mm) 50 35 41 33 68 93 54 65 41 39 36 38 Σ 593
Sonnenstunden (h/d) 1,8 3,1 5,4 6,4 6,4 7,8 8,3 7,3 6,1 4,2 2,6 2,3 Ø 5,2
Regentage (d) 17 12 14 12 14 12 12 10 11 12 14 15 Σ 155
Luftfeuchtigkeit (%) 83 78 72 69 69 70 69 72 76 80 82 82 Ø 75,2
Quelle: wetterdienst.
Temperatur (°C) −0,3 0,9 2,8 5,7 9,8 14,1 15,9 14,8 11,0 7,4 3,4 1,4 Ø 7,3
Temperatur (°C) 2,5 4,4 6,9 10,9 14,7 19,2 21,4 20,1 15,8 11,2 6,5 4,3 Ø 11,5
Niederschlag (mm) 50 35 41 33 68 93 54 65 41 39 36 38 Σ 593
Sonnenstunden (h/d) 1,8 3,1 5,4 6,4 6,4 7,8 8,3 7,3 6,1 4,2 2,6 2,3 Ø 5,2
Regentage (d) 17 12 14 12 14 12 12 10 11 12 14 15 Σ 155
Luftfeuchtigkeit (%) 83 78 72 69 69 70 69 72 76 80 82 82 Ø 75,2
Quelle: wetterdienst.de, Daten: 2015-2020[4]; wetterkontor.de;[3]
Natur

Auf der Markung der Landeshauptstadt Stuttgart befinden sich folgende Naturschutzgebiete:[5] Nach der Schutzgebietsstatistik der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)[6] stehen 1353,19 Hektar der Stadtfläche unter Naturschutz, das sind 6,53 Prozent.
de;[3]
Natur

Auf der Markung der Landeshauptstadt Stuttgart befinden sich folgende Naturschutzgebiete:[5] Nach der Schutzgebietsstatistik der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)[6] stehen 1353,19 Hektar der Stadtfläche unter Naturschutz, das sind 6,53 Prozent.
de;[3]
Natur

Auf der Markung der Landeshauptstadt Stuttgart befinden sich folgende Naturschutzgebiete:[5] Nach der Schutzgebietsstatistik der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)[6] stehen 1353,19 Hektar der Stadtfläche unter Naturschutz, das sind 6,53 Prozent.

Büsnauer Wiesental: 27,8 ha; Gemarkung Vaihingen
Eichenhain: 34,2 ha; Gemarkungen Riedenberg und Sillenbuch
Greutterwald: 151,3 ha (davon 149,4 ha in Stuttgart); Gemarkungen Weilimdorf, Zuffenhausen, Feuerbach und Korntal (Landkreis Ludwigsburg)
Häslachwald: 53,6 ha (davon 45 ha in Stuttgart); Gemarkungen Plieningen und Kemnat (Kreis Esslingen)
Rotwildpark bei Stuttgart (Rot- und Schwarzwildpark): 830,5 ha; Gemarkungen Stuttgart und Vaihingen
Unteres Feuerbachtal mit Hangwäldern und Umgebung: 47,5 ha; Gemarkungen Mühlhausen und Zuffenhausen
Weidach- und Zettachwald: 226,0 ha; Gemarkungen Möhringen und Plieningen

Stuttgart ist überregional bekannt für seine Gelbkopfamazonenpopulation, die die einzige in freier Wildbahn außerhalb Amerikas ist.


Büsnauer Wiesental: 27,8 ha; Gemarkung Vaihingen
Eichenhain: 34,2 ha; Gemarkungen Riedenberg und Sillenbuch
Greutterwald: 151,3 ha (davon 149,4 ha in Stuttgart); Gemarkungen Weilimdorf, Zuffenhausen, Feuerbach und Korntal (Landkreis Ludwigsburg)
Häslachwald: 53,6 ha (davon 45 ha in Stuttgart); Gemarkungen Plieningen und Kemnat (Kreis Esslingen)
Rotwildpark bei Stuttgart (Rot- und Schwarzwildpark): 830,5 ha; Gemarkungen Stuttgart und Vaihingen
Unteres Feuerbachtal mit Hangwäldern und Umgebung: 47,5 ha; Gemarkungen Mühlhausen und Zuffenhausen
Weidach- und Zettachwald: 226,0 ha; Gemarkungen Möhringen und Plieningen

Stuttgart ist überregional bekannt für seine Gelbkopfamazonenpopulation, die die einzige in freier Wildbahn außerhalb Amerikas ist.


Büsnauer Wiesental: 27,8 ha; Gemarkung Vaihingen
Eichenhain: 34,2 ha; Gemarkungen Riedenberg und Sillenbuch
Greutterwald: 151,3 ha (davon 149,4 ha in Stuttgart); Gemarkungen Weilimdorf, Zuffenhausen, Feuerbach und Korntal (Landkreis Ludwigsburg)
Häslachwald: 53,6 ha (davon 45 ha in Stuttgart); Gemarkungen Plieningen und Kemnat (Kreis Esslingen)
Rotwildpark bei Stuttgart (Rot- und Schwarzwildpark): 830,5 ha; Gemarkungen Stuttgart und Vaihingen
Unteres Feuerbachtal mit Hangwäldern und Umgebung: 47,5 ha; Gemarkungen Mühlhausen und Zuffenhausen
Weidach- und Zettachwald: 226,0 ha; Gemarkungen Möhringen und Plieningen

Stuttgart ist überregional bekannt für seine Gelbkopfamazonenpopulation, die die einzige in freier Wildbahn außerhalb Amerikas ist.


Büsnauer Wiesental: 27,8 ha; Gemarkung Vaihingen
Eichenhain: 34,2 ha; Gemarkungen Riedenberg und Sillenbuch
Greutterwald: 151,3 ha (davon 149,4 ha in Stuttgart); Gemarkungen Weilimdorf, Zuffenhausen, Feuerbach und Korntal (Landkreis Ludwigsburg)
Häslachwald: 53,6 ha (davon 45 ha in Stuttgart); Gemarkungen Plieningen und Kemnat (Kreis Esslingen)
Rotwildpark bei Stuttgart (Rot- und Schwarzwildpark): 830,5 ha; Gemarkungen Stuttgart und Vaihingen
Unteres Feuerbachtal mit Hangwäldern und Umgebung: 47,5 ha; Gemarkungen Mühlhausen und Zuffenhausen
Weidach- und Zettachwald: 226,0 ha; Gemarkungen Möhringen und Plieningen

Stuttgart ist überregional bekannt für seine Gelbkopfamazonenpopulation, die die einzige in freier Wildbahn außerhalb Amerikas ist.


Büsnauer Wiesental: 27,8 ha; Gemarkung Vaihingen
Eichenhain: 34,2 ha; Gemarkungen Riedenberg und Sillenbuch
Greutterwald: 151,3 ha (davon 149,4 ha in Stuttgart); Gemarkungen Weilimdorf, Zuffenhausen, Feuerbach und Korntal (Landkreis Ludwigsburg)
Häslachwald: 53,6 ha (davon 45 ha in Stuttgart); Gemarkungen Plieningen und Kemnat (Kreis Esslingen)
Rotwildpark bei Stuttgart (Rot- und Schwarzwildpark): 830,5 ha; Gemarkungen Stuttgart und Vaihingen
Unteres Feuerbachtal mit Hangwäldern und Umgebung: 47,5 ha; Gemarkungen Mühlhausen und Zuffenhausen
Weidach- und Zettachwald: 226,0 ha; Gemarkungen Möhringen und Plieningen

Stuttgart ist überregional bekannt für seine Gelbkopfamazonenpopulation, die die einzige in freier Wildbahn außerhalb Amerikas ist.[7]
Bevölkerung
Einwohnerentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Stuttgart und Städtestatistik Stuttgart
Einwohnerentwicklung Stuttgarts 1871-2018

Stuttgart überschritt 1875 die Grenze von 100.
[7]
Bevölkerung
Einwohnerentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Stuttgart und Städtestatistik Stuttgart
Einwohnerentwicklung Stuttgarts 1871-2018

Stuttgart überschritt 1875 die Grenze von 100.000 Einwohnern und wurde damit die erste Großstadt auf dem Gebiet des heutigen Landes Baden-Württemberg. 1905 hatte die Stadt 250.
000 Einwohnern und wurde damit die erste Großstadt auf dem Gebiet des heutigen Landes Baden-Württemberg. 1905 hatte die Stadt 250.000 Einwohner, bis 1950 verdoppelte sich diese Zahl auf 500.000. Im Jahr 1962 erreichte die Bevölkerungszahl mit 640.560 ihren historischen Höchststand. Die Stadt liegt in der Liste der Großstädte in Deutschland aktuell an sechster Stelle und ist nach München und vor Nürnberg die zweitgrößte Stadt Süddeutschlands. Die Stadt liegt in der Liste der Großstädte in Deutschland aktuell an sechster Stelle und ist nach München und vor Nürnberg die zweitgrößte Stadt Süddeutschlands. Im eigenen Bundesland liegt Stuttgart mit einigem Abstand vor Karlsruhe und Mannheim.. Im eigenen Bundesland liegt Stuttgart mit einigem Abstand vor Karlsruhe und Mannheim.

Das Durchschnittsalter betrug Ende 2016 41,8 Jahre.[8]

Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund betrug gemäß Zensus 2011 38,6 %. Somit hatte Stuttgart den zweithöchsten Anteil aller deutschen Großstädte - nach Frankfurt am Main mit 44,2 % und vor Nürnberg mit 36,4 %.
Somit hatte Stuttgart den zweithöchsten Anteil aller deutschen Großstädte - nach Frankfurt am Main mit 44,2 % und vor Nürnberg mit 36,4 %.[9] Bei den unter Fünfjährigen lag dieser Anteil in Stuttgart 2007 bei 64 %.[10] Der Ausländeranteil lag 2016 bei 25,2 %. [10] Der Ausländeranteil lag 2016 bei 25,2 %. 44 % der Einwohner Stuttgarts hatten einen Migrationshintergrund.[8]

Laut dem Melderegister der Stadt Stuttgart hatte die Stadt zum 31. Dezember 2018 614.365 Einwohner mit Hauptwohnsitz.
365 Einwohner mit Hauptwohnsitz. Dazu kamen noch 6.926 Bürger mit Nebenwohnsitz.[11]

2018 wurden insgesamt 6534 Kinder geboren (2017: 6725); damit wurde der Höchststand aus dem Jahr 2016 um 239 Geburten unterschritten.
[11]

2018 wurden insgesamt 6534 Kinder geboren (2017: 6725); damit wurde der Höchststand aus dem Jahr 2016 um 239 Geburten unterschritten. Die Geburtenzahlen stiegen zwischen 2012 und 2016 deutlich und gehen seitdem wieder zurück. Die Zahl der Sterbefälle fiel im Vergleich zum Vorjahr leicht und lag mit 5471 (2017: 5507) weiterhin auf niedrigem Niveau.
Die Zahl der Sterbefälle fiel im Vergleich zum Vorjahr leicht und lag mit 5471 (2017: 5507) weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Zahl der jährlichen Sterbefälle schwankt seit zwei Jahrzehnten zwischen 5000 und 5700 in Stuttgart. Die Zahl der Geburten übersteigt die der Sterbefälle um 1063.[12][8]
Wohnsituation

Die durchschnittliche Bestandsmiete in Stuttgart liegt bei 9,92 Euro je Quadratmeter und damit über Frankfurt am Main (8,87 Euro) und unter München (10,22 Euro) (Stand: Ende 2017).
[12][8]
Wohnsituation

Die durchschnittliche Bestandsmiete in Stuttgart liegt bei 9,92 Euro je Quadratmeter und damit über Frankfurt am Main (8,87 Euro) und unter München (10,22 Euro) (Stand: Ende 2017).[13]

Das Mietpreisniveau des aktuellen Mietspiegels ist zwischen 2016 und 2018 um 7,2 Prozent auf 9,60 Euro pro Quadratmeter gestiegen.
[13]

Das Mietpreisniveau des aktuellen Mietspiegels ist zwischen 2016 und 2018 um 7,2 Prozent auf 9,60 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Die durchschnittliche Angebotsmiete der am Markt angebotenen Wohnungen kletterte im ersten Halbjahr 2018 auf 14,15 Euro je Quadratmeter.
Die durchschnittliche Angebotsmiete der am Markt angebotenen Wohnungen kletterte im ersten Halbjahr 2018 auf 14,15 Euro je Quadratmeter. Bei Erstvermietungen im Neubau wurden durchschnittlich 17 Euro je Quadratmeter aufgerufen, bei Wiedervermietungen im Schnitt 13,90 Euro pro Quadratmeter. Bei Erstvermietungen im Neubau wurden durchschnittlich 17 Euro je Quadratmeter aufgerufen, bei Wiedervermietungen im Schnitt 13,90 Euro pro Quadratmeter.[14]
Sprache

Stuttgart gehört zum niederschwäbischen Sprachraum, einer Dialektgruppe, die im mittleren und südöstlichen Bereich Baden-Württembergs gesprochen wird. Linguistisch gehört Schwäbisch zu den alemannischen Dialekten und damit zum Oberdeutschen.
Linguistisch gehört Schwäbisch zu den alemannischen Dialekten und damit zum Oberdeutschen. Von den anderen alemannischen Dialekten hat es sich durch die vollständige Durchführung der neuhochdeutschen Diphthongierung abgetrennt. Von den anderen alemannischen Dialekten hat es sich durch die vollständige Durchführung der neuhochdeutschen Diphthongierung abgetrennt.
Religionen und Weltanschauungen
Siehe auch: Runder Tisch der Religionen in Stuttgart und Kirchen in Stuttgart
Konfessionsstatistik

Von den 634.830 Einwohnern (Stand 31. Dez. 2018) bekannten sich 145.
830 Einwohnern (Stand 31. Dez. 2018) bekannten sich 145.230 (22,9 %) zum protestantischen, 139.842 (22,0 %) zum katholischen Glauben[15] Der Anteil der sonstigen Religionsgemeinschaften entwickelte sich von 13,2 Prozent (1970) auf aktuell 53,7 Prozent (2018). 842 (22,0 %) zum katholischen Glauben[15] Der Anteil der sonstigen Religionsgemeinschaften entwickelte sich von 13,2 Prozent (1970) auf aktuell 53,7 Prozent (2018). Seit Ende 2015 stellen die Mitglieder der beiden großen christlichen Kirchen nicht mehr die Mehrheit der Bevölkerung (48,9 Prozent).[16][17] Im Jahr 2014 hatten sich 26,2 % zum protestantischen und 24,0 % zum katholischen Glauben bekannt, die verbleibenden 49,8 % gehörten anderen Religionen an oder waren konfessionslos. [16][17] Im Jahr 2014 hatten sich 26,2 % zum protestantischen und 24,0 % zum katholischen Glauben bekannt, die verbleibenden 49,8 % gehörten anderen Religionen an oder waren konfessionslos.[18]

Zahlen zu weiteren Religionsgemeinschaften wurden beim Zensus von 2011 erhoben: Damals waren 30.
[18]

Zahlen zu weiteren Religionsgemeinschaften wurden beim Zensus von 2011 erhoben: Damals waren 30.680 Einwohner (5,3 %) christlich-orthodox, 5.100 (0,9 %) waren Mitglied einer evangelischen Freikirche, 1.330 (0,2 %) bekannten sich zum jüdischen Glauben und 30.
330 (0,2 %) bekannten sich zum jüdischen Glauben und 30.340 (5,2 %) gehörten sonstigen in Baden-Württemberg anerkannten öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften an (darunter die Alt-Katholische Kirche und verschiedene christliche Sondergemeinschaften wie beispielsweise die Zeugen Jehovas). 340 (5,2 %) gehörten sonstigen in Baden-Württemberg anerkannten öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften an (darunter die Alt-Katholische Kirche und verschiedene christliche Sondergemeinschaften wie beispielsweise die Zeugen Jehovas).[19][20][21]

Gemäß dem Statistischen Amt Stuttgart lag der Anteil der muslimischen Bevölkerung in Stuttgart im Jahr 2017 bei rund 10 %.[22]
Evangelische Kirchen
Stiftskirche Stuttgart, Hauptkirche der Evangelischen Landeskirche

1534 wurde im Herzogtum Württemberg die Reformation eingeführt.
[22]
Evangelische Kirchen
Stiftskirche Stuttgart, Hauptkirche der Evangelischen Landeskirche

1534 wurde im Herzogtum Württemberg die Reformation eingeführt. Damit entstand die Evangelische Landeskirche in Württemberg, die bis heute besteht und in Stuttgart ihren Sitz hat.
Damit entstand die Evangelische Landeskirche in Württemberg, die bis heute besteht und in Stuttgart ihren Sitz hat. Zu dieser Landeskirche gehören heute alle evangelischen Gemeindeglieder der Stadt, sofern sie nicht Mitglied einer Evangelischen Freikirche oder der Evangelisch-reformierten Gemeinde Stuttgart sind. Zu dieser Landeskirche gehören heute alle evangelischen Gemeindeglieder der Stadt, sofern sie nicht Mitglied einer Evangelischen Freikirche oder der Evangelisch-reformierten Gemeinde Stuttgart sind. Letztgenannte gehört zur Evangelisch-reformierten Kirche, die in Leer (Ostfriesland) ihren Sitz hat. Die (lutherischen) Kirchengemeinden der Stadt gehören heute zum Kirchenkreis Stuttgart, der am 1. Die (lutherischen) Kirchengemeinden der Stadt gehören heute zum Kirchenkreis Stuttgart, der am 1. Januar 2008 durch Vereinigung der Kirchenbezirke Stuttgart, Bad Cannstatt, Degerloch und Zuffenhausen entstanden ist. Der Kirchenkreis Stuttgart ist Teil der Prälatur („Sprengel”) Stuttgart, die ebenfalls in Stuttgart ihren Sitz hat. Januar 2008 durch Vereinigung der Kirchenbezirke Stuttgart, Bad Cannstatt, Degerloch und Zuffenhausen entstanden ist. Der Kirchenkreis Stuttgart ist Teil der Prälatur („Sprengel”) Stuttgart, die ebenfalls in Stuttgart ihren Sitz hat. In Stuttgart sind auch viele Freikirchen vertreten, von denen das Gospel Forum (früher Biblische Glaubensgemeinde) die größte ist. In Stuttgart sind auch viele Freikirchen vertreten, von denen das Gospel Forum (früher Biblische Glaubensgemeinde) die größte ist.
Römisch-katholische Kirche

Seit dem 18. Jahrhundert besiedelten auch wieder Katholiken die Stadt. An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert erhielten diese wieder eine eigene Kirche: die heutige Domkirche St.
Jahrhundert erhielten diese wieder eine eigene Kirche: die heutige Domkirche St. Eberhard, die von 1808 bis 1811 durch Nikolaus Friedrich von Thouret erbaut wurde und heute in der 1955 wiedererrichteten Nachkriegsform Konkathedrale der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist. Eberhard, die von 1808 bis 1811 durch Nikolaus Friedrich von Thouret erbaut wurde und heute in der 1955 wiedererrichteten Nachkriegsform Konkathedrale der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist. In den Jahrzehnten nach Beginn des 19. Jahrhunderts zogen weitere Katholiken hauptsächlich aus den ländlichen katholischen Gebieten Neuwürttembergs in die Hauptstadt und wurden von einer anfänglich sehr kleinen eine stetig wachsende Minderheit.. Jahrhunderts zogen weitere Katholiken hauptsächlich aus den ländlichen katholischen Gebieten Neuwürttembergs in die Hauptstadt und wurden von einer anfänglich sehr kleinen eine stetig wachsende Minderheit. Durch den Baumeister Joseph von Egle entstand auch im Stuttgarter Süden eine neue katholische Kirche, die von 1871 bis 1879 erbaute Kirche St. Durch den Baumeister Joseph von Egle entstand auch im Stuttgarter Süden eine neue katholische Kirche, die von 1871 bis 1879 erbaute Kirche St. Maria. Sie wurde im Stil der [!!! Neugotik ] errichtet. 1901 bis 1902 folgte der Bau der Kirche St. Elisabeth unter Leitung von Joseph Cades im Stuttgarter Westen. Im 20. Jahrhundert traten zahlreiche weitere Kirchen der katholischen Kirche in den Stuttgarter Stadtteilen hinzu, so zum Beispiel die 1907 bis 1909 ebenfalls von Cades erbaute Liebfrauenkirche in Cannstatt. Jahrhundert traten zahlreiche weitere Kirchen der katholischen Kirche in den Stuttgarter Stadtteilen hinzu, so zum Beispiel die 1907 bis 1909 ebenfalls von Cades erbaute Liebfrauenkirche in Cannstatt. 2006 wurden die bis dahin existierenden vier Stuttgarter Dekanate zu einem Stadtdekanat Stuttgart zusammengefasst. 2006 wurden die bis dahin existierenden vier Stuttgarter Dekanate zu einem Stadtdekanat Stuttgart zusammengefasst. Der Zensus 2011 zählte 150.050 Katholiken in der Stadt.[23]
Orthodoxe Kirchen

In Stuttgart sind mehrere orthodoxe Kirchen ansässig.
[23]
Orthodoxe Kirchen

In Stuttgart sind mehrere orthodoxe Kirchen ansässig. Die Serbisch-Orthodoxe Kirche Synaxe der serbischen Heiligen (Hram Srba Svetitelja, Храм Срба Светитеља) befindet sich seit 1971 am Marienplatz. Die Russisch-Orthodoxe Kirche St.
Die Serbisch-Orthodoxe Kirche Synaxe der serbischen Heiligen (Hram Srba Svetitelja, Храм Срба Светитеља) befindet sich seit 1971 am Marienplatz. Die Russisch-Orthodoxe Kirche St. Nikolai (Церковь св. Николая) wurde bereits 1895 geweiht. Nachdem die Kirche 1944 bei einem Bombenangriff stark beschädigt wurde, folgte ein Wiederaufbau. 1972 wurde ein durch den berühmten Ikonographen Nikolai Schelechow gestalteter Ikonostas in die Kirche eingebracht. 1972 wurde ein durch den berühmten Ikonographen Nikolai Schelechow gestalteter Ikonostas in die Kirche eingebracht. Die Griechisch-Orthodoxe Kirche verfügt über zwei Kirchen in Stuttgart. Im Stuttgarter Westen befindet sich die Kirche Himmelfahrt Christi und in Feuerbach die Kirche der Heiligen Aposteln Petrus und Paulus. Im Stuttgarter Westen befindet sich die Kirche Himmelfahrt Christi und in Feuerbach die Kirche der Heiligen Aposteln Petrus und Paulus. Die Rumänisch-Orthodoxe Kirchengemeinde in Stuttgart wurde im Jahre 1964 gegründet und nutzt für ihre Gottesdienste die Leonhardskirche. Die Rumänisch-Orthodoxe Kirchengemeinde in Stuttgart wurde im Jahre 1964 gegründet und nutzt für ihre Gottesdienste die Leonhardskirche. Die Bulgarisch-Orthodoxe Kirchengemeinde Stuttgarts hält ihre Gottesdienste in der Serbischen und Russischen Kirche ab. Es existieren noch weitere orthodoxe Kirchengemeinden, die in der Regel die Gotteshäuser anderer mitnutzen. Es existieren noch weitere orthodoxe Kirchengemeinden, die in der Regel die Gotteshäuser anderer mitnutzen. Seit dem 30. September 2012 existiert für die derzeit etwa 50.000 Orthodoxen eine Pfarrkonferenz.[24]
Weitere christliche Glaubensrichtungen

Am Katharinenplatz befindet sich die neogotische Katharinenkirche der Alt-Katholiken.
[24]
Weitere christliche Glaubensrichtungen

Am Katharinenplatz befindet sich die neogotische Katharinenkirche der Alt-Katholiken. Hier feiert auch die anglikanische Gemeinde ihre Gottesdienste. Zwischen beiden besteht seit 1931 volle Kirchengemeinschaft.
Zwischen beiden besteht seit 1931 volle Kirchengemeinschaft.

Seit dem 19. Jahrhundert ist die Neuapostolische Kirche in Stuttgart vertreten. Im Oktober 1897 wurden erste Gottesdienste der Neuapostolischen Kirche im Stadtgebiet durchgeführt und die heutige Gemeinde Stuttgart-West gegründet.
Im Oktober 1897 wurden erste Gottesdienste der Neuapostolischen Kirche im Stadtgebiet durchgeführt und die heutige Gemeinde Stuttgart-West gegründet.[25] In den folgenden Jahren wurden weitere Gemeinden im Stadtgebiet gegründet und für diese entsprechende Kirchengebäude erstellt. Die größten Kirchengebäude der Neuapostolischen Kirche in Stuttgart befinden sich in der Einkornstraße (Gemeinde Stuttgart-Ost), sowie in der Immenhofer Straße (Gemeinde Stuttgart-Süd). Die größten Kirchengebäude der Neuapostolischen Kirche in Stuttgart befinden sich in der Einkornstraße (Gemeinde Stuttgart-Ost), sowie in der Immenhofer Straße (Gemeinde Stuttgart-Süd). Bedingt durch einen Konzentrationsprozess der Kirchengemeinden schrumpft die Zahl der Gemeinden im Stadtgebiet trotz leichtem Zuwachs bei den Mitgliederzahlen, insbesondere durch Zuzug. Bedingt durch einen Konzentrationsprozess der Kirchengemeinden schrumpft die Zahl der Gemeinden im Stadtgebiet trotz leichtem Zuwachs bei den Mitgliederzahlen, insbesondere durch Zuzug. Im Jahr 2008 bestanden 27 Gemeinden im Stadtgebiet, derzeit sind es noch 19 Gemeinden. Im Jahr 2008 bestanden 27 Gemeinden im Stadtgebiet, derzeit sind es noch 19 Gemeinden. Sie sind gemeinsam mit den Gemeinden in der Region in fünf rechtlich unselbständige Bezirke aufgeteilt. Des Weiteren befindet sich in der Stuttgarter Heinestraße die Verwaltung für die Gebietskirche Süddeutschland, die aus den beiden Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern, sowie weiteren rund 20 Missionsländern besteht. Des Weiteren befindet sich in der Stuttgarter Heinestraße die Verwaltung für die Gebietskirche Süddeutschland, die aus den beiden Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern, sowie weiteren rund 20 Missionsländern besteht.[26]

In Stuttgart sind außer den bereits angeführten Konfessionen auch Gemeinden fast aller bekannten Freikirchen zu finden, so die Siebenten-Tags-Adventisten, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die Apostolische Gemeinschaft, die Baptisten, die Heilsarmee und die Methodisten.
[26]

In Stuttgart sind außer den bereits angeführten Konfessionen auch Gemeinden fast aller bekannten Freikirchen zu finden, so die Siebenten-Tags-Adventisten, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die Apostolische Gemeinschaft, die Baptisten, die Heilsarmee und die Methodisten.
[26]

In Stuttgart sind außer den bereits angeführten Konfessionen auch Gemeinden fast aller bekannten Freikirchen zu finden, so die Siebenten-Tags-Adventisten, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die Apostolische Gemeinschaft, die Baptisten, die Heilsarmee und die Methodisten.
Judentum

Die Anfänge der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde in Stuttgart liegen im Dunkeln. In nahe gelegenen Städten wie Esslingen und Heilbronn sowie im benachbarten Leonberg sind jüdische Gemeinden im 13..
In nahe gelegenen Städten wie Esslingen und Heilbronn sowie im benachbarten Leonberg sind jüdische Gemeinden im 13. Jahrhundert belegt, in Stuttgart wird dagegen erst im Jahre 1343 ein Jude namens Loew genannt, der unter Graf Ulrich III.. Jahrhundert belegt, in Stuttgart wird dagegen erst im Jahre 1343 ein Jude namens Loew genannt, der unter Graf Ulrich III. eine bedeutende Stellung innehatte. Damals hat bereits eine jüdische Gemeinde existiert, die überwiegend im Bereich der heutigen Dorotheenstraße lebte. Dort stand die erste Stuttgarter Synagoge („Judenschule”; vermutlich auf dem Gelände Dorotheenstraße 6) sowie eine 1350 erstmals erwähnte Judengasse. Dort stand die erste Stuttgarter Synagoge („Judenschule”; vermutlich auf dem Gelände Dorotheenstraße 6) sowie eine 1350 erstmals erwähnte Judengasse.[27] Diese Gemeinde wurde im November 1348 vernichtet, weil man den Juden die Schuld an der Pestepidemie gab, die zu diesem Zeitpunkt den Raum Stuttgart aber noch nicht erreicht hatte. [27] Diese Gemeinde wurde im November 1348 vernichtet, weil man den Juden die Schuld an der Pestepidemie gab, die zu diesem Zeitpunkt den Raum Stuttgart aber noch nicht erreicht hatte. Wenige Jahrzehnte später, erwähnt ab 1393, lebten wieder Juden in Stuttgart, nun in der St.-Leonhards-Vorstadt (Esslinger Vorstadt). -Leonhards-Vorstadt (Esslinger Vorstadt). Dort gab es auch wieder eine Judengasse und im Anwesen Judengasse 12 befand sich die zweite Stuttgarter Synagoge sowie eine Mikwe.

Nach etwa hundert Jahren wurden die Stuttgarter Juden 1488/98 ausgewiesen, die Judengasse behielt aber noch bis 1894 ihren Namen, als sie in Brennerstraße umbenannt wurde.


Nach etwa hundert Jahren wurden die Stuttgarter Juden 1488/98 ausgewiesen, die Judengasse behielt aber noch bis 1894 ihren Namen, als sie in Brennerstraße umbenannt wurde.[28] In Stuttgart wie in ganz Württemberg durften von 1498 bis 1805 keine Juden dauerhaft wohnen und arbeiten, nachdem Eberhard I..
[28] In Stuttgart wie in ganz Württemberg durften von 1498 bis 1805 keine Juden dauerhaft wohnen und arbeiten, nachdem Eberhard I. ihre Vertreibung oder Gefangennahme testamentarisch verfügt hatte. Allerdings wurde das Verbot immer wieder durchbrochen. So unterhielt der württembergische Hof zur Finanzierung seines Staatshaushalts sogenannte Hoffaktoren, darunter Joseph Süß Oppenheimer, der 1738 Opfer eines antisemitischen Justizmords wurde, Mardochai Schloß und Karoline Kaulla. So unterhielt der württembergische Hof zur Finanzierung seines Staatshaushalts sogenannte Hoffaktoren, darunter Joseph Süß Oppenheimer, der 1738 Opfer eines antisemitischen Justizmords wurde, Mardochai Schloß und Karoline Kaulla. So unterhielt der württembergische Hof zur Finanzierung seines Staatshaushalts sogenannte Hoffaktoren, darunter Joseph Süß Oppenheimer, der 1738 Opfer eines antisemitischen Justizmords wurde, Mardochai Schloß und Karoline Kaulla.

1828 wurden die Lebensbedingungen der Juden durch das Gleichstellungsgesetz erheblich verbessert. 1832 wurde offiziell die jüdische Gemeinde (wieder)gegründet. Die im Jahr 1837 eingeweihte dritte Synagoge wurde 1861 durch einen Neubau im orientalischen (maurischen) Stil in der Hospitalstraße ersetzt.
Die im Jahr 1837 eingeweihte dritte Synagoge wurde 1861 durch einen Neubau im orientalischen (maurischen) Stil in der Hospitalstraße ersetzt. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde 1938 die Synagoge während der Novemberpogrome zerstört.. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde 1938 die Synagoge während der Novemberpogrome zerstört. Viele Juden konnten vor der Verfolgung ins Ausland fliehen; mindestens 1.200 Mitglieder der ursprünglich 4.500 Mitglieder zählenden Gemeinde (1933) wurden jedoch im Holocaust ermordet.[27]

Die neue Synagoge am selben Standort entstand 1952 als einer der ersten Synagogenneubauten der Bundesrepublik nach dem Krieg..
500 Mitglieder zählenden Gemeinde (1933) wurden jedoch im Holocaust ermordet.[27]

Die neue Synagoge am selben Standort entstand 1952 als einer der ersten Synagogenneubauten der Bundesrepublik nach dem Krieg. Die Synagoge in der Hospitalstraße 36 ist Zentrum der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, die das ganze Territorium der ehemaligen Staaten Württemberg und Hohenzollern umfasst.
Die Synagoge in der Hospitalstraße 36 ist Zentrum der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, die das ganze Territorium der ehemaligen Staaten Württemberg und Hohenzollern umfasst. Vor allem durch die Zuwanderung von Juden aus Osteuropa wuchs die Gemeinde seit 1990 stark an. Vor allem durch die Zuwanderung von Juden aus Osteuropa wuchs die Gemeinde seit 1990 stark an. Heute hat die jüdische Gemeinde wieder etwa 4.000 Mitglieder, von denen jedoch nur ein geringer Teil ihren Glauben praktiziert.
Islam

Vor allem durch die Einwanderung aus der Türkei, Bosnien und Herzegowina und den arabischen Ländern seit der Gastarbeiterzeit hat Stuttgart heute eine muslimische Bevölkerung von etwa 65.

Islam

Vor allem durch die Einwanderung aus der Türkei, Bosnien und Herzegowina und den arabischen Ländern seit der Gastarbeiterzeit hat Stuttgart heute eine muslimische Bevölkerung von etwa 65.000 Menschen. Bei der Volkszählung 1987 deklarierten sich 22.
Bei der Volkszählung 1987 deklarierten sich 22.599 Einwohner als Muslime. Das Statistische Amt der Landeshauptstadt ging 2006 von rund 50.000,[29] 2009 von rund 60.000 Muslimen in Stuttgart aus.[30] Eine Berechnung für den 9. Mai 2011 auf Grundlage der Zensuszahlen zu Migranten ergab eine Zahl von rund 55. Mai 2011 auf Grundlage der Zensuszahlen zu Migranten ergab eine Zahl von rund 55.000 Muslimen (9,4 % der Bevölkerung) in der Stadt.[31] Diesen stehen 21 Moscheen unterschiedlicher religiöser Strömungen zur Verfügung. [31] Diesen stehen 21 Moscheen unterschiedlicher religiöser Strömungen zur Verfügung. Des Weiteren gibt es in Bad Cannstatt ein Cemevi der Aleviten.
Andere Religions- und Weltanschauungen

Das Buddhistische Zentrum Stuttgart wurde unter diesem Namen 1986 gegründet. Praktiziert wird der Buddhismus im Stuttgarter Bohnenviertel gemäß der Tradition des Diamantwegs der Karma-Kagyü-Linie.
Praktiziert wird der Buddhismus im Stuttgarter Bohnenviertel gemäß der Tradition des Diamantwegs der Karma-Kagyü-Linie. Das Zentrum ist eines von über 600 Zentren weltweit und steht unter der spirituellen Leitung des 17. Das Zentrum ist eines von über 600 Zentren weltweit und steht unter der spirituellen Leitung des 17. Karmapa Trinley Thaye Dorje und Lama Ole Nydahl.

Der Verband Die Humanisten Baden-Württemberg ist Mitglied im Humanistischen Verband Deutschlands. Das Humanistische Zentrum Stuttgart bildet den Sitz des Landesverbandes und hat unter anderem eine Kindertagesstätte, deren Träger der Landesverband ist.
Das Humanistische Zentrum Stuttgart bildet den Sitz des Landesverbandes und hat unter anderem eine Kindertagesstätte, deren Träger der Landesverband ist. Außerdem organisieren die Humanisten eine Jugendgruppe, führen Jugendfahrten sowie Kultur- und Bildungsveranstaltungen durch und bieten Namens- und Jugendfeiern sowie weltliche Hochzeits- und Trauerfeiern an. Außerdem organisieren die Humanisten eine Jugendgruppe, führen Jugendfahrten sowie Kultur- und Bildungsveranstaltungen durch und bieten Namens- und Jugendfeiern sowie weltliche Hochzeits- und Trauerfeiern an.[32]

Dem jüdisch-christlichen Dialog widmet sich die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart..
[32]

Dem jüdisch-christlichen Dialog widmet sich die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart. Stuttgart war bis 2007 der Sitz des Dachverbandes christlich-islamischer Dialogorganisationen, des Koordinierungsrats des christlich-islamischen Dialogs (KCID). Auf örtlicher Ebene sind zwei seiner Mitgliedsorganisationen tätig.
Stuttgart war bis 2007 der Sitz des Dachverbandes christlich-islamischer Dialogorganisationen, des Koordinierungsrats des christlich-islamischen Dialogs (KCID). Auf örtlicher Ebene sind zwei seiner Mitgliedsorganisationen tätig.[33]
Geschichte
Stuttgart 1634, vorne Esslinger, hinten Obere Vorstadt, Merian
Blick auf Stuttgart 1663, Radierung von Wenzel Hollar
Historische Karte von Stuttgart, 1888
Blick von der Alexanderstraße über die Stuttgarter Innenstadt um 1895; links die Rotebühlkaserne, rechts Stiftskirche und Altes Schloss
Ehemaliges Stuttgarter Rathaus am Marktplatz um 1907
Stuttgart in römischer Zeit

Aufgrund ihrer Lage ursprünglich bedeutendster Ort auf heutigem Stuttgarter Stadtgebiet war die Altenburg oberhalb der Neckarfurt im heutigen Cannstatt.
[33]
Geschichte
Stuttgart 1634, vorne Esslinger, hinten Obere Vorstadt, Merian
Blick auf Stuttgart 1663, Radierung von Wenzel Hollar
Historische Karte von Stuttgart, 1888
Blick von der Alexanderstraße über die Stuttgarter Innenstadt um 1895; links die Rotebühlkaserne, rechts Stiftskirche und Altes Schloss
Ehemaliges Stuttgarter Rathaus am Marktplatz um 1907
Stuttgart in römischer Zeit

Aufgrund ihrer Lage ursprünglich bedeutendster Ort auf heutigem Stuttgarter Stadtgebiet war die Altenburg oberhalb der Neckarfurt im heutigen Cannstatt.
[33]
Geschichte
Stuttgart 1634, vorne Esslinger, hinten Obere Vorstadt, Merian
Blick auf Stuttgart 1663, Radierung von Wenzel Hollar
Historische Karte von Stuttgart, 1888
Blick von der Alexanderstraße über die Stuttgarter Innenstadt um 1895; links die Rotebühlkaserne, rechts Stiftskirche und Altes Schloss
Ehemaliges Stuttgarter Rathaus am Marktplatz um 1907
Stuttgart in römischer Zeit

Aufgrund ihrer Lage ursprünglich bedeutendster Ort auf heutigem Stuttgarter Stadtgebiet war die Altenburg oberhalb der Neckarfurt im heutigen Cannstatt.
[33]
Geschichte
Stuttgart 1634, vorne Esslinger, hinten Obere Vorstadt, Merian
Blick auf Stuttgart 1663, Radierung von Wenzel Hollar
Historische Karte von Stuttgart, 1888
Blick von der Alexanderstraße über die Stuttgarter Innenstadt um 1895; links die Rotebühlkaserne, rechts Stiftskirche und Altes Schloss
Ehemaliges Stuttgarter Rathaus am Marktplatz um 1907
Stuttgart in römischer Zeit

Aufgrund ihrer Lage ursprünglich bedeutendster Ort auf heutigem Stuttgarter Stadtgebiet war die Altenburg oberhalb der Neckarfurt im heutigen Cannstatt. Diese links des Neckars gelegene Anhöhe war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, und hier entstand um das Jahr 90 n. Chr. auch die älteste Siedlung in geschichtlicher Zeit auf heutigem Stuttgarter Stadtgebiet: Ein zur Sicherung der hier zusammenlaufenden Verkehrswege angelegtes römisches Reiterkastell (Kastell Cannstatt), in dem ein rund 500 Mann starker Kavallerieverband stationiert war.
auch die älteste Siedlung in geschichtlicher Zeit auf heutigem Stuttgarter Stadtgebiet: Ein zur Sicherung der hier zusammenlaufenden Verkehrswege angelegtes römisches Reiterkastell (Kastell Cannstatt), in dem ein rund 500 Mann starker Kavallerieverband stationiert war. auch die älteste Siedlung in geschichtlicher Zeit auf heutigem Stuttgarter Stadtgebiet: Ein zur Sicherung der hier zusammenlaufenden Verkehrswege angelegtes römisches Reiterkastell (Kastell Cannstatt), in dem ein rund 500 Mann starker Kavallerieverband stationiert war. Um das Kastell herum sowie östlich des Neckars im Bereich der heutigen Altstadt von Bad Cannstatt entstand eine unbefestigte zivile Siedlung (vicus). Sie blieb bestehen und wuchs weiter, nachdem das Kastell 159/160 n. Sie blieb bestehen und wuchs weiter, nachdem das Kastell 159/160 n. Chr. mit dem Limes ostwärts, nach Welzheim (Valentia [?]) verlegt wurde. Streufunde belegen eine Größe dieser Siedlung von mindestens 19 Hektar (Forschungsstand von 1986). Streufunde belegen eine Größe dieser Siedlung von mindestens 19 Hektar (Forschungsstand von 1986).[34] Damit war das römische Cannstatt weit größer als das mittelalterliche Cannstatt (ca. 10 Hektar ummauerte Fläche) und zugleich eine der größten römischen Städte im heutigen Baden-Württemberg nach Ladenburg (Lopodunum) und Rottenburg (Sumelocenna), etwa gleichauf mit Wimpfen, Rottweil (Arae Flaviae) und Heidenheim an der Brenz (Aquileia). 10 Hektar ummauerte Fläche) und zugleich eine der größten römischen Städte im heutigen Baden-Württemberg nach Ladenburg (Lopodunum) und Rottenburg (Sumelocenna), etwa gleichauf mit Wimpfen, Rottweil (Arae Flaviae) und Heidenheim an der Brenz (Aquileia). In römischer Zeit passierte fast der gesamte Fernverkehr von Mainz und dem Rheinland nach Augsburg und Rätien das heutige Bad Cannstatt. In römischer Zeit passierte fast der gesamte Fernverkehr von Mainz und dem Rheinland nach Augsburg und Rätien das heutige Bad Cannstatt. Auch wurden in römischer Zeit die ergiebigen Mineralquellen von Bad Cannstatt offenbar bereits genutzt.[35]

Allerdings sind römische Großbauten (Wasserleitungen, Thermen, Theater, Stadtmauer, Forumsbauten o.
[35]

Allerdings sind römische Großbauten (Wasserleitungen, Thermen, Theater, Stadtmauer, Forumsbauten o. ä.) nicht nachgewiesen. Offenbar ging die Bevölkerungszahl der Stadt im frühen 3. Jahrhundert deutlich zurück, da seit jener Zeit die Belegung der römischen Gräberfelder deutlich abnahm.
Jahrhundert deutlich zurück, da seit jener Zeit die Belegung der römischen Gräberfelder deutlich abnahm. Zu dieser Kleinstadt gehörten eine so genannte Benefiziarierstation und eine größere zivile Ziegelei, die neben Töpferwaren auch anspruchsvolle Baukeramik produzierte. Zu dieser Kleinstadt gehörten eine so genannte Benefiziarierstation und eine größere zivile Ziegelei, die neben Töpferwaren auch anspruchsvolle Baukeramik produzierte.[36] Es ist durch Ausgrabungen gesichert, dass spätestens die Römer im 1. Jahrhundert n. Chr. den Weinanbau an Rhein und Mosel einführten und der Weinanbau dort die Völkerwanderungszeit überdauert hat. den Weinanbau an Rhein und Mosel einführten und der Weinanbau dort die Völkerwanderungszeit überdauert hat. Ob dies auch für den Raum Stuttgart gilt, ist bisher nicht mit Sicherheit nachgewiesen. Belegt ist der Weinanbau am Neckar (in Ladenburg) im Jahre 628 und in Bayern ebenfalls im 7. Belegt ist der Weinanbau am Neckar (in Ladenburg) im Jahre 628 und in Bayern ebenfalls im 7. Jahrhundert.

Das Ende des römischen Cannstatt kam spätestens mit dem großen Alemanneneinfall von 259/260 n. Chr. Der lateinische Name der Stadt ist unbekannt.

Im ursprünglichen Stadtgebiet von Stuttgart (vor der Vereinigung mit Bad Cannstatt im Jahre 1905) sind zwei römische Gutshöfe (villae rusticae) belegt, eine im Heusteigviertel und eine am heutigen Hauptbahnhof, außerdem eine weitere Ziegelei nahe dem Hauptbahnhof, deren Reste im Zuge der Arbeiten für den neuen Bahnhof entdeckt worden sind.
Der lateinische Name der Stadt ist unbekannt.

Im ursprünglichen Stadtgebiet von Stuttgart (vor der Vereinigung mit Bad Cannstatt im Jahre 1905) sind zwei römische Gutshöfe (villae rusticae) belegt, eine im Heusteigviertel und eine am heutigen Hauptbahnhof, außerdem eine weitere Ziegelei nahe dem Hauptbahnhof, deren Reste im Zuge der Arbeiten für den neuen Bahnhof entdeckt worden sind.


Im ursprünglichen Stadtgebiet von Stuttgart (vor der Vereinigung mit Bad Cannstatt im Jahre 1905) sind zwei römische Gutshöfe (villae rusticae) belegt, eine im Heusteigviertel und eine am heutigen Hauptbahnhof, außerdem eine weitere Ziegelei nahe dem Hauptbahnhof, deren Reste im Zuge der Arbeiten für den neuen Bahnhof entdeckt worden sind. Im heutigen Stadtgebiet von Stuttgart befanden sich mehrere weitere römische Gutshöfe, einer davon wurde bereits im Jahre 1843 entdeckt und lag im Ortskern von Stuttgart-Münster, gut einen Kilometer nördlich von Bad Cannstatt.
Im heutigen Stadtgebiet von Stuttgart befanden sich mehrere weitere römische Gutshöfe, einer davon wurde bereits im Jahre 1843 entdeckt und lag im Ortskern von Stuttgart-Münster, gut einen Kilometer nördlich von Bad Cannstatt.
Stuttgart in der Völkerwanderungszeit und im frühen Mittelalter

Bis ins späte 20..

Stuttgart in der Völkerwanderungszeit und im frühen Mittelalter

Bis ins späte 20. Jahrhundert existierten außer vereinzelten alamannischen Funden - insbesondere im 1904 entdeckten Gräberfeld von Stuttgart-Feuerbach mit Bestattungen ab dem 6..
Jahrhundert existierten außer vereinzelten alamannischen Funden - insbesondere im 1904 entdeckten Gräberfeld von Stuttgart-Feuerbach mit Bestattungen ab dem 6. Jahrhundert - keine direkten Belege menschlicher Präsenz im Gebiet der heutigen Stuttgart aus der Völkerwanderungszeit. Es galt dennoch als gesichert, dass der günstig gelegene Raum durchgehend besiedelt war. Es galt dennoch als gesichert, dass der günstig gelegene Raum durchgehend besiedelt war. Indirekte Belege für Siedlungskontinuität waren einige Ortsnamen mit keltischer Etymologie in und bei Stuttgart (u. a. die Namen Württemberg [< Wirtenberg < keltisch *Virodunum], Brag- [in Pragsattel, Pragfriedhof], Bopser, Brie (älter Brige < keltisch briga), Neckar, wahrscheinlich auch Cannstatt [< Condistat] u. die Namen Württemberg [< Wirtenberg < keltisch *Virodunum], Brag- [in Pragsattel, Pragfriedhof], Bopser, Brie (älter Brige < keltisch briga), Neckar, wahrscheinlich auch Cannstatt [< Condistat] u. a. m.) und Analogieschlüsse mit anderen Regionen in Südwestdeutschland. ) und Analogieschlüsse mit anderen Regionen in Südwestdeutschland. Die heutigen Stuttgarter Stadtteile Möhringen, Vaihingen, Plieningen und Hedelfingen gehen, wie die Namensform auf -ingen erkennen lässt, wenigstens auf das 6. Jahrhundert n. Chr. zurück.

Das in römischer Zeit bedeutende Cannstatt wurde bereits um 700 n.
zurück.

Das in römischer Zeit bedeutende Cannstatt wurde bereits um 700 n. Chr. (vor/bis 709) als erster Ort in der Gegend anlässlich einer Schenkung an das im Jahre 612 gegründete Kloster St. Gallen urkundlich erwähnt.
(vor/bis 709) als erster Ort in der Gegend anlässlich einer Schenkung an das im Jahre 612 gegründete Kloster St. Gallen urkundlich erwähnt. Besondere Bedeutung für die Umgebung erlangte der Ort, in dem ausweislich von Grabfunden bereits um das Jahr 500 auch Christen lebten, durch die zwischen 650 und 700 auf dem Gelände des heutigen Steigfriedhofs errichtete Martinskirche. Besondere Bedeutung für die Umgebung erlangte der Ort, in dem ausweislich von Grabfunden bereits um das Jahr 500 auch Christen lebten, durch die zwischen 650 und 700 auf dem Gelände des heutigen Steigfriedhofs errichtete Martinskirche. Sie gehörte zum Bistum Konstanz und war Mutterkirche für einen Großteil des heutigen Stuttgarter Stadtgebietes. Eine weitere solche Urkirche lag in Kornwestheim, errichtet um 635 n. Eine weitere solche Urkirche lag in Kornwestheim, errichtet um 635 n. Chr. und knapp nördlich des heutigen Stadtgebietes gelegen, eine dritte in Plieningen (um 600 n. Chr.) im Süden des Stadtgebietes. Diese drei Kirchen waren alle dem fränkischen Reichsheiligen Martin von Tours geweiht und sie waren die Ausgangspunkte der Christianisierung des Raums Stuttgart im 7. Diese drei Kirchen waren alle dem fränkischen Reichsheiligen Martin von Tours geweiht und sie waren die Ausgangspunkte der Christianisierung des Raums Stuttgart im 7. Jahrhundert.

Seit kurzem ist belegt, dass auch das Gebiet der Stuttgarter Innenstadt in der Völkerwanderungszeit besiedelt war.


Seit kurzem ist belegt, dass auch das Gebiet der Stuttgarter Innenstadt in der Völkerwanderungszeit besiedelt war. Beim Neubau des Hauptbahnhofes stieß man im Jahre 2014 im Baufeld 16 und in der nördlich benachbarten Baufläche des Dükers an der Cannstatter Straße etwa vier Meter unter dem heutigen Bodenniveau auf die Reste einer frühalemannischen Siedlung des 3.
Beim Neubau des Hauptbahnhofes stieß man im Jahre 2014 im Baufeld 16 und in der nördlich benachbarten Baufläche des Dükers an der Cannstatter Straße etwa vier Meter unter dem heutigen Bodenniveau auf die Reste einer frühalemannischen Siedlung des 3. und 4. Jahrhunderts.[37] Diese Entdeckung aus den Jahrzehnten unmittelbar nach dem Limesfall von 259/260 ist außergewöhnlich, weil die wenigen alemannischen Funde dieser Zeit fast alle in Höhenburgen gemacht wurden. [37] Diese Entdeckung aus den Jahrzehnten unmittelbar nach dem Limesfall von 259/260 ist außergewöhnlich, weil die wenigen alemannischen Funde dieser Zeit fast alle in Höhenburgen gemacht wurden. Der Fund umfasst Baustrukturen von Holzhäusern, teilweise mit erhaltenen Pfostenstellungen aus gespaltenen Eichenstämmen. Der Fund umfasst Baustrukturen von Holzhäusern, teilweise mit erhaltenen Pfostenstellungen aus gespaltenen Eichenstämmen. Sie sind so gut erhalten, dass die Gebäude dendrochronologisch jahrgenau datiert werden können[37], was allerdings bis zum Jahr 2019 noch nicht geschehen ist. Sie sind so gut erhalten, dass die Gebäude dendrochronologisch jahrgenau datiert werden können[37], was allerdings bis zum Jahr 2019 noch nicht geschehen ist.

Durch Ausgrabungen der Jahre 1998 bis 2005 ist außerdem bekannt, dass das Gebiet unter dem Alten Schloss seit dem 8. Jahrhundert besiedelt war. Unter der Stiftskirche fanden sich Bestattungen bis ins 7..
Unter der Stiftskirche fanden sich Bestattungen bis ins 7. Jahrhundert zurück, der erste gesicherte Kirchenbau an dieser Stelle stammt aus dem 10. oder 11. Jahrhundert[38]. Es handelte sich um eine in Stein errichtete, einschiffige frühromanische Kirche von 9,10 Metern Breite und (einschließlich halbrunder Apsis) ca. Es handelte sich um eine in Stein errichtete, einschiffige frühromanische Kirche von 9,10 Metern Breite und (einschließlich halbrunder Apsis) ca. 25,10 Metern Länge (Außenmaße; Innenmaße 6,30 × 15,75 m ohne Apsis).[39] Da der Erhaltungszustand der Funde schlecht war und auch nur ein kleiner Teil der Fläche unter der Stiftskirche untersucht worden ist, kann sich an dieser Stelle eine noch ältere Kirche befunden haben. [39] Da der Erhaltungszustand der Funde schlecht war und auch nur ein kleiner Teil der Fläche unter der Stiftskirche untersucht worden ist, kann sich an dieser Stelle eine noch ältere Kirche befunden haben.[40] Für die Annahme eines solchen frühen, dann wahrscheinlich hölzernen Kirchbaus spricht zum Einen die Lage der Kirche über einem merowingerzeitlichen Friedhof und zum Anderen die Orientierung der Stiftskirche: Ab spätestens dem 9.. [40] Für die Annahme eines solchen frühen, dann wahrscheinlich hölzernen Kirchbaus spricht zum Einen die Lage der Kirche über einem merowingerzeitlichen Friedhof und zum Anderen die Orientierung der Stiftskirche: Ab spätestens dem 9. Jahrhundert wurden neugebaute Kirchen nördlich der Alpen stets mehr oder weniger genau in Ost-West-Richtung angelegt[41], es sei denn, es gab zwingende Gründe dagegen oder anders orientierte Vorgängerbauten. Jahrhundert wurden neugebaute Kirchen nördlich der Alpen stets mehr oder weniger genau in Ost-West-Richtung angelegt[41], es sei denn, es gab zwingende Gründe dagegen oder anders orientierte Vorgängerbauten. Die Stiftskirche ist mit allen ihren Vorgängerbauten fast genau in südwestlich-nordöstlicher Richtung ausgerichtet. Jahrhundert wurden neugebaute Kirchen nördlich der Alpen stets mehr oder weniger genau in Ost-West-Richtung angelegt[41], es sei denn, es gab zwingende Gründe dagegen oder anders orientierte Vorgängerbauten. Die Stiftskirche ist mit allen ihren Vorgängerbauten fast genau in südwestlich-nordöstlicher Richtung ausgerichtet.

Ebenfalls auf das 7. Jahrhundert gehen die Weiler Immenhofen (im heutigen Heusteigviertel südwestlich der Altstadt), Tunzhofen (in der Nähe des Hauptbahnhofs östlich der Altstadt) und das ungesicherte Frankenbach zurück.
Jahrhundert gehen die Weiler Immenhofen (im heutigen Heusteigviertel südwestlich der Altstadt), Tunzhofen (in der Nähe des Hauptbahnhofs östlich der Altstadt) und das ungesicherte Frankenbach zurück. Womöglich war Frankenbach nichts anderes als der Name des späteren Stuttgarts vor der Gründung des namensgebenden Gestüts (stuotgarten) im Jahre 950 oder kurz zuvor. Womöglich war Frankenbach nichts anderes als der Name des späteren Stuttgarts vor der Gründung des namensgebenden Gestüts (stuotgarten) im Jahre 950 oder kurz zuvor.[42]
Gründung des Gestüts im 10. Jahrhundert

Stuttgart selbst wurde vermutlich während der Ungarneinfälle, als deren Ende die Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg im Jahr 955 gilt, zwischen 926 und 948 im Nesenbachtal fünf Kilometer südwestlich der Altenburg als Gestüt (Stuotgarten) gegründet.
Jahrhundert

Stuttgart selbst wurde vermutlich während der Ungarneinfälle, als deren Ende die Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg im Jahr 955 gilt, zwischen 926 und 948 im Nesenbachtal fünf Kilometer südwestlich der Altenburg als Gestüt (Stuotgarten) gegründet. Archäologische Funde zeigen, dass hier bereits seit der späten Merowingerzeit eine bäuerliche Siedlung bestanden hatte.
Jahrhundert

Stuttgart selbst wurde vermutlich während der Ungarneinfälle, als deren Ende die Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg im Jahr 955 gilt, zwischen 926 und 948 im Nesenbachtal fünf Kilometer südwestlich der Altenburg als Gestüt (Stuotgarten) gegründet. Archäologische Funde zeigen, dass hier bereits seit der späten Merowingerzeit eine bäuerliche Siedlung bestanden hatte. Gemeinhin wird die Gründung Herzog Liudolf von Schwaben zugeschrieben, was eher für einen Zeitraum nach 945 spricht.
Gemeinhin wird die Gründung Herzog Liudolf von Schwaben zugeschrieben, was eher für einen Zeitraum nach 945 spricht. Der gewählte Standort war auf Grund der natürlichen Gegebenheiten des nach drei Seiten abgeschlossenen Talkessels für die Pferdezucht ideal, für die Entwicklung zu einer größeren Siedlung im Gegensatz zur Neckarfurt aber eher ungünstig. Der gewählte Standort war auf Grund der natürlichen Gegebenheiten des nach drei Seiten abgeschlossenen Talkessels für die Pferdezucht ideal, für die Entwicklung zu einer größeren Siedlung im Gegensatz zur Neckarfurt aber eher ungünstig. Seine später erreichte Bedeutung verdankt Stuttgart daher erst seiner Wahl als Residenzstandort.
Erhebung zur Stadt um 1220

In der Form Stuokarten wird der Name Stuttgart erstmalig um 1160 im Hirsauer Codex erwähnt, als ein Hugo de Stuokarten dem Kloster Hirsau Stuttgarter Güter in Stammheim und Sasbach vermacht.

Erhebung zur Stadt um 1220

In der Form Stuokarten wird der Name Stuttgart erstmalig um 1160 im Hirsauer Codex erwähnt, als ein Hugo de Stuokarten dem Kloster Hirsau Stuttgarter Güter in Stammheim und Sasbach vermacht. Diese Nennung wurde erst Mitte der 1950er Jahre von dem Archivar Karl Otto Müller entdeckt[43] und führte zu einer Diskussion, ob im Jahre 1960 das 800-jährige Bestehen der Stadt Stuttgart gefeiert werden solle.

Erhebung zur Stadt um 1220

In der Form Stuokarten wird der Name Stuttgart erstmalig um 1160 im Hirsauer Codex erwähnt, als ein Hugo de Stuokarten dem Kloster Hirsau Stuttgarter Güter in Stammheim und Sasbach vermacht. Diese Nennung wurde erst Mitte der 1950er Jahre von dem Archivar Karl Otto Müller entdeckt[43] und führte zu einer Diskussion, ob im Jahre 1960 das 800-jährige Bestehen der Stadt Stuttgart gefeiert werden solle.
Diese Nennung wurde erst Mitte der 1950er Jahre von dem Archivar Karl Otto Müller entdeckt[43] und führte zu einer Diskussion, ob im Jahre 1960 das 800-jährige Bestehen der Stadt Stuttgart gefeiert werden solle. Man sah dann davon ab, weil erst 1929 das vermeintlich 700-jährige Bestehen der Stadt feierlich begangen worden war.

Die Siedlung nahe dem Gestüt gelangte um 1200 in den Besitz der Markgrafen von Baden.


Die Siedlung nahe dem Gestüt gelangte um 1200 in den Besitz der Markgrafen von Baden. Die von Hansmartin Decker-Hauff für das Jahr 1219 ins Spiel gebrachte Stadterhebung durch Hermann V. von Baden fand keine allgemeine Akzeptanz. Das erste urkundlich gesicherte Datum dafür ist der 8.
Das erste urkundlich gesicherte Datum dafür ist der 8. März 1229, an dem Stuttgart in einer Urkunde Papst Gregors IX. für das Kloster Bebenhausen genannt wurde.[44] 1251 kam Stuttgart als Mitgift für Mechthild von Baden an die Grafen von Württemberg.. [44] 1251 kam Stuttgart als Mitgift für Mechthild von Baden an die Grafen von Württemberg. Spätestens um diese Zeit bestand an der Stelle des heutigen Alten Schlosses eine Burg, deren Bau zwischen der 2. Hälfte des 12. und der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen hatte.

1286 belagerte der Habsburger König Rudolf die Stadt Stuttgart und schleifte ihre Mauern, 1287 übernahm oder zerstörte er alle festen Plätze in der Umgebung von Stuttgart..


1286 belagerte der Habsburger König Rudolf die Stadt Stuttgart und schleifte ihre Mauern, 1287 übernahm oder zerstörte er alle festen Plätze in der Umgebung von Stuttgart. Graf Eberhard I. errichtete ab etwa 1302 an der Stelle des heutigen Alten Schlosses eine Wasserburg.
errichtete ab etwa 1302 an der Stelle des heutigen Alten Schlosses eine Wasserburg. Im Konflikt mit Kaiser Heinrich VII., der zum Reichskrieg unter maßgeblicher Beteiligung der Reichsstadt Esslingen führte, ging Stuttgart an das Reich verloren, weswegen es 1312-1315 von Esslingen verwaltet wurde. , der zum Reichskrieg unter maßgeblicher Beteiligung der Reichsstadt Esslingen führte, ging Stuttgart an das Reich verloren, weswegen es 1312-1315 von Esslingen verwaltet wurde. Eberhard konnte die nach Heinrichs Tod entstandene politische Situation ausnutzen und die verlorenen Gebiete zurückerhalten. Eberhard konnte die nach Heinrichs Tod entstandene politische Situation ausnutzen und die verlorenen Gebiete zurückerhalten. Da auch die Burg Württemberg 1311 durch Esslingen zerstört worden war, baute er ab 1317 das gegenüber der anhaltenden Bedrohung durch Esslingen günstiger gelegene Stuttgart unter Verstärkung der Befestigungen zur gräflichen Residenz im entstehenden württembergischen Territorialstaat aus. Da auch die Burg Württemberg 1311 durch Esslingen zerstört worden war, baute er ab 1317 das gegenüber der anhaltenden Bedrohung durch Esslingen günstiger gelegene Stuttgart unter Verstärkung der Befestigungen zur gräflichen Residenz im entstehenden württembergischen Territorialstaat aus. Um 1320 wurden aus Beutelsbach Chorherrenstift und Grablege der Württemberger mit päpstlicher Genehmigung ebenfalls nach Stuttgart verlegt, die bisherige der Altenburger Martinskirche inkorporierte, d. Um 1320 wurden aus Beutelsbach Chorherrenstift und Grablege der Württemberger mit päpstlicher Genehmigung ebenfalls nach Stuttgart verlegt, die bisherige der Altenburger Martinskirche inkorporierte, d. h. unselbständige, Stadtkirche wurde als Stiftskirche erheblich erweitert. Schließlich unterstellte 1323 der Bischof von Konstanz auch die Martinskirche dem Stift, das deren Dekanatsfunktion übernahm. Schließlich unterstellte 1323 der Bischof von Konstanz auch die Martinskirche dem Stift, das deren Dekanatsfunktion übernahm. Spätestens damit hatte Stuttgart Cannstatt und die Altenburg an Bedeutung überflügelt. Bereits Ende des 14.. Spätestens damit hatte Stuttgart Cannstatt und die Altenburg an Bedeutung überflügelt. Bereits Ende des 14. Jahrhunderts entstand südöstlich außerhalb der Stuttgarter Stadtbefestigung eine erste Vorstadt: die Esslinger oder Leonhardsvorstadt, benannt nach der Leonhardskapelle, um die sie sich bildete. Ende des 15.. Jahrhunderts entstand südöstlich außerhalb der Stuttgarter Stadtbefestigung eine erste Vorstadt: die Esslinger oder Leonhardsvorstadt, benannt nach der Leonhardskapelle, um die sie sich bildete. Ende des 15. Jahrhunderts wurde durch Ulrich V. im Nordwesten die geplant angelegte Obere Vorstadt geschaffen, in deren Zentrum ein Dominikanerkloster mit der heutigen Hospitalkirche errichtet wurde. Infolge der vorübergehenden Teilung Württembergs war Stuttgart 1442-1482 nur Hauptstadt eines Landesteils. im Nordwesten die geplant angelegte Obere Vorstadt geschaffen, in deren Zentrum ein Dominikanerkloster mit der heutigen Hospitalkirche errichtet wurde. Infolge der vorübergehenden Teilung Württembergs war Stuttgart 1442-1482 nur Hauptstadt eines Landesteils. Im Jahr 1457 fand in Stuttgart der erste nachweisbare Landtag der Württembergischen Landstände für den Stuttgarter Landesteil statt, wobei im selben Jahr in Leonberg ein Landtag für den Uracher Landesteil stattfand. Im Jahr 1457 fand in Stuttgart der erste nachweisbare Landtag der Württembergischen Landstände für den Stuttgarter Landesteil statt, wobei im selben Jahr in Leonberg ein Landtag für den Uracher Landesteil stattfand.
Residenz des Herzogtums Württemberg

Mit der Erhebung Eberhards im Bart zum Herzog wurde Stuttgart 1495 Herzogsresidenz.

Residenz des Herzogtums Württemberg

Mit der Erhebung Eberhards im Bart zum Herzog wurde Stuttgart 1495 Herzogsresidenz. Infolge der von Ulrich geführten Auseinandersetzungen mit Reutlingen und dem Schwäbischen Bund war die Stadt 1520-1534 wie ganz Württemberg habsburgisch, im Bauernkrieg war sie im Frühjahr 1525 einige Tage von Bauern besetzt.
Infolge der von Ulrich geführten Auseinandersetzungen mit Reutlingen und dem Schwäbischen Bund war die Stadt 1520-1534 wie ganz Württemberg habsburgisch, im Bauernkrieg war sie im Frühjahr 1525 einige Tage von Bauern besetzt. 1534 ließ Ulrich bei seiner Rückkehr durch Erhard Schnepf die Reformation einführen. Unter Herzog Christoph wurde um 1565 eine neue Stadtbefestigung errichtet, die die Vorstädte einschloss, die Burg wurde 1553-1570/78 von Aberlin Tretsch zu einem repräsentativen Renaissanceschloss umgebaut und erweitert, womit im Wesentlichen der Bauzustand des heutigen Alten Schlosses geschaffen wurde. Unter Herzog Christoph wurde um 1565 eine neue Stadtbefestigung errichtet, die die Vorstädte einschloss, die Burg wurde 1553-1570/78 von Aberlin Tretsch zu einem repräsentativen Renaissanceschloss umgebaut und erweitert, womit im Wesentlichen der Bauzustand des heutigen Alten Schlosses geschaffen wurde. Unter Herzog Christoph wurde um 1565 eine neue Stadtbefestigung errichtet, die die Vorstädte einschloss, die Burg wurde 1553-1570/78 von Aberlin Tretsch zu einem repräsentativen Renaissanceschloss umgebaut und erweitert, womit im Wesentlichen der Bauzustand des heutigen Alten Schlosses geschaffen wurde. Der gestiegene Trinkwasserbedarf Stuttgarts machte mit der Errichtung des Pfaffensees im Glemstal oberhalb von Stuttgart und dem Bau des Christophstollens zur Überleitung des Wassers ins Nesenbachtal 1566-1575 erhebliche wasserbauliche Maßnahmen notwendig. Der gestiegene Trinkwasserbedarf Stuttgarts machte mit der Errichtung des Pfaffensees im Glemstal oberhalb von Stuttgart und dem Bau des Christophstollens zur Überleitung des Wassers ins Nesenbachtal 1566-1575 erhebliche wasserbauliche Maßnahmen notwendig. Zwischen 1584 und 1593 entstand das Neue Lusthaus. Um 1595 legte [!!! Heinrich Schickhardt ] den Vorläufer des heutigen Schillerplatzes an. Um 1595 legte [!!! Heinrich Schickhardt ] den Vorläufer des heutigen Schillerplatzes an. Der Dreißigjährige Krieg hinterließ verheerende Spuren. Nach der Schlacht bei Nördlingen flohen der junge Herzog Eberhard, seine Räte und vier Mitglieder des Landschaftsausschusses ins Exil nach Straßburg.. Nach der Schlacht bei Nördlingen flohen der junge Herzog Eberhard, seine Räte und vier Mitglieder des Landschaftsausschusses ins Exil nach Straßburg. Die vierjährige direkte Herrschaft der Habsburger über Württemberg von 1634 bis 1638 hatte auch für Stuttgart ständige Belastungen durch Einquartierungen feindlicher Truppen zur Folge. Die vierjährige direkte Herrschaft der Habsburger über Württemberg von 1634 bis 1638 hatte auch für Stuttgart ständige Belastungen durch Einquartierungen feindlicher Truppen zur Folge. König Ferdinand III. kam 1634 und 1636 mehrmals nach Stuttgart und plante die Rekatholisierung Württembergs.[45] 1637 wütete die Pest in Stuttgart.[46] Die Bevölkerung halbierte sich von einem Vorkriegsstand von etwa 10. [46] Die Bevölkerung halbierte sich von einem Vorkriegsstand von etwa 10.000 Personen auf unter 5000 Personen im Jahre 1648. Darunter waren nur noch 600 Männer.[46] 1650 eröffnete eine erste Buchhandlung.[47] 1686 entstand das erste Gymnasium.. [47] 1686 entstand das erste Gymnasium.[47] 1688 tauchten im Rahmen des Pfälzischen Erbfolgekriegs französische Truppen unter General Mélac vor den Toren der Stadt auf. Dank der Diplomatie der regierenden Herzoginwitwe Magdalena Sibylla blieb Stuttgart das Schicksal Heidelbergs erspart, das in diesem Krieg zerstört wurde. Dank der Diplomatie der regierenden Herzoginwitwe Magdalena Sibylla blieb Stuttgart das Schicksal Heidelbergs erspart, das in diesem Krieg zerstört wurde.[47] Herzog Eberhard Ludwig verlegte 1718 seine Residenz nach Ludwigsburg, wo das 1704 bis 1733 erbaute [!!! Barockschloss ] entstand. [47] Herzog Eberhard Ludwig verlegte 1718 seine Residenz nach Ludwigsburg, wo das 1704 bis 1733 erbaute [!!! Barockschloss ] entstand. Erst unter Herzog Karl Alexander erlangte Stuttgart wieder seine alte Stellung als Hauptresidenz zurück. Nach dem Tod des Herzogs Karl Alexander vollzog sich der antisemitische Justizmord an dessen Finanzberater Joseph Süß Oppenheimer. Nach dem Tod des Herzogs Karl Alexander vollzog sich der antisemitische Justizmord an dessen Finanzberater Joseph Süß Oppenheimer. 1744 wurde Herzog Carl Eugen für mündig erklärt. 1746 legte dieser den Grundstein zur Errichtung des Neuen Schlosses. Weitere Bauprojekte umfassten die Schlösser Solitude und Hohenheim. 1746 legte dieser den Grundstein zur Errichtung des Neuen Schlosses. Weitere Bauprojekte umfassten die Schlösser Solitude und Hohenheim. Außerdem wurde mit der Errichtung der Hohen Karlsschule Stuttgart am Ende des 18. Jahrhunderts kurzzeitig Universitätsstandort. Ein berühmter Zögling dieser Anstalt war Friedrich Schiller, der dort Medizin studierte. Jahrhunderts kurzzeitig Universitätsstandort. Ein berühmter Zögling dieser Anstalt war Friedrich Schiller, der dort Medizin studierte. Dennoch war Stuttgart noch am Ende des 18. Jahrhunderts eine sehr provinzielle Stadt mit engen Gassen, Viehhaltung, ackerbautreibender Bevölkerung und etwa 20. Jahrhunderts eine sehr provinzielle Stadt mit engen Gassen, Viehhaltung, ackerbautreibender Bevölkerung und etwa 20.000 Einwohnern, wobei hierbei Bedienstete bei Hofe und das Militärpersonal der Württembergischen Armee nicht eingerechnet sind.[48] Aus Gründen der Sparsamkeit und aus Angst vor der Entstehung revolutionären Gedankenguts wurde die Hohe Karlsschule bereits 1794 unter Herzog Ludwig Eugen wieder aufgelöst. [48] Aus Gründen der Sparsamkeit und aus Angst vor der Entstehung revolutionären Gedankenguts wurde die Hohe Karlsschule bereits 1794 unter Herzog Ludwig Eugen wieder aufgelöst.
Hauptstadt des Königreichs Württemberg
lili rere
Westseite des Stuttgarter Marktplatz (1881)

Westeite des Marktplatzes (2014)

1806 erlangte Stuttgart im Zuge der Napoleonischen Kriege und der Gründung des Rheinbunds eine Rangerhöhung.

Hauptstadt des Königreichs Württemberg
lili rere
Westseite des Stuttgarter Marktplatz (1881)

Westeite des Marktplatzes (2014)

1806 erlangte Stuttgart im Zuge der Napoleonischen Kriege und der Gründung des Rheinbunds eine Rangerhöhung. Die bisherige Residenzstadt des altwürttembergischen Herzogtums stieg nun zur Hauptstadt des um die Gebiete Neuwürttembergs erweiterten Königreichs Württemberg auf.

Hauptstadt des Königreichs Württemberg
lili rere
Westseite des Stuttgarter Marktplatz (1881)

Westeite des Marktplatzes (2014)

1806 erlangte Stuttgart im Zuge der Napoleonischen Kriege und der Gründung des Rheinbunds eine Rangerhöhung. Die bisherige Residenzstadt des altwürttembergischen Herzogtums stieg nun zur Hauptstadt des um die Gebiete Neuwürttembergs erweiterten Königreichs Württemberg auf. Nachdem die Existenz des neuen württembergischen Staates mit dem Abschluss des Wiener Kongresses 1815 endgültig bestätigt worden war, erlebte Stuttgart im 19..
Nachdem die Existenz des neuen württembergischen Staates mit dem Abschluss des Wiener Kongresses 1815 endgültig bestätigt worden war, erlebte Stuttgart im 19. Jahrhundert seinen allmählichen Aufstieg von der bisherigen Enge einer vom evangelischen Pietismus geprägten Kleinstadt zur gemischtkonfessionellen Metropole Württembergs. Jahrhundert seinen allmählichen Aufstieg von der bisherigen Enge einer vom evangelischen Pietismus geprägten Kleinstadt zur gemischtkonfessionellen Metropole Württembergs.

Das erste Cannstatter Volksfest fand 1818 statt, und 1820 entstand die Grabkapelle auf dem Württemberg an der Stelle der alten württembergischen Stammburg.


Das erste Cannstatter Volksfest fand 1818 statt, und 1820 entstand die Grabkapelle auf dem Württemberg an der Stelle der alten württembergischen Stammburg. Am Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden Bauwerke wie das Schloss Rosenstein, das Wilhelmspalais, die Staatsgalerie und der Königsbau. Bildungseinrichtungen wie die 1818 gegründete Ackerbauschule, die 1829 gegründete Vereinigte Real- und Gewerbeschule sowie die 1857 gegründete Stuttgarter Musikschule gehen auf das frühe und mittlere 19..
Jahrhunderts entstanden Bauwerke wie das Schloss Rosenstein, das Wilhelmspalais, die Staatsgalerie und der Königsbau. Bildungseinrichtungen wie die 1818 gegründete Ackerbauschule, die 1829 gegründete Vereinigte Real- und Gewerbeschule sowie die 1857 gegründete Stuttgarter Musikschule gehen auf das frühe und mittlere 19.. Bildungseinrichtungen wie die 1818 gegründete Ackerbauschule, die 1829 gegründete Vereinigte Real- und Gewerbeschule sowie die 1857 gegründete Stuttgarter Musikschule gehen auf das frühe und mittlere 19. Jahrhundert zurück. Die Tradition Stuttgarts als Stadt der Literatur wurde im 19. Jahrhundert durch zahllose Schriftsteller repräsentiert, die dort wohnten. Namen wie Wilhelm Hauff, Ludwig Uhland, [!!! Gustav Schwab ] und [!!! Eduard Mörike ] sind von überregionaler Bedeutung. Namen wie Wilhelm Hauff, Ludwig Uhland, [!!! Gustav Schwab ] und [!!! Eduard Mörike ] sind von überregionaler Bedeutung.

Beim Landesfest zum 25. Regierungsjubiläum König Wilhelms I. am 28. September 1841 wurde in Stuttgart der Festzug der Württemberger mit 10.390 Teilnehmern sowie 200.
September 1841 wurde in Stuttgart der Festzug der Württemberger mit 10.390 Teilnehmern sowie 200.000 Zuschauern veranstaltet. Die erst 1863 fertiggestellte Jubiläumssäule von [!!! Johann Michael Knapp ] erinnert noch heute an dieses Ereignis.[49]
Die als Sommerresidenz des württembergischen Königspaares 1845-1853 errichtete Villa Berg gilt als Prototyp der südwestdeutschen Villenarchitektur (Abbildung um 1910).
[49]
Die als Sommerresidenz des württembergischen Königspaares 1845-1853 errichtete Villa Berg gilt als Prototyp der südwestdeutschen Villenarchitektur (Abbildung um 1910).

Am 22. Oktober 1845 fuhr die erste Württembergische Eisenbahn von der Oberamtsstadt Cannstatt nach Untertürkheim, ab 15.
Oktober 1845 fuhr die erste Württembergische Eisenbahn von der Oberamtsstadt Cannstatt nach Untertürkheim, ab 15. Oktober 1846 auch durch den Rosensteintunnel bis nach Stuttgart (Alter Centralbahnhof beim Schloßplatz).

Ende Mai 1849 nach der Ablehnung der Reichsdeputation durch den preußischen König Friedrich Wilhelm IV.


Ende Mai 1849 nach der Ablehnung der Reichsdeputation durch den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. übersiedelte die Frankfurter Nationalversammlung auf Einladung des württembergischen Justizministers Friedrich Römer nach Stuttgart..
übersiedelte die Frankfurter Nationalversammlung auf Einladung des württembergischen Justizministers Friedrich Römer nach Stuttgart. Das sogenannte Rumpfparlament tagte allerdings nur bis zum 18. Juni, als es gewaltsam aufgelöst wurde.

Internationale Beachtung fand das im Jahre 1857 abgehaltene Zwei-Kaiser-Treffen.

Im Zuge der beginnenden Industrialisierung wuchs die Einwohnerzahl des heutigen Stuttgarts stetig an.


Im Zuge der beginnenden Industrialisierung wuchs die Einwohnerzahl des heutigen Stuttgarts stetig an. 1834 zählte Stuttgart 35.200 Einwohner, 1852 wurde die 50.000-Einwohner-Marke überschritten, 1864 lebten in Stuttgart 69.
000-Einwohner-Marke überschritten, 1864 lebten in Stuttgart 69.084 Einwohner,[50] und im Jahr der Reichsgründung, 1871, hatte die Stadt 91.000 Einwohner. 1874 wurde Stuttgart mit der Überschreitung der 100.000-Einwohner-Marke zur Großstadt. Diese Zahl verdoppelte sich, auch durch Eingemeindungen, bis kurz nach der Jahrhundertwende (1901: etwa 185. Diese Zahl verdoppelte sich, auch durch Eingemeindungen, bis kurz nach der Jahrhundertwende (1901: etwa 185.000, 1904: etwa 200.000).

Ausmaß und Tempo des Einwohnerwachstums in der zweiten Hälfte des 19..


Ausmaß und Tempo des Einwohnerwachstums in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren innerhalb des heutigen Stadtgebiets sehr unterschiedlich. Enormes Wachstum war von 1851 bis 1900 in der Residenzstadt (+248 %) nebst Gaisburg (+428 %) und in (Bad) Cannstatt (+298 %) zu verzeichnen.
Enormes Wachstum war von 1851 bis 1900 in der Residenzstadt (+248 %) nebst Gaisburg (+428 %) und in (Bad) Cannstatt (+298 %) zu verzeichnen. Zu Wachstumsmagneten entwickelten sich auch die aufkommenden Industriestandorte entlang der neuen Eisenbahnlinien Cannstatt-Untertürkheim-Obertürkheim-Esslingen und Cannstatt-Stuttgart-Feuerbach-Zuffenhausen-Ludwigsburg. Zu Wachstumsmagneten entwickelten sich auch die aufkommenden Industriestandorte entlang der neuen Eisenbahnlinien Cannstatt-Untertürkheim-Obertürkheim-Esslingen und Cannstatt-Stuttgart-Feuerbach-Zuffenhausen-Ludwigsburg. Ab 1879 kam die Gäubahn Stuttgart-Freudenstadt hinzu, und in Vaihingen und Rohr setzte nun auch ein sprunghaftes Bevölkerungswachstum ein. Schließlich kam es mit der Umgehungsstrecke Untertürkheim-Kornwestheim (Schusterbahn) auch in Münster Ende des 19.. Schließlich kam es mit der Umgehungsstrecke Untertürkheim-Kornwestheim (Schusterbahn) auch in Münster Ende des 19. Jahrhunderts zu einem starken Wachstum der Einwohnerzahlen.[50]
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Werk der Daimler-Motoren-Gesellschaft in Untertürkheim 1911.
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Werk der Daimler-Motoren-Gesellschaft in Untertürkheim 1911.
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Stuttgart-Untertürkheim, heute Sitz der Daimler AG.

In den 1880er und 1890er Jahren legte Gottlieb Daimler (1834-1900) in Cannstatt bei Stuttgart die Grundlagen für die ersten Automobile..


In den 1880er und 1890er Jahren legte Gottlieb Daimler (1834-1900) in Cannstatt bei Stuttgart die Grundlagen für die ersten Automobile. 1887 gründete er dort die Daimler-Motoren-Gesellschaft. Nach einem Brand der Werksanlagen entstand ab 1903 auf Untertürkheimer Gemarkung das neue Motorenwerk, wo jetzt auch wieder der Konzernsitz der heutigen Daimler AG ist.
Nach einem Brand der Werksanlagen entstand ab 1903 auf Untertürkheimer Gemarkung das neue Motorenwerk, wo jetzt auch wieder der Konzernsitz der heutigen Daimler AG ist.

Im Jahr 1907 fand in Stuttgart ein Internationaler Sozialistenkongress statt. An der Eröffnung nahmen 60.


Im Jahr 1907 fand in Stuttgart ein Internationaler Sozialistenkongress statt. An der Eröffnung nahmen 60.000 Menschen teil.

Im Jahr 1914 wurde am nördlichen Ende der Innenstadt mit dem Bau des heutigen Bahnhofsgebäudes nach dem Entwurf des Architekten Paul Bonatz begonnen.

Im Ersten Weltkrieg kam es zu Luftangriffen auf die Stadt: Am 22.


Im Ersten Weltkrieg kam es zu Luftangriffen auf die Stadt: Am 22. September 1915 fielen die meisten Bomben, nämlich 29, im Bereich des Bahnhofs und der nahegelegenen Rotebühlkaserne, dabei wurden drei Soldaten getötet und 43 verletzt.
September 1915 fielen die meisten Bomben, nämlich 29, im Bereich des Bahnhofs und der nahegelegenen Rotebühlkaserne, dabei wurden drei Soldaten getötet und 43 verletzt. Ebenso starben vier Zivilisten. Beim zweiten großen Angriff am 15. September 1918 starben beim Einsturz eines Hauses in der Heusteigstraße, der durch vorangegangenen Pfusch am Bau mitverursacht wurde, elf Menschen. September 1918 starben beim Einsturz eines Hauses in der Heusteigstraße, der durch vorangegangenen Pfusch am Bau mitverursacht wurde, elf Menschen.[51]
Hauptstadt des Volksstaates Württemberg
50-Pfennig-Notgeldschein der württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart 1921
→ Hauptartikel: Volksstaat Württemberg#Die Landeshauptstadt Stuttgart als Zentrum der Landeskultur

Am 30.
[51]
Hauptstadt des Volksstaates Württemberg
50-Pfennig-Notgeldschein der württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart 1921
→ Hauptartikel: Volksstaat Württemberg#Die Landeshauptstadt Stuttgart als Zentrum der Landeskultur

Am 30. November 1918 wurde das Königreich Württemberg im Zuge der Ereignisse der Novemberrevolution in den deutschen Ländern, nach dem Verzicht König Wilhelms II.
November 1918 wurde das Königreich Württemberg im Zuge der Ereignisse der Novemberrevolution in den deutschen Ländern, nach dem Verzicht König Wilhelms II. auf die Krone (Revolutionäre stürmten seine Residenz, das Wilhelmspalais), zum freien Volksstaat Württemberg innerhalb der Weimarer Republik. Am 26. April 1919 gab sich das Land eine neue Verfassung, die in überarbeiteter Form endgültig am 25. April 1919 gab sich das Land eine neue Verfassung, die in überarbeiteter Form endgültig am 25. September 1919 von der Verfassunggebenden Landesversammlung verabschiedet wurde. 1920 war die Stadt für wenige Tage Sitz der Reichsregierung (siehe Kapp-Putsch). 1920 war die Stadt für wenige Tage Sitz der Reichsregierung (siehe Kapp-Putsch).

Während der Weimarer Republik entwickelte sich Stuttgart zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum im deutschen Südwesten und gehörte insbesondere in der Architektur der Moderne (u.


Während der Weimarer Republik entwickelte sich Stuttgart zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum im deutschen Südwesten und gehörte insbesondere in der Architektur der Moderne (u. a. Tagblatt-Turm, Stadtbad Heslach, Kaufhaus Schocken, Weißenhofsiedlung) zu den städtischen Vorreitern.[52]
Zentrum im NS-Gau Württemberg-Hohenzollern

Durch die Gleichschaltung der württembergischen Verwaltung und die Zentralisierung Deutschlands zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus 1933 wurde Stuttgart in seiner Stellung als Landeshauptstadt politisch zwar bedeutungslos, blieb aber das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum im mittleren Neckarraum.
[52]
Zentrum im NS-Gau Württemberg-Hohenzollern

Durch die Gleichschaltung der württembergischen Verwaltung und die Zentralisierung Deutschlands zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus 1933 wurde Stuttgart in seiner Stellung als Landeshauptstadt politisch zwar bedeutungslos, blieb aber das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum im mittleren Neckarraum.
[52]
Zentrum im NS-Gau Württemberg-Hohenzollern

Durch die Gleichschaltung der württembergischen Verwaltung und die Zentralisierung Deutschlands zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus 1933 wurde Stuttgart in seiner Stellung als Landeshauptstadt politisch zwar bedeutungslos, blieb aber das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum im mittleren Neckarraum. Württemberg wurde mit den Hohenzollernschen Landen zum Gau der NSDAP Württemberg-Hohenzollern zusammengefasst.
Württemberg wurde mit den Hohenzollernschen Landen zum Gau der NSDAP Württemberg-Hohenzollern zusammengefasst.

Während der Zeit des Nationalsozialismus führte die Stadt den Ehrentitel „Stadt der Auslandsdeutschen” (siehe Stadt-Ehrentitel der NS-Zeit).

Die Gestapo übernahm das Hotel Silber in der Dorotheenstraße, in dem politische Gegner des Regimes inhaftiert und gefoltert wurden.


Die Gestapo übernahm das Hotel Silber in der Dorotheenstraße, in dem politische Gegner des Regimes inhaftiert und gefoltert wurden. „Das Silber” wurde auch für zahlreiche Prominente Durchgangslager in Konzentrationslager bzw. zur Ermordung, zum Beispiel für Eugen Bolz, Kurt Schumacher oder Lilo Herrmann.
zur Ermordung, zum Beispiel für Eugen Bolz, Kurt Schumacher oder Lilo Herrmann. Der Letzteren errichtete 1988 eine Studenten- und Bürgergruppe zwischen den Kollegiengebäuden in der Keplerstraße einen Gedenkstein. Das NS-Gewaltregime benutzte weiterhin das Landgericht in der Archivstraße 12A als zentrale Hinrichtungsstätte im südwestdeutschen Raum, in dem mindestens 419 Menschen das Leben genommen wurde. Der Letzteren errichtete 1988 eine Studenten- und Bürgergruppe zwischen den Kollegiengebäuden in der Keplerstraße einen Gedenkstein. Das NS-Gewaltregime benutzte weiterhin das Landgericht in der Archivstraße 12A als zentrale Hinrichtungsstätte im südwestdeutschen Raum, in dem mindestens 419 Menschen das Leben genommen wurde. Daran erinnert ein Mahnmal im Lichthof. Das NS-Gewaltregime benutzte weiterhin das Landgericht in der Archivstraße 12A als zentrale Hinrichtungsstätte im südwestdeutschen Raum, in dem mindestens 419 Menschen das Leben genommen wurde. Daran erinnert ein Mahnmal im Lichthof.[53]
Kundgebung auf dem Stuttgarter Marktplatz beim Deutschen Wandertag 1938

Beim Novemberpogrom 1938 wurden die Alte Synagoge niedergebrannt und die Friedhofskapelle der Jüdischen Gemeinde zerstört..
[53]
Kundgebung auf dem Stuttgarter Marktplatz beim Deutschen Wandertag 1938

Beim Novemberpogrom 1938 wurden die Alte Synagoge niedergebrannt und die Friedhofskapelle der Jüdischen Gemeinde zerstört. Der Großteil der männlichen jüdischen Bürger Stuttgarts wurde unmittelbar danach von der Gestapo verhaftet und in das Polizeigefängnis Welzheim oder in das KZ Dachau verbracht.
Der Großteil der männlichen jüdischen Bürger Stuttgarts wurde unmittelbar danach von der Gestapo verhaftet und in das Polizeigefängnis Welzheim oder in das KZ Dachau verbracht.[54] Seit dem Jahre 1947 erinnert auf dem israelitischen Teil des Pragfriedhofs an der Friedhofstraße 44 ein Mahnmal von dem Bildhauer K. Löffler an die 2498 in der Shoa umgekommenen Juden Württembergs. Löffler an die 2498 in der Shoa umgekommenen Juden Württembergs.[55]

An die Deportation der Stuttgarter Juden nach 1939 erinnert das Mahnmal am Nordbahnhof. Bis zum Verbot der Auswanderung am 1. Oktober 1941 konnten nur rund 60 Prozent der deutschen Juden fliehen.
Oktober 1941 konnten nur rund 60 Prozent der deutschen Juden fliehen. Die dann noch in Württemberg und Hohenzollern lebenden Juden wurden während des Krieges gezwungen, in sogenannte Judenwohnungen bzw. jüdische Zwangsaltersheime umzuziehen, dann wurden sie von der Stapoleitstelle Stuttgart auf dem Messegelände Killesberg „konzentriert”. jüdische Zwangsaltersheime umzuziehen, dann wurden sie von der Stapoleitstelle Stuttgart auf dem Messegelände Killesberg „konzentriert”. Am 1. Dezember 1941 fuhr der erste Transportzug mit rund 1000 Menschen nach Riga, wo sie ermordet wurden. Bis in die letzten Kriegswochen folgten weitere Züge mit rund 2500 Juden aus der Region. Dezember 1941 fuhr der erste Transportzug mit rund 1000 Menschen nach Riga, wo sie ermordet wurden. Bis in die letzten Kriegswochen folgten weitere Züge mit rund 2500 Juden aus der Region. Lediglich 180 dieser württembergischen KZ-Häftlinge überlebten.
Zerstörungen in der Stuttgarter Innenstadt nach den Luftangriffen

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden weite Teile der Stadt bei den anglo-amerikanischen Luftangriffen auf Stuttgart zerstört.

Zerstörungen in der Stuttgarter Innenstadt nach den Luftangriffen

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden weite Teile der Stadt bei den anglo-amerikanischen Luftangriffen auf Stuttgart zerstört. Der schwerste Angriff erfolgte am 12. September 1944 durch die britische Royal Air Force auf die Stuttgarter Altstadt..
Der schwerste Angriff erfolgte am 12. September 1944 durch die britische Royal Air Force auf die Stuttgarter Altstadt.[56] Dabei wurden 75 schwere Luftminen, 4300 Sprengbomben und 180.000 Brandbomben abgeworfen. Dem anschließend entstehenden Feuersturm fielen mehr als 1000 Menschen zum Opfer. Dem anschließend entstehenden Feuersturm fielen mehr als 1000 Menschen zum Opfer. Insgesamt wurde Stuttgart 53-mal angegriffen. Dabei wurden 68 % aller Wohngebäude und 75 % der industriellen Anlagen zerstört. Insgesamt wurden in Stuttgart 4477 Menschen getötet und 8908 Menschen verletzt. Insgesamt wurden in Stuttgart 4477 Menschen getötet und 8908 Menschen verletzt.[57] Am 21. April 1945 besetzten französische Truppen Stuttgart.[58]
Nachkriegsentwicklungen

Im Anschluss an die Besetzung Stuttgarts durch französische Besatzungstruppen kam es zu mindestens 1389 Vergewaltigungen in Stuttgart..
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Nachkriegsentwicklungen

Im Anschluss an die Besetzung Stuttgarts durch französische Besatzungstruppen kam es zu mindestens 1389 Vergewaltigungen in Stuttgart.[59][60] Am 8. Juli 1945 übergaben die französischen Besatzungstruppen Stuttgart nach mehrfacher Aufforderung an US-Soldaten; ab dann gehörte die Stadt zur amerikanischen Besatzungszone.
Juli 1945 übergaben die französischen Besatzungstruppen Stuttgart nach mehrfacher Aufforderung an US-Soldaten; ab dann gehörte die Stadt zur amerikanischen Besatzungszone. Stuttgart war die Hauptstadt des von 1945 bis 1952 bestehenden Landes Württemberg-Baden.

Die Militärverwaltung richtete in Stuttgart DP-Lager ein zur Unterbringung sogenannter Displaced Persons (DP).


Die Militärverwaltung richtete in Stuttgart DP-Lager ein zur Unterbringung sogenannter Displaced Persons (DP). Die meisten DPs waren ehemalige Zwangsarbeiter aus Mittel- und Osteuropa in den Industriebetrieben der Region. Das DP-Lager Stuttgart-West beherbergte ausschließlich mehr als 1400 jüdische Überlebende des Holocaust..
Das DP-Lager Stuttgart-West beherbergte ausschließlich mehr als 1400 jüdische Überlebende des Holocaust. Das Lager wurde 1949 geschlossen, die verbliebenen DPs wurden in ein DP-Lager in Heidenheim an der Brenz verlegt.

Die Bewerbung der Stadt im Jahre 1948 als neue Hauptstadt der noch zu gründenden Bundesrepublik scheiterte in erster Linie an den finanziell hohen Belastungen (eine Million DM jährlich für Mieten).
Das Lager wurde 1949 geschlossen, die verbliebenen DPs wurden in ein DP-Lager in Heidenheim an der Brenz verlegt.

Die Bewerbung der Stadt im Jahre 1948 als neue Hauptstadt der noch zu gründenden Bundesrepublik scheiterte in erster Linie an den finanziell hohen Belastungen (eine Million DM jährlich für Mieten).


Die Bewerbung der Stadt im Jahre 1948 als neue Hauptstadt der noch zu gründenden Bundesrepublik scheiterte in erster Linie an den finanziell hohen Belastungen (eine Million DM jährlich für Mieten). Neben Stuttgart hatten sich auch die Städte Frankfurt am Main, Kassel und Bonn beworben; eine Kommission des Parlamentarischen Rates hatte zuvor alle Städte auf ihre Eignung geprüft.[61]

In den Nachkriegsjahren wurde insbesondere auf ideologisches Betreiben des neuen Oberbürgermeisters Arnulf Klett beim Wiederaufbau auf historische Rekonstruktionen, vor allem am baukulturell bedeutsamen Stuttgarter Marktplatz, weitgehend verzichtet.
[61]

In den Nachkriegsjahren wurde insbesondere auf ideologisches Betreiben des neuen Oberbürgermeisters Arnulf Klett beim Wiederaufbau auf historische Rekonstruktionen, vor allem am baukulturell bedeutsamen Stuttgarter Marktplatz, weitgehend verzichtet.
[61]

In den Nachkriegsjahren wurde insbesondere auf ideologisches Betreiben des neuen Oberbürgermeisters Arnulf Klett beim Wiederaufbau auf historische Rekonstruktionen, vor allem am baukulturell bedeutsamen Stuttgarter Marktplatz, weitgehend verzichtet. Große Teile der Ruinen der Stadt kamen daher auf den Trümmerberg Birkenkopf. Der Wiederaufbau erfolgte überwiegend nach modernistischen Idealen und der Charta von Athen mit funktionalen Trennungen nach Wohn-, Geschäfts- und Industriegebieten.
Der Wiederaufbau erfolgte überwiegend nach modernistischen Idealen und der Charta von Athen mit funktionalen Trennungen nach Wohn-, Geschäfts- und Industriegebieten. Die Idee war, eine autogerechte Stadt zu schaffen. So wurden auch ganze Straßenzüge und Plätze abgerissen, die nicht oder kaum beschädigt waren. So wurden auch ganze Straßenzüge und Plätze abgerissen, die nicht oder kaum beschädigt waren. Im 150. Todesjahr von [!!! Friedrich Schiller ] wurden 1955 die letzten Reste seiner Alma Mater, der Hohen Karlsschule in der Nähe des Neuen Schlosses, abgetragen, um für die Verbreiterung der Bundesstraße 14 (Konrad-Adenauer-Straße) Platz zu schaffen. Todesjahr von [!!! Friedrich Schiller ] wurden 1955 die letzten Reste seiner Alma Mater, der Hohen Karlsschule in der Nähe des Neuen Schlosses, abgetragen, um für die Verbreiterung der Bundesstraße 14 (Konrad-Adenauer-Straße) Platz zu schaffen. Diese rigorose Baupolitik wurde bereits von Zeitgenossen teils scharf kritisiert.
Hauptstadt des Landes Baden-Württemberg

Am 25.

Hauptstadt des Landes Baden-Württemberg

Am 25. April 1952 wurde Württemberg-Baden mit dem Land Baden und dem Land Württemberg-Hohenzollern vereinigt. Seither ist Stuttgart die Hauptstadt des Bundeslandes Baden-Württemberg.

Die Bevölkerung, die in den letzten Kriegsjahren vor allem durch Evakuierung, Flucht und Luftangriffe um fast die Hälfte zurückgegangen war (April 1942: etwa 498.


Die Bevölkerung, die in den letzten Kriegsjahren vor allem durch Evakuierung, Flucht und Luftangriffe um fast die Hälfte zurückgegangen war (April 1942: etwa 498.000, April 1945: etwa 266.000), wuchs durch den Zustrom Heimatvertriebener aus den ehemals deutschen Ostgebieten in den späten 1940er und den 1950er Jahren wieder massiv an.
000), wuchs durch den Zustrom Heimatvertriebener aus den ehemals deutschen Ostgebieten in den späten 1940er und den 1950er Jahren wieder massiv an. 1962 erreichte die Stadt mit etwa 640.000 ihren bisher höchsten Einwohnerstand. 000 ihren bisher höchsten Einwohnerstand. In den späten 1950er und frühen 1960er Jahren kamen als Folge des Arbeitskräftemangels und des Wirtschaftswunders im Nachkriegs-Westdeutschland auch die ersten Gastarbeiter in die Region Stuttgart.. In den späten 1950er und frühen 1960er Jahren kamen als Folge des Arbeitskräftemangels und des Wirtschaftswunders im Nachkriegs-Westdeutschland auch die ersten Gastarbeiter in die Region Stuttgart. Diese stammten zunächst vorwiegend aus Italien, später auch aus Griechenland und ein Großteil aus dem damaligen Jugoslawien, ab den 1970er Jahren auch aus der Türkei.[62]

Große Medienereignisse waren die Staatsbesuche des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle am 9.
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Große Medienereignisse waren die Staatsbesuche des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle am 9. September 1962 sowie der britischen Königin Elisabeth II. am 24. Mai 1965 in Stuttgart.[63]
Die Königstraße mit Blick auf den Hauptbahnhof im August 1965

Die zwischen 1959 und 1963 in Stammheim errichtete Justizvollzugsanstalt Stuttgart wurde 1975 im Zuge des am Oberlandesgericht Stuttgart abgehaltenen Stammheim-Prozesses gegen führende Mitglieder der linksextremistischen Terrororganisation RAF um einen Hochsicherheitstrakt erweitert.
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Die Königstraße mit Blick auf den Hauptbahnhof im August 1965

Die zwischen 1959 und 1963 in Stammheim errichtete Justizvollzugsanstalt Stuttgart wurde 1975 im Zuge des am Oberlandesgericht Stuttgart abgehaltenen Stammheim-Prozesses gegen führende Mitglieder der linksextremistischen Terrororganisation RAF um einen Hochsicherheitstrakt erweitert.
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Die Königstraße mit Blick auf den Hauptbahnhof im August 1965

Die zwischen 1959 und 1963 in Stammheim errichtete Justizvollzugsanstalt Stuttgart wurde 1975 im Zuge des am Oberlandesgericht Stuttgart abgehaltenen Stammheim-Prozesses gegen führende Mitglieder der linksextremistischen Terrororganisation RAF um einen Hochsicherheitstrakt erweitert. Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe waren von 1975 bis zu ihren Suiziden am 9.
Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe waren von 1975 bis zu ihren Suiziden am 9. Mai 1976 (Meinhof) bzw. 18. Oktober 1977 (Todesnacht von Stammheim) in diesem Teil des Gefängnisses von Stuttgart-Stammheim inhaftiert. (siehe auch Deutscher Herbst). (siehe auch Deutscher Herbst).

Am 1. Oktober 1978 begann die S-Bahn in Stuttgart auf drei Strecken mit dem planmäßigen Betrieb. 1979 wurden 178 Millionen Fahrgäste befördert. Die Zahl stieg bis 2018 auf etwa 374 Millionen an. (Siehe hierzu auch Verkehr)

Vom 17.
Die Zahl stieg bis 2018 auf etwa 374 Millionen an. (Siehe hierzu auch Verkehr)

Vom 17. bis zum 19. Juni 1983 versammelten sich in Stuttgart die Staats- und Regierungschefs der EG zu einem Gipfeltreffen.[64]

Die Leichtathletik-Europameisterschaften wurden 1986 im Neckarstadion ausgetragen.
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Die Leichtathletik-Europameisterschaften wurden 1986 im Neckarstadion ausgetragen.

Ein weiteres mediales Großereignis war der Besuch Michael Gorbatschows am 14. Juni 1989, als dessen Höhepunkt ein großer Empfang im Neuen Schloss stattfand.
Juni 1989, als dessen Höhepunkt ein großer Empfang im Neuen Schloss stattfand.[65]

1993 war Stuttgart Gastgeber der Internationalen Gartenbauausstellung und der Leichtathletik-Weltmeisterschaften.

Eine Bewerbung der Stadt um die Olympischen Spiele 2012 scheiterte 2003 bereits in der nationalen Vorauswahl, als sich das NOK für Leipzig entschied.


Eine Bewerbung der Stadt um die Olympischen Spiele 2012 scheiterte 2003 bereits in der nationalen Vorauswahl, als sich das NOK für Leipzig entschied.

2006 war Stuttgart, wie auch schon 1974, einer der Austragungsorte der Fußballweltmeisterschaft, unter anderem fand hier das Spiel um Platz 3 statt.


2006 war Stuttgart, wie auch schon 1974, einer der Austragungsorte der Fußballweltmeisterschaft, unter anderem fand hier das Spiel um Platz 3 statt.

Im Sommer 2010 geriet die Stadt wegen der Proteste gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit.
Eingemeindungen

Stuttgarts heutiger Gebietsstand ist das Ergebnis mehrerer Eingemeindungswellen.

Eingemeindungen

Stuttgarts heutiger Gebietsstand ist das Ergebnis mehrerer Eingemeindungswellen. Der Bereich des inneren Stadtgebiets war mit der Eingemeindung von Gaisburg (1901) zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Wesentlichen abgeschlossen; die spätere Eingemeindung Kaltentals (1922) und die Zuordnung des Frauenkopfs (von Rohracker 1948) rundeten schließlich die Gebietsfläche des inneren Stadtgebiets ab.
Jahrhunderts im Wesentlichen abgeschlossen; die spätere Eingemeindung Kaltentals (1922) und die Zuordnung des Frauenkopfs (von Rohracker 1948) rundeten schließlich die Gebietsfläche des inneren Stadtgebiets ab.

Alle Eingemeindungen ab 1905 bildeten dann nach und nach die Gebietsflächen des äußeren Stadtgebiets.


Alle Eingemeindungen ab 1905 bildeten dann nach und nach die Gebietsflächen des äußeren Stadtgebiets. Am 1. April 1942 waren die Eingemeindungen mit der zwangsweisen Zuordnung Stammheims und der südlichen Fildervororte abgeschlossen.
April 1942 waren die Eingemeindungen mit der zwangsweisen Zuordnung Stammheims und der südlichen Fildervororte abgeschlossen. In der Nachkriegszeit kamen, auch während der großen Gebietsreform in Baden-Württemberg Mitte der 1970er Jahre, keine weiteren Eingemeindungen hinzu.[66]
Eingemeindungen in Stuttgart seit 1836[67] Datum oder Jahr Orte Zuwachs in ha
1836 Berg
1860 Heslach, Ostheim, Gablenberg
1.
[66]
Eingemeindungen in Stuttgart seit 1836[67] Datum oder Jahr Orte Zuwachs in ha
1836 Berg
1860 Heslach, Ostheim, Gablenberg
1. Apr. 1901 Gaisburg 253,8
1. Apr. 1905 Cannstatt (Vereinigung mit Stuttgart, keine Eingemeindung; ab 24.
1905 Cannstatt (Vereinigung mit Stuttgart, keine Eingemeindung; ab 24. Juli 1933: Bad Cannstatt), Untertürkheim, Wangen 2568,1
1. Aug. 1908 Degerloch 718,4
1. Apr. 1922 Botnang, Hedelfingen, Kaltental, Obertürkheim 2016,2
1. Apr. 1923 Brühl (Ausgliederung nach Esslingen) −28,2
1.
1923 Brühl (Ausgliederung nach Esslingen) −28,2
1. Jul. 1929 Hofen 280,1
1. Apr. 1931 Zuffenhausen 921,3
1. Mai 1931 Rotenberg 163,3
1. Jul. 1931 Münster 360,5
1. Mai 1933 Feuerbach, Weil im Dorf (ab 19. April 1955: Weilimdorf), Mühlhausen (einschließlich Mönchfeld), Zazenhausen 3283,1
1.
Mai 1933 Feuerbach, Weil im Dorf (ab 19. April 1955: Weilimdorf), Mühlhausen (einschließlich Mönchfeld), Zazenhausen 3283,1
1. Apr. 1937 Heumaden (einschl. Lederberg), Rohracker (einschl. Frauenkopf), Sillenbuch, Uhlbach 1312,0
1. Apr. 1942 Birkach (einschl.
Frauenkopf), Sillenbuch, Uhlbach 1312,0
1. Apr. 1942 Birkach (einschl. Riedenberg und Schönberg mit Kleinhohenheim), Fasanenhof, Hohenheim, Möhringen (einschl. Sonnenberg), Plieningen, Solitude, Stammheim, Vaihingen (einschl. Büsnau, Dürrlewang), Rohr 5818,7
Politik
Stuttgarter Rathaus

In Zeiten der Grafschaft beziehungsweise des Herzogtums Württemberg wurde die Verwaltung der Stadt Stuttgart von einem Vogt geleitet.
Büsnau, Dürrlewang), Rohr 5818,7
Politik
Stuttgarter Rathaus

In Zeiten der Grafschaft beziehungsweise des Herzogtums Württemberg wurde die Verwaltung der Stadt Stuttgart von einem Vogt geleitet. Dieser wurde vom Graf beziehungsweise Herzog in sein Amt eingesetzt und konnte von diesem auch nach Belieben entlassen werden.
Dieser wurde vom Graf beziehungsweise Herzog in sein Amt eingesetzt und konnte von diesem auch nach Belieben entlassen werden. Nach Aufteilung der Verwaltung in ein Stadtoberamt und ein Amtsoberamt (für das Umland) wurden beide Behörden jeweils von einem Stadtoberamtmann beziehungsweise Amtsoberamtmann geleitet. Nach Aufteilung der Verwaltung in ein Stadtoberamt und ein Amtsoberamt (für das Umland) wurden beide Behörden jeweils von einem Stadtoberamtmann beziehungsweise Amtsoberamtmann geleitet. Ab 1811 erhielt der leitende Verwaltungsbeamte der Stadt die Bezeichnung Stadtdirektor.

Nach Einführung des Selbstverwaltungsrechts der Gemeinden im zum Königreich erhobenen Württemberg im Jahre 1819 erhielten die Städte und Gemeinden ein gewisses Mitspracherecht bei der Bestellung des Ortsvorstehers, der künftig die Bezeichnung Schultheiß, in Städten Stadtschultheiß trug.


Nach Einführung des Selbstverwaltungsrechts der Gemeinden im zum Königreich erhobenen Württemberg im Jahre 1819 erhielten die Städte und Gemeinden ein gewisses Mitspracherecht bei der Bestellung des Ortsvorstehers, der künftig die Bezeichnung Schultheiß, in Städten Stadtschultheiß trug.


Nach Einführung des Selbstverwaltungsrechts der Gemeinden im zum Königreich erhobenen Württemberg im Jahre 1819 erhielten die Städte und Gemeinden ein gewisses Mitspracherecht bei der Bestellung des Ortsvorstehers, der künftig die Bezeichnung Schultheiß, in Städten Stadtschultheiß trug. Oberbürgermeister war seinerzeit in Württemberg lediglich eine besondere Bezeichnung, die der König verleihen konnte. Sie wurde nicht allen Stadtschultheißen in Stuttgart verliehen.
Oberbürgermeister war seinerzeit in Württemberg lediglich eine besondere Bezeichnung, die der König verleihen konnte. Sie wurde nicht allen Stadtschultheißen in Stuttgart verliehen. Erst mit Inkrafttreten der Württembergischen Gemeindeordnung von 1930 wurde der Titel Oberbürgermeister offiziell für alle Städte mit mehr als 20. Erst mit Inkrafttreten der Württembergischen Gemeindeordnung von 1930 wurde der Titel Oberbürgermeister offiziell für alle Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern eingeführt.

Nach 1918 verlor die Stadt mit der Auflösung des Königreichs Württemberg ihre Bedeutung als Residenzstadt; sie wurde Hauptstadt des Volksstaates Württemberg innerhalb des als Weimarer Republik bezeichneten Deutschen Reiches.


Nach 1918 verlor die Stadt mit der Auflösung des Königreichs Württemberg ihre Bedeutung als Residenzstadt; sie wurde Hauptstadt des Volksstaates Württemberg innerhalb des als Weimarer Republik bezeichneten Deutschen Reiches. Während des Kapp-Putsches im März 1920 war Stuttgart für einige Tage Sitz der Reichsregierung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Stuttgart erst Hauptstadt des Landes Württemberg-Baden und ist seit 1952 Hauptstadt Baden-Württembergs.


Nach dem Zweiten Weltkrieg war Stuttgart erst Hauptstadt des Landes Württemberg-Baden und ist seit 1952 Hauptstadt Baden-Württembergs.
Gemeinderat
→ Hauptartikel: Wahlergebnisse in Stuttgart
Gemeinderatswahl 2019[68]
Wahlbeteiligung: 57,5 %
%
30
20
10
0
26,3
19,4
11,6
7,9
7,1
6,1
5,3
4,4
11,9
Grüne
CDU
SPD
FDP
FW
AfD
Linke
SÖS
Sonst.

Gemeinderat
→ Hauptartikel: Wahlergebnisse in Stuttgart
Gemeinderatswahl 2019[68]
Wahlbeteiligung: 57,5 %
%
30
20
10
0
26,3
19,4
11,6
7,9
7,1
6,1
5,3
4,4
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Grüne
CDU
SPD
FDP
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
%p
8
6
4
2
0
-2
-4
-6
-8
-10
+2,3
-8,9
-2,7
+2,0
± 0,0
+1,4
+0,8
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+6,2
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
%p
8
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0
-2
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-6
-8
-10
+2,3
-8,9
-2,7
+2,0
± 0,0
+1,4
+0,8
-1,0
+6,2
Grüne
CDU
SPD
FDP
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Sitzverteilung nach der Gemeinderatswahl 2019

Insgesamt 60 Sitze

PARTEI: 1
SÖS: 3
Linke: 3
Tier: 1
SPD: 7
Grüne: 16
Piraten: 1
Stadtisten: 2
FDP: 5
FW: 4
CDU: 11
AfD: 4
Sonst.



Sitzverteilung nach der Gemeinderatswahl 2019

Insgesamt 60 Sitze

PARTEI: 1
SÖS: 3
Linke: 3
Tier: 1
SPD: 7
Grüne: 16
Piraten: 1
Stadtisten: 2
FDP: 5
FW: 4
CDU: 11
AfD: 4
Sonst.



Sitzverteilung nach der Gemeinderatswahl 2019

Insgesamt 60 Sitze

PARTEI: 1
SÖS: 3
Linke: 3
Tier: 1
SPD: 7
Grüne: 16
Piraten: 1
Stadtisten: 2
FDP: 5
FW: 4
CDU: 11
AfD: 4
Sonst.: 2

Unter den Sonstigen jeweils ein Sitz für Kein Fahrverbot für Stuttgart und Junge Liste

Schon sehr frühzeitig nach Kriegsende fanden in der amerikanisch besetzten Zone die ersten Gemeinderatswahlen statt.
: 2

Unter den Sonstigen jeweils ein Sitz für Kein Fahrverbot für Stuttgart und Junge Liste

Schon sehr frühzeitig nach Kriegsende fanden in der amerikanisch besetzten Zone die ersten Gemeinderatswahlen statt. In Stuttgart fiel der Wahltag auf den 26. Mai 1946. Noch vor Ablauf der zweijährigen Wahlperiode fand am 7. Dezember 1947 die zweite Gemeinderatswahl, mit einer sechsjährigen Wahlperiode, statt.
Dezember 1947 die zweite Gemeinderatswahl, mit einer sechsjährigen Wahlperiode, statt. Von 1947 bis 1971 wurde jeweils im 3-Jahre-Abstand die Hälfte des Gemeinderats (30) gewählt („rollierendes System der Erneuerungswahlen”). Die Amtszeit der Gemeinderäte betrug sechs Jahre. Die Amtszeit der Gemeinderäte betrug sechs Jahre. Seit 1975 wird der gesamte Gemeinderat für fünf Jahre gewählt.

Das Wahlsystem in Stuttgart ist ein Verhältniswahlsystem, bei dem der Wähler durch das Kumulieren (Stimmenhäufung auf einen Kandidaten bis zu drei Stimmen) und das Panaschieren (Zusammenstellen der Namen aus verschiedenen Listen) sehr weitreichende Einflussmöglichkeiten bei der Stimmabgabe hat.


Das Wahlsystem in Stuttgart ist ein Verhältniswahlsystem, bei dem der Wähler durch das Kumulieren (Stimmenhäufung auf einen Kandidaten bis zu drei Stimmen) und das Panaschieren (Zusammenstellen der Namen aus verschiedenen Listen) sehr weitreichende Einflussmöglichkeiten bei der Stimmabgabe hat. Insgesamt stehen jedem Wähler so viele Stimmen zur Verfügung wie Gemeinderäte zu wählen sind (60).
Insgesamt stehen jedem Wähler so viele Stimmen zur Verfügung wie Gemeinderäte zu wählen sind (60). Bei der Sitzverteilung kommt seit 2014 das Sainte-Laguë-Verfahren zum Einsatz. Eine Sperrklausel existiert nicht.
Stadtoberhäupter
→ Hauptartikel: Liste der Stadtoberhäupter von Stuttgart

Nach dem Zweiten Weltkrieg war in Stuttgart der parteilose Jurist Arnulf Klett von 1945 bis 1974 Oberbürgermeister, anschließend der Jurist Manfred Rommel (CDU) von 1974 bis 1997 und darauf der Jurist Wolfgang Schuster (CDU) von 1997 bis 2013..

Stadtoberhäupter
→ Hauptartikel: Liste der Stadtoberhäupter von Stuttgart

Nach dem Zweiten Weltkrieg war in Stuttgart der parteilose Jurist Arnulf Klett von 1945 bis 1974 Oberbürgermeister, anschließend der Jurist Manfred Rommel (CDU) von 1974 bis 1997 und darauf der Jurist Wolfgang Schuster (CDU) von 1997 bis 2013..

Stadtoberhäupter
→ Hauptartikel: Liste der Stadtoberhäupter von Stuttgart

Nach dem Zweiten Weltkrieg war in Stuttgart der parteilose Jurist Arnulf Klett von 1945 bis 1974 Oberbürgermeister, anschließend der Jurist Manfred Rommel (CDU) von 1974 bis 1997 und darauf der Jurist Wolfgang Schuster (CDU) von 1997 bis 2013. Am 21. Oktober 2012 wurde der Sprachwissenschaftler Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) zum Oberbürgermeister gewählt.
Oktober 2012 wurde der Sprachwissenschaftler Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) zum Oberbürgermeister gewählt. Er hat das Amt am 7. Januar 2013 übernommen.
Jugendräte
→ Hauptartikel: Jugendrat Stuttgart

In allen 23 Stadtbezirken gibt es - teilweise seit 1995 - die Möglichkeit, Jugendräte zu bilden.

Jugendräte
→ Hauptartikel: Jugendrat Stuttgart

In allen 23 Stadtbezirken gibt es - teilweise seit 1995 - die Möglichkeit, Jugendräte zu bilden. Aktuell gibt es 12 Gremien in 15 Bezirken. In Bezirken, in denen sich zu wenige Kandidaten gemeldet hatten, existieren Projektgruppen. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren, die seit mindestens drei Monaten im Stadtbezirk wohnen.
Wahlberechtigt und wählbar sind alle Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren, die seit mindestens drei Monaten im Stadtbezirk wohnen. Die Anzahl der Sitze richtet sich nach der Einwohnerzahl. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre, die letzten Wahlen fanden vom 18. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre, die letzten Wahlen fanden vom 18. Januar bis 5. Februar 2016 statt. Jedes der Jugendratsgremien entsendet drei, jede der aktiven Projektgruppen einen Delegierten in den gesamtstädtischen Arbeitskreis Stuttgarter Jugendrat. Er wählt aus seinen Reihen drei gleichberechtigte Sprecher, die ihn repräsentieren, sowie weitere Vertreter in verschiedene Ausschüsse der Stadt.. Jedes der Jugendratsgremien entsendet drei, jede der aktiven Projektgruppen einen Delegierten in den gesamtstädtischen Arbeitskreis Stuttgarter Jugendrat. Er wählt aus seinen Reihen drei gleichberechtigte Sprecher, die ihn repräsentieren, sowie weitere Vertreter in verschiedene Ausschüsse der Stadt.
Wappen
lili rere
Erstes Stuttgarter Wappen (1286)

Aktuelles Wappen von Stuttgart

Das Wappen der Stadt Stuttgart zeigt ein steigendes schwarzes Pferd - das sogenannte „Stuttgarter Rössle” - in goldenem Feld.

Wappen
lili rere
Erstes Stuttgarter Wappen (1286)

Aktuelles Wappen von Stuttgart

Das Wappen der Stadt Stuttgart zeigt ein steigendes schwarzes Pferd - das sogenannte „Stuttgarter Rössle” - in goldenem Feld. Das Wappen ist in seiner heutigen Form seit dem 11.
Das Wappen ist in seiner heutigen Form seit dem 11. April 1938 im amtlichen Gebrauch. Die Stadtfarben sind Schwarz-Gelb. Die Stadtflagge wurde am 10. Juli 1950 vom württemberg-badischen Ministerrat verliehen.

Die erste noch erhaltene Abbildung des Stuttgarter Stadtwappens stammt aus dem Stadtsiegel des Jahres 1312..


Die erste noch erhaltene Abbildung des Stuttgarter Stadtwappens stammt aus dem Stadtsiegel des Jahres 1312. Sie zeigt zwei ungleich große (heraldisch) nach rechts schreitende Pferde im früh- und hochgotischen Dreieckschild. Im Stadtsiegel von 1433 wurde die Form des Stadtwappens geändert.
Sie zeigt zwei ungleich große (heraldisch) nach rechts schreitende Pferde im früh- und hochgotischen Dreieckschild. Im Stadtsiegel von 1433 wurde die Form des Stadtwappens geändert. Der Wappenschild zeigt ein (heraldisch) nach rechts galoppierendes Pferd im [!!! spätgotischen ] Rundschild. Diese Wappenform diente im Wesentlichen als amtliches Stuttgarter Stadtwappen bis ins 19. Diese Wappenform diente im Wesentlichen als amtliches Stuttgarter Stadtwappen bis ins 19. Jahrhundert. Dabei wurde die Darstellung des Pferdes im Laufe der Jahre mehrfach geändert. Es wurde schreitend, laufend, galoppierend, springend, steigend und aufgerichtet dargestellt. Es wurde schreitend, laufend, galoppierend, springend, steigend und aufgerichtet dargestellt. 1938 setzte sich die heutige Form durch. Ursprünglich war seine Grundfarbe Silber, erstmals 1699 nach einem Wappenbuch Gold. Diese Farbe setzte sich allmählich in Anlehnung an die württembergischen Hausfarben in der zweiten Hälfte des 19.. Diese Farbe setzte sich allmählich in Anlehnung an die württembergischen Hausfarben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch. Es ist ein „redendes” Wappen, das heißt, das ursprüngliche Gestüt, auf das die Stadt zurückgehen soll, wird hier versinnbildlicht. Es ist ein „redendes” Wappen, das heißt, das ursprüngliche Gestüt, auf das die Stadt zurückgehen soll, wird hier versinnbildlicht.

Der Sportwagenhersteller Porsche - beheimatet in Stuttgart-Zuffenhausen - führt das Stadtwappen in leicht abgeänderter Form in seinem Firmenlogo. Die Ähnlichkeit des Wappens mit dem des italienischen Sportwagenherstellers Ferrari ist hingegen zufällig: Es geht zurück auf Francesco Baracca, den erfolgreichsten italienischen Jagdflieger im Ersten Weltkrieg..
Die Ähnlichkeit des Wappens mit dem des italienischen Sportwagenherstellers Ferrari ist hingegen zufällig: Es geht zurück auf Francesco Baracca, den erfolgreichsten italienischen Jagdflieger im Ersten Weltkrieg. Dieser schmückte seinen Flieger mit einem aufbäumenden Pferd, das er von dem Wappen des Kavallerieregiments, in dem er zuvor gedient hatte, dem „Reggimento Piemonte Reale Cavalleria”, abgeleitet hatte. Dieser schmückte seinen Flieger mit einem aufbäumenden Pferd, das er von dem Wappen des Kavallerieregiments, in dem er zuvor gedient hatte, dem „Reggimento Piemonte Reale Cavalleria”, abgeleitet hatte. Die Mutter Baraccas gab Enzo Ferrari die Anregung, das Symbol als Glücksbringer auf seinen Autos zu verwenden. Dieser schmückte seinen Flieger mit einem aufbäumenden Pferd, das er von dem Wappen des Kavallerieregiments, in dem er zuvor gedient hatte, dem „Reggimento Piemonte Reale Cavalleria”, abgeleitet hatte. Die Mutter Baraccas gab Enzo Ferrari die Anregung, das Symbol als Glücksbringer auf seinen Autos zu verwenden. Dies setzte Ferrari ab 1932 in die Tat um. Das schwarz gehaltene Pferd unterlegte er dabei mit der gelben Wappenfarbe seiner Heimatstadt Modena.. Das schwarz gehaltene Pferd unterlegte er dabei mit der gelben Wappenfarbe seiner Heimatstadt Modena. In dieser Zusammensetzung entstand ein Wappen, das mit jenem Stuttgarts große Ähnlichkeiten aufweist.
Siehe auch: Liste der Wappen in Stuttgart
Städtepartnerschaften

Stuttgart gehörte zu den Pionieren beim Thema Städtepartnerschaft im Nachkriegseuropa.

Siehe auch: Liste der Wappen in Stuttgart
Städtepartnerschaften

Stuttgart gehörte zu den Pionieren beim Thema Städtepartnerschaft im Nachkriegseuropa.[69] Bereits drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schloss die Stadt eine Partnerschaft mit St.
[69] Bereits drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schloss die Stadt eine Partnerschaft mit St. Helen’s im Land des ehemaligen Kriegsgegners Großbritannien. Heute unterhält Stuttgart Städtepartnerschaften mit folgenden zehn Städten auf vier Kontinenten:

Vereinigtes Königreich St Helens, England, Vereinigtes Königreich, seit 1948
Vereinigtes Königreich Cardiff, Wales, Vereinigtes Königreich, seit 1955
Vereinigte Staaten St.
Heute unterhält Stuttgart Städtepartnerschaften mit folgenden zehn Städten auf vier Kontinenten:

Vereinigtes Königreich St Helens, England, Vereinigtes Königreich, seit 1948
Vereinigtes Königreich Cardiff, Wales, Vereinigtes Königreich, seit 1955
Vereinigte Staaten St. Louis, Missouri, Vereinigte Staaten, seit 1960
Frankreich Straßburg, Frankreich, seit 1962
Indien Mumbai (früher Bombay), Indien, seit 1968



Tunesien Menzel Bourguiba, Tunesien, seit 1971
Ägypten Kairo, Ägypten, seit 1979
Polen Łódź, Polen, seit 1988
Tschechien Brünn, Tschechien, seit 1989
Russland Samara, Russland, seit 1992

Zusätzlich werden folgende Städtefreundschaften unterhalten:

Japan Ōgaki, Japan, seit 1988
Volksrepublik China Nanjing, Volksrepublik China
Israel Shavei Zion, Israel

Im Zuge der deutsch-französischen Freundschaft ist der Stadtbezirk Zuffenhausen schon seit 1977 mit der französischen Stadt La Ferté-sous-Jouarre verbunden, Vaihingen seit 1985 mit Melun..
Louis, Missouri, Vereinigte Staaten, seit 1960
Frankreich Straßburg, Frankreich, seit 1962
Indien Mumbai (früher Bombay), Indien, seit 1968



Tunesien Menzel Bourguiba, Tunesien, seit 1971
Ägypten Kairo, Ägypten, seit 1979
Polen Łódź, Polen, seit 1988
Tschechien Brünn, Tschechien, seit 1989
Russland Samara, Russland, seit 1992

Zusätzlich werden folgende Städtefreundschaften unterhalten:

Japan Ōgaki, Japan, seit 1988
Volksrepublik China Nanjing, Volksrepublik China
Israel Shavei Zion, Israel

Im Zuge der deutsch-französischen Freundschaft ist der Stadtbezirk Zuffenhausen schon seit 1977 mit der französischen Stadt La Ferté-sous-Jouarre verbunden, Vaihingen seit 1985 mit Melun..
Louis, Missouri, Vereinigte Staaten, seit 1960
Frankreich Straßburg, Frankreich, seit 1962
Indien Mumbai (früher Bombay), Indien, seit 1968



Tunesien Menzel Bourguiba, Tunesien, seit 1971
Ägypten Kairo, Ägypten, seit 1979
Polen Łódź, Polen, seit 1988
Tschechien Brünn, Tschechien, seit 1989
Russland Samara, Russland, seit 1992

Zusätzlich werden folgende Städtefreundschaften unterhalten:

Japan Ōgaki, Japan, seit 1988
Volksrepublik China Nanjing, Volksrepublik China
Israel Shavei Zion, Israel

Im Zuge der deutsch-französischen Freundschaft ist der Stadtbezirk Zuffenhausen schon seit 1977 mit der französischen Stadt La Ferté-sous-Jouarre verbunden, Vaihingen seit 1985 mit Melun..
Louis, Missouri, Vereinigte Staaten, seit 1960
Frankreich Straßburg, Frankreich, seit 1962
Indien Mumbai (früher Bombay), Indien, seit 1968



Tunesien Menzel Bourguiba, Tunesien, seit 1971
Ägypten Kairo, Ägypten, seit 1979
Polen Łódź, Polen, seit 1988
Tschechien Brünn, Tschechien, seit 1989
Russland Samara, Russland, seit 1992

Zusätzlich werden folgende Städtefreundschaften unterhalten:

Japan Ōgaki, Japan, seit 1988
Volksrepublik China Nanjing, Volksrepublik China
Israel Shavei Zion, Israel

Im Zuge der deutsch-französischen Freundschaft ist der Stadtbezirk Zuffenhausen schon seit 1977 mit der französischen Stadt La Ferté-sous-Jouarre verbunden, Vaihingen seit 1985 mit Melun..
Louis, Missouri, Vereinigte Staaten, seit 1960
Frankreich Straßburg, Frankreich, seit 1962
Indien Mumbai (früher Bombay), Indien, seit 1968



Tunesien Menzel Bourguiba, Tunesien, seit 1971
Ägypten Kairo, Ägypten, seit 1979
Polen Łódź, Polen, seit 1988
Tschechien Brünn, Tschechien, seit 1989
Russland Samara, Russland, seit 1992

Zusätzlich werden folgende Städtefreundschaften unterhalten:

Japan Ōgaki, Japan, seit 1988
Volksrepublik China Nanjing, Volksrepublik China
Israel Shavei Zion, Israel

Im Zuge der deutsch-französischen Freundschaft ist der Stadtbezirk Zuffenhausen schon seit 1977 mit der französischen Stadt La Ferté-sous-Jouarre verbunden, Vaihingen seit 1985 mit Melun. Bad Cannstatt unterhält zudem seit 1996 eine Partnerschaft zu dem ähnlich mineralwasserreichen Újbuda, dem XI.
Bad Cannstatt unterhält zudem seit 1996 eine Partnerschaft zu dem ähnlich mineralwasserreichen Újbuda, dem XI. Bezirk von Budapest, Ungarn.[69]

Diese Städte finden sich in nach ihnen benannten Wegen oder Brücken wieder. Mehrere Stadtbahnzüge der Stuttgarter Straßenbahnen sind nach Partnerstädten benannt (siehe SSB DT 8#Namen).
Mehrere Stadtbahnzüge der Stuttgarter Straßenbahnen sind nach Partnerstädten benannt (siehe SSB DT 8#Namen).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Oper, Theater und Ballett
Opernhaus im Schlossgarten
Schauspielhaus im Schlossgarten
Friedrichsbau, ehemaliges Varieté-Theater
Palladium-Theater im SI-Zentrum
„Komödie im Marquardt”: Marquardtbau Stuttgart

Die Staatstheater Stuttgart sind mit ihren Sparten Oper Stuttgart, Stuttgarter Ballett und Schauspiel Stuttgart der größte Drei-Sparten-Theaterbetrieb der Welt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Oper, Theater und Ballett
Opernhaus im Schlossgarten
Schauspielhaus im Schlossgarten
Friedrichsbau, ehemaliges Varieté-Theater
Palladium-Theater im SI-Zentrum
„Komödie im Marquardt”: Marquardtbau Stuttgart

Die Staatstheater Stuttgart sind mit ihren Sparten Oper Stuttgart, Stuttgarter Ballett und Schauspiel Stuttgart der größte Drei-Sparten-Theaterbetrieb der Welt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Oper, Theater und Ballett
Opernhaus im Schlossgarten
Schauspielhaus im Schlossgarten
Friedrichsbau, ehemaliges Varieté-Theater
Palladium-Theater im SI-Zentrum
„Komödie im Marquardt”: Marquardtbau Stuttgart

Die Staatstheater Stuttgart sind mit ihren Sparten Oper Stuttgart, Stuttgarter Ballett und Schauspiel Stuttgart der größte Drei-Sparten-Theaterbetrieb der Welt. Die Hauptspielstätten befinden sich im Oberen Schlossgarten und wurden 1909 bis 1912 vom Münchner Architekten Max Littmann als Königliche Hoftheater erbaut: Weitgehend original erhalten ist das Opernhaus (früher „Großes Haus”), das Schauspielhaus (früher „Kleines Haus”) wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1959 bis 1962 durch einen Neubau nach Entwürfen von [!!! Hans Volkart ] an gleicher Stelle ersetzt.
Die Hauptspielstätten befinden sich im Oberen Schlossgarten und wurden 1909 bis 1912 vom Münchner Architekten Max Littmann als Königliche Hoftheater erbaut: Weitgehend original erhalten ist das Opernhaus (früher „Großes Haus”), das Schauspielhaus (früher „Kleines Haus”) wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1959 bis 1962 durch einen Neubau nach Entwürfen von [!!! Hans Volkart ] an gleicher Stelle ersetzt. Die Hauptspielstätten befinden sich im Oberen Schlossgarten und wurden 1909 bis 1912 vom Münchner Architekten Max Littmann als Königliche Hoftheater erbaut: Weitgehend original erhalten ist das Opernhaus (früher „Großes Haus”), das Schauspielhaus (früher „Kleines Haus”) wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1959 bis 1962 durch einen Neubau nach Entwürfen von [!!! Hans Volkart ] an gleicher Stelle ersetzt. Darüber hinaus gehören das Kammertheater (eröffnet 1983) und die Studiobühne Nord (eröffnet 2010) zu den Spielstätten der Staatstheater. An den Staatstheatern finden pro Spielzeit insgesamt fast tausend Aufführungen statt. Darüber hinaus gehören das Kammertheater (eröffnet 1983) und die Studiobühne Nord (eröffnet 2010) zu den Spielstätten der Staatstheater. An den Staatstheatern finden pro Spielzeit insgesamt fast tausend Aufführungen statt. Die Oper Stuttgart wurde insgesamt sechsmal zum Opernhaus des Jahres gewählt. Das Stuttgarter Ballett ist eine der weltweit führenden Ballett-Kompagnien. Das Stuttgarter Ballett ist eine der weltweit führenden Ballett-Kompagnien.

Die Schauspielbühnen Stuttgart bestehen aus den Spielstätten Das Alte Schauspielhaus sowie Komödie im Marquardt. Das Alte Schauspielhaus wurde 1909 auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne errichtet und war bis zur Wiedereröffnung des Kleinen Hauses der Staatstheater 1962 das renommierteste Theater der Stadt..
Das Alte Schauspielhaus wurde 1909 auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne errichtet und war bis zur Wiedereröffnung des Kleinen Hauses der Staatstheater 1962 das renommierteste Theater der Stadt. Die Komödie im Marquardt wurde 1951 im ehemaligen Hotel Marquardt gegründet und dient in erster Linie der komödiantischen Unterhaltung. Die Komödie im Marquardt wurde 1951 im ehemaligen Hotel Marquardt gegründet und dient in erster Linie der komödiantischen Unterhaltung. Die Schauspielbühnen in Stuttgart sind die Sprechtheater mit den höchsten Zuschauerzahlen in Baden-Württemberg und gehören damit zu den Top fünf der deutschen Sprechtheater. Die Schauspielbühnen in Stuttgart sind die Sprechtheater mit den höchsten Zuschauerzahlen in Baden-Württemberg und gehören damit zu den Top fünf der deutschen Sprechtheater.

Seit über 20 Jahren besteht das „FITZ” - Zentrum für Figurentheater im Kulturareal „Unterm Turm”, in dem sich seit 2003 auch das JES - Junges Ensemble Stuttgart - befindet.


Seit über 20 Jahren besteht das „FITZ” - Zentrum für Figurentheater im Kulturareal „Unterm Turm”, in dem sich seit 2003 auch das JES - Junges Ensemble Stuttgart - befindet. Weiterhin findet man hier das Theater tri-bühne.

Im Jugend- und Kulturzentrum Forum 3 hat das freie Forum Theater seinen Sitz. In erster Linie sind hier dramatisch-theatralische Inhalte zu sehen.
In erster Linie sind hier dramatisch-theatralische Inhalte zu sehen.

Das Friedrichsbau Varieté wurde 1994 in einer Rotunde im Neubau des Friedrichsbaus auf historischem Grund wieder ins Leben gerufen, nachdem der prunkvolle Jugendstilbau im Zweiten Weltkrieg vollständig ausgebrannt war.


Das Friedrichsbau Varieté wurde 1994 in einer Rotunde im Neubau des Friedrichsbaus auf historischem Grund wieder ins Leben gerufen, nachdem der prunkvolle Jugendstilbau im Zweiten Weltkrieg vollständig ausgebrannt war. Nach Kündigung durch den Eigentümer L-Bank zog das Theater im Jahr 2014 an den Pragsattel.[70]

Einen bundesweit einzigartigen und besonderen Stellenwert hat in Stuttgart die Kunst der Pantomime..
[70]

Einen bundesweit einzigartigen und besonderen Stellenwert hat in Stuttgart die Kunst der Pantomime. Dieses begründet sich durch das Pantomimetheater Makal City Theater GmbH, das als Gastspiel- und Tourneetheater zu sehen ist, sowie das Internationale Pantomimetheater, das mit ganzjährigen Pantomime-Veranstaltungen und Aufführungen mit Schwarzem Theater seine Heimat im Stuttgarter Osten hat.
Dieses begründet sich durch das Pantomimetheater Makal City Theater GmbH, das als Gastspiel- und Tourneetheater zu sehen ist, sowie das Internationale Pantomimetheater, das mit ganzjährigen Pantomime-Veranstaltungen und Aufführungen mit Schwarzem Theater seine Heimat im Stuttgarter Osten hat. Darüber hinaus bietet sich dort die Möglichkeit, die Kunst des Pantomimespiels auf professionellem Niveau zu erlernen. Darüber hinaus bietet sich dort die Möglichkeit, die Kunst des Pantomimespiels auf professionellem Niveau zu erlernen. Begründer der Pantomime in Deutschland ist der Meisterpantomime Peter Makal „Ambassador of Art”.[71]

Die Kabarettbühne Rosenau im Stuttgarter Westen kann auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurückblicken.
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Die Kabarettbühne Rosenau im Stuttgarter Westen kann auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Sie dient außerdem als Nachwuchsbühne im Bereich Kabarett, Comedy und Kleinkunst. Aufgrund der besonderen Verbindung von kulturellem und kulinarischem Angebot, wird die Rosenau auch als „Wohnzimmer des Westens” bezeichnet.
Aufgrund der besonderen Verbindung von kulturellem und kulinarischem Angebot, wird die Rosenau auch als „Wohnzimmer des Westens” bezeichnet.

Das überregional bekannteste literarische Kabarett Stuttgarts ist das Renitenztheater. Es wurde 1961 gegründet und ist damit die älteste Kabarettbühne der Stadt..


Das überregional bekannteste literarische Kabarett Stuttgarts ist das Renitenztheater. Es wurde 1961 gegründet und ist damit die älteste Kabarettbühne der Stadt.

Die Puppenspieler im „Theater am Faden” lassen seit 1972 die Puppen und Marionetten tanzen, die sie oft selbst hergestellt haben.


Die Puppenspieler im „Theater am Faden” lassen seit 1972 die Puppen und Marionetten tanzen, die sie oft selbst hergestellt haben. Weitere Figurentheater sind das „Theater in der Badewanne” im Höhenpark Killesberg sowie das „Theater Tredeschin” in der Haußmannstraße. Als Stabpuppentheater bezeichnet sich das „Theater La-Plapper-Papp” seit 1960.
Als Stabpuppentheater bezeichnet sich das „Theater La-Plapper-Papp” seit 1960.

Das Theater der Altstadt im Westen ist in der Rotebühlstraße zu finden, nachdem der erste Holzbau bereits 1969 und somit elf Jahre nach Bau ausgebrannt war.

Nellys Puppen-Theater spielt mit Puppen und Marionetten für Kinder ab drei Jahren.


Nellys Puppen-Theater spielt mit Puppen und Marionetten für Kinder ab drei Jahren. Im selben Haus spielt das Theater am Olgaeck, das einen Schwerpunkt auf den kulturellen Austausch mit Osteuropa setzt.

Das Theaterhaus Stuttgart führte ab 1984 im Stadtteil Wangen sein Dasein - seit 2000 am Pragsattel, hier wird auch jährlich der Stuttgarter Theaterpreis vergeben.


Das Theaterhaus Stuttgart führte ab 1984 im Stadtteil Wangen sein Dasein - seit 2000 am Pragsattel, hier wird auch jährlich der Stuttgarter Theaterpreis vergeben. Seit 2008 hat das Theaterhaus mit Gauthier Dance eine feste Ballettkompanie.
Seit 2008 hat das Theaterhaus mit Gauthier Dance eine feste Ballettkompanie.

Eine Plattform für die freischaffende Tanz- und Performancekunst in Stuttgart bietet das Produktionszentrum Tanz und Performance im alten Felsenkeller in Stuttgart Feuerbach.


Eine Plattform für die freischaffende Tanz- und Performancekunst in Stuttgart bietet das Produktionszentrum Tanz und Performance im alten Felsenkeller in Stuttgart Feuerbach.

Der „Treffpunkt Rotebühlplatz” ist vorwiegend für Tanz, Theater, das internationale Solo-Tanz-Theater-Festival und Neue Musik bekannt.

Die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart unterhält in Bad Cannstatt das Wilhelma-Theater.


Die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart unterhält in Bad Cannstatt das Wilhelma-Theater.

Unweit des Wilhelma-Theaters liegt seit 2008 das Theaterschiff an der Anlegestelle Mühlgrün in Bad Cannstatt. Auf dem umgebauten Binnenfrachtschiff sind hauptsächlich Komödien und Kabarett zu sehen.
Auf dem umgebauten Binnenfrachtschiff sind hauptsächlich Komödien und Kabarett zu sehen.

In der Werastraße findet man das „Wortkino”.

Das älteste Amateurtheater Stuttgarts, das ABV-Zimmertheater (gegründet 1921, die Theaterabteilung des Allgemeinen Bildungsvereins 1863 e.


Das älteste Amateurtheater Stuttgarts, das ABV-Zimmertheater (gegründet 1921, die Theaterabteilung des Allgemeinen Bildungsvereins 1863 e. V. Stuttgart) spielt im Gebäude des ehemaligen Landtages in der Heusteigstraße.

Schwäbisches Volkstheater spielen neben anderen das „Boulevärle”, das „Stuttgarter Komödle”, „d'Scheureburzler” und das „Neugereuter Theäterle”.


Schwäbisches Volkstheater spielen neben anderen das „Boulevärle”, das „Stuttgarter Komödle”, „d'Scheureburzler” und das „Neugereuter Theäterle”.

Im SI-Centrum sind zwei Musical-Theater untergebracht - das „Stage Palladium Theater” und das „Stage Apollo Theater”.


Im SI-Centrum sind zwei Musical-Theater untergebracht - das „Stage Palladium Theater” und das „Stage Apollo Theater”. Hier fanden unter anderem die Deutschland-Premieren von Miss Saigon (1994), [!!! Die Schöne und das Biest ] (1997), Tanz der Vampire (2000), 42nd Street (2003), Wicked - Die Hexen von Oz (2007), Rebecca (2011), Mary Poppins (2016) und Anastasia (2018) statt.
Hier fanden unter anderem die Deutschland-Premieren von Miss Saigon (1994), [!!! Die Schöne und das Biest ] (1997), Tanz der Vampire (2000), 42nd Street (2003), Wicked - Die Hexen von Oz (2007), Rebecca (2011), Mary Poppins (2016) und Anastasia (2018) statt.

Das Kulturzentrum Merlin bietet Kulturprogramm in den Sparten Musik, Kabarett, Theater, Performance, Literatur, Kurzfilm und Kindertheater.
Museen
Eingang der Neuen Staatsgalerie
Kunstmuseum am Schlossplatz
Mercedes-Benz Museum
Porsche-Museum
Staatliches Museum für Naturkunde im Schloss Rosenstein
→ Hauptartikel: Liste der Museen in Stuttgart

In Stuttgart befinden sich fünf der elf staatlichen Museen Baden-Württembergs, so die Alte und Neue Staatsgalerie.


Das Kulturzentrum Merlin bietet Kulturprogramm in den Sparten Musik, Kabarett, Theater, Performance, Literatur, Kurzfilm und Kindertheater.
Museen
Eingang der Neuen Staatsgalerie
Kunstmuseum am Schlossplatz
Mercedes-Benz Museum
Porsche-Museum
Staatliches Museum für Naturkunde im Schloss Rosenstein
→ Hauptartikel: Liste der Museen in Stuttgart

In Stuttgart befinden sich fünf der elf staatlichen Museen Baden-Württembergs, so die Alte und Neue Staatsgalerie.

Museen
Eingang der Neuen Staatsgalerie
Kunstmuseum am Schlossplatz
Mercedes-Benz Museum
Porsche-Museum
Staatliches Museum für Naturkunde im Schloss Rosenstein
→ Hauptartikel: Liste der Museen in Stuttgart

In Stuttgart befinden sich fünf der elf staatlichen Museen Baden-Württembergs, so die Alte und Neue Staatsgalerie. Eröffnet um 1843 und 1984 um den Neubau erweitert, genießt die Staatsgalerie europäische Aufmerksamkeit.
Eröffnet um 1843 und 1984 um den Neubau erweitert, genießt die Staatsgalerie europäische Aufmerksamkeit. Kunst vom 14. Jahrhundert bis in die Moderne ist in den architektonisch interessanten Räumlichkeiten zu betrachten, darunter Werke von Cranach dem Älteren, Rubens, Rembrandt, Monet, Renoir, Cézanne, [!!! Picasso ] und Beuys. Jahrhundert bis in die Moderne ist in den architektonisch interessanten Räumlichkeiten zu betrachten, darunter Werke von Cranach dem Älteren, Rubens, Rembrandt, Monet, Renoir, Cézanne, [!!! Picasso ] und Beuys.

Im Alten Schloss ist das Landesmuseum Württemberg beherbergt. 1862 von Wilhelm I., König von Württemberg, gegründet, reichen seine Wurzeln jedoch bis ins 16..
, König von Württemberg, gegründet, reichen seine Wurzeln jedoch bis ins 16. Jahrhundert zurück, in dem die damaligen Herzöge alles was selten, kostbar und ungewöhnlich war, sammelten. Es wird die Landesgeschichte von der Steinzeit bis in die Neuzeit dargestellt. Neben der Zentrale gibt es zwei weitere Zweigstellen in Stuttgart sowie acht Zweigstellen in Baden-Württemberg. Es wird die Landesgeschichte von der Steinzeit bis in die Neuzeit dargestellt. Neben der Zentrale gibt es zwei weitere Zweigstellen in Stuttgart sowie acht Zweigstellen in Baden-Württemberg.

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg wurde 1987 gegründet. Es erhielt im Jahr 2002 auf der Stuttgarter Kulturmeile einen eigenen Museumsbau.
Es erhielt im Jahr 2002 auf der Stuttgarter Kulturmeile einen eigenen Museumsbau. Landesgeschichte, landestypische Gegenstände und ein Themenpark, der Probleme der Gegenwart in einen historischen Kontext stellt, sind die drei wichtigsten Themenbereiche. Landesgeschichte, landestypische Gegenstände und ein Themenpark, der Probleme der Gegenwart in einen historischen Kontext stellt, sind die drei wichtigsten Themenbereiche. Das Haus der Geschichte unterhält fünf Zweigstellen im Land.

Natur- und Fossilkunde sind die Eckpfeiler des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart, das im Rosensteinpark zwei Zweigstellen unterhält: Das Museum am Löwentor und das Museum Schloss Rosenstein.


Natur- und Fossilkunde sind die Eckpfeiler des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart, das im Rosensteinpark zwei Zweigstellen unterhält: Das Museum am Löwentor und das Museum Schloss Rosenstein. Ersteres widmet sich den zahlreichen Fossilfunden Baden-Württembergs. Ein großer Teil der Ausstellung beinhaltet alles rund um Dinosaurier..
Ein großer Teil der Ausstellung beinhaltet alles rund um Dinosaurier. Das seit 1954 im Schloss Rosenstein untergebrachte Naturkundemuseum wurde 1791 als „Naturaliensammlung” gegründet. Die biologische Schausammlung ist ein Publikumsmagnet und die naturwissenschaftliche Sammlung eine der bedeutendsten Europas.. Die biologische Schausammlung ist ein Publikumsmagnet und die naturwissenschaftliche Sammlung eine der bedeutendsten Europas.

Das Linden-Museum ist ein Museum für Völkerkunde. Seine Ursprünge sind im Jahr 1882 zu suchen, seit 1911 besteht es in einem eigenen Bau..
Seine Ursprünge sind im Jahr 1882 zu suchen, seit 1911 besteht es in einem eigenen Bau. Es ist eines der größten Völkerkundemuseen Europas und informiert über Afrika, Orient, Südasien, Ostasien, Südsee, Nordamerika und Südamerika. Besondere Beachtung verdient die Dauerausstellungen zu den außereuropäischen Ethnien.. Besondere Beachtung verdient die Dauerausstellungen zu den außereuropäischen Ethnien.

Neben diesen staatlichen gibt es viele weitere Museen in der Landeshauptstadt. Das städtische Kunstmuseum Stuttgart wurde im März 2005 als „Nachfolgemuseum” der Galerie der Stadt Stuttgart eröffnet.
Das städtische Kunstmuseum Stuttgart wurde im März 2005 als „Nachfolgemuseum” der Galerie der Stadt Stuttgart eröffnet. Bereits im ersten Jahr nach der Eröffnung des Hauses wurde es mit 330.000 Besuchern zu einem Anziehungspunkt. Seine exponierte Lage in der Fußgängerzone Königsstraße trägt ebenso dazu bei wie die außergewöhnliche Architektur eines die Ausstellungsräume umhüllenden strengen Glaskubus. Seine exponierte Lage in der Fußgängerzone Königsstraße trägt ebenso dazu bei wie die außergewöhnliche Architektur eines die Ausstellungsräume umhüllenden strengen Glaskubus. Im Wesentlichen zählt [!!! Moderne Kunst ] zur Sammlung. Es beherbergt die bedeutendste Sammlung von Werken Otto Dix’. Es beherbergt die bedeutendste Sammlung von Werken Otto Dix’. Im zum StadtPalais umgebauten Wilhelmspalais befindet sich seit April 2018 das Stadtmuseum.

Mit knapp 550.000 Besuchern im Jahr 2009 ist das Mercedes-Benz-Museum das meistbesuchte Museum der Stadt..
000 Besuchern im Jahr 2009 ist das Mercedes-Benz-Museum das meistbesuchte Museum der Stadt.[72] Seit 1923 besteht die Fahrzeugsammlung des Unternehmens. Im Jahr 2006 wurde die Mercedes-Benz-Welt eröffnet. Auf ihrem Weg durch das von UNStudio entworfene Museum erleben die Besucher eine Zeitreise durch die 120-jährige Automobilgeschichte. Auf ihrem Weg durch das von UNStudio entworfene Museum erleben die Besucher eine Zeitreise durch die 120-jährige Automobilgeschichte. Historische Fahrzeuge vom ersten Auto der Welt über die legendären Silberpfeile bis zur Gegenwart der Marke Mercedes-Benz sind zu betrachten. Historische Fahrzeuge vom ersten Auto der Welt über die legendären Silberpfeile bis zur Gegenwart der Marke Mercedes-Benz sind zu betrachten. Das im Jahr 1976 eröffnete Porsche-Museum in Zuffenhausen zeigte bis zur Fertigstellung des neuen Museums am 31. Januar 2009 etwa 20 ständig wechselnde Exponate.. Januar 2009 etwa 20 ständig wechselnde Exponate. Mittlerweile können in dem architektonisch äußerst interessanten Neubau etwa 80 Fahrzeuge besichtigt werden, wobei auch hier wechselweise Modelle gezeigt werden.

Im Hegelhaus (Geburtshaus von Georg Wilhelm Friedrich Hegel) ist das Leben des in Stuttgart geborenen Philosophen dargestellt.


Im Hegelhaus (Geburtshaus von Georg Wilhelm Friedrich Hegel) ist das Leben des in Stuttgart geborenen Philosophen dargestellt. Mehrere Lapidarien sind in und um Stuttgart zu besuchen. Das Straßenbahnmuseum dokumentiert mit historischen Fahrzeugen von 1868 bis 1986 sowie Gegenständen aus Betrieb und Technik die Geschichte der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB).
Das Straßenbahnmuseum dokumentiert mit historischen Fahrzeugen von 1868 bis 1986 sowie Gegenständen aus Betrieb und Technik die Geschichte der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB). Im Feuerwehrmuseum Stuttgart (Münster) wird die Entwicklung der Brandbekämpfung in Stuttgart geschildert. Im Feuerwehrmuseum Stuttgart (Münster) wird die Entwicklung der Brandbekämpfung in Stuttgart geschildert. 2002 wurde das Theodor-Heuss-Haus auf dem Killesberg eröffnet und zeigt seitdem in seinem ehemaligen Wohnhaus das Leben des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss. Die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung” am Nordbahnhof erinnert daran, dass von diesem Ort während der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1941 und 1945 mehr als 2000 Juden aus Stuttgart und Württemberg deportiert wurden. 2002 wurde das Theodor-Heuss-Haus auf dem Killesberg eröffnet und zeigt seitdem in seinem ehemaligen Wohnhaus das Leben des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss. Die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung” am Nordbahnhof erinnert daran, dass von diesem Ort während der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1941 und 1945 mehr als 2000 Juden aus Stuttgart und Württemberg deportiert wurden. Die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung” am Nordbahnhof erinnert daran, dass von diesem Ort während der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1941 und 1945 mehr als 2000 Juden aus Stuttgart und Württemberg deportiert wurden.
Bibliotheken und Archive
Württembergische Landesbibliothek
→ Hauptartikel: Liste von Bibliotheken in Stuttgart

Die Württembergische Landesbibliothek ist mit der Badischen Landesbibliothek (BLB) in Karlsruhe die Regionalbibliothek für Baden-Württemberg.

Bibliotheken und Archive
Württembergische Landesbibliothek
→ Hauptartikel: Liste von Bibliotheken in Stuttgart

Die Württembergische Landesbibliothek ist mit der Badischen Landesbibliothek (BLB) in Karlsruhe die Regionalbibliothek für Baden-Württemberg. Die WLB ist speziell für die Regierungsbezirke Stuttgart und Tübingen zuständig. Besonders widmet sich die Landesbibliothek der Beschaffung, Erschließung, Archivierung und Bereitstellung des Schrifttums über Württemberg, den sogenannten Württembergica.
Besonders widmet sich die Landesbibliothek der Beschaffung, Erschließung, Archivierung und Bereitstellung des Schrifttums über Württemberg, den sogenannten Württembergica. Zusammen mit der BLB hat sie auch das Pflichtexemplarrecht für Baden-Württemberg (seit 1964, vorher nur für Württemberg) und ist damit Archivbibliothek. Zusammen mit der BLB hat sie auch das Pflichtexemplarrecht für Baden-Württemberg (seit 1964, vorher nur für Württemberg) und ist damit Archivbibliothek.

Die Universitätsbibliothek Stuttgart (UBS) ist eine zentrale Einrichtung der Universität Stuttgart. Sie bildet den Mittelpunkt des Bibliothekssystems der Universität und gewährleistet die Versorgung von Forschung, Lehre und Studium mit Literatur und anderen Informationsmitteln.


Die Universitätsbibliothek Stuttgart (UBS) ist eine zentrale Einrichtung der Universität Stuttgart. Sie bildet den Mittelpunkt des Bibliothekssystems der Universität und gewährleistet die Versorgung von Forschung, Lehre und Studium mit Literatur und anderen Informationsmitteln. Sie steht neben den Angehörigen der Universität auch Bürgern der Stadt zu Verfügung.
Sie steht neben den Angehörigen der Universität auch Bürgern der Stadt zu Verfügung. Zusammen mit anderen wissenschaftlichen Bibliotheken und Dokumentationsstellen im Raum Stuttgart - wie der Universitätsbibliothek Hohenheim - bildet die UBS das Bibliotheksinformationssystem der Region Stuttgart (BISS). Zusammen mit anderen wissenschaftlichen Bibliotheken und Dokumentationsstellen im Raum Stuttgart - wie der Universitätsbibliothek Hohenheim - bildet die UBS das Bibliotheksinformationssystem der Region Stuttgart (BISS).

Die Stadtbibliothek Stuttgart befindet sich seit 2011 in einem Bau des südkoreanischen Architekten Eun Young Yi am Mailänder Platz.


Die Stadtbibliothek Stuttgart befindet sich seit 2011 in einem Bau des südkoreanischen Architekten Eun Young Yi am Mailänder Platz.

Das Hauptstaatsarchiv Stuttgart ist das für die Ministerien des Landes Baden-Württemberg zuständige Archiv. Seit 1965 befindet es sich direkt neben der WLB und gehört seit 2005 als Abteilung dem Landesarchiv Baden-Württemberg an.
Seit 1965 befindet es sich direkt neben der WLB und gehört seit 2005 als Abteilung dem Landesarchiv Baden-Württemberg an. Es enthält die Bestände der Grafschaft bzw. des Herzogtums Württemberg bis 1806, der württembergischen Zentralbehörden des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Anfang des 19.. Jahrhunderts sowie der Anfang des 19. Jahrhunderts als Folge der Mediatisierung an Württemberg gefallenen Herrschaften und Reichsstädte in Südwürttemberg.

Das Stadtarchiv Stuttgart ist das für die Landeshauptstadt Stuttgart zuständige Archiv..


Das Stadtarchiv Stuttgart ist das für die Landeshauptstadt Stuttgart zuständige Archiv. Es bewahrt das historisch wertvolle Schrift- und Bildgut der städtischen Behörden auf und sammelt die Nachlässe stadtgeschichtlich bedeutender Personen und Institutionen sowie Einzeldokumente und Bilder zur Stuttgarter Geschichte..
Es bewahrt das historisch wertvolle Schrift- und Bildgut der städtischen Behörden auf und sammelt die Nachlässe stadtgeschichtlich bedeutender Personen und Institutionen sowie Einzeldokumente und Bilder zur Stuttgarter Geschichte. Das im Archiv verwahrte Material ist grundsätzlich öffentlich zugänglich und kann im Lesesaal im Bellingweg 21 in Bad Cannstatt eingesehen werden. Das im Archiv verwahrte Material ist grundsätzlich öffentlich zugänglich und kann im Lesesaal im Bellingweg 21 in Bad Cannstatt eingesehen werden.

Das Landeskirchliche Archiv verwahrt die Bestände der württembergischen Kirchenleitung und von sonstigen kirchlichen Stellen und Einrichtungen: des herzoglich und königlich württembergischen Konsistoriums, des Evangelischen Oberkirchenrats, Dekanats- und Pfarrarchive, der Bildungseinrichtungen, der Werke und Vereine sowie Nachlässe und Sammlungen.


Das Landeskirchliche Archiv verwahrt die Bestände der württembergischen Kirchenleitung und von sonstigen kirchlichen Stellen und Einrichtungen: des herzoglich und königlich württembergischen Konsistoriums, des Evangelischen Oberkirchenrats, Dekanats- und Pfarrarchive, der Bildungseinrichtungen, der Werke und Vereine sowie Nachlässe und Sammlungen. Außerdem verfügt es über die Mikrofilme sämtlicher Kirchenbücher (v.
Außerdem verfügt es über die Mikrofilme sämtlicher Kirchenbücher (v. a. Tauf-, Ehe-, Toten- und Familienregister) aus dem Bereich der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Diese werden über das ebenfalls in Stuttgart beheimatete Archivportal Archion im Internet bereitgestellt. Diese werden über das ebenfalls in Stuttgart beheimatete Archivportal Archion im Internet bereitgestellt.

Das „Archiv der AnStifter” widmet sich den Toten der Stadt. Seit 2005 arbeiten die AnStifter an einem Erinnerungsbuch über „Die Toten der Stadt”. Bisher wurden etwa 5000 Namen von Opfern des Regimes des Nationalsozialismus erfasst.
Bisher wurden etwa 5000 Namen von Opfern des Regimes des Nationalsozialismus erfasst.
Musik
Fruchtkasten (mittig) am Schillerplatz mit Musikinstrumentensammlung

Orchester

Staatsorchester Stuttgart (Orchester der Württembergischen Staatstheater) mit über 400-jähriger Geschichte; der Vorläufer wurde 1589 als Württembergische Hofkapelle zum ersten Mal urkundlich erwähnt; Generalmusikdirektor ist Sylvain Cambreling
Stuttgarter Philharmoniker; gegründet 1924
SWR Symphonieorchester des Südwestrundfunks (SWR); 2016 aus der Fusion des 1946 gegründeten Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR und des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg entstanden.

Musik
Fruchtkasten (mittig) am Schillerplatz mit Musikinstrumentensammlung

Orchester

Staatsorchester Stuttgart (Orchester der Württembergischen Staatstheater) mit über 400-jähriger Geschichte; der Vorläufer wurde 1589 als Württembergische Hofkapelle zum ersten Mal urkundlich erwähnt; Generalmusikdirektor ist Sylvain Cambreling
Stuttgarter Philharmoniker; gegründet 1924
SWR Symphonieorchester des Südwestrundfunks (SWR); 2016 aus der Fusion des 1946 gegründeten Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR und des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg entstanden.

Musik
Fruchtkasten (mittig) am Schillerplatz mit Musikinstrumentensammlung

Orchester

Staatsorchester Stuttgart (Orchester der Württembergischen Staatstheater) mit über 400-jähriger Geschichte; der Vorläufer wurde 1589 als Württembergische Hofkapelle zum ersten Mal urkundlich erwähnt; Generalmusikdirektor ist Sylvain Cambreling
Stuttgarter Philharmoniker; gegründet 1924
SWR Symphonieorchester des Südwestrundfunks (SWR); 2016 aus der Fusion des 1946 gegründeten Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR und des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg entstanden.

Musik
Fruchtkasten (mittig) am Schillerplatz mit Musikinstrumentensammlung

Orchester

Staatsorchester Stuttgart (Orchester der Württembergischen Staatstheater) mit über 400-jähriger Geschichte; der Vorläufer wurde 1589 als Württembergische Hofkapelle zum ersten Mal urkundlich erwähnt; Generalmusikdirektor ist Sylvain Cambreling
Stuttgarter Philharmoniker; gegründet 1924
SWR Symphonieorchester des Südwestrundfunks (SWR); 2016 aus der Fusion des 1946 gegründeten Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR und des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg entstanden.
Stuttgarter Kammerorchester e. V.; gegründet 1945 von [!!! Karl Münchinger ]
SWR Big Band Stuttgart; gegründet 1951 als „Südfunk-Tanzorchester”
Junges Kammerorchester Stuttgart; Leitung: Alexander Scherf, gegründet 1960 als „Jugendkammerorchester Stuttgart”
Daimler Sinfonieorchester Stuttgart; gegründet 1979
Christophorus Symphonie Orchester; gegründet 1969
Schüler-Sinfonie-Orchester Stuttgart; gegründet 1990

Chöre

Stuttgarter Liederkranz; gegründet 1824
Stuttgarter Hymnus-Chorknaben
Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart
Domkapelle St.
; gegründet 1945 von [!!! Karl Münchinger ]
SWR Big Band Stuttgart; gegründet 1951 als „Südfunk-Tanzorchester”
Junges Kammerorchester Stuttgart; Leitung: Alexander Scherf, gegründet 1960 als „Jugendkammerorchester Stuttgart”
Daimler Sinfonieorchester Stuttgart; gegründet 1979
Christophorus Symphonie Orchester; gegründet 1969
Schüler-Sinfonie-Orchester Stuttgart; gegründet 1990

Chöre

Stuttgarter Liederkranz; gegründet 1824
Stuttgarter Hymnus-Chorknaben
Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart
Domkapelle St.
; gegründet 1945 von [!!! Karl Münchinger ]
SWR Big Band Stuttgart; gegründet 1951 als „Südfunk-Tanzorchester”
Junges Kammerorchester Stuttgart; Leitung: Alexander Scherf, gegründet 1960 als „Jugendkammerorchester Stuttgart”
Daimler Sinfonieorchester Stuttgart; gegründet 1979
Christophorus Symphonie Orchester; gegründet 1969
Schüler-Sinfonie-Orchester Stuttgart; gegründet 1990

Chöre

Stuttgarter Liederkranz; gegründet 1824
Stuttgarter Hymnus-Chorknaben
Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart
Domkapelle St.
; gegründet 1945 von [!!! Karl Münchinger ]
SWR Big Band Stuttgart; gegründet 1951 als „Südfunk-Tanzorchester”
Junges Kammerorchester Stuttgart; Leitung: Alexander Scherf, gegründet 1960 als „Jugendkammerorchester Stuttgart”
Daimler Sinfonieorchester Stuttgart; gegründet 1979
Christophorus Symphonie Orchester; gegründet 1969
Schüler-Sinfonie-Orchester Stuttgart; gegründet 1990

Chöre

Stuttgarter Liederkranz; gegründet 1824
Stuttgarter Hymnus-Chorknaben
Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart
Domkapelle St. Eberhard
Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard, gegründet 1994 von Martin Dücker
Kolping-Chor Stuttgart; gegründet 1872 als „Gesangsabteilung des Kath.
Eberhard, gegründet 1994 von Martin Dücker
Kolping-Chor Stuttgart; gegründet 1872 als „Gesangsabteilung des Kath. Gesellenverein Stuttgart”, heute der zweitgrößte Männerchor in Stuttgart
SWR Vokalensemble Stuttgart; gegründet 1946 als „Südfunk-Chor Stuttgart”
Bachchor Stuttgart
„Gächinger Kantorei”; gegründet 1954 von Helmuth Rilling, benannt nach dem Gründungsort Gächingen auf der Schwäbischen Alb
Kammerchor Stuttgart; gegründet 1968 von Frieder Bernius
Württembergischer Kammerchor; gegründet 1970 von Dieter Kurz
Stuttgarter Kantorei; gegründet 1994 gegründet von Kay Johannsen
Untertürkheimer Kantorei; gegründet 1892 als „Evangelischer Kirchenchor Untertürkheim”
Kammerchor „Cantus Stuttgart”; gegründet 1996 als „Cantus Cannstatt”
Neuer Chor Stuttgart; gegründet 1985.
Gesellenverein Stuttgart”, heute der zweitgrößte Männerchor in Stuttgart
SWR Vokalensemble Stuttgart; gegründet 1946 als „Südfunk-Chor Stuttgart”
Bachchor Stuttgart
„Gächinger Kantorei”; gegründet 1954 von Helmuth Rilling, benannt nach dem Gründungsort Gächingen auf der Schwäbischen Alb
Kammerchor Stuttgart; gegründet 1968 von Frieder Bernius
Württembergischer Kammerchor; gegründet 1970 von Dieter Kurz
Stuttgarter Kantorei; gegründet 1994 gegründet von Kay Johannsen
Untertürkheimer Kantorei; gegründet 1892 als „Evangelischer Kirchenchor Untertürkheim”
Kammerchor „Cantus Stuttgart”; gegründet 1996 als „Cantus Cannstatt”
Neuer Chor Stuttgart; gegründet 1985.
Gesellenverein Stuttgart”, heute der zweitgrößte Männerchor in Stuttgart
SWR Vokalensemble Stuttgart; gegründet 1946 als „Südfunk-Chor Stuttgart”
Bachchor Stuttgart
„Gächinger Kantorei”; gegründet 1954 von Helmuth Rilling, benannt nach dem Gründungsort Gächingen auf der Schwäbischen Alb
Kammerchor Stuttgart; gegründet 1968 von Frieder Bernius
Württembergischer Kammerchor; gegründet 1970 von Dieter Kurz
Stuttgarter Kantorei; gegründet 1994 gegründet von Kay Johannsen
Untertürkheimer Kantorei; gegründet 1892 als „Evangelischer Kirchenchor Untertürkheim”
Kammerchor „Cantus Stuttgart”; gegründet 1996 als „Cantus Cannstatt”
Neuer Chor Stuttgart; gegründet 1985.
Gesellenverein Stuttgart”, heute der zweitgrößte Männerchor in Stuttgart
SWR Vokalensemble Stuttgart; gegründet 1946 als „Südfunk-Chor Stuttgart”
Bachchor Stuttgart
„Gächinger Kantorei”; gegründet 1954 von Helmuth Rilling, benannt nach dem Gründungsort Gächingen auf der Schwäbischen Alb
Kammerchor Stuttgart; gegründet 1968 von Frieder Bernius
Württembergischer Kammerchor; gegründet 1970 von Dieter Kurz
Stuttgarter Kantorei; gegründet 1994 gegründet von Kay Johannsen
Untertürkheimer Kantorei; gegründet 1892 als „Evangelischer Kirchenchor Untertürkheim”
Kammerchor „Cantus Stuttgart”; gegründet 1996 als „Cantus Cannstatt”
Neuer Chor Stuttgart; gegründet 1985.
Singakademie Stuttgart; gegründet 2002 als Ensemble ad libitum Stuttgart
Akademischer Chor der Universität Stuttgart
Philharmonia-Chor Stuttgart; entstand 1986 aus dem Philharmonia Vocalensemble und dem Philharmonischem Chor
Stuttgarter Oratorienchor

Sonstige

Internationale Bachakademie Stuttgart

Bauwerke
Brücken
Eisenbahnviadukt Stuttgart-Münster

Der Neckartalviadukt Untertürkheim ist eine 1400 Meter lange Kombination aus mehreren Brücken im Zuge der Bundesstraße 14 im Neckartal bei Stuttgart-Untertürkheim.

Singakademie Stuttgart; gegründet 2002 als Ensemble ad libitum Stuttgart
Akademischer Chor der Universität Stuttgart
Philharmonia-Chor Stuttgart; entstand 1986 aus dem Philharmonia Vocalensemble und dem Philharmonischem Chor
Stuttgarter Oratorienchor

Sonstige

Internationale Bachakademie Stuttgart

Bauwerke
Brücken
Eisenbahnviadukt Stuttgart-Münster

Der Neckartalviadukt Untertürkheim ist eine 1400 Meter lange Kombination aus mehreren Brücken im Zuge der Bundesstraße 14 im Neckartal bei Stuttgart-Untertürkheim.

Singakademie Stuttgart; gegründet 2002 als Ensemble ad libitum Stuttgart
Akademischer Chor der Universität Stuttgart
Philharmonia-Chor Stuttgart; entstand 1986 aus dem Philharmonia Vocalensemble und dem Philharmonischem Chor
Stuttgarter Oratorienchor

Sonstige

Internationale Bachakademie Stuttgart

Bauwerke
Brücken
Eisenbahnviadukt Stuttgart-Münster

Der Neckartalviadukt Untertürkheim ist eine 1400 Meter lange Kombination aus mehreren Brücken im Zuge der Bundesstraße 14 im Neckartal bei Stuttgart-Untertürkheim.

Singakademie Stuttgart; gegründet 2002 als Ensemble ad libitum Stuttgart
Akademischer Chor der Universität Stuttgart
Philharmonia-Chor Stuttgart; entstand 1986 aus dem Philharmonia Vocalensemble und dem Philharmonischem Chor
Stuttgarter Oratorienchor

Sonstige

Internationale Bachakademie Stuttgart

Bauwerke
Brücken
Eisenbahnviadukt Stuttgart-Münster

Der Neckartalviadukt Untertürkheim ist eine 1400 Meter lange Kombination aus mehreren Brücken im Zuge der Bundesstraße 14 im Neckartal bei Stuttgart-Untertürkheim. Die Planungen für eine Verbindungsstraße vom Remstal ins Neckartal gehen bis ins Jahr 1932 zurück, jedoch wurde erst im Jahr 1986 mit dem Bau begonnen.
Die Planungen für eine Verbindungsstraße vom Remstal ins Neckartal gehen bis ins Jahr 1932 zurück, jedoch wurde erst im Jahr 1986 mit dem Bau begonnen.

Das Nesenbachtal bei Stuttgart-Vaihingen wird durch den Nesenbachviadukt überbrückt. Der ursprüngliche Bau wurde 1945 zerstört und erst 1946 wieder aufgebaut.
Der ursprüngliche Bau wurde 1945 zerstört und erst 1946 wieder aufgebaut. Im Rahmen des Ausbaus der S-Bahn-Strecke nach Vaihingen wurde das Viadukt 1982/1983 durch eine neue, viergleisige Brücke ersetzt, die dem ehemaligen Viadukt optisch entspricht.

Über das Neckartal führt der Eisenbahnviadukt Stuttgart-Münster und verbindet Untertürkheim mit Kornwestheim..


Über das Neckartal führt der Eisenbahnviadukt Stuttgart-Münster und verbindet Untertürkheim mit Kornwestheim. Die Umgehungsbahnstrecke wurde 1896 in Betrieb genommen, die 855 Meter lange Brücke wurde 1985 durch eine Beton-Stahl-Konstruktion ersetzt.
Die Umgehungsbahnstrecke wurde 1896 in Betrieb genommen, die 855 Meter lange Brücke wurde 1985 durch eine Beton-Stahl-Konstruktion ersetzt.
Industriebauwerke
Gaskessel Stuttgart-Ost

Vorwiegend als Müllverbrennungsanlage dient das Kraftwerk Stuttgart-Münster. Das seit 1908 bestehende, direkt am Neckar gelegene Kraftwerk kann auch als Heiz- und Kohlekraftwerk sowie mit Gasturbinen betrieben werden.
Das seit 1908 bestehende, direkt am Neckar gelegene Kraftwerk kann auch als Heiz- und Kohlekraftwerk sowie mit Gasturbinen betrieben werden. 1964 wurde der 182 Meter hohe Schornstein hinzugefügt.

Das Heizkraftwerk Stuttgart-Gaisburg ist ein steinkohlebefeuertes Kraftwerk am Neckarufer in Stuttgart-Gaisburg.


Das Heizkraftwerk Stuttgart-Gaisburg ist ein steinkohlebefeuertes Kraftwerk am Neckarufer in Stuttgart-Gaisburg. Es dient ausschließlich der Fernwärmebereitstellung. Ebenfalls in Gaisburg findet sich das 1874/75 erbaute Gaswerk Stuttgart-Gaisburg, das bis 1972 zur Gaserzeugung durch Kohlevergasung und seitdem zur Gasspeicherung dient.
Ebenfalls in Gaisburg findet sich das 1874/75 erbaute Gaswerk Stuttgart-Gaisburg, das bis 1972 zur Gaserzeugung durch Kohlevergasung und seitdem zur Gasspeicherung dient. 1928-1929 wurde der 100 Meter hohe Gaskessel gebaut, der als Wahrzeichen des Stadtteils gilt.

Im Züblin-Haus in Stuttgart-Möhringen ist der Firmensitz der Ed..


Im Züblin-Haus in Stuttgart-Möhringen ist der Firmensitz der Ed. Züblin AG. Der markante Bürobau in Stahlbeton-Fertigteilbauweise wurde 1983-1984 erbaut. Der glasüberdachte Innenhof dient mehrmals jährlich als Ort für Musikveranstaltungen und Schauspielaufführungen.
Der glasüberdachte Innenhof dient mehrmals jährlich als Ort für Musikveranstaltungen und Schauspielaufführungen.
Kirchen
Evangelische Stadtkirche Bad Cannstatt
→ Hauptartikel: Kirchen in Stuttgart

Im Zentrum von Stuttgart liegt die Stiftskirche, Hauptkirche der Evangelischen Landeskirche in Württemberg..

Kirchen
Evangelische Stadtkirche Bad Cannstatt
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Im Zentrum von Stuttgart liegt die Stiftskirche, Hauptkirche der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Erstmals datiert wurde sie 1170, danach mehrfach erweitert, zerstört und wiederaufgebaut. Sie gilt als ein Wahrzeichen der Innenstadt.
Leonhardskirche Stuttgart

Die evangelische Leonhardskirche ist die zweitälteste Kirchengründung in der Altstadt Stuttgarts.

Leonhardskirche Stuttgart

Die evangelische Leonhardskirche ist die zweitälteste Kirchengründung in der Altstadt Stuttgarts. Ihren Ursprung fand die heutige Kirche in einer dem heiligen Leonhard geweihten Kapelle um 1337, die zunächst wahrscheinlich als Station für Pilger des Jakobswegs diente.
Ihren Ursprung fand die heutige Kirche in einer dem heiligen Leonhard geweihten Kapelle um 1337, die zunächst wahrscheinlich als Station für Pilger des Jakobswegs diente.

Bei der evangelischen Hospitalkirche handelte es sich um eine [!!! spätgotische ] Hallenkirche, die zwischen 1471 und 1493 für den Dominikanerorden errichtet wurde.


Bei der evangelischen Hospitalkirche handelte es sich um eine [!!! spätgotische ] Hallenkirche, die zwischen 1471 und 1493 für den Dominikanerorden errichtet wurde.

1478 wurde die evangelische Stadtkirche St. Germanus in Untertürkheim gebaut, urkundlich aber bereits 1289 erwähnt. Einem Chronisten nach wurde die Kirche möglicherweise als Dank für einige sehr fruchtbare Jahre erbaut und führte dazu, dass Untertürkheim ein selbständiger Pfarrort wurde.
Einem Chronisten nach wurde die Kirche möglicherweise als Dank für einige sehr fruchtbare Jahre erbaut und führte dazu, dass Untertürkheim ein selbständiger Pfarrort wurde.

Die Domkirche St. Eberhard (früher: Stadtpfarrkirche St.
Eberhard (früher: Stadtpfarrkirche St. Eberhard) ist seit 1978 die zweite Kathedralkirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart. 1808 wurde der Grundstein zu diesem ersten katholischen Kirchenneubau in Stuttgart seit der Reformation gelegt. 1808 wurde der Grundstein zu diesem ersten katholischen Kirchenneubau in Stuttgart seit der Reformation gelegt. Die Kirche erhielt ihre Weihe am 1. Oktober 1811.

St. Barbara wurde 1783/1784 als katholische Kirche in Hofen erbaut. Seit 1954 werden Wallfahrten zur Stuttgarter Madonna veranstaltet, die der letzte katholische Pfarrer der Stuttgarter Stiftskirche 1535 nach Hofen gebracht hatte.
Seit 1954 werden Wallfahrten zur Stuttgarter Madonna veranstaltet, die der letzte katholische Pfarrer der Stuttgarter Stiftskirche 1535 nach Hofen gebracht hatte.

In Mühlhausen steht die 1380 erbaute evangelische Veitskapelle. Kunsthistorisch bedeutend sind Wandmalereien aus dem 15..
Kunsthistorisch bedeutend sind Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert mit Szenen aus der Bibel und der Veits-Legende.

Als älteste Kirche Stuttgarts gilt die Martinskirche in Plieningen. Die aus Holz bestehende Urkirche wurde um 600 nach Christus erbaut.
Die aus Holz bestehende Urkirche wurde um 600 nach Christus erbaut. Der Ursprung des [!!! romanischen ] Steinbaus liegt in der St. Martinuskirche, die im 12. Jahrhundert im Mönchhof erbaut wurde.

Die größte Kirche Stuttgarts ist das Gospel Forum der gleichnamigen Freikirche; 2200 Besucher haben hier Platz.


Die größte Kirche Stuttgarts ist das Gospel Forum der gleichnamigen Freikirche; 2200 Besucher haben hier Platz.
Schlösser
Nächtlicher Blick auf Jubiläumssäule und Neues Schloss
Schloss Hohenheim
Schloss Solitude

Das Alte Schloss liegt im Zentrum Stuttgarts am Schloßplatz und geht auf eine Wasserburg aus dem 10..

Schlösser
Nächtlicher Blick auf Jubiläumssäule und Neues Schloss
Schloss Hohenheim
Schloss Solitude

Das Alte Schloss liegt im Zentrum Stuttgarts am Schloßplatz und geht auf eine Wasserburg aus dem 10. Jahrhundert zurück. Die erste Burganlage gab es bereits um 950 zum Schutz des Stutengartens. In direkter Nachbarschaft befindet sich das Neue Schloss.
In direkter Nachbarschaft befindet sich das Neue Schloss. Die Grundsteinlegung für die barocke Residenz von Herzog Carl Eugen erfolgte am 3. September 1746, fertiggestellt wurde es erst 1807. Nach dem Ende der Monarchie ging das Neue Schloss 1918 in den Besitz des Landes Württemberg über. Nach dem Ende der Monarchie ging das Neue Schloss 1918 in den Besitz des Landes Württemberg über.

Im Stadtteil Hohenheim liegt das gleichnamige Schloss Hohenheim. Es wurde zwischen 1772 und 1793 von Herzog Carl Eugen für seine spätere Frau Franziska von Leutrum gebaut.
Es wurde zwischen 1772 und 1793 von Herzog Carl Eugen für seine spätere Frau Franziska von Leutrum gebaut. Heute wird das Schloss hauptsächlich von der Universität Hohenheim genutzt und ist von den Hohenheimer Gärten umgeben.

Ebenfalls unter Herzog Carl Eugen wurde von 1764 bis 1769 das Schloss Solitude (französisch: Einsamkeit) als Jagd- und Repräsentationsschloss erbaut.


Ebenfalls unter Herzog Carl Eugen wurde von 1764 bis 1769 das Schloss Solitude (französisch: Einsamkeit) als Jagd- und Repräsentationsschloss erbaut. Auf einem langgezogenen Höhenrücken zwischen den Städten Leonberg, Gerlingen und den Stuttgarter Stadtbezirken Weilimdorf und Botnang gelegen, bietet es einen freien Blick nach Norden ins württembergische Unterland Richtung Ludwigsburg..
Auf einem langgezogenen Höhenrücken zwischen den Städten Leonberg, Gerlingen und den Stuttgarter Stadtbezirken Weilimdorf und Botnang gelegen, bietet es einen freien Blick nach Norden ins württembergische Unterland Richtung Ludwigsburg. Die Akademie Schloss Solitude ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts, die Aufenthaltsstipendien für sechs oder zwölf Monate an Künstler vergibt. Die Akademie Schloss Solitude ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts, die Aufenthaltsstipendien für sechs oder zwölf Monate an Künstler vergibt. Die Künstler wohnen und arbeiten während der Stipendiumszeit in 45 möblierten Studios, die sich in den beiden ehemaligen Officen- und Kavaliersbauten des Schlosses befinden. Die Künstler wohnen und arbeiten während der Stipendiumszeit in 45 möblierten Studios, die sich in den beiden ehemaligen Officen- und Kavaliersbauten des Schlosses befinden.

Das Naturkundemuseum ist im Schloss Rosenstein untergebracht. Es wurde 1822 bis 1830 unter König Wilhelm I. in klassizistischem Stil erbaut. Es liegt am Rande des Neckartals inmitten des zeitgleich angelegten Rosensteinparks.
Es liegt am Rande des Neckartals inmitten des zeitgleich angelegten Rosensteinparks. Vom Schloss hat man einen freien Blick auf das Mausoleum, der Grabkapelle auf dem Württemberg, die für König Wilhelms zweite Frau Katharina Pawlowna erbaut wurde. Vom Schloss hat man einen freien Blick auf das Mausoleum, der Grabkapelle auf dem Württemberg, die für König Wilhelms zweite Frau Katharina Pawlowna erbaut wurde.

Im Stuttgarter Osten entstand im Auftrag des württembergischen Kronprinzen Karl von 1845 bis 1893 die Villa Berg und die darum liegende Parkanlage. Die im Stil der italienischen Neorenaissance erbaute Villa wirkte als Initialbau der südwestdeutschen Villenarchitektur des 19.
Die im Stil der italienischen Neorenaissance erbaute Villa wirkte als Initialbau der südwestdeutschen Villenarchitektur des 19. Jahrhunderts.

Ursprünglich als „Badhaus” gedacht, wurde 1842 mit dem Bau des ersten Gebäudes der auf Anweisung des Königs sogenannten Wilhelma begonnen.


Ursprünglich als „Badhaus” gedacht, wurde 1842 mit dem Bau des ersten Gebäudes der auf Anweisung des Königs sogenannten Wilhelma begonnen. Dem Architekten Ludwig von Zanth gelang es, das, was man unter maurischem Stil verstand, mit den Fähigkeiten deutscher Handwerker, den Wohnbedürfnissen eines schwäbischen Monarchen und dem mitteleuropäischen Klima zu verbinden.
Dem Architekten Ludwig von Zanth gelang es, das, was man unter maurischem Stil verstand, mit den Fähigkeiten deutscher Handwerker, den Wohnbedürfnissen eines schwäbischen Monarchen und dem mitteleuropäischen Klima zu verbinden. Als die Wilhelma 1846 anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Karl mit der Zarentochter Olga Nikolajewna eingeweiht wurde, gab es einen Festsaal, zwei Hauptgebäude mit mehreren höfischen Räumen, verschiedene Pavillons, Gewächshäuser und großzügige Parkanlagen.. Als die Wilhelma 1846 anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Karl mit der Zarentochter Olga Nikolajewna eingeweiht wurde, gab es einen Festsaal, zwei Hauptgebäude mit mehreren höfischen Räumen, verschiedene Pavillons, Gewächshäuser und großzügige Parkanlagen.

Das Wilhelmspalais am Charlottenplatz war ein Wohnsitz des letzten württembergischen Königs Wilhelm II..


Das Wilhelmspalais am Charlottenplatz war ein Wohnsitz des letzten württembergischen Königs Wilhelm II. Erbaut wurde es zwischen 1834 und 1840 in erster Linie als Wohnsitz seiner beiden ältesten Töchter, Marie und Sophie. Lange Jahre befand sich in dem Bau die Stuttgarter Zentralbücherei und beherbergt nach einem Umbau nun das Stadtmuseum..
Lange Jahre befand sich in dem Bau die Stuttgarter Zentralbücherei und beherbergt nach einem Umbau nun das Stadtmuseum.
Stäffele
Die Stäffele-Treppen prägen die Hanglagen, hier die Oscar-Heiler-Staffel.

Die Stuttgarter Stäffele sind die bekannten Treppenanlagen der Stadt: Es gibt mehr als 400 mit einer Gesamtlänge von über 20 Kilometern.


Die Stuttgarter Stäffele sind die bekannten Treppenanlagen der Stadt: Es gibt mehr als 400 mit einer Gesamtlänge von über 20 Kilometern. Die meisten stammen noch aus der Zeit des Weinbaus in der Stadt bis Anfang des 19.
Die meisten stammen noch aus der Zeit des Weinbaus in der Stadt bis Anfang des 19. Jahrhunderts. Um die steilen Terrassen überhaupt kultivieren zu können, mussten Treppen und Wege angelegt werden. Später, als die Stadt immer weiter die Hänge hinauf wuchs und die Weinberge teilweise durch Häuser und Straßen verdrängt wurden, nutzte man die Staffeln als Fußwege zu den neu gebauten Wohngebieten.. Später, als die Stadt immer weiter die Hänge hinauf wuchs und die Weinberge teilweise durch Häuser und Straßen verdrängt wurden, nutzte man die Staffeln als Fußwege zu den neu gebauten Wohngebieten. Einige wurden kunstvoll ausgebaut und mit Bepflanzungen und Brunnen ergänzt.

Bekannte Stäffele sind beispielsweise die Wächterstaffel, die Eugenstaffel, die Sängerstaffel, Buchenhofstaffel oder die Sünderstaffel.
Einige wurden kunstvoll ausgebaut und mit Bepflanzungen und Brunnen ergänzt.

Bekannte Stäffele sind beispielsweise die Wächterstaffel, die Eugenstaffel, die Sängerstaffel, Buchenhofstaffel oder die Sünderstaffel.

Die Stäffele haben den Einwohnern der Stadt im Volksmund den Spitznamen Stäffelesrutscher eingebracht.


Die Stäffele haben den Einwohnern der Stadt im Volksmund den Spitznamen Stäffelesrutscher eingebracht.
Tunnel

Wegen der hügeligen Topografie ist Stuttgart auch eine Stadt der Tunnel. Darunter befinden sich Straßen-, Eisenbahn-, S-Bahn- und Stadtbahntunnel.
Darunter befinden sich Straßen-, Eisenbahn-, S-Bahn- und Stadtbahntunnel.
Straßentunnel
Südostportal des Pragsatteltunnels der B 10
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Straßentunnel
Südostportal des Pragsatteltunnels der B 10
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Der Wagenburgtunnel von 1941 diente ursprünglich als Luftschutzkeller.


Der Wagenburgtunnel von 1941 diente ursprünglich als Luftschutzkeller.[73] Die 824 Meter lange Südröhre wurde bis 1958 ausgebaut und war bei ihrer Eröffnung der längste Straßentunnel Deutschlands. Der Heslacher Tunnel mit 2300 Meter Länge wurde von 1980 bis 1991 gebaut.
Der Heslacher Tunnel mit 2300 Meter Länge wurde von 1980 bis 1991 gebaut. Es folgen auf der B 14 der Viereichenhautunnel (290 Meter) und der Gäubahntunnel (450 Meter) bis zum Schattenring.

Bei seinem Bau war der 124 Meter lange und 10,5 Meter breite Schwabtunnel der breiteste Tunnel Europas.


Bei seinem Bau war der 124 Meter lange und 10,5 Meter breite Schwabtunnel der breiteste Tunnel Europas. Gebaut wurde er von 1894 bis 1896 und war damit nach dem Salzburger Sigmundstor der zweite innerstädtische Tunnel Europas. Bis 1972 fuhr auch die Straßenbahnlinie 8 durch diesen Tunnel..
Bis 1972 fuhr auch die Straßenbahnlinie 8 durch diesen Tunnel.

Weitere Tunnel sind:

der Johannesgrabentunnel (ca. 200 Meter) an der Bundesautobahn 831 in Stuttgart-Vaihingen,[74]
Hengstäcker- (780 Meter) und Österfeldtunnel (370 Meter) auf der Nord-Süd-Straße,
an der Zusammenführung von B 10 und B 14: der Berger Tunnel, der Leuze- und der Schwanenplatz-Tunnel (500 Meter) in Stuttgart-Berg bei den Mineralbädern,
Pragsatteltunnel (720 Meter) der B 10 am Löwentor und
der Feuerbacher Tunnel (etwa 1200 Meter), der Feuerbach von der B 295 entlastet.
200 Meter) an der Bundesautobahn 831 in Stuttgart-Vaihingen,[74]
Hengstäcker- (780 Meter) und Österfeldtunnel (370 Meter) auf der Nord-Süd-Straße,
an der Zusammenführung von B 10 und B 14: der Berger Tunnel, der Leuze- und der Schwanenplatz-Tunnel (500 Meter) in Stuttgart-Berg bei den Mineralbädern,
Pragsatteltunnel (720 Meter) der B 10 am Löwentor und
der Feuerbacher Tunnel (etwa 1200 Meter), der Feuerbach von der B 295 entlastet.
200 Meter) an der Bundesautobahn 831 in Stuttgart-Vaihingen,[74]
Hengstäcker- (780 Meter) und Österfeldtunnel (370 Meter) auf der Nord-Süd-Straße,
an der Zusammenführung von B 10 und B 14: der Berger Tunnel, der Leuze- und der Schwanenplatz-Tunnel (500 Meter) in Stuttgart-Berg bei den Mineralbädern,
Pragsatteltunnel (720 Meter) der B 10 am Löwentor und
der Feuerbacher Tunnel (etwa 1200 Meter), der Feuerbach von der B 295 entlastet.

Eisenbahntunnel

Der älteste Eisenbahntunnel Stuttgarts ist der viergleisige Pragtunnel nach Feuerbach.


Eisenbahntunnel

Der älteste Eisenbahntunnel Stuttgarts ist der viergleisige Pragtunnel nach Feuerbach. Die erste der beiden Röhren wurde 1846 fertiggestellt. Der Kriegsbergtunnel und der Hasenbergtunnel liegen auf der Strecke nach Böblingen und sind Teil der Gäubahn.
Der Kriegsbergtunnel und der Hasenbergtunnel liegen auf der Strecke nach Böblingen und sind Teil der Gäubahn. Der Rosensteintunnel an der Strecke nach Bad Cannstatt war bereits 1844 begonnen und 1846 fertiggestellt worden. Er ist allerdings längst außer Betrieb, jedoch zugemauert noch vorhanden, weil etwa ab 1912 östlich davon zwei neue Röhren angelegt wurden, die heute als Vorortbahntunnel und Fernbahntunnel in Betrieb stehen. Er ist allerdings längst außer Betrieb, jedoch zugemauert noch vorhanden, weil etwa ab 1912 östlich davon zwei neue Röhren angelegt wurden, die heute als Vorortbahntunnel und Fernbahntunnel in Betrieb stehen. Die Innenstadt wird durch den 8788 Meter langen S-Bahn-Tunnel der Verbindungsbahn zwischen den Stationen Hauptbahnhof und Österfeld durchquert. Die Innenstadt wird durch den 8788 Meter langen S-Bahn-Tunnel der Verbindungsbahn zwischen den Stationen Hauptbahnhof und Österfeld durchquert. Ein Teil dieses Tunnels heißt ebenfalls Hasenbergtunnel.

Im Rahmen von Stuttgart 21 entsteht eine Reihe von Tunneln, darunter der 9,5 km lange Fildertunnel..


Im Rahmen von Stuttgart 21 entsteht eine Reihe von Tunneln, darunter der 9,5 km lange Fildertunnel.
Stadtbahntunnel

Beginnend Mitte der 1960er Jahre wurde die Stuttgarter Straßenbahn zur Stadtbahn ausgebaut, wobei zahlreiche innerstädtische Strecken in den Untergrund verlegt wurden.

Stadtbahntunnel

Beginnend Mitte der 1960er Jahre wurde die Stuttgarter Straßenbahn zur Stadtbahn ausgebaut, wobei zahlreiche innerstädtische Strecken in den Untergrund verlegt wurden. Die Tunnel wurden dabei gleich mit einem für die Stadtbahnfahrzeuge erforderlichen erweiterten Lichtraumprofil ausgestattet, so dass die Umspurung von Meter- auf Normalspur möglich war.
Die Tunnel wurden dabei gleich mit einem für die Stadtbahnfahrzeuge erforderlichen erweiterten Lichtraumprofil ausgestattet, so dass die Umspurung von Meter- auf Normalspur möglich war. Bis 1983 war der komplette Innenstadt-Bereich untertunnelt, es folgten der Weinsteigtunnel (1987), Degerloch (1990), Feuerbach Siemensstraße (1984), Feuerbach Wiener Straße (1990), Weilimdorf (1992), Killesberg (1993), Botnanger Sattel (1994), Gerlingen (1997), Waldau (1998), Sillenbuch (1999), Ruit (2000), Steinhaldenfeld (2005), Fasanenhof mit Unterquerung der B27 (2010) sowie Zuffenhausen (2011). Bis 1983 war der komplette Innenstadt-Bereich untertunnelt, es folgten der Weinsteigtunnel (1987), Degerloch (1990), Feuerbach Siemensstraße (1984), Feuerbach Wiener Straße (1990), Weilimdorf (1992), Killesberg (1993), Botnanger Sattel (1994), Gerlingen (1997), Waldau (1998), Sillenbuch (1999), Ruit (2000), Steinhaldenfeld (2005), Fasanenhof mit Unterquerung der B27 (2010) sowie Zuffenhausen (2011). Bis 1983 war der komplette Innenstadt-Bereich untertunnelt, es folgten der Weinsteigtunnel (1987), Degerloch (1990), Feuerbach Siemensstraße (1984), Feuerbach Wiener Straße (1990), Weilimdorf (1992), Killesberg (1993), Botnanger Sattel (1994), Gerlingen (1997), Waldau (1998), Sillenbuch (1999), Ruit (2000), Steinhaldenfeld (2005), Fasanenhof mit Unterquerung der B27 (2010) sowie Zuffenhausen (2011). Im Rahmen der Bauarbeiten von Stuttgart 21 wurde der Tunnel Hauptbahnhof - Stadtbibliothek verlegt und beide Fahrtrichtungen in verschiedene Röhren aufgeteilt, sowie ein unterirdischer Abzweig vom Tunnel Heilbronner Straße zum Budapester Platz erbaut (2017). Im Rahmen der Bauarbeiten von Stuttgart 21 wurde der Tunnel Hauptbahnhof - Stadtbibliothek verlegt und beide Fahrtrichtungen in verschiedene Röhren aufgeteilt, sowie ein unterirdischer Abzweig vom Tunnel Heilbronner Straße zum Budapester Platz erbaut (2017). Im Bau befindet sich das Verzweigungsbauwerk mit der Haltestelle Staatsgalerie (Inbetriebnahme vsl. 2019).
Türme und Hochhäuser
Mit lediglich 79 m ist das 2005 errichtete LBBW-Hochhaus das höchste Hochhaus Stuttgarts.

Türme und Hochhäuser
Mit lediglich 79 m ist das 2005 errichtete LBBW-Hochhaus das höchste Hochhaus Stuttgarts.
Killesbergturm

Ein Wahrzeichen der Stadt ist der Stuttgarter Fernsehturm, der südlich des städtischen Talkessels im Stadtbezirk Degerloch errichtet wurde.

Killesbergturm

Ein Wahrzeichen der Stadt ist der Stuttgarter Fernsehturm, der südlich des städtischen Talkessels im Stadtbezirk Degerloch errichtet wurde. Er steht etwas unterhalb der höchsten Stelle vom Bopser (auch Hoher Bopser genannt; 485,2 m ü. NN). Als weltweit erster Fernsehturm in Stahlbetonbauweise wurde er von 1954 bis 1955 erbaut und ist 216,61 m hoch.
Als weltweit erster Fernsehturm in Stahlbetonbauweise wurde er von 1954 bis 1955 erbaut und ist 216,61 m hoch. Ursprünglich war als Träger für Radio- und Fernsehantennen ein damals üblicher, etwa 200 Meter hoher Stahlgittermast vorgesehen. Ursprünglich war als Träger für Radio- und Fernsehantennen ein damals üblicher, etwa 200 Meter hoher Stahlgittermast vorgesehen. Die Idee, den Turmkorb auch touristisch nutzbar zu machen, zahlte sich bereits fünf Jahre nach Bau aus: Die Baukosten von 4,2 Millionen DM waren durch die Eintrittspreise amortisiert. Damit wurde der Fernsehturm das Vorbild für diverse Konstruktionen weltweit.. Damit wurde der Fernsehturm das Vorbild für diverse Konstruktionen weltweit.

Auf dem Frauenkopf steht (462,3 m ü. NN) der Stuttgarter Fernmeldeturm der Deutschen Telekom AG. Ebenfalls aus Stahlbeton erbaut, ist er 192 m hoch.
Ebenfalls aus Stahlbeton erbaut, ist er 192 m hoch. Erbaut zwischen 1970 und 1972 kostete er rund 9,5 Millionen DM. Neben diesen beiden gehören der 1966 auf dem Raichberg erbaute Stuttgarter Funkturm sowie der Funkturm Stuttgart-Burgholzhof (1989) beim Pragsattel zu den bekannteren Funktürmen der Stadt.. Neben diesen beiden gehören der 1966 auf dem Raichberg erbaute Stuttgarter Funkturm sowie der Funkturm Stuttgart-Burgholzhof (1989) beim Pragsattel zu den bekannteren Funktürmen der Stadt.

Der 61 Meter hohe Tagblatt-Turm in Stuttgart-Mitte wurde in den Jahren 1924-1928 gebaut und war somit das erste Sichtbetonhochhaus Deutschlands..


Der 61 Meter hohe Tagblatt-Turm in Stuttgart-Mitte wurde in den Jahren 1924-1928 gebaut und war somit das erste Sichtbetonhochhaus Deutschlands. Auch er gilt als Wahrzeichen des Stadtbilds. Der Name rührt von der ursprünglichen Nutzung durch die Tageszeitung Stuttgarter Neues Tagblatt her.

Der 42 Meter hohe Killesbergturm, als Aussichtsturm errichtet, liegt im Höhenpark Killesberg..


Der 42 Meter hohe Killesbergturm, als Aussichtsturm errichtet, liegt im Höhenpark Killesberg. 1993 wurde im Park die Internationale Gartenbauausstellung ausgestellt. Um einen weiten Überblick über das Gelände zu ermöglichen, bedurfte es einer künstlichen Erhöhung.
Um einen weiten Überblick über das Gelände zu ermöglichen, bedurfte es einer künstlichen Erhöhung. Die Form kam dadurch zustande, dass die Erbauer einerseits die Vorgabe hatten, einen filigranen, sich in die Landschaft einpassenden Turm zu schaffen, und andererseits der eigentlichen Aufgabe, Übersicht zu gewähren, gerecht werden mussten. Die Form kam dadurch zustande, dass die Erbauer einerseits die Vorgabe hatten, einen filigranen, sich in die Landschaft einpassenden Turm zu schaffen, und andererseits der eigentlichen Aufgabe, Übersicht zu gewähren, gerecht werden mussten. Heraus kam die Seilnetzkonstruktion.

Weitere Aussichtstürme sind der Bismarckturm in Stuttgart-Nord und der Aussichtsturm Burgholzhof in Bad Cannstatt.


Weitere Aussichtstürme sind der Bismarckturm in Stuttgart-Nord und der Aussichtsturm Burgholzhof in Bad Cannstatt. Ersterer steht auf dem Gähkopf (409 m) und bietet eine gute Aussicht auf das Stuttgarter Stadtgebiet sowie Fernsicht in alle Himmelsrichtungen. Erbaut wurde er zwischen 1902 und 1904.
Erbaut wurde er zwischen 1902 und 1904. Der 1891 erbaute Aussichtsturm Burgholzhof ermöglicht eine gute Sicht auf Stuttgart-Ost, Bad Cannstatt und ins Neckartal bis Esslingen am Neckar.

Der Kriegsbergturm im Stuttgarter Stadtteil Relenberg ist ein 1895 erbauter Aussichtsturm auf dem 353 Meter ü.


Der Kriegsbergturm im Stuttgarter Stadtteil Relenberg ist ein 1895 erbauter Aussichtsturm auf dem 353 Meter ü. NN hohen Kriegsberg. Dieser ist nur für besondere Anlässe der Öffentlichkeit zugängig.

In Stuttgart-Degerloch steht ein 400 Kubikmeter fassender Wasserturm, der 1911-1912 erbaut wurde.


In Stuttgart-Degerloch steht ein 400 Kubikmeter fassender Wasserturm, der 1911-1912 erbaut wurde.

Der Turm des Hauptbahnhofs ragt im Zentrum der Stadt 56 Meter in die Höhe. Der Bau des Bahnhofs dauerte von der Grundsteinlegung 1914 bis zur Eröffnung 1922, durch den Ersten Weltkrieg verzögert, fast acht Jahre.
Der Bau des Bahnhofs dauerte von der Grundsteinlegung 1914 bis zur Eröffnung 1922, durch den Ersten Weltkrieg verzögert, fast acht Jahre. Auf der Aussichtsterrasse rotiert ein Mercedes-Stern mit fünf Metern Durchmesser.

Siehe auch: Liste der höchsten Bauwerke in Stuttgart | Liste der Hochhäuser in Stuttgart | Sendetürme in Stuttgart | Liste der Türme der Stadtbefestigung von Stuttgart
Weißenhofsiedlung und Kochenhofsiedlung

Die Weißenhofsiedlung wurde 1927 als Teil einer Ausstellung vom Deutschen Werkbund initiiert und unter der Leitung von [!!! Mies van der Rohe ] am Stuttgarter Killesberg errichtet.


Siehe auch: Liste der höchsten Bauwerke in Stuttgart | Liste der Hochhäuser in Stuttgart | Sendetürme in Stuttgart | Liste der Türme der Stadtbefestigung von Stuttgart
Weißenhofsiedlung und Kochenhofsiedlung

Die Weißenhofsiedlung wurde 1927 als Teil einer Ausstellung vom Deutschen Werkbund initiiert und unter der Leitung von [!!! Mies van der Rohe ] am Stuttgarter Killesberg errichtet.


Siehe auch: Liste der höchsten Bauwerke in Stuttgart | Liste der Hochhäuser in Stuttgart | Sendetürme in Stuttgart | Liste der Türme der Stadtbefestigung von Stuttgart
Weißenhofsiedlung und Kochenhofsiedlung

Die Weißenhofsiedlung wurde 1927 als Teil einer Ausstellung vom Deutschen Werkbund initiiert und unter der Leitung von [!!! Mies van der Rohe ] am Stuttgarter Killesberg errichtet. Die Siedlung gilt als eine der bedeutendsten Architektursiedlungen der Neuzeit..
Die Siedlung gilt als eine der bedeutendsten Architektursiedlungen der Neuzeit.

In Holzbauweise und als bewusst traditionalistisches Gegenmodell zur nahe gelegenen Weißenhofsiedlung wurde 1933 auf dem Killesberg - vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Machtübernahme - eine weitere Siedlung, die Kochenhofsiedlung als Modellsiedlung unter der Leitung des Architekten Paul Schmitthenner und von Vertretern der Stuttgarter Schule gebaut.


In Holzbauweise und als bewusst traditionalistisches Gegenmodell zur nahe gelegenen Weißenhofsiedlung wurde 1933 auf dem Killesberg - vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Machtübernahme - eine weitere Siedlung, die Kochenhofsiedlung als Modellsiedlung unter der Leitung des Architekten Paul Schmitthenner und von Vertretern der Stuttgarter Schule gebaut.
Weitere Bauwerke
Hauptbahnhof von Stuttgart

Der Stuttgarter Hauptbahnhof ist der größte Fernbahnhof in Stuttgart und Zentrum des Stuttgarter S-Bahn-Verkehrs sowie zusammen mit der Haltestelle Charlottenplatz wichtigster Knotenpunkt der Stuttgarter Stadtbahn.

Weitere Bauwerke
Hauptbahnhof von Stuttgart

Der Stuttgarter Hauptbahnhof ist der größte Fernbahnhof in Stuttgart und Zentrum des Stuttgarter S-Bahn-Verkehrs sowie zusammen mit der Haltestelle Charlottenplatz wichtigster Knotenpunkt der Stuttgarter Stadtbahn.

Weitere Bauwerke
Hauptbahnhof von Stuttgart

Der Stuttgarter Hauptbahnhof ist der größte Fernbahnhof in Stuttgart und Zentrum des Stuttgarter S-Bahn-Verkehrs sowie zusammen mit der Haltestelle Charlottenplatz wichtigster Knotenpunkt der Stuttgarter Stadtbahn. Die Architekten Paul Bonatz und Friedrich Eugen Scholer begannen 1914 mit den Erdarbeiten. Die Fertigstellung wurde durch den Ersten Weltkrieg verzögert.
Die Fertigstellung wurde durch den Ersten Weltkrieg verzögert. Im Jahr 1922 wurde er offiziell eröffnet, jedoch erst 1927 endgültig fertiggestellt. 1987 wurde der Stuttgarter Hauptbahnhof als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung ins Denkmalbuch eingetragen. 1987 wurde der Stuttgarter Hauptbahnhof als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung ins Denkmalbuch eingetragen. In den Jahren 2010 und 2012 wurde der Nord- und Südflügel des Bahnhofs wegen des Bahnprojekts Stuttgart 21 zurückgebaut.
Mercedes-Benz-Arena

Die Mercedes-Benz Arena, ehemaliges „Gottlieb-Daimler-Stadion” und „Neckarstadion”, wurde 1929 bis 1933 ebenfalls von [!!! Paul Bonatz ] erbaut und 1933 unter dem Namen „Adolf-Hitler-Kampfbahn” in Betrieb genommen.

Mercedes-Benz-Arena

Die Mercedes-Benz Arena, ehemaliges „Gottlieb-Daimler-Stadion” und „Neckarstadion”, wurde 1929 bis 1933 ebenfalls von [!!! Paul Bonatz ] erbaut und 1933 unter dem Namen „Adolf-Hitler-Kampfbahn” in Betrieb genommen. 1935 wurde es von 35.000 auf 70.000 Plätze erweitert.
000 auf 70.000 Plätze erweitert. Nach dem Krieg wurde das Stadion von der US-Besatzung zunächst in „Century Stadium” und später in „Kampfbahn” umbenannt und für Baseballspiele genutzt. 1949 erhielt es den Namen „Neckarstadion”. 1949 erhielt es den Namen „Neckarstadion”. Zwischen 1949 und 1951 wurde das Stadion nochmals auf 97.500 Plätze erweitert. Im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 wurden die Tribünen neu gebaut. Das Stadion fasste nunmehr 72.000 Zuschauer.. Das Stadion fasste nunmehr 72.000 Zuschauer. 1986 erhielt die Arena für die Leichtathletik-Europameisterschaften als erstes deutsches Stadion eine Farbanzeigetafel. Im Rahmen des Umbaus für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1993 wurde es in „Gottlieb-Daimler-Stadion” umbenannt, seit 2008 heißt es „Mercedes-Benz Arena”. Im Rahmen des Umbaus für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1993 wurde es in „Gottlieb-Daimler-Stadion” umbenannt, seit 2008 heißt es „Mercedes-Benz Arena”. Zwischen 1999 und 2005 gab es weitere Baumaßnahmen, 2009-2011 erfolgte der Umbau zum reinen Fußballstadion ohne eine das Spielfeld umgebende Laufbahn.. Zwischen 1999 und 2005 gab es weitere Baumaßnahmen, 2009-2011 erfolgte der Umbau zum reinen Fußballstadion ohne eine das Spielfeld umgebende Laufbahn.
Jugendstil-Krematorium im Stuttgarter Pragfriedhof

Direkt neben der Mercedes-Benz-Arena steht die größte Mehrzweckhalle Stuttgarts, die Hanns-Martin-Schleyer-Halle.

Jugendstil-Krematorium im Stuttgarter Pragfriedhof

Direkt neben der Mercedes-Benz-Arena steht die größte Mehrzweckhalle Stuttgarts, die Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Sie wurde 1983 erbaut und nach dem ermordeten Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer benannt. Nach der Modernisierung 2005-2006 fasst die Halle 15.500 Sitz- und Stehplätze. Durch ein gemeinsames Forum ist die Schleyer-Halle mit der 2006 eröffneten Porsche-Arena verbunden.
Durch ein gemeinsames Forum ist die Schleyer-Halle mit der 2006 eröffneten Porsche-Arena verbunden. Diese wird hauptsächlich für Sportveranstaltungen genutzt. In direkter Nachbarschaft liegt das Carl Benz Center. Das 2006 eröffnete Veranstaltungszentrum bietet rund 20. In direkter Nachbarschaft liegt das Carl Benz Center. Das 2006 eröffnete Veranstaltungszentrum bietet rund 20.000 Quadratmeter Nutzfläche. Im Pragfriedhof wurde von 1905 bis 1907 die im [!!! Jugendstil ] erbaute Feierhalle und das einzige Krematorium Stuttgarts errichtet. Im Pragfriedhof wurde von 1905 bis 1907 die im [!!! Jugendstil ] erbaute Feierhalle und das einzige Krematorium Stuttgarts errichtet.
Die Markthalle Stuttgart wurde 1911-14 im [!!! Jugendstil ] errichtet.

Die Markthalle ist ein Jugendstilgebäude im Stadtzentrum. Sie wurde 1911 bis 1914 an der Stelle errichtet, an der sich seit 1864 ein Gemüsemarkt befunden hatte.
Sie wurde 1911 bis 1914 an der Stelle errichtet, an der sich seit 1864 ein Gemüsemarkt befunden hatte. Zunächst diente sie als Nahrungsmittelbörse mit über 400 Verkaufsständen. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Markthalle wieder aufgebaut und steht seit 1974 unter Denkmalschutz. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Markthalle wieder aufgebaut und steht seit 1974 unter Denkmalschutz. Heute ist sie ein Verbrauchermarkt. Ganz in seiner Nähe das ehemalige Hotel Silber am Karlsplatz war einst auch Sitz der Gestapozentrale.

Ebenfalls im Stadtzentrum liegt das Stuttgarter Rathaus, der Sitz der Stuttgarter Stadtverwaltung.


Ebenfalls im Stadtzentrum liegt das Stuttgarter Rathaus, der Sitz der Stuttgarter Stadtverwaltung. Der 1901-1905 im Stil der flämischen Spätgotik erbaute prachtvolle Vorgängerbau brannte nach Bombenangriffen 1944 vollständig aus.
Der 1901-1905 im Stil der flämischen Spätgotik erbaute prachtvolle Vorgängerbau brannte nach Bombenangriffen 1944 vollständig aus. Trotz der Zerstörung konnten Teile der beiden Seitenflügel beim Wiederaufbau erhalten werden. In seiner heutigen Form existiert das Rathaus seit 1956. Der 60,5 Meter hohe Uhrenturm überragt den Stuttgarter Marktplatz.. Der 60,5 Meter hohe Uhrenturm überragt den Stuttgarter Marktplatz. Im Jahre 2004 wurde das Rathaus unter der Leitung von Professor Walter Belz für 26 Millionen Euro saniert und auf den neuesten technischen Stand gebracht.
Carl-Zeiss-Planetarium

Das Carl-Zeiss-Planetarium befindet sich im Mittleren Schlossgarten.

Carl-Zeiss-Planetarium

Das Carl-Zeiss-Planetarium befindet sich im Mittleren Schlossgarten. Den Grundstein legte der 1969 von der Carl-Zeiss-Stiftung an die Stadt Stuttgart gestiftete Projektor Zeiss VI A. Der Bau des Planetariums konnte jedoch erst 1975 durch die Unterstützung zahlreicher Spenden beginnen und 1977 abgeschlossen werden.
Den Grundstein legte der 1969 von der Carl-Zeiss-Stiftung an die Stadt Stuttgart gestiftete Projektor Zeiss VI A. Der Bau des Planetariums konnte jedoch erst 1975 durch die Unterstützung zahlreicher Spenden beginnen und 1977 abgeschlossen werden.

Das Stuttgarter Funkhaus wurde von 1972 bis 1976 vom Architekten Rolf Gutbrod erbaut und galt bei Inbetriebnahme als das modernste Funkhaus Europas..


Das Stuttgarter Funkhaus wurde von 1972 bis 1976 vom Architekten Rolf Gutbrod erbaut und galt bei Inbetriebnahme als das modernste Funkhaus Europas. Es steht auf dem Gebiet der ehemaligen Stuttgarter Stadthalle im Stadtteil Berg. Es ist seit 1998 Sitz des Intendanten des Südwestrundfunks und damit Hauptsitz der Zweiländeranstalt sowie Landesfunkhaus für Baden-Württemberg.
Es ist seit 1998 Sitz des Intendanten des Südwestrundfunks und damit Hauptsitz der Zweiländeranstalt sowie Landesfunkhaus für Baden-Württemberg. Im Jahr 2000 wurde das Stuttgarter Funkhaus vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg in die Liste der Kulturdenkmale aufgenommen. Im Jahr 2000 wurde das Stuttgarter Funkhaus vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg in die Liste der Kulturdenkmale aufgenommen. Der dreigliedrige Gebäudekomplex in blau-silberner Fassadenverkleidung gilt noch immer als ein einzigartiges Bauwerk in der Rundfunklandschaft. Die bereits genannte Villa Berg in unmittelbarer Nähe diente von 1950 bis 2004 als Sendestudio des Südwestrundfunks. Die bereits genannte Villa Berg in unmittelbarer Nähe diente von 1950 bis 2004 als Sendestudio des Südwestrundfunks.

Als Amtssitz des Staatsministeriums und des jeweiligen Ministerpräsidenten dient die zwischen 1910 und 1913 erbaute Villa Reitzenstein im Stadtbezirk Stuttgart-Ost.


Als Amtssitz des Staatsministeriums und des jeweiligen Ministerpräsidenten dient die zwischen 1910 und 1913 erbaute Villa Reitzenstein im Stadtbezirk Stuttgart-Ost.

Im Weißenburgpark stehen das Teehaus und der Marmorsaal. Beim 1913 fertiggestellten Teehaus der früheren Villa handelt es sich um einen [!!! Jugendstil-] Pavillon.
Beim 1913 fertiggestellten Teehaus der früheren Villa handelt es sich um einen [!!! Jugendstil-] Pavillon. Hervorhebenswert ist das farbenprächtige Deckengemälde mit Musikantenszenen. Heute ist das Teehaus mit einer angrenzenden großen Gartenterrasse im Sommer ein beliebtes Ausflugslokal. Heute ist das Teehaus mit einer angrenzenden großen Gartenterrasse im Sommer ein beliebtes Ausflugslokal. Der ebenfalls 1913 von Heinrich Henes fertiggestellte Marmorsaal liegt am Hang unterhalb des Teehauses. Der Marmorsaal wurde ursprünglich schon als festlicher Gartensaal genutzt und steht nach einer Renovierung Anfang der 1990er Jahre seit 1994 wieder für Veranstaltungen zur Verfügung. Der Marmorsaal wurde ursprünglich schon als festlicher Gartensaal genutzt und steht nach einer Renovierung Anfang der 1990er Jahre seit 1994 wieder für Veranstaltungen zur Verfügung.

Das Alte Steinhaus an der Grabenstraße 11 in Stuttgart war ein wehrhafter Wohnbau und neben dem Stuthaus einer der ältesten Profanbauten der Stadt..


Das Alte Steinhaus an der Grabenstraße 11 in Stuttgart war ein wehrhafter Wohnbau und neben dem Stuthaus einer der ältesten Profanbauten der Stadt. Es stammt wohl aus der Zeit der Belagerung Stuttgarts durch Rudolf von Habsburg im Jahr 1286, erstmals urkundlich erwähnt wurde es 1393.

Im Möhringen stehen zwei markante Wohnhochhäuser.


Im Möhringen stehen zwei markante Wohnhochhäuser. Das Fasan 2 zeichnet sich dadurch aus, dass zwei Gebäudekomplexe in mehreren Ebenen durch begehbare Brücken miteinander verbunden sind. Fasan 2 wurde zwischen 1964 und 1965 errichtet und ist 64 Meter hoch.
Fasan 2 wurde zwischen 1964 und 1965 errichtet und ist 64 Meter hoch. In direkter Nachbarschaft steht das zwischen 1961 und 1962 mit 70 Metern und 20 Stockwerken Höhe errichtete Salute Hochhaus, das 1967 den Paul-Bonatz-Preis erhielt. In direkter Nachbarschaft steht das zwischen 1961 und 1962 mit 70 Metern und 20 Stockwerken Höhe errichtete Salute Hochhaus, das 1967 den Paul-Bonatz-Preis erhielt. Die Wohnsiedlung Hannibal in Asemwald wurde 1968 bis 1972 erbaut und besteht aus drei Wohnblocks mit bis zu 70 Meter Höhe und 22 Stockwerken. Ursprünglich war nach Corbusiers Vorbild der „Wohnmaschine” ein einziger Komplex geplant, der jedoch aufgrund seiner gigantischen Dimension nicht genehmigt wurde. Ursprünglich war nach Corbusiers Vorbild der „Wohnmaschine” ein einziger Komplex geplant, der jedoch aufgrund seiner gigantischen Dimension nicht genehmigt wurde.

Ein weiteres nennenswertes Kulturdenkmal ist das Wohnhaus Arminstraße 4. Es wurde von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum Denkmal des Monats Februar 2005 ernannt.
Es wurde von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum Denkmal des Monats Februar 2005 ernannt.

In Stuttgart-Möhringen befindet sich das SI-Centrum. Bestehend aus zwei Musicaltheatern, der Spielbank Stuttgart, 19 Restaurants und Bars, einem Filmpalast mit sechs Kinosälen, 17 Konferenzräumen für bis zu 1000 Personen, dem Millennium Hotel, den SI Suites und den VitaParc SchwabenQuellen (Wellness), ist das Erlebniscenter eine der größten Stuttgarter Freizeiteinrichtungen.
Bestehend aus zwei Musicaltheatern, der Spielbank Stuttgart, 19 Restaurants und Bars, einem Filmpalast mit sechs Kinosälen, 17 Konferenzräumen für bis zu 1000 Personen, dem Millennium Hotel, den SI Suites und den VitaParc SchwabenQuellen (Wellness), ist das Erlebniscenter eine der größten Stuttgarter Freizeiteinrichtungen. Bestehend aus zwei Musicaltheatern, der Spielbank Stuttgart, 19 Restaurants und Bars, einem Filmpalast mit sechs Kinosälen, 17 Konferenzräumen für bis zu 1000 Personen, dem Millennium Hotel, den SI Suites und den VitaParc SchwabenQuellen (Wellness), ist das Erlebniscenter eine der größten Stuttgarter Freizeiteinrichtungen. Seit 1960 steht dort das Hotel Stuttgart International, in dessen Umgebung über die Jahre ständig neue Gebäude hinzukamen.

Weitere nennenswerte Gebäude sind die Liederhalle, die Villa Gemmingen-Hornberg sowie das Verwaltungsgebäude der Württembergischen Sparkasse..


Weitere nennenswerte Gebäude sind die Liederhalle, die Villa Gemmingen-Hornberg sowie das Verwaltungsgebäude der Württembergischen Sparkasse.
Skulpturen

Von Max Bill und Heinz Mack im Jahr 1989 erschaffen, ist die Bildsäulen-Dreiergruppe eine 32 Meter hohe, dreiteilige Skulptur aus Email auf Stahl..

Skulpturen

Von Max Bill und Heinz Mack im Jahr 1989 erschaffen, ist die Bildsäulen-Dreiergruppe eine 32 Meter hohe, dreiteilige Skulptur aus Email auf Stahl. Bis Ende April 2006 stand sie vor der ehemaligen DaimlerChrysler-Konzernzentrale in Möhringen, seitdem vor dem Mercedes-Benz Museum im NeckarPark.
Bis Ende April 2006 stand sie vor der ehemaligen DaimlerChrysler-Konzernzentrale in Möhringen, seitdem vor dem Mercedes-Benz Museum im NeckarPark.

Die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung” am Stuttgarter Nordbahnhof erinnert daran, dass von diesem Ort während der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1941 und 1945 mehr als 2000 Juden aus Stuttgart und Württemberg deportiert und ermordet wurden.


Die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung” am Stuttgarter Nordbahnhof erinnert daran, dass von diesem Ort während der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1941 und 1945 mehr als 2000 Juden aus Stuttgart und Württemberg deportiert und ermordet wurden. Mit Hilfe des Vereins „Zeichen der Erinnerung e. V.” wurde die Gedenkstätte gebaut und am 14. Juni 2006 offiziell eingeweiht.
Juni 2006 offiziell eingeweiht. Auf der 70 Meter langen Mauer entlang der Gleise sind die Namen der deportierten Juden zu lesen.
Parkanlagen und Gewässer
Parkanlagen
Grünes U (Ausschnitt), sechs verbundene Parkanlagen in Stuttgart

Direkt im Zentrum beginnt am Alten Schloss der 600 Jahre alte Schlossgarten.

Parkanlagen und Gewässer
Parkanlagen
Grünes U (Ausschnitt), sechs verbundene Parkanlagen in Stuttgart

Direkt im Zentrum beginnt am Alten Schloss der 600 Jahre alte Schlossgarten. 1350 wird ein gräflicher Garten nahe dem Alten Schloss erstmals erwähnt. Der etwa 61 Hektar große Schlossgarten folgt dem Lauf des kanalisierten Nesenbachs bis zum Neckar..
Der etwa 61 Hektar große Schlossgarten folgt dem Lauf des kanalisierten Nesenbachs bis zum Neckar. Er wird in drei große Bereiche aufgeteilt, den „Oberen Schlossgarten” (etwa 14 Hektar), den „Mittleren Schlossgarten” (etwa 19 Hektar) und den „Unteren Schlossgarten” (etwa 28 Hektar). Er wird in drei große Bereiche aufgeteilt, den „Oberen Schlossgarten” (etwa 14 Hektar), den „Mittleren Schlossgarten” (etwa 19 Hektar) und den „Unteren Schlossgarten” (etwa 28 Hektar). Der Obere Schlossgarten erstreckt sich vom Alten Schloss bis zur Höhe des Hauptbahnhofs und beinhaltet unter anderem die Staatstheater und das Landtagsgebäude. Der Obere Schlossgarten erstreckt sich vom Alten Schloss bis zur Höhe des Hauptbahnhofs und beinhaltet unter anderem die Staatstheater und das Landtagsgebäude. Über den Ferdinand-Leitner-Steg geht er in den Mittleren Schlossgarten über, der im nördlichen Bereich von der Straße „Am Schlossgarten” begrenzt wird. Hier befinden sich zum Beispiel das Planetarium und der Landespavillon. Hier befinden sich zum Beispiel das Planetarium und der Landespavillon. Über die „Grüne Brücke” gelangt man in den Unteren Schlossgarten, der sich bis zu den Mineralbädern in Stuttgart-Berg nahe dem Cannstatter Neckarufer zieht. Über die „Grüne Brücke” gelangt man in den Unteren Schlossgarten, der sich bis zu den Mineralbädern in Stuttgart-Berg nahe dem Cannstatter Neckarufer zieht. Hier geht der Schlossgarten nahtlos in den etwa 65 Hektar umfassenden Rosensteinpark über, der im Südwesten durch Bahngleise, nördlich durch den zoologisch-botanischen Garten Wilhelma und die „Pragstraße” und im Nordwesten durch das Löwentor begrenzt wird. Hier geht der Schlossgarten nahtlos in den etwa 65 Hektar umfassenden Rosensteinpark über, der im Südwesten durch Bahngleise, nördlich durch den zoologisch-botanischen Garten Wilhelma und die „Pragstraße” und im Nordwesten durch das Löwentor begrenzt wird. Durch den alten Baumbestand und die großflächigen Wiesen gilt der Rosensteinpark als größter englischer Landschaftspark im Südwesten Deutschlands.. Durch den alten Baumbestand und die großflächigen Wiesen gilt der Rosensteinpark als größter englischer Landschaftspark im Südwesten Deutschlands. König Wilhelm I. ließ den Garten zwischen 1824 und 1840 anlegen, was den Bau des klassizistischen Schlosses - das heutige Rosensteinmuseum - beinhaltete. Über den „Lodzer Steg”, den „Brünner Steg” und den „Bombaystegen” gelangt man in den sich anschließenden, etwa 50 Hektar umfassenden Höhenpark Killesberg im Stadtbezirk Stuttgart-Nord. Über den „Lodzer Steg”, den „Brünner Steg” und den „Bombaystegen” gelangt man in den sich anschließenden, etwa 50 Hektar umfassenden Höhenpark Killesberg im Stadtbezirk Stuttgart-Nord. Die Anlage geht auf die Reichsgartenschau 1939 zurück, für die das vorher als Steinbruch genutzte Gelände zum Park und Ausstellungsgelände umgestaltet wurde. Die Anlage geht auf die Reichsgartenschau 1939 zurück, für die das vorher als Steinbruch genutzte Gelände zum Park und Ausstellungsgelände umgestaltet wurde. 1939 bis 1945 war das Gelände Sammlungsort der württembergischen Juden für die Transporte in die Konzentrationslager. 1939 bis 1945 war das Gelände Sammlungsort der württembergischen Juden für die Transporte in die Konzentrationslager. Seit den 1950er Jahren war der Höhenpark mehrfach Schauplatz von Gartenbauausstellungen wie der Deutschen Gartenschau 1950, der Bundesgartenschau 1961 und der Internationalen Gartenbauausstellung 1993. Seit den 1950er Jahren war der Höhenpark mehrfach Schauplatz von Gartenbauausstellungen wie der Deutschen Gartenschau 1950, der Bundesgartenschau 1961 und der Internationalen Gartenbauausstellung 1993.

Alle drei Anlagen - der Schlossgarten, der Rosensteinpark und der Killesbergpark - bilden gemeinsam das berühmte Stuttgarter „Grüne U”.
Wilhelma um 1900
Maurisches Landhaus, Teil des artenreichen Zoos und botanischen Gartens Wilhelma

Nördlich des Rosensteinparks liegt der landeseigene zoologisch-botanische Garten, die Wilhelma..

Wilhelma um 1900
Maurisches Landhaus, Teil des artenreichen Zoos und botanischen Gartens Wilhelma

Nördlich des Rosensteinparks liegt der landeseigene zoologisch-botanische Garten, die Wilhelma. Sie existiert in heutiger Form seit dem Jahr 1953..
Sie existiert in heutiger Form seit dem Jahr 1953. In der historischen Schlossanlage von 1846 werden auf etwa 28 Hektar rund 8000 Tiere in 1050 Arten und etwa 5000 Pflanzenarten gezeigt. Damit ist die Wilhelma nach dem Berliner Zoo der zweitartenreichste Zoo Deutschlands. Damit ist die Wilhelma nach dem Berliner Zoo der zweitartenreichste Zoo Deutschlands. Wegen der im Jahr 1829 gefundenen Mineralquellen wollte der damalige König Wilhelm I. ein „Badhaus” im Schlosspark als ein Nebengebäude errichten lassen. Im Jahr 1837 wurde mit der Planung der Anlage, 1842 mit dem Bau des ersten Gebäudes begonnen. ein „Badhaus” im Schlosspark als ein Nebengebäude errichten lassen. Im Jahr 1837 wurde mit der Planung der Anlage, 1842 mit dem Bau des ersten Gebäudes begonnen. Im Verlauf der Planungen war aus dem Badhaus ein komfortables Wohngebäude mit mehreren Räumen geworden, darunter ein Kuppelsaal mit zwei angrenzenden Gewächshäusern mit je einem Eckpavillon. Im Verlauf der Planungen war aus dem Badhaus ein komfortables Wohngebäude mit mehreren Räumen geworden, darunter ein Kuppelsaal mit zwei angrenzenden Gewächshäusern mit je einem Eckpavillon. Als die Wilhelma 1846 eingeweiht wurde, gab es einen Festsaal, zwei Hauptgebäude mit mehreren höfischen Räumen, verschiedene Pavillons, Gewächshäuser und großzügige Parkanlagen.. Als die Wilhelma 1846 eingeweiht wurde, gab es einen Festsaal, zwei Hauptgebäude mit mehreren höfischen Räumen, verschiedene Pavillons, Gewächshäuser und großzügige Parkanlagen.

Zum Schloss Hohenheim gehören die Hohenheimer Gärten. 1776 ließ der württembergische Herzog Carl Eugen eine englische Anlage errichten, um die bis ins 20..
1776 ließ der württembergische Herzog Carl Eugen eine englische Anlage errichten, um die bis ins 20. Jahrhundert mehr als 35 Hektar Parkfläche entstanden. Weite Teile des Ensembles werden heute von der Universität Hohenheim zu Forschungszwecken genutzt. Bedeutendste Teile sind das Landesarboretum mit dem „Exotischen Garten” sowie der „Botanische Garten”. Bedeutendste Teile sind das Landesarboretum mit dem „Exotischen Garten” sowie der „Botanische Garten”. Die Gärten werden ergänzt durch einen Weinberg und eine Schafweide, die weitere 2,2 Hektar umfassen.
Sternwarte Uhlandshöhe

Die Uhlandshöhe ist eine Erhebung am östlichen Rand des Stadtzentrums.

Sternwarte Uhlandshöhe

Die Uhlandshöhe ist eine Erhebung am östlichen Rand des Stadtzentrums. Sie liegt etwa im Dreieck zwischen der Stadtmitte, Bad Cannstatt und dem Frauenkopf. Bis ins späte Mittelalter diente sie als Steinbruch.
Bis ins späte Mittelalter diente sie als Steinbruch. Der Verschönerungsverein Stuttgart kaufte zwischen den Jahren 1861 und 1896 Teile des Geländes und gestaltete eine weitläufige Parkanlage mit Aussichtsterrassen sowie ein Denkmal des Dichters Ludwig Uhland. Der Verschönerungsverein Stuttgart kaufte zwischen den Jahren 1861 und 1896 Teile des Geländes und gestaltete eine weitläufige Parkanlage mit Aussichtsterrassen sowie ein Denkmal des Dichters Ludwig Uhland. Hier befindet sich auch die „Sternwarte Uhlandshöhe”, 1919 vom Verein „Schwäbische Sternwarte e. V.” gegründet.

Der Weißenburgpark ist eine etwa fünf Hektar große Grünanlage in Stuttgart-Süd auf dem Bopser genannten Hügel.


Der Weißenburgpark ist eine etwa fünf Hektar große Grünanlage in Stuttgart-Süd auf dem Bopser genannten Hügel. Dort in Hanglage befinden sich das sogenannte Teehaus und der Marmorsaal, die heute als Ausflugslokal beziehungsweise als Veranstaltungsort genutzt werden. Angelegt wurden Gebäude und Park in den Jahren 1843/44 bis 1912/13 (verändert zur Bundesgartenschau 1961).
Dort in Hanglage befinden sich das sogenannte Teehaus und der Marmorsaal, die heute als Ausflugslokal beziehungsweise als Veranstaltungsort genutzt werden. Angelegt wurden Gebäude und Park in den Jahren 1843/44 bis 1912/13 (verändert zur Bundesgartenschau 1961).[75]

Der Birkenkopf ist ein 511 Meter hoher Berg und damit der höchste Punkt im inneren Stadtgebiet. Die obersten 40 Meter wurden aus Trümmern der Ruinen des Zweiten Weltkriegs angehäuft.
[75]

Der Birkenkopf ist ein 511 Meter hoher Berg und damit der höchste Punkt im inneren Stadtgebiet. Die obersten 40 Meter wurden aus Trümmern der Ruinen des Zweiten Weltkriegs angehäuft.

Im Stadtteil Sillenbuch liegt der Stuttgarter Eichenhain, seit 1958 Naturschutzgebiet. Etwa 200 Eichen stehen dort in einer parkähnlichen Landschaft..
Etwa 200 Eichen stehen dort in einer parkähnlichen Landschaft. Die ältesten unter ihnen sind 300 bis 400 Jahre alt und haben Stämme mit vier bis sechs Meter Umfang.

Der chinesische Qingyin-Garten liegt an der Birkenwaldstraße und bietet einen Blick über den Stadtkern Richtung Süden.


Der chinesische Qingyin-Garten liegt an der Birkenwaldstraße und bietet einen Blick über den Stadtkern Richtung Süden. Er wurde 1993 für die Internationale Gartenbauausstellung angelegt.
Friedhöfe

Als ältester noch erhaltener Friedhof Stuttgarts gilt der Hoppenlaufriedhof in Stuttgart-Mitte.

Friedhöfe

Als ältester noch erhaltener Friedhof Stuttgarts gilt der Hoppenlaufriedhof in Stuttgart-Mitte. Gegründet wurde er im Jahre 1626 als Spitalfriedhof nach einer Grundstücksschenkung durch Johann Kercher, der als erster dort beerdigt wurde. Die letzte Erdbestattung fand 1880, die letzte Urnenbestattung 1951 statt.
Die letzte Erdbestattung fand 1880, die letzte Urnenbestattung 1951 statt.

Im Stadtbezirk Degerloch liegt der größte Friedhof der Stadt mit etwa 31 ha: Der Waldfriedhof Stuttgart wurde 1913 angelegt. Durch eine Standseilbahn wird der 100 Meter höher gelegene Friedhof mit dem Südheimer Platz verbunden.
Durch eine Standseilbahn wird der 100 Meter höher gelegene Friedhof mit dem Südheimer Platz verbunden. Hier sind viele Prominente beigesetzt.

Im Bad Cannstatter Stadtteil Muckensturm liegt der 1918 eröffnete Hauptfriedhof.


Im Bad Cannstatter Stadtteil Muckensturm liegt der 1918 eröffnete Hauptfriedhof. Er ist mit 29,6 Hektar der zweitgrößte Stuttgarter Friedhof. Seit 1944 hat er ein armenisches und seit 1985 ein muslimisches Gräberfeld. Ein großes jüdisches Gräberfeld wurde 1937/38 angelegt, da im Pragfriedhof die Plätze knapp wurden.
Ein großes jüdisches Gräberfeld wurde 1937/38 angelegt, da im Pragfriedhof die Plätze knapp wurden.
Auf dem Pragfriedhof

Der drittgrößte Friedhof ist der Pragfriedhof von 1873 mit einem [!!! Jugendstil-] Krematorium. Die inzwischen etwa 20 Hektar große Anlage beherbergt das einzige Krematorium Stuttgarts, das zwischen 1905 und 1907 gebaut wurde.
Die inzwischen etwa 20 Hektar große Anlage beherbergt das einzige Krematorium Stuttgarts, das zwischen 1905 und 1907 gebaut wurde. Der Friedhof gilt als Sachgesamtheit als Kulturdenkmal. 1874 wurde der Friedhof um einen Teil für Angehörige des israelitischen Glaubens erweitert. 1874 wurde der Friedhof um einen Teil für Angehörige des israelitischen Glaubens erweitert. Auf dem Gelände des Pragfriedhofs befindet sich auch die russisch-orthodoxe Heilige-Alexander-Nevskij-Kirche.

Der Uff-Kirchhof in Bad Cannstatt gehört zu den ältesten Friedhöfen in Stuttgart..


Der Uff-Kirchhof in Bad Cannstatt gehört zu den ältesten Friedhöfen in Stuttgart. Er ist im 8. oder 9. Jahrhundert an der Kreuzung einer römischen Straße entstanden und diente seit dem Mittelalter als Kirchhof für den Weiler Uffkirchen und seine Pfarrgemeinde.
Jahrhundert an der Kreuzung einer römischen Straße entstanden und diente seit dem Mittelalter als Kirchhof für den Weiler Uffkirchen und seine Pfarrgemeinde. Nachdem der Ort Uffkirchen abgegangen war, nutzte Cannstatt Kirche und Friedhof. Die [!!! spätgotische ] Marienkirche, heute „Uffkirche” genannt, steht unter Denkmalschutz und wird als Friedhofskapelle genutzt. Die [!!! spätgotische ] Marienkirche, heute „Uffkirche” genannt, steht unter Denkmalschutz und wird als Friedhofskapelle genutzt.
Gewässer
Kugelsee am Wartberg, im Hintergrund der 56 m hohe Bülow-Turm

Der Max-Eyth-See ist ein künstlich angelegter See direkt am Neckar, am Fuße von Weinbergen zwischen Stuttgart-Mühlhausen und Stuttgart-Hofen gelegen.

Gewässer
Kugelsee am Wartberg, im Hintergrund der 56 m hohe Bülow-Turm

Der Max-Eyth-See ist ein künstlich angelegter See direkt am Neckar, am Fuße von Weinbergen zwischen Stuttgart-Mühlhausen und Stuttgart-Hofen gelegen. 1920 entstand durch intensiven Kiesabbau eine Grube, die 1935 im Zuge der Kanalisierung des Neckars zum größten See Stuttgarts wurde. 1961 wurden das Gelände und der See unter Landschaftsschutz gestellt.
1961 wurden das Gelände und der See unter Landschaftsschutz gestellt. Der Max-Eyth-See gilt als Naherholungsgebiet sowie als Naturraum.
Bärensee, einer der Parkseen im Stuttgarter Wildpark

Die Parkseen im Rot- und Schwarzwildpark in Stuttgart-West sind hauptsächlich im Sommer ein stark frequentiertes Ausflugsziel von Spaziergängern und Sportlern..

Bärensee, einer der Parkseen im Stuttgarter Wildpark

Die Parkseen im Rot- und Schwarzwildpark in Stuttgart-West sind hauptsächlich im Sommer ein stark frequentiertes Ausflugsziel von Spaziergängern und Sportlern. Bärensee, Neuer See und Pfaffensee bilden das etwas über drei Kilometer lange Stauseen-Trio.
Bärensee, Neuer See und Pfaffensee bilden das etwas über drei Kilometer lange Stauseen-Trio. Künstlich aufgestaut entstanden die Seen zwischen 1566 und 1826 zur Verbesserung der Wasserversorgung Stuttgarts.

Am Wartberg im Stuttgarter Norden liegt der Egelsee. Dieser wurde für die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) 1993 künstlich erschaffen.


Am Wartberg im Stuttgarter Norden liegt der Egelsee. Dieser wurde für die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) 1993 künstlich erschaffen.

Zwei Feuerseen befinden sich einmal zentral im gleichnamigen Stadtteil in Stuttgart-West sowie in Vaihingen. An Ersterem liegt die Johanneskirche sowie die S-Bahn Haltestelle Feuersee.


Zwei Feuerseen befinden sich einmal zentral im gleichnamigen Stadtteil in Stuttgart-West sowie in Vaihingen. An Ersterem liegt die Johanneskirche sowie die S-Bahn Haltestelle Feuersee.

Weitere Seen im Stadtgebiet sind der „Rohrer See” in Rohr, der „Probstsee” in Möhringen sowie der „Riedsee” zwischen Möhringen und Sonnenberg.


Weitere Seen im Stadtgebiet sind der „Rohrer See” in Rohr, der „Probstsee” in Möhringen sowie der „Riedsee” zwischen Möhringen und Sonnenberg. An den Seen lassen sich seltene Wasservögel beobachten.

Teilweise durch Stuttgarter Stadtgebiet fließen der Neckar, die Körsch, der Feuerbach und der Nesenbach zwischen Vaihingen und Stuttgart-Ost.


Teilweise durch Stuttgarter Stadtgebiet fließen der Neckar, die Körsch, der Feuerbach und der Nesenbach zwischen Vaihingen und Stuttgart-Ost.
Mineralbäder (städtisch)
Mineral-Thermalbad Cannstatt

Mineralbad/Thermalsolebad Bad Cannstatt
Mineralbad Leuze (Stuttgart-Ost)
Mineralbad Berg (Stuttgart-Ost)

Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
Stuttgarter Buchwochen (November/Dezember)
Filmschau Baden-Württemberg (November/Dezember)
Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
Weltweihnachtscircus auf dem Cannstatter Wasen (Dezember/Januar)
Dragon Days, Festival der Fantastik

Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
Breuninger am Marktplatz, Deutschlands viertgrößtes Kaufhaus
Zahnradbahn Stuttgart
Standseilbahn Stuttgart
Historische Straßenbahnlinien 21 und 23
Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
Aussichtsrestaurant im Hochhaus Hannibal
Schloßplatz
Skulptur Stuttgardia

Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
Sportstätten

Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

Mineralbäder (städtisch)
Mineral-Thermalbad Cannstatt

Mineralbad/Thermalsolebad Bad Cannstatt
Mineralbad Leuze (Stuttgart-Ost)
Mineralbad Berg (Stuttgart-Ost)

Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
Stuttgarter Buchwochen (November/Dezember)
Filmschau Baden-Württemberg (November/Dezember)
Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
Weltweihnachtscircus auf dem Cannstatter Wasen (Dezember/Januar)
Dragon Days, Festival der Fantastik

Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
Breuninger am Marktplatz, Deutschlands viertgrößtes Kaufhaus
Zahnradbahn Stuttgart
Standseilbahn Stuttgart
Historische Straßenbahnlinien 21 und 23
Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
Aussichtsrestaurant im Hochhaus Hannibal
Schloßplatz
Skulptur Stuttgardia

Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
Sportstätten

Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

Mineralbäder (städtisch)
Mineral-Thermalbad Cannstatt

Mineralbad/Thermalsolebad Bad Cannstatt
Mineralbad Leuze (Stuttgart-Ost)
Mineralbad Berg (Stuttgart-Ost)

Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
Stuttgarter Buchwochen (November/Dezember)
Filmschau Baden-Württemberg (November/Dezember)
Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
Weltweihnachtscircus auf dem Cannstatter Wasen (Dezember/Januar)
Dragon Days, Festival der Fantastik

Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
Breuninger am Marktplatz, Deutschlands viertgrößtes Kaufhaus
Zahnradbahn Stuttgart
Standseilbahn Stuttgart
Historische Straßenbahnlinien 21 und 23
Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
Aussichtsrestaurant im Hochhaus Hannibal
Schloßplatz
Skulptur Stuttgardia

Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
Sportstätten

Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

Mineralbäder (städtisch)
Mineral-Thermalbad Cannstatt

Mineralbad/Thermalsolebad Bad Cannstatt
Mineralbad Leuze (Stuttgart-Ost)
Mineralbad Berg (Stuttgart-Ost)

Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
Stuttgarter Buchwochen (November/Dezember)
Filmschau Baden-Württemberg (November/Dezember)
Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
Weltweihnachtscircus auf dem Cannstatter Wasen (Dezember/Januar)
Dragon Days, Festival der Fantastik

Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
Breuninger am Marktplatz, Deutschlands viertgrößtes Kaufhaus
Zahnradbahn Stuttgart
Standseilbahn Stuttgart
Historische Straßenbahnlinien 21 und 23
Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
Aussichtsrestaurant im Hochhaus Hannibal
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Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
Sportstätten

Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

Mineralbäder (städtisch)
Mineral-Thermalbad Cannstatt

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Regelmäßige Veranstaltungen

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DTB-Pokal (März)
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Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
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Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
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Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
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Andere Sehenswürdigkeiten
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Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
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Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
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Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

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Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
Stuttgarter Buchwochen (November/Dezember)
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Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
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Andere Sehenswürdigkeiten
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Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
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Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
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Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
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Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

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Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
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Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
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Dragon Days, Festival der Fantastik

Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
Breuninger am Marktplatz, Deutschlands viertgrößtes Kaufhaus
Zahnradbahn Stuttgart
Standseilbahn Stuttgart
Historische Straßenbahnlinien 21 und 23
Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
Aussichtsrestaurant im Hochhaus Hannibal
Schloßplatz
Skulptur Stuttgardia

Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
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Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

Mineralbäder (städtisch)
Mineral-Thermalbad Cannstatt

Mineralbad/Thermalsolebad Bad Cannstatt
Mineralbad Leuze (Stuttgart-Ost)
Mineralbad Berg (Stuttgart-Ost)

Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
Stuttgarter Buchwochen (November/Dezember)
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Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
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Andere Sehenswürdigkeiten
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Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
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Standseilbahn Stuttgart
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Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
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Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
Sportstätten

Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

Mineralbäder (städtisch)
Mineral-Thermalbad Cannstatt

Mineralbad/Thermalsolebad Bad Cannstatt
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Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
Stuttgarter Buchwochen (November/Dezember)
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Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
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Dragon Days, Festival der Fantastik

Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
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Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
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Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
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Sport
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Sportstätten

Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

Mineralbäder (städtisch)
Mineral-Thermalbad Cannstatt

Mineralbad/Thermalsolebad Bad Cannstatt
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Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
Stuttgarter Buchwochen (November/Dezember)
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Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
Weltweihnachtscircus auf dem Cannstatter Wasen (Dezember/Januar)
Dragon Days, Festival der Fantastik

Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
Breuninger am Marktplatz, Deutschlands viertgrößtes Kaufhaus
Zahnradbahn Stuttgart
Standseilbahn Stuttgart
Historische Straßenbahnlinien 21 und 23
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Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
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Schloßplatz
Skulptur Stuttgardia

Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
Sportstätten

Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

Mineralbäder (städtisch)
Mineral-Thermalbad Cannstatt

Mineralbad/Thermalsolebad Bad Cannstatt
Mineralbad Leuze (Stuttgart-Ost)
Mineralbad Berg (Stuttgart-Ost)

Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
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Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
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Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
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Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
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Sport
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Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

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Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
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Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
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Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
Weltweihnachtscircus auf dem Cannstatter Wasen (Dezember/Januar)
Dragon Days, Festival der Fantastik

Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
Breuninger am Marktplatz, Deutschlands viertgrößtes Kaufhaus
Zahnradbahn Stuttgart
Standseilbahn Stuttgart
Historische Straßenbahnlinien 21 und 23
Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
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Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
Sportstätten

Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

Mineralbäder (städtisch)
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Mineralbad/Thermalsolebad Bad Cannstatt
Mineralbad Leuze (Stuttgart-Ost)
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Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
Stuttgarter Buchwochen (November/Dezember)
Filmschau Baden-Württemberg (November/Dezember)
Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
Weltweihnachtscircus auf dem Cannstatter Wasen (Dezember/Januar)
Dragon Days, Festival der Fantastik

Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
Breuninger am Marktplatz, Deutschlands viertgrößtes Kaufhaus
Zahnradbahn Stuttgart
Standseilbahn Stuttgart
Historische Straßenbahnlinien 21 und 23
Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
Aussichtsrestaurant im Hochhaus Hannibal
Schloßplatz
Skulptur Stuttgardia

Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
Sportstätten

Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

Mineralbäder (städtisch)
Mineral-Thermalbad Cannstatt

Mineralbad/Thermalsolebad Bad Cannstatt
Mineralbad Leuze (Stuttgart-Ost)
Mineralbad Berg (Stuttgart-Ost)

Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
Stuttgarter Buchwochen (November/Dezember)
Filmschau Baden-Württemberg (November/Dezember)
Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
Weltweihnachtscircus auf dem Cannstatter Wasen (Dezember/Januar)
Dragon Days, Festival der Fantastik

Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
Breuninger am Marktplatz, Deutschlands viertgrößtes Kaufhaus
Zahnradbahn Stuttgart
Standseilbahn Stuttgart
Historische Straßenbahnlinien 21 und 23
Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
Aussichtsrestaurant im Hochhaus Hannibal
Schloßplatz
Skulptur Stuttgardia

Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
Sportstätten

Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen.

Mineralbäder (städtisch)
Mineral-Thermalbad Cannstatt

Mineralbad/Thermalsolebad Bad Cannstatt
Mineralbad Leuze (Stuttgart-Ost)
Mineralbad Berg (Stuttgart-Ost)

Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
Stuttgarter Buchwochen (November/Dezember)
Filmschau Baden-Württemberg (November/Dezember)
Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
Weltweihnachtscircus auf dem Cannstatter Wasen (Dezember/Januar)
Dragon Days, Festival der Fantastik

Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
Breuninger am Marktplatz, Deutschlands viertgrößtes Kaufhaus
Zahnradbahn Stuttgart
Standseilbahn Stuttgart
Historische Straßenbahnlinien 21 und 23
Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
Aussichtsrestaurant im Hochhaus Hannibal
Schloßplatz
Skulptur Stuttgardia

Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
Sportstätten

Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen. Das bedeutendste Sportzentrum der Stadt liegt am Cannstatter Wasen im Neckarpark.

Mineralbäder (städtisch)
Mineral-Thermalbad Cannstatt

Mineralbad/Thermalsolebad Bad Cannstatt
Mineralbad Leuze (Stuttgart-Ost)
Mineralbad Berg (Stuttgart-Ost)

Regelmäßige Veranstaltungen

CMT - Messe für Caravan, Motor und Touristik (Januar)
Stuttgarter Filmwinter, von Wand 5 organisiert (Januar)
DTB-Pokal (März)
Lange Nacht der Museen (März)
Retro Classics, Messe für Oldtimer (März)
Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen (April/Mai)
Internationales Trickfilmfestival (April/Mai)
Stuttgart-Lauf (Stuttgarter Zeitung-Lauf), Halbmarathon und mehrere andere Läufe (Juni)
Allmand Open Air, größtes Freiluft-Studentenfest Stuttgarts im Wohnheimgelände der Universität Stuttgart Vaihingen (Juni)
Mercedes Cup (früher Internationales Weißenhofturnier), internationales Tennisturnier (Juni)
Hamburger Fischmarkt auf dem Karlsplatz (Juli)
Stuttgarter Lichterfest auf dem Killesberg (Juli)
Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz (Juli)
Christopher Street Day (Juli)
Umsonst und draußen, 3-Tages-Musik-Polit-Kulturspektakel (Anfang August)
Stuttgarter Sommerfest im Schlossgarten und auf dem Schlossplatz (August)
Stuttgarter Weindorf in der Innenstadt (August/September)
Europäisches Musikfest Stuttgart der Internationalen Bachakademie Stuttgart in der Liederhalle (September)
Cannstatter Volksfest auf dem Cannstatter Wasen - alle vier Jahre verbunden mit dem Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) (Ende September/Oktober)
Porsche Tennis Grand Prix in der Porsche-Arena (September/Oktober)
Stuttgartnacht, früher Stuttgarter Kulturnacht (Oktober)
Stuttgart German Masters, großes Hallen-Reitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle (Oktober/November)
Stuttgarter Messeherbst (November)
Flohmarkt, Frühjahr- und Herbstflohmarkt in der ganzen Innenstadt
Stuttgarter Buchwochen (November/Dezember)
Filmschau Baden-Württemberg (November/Dezember)
Stuttgarter Weihnachtsmarkt (früher „Weihnachtsmesse” genannt) in der Innenstadt (Adventszeit)
Weltweihnachtscircus auf dem Cannstatter Wasen (Dezember/Januar)
Dragon Days, Festival der Fantastik

Andere Sehenswürdigkeiten
Fußgängerzone Königstraße

Königstraße, Hauptachse der Fußgängerzone
Calwer Straße, Fußgängerzone in Stuttgart-Mitte
Calwer Passage, überdachte Fußgängerzone in Stuttgart Mitte
Hauptstätter Straße, zentrale Verkehrsachse
Breuninger am Marktplatz, Deutschlands viertgrößtes Kaufhaus
Zahnradbahn Stuttgart
Standseilbahn Stuttgart
Historische Straßenbahnlinien 21 und 23
Killesbergbahn Stuttgart
Sternwarte Stuttgart auf der Uhlandshöhe
Aussichtsrestaurant im Hochhaus Hannibal
Schloßplatz
Skulptur Stuttgardia

Sport
Fußball-Stadtpokal von 1945
Sportstätten

Stuttgart verfügt über mehrere Stadien und Arenen für Spitzensport-Veranstaltungen. Das bedeutendste Sportzentrum der Stadt liegt am Cannstatter Wasen im Neckarpark. Dort finden sich unter anderem das Fußballstadion Mercedes-Benz Arena und die vier Multifunktionshallen Hanns-Martin-Schleyer-Halle, Porsche-Arena, Scharrena und Carl Benz Center.
Dort finden sich unter anderem das Fußballstadion Mercedes-Benz Arena und die vier Multifunktionshallen Hanns-Martin-Schleyer-Halle, Porsche-Arena, Scharrena und Carl Benz Center. Ein weiteres großes Sportgebiet liegt auf der Waldau in Degerloch. Dort befinden sich neben einer Vielzahl von Breitensportanlagen das Gazi-Stadion auf der Waldau und das Eissportzentrum Waldau.. Dort befinden sich neben einer Vielzahl von Breitensportanlagen das Gazi-Stadion auf der Waldau und das Eissportzentrum Waldau.
Sportereignisse

Stuttgart war jeweils einer der Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaften 1974 und 2006 sowie der Austragungsort der Leichtathletik-Europameisterschaften 1986 und -Weltmeisterschaften 1993..

Sportereignisse

Stuttgart war jeweils einer der Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaften 1974 und 2006 sowie der Austragungsort der Leichtathletik-Europameisterschaften 1986 und -Weltmeisterschaften 1993.

Daneben wurden zahlreiche weitere internationale Sportveranstaltungen in Stuttgart durchgeführt, z. B.:

1977: Weltmeisterschaft im Gewichtheben
1983: Weltmeisterschaft im Formationstanzen
1985: Endrunde der Männer-Basketball-Europameisterschaft
1986: Leichtathletik-Europameisterschaften
1987: Etappenziel der Tour de France
1989: Turn-Weltmeisterschaften
1989: Finale im Davis Cup
1989: Endrunde der Frauen-Volleyball-Europameisterschaft
1991: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
1991: Ringer-Europameisterschaften
1992: Europameisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik
1992: Tischtennis-Europameisterschaften
1993: Leichtathletik-Weltmeisterschaften
2006-2008: Leichtathletik-Weltfinale
2007: Turn-Weltmeisterschaften
2007: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
2007: Spiele der Handball-Weltmeisterschaft
2009: Tischtennis-Europameisterschaften
2019: Turn-Weltmeisterschaften

Jährlich werden die Tennisturniere Mercedes-Cup und Porsche Grand Prix, das Reitturnier German Masters, die Turn-Weltcup-Veranstaltung DTB-Pokal, die German Open Championships im Tanzsport und der Stuttgart-Lauf veranstaltet.
:

1977: Weltmeisterschaft im Gewichtheben
1983: Weltmeisterschaft im Formationstanzen
1985: Endrunde der Männer-Basketball-Europameisterschaft
1986: Leichtathletik-Europameisterschaften
1987: Etappenziel der Tour de France
1989: Turn-Weltmeisterschaften
1989: Finale im Davis Cup
1989: Endrunde der Frauen-Volleyball-Europameisterschaft
1991: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
1991: Ringer-Europameisterschaften
1992: Europameisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik
1992: Tischtennis-Europameisterschaften
1993: Leichtathletik-Weltmeisterschaften
2006-2008: Leichtathletik-Weltfinale
2007: Turn-Weltmeisterschaften
2007: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
2007: Spiele der Handball-Weltmeisterschaft
2009: Tischtennis-Europameisterschaften
2019: Turn-Weltmeisterschaften

Jährlich werden die Tennisturniere Mercedes-Cup und Porsche Grand Prix, das Reitturnier German Masters, die Turn-Weltcup-Veranstaltung DTB-Pokal, die German Open Championships im Tanzsport und der Stuttgart-Lauf veranstaltet.
:

1977: Weltmeisterschaft im Gewichtheben
1983: Weltmeisterschaft im Formationstanzen
1985: Endrunde der Männer-Basketball-Europameisterschaft
1986: Leichtathletik-Europameisterschaften
1987: Etappenziel der Tour de France
1989: [!!! Turn-Weltmeisterschaften ]
1989: Finale im Davis Cup
1989: Endrunde der Frauen-Volleyball-Europameisterschaft
1991: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
1991: Ringer-Europameisterschaften
1992: Europameisterschaften der [!!! Rhythmischen Sportgymnastik ]
1992: Tischtennis-Europameisterschaften
1993: Leichtathletik-Weltmeisterschaften
2006-2008: Leichtathletik-Weltfinale
2007: [!!! Turn-Weltmeisterschaften ]
2007: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
2007: Spiele der Handball-Weltmeisterschaft
2009: Tischtennis-Europameisterschaften
2019: [!!! Turn-Weltmeisterschaften ]

Jährlich werden die Tennisturniere Mercedes-Cup und Porsche Grand Prix, das Reitturnier German Masters, die Turn-Weltcup-Veranstaltung DTB-Pokal, die German Open Championships im Tanzsport und der Stuttgart-Lauf veranstaltet.
:

1977: Weltmeisterschaft im Gewichtheben
1983: Weltmeisterschaft im Formationstanzen
1985: Endrunde der Männer-Basketball-Europameisterschaft
1986: Leichtathletik-Europameisterschaften
1987: Etappenziel der Tour de France
1989: [!!! Turn-Weltmeisterschaften ]
1989: Finale im Davis Cup
1989: Endrunde der Frauen-Volleyball-Europameisterschaft
1991: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
1991: Ringer-Europameisterschaften
1992: Europameisterschaften der [!!! Rhythmischen Sportgymnastik ]
1992: Tischtennis-Europameisterschaften
1993: Leichtathletik-Weltmeisterschaften
2006-2008: Leichtathletik-Weltfinale
2007: [!!! Turn-Weltmeisterschaften ]
2007: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
2007: Spiele der Handball-Weltmeisterschaft
2009: Tischtennis-Europameisterschaften
2019: [!!! Turn-Weltmeisterschaften ]

Jährlich werden die Tennisturniere Mercedes-Cup und Porsche Grand Prix, das Reitturnier German Masters, die Turn-Weltcup-Veranstaltung DTB-Pokal, die German Open Championships im Tanzsport und der Stuttgart-Lauf veranstaltet.
:

1977: Weltmeisterschaft im Gewichtheben
1983: Weltmeisterschaft im Formationstanzen
1985: Endrunde der Männer-Basketball-Europameisterschaft
1986: Leichtathletik-Europameisterschaften
1987: Etappenziel der Tour de France
1989: [!!! Turn-Weltmeisterschaften ]
1989: Finale im Davis Cup
1989: Endrunde der Frauen-Volleyball-Europameisterschaft
1991: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
1991: Ringer-Europameisterschaften
1992: Europameisterschaften der [!!! Rhythmischen Sportgymnastik ]
1992: Tischtennis-Europameisterschaften
1993: Leichtathletik-Weltmeisterschaften
2006-2008: Leichtathletik-Weltfinale
2007: [!!! Turn-Weltmeisterschaften ]
2007: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
2007: Spiele der Handball-Weltmeisterschaft
2009: Tischtennis-Europameisterschaften
2019: [!!! Turn-Weltmeisterschaften ]

Jährlich werden die Tennisturniere Mercedes-Cup und Porsche Grand Prix, das Reitturnier German Masters, die Turn-Weltcup-Veranstaltung DTB-Pokal, die German Open Championships im Tanzsport und der Stuttgart-Lauf veranstaltet.
:

1977: Weltmeisterschaft im Gewichtheben
1983: Weltmeisterschaft im Formationstanzen
1985: Endrunde der Männer-Basketball-Europameisterschaft
1986: Leichtathletik-Europameisterschaften
1987: Etappenziel der Tour de France
1989: [!!! Turn-Weltmeisterschaften ]
1989: Finale im Davis Cup
1989: Endrunde der Frauen-Volleyball-Europameisterschaft
1991: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
1991: Ringer-Europameisterschaften
1992: Europameisterschaften der [!!! Rhythmischen Sportgymnastik ]
1992: Tischtennis-Europameisterschaften
1993: Leichtathletik-Weltmeisterschaften
2006-2008: Leichtathletik-Weltfinale
2007: [!!! Turn-Weltmeisterschaften ]
2007: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
2007: Spiele der Handball-Weltmeisterschaft
2009: Tischtennis-Europameisterschaften
2019: [!!! Turn-Weltmeisterschaften ]

Jährlich werden die Tennisturniere Mercedes-Cup und Porsche Grand Prix, das Reitturnier German Masters, die Turn-Weltcup-Veranstaltung DTB-Pokal, die German Open Championships im Tanzsport und der Stuttgart-Lauf veranstaltet.
:

1977: Weltmeisterschaft im Gewichtheben
1983: Weltmeisterschaft im Formationstanzen
1985: Endrunde der Männer-Basketball-Europameisterschaft
1986: Leichtathletik-Europameisterschaften
1987: Etappenziel der Tour de France
1989: Turn-Weltmeisterschaften
1989: Finale im Davis Cup
1989: Endrunde der Frauen-Volleyball-Europameisterschaft
1991: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
1991: Ringer-Europameisterschaften
1992: Europameisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik
1992: Tischtennis-Europameisterschaften
1993: Leichtathletik-Weltmeisterschaften
2006-2008: Leichtathletik-Weltfinale
2007: Turn-Weltmeisterschaften
2007: Straßen-Rad-Weltmeisterschaften
2007: Spiele der Handball-Weltmeisterschaft
2009: Tischtennis-Europameisterschaften
2019: Turn-Weltmeisterschaften

Jährlich werden die Tennisturniere Mercedes-Cup und Porsche Grand Prix, das Reitturnier German Masters, die Turn-Weltcup-Veranstaltung DTB-Pokal, die German Open Championships im Tanzsport und der Stuttgart-Lauf veranstaltet. Bis zum Jahr 2008 wurde in der Schleyer-Halle jährlich ein Sechstagerennen durchgeführt.
Sportvereine

Stuttgart ist die Heimat zweier bekannter Fußballvereine.

Sportvereine

Stuttgart ist die Heimat zweier bekannter Fußballvereine. Der VfB Stuttgart gehört mit über 68.000 Mitgliedern[76] zu den größten Sportvereinen Deutschlands. Der Verein wurde bisher fünfmal deutscher Meister und dreimal deutscher Pokalsieger.
Der Verein wurde bisher fünfmal deutscher Meister und dreimal deutscher Pokalsieger. Er trägt seine Heimspiele in der Mercedes-Benz Arena im Neckarpark aus. Die Stuttgarter Kickers, die in den 1980ern und 1990ern in zwei Spielzeiten auch der Bundesliga angehörten, spielen seit 2018/19 in der Oberliga Baden-Württemberg; ihre Heimspiele finden im Gazi-Stadion auf der Waldau in Degerloch statt. Die Stuttgarter Kickers, die in den 1980ern und 1990ern in zwei Spielzeiten auch der Bundesliga angehörten, spielen seit 2018/19 in der Oberliga Baden-Württemberg; ihre Heimspiele finden im Gazi-Stadion auf der Waldau in Degerloch statt. Weitere, früher überregional bekannte Fußballvereine sind die Sportfreunde Stuttgart und der FV Zuffenhausen.. Weitere, früher überregional bekannte Fußballvereine sind die Sportfreunde Stuttgart und der FV Zuffenhausen.

Der TV Bittenfeld spielt seit der Saison 2015/16 unter dem Namen TVB 1898 Stuttgart in der Handball-Bundesliga der Männer. Heimspielstätte ist die Scharrena, ein Teil der Heimspiele findet aus Kapazitätsgründen auch in der Porsche-Arena statt.
Heimspielstätte ist die Scharrena, ein Teil der Heimspiele findet aus Kapazitätsgründen auch in der Porsche-Arena statt. Der VfL Pfullingen/Stuttgart spielte von 2001 bis 2006 in der Bundesliga, wo er seine Heimspiele in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle austrug. Der VfL Pfullingen/Stuttgart spielte von 2001 bis 2006 in der Bundesliga, wo er seine Heimspiele in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle austrug. In der Saison 1990/91 spielte auch die SG Stuttgart-Scharnhausen in der Bundesliga.

Seit 2008 spielt die Frauen-Volleyballmannschaft [!!! Allianz MTV Stuttgart ] (bis 2010 Allianz Volley Stuttgart, bis 2012 Smart Allianz Stuttgart) in der Bundesliga..


Seit 2008 spielt die Frauen-Volleyballmannschaft Allianz MTV Stuttgart (bis 2010 Allianz Volley Stuttgart, bis 2012 Smart Allianz Stuttgart) in der Bundesliga. Sie wurde 2019 Deutscher Meister, nachdem sie zuvor von 2015 bis 2018 viermal in Folge Vizemeister war, und gewann zudem dreimal den DVV-Pokal.
Sie wurde 2019 Deutscher Meister, nachdem sie zuvor von 2015 bis 2018 viermal in Folge Vizemeister war, und gewann zudem dreimal den DVV-Pokal. Drei Mal Deutscher Meister im [!!! Frauen-Volleyball ] wurde CJD Feuerbach. Der Verein zog seine erste Mannschaft 1996 aus finanziellen Gründen aus der Bundesliga zurück.

Im Eishockey wird Stuttgart von den Stuttgart Rebels in der Regionalliga und im Nachwuchsbereich vertreten.


Im Eishockey wird Stuttgart von den Stuttgart Rebels in der Regionalliga und im Nachwuchsbereich vertreten. Die Heimspiele werden im Eissportzentrum Waldau in Degerloch ausgetragen. Im American Football sind die Stuttgart Scorpions in der German Football League aktiv.
Im American Football sind die Stuttgart Scorpions in der German Football League aktiv. Sie tragen ihre Spiele im Gazi-Stadion auf der Waldau aus. 2007 wurden sie deutscher Vizemeister. Im Wasserball wurde der SV Cannstatt 2006 Deutscher Meister. Im Wasserball wurde der SV Cannstatt 2006 Deutscher Meister. Im Damen-Tennis ist der TC Weissenhof vierfacher Deutscher Meister und der TEC Waldau Deutscher Meister 2006. Der Hockeyklub HTC Stuttgarter Kickers gewann unter anderem 2005 die deutsche Meisterschaft und 2006 den Europapokal der Landesmeister. Der Hockeyklub HTC Stuttgarter Kickers gewann unter anderem 2005 die deutsche Meisterschaft und 2006 den Europapokal der Landesmeister.

Der zweitgrößte traditionelle Sportverein ist der MTV Stuttgart mit 9100 Mitgliedern. Im Kunstturnen wurde das Frauenteam 2010 und von 2012 bis 2018 Deutscher Meister, die Männer schafften dies 2014.
Im Kunstturnen wurde das Frauenteam 2010 und von 2012 bis 2018 Deutscher Meister, die Männer schafften dies 2014. Der MTV war auch in der Saison 2005/06 als letzter Stuttgarter Verein mit einer Basketballmannschaft in einer Profiliga vertreten, bevor er sich aus der 2. Der MTV war auch in der Saison 2005/06 als letzter Stuttgarter Verein mit einer Basketballmannschaft in einer Profiliga vertreten, bevor er sich aus der 2. Bundesliga zurückzog. Der letzte große Erfolg einer Basketballmannschaft aus Stuttgart war 1950 die deutsche Meisterschaft des BC Stuttgart-Degerloch.

Der Billardverein BC Stuttgart 1891 spielt seit 2013 in der 1.


Der Billardverein BC Stuttgart 1891 spielt seit 2013 in der 1. Snooker-Bundesliga und wurde 2014 sowie 2017 Deutscher Meister. Zudem spielte der Verein mehrere Jahre in der 2. Dreiband-Bundesliga und in der 2. Poolbillard-Bundesliga. Der TSV Weilimdorf wurde 2019 im Futsal Deutscher Meister.
Poolbillard-Bundesliga. Der TSV Weilimdorf wurde 2019 im Futsal Deutscher Meister.

Die zwei mitgliederstärksten Sportvereine in Stuttgart nach dem VfB Stuttgart sind die zwei Alpenvereinssektionen Schwaben mit knapp 32.900 Mitgliedern und Stuttgart mit knapp 28.


Die zwei mitgliederstärksten Sportvereine in Stuttgart nach dem VfB Stuttgart sind die zwei Alpenvereinssektionen Schwaben mit knapp 32.900 Mitgliedern und Stuttgart mit knapp 28.100 Mitgliedern. Die dritte DAV-Sektion, die Sektion Breslau mit knapp 700 Mitgliedern, wurde ursprünglich 1877 in Breslau gegründet.
Wirtschaft und Infrastruktur
Gebäude der Stuttgarter Börse
Konzernsitz der Daimler AG in Untertürkheim
Porsche 917 K im Porsche-Museum
Ortsansässige Unternehmen

Im Zukunftsatlas 2019 belegte die kreisfreie Stadt Stuttgart Platz 5 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „Top Zukunftschancen”.

Wirtschaft und Infrastruktur
Gebäude der Stuttgarter Börse
Konzernsitz der Daimler AG in Untertürkheim
Porsche 917 K im Porsche-Museum
Ortsansässige Unternehmen

Im Zukunftsatlas 2019 belegte die kreisfreie Stadt Stuttgart Platz 5 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „Top Zukunftschancen”.

Wirtschaft und Infrastruktur
Gebäude der Stuttgarter Börse
Konzernsitz der Daimler AG in Untertürkheim
Porsche 917 K im Porsche-Museum
Ortsansässige Unternehmen

Im Zukunftsatlas 2019 belegte die kreisfreie Stadt Stuttgart Platz 5 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „Top Zukunftschancen”.[77]
Der Neckarpark aus der Luft gesehen

Im Jahr 2016 erbrachte Stuttgart ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 51,571 Milliarden € und belegte damit Platz sechs in der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung.
[77]
Der Neckarpark aus der Luft gesehen

Im Jahr 2016 erbrachte Stuttgart ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 51,571 Milliarden € und belegte damit Platz sechs in der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung. Der Anteil an der Wirtschaftsleistung von Baden-Württemberg betrug damit 11,3 %.
Der Anteil an der Wirtschaftsleistung von Baden-Württemberg betrug damit 11,3 %. Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 82.397 € (Baden-Württemberg: 43.632 €, Deutschland 38.180 €) und ist das achthöchste unter allen kreisfreien Städten in Deutschland.. 180 €) und ist das achthöchste unter allen kreisfreien Städten in Deutschland. 2016 verzeichnete die Wirtschaftsleistung der Stadt ein nominelles Wachstum von 1,5 %. In der Stadt gab es 2016 ca. 519.300 erwerbstätige Personen.[78] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 3,9 % und damit über dem Durchschnitt von Baden-Württemberg mit 3,0 %, jedoch unter dem deutschen Durchschnitt. [78] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 3,9 % und damit über dem Durchschnitt von Baden-Württemberg mit 3,0 %, jedoch unter dem deutschen Durchschnitt.[79] Stuttgart ist Zentrum der Metropolregion Stuttgart, die im Jahr 2014 ein Bruttoinlandsprodukt von etwa 226 Milliarden € erwirtschaftete. [79] Stuttgart ist Zentrum der Metropolregion Stuttgart, die im Jahr 2014 ein Bruttoinlandsprodukt von etwa 226 Milliarden € erwirtschaftete.[80]

Stuttgart zählt zu den einkommensstärksten und wirtschaftlich bedeutendsten Städten Deutschlands und Europas. Die Region Stuttgart ist mit etwa 1500 ansässigen kleinen und mittelgroßen Unternehmen eines der Zentren des deutschen Mittelstandes.
Die Region Stuttgart ist mit etwa 1500 ansässigen kleinen und mittelgroßen Unternehmen eines der Zentren des deutschen Mittelstandes. Dabei handelt es sich in erster Linie um Zulieferer für die großen, global agierenden Automobil- und Maschinenbau-Firmen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Zulieferer für die großen, global agierenden Automobil- und Maschinenbau-Firmen. In der Stadt und ihrer Umgebung haben sich unter anderem viele Hightech-Unternehmen angesiedelt, darunter Daimler, Porsche, Bosch, die hier ihr weltweites Hauptquartier haben, aber auch Siemens, Kodak oder Lenovo.. In der Stadt und ihrer Umgebung haben sich unter anderem viele Hightech-Unternehmen angesiedelt, darunter Daimler, Porsche, Bosch, die hier ihr weltweites Hauptquartier haben, aber auch Siemens, Kodak oder Lenovo. Aufgrund dieser wirtschaftlichen Situation nicht nur der Stadt, sondern der gesamten Region wird diese umgangssprachlich oder scherzhaft oft als Stuttgarter Speckgürtel bezeichnet. Aufgrund dieser wirtschaftlichen Situation nicht nur der Stadt, sondern der gesamten Region wird diese umgangssprachlich oder scherzhaft oft als Stuttgarter Speckgürtel bezeichnet. Stuttgart gehört laut GaWC-Studie im Jahr 2016 zu den mit „Beta−” kategorisierten Städten.[81]

Persönlichkeiten wie Fritz Leonhardt, [!!! Frei Otto ] oder Jörg Schlaich gelten als Beispiele bedeutender Ingenieure der Stadt..
[81]

Persönlichkeiten wie Fritz Leonhardt, [!!! Frei Otto ] oder Jörg Schlaich gelten als Beispiele bedeutender Ingenieure der Stadt. Ingenieurbüros wie SBP, Leonhardt Andrä und Partner sowie Knippers Helbig planten Bauwerke wie die Expo Achse in Shanghai oder den Flughafen in Shenzhen. Bekannte Architekturbüros sind unter anderem Behnisch & Partner (Olympiagelände München, Bundestagsgebäude) und Behnisch Architekten (NordLB, Ozeaneum Stralsund).
Ingenieurbüros wie SBP, Leonhardt Andrä und Partner sowie Knippers Helbig planten Bauwerke wie die Expo Achse in Shanghai oder den Flughafen in Shenzhen. Bekannte Architekturbüros sind unter anderem Behnisch & Partner (Olympiagelände München, Bundestagsgebäude) und Behnisch Architekten (NordLB, Ozeaneum Stralsund).

Der Finanzplatz Stuttgart ist mit der Börse Stuttgart nach Frankfurt zweitwichtigster Börsenplatz in Deutschland..


Der Finanzplatz Stuttgart ist mit der Börse Stuttgart nach Frankfurt zweitwichtigster Börsenplatz in Deutschland. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zählt zu den größten deutschen Kreditinstituten und ist Deutschlands größte Landesbank..
Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zählt zu den größten deutschen Kreditinstituten und ist Deutschlands größte Landesbank. Ihre Tochter BW-Bank ist zugleich Sparkasse der Stadt Stuttgart. Privatwirtschaftlich organisiert sind die Südwestbank AG, die Schwäbische Bank und das Bankhaus Ellwanger & Geiger.

Mit der Württembergischen Versicherung, Württembergischen Lebensversicherung (beide Töchter der Wüstenrot & Württembergische), SV SparkassenVersicherung, WGV und Allianz Lebensversicherung haben mehrere Versicherungsunternehmen ihren Sitz in Stuttgart..


Mit der Württembergischen Versicherung, Württembergischen Lebensversicherung (beide Töchter der Wüstenrot & Württembergische), SV SparkassenVersicherung, WGV und Allianz Lebensversicherung haben mehrere Versicherungsunternehmen ihren Sitz in Stuttgart..


Mit der Württembergischen Versicherung, Württembergischen Lebensversicherung (beide Töchter der Wüstenrot & Württembergische), SV SparkassenVersicherung, WGV und Allianz Lebensversicherung haben mehrere Versicherungsunternehmen ihren Sitz in Stuttgart.

Mit Wolff & Müller, Züblin und Gottlob Rommel sind in Stuttgart auch drei große nationale Bauunternehmen angesiedelt. Die in Stuttgart ansässige mateco GmbH ist ein großer Vermieter von Arbeitsbühnen.
Die in Stuttgart ansässige mateco GmbH ist ein großer Vermieter von Arbeitsbühnen.

Die Stadt Stuttgart ist ferner seit 1996 Sitz einer Spielbank. Sie ist die dritte Spielbank des Landes Baden-Württemberg nach Baden-Baden und Konstanz..
Sie ist die dritte Spielbank des Landes Baden-Württemberg nach Baden-Baden und Konstanz. Alle drei werden seit 2003 unter der Regie der Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH & Co. KG mit Sitz in Baden-Baden betrieben.

In Stuttgart gibt es 175 Beherbergungsbetriebe mit insgesamt 18.


In Stuttgart gibt es 175 Beherbergungsbetriebe mit insgesamt 18.900 Betten. 2014 wurden 3,47 Millionen Übernachtungen von 1,82 Millionen Gästen gezählt, 8,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auslastung lag bei 71 Prozent.[82][83]

Mit rund 400 Hektar Rebfläche zählt Stuttgart zu den größten Weinbaugemeinden Deutschlands..
[82][83]

Mit rund 400 Hektar Rebfläche zählt Stuttgart zu den größten Weinbaugemeinden Deutschlands. Bekannt sind die in der Innenstadt gelegene Stuttgarter Mönchhalde, das Cannstatter Zuckerle sowie die Lagen von Untertürkheim, Rotenberg und Uhlbach (siehe hierzu den Hauptartikel Weinbau in Stuttgart).
Bekannt sind die in der Innenstadt gelegene Stuttgarter Mönchhalde, das Cannstatter Zuckerle sowie die Lagen von Untertürkheim, Rotenberg und Uhlbach (siehe hierzu den Hauptartikel Weinbau in Stuttgart).
Strom- und Gasversorgung
Kraftwerk Stuttgart-Münster
Umspannwerk Seewiesen in Feuerbach

Neben eigener Stromerzeugung in den Kraftwerken Münster, Gaisburg und den Laufwasserkraftwerken am Neckar wird Stuttgart hauptsächlich über drei Freileitungen versorgt, die von den überregional wichtigen EnBW-Umspannwerken in Pulverdingen, Wendlingen und Hoheneck zu Umspannwerken im Stuttgarter Stadtgebiet (Weilimdorf, Seewiesen, Möhringen) führen.

Strom- und Gasversorgung
Kraftwerk Stuttgart-Münster
Umspannwerk Seewiesen in Feuerbach

Neben eigener Stromerzeugung in den Kraftwerken Münster, Gaisburg und den Laufwasserkraftwerken am Neckar wird Stuttgart hauptsächlich über drei Freileitungen versorgt, die von den überregional wichtigen EnBW-Umspannwerken in Pulverdingen, Wendlingen und Hoheneck zu Umspannwerken im Stuttgarter Stadtgebiet (Weilimdorf, Seewiesen, Möhringen) führen.

Strom- und Gasversorgung
Kraftwerk Stuttgart-Münster
Umspannwerk Seewiesen in Feuerbach

Neben eigener Stromerzeugung in den Kraftwerken Münster, Gaisburg und den Laufwasserkraftwerken am Neckar wird Stuttgart hauptsächlich über drei Freileitungen versorgt, die von den überregional wichtigen EnBW-Umspannwerken in Pulverdingen, Wendlingen und Hoheneck zu Umspannwerken im Stuttgarter Stadtgebiet (Weilimdorf, Seewiesen, Möhringen) führen. Sie wurden allesamt mit einer Betriebsspannung von 220 kV ausgeführt, seit Ende der 2000er Jahre werden sie jedoch nur mit 110 kV betrieben.
Sie wurden allesamt mit einer Betriebsspannung von 220 kV ausgeführt, seit Ende der 2000er Jahre werden sie jedoch nur mit 110 kV betrieben.

Im Stuttgarter Stadtgebiet gibt es insgesamt 25 Umspannwerke der 110-kV-Ebene der EnBW bzw. heute Netze BW. Daneben existieren rund 1400 km 10-kV-Mittelspannungskabel der Stuttgart Netze, die nahezu komplett unterirdisch verlegt sind und 7700 Trafostationen anbinden.
Daneben existieren rund 1400 km 10-kV-Mittelspannungskabel der Stuttgart Netze, die nahezu komplett unterirdisch verlegt sind und 7700 Trafostationen anbinden.[84][85]

Vom Umspannwerk Möhringen existiert noch eine 110-kV-Leitung zum Umspannwerk Sindelfingen, in Obertürkheim gibt es ein weiteres 110-kV-Umspannwerk, das von einem Leitungsabzweig der ehemaligen Anlage 9461, einer Freileitung von Hoheneck nach Altbach (früher bis nach Niederstotzingen), gespeist wird.
[84][85]

Vom Umspannwerk Möhringen existiert noch eine 110-kV-Leitung zum Umspannwerk Sindelfingen, in Obertürkheim gibt es ein weiteres 110-kV-Umspannwerk, das von einem Leitungsabzweig der ehemaligen Anlage 9461, einer Freileitung von Hoheneck nach Altbach (früher bis nach Niederstotzingen), gespeist wird.
[84][85]

Vom Umspannwerk Möhringen existiert noch eine 110-kV-Leitung zum Umspannwerk Sindelfingen, in Obertürkheim gibt es ein weiteres 110-kV-Umspannwerk, das von einem Leitungsabzweig der ehemaligen Anlage 9461, einer Freileitung von Hoheneck nach Altbach (früher bis nach Niederstotzingen), gespeist wird. Alle weiteren 110-kV-Leitungen des öffentlichen Stromnetzes in Stuttgart sind aufgrund der Bebauung als Erdkabel ausgeführt.

Im Jahr 2011 beschloss der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart die Gründung eigener, 100 Prozent kommunaler Stadtwerke..


Im Jahr 2011 beschloss der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart die Gründung eigener, 100 Prozent kommunaler Stadtwerke. Die seit Juli 2012 operativ tätigen Stadtwerke Stuttgart sind die zweite Gründung eines großstädtischen Stadtwerks in Deutschland seit der Marktliberalisierung von 1998.
Die seit Juli 2012 operativ tätigen Stadtwerke Stuttgart sind die zweite Gründung eines großstädtischen Stadtwerks in Deutschland seit der Marktliberalisierung von 1998. Es bietet seit Februar 2013 Ökostrom und Erdgas für alle Stuttgarter Privat- und Gewerbekunden an. In zunehmendem Maße betreiben die Stadtwerke dazu auch eigene Wind- und Solarstromanlagen und sind Contractor für Energiesysteme zur Wärme- und Stromerzeugung. In zunehmendem Maße betreiben die Stadtwerke dazu auch eigene Wind- und Solarstromanlagen und sind Contractor für Energiesysteme zur Wärme- und Stromerzeugung. Im Oktober 2014 entschied zudem der Stuttgarter Gemeinderat mehrheitlich, den Betrieb des 5000 km langen Strom- und des 1700 km langen Gasnetzes in der Landeshauptstadt - rückwirkend zum 1. Im Oktober 2014 entschied zudem der Stuttgarter Gemeinderat mehrheitlich, den Betrieb des 5000 km langen Strom- und des 1700 km langen Gasnetzes in der Landeshauptstadt - rückwirkend zum 1. Januar 2014 - an eine Kooperation der Stadtwerke Stuttgart und der EnBW-Tochter Netze BW zu vergeben. Januar 2014 - an eine Kooperation der Stadtwerke Stuttgart und der EnBW-Tochter Netze BW zu vergeben. Das Kooperationsmodell hatte bei der Vergabe der Konzession für die Energieversorgungsnetze in den nächsten 20 Jahren die höchste Punktzahl erhalten. Nach einer Übergangsphase ist das Gemeinschaftsunternehmen ab 2016 zunächst für das Strom- und ab 2019 für das Gasnetz verantwortlich. Nach einer Übergangsphase ist das Gemeinschaftsunternehmen ab 2016 zunächst für das Strom- und ab 2019 für das Gasnetz verantwortlich.

Früher gab es auch zahlreiche Mittelspannungs-Freileitungen im Stadtgebiet, die jedoch durch weniger störungsanfällige unterirdische Kabel ersetzt wurden.


Früher gab es auch zahlreiche Mittelspannungs-Freileitungen im Stadtgebiet, die jedoch durch weniger störungsanfällige unterirdische Kabel ersetzt wurden. Der letzte oberirdische Abschnitt verlief bis 2017 über die Gleise der Gäubahn am Knappenweg in Dachswald.[84][86]

Die Versorgung der elektrischen Bahnstrecken der Deutschen Bahn im Stadtgebiet erfolgt über die Zentraleinspeisstelle Zazenhausen im Norden der Stadt..
[84][86]

Die Versorgung der elektrischen Bahnstrecken der Deutschen Bahn im Stadtgebiet erfolgt über die Zentraleinspeisstelle Zazenhausen im Norden der Stadt. Für die S-Bahnen nach Bernhausen und Herrenberg existiert in Rohr ein Unterwerk, das über eine von der Bahnstromleitung Zazenhausen-Eutingen bei Ehningen abzweigende Bahnstromleitung versorgt wird und zum größten Teil parallel zur Bahnlinie Herrenberg-Stuttgart verläuft.
Für die S-Bahnen nach Bernhausen und Herrenberg existiert in Rohr ein Unterwerk, das über eine von der Bahnstromleitung Zazenhausen-Eutingen bei Ehningen abzweigende Bahnstromleitung versorgt wird und zum größten Teil parallel zur Bahnlinie Herrenberg-Stuttgart verläuft. Daneben existieren für die Einspeisungen weiterer S-Bahn-Strecken weitere Unterwerke im Umland, etwa in Leonberg oder Waiblingen.. Für die S-Bahnen nach Bernhausen und Herrenberg existiert in Rohr ein Unterwerk, das über eine von der Bahnstromleitung Zazenhausen-Eutingen bei Ehningen abzweigende Bahnstromleitung versorgt wird und zum größten Teil parallel zur Bahnlinie Herrenberg-Stuttgart verläuft. Daneben existieren für die Einspeisungen weiterer S-Bahn-Strecken weitere Unterwerke im Umland, etwa in Leonberg oder Waiblingen.
Wasserversorgung

Der Bärensee, der Neue See und der Pfaffensee im Westen der Stadt dienten früher der Trinkwasserversorgung Stuttgarts.

Wasserversorgung

Der Bärensee, der Neue See und der Pfaffensee im Westen der Stadt dienten früher der Trinkwasserversorgung Stuttgarts. Seit 1917 wird Stuttgart unter anderem von der Landeswasserversorgung mit Trinkwasser aus dem Donautal bei Langenau versorgt. Die Leitung erreicht über Göppingen in Rotenberg das östliche Stadtgebiet.
Seit 1917 wird Stuttgart unter anderem von der Landeswasserversorgung mit Trinkwasser aus dem Donautal bei Langenau versorgt. Die Leitung erreicht über Göppingen in Rotenberg das östliche Stadtgebiet. Seit 1958 kommt zusätzlich über die Bodensee-Wasserversorgung Trinkwasser aus dem Bodensee. Die Einspeisstelle liegt in Rohr im Südwesten der Stadt.. Die Einspeisstelle liegt in Rohr im Südwesten der Stadt. Wassertürme stehen in Degerloch und auf dem Gähkopf (Bismarckturm).
Verkehr
Flugverkehr
Flughafen Stuttgart

An der südlichen Stadtgrenze liegt der Flughafen Stuttgart, der größte Flughafen des Landes Baden-Württemberg.

Verkehr
Flugverkehr
Flughafen Stuttgart

An der südlichen Stadtgrenze liegt der Flughafen Stuttgart, der größte Flughafen des Landes Baden-Württemberg. Das Areal befindet sich überwiegend auf der Gemarkung Filderstadt.[87]

Seit der Eröffnung des neuen Terminals 3 im März 2004 hat der Stuttgarter Flughafen eine Kapazität von 12 Millionen Passagieren..
[87]

Seit der Eröffnung des neuen Terminals 3 im März 2004 hat der Stuttgarter Flughafen eine Kapazität von 12 Millionen Passagieren. 2003 flogen etwa 7,6 Millionen Gäste, 2004 bereits 8,8 Millionen; 2005 flogen 9,5 Millionen Passagiere von und nach Stuttgart. Aktuell sind es mehr als 11 Millionen[88]

An der nördlichen Gemarkungsgrenze von Stuttgart liegt der Sonderlandeplatz Flugplatz Pattonville, der ausschließlich von Sport- und Segelfliegern genutzt wird.
Aktuell sind es mehr als 11 Millionen[88]

An der nördlichen Gemarkungsgrenze von Stuttgart liegt der Sonderlandeplatz Flugplatz Pattonville, der ausschließlich von Sport- und Segelfliegern genutzt wird.

Am Grünen Heiner in Weilimdorf ist Segelflug möglich.


Am Grünen Heiner in Weilimdorf ist Segelflug möglich.[89]
Eisenbahn
Stuttgarter Hauptbahnhof
S-Bahn-Haltestelle Österfeld in Stuttgart

Die Stadt ist auch ein wichtiger Eisenbahnknoten. Vom Stuttgarter Hauptbahnhof führen Verbindungen nach Vaihingen/Enz-Pforzheim-Karlsruhe-Straßburg-Paris (seit Sommer 2007 mit TGV-Verbindungen, siehe LGV Est européenne), nach Heilbronn-Heidelberg-Mannheim-Frankfurt am Main-Mainz-Köln-Düsseldorf-Dortmund/-Hannover-Hamburg/-Berlin, nach Plochingen-Göppingen-Ulm-München-Salzburg-Linz-St.
Vom Stuttgarter Hauptbahnhof führen Verbindungen nach Vaihingen/Enz-Pforzheim-Karlsruhe-Straßburg-Paris (seit Sommer 2007 mit TGV-Verbindungen, siehe LGV Est européenne), nach Heilbronn-Heidelberg-Mannheim-Frankfurt am Main-Mainz-Köln-Düsseldorf-Dortmund/-Hannover-Hamburg/-Berlin, nach Plochingen-Göppingen-Ulm-München-Salzburg-Linz-St. Vom Stuttgarter Hauptbahnhof führen Verbindungen nach Vaihingen/Enz-Pforzheim-Karlsruhe-Straßburg-Paris (seit Sommer 2007 mit TGV-Verbindungen, siehe LGV Est européenne), nach Heilbronn-Heidelberg-Mannheim-Frankfurt am Main-Mainz-Köln-Düsseldorf-Dortmund/-Hannover-Hamburg/-Berlin, nach Plochingen-Göppingen-Ulm-München-Salzburg-Linz-St. Pölten-Wien(-Bratislava oder -Győr-Budapest), nach Memmingen-Kempten (Allgäu)-Oberstdorf (über Ulm), nach Ravensburg-Friedrichshafen-Lindau (über Ulm), nach Freudenstadt/Rottweil (Zugteilung in Eutingen im Gäu), nach Horb-Rottweil-Singen am Hohentwiel-Schaffhausen-Zürich, nach Waiblingen-Schwäbisch Hall-Hessental-Ansbach-Nürnberg, nach Rottenburg-Horb und Hechingen-Balingen-Sigmaringen-Aulendorf (über Plochingen, Reutlingen und Tübingen, dort Zugteilung), nach Ludwigsburg-Heilbronn-Bad Friedrichshall - Würzburg/Mosbach-Neckarelz und nach Schwäbisch Gmünd-Aalen. Pölten-Wien(-Bratislava oder -Győr-Budapest), nach Memmingen-Kempten (Allgäu)-Oberstdorf (über Ulm), nach Ravensburg-Friedrichshafen-Lindau (über Ulm), nach Freudenstadt/Rottweil (Zugteilung in Eutingen im Gäu), nach Horb-Rottweil-Singen am Hohentwiel-Schaffhausen-Zürich, nach Waiblingen-Schwäbisch Hall-Hessental-Ansbach-Nürnberg, nach Rottenburg-Horb und Hechingen-Balingen-Sigmaringen-Aulendorf (über Plochingen, Reutlingen und Tübingen, dort Zugteilung), nach Ludwigsburg-Heilbronn-Bad Friedrichshall - Würzburg/Mosbach-Neckarelz und nach Schwäbisch Gmünd-Aalen. Pölten-Wien(-Bratislava oder -Győr-Budapest), nach Memmingen-Kempten (Allgäu)-Oberstdorf (über Ulm), nach Ravensburg-Friedrichshafen-Lindau (über Ulm), nach Freudenstadt/Rottweil (Zugteilung in Eutingen im Gäu), nach Horb-Rottweil-Singen am Hohentwiel-Schaffhausen-Zürich, nach Waiblingen-Schwäbisch Hall-Hessental-Ansbach-Nürnberg, nach Rottenburg-Horb und Hechingen-Balingen-Sigmaringen-Aulendorf (über Plochingen, Reutlingen und Tübingen, dort Zugteilung), nach Ludwigsburg-Heilbronn-Bad Friedrichshall - Würzburg/Mosbach-Neckarelz und nach Schwäbisch Gmünd-Aalen. Pölten-Wien(-Bratislava oder -Győr-Budapest), nach Memmingen-Kempten (Allgäu)-Oberstdorf (über Ulm), nach Ravensburg-Friedrichshafen-Lindau (über Ulm), nach Freudenstadt/Rottweil (Zugteilung in Eutingen im Gäu), nach Horb-Rottweil-Singen am Hohentwiel-Schaffhausen-Zürich, nach Waiblingen-Schwäbisch Hall-Hessental-Ansbach-Nürnberg, nach Rottenburg-Horb und Hechingen-Balingen-Sigmaringen-Aulendorf (über Plochingen, Reutlingen und Tübingen, dort Zugteilung), nach Ludwigsburg-Heilbronn-Bad Friedrichshall - Würzburg/Mosbach-Neckarelz und nach Schwäbisch Gmünd-Aalen.

Zum Eisenbahnknoten Stuttgart gehören auch das Containerterminal in Obertürkheim und der Rangierbahnhof Kornwestheim, der über eines der modernsten Container-Terminals im Bereich der DB verfügt.


Zum Eisenbahnknoten Stuttgart gehören auch das Containerterminal in Obertürkheim und der Rangierbahnhof Kornwestheim, der über eines der modernsten Container-Terminals im Bereich der DB verfügt. Beide Terminals sind der DUSS (Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße) zugehörig.

Im Jahr 1991 begann der ICE-Schnellverkehr auf der Linie Hamburg-Frankfurt am Main-Stuttgart-München.


Im Jahr 1991 begann der ICE-Schnellverkehr auf der Linie Hamburg-Frankfurt am Main-Stuttgart-München. Im Zuge dessen wurde die neue Schnellfahrstrecke von Stuttgart nach Mannheim eingeweiht.

Im Zuge des umstrittenen Projekts Stuttgart 21 wird der Eisenbahnknoten Stuttgart grundlegend neu geordnet.


Im Zuge des umstrittenen Projekts Stuttgart 21 wird der Eisenbahnknoten Stuttgart grundlegend neu geordnet. Dabei entstehen unter anderem rund 60 km neue Eisenbahnstrecken und vier neue Bahnhöfe (neuer Hauptbahnhof, neuer Flughafenbahnhof, S-Bahnhof Mittnachtstraße und der Abstellbahnhof Untertürkheim).
Dabei entstehen unter anderem rund 60 km neue Eisenbahnstrecken und vier neue Bahnhöfe (neuer Hauptbahnhof, neuer Flughafenbahnhof, S-Bahnhof Mittnachtstraße und der Abstellbahnhof Untertürkheim). Parallel soll die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm entstehen. 1997 verabschiedete der Stuttgarter Gemeinderat den städtebaulichen Rahmenplan des Projekts, kurz darauf begann die Bebauung erster Teilgebiete. 1997 verabschiedete der Stuttgarter Gemeinderat den städtebaulichen Rahmenplan des Projekts, kurz darauf begann die Bebauung erster Teilgebiete.
Öffentlicher Nahverkehr
Elektrisch betriebener ÖPNV (Bahnen und O-Bus)
Stadtbahnlinie U1 am Stöckach
Pragsattel
Oberleitungsbus in Obertürkheim

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen sieben S-Bahn-Linien der DB Regio (siehe: S-Bahn Stuttgart) sowie 17 Stadtbahn-Linien (darunter zwei Bedarfslinien), eine Zahnradbahnlinie, eine Standseilbahnlinie und 56 Buslinien der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), die Linie 101 des Oberleitungsbusses Esslingen am Neckar (vom Städtischen Verkehrsbetrieb Esslingen am Neckar betrieben) und mehrere Buslinien privater Verkehrsunternehmen.

Öffentlicher Nahverkehr
Elektrisch betriebener ÖPNV (Bahnen und O-Bus)
Stadtbahnlinie U1 am Stöckach
Pragsattel
Oberleitungsbus in Obertürkheim

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen sieben S-Bahn-Linien der DB Regio (siehe: S-Bahn Stuttgart) sowie 17 Stadtbahn-Linien (darunter zwei Bedarfslinien), eine Zahnradbahnlinie, eine Standseilbahnlinie und 56 Buslinien der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), die Linie 101 des Oberleitungsbusses Esslingen am Neckar (vom Städtischen Verkehrsbetrieb Esslingen am Neckar betrieben) und mehrere Buslinien privater Verkehrsunternehmen.

Öffentlicher Nahverkehr
Elektrisch betriebener ÖPNV (Bahnen und O-Bus)
Stadtbahnlinie U1 am Stöckach
Pragsattel
Oberleitungsbus in Obertürkheim

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen sieben S-Bahn-Linien der DB Regio (siehe: S-Bahn Stuttgart) sowie 17 Stadtbahn-Linien (darunter zwei Bedarfslinien), eine Zahnradbahnlinie, eine Standseilbahnlinie und 56 Buslinien der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), die Linie 101 des Oberleitungsbusses Esslingen am Neckar (vom Städtischen Verkehrsbetrieb Esslingen am Neckar betrieben) und mehrere Buslinien privater Verkehrsunternehmen.

Öffentlicher Nahverkehr
Elektrisch betriebener ÖPNV (Bahnen und O-Bus)
Stadtbahnlinie U1 am Stöckach
Pragsattel
Oberleitungsbus in Obertürkheim

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen sieben S-Bahn-Linien der DB Regio (siehe: S-Bahn Stuttgart) sowie 17 Stadtbahn-Linien (darunter zwei Bedarfslinien), eine Zahnradbahnlinie, eine Standseilbahnlinie und 56 Buslinien der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), die Linie 101 des Oberleitungsbusses Esslingen am Neckar (vom Städtischen Verkehrsbetrieb Esslingen am Neckar betrieben) und mehrere Buslinien privater Verkehrsunternehmen. Außerdem übernehmen einige Regionalbahnlinien Nahverkehrsaufgaben innerhalb der Stadt (zum Beispiel die „Schusterbahn”).

Alle diese Nahverkehrsmittel, auch die Zahnradbahn und die Standseilbahn, sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) nutzbar.


Alle diese Nahverkehrsmittel, auch die Zahnradbahn und die Standseilbahn, sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) nutzbar.
Straßenverkehr

Bei einer Zählung am 21.

Straßenverkehr

Bei einer Zählung am 21. Oktober 2014 passierten im Straßenverkehr täglich rund 827.000 Straßenfahrzeuge (bis 3,5 Tonnen) die Stadtgrenze Stuttgarts.[90] Die Zahl der in Stuttgart zugelassenen Fahrzeuge erreichte mit 348.103 Ende 2014 einen neuen Rekord..
[90] Die Zahl der in Stuttgart zugelassenen Fahrzeuge erreichte mit 348.103 Ende 2014 einen neuen Rekord.[91] Auch in der Unfallstatistik nahm die Zahl der registrierten Verkehrsunfälle seit dem Jahr 2015 kontinuierlich zu und hat mit 26.824 Unfällen (2017) den höchsten Wert seit 1979 erreicht. 824 Unfällen (2017) den höchsten Wert seit 1979 erreicht.[92][93] Die Stadt liegt nach einer Steigerung auf 73 Stunden pro Jahr auf Platz eins der staureichsten Ballungsräume in Deutschland. Dabei wird die Zunahme der Stauzeit um 8,5 Stunden im Vergleich zum Jahr 2014 überwiegend auf die Rekordzahl von 50. Dabei wird die Zunahme der Stauzeit um 8,5 Stunden im Vergleich zum Jahr 2014 überwiegend auf die Rekordzahl von 50.000 mehr zugelassenen Fahrzeugen in Stuttgart zurückgeführt.[94][95]

Trotz der deutschlandweit höchsten Verkehrsbelastung und Staugefahr überhaupt[96] hat Stuttgart kaum Möglichkeiten zur Ortsumgehung und keinen eigenen Autobahnring wie zahlreiche andere deutsche Städte (siehe auch Nordostring Stuttgart), sodass zum intensiven lokalen Verkehr ein extremer Durchgangsverkehr den Stadtkern im Talkessel belastet.
[94][95]

Trotz der deutschlandweit höchsten Verkehrsbelastung und Staugefahr überhaupt[96] hat Stuttgart kaum Möglichkeiten zur Ortsumgehung und keinen eigenen Autobahnring wie zahlreiche andere deutsche Städte (siehe auch Nordostring Stuttgart), sodass zum intensiven lokalen Verkehr ein extremer Durchgangsverkehr den Stadtkern im Talkessel belastet.
[94][95]

Trotz der deutschlandweit höchsten Verkehrsbelastung und Staugefahr überhaupt[96] hat Stuttgart kaum Möglichkeiten zur Ortsumgehung und keinen eigenen Autobahnring wie zahlreiche andere deutsche Städte (siehe auch Nordostring Stuttgart), sodass zum intensiven lokalen Verkehr ein extremer Durchgangsverkehr den Stadtkern im Talkessel belastet.[97] Dieses überhöhte Verkehrsaufkommen bringt eine starke Belastung der Luftqualität und ein hohes CO2- und Stickoxide-Aufkommen mit sich, die Stadt Stuttgart sah sich deshalb bereits mehrfach gezwungen, einen Feinstaub-Alarm zu verhängen.
[97] Dieses überhöhte Verkehrsaufkommen bringt eine starke Belastung der Luftqualität und ein hohes CO2- und Stickoxide-Aufkommen mit sich, die Stadt Stuttgart sah sich deshalb bereits mehrfach gezwungen, einen Feinstaub-Alarm zu verhängen.[98]
Autobahnen

Die Autobahn A 8 (Karlsruhe-(S)-Ulm-München) bildet die südliche Stadtgrenze und die A 81 (Singen-(S)-Heilbronn-Würzburg) führt westlich der Stadt vorbei.
[98]
Autobahnen

Die Autobahn A 8 (Karlsruhe-(S)-Ulm-München) bildet die südliche Stadtgrenze und die A 81 (Singen-(S)-Heilbronn-Würzburg) führt westlich der Stadt vorbei. Ab dem Autobahnkreuz Stuttgart laufen beide Autobahnen dann gemeinsam bis zum einige Kilometer westlich liegenden Leonberger Dreieck, an dem die A 81 dann wieder in nördlicher Richtung abzweigt.
Ab dem Autobahnkreuz Stuttgart laufen beide Autobahnen dann gemeinsam bis zum einige Kilometer westlich liegenden Leonberger Dreieck, an dem die A 81 dann wieder in nördlicher Richtung abzweigt. Dieser Abschnitt hat drei bis fünf Fahrspuren pro Richtung bei einem enorm hohen Verkehrsaufkommen und einem erheblichen Gefälle. Dieser Abschnitt hat drei bis fünf Fahrspuren pro Richtung bei einem enorm hohen Verkehrsaufkommen und einem erheblichen Gefälle.

Am Autobahnkreuz Stuttgart, früher auch Kreuz Stuttgart-Vaihingen genannt, ist die Geradeaus-Richtung der A 81 ein kurzes Autobahnstück, das als A 831 zur Ausfahrt Stuttgart-Vaihingen und weiter als B14 über den Schattenring Richtung Innenstadt führt.


Am Autobahnkreuz Stuttgart, früher auch Kreuz Stuttgart-Vaihingen genannt, ist die Geradeaus-Richtung der A 81 ein kurzes Autobahnstück, das als A 831 zur Ausfahrt Stuttgart-Vaihingen und weiter als B14 über den Schattenring Richtung Innenstadt führt. Dieses Autobahnkreuz liegt auf der Sindelfinger Markung; auf Stuttgarter Gebiet im Wald befindet sich dort die ehemalige Hauptverwaltung der IBM Deutschland[99] und der höchste Punkt von Stuttgart, die Bernhartshöhe.
Dieses Autobahnkreuz liegt auf der Sindelfinger Markung; auf Stuttgarter Gebiet im Wald befindet sich dort die ehemalige Hauptverwaltung der IBM Deutschland[99] und der höchste Punkt von Stuttgart, die Bernhartshöhe.
Bundesstraßen

Quer durch die Stuttgarter Innenstadt verlaufen die Bundesstraßen B 14 (Stockach-Herrenberg-Stuttgart-Schwäbisch Hall-Nürnberg-Waidhaus) und B 27 (Blankenburg-Heilbronn-Stuttgart-Tübingen-Lottstetten) sowie durch das Stadtgebiet die B 10 (Eppelborn-Pforzheim-Stuttgart-Ulm-Neusäß) und B 295 (Stuttgart-Leonberg-Calw).

Bundesstraßen

Quer durch die Stuttgarter Innenstadt verlaufen die Bundesstraßen B 14 (Stockach-Herrenberg-Stuttgart-Schwäbisch Hall-Nürnberg-Waidhaus) und B 27 (Blankenburg-Heilbronn-Stuttgart-Tübingen-Lottstetten) sowie durch das Stadtgebiet die B 10 (Eppelborn-Pforzheim-Stuttgart-Ulm-Neusäß) und B 295 (Stuttgart-Leonberg-Calw).

Bundesstraßen

Quer durch die Stuttgarter Innenstadt verlaufen die Bundesstraßen B 14 (Stockach-Herrenberg-Stuttgart-Schwäbisch Hall-Nürnberg-Waidhaus) und B 27 (Blankenburg-Heilbronn-Stuttgart-Tübingen-Lottstetten) sowie durch das Stadtgebiet die B 10 (Eppelborn-Pforzheim-Stuttgart-Ulm-Neusäß) und B 295 (Stuttgart-Leonberg-Calw). Bis auf die B 14 führen alle auf dem Pragsattel zusammen, dem größten Verkehrsknoten der Stuttgarter Innenstadt.

Die B 10 (Richtung Göppingen/Ulm), die B 14 (Richtung Schwäbisch Hall), die B 27 (Richtung Tübingen) und die B 29 (ab Fellbach Richtung Aalen) sind jeweils autobahnähnlich ausgebaut und bilden eine sternförmige Struktur von Schnellstraßen um die Stadt..


Die B 10 (Richtung Göppingen/Ulm), die B 14 (Richtung Schwäbisch Hall), die B 27 (Richtung Tübingen) und die B 29 (ab Fellbach Richtung Aalen) sind jeweils autobahnähnlich ausgebaut und bilden eine sternförmige Struktur von Schnellstraßen um die Stadt..


Die B 10 (Richtung Göppingen/Ulm), die B 14 (Richtung Schwäbisch Hall), die B 27 (Richtung Tübingen) und die B 29 (ab Fellbach Richtung Aalen) sind jeweils autobahnähnlich ausgebaut und bilden eine sternförmige Struktur von Schnellstraßen um die Stadt.

Insgesamt führen elf Schnellstraßen vom Stuttgarter Hinterland in Richtung Stuttgarter Stadtzentrum. Diese sind:

A8 Richtung Karlsruhe
A8 Richtung Ulm
A81 Richtung Heilbronn
A81 Richtung Singen
B10 Richtung Vaihingen/Enz
B10 Richtung Göppingen
B14 Richtung Schwäbisch Hall
B27 Richtung Ludwigsburg/Bietigheim-Bissingen
B27 Richtung Tübingen
B29 Richtung Aalen
L 1180 Richtung Gerlingen/Leonberg

Historische Straßennamen
→ Hauptartikel: Liste von historischen Straßennamen in Stuttgart

Die Stuttgarter Straßennamen wurden 1811 grundsätzlich umgestellt und auch später öfter wieder geändert.
Diese sind:

A8 Richtung Karlsruhe
A8 Richtung Ulm
A81 Richtung Heilbronn
A81 Richtung Singen
B10 Richtung Vaihingen/Enz
B10 Richtung Göppingen
B14 Richtung Schwäbisch Hall
B27 Richtung Ludwigsburg/Bietigheim-Bissingen
B27 Richtung Tübingen
B29 Richtung Aalen
L 1180 Richtung Gerlingen/Leonberg

Historische Straßennamen
→ Hauptartikel: Liste von historischen Straßennamen in Stuttgart

Die Stuttgarter Straßennamen wurden 1811 grundsätzlich umgestellt und auch später öfter wieder geändert.
Diese sind:

A8 Richtung Karlsruhe
A8 Richtung Ulm
A81 Richtung Heilbronn
A81 Richtung Singen
B10 Richtung Vaihingen/Enz
B10 Richtung Göppingen
B14 Richtung Schwäbisch Hall
B27 Richtung Ludwigsburg/Bietigheim-Bissingen
B27 Richtung Tübingen
B29 Richtung Aalen
L 1180 Richtung Gerlingen/Leonberg

Historische Straßennamen
→ Hauptartikel: Liste von historischen Straßennamen in Stuttgart

Die Stuttgarter Straßennamen wurden 1811 grundsätzlich umgestellt und auch später öfter wieder geändert.
Diese sind:

A8 Richtung Karlsruhe
A8 Richtung Ulm
A81 Richtung Heilbronn
A81 Richtung Singen
B10 Richtung Vaihingen/Enz
B10 Richtung Göppingen
B14 Richtung Schwäbisch Hall
B27 Richtung Ludwigsburg/Bietigheim-Bissingen
B27 Richtung Tübingen
B29 Richtung Aalen
L 1180 Richtung Gerlingen/Leonberg

Historische Straßennamen
→ Hauptartikel: Liste von historischen Straßennamen in Stuttgart

Die Stuttgarter Straßennamen wurden 1811 grundsätzlich umgestellt und auch später öfter wieder geändert. In der älteren Literatur und in alten Zeitungen und Zeitschriften werden zwangsläufig auch ältere Straßennamen angegeben.
Luftverschmutzung und Maßnahmen zur Luftreinhaltung
Entwicklung der Überschreitung des Feinstaubgrenzwert an der Messstation „Am Neckartor” (in Tagen pro Jahr)[100][101][102]

Die Messstation „Am Neckartor” in Stuttgart hat deutschlandweit jährlich die meisten Überschreitungen des täglich zugelassenen Feinstaubgrenzwerts.

Luftverschmutzung und Maßnahmen zur Luftreinhaltung
Entwicklung der Überschreitung des Feinstaubgrenzwert an der Messstation „Am Neckartor” (in Tagen pro Jahr)[100][101][102]

Die Messstation „Am Neckartor” in Stuttgart hat deutschlandweit jährlich die meisten Überschreitungen des täglich zugelassenen Feinstaubgrenzwerts.

Luftverschmutzung und Maßnahmen zur Luftreinhaltung
Entwicklung der Überschreitung des Feinstaubgrenzwert an der Messstation „Am Neckartor” (in Tagen pro Jahr)[100][101][102]

Die Messstation „Am Neckartor” in Stuttgart hat deutschlandweit jährlich die meisten Überschreitungen des täglich zugelassenen Feinstaubgrenzwerts. 2005 bis 2017 zählte die Station jährlich 41 bis 187 Überschreitungen des PM10-Tagesgrenzwertes.
2005 bis 2017 zählte die Station jährlich 41 bis 187 Überschreitungen des PM10-Tagesgrenzwertes.[103] Zudem wurde durch die Messstation über mehrere Jahre hinweg die höchste Stickoxidbelastung in Deutschland gemessen,[104] der Grenzwert wurde in Stuttgart regelmäßig um das Doppelte überschritten. [103] Zudem wurde durch die Messstation über mehrere Jahre hinweg die höchste Stickoxidbelastung in Deutschland gemessen,[104] der Grenzwert wurde in Stuttgart regelmäßig um das Doppelte überschritten.[105]

Auch deshalb wurde 2008 in Stuttgart eine Umweltzone eingerichtet, in der Fahrverbote gelten. Sie ist in Stuttgart auf das gesamte Stadtgebiet inklusive aller 23 Stadtbezirke festgelegt.
Sie ist in Stuttgart auf das gesamte Stadtgebiet inklusive aller 23 Stadtbezirke festgelegt. Ausgenommen sind lediglich einige Straßenabschnitte, darunter die Autobahn A 8 und ein Teil der A 831, sowie Abschnitte zweier Bundesstraßen.[106]

Die Feinstaubplakettenpflicht für Fahrzeuge gilt seit dem 1.
[106]

Die Feinstaubplakettenpflicht für Fahrzeuge gilt seit dem 1. März 2008. Seit diesem Zeitpunkt mussten Fahrzeuge in der Umweltzone mindestens der Schadstoffgruppe 2 angehören. Zum 1. Juli 2010 wurde das Fahrverbot nach der Kennzeichnungsverordnung auf Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 2 (rote Plakette) ausgeweitet.
Juli 2010 wurde das Fahrverbot nach der Kennzeichnungsverordnung auf Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 2 (rote Plakette) ausgeweitet.[107] Seit 1. Januar 2012 ist die grüne Plakette Pflicht und es gilt ein Fahrverbot für Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 3 (gelbe Plakette). Januar 2012 ist die grüne Plakette Pflicht und es gilt ein Fahrverbot für Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 3 (gelbe Plakette). Während sich das baden-württembergische Verkehrsministerium für eine blaue Plakette einsetzt, lehnte das Bundesverkehrsministerium diese im März 2018 ab.[108][109]

Im Januar 2016 führte die Stadt Stuttgart den sogenannten Feinstaubalarm ein.
[108][109]

Im Januar 2016 führte die Stadt Stuttgart den sogenannten Feinstaubalarm ein. Bei entsprechender Wetterlage wurden die Bürger aufgerufen, ihr Kraftfahrzeug nicht zu benutzen und Komfortöfen ausgeschaltet zu lassen.[110][111] Seither wurde der Feinstaubalarm jedes Jahr an bestimmten Tagen zwischen Oktober und April ausgerufen.
[110][111] Seither wurde der Feinstaubalarm jedes Jahr an bestimmten Tagen zwischen Oktober und April ausgerufen. In dieser Zeit gab es Rabatte für den öffentlichen Nahverkehr. Nachdem sich die Luftwerte verbessert hatten, endete am 15. Nachdem sich die Luftwerte verbessert hatten, endete am 15. April 2020 der letzte Feinstaubalarm.

All diese Maßnahmen waren jedoch nicht ausreichend, um eine Einhaltung der Immissionsgrenzwerte sicherzustellen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart verurteilte deshalb das Land Baden-Württemberg am 26.


All diese Maßnahmen waren jedoch nicht ausreichend, um eine Einhaltung der Immissionsgrenzwerte sicherzustellen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart verurteilte deshalb das Land Baden-Württemberg am 26. Juli 2017, den Luftreinhalteplan für Stuttgart so zu ergänzen, dass dieser die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung des Grenzwerts für NO2 enthält.
Juli 2017, den Luftreinhalteplan für Stuttgart so zu ergänzen, dass dieser die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung des Grenzwerts für NO2 enthält. Laut Gericht sei der Dieselverkehr mit einem Verursachungsbeitrag von ca. 85 % der Hauptverursacher der Luftverschmutzung mit Stickstoffdioxid in Ballungsgebieten. Für eine spürbare Senkung der Stickoxidbelastung sei eine deutliche Reduzierung der Verkehrsmengen insbesondere in Bezug auf Dieselfahrzeuge erforderlich. 85 % der Hauptverursacher der Luftverschmutzung mit Stickstoffdioxid in Ballungsgebieten. Für eine spürbare Senkung der Stickoxidbelastung sei eine deutliche Reduzierung der Verkehrsmengen insbesondere in Bezug auf Dieselfahrzeuge erforderlich. Da keine ebenso geeigneten, milderen Maßnahmen als Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, dafür aber alternative Fortbewegungsmittel zur Verfügung stehen würden, seien Fahrverbote auch verhältnismäßig. Da keine ebenso geeigneten, milderen Maßnahmen als Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, dafür aber alternative Fortbewegungsmittel zur Verfügung stehen würden, seien Fahrverbote auch verhältnismäßig.[112]

Im Februar 2018 hat das Bundesverwaltungsgericht im sogenannten Diesel-Urteil die Sprungrevision gegen diese erstinstanzliche Gerichtsentscheidung des Verwaltungsgerichts überwiegend zurückgewiesen und entschieden, dass Städte grundsätzlich Fahrverbote für Diesel-Autos zur Luftreinhaltung verhängen dürfen.
[112]

Im Februar 2018 hat das Bundesverwaltungsgericht im sogenannten Diesel-Urteil die Sprungrevision gegen diese erstinstanzliche Gerichtsentscheidung des Verwaltungsgerichts überwiegend zurückgewiesen und entschieden, dass Städte grundsätzlich Fahrverbote für Diesel-Autos zur Luftreinhaltung verhängen dürfen.
[112]

Im Februar 2018 hat das Bundesverwaltungsgericht im sogenannten Diesel-Urteil die Sprungrevision gegen diese erstinstanzliche Gerichtsentscheidung des Verwaltungsgerichts überwiegend zurückgewiesen und entschieden, dass Städte grundsätzlich Fahrverbote für Diesel-Autos zur Luftreinhaltung verhängen dürfen.[113][114] Laut einem Beschluss des Stuttgarter Verwaltungsgerichtes vom 21. September 2018 musste die Landesregierung von Baden-Württemberg 2018 10.
September 2018 musste die Landesregierung von Baden-Württemberg 2018 10.000 Euro Zwangsgeld zahlen, da sie sich weigerte, das Fahrverbot auch für Dieselfahrzeuge mit der Euro-5-Norm umzusetzen.[115] Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) bestätigte am 12. [115] Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) bestätigte am 12. November 2018 die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes, dass Stuttgart umgehend mit der Planung von Fahrverboten auch für Fahrzeuge der Euronorm 5 beginnen muss.[116]

Seit dem 1. Januar 2019 dürfen im gesamten Stadtgebiet grundsätzlich nur noch Dieselfahrzeuge ab Euro-5-Norm fahren.
[116]

Seit dem 1. Januar 2019 dürfen im gesamten Stadtgebiet grundsätzlich nur noch Dieselfahrzeuge ab Euro-5-Norm fahren. Für die Bewohner Stuttgarts galt eine dreimonatige Übergangsfrist.[117] Eine ebenfalls beschlossene Einbeziehung von Fahrzeugen mit Ottomotor, die nicht wenigstens die Euro-3-Norm erfüllen, scheiterte am Widerstand des Bundes gegenüber der blauen Plakette..
[117] Eine ebenfalls beschlossene Einbeziehung von Fahrzeugen mit Ottomotor, die nicht wenigstens die Euro-3-Norm erfüllen, scheiterte am Widerstand des Bundes gegenüber der blauen Plakette.[108] Per 1. Januar 2020 wurde das Dieselfahrverbot für einzelne Streckenabschnitte auf Fahrzeuge der Euro-5-Norm ausgeweitet. Januar 2020 wurde das Dieselfahrverbot für einzelne Streckenabschnitte auf Fahrzeuge der Euro-5-Norm ausgeweitet.[118]
Schiffsverkehr

Am 31. März 1958 wurde der Stuttgarter Hafen durch Bundespräsident Theodor Heuss eröffnet. Die vier Neckarvororte Wangen, Hedelfingen, Obertürkheim und Untertürkheim liegen am zweitgrößten Binnenhafen des Neckars.
März 1958 wurde der Stuttgarter Hafen durch Bundespräsident Theodor Heuss eröffnet. Die vier Neckarvororte Wangen, Hedelfingen, Obertürkheim und Untertürkheim liegen am zweitgrößten Binnenhafen des Neckars. Nach der Erweiterung 1968 wurde er zum wichtigsten trimodalen Verkehrsknotenpunkt (Wasser, Schiene, Straße) in der Region Stuttgart.. Nach der Erweiterung 1968 wurde er zum wichtigsten trimodalen Verkehrsknotenpunkt (Wasser, Schiene, Straße) in der Region Stuttgart.
Medien
Funkhaus Stuttgart

Stuttgart gilt als bedeutende Medienstadt. Im Stuttgarter Funkhaus hat der Intendant des öffentlich-rechtlichen Südwestrundfunks seinen Sitz.
Im Stuttgarter Funkhaus hat der Intendant des öffentlich-rechtlichen Südwestrundfunks seinen Sitz. Dort werden zwei Hörfunkprogramme für Baden-Württemberg produziert (SWR1 und SWR4). In den Fernsehstudios werden neben aktuellen Magazinen (z. B. Sport) vor allem die Nachrichtensendungen für das Dritte Programm und die Landesschau live hergestellt. Sport) vor allem die Nachrichtensendungen für das Dritte Programm und die Landesschau live hergestellt. Abgestrahlt werden die Hörfunkprogramme des SWR vom Stuttgarter Fernsehturm und für das Stadtgebiet auch vom Stuttgarter Funkhaus, die Fernsehprogramme seit der Einführung von DVB-T vom Stuttgarter Fernmeldeturm. Abgestrahlt werden die Hörfunkprogramme des SWR vom Stuttgarter Fernsehturm und für das Stadtgebiet auch vom Stuttgarter Funkhaus, die Fernsehprogramme seit der Einführung von DVB-T vom Stuttgarter Fernmeldeturm. Ebenso verfügt Stuttgart mit Regio TV über einen zusätzlichen regionalen Fernsehsender.

Weitere audiovisuelle Medien (zum Beispiel Antenne 1, bigFM, Die Neue 107.


Weitere audiovisuelle Medien (zum Beispiel Antenne 1, bigFM, Die Neue 107.7, Freies Radio für Stuttgart) sind ebenfalls in Stuttgart beheimatet. Ihre Programme werden vom Stuttgarter Fernmeldeturm und vom Kamin des Kraftwerks Münster verbreitet.
Ihre Programme werden vom Stuttgarter Fernmeldeturm und vom Kamin des Kraftwerks Münster verbreitet. Wegen des in der Region Stuttgart stationierten US-Militärs ist auch der AFN präsent. Stuttgart ist neben Karlsruhe einer der beiden Standorte des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg, das dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg untersteht. Stuttgart ist neben Karlsruhe einer der beiden Standorte des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg, das dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg untersteht.

Darüber hinaus gilt die Stadt als einer der bundesweit führenden Standorte für Fachverlage. Überregional bekannt sind unter anderem Deutscher Sparkassenverlag, Ernst Klett Verlag, Kohlhammer Verlag, Metzler Verlag, Motor Presse Stuttgart und Georg Thieme Verlag..
Überregional bekannt sind unter anderem Deutscher Sparkassenverlag, Ernst Klett Verlag, Kohlhammer Verlag, Metzler Verlag, Motor Presse Stuttgart und Georg Thieme Verlag. Mit der Deutschen Bibelgesellschaft und dem Katholischen Bibelwerk sind in Stuttgart die mit Abstand größten Bibelverlage ansässig. Mit der Deutschen Bibelgesellschaft und dem Katholischen Bibelwerk sind in Stuttgart die mit Abstand größten Bibelverlage ansässig.

Schließlich erscheinen hier die Stuttgarter Zeitung, die als eine der größten Regionalzeitungen Deutschlands gilt, und die Stuttgarter Nachrichten sowie kleinere Lokalausgaben anderer Tageszeitungen wie etwa die Cannstatter Zeitung..


Schließlich erscheinen hier die Stuttgarter Zeitung, die als eine der größten Regionalzeitungen Deutschlands gilt, und die Stuttgarter Nachrichten sowie kleinere Lokalausgaben anderer Tageszeitungen wie etwa die Cannstatter Zeitung. Unter den Stadtmagazinen erscheint Lift einmal im Monat, während man Prinz Stuttgart im Internet abrufen kann[119] und Moritz - Das Stadtmagazin das auflagenstärkste Stadtmagazin in Baden-Württemberg ist.
Unter den Stadtmagazinen erscheint Lift einmal im Monat, während man Prinz Stuttgart im Internet abrufen kann[119] und Moritz - Das Stadtmagazin das auflagenstärkste Stadtmagazin in Baden-Württemberg ist.
Bildung und Forschung
Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Postmodernes Gebäude nach dem Entwurf von James Stirling)
Hochschule für Technik Stuttgart
Hochschule der Medien Stuttgart
→ Hauptartikel: Liste der Bildungseinrichtungen in Stuttgart

Rund 11 % aller Gelder für Forschung und Entwicklung in Deutschland werden in Stuttgart ausgegeben.
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Postmodernes Gebäude nach dem Entwurf von James Stirling)
Hochschule für Technik Stuttgart
Hochschule der Medien Stuttgart
→ Hauptartikel: Liste der Bildungseinrichtungen in Stuttgart

Rund 11 % aller Gelder für Forschung und Entwicklung in Deutschland werden in Stuttgart ausgegeben.
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Postmodernes Gebäude nach dem Entwurf von James Stirling)
Hochschule für Technik Stuttgart
Hochschule der Medien Stuttgart
→ Hauptartikel: Liste der Bildungseinrichtungen in Stuttgart

Rund 11 % aller Gelder für Forschung und Entwicklung in Deutschland werden in Stuttgart ausgegeben. Neben den beiden Universitäten (Stuttgart und Hohenheim) bestehen in Stuttgart fünf Institute der Fraunhofer-Gesellschaft (der zweitgrößte Standort in Deutschland), mehrere Max-Planck-Institute sowie andere Einrichtungen.
Neben den beiden Universitäten (Stuttgart und Hohenheim) bestehen in Stuttgart fünf Institute der Fraunhofer-Gesellschaft (der zweitgrößte Standort in Deutschland), mehrere Max-Planck-Institute sowie andere Einrichtungen. Große Teile der Stuttgarter Forschungslandschaft sind inzwischen auf dem Forschungscampus in Vaihingen konzentriert worden. Große Teile der Stuttgarter Forschungslandschaft sind inzwischen auf dem Forschungscampus in Vaihingen konzentriert worden.
Hochschulen
Öffentliche Hochschulen

Die Karlsschule, seit Dezember 1781 als Universität Hohe Karlsschule, wurde 1770 von Herzog Carl Eugen gegründet und befand sich anfangs im herzoglichen Schloss Solitude..

Hochschulen
Öffentliche Hochschulen

Die Karlsschule, seit Dezember 1781 als Universität Hohe Karlsschule, wurde 1770 von Herzog Carl Eugen gegründet und befand sich anfangs im herzoglichen Schloss Solitude. Sie diente als Militärakademie, Kunstakademie und später als Allgemeine Hochschule; sie wurde 1794 aufgelöst.
Universität Stuttgart - gegründet 1829, 1876 Polytechnikum; 1890 Technische Hochschule; seit 1967 Universität
Universität Hohenheim - gegründet 1818 als Lehranstalt für Land- und Forstwirtschaft; 1847 Akademie; 1904 Landwirtschaftliche Hochschule; seit 1967 Universität
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (HMDK) - gegründet 1857
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK) - die Einrichtung geht zurück auf die 1761 von Herzog Carl Eugen von Württemberg gegründete „Académie des arts”, aus der später die Königliche Akademie der Bildenden Künste und schließlich die heutige Einrichtung wird.

Universität Stuttgart - gegründet 1829, 1876 Polytechnikum; 1890 Technische Hochschule; seit 1967 Universität
Universität Hohenheim - gegründet 1818 als Lehranstalt für Land- und Forstwirtschaft; 1847 Akademie; 1904 Landwirtschaftliche Hochschule; seit 1967 Universität
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (HMDK) - gegründet 1857
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK) - die Einrichtung geht zurück auf die 1761 von Herzog Carl Eugen von Württemberg gegründete „Académie des arts”, aus der später die Königliche Akademie der Bildenden Künste und schließlich die heutige Einrichtung wird.

Universität Stuttgart - gegründet 1829, 1876 Polytechnikum; 1890 Technische Hochschule; seit 1967 Universität
Universität Hohenheim - gegründet 1818 als Lehranstalt für Land- und Forstwirtschaft; 1847 Akademie; 1904 Landwirtschaftliche Hochschule; seit 1967 Universität
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (HMDK) - gegründet 1857
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK) - die Einrichtung geht zurück auf die 1761 von Herzog Carl Eugen von Württemberg gegründete „Académie des arts”, aus der später die Königliche Akademie der Bildenden Künste und schließlich die heutige Einrichtung wird.

Universität Stuttgart - gegründet 1829, 1876 Polytechnikum; 1890 Technische Hochschule; seit 1967 Universität
Universität Hohenheim - gegründet 1818 als Lehranstalt für Land- und Forstwirtschaft; 1847 Akademie; 1904 Landwirtschaftliche Hochschule; seit 1967 Universität
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (HMDK) - gegründet 1857
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Universität Hohenheim - gegründet 1818 als Lehranstalt für Land- und Forstwirtschaft; 1847 Akademie; 1904 Landwirtschaftliche Hochschule; seit 1967 Universität
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Hochschule der Medien (HdM) - gegründet 2001 durch Vereinigung der „Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Druck und Medien - HDM” mit der „Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen - HBI” (gegründet 1942), seit 2005 Hochschule der Medien
Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) - gegründet 1832 als „Württembergische Winterbauschule”, später „Königliche Baugewerkeschule”, dann „Staatsbauschule Stuttgart”, ab 1995 Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Technik und seit 2005 Hochschule für Technik Stuttgart
Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart (DHBW) - gegründet 1974 als Berufsakademie

Private Hochschulen

AKAD University Stuttgart - gegründet 1959
Freie Hochschule Stuttgart - Seminar für Waldorfpädagogik - gegründet 1928
FOM - Hochschule für Oekonomie und Management - gegründet 1991 (nicht Hauptsitz)
Hamburger Fern-Hochschule - gegründet 1997 (nicht Hauptsitz)
Hochschule für Kommunikation und Gestaltung - gegründet 2012
Hochschule Macromedia - gegründet 2006
IB-Hochschule für Gesundheit und Soziales
International School of Management - gegründet 1990 (nicht Hauptsitz)
IUBH Fernstudium Stuttgart - gegründet 1998 (nicht Hauptsitz)
media Akademie - Hochschule Stuttgart - gegründet 2015
Merz Akademie - gegründet 1918
SRH Fernhochschule - gegründet 1918 (nicht Hauptsitz)
Steinbeis Business Academy - gegründet 2001 (nicht Hauptsitz)
VWA-Hochschule - gegründet 2013

Außeruniversitäre Forschungsinstitute
Max-Planck-Institut für Festkörperforschung Stuttgart

Max-Planck-Institut für Festkörperforschung (MPI-FKF)
Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, ehemals Max-Planck-Institut für Metallforschung (MPI-MF)
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP)
Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB)
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA)
Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau (IRB)
Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.

Hochschule der Medien (HdM) - gegründet 2001 durch Vereinigung der „Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Druck und Medien - HDM” mit der „Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen - HBI” (gegründet 1942), seit 2005 Hochschule der Medien
Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) - gegründet 1832 als „Württembergische Winterbauschule”, später „Königliche Baugewerkeschule”, dann „Staatsbauschule Stuttgart”, ab 1995 Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Technik und seit 2005 Hochschule für Technik Stuttgart
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.

Hochschule der Medien (HdM) - gegründet 2001 durch Vereinigung der „Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Druck und Medien - HDM” mit der „Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen - HBI” (gegründet 1942), seit 2005 Hochschule der Medien
Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) - gegründet 1832 als „Württembergische Winterbauschule”, später „Königliche Baugewerkeschule”, dann „Staatsbauschule Stuttgart”, ab 1995 Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Technik und seit 2005 Hochschule für Technik Stuttgart
Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart (DHBW) - gegründet 1974 als Berufsakademie

Private Hochschulen

AKAD University Stuttgart - gegründet 1959
Freie Hochschule Stuttgart - Seminar für Waldorfpädagogik - gegründet 1928
FOM - Hochschule für Oekonomie und Management - gegründet 1991 (nicht Hauptsitz)
Hamburger Fern-Hochschule - gegründet 1997 (nicht Hauptsitz)
Hochschule für Kommunikation und Gestaltung - gegründet 2012
Hochschule Macromedia - gegründet 2006
IB-Hochschule für Gesundheit und Soziales
International School of Management - gegründet 1990 (nicht Hauptsitz)
IUBH Fernstudium Stuttgart - gegründet 1998 (nicht Hauptsitz)
media Akademie - Hochschule Stuttgart - gegründet 2015
Merz Akademie - gegründet 1918
SRH Fernhochschule - gegründet 1918 (nicht Hauptsitz)
Steinbeis Business Academy - gegründet 2001 (nicht Hauptsitz)
VWA-Hochschule - gegründet 2013

Außeruniversitäre Forschungsinstitute
Max-Planck-Institut für Festkörperforschung Stuttgart

Max-Planck-Institut für Festkörperforschung (MPI-FKF)
Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, ehemals Max-Planck-Institut für Metallforschung (MPI-MF)
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP)
Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB)
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA)
Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau (IRB)
Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.

Hochschule der Medien (HdM) - gegründet 2001 durch Vereinigung der „Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Druck und Medien - HDM” mit der „Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen - HBI” (gegründet 1942), seit 2005 Hochschule der Medien
Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) - gegründet 1832 als „Württembergische Winterbauschule”, später „Königliche Baugewerkeschule”, dann „Staatsbauschule Stuttgart”, ab 1995 Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Technik und seit 2005 Hochschule für Technik Stuttgart
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AKAD University Stuttgart - gegründet 1959
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International School of Management - gegründet 1990 (nicht Hauptsitz)
IUBH Fernstudium Stuttgart - gegründet 1998 (nicht Hauptsitz)
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Merz Akademie - gegründet 1918
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Außeruniversitäre Forschungsinstitute
Max-Planck-Institut für Festkörperforschung Stuttgart

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Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau (IRB)
Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS)
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Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) - gegründet 1832 als „Württembergische Winterbauschule”, später „Königliche Baugewerkeschule”, dann „Staatsbauschule Stuttgart”, ab 1995 Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Technik und seit 2005 Hochschule für Technik Stuttgart
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Private Hochschulen

AKAD University Stuttgart - gegründet 1959
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Hamburger Fern-Hochschule - gegründet 1997 (nicht Hauptsitz)
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Hochschule Macromedia - gegründet 2006
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International School of Management - gegründet 1990 (nicht Hauptsitz)
IUBH Fernstudium Stuttgart - gegründet 1998 (nicht Hauptsitz)
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Außeruniversitäre Forschungsinstitute
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AKAD University Stuttgart - gegründet 1959
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Hochschule der Medien (HdM) - gegründet 2001 durch Vereinigung der „Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Druck und Medien - HDM” mit der „Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen - HBI” (gegründet 1942), seit 2005 Hochschule der Medien
Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) - gegründet 1832 als „Württembergische Winterbauschule”, später „Königliche Baugewerkeschule”, dann „Staatsbauschule Stuttgart”, ab 1995 Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Technik und seit 2005 Hochschule für Technik Stuttgart
Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart (DHBW) - gegründet 1974 als Berufsakademie

Private Hochschulen

AKAD University Stuttgart - gegründet 1959
Freie Hochschule Stuttgart - Seminar für Waldorfpädagogik - gegründet 1928
FOM - Hochschule für Oekonomie und Management - gegründet 1991 (nicht Hauptsitz)
Hamburger Fern-Hochschule - gegründet 1997 (nicht Hauptsitz)
Hochschule für Kommunikation und Gestaltung - gegründet 2012
Hochschule Macromedia - gegründet 2006
IB-Hochschule für Gesundheit und Soziales
International School of Management - gegründet 1990 (nicht Hauptsitz)
IUBH Fernstudium Stuttgart - gegründet 1998 (nicht Hauptsitz)
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Merz Akademie - gegründet 1918
SRH Fernhochschule - gegründet 1918 (nicht Hauptsitz)
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Außeruniversitäre Forschungsinstitute
Max-Planck-Institut für Festkörperforschung Stuttgart

Max-Planck-Institut für Festkörperforschung (MPI-FKF)
Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, ehemals Max-Planck-Institut für Metallforschung (MPI-MF)
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
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Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., Standort Stuttgart (DLR)

Die Landeshauptstadt Stuttgart ist außerdem „Korporativ Förderndes Mitglied” der Max-Planck-Gesellschaft.[120]
Weitere Schulen

Technische Oberschule Stuttgart
Volkshochschule Stuttgart - Vielfältiges Kursangebot in den Bereichen Politik/Gesellschaft, Kultur/Kreativität, Gesundheit/Umwelt, Sprachen, Berufliche Qualifizierung, Informations- und Kommunikationstechnik
Wirtschaftsoberschule Stuttgart

Standort der ersten Waldorfschule

1919 wurde in Stuttgart von Emil Molt, dem Direktor der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik, und von Rudolf Steiner auf der Uhlandshöhe die erste Waldorfschule gegründet, eine der von Steiner begründeten Anthroposophie sowie humanistischen Bildungsidealen folgenden Gesamtschulform, die heute in vielen Ländern der Welt besteht.
[120]
Weitere Schulen

Technische Oberschule Stuttgart
Volkshochschule Stuttgart - Vielfältiges Kursangebot in den Bereichen Politik/Gesellschaft, Kultur/Kreativität, Gesundheit/Umwelt, Sprachen, Berufliche Qualifizierung, Informations- und Kommunikationstechnik
Wirtschaftsoberschule Stuttgart

Standort der ersten Waldorfschule

1919 wurde in Stuttgart von Emil Molt, dem Direktor der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik, und von Rudolf Steiner auf der Uhlandshöhe die erste Waldorfschule gegründet, eine der von Steiner begründeten Anthroposophie sowie humanistischen Bildungsidealen folgenden Gesamtschulform, die heute in vielen Ländern der Welt besteht.
[120]
Weitere Schulen

Technische Oberschule Stuttgart
Volkshochschule Stuttgart - Vielfältiges Kursangebot in den Bereichen Politik/Gesellschaft, Kultur/Kreativität, Gesundheit/Umwelt, Sprachen, Berufliche Qualifizierung, Informations- und Kommunikationstechnik
Wirtschaftsoberschule Stuttgart

Standort der ersten Waldorfschule

1919 wurde in Stuttgart von Emil Molt, dem Direktor der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik, und von Rudolf Steiner auf der Uhlandshöhe die erste Waldorfschule gegründet, eine der von Steiner begründeten Anthroposophie sowie humanistischen Bildungsidealen folgenden Gesamtschulform, die heute in vielen Ländern der Welt besteht.
[120]
Weitere Schulen

Technische Oberschule Stuttgart
Volkshochschule Stuttgart - Vielfältiges Kursangebot in den Bereichen Politik/Gesellschaft, Kultur/Kreativität, Gesundheit/Umwelt, Sprachen, Berufliche Qualifizierung, Informations- und Kommunikationstechnik
Wirtschaftsoberschule Stuttgart

Standort der ersten Waldorfschule

1919 wurde in Stuttgart von Emil Molt, dem Direktor der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik, und von Rudolf Steiner auf der Uhlandshöhe die erste Waldorfschule gegründet, eine der von Steiner begründeten Anthroposophie sowie humanistischen Bildungsidealen folgenden Gesamtschulform, die heute in vielen Ländern der Welt besteht.
[120]
Weitere Schulen

Technische Oberschule Stuttgart
Volkshochschule Stuttgart - Vielfältiges Kursangebot in den Bereichen Politik/Gesellschaft, Kultur/Kreativität, Gesundheit/Umwelt, Sprachen, Berufliche Qualifizierung, Informations- und Kommunikationstechnik
Wirtschaftsoberschule Stuttgart

Standort der ersten Waldorfschule

1919 wurde in Stuttgart von Emil Molt, dem Direktor der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik, und von Rudolf Steiner auf der Uhlandshöhe die erste Waldorfschule gegründet, eine der von Steiner begründeten Anthroposophie sowie humanistischen Bildungsidealen folgenden Gesamtschulform, die heute in vielen Ländern der Welt besteht.
Öffentliche Einrichtungen
Militärische Einrichtungen
United States Africa Command in den Kelley Barracks

In Stuttgart befinden sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs mehrere US-amerikanische Kasernen:

in Vaihingen die Patch Barracks mit dem United States European Command (EUCOM)
in Möhringen die Kelley Barracks mit dem United States Africa Command (AFRICOM)
in Burgholzhof die Robinson Barracks und ehemalige Grenadierkaserne
Die Reiterkaserne in Cannstatt wurde als Dragonerkaserne Anfang des 20..

Öffentliche Einrichtungen
Militärische Einrichtungen
United States Africa Command in den Kelley Barracks

In Stuttgart befinden sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs mehrere US-amerikanische Kasernen:

in Vaihingen die Patch Barracks mit dem United States European Command (EUCOM)
in Möhringen die Kelley Barracks mit dem United States Africa Command (AFRICOM)
in Burgholzhof die Robinson Barracks und ehemalige Grenadierkaserne
Die Reiterkaserne in Cannstatt wurde als Dragonerkaserne Anfang des 20..

Öffentliche Einrichtungen
Militärische Einrichtungen
United States Africa Command in den Kelley Barracks

In Stuttgart befinden sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs mehrere US-amerikanische Kasernen:

in Vaihingen die Patch Barracks mit dem United States European Command (EUCOM)
in Möhringen die Kelley Barracks mit dem United States Africa Command (AFRICOM)
in Burgholzhof die Robinson Barracks und ehemalige Grenadierkaserne
Die Reiterkaserne in Cannstatt wurde als Dragonerkaserne Anfang des 20..

Öffentliche Einrichtungen
Militärische Einrichtungen
United States Africa Command in den Kelley Barracks

In Stuttgart befinden sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs mehrere US-amerikanische Kasernen:

in Vaihingen die Patch Barracks mit dem United States European Command (EUCOM)
in Möhringen die Kelley Barracks mit dem United States Africa Command (AFRICOM)
in Burgholzhof die Robinson Barracks und ehemalige Grenadierkaserne
Die Reiterkaserne in Cannstatt wurde als Dragonerkaserne Anfang des 20. Jahrhunderts über den Resten eines römischen Kastells erbaut und zuletzt von den US-Streitkräften als Wallace and McGee Barracks genutzt. Nach der Freigabe der amerikanischen Militärareale endete die militärische Nutzung.
Nach der Freigabe der amerikanischen Militärareale endete die militärische Nutzung.

Die Bundeswehr unterhält im Stadtbezirk Bad Cannstatt die Theodor-Heuss-Kaserne (vormals Funkerkaserne). In dieser liegen unter anderem das Karrierecenter der Bundeswehr Stuttgart, die MAD-Stelle 5 und eine Außenstelle des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw V Sz Süd), sowie das Landeskommando Baden-Württemberg.
In dieser liegen unter anderem das Karrierecenter der Bundeswehr Stuttgart, die MAD-Stelle 5 und eine Außenstelle des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw V Sz Süd), sowie das Landeskommando Baden-Württemberg.
Siehe auch: Ausländische Militärbasen in Deutschland
Sonstige Einrichtungen

Stuttgart ist Sitz des THW-Landesverbandes Baden-Württemberg der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.

Siehe auch: Ausländische Militärbasen in Deutschland
Sonstige Einrichtungen

Stuttgart ist Sitz des THW-Landesverbandes Baden-Württemberg der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Außerdem befindet sich hier eine Geschäftsstelle der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).
Außerdem befindet sich hier eine Geschäftsstelle der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).
Soziale Einrichtungen

Seit 1874 besteht die Stiftung Evangelische Altenheimat. Der Körperbehinderten-Verein Stuttgart e. V. kümmert sich mit Veranstaltungen, Tagesstätten sowie einem Fahrdienst für Behinderte um die Eingliederung von körperlich behinderten Menschen in den Alltag..
kümmert sich mit Veranstaltungen, Tagesstätten sowie einem Fahrdienst für Behinderte um die Eingliederung von körperlich behinderten Menschen in den Alltag.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
→ Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Stuttgart

Seit 2012 ist Wolfgang Schuster (* 1949), der zwischen 1996 und 2012 Oberbürgermeister der Stadt war, Ehrenbürger..

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
→ Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Stuttgart

Seit 2012 ist Wolfgang Schuster (* 1949), der zwischen 1996 und 2012 Oberbürgermeister der Stadt war, Ehrenbürger.
Söhne und Töchter der Stadt
→ Hauptartikel: In Stuttgart geborene Persönlichkeiten
Bekannte Einwohner
→ Hauptartikel: Bekannte Einwohner von Stuttgart
Kulinarische Spezialitäten

Gaisburger Marsch, ein Eintopf, der in Stuttgarts Stadtteil Gaisburg erfunden wurde

Stuttgart als Namensgeber

Der von Erwin Schwab am 17.

Söhne und Töchter der Stadt
→ Hauptartikel: In Stuttgart geborene Persönlichkeiten
Bekannte Einwohner
→ Hauptartikel: Bekannte Einwohner von Stuttgart
Kulinarische Spezialitäten

Gaisburger Marsch, ein Eintopf, der in Stuttgarts Stadtteil Gaisburg erfunden wurde

Stuttgart als Namensgeber

Der von Erwin Schwab am 17.

Söhne und Töchter der Stadt
→ Hauptartikel: In Stuttgart geborene Persönlichkeiten
Bekannte Einwohner
→ Hauptartikel: Bekannte Einwohner von Stuttgart
Kulinarische Spezialitäten

Gaisburger Marsch, ein Eintopf, der in Stuttgarts Stadtteil Gaisburg erfunden wurde

Stuttgart als Namensgeber

Der von Erwin Schwab am 17. August 2009 entdeckte Hauptgürtelasteroid (264020) Stuttgart wurde nach der Stadt benannt.
Panoramafotos
Panoramablick Stuttgart bei Nacht
Panoramablick auf die Innenstadt Stuttgarts vom Kräherwald
Panorama des Oberen Schlossgartens

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Panoramablick Stuttgart bei Nacht
Panoramablick auf die Innenstadt Stuttgarts vom Kräherwald
Panorama des Oberen Schlossgartens

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Hamburg

Dieser Artikel behandelt den deutschen Stadtstaat. Weitere Bedeutungen sind unter Hamburg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Freie und Hansestadt Hamburg
Friee un Hansestadt Hamborg (niederdeutsch)[1]
Landesflagge der Freien und Hansestadt Hamburg

Karte
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Landesflagge
Großes Staatswappen der Freien und Hansestadt Hamburg
Großes Staatswappen
Basisdaten
Amtssprache: Deutsch[2]
Staatsform: parlamentarische Republik,
teilsouveräner Gliedstaat
eines Bundesstaates
Postleitzahlen: 20095-21149,
22041-22769,
27499
Telefonvorwahlen: 040, 04721
Kfz-Kennzeichen: HH
Kaufkraftindex: 109,8 % (2018)[3]
(Deutschland = 100 %)
Kaufkraft je Einwohner: 25.

Freie und Hansestadt Hamburg
Friee un Hansestadt Hamborg (niederdeutsch)[1]
Landesflagge der Freien und Hansestadt Hamburg

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Landesflagge
Großes Staatswappen der Freien und Hansestadt Hamburg
Großes Staatswappen
Basisdaten
Amtssprache: Deutsch[2]
Staatsform: parlamentarische Republik,
teilsouveräner Gliedstaat
eines Bundesstaates
Postleitzahlen: 20095-21149,
22041-22769,
27499
Telefonvorwahlen: 040, 04721
Kfz-Kennzeichen: HH
Kaufkraftindex: 109,8 % (2018)[3]
(Deutschland = 100 %)
Kaufkraft je Einwohner: 25.

Freie und Hansestadt Hamburg
Friee un Hansestadt Hamborg (niederdeutsch)[1]
Landesflagge der Freien und Hansestadt Hamburg

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Landesflagge
Großes Staatswappen der Freien und Hansestadt Hamburg
Großes Staatswappen
Basisdaten
Amtssprache: Deutsch[2]
Staatsform: parlamentarische Republik,
teilsouveräner Gliedstaat
eines Bundesstaates
Postleitzahlen: 20095-21149,
22041-22769,
27499
Telefonvorwahlen: 040, 04721
Kfz-Kennzeichen: HH
Kaufkraftindex: 109,8 % (2018)[3]
(Deutschland = 100 %)
Kaufkraft je Einwohner: 25.242 EUR (2018)[3]
BIP (nominal): 117,6 Mrd. EUR (9.
242 EUR (2018)[3]
BIP (nominal): 117,6 Mrd. EUR (9.) (2017)[4]
BIP pro Einwohner: 64.957 EUR (1.) (2017)
Schulden: 32,774 Mrd. EUR (30. Juni 2018)[5]
Adresse des Senates: Rathausmarkt 1
20095 Hamburg
Gemeindeschlüssel: 02 0 00 000
ISO 3166-2: DE-HH
UN/LOCODE: DE HAM
Website: www.
Juni 2018)[5]
Adresse des Senates: Rathausmarkt 1
20095 Hamburg
Gemeindeschlüssel: 02 0 00 000
ISO 3166-2: DE-HH
UN/LOCODE: DE HAM
Website: www.hamburg.de
Bevölkerung
Einwohner: 1.841.179 (31. Dez. 2018)[6]
- davon Ausländer: 302.368 (30. Sep. 2016)[7]
- davon mit
Migrationshintergrund: 631.
2016)[7]
- davon mit
Migrationshintergrund: 631.246 (31. Dez. 2016)[8]
Ausländeranteil: 16,2 % (31. Dez. 2016)[7]
Migrationshintergrundanteil: 34 % (31. Dez. 2016)[8]
Einwohner Metropolregion: ~ 5.380.000 (31. Dezember 2018)[9]
Bevölkerungsdichte: 2430 Einw.
Dezember 2018)[9]
Bevölkerungsdichte: 2430 Einw. pro km²
(31. Juli 2018)[6]
Arbeitslosenquote: 6,0 % (November 2019)[10]
Geographie
geographische Lage: 53° 33′ N, 10° 0′ OKoordinaten: 53° 33′ N, 10° 0′ O | OSM
Höhe: 6 m ü.
Juli 2018)[6]
Arbeitslosenquote: 6,0 % (November 2019)[10]
Geographie
geographische Lage: 53° 33′ N, 10° 0′ OKoordinaten: 53° 33′ N, 10° 0′ O | OSM
Höhe: 6 m ü. NHN
Fläche: 755,22 km²[11]
(Rang: 15. als Land, 2. als Gemeinde)
Stadtgliederung:[12] 7 Bezirke, 104 Stadtteile
Politik
Erster Bürgermeister: Peter Tschentscher (SPD)
Zweite Bürgermeisterin: Katharina Fegebank
(Bündnis 90/Die Grünen)
Bürgerschaftspräsidentin: Carola Veit (SPD)
Regierende Parteien: SPD und Grüne
Sitzverteilung in der
Hamburgischen
Bürgerschaft 2020
(123 Sitze):[13]
SPD
54
Grüne
33
CDU
15
Linke
13
AfD
7
FDP
1
letzte Parlamentswahl: 23.
als Gemeinde)
Stadtgliederung:[12] 7 Bezirke, 104 Stadtteile
Politik
Erster Bürgermeister: Peter Tschentscher (SPD)
Zweite Bürgermeisterin: Katharina Fegebank
(Bündnis 90/Die Grünen)
Bürgerschaftspräsidentin: Carola Veit (SPD)
Regierende Parteien: SPD und Grüne
Sitzverteilung in der
Hamburgischen
Bürgerschaft 2020
(123 Sitze):[13]
SPD
54
Grüne
33
CDU
15
Linke
13
AfD
7
FDP
1
letzte Parlamentswahl: 23.
als Gemeinde)
Stadtgliederung:[12] 7 Bezirke, 104 Stadtteile
Politik
Erster Bürgermeister: Peter Tschentscher (SPD)
Zweite Bürgermeisterin: Katharina Fegebank
(Bündnis 90/Die Grünen)
Bürgerschaftspräsidentin: Carola Veit (SPD)
Regierende Parteien: SPD und Grüne
Sitzverteilung in der
Hamburgischen
Bürgerschaft 2020
(123 Sitze):[13]
SPD
54
Grüne
33
CDU
15
Linke
13
AfD
7
FDP
1
letzte Parlamentswahl: 23. Februar 2020
nächste Parlamentswahl: Anfang 2025
Bundesratsstimmgewicht: 3
Bezirke in Hamburg
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Hamburg (Zum Anhören bitte klicken! [ˈhambʊʁk]; regional auch Zum Anhören bitte klicken! [ˈhambʊɪ̯ç] [ˈhambɔːχ]), amtlich Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Friee un Hansestadt Hamborg, Ländercode: HH), ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland..
Februar 2020
nächste Parlamentswahl: Anfang 2025
Bundesratsstimmgewicht: 3
Bezirke in Hamburg
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Hamburg (Zum Anhören bitte klicken! [ˈhambʊʁk]; regional auch Zum Anhören bitte klicken! [ˈhambʊɪ̯ç] [ˈhambɔːχ]), amtlich Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Friee un Hansestadt Hamborg, Ländercode: HH), ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland..
Februar 2020
nächste Parlamentswahl: Anfang 2025
Bundesratsstimmgewicht: 3
Bezirke in Hamburg
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Hamburg (Zum Anhören bitte klicken! [ˈhambʊʁk]; regional auch Zum Anhören bitte klicken! [ˈhambʊɪ̯ç] [ˈhambɔːχ]), amtlich Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Friee un Hansestadt Hamborg, Ländercode: HH), ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Der amtliche Name verweist auf die Geschichte Hamburgs als Freie Reichsstadt und als führendes Mitglied des Handelsbundes der Hanse.
Der amtliche Name verweist auf die Geschichte Hamburgs als Freie Reichsstadt und als führendes Mitglied des Handelsbundes der Hanse.[1][14]

Hamburg ist mit ca. 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Die Metropolregion Hamburg hat über fünf Millionen Einwohner,[9] im städtischen Ballungsraum[15] leben rund 2,8 Millionen Einwohner.
Die Metropolregion Hamburg hat über fünf Millionen Einwohner,[9] im städtischen Ballungsraum[15] leben rund 2,8 Millionen Einwohner. Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert,[12][16] darunter mit dem Stadtteil Neuwerk auch eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.. Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert,[12][16] darunter mit dem Stadtteil Neuwerk auch eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe.

Der Hamburger Hafen ist einer der größten Umschlaghäfen weltweit[17] und macht Hamburg zusammen mit dem internationalen Flughafen zu einem der bedeutendsten Logistikstandorte in Europa..


Der Hamburger Hafen ist einer der größten Umschlaghäfen weltweit[17] und macht Hamburg zusammen mit dem internationalen Flughafen zu einem der bedeutendsten Logistikstandorte in Europa. Wirtschaftlich und wissenschaftlich ist die Metropole vor allem im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik, der Biowissenschaften und der Informationstechnik sowie für die Konsumgüterbranche bedeutend.
Wirtschaftlich und wissenschaftlich ist die Metropole vor allem im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik, der Biowissenschaften und der Informationstechnik sowie für die Konsumgüterbranche bedeutend. Der Bildungs- und Forschungsstandort Hamburg umfasst mehrere renommierte Bildungseinrichtungen und Forschungszentren.

Seit 2015 sind die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.


Seit 2015 sind die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.[18][19] Weitere bekannte Kulturdenkmäler und Wahrzeichen sind das Hamburger Rathaus und die fünf markanten Hauptkirchen.
[18][19] Weitere bekannte Kulturdenkmäler und Wahrzeichen sind das Hamburger Rathaus und die fünf markanten Hauptkirchen. Typisch für das Stadtbild sind weiterhin viele Klinkerfassaden sowie die Wassernähe mit zahlreichen Flüssen, Fleeten und Kanälen. International bekannt sind auch der Stadtteil St. Pauli mit der Reeperbahn als Vergnügungsviertel sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie. International bekannt sind auch der Stadtteil St. Pauli mit der Reeperbahn als Vergnügungsviertel sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie. Der Musicalstandort Hamburg gehört zu den bedeutendsten auf dem europäischen Kontinent. Hamburg verzeichnet ein starkes Wachstum im Bereich des internationalen Stadttourismus und gilt als eine der Städte mit der höchsten Lebensqualität in der Welt. Hamburg verzeichnet ein starkes Wachstum im Bereich des internationalen Stadttourismus und gilt als eine der Städte mit der höchsten Lebensqualität in der Welt.[20]

Hamburg ist seit 1996 Sitz des Internationalen Seegerichtshofs (ISGH).
[20]

Hamburg ist seit 1996 Sitz des Internationalen Seegerichtshofs (ISGH). Seit 2004 wird mit dem Hamburg Summit ein bedeutendes chinesisch-europäisches Gipfeltreffen in der Hansestadt ausgetragen.[21] Im Juli 2017 fand hier der zwölfte G20-Gipfel statt.
[21] Im Juli 2017 fand hier der zwölfte G20-Gipfel statt.[22]
Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines
2 Geographie
2.1 Überblick
2.2 Verwaltungsgliederung
2.3 Exklaven
2.4 Nachbarstädte und Gemeinden
2.
4 Nachbarstädte und Gemeinden
2.5 Klima
2.6 Geologie
3 Geschichte
4 Bevölkerung
4.1 Bevölkerungsentwicklung
4.2 Bevölkerungsstruktur
4.2.1 Herkunft
4.2.2 Beschäftigung
4.
2 Beschäftigung
4.2.3 Einkommen
4.2.4 Leistungsempfänger
4.3 Religionen und Weltanschauungen
4.3.1 Konfessionsstatistik
4.3.2 Geschichte
4.4 Sprache und Mundarten
4.
2 Geschichte
4.4 Sprache und Mundarten
4.5 Persönlichkeiten
5 Politik und Staat
5.1 Staatsrecht
5.2 Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft 2015
5.3 Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft 2020
5.
3 Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft 2020
5.4 Vertretungen und Konsulate
5.5 Städtepartnerschaften
5.6 Hoheitszeichen
5.6.1 Wappen, Logo, Wappenzeichen
5.6.2 Flaggen und Admiralität
5.
2 Flaggen und Admiralität
5.7 Hymne, Stadtname, Stadtpatrone, Wahlsprüche
5.8 Auszeichnungen
5.9 Webauftritt
5.10 Neubürger-Service
6 Kultur und Sehenswürdigkeiten
6.1 Musicals
6.
1 Musicals
6.2 Oper und Ballett
6.3 Konzerthäuser
6.4 Theater
6.5 Besucherorganisationen
6.6 Öffentliche Bücherhallen
6.7 Museen und Ausstellungen
6.
7 Museen und Ausstellungen
6.8 Bauwerke und Stadtentwicklung
6.9 Brücken
6.10 Stolpersteine
6.11 Parks und Grünanlagen
6.12 Sport
6.13 Regelmäßige Veranstaltungen
6.14 Kulinarische Spezialitäten
7 Wirtschaft und Infrastruktur
7.
13 Regelmäßige Veranstaltungen
6.14 Kulinarische Spezialitäten
7 Wirtschaft und Infrastruktur
7.1 Staatsverschuldung
7.2 Unternehmen
7.3 Tourismus
7.4 Verkehr
7.4.1 Verkehrsmittelverteilung
7.
1 Verkehrsmittelverteilung
7.4.2 Straßenverkehr
7.4.2.1 Kfz-Verkehr
7.4.2.2 Fahrradverkehr
7.4.3 Schienen- und öffentlicher Verkehr
7.4.3.1 Fernverkehr
7.
3 Schienen- und öffentlicher Verkehr
7.4.3.1 Fernverkehr
7.4.3.2 Stadt- und Regionalverkehr
7.4.4 Schifffahrt
7.4.5 Luftverkehr
7.5 Versorger
7.5.1 Wasserversorgung
7.5.2 Energieversorgung
7.
1 Wasserversorgung
7.5.2 Energieversorgung
7.6 Industrie
7.7 Medien
7.8 IT-Sektor
7.9 Finanzen
7.9.1 Banken
7.9.2 Versicherungen
7.10 Hafen
7.11 Handel
7.
10 Hafen
7.11 Handel
7.11.1 Börse
7.11.2 Messen und Kongresse
7.11.3 Einzelhandel
7.12 Institutionen, öffentliche Einrichtungen und Stiftungen
7.12.1 Feuerwehr
8 Bildung, Forschung, Gesundheit
8.
12 Institutionen, öffentliche Einrichtungen und Stiftungen
7.12.1 Feuerwehr
8 Bildung, Forschung, Gesundheit
8.1 Bildung
8.2 Forschung
8.3 Gesundheit
9 Umwelt
9.1 Naturschutz
9.2 Luft
10 Haustiere
10.1 Hunde
10.
2 Luft
10 Haustiere
10.1 Hunde
10.2 Pferde
11 Hamburgensien
11.1 Hamburger Liedgut
11.2 „Hamburger Gruß”
11.3 Hamburger Witze
11.4 Hamburger Aalsuppe
11.5 Fliegender Hamburger
11.
5 Fliegender Hamburger
11.6 Briefmarken
12 Siehe auch
13 Literatur
14 Weblinks
15 Einzelnachweise

Allgemeines
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Der Sinn dieses Abschnittes erschließt sich nicht wirklich, er wirkt wie eine 2.
6 Briefmarken
12 Siehe auch
13 Literatur
14 Weblinks
15 Einzelnachweise

Allgemeines
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Der Sinn dieses Abschnittes erschließt sich nicht wirklich, er wirkt wie eine 2. Einleitung. Entweder sind die Dinge wichtig genug für die Einleitung, dann gehören sie direkt dorthin, oder aber sie sind es nicht, dann gehören sie in die betreffenden Themenabschnitte!
Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Entweder sind die Dinge wichtig genug für die Einleitung, dann gehören sie direkt dorthin, oder aber sie sind es nicht, dann gehören sie in die betreffenden Themenabschnitte!
Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Die Elbphilharmonie in der HafenCity ist ein im Januar 2017 eröffnetes modernes Konzerthaus und ein neues Wahrzeichen Hamburgs

Die älteste urkundliche Erwähnung Hamburgs datiert aus dem 7.

Die Elbphilharmonie in der HafenCity ist ein im Januar 2017 eröffnetes modernes Konzerthaus und ein neues Wahrzeichen Hamburgs

Die älteste urkundliche Erwähnung Hamburgs datiert aus dem 7. Jahrhundert. Durch seinen Vertrag mit Lübeck im Jahr 1241 wurde Hamburg einer der Gründungsorte der Hanse.
Durch seinen Vertrag mit Lübeck im Jahr 1241 wurde Hamburg einer der Gründungsorte der Hanse. Hamburg ist bedeutender Kultur-, Industrie- und Handelsstandort. Die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt zeigt sich in der Metropolregion Hamburg, einer der insgesamt elf europäischen Metropolregionen in Deutschland, der Stellung des Hafens als zweitgrößtem in Europa[23] und als einer der wichtigsten Medienstandorte im deutschsprachigen Raum. Die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt zeigt sich in der Metropolregion Hamburg, einer der insgesamt elf europäischen Metropolregionen in Deutschland, der Stellung des Hafens als zweitgrößtem in Europa[23] und als einer der wichtigsten Medienstandorte im deutschsprachigen Raum.

Mit 86 Millionen Tagesbesuchern und 12 Millionen Übernachtungen im Jahr 2014 ist Hamburg eines der gefragtesten Tourismusziele in Deutschland..


Mit 86 Millionen Tagesbesuchern und 12 Millionen Übernachtungen im Jahr 2014 ist Hamburg eines der gefragtesten Tourismusziele in Deutschland.[24] Zu den Zielen der Besucher gehören die Hamburger Innenstadt samt Binnenalster, der Hamburger Hafen mit den St..
[24] Zu den Zielen der Besucher gehören die Hamburger Innenstadt samt Binnenalster, der Hamburger Hafen mit den St. Pauli-Landungsbrücken und der modernen HafenCity samt der Elbphilharmonie, St. Pauli mit der „sündigen Meile” Reeperbahn, und weitere bekannte Hamburger Bauwerke wie die historischen Wahrzeichen Michel und Rathaus.. Pauli mit der „sündigen Meile” Reeperbahn, und weitere bekannte Hamburger Bauwerke wie die historischen Wahrzeichen Michel und Rathaus. Darüber hinaus sind Veranstaltungen wie der Hafengeburtstag, der Altonaer Fischmarkt, der Hamburger Dom und die Cruise Days mit der Parade der Traumschiffe Anziehungspunkte. Darüber hinaus sind Veranstaltungen wie der Hafengeburtstag, der Altonaer Fischmarkt, der Hamburger Dom und die Cruise Days mit der Parade der Traumschiffe Anziehungspunkte. Am weltweit bedeutenden Musicalstandort Hamburg werden Musicals wie beispielsweise Der [!!! König der Löwen ] und Mary Poppins aufgeführt.

Hamburg hat über 60 Theater, mehr als 60 Museen und international bekannte Galerien wie die Hamburger Kunsthalle und das Bucerius Kunst Forum.


Hamburg hat über 60 Theater, mehr als 60 Museen und international bekannte Galerien wie die Hamburger Kunsthalle und das Bucerius Kunst Forum. Bedeutende Messen wie die hanseboot oder die Internorga finden regelmäßig statt. Neben den Fußballspielen des Hamburger SV und des FC St.
Bedeutende Messen wie die hanseboot oder die Internorga finden regelmäßig statt. Neben den Fußballspielen des Hamburger SV und des FC St. Pauli, den Radrennen der Cyclassics Hamburg, den internationalen deutschen Meisterschaften im Tennis werden in Hamburg auch das Deutsche Derby sowie das Deutsche Spring- und Dressurderby ausgetragen. Pauli, den Radrennen der Cyclassics Hamburg, den internationalen deutschen Meisterschaften im Tennis werden in Hamburg auch das Deutsche Derby sowie das Deutsche Spring- und Dressurderby ausgetragen. Des Weiteren findet jährlich der Hamburg-Marathon statt.
Geographie
Überblick
Hamburg aus Nordosten. Luftaufnahme 2007. Blick elbabwärts; links das Hafengebiet, in der Bildmitte die Binnenalster und die Außenalster..
Blick elbabwärts; links das Hafengebiet, in der Bildmitte die Binnenalster und die Außenalster.
Ausdehnung der Metropolregion Hamburg ab 2017

Hamburg liegt in Norddeutschland an den Mündungen der Bille und der Alster in die Unterelbe, die etwa 100 Kilometer weiter nordwestlich in die Nordsee mündet.

Ausdehnung der Metropolregion Hamburg ab 2017

Hamburg liegt in Norddeutschland an den Mündungen der Bille und der Alster in die Unterelbe, die etwa 100 Kilometer weiter nordwestlich in die Nordsee mündet. Nahe dieser Mündung befindet sich der aus drei Inseln bestehende Stadtteil Neuwerk. An der Elbe erstreckt sich der Tidehafen etwa von der Veddel bis Finkenwerder, hauptsächlich auf dem Südufer der Norderelbe, gegenüber den Stadtteilen St..
An der Elbe erstreckt sich der Tidehafen etwa von der Veddel bis Finkenwerder, hauptsächlich auf dem Südufer der Norderelbe, gegenüber den Stadtteilen St. Pauli und Altona. Die beiden Ufer sind durch die Elbbrücken im Osten sowie durch den Alten und Neuen Elbtunnel verbunden. Die beiden Ufer sind durch die Elbbrücken im Osten sowie durch den Alten und Neuen Elbtunnel verbunden. Das Land südlich und nördlich des Flusses ist Geest, höher gelegene Flächen, die durch die Sand- und Geröllablagerungen der Gletscher während der Eiszeiten entstanden sind. Das Land südlich und nördlich des Flusses ist Geest, höher gelegene Flächen, die durch die Sand- und Geröllablagerungen der Gletscher während der Eiszeiten entstanden sind. Die nördlichsten Bereiche der Stadt gehören zum fruchtbaren Jungmoränenland. Die unmittelbar am Fluss liegenden Marschen wurden auf beiden Seiten der Elbe über Jahrhunderte von Nebenarmen der Elbe durchzogen und vom Flutwasser der Nordsee überschwemmt, wobei sich Sand und Schlick abgelagert haben. Die unmittelbar am Fluss liegenden Marschen wurden auf beiden Seiten der Elbe über Jahrhunderte von Nebenarmen der Elbe durchzogen und vom Flutwasser der Nordsee überschwemmt, wobei sich Sand und Schlick abgelagert haben. Inzwischen ist die Elbe beidseitig eingedeicht, Nebenarme wurden trockengelegt, umgeleitet, kanalisiert oder abgedeicht. Inzwischen ist die Elbe beidseitig eingedeicht, Nebenarme wurden trockengelegt, umgeleitet, kanalisiert oder abgedeicht. Alte Deichanlagen erinnern in den Außenorten noch an die Zeit, als bei Hochwasser ganze Viertel unter Wasser standen. Höchste Erhebung ist mit 116,2 m ü. NHN der Hasselbrack in einem Nordausläufer der Harburger Berge.. NHN der Hasselbrack in einem Nordausläufer der Harburger Berge.

Die Alster in der Innenstadt wurde schon seit dem Mittelalter zu einem See aufgestaut. Dieser teilt sich in die größere Außenalster und die kleinere, vom historischen Kern der Stadt umschlossene Binnenalster..
Dieser teilt sich in die größere Außenalster und die kleinere, vom historischen Kern der Stadt umschlossene Binnenalster. Die Zuflüsse der Alster - wie die Alster selbst - sind im Stadtgebiet zum Teil kanalisiert. Sie sind zumeist von ausgedehnten öffentlichen Parkanlagen gesäumt. Sie sind zumeist von ausgedehnten öffentlichen Parkanlagen gesäumt. Die zahlreichen Fleete, Flüsschen und Kanäle der Stadt werden von fast 2500 Brücken überspannt.[25][26] Weithin unbekannt ist, dass sich auf der größten Flussinsel der Elbe, in Wilhelmsburg, einer der letzten Tideauenwälder Europas befindet. [25][26] Weithin unbekannt ist, dass sich auf der größten Flussinsel der Elbe, in Wilhelmsburg, einer der letzten Tideauenwälder Europas befindet.

Hamburg grenzt im Norden an Schleswig-Holstein und im Süden an Niedersachsen. Bis auf einige kleinere „Gebietsbereinigungen”, wie den Erwerb der Insel Neuwerk und von Flurstücken beim Stauwerk Geesthacht[27][28][29], bestehen die heutigen Grenzen der Stadt Hamburg seit dem Groß-Hamburg-Gesetz, das am 1.
Bis auf einige kleinere „Gebietsbereinigungen”, wie den Erwerb der Insel Neuwerk und von Flurstücken beim Stauwerk Geesthacht[27][28][29], bestehen die heutigen Grenzen der Stadt Hamburg seit dem Groß-Hamburg-Gesetz, das am 1. April 1937 in Kraft trat. Die Stadt ist nach Berlin sowohl hinsichtlich ihrer Einwohnerzahl als auch ihrer Fläche die zweitgrößte Stadt Deutschlands. April 1937 in Kraft trat. Die Stadt ist nach Berlin sowohl hinsichtlich ihrer Einwohnerzahl als auch ihrer Fläche die zweitgrößte Stadt Deutschlands.

Südlich der Binnenalster liegt das historische Zentrum der Stadt. Der geographische Mittelpunkt von Hamburg in seinen gegenwärtigen politischen Grenzen soll ein Punkt am Kuhmühlenteich im Stadtteil Uhlenhorst sein.
Der geographische Mittelpunkt von Hamburg in seinen gegenwärtigen politischen Grenzen soll ein Punkt am Kuhmühlenteich im Stadtteil Uhlenhorst sein.[30] Der nördlichste Punkt Hamburgs ist die Insel Scharhörn, der östlichste Altengamme, der südlichste der Krauel und der westlichste die Insel Nigehörn. [30] Der nördlichste Punkt Hamburgs ist die Insel Scharhörn, der östlichste Altengamme, der südlichste der Krauel und der westlichste die Insel Nigehörn. Die größte Ausdehnung von der Stadt in Ost-West-Richtung beträgt 39,88 km und in Nord-Süd-Richtung 42,31 km.

Fließgewässer in Hamburg

Elbe (Unterelbe) mit Norderelbe, Süderelbe, Köhlbrand, Reiherstieg, Rethe, Dove Elbe und Gose Elbe
Nebenflüsse der Elbe: Seevekanal, Bille, Alster, Flottbek und Este
Nebenflüsse der Alster: Eilbek (Wandse), Osterbek, Goldbek, Isebek, Tarpenbek, Saselbek, Rodenbek, Bredenbek, Ammersbek

Siehe auch: Liste von Erhebungen in Hamburg

Schutzgebiete in Hamburg
Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Hamburg und Liste der Naturschutzgebiete in Hamburg
Siehe auch: Liste der Landschaftsschutzgebiete in Hamburg und Liste der Wasserschutzgebiete in Hamburg
Verwaltungsgliederung
→ Hauptartikel: Bezirke in Hamburg
Stadtgliederung Hamburgs
Innenstadtplan mit Binnen- und Außenalster

Hamburgs Landesverfassung bestimmt, dass Bezirke zu bilden sind, in denen Bezirksämtern die selbständige Erledigung übertragener Aufgaben obliegt.
Die größte Ausdehnung von der Stadt in Ost-West-Richtung beträgt 39,88 km und in Nord-Süd-Richtung 42,31 km.

Fließgewässer in Hamburg

Elbe (Unterelbe) mit Norderelbe, Süderelbe, Köhlbrand, Reiherstieg, Rethe, Dove Elbe und Gose Elbe
Nebenflüsse der Elbe: Seevekanal, Bille, Alster, Flottbek und Este
Nebenflüsse der Alster: Eilbek (Wandse), Osterbek, Goldbek, Isebek, Tarpenbek, Saselbek, Rodenbek, Bredenbek, Ammersbek

Siehe auch: Liste von Erhebungen in Hamburg

Schutzgebiete in Hamburg
Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Hamburg und Liste der Naturschutzgebiete in Hamburg
Siehe auch: Liste der Landschaftsschutzgebiete in Hamburg und Liste der Wasserschutzgebiete in Hamburg
Verwaltungsgliederung
→ Hauptartikel: Bezirke in Hamburg
Stadtgliederung Hamburgs
Innenstadtplan mit Binnen- und Außenalster

Hamburgs Landesverfassung bestimmt, dass Bezirke zu bilden sind, in denen Bezirksämtern die selbständige Erledigung übertragener Aufgaben obliegt.


Fließgewässer in Hamburg

Elbe (Unterelbe) mit Norderelbe, Süderelbe, Köhlbrand, Reiherstieg, Rethe, Dove Elbe und Gose Elbe
Nebenflüsse der Elbe: Seevekanal, Bille, Alster, Flottbek und Este
Nebenflüsse der Alster: Eilbek (Wandse), Osterbek, Goldbek, Isebek, Tarpenbek, Saselbek, Rodenbek, Bredenbek, Ammersbek

Siehe auch: Liste von Erhebungen in Hamburg

Schutzgebiete in Hamburg
Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Hamburg und Liste der Naturschutzgebiete in Hamburg
Siehe auch: Liste der Landschaftsschutzgebiete in Hamburg und Liste der Wasserschutzgebiete in Hamburg
Verwaltungsgliederung
→ Hauptartikel: Bezirke in Hamburg
Stadtgliederung Hamburgs
Innenstadtplan mit Binnen- und Außenalster

Hamburgs Landesverfassung bestimmt, dass Bezirke zu bilden sind, in denen Bezirksämtern die selbständige Erledigung übertragener Aufgaben obliegt.


Fließgewässer in Hamburg

Elbe (Unterelbe) mit Norderelbe, Süderelbe, Köhlbrand, Reiherstieg, Rethe, Dove Elbe und Gose Elbe
Nebenflüsse der Elbe: Seevekanal, Bille, Alster, Flottbek und Este
Nebenflüsse der Alster: Eilbek (Wandse), Osterbek, Goldbek, Isebek, Tarpenbek, Saselbek, Rodenbek, Bredenbek, Ammersbek

Siehe auch: Liste von Erhebungen in Hamburg

Schutzgebiete in Hamburg
Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Hamburg und Liste der Naturschutzgebiete in Hamburg
Siehe auch: Liste der Landschaftsschutzgebiete in Hamburg und Liste der Wasserschutzgebiete in Hamburg
Verwaltungsgliederung
→ Hauptartikel: Bezirke in Hamburg
Stadtgliederung Hamburgs
Innenstadtplan mit Binnen- und Außenalster

Hamburgs Landesverfassung bestimmt, dass Bezirke zu bilden sind, in denen Bezirksämtern die selbständige Erledigung übertragener Aufgaben obliegt.


Fließgewässer in Hamburg

Elbe (Unterelbe) mit Norderelbe, Süderelbe, Köhlbrand, Reiherstieg, Rethe, Dove Elbe und Gose Elbe
Nebenflüsse der Elbe: Seevekanal, Bille, Alster, Flottbek und Este
Nebenflüsse der Alster: Eilbek (Wandse), Osterbek, Goldbek, Isebek, Tarpenbek, Saselbek, Rodenbek, Bredenbek, Ammersbek

Siehe auch: Liste von Erhebungen in Hamburg

Schutzgebiete in Hamburg
Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Hamburg und Liste der Naturschutzgebiete in Hamburg
Siehe auch: Liste der Landschaftsschutzgebiete in Hamburg und Liste der Wasserschutzgebiete in Hamburg
Verwaltungsgliederung
→ Hauptartikel: Bezirke in Hamburg
Stadtgliederung Hamburgs
Innenstadtplan mit Binnen- und Außenalster

Hamburgs Landesverfassung bestimmt, dass Bezirke zu bilden sind, in denen Bezirksämtern die selbständige Erledigung übertragener Aufgaben obliegt.


Fließgewässer in Hamburg

Elbe (Unterelbe) mit Norderelbe, Süderelbe, Köhlbrand, Reiherstieg, Rethe, Dove Elbe und Gose Elbe
Nebenflüsse der Elbe: Seevekanal, Bille, Alster, Flottbek und Este
Nebenflüsse der Alster: Eilbek (Wandse), Osterbek, Goldbek, Isebek, Tarpenbek, Saselbek, Rodenbek, Bredenbek, Ammersbek

Siehe auch: Liste von Erhebungen in Hamburg

Schutzgebiete in Hamburg
Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Hamburg und Liste der Naturschutzgebiete in Hamburg
Siehe auch: Liste der Landschaftsschutzgebiete in Hamburg und Liste der Wasserschutzgebiete in Hamburg
Verwaltungsgliederung
→ Hauptartikel: Bezirke in Hamburg
Stadtgliederung Hamburgs
Innenstadtplan mit Binnen- und Außenalster

Hamburgs Landesverfassung bestimmt, dass Bezirke zu bilden sind, in denen Bezirksämtern die selbständige Erledigung übertragener Aufgaben obliegt.[31] Die sieben Bezirke sind in insgesamt 104 Stadtteile unterteilt.[12][16] Die meisten Stadtteile sind weiter in mehrere Ortsteile gegliedert, seit dem 1.
[12][16] Die meisten Stadtteile sind weiter in mehrere Ortsteile gegliedert, seit dem 1. Januar 2011 insgesamt 181. Einige Stadtteile im Kernbereich der Bezirke wurden bis 2008 direkt vom betreffenden Bezirksamt verwaltet, für die anderen Stadtteile der Bezirke gab es jeweils ein eigenes Ortsamt; insgesamt waren 13 Ortsämter eingerichtet. Einige Stadtteile im Kernbereich der Bezirke wurden bis 2008 direkt vom betreffenden Bezirksamt verwaltet, für die anderen Stadtteile der Bezirke gab es jeweils ein eigenes Ortsamt; insgesamt waren 13 Ortsämter eingerichtet.[32] Anfang 2008 wurden durch eine Gebietsreform die Grenzen einzelner Stadtteile und Bezirke neu gezogen. So fiel der Stadtteil Wilhelmsburg vom Bezirk Harburg an Mitte, und die Stadtteile Sternschanze im Bezirk Altona und HafenCity im Bezirk Hamburg-Mitte wurden neu geschaffen. [32] Anfang 2008 wurden durch eine Gebietsreform die Grenzen einzelner Stadtteile und Bezirke neu gezogen. So fiel der Stadtteil Wilhelmsburg vom Bezirk Harburg an Mitte, und die Stadtteile Sternschanze im Bezirk Altona und HafenCity im Bezirk Hamburg-Mitte wurden neu geschaffen.[33]
Liste der Hamburger Bezirke (Daten vom 31.
[33]
Liste der Hamburger Bezirke (Daten vom 31. Dezember 2018)[34] Nr. Bezirk Einwohner Fläche
in km² Flächenanteil
in Prozent Einwohner
je km²
1 Führt kein Wappen.svg Hamburg-Mitte 302.994 142,2 18,8 2.130
2 Wappen des Bezirks Altona Altona 274.
130
2 Wappen des Bezirks Altona Altona 274.702 77,9 10,3 3.526
3 Wappen des Bezirks Eimsbüttel Eimsbüttel 264.869 49,8 6,6 5.318
4 Führt kein Wappen.svg Hamburg-Nord 313.617 57,8 7,7 5.429
5 Wappen des Bezirks Wandsbek Wandsbek 438.
429
5 Wappen des Bezirks Wandsbek Wandsbek 438.624 147,5 19,5 2.973
6 Wappen des Bezirks Bergedorf Bergedorf 129.599 154,8 20,5 838
7 Wappen des Bezirks Harburg Harburg 167.405 125,2 16,6 1.338
(Kleines) Wappen der Freien und Hansestadt Hamburg Freie und Hansestadt Hamburg (Gesamt) 1.
405 125,2 16,6 1.338
(Kleines) Wappen der Freien und Hansestadt Hamburg Freie und Hansestadt Hamburg (Gesamt) 1.891.810 755,2 100,0 2.505
Exklaven
Insel Neuwerk
In Hamburg überflutetes Gebiet bei der Sturmflut 1962

Zu Hamburg gehören die Nordseeinseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn sowie der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer, der 2011 zum Gebiet des Weltnaturerbes des Wattenmeeres der Nordsee hinzukam.
505
Exklaven
Insel Neuwerk
In Hamburg überflutetes Gebiet bei der Sturmflut 1962

Zu Hamburg gehören die Nordseeinseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn sowie der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer, der 2011 zum Gebiet des Weltnaturerbes des Wattenmeeres der Nordsee hinzukam. Als Stadtteil Hamburg-Neuwerk gehören sie zum Bezirk Hamburg-Mitte, der deshalb nördlichster und westlichster Bezirk Hamburgs ist.
505
Exklaven
Insel Neuwerk
In Hamburg überflutetes Gebiet bei der Sturmflut 1962

Zu Hamburg gehören die Nordseeinseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn sowie der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer, der 2011 zum Gebiet des Weltnaturerbes des Wattenmeeres der Nordsee hinzukam. Als Stadtteil Hamburg-Neuwerk gehören sie zum Bezirk Hamburg-Mitte, der deshalb nördlichster und westlichster Bezirk Hamburgs ist.
Nachbarstädte und Gemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Hamburg; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:

in Schleswig-Holstein:
im Kreis Pinneberg (PI): Wedel, Appen, Pinneberg, Schenefeld, Halstenbek, Rellingen, Ellerbek (Amt Pinnau) und Bönningstedt
im Kreis Segeberg (SE): Norderstedt
im Kreis Stormarn (OD): Tangstedt (Stormarn), Jersbek (Amt Bargteheide-Land), Ammersbek, Ahrensburg, Stapelfeld (Amt Siek), Barsbüttel, Oststeinbek, Glinde und Reinbek
im Kreis Herzogtum Lauenburg (RZ): Wentorf bei Hamburg, Börnsen und Escheburg (beide Amt Hohe Elbgeest) und Geesthacht
in Niedersachsen:
im Landkreis Harburg (WL): Drage (Samtgemeinde Elbmarsch), Winsen (Luhe), Stelle, Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf
im Landkreis Stade (STD): Jork
im Landkreis Cuxhaven (CUX): Cuxhaven (Festland bei Neuwerk)

Klima

Hamburg liegt in der kühlgemäßigten Klimazone und ist durch ein Seeklima geprägt.

Nachbarstädte und Gemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Hamburg; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:

in Schleswig-Holstein:
im Kreis Pinneberg (PI): Wedel, Appen, Pinneberg, Schenefeld, Halstenbek, Rellingen, Ellerbek (Amt Pinnau) und Bönningstedt
im Kreis Segeberg (SE): Norderstedt
im Kreis Stormarn (OD): Tangstedt (Stormarn), Jersbek (Amt Bargteheide-Land), Ammersbek, Ahrensburg, Stapelfeld (Amt Siek), Barsbüttel, Oststeinbek, Glinde und Reinbek
im Kreis Herzogtum Lauenburg (RZ): Wentorf bei Hamburg, Börnsen und Escheburg (beide Amt Hohe Elbgeest) und Geesthacht
in Niedersachsen:
im Landkreis Harburg (WL): Drage (Samtgemeinde Elbmarsch), Winsen (Luhe), Stelle, Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf
im Landkreis Stade (STD): Jork
im Landkreis Cuxhaven (CUX): Cuxhaven (Festland bei Neuwerk)

Klima

Hamburg liegt in der kühlgemäßigten Klimazone und ist durch ein Seeklima geprägt.

Nachbarstädte und Gemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Hamburg; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:

in Schleswig-Holstein:
im Kreis Pinneberg (PI): Wedel, Appen, Pinneberg, Schenefeld, Halstenbek, Rellingen, Ellerbek (Amt Pinnau) und Bönningstedt
im Kreis Segeberg (SE): Norderstedt
im Kreis Stormarn (OD): Tangstedt (Stormarn), Jersbek (Amt Bargteheide-Land), Ammersbek, Ahrensburg, Stapelfeld (Amt Siek), Barsbüttel, Oststeinbek, Glinde und Reinbek
im Kreis Herzogtum Lauenburg (RZ): Wentorf bei Hamburg, Börnsen und Escheburg (beide Amt Hohe Elbgeest) und Geesthacht
in Niedersachsen:
im Landkreis Harburg (WL): Drage (Samtgemeinde Elbmarsch), Winsen (Luhe), Stelle, Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf
im Landkreis Stade (STD): Jork
im Landkreis Cuxhaven (CUX): Cuxhaven (Festland bei Neuwerk)

Klima

Hamburg liegt in der kühlgemäßigten Klimazone und ist durch ein Seeklima geprägt.

Nachbarstädte und Gemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Hamburg; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:

in Schleswig-Holstein:
im Kreis Pinneberg (PI): Wedel, Appen, Pinneberg, Schenefeld, Halstenbek, Rellingen, Ellerbek (Amt Pinnau) und Bönningstedt
im Kreis Segeberg (SE): Norderstedt
im Kreis Stormarn (OD): Tangstedt (Stormarn), Jersbek (Amt Bargteheide-Land), Ammersbek, Ahrensburg, Stapelfeld (Amt Siek), Barsbüttel, Oststeinbek, Glinde und Reinbek
im Kreis Herzogtum Lauenburg (RZ): Wentorf bei Hamburg, Börnsen und Escheburg (beide Amt Hohe Elbgeest) und Geesthacht
in Niedersachsen:
im Landkreis Harburg (WL): Drage (Samtgemeinde Elbmarsch), Winsen (Luhe), Stelle, Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf
im Landkreis Stade (STD): Jork
im Landkreis Cuxhaven (CUX): Cuxhaven (Festland bei Neuwerk)

Klima

Hamburg liegt in der kühlgemäßigten Klimazone und ist durch ein Seeklima geprägt.

Nachbarstädte und Gemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Hamburg; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:

in Schleswig-Holstein:
im Kreis Pinneberg (PI): Wedel, Appen, Pinneberg, Schenefeld, Halstenbek, Rellingen, Ellerbek (Amt Pinnau) und Bönningstedt
im Kreis Segeberg (SE): Norderstedt
im Kreis Stormarn (OD): Tangstedt (Stormarn), Jersbek (Amt Bargteheide-Land), Ammersbek, Ahrensburg, Stapelfeld (Amt Siek), Barsbüttel, Oststeinbek, Glinde und Reinbek
im Kreis Herzogtum Lauenburg (RZ): Wentorf bei Hamburg, Börnsen und Escheburg (beide Amt Hohe Elbgeest) und Geesthacht
in Niedersachsen:
im Landkreis Harburg (WL): Drage (Samtgemeinde Elbmarsch), Winsen (Luhe), Stelle, Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf
im Landkreis Stade (STD): Jork
im Landkreis Cuxhaven (CUX): Cuxhaven (Festland bei Neuwerk)

Klima

Hamburg liegt in der kühlgemäßigten Klimazone und ist durch ein Seeklima geprägt.

Nachbarstädte und Gemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Hamburg; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:

in Schleswig-Holstein:
im Kreis Pinneberg (PI): Wedel, Appen, Pinneberg, Schenefeld, Halstenbek, Rellingen, Ellerbek (Amt Pinnau) und Bönningstedt
im Kreis Segeberg (SE): Norderstedt
im Kreis Stormarn (OD): Tangstedt (Stormarn), Jersbek (Amt Bargteheide-Land), Ammersbek, Ahrensburg, Stapelfeld (Amt Siek), Barsbüttel, Oststeinbek, Glinde und Reinbek
im Kreis Herzogtum Lauenburg (RZ): Wentorf bei Hamburg, Börnsen und Escheburg (beide Amt Hohe Elbgeest) und Geesthacht
in Niedersachsen:
im Landkreis Harburg (WL): Drage (Samtgemeinde Elbmarsch), Winsen (Luhe), Stelle, Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf
im Landkreis Stade (STD): Jork
im Landkreis Cuxhaven (CUX): Cuxhaven (Festland bei Neuwerk)

Klima

Hamburg liegt in der kühlgemäßigten Klimazone und ist durch ein Seeklima geprägt. Aufgrund der durch vorherrschende Westwinde maritimen Einflüsse ist das Klima im Winter milder, im Sommer kühler als im östlichen Hinterland.
Aufgrund der durch vorherrschende Westwinde maritimen Einflüsse ist das Klima im Winter milder, im Sommer kühler als im östlichen Hinterland.

Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 9,4 °C. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 18,1 °C, der kälteste der Januar mit 1,6 °C.
Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 18,1 °C, der kälteste der Januar mit 1,6 °C. Temperaturen um die 28 °C sind im Hochsommer keine Seltenheit. An der Wetterstation Hamburg-Fuhlsbüttel wurde ein Maximalwert von 37,3 °C (9. August 1992) gemessen. August 1992) gemessen. Das absolute Temperaturminimum liegt bei −29,1 °C (13. Februar 1940).[35] Das Klima ist ganzjährig feucht. Im Laufe eines Jahres fallen durchschnittlich 773 mm Niederschlag, an durchschnittlich 52 Tagen im Jahr herrscht Nebel.. Im Laufe eines Jahres fallen durchschnittlich 773 mm Niederschlag, an durchschnittlich 52 Tagen im Jahr herrscht Nebel. Der meiste Regen fällt in den 31 Tagen, die um den 29. Juni liegen; der wenigste fällt um den 16. April herum. Im Winterhalbjahr kann es sehr stürmisch werden. Sprichwörtlich ist das Hamburger Schmuddelwetter. Im Winterhalbjahr kann es sehr stürmisch werden. Sprichwörtlich ist das Hamburger Schmuddelwetter.
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Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Daten: 2015-2020[36][37]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Hamburg
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Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Daten: 2015-2020[36][37]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Hamburg
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Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Daten: 2015-2020[36][37]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Hamburg
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 4,6 6,4 9,1 13,9 18,8 21,7 23,3 23,2 19,5 14,0 8,7 7,4 Ø 14,3
Min. Temperatur (°C) −0,3 0,1 1,3 3,8 7,8 11,4 13,1 12,7 10,3 6,9 3,1 3,0 Ø 6,1
Niederschlag (mm) 70 72 56 37 49 81 82 63 64 61 67 67 Σ 769
Sonnenstunden (h/d) 1,4 2,2 3,4 5,2 7,0 7,2 6,7 6,7 4,6 3,2 1,7 1,1 Ø 4,2
Regentage (d) 18 16 16 13 13 15 17 17 15 17 17 20 Σ 194
Luftfeuchtigkeit (%) 87 84 80 75 71 72 75 76 81 84 86 87 Ø 79,8
Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Daten: 2015-2020[36][37]
Geologie
→ Hauptartikel: Hamburgs geologischer Untergrund
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte Hamburgs

Die ältesten festen Behausungen datieren auf das 4..
Temperatur (°C) −0,3 0,1 1,3 3,8 7,8 11,4 13,1 12,7 10,3 6,9 3,1 3,0 Ø 6,1
Niederschlag (mm) 70 72 56 37 49 81 82 63 64 61 67 67 Σ 769
Sonnenstunden (h/d) 1,4 2,2 3,4 5,2 7,0 7,2 6,7 6,7 4,6 3,2 1,7 1,1 Ø 4,2
Regentage (d) 18 16 16 13 13 15 17 17 15 17 17 20 Σ 194
Luftfeuchtigkeit (%) 87 84 80 75 71 72 75 76 81 84 86 87 Ø 79,8
Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Daten: 2015-2020[36][37]
Geologie
→ Hauptartikel: Hamburgs geologischer Untergrund
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte Hamburgs

Die ältesten festen Behausungen datieren auf das 4..
Temperatur (°C) −0,3 0,1 1,3 3,8 7,8 11,4 13,1 12,7 10,3 6,9 3,1 3,0 Ø 6,1
Niederschlag (mm) 70 72 56 37 49 81 82 63 64 61 67 67 Σ 769
Sonnenstunden (h/d) 1,4 2,2 3,4 5,2 7,0 7,2 6,7 6,7 4,6 3,2 1,7 1,1 Ø 4,2
Regentage (d) 18 16 16 13 13 15 17 17 15 17 17 20 Σ 194
Luftfeuchtigkeit (%) 87 84 80 75 71 72 75 76 81 84 86 87 Ø 79,8
Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Daten: 2015-2020[36][37]
Geologie
→ Hauptartikel: Hamburgs geologischer Untergrund
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte Hamburgs

Die ältesten festen Behausungen datieren auf das 4..
Temperatur (°C) −0,3 0,1 1,3 3,8 7,8 11,4 13,1 12,7 10,3 6,9 3,1 3,0 Ø 6,1
Niederschlag (mm) 70 72 56 37 49 81 82 63 64 61 67 67 Σ 769
Sonnenstunden (h/d) 1,4 2,2 3,4 5,2 7,0 7,2 6,7 6,7 4,6 3,2 1,7 1,1 Ø 4,2
Regentage (d) 18 16 16 13 13 15 17 17 15 17 17 20 Σ 194
Luftfeuchtigkeit (%) 87 84 80 75 71 72 75 76 81 84 86 87 Ø 79,8
Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Daten: 2015-2020[36][37]
Geologie
→ Hauptartikel: Hamburgs geologischer Untergrund
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte Hamburgs

Die ältesten festen Behausungen datieren auf das 4. Jahrhundert v. Chr. für die Ortschaft, die von dem antiken Wissenschaftler Claudius Ptolemäus noch als Treva bezeichnet wurde.
für die Ortschaft, die von dem antiken Wissenschaftler Claudius Ptolemäus noch als Treva bezeichnet wurde. Vom 4. bis ins 6. Jahrhundert siedelten sich Sachsen im nordelbischen Raum an.

Im 8. Jahrhundert entstand die Hammaburg, in der Karl der Große im Jahr 810 eine Taufkirche errichten ließ, um den heidnischen Norden zu missionieren.
Jahrhundert entstand die Hammaburg, in der Karl der Große im Jahr 810 eine Taufkirche errichten ließ, um den heidnischen Norden zu missionieren. 831 begründete Ludwig der Fromme hier ein Bistum, das kurze Zeit später zum Erzbistum wurde. Doch schon kurz nach der Reichsteilung von Verdun 843 überfielen Wikinger die Region, später die slawischen Abodriten, der Erzbischof verlegte seinen Amtssitz nach Bremen.. 831 begründete Ludwig der Fromme hier ein Bistum, das kurze Zeit später zum Erzbistum wurde. Doch schon kurz nach der Reichsteilung von Verdun 843 überfielen Wikinger die Region, später die slawischen Abodriten, der Erzbischof verlegte seinen Amtssitz nach Bremen.
Hamburg 1730

Graf Adolf III. von Schauenburg und Holstein war im 12..

Hamburg 1730

Graf Adolf III. von Schauenburg und Holstein war im 12. Jahrhundert der Gründer einer Handels- und Marktsiedlung am westlichen Alsterufer. Durch das angeblich von Kaiser Friedrich I. Barbarossa 1189 verliehene Hafenrecht an diese Siedlung[38] und die Handelsprivilegien für die ganze Unterelbe entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zu einem florierenden Handelszentrum und galt mit ihren zeitweilig 600 Brauereien als „Brauhaus der Hanse”.
Barbarossa 1189 verliehene Hafenrecht an diese Siedlung[38] und die Handelsprivilegien für die ganze Unterelbe entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zu einem florierenden Handelszentrum und galt mit ihren zeitweilig 600 Brauereien als „Brauhaus der Hanse”. Barbarossa 1189 verliehene Hafenrecht an diese Siedlung[38] und die Handelsprivilegien für die ganze Unterelbe entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zu einem florierenden Handelszentrum und galt mit ihren zeitweilig 600 Brauereien als „Brauhaus der Hanse”. Im 14. Jahrhundert entwickelte sich Hamburg als eines der ersten Mitglieder des Kaufmannsbundes Hanse zum wichtigsten deutschen Umschlag- und Stapelplatz zwischen Nord- und Ostsee.. Jahrhundert entwickelte sich Hamburg als eines der ersten Mitglieder des Kaufmannsbundes Hanse zum wichtigsten deutschen Umschlag- und Stapelplatz zwischen Nord- und Ostsee. Ab 1510 galt Hamburg endgültig als Reichsstadt. 1558 wurde die Hamburger Börse als eine der ersten Deutschlands eröffnet, im Jahre 1678 unter dem Namen Opern-Theatrum die erste deutsche Oper am Gänsemarkt. 1558 wurde die Hamburger Börse als eine der ersten Deutschlands eröffnet, im Jahre 1678 unter dem Namen Opern-Theatrum die erste deutsche Oper am Gänsemarkt. Zur Reformationszeit wurde der Stadtstaat ohne Blutvergießen evangelisch. Die Stadt Hamburg erlebte ihre kulturelle Blüte vor allem im 17. und 18. Jahrhundert unter anderem mit der Gründung des Hamburgischen Nationaltheaters (1767). Jahrhundert unter anderem mit der Gründung des Hamburgischen Nationaltheaters (1767).

Auch nach dem Niedergang der Hanse und während der Aufklärung und der Industrialisierung blieb die Stadt neben Berlin das bedeutendste Wirtschaftszentrum Norddeutschlands.


Auch nach dem Niedergang der Hanse und während der Aufklärung und der Industrialisierung blieb die Stadt neben Berlin das bedeutendste Wirtschaftszentrum Norddeutschlands. Hamburg blieb von den Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges verschont und konnte diesen zum Vorteil nutzen, um seine Vormachtstellung im Handel auszubauen. In ihrer wechselvollen Geschichte unterstand die Stadt der dänischen Königskrone (aber nie von Hamburg formal anerkannt), war Teil des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation und Hauptstadt des Départements Elbmündung (Département des Bouches de l’Elbe) im französischen Kaiserreich (Hamburger Franzosenzeit).
In ihrer wechselvollen Geschichte unterstand die Stadt der dänischen Königskrone (aber nie von Hamburg formal anerkannt), war Teil des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation und Hauptstadt des Départements Elbmündung (Département des Bouches de l’Elbe) im französischen Kaiserreich (Hamburger Franzosenzeit). In ihrer wechselvollen Geschichte unterstand die Stadt der dänischen Königskrone (aber nie von Hamburg formal anerkannt), war Teil des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation und Hauptstadt des Départements Elbmündung (Département des Bouches de l’Elbe) im französischen Kaiserreich (Hamburger Franzosenzeit). 1813-1814 wurde Hamburg vom russischen General Bennigsen belagert. Als Freie Stadt trat es 1815 nach dem Wiener Kongress dem Deutschen Bund bei. Als Freie Stadt trat es 1815 nach dem Wiener Kongress dem Deutschen Bund bei. 1867 wurde es Mitglied des von Otto von Bismarck initiierten Norddeutschen Bundes und blieb 1871 Gliedstaat des nun in Deutsches Reich umbenannten Bundesstaates. 1867 wurde es Mitglied des von Otto von Bismarck initiierten Norddeutschen Bundes und blieb 1871 Gliedstaat des nun in Deutsches Reich umbenannten Bundesstaates.

Besondere Ereignisse der Neuzeit waren der große Hamburger Brand 1842, die Choleraepidemie 1892, der erhebliche Flächen- und Bevölkerungszuwachs 1937/38 durch das Groß-Hamburg-Gesetz, die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg 1943, die Zerstörung der jüdischen Gemeinde (→ Geschichte der Juden in Hamburg), die Errichtung des Konzentrationslagers Neuengamme und seiner zahlreichen Nebenlager im Stadtgebiet, die kampflose Übergabe an die englischen Truppen am 3.


Besondere Ereignisse der Neuzeit waren der große Hamburger Brand 1842, die Choleraepidemie 1892, der erhebliche Flächen- und Bevölkerungszuwachs 1937/38 durch das Groß-Hamburg-Gesetz, die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg 1943, die Zerstörung der jüdischen Gemeinde (→ Geschichte der Juden in Hamburg), die Errichtung des Konzentrationslagers Neuengamme und seiner zahlreichen Nebenlager im Stadtgebiet, die kampflose Übergabe an die englischen Truppen am 3.


Besondere Ereignisse der Neuzeit waren der große Hamburger Brand 1842, die Choleraepidemie 1892, der erhebliche Flächen- und Bevölkerungszuwachs 1937/38 durch das Groß-Hamburg-Gesetz, die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg 1943, die Zerstörung der jüdischen Gemeinde (→ Geschichte der Juden in Hamburg), die Errichtung des Konzentrationslagers Neuengamme und seiner zahlreichen Nebenlager im Stadtgebiet, die kampflose Übergabe an die englischen Truppen am 3. Mai 1945, die Sturmflut 1962, die Anbindung an das internationale Straßennetz und den Flugverkehr (Finkenwerder und Fuhlsbüttel), die Veränderung im Hafen und die Auseinandersetzungen um die Hafenstraße in den 1980er-Jahren.
Mai 1945, die Sturmflut 1962, die Anbindung an das internationale Straßennetz und den Flugverkehr (Finkenwerder und Fuhlsbüttel), die Veränderung im Hafen und die Auseinandersetzungen um die Hafenstraße in den 1980er-Jahren.

Hamburgs Politik war immer auf größtmögliche Freiheit ihres Handels und politische Unabhängigkeit ausgerichtet.


Hamburgs Politik war immer auf größtmögliche Freiheit ihres Handels und politische Unabhängigkeit ausgerichtet. Auch heute noch ist Hamburg als Stadtstaat weitgehend selbständig und bietet dem Handel mit dem größten deutschen Seehafen gute Voraussetzungen.
Bevölkerung
Bevölkerungsentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Hamburg
Bevölkerungsentwicklung von 1871 bis 2017

Den bislang höchsten Einwohnerstand mit 1,86 Millionen erreichte Hamburg im Jahre 1964.

Bevölkerung
Bevölkerungsentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Hamburg
Bevölkerungsentwicklung von 1871 bis 2017

Den bislang höchsten Einwohnerstand mit 1,86 Millionen erreichte Hamburg im Jahre 1964. Stadtflucht (Suburbanisierung) führten anschließend zu einem Bevölkerungsrückgang bis 1986 auf rund 1,6 Millionen Einwohner.
Stadtflucht (Suburbanisierung) führten anschließend zu einem Bevölkerungsrückgang bis 1986 auf rund 1,6 Millionen Einwohner. Seitdem ist die Bevölkerungszahl auf 1,81 Millionen (Dezember 2016) angestiegen. Für die kommenden Jahre (bis 2030) wird für Hamburg ein weiterer Bevölkerungsanstieg vorausgesagt, in der mittleren Projektion auf etwa 1,9 Millionen Einwohner. Für die kommenden Jahre (bis 2030) wird für Hamburg ein weiterer Bevölkerungsanstieg vorausgesagt, in der mittleren Projektion auf etwa 1,9 Millionen Einwohner. Neuerdings (2013) wird auch ein Wachstum auf über zwei Millionen Einwohner diskutiert. Neuerdings (2013) wird auch ein Wachstum auf über zwei Millionen Einwohner diskutiert.[39]

2010 und 2011 wurden in Hamburg erstmals seit Jahrzehnten wieder Geburtenüberschüsse verzeichnet. 2010 brachten Frauen in Hamburg 17.377 Kinder zur Welt, 2011 waren es 17.
377 Kinder zur Welt, 2011 waren es 17.125. Dem standen 2010 17.060 und 2011 ebenfalls 17.060 Sterbefälle gegenüber. Daraus ergab sich 2011 ein positiver Saldo von 65 Einwohnern. Außerdem sorgten 93.466 Zuzüge bei nur 81.231 Fortzügen zu einer Bevölkerungszunahme von 12. 231 Fortzügen zu einer Bevölkerungszunahme von 12.235 Einwohnern gegenüber 2010.

Die durchschnittliche Lebenserwartung lag im Zeitraum 2015/17 bei 78,5 Jahren für Männer und bei 83,2 Jahren für Frauen. Die Männer und Frauen belegen damit unter den deutschen Bundesländern jeweils Rang 5.
Die Männer und Frauen belegen damit unter den deutschen Bundesländern jeweils Rang 5.[40]
Neue Wohnungen sind in Hamburg stark nachgefragt (Foto: Marco-Polo-Terrassen in der HafenCity).
Bevölkerungsstruktur
Herkunft

Ende 2013 hatten 550.

Bevölkerungsstruktur
Herkunft

Ende 2013 hatten 550.000 Einwohner einen Migrationshintergrund (melderechtlich registrierte Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit und zugleich ausländischer Herkunft), dies sind etwa 31 Prozent aller Einwohner Hamburgs..
000 Einwohner einen Migrationshintergrund (melderechtlich registrierte Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit und zugleich ausländischer Herkunft), dies sind etwa 31 Prozent aller Einwohner Hamburgs.[41] Die Zahl an Ausländern (melderechtlich registrierte Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit) bezifferte sich Ende 2012 auf 238.000 Einwohner. Ende 2012 wurden 197. Ende 2012 wurden 197.000 Personen eingebürgert und 78.000 waren Aussiedler. Der Ausländeranteil betrug Ende 2013 13,2 Prozent.[41] Vertreten waren 183 Staatsangehörigkeiten.

Von den Einwohnern ohne deutsche Staatsangehörigkeit kamen Ende 2012 51.


Von den Einwohnern ohne deutsche Staatsangehörigkeit kamen Ende 2012 51.799 Personen aus der Türkei, 20.635 aus Polen, 11.732 aus Afghanistan und 11.081 aus dem ehemaligen Serbien und Montenegro.

Aus Mitgliedsländern der Europäischen Union kamen mehr als ein Viertel aller in Hamburg gemeldeten Ausländer..


Aus Mitgliedsländern der Europäischen Union kamen mehr als ein Viertel aller in Hamburg gemeldeten Ausländer.
Beschäftigung

2014 waren in Hamburg insgesamt 1.193.400 Menschen erwerbstätig. 339.600 davon waren bei öffentlichen und privaten Dienstleistern, 393.
600 davon waren bei öffentlichen und privaten Dienstleistern, 393.100 im Handel, Verkehr, Gastgewerbe, sowie im Informations- und Kommunikationsbereich, 304.300 im Unternehmensdienstleistungsbereich (Finanzwesen, Unternehmensdienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen), 115. 300 im Unternehmensdienstleistungsbereich (Finanzwesen, Unternehmensdienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen), 115.900 im produzierenden Gewerbe, 38.200 im Baugewerbe sowie 2.400 in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft beschäftigt.[42]
Einkommen
Einkommensstruktur in den Stadtteilen
ALG-II-Leistungs­empfänger­struktur in den Stadtteilen

2006 betrug das durchschnittliche steuerpflichtige Einkommen 35.
[42]
Einkommen
Einkommensstruktur in den Stadtteilen
ALG-II-Leistungs­empfänger­struktur in den Stadtteilen

2006 betrug das durchschnittliche steuerpflichtige Einkommen 35.887 Euro brutto jährlich. Weibliche Arbeitnehmer verdienten in Hamburg 2010 durchschnittlich rund 20 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.
Weibliche Arbeitnehmer verdienten in Hamburg 2010 durchschnittlich rund 20 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.[43] An den Flüssen und an der waldreichen Peripherie des Nordostens haben sich drei größere Gebiete etabliert, in denen die Einwohner durchschnittlich über ein besonders hohes Einkommen verfügen: in den Elbvororten im Westen, in den im Nordosten gelegenen Stadtteilen samt den Walddörfern und rund um die Außenalster bzw. [43] An den Flüssen und an der waldreichen Peripherie des Nordostens haben sich drei größere Gebiete etabliert, in denen die Einwohner durchschnittlich über ein besonders hohes Einkommen verfügen: in den Elbvororten im Westen, in den im Nordosten gelegenen Stadtteilen samt den Walddörfern und rund um die Außenalster bzw. [43] An den Flüssen und an der waldreichen Peripherie des Nordostens haben sich drei größere Gebiete etabliert, in denen die Einwohner durchschnittlich über ein besonders hohes Einkommen verfügen: in den Elbvororten im Westen, in den im Nordosten gelegenen Stadtteilen samt den Walddörfern und rund um die Außenalster bzw. nördlich von ihr im Bereich der nördlichen Stadtmitte. Hinzu kommt der im Osten liegende Stadtteil Marienthal. Die höchsten durchschnittlichen Einkünfte haben die Einwohner der Elbvororte. Nienstedten liegt mit durchschnittlich 170. Die höchsten durchschnittlichen Einkünfte haben die Einwohner der Elbvororte. Nienstedten liegt mit durchschnittlich 170.408 Euro (2007) weit vorn, gefolgt von Blankenese mit 110.108 Euro. In den Walddörfern erreichen die Einwohner in Wohldorf-Ohlstedt mit durchschnittlich 105.305 Euro (2007) die höchsten Einkommen.. In den Walddörfern erreichen die Einwohner in Wohldorf-Ohlstedt mit durchschnittlich 105.305 Euro (2007) die höchsten Einkommen. In den Stadtteilen rund um die Außenalster verfügen die Harvestehuder über 88.746 Euro (2007). Hamburg ist die Stadt mit den meisten Millionären Deutschlands.[44]

Der Gürtel der einkommensschwachen Gegenden zieht sich von Billstedt im Osten bis an die östliche Innenstadt; die Elbinsel Wilhelmsburg mit der Veddel und das südlich der Elbe gelegene Harburg; die westlichen Stadtteile Altona-Altstadt, Altona-Nord und St..
Hamburg ist die Stadt mit den meisten Millionären Deutschlands.[44]

Der Gürtel der einkommensschwachen Gegenden zieht sich von Billstedt im Osten bis an die östliche Innenstadt; die Elbinsel Wilhelmsburg mit der Veddel und das südlich der Elbe gelegene Harburg; die westlichen Stadtteile Altona-Altstadt, Altona-Nord und St..
[44]

Der Gürtel der einkommensschwachen Gegenden zieht sich von Billstedt im Osten bis an die östliche Innenstadt; die Elbinsel Wilhelmsburg mit der Veddel und das südlich der Elbe gelegene Harburg; die westlichen Stadtteile Altona-Altstadt, Altona-Nord und St. Pauli. Darüber hinaus sind die östlichen Stadtteile Dulsberg, Barmbek-Nord und Steilshoop und der westliche Stadtteil Lurup betroffen. Das geringste durchschnittliche Einkommen haben die Einwohner der auf der Elbinsel gelegenen Stadtteile Veddel, Kleiner Grasbrook und Steinwerder mit 11.
Darüber hinaus sind die östlichen Stadtteile Dulsberg, Barmbek-Nord und Steilshoop und der westliche Stadtteil Lurup betroffen. Das geringste durchschnittliche Einkommen haben die Einwohner der auf der Elbinsel gelegenen Stadtteile Veddel, Kleiner Grasbrook und Steinwerder mit 11.756 bis 15.491 Euro (2007). Danach folgt der Stadtteil Rothenburgsort mit 18. Danach folgt der Stadtteil Rothenburgsort mit 18.850 Euro. All diesen Stadtteilen ist die Nähe zum Hamburger Hafen und zu den Industrie- und Gewerbegebieten gemein. Der einkommensschwächste Stadtteil im zentralen Stadtgebiet ist Dulsberg mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 18. Der einkommensschwächste Stadtteil im zentralen Stadtgebiet ist Dulsberg mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 18.927 Euro. Der Stadtteil weist eine ältere, sehr dichte Bebauung auf.[45]
Leistungsempfänger

Die Quote der Leistungsempfänger nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (kurz SGB II), die Arbeitslosengeld II beziehen, lag hamburgweit im März 2013 bei durchschnittlich 10,3 Prozent und damit unter dem Durchschnitt des Stadtstaates Berlin und des Landes Bremen von 14,5 Prozent.
[45]
Leistungsempfänger

Die Quote der Leistungsempfänger nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (kurz SGB II), die Arbeitslosengeld II beziehen, lag hamburgweit im März 2013 bei durchschnittlich 10,3 Prozent und damit unter dem Durchschnitt des Stadtstaates Berlin und des Landes Bremen von 14,5 Prozent.
[45]
Leistungsempfänger

Die Quote der Leistungsempfänger nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (kurz SGB II), die Arbeitslosengeld II beziehen, lag hamburgweit im März 2013 bei durchschnittlich 10,3 Prozent und damit unter dem Durchschnitt des Stadtstaates Berlin und des Landes Bremen von 14,5 Prozent. In den einkommensstarken Gebieten, in den nördlichen Stadtteilen, südlichen Randgebieten und im größten Teil des Bezirks Bergedorf sind vergleichsweise wenige Leistungsempfänger registriert.
In den einkommensstarken Gebieten, in den nördlichen Stadtteilen, südlichen Randgebieten und im größten Teil des Bezirks Bergedorf sind vergleichsweise wenige Leistungsempfänger registriert. Die Quote liegt dabei teilweise bei unter einem Prozent. In den einkommensschwachen dichtbesiedelten Altbau-Stadtteilen Altona und St. Pauli sowie in Stadtteilen mit Hochhaussiedlungen wie Steilshoop, Lurup und Hausbruch liegt der Anteil der Hilfeempfänger höher. Pauli sowie in Stadtteilen mit Hochhaussiedlungen wie Steilshoop, Lurup und Hausbruch liegt der Anteil der Hilfeempfänger höher. Bei über 22 Prozent Hilfeempfänger liegen die Stadtteile, die sich im Osten von Jenfeld bis in den Süden nach Wilhelmsburg ziehen und durch Industrie und/oder Hochhaussiedlungen wie Mümmelmannsberg oder Kirchdorf Süd geprägt sind. Bei über 22 Prozent Hilfeempfänger liegen die Stadtteile, die sich im Osten von Jenfeld bis in den Süden nach Wilhelmsburg ziehen und durch Industrie und/oder Hochhaussiedlungen wie Mümmelmannsberg oder Kirchdorf Süd geprägt sind.[46]
Religionen und Weltanschauungen
Hauptkirche St. Michaelis („Michel”), historisches Wahrzeichen Hamburgs
→ Hauptartikel: Religion und Weltanschauung in Hamburg
Konfessionsstatistik

Derzeit (Stand 31.
Michaelis („Michel”), historisches Wahrzeichen Hamburgs
→ Hauptartikel: Religion und Weltanschauung in Hamburg
Konfessionsstatistik

Derzeit (Stand 31. Dezember 2018) gehören 24,9 % der Bevölkerung der evangelischen Kirche an, 9,9 % sind Mitglieder der römisch-katholischen Kirche und 65,2 % gehören einer anderen Konfession/Religion an oder sind konfessionslos[47] Ende Dezember 2017 gehörten 25,5 Prozent[48] der Bevölkerung der evangelischen Kirche an[49].
Dezember 2018) gehören 24,9 % der Bevölkerung der evangelischen Kirche an, 9,9 % sind Mitglieder der römisch-katholischen Kirche und 65,2 % gehören einer anderen Konfession/Religion an oder sind konfessionslos[47] Ende Dezember 2017 gehörten 25,5 Prozent[48] der Bevölkerung der evangelischen Kirche an[49]. Dezember 2018) gehören 24,9 % der Bevölkerung der evangelischen Kirche an, 9,9 % sind Mitglieder der römisch-katholischen Kirche und 65,2 % gehören einer anderen Konfession/Religion an oder sind konfessionslos[47] Ende Dezember 2017 gehörten 25,5 Prozent[48] der Bevölkerung der evangelischen Kirche an[49]. Gemäß der Volkszählung 2011 waren in 2011 29,8 % der Einwohner evangelisch, 9,8 % römisch-katholisch und 60,4 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Religionsgemeinschaft an. Gemäß der Volkszählung 2011 waren in 2011 29,8 % der Einwohner evangelisch, 9,8 % römisch-katholisch und 60,4 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Religionsgemeinschaft an.[50] Die Zahl der Protestanten sank in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich.[51]
Geschichte

Hamburg war seit der Reformation eine evangelisch-lutherisch geprägte Stadt..
[51]
Geschichte

Hamburg war seit der Reformation eine evangelisch-lutherisch geprägte Stadt. Der Rat der Stadt Hamburg unterzeichnete die lutherische Konkordienformel von 1577.[52]

Durch seine Stellung als wichtige Hafenstadt war es aber schon lange offen für andere Konfessionen..
[52]

Durch seine Stellung als wichtige Hafenstadt war es aber schon lange offen für andere Konfessionen. So entstand hier zum Beispiel 1834 die erste deutsche Baptistengemeinde. In Altona wurde bereits 1601 die heute noch bestehende Hamburger Mennonitengemeinde gegründet. Auch für die Apostolischen Gemeinschaften ist die Hansestadt ein wichtiger Ort.
Auch für die Apostolischen Gemeinschaften ist die Hansestadt ein wichtiger Ort. Von hier aus erfolgte die Trennung der Allgemeinen Christlichen Apostolischen Mission von den katholisch-apostolischen Gemeinden und die Entwicklung zur Neuapostolischen Kirche.. Von hier aus erfolgte die Trennung der Allgemeinen Christlichen Apostolischen Mission von den katholisch-apostolischen Gemeinden und die Entwicklung zur Neuapostolischen Kirche. Heute gibt es 16 Neuapostolische Kirchen in Hamburg,[53] ebenso ist in Hamburg der Sitz der Neuapostolischen Kirche Norddeutschland. Hamburg ist außerdem seit 1995 Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Hamburg mit seinem Zentrum im Neuen Mariendom. Hamburg ist außerdem seit 1995 Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Hamburg mit seinem Zentrum im Neuen Mariendom. Hamburg ist auch der Geburtsort der Jesus Freaks und der Flussschifferkirche, einem Kirchenschiff im Binnenhafen. Seit 1910 gibt es auch in Hamburg Jehovas Zeugen.. Seit 1910 gibt es auch in Hamburg Jehovas Zeugen.

Die jüdische Gemeinde hat in Hamburg eine lange Tradition, die seit Ende des 16. bzw. Anfang des 17. Jahrhunderts mit der Besiedelung europäischer Juden begann und über die Jahrhunderte diverse Synagogen im Hamburger Raum entstehen ließen.
Jahrhunderts mit der Besiedelung europäischer Juden begann und über die Jahrhunderte diverse Synagogen im Hamburger Raum entstehen ließen. Während der Novemberpogrome 1938 wurden die meisten Synagogen zerstört. Der 1611 gegründete Jüdischen Friedhof in Altona, auf dem sowohl von der iberischen Halbinsel eingewanderte Juden (Sepharden) als auch mittel- und osteuropäischen Juden (Aschkenasim) bestattet wurden, ist heute noch Zeugnis dieser über Jahrhunderte währenden Geschichte.. Der 1611 gegründete Jüdischen Friedhof in Altona, auf dem sowohl von der iberischen Halbinsel eingewanderte Juden (Sepharden) als auch mittel- und osteuropäischen Juden (Aschkenasim) bestattet wurden, ist heute noch Zeugnis dieser über Jahrhunderte währenden Geschichte.. Der 1611 gegründete Jüdischen Friedhof in Altona, auf dem sowohl von der iberischen Halbinsel eingewanderte Juden (Sepharden) als auch mittel- und osteuropäischen Juden (Aschkenasim) bestattet wurden, ist heute noch Zeugnis dieser über Jahrhunderte währenden Geschichte. Auf Grund seines Alters und der Anzahl an wertvollen Grabsteinen zählt der Friedhof zu den bedeutendsten jüdischen Grabstätten der Welt.[54] Die Jüdische Gemeinde Hamburg ist heute mit ca. [54] Die Jüdische Gemeinde Hamburg ist heute mit ca. 3500 Mitgliedern eine der größten jüdischen Gemeinden Deutschlands. Das Zentrum jüdischen Lebens der Stadt befindet sich rund um die Talmud Tora Schule am Grindel, im Bezirk Eimsbüttel. Das Zentrum jüdischen Lebens der Stadt befindet sich rund um die Talmud Tora Schule am Grindel, im Bezirk Eimsbüttel.

Seit den 1960er-Jahren gibt es einen bedeutenden Anteil an muslimischer Bevölkerung. Am 22. Juni 1957 wurde in Stellingen mit der Fazle-Omar-Moschee die erste Moschee Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg von der Ahmadiyya Muslim Jamaat eröffnet.
Juni 1957 wurde in Stellingen mit der Fazle-Omar-Moschee die erste Moschee Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg von der Ahmadiyya Muslim Jamaat eröffnet. Auch asiatische Religionen sind in Hamburg in zunehmendem Maße vertreten. Die Anhängerschaft des Buddhismus besteht sowohl aus asiatischen Einwanderern als auch aus deutschstämmigen Konvertiten. Die Anhängerschaft des Buddhismus besteht sowohl aus asiatischen Einwanderern als auch aus deutschstämmigen Konvertiten. Insbesondere die buddhistischen Richtungen Zen und tibetischer Buddhismus genießen eine gewisse Popularität.
Sprache und Mundarten

Bis weit ins 19..

Sprache und Mundarten

Bis weit ins 19. Jahrhundert war Niederdeutsch die allgemeine Umgangssprache in der Stadt. Dann wurde es vom Hochdeutschen, das schon seit dem 16. Jahrhundert zunehmend als Schriftsprache Verwendung fand, immer stärker zurückgedrängt und verschwand um die Mitte des 20..
Jahrhundert zunehmend als Schriftsprache Verwendung fand, immer stärker zurückgedrängt und verschwand um die Mitte des 20. Jahrhunderts schließlich weitgehend aus dem öffentlichen Gebrauch. Gegen diesen Trend veröffentlichte die Pressestelle der Bürgerschaft 1980 eine plattdeutsche Fassung der Hamburgischen Verfassung. Gegen diesen Trend veröffentlichte die Pressestelle der Bürgerschaft 1980 eine plattdeutsche Fassung der Hamburgischen Verfassung. Der niederdeutsche Einfluss bleibt jedoch auch im Hochdeutschen allgegenwärtig und manifestiert sich besonders im „Missingsch”.

Das Hamburger Platt wird aber noch von vielen Hamburgern verstanden und gesprochen sowie in Literatur, Zeitungskolumnen usw.


Das Hamburger Platt wird aber noch von vielen Hamburgern verstanden und gesprochen sowie in Literatur, Zeitungskolumnen usw. gepflegt. Dokumentiert wird es im Hamburgischen Wörterbuch sowie in einigen dialektologischen Dissertationen.
Dokumentiert wird es im Hamburgischen Wörterbuch sowie in einigen dialektologischen Dissertationen.[55] Der bekannteste Ort der Mundartpflege in Hamburg ist das Ohnsorg-Theater, das Aufführungen in niederdeutscher Sprache anbietet.

Infolge der starken Einwanderung seit den 1960er-Jahren sind in einigen Stadtteilen neben der deutschen Sprache auch andere Sprachen im öffentlichen Raum gegenwärtig Türkisch, Persisch, Paschto, Kurdisch und Albanisch in Altona, St.


Infolge der starken Einwanderung seit den 1960er-Jahren sind in einigen Stadtteilen neben der deutschen Sprache auch andere Sprachen im öffentlichen Raum gegenwärtig Türkisch, Persisch, Paschto, Kurdisch und Albanisch in Altona, St. Georg, Harburg, Veddel und Wilhelmsburg, Portugiesisch im Hafenviertel („Portugiesenviertel”) oder vor allem durch Teile der deutschstämmigen Aussiedler bzw.
Georg, Harburg, Veddel und Wilhelmsburg, Portugiesisch im Hafenviertel („Portugiesenviertel”) oder vor allem durch Teile der deutschstämmigen Aussiedler bzw. Spätaussiedler auch Russisch und Polnisch.

Nach der Studie der Universität Hamburg aus dem Jahr 2015 gehören rund 25.


Nach der Studie der Universität Hamburg aus dem Jahr 2015 gehören rund 25.000 Hamburger, also 1,4 % der dänischen Minderheit an.[56]

Rechtlichen Status nach der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen besitzen in Hamburg die Regionalsprache Niederdeutsch (gemäß Teil III der Charta) und die Minderheitensprache Romanes (gemäß Teil II der Charta).
[56]

Rechtlichen Status nach der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen besitzen in Hamburg die Regionalsprache Niederdeutsch (gemäß Teil III der Charta) und die Minderheitensprache Romanes (gemäß Teil II der Charta).
Siehe auch: Hamburger Dialekt
Persönlichkeiten

Die lange Geschichte Hamburgs weist eine große Anzahl von wichtigen Personen aus allen Bereichen auf.

Siehe auch: Hamburger Dialekt
Persönlichkeiten

Die lange Geschichte Hamburgs weist eine große Anzahl von wichtigen Personen aus allen Bereichen auf. Die Liste von Persönlichkeiten der Stadt Hamburg kann daher nur eine Auswahl ohne Bewertung bieten und steht stellvertretend für die zahllosen ungenannten Menschen, die die Stadt prägten und von ihr geprägt wurden.
Die Liste von Persönlichkeiten der Stadt Hamburg kann daher nur eine Auswahl ohne Bewertung bieten und steht stellvertretend für die zahllosen ungenannten Menschen, die die Stadt prägten und von ihr geprägt wurden.
Siehe auch: Hamburger Ehrenbürger, Hamburger Bürgermeister und Hamburger Hauptpastoren
Politik und Staat
→ Hauptartikel: Politik in Hamburg
HH Rathaus pano1.

Siehe auch: Hamburger Ehrenbürger, Hamburger Bürgermeister und Hamburger Hauptpastoren
Politik und Staat
→ Hauptartikel: Politik in Hamburg
HH Rathaus pano1.jpg
Sitz der Bürgerschaft (Parlament) und des Senats (Landesregierung): Das prächtige Hamburger Rathaus im historistischen Stil der Neorenaissance, 1897 errichtet.
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Sitz der Bürgerschaft (Parlament) und des Senats (Landesregierung): Das prächtige Hamburger Rathaus im historistischen Stil der Neorenaissance, 1897 errichtet. Der Turm ist 112 m hoch und damit eine markante Landmarke im Hamburger Stadtbild.
Plenarsaal Hamburgische Bürgerschaft IMG 6403 6404 6405 edit.

Plenarsaal Hamburgische Bürgerschaft IMG 6403 6404 6405 edit.jpg
Plenarsaal der Hamburgischen Bürgerschaft im Hamburger Rathaus
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Sitz des Hamburgischen Verfassungsgerichtes und Hanseatisches Oberlandesgericht


Staatsrecht

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist als Stadtstaat ein Land (Gliedstaat) der Bundesrepublik Deutschland und zugleich als Stadt eine Einheitsgemeinde.
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Sitz des Hamburgischen Verfassungsgerichtes und Hanseatisches Oberlandesgericht


Staatsrecht

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist als Stadtstaat ein Land (Gliedstaat) der Bundesrepublik Deutschland und zugleich als Stadt eine Einheitsgemeinde. Hamburg verfügt über eine lange Tradition als bürgerliche Stadtrepublik und ist heute gemäß der Landesverfassung ein demokratischer und sozialer Rechtsstaat.
Hamburg verfügt über eine lange Tradition als bürgerliche Stadtrepublik und ist heute gemäß der Landesverfassung ein demokratischer und sozialer Rechtsstaat. Eine Trennung von gemeindlichen und staatlichen Aufgaben erfolgt nicht. Die Staatsgewalt geht vom Volk aus, das das Landesparlament, die Hamburgische Bürgerschaft, wählt, eigene Entscheidungen durch Volksgesetzgebung einbringt und in der Verwaltung, wie in den Deputationen, mitwirkt. Eine Trennung von gemeindlichen und staatlichen Aufgaben erfolgt nicht. Die Staatsgewalt geht vom Volk aus, das das Landesparlament, die Hamburgische Bürgerschaft, wählt, eigene Entscheidungen durch Volksgesetzgebung einbringt und in der Verwaltung, wie in den Deputationen, mitwirkt.

Die Regierung des Landes ist der Senat, dessen Präsident der Erste Bürgermeister ist.
Die Staatsgewalt geht vom Volk aus, das das Landesparlament, die Hamburgische Bürgerschaft, wählt, eigene Entscheidungen durch Volksgesetzgebung einbringt und in der Verwaltung, wie in den Deputationen, mitwirkt.

Die Regierung des Landes ist der Senat, dessen Präsident der Erste Bürgermeister ist. Der Erste Bürgermeister wird seit Änderung der Verfassung 1996 direkt durch die Bürgerschaft gewählt, hat seitdem die Richtlinienkompetenz in der Politik und beruft seinen Stellvertreter (Zweiter Bürgermeister) und die übrigen Senatoren, die von der Bürgerschaft bestätigt werden müssen.
Der Erste Bürgermeister wird seit Änderung der Verfassung 1996 direkt durch die Bürgerschaft gewählt, hat seitdem die Richtlinienkompetenz in der Politik und beruft seinen Stellvertreter (Zweiter Bürgermeister) und die übrigen Senatoren, die von der Bürgerschaft bestätigt werden müssen. Jeder Senator leitet als Präses eine der Senatsbehörden, vergleichbar einem von einem Minister geleiteten Ministerium in anderen Ländern. Jeder Senator leitet als Präses eine der Senatsbehörden, vergleichbar einem von einem Minister geleiteten Ministerium in anderen Ländern.

Zu Hamburgs Verfassungsorganen zählt neben Bürgerschaft und Senat zudem noch das Hamburgische Verfassungsgericht als Landesverfassungsgericht.


Zu Hamburgs Verfassungsorganen zählt neben Bürgerschaft und Senat zudem noch das Hamburgische Verfassungsgericht als Landesverfassungsgericht.

Auf der Ebene der jeweiligen Bezirke in Hamburg wird mit den Bezirksversammlungen jeweils eine eigene Volksvertretung gewählt. Diese haben rechtlich allerdings die Stellung von Verwaltungsausschüssen, mit eingeschränkten Kompetenzen.


Auf der Ebene der jeweiligen Bezirke in Hamburg wird mit den Bezirksversammlungen jeweils eine eigene Volksvertretung gewählt. Diese haben rechtlich allerdings die Stellung von Verwaltungsausschüssen, mit eingeschränkten Kompetenzen.

Auf überregionaler Ebene hat Hamburg einen Sitz (drei Stimmen) im Bundesrat und ist mit sechs Direktmandaten der Wahlkreise Mitte, Altona, Eimsbüttel, Nord, Wandsbek und Bergedorf-Harburg sowie weiteren Abgeordneten über die Landesliste im Bundestag vertreten.


Auf überregionaler Ebene hat Hamburg einen Sitz (drei Stimmen) im Bundesrat und ist mit sechs Direktmandaten der Wahlkreise Mitte, Altona, Eimsbüttel, Nord, Wandsbek und Bergedorf-Harburg sowie weiteren Abgeordneten über die Landesliste im Bundestag vertreten. Hamburg ist Mitglied im Deutschen Städtetag und entsendet einen Vertreter in den Ausschuss der Regionen..
Hamburg ist Mitglied im Deutschen Städtetag und entsendet einen Vertreter in den Ausschuss der Regionen.

Eine Länderfusion - demgemäß ein Zusammenschluss Hamburgs mit anderen norddeutschen Ländern - wird seit Jahrzehnten unter dem Begriff Nordstaat gelegentlich ins Gespräch gebracht.


Eine Länderfusion - demgemäß ein Zusammenschluss Hamburgs mit anderen norddeutschen Ländern - wird seit Jahrzehnten unter dem Begriff Nordstaat gelegentlich ins Gespräch gebracht. Aus dieser Diskussion ist eine stärkere länderübergreifende Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, wie in der Metropolregion Hamburg oder gemeinsamer Einrichtungen, wie dem Statistikamt Nord, hervorgegangen.
Aus dieser Diskussion ist eine stärkere länderübergreifende Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, wie in der Metropolregion Hamburg oder gemeinsamer Einrichtungen, wie dem Statistikamt Nord, hervorgegangen.
Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft 2015
→ Hauptartikel: Bürgerschaftswahl in Hamburg 2015

Die Wahlen zur 21. Hamburgischen Bürgerschaft fanden am 15.
Hamburgischen Bürgerschaft fanden am 15. Februar 2015 statt. Bei diesen Wahlen verlor die SPD die absolute Mehrheit und erreichte 45,6 Prozent. Die CDU verlor - wie bei der Wahl 2011 - weiter an Zustimmung und errang nur noch 15,9 Prozent. Die CDU verlor - wie bei der Wahl 2011 - weiter an Zustimmung und errang nur noch 15,9 Prozent. Die Grünen erreichten 12,3 Prozent, die Linke 8,5 Prozent und die FDP 7,4 Prozent. Erstmals zog die AfD mit 6,1 Prozent in die Hamburgische Bürgerschaft ein und damit auch erstmals in ein Landesparlament Westdeutschlands. Erstmals zog die AfD mit 6,1 Prozent in die Hamburgische Bürgerschaft ein und damit auch erstmals in ein Landesparlament Westdeutschlands. Somit sind seit der Wahl 2015 sechs Parteien in der Bürgerschaft vertreten.

Das aufgrund eines Volksentscheides 2004 zu den Wahlen 2008 eingeführte personalisierte Verhältniswahlsystem wurde nach einem neuerlichen Volksbegehren nochmals verstärkt.


Das aufgrund eines Volksentscheides 2004 zu den Wahlen 2008 eingeführte personalisierte Verhältniswahlsystem wurde nach einem neuerlichen Volksbegehren nochmals verstärkt. Nach diesem Hamburger Wahlsystem hatte jeder Wähler zehn Stimmen: Fünf Wahlkreisstimmen für Kandidaten im Wahlkreis und fünf Landesstimmen für Kandidaten auf den Landeslisten oder für Landeslisten in ihrer Gesamtheit mit der Möglichkeit, die fünf Stimmen bei einer Person (oder Partei bei Landesliste) anzuhäufeln oder beliebig zu verteilen.
Nach diesem Hamburger Wahlsystem hatte jeder Wähler zehn Stimmen: Fünf Wahlkreisstimmen für Kandidaten im Wahlkreis und fünf Landesstimmen für Kandidaten auf den Landeslisten oder für Landeslisten in ihrer Gesamtheit mit der Möglichkeit, die fünf Stimmen bei einer Person (oder Partei bei Landesliste) anzuhäufeln oder beliebig zu verteilen. Nach diesem Hamburger Wahlsystem hatte jeder Wähler zehn Stimmen: Fünf Wahlkreisstimmen für Kandidaten im Wahlkreis und fünf Landesstimmen für Kandidaten auf den Landeslisten oder für Landeslisten in ihrer Gesamtheit mit der Möglichkeit, die fünf Stimmen bei einer Person (oder Partei bei Landesliste) anzuhäufeln oder beliebig zu verteilen. Gleiches galt für die parallel stattfindenden Wahlen zu den Bezirksversammlungen, die zukünftig zeitgleich mit der Europawahl stattfinden sollen.
← Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft 2015[57]
Ergebnis Landesliste
%
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12,3
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SPD
CDU
Grüne
Linke
FDP
AfD
Piraten
Sonst.

← Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft 2015[57]
Ergebnis Landesliste
%
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40
30
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0
45,6
15,9
12,3
8,5
7,4
6,1
1,6
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SPD
CDU
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Linke
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Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
%p
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+1,1
+2,1
+0,7
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SPD
CDU
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Piraten
Sonst.

Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
%p
8
6
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2
0
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-2,8
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+1,1
+2,1
+0,7
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SPD
CDU
Grüne
Linke
FDP
AfD
Piraten
Sonst.
Wahlergebnis zur Hamburgischen Bürgerschaft 2015[57] Partei Landeslisten-
stimmen Anteil
in Prozent Veränderung
Sitze Sitze
Gesamt
SPD 1.

Wahlergebnis zur Hamburgischen Bürgerschaft 2015[57] Partei Landeslisten-
stimmen Anteil
in Prozent Veränderung
Sitze Sitze
Gesamt
SPD 1.611.274 45,6 −4 58
CDU 561.377 15,9 −8 20
Grüne 432.713 12,3 +1 15
Linke 300.
713 12,3 +1 15
Linke 300.567 8,5 +3 11
FDP 262.157 7,4 ±0 9
AfD 214.833 6,1 +8 8
sonstige 147.176 4,2 - -
Siehe auch: Liste der Hamburger Bürgermeister
Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft 2020
→ Hauptartikel: Bürgerschaftswahl in Hamburg 2020

Die Wahl zur 22.
176 4,2 - -
Siehe auch: Liste der Hamburger Bürgermeister
Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft 2020
→ Hauptartikel: Bürgerschaftswahl in Hamburg 2020

Die Wahl zur 22. Hamburgischen Bürgerschaft fand am 23. Februar 2020 statt.
← 2015Wahl zur Bürgerschaft 20202025 →
Vorläufiges Gesamtergebnis Landesliste[58]
%
40
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10
0
39,2
24,2
11,2
9,1
5,3
4,96
1,4
1,3
3,4
SPD
Grüne
CDU
Linke
AfD
FDP
PARTEI
Volt
Sonst.

← 2015Wahl zur Bürgerschaft 20202025 →
Vorläufiges Gesamtergebnis Landesliste[58]
%
40
30
20
10
0
39,2
24,2
11,2
9,1
5,3
4,96
1,4
1,3
3,4
SPD
Grüne
CDU
Linke
AfD
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PARTEI
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Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2015
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12
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+11,9
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Grüne
CDU
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2015
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SPD
Grüne
CDU
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AfD
FDP
PARTEI
Volt
Sonst.

Die amtierende rot-grüne Regierungskoalition gewann im vorläufigen Ergebnis der Landesliste insgesamt an Zustimmung und hat erstmals auch eine Zweidrittelmehrheit.


Die amtierende rot-grüne Regierungskoalition gewann im vorläufigen Ergebnis der Landesliste insgesamt an Zustimmung und hat erstmals auch eine Zweidrittelmehrheit. Die SPD blieb dabei stärkste Kraft, verlor jedoch vier Sitze, während der bisherige Regierungspartner Bündnis 90/Die Grünen seine Mandate von 15 auf 33 erhöhte.
Die SPD blieb dabei stärkste Kraft, verlor jedoch vier Sitze, während der bisherige Regierungspartner Bündnis 90/Die Grünen seine Mandate von 15 auf 33 erhöhte.

Die CDU verlor rund ein Drittel ihres Stimmenanteils und musste mit 11,2 % ihr zweitschlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl seit Parteigründung hinnehmen.


Die CDU verlor rund ein Drittel ihres Stimmenanteils und musste mit 11,2 % ihr zweitschlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl seit Parteigründung hinnehmen.

Die Linke gewann leicht hinzu. Die AfD verlor erstmals seit ihrer Gründung 2013 im Vergleich zu einer vorangegangenen überregionalen Wahl, erreichte aber mit 5,3 % erneut die Bürgerschaft.
Die AfD verlor erstmals seit ihrer Gründung 2013 im Vergleich zu einer vorangegangenen überregionalen Wahl, erreichte aber mit 5,3 % erneut die Bürgerschaft.

Auch die FDP verlor ein gutes Drittel ihres Stimmenanteils und scheiterte nach dem vorläufigen Resultat mit 4,961 % an der Fünfprozenthürde. Die Spitzenkandidatin Anna-Elisabeth von Treuenfels-Frowein hat aber ein Direktmandat im Wahlkreises Blankenese gewonnen und wird somit in der Bürgerschaft vertreten sein.


Auch die FDP verlor ein gutes Drittel ihres Stimmenanteils und scheiterte nach dem vorläufigen Resultat mit 4,961 % an der Fünfprozenthürde. Die Spitzenkandidatin Anna-Elisabeth von Treuenfels-Frowein hat aber ein Direktmandat im Wahlkreises Blankenese gewonnen und wird somit in der Bürgerschaft vertreten sein.
Vertretungen und Konsulate
Amerikanisches Generalkonsulat, Alsterufer 27/28

Die wirtschaftliche Bedeutung Hamburgs für den Außenhandel der Bundesrepublik Deutschland („Hamburg, das Tor zur Welt”) sowie die Bedeutung als wichtiges Zentrum von Industrie, Handel und Logistik, als Sitz von ausländischen Unternehmen und mit einer Bevölkerung, in der mehr als 180 verschiedene Staatsangehörigkeiten vertreten sind, hat dazu geführt, dass Hamburg mit 100 Konsulaten (April 2010) nach New York, Frankfurt am Main und Hongkong der viertgrößte Konsularstandort weltweit ist.

Vertretungen und Konsulate
Amerikanisches Generalkonsulat, Alsterufer 27/28

Die wirtschaftliche Bedeutung Hamburgs für den Außenhandel der Bundesrepublik Deutschland („Hamburg, das Tor zur Welt”) sowie die Bedeutung als wichtiges Zentrum von Industrie, Handel und Logistik, als Sitz von ausländischen Unternehmen und mit einer Bevölkerung, in der mehr als 180 verschiedene Staatsangehörigkeiten vertreten sind, hat dazu geführt, dass Hamburg mit 100 Konsulaten (April 2010) nach New York, Frankfurt am Main und Hongkong der viertgrößte Konsularstandort weltweit ist.

Vertretungen und Konsulate
Amerikanisches Generalkonsulat, Alsterufer 27/28

Die wirtschaftliche Bedeutung Hamburgs für den Außenhandel der Bundesrepublik Deutschland („Hamburg, das Tor zur Welt”) sowie die Bedeutung als wichtiges Zentrum von Industrie, Handel und Logistik, als Sitz von ausländischen Unternehmen und mit einer Bevölkerung, in der mehr als 180 verschiedene Staatsangehörigkeiten vertreten sind, hat dazu geführt, dass Hamburg mit 100 Konsulaten (April 2010) nach New York, Frankfurt am Main und Hongkong der viertgrößte Konsularstandort weltweit ist.

Vertretungen und Konsulate
Amerikanisches Generalkonsulat, Alsterufer 27/28

Die wirtschaftliche Bedeutung Hamburgs für den Außenhandel der Bundesrepublik Deutschland („Hamburg, das Tor zur Welt”) sowie die Bedeutung als wichtiges Zentrum von Industrie, Handel und Logistik, als Sitz von ausländischen Unternehmen und mit einer Bevölkerung, in der mehr als 180 verschiedene Staatsangehörigkeiten vertreten sind, hat dazu geführt, dass Hamburg mit 100 Konsulaten (April 2010) nach New York, Frankfurt am Main und Hongkong der viertgrößte Konsularstandort weltweit ist. Über den Hafen bestanden bereits seit der Hansezeit Handelsbeziehungen zu anderen Städten und Ländern.
Über den Hafen bestanden bereits seit der Hansezeit Handelsbeziehungen zu anderen Städten und Ländern. Die ersten Vertretungen wurden von europäischen Staaten eröffnet, bevor im 18. und 19. Jahrhundert auch Staaten aus Nord- und Südamerika hinzukamen. Österreich (seit 1570) und Frankreich (1579) betreiben derzeit die am längsten ansässigen Konsulate.. Jahrhundert auch Staaten aus Nord- und Südamerika hinzukamen. Österreich (seit 1570) und Frankreich (1579) betreiben derzeit die am längsten ansässigen Konsulate. Besonders bekannt ist das Amerikanische Generalkonsulat am Alsterufer 27/28, das ursprünglich von [!!! Martin Haller ] als Doppelvilla erbaut wurde. Besonders bekannt ist das Amerikanische Generalkonsulat am Alsterufer 27/28, das ursprünglich von [!!! Martin Haller ] als Doppelvilla erbaut wurde. Es wird oft als das „Weiße Haus an der Alster” bezeichnet.[59]

Auswärtige Vertretungen Hamburgs

Hamburg seinerseits hatte ebenfalls bereits früh auswärtige Vertretungen.
[59]

Auswärtige Vertretungen Hamburgs

Hamburg seinerseits hatte ebenfalls bereits früh auswärtige Vertretungen. Dies reichte von den gemeinschaftlichen Handelskontoren der Kaufleute der Hansezeit über gemeinsame konsularische Vertretungen mit den verbliebenen Hansestädten Lübeck und Bremen. Heute besteht die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund als Landesvertretung in Berlin..
Heute besteht die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund als Landesvertretung in Berlin. Als gemeinsame Vertretung von Hamburg und Schleswig-Holstein besteht das Hanse-Office bei der Europäischen Union in Brüssel und in St. Als gemeinsame Vertretung von Hamburg und Schleswig-Holstein besteht das Hanse-Office bei der Europäischen Union in Brüssel und in St. Petersburg. Gemeinsam mit der Handelskammer Hamburg und anderen Partnern unterhält der Senat zudem die Hamburg-Vertretungen Hamburg Liaison Office in Shanghai und Hamburg Representative Office in Dubai.. Gemeinsam mit der Handelskammer Hamburg und anderen Partnern unterhält der Senat zudem die Hamburg-Vertretungen Hamburg Liaison Office in Shanghai und Hamburg Representative Office in Dubai. Zudem besteht im Ausland ein Netzwerk von ehrenamtlichen Botschaftern, den Hamburg Ambassadors, die vom Ersten Bürgermeister ernannt werden und für die Stadt werben sollen. Zudem besteht im Ausland ein Netzwerk von ehrenamtlichen Botschaftern, den Hamburg Ambassadors, die vom Ersten Bürgermeister ernannt werden und für die Stadt werben sollen.
Siehe auch: Liste der Konsulate und Handelsvertretungen in Hamburg
Städtepartnerschaften
Städtepartnerschaften Hamburgs:
Russland Sankt Petersburg in Russland, seit 1957
Frankreich Marseille in Frankreich, seit 1958
Volksrepublik China Shanghai in der VR China, seit 1986
Deutschland Dresden in Deutschland, seit 1987
Japan Osaka in Japan, seit 1989
Nicaragua León in Nicaragua, seit 1990
Tschechien Prag in Tschechien, seit 1990
Vereinigte Staaten Chicago in den USA, seit 1994
Tansania Daressalam in Tansania, seit 2010[60]

Hamburg unterhält Partnerschaften mit neun Städten, vor allem mit anderen Hafenstädten..

Siehe auch: Liste der Konsulate und Handelsvertretungen in Hamburg
Städtepartnerschaften
Städtepartnerschaften Hamburgs:
Russland Sankt Petersburg in Russland, seit 1957
Frankreich Marseille in Frankreich, seit 1958
Volksrepublik China Shanghai in der VR China, seit 1986
Deutschland Dresden in Deutschland, seit 1987
Japan Osaka in Japan, seit 1989
Nicaragua León in Nicaragua, seit 1990
Tschechien Prag in Tschechien, seit 1990
Vereinigte Staaten Chicago in den USA, seit 1994
Tansania Daressalam in Tansania, seit 2010[60]

Hamburg unterhält Partnerschaften mit neun Städten, vor allem mit anderen Hafenstädten..

Siehe auch: Liste der Konsulate und Handelsvertretungen in Hamburg
Städtepartnerschaften
Städtepartnerschaften Hamburgs:
Russland Sankt Petersburg in Russland, seit 1957
Frankreich Marseille in Frankreich, seit 1958
Volksrepublik China Shanghai in der VR China, seit 1986
Deutschland Dresden in Deutschland, seit 1987
Japan Osaka in Japan, seit 1989
Nicaragua León in Nicaragua, seit 1990
Tschechien Prag in Tschechien, seit 1990
Vereinigte Staaten Chicago in den USA, seit 1994
Tansania Daressalam in Tansania, seit 2010[60]

Hamburg unterhält Partnerschaften mit neun Städten, vor allem mit anderen Hafenstädten..

Siehe auch: Liste der Konsulate und Handelsvertretungen in Hamburg
Städtepartnerschaften
Städtepartnerschaften Hamburgs:
Russland Sankt Petersburg in Russland, seit 1957
Frankreich Marseille in Frankreich, seit 1958
Volksrepublik China Shanghai in der VR China, seit 1986
Deutschland Dresden in Deutschland, seit 1987
Japan Osaka in Japan, seit 1989
Nicaragua León in Nicaragua, seit 1990
Tschechien Prag in Tschechien, seit 1990
Vereinigte Staaten Chicago in den USA, seit 1994
Tansania Daressalam in Tansania, seit 2010[60]

Hamburg unterhält Partnerschaften mit neun Städten, vor allem mit anderen Hafenstädten.[61]

Der erste - mündliche - Partnerschaftsvertrag wurde 1957 mit Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg, Russland, geschlossen. Der Hamburger Senat war gegen den Willen des Auswärtigen Amtes einer Einladung in die Sowjetunion gefolgt.
Der Hamburger Senat war gegen den Willen des Auswärtigen Amtes einer Einladung in die Sowjetunion gefolgt. Die Partnerschaft ist die älteste zwischen einer deutschen und einer damals sowjetischen Stadt. Seit 1981 gibt es „Hamburg-Tage” in Leningrad.. Seit 1981 gibt es „Hamburg-Tage” in Leningrad. Die Partnerschaft umfasst seit 1990 auch finanzielle Unterstützung in sozialen Angelegenheiten. Im Krisenwinter von 1990/1991 halfen Hamburger Bürger mit 400.000 Hilfspaketen gegen den Hunger in Sankt Petersburg. 000 Hilfspaketen gegen den Hunger in Sankt Petersburg. Es gibt einen Austausch von Schülern, Sportlern, Wissenschaftlern und Künstlern.[62]

Im Rahmen der Deutsch-französischen Freundschaft wurde 1958 die Partnerschaft mit Marseille besiegelt.
[62]

Im Rahmen der Deutsch-französischen Freundschaft wurde 1958 die Partnerschaft mit Marseille besiegelt. Sie ist geprägt durch den Austausch auf wirtschaftlicher Ebene, Schüler- und Jugendaustausch. Hamburg hat ähnliche Problemstellungen wie die Partnerstadt Marseille. Dies betrifft den Hafen, Hafenausbau, die Entwicklung von alten Hafenflächen, die Architekturen der HafenCity in Hamburg und der Euroméditerrané in Marseille sowie die Integration von Zuwanderern.
Dies betrifft den Hafen, Hafenausbau, die Entwicklung von alten Hafenflächen, die Architekturen der HafenCity in Hamburg und der Euroméditerrané in Marseille sowie die Integration von Zuwanderern.[63][64] Zwischen der Schulbehörde Hamburg und der Académie d'Aix-Marseille besteht eine institutionelle Partnerschaft über die Zusammenarbeit beim Schüleraustausch und bei der Lehrerbildung. Dies betrifft den Hafen, Hafenausbau, die Entwicklung von alten Hafenflächen, die Architekturen der HafenCity in Hamburg und der Euroméditerrané in Marseille sowie die Integration von Zuwanderern.[63][64] Zwischen der Schulbehörde Hamburg und der Académie d'Aix-Marseille besteht eine institutionelle Partnerschaft über die Zusammenarbeit beim Schüleraustausch und bei der Lehrerbildung.[65] Die Zusammenarbeit wird um das Projekt der Digitalisierung und der Verringerung von Emissionen erweitert. [65] Die Zusammenarbeit wird um das Projekt der Digitalisierung und der Verringerung von Emissionen erweitert. Es gibt eine Kooperationsvereinbarung zwischen HafenCity GmbH und Euroméditerrannée.[66]

Die 1986 begonnene Partnerschaft mit Shanghai, Volksrepublik China, wurde 1989 nach den Massaker auf dem Platz am Tor des Himmlischen Friedens eingefroren.
[66]

Die 1986 begonnene Partnerschaft mit Shanghai, Volksrepublik China, wurde 1989 nach den Massaker auf dem Platz am Tor des Himmlischen Friedens eingefroren. Der Austausch in kulturellen und wirtschaftlichen Bereichen bestand jedoch weiter.
Der Austausch in kulturellen und wirtschaftlichen Bereichen bestand jedoch weiter. Hamburg und China haben seit Jahrhunderten gute Handelsbeziehungen. Alle zwei Jahre im Herbst findet in Hamburg die dreiwöchige Veranstaltungsreihe „China Time” mit Vorträgen, Konzerten und Ausstellungen statt. Alle zwei Jahre im Herbst findet in Hamburg die dreiwöchige Veranstaltungsreihe „China Time” mit Vorträgen, Konzerten und Ausstellungen statt. Themen sind Kunst, Kultur, Bildung, Wirtschaft, Recht, Politik, Gesundheit, Bewegungskunst und Heilwissen.[67] Die Städtepartnerschaft beinhaltet insbesondere auch die Partnerschaft zu Shanghais seit 2003 im Bau befindlichen Hafenstadt Lingang New City. [67] Die Städtepartnerschaft beinhaltet insbesondere auch die Partnerschaft zu Shanghais seit 2003 im Bau befindlichen Hafenstadt Lingang New City.

Am 14. Dezember 1987 wurde die Partnerschaft mit der Elbstadt Dresden, damals Deutsche Demokratische Republik, in Dresden und am 16.
Dezember 1987 wurde die Partnerschaft mit der Elbstadt Dresden, damals Deutsche Demokratische Republik, in Dresden und am 16. Dezember 1987 in Hamburg unterzeichnet. Sie war durch Gespräche zwischen Dohnanyi und Erich Honecker bei der 750-Jahr-Feier in Ost-Berlin vereinbart worden. Nach der Wiedervereinigung wurde 1990 ein „Beauftragter der Freien und Hansestadt Hamburg in Dresden und Sachsen” ernannt. Sie war durch Gespräche zwischen Dohnanyi und Erich Honecker bei der 750-Jahr-Feier in Ost-Berlin vereinbart worden. Nach der Wiedervereinigung wurde 1990 ein „Beauftragter der Freien und Hansestadt Hamburg in Dresden und Sachsen” ernannt. Ab 1991 half Hamburg bei der Strukturierung der Dresdener Verwaltung. Im Jahr 2002 half Hamburg der Stadt Dresden bei der Bewältigung der Folgen der Elbflut. Im Jahr 2002 half Hamburg der Stadt Dresden bei der Bewältigung der Folgen der Elbflut.[68] Schwerpunkt ist der regelmäßige Austausch in der Kunstszene und die Reinhaltung der Elbe.[64] Hamburg und Dresden führen beide seit den frühen Nachkriegsjahren eine Partnerschaft mit Sankt Petersburg. [64] Hamburg und Dresden führen beide seit den frühen Nachkriegsjahren eine Partnerschaft mit Sankt Petersburg.

Die Partnerschaft mit Osaka, Japan, wurde 1989 geschlossen, nachdem der Senat seine bisherige außenpolitische Haltung aufgegeben und eine Orientierung in sogenannten Schwerpunktregionen beschlossen hatte.


Die Partnerschaft mit Osaka, Japan, wurde 1989 geschlossen, nachdem der Senat seine bisherige außenpolitische Haltung aufgegeben und eine Orientierung in sogenannten Schwerpunktregionen beschlossen hatte. Höhepunkt der Partnerschaft war die Eröffnung des japanischen Gartens in Planten un Blomen. Zu León in Nicaragua besteht seit 1990 eine Partnerschaft, die hauptsächlich von Hamburger Entwicklungshilfe geprägt ist.
Zu León in Nicaragua besteht seit 1990 eine Partnerschaft, die hauptsächlich von Hamburger Entwicklungshilfe geprägt ist.

Am 19. April 1990 wurde in Hamburg im Rahmen der Ost-West-Annäherung eine Partnerschaft mit der damaligen tschechoslowakischen, heute tschechischen Hauptstadt Prag zwischen dem Ersten Bürgermeister von Hamburg Henning Voscherau und Prags Primátor Jaroslav Korán geschlossen.
April 1990 wurde in Hamburg im Rahmen der Ost-West-Annäherung eine Partnerschaft mit der damaligen tschechoslowakischen, heute tschechischen Hauptstadt Prag zwischen dem Ersten Bürgermeister von Hamburg Henning Voscherau und Prags Primátor Jaroslav Korán geschlossen. Moldau und Elbe verbinden Prag und Hamburg.. Moldau und Elbe verbinden Prag und Hamburg. Im Dezember 2012 half Hamburg bei der Bewältigung der Folgen des Moldau-Hochwassers.[69] Die Städtepartnerschaft konzentriert sich auf Verwaltung, Infrastruktur, kulturellen Austausch, Schüleraustausch und Wirtschaftsforen. [69] Die Städtepartnerschaft konzentriert sich auf Verwaltung, Infrastruktur, kulturellen Austausch, Schüleraustausch und Wirtschaftsforen.[64]

Auf Initiative Chicagos besteht seit 1994 eine weitere Städtepartnerschaft. Gründe waren die große Zahl von in Chicago lebenden Nachfahren deutscher Auswanderer des neunzehnten Jahrhunderts und ein großes Interesse Hamburger Schulen an einer deutsch-amerikanischen Partnerschaft.
Gründe waren die große Zahl von in Chicago lebenden Nachfahren deutscher Auswanderer des neunzehnten Jahrhunderts und ein großes Interesse Hamburger Schulen an einer deutsch-amerikanischen Partnerschaft. Im Juni 2010 wurde die Städtepartnerschaft mit Daressalam in Tansania durch die Hamburger Bürgerschaft bestätigt und am 1. Im Juni 2010 wurde die Städtepartnerschaft mit Daressalam in Tansania durch die Hamburger Bürgerschaft bestätigt und am 1. Juli durch den Hamburger Bürgermeister und den Bürgermeister Daressalams besiegelt.

Weitere Verträge oder Partnerschaften

Der Hamburger Hafen nimmt in Bezug auf Partnerschaften eine Sonderstellung ein.


Weitere Verträge oder Partnerschaften

Der Hamburger Hafen nimmt in Bezug auf Partnerschaften eine Sonderstellung ein. Mit einigen der Häfen zu denen Hamburgs Hafen in Verbindung steht, wurden Hafenpartnerschaften zum regelmäßigen fachlichen Wissensaustausch begründet.
Mit einigen der Häfen zu denen Hamburgs Hafen in Verbindung steht, wurden Hafenpartnerschaften zum regelmäßigen fachlichen Wissensaustausch begründet. Seit 1992 besteht die erste Partnerschaft mit dem Hafen von Yokohama (Japan). Es folgten Hafenpartnerschaften mit Kaohsiung (auf Taiwan), dem Hafen von Shanghai (China; 2004), Montevideo (Uruguay), Dar es Salaam (Tansania), Shenzhen (China), Busan (Südkorea; 2010), Halifax (Kanada, 2014) und als jüngste Hafenpartnerschaften 2015 die Häfen von Göteborg (Schweden) und Bronka/St. Es folgten Hafenpartnerschaften mit Kaohsiung (auf Taiwan), dem Hafen von Shanghai (China; 2004), Montevideo (Uruguay), Dar es Salaam (Tansania), Shenzhen (China), Busan (Südkorea; 2010), Halifax (Kanada, 2014) und als jüngste Hafenpartnerschaften 2015 die Häfen von Göteborg (Schweden) und Bronka/St. Petersburg (Russland). Petersburg (Russland).[70][71]

Zudem existieren unabhängige Bezirkspatenschaften. So unterhält der Bezirk Hamburg-Mitte offizielle Beziehungen zu Shanghais innerem Stadtbezirk Hongkou (seit 2007), der Bezirk Eimsbüttel zur Stadt Warna (Bulgarien; seit 2003) sowie der Bezirk Wandsbek mit Londons Bezirk Waltham Forest (früher Leyton; seit 1949).
So unterhält der Bezirk Hamburg-Mitte offizielle Beziehungen zu Shanghais innerem Stadtbezirk Hongkou (seit 2007), der Bezirk Eimsbüttel zur Stadt Warna (Bulgarien; seit 2003) sowie der Bezirk Wandsbek mit Londons Bezirk Waltham Forest (früher Leyton; seit 1949).[72] Bereits aus dem Jahr 1281 stammt ein Beistands- und Partnerschaftsabkommen mit Wöhrden im heutigen Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. [72] Bereits aus dem Jahr 1281 stammt ein Beistands- und Partnerschaftsabkommen mit Wöhrden im heutigen Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Dieses wurde vom Hamburger Senat im Juli 2007 offiziell erneuert, zählt aber nicht zu den Städtepartnerschaften im modernen Sinne. Dieses wurde vom Hamburger Senat im Juli 2007 offiziell erneuert, zählt aber nicht zu den Städtepartnerschaften im modernen Sinne.[73]

Hamburg ist seit Juni 2019 Teil des Fab-City-Netzwerks, deren Mitglieder bis 2054 alle Konsumgüter selbst herstellen wollen.[74] Damit soll das urbane Wirkungsprinzip des „Product-In, Trash-Out” durch offene Dokumentation und lokale Produktion ersetzt werden.
[74] Damit soll das urbane Wirkungsprinzip des „Product-In, Trash-Out” durch offene Dokumentation und lokale Produktion ersetzt werden.[75]
Hoheitszeichen
Großes Staatswappen Kleines Staatswappen Frei verwendbares Wappenzeichen Senatsflagge Landesflagge Admiralitätswappen Admiralitätsflagge Logo
Großes
Staatswappen Kleines
Staatswappen Frei verwendbares
Wappenzeichen Staatsflagge,
Flagge des Senats Landesflagge Admiralitätswappen Admiralitätsflagge Logo

Hamburg hat drei Wappen, drei Flaggen, ein Wappenzeichen, ein Logo und einen Stander.
[75]
Hoheitszeichen
Großes Staatswappen Kleines Staatswappen Frei verwendbares Wappenzeichen Senatsflagge Landesflagge Admiralitätswappen Admiralitätsflagge Logo
Großes
Staatswappen Kleines
Staatswappen Frei verwendbares
Wappenzeichen Staatsflagge,
Flagge des Senats Landesflagge Admiralitätswappen Admiralitätsflagge Logo

Hamburg hat drei Wappen, drei Flaggen, ein Wappenzeichen, ein Logo und einen Stander.
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Hoheitszeichen
Großes Staatswappen Kleines Staatswappen Frei verwendbares Wappenzeichen Senatsflagge Landesflagge Admiralitätswappen Admiralitätsflagge Logo
Großes
Staatswappen Kleines
Staatswappen Frei verwendbares
Wappenzeichen Staatsflagge,
Flagge des Senats Landesflagge Admiralitätswappen Admiralitätsflagge Logo

Hamburg hat drei Wappen, drei Flaggen, ein Wappenzeichen, ein Logo und einen Stander. Die Landesflagge und das Wappenzeichen dürfen von den Bürgern frei verwendet werden, die Verwendung der weiteren Hoheitszeichen ist dem Staat vorbehalten.
Die Landesflagge und das Wappenzeichen dürfen von den Bürgern frei verwendet werden, die Verwendung der weiteren Hoheitszeichen ist dem Staat vorbehalten. In der Landesverfassung sind die Gestalt von Wappen und Flagge sowie die Landesfarben weiß-rot geregelt.[76] Letztere entsprechen den traditionellen Farben der Hanse. [76] Letztere entsprechen den traditionellen Farben der Hanse.
Wappen, Logo, Wappenzeichen

Das kleine Staatswappen zeigt eine weiße (bzw. silberne) Burg in rotem Schild und geht auf die Stadtsiegel des 12. und 13..
silberne) Burg in rotem Schild und geht auf die Stadtsiegel des 12. und 13. Jahrhunderts zurück. Der mittlere Turm, auf dem ein Kreuz steht, wird als Hinweis auf den Sitz eines Bischofs und als Darstellung des mittelalterlichen Mariendoms gedeutet, welcher der Schutzpatronin der Stadt geweiht war und von der auch die „Mariensterne” über den Seitentürmen ihren Namen haben sollen. Der mittlere Turm, auf dem ein Kreuz steht, wird als Hinweis auf den Sitz eines Bischofs und als Darstellung des mittelalterlichen Mariendoms gedeutet, welcher der Schutzpatronin der Stadt geweiht war und von der auch die „Mariensterne” über den Seitentürmen ihren Namen haben sollen. Die Gestaltung der Burg variierte im Laufe der Zeit erheblich. Das Tor war mal geöffnet, mit Fallgitter versehen oder als Ausdruck einer wehrhaften Stadt und der Unabhängigkeit gegenüber anderen Landesherren geschlossen. Das Tor war mal geöffnet, mit Fallgitter versehen oder als Ausdruck einer wehrhaften Stadt und der Unabhängigkeit gegenüber anderen Landesherren geschlossen. Seit 1835 besteht das Wappen mit geringen Änderungen in seiner heutigen Form. Das von Senat und Bürgerschaft verwendete große Staatswappen[77] mit Helm, Helmzier und Löwen als Schildhalter entstand im 16. Seit 1835 besteht das Wappen mit geringen Änderungen in seiner heutigen Form. Das von Senat und Bürgerschaft verwendete große Staatswappen[77] mit Helm, Helmzier und Löwen als Schildhalter entstand im 16. Jahrhundert. Ursprünglich wurde die Burg, entsprechend der Backstein-Bauweise in Hamburg, rot und der Fond weiß dargestellt. Ursprünglich wurde die Burg, entsprechend der Backstein-Bauweise in Hamburg, rot und der Fond weiß dargestellt. Dies wurde beim 1998 vom Designer Peter Schmidt entworfenen Hamburg-Logo wieder aufgenommen. Die Welle symbolisiert darin die Dynamik und Bedeutsamkeit des Hafens, während das offene Tor der roten Burg auf Hamburgs Weltoffenheit hindeutet. Die Welle symbolisiert darin die Dynamik und Bedeutsamkeit des Hafens, während das offene Tor der roten Burg auf Hamburgs Weltoffenheit hindeutet.[77] Mit dem eigens entwickelten Hamburg-Symbol erfüllte der Senat den Wunsch der Bürger nach einem von jedem verwendbaren Wappenzeichen, als Ausdruck der Zugehörigkeit oder Verbundenheit zu Hamburg.. [77] Mit dem eigens entwickelten Hamburg-Symbol erfüllte der Senat den Wunsch der Bürger nach einem von jedem verwendbaren Wappenzeichen, als Ausdruck der Zugehörigkeit oder Verbundenheit zu Hamburg.
Flaggen und Admiralität

Die Landesflagge zeigt die Wappen-Burg auf rotem Grund. Mit dem ältesten derartigen Gesetz regelte Hamburg die Flaggenführung auf Schiffen seit 1270.
Mit dem ältesten derartigen Gesetz regelte Hamburg die Flaggenführung auf Schiffen seit 1270. Zunächst ist es eine rote Flagge auf die später das Wappen gesetzt wird. Aufgrund zunehmender Uneinheitlichkeit von Farben und Burg wird die genaue Gestaltung vom Senat 1751 und nochmals 1834 mit durchgreifenderem Erfolg festgelegt. Aufgrund zunehmender Uneinheitlichkeit von Farben und Burg wird die genaue Gestaltung vom Senat 1751 und nochmals 1834 mit durchgreifenderem Erfolg festgelegt. Die Gestaltung der Burg folgt seit 1860 der Wappen-Darstellung. Die Staatsflagge ist dem Senat vorbehalten. Die Staatsflagge ist dem Senat vorbehalten. Sie zeigt das große Wappen mit weißer Umrahmung auf rotem Grund und wurde 1897 geschaffen. Eine schwarz-rot-golden unterlegte Staatsflagge bildet den Stander, der vom Ersten Bürgermeister und dem Bürgerschaftspräsidenten bei Staatsbesuchen am Fahrzeug geführt wird. Eine schwarz-rot-golden unterlegte Staatsflagge bildet den Stander, der vom Ersten Bürgermeister und dem Bürgerschaftspräsidenten bei Staatsbesuchen am Fahrzeug geführt wird.[77]

Ein Wappen der Admiralität, die Wappen-Burg mit darunter gelegtem Anker, besteht seit 1642 und wird von staatlichen Wasserfahrzeugen geführt.
[77]

Ein Wappen der Admiralität, die Wappen-Burg mit darunter gelegtem Anker, besteht seit 1642 und wird von staatlichen Wasserfahrzeugen geführt. Ebenso tragen diese die Admiralitätsflagge, die das Wappen auf rotem Grund zeigt, als Bugflagge (Gösch). Sie wird sonst ausschließlich von Behörden verwendet, die der Seeschifffahrt dienen.
Sie wird sonst ausschließlich von Behörden verwendet, die der Seeschifffahrt dienen.[77]
Siehe auch: Landeswappen Hamburgs, Liste der Flaggen deutscher Länder und Liste der Wappen in Deutschland
Hymne, Stadtname, Stadtpatrone, Wahlsprüche

Die bei offiziellen Anlässen verwendete, aber nicht rechtlich festgeschriebene Landeshymne Hamburgs ist Stadt Hamburg an der Elbe Auen.
[77]
Siehe auch: Landeswappen Hamburgs, Liste der Flaggen deutscher Länder und Liste der Wappen in Deutschland
Hymne, Stadtname, Stadtpatrone, Wahlsprüche

Die bei offiziellen Anlässen verwendete, aber nicht rechtlich festgeschriebene Landeshymne Hamburgs ist Stadt Hamburg an der Elbe Auen. Das 1828 entstandene Lied wird auch Hammonia genannt, eine neulateinische Form des Stadtnamens (eigentlich Hamburgum).
Das 1828 entstandene Lied wird auch Hammonia genannt, eine neulateinische Form des Stadtnamens (eigentlich Hamburgum). 1370 wird in einem Schreiben der Stadtname erstmals fälschlich als Burg bzw. Stadt des Hammon (= römischer Gott Jupiter) bezeichnet. Tatsächlich leitet sich der Name Hamburg - ausgehend von der Hammaburg im 9.. Tatsächlich leitet sich der Name Hamburg - ausgehend von der Hammaburg im 9. Jahrhundert - vom altsächsischen Wort hamme/ham, für ein in die Marsch vorspringendes erhöhtes (auch bewaldetes) Gelände am Ufer von Fluss oder Sumpf ab. Die Bezeichnung Hammonia, als Name der Schutzgöttin der Stadt, geht auf eine 1710 erschaffene Kantate von Barthold Heinrich Brockes[78] zurück und wird nachfolgend auch häufig als bildliche Allegorie, in Form einer Frauengestalt dargestellt, die die Stadt repräsentiert. Die Bezeichnung Hammonia, als Name der Schutzgöttin der Stadt, geht auf eine 1710 erschaffene Kantate von Barthold Heinrich Brockes[78] zurück und wird nachfolgend auch häufig als bildliche Allegorie, in Form einer Frauengestalt dargestellt, die die Stadt repräsentiert. Die Bezeichnung Hammonia, als Name der Schutzgöttin der Stadt, geht auf eine 1710 erschaffene Kantate von Barthold Heinrich Brockes[78] zurück und wird nachfolgend auch häufig als bildliche Allegorie, in Form einer Frauengestalt dargestellt, die die Stadt repräsentiert. Stadtpatronin der Zeit vor der Reformation ist hingegen Maria, der auch der ehemalige Hamburger Mariendom geweiht war.

Der lateinische Inschrift über dem Portal des Rathauses: „Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas” (sinngemäß: „Die Freiheit, die die Alten erwarben, möge die Nachwelt würdig zu erhalten sich bemühen”) wird auch als Wahlspruch der Stadt angesehen, ist als solcher jedoch nicht verankert.


Der lateinische Inschrift über dem Portal des Rathauses: „Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas” (sinngemäß: „Die Freiheit, die die Alten erwarben, möge die Nachwelt würdig zu erhalten sich bemühen”) wird auch als Wahlspruch der Stadt angesehen, ist als solcher jedoch nicht verankert.


Der lateinische Inschrift über dem Portal des Rathauses: „Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas” (sinngemäß: „Die Freiheit, die die Alten erwarben, möge die Nachwelt würdig zu erhalten sich bemühen”) wird auch als Wahlspruch der Stadt angesehen, ist als solcher jedoch nicht verankert. Er war bereits an zwei früheren Stadttoren und im mittelalterlichen alten Rathaus zu lesen und weist auf das Selbstbewusstsein eines Stadtstaates hin, der als reichsunmittelbare Freie Reichsstadt jedwede Fürstenherrschaft abgestreift hat.
Er war bereits an zwei früheren Stadttoren und im mittelalterlichen alten Rathaus zu lesen und weist auf das Selbstbewusstsein eines Stadtstaates hin, der als reichsunmittelbare Freie Reichsstadt jedwede Fürstenherrschaft abgestreift hat.[79] Am Sitz von Parlament und Landesregierung wird er heute auch im Hinblick auf die errungene freiheitlich Demokratie und die republikanische Tradition der Stadt gedeutet. [79] Am Sitz von Parlament und Landesregierung wird er heute auch im Hinblick auf die errungene freiheitlich Demokratie und die republikanische Tradition der Stadt gedeutet. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts trägt die Stadt auch offiziell den Beinamen Freie Stadt, als ehemals völlig souveräner Staat und heutiges Bundesland. Jahrhunderts trägt die Stadt auch offiziell den Beinamen Freie Stadt, als ehemals völlig souveräner Staat und heutiges Bundesland. In gleicher Zeit wurde der bereits zuvor verwendete Zusatz Hansestadt, wie auch in den beiden anderen gemeinsamen Erben der Hanse, der Schwesterstädte Bremen und Lübeck, Teil des Staatstitels. In gleicher Zeit wurde der bereits zuvor verwendete Zusatz Hansestadt, wie auch in den beiden anderen gemeinsamen Erben der Hanse, der Schwesterstädte Bremen und Lübeck, Teil des Staatstitels.

Der Ausspruch „Hamburg - Das Tor zur Welt” oder „Deutschlands Tor zur Welt” besitzt seit langem eine hohe Bekanntheit, im Gegensatz zu anderen kurzfristigen Beinamen oder Sprüchen der Stadtwerbung.


Der Ausspruch „Hamburg - Das Tor zur Welt” oder „Deutschlands Tor zur Welt” besitzt seit langem eine hohe Bekanntheit, im Gegensatz zu anderen kurzfristigen Beinamen oder Sprüchen der Stadtwerbung. Er tauchte erstmals nach dem Beitritt Hamburgs zum deutschen Zollgebiet (1888) auf, einer Zeit, in der sich Hamburg zu einem der führenden Welthäfen entwickelte.
Er tauchte erstmals nach dem Beitritt Hamburgs zum deutschen Zollgebiet (1888) auf, einer Zeit, in der sich Hamburg zu einem der führenden Welthäfen entwickelte.[80] In der Präambel der 1952 verabschiedeten Landesverfassung bezeichnet Hamburg sich selbst als „Welthafenstadt”, die „eine ihr durch Geschichte und Lage zugewiesene, besondere Aufgabe gegenüber dem deutschen Volke zu erfüllen [hat]. [80] In der Präambel der 1952 verabschiedeten Landesverfassung bezeichnet Hamburg sich selbst als „Welthafenstadt”, die „eine ihr durch Geschichte und Lage zugewiesene, besondere Aufgabe gegenüber dem deutschen Volke zu erfüllen [hat]. Sie will im Geiste des Friedens eine Mittlerin zwischen allen Erdteilen und Völkern der Welt sein.”
Auszeichnungen

Zurückgehend auf das Hamburger Stadtrecht des 13..

Auszeichnungen

Zurückgehend auf das Hamburger Stadtrecht des 13. Jahrhunderts dürfen Hanseaten keine Auszeichnungen „fremder Herren” annehmen. An diese Tradition hält man sich in der Regel bis heute und sie ist insbesondere bei Bediensteten des Staates vorgeschrieben.
An diese Tradition hält man sich in der Regel bis heute und sie ist insbesondere bei Bediensteten des Staates vorgeschrieben. So lehnte der Hamburger Senator und Bundeskanzler Helmut Schmidt mehrfach die Annahme des Bundesverdienstordens ab.

Da Hamburg auch selbst keine Orden vergibt, ehrt der Senat seit 1813 Persönlichkeiten mit der Ehrenbürgerwürde als wichtigster Auszeichnung (siehe: Liste Hamburger Ehrenbürger).


Da Hamburg auch selbst keine Orden vergibt, ehrt der Senat seit 1813 Persönlichkeiten mit der Ehrenbürgerwürde als wichtigster Auszeichnung (siehe: Liste Hamburger Ehrenbürger).[81] Daneben bestehen eine Reihe weiterer Auszeichnungen, Medaillen, Ehrentitel und Kulturpreise der Stadt und die Vergabe der traditionellen Portugaleser-Münzen (weitere Preise: Bürgermeister-Stolten-Medaille, Biermann-Ratjen-Medaille, Lessing-Preis, Bach-Preis, Lichtwark-Preis, Fritz-Schumacher-Preis, Hubert-Fichte-Preis, Edwin-Scharff-Preis, Aby-M.
[81] Daneben bestehen eine Reihe weiterer Auszeichnungen, Medaillen, Ehrentitel und Kulturpreise der Stadt und die Vergabe der traditionellen Portugaleser-Münzen (weitere Preise: Bürgermeister-Stolten-Medaille, Biermann-Ratjen-Medaille, Lessing-Preis, Bach-Preis, Lichtwark-Preis, Fritz-Schumacher-Preis, Hubert-Fichte-Preis, Edwin-Scharff-Preis, Aby-M. [81] Daneben bestehen eine Reihe weiterer Auszeichnungen, Medaillen, Ehrentitel und Kulturpreise der Stadt und die Vergabe der traditionellen Portugaleser-Münzen (weitere Preise: Bürgermeister-Stolten-Medaille, Biermann-Ratjen-Medaille, Lessing-Preis, Bach-Preis, Lichtwark-Preis, Fritz-Schumacher-Preis, Hubert-Fichte-Preis, Edwin-Scharff-Preis, Aby-M.-Warburg-Preis, Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes).[82] Darüber hinaus werden von anderen Hamburger Institutionen oder Stiftungen weitere Auszeichnungen und Preise vergeben. [82] Darüber hinaus werden von anderen Hamburger Institutionen oder Stiftungen weitere Auszeichnungen und Preise vergeben.
→ Hauptartikel: Liste staatlicher Hamburger Auszeichnungen
Webauftritt

Der Webauftritt der Stadt Hamburg (hamburg.de) bietet mit Hotelangeboten, Veranstaltungsankündigungen, Jobinformationen und weiteren Informationen ein breites Angebot.
de) bietet mit Hotelangeboten, Veranstaltungsankündigungen, Jobinformationen und weiteren Informationen ein breites Angebot. Die Stadt Hamburg ist mit 87 Prozent an dem Portal beteiligt, die Hamburger Sparkasse mit 10,5 Prozent und die Sparkasse Harburg-Buxtehude mit 2,5 Prozent. Die Stadt Hamburg ist mit 87 Prozent an dem Portal beteiligt, die Hamburger Sparkasse mit 10,5 Prozent und die Sparkasse Harburg-Buxtehude mit 2,5 Prozent.[83] Der Webauftritt hatte im Mai 2015 knapp 5,2 Millionen Besucher.[84]
Neubürger-Service

Der Hamburger Neubürger-Service (Hamburg Welcome Center) im Gebäude der Handelskammer am Alten Wall macht Neubürger, auswärtige/ausländische Unternehmen und ihre Mitarbeiter sowie qualifizierte ausländische Fachkräfte und ausländischen Studenten mit der Infrastruktur und den Behörden der Stadt vertraut.
[84]
Neubürger-Service

Der Hamburger Neubürger-Service (Hamburg Welcome Center) im Gebäude der Handelskammer am Alten Wall macht Neubürger, auswärtige/ausländische Unternehmen und ihre Mitarbeiter sowie qualifizierte ausländische Fachkräfte und ausländischen Studenten mit der Infrastruktur und den Behörden der Stadt vertraut.
[84]
Neubürger-Service

Der Hamburger Neubürger-Service (Hamburg Welcome Center) im Gebäude der Handelskammer am Alten Wall macht Neubürger, auswärtige/ausländische Unternehmen und ihre Mitarbeiter sowie qualifizierte ausländische Fachkräfte und ausländischen Studenten mit der Infrastruktur und den Behörden der Stadt vertraut.[85]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
→ Hauptartikel: Kultur in Hamburg
Aussicht auf die Stadt Hamburg vom Turm Sankt Michaelis („Michel”, September 2013)

Hamburg hat über 60 Theater, über 100 Musikclubs, etwa 60 Museen, rund 280 Musikverlage und 200 Tonträger-Unternehmen.
[85]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
→ Hauptartikel: Kultur in Hamburg
Aussicht auf die Stadt Hamburg vom Turm Sankt Michaelis („Michel”, September 2013)

Hamburg hat über 60 Theater, über 100 Musikclubs, etwa 60 Museen, rund 280 Musikverlage und 200 Tonträger-Unternehmen. Außerdem leben und arbeiten in Hamburg mehr als 10.000 selbstständige Künstler..
000 selbstständige Künstler.[86] Es gibt fast 30 Kinos und Programmkinos. Über 10,3 Millionen Besucher zählte 2006 die Hamburger Kulturbehörde alleine für Veranstaltungen, die öffentlich gefördert wurden.[86] 4,2 Millionen Besucher zählten die Theaterbühnen der Stadt in der Saison 2005/2006. [86] 4,2 Millionen Besucher zählten die Theaterbühnen der Stadt in der Saison 2005/2006. Hamburg ist mit 2383 Theaterbesuchern je 1000 Einwohner führend in Deutschland und liegt selbst nach Abzug der Musicalbesucher vor den nachfolgenden Ländern Bremen (921) und Berlin (907). Hamburg ist mit 2383 Theaterbesuchern je 1000 Einwohner führend in Deutschland und liegt selbst nach Abzug der Musicalbesucher vor den nachfolgenden Ländern Bremen (921) und Berlin (907).[87]

Zudem sind in Hamburg einige Sehenswürdigkeiten von überregionaler Bedeutung beheimatet. In einer weltweiten Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus wurden 2017 erneut zahlreiche Hamburg Sehenswürdigkeiten unter die Top 100 in Deutschland gewählt, darunter das Miniatur Wunderland auf Platz 1.
In einer weltweiten Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus wurden 2017 erneut zahlreiche Hamburg Sehenswürdigkeiten unter die Top 100 in Deutschland gewählt, darunter das Miniatur Wunderland auf Platz 1.
Siehe auch: Beliebteste Sehenswürdigkeiten Deutschlands (DZT)
Musicals
Theater im Hafen Hamburg - links das Theater für Das Wunder von Bern, rechts der Bau für das Musical König der Löwen

Hamburg ist - mit einigem Abstand - der weltweit drittgrößte Musicalstandort nach New York und London und zählte im Jahr 2007 zwei Millionen Musicalbesucher.

Siehe auch: Beliebteste Sehenswürdigkeiten Deutschlands (DZT)
Musicals
Theater im Hafen Hamburg - links das Theater für Das Wunder von Bern, rechts der Bau für das Musical König der Löwen

Hamburg ist - mit einigem Abstand - der weltweit drittgrößte Musicalstandort nach New York und London und zählte im Jahr 2007 zwei Millionen Musicalbesucher.

Siehe auch: Beliebteste Sehenswürdigkeiten Deutschlands (DZT)
Musicals
Theater im Hafen Hamburg - links das Theater für Das Wunder von Bern, rechts der Bau für das Musical König der Löwen

Hamburg ist - mit einigem Abstand - der weltweit drittgrößte Musicalstandort nach New York und London und zählte im Jahr 2007 zwei Millionen Musicalbesucher. Die Stage Entertainment unterhält mit dem Operettenhaus, der „Neuen Flora”, dem Theater im Hafen und dem Theater an der Elbe vier größere Musicaltheater mit einer Besucherkapazität zwischen 1400 (Operettenhaus) und 2030 (Theater im Hafen) Plätzen sowie in der Speicherstadt das „Theater Kehrwieder” (bis 320 Plätze) in dem zeitweise unter anderem Musicals, Varieté oder Kabarett dargeboten werden.
Die Stage Entertainment unterhält mit dem Operettenhaus, der „Neuen Flora”, dem Theater im Hafen und dem Theater an der Elbe vier größere Musicaltheater mit einer Besucherkapazität zwischen 1400 (Operettenhaus) und 2030 (Theater im Hafen) Plätzen sowie in der Speicherstadt das „Theater Kehrwieder” (bis 320 Plätze) in dem zeitweise unter anderem Musicals, Varieté oder Kabarett dargeboten werden. Die Stage Entertainment unterhält mit dem Operettenhaus, der „Neuen Flora”, dem Theater im Hafen und dem Theater an der Elbe vier größere Musicaltheater mit einer Besucherkapazität zwischen 1400 (Operettenhaus) und 2030 (Theater im Hafen) Plätzen sowie in der Speicherstadt das „Theater Kehrwieder” (bis 320 Plätze) in dem zeitweise unter anderem Musicals, Varieté oder Kabarett dargeboten werden. In dem alten Speicher sind ebenfalls die Stage Entertainment Studios und die Joop van den Ende Academy eingerichtet, die auf die Musicalausbildung spezialisiert ist. In dem alten Speicher sind ebenfalls die Stage Entertainment Studios und die Joop van den Ende Academy eingerichtet, die auf die Musicalausbildung spezialisiert ist. Auch die seit 1985 bestehende Stage School bildet Darsteller für diesen Bereich aus.

Hinzu kommen zahlreiche kleinere Bühnen, wie beispielsweise das St..


Hinzu kommen zahlreiche kleinere Bühnen, wie beispielsweise das St. Pauli Theater, der Delphi Showpalast oder Schmidts Tivoli und Schmidt Theater, auf denen vornehmlich eigenproduzierte Musicals und Gastaufführungen gespielt werden.
Pauli Theater, der Delphi Showpalast oder Schmidts Tivoli und Schmidt Theater, auf denen vornehmlich eigenproduzierte Musicals und Gastaufführungen gespielt werden. Gastspiele sind zudem häufig in zahlreichen anderen Häusern, wie auch den großen Staatstheatern während der sommerlichen Spielzeitpausen, oder in temporären Spielstätten zu sehen. So kehrte Ende 2010 Cats vorübergehend nach Hamburg zurück: Zum Auftakt einer Europa-Tournee gastierte das Musical für zwei Monate in einem eigens angefertigten Musical-Zelt auf dem Heiligengeistfeld. So kehrte Ende 2010 Cats vorübergehend nach Hamburg zurück: Zum Auftakt einer Europa-Tournee gastierte das Musical für zwei Monate in einem eigens angefertigten Musical-Zelt auf dem Heiligengeistfeld.[88]

Am 13.
[88]

Am 13. März 2013 feierte das vierte große Musicaltheater - nach dem Operettenhaus, Neuer Flora und Theater im Hafen - in der Hansestadt Richtfest. Das Stage Theater an der Elbe wurde im Frühjahr 2014 fertiggestellt und bietet 1.
Das Stage Theater an der Elbe wurde im Frühjahr 2014 fertiggestellt und bietet 1.850 Sitzplätze.[89] Im Stadtteil Hamburg-Hammerbrook, integriert in die bestehende Hamburger Großmarkthalle, eröffnete im März 2015 ein weiteres Musical-Theater, das Mehr! Theater, betrieben von Mehr! Entertainment. [89] Im Stadtteil Hamburg-Hammerbrook, integriert in die bestehende Hamburger Großmarkthalle, eröffnete im März 2015 ein weiteres Musical-Theater, das Mehr! Theater, betrieben von Mehr! Entertainment. Das Theater zeichnet sich durch eine besonders wandlungsfähige Bühne aus, die neben Musicals für viele unterschiedliche Veranstaltungen genutzt werden soll und bis zu 3. Das Theater zeichnet sich durch eine besonders wandlungsfähige Bühne aus, die neben Musicals für viele unterschiedliche Veranstaltungen genutzt werden soll und bis zu 3.500 Zuschauern Platz bietet.[90]

Ein Meilenstein bei der Entwicklung zur Musicalstadt war die Deutschlandpremiere von [!!! Andrew Lloyd Webbers ] Cats 1986 im umgebauten Operettenhaus, das durchgehend fünfzehn Jahre (bis 2001) gespielt wurde.
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Ein Meilenstein bei der Entwicklung zur Musicalstadt war die Deutschlandpremiere von [!!! Andrew Lloyd Webbers ] Cats 1986 im umgebauten Operettenhaus, das durchgehend fünfzehn Jahre (bis 2001) gespielt wurde. Der Mann, der mit seiner „Stella-Theater-Produktion GmbH” in der Hansestadt Hamburg den deutschen Musicalboom entfachte, hieß Friedrich Kurz. Weit mehr als 50 Millionen Zuschauer haben hier seit der Premiere von Cats im April 1986 bis heute ein Musical besucht.
Weit mehr als 50 Millionen Zuschauer haben hier seit der Premiere von Cats im April 1986 bis heute ein Musical besucht.[91] Mit dem Startenor Peter Hoffmann in der Hauptrolle produzierte Friedrich Kurz 1990 das Musical Das Phantom der Oper.. [91] Mit dem Startenor Peter Hoffmann in der Hauptrolle produzierte Friedrich Kurz 1990 das Musical Das Phantom der Oper.[91] In eigens neu erbauten Theatern folgten die Produktionen von Das Phantom der Oper, das in der Neuen Flora ab 1990 für elf Jahre gespielt wurde und Buddy, das ab 1994 über sechs Jahre im Theater im Hafen lief. [91] In eigens neu erbauten Theatern folgten die Produktionen von Das Phantom der Oper, das in der Neuen Flora ab 1990 für elf Jahre gespielt wurde und Buddy, das ab 1994 über sechs Jahre im Theater im Hafen lief. Weitere mehrjährig gespielte Musicals in den gleichen Spielstätten waren Tanz der Vampire (Dezember 2003 bis Januar 2006), Dirty Dancing (März 2006 bis Juni 2008), Mamma Mia! (November 2002 bis September 2007), Ich war noch niemals in New York (Dezember 2007 bis September 2010), Sister Act, Dezember 2010 bis August 2012 im Operettenhaus, und Tarzan (Oktober 2008 bis September 2013). Weitere mehrjährig gespielte Musicals in den gleichen Spielstätten waren Tanz der Vampire (Dezember 2003 bis Januar 2006), Dirty Dancing (März 2006 bis Juni 2008), Mamma Mia! (November 2002 bis September 2007), Ich war noch niemals in New York (Dezember 2007 bis September 2010), Sister Act, Dezember 2010 bis August 2012 im Operettenhaus, und Tarzan (Oktober 2008 bis September 2013). Weitere mehrjährig gespielte Musicals in den gleichen Spielstätten waren Tanz der Vampire (Dezember 2003 bis Januar 2006), Dirty Dancing (März 2006 bis Juni 2008), Mamma Mia! (November 2002 bis September 2007), Ich war noch niemals in New York (Dezember 2007 bis September 2010), Sister Act, Dezember 2010 bis August 2012 im Operettenhaus, und Tarzan (Oktober 2008 bis September 2013).

Zu den aktuellen Produktionen der Großtheater gehören Der [!!! König der Löwen ] - seit 2001 im Theater im Hafen, Paramour - seit 2019 in der Neuen Flora, Tina - Das Tina Turner Musical - seit 2019 im Operettenhaus, und seit September 2019 Pretty Woman im Theater an der Elbe..


Zu den aktuellen Produktionen der Großtheater gehören Der [!!! König der Löwen ] - seit 2001 im Theater im Hafen, Paramour - seit 2019 in der Neuen Flora, Tina - Das Tina Turner Musical - seit 2019 im Operettenhaus, und seit September 2019 Pretty Woman im Theater an der Elbe.
Oper und Ballett
Staatsoper, Zuschauerraum
Hamburgische Staatsoper

Die staatseigene Hamburgische Staatsoper wurde am 2.

Oper und Ballett
Staatsoper, Zuschauerraum
Hamburgische Staatsoper

Die staatseigene Hamburgische Staatsoper wurde am 2. Januar 1678 als erstes öffentliches Opernhaus Deutschlands in Hamburg gegründet. Kunstsinnige Hamburger Bürger setzten sich seinerzeit für eine „Oper für Jedermann” in Hamburg ein.
Kunstsinnige Hamburger Bürger setzten sich seinerzeit für eine „Oper für Jedermann” in Hamburg ein.

Ratsherr Gerhard Schott, Jurist Peter Lütjens und Organist Johann Adam Reincken setzen nicht nur die Gründung eines öffentlichen Opernhauses im Senat durch, sondern bildeten auch das erste Direktorium dieser auf privatwirtschaftlicher Basis geführten Oper am Gänsemarkt.


Ratsherr Gerhard Schott, Jurist Peter Lütjens und Organist Johann Adam Reincken setzen nicht nur die Gründung eines öffentlichen Opernhauses im Senat durch, sondern bildeten auch das erste Direktorium dieser auf privatwirtschaftlicher Basis geführten Oper am Gänsemarkt. Hier kam es zur Blüte der Barockoper, innerhalb welcher [!!! Georg Friedrich Händel ] und [!!! Georg Philipp Telemann ] zahlreich Opern für Hamburg schrieben.
Hier kam es zur Blüte der Barockoper, innerhalb welcher [!!! Georg Friedrich Händel ] und [!!! Georg Philipp Telemann ] zahlreich Opern für Hamburg schrieben.

Zunächst als schlichter Holzbau des italienischen Architekten Sartorio erbaut, wurde dieses Haus Mitte des 18. Jahrhunderts abgerissen und an seinem heutigen Standort an der Dammtorstraße von dem Architekten Carl L.
Jahrhunderts abgerissen und an seinem heutigen Standort an der Dammtorstraße von dem Architekten Carl L. Wimmel neu erbaut; später dann - wiederum von [!!! Martin Haller ] - prunkvoller umgestaltet. Dieser Bau wurde durch die Luftangriffe des Zweiten Weltkrieges erheblich beschädigt.. Dieser Bau wurde durch die Luftangriffe des Zweiten Weltkrieges erheblich beschädigt. Heute steht an dieser Stelle ein Fünfziger-Jahre-Kubusbau, dessen Architektur nicht unumstritten ist.

Die Hamburgische Staatsoper ist eine Oper von Weltruf: [!!! Montserrat Caballé ] begann hier ihre Weltkarriere, [!!! Plácido Domingo ] startete von hier aus seine Karriere in Europa, ferner traten unter anderem Opernstars wie Enrico Caruso, Luciano Pavarotti, Mirella Freni, Birgit Nilsson und [!!! Maria Callas ] hier auf.


Die Hamburgische Staatsoper ist eine Oper von Weltruf: [!!! Montserrat Caballé ] begann hier ihre Weltkarriere, [!!! Plácido Domingo ] startete von hier aus seine Karriere in Europa, ferner traten unter anderem Opernstars wie Enrico Caruso, Luciano Pavarotti, Mirella Freni, Birgit Nilsson und [!!! Maria Callas ] hier auf.


Die Hamburgische Staatsoper ist eine Oper von Weltruf: [!!! Montserrat Caballé ] begann hier ihre Weltkarriere, [!!! Plácido Domingo ] startete von hier aus seine Karriere in Europa, ferner traten unter anderem Opernstars wie Enrico Caruso, Luciano Pavarotti, Mirella Freni, Birgit Nilsson und [!!! Maria Callas ] hier auf.

Seit 2015 ist [!!! Kent Nagano ] Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper und des 1828 gegründeten Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Opern- und Orchesterintendant ist der Schweizer Georges Delnon.
Opern- und Orchesterintendant ist der Schweizer Georges Delnon. In der Dekade von 2005 bis 2015 war die australische Dirigentin Simone Young Intendantin sowie Generalmusikdirektorin des Hauses.

Eines der weltbesten Ballett-Ensembles, das Hamburg Ballett unter der Leitung von John Neumeier (seit 1973) hat an der Staatsoper seine Heimat..


Eines der weltbesten Ballett-Ensembles, das Hamburg Ballett unter der Leitung von John Neumeier (seit 1973) hat an der Staatsoper seine Heimat. Unter Neumeier entstand auch ein Ballettzentrum mit seiner Ballettschule.
Konzerthäuser
Die Laeiszhalle

Bis 2017 stand den Hamburgern und Besuchern nur ein Konzerthaus für klassische Musik zur Verfügung: die Laeiszhalle, benannt nach dem Reeder Carl Laeisz und dessen Frau Sophie Christine, die testamentarisch mit einer großzügigen Summe den Bau eines Konzerthauses ermöglichten.

Konzerthäuser
Die Laeiszhalle

Bis 2017 stand den Hamburgern und Besuchern nur ein Konzerthaus für klassische Musik zur Verfügung: die Laeiszhalle, benannt nach dem Reeder Carl Laeisz und dessen Frau Sophie Christine, die testamentarisch mit einer großzügigen Summe den Bau eines Konzerthauses ermöglichten.

Konzerthäuser
Die Laeiszhalle

Bis 2017 stand den Hamburgern und Besuchern nur ein Konzerthaus für klassische Musik zur Verfügung: die Laeiszhalle, benannt nach dem Reeder Carl Laeisz und dessen Frau Sophie Christine, die testamentarisch mit einer großzügigen Summe den Bau eines Konzerthauses ermöglichten. Nach den Plänen von [!!! Martin Haller ] und Wilhelm Emil Meerwein wurde das neobarocke Konzerthaus zwischen 1904 und 1908 am heutigen Johannes-Brahms-Platz errichtet.
Nach den Plänen von [!!! Martin Haller ] und Wilhelm Emil Meerwein wurde das neobarocke Konzerthaus zwischen 1904 und 1908 am heutigen Johannes-Brahms-Platz errichtet.[92] Inzwischen finden dort nicht nur klassische Konzerte statt, sondern auch Konzerte moderner Musikrichtungen, wie beispielsweise Jazz.

Neben der Laeiszhalle wurde am 11.
[92] Inzwischen finden dort nicht nur klassische Konzerte statt, sondern auch Konzerte moderner Musikrichtungen, wie beispielsweise Jazz.

Neben der Laeiszhalle wurde am 11. Januar 2017 ein zweites Konzerthaus mit einem Festakt eröffnet: die Elbphilharmonie in der HafenCity.[93][94] Dieser repräsentative Bau hat eine Fassade aus Glas, ähnelnd einem Eisberg bzw.
[93][94] Dieser repräsentative Bau hat eine Fassade aus Glas, ähnelnd einem Eisberg bzw. einer Meereswoge, auf dem ehemaligen Kaispeicher A am Zipfel des Dalmannkais. 2.150 Sitzplätze bietet der große, weitere 550 der kleine Saal. Ebenso beherbergt das Konzerthaus ein 5-Sterne-Hotel mit Hafenblick sowie 45 Wohnungen.. Ebenso beherbergt das Konzerthaus ein 5-Sterne-Hotel mit Hafenblick sowie 45 Wohnungen. Der Bau stammt von dem Basler Architektenbüro Herzog & de Meuron.
Theater
Deutsches Schauspielhaus

Hamburg verfügt über zwei staatseigene Sprechtheater, das Deutsche Schauspielhaus und das Thalia Theater sowie eine große Zahl privat geführter Theater..

Theater
Deutsches Schauspielhaus

Hamburg verfügt über zwei staatseigene Sprechtheater, das Deutsche Schauspielhaus und das Thalia Theater sowie eine große Zahl privat geführter Theater. Zu einem der ältesten und durch die zahlreichen TV-Sendungen bekanntesten Theater in Hamburg zählt das Ohnsorg-Theater, in dem Stücke in plattdeutscher Sprache aufgeführt werden.
Zu einem der ältesten und durch die zahlreichen TV-Sendungen bekanntesten Theater in Hamburg zählt das Ohnsorg-Theater, in dem Stücke in plattdeutscher Sprache aufgeführt werden. Die größten Bühnen für internationalen zeitgenössischen Tanz und Theater bietet die internationale Kulturfabrik Kampnagel in Winterhude. Die größten Bühnen für internationalen zeitgenössischen Tanz und Theater bietet die internationale Kulturfabrik Kampnagel in Winterhude. (Weitere Theater)
Besucherorganisationen

Hamburgs größte Besucherorganisation ist die Hamburger Volksbühne e. V. Sie wurde am 4. Januar 1919 als Verein gegründet und hat über 22.
Januar 1919 als Verein gegründet und hat über 22.000 Mitglieder. Die TheaterGemeinde Hamburg e. V. wurde 1984 gegründet und hat 14.000 Mitglieder.
Öffentliche Bücherhallen

2015 existierten in Hamburg 36 Bücherhallen, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen.

Öffentliche Bücherhallen

2015 existierten in Hamburg 36 Bücherhallen, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen. 1.780.906 Medien (Bücher, Blu-rays, DVDs, Zeitschriften etc.) befanden sich im Medienbestand und wurden von 4.735.154 Besuchern 13.730.455 mal ausgeliehen.[95]
Museen und Ausstellungen
Kunsthalle Hamburg

In Hamburg sind etwa 60 Museen beheimatet.
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Museen und Ausstellungen
Kunsthalle Hamburg

In Hamburg sind etwa 60 Museen beheimatet.[86] Darunter sind sieben staatliche Museen mit weiteren Außenstellen sowie zahlreiche private Museen und Sammlungen.
[86] Darunter sind sieben staatliche Museen mit weiteren Außenstellen sowie zahlreiche private Museen und Sammlungen. Die Kunsthalle und das Museum für Kunst und Gewerbe zählen zu den wichtigen Kunstmuseen und die Deichtorhallen und das Bucerius Kunst Forum präsentieren bedeutende Ausstellungen. Daneben gibt es Museen zur Regionalgeschichte, wie das Museum für Hamburgische Geschichte, zu den Themen Technik und Arbeit, wie das Museum der Arbeit sowie eine Reihe von Sammlungen aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft vom Völkerkundemuseum bis zum modernen Planetarium. Daneben gibt es Museen zur Regionalgeschichte, wie das Museum für Hamburgische Geschichte, zu den Themen Technik und Arbeit, wie das Museum der Arbeit sowie eine Reihe von Sammlungen aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft vom Völkerkundemuseum bis zum modernen Planetarium. Daneben gibt es Museen zur Regionalgeschichte, wie das Museum für Hamburgische Geschichte, zu den Themen Technik und Arbeit, wie das Museum der Arbeit sowie eine Reihe von Sammlungen aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft vom Völkerkundemuseum bis zum modernen Planetarium.

Einige Ausstellungen haben eher unterhaltenden Charakter, wie das Miniatur Wunderland mit der größten Modelleisenbahn der Welt oder Deutschlands ältestes Wachsfigurenkabinett, das Panoptikum.


Einige Ausstellungen haben eher unterhaltenden Charakter, wie das Miniatur Wunderland mit der größten Modelleisenbahn der Welt oder Deutschlands ältestes Wachsfigurenkabinett, das Panoptikum. Das Internationale Maritime Museum ist eines von mehreren Museen, die auf die Themen Schifffahrt, Hafen und dort umgeschlagene Waren ausgerichtet sind.
Das Internationale Maritime Museum ist eines von mehreren Museen, die auf die Themen Schifffahrt, Hafen und dort umgeschlagene Waren ausgerichtet sind. Darunter sind auch verschiedene, teils noch betriebsfähige Museumsschiffe im Hafen oder die BallinStadt, die über die früher von dort aufgebrochenen Auswanderer informiert.

Einige Gedenkorte, wie die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, erinnern zudem an die Verfolgungen während der Zeit des Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg..


Einige Gedenkorte, wie die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, erinnern zudem an die Verfolgungen während der Zeit des Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg.
Siehe auch: Liste der Museen in Hamburg
Bauwerke und Stadtentwicklung
Hamburg-Radisson-Telemichel.

Siehe auch: Liste der Museen in Hamburg
Bauwerke und Stadtentwicklung
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Außenalster mit dem Radisson-Hotel und dem Heinrich-Hertz-Turm
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Köhlbrandbrücke
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Nikolaikirchturm - links die heutige Ruine, rechts der unzerstörte Originalbau


Das älteste Gebäude Hamburgs steht auf Hamburgs Exklave, der Insel Neuwerk in der Elbmündung.
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Nikolaikirchturm - links die heutige Ruine, rechts der unzerstörte Originalbau


Das älteste Gebäude Hamburgs steht auf Hamburgs Exklave, der Insel Neuwerk in der Elbmündung. Der dortige Leuchtturm Neuwerk wurde 1310 errichtet. Das Gebäude mit einer noch älteren Geschichte auf dem Boden Hamburgs ist die Kirche Sinstorf im Stadtteil Sinstorf mit knapp 1000 Jahren, sie ist jedoch nicht originär von Hamburg erbaut worden.
Der dortige Leuchtturm Neuwerk wurde 1310 errichtet. Das Gebäude mit einer noch älteren Geschichte auf dem Boden Hamburgs ist die Kirche Sinstorf im Stadtteil Sinstorf mit knapp 1000 Jahren, sie ist jedoch nicht originär von Hamburg erbaut worden.
Hamburg Anno 1651 - Legende:
1.

Hamburg Anno 1651 - Legende:
1. St. Petri, 2. St. Nikolai,
3. St. Katharinen,
5. St. Jakobi,
9. St. Michaelis
Das Wasserschloss in der Speicherstadt

Die Stadtansicht wird geprägt durch die Türme der fünf Hauptkirchen St.
Michaelis
Das Wasserschloss in der Speicherstadt

Die Stadtansicht wird geprägt durch die Türme der fünf Hauptkirchen St. Petri, St. Jacobi, St. Katharinen und St. Michaelis („Michel”, 1648-1673), dem Wahrzeichen der Stadt, sowie die als Mahnmal für den Zweiten Weltkrieg erhalten gebliebene Turmruine von St.
Michaelis („Michel”, 1648-1673), dem Wahrzeichen der Stadt, sowie die als Mahnmal für den Zweiten Weltkrieg erhalten gebliebene Turmruine von St. Nikolai. Wenig bekannt ist, dass der Turm das höchste konventionelle Gebäude der Stadt ist und von 1874 bis 1876 das höchste weltweit war.

Sechster Turm ist das 1897 fertiggestellte Rathaus mit seinen 647 teils prunkvoll ausgestalteten Sälen und Zimmern.


Sechster Turm ist das 1897 fertiggestellte Rathaus mit seinen 647 teils prunkvoll ausgestalteten Sälen und Zimmern. Auf seiner Rückseite steht die Handelskammer Hamburg mit der Hamburger Börse. Diese architektonische Silhouette soll gewahrt werden, weshalb sich nur wenige andere hohe Gebäude in der weiteren Innenstadt befinden.
Diese architektonische Silhouette soll gewahrt werden, weshalb sich nur wenige andere hohe Gebäude in der weiteren Innenstadt befinden.

Die Hamburger Wallanlagen wurden von 1616 bis 1625 um Hamburg herum zum Schutz vor dem Königreich Dänemark errichtet.


Die Hamburger Wallanlagen wurden von 1616 bis 1625 um Hamburg herum zum Schutz vor dem Königreich Dänemark errichtet. Mit dem Wall wurde die Alster fortan in Außen- und Binnenalster getrennt, wo sich heute die Lombardsbrücke und Kennedybrücke befinden. Während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Wallanlagen abgetragen und in Grünanlagen entlang des Holstenwalls umgewandelt, in die Parkanlagen Planten un Blomen mit Teilen des Alten Botanischen Gartens und dem Wallringpark, mit den Kleinen und Großen Wallanlagen, sowie dem Alten Elbpark, nahe den St..
Jahrhunderts wurden die Wallanlagen abgetragen und in Grünanlagen entlang des Holstenwalls umgewandelt, in die Parkanlagen Planten un Blomen mit Teilen des Alten Botanischen Gartens und dem Wallringpark, mit den Kleinen und Großen Wallanlagen, sowie dem Alten Elbpark, nahe den St.. Jahrhunderts wurden die Wallanlagen abgetragen und in Grünanlagen entlang des Holstenwalls umgewandelt, in die Parkanlagen Planten un Blomen mit Teilen des Alten Botanischen Gartens und dem Wallringpark, mit den Kleinen und Großen Wallanlagen, sowie dem Alten Elbpark, nahe den St. Pauli-Landungsbrücken an der Elbe.

Die Grenze zwischen Altstadt und Neustadt und die südliche Altstadt wird von Fleeten und Kanälen durchzogen, die über die Binnenalster das Zentrum mit dem Hafen verbinden und früher als Transportwege elementarer Bestandteil der Hamburger Wirtschaft waren.


Die Grenze zwischen Altstadt und Neustadt und die südliche Altstadt wird von Fleeten und Kanälen durchzogen, die über die Binnenalster das Zentrum mit dem Hafen verbinden und früher als Transportwege elementarer Bestandteil der Hamburger Wirtschaft waren.

Relikte des „alten Hamburg” sind in der Innenstadt in der Deichstraße und dem auf dem anderen Ufer des Nikolaifleets im Cremon zu sehen.


Relikte des „alten Hamburg” sind in der Innenstadt in der Deichstraße und dem auf dem anderen Ufer des Nikolaifleets im Cremon zu sehen. Auch das Gängeviertel sowie die Krameramtswohnungen von 1676 bieten einen Einblick in typische Hamburger Bebauung vor der großflächigen Umgestaltung der City im 19.
Auch das Gängeviertel sowie die Krameramtswohnungen von 1676 bieten einen Einblick in typische Hamburger Bebauung vor der großflächigen Umgestaltung der City im 19. und 20. Jahrhundert.
Jungfernstieg um 1900, im Vordergrund der Alsterpavillon, im Hintergrund St. Petri- und Rathaus-Türme

Das Altonaer Rathaus am Platz der Republik in Hamburg-Altona-Altstadt ist seit 1898 das (zeitlich dritte) Rathaus der bis 1938 selbständigen Stadt Altona.
Petri- und Rathaus-Türme

Das Altonaer Rathaus am Platz der Republik in Hamburg-Altona-Altstadt ist seit 1898 das (zeitlich dritte) Rathaus der bis 1938 selbständigen Stadt Altona.

Die Hamburger Sternwarte (1909) im Stadtteil Bergedorf, die als Forschungssternwarte der Universität Hamburg betrieben wird, wurde 2008 mit ihren zahlreichen historischen Gebäuden und Instrumenten zum Kulturdenkmal von nationalem Rang ernannt.


Die Hamburger Sternwarte (1909) im Stadtteil Bergedorf, die als Forschungssternwarte der Universität Hamburg betrieben wird, wurde 2008 mit ihren zahlreichen historischen Gebäuden und Instrumenten zum Kulturdenkmal von nationalem Rang ernannt.[96]

Der Bereich um die Binnenalster mit dem Jungfernstieg, dem Ballindamm, den Alsterarkaden (1843-1846) und den Colonnaden gilt als Hamburgs Flaniermeile.
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Der Bereich um die Binnenalster mit dem Jungfernstieg, dem Ballindamm, den Alsterarkaden (1843-1846) und den Colonnaden gilt als Hamburgs Flaniermeile.

Am Hafen und entlang der Elbe gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Speicherstadt, die Landungsbrücken (1839), der 1911 für den Fußgängerverkehr und Fahrzeuge freigegebene Alte Elbtunnel, der Altonaer Fischmarkt mit der Fischauktionshalle (1896) und das Blankeneser Treppenviertel.


Am Hafen und entlang der Elbe gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Speicherstadt, die Landungsbrücken (1839), der 1911 für den Fußgängerverkehr und Fahrzeuge freigegebene Alte Elbtunnel, der Altonaer Fischmarkt mit der Fischauktionshalle (1896) und das Blankeneser Treppenviertel.


Am Hafen und entlang der Elbe gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Speicherstadt, die Landungsbrücken (1839), der 1911 für den Fußgängerverkehr und Fahrzeuge freigegebene Alte Elbtunnel, der Altonaer Fischmarkt mit der Fischauktionshalle (1896) und das Blankeneser Treppenviertel.

Die Speicherstadt als größtes zusammenhängendes Lagerhaus-Ensemble mit ihren Brücken, Wasserwegen und Straßen wurde zwischen 1885 und 1927 in drei Bauabschnitten auf einer Inselgruppe in der Elbe errichtet.


Die Speicherstadt als größtes zusammenhängendes Lagerhaus-Ensemble mit ihren Brücken, Wasserwegen und Straßen wurde zwischen 1885 und 1927 in drei Bauabschnitten auf einer Inselgruppe in der Elbe errichtet. Mit dem benachbarten Kontorhausviertel wurde es 2015 zum UNESCO-Welterbe ernannt.[18][97] Hamburg war damit das letzte deutsche Bundesland, das eine eigene Kulturerbe-Stätte bekam.
[18][97] Hamburg war damit das letzte deutsche Bundesland, das eine eigene Kulturerbe-Stätte bekam. Beide Viertel stehen für die Entwicklung Hamburgs zu einer weltweiten Handelsmetropole, in der im Gegensatz zum vormaligen alt-hamburgischen Bürgerhaus, eine Trennung von Warenlagerung, Büro- und Wohnnutzung notwendig wurde. Beide Viertel stehen für die Entwicklung Hamburgs zu einer weltweiten Handelsmetropole, in der im Gegensatz zum vormaligen alt-hamburgischen Bürgerhaus, eine Trennung von Warenlagerung, Büro- und Wohnnutzung notwendig wurde.

Wie im ganzen norddeutschen Raum ist auch in Hamburg die traditionelle Grundbausubstanz aus Backstein bzw. Klinker. Die zwischen 1920 und 1940 überwiegend mit regionaltypischen Klinkerfassaden errichteten Häuser des Kontorhausviertels bildeten das erste eigene Bürostadtviertel auf dem europäischen Kontinent.
Die zwischen 1920 und 1940 überwiegend mit regionaltypischen Klinkerfassaden errichteten Häuser des Kontorhausviertels bildeten das erste eigene Bürostadtviertel auf dem europäischen Kontinent.[97] Der Bautypus des Kontorhauses, dessen deutsches Zentrum und Ausgangsort in Hamburg lag, erreichte hier den Höhepunkt seiner Entwicklung.. [97] Der Bautypus des Kontorhauses, dessen deutsches Zentrum und Ausgangsort in Hamburg lag, erreichte hier den Höhepunkt seiner Entwicklung. So ist die Gestaltung des 1924 erbauten Chilehauses, mit seiner an einen Schiffsbug erinnernden Spitze, ein herausragendes Beispiel der Architektur der Moderne und Paradebeispiel des Backsteinexpressionismus. So ist die Gestaltung des 1924 erbauten Chilehauses, mit seiner an einen Schiffsbug erinnernden Spitze, ein herausragendes Beispiel der Architektur der Moderne und Paradebeispiel des Backsteinexpressionismus.

Weitere architektonische Besonderheiten in der Hamburger Innenstadt sind der Hauptbahnhof, der Bahnhof Hamburg Dammtor und das Curiohaus (1908-1911).


Weitere architektonische Besonderheiten in der Hamburger Innenstadt sind der Hauptbahnhof, der Bahnhof Hamburg Dammtor und das Curiohaus (1908-1911). Am Sievekingplatz befindet sich das Justizforum, das aus dem Hanseatische Oberlandesgericht (1912) im Zentrum, dem Strafjustizgebäude und dem Ziviljustizgebäude besteht.
Am Sievekingplatz befindet sich das Justizforum, das aus dem Hanseatische Oberlandesgericht (1912) im Zentrum, dem Strafjustizgebäude und dem Ziviljustizgebäude besteht. Zusammen mit den Grünflächen rundherum und der benachbarten Laeiszhalle (1908) stellt das Justizforum ein Ensemble historischer Architektur dar, das unter Denkmalschutz steht. Zusammen mit den Grünflächen rundherum und der benachbarten Laeiszhalle (1908) stellt das Justizforum ein Ensemble historischer Architektur dar, das unter Denkmalschutz steht.

Durch schwere Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg wurden ganze Stadtteile vollständig zerstört, und städtebauliche Maßnahmen der nachfolgenden Jahrzehnte taten ihr Übriges, so dass heute verhältnismäßig wenig zusammenhängende Quartiere aus alten Gebäuden in Hamburg zu finden sind.


Durch schwere Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg wurden ganze Stadtteile vollständig zerstört, und städtebauliche Maßnahmen der nachfolgenden Jahrzehnte taten ihr Übriges, so dass heute verhältnismäßig wenig zusammenhängende Quartiere aus alten Gebäuden in Hamburg zu finden sind. So sind beispielsweise in Eimsbüttel, im Grindelviertel oder in Eppendorf noch zusammenhängende Viertel aus gründerzeitlichen Etagenhäusern zu finden, in Harvestehude und entlang des Elbufers viele ältere Villen aus den letzten zwei Jahrhunderten.
So sind beispielsweise in Eimsbüttel, im Grindelviertel oder in Eppendorf noch zusammenhängende Viertel aus gründerzeitlichen Etagenhäusern zu finden, in Harvestehude und entlang des Elbufers viele ältere Villen aus den letzten zwei Jahrhunderten.

Zu den herausstechenden Nachkriegsbauten Hamburgs zählen das dreiflügelige Emporio-Hochhaus (vormals Unilever-Haus) von 1964, das Hotel am Kongresszentrum von 1973, der Baukomplex am Berliner Tor von 1962 bzw.


Zu den herausstechenden Nachkriegsbauten Hamburgs zählen das dreiflügelige Emporio-Hochhaus (vormals Unilever-Haus) von 1964, das Hotel am Kongresszentrum von 1973, der Baukomplex am Berliner Tor von 1962 bzw. 2004 und die drei Mundsburg-Türme. Die höchsten Bauwerke sind der 279,8 Meter hohe Fernsehsender Heinrich-Hertz-Turm („Tele-Michel”) und ein Sendemast des Rundfunksenders Billwerder-Moorfleet mit 304 m.
Die höchsten Bauwerke sind der 279,8 Meter hohe Fernsehsender Heinrich-Hertz-Turm („Tele-Michel”) und ein Sendemast des Rundfunksenders Billwerder-Moorfleet mit 304 m. Markantestes Bauwerk im Hafen ist die 1974 erbaute Köhlbrandbrücke. Markantestes Bauwerk im Hafen ist die 1974 erbaute Köhlbrandbrücke.

Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Büroflächen in Hamburg in den 1960er Jahren, insbesondere für die Hauptverwaltungen von Großkonzernen, wurde zur Entlastung des innerstädtischen Ballungsraums nördlich des Hamburger Stadtparks die Bürostadt City Nord errichtet.


Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Büroflächen in Hamburg in den 1960er Jahren, insbesondere für die Hauptverwaltungen von Großkonzernen, wurde zur Entlastung des innerstädtischen Ballungsraums nördlich des Hamburger Stadtparks die Bürostadt City Nord errichtet. Auf einem 117 Hektar großen Gelände haben sich rund 300 Unternehmen mit etwa 29.000 Beschäftigten angesiedelt.
000 Beschäftigten angesiedelt.[98]

Die größten städtebaulichen Veränderungen in der Innenstadt nach der Jahrtausendwende sind der Bau der HafenCity mit der 2017 eingeweihten Elbphilharmonie, der U-Bahn-Linie U4 und des Kreuzfahrtterminals.
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Die größten städtebaulichen Veränderungen in der Innenstadt nach der Jahrtausendwende sind der Bau der HafenCity mit der 2017 eingeweihten Elbphilharmonie, der U-Bahn-Linie U4 und des Kreuzfahrtterminals.
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Das Treppenviertel an der Elbe rund um den Süllberg, im noblen Villenviertel Blankenese
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Altonaer Rathaus
Kontorhaus Stubbenhuk neu.
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Altonaer Rathaus
Kontorhaus Stubbenhuk neu.JPG
Kontorhaus Stubbenhuk


Brücken
Elbbrücken mit Hamburg Cruise Center HafenCity
→ Hauptartikel: Liste von Brücken in Hamburg

Mit etwa 2500 Brücken gilt die Stadt als eine der brückenreichsten in Europa..
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Kontorhaus Stubbenhuk


Brücken
Elbbrücken mit Hamburg Cruise Center HafenCity
→ Hauptartikel: Liste von Brücken in Hamburg

Mit etwa 2500 Brücken gilt die Stadt als eine der brückenreichsten in Europa. Bedingt ist diese hohe Zahl durch die Lage der Stadt im Binnendelta der Elbe sowie den Niederungen von Alster und Bille nebst zahlreichen Nebenflüssen, Fleeten und Kanälen. Hinzu kommt der Ausbau des Hafens und dessen Anschluss an ein dichtes Straßen- und Eisenbahnnetz, das die vielen Wasserläufe überbrückt.
Bedingt ist diese hohe Zahl durch die Lage der Stadt im Binnendelta der Elbe sowie den Niederungen von Alster und Bille nebst zahlreichen Nebenflüssen, Fleeten und Kanälen. Hinzu kommt der Ausbau des Hafens und dessen Anschluss an ein dichtes Straßen- und Eisenbahnnetz, das die vielen Wasserläufe überbrückt. Eine weitere Besonderheit ist die als Hochbahn ausgebaute U-Bahn, die zu großen Teilen oberirdisch und damit über zahlreiche Brücken durch die Stadt verläuft. Eine weitere Besonderheit ist die als Hochbahn ausgebaute U-Bahn, die zu großen Teilen oberirdisch und damit über zahlreiche Brücken durch die Stadt verläuft.

Die tatsächliche Zahl der Brücken ist nicht bekannt. Die Zählung von Brücken gilt als schwierig, weil unterschiedliche Definitionen einer Brücke bestehen.
Die Zählung von Brücken gilt als schwierig, weil unterschiedliche Definitionen einer Brücke bestehen. Nach dem Hamburger Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) gilt als Fahrzeugbrücke, was mindestens eine lichte Weite von zwei Metern, und als Fußgängerbrücke, was eine Stützweite von mindestens fünf Metern hat. Nach dem Hamburger Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) gilt als Fahrzeugbrücke, was mindestens eine lichte Weite von zwei Metern, und als Fußgängerbrücke, was eine Stützweite von mindestens fünf Metern hat. Wenn eine Überführung allerdings mehr als 80 Meter Breite hat, so ist sie ein Tunnel. Die Deutsche Bahn hingegen definiert alles, was mehr als zwei Meter Spannweite hat, als Brücke, so dass auch größere Signalausleger über Gleisen dazu gehören. Die Deutsche Bahn hingegen definiert alles, was mehr als zwei Meter Spannweite hat, als Brücke, so dass auch größere Signalausleger über Gleisen dazu gehören.[99]

Nach einer offiziellen Statistik hatte die Stadt Hamburg im Jahr 2004 einen Bestand von 2496 Brücken, davon wurden 1256 von dem Landesbetrieb (LSBG) betreut, 354 standen als Hafenbrücken unter der Verwaltung der Hamburg Port Authority (HPA) einschließlich der Brücken der Hafenbahn, 477 Brücken gehören zur Deutschen Bahn, 396 zur Hamburger Hochbahn und 13 zur AKN Eisenbahn..
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Nach einer offiziellen Statistik hatte die Stadt Hamburg im Jahr 2004 einen Bestand von 2496 Brücken, davon wurden 1256 von dem Landesbetrieb (LSBG) betreut, 354 standen als Hafenbrücken unter der Verwaltung der Hamburg Port Authority (HPA) einschließlich der Brücken der Hafenbahn, 477 Brücken gehören zur Deutschen Bahn, 396 zur Hamburger Hochbahn und 13 zur AKN Eisenbahn..
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Nach einer offiziellen Statistik hatte die Stadt Hamburg im Jahr 2004 einen Bestand von 2496 Brücken, davon wurden 1256 von dem Landesbetrieb (LSBG) betreut, 354 standen als Hafenbrücken unter der Verwaltung der Hamburg Port Authority (HPA) einschließlich der Brücken der Hafenbahn, 477 Brücken gehören zur Deutschen Bahn, 396 zur Hamburger Hochbahn und 13 zur AKN Eisenbahn. Private Brücken, wie zum Beispiel in Hagenbecks Tierpark oder auf Fabrikgrundstücken wurden nicht einbezogen.
Private Brücken, wie zum Beispiel in Hagenbecks Tierpark oder auf Fabrikgrundstücken wurden nicht einbezogen. Hingegen zählen Rohrbrücken, also die Überbauungen für Fernwärme und Wasserleitungen, oder auch größere Schilderträger über Autobahnen und die Blendschutzbauten über die Flughafenumgehung in Fuhlsbüttel dazu. Hingegen zählen Rohrbrücken, also die Überbauungen für Fernwärme und Wasserleitungen, oder auch größere Schilderträger über Autobahnen und die Blendschutzbauten über die Flughafenumgehung in Fuhlsbüttel dazu.
Stolpersteine

In Hamburg wurden 5771 (Stand: April 2020)[100] Stolpersteine verlegt.
Parks und Grünanlagen
Kleine Alster in Richtung Binnenalster

Über das gesamte Stadtgebiet hinweg sind kleinere Parks und Grünanlagen verteilt, die Hamburg zu einer grünen Stadt machen.

Parks und Grünanlagen
Kleine Alster in Richtung Binnenalster

Über das gesamte Stadtgebiet hinweg sind kleinere Parks und Grünanlagen verteilt, die Hamburg zu einer grünen Stadt machen.[101] Zu den größten Anlagen zählen der Altonaer Volkspark und der Stadtpark. Zu den besonders aufwendig gestalteten Anlagen gehört Planten un Blomen mit der größten japanischen Gartenanlage in Deutschland..
Zu den besonders aufwendig gestalteten Anlagen gehört Planten un Blomen mit der größten japanischen Gartenanlage in Deutschland. Bekannt sind weiterhin der Loki-Schmidt-Garten oder der Jenischpark. Südöstlich befinden sich die weitläufigen Obstanbaugebiete der Vier- und Marschlande. Südöstlich befinden sich die weitläufigen Obstanbaugebiete der Vier- und Marschlande. Insgesamt größte Grünanlage ist mit 400 Hektar der Friedhof Ohlsdorf, der größte Parkfriedhof der Welt. Der Alsterpark rund um die Außenalster ist Hamburgs beliebteste Joggingstrecke. Der Alsterpark rund um die Außenalster ist Hamburgs beliebteste Joggingstrecke.

Der Tierpark Hagenbeck verfügt ebenfalls über eine Parkanlage, wird jedoch vor allem durch seine 210 Tierarten zur Sehenswürdigkeit. Der von der Familie Carl Hagenbecks geführte Tierpark war bereits zu seiner Eröffnung als weltweit erster „gitterloser Zoo” wegweisend für die Gestaltung solcher Anlagen und wird neben den historischen Freigehegen beständig erweitert.
Der von der Familie Carl Hagenbecks geführte Tierpark war bereits zu seiner Eröffnung als weltweit erster „gitterloser Zoo” wegweisend für die Gestaltung solcher Anlagen und wird neben den historischen Freigehegen beständig erweitert. Der von der Familie Carl Hagenbecks geführte Tierpark war bereits zu seiner Eröffnung als weltweit erster „gitterloser Zoo” wegweisend für die Gestaltung solcher Anlagen und wird neben den historischen Freigehegen beständig erweitert. Als eigenständige Attraktion entstand so auch 2007 das Tropen-Aquarium Hagenbeck.
Sport
→ Hauptartikel: Sport in Hamburg und Fußball in Hamburg
Volksparkstadion (Spielstätte des Hamburger SV), direkt daneben die Barclaycard Arena

Bedeutende Sportstätten Hamburgs sind das Volksparkstadion, die Barclaycard Arena, die Alsterschwimmhalle, die Sporthalle Hamburg (auch als „Alsterdorfer Sporthalle” bekannt), das Millerntor-Stadion und die Jahnkampfbahn im Hamburger Stadtpark..

Sport
→ Hauptartikel: Sport in Hamburg und Fußball in Hamburg
Volksparkstadion (Spielstätte des Hamburger SV), direkt daneben die Barclaycard Arena

Bedeutende Sportstätten Hamburgs sind das Volksparkstadion, die Barclaycard Arena, die Alsterschwimmhalle, die Sporthalle Hamburg (auch als „Alsterdorfer Sporthalle” bekannt), das Millerntor-Stadion und die Jahnkampfbahn im Hamburger Stadtpark..

Sport
→ Hauptartikel: Sport in Hamburg und Fußball in Hamburg
Volksparkstadion (Spielstätte des Hamburger SV), direkt daneben die Barclaycard Arena

Bedeutende Sportstätten Hamburgs sind das Volksparkstadion, die Barclaycard Arena, die Alsterschwimmhalle, die Sporthalle Hamburg (auch als „Alsterdorfer Sporthalle” bekannt), das Millerntor-Stadion und die Jahnkampfbahn im Hamburger Stadtpark. Der älteste deutsche Sportverein kommt mit der [!!! Hamburger Turnerschaft ] von 1816 aus Hamburg.

Der 1919 aus einer Fusion örtlicher Sportvereine hervorgegangene Hamburger SV spielte von 1963 bis 2018 ohne Unterbrechung in der Fußball-Bundesliga.


Der 1919 aus einer Fusion örtlicher Sportvereine hervorgegangene Hamburger SV spielte von 1963 bis 2018 ohne Unterbrechung in der Fußball-Bundesliga. Mit dem FC St. Pauli kommt ein weiterer Verein, der schon mehrfach in der ersten Fußball-Bundesliga spielte, aus Hamburg..
Pauli kommt ein weiterer Verein, der schon mehrfach in der ersten Fußball-Bundesliga spielte, aus Hamburg. Im Jubiläumsjahr 2010 feiert der Verein seinen fünften Aufstieg in die erste Liga. Im Hockey gehören Hamburger Vereine wie Der Club an der Alster, der Harvestehuder THC, oder der Uhlenhorster HC sowohl bei den Herren als auch den Damen bundesweit zu den dominierenden Klubs. Im Hockey gehören Hamburger Vereine wie Der Club an der Alster, der Harvestehuder THC, oder der Uhlenhorster HC sowohl bei den Herren als auch den Damen bundesweit zu den dominierenden Klubs. Im Unihockey ist der ETV Hamburg seit 2003 in der 1. Bundesliga der Herren. Bundesliga der Herren. Im Basketball sind seit der Saison 2014/15 die Hamburg Towers in der ProA aktiv. Sie schafften in der Saison 2018/19 den Aufstieg in die BBL. Der Baseball-Bundesligist Hamburg Stealers war 2000 Deutscher Meister. Der Baseball-Bundesligist Hamburg Stealers war 2000 Deutscher Meister. Im American Football spielen die Hamburg Huskies in der höchsten deutschen Spielklasse der German Football League. In der Box-Bundesliga wird Hamburg durch die Hamburg Giants vertreten. In der Box-Bundesliga wird Hamburg durch die Hamburg Giants vertreten.

Von 2002 an waren die Handballer des HSV Hamburg (Handball-Bundesliga, bis 2015; 2. Handball-Bundesliga seit 2018) sowie das Eishockeyteam der Hamburg Freezers (Deutsche Eishockey Liga, bis 2016) in der Barclaycard Arena zu Hause.
Handball-Bundesliga seit 2018) sowie das Eishockeyteam der Hamburg Freezers (Deutsche Eishockey Liga, bis 2016) in der Barclaycard Arena zu Hause. Der VT Aurubis Hamburg, der in der CU-Arena in Hamburg-Neugraben spielte, gehörte bis 2016 zur 1. [!!! Volleyball-] Bundesliga der Frauen.

Zu den großen jährlichen Sportereignissen in Hamburg gehören in der zweiten Aprilhälfte der Hamburg-Marathon sowie im Sommer der ITU World Triathlon Hamburg, der Ironman Hamburg, das Radrennen Vattenfall Cyclassics und der HSH Nordbank Run durch die Hafen-City.


Zu den großen jährlichen Sportereignissen in Hamburg gehören in der zweiten Aprilhälfte der Hamburg-Marathon sowie im Sommer der ITU World [!!! Triathlon ] Hamburg, der [!!! Ironman ] Hamburg, das Radrennen Vattenfall Cyclassics und der HSH Nordbank Run durch die Hafen-City.


Zu den großen jährlichen Sportereignissen in Hamburg gehören in der zweiten Aprilhälfte der Hamburg-Marathon sowie im Sommer der ITU World Triathlon Hamburg, der Ironman Hamburg, das Radrennen Vattenfall Cyclassics und der HSH Nordbank Run durch die Hafen-City. Alle Ereignisse ziehen an den Wettkampfstrecken durch die Stadt ein Massenpublikum an. Pferdesport hat in der Hansestadt einen hohen Stellenwert. Ein gesellschaftliches Ereignis sind die Hamburger Derbys im Pferderennen (Juli) sowie im Springreiten (Mai).
Ein gesellschaftliches Ereignis sind die Hamburger Derbys im Pferderennen (Juli) sowie im Springreiten (Mai). Ebenso seit 1892 die German Open im Herrentennis.

Hamburg gehörte zu den offiziellen Ausrichtungsorten der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 und 2006 sowie der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 2007 und war im August 2007 Gastgeber der ITU World Championships 2007 im Triathlon..


Hamburg gehörte zu den offiziellen Ausrichtungsorten der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 und 2006 sowie der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 2007 und war im August 2007 Gastgeber der ITU World Championships 2007 im [!!! Triathlon.] Am 12. Mai 2010 fand im Volksparkstadion das Finale der Europa League statt.
Mai 2010 fand im Volksparkstadion das Finale der Europa League statt.

Der Snookerverein SC Hamburg spielt in der 1. Bundesliga Snooker. Der Squashverein Sportwerk Hamburg Walddörfer ist in der 1. Squash-Bundesliga aktiv.
Squash-Bundesliga aktiv.
Der Billardverein BC Queue Hamburg spielt in der 2. Bundesliga Pool.

Die 1875 gegründete Sektion Hamburg und Niederelbe des Deutschen Alpenvereins ist mit fast 22.600 Mitgliedern die größte Sektion im Norden Deutschlands und die fünftgrößte Sektion des Deutschen Alpenvereins.
600 Mitgliedern die größte Sektion im Norden Deutschlands und die fünftgrößte Sektion des Deutschen Alpenvereins. Sie betreibt mehrere alpine Hütten und das eigenen Angaben nach größte Kletterzentrum Norddeutschlands.[102] Die Sektion ist DAV-Stützpunkt für Klettern und Bouldern. Sie betreibt mehrere alpine Hütten und das eigenen Angaben nach größte Kletterzentrum Norddeutschlands.[102] Die Sektion ist DAV-Stützpunkt für Klettern und Bouldern.[103]

Hamburg bewarb sich für die Austragung der Olympischen Spiele 2024. Die Stadt zog ihre Bewerbung aber zurück, nachdem sich die Hamburger Bevölkerung in einem Referendum mit 51,6 % gegen die Bewerbung entschieden hatte.
Die Stadt zog ihre Bewerbung aber zurück, nachdem sich die Hamburger Bevölkerung in einem Referendum mit 51,6 % gegen die Bewerbung entschieden hatte. Zuvor hatte sich Hamburg bereits um die Olympischen Spiele 2012 beworben, scheiterte jedoch in der nationalen Auswahl an Leipzig.. Zuvor hatte sich Hamburg bereits um die Olympischen Spiele 2012 beworben, scheiterte jedoch in der nationalen Auswahl an Leipzig.

Nach dem Abstieg des HSVs war Hamburg 2018/19 in keiner der fünf wichtigsten Männer-Teamsportarten mit einer Mannschaft in der ersten Klasse vertreten[104], dies änderte sich jedoch mit dem Aufstieg der Hamburg Towers in die Basketball-Bundesliga zur Saison 2019/2020 wieder.


Nach dem Abstieg des HSVs war Hamburg 2018/19 in keiner der fünf wichtigsten Männer-Teamsportarten mit einer Mannschaft in der ersten Klasse vertreten[104], dies änderte sich jedoch mit dem Aufstieg der Hamburg Towers in die Basketball-Bundesliga zur Saison 2019/2020 wieder.
Regelmäßige Veranstaltungen
Besucherandrang beim Hafengeburtstag 2017

Hamburg bietet zu jeder Jahreszeit Veranstaltungen, wie den allsonntäglichen Hamburger Fischmarkt und den dreimal im Jahr stattfindenden „Hamburger Dom”, einen großen Jahrmarkt..

Regelmäßige Veranstaltungen
Besucherandrang beim Hafengeburtstag 2017

Hamburg bietet zu jeder Jahreszeit Veranstaltungen, wie den allsonntäglichen Hamburger Fischmarkt und den dreimal im Jahr stattfindenden „Hamburger Dom”, einen großen Jahrmarkt. Der Hafengeburtstag, der im Mai gefeiert wird, ist neben dem Alstervergnügen, das im August rund um die Binnenalster stattfindet, mit mehr als einer Million Besucher die größte Veranstaltung.
Der Hafengeburtstag, der im Mai gefeiert wird, ist neben dem Alstervergnügen, das im August rund um die Binnenalster stattfindet, mit mehr als einer Million Besucher die größte Veranstaltung. Die Cruise Days finden alle zwei Jahre im August/September mit 200. Die Cruise Days finden alle zwei Jahre im August/September mit 200.000 Zuschauern statt mit der Auslaufparade mehrerer Kreuzfahrtschiffe im besonders beleuchteten Hafen.[105]

Einige Filmfestivals (Filmfest Hamburg, cinefest - Internationales Festival des deutschen Film-Erbes, Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg, Fantasy Filmfest); der Christopher Street Day (CSD) sowie die Hamburg Harley-Days, eines der größten deutschen Motorradtreffen finden hier alljährlich statt.
[105]

Einige Filmfestivals (Filmfest Hamburg, cinefest - Internationales Festival des deutschen Film-Erbes, Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg, Fantasy Filmfest); der Christopher Street Day (CSD) sowie die Hamburg Harley-Days, eines der größten deutschen Motorradtreffen finden hier alljährlich statt.
[105]

Einige Filmfestivals (Filmfest Hamburg, cinefest - Internationales Festival des deutschen Film-Erbes, Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg, Fantasy Filmfest); der Christopher Street Day (CSD) sowie die Hamburg Harley-Days, eines der größten deutschen Motorradtreffen finden hier alljährlich statt. Jedes Jahr im Sommer wird der europaweit größte Motorradgottesdienst mit bis zu 40.000 Teilnehmern abgehalten.

Im August findet auf dem Gelände der Theaterfabrik Kampnagel das Internationale Sommerfestival statt, das größte Festival für zeitgenössischen Tanz, Performances, Konzerte und Theater in der Hansestadt.


Im August findet auf dem Gelände der Theaterfabrik Kampnagel das Internationale Sommerfestival statt, das größte Festival für zeitgenössischen Tanz, Performances, Konzerte und Theater in der Hansestadt. Im Bezirk Altona findet seit 1999 im Juni die altonale statt, ein zweiwöchiges Kultur- und Straßenfest..
Im Bezirk Altona findet seit 1999 im Juni die altonale statt, ein zweiwöchiges Kultur- und Straßenfest. Im September findet jährlich das Internationale Straßenkunstfestival STAMP und im Winter der Hamburger Weihnachtsmarkt statt.
Siehe auch: Arabische Kulturwochen Hamburg
Kulinarische Spezialitäten
→ Hauptartikel: Hamburger Küche

Zu den bekannten Hamburger Gerichten gehören unter anderem Birnen, Bohnen und Speck, Scholle Finkenwerder Art, Stint, Grünkohl, Hamburger Aalsuppe, Labskaus, Snuten un Poten, Rundstück warm, Rote Grütze, Schwarzsauer und Franzbrötchen.

Siehe auch: Arabische Kulturwochen Hamburg
Kulinarische Spezialitäten
→ Hauptartikel: Hamburger Küche

Zu den bekannten Hamburger Gerichten gehören unter anderem Birnen, Bohnen und Speck, Scholle Finkenwerder Art, Stint, Grünkohl, Hamburger Aalsuppe, Labskaus, Snuten un Poten, Rundstück warm, Rote Grütze, Schwarzsauer und Franzbrötchen.

Siehe auch: Arabische Kulturwochen Hamburg
Kulinarische Spezialitäten
→ Hauptartikel: Hamburger Küche

Zu den bekannten Hamburger Gerichten gehören unter anderem Birnen, Bohnen und Speck, Scholle Finkenwerder Art, Stint, Grünkohl, Hamburger Aalsuppe, Labskaus, Snuten un Poten, Rundstück warm, Rote Grütze, Schwarzsauer und Franzbrötchen.
Wirtschaft und Infrastruktur

Hamburg hat als Handels-, Verkehrs- und Dienstleistungszentrum überregionale Bedeutung und zählt zu den wichtigsten Industriestandorten in Deutschland..

Wirtschaft und Infrastruktur

Hamburg hat als Handels-, Verkehrs- und Dienstleistungszentrum überregionale Bedeutung und zählt zu den wichtigsten Industriestandorten in Deutschland. Der Hafen zählt zu den weltweit führenden Seehäfen. Wichtigste Wirtschaftszweige sind Logistik, Hafen und maritime Wirtschaft, Luftfahrtindustrie (drittgrößter Standort weltweit), Konsumgüterindustrie (vor allem Lebensmittel), Chemie, Elektrotechnik, Maschinen-, Fahrzeug- und Schiffbau, Mineralölwirtschaft, Banken, Medien und Versicherungen.
Wichtigste Wirtschaftszweige sind Logistik, Hafen und maritime Wirtschaft, Luftfahrtindustrie (drittgrößter Standort weltweit), Konsumgüterindustrie (vor allem Lebensmittel), Chemie, Elektrotechnik, Maschinen-, Fahrzeug- und Schiffbau, Mineralölwirtschaft, Banken, Medien und Versicherungen. Wichtigste Wirtschaftszweige sind Logistik, Hafen und maritime Wirtschaft, Luftfahrtindustrie (drittgrößter Standort weltweit), Konsumgüterindustrie (vor allem Lebensmittel), Chemie, Elektrotechnik, Maschinen-, Fahrzeug- und Schiffbau, Mineralölwirtschaft, Banken, Medien und Versicherungen. Neben dem Handels- und Dienstleistungssektor spielen zudem die Bereiche Tourismus, Regenerative Energien und Life Sciences (Medizin und Biotechnologie) eine zunehmend wichtige Rolle. Neben dem Handels- und Dienstleistungssektor spielen zudem die Bereiche Tourismus, Regenerative Energien und Life Sciences (Medizin und Biotechnologie) eine zunehmend wichtige Rolle. Im Zukunftsatlas 2016 belegte die Stadt Hamburg Platz 18 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „sehr hohen Zukunftschancen”.[106]

Über 160.
Im Zukunftsatlas 2016 belegte die Stadt Hamburg Platz 18 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „sehr hohen Zukunftschancen”.[106]

Über 160.000 Unternehmen sind Mitglied in der Handelskammer Hamburg, die als älteste deutsche Handelskammer (1665) ihren Sitz im Gebäude der Hamburger Börse hat.

Die Wirtschaftsleistung im Land Hamburg lag, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), bei 94,4 Milliarden Euro im Jahr 2011 (2010: 92,2 Milliarden Euro) und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 1,4 Prozent.


Die Wirtschaftsleistung im Land Hamburg lag, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), bei 94,4 Milliarden Euro im Jahr 2011 (2010: 92,2 Milliarden Euro) und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 1,4 Prozent. Die Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe lag (2010) bei 10,0 Milliarden Euro..


Die Wirtschaftsleistung im Land Hamburg lag, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), bei 94,4 Milliarden Euro im Jahr 2011 (2010: 92,2 Milliarden Euro) und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 1,4 Prozent. Die Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe lag (2010) bei 10,0 Milliarden Euro. Im Vergleich von 272 Regionen der Europäischen Union (ausgehend von Zahlen aus 2011) steht Hamburg nach London, Luxemburg und Brüssel in der Liste der Regionen mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt je Einwohner auf dem vierten Platz und hält diesen Platz auch in Bezug auf den Kaufkraftstandard (KKS = 202 im Vergleich zum EU-Durchschnitt: EU-28 = 100).
Im Vergleich von 272 Regionen der Europäischen Union (ausgehend von Zahlen aus 2011) steht Hamburg nach London, Luxemburg und Brüssel in der Liste der Regionen mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt je Einwohner auf dem vierten Platz und hält diesen Platz auch in Bezug auf den Kaufkraftstandard (KKS = 202 im Vergleich zum EU-Durchschnitt: EU-28 = 100). Im Vergleich von 272 Regionen der Europäischen Union (ausgehend von Zahlen aus 2011) steht Hamburg nach London, Luxemburg und Brüssel in der Liste der Regionen mit dem höchsten Bruttoinlandsprodukt je Einwohner auf dem vierten Platz und hält diesen Platz auch in Bezug auf den Kaufkraftstandard (KKS = 202 im Vergleich zum EU-Durchschnitt: EU-28 = 100).[107]

Den Spitzenplatz in Deutschland erreicht Hamburg auch hinsichtlich der Kaufkraft (109,8 Prozent) in den Bundesländern, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg.
[107]

Den Spitzenplatz in Deutschland erreicht Hamburg auch hinsichtlich der Kaufkraft (109,8 Prozent) in den Bundesländern, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. Als Region, im Sinne der NUTS-Systematik (Ebene 3), liegt die Kaufkraft Hamburgs bundesweit gesehen jedoch auf Rang 52, während die nordöstliche Nachbarregion, der Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein hingegen den Rang 12 belegt.
Als Region, im Sinne der NUTS-Systematik (Ebene 3), liegt die Kaufkraft Hamburgs bundesweit gesehen jedoch auf Rang 52, während die nordöstliche Nachbarregion, der Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein hingegen den Rang 12 belegt.[3]

Nach dem Regierungswechsel 2001 bemühte sich der Senat, mit dem Leitspruch „Metropole Hamburg - Wachsende Stadt” den Wirtschaftsstandort auszubauen und ein langfristiges Bevölkerungswachstum zu erreichen.
[3]

Nach dem Regierungswechsel 2001 bemühte sich der Senat, mit dem Leitspruch „Metropole Hamburg - Wachsende Stadt” den Wirtschaftsstandort auszubauen und ein langfristiges Bevölkerungswachstum zu erreichen. Als Ansatzpunkt verfolgte der Senat eine kombinierte Strategie aus der Aktivierung endogener Potenziale und der Stärkung von Hamburgs internationaler Ausstrahlung.
Als Ansatzpunkt verfolgte der Senat eine kombinierte Strategie aus der Aktivierung endogener Potenziale und der Stärkung von Hamburgs internationaler Ausstrahlung. Hierdurch wurde auch die Entwicklung Hamburgs zum bevorzugten Standort chinesischer Unternehmen in Deutschland gefördert, von denen die Stadt 2013 mehr als 500 beheimatete - so viele wie keine andere deutsche Stadt. Hierdurch wurde auch die Entwicklung Hamburgs zum bevorzugten Standort chinesischer Unternehmen in Deutschland gefördert, von denen die Stadt 2013 mehr als 500 beheimatete - so viele wie keine andere deutsche Stadt.[108][109] Das Leitbild wurde unter dem CDU-Grünen-Senat im Jahre 2010 inhaltlich weiterentwickelt in „Wachsen mit Weitsicht”.[110] Seit dem Regierungswechsel 2011 lautet das Leitbild des derzeitigen SPD-Senats „Wir schaffen das moderne Hamburg”. [110] Seit dem Regierungswechsel 2011 lautet das Leitbild des derzeitigen SPD-Senats „Wir schaffen das moderne Hamburg”.[111] Auch dieses Leitbild entwickelt die Schwerpunkte der Wirtschafts- und Stadtentwicklung in den Bereichen Wirtschaft und Innovation, Hafen und Schifffahrt, Verkehr und Infrastruktur weiter. [111] Auch dieses Leitbild entwickelt die Schwerpunkte der Wirtschafts- und Stadtentwicklung in den Bereichen Wirtschaft und Innovation, Hafen und Schifffahrt, Verkehr und Infrastruktur weiter. Nach den Wahlen 2015 wurde daraus der Koalitionsvertrag zwischen SPD und Bündnis90/Die Grünen mit dem Titel „Zusammen schaffen wir das moderne Hamburg”. Nach den Wahlen 2015 wurde daraus der Koalitionsvertrag zwischen SPD und Bündnis90/Die Grünen mit dem Titel „Zusammen schaffen wir das moderne Hamburg”.[112]
Staatsverschuldung
Schuldenstand von Hamburg (in Mio. EUR)
Jahr Schulden
2010

25.092
2011

24.648
2012

24.507
2013

24.997
2014

28.
997
2014

28.057
2015

28.434
2016

30.967
2017

32.338
2018

32.774
Quellen: Das Statistik-Portal[113] und Statistisches Bundesamt.[114]

Der Schuldenstand des Hamburger Haushalts belief sich im Juni 2013 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf 24,913 Milliarden Euro..
[114]

Der Schuldenstand des Hamburger Haushalts belief sich im Juni 2013 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf 24,913 Milliarden Euro. Dabei werden viele Auslagerungen in andere Haushalte (Öffentliche Fonds, Einrichtungen und wirtschaftliche Unternehmen, zum Teil auch gemeinsam mit anderen Ländern) nicht berücksichtigt.
Dabei werden viele Auslagerungen in andere Haushalte (Öffentliche Fonds, Einrichtungen und wirtschaftliche Unternehmen, zum Teil auch gemeinsam mit anderen Ländern) nicht berücksichtigt. Bei Einbeziehung dieser Schattenhaushalte ergab sich 2013 ein Gesamtschuldenstand von 37,40 Milliarden Euro. Ferner ist bei diesen Zahlen zu beachten, dass es Bürgschaften gibt, die ausfallen können. Ferner ist bei diesen Zahlen zu beachten, dass es Bürgschaften gibt, die ausfallen können. Diese beliefen sich 2013 auf über 20 Milliarden Euro.[115] Belastungen durch die HSH Nordbank waren in den Folgejahren noch nicht abzuschätzen, da Ende 2015 Kredite zur Rettung dieser Bank bewilligt wurden und Erlöse aus dem Verkauf dieser Bank Anfang März 2017 noch ungewiss waren. [115] Belastungen durch die HSH Nordbank waren in den Folgejahren noch nicht abzuschätzen, da Ende 2015 Kredite zur Rettung dieser Bank bewilligt wurden und Erlöse aus dem Verkauf dieser Bank Anfang März 2017 noch ungewiss waren.[116]

Am 30. September 2017 war die Pro-Kopf-Verschuldung Hamburgs mit 17.
September 2017 war die Pro-Kopf-Verschuldung Hamburgs mit 17.755 Euro die zweithöchste aller deutschen Bundesländer.[117]

Den öffentlichen Schulden standen Ende Juli 2012 private Vermögen in Höhe von 218 Milliarden Euro gegenüber.
[117]

Den öffentlichen Schulden standen Ende Juli 2012 private Vermögen in Höhe von 218 Milliarden Euro gegenüber.[118] Statistisch verfügte demnach jeder Hamburger über ein Vermögen von über 120.000 Euro.
Unternehmen

In Hamburg haben mindestens 1 von 30 DAX-, 4 von 50 MDAX- und 6 von 50 SDAX-Unternehmen ihren Hauptsitz (DAX: Beiersdorf AG; MDAX: alstria office REIT-AG, Aurubis AG, Evotec SE und TAG Immobilien AG; SDAX: Deutsche EuroShop AG, Encavis AG, Fielmann AG, Hamburger Hafen und Logistik AG, Jungheinrich AG und New Work SE).

Unternehmen

In Hamburg haben mindestens 1 von 30 DAX-, 4 von 50 MDAX- und 6 von 50 SDAX-Unternehmen ihren Hauptsitz (DAX: Beiersdorf AG; MDAX: alstria office REIT-AG, Aurubis AG, Evotec SE und TAG Immobilien AG; SDAX: Deutsche EuroShop AG, Encavis AG, Fielmann AG, Hamburger Hafen und Logistik AG, Jungheinrich AG und New Work SE).

Unternehmen

In Hamburg haben mindestens 1 von 30 DAX-, 4 von 50 MDAX- und 6 von 50 SDAX-Unternehmen ihren Hauptsitz (DAX: Beiersdorf AG; MDAX: alstria office REIT-AG, Aurubis AG, Evotec SE und TAG Immobilien AG; SDAX: Deutsche EuroShop AG, Encavis AG, Fielmann AG, Hamburger Hafen und Logistik AG, Jungheinrich AG und New Work SE).

Nach Anzahl der Beschäftigten waren im Jahr 2018 die drei größten Arbeitgeber in Hamburg: Airbus (14.700 Mitarbeiter), Asklepios Kliniken Hamburg (14.600 Mitarbeiter) und Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (11.
700 Mitarbeiter), Asklepios Kliniken Hamburg (14.600 Mitarbeiter) und Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (11.348 Mitarbeiter).[119] Stadteigene Unternehmensbeteiligungen werden größtenteils über die HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH verwaltet. [119] Stadteigene Unternehmensbeteiligungen werden größtenteils über die HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH verwaltet.

Hamburg ist auch ein führender Medienstandort, siehe dazu den Artikel Medien in Hamburg.
Tourismus
Stadtrundfahrt-Bus auf der Krugkoppelbrücke

Hamburg ist das am schnellsten wachsende Tourismusziel in Europa der vergangenen zehn Jahre (Stand 2017).

Tourismus
Stadtrundfahrt-Bus auf der Krugkoppelbrücke

Hamburg ist das am schnellsten wachsende Tourismusziel in Europa der vergangenen zehn Jahre (Stand 2017).[120] 2015 lag Hamburg auf Rang 11 der beliebtesten Ziele für Städtereisen in Europa. Es wurden mehr als 12,6 Millionen Übernachtungen, gegenüber etwa 6,5 Millionen 10 Jahre zuvor, verzeichnet.
Es wurden mehr als 12,6 Millionen Übernachtungen, gegenüber etwa 6,5 Millionen 10 Jahre zuvor, verzeichnet.[121] Die meisten der 6,2 Millionen Besucher der Stadt waren Deutsche, während etwa 1,39 Millionen aus dem Ausland kamen. [121] Die meisten der 6,2 Millionen Besucher der Stadt waren Deutsche, während etwa 1,39 Millionen aus dem Ausland kamen.[122]

Seit 2013 erhebt Hamburg eine Kultur- und Tourismustaxe, die zu 100 Prozent in touristische, kulturelle und sportliche Projekte investiert wird.[123]

Hamburg ist die deutsche Stadt mit den meisten 5-Sterne-Hotels (Stand 2017).
[123]

Hamburg ist die deutsche Stadt mit den meisten 5-Sterne-Hotels (Stand 2017).[124]
Verkehr
Verkehrsmittelverteilung
Hamburg Hauptbahnhof

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) hatte 2008 in Hamburg einen Anteil von 18 % an der Verkehrsmittelwahl (Daten von 2008; motorisierter Individualverkehr 42 %, Fußgänger 28 %, Radfahrer 12 %).
[124]
Verkehr
Verkehrsmittelverteilung
Hamburg Hauptbahnhof

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) hatte 2008 in Hamburg einen Anteil von 18 % an der Verkehrsmittelwahl (Daten von 2008; motorisierter Individualverkehr 42 %, Fußgänger 28 %, Radfahrer 12 %).[125] Im Vergleich der fünf größten deutschen Städte hatte Hamburg damit den geringsten Anteil des ÖPNV an der Verkehrsmittelwahl (Berlin 26 %, Frankfurt am Main 24 %, München und Köln jeweils 21 %) und, zusammen mit Köln, den höchsten Anteil am Kfz-Verkehr.
[125] Im Vergleich der fünf größten deutschen Städte hatte Hamburg damit den geringsten Anteil des ÖPNV an der Verkehrsmittelwahl (Berlin 26 %, Frankfurt am Main 24 %, München und Köln jeweils 21 %) und, zusammen mit Köln, den höchsten Anteil am Kfz-Verkehr.[126] Beim Fahrradverkehr lag Hamburg knapp über dem deutschen Durchschnitt. [126] Beim Fahrradverkehr lag Hamburg knapp über dem deutschen Durchschnitt. Gegenüber 2002 war eine deutliche Steigerung zu verzeichnen; diese war geringer als in Berlin oder München.
Straßenverkehr
Kfz-Verkehr
Autobahnen in Hamburg

Im Jahr 2017 gab es in Hamburg 892.

Straßenverkehr
Kfz-Verkehr
Autobahnen in Hamburg

Im Jahr 2017 gab es in Hamburg 892.367 Kraftfahrzeuge, davon waren 771.573 PKW. Jährlich werden in Hamburg ca. 150.000 neue Kraftfahrzeuge zugelassen.[127]

Hamburg verfügt über gute Straßenverbindungen im Fernverkehr..
[127]

Hamburg verfügt über gute Straßenverbindungen im Fernverkehr. Mehrere Bundesautobahnen berühren das Stadtgebiet: die A 1 (im Raum Hamburg zudem als Europastraße E 22), A 7 (im Raum Hamburg zudem als Europastraße E 45), A 23, A 24 (im Raum Hamburg zudem als E 26) und A 25.
Mehrere Bundesautobahnen berühren das Stadtgebiet: die A 1 (im Raum Hamburg zudem als Europastraße E 22), A 7 (im Raum Hamburg zudem als Europastraße E 45), A 23, A 24 (im Raum Hamburg zudem als E 26) und A 25. Ferner existieren südlich der Elbe Autobahnabschnitte mit wenigen Kilometern, die als A 252, A 253 und A 255 bezeichnet sind.

Geplant ist eine weiträumige Umfahrung Hamburgs mit der A 20, die von Prenzlau/Rostock kommend derzeit bei Bad Segeberg endet.


Geplant ist eine weiträumige Umfahrung Hamburgs mit der A 20, die von Prenzlau/Rostock kommend derzeit bei Bad Segeberg endet. Sie soll künftig über das nördliche und westliche Umland Hamburgs durch einen neuen, westlich gelegenen Elbtunnel an die A 26 (Hamburg-Stade), von der erst ein Teil gebaut ist, angeschlossen werden.
Sie soll künftig über das nördliche und westliche Umland Hamburgs durch einen neuen, westlich gelegenen Elbtunnel an die A 26 (Hamburg-Stade), von der erst ein Teil gebaut ist, angeschlossen werden. Von dort soll sie durch den Wesertunnel die A 28 und die A 29 anbinden. Diese Planung ist in Schleswig-Holstein umstritten. Diese Planung ist in Schleswig-Holstein umstritten.

Auf Hamburgischem Gebiet verlaufen die Bundesstraßen B 4, B 5, B 73, B 75, B 207, B 431, B 432, B 433 und B 447, die größtenteils radial auf den Innenstadtbereich zuführen. Damit wird der Straßenverkehr dort konzentriert, was zu erheblichen Verkehrsproblemen führt.


Auf Hamburgischem Gebiet verlaufen die Bundesstraßen B 4, B 5, B 73, B 75, B 207, B 431, B 432, B 433 und B 447, die größtenteils radial auf den Innenstadtbereich zuführen. Damit wird der Straßenverkehr dort konzentriert, was zu erheblichen Verkehrsproblemen führt. Tangentialverbindungen zur Umleitung des Durchgangsverkehrs und zur großräumigen Erschließung des Stadtgebietes waren in den 1960er-Jahren als Stadtautobahnen geplant.
Tangentialverbindungen zur Umleitung des Durchgangsverkehrs und zur großräumigen Erschließung des Stadtgebietes waren in den 1960er-Jahren als Stadtautobahnen geplant. Die Planungen wurden größtenteils, auch durch massive Proteste aus der Bevölkerung insbesondere der betroffenen Stadtteile, aufgegeben.

Es bestehen jedoch drei Ringstraßen, die halbkreisförmig um die innere (Ring 1) und äußere Innenstadt (Ring 2) herum und als Viertelkreis durch die nordwestlichen Außenbezirke (Ring 3) verlaufen.


Es bestehen jedoch drei Ringstraßen, die halbkreisförmig um die innere (Ring 1) und äußere Innenstadt (Ring 2) herum und als Viertelkreis durch die nordwestlichen Außenbezirke (Ring 3) verlaufen. Dazu kommen einige weitere vierspurige ausgebaute Hauptstraßen.


Es bestehen jedoch drei Ringstraßen, die halbkreisförmig um die innere (Ring 1) und äußere Innenstadt (Ring 2) herum und als Viertelkreis durch die nordwestlichen Außenbezirke (Ring 3) verlaufen. Dazu kommen einige weitere vierspurige ausgebaute Hauptstraßen. Das so gebildete „Kernnetz” ist sehr stark durch den Auto- und Schwerlastverkehr belastet, obwohl es häufig als Stadtstraße direkt durch dichtbesiedelte Quartiere führt.
Das so gebildete „Kernnetz” ist sehr stark durch den Auto- und Schwerlastverkehr belastet, obwohl es häufig als Stadtstraße direkt durch dichtbesiedelte Quartiere führt. So fuhren 2013 durchschnittlich 54.000 Fahrzeuge pro Werktag über die Fruchtallee im Stadtteil Eimsbüttel, davon waren über 3.000 Fahrzeuge des Schwerverkehrs.[128]

Insgesamt hat Hamburg fast 4.
[128]

Insgesamt hat Hamburg fast 4.000 Kilometer Straßen (August 2006) mit etwa 7.000 Straßennamen. Ein großer Teil dieser Straßen liegt in Tempo-30-Zonen, die 1983[129] erstmals in Hamburg eingeführt wurden. Hamburg gilt (gemessen daran, wie viel Prozent länger eine Fahrt infolge eines Staus dauert) als staureichste Stadt Deutschlands.
Ein großer Teil dieser Straßen liegt in Tempo-30-Zonen, die 1983[129] erstmals in Hamburg eingeführt wurden. Hamburg gilt (gemessen daran, wie viel Prozent länger eine Fahrt infolge eines Staus dauert) als staureichste Stadt Deutschlands.[130][131]
Fahrradverkehr
Hamburger Fahrradhäuschen
StadtRAD-Leihstation am Baumwall

Hamburg verfügt über etwa 1700 Kilometer Radwege in überwiegend marodem Zustand, die oft den geltenden Verwaltungsvorschriften in der Bauausführung nicht entsprechen.
[130][131]
Fahrradverkehr
Hamburger Fahrradhäuschen
StadtRAD-Leihstation am Baumwall

Hamburg verfügt über etwa 1700 Kilometer Radwege in überwiegend marodem Zustand, die oft den geltenden Verwaltungsvorschriften in der Bauausführung nicht entsprechen. Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2005, einer Radfahrer-Befragung, hat Hamburg als schlechteste aller 28 beteiligten Städte über 200.
Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2005, einer Radfahrer-Befragung, hat Hamburg als schlechteste aller 28 beteiligten Städte über 200.000 Einwohner abgeschnitten. Obwohl vom Senat 2008 die Umsetzung einer Radverkehrsstrategie beschlossen wurde, konnte auch 2012 nur Platz 34 von 38 beteiligten Städten dieser Größe erreicht werden. Obwohl vom Senat 2008 die Umsetzung einer Radverkehrsstrategie beschlossen wurde, konnte auch 2012 nur Platz 34 von 38 beteiligten Städten dieser Größe erreicht werden.[132] Die Umsetzung des Fahrradverleihsystems StadtRAD wurde von den befragten Radfahrern allerdings mit der besten Note aller deutschen Städte gewürdigt. [132] Die Umsetzung des Fahrradverleihsystems StadtRAD wurde von den befragten Radfahrern allerdings mit der besten Note aller deutschen Städte gewürdigt. Bei mehreren anderen Themen, so Falschparker auf Radwegen, deren Breite und Oberflächenbeschaffenheit sowie Ampelschaltungen, hat Hamburg hingegen die schlechtesten oder zweitschlechtesten Bewertungen aller 332 beteiligen Städte erhalten. Bei mehreren anderen Themen, so Falschparker auf Radwegen, deren Breite und Oberflächenbeschaffenheit sowie Ampelschaltungen, hat Hamburg hingegen die schlechtesten oder zweitschlechtesten Bewertungen aller 332 beteiligen Städte erhalten.

Eine Besonderheit sind die Hamburger Fahrradhäuschen, die seit Anfang der 1990er-Jahre vor allem in den dichtbebauten Wohngebieten der Bezirke Altona, Eimsbüttel und Hamburg-Nord stehen.


Eine Besonderheit sind die Hamburger Fahrradhäuschen, die seit Anfang der 1990er-Jahre vor allem in den dichtbebauten Wohngebieten der Bezirke Altona, Eimsbüttel und Hamburg-Nord stehen. Darin können Fahrräder abgestellt werden, für die in den gründerzeitlichen Gebäuden und auf den stark genutzten Grundstücken anderweitig kaum diebstahl- und vandalismussichere Abstellplätze bestehen.
Darin können Fahrräder abgestellt werden, für die in den gründerzeitlichen Gebäuden und auf den stark genutzten Grundstücken anderweitig kaum diebstahl- und vandalismussichere Abstellplätze bestehen.

Auf einigen wenigen bereits ausgebauten Abschnitten von Velorouten sind Straßenabschnitte als Fahrradstraßen ausgewiesen, so etwa entlang des Eilbekkanals und seit 2012 am Falkensteiner Ufer im Verlauf des Elberadwegs.


Auf einigen wenigen bereits ausgebauten Abschnitten von Velorouten sind Straßenabschnitte als Fahrradstraßen ausgewiesen, so etwa entlang des Eilbekkanals und seit 2012 am Falkensteiner Ufer im Verlauf des Elberadwegs.[133] Im Herbst 2014 ließ der Senat am Westufer der Außenalster den Harvestehuder Weg in eine Fahrradstraße umbauen.
[133] Im Herbst 2014 ließ der Senat am Westufer der Außenalster den Harvestehuder Weg in eine Fahrradstraße umbauen. Dies sorgte zunächst für Diskussionen, weil Parkplätze auf die Fahrbahn verlegt worden waren, um den Autoverkehr auszubremsen.[134] Nach einem knappen Jahr wurden die Parkmarkierungen abgefräst und das Parken auf dem Seitenstreifen wieder erlaubt. [134] Nach einem knappen Jahr wurden die Parkmarkierungen abgefräst und das Parken auf dem Seitenstreifen wieder erlaubt.

In Hamburg sind etwa 700 von 900 Einbahnstraßenabschnitte innerhalb von Tempo-30-Straßen für Radfahrer entgegen der Fahrtrichtung frei gegeben.


In Hamburg sind etwa 700 von 900 Einbahnstraßenabschnitte innerhalb von Tempo-30-Straßen für Radfahrer entgegen der Fahrtrichtung frei gegeben.[135] Seit etwa 2010 werden im Rahmen des Busbeschleunigung-Programms des Senates bei Straßenumbauten häufiger Radfahrstreifen und Schutzstreifen eingesetzt.

Zu Fahrrad-Fahrten durch die Stadt verfügt Hamburg über ein Netz an Velorouten.


Zu Fahrrad-Fahrten durch die Stadt verfügt Hamburg über ein Netz an Velorouten.[136] Für Fahrten in die Region oder sogar in andere Länder ist Hamburg an zahlreiche nationale und internationale touristische Fernradwege angeschlossen,[137] u.
[136] Für Fahrten in die Region oder sogar in andere Länder ist Hamburg an zahlreiche nationale und internationale touristische Fernradwege angeschlossen,[137] u. a. an die EuroVelo-Route Nordseeküsten-Radweg[138], den Elberadweg[139] und den Radfernweg Hamburg-Bremen.[140]

Der rot-grüne Senat der 21. Legislaturperiode gab das Ziel aus, Hamburg bis zur Mitte der 2020er zu „Fahrradstadt” zu machen.
Legislaturperiode gab das Ziel aus, Hamburg bis zur Mitte der 2020er zu „Fahrradstadt” zu machen. Hierzu sollen die 14 Velorouten mit einer Gesamtlänge von 280 Kilometer bis 2020 fertig gestellt werden, jährlich 50 Kilometer Radwege saniert oder umgewidmet werden und das StadtRAD-Angebot mit der Neuausschreibung 2017 ausgebaut und attraktiver gemacht werden. Hierzu sollen die 14 Velorouten mit einer Gesamtlänge von 280 Kilometer bis 2020 fertig gestellt werden, jährlich 50 Kilometer Radwege saniert oder umgewidmet werden und das StadtRAD-Angebot mit der Neuausschreibung 2017 ausgebaut und attraktiver gemacht werden.[141] Daneben ist die Planung von je einem Radschnellweg pro Bezirk geplant, die dann bis 2025 umgesetzt werden sollen. [141] Daneben ist die Planung von je einem Radschnellweg pro Bezirk geplant, die dann bis 2025 umgesetzt werden sollen.

Der Loop in den Stadtteilen Wilhelmsburg und Veddel sowie die Konzertkultour Fahrradgarderobe haben 2014 den Deutschen Fahrradpreis, gewonnen, einmal in der Kategorie Alltagsmobilität, einmal in Freizeit und Tourismus..


Der Loop in den Stadtteilen Wilhelmsburg und Veddel sowie die Konzertkultour Fahrradgarderobe haben 2014 den Deutschen Fahrradpreis, gewonnen, einmal in der Kategorie Alltagsmobilität, einmal in Freizeit und Tourismus.
Schienen- und öffentlicher Verkehr
Fernverkehr
→ Hauptartikel: Schienenverkehr in Hamburg

Hamburg ist der größte Eisenbahn-Knotenpunkt Nordeuropas..

Schienen- und öffentlicher Verkehr
Fernverkehr
→ Hauptartikel: Schienenverkehr in Hamburg

Hamburg ist der größte Eisenbahn-Knotenpunkt Nordeuropas.[142] Die Hansestadt kann auf eine lange Eisenbahngeschichte, seit der ersten Strecke 1842, zurückblicken. Im Schienenpersonenfernverkehr gibt es verschiedene ICE-Linien und IC-Linien bis in das europäische Ausland, beispielsweise nach Kopenhagen oder Basel, einzelne Züge fahren nach Breslau, Wien oder Prag..
Im Schienenpersonenfernverkehr gibt es verschiedene ICE-Linien und IC-Linien bis in das europäische Ausland, beispielsweise nach Kopenhagen oder Basel, einzelne Züge fahren nach Breslau, Wien oder Prag. Durch Nachtzüge sind unter anderem München, Basel, Zürich und Wien direkt von Hamburg aus erreichbar. Durch Nachtzüge sind unter anderem München, Basel, Zürich und Wien direkt von Hamburg aus erreichbar. Die meisten Fernzüge führen über den Hauptbahnhof und beginnen und enden oft im Bahnhof Hamburg-Altona. Daneben existieren die Fernbahnhöfe Hamburg Dammtor, Hamburg-Harburg und Hamburg-Bergedorf. Daneben existieren die Fernbahnhöfe Hamburg Dammtor, Hamburg-Harburg und Hamburg-Bergedorf.

Vom Hamburger Zentral-Omnibusbahnhof (ZOB) beim Hauptbahnhof bestehen Fernbuslinien in das In- und Ausland, besonders nach Osteuropa (Baltikum, Polen). Mehrmals täglich verkehren Busse in Richtung Berlin..
Mehrmals täglich verkehren Busse in Richtung Berlin.

Südlich der Stadtgrenze - im niedersächsischen Maschen - befindet sich der größte Rangierbahnhof Europas (→ Maschen Rangierbahnhof). Er hat Bedeutung für den paneuropäischen Schienengüterverkehr.
Er hat Bedeutung für den paneuropäischen Schienengüterverkehr. Hier beginnt oder endet etwa zehn Prozent des deutschen Schienengüterverkehrs. Die Hamburger Hafenbahn besitzt und unterhält das Schienennetz im Hamburger Hafen.
Stadt- und Regionalverkehr
→ Hauptartikel: Nahverkehr in Hamburg

Neben zahlreichen Regionalbahn-Linien, die das Hamburger Umland erschließen, bestehen Regional-Express-Verbindungen in Richtung Elmshorn - Neumünster - Kiel bzw.
Die Hamburger Hafenbahn besitzt und unterhält das Schienennetz im Hamburger Hafen.
Stadt- und Regionalverkehr
→ Hauptartikel: Nahverkehr in Hamburg

Neben zahlreichen Regionalbahn-Linien, die das Hamburger Umland erschließen, bestehen Regional-Express-Verbindungen in Richtung Elmshorn - Neumünster - Kiel bzw.

Stadt- und Regionalverkehr
→ Hauptartikel: Nahverkehr in Hamburg

Neben zahlreichen Regionalbahn-Linien, die das Hamburger Umland erschließen, bestehen Regional-Express-Verbindungen in Richtung Elmshorn - Neumünster - Kiel bzw. Flensburg - Padborg, Lübeck, Schwerin - Rostock und in Richtung Elmshorn - Westerland (Sylt). Ähnliche Angebote bilden die Metronom-Züge in Richtung Stade - Cuxhaven, Bremen und Lüneburg - Uelzen (- Hannover - Göttingen).
Ähnliche Angebote bilden die Metronom-Züge in Richtung Stade - Cuxhaven, Bremen und Lüneburg - Uelzen (- Hannover - Göttingen).

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird u. a. durch ein Schnellbahn-Netz bedient, das vorwiegend aus sechs S-Bahn- und vier U-Bahn-Linien besteht.
durch ein Schnellbahn-Netz bedient, das vorwiegend aus sechs S-Bahn- und vier U-Bahn-Linien besteht. Das Netz erschließt auch einige Vororte außerhalb des Stadtgebietes. Außerdem verkehren Regionalbahnen und RE-Züge sowie im Norden der Stadt die Schnellbahnzüge der AKN von (Neumünster -) Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg bis Hamburg-Eidelstedt bzw. Außerdem verkehren Regionalbahnen und RE-Züge sowie im Norden der Stadt die Schnellbahnzüge der AKN von (Neumünster -) Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg bis Hamburg-Eidelstedt bzw. -Norderstedt Mitte.

Zur Erschließung der HafenCity südlich der früher abgetrennten Speicherstadt wurde eine U-Bahn-Strecke vom Bahnhof Jungfernstieg neu gebaut.


Zur Erschließung der HafenCity südlich der früher abgetrennten Speicherstadt wurde eine U-Bahn-Strecke vom Bahnhof Jungfernstieg neu gebaut. Die Linie wird als U4 bezeichnet und führt in östlicher Richtung zur Entlastung der U2 weiter bis Billstedt. Sie wurde am 29. November 2012 eröffnet.

Daneben besteht ein flächenmäßig gut ausgebautes, jedoch tendenziell deutlich überlastetes Stadtbusnetz (auch Metrobusse, Eilbusse, zuschlagpflichtige Schnellbusse).


Daneben besteht ein flächenmäßig gut ausgebautes, jedoch tendenziell deutlich überlastetes Stadtbusnetz (auch Metrobusse, Eilbusse, zuschlagpflichtige Schnellbusse). Der Hafen wird neben Bus- und Bahnanschlüssen auch von Hafenfähren erschlossen.
Der Hafen wird neben Bus- und Bahnanschlüssen auch von Hafenfähren erschlossen. In den Nächten vor Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen werden die wichtigsten Buslinien, U- und S-Bahnen durchgehend betrieben (Nachtverkehrsnetz), wobei Randbereiche durch besondere Nachtbuslinien erschlossen werden. In den Nächten vor Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen werden die wichtigsten Buslinien, U- und S-Bahnen durchgehend betrieben (Nachtverkehrsnetz), wobei Randbereiche durch besondere Nachtbuslinien erschlossen werden. Für die übrigen Nächte gibt es ein Nachtbusnetz mit 19 Linien.

Die Straßenbahn Hamburg wurde Strecke für Strecke bis 1978 eingestellt. Die Wiedereinführung als Stadtbahn war bereits mehrere Male Ziel einer Hamburger Regierung..
Die Wiedereinführung als Stadtbahn war bereits mehrere Male Ziel einer Hamburger Regierung. 2001 und 2011 waren die Vorbereitungen bis zum Planfeststellungsverfahren vorangeschritten. Beide Male wurden diese umfangreichen Arbeiten unmittelbar nach einem Regierungswechsel vom Senat wieder eingestellt. Beide Male wurden diese umfangreichen Arbeiten unmittelbar nach einem Regierungswechsel vom Senat wieder eingestellt.

Alle Verkehrsmittel des Regional- und Nahverkehrs (alle Regionalzüge, auch von privaten Betreibern, S-, U-, A-Bahn sowie Busse und Hafenfähren) können in und um Hamburg mit Fahrkarten des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV), der 1965 als erster Verkehrsverbund der Welt gegründet wurde, benutzt werden.


Alle Verkehrsmittel des Regional- und Nahverkehrs (alle Regionalzüge, auch von privaten Betreibern, S-, U-, A-Bahn sowie Busse und Hafenfähren) können in und um Hamburg mit Fahrkarten des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV), der 1965 als erster Verkehrsverbund der Welt gegründet wurde, benutzt werden. Außerdem sind die Ländertickets Schleswig-Holstein-Ticket, Niedersachsen-Ticket und Mecklenburg-Vorpommern-Ticket auch für alle Verkehrsmittel des HVV im „Großbereich Hamburg” (Schnellbusse mit Zuschlag) gültig.
Außerdem sind die Ländertickets Schleswig-Holstein-Ticket, Niedersachsen-Ticket und Mecklenburg-Vorpommern-Ticket auch für alle Verkehrsmittel des HVV im „Großbereich Hamburg” (Schnellbusse mit Zuschlag) gültig.
Bahnlinien im HVV.
Außerdem sind die Ländertickets Schleswig-Holstein-Ticket, Niedersachsen-Ticket und Mecklenburg-Vorpommern-Ticket auch für alle Verkehrsmittel des HVV im „Großbereich Hamburg” (Schnellbusse mit Zuschlag) gültig.
Bahnlinien im HVV.png
Bahnlinien im Hamburger Verkehrsverbund
HHA DT5 - 306-III.JPG
U-Bahn-Zug des neuesten Typs DT5 der Hamburger Hochbahn AG
DBAG 474 1.jpg
S-Bahn-Zug der Baureihe 474/874


Schifffahrt
HADAG-Fähre auf der Elbe

Die Niederelbe verbindet Hamburg direkt mit dem offenen Meer, der Nordsee..
jpg
S-Bahn-Zug der Baureihe 474/874


Schifffahrt
HADAG-Fähre auf der Elbe

Die Niederelbe verbindet Hamburg direkt mit dem offenen Meer, der Nordsee. Seeschiffe können den Hamburger Hafen von dort und von der Ostsee über den elbabwärts gelegenen Nord-Ostsee-Kanal erreichen.
Seeschiffe können den Hamburger Hafen von dort und von der Ostsee über den elbabwärts gelegenen Nord-Ostsee-Kanal erreichen. Kreuzfahrtschiffe legen an den drei Kreuzfahrtterminals an. Elbaufwärts bestehen weitere Wasserstraßen für die Binnenschiffahrt, die Hamburg über die Elbe (Richtung Magdeburg, Dresden bis Tschechien) und abzweigende Kanäle mit dem weiteren Hinterland und dem Binnenwasserstraßennetz verbinden. Elbaufwärts bestehen weitere Wasserstraßen für die Binnenschiffahrt, die Hamburg über die Elbe (Richtung Magdeburg, Dresden bis Tschechien) und abzweigende Kanäle mit dem weiteren Hinterland und dem Binnenwasserstraßennetz verbinden. So sind über ein kurzes Stück der oberen Unterelbe und der Oberelbe der abzweigende Elbe-Lübeck-Kanal (Verbindung nach Lübeck und zur Ostsee) und der Elbe-Seitenkanal (Verbindung zum Mittellandkanal) zu erreichen. So sind über ein kurzes Stück der oberen Unterelbe und der Oberelbe der abzweigende Elbe-Lübeck-Kanal (Verbindung nach Lübeck und zur Ostsee) und der Elbe-Seitenkanal (Verbindung zum Mittellandkanal) zu erreichen.

Im Stadtgebiet verkehren auf der Elbe und besonders im Hafengebiet sechs Schiffslinien bzw.


Im Stadtgebiet verkehren auf der Elbe und besonders im Hafengebiet sechs Schiffslinien bzw. Fähren der HADAG zum Verbundtarif des HVV. Die Linien 62 und 64 (Fähre ab Teufelsbrück) dienen zur Anbindung des Stadtteils Finkenwerder. Außerdem gibt es eine Fähre ab Blankenese nach Cranz.
Außerdem gibt es eine Fähre ab Blankenese nach Cranz. Als Touristik- und Ausflugslinie besteht eine Verbindung St. Pauli-Landungsbrücken-Blankenese-Wittenbergen-Schulau-Lühe-Stadersand.

Am Jungfernstieg beginnen die Touristik- und Linienverkehre der Alsterschifffahrt.


Am Jungfernstieg beginnen die Touristik- und Linienverkehre der Alsterschifffahrt. Bis 1984 übernahmen Alsterdampfer als fester Bestandteil des Verkehrsverbundes Aufgaben im ÖPNV. Heute gibt es eine „Kreuzfahrt-Linie” und Alsterrundfahrten, teilweise kommen Museumsschiffe zum Einsatz.
Heute gibt es eine „Kreuzfahrt-Linie” und Alsterrundfahrten, teilweise kommen Museumsschiffe zum Einsatz.
Luftverkehr
Airbus A340 vor der Lufthansa-Technik-Basis

Der internationale Flughafen Hamburg (HAM) - eigene Bezeichnung Hamburg Airport (seit 2016 mit dem Beinamen Helmut Schmidt) - ist vom Passagieraufkommen der fünftgrößte und der älteste noch in Betrieb befindliche Flughafen Deutschlands.

Luftverkehr
Airbus A340 vor der Lufthansa-Technik-Basis

Der internationale Flughafen Hamburg (HAM) - eigene Bezeichnung Hamburg Airport (seit 2016 mit dem Beinamen Helmut Schmidt) - ist vom Passagieraufkommen der fünftgrößte und der älteste noch in Betrieb befindliche Flughafen Deutschlands. Er wurde 1911 in Fuhlsbüttel bei Hamburg eröffnet und liegt etwa 11 km[143] nördlich des Stadtzentrums.
Er wurde 1911 in Fuhlsbüttel bei Hamburg eröffnet und liegt etwa 11 km[143] nördlich des Stadtzentrums. Etwa 60 Fluggesellschaften bedienen 125 Zielflughäfen, darunter auch die Langstreckenziele Dubai, New York City und Teheran. Der Flughafen zählt nach einem bis 2008/2009 geführten, umfassenden Ausbauprogramm zu den modernsten in Europa und ist seitdem mit der S-Bahn-Linie S1 an die Innenstadt angeschlossen. Der Flughafen zählt nach einem bis 2008/2009 geführten, umfassenden Ausbauprogramm zu den modernsten in Europa und ist seitdem mit der S-Bahn-Linie S1 an die Innenstadt angeschlossen. Daneben ist er über einige Buslinien des Hamburger Verkehrsverbundes und Fernbuslinien zu erreichen. Daneben ist er über einige Buslinien des Hamburger Verkehrsverbundes und Fernbuslinien zu erreichen. Zudem wurde die Zahl der PKW-Parkplätze für Besucher auf 12.000 erhöht und die Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten erweitert. Am Flughafen befindet sich auch die Basis der Lufthansa Technik. 000 erhöht und die Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten erweitert. Am Flughafen befindet sich auch die Basis der Lufthansa Technik. Wegen der Lärmbelästigung in den relativ dicht besiedelten Einflugschneisen besteht ein Nachtflugverbot. Als Ersatz für den Flughafen Fuhlsbüttel ist seit den 1960er-Jahren der Bau eines neuen Großflughafens in der Nähe von Kaltenkirchen im Gespräch, der bisher nicht realisiert wurde. Als Ersatz für den Flughafen Fuhlsbüttel ist seit den 1960er-Jahren der Bau eines neuen Großflughafens in der Nähe von Kaltenkirchen im Gespräch, der bisher nicht realisiert wurde.

Auf dem Gelände der Airbus Operations GmbH (einer Division der Airbus Group, ehemals EADS) - ca.


Auf dem Gelände der Airbus Operations GmbH (einer Division der Airbus Group, ehemals EADS) - ca. 10 km südwestlich des Hamburger Stadtzentrums - befindet sich der Werksflugplatz Hamburg-Finkenwerder. Dort landen neben den dort endmontierten Maschinen der Airbus-A320-Familie und der zur Lackierung und Innenausrüstung der Kabine aus Toulouse überführten Airbus A380, nur Flugzeuge zur hauseigenen Versorgung, wie der Airbus Beluga sowie Verkehrsflugzeuge, die Werksangehörige von und nach Toulouse bringen.
Dort landen neben den dort endmontierten Maschinen der Airbus-A320-Familie und der zur Lackierung und Innenausrüstung der Kabine aus Toulouse überführten Airbus A380, nur Flugzeuge zur hauseigenen Versorgung, wie der Airbus Beluga sowie Verkehrsflugzeuge, die Werksangehörige von und nach Toulouse bringen. Dort landen neben den dort endmontierten Maschinen der Airbus-A320-Familie und der zur Lackierung und Innenausrüstung der Kabine aus Toulouse überführten Airbus A380, nur Flugzeuge zur hauseigenen Versorgung, wie der Airbus Beluga sowie Verkehrsflugzeuge, die Werksangehörige von und nach Toulouse bringen.

Der Flughafen Lübeck (LBC) ist mit einer Busverbindung von Hamburg aus erreichbar. Obwohl er rund 70 km von Hamburg entfernt liegt, kommen nach Angaben des Flughafens etwa 40 Prozent der Fluggäste aus Hamburg..
Obwohl er rund 70 km von Hamburg entfernt liegt, kommen nach Angaben des Flughafens etwa 40 Prozent der Fluggäste aus Hamburg.[144] Von der Billigfluggesellschaft Ryanair, die von 2005 bis 2014 den Flughafen anflog, wurde er als „Hamburg-Lübeck” bezeichnet.
Versorger
Wasserversorgung
Wasserwerke Hamburg und Umland
→ Hauptartikel: Wasserversorgung in Hamburg

Die Trinkwasserversorgung Hamburgs wird durch die 17 Wasserwerke Baursberg, Bergedorf, Billbrook, Bostelbek, Curslack, Glinde, Großensee, Großhansdorf, Haseldorfer Marsch, Langenhorn, Lohbrügge, Hausbruch, Nordheide, Schnelsen, Stellingen, Süderelbmarsch und Walddörfer sichergestellt, die vom Gleichordnungskonzern Hamburg Wasser betrieben werden.
[144] Von der Billigfluggesellschaft Ryanair, die von 2005 bis 2014 den Flughafen anflog, wurde er als „Hamburg-Lübeck” bezeichnet.
Versorger
Wasserversorgung
Wasserwerke Hamburg und Umland
→ Hauptartikel: Wasserversorgung in Hamburg

Die Trinkwasserversorgung Hamburgs wird durch die 17 Wasserwerke Baursberg, Bergedorf, Billbrook, Bostelbek, Curslack, Glinde, Großensee, Großhansdorf, Haseldorfer Marsch, Langenhorn, Lohbrügge, Hausbruch, Nordheide, Schnelsen, Stellingen, Süderelbmarsch und Walddörfer sichergestellt, die vom Gleichordnungskonzern Hamburg Wasser betrieben werden.

Versorger
Wasserversorgung
Wasserwerke Hamburg und Umland
→ Hauptartikel: Wasserversorgung in Hamburg

Die Trinkwasserversorgung Hamburgs wird durch die 17 Wasserwerke Baursberg, Bergedorf, Billbrook, Bostelbek, Curslack, Glinde, Großensee, Großhansdorf, Haseldorfer Marsch, Langenhorn, Lohbrügge, Hausbruch, Nordheide, Schnelsen, Stellingen, Süderelbmarsch und Walddörfer sichergestellt, die vom Gleichordnungskonzern Hamburg Wasser betrieben werden.

Versorger
Wasserversorgung
Wasserwerke Hamburg und Umland
→ Hauptartikel: Wasserversorgung in Hamburg

Die Trinkwasserversorgung Hamburgs wird durch die 17 Wasserwerke Baursberg, Bergedorf, Billbrook, Bostelbek, Curslack, Glinde, Großensee, Großhansdorf, Haseldorfer Marsch, Langenhorn, Lohbrügge, Hausbruch, Nordheide, Schnelsen, Stellingen, Süderelbmarsch und Walddörfer sichergestellt, die vom Gleichordnungskonzern Hamburg Wasser betrieben werden. Je nach Jahreszeit werden täglich zwischen 250.000 und 400.000 m³ Trinkwasser bereitgestellt.[145]
Energieversorgung

In den 1990er-Jahren wurden die Gas-, Strom- und Fernwärmeversorgung der Stadt Hamburg in Gestalt der HeinGas Hamburger Gaswerke GmbH sowie der Hamburgische Electricitäts-Werke AG privatisiert.
[145]
Energieversorgung

In den 1990er-Jahren wurden die Gas-, Strom- und Fernwärmeversorgung der Stadt Hamburg in Gestalt der HeinGas Hamburger Gaswerke GmbH sowie der Hamburgische Electricitäts-Werke AG privatisiert.[146] Von 1974 bis 2001 wurde im Stadtteil Moorburg ein Kraftwerk betrieben, das für die Verbrennung von Gas und Öl ausgelegt war.
[146] Von 1974 bis 2001 wurde im Stadtteil Moorburg ein Kraftwerk betrieben, das für die Verbrennung von Gas und Öl ausgelegt war. Dieses Kraftwerk wurde durch das Kohlekraftwerk Moorburg ersetzt, das 2015 in Betrieb genommen wurde. Dieses Kraftwerk wurde durch das Kohlekraftwerk Moorburg ersetzt, das 2015 in Betrieb genommen wurde.
Industrie
Aurubis AG auf der Peute

Hamburg ist mit dem Airbus-Werk im Stadtteil Finkenwerder der größte deutsche, zweitgrößte europäische (nach Toulouse) und weltweit drittgrößte (nach Seattle und Toulouse) Flugzeugbau-Standort.

Industrie
Aurubis AG auf der Peute

Hamburg ist mit dem Airbus-Werk im Stadtteil Finkenwerder der größte deutsche, zweitgrößte europäische (nach Toulouse) und weltweit drittgrößte (nach Seattle und Toulouse) Flugzeugbau-Standort.[147] Einige Zulieferer wie Diehl Aerosystems sind ebenfalls in Hamburg aktiv. Der Werft-Standort Hamburg umfasst unter anderem die größeren Firmen Blohm & Voss sowie J.
Der Werft-Standort Hamburg umfasst unter anderem die größeren Firmen Blohm & Voss sowie J. J. Sietas mit den Tochterunternehmen Norderwerft und Neuenfelder Maschinenfabrik, einem der weltweit führenden Hersteller von Schiffskränen. Auch Schiffbau-Zulieferer wie Muehlhan sind in der Hansestadt ansässig. Auch Schiffbau-Zulieferer wie Muehlhan sind in der Hansestadt ansässig. Die Beiersdorf AG hat nicht nur ihren Sitz in Hamburg, sondern produziert dort auch Produkte der Marken Nivea und Tesa. Das Mercedes-Benz-Werk Hamburg der Daimler AG im Stadtteil Heimfeld fertigt Achsen und Komponenten für PKW.. Das Mercedes-Benz-Werk Hamburg der Daimler AG im Stadtteil Heimfeld fertigt Achsen und Komponenten für PKW. Es ging aus dem 1928 gegründeten Vidal & Sohn Tempo-Werk hervor, das u. a. in den 1960er Jahren den Harburger Transporter produzierte. Die Deutschland-Tochter des niederländischen Philips-Konzern, Philips Deutschland GmbH befindet sich in Hamburg, wo unter anderem auch Medizin-Geräte hergestellt werden. in den 1960er Jahren den Harburger Transporter produzierte. Die Deutschland-Tochter des niederländischen Philips-Konzern, Philips Deutschland GmbH befindet sich in Hamburg, wo unter anderem auch Medizin-Geräte hergestellt werden. Das aus dem Philips-Konzern ausgegliederte Unternehmen NXP Semiconductors produziert im Stadtteil Hausbruch Halbleiter.. Das aus dem Philips-Konzern ausgegliederte Unternehmen NXP Semiconductors produziert im Stadtteil Hausbruch Halbleiter. Im Bereich der Rohstoffverarbeitung sind die Aurubis AG auf der Peute (Europas größte Kupferhütte), Trimet Aluminium sowie das Stahlwerk von ArcelorMittal zu nennen. Im Bereich der Rohstoffverarbeitung sind die Aurubis AG auf der Peute (Europas größte Kupferhütte), Trimet Aluminium sowie das Stahlwerk von ArcelorMittal zu nennen. Es existieren Erdölraffinerien der Firmen Holborn, H&R Ölwerke Schindler und Nynas. Die Sasol Wax GmbH betreibt im Hamburger Hafen zwei Produktionstandorte. Das Maschinenbauunternehmen Körber AG hat seinen Sitz in Hamburg.. Die Sasol Wax GmbH betreibt im Hamburger Hafen zwei Produktionstandorte. Das Maschinenbauunternehmen Körber AG hat seinen Sitz in Hamburg. Zu dem Konzern gehört unter anderem Hauni Maschinenbau, Weltmarktführer bei Maschinen und Anlagen für die Tabakindustrie und damit einer von mehreren sogenannten Hidden Champions in der Hansestadt. Zu dem Konzern gehört unter anderem Hauni Maschinenbau, Weltmarktführer bei Maschinen und Anlagen für die Tabakindustrie und damit einer von mehreren sogenannten Hidden Champions in der Hansestadt. Zu ihnen gehören auch die Maschinenbauer Harburg-Freudenberger und BW Papersystems Hamburg (als E.C.H. Will in Hamburg gegründet, inzwischen Produktion in Wedel). Will in Hamburg gegründet, inzwischen Produktion in Wedel). Die Hamburger Unternehmen Jungheinrich (produziert allerdings im benachbarten Norderstedt und in Lüneburg) und Still stellen (Flur-)Förderfahrzeuge her. Der Klavier- und Flügelhersteller Steinway & Sons fertigt im Stadtteil Bahrenfeld, der Schreibgerätehersteller Montblanc im benachbarten Eidelstedt. Der Klavier- und Flügelhersteller Steinway & Sons fertigt im Stadtteil Bahrenfeld, der Schreibgerätehersteller Montblanc im benachbarten Eidelstedt. Uhren verlassen die Manufaktur des Herstellers Wempe Chronometerwerke. Der Sägen-Hersteller Dolmar produziert in Jenfeld. Uhren verlassen die Manufaktur des Herstellers Wempe Chronometerwerke. Der Sägen-Hersteller Dolmar produziert in Jenfeld. Der Agrarprodukte-Konzern Archer Daniels Midland besitzt die Ölmühle Hamburg an der Nippoldstraße und die Palmölmühle der früheren Noblee & Thoerl GmbH in Harburg. Der Agrarprodukte-Konzern Archer Daniels Midland besitzt die Ölmühle Hamburg an der Nippoldstraße und die Palmölmühle der früheren Noblee & Thoerl GmbH in Harburg. Nestlé, Cargill und Ingredion betreiben ebenfalls Produktionsstandorte in Hamburg. Die Holsten-Brauerei braut in Altona-Nord Biere.

Lediglich mit der Verwaltung, nicht aber mit Produktionsstandorten in Hamburg vertreten sind die Nahrungsmittelhersteller Unilever (Deutschland-Zentrale) und Carl Kühne KG sowie die Windenergieanlagen-Hersteller Senvion und Nordex..


Lediglich mit der Verwaltung, nicht aber mit Produktionsstandorten in Hamburg vertreten sind die Nahrungsmittelhersteller Unilever (Deutschland-Zentrale) und Carl Kühne KG sowie die Windenergieanlagen-Hersteller Senvion und Nordex.
Medien
→ Hauptartikel: Medien in Hamburg

Unter anderem werden Der Spiegel, Stern und Die Zeit in Hamburg produziert.

Medien
→ Hauptartikel: Medien in Hamburg

Unter anderem werden Der Spiegel, Stern und Die Zeit in Hamburg produziert. Zahlreiche Verlage, darunter die Großverlage Axel Springer AG (Bild) und Gruner + Jahr sowie die Bauer Verlagsgruppe, die Verlagsgruppe Milchstrasse (mittlerweile Teil des Burda-Verlags) und der Jahreszeiten-Verlag, haben hier ihren Sitz.
Zahlreiche Verlage, darunter die Großverlage Axel Springer AG (Bild) und Gruner + Jahr sowie die Bauer Verlagsgruppe, die Verlagsgruppe Milchstrasse (mittlerweile Teil des Burda-Verlags) und der Jahreszeiten-Verlag, haben hier ihren Sitz. Insgesamt wird gut die Hälfte aller überregionalen Presseprodukte Deutschlands in Hamburg produziert. Insgesamt wird gut die Hälfte aller überregionalen Presseprodukte Deutschlands in Hamburg produziert. Zwei bedeutende Tiefdruckereien befinden sich im Großraum Hamburg. Dies sind Gruner Druck, Itzehoe, und die Axel Springer Tiefdruckerei, Ahrensburg, die der prinovis angehören. Dies sind Gruner Druck, Itzehoe, und die Axel Springer Tiefdruckerei, Ahrensburg, die der prinovis angehören. Außerdem hat die Deutsche Presse-Agentur (dpa) ihren Sitz in der Hansestadt. Die ARD-Redaktion für Nachrichten und Zeitgeschehen ARD-aktuell produziert auf dem NDR-Gelände in Lokstedt unter anderem die Tagesschau, die Tagesthemen, das Nachtmagazin und Tagesschau24, das Informationsprogramm innerhalb der Senderfamilie der ARD.. Die ARD-Redaktion für Nachrichten und Zeitgeschehen ARD-aktuell produziert auf dem NDR-Gelände in Lokstedt unter anderem die Tagesschau, die Tagesthemen, das Nachtmagazin und Tagesschau24, das Informationsprogramm innerhalb der Senderfamilie der ARD.

Hamburg ist traditionell Sitz zahlreicher Firmen aus der Musikbranche, allen voran der Deutschlandzentrale von Warner Music sowie Edel Music.


Hamburg ist traditionell Sitz zahlreicher Firmen aus der Musikbranche, allen voran der Deutschlandzentrale von Warner Music sowie Edel Music. Trotzdem verlor die Stadt im Sommer 2002 Universal Music und den Deutschen Phonoverband an Berlin. Der ausschlaggebende Grund, die Subventionierung des Umzugs durch Berlin, zog seitens Hamburg Kritik nach sich, da Berlin seinen Haushalt mit Hilfe des Länderfinanzausgleiches stützt, in den unter anderem Hamburg einzahlte - Hamburg hätte damit in gewisser Hinsicht die Abwanderung selbst bezahlt.
Der ausschlaggebende Grund, die Subventionierung des Umzugs durch Berlin, zog seitens Hamburg Kritik nach sich, da Berlin seinen Haushalt mit Hilfe des Länderfinanzausgleiches stützt, in den unter anderem Hamburg einzahlte - Hamburg hätte damit in gewisser Hinsicht die Abwanderung selbst bezahlt. Der ausschlaggebende Grund, die Subventionierung des Umzugs durch Berlin, zog seitens Hamburg Kritik nach sich, da Berlin seinen Haushalt mit Hilfe des Länderfinanzausgleiches stützt, in den unter anderem Hamburg einzahlte - Hamburg hätte damit in gewisser Hinsicht die Abwanderung selbst bezahlt.

Weiterhin ist Hamburg Hauptsitz des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und seiner (über die NDR Media GmbH) Enkeltochtergesellschaft Studio Hamburg, die zahlreiche Fernsehsendungen und auch Filme entweder selbst produziert, synchronisiert oder ihre Kapazitäten zur Verfügung stellt.


Weiterhin ist Hamburg Hauptsitz des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und seiner (über die NDR Media GmbH) Enkeltochtergesellschaft Studio Hamburg, die zahlreiche Fernsehsendungen und auch Filme entweder selbst produziert, synchronisiert oder ihre Kapazitäten zur Verfügung stellt. Außerdem ist Hamburg Sitz eines ZDF-, RTL- sowie Sat..
Außerdem ist Hamburg Sitz eines ZDF-, RTL- sowie Sat.1-Landesstudios sowie des regionalen Fernsehsenders Hamburg 1.

Um die Belange der örtlichen, nationalen, wie auch internationalen Filmwirtschaft kümmert sich von staatlicher Seite die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.


Um die Belange der örtlichen, nationalen, wie auch internationalen Filmwirtschaft kümmert sich von staatlicher Seite die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

Die Sitze zahlreicher international renommierter Werbeagenturen wie Scholz & Friends, Jung von Matt, TBWA, Zum goldenen Hirschen, Kolle Rebbe, Grabarz&Partner und Designagenturen, darunter Peter Schmidt Group, Landor Associates und Factor Design, machen Hamburg zu einem überregionalen Standort der Werbe- und Designbranche.


Die Sitze zahlreicher international renommierter Werbeagenturen wie Scholz & Friends, Jung von Matt, TBWA, Zum goldenen Hirschen, Kolle Rebbe, Grabarz&Partner und Designagenturen, darunter Peter Schmidt Group, Landor Associates und Factor Design, machen Hamburg zu einem überregionalen Standort der Werbe- und Designbranche.
Siehe auch: Liste von Sendeanlagen in Hamburg
IT-Sektor

Der Informations- und Telekommunikationssektor (IT-Sektor) gehört zu den Branchen, die den Wirtschaftsstandort Hamburg prägen.

Siehe auch: Liste von Sendeanlagen in Hamburg
IT-Sektor

Der Informations- und Telekommunikationssektor (IT-Sektor) gehört zu den Branchen, die den Wirtschaftsstandort Hamburg prägen. Die Zahl der Unternehmen hat sich seit 1996 auf fast 8000 mehr als verdoppelt, und die Branche beschäftigt ca.
Die Zahl der Unternehmen hat sich seit 1996 auf fast 8000 mehr als verdoppelt, und die Branche beschäftigt ca. 45.000 Mitarbeiter (Stand 2. Halbjahr 2006).[148] Hamburg ist einer der zentralen IT-Standorte Deutschlands.[149]

Die Branchenstruktur der Hamburger IT-Unternehmen gliedert sich in die Sektoren Multimedia, Herstellung Geräte, Telekommunikation, Hard- und Softwareberatung und DV-Dienste.
[149]

Die Branchenstruktur der Hamburger IT-Unternehmen gliedert sich in die Sektoren Multimedia, Herstellung Geräte, Telekommunikation, Hard- und Softwareberatung und DV-Dienste. Die anteilsmäßig größten Zuwächse der letzten Jahre im IT-Sektor verzeichnet die Multimedia-Branche.
Die anteilsmäßig größten Zuwächse der letzten Jahre im IT-Sektor verzeichnet die Multimedia-Branche. Die Zahl der ihr zugehörigen Unternehmen ist seit dem Jahr 2000 um über 50 Prozent auf 2227 Unternehmen angewachsen (Stand 2. Halbjahr 2006). Die Zahl der ihr zugehörigen Unternehmen ist seit dem Jahr 2000 um über 50 Prozent auf 2227 Unternehmen angewachsen (Stand 2. Halbjahr 2006).[150] Zu den bekanntesten Internetdienstleistern der Elbmetropole gehören unter anderem SinnerSchrader, Immonet oder Tipp24.

Seit der Jahrtausendwende haben sich in Hamburg vermehrt Social-Media-Unternehmen angesiedelt.


Seit der Jahrtausendwende haben sich in Hamburg vermehrt Social-Media-Unternehmen angesiedelt. Unter anderem haben XING, ElitePartner und Parship ihren Hauptsitz in Hamburg. Unternehmen wie Google, Facebook, Twitter, Yelp und Dropbox unterhalten Niederlassungen in Hamburg..
Unternehmen wie Google, Facebook, Twitter, Yelp und Dropbox unterhalten Niederlassungen in Hamburg. Mit der Freenet Group hat auch ein großer deutscher Telekommunikationsdienst- und Internetanbieter in Hamburg seinen Standort. Des Weiteren umfasst die Multimedia-Branche Online-Vermarkter wie beispielsweise Bauer Media und Quality Channel sowie international bekannte Suchmaschinen wie Google Germany GmbH und Yahoo! Marketplace/Kelkoo Deutschland GmbH. Des Weiteren umfasst die Multimedia-Branche Online-Vermarkter wie beispielsweise Bauer Media und Quality Channel sowie international bekannte Suchmaschinen wie Google Germany GmbH und Yahoo! Marketplace/Kelkoo Deutschland GmbH.

Ein weiterer Bereich der Multimedia-Branche ist die Games-Branche.


Ein weiterer Bereich der Multimedia-Branche ist die Games-Branche. Zahlreiche Publisher haben sich angesiedelt, (zum Beispiel dtp entertainment, Codemasters, EIDOS, Bigpoint, InnoGames, Goodgame Studios). Darüber hinaus haben Anbieter mobiler Entertainment-Inhalte (zum Beispiel Fishlabs Entertainment) ihren Sitz in der Hansestadt.
Darüber hinaus haben Anbieter mobiler Entertainment-Inhalte (zum Beispiel Fishlabs Entertainment) ihren Sitz in der Hansestadt.

Mit 1900 Unternehmen sind die Software-Unternehmen am zweitstärksten in der Hamburger IT-Wirtschaft vertreten (Stand 2.


Mit 1900 Unternehmen sind die Software-Unternehmen am zweitstärksten in der Hamburger IT-Wirtschaft vertreten (Stand 2. Halbjahr 2006).[151] In Hamburg sind einige der größten internationalen und deutschen Software-Unternehmen angesiedelt, darunter unter anderem IBM, Lufthansa Systems, Oracle, Adobe Inc.
[151] In Hamburg sind einige der größten internationalen und deutschen Software-Unternehmen angesiedelt, darunter unter anderem IBM, Lufthansa Systems, Oracle, Adobe Inc., Logica sowie die SAP.

Die Rolle Hamburgs als Medienstadt kommt der IT-Branche entgegen und ermöglicht Synergien mit den verschiedenen Mediengattungen. Hamburger Institutionen wie die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH und Unternehmen der IT- und Medien-Branche haben sich in der Initiative Hamburg@work zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit der beiden Sektoren zu unterstützen und Neuankömmlingen einen Branchen-Überblick zu geben.
Hamburger Institutionen wie die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH und Unternehmen der IT- und Medien-Branche haben sich in der Initiative Hamburg@work zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit der beiden Sektoren zu unterstützen und Neuankömmlingen einen Branchen-Überblick zu geben. Hamburger Institutionen wie die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH und Unternehmen der IT- und Medien-Branche haben sich in der Initiative Hamburg@work zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit der beiden Sektoren zu unterstützen und Neuankömmlingen einen Branchen-Überblick zu geben.
Siehe auch: Top-Level-Domain hamburg
Finanzen
Banken

Hamburg ist der bedeutendste Bankenplatz im norddeutschen Raum.

Siehe auch: Top-Level-Domain hamburg
Finanzen
Banken

Hamburg ist der bedeutendste Bankenplatz im norddeutschen Raum. Eine von neun Hauptverwaltungen der Deutschen Bundesbank befindet sich in der Willy-Brandt-Straße (ehemals Ost-West-Straße) in Hamburg. Sie ist für die Bundesländer Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zuständig.
Sie ist für die Bundesländer Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zuständig.[152] Außerdem ist die älteste deutsche Münzprägeanstalt, die Hamburgische Münze mit dem Münzzeichen „J” in Hamburg beheimatet. [152] Außerdem ist die älteste deutsche Münzprägeanstalt, die Hamburgische Münze mit dem Münzzeichen „J” in Hamburg beheimatet.

Zum öffentlichen Bankensektor gehört neben der HSH Nordbank AG (ehemals: Hamburgische Landesbank), die einen ihrer zwei Hauptsitze in der Hansestadt hat, mit der Hamburger Sparkasse (HASPA) auch die größte deutsche Sparkasse.


Zum öffentlichen Bankensektor gehört neben der HSH Nordbank AG (ehemals: Hamburgische Landesbank), die einen ihrer zwei Hauptsitze in der Hansestadt hat, mit der Hamburger Sparkasse (HASPA) auch die größte deutsche Sparkasse. Als weiteres, deutlich kleineres Institut hat die Sparkasse Harburg-Buxtehude ihren Sitz in Hamburg. Auch der Dachverband für Hamburg und Bremen, der Hanseatische Sparkassen- und Giroverband befindet sich in Hamburg..
Auch der Dachverband für Hamburg und Bremen, der Hanseatische Sparkassen- und Giroverband befindet sich in Hamburg.

Die genossenschaftliche Bankengruppe ist in Hamburg mit der überregionalen DZ Hyp AG (der früheren DG HYP) sowie den regionalen Instituten Hamburger Volksbank und Sparda-Bank Hamburg vertreten.


Die genossenschaftliche Bankengruppe ist in Hamburg mit der überregionalen DZ Hyp AG (der früheren DG HYP) sowie den regionalen Instituten Hamburger Volksbank und Sparda-Bank Hamburg vertreten. Weitere Genossenschaftsbanken mit Sitz in Hamburg sind die MKB Mittelstandskreditbank AG, die Edekabank AG und die NetBank AG.

Auch Großbanken haben Hamburger Wurzeln, die Deutsche Bank mit der Norddeutschen Bank, die Unicredit Bank/Hypovereinsbank mit der Vereins- und Westbank und die UBS mit dem Bankhaus Schröder, Münchmeyer, Hengst & Co.


Auch Großbanken haben Hamburger Wurzeln, die Deutsche Bank mit der Norddeutschen Bank, die Unicredit Bank/Hypovereinsbank mit der Vereins- und Westbank und die UBS mit dem Bankhaus Schröder, Münchmeyer, Hengst & Co. Die Commerzbank hatte in der Anfangszeit als Commerz- und Disconto-Bank sogar ihren Sitz in Hamburg..


Auch Großbanken haben Hamburger Wurzeln, die Deutsche Bank mit der Norddeutschen Bank, die Unicredit Bank/Hypovereinsbank mit der Vereins- und Westbank und die UBS mit dem Bankhaus Schröder, Münchmeyer, Hengst & Co. Die Commerzbank hatte in der Anfangszeit als Commerz- und Disconto-Bank sogar ihren Sitz in Hamburg.

Traditionell sind bedeutende Privatbanken in Hamburg beheimatet. Mit der M. M. Warburg Bank hat eine der größten Privatbanken Deutschlands ihren Sitz in Hamburg..
Warburg Bank hat eine der größten Privatbanken Deutschlands ihren Sitz in Hamburg. Weitere Hamburger Privatbanken sind Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Bankhaus Wölbern & Co., Donner & Reuschel (zur Signal-Iduna Gruppe), Bankhaus Marcard, Stein & Co, Otto M. , Donner & Reuschel (zur Signal-Iduna Gruppe), Bankhaus Marcard, Stein & Co, Otto M. Schröder Bank AG, Goyer & Göppel und Max Heinr. Sutor oHG.

Zusätzlich hat die Bank des Otto-Versand, die Hanseatic Bank, ihren Sitz in Hamburg. Aufgrund Hamburgs internationaler Bedeutung als Handelsplatz sind zahlreiche ausländische Banken mit einer Niederlassung in Hamburg vertreten.
Aufgrund Hamburgs internationaler Bedeutung als Handelsplatz sind zahlreiche ausländische Banken mit einer Niederlassung in Hamburg vertreten. In einer Rangliste der wichtigsten Finanzzentren weltweit belegte Hamburg den 29. In einer Rangliste der wichtigsten Finanzzentren weltweit belegte Hamburg den 29. Platz und den zweiten in Deutschland (Stand: 2018).[153]
Versicherungen

Hamburg ist mit 21.850 Beschäftigten nach München und Köln drittgrößter Versicherungsstandort in Deutschland.[154] Der Versicherungsplatz ist mit rund 300 Versicherungsgesellschaften[155] insbesondere von mittelständischen Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmaklern und -vermittlern geprägt, wie der Signal Iduna Gruppe einschließlich des Deutschen Rings, der HanseMerkur Versicherungsgruppe, der neue leben, der Hamburger Pensionskasse von 1905, des größten deutschen Versicherungsmaklers Aon Jauch & Hübener und des größten deutschen inhabergeführten Versicherungsmaklers Funk Gruppe.
850 Beschäftigten nach München und Köln drittgrößter Versicherungsstandort in Deutschland.[154] Der Versicherungsplatz ist mit rund 300 Versicherungsgesellschaften[155] insbesondere von mittelständischen Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmaklern und -vermittlern geprägt, wie der Signal Iduna Gruppe einschließlich des Deutschen Rings, der HanseMerkur Versicherungsgruppe, der neue leben, der Hamburger Pensionskasse von 1905, des größten deutschen Versicherungsmaklers Aon Jauch & Hübener und des größten deutschen inhabergeführten Versicherungsmaklers Funk Gruppe. [154] Der Versicherungsplatz ist mit rund 300 Versicherungsgesellschaften[155] insbesondere von mittelständischen Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmaklern und -vermittlern geprägt, wie der Signal Iduna Gruppe einschließlich des Deutschen Rings, der HanseMerkur Versicherungsgruppe, der neue leben, der Hamburger Pensionskasse von 1905, des größten deutschen Versicherungsmaklers Aon Jauch & Hübener und des größten deutschen inhabergeführten Versicherungsmaklers Funk Gruppe. [154] Der Versicherungsplatz ist mit rund 300 Versicherungsgesellschaften[155] insbesondere von mittelständischen Versicherungsgesellschaften, Versicherungsmaklern und -vermittlern geprägt, wie der Signal Iduna Gruppe einschließlich des Deutschen Rings, der HanseMerkur Versicherungsgruppe, der neue leben, der Hamburger Pensionskasse von 1905, des größten deutschen Versicherungsmaklers Aon Jauch & Hübener und des größten deutschen inhabergeführten Versicherungsmaklers Funk Gruppe.

Große Versicherungskonzerne sind zwar nicht mit ihrem Konzernsitz, wohl aber mit wichtigen Konzernteilen in Hamburg vertreten.


Große Versicherungskonzerne sind zwar nicht mit ihrem Konzernsitz, wohl aber mit wichtigen Konzernteilen in Hamburg vertreten. Der Allianz Versicherungskonzern mit dem Kreditversicherer Euler Hermes, die Munich-Re-/Ergo-Gruppe mit der Ergo Lebensversicherung (ehemals Hamburg-Mannheimer), die Generali-Gruppe mit Volksfürsorge und Advocard Rechtsschutzversicherung, die R+V Versicherung mit Condor und KRAVAG und die Bâloise mit der Deutscher Ring Versicherungsgruppe.
Der Allianz Versicherungskonzern mit dem Kreditversicherer Euler Hermes, die Munich-Re-/Ergo-Gruppe mit der Ergo Lebensversicherung (ehemals Hamburg-Mannheimer), die Generali-Gruppe mit Volksfürsorge und Advocard Rechtsschutzversicherung, die R+V Versicherung mit Condor und KRAVAG und die Bâloise mit der Deutscher Ring Versicherungsgruppe.

Hamburg ist Sitz der Techniker Krankenkasse, der größten Krankenkasse innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung, sowie der DAK-Gesundheit, HEK - Hanseatische Krankenkasse und Continentale Betriebskrankenkasse.


Hamburg ist Sitz der Techniker Krankenkasse, der größten Krankenkasse innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung, sowie der DAK-Gesundheit, HEK - Hanseatische Krankenkasse und Continentale Betriebskrankenkasse.

Die sehr lange Tradition der Versicherungswirtschaft in Hamburg wird durch das älteste Versicherungsunternehmen der Welt, die 1676 gegründete Hamburger Feuerkasse und eine von nur drei Versicherungsbörsen weltweit, die mit der Vermittlung und dem Abschluss von Versicherungsverträgen seit Gründung der Hamburger Börse 1558 zum Börsengeschäft gehört, unterstrichen.


Die sehr lange Tradition der Versicherungswirtschaft in Hamburg wird durch das älteste Versicherungsunternehmen der Welt, die 1676 gegründete Hamburger Feuerkasse und eine von nur drei Versicherungsbörsen weltweit, die mit der Vermittlung und dem Abschluss von Versicherungsverträgen seit Gründung der Hamburger Börse 1558 zum Börsengeschäft gehört, unterstrichen.


Die sehr lange Tradition der Versicherungswirtschaft in Hamburg wird durch das älteste Versicherungsunternehmen der Welt, die 1676 gegründete Hamburger Feuerkasse und eine von nur drei Versicherungsbörsen weltweit, die mit der Vermittlung und dem Abschluss von Versicherungsverträgen seit Gründung der Hamburger Börse 1558 zum Börsengeschäft gehört, unterstrichen.

Der Versicherungsstandort Hamburg wird durch den Sitz der GDV Dienstleistungs-GmbH des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, dem Verband Deutscher Versicherungsmakler, dem 1982 in Hamburg gegründeten und nun im Umland beheimateten Bund der Versicherten und dem börsenähnlichen Policenhandel (Handel mit bestehenden Lebens- und Rentenversicherungspolicen) der BÖAG Börsen in Hamburg abgerundet.


Der Versicherungsstandort Hamburg wird durch den Sitz der GDV Dienstleistungs-GmbH des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, dem Verband Deutscher Versicherungsmakler, dem 1982 in Hamburg gegründeten und nun im Umland beheimateten Bund der Versicherten und dem börsenähnlichen Policenhandel (Handel mit bestehenden Lebens- und Rentenversicherungspolicen) der BÖAG Börsen in Hamburg abgerundet.


Der Versicherungsstandort Hamburg wird durch den Sitz der GDV Dienstleistungs-GmbH des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, dem Verband Deutscher Versicherungsmakler, dem 1982 in Hamburg gegründeten und nun im Umland beheimateten Bund der Versicherten und dem börsenähnlichen Policenhandel (Handel mit bestehenden Lebens- und Rentenversicherungspolicen) der BÖAG Börsen in Hamburg abgerundet.
Hafen
→ Hauptartikel: Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafen, auch „Deutschlands Tor zur Welt” genannt, ist der größte Seehafen in Deutschland und der drittgrößte in Europa (nach Rotterdam und Antwerpen, Stand 2016).

Hafen
→ Hauptartikel: Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafen, auch „Deutschlands Tor zur Welt” genannt, ist der größte Seehafen in Deutschland und der drittgrößte in Europa (nach Rotterdam und Antwerpen, Stand 2016).[23] Weltweit steht der Hamburger Hafen an 15.
[23] Weltweit steht der Hamburger Hafen an 15. Stelle. Für einige Spezialgüter, zum Beispiel Teppiche, ist er der größte Umschlaghafen weltweit.

Den größten Umsatz macht der Hafen mit dem Containerumschlag. Es befinden sich mit den Firmen Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und der Bremer Firma Eurogate GmbH & Co.
Es befinden sich mit den Firmen Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und der Bremer Firma Eurogate GmbH & Co. KGaA zwei Hauptcontainer-Terminal-Betreiber in Hamburg. Das Hafengebiet umfasst etwa 7399 Hektar (nutzbar 6480 ha), von denen 4331 Hektar (nutzbar 3412 ha) Landflächen sind. Das Hafengebiet umfasst etwa 7399 Hektar (nutzbar 6480 ha), von denen 4331 Hektar (nutzbar 3412 ha) Landflächen sind. Dazu kommen 919 Hektar, die zum Teil seit Jahrzehnten stadtplanerisch für die Hafenerweiterung vorgesehen sind.

Auch für den Hamburg-Tourismus hat der Hafen eine große Bedeutung.


Auch für den Hamburg-Tourismus hat der Hafen eine große Bedeutung. Angeboten werden Hafenrundfahrten mit unterschiedlichsten Schiffstypen, angefangen bei einfachen Barkassen bis zu großen Schaufelraddampfern mit Gastronomie..
Angeboten werden Hafenrundfahrten mit unterschiedlichsten Schiffstypen, angefangen bei einfachen Barkassen bis zu großen Schaufelraddampfern mit Gastronomie. Anziehungskraft haben auch Aussichtspunkte rund um die Elbe (u. a. Altonaer Balkon) oder der Alte Elbtunnel.

Angesichts von Konstruktionsüberlegungen für Containerschiffsgrößen mit einem maximalen Tiefgang von mehr als 16 m hat Hamburg eine Anpassung des Fahrwassers der Unterelbe beim Bund beantragt.


Angesichts von Konstruktionsüberlegungen für Containerschiffsgrößen mit einem maximalen Tiefgang von mehr als 16 m hat Hamburg eine Anpassung des Fahrwassers der Unterelbe beim Bund beantragt. Die Stadt Hamburg fordert eine Vertiefung der Unterelbe um 1,50 m. Dieses Projekt befindet sich in der Prüfung.
Dieses Projekt befindet sich in der Prüfung. Aus der Zusammenarbeit mit Niedersachsen und Bremen zum Bau des neuen Containerhafens JadeWeserPort hat sich die Stadt Hamburg nach dem Regierungswechsel 2001 zurückgezogen, weil die im Hamburger Hafen anstehenden Investitionsvorhaben von vordringlicher Bedeutung sind. Aus der Zusammenarbeit mit Niedersachsen und Bremen zum Bau des neuen Containerhafens JadeWeserPort hat sich die Stadt Hamburg nach dem Regierungswechsel 2001 zurückgezogen, weil die im Hamburger Hafen anstehenden Investitionsvorhaben von vordringlicher Bedeutung sind.

In direkter Anbindung an die Speicherstadt und den Innenstadtbereich wird der neue Stadtteil HafenCity bebaut.


In direkter Anbindung an die Speicherstadt und den Innenstadtbereich wird der neue Stadtteil HafenCity bebaut. Das Projekt HafenCity soll auf einer Fläche von 155 Hektar Wohnen, Arbeiten und Unterhaltung ermöglichen. Seit dem ersten März 2008 ist die HafenCity formell ein eigener Stadtteil Hamburgs. Unmittelbar zwischen der historischen Speicherstadt und der Elbe entstehen von Norden nach Süden, von Westen nach Osten 13 Teilquartiere, die die Innenstadt Hamburgs um 40 Prozent vergrößern werden.
Seit dem ersten März 2008 ist die HafenCity formell ein eigener Stadtteil Hamburgs. Unmittelbar zwischen der historischen Speicherstadt und der Elbe entstehen von Norden nach Süden, von Westen nach Osten 13 Teilquartiere, die die Innenstadt Hamburgs um 40 Prozent vergrößern werden.[156]
Port hamburg panorama.
Unmittelbar zwischen der historischen Speicherstadt und der Elbe entstehen von Norden nach Süden, von Westen nach Osten 13 Teilquartiere, die die Innenstadt Hamburgs um 40 Prozent vergrößern werden.[156]
Port hamburg panorama.jpg
Panoramaansicht der Elbe und des Hamburger Hafens von der Kirche St. Michaelis aus
HamburgerHafenLuftbild.jpg
Luftaufnahme des Hamburger Hafens und des Stadtteils Othmarschen


Handel
Börse

Die Hamburger Börse wurde 1558 als erste Börse in Deutschland und vierte in Europa gegründet.
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Luftaufnahme des Hamburger Hafens und des Stadtteils Othmarschen


Handel
Börse

Die Hamburger Börse wurde 1558 als erste Börse in Deutschland und vierte in Europa gegründet. Sie hat heute keine nennenswerte Bedeutung mehr für den Aktienhandel, konnte jedoch als BÖAG ein eigenes Profil entwickeln und spezialisierte sich seit Beginn des 21..
Sie hat heute keine nennenswerte Bedeutung mehr für den Aktienhandel, konnte jedoch als BÖAG ein eigenes Profil entwickeln und spezialisierte sich seit Beginn des 21. Jahrhunderts auf den Handel mit Fondsanteilen.
Messen und Kongresse
Neue Messehalle mit Heinrich-Hertz-Fernsehturm

Hamburg wird zu den führenden Kongressorten weltweit gezählt.

Messen und Kongresse
Neue Messehalle mit Heinrich-Hertz-Fernsehturm

Hamburg wird zu den führenden Kongressorten weltweit gezählt. Das Congress Center Hamburg (CCH) wurde 1973 als Deutschlands erstes Kongress- und Tagungszentrum zusammen mit einem Hotelturm, Hamburgs höchstem Haus, neben dem Dammtorbahnhof eröffnet.
Das Congress Center Hamburg (CCH) wurde 1973 als Deutschlands erstes Kongress- und Tagungszentrum zusammen mit einem Hotelturm, Hamburgs höchstem Haus, neben dem Dammtorbahnhof eröffnet. Mit einem 2008 beendeten Ausbau auf 23 Säle mit 12.500 Sitzplätzen und einer multifunktionalen Ausstellungshalle mit 7000 Quadratmetern hofft die Stadt unter die weltweit ersten zehn Kongressorte vorzurücken. 500 Sitzplätzen und einer multifunktionalen Ausstellungshalle mit 7000 Quadratmetern hofft die Stadt unter die weltweit ersten zehn Kongressorte vorzurücken. Jährlich finden dort etwa 400 Kongresse, Veranstaltungen und Konzerte statt.

Nahe dem CCH und über einen überdachten Gang durch den Park Planten un Blomen erreichbar, befindet sich das Hamburger Messegelände..


Nahe dem CCH und über einen überdachten Gang durch den Park Planten un Blomen erreichbar, befindet sich das Hamburger Messegelände. Die Hamburg Messe wurde bis zum Jahr 2008 auf elf Messehallen mit einer Fläche von 87.000 Quadratmetern erweitert. Über eine Million Besucher verzeichnen die etwa 45 Messen und anderen Veranstaltungen pro Jahr.
Über eine Million Besucher verzeichnen die etwa 45 Messen und anderen Veranstaltungen pro Jahr. Darunter international bedeutende Fachmessen wie die traditionsreiche Internorga (Hotellerie- und Gastronomie-Fachmesse) oder die Weltleitmesse der Schifffahrtsindustrie SMM (Shipbuilding, Machinery & Marine technology), die publikumsstarke Bootsausstellung hanseboot, die 2009 zum 50. Darunter international bedeutende Fachmessen wie die traditionsreiche Internorga (Hotellerie- und Gastronomie-Fachmesse) oder die Weltleitmesse der Schifffahrtsindustrie SMM (Shipbuilding, Machinery & Marine technology), die publikumsstarke Bootsausstellung hanseboot, die 2009 zum 50. Mal stattfand.

Bei der Auslastung der Messeflächen war die Hamburg Messe im Jahr 2008 in Deutschland führend.


Bei der Auslastung der Messeflächen war die Hamburg Messe im Jahr 2008 in Deutschland führend. Einschließlich der Flächen des CCH stehen insgesamt 107.000 Quadratmeter an Ausstellungsflächen zur Verfügung, die von der städtischen Hamburg Messe und Congress GmbH vermarktet werden.
000 Quadratmeter an Ausstellungsflächen zur Verfügung, die von der städtischen Hamburg Messe und Congress GmbH vermarktet werden.[157][158]
Einzelhandel

Neben dem Außenhandel mit Ein- und Ausfuhr sowie dem Großhandel ist der Einzelhandel von Bedeutung.
[157][158]
Einzelhandel

Neben dem Außenhandel mit Ein- und Ausfuhr sowie dem Großhandel ist der Einzelhandel von Bedeutung. Die Geschäfte für den Massenkonsum liegen in der Spitalerstraße und der Mönckebergstraße. Sehr unterschiedliche Geschäfte findet man in der Straße Neuer Wall. Wegen des nassen Wetters in Hamburg wurde ein Netz von Einkaufspassagen aufgebaut.
Wegen des nassen Wetters in Hamburg wurde ein Netz von Einkaufspassagen aufgebaut. Sie führen von der Shoppingpassage am Mönckebergbrunnen zur Europa Passage, zum Kaufmannshaus, zum Hanseviertel bis zur Gänsemarktpassage und andere wetterfeste Passagen. Sie führen von der Shoppingpassage am Mönckebergbrunnen zur Europa Passage, zum Kaufmannshaus, zum Hanseviertel bis zur Gänsemarktpassage und andere wetterfeste Passagen.
Institutionen, öffentliche Einrichtungen und Stiftungen

Die bedeutendste Einrichtung der Vereinten Nationen in Deutschland, der Internationale Seegerichtshof, residiert in Hamburg. Er wurde 1982 eingerichtet.

Institutionen, öffentliche Einrichtungen und Stiftungen

Die bedeutendste Einrichtung der Vereinten Nationen in Deutschland, der Internationale Seegerichtshof, residiert in Hamburg. Er wurde 1982 eingerichtet. In ihrem Gebäude an der berühmten Elbchaussee amtieren die UN-Richter seit 1996.

Weiterhin ist Hamburg unter anderem Sitz folgender Institutionen:

Hanseatisches Oberlandesgericht (HansOLG)
Landgericht Hamburg
Bundesforschungsanstalt für Fischerei (BFAFi)
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) (vormals: Deutsches Hydrographisches Institut (DHI))
Deutscher Wetterdienst (DWD; Seewetteramt)
Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI)
Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI)
Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
Greenpeace Deutschland
Stiftung Schifffahrtsstandort Deutschland

Ferner sind in Hamburg drei Hauptzollämter (Hamburg-Hafen, Hamburg-Jonas und Hamburg-Stadt), zwei Bundespolizeiinspektionen (1.


Weiterhin ist Hamburg unter anderem Sitz folgender Institutionen:

Hanseatisches Oberlandesgericht (HansOLG)
Landgericht Hamburg
Bundesforschungsanstalt für Fischerei (BFAFi)
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) (vormals: Deutsches Hydrographisches Institut (DHI))
Deutscher Wetterdienst (DWD; Seewetteramt)
Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI)
Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI)
Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
Greenpeace Deutschland
Stiftung Schifffahrtsstandort Deutschland

Ferner sind in Hamburg drei Hauptzollämter (Hamburg-Hafen, Hamburg-Jonas und Hamburg-Stadt), zwei Bundespolizeiinspektionen (1.


Weiterhin ist Hamburg unter anderem Sitz folgender Institutionen:

Hanseatisches Oberlandesgericht (HansOLG)
Landgericht Hamburg
Bundesforschungsanstalt für Fischerei (BFAFi)
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) (vormals: Deutsches Hydrographisches Institut (DHI))
Deutscher Wetterdienst (DWD; Seewetteramt)
Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI)
Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI)
Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
Greenpeace Deutschland
Stiftung Schifffahrtsstandort Deutschland

Ferner sind in Hamburg drei Hauptzollämter (Hamburg-Hafen, Hamburg-Jonas und Hamburg-Stadt), zwei Bundespolizeiinspektionen (1.


Weiterhin ist Hamburg unter anderem Sitz folgender Institutionen:

Hanseatisches Oberlandesgericht (HansOLG)
Landgericht Hamburg
Bundesforschungsanstalt für Fischerei (BFAFi)
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) (vormals: Deutsches Hydrographisches Institut (DHI))
Deutscher Wetterdienst (DWD; Seewetteramt)
Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI)
Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI)
Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
Greenpeace Deutschland
Stiftung Schifffahrtsstandort Deutschland

Ferner sind in Hamburg drei Hauptzollämter (Hamburg-Hafen, Hamburg-Jonas und Hamburg-Stadt), zwei Bundespolizeiinspektionen (1.


Weiterhin ist Hamburg unter anderem Sitz folgender Institutionen:

Hanseatisches Oberlandesgericht (HansOLG)
Landgericht Hamburg
Bundesforschungsanstalt für Fischerei (BFAFi)
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) (vormals: Deutsches Hydrographisches Institut (DHI))
Deutscher Wetterdienst (DWD; Seewetteramt)
Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI)
Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI)
Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
Greenpeace Deutschland
Stiftung Schifffahrtsstandort Deutschland

Ferner sind in Hamburg drei Hauptzollämter (Hamburg-Hafen, Hamburg-Jonas und Hamburg-Stadt), zwei Bundespolizeiinspektionen (1. Hamburg mit den Bundespolizeirevieren Hamburg-Hauptbahnhof, Hamburg-Altona und Hamburg-Harburg sowie 2.
Hamburg mit den Bundespolizeirevieren Hamburg-Hauptbahnhof, Hamburg-Altona und Hamburg-Harburg sowie 2. Flughafen Hamburg), ein Dienstsitz der Generalzolldirektion, ein Prüfungsamt des Bundes, ein Wasser- und Schifffahrtsamt und ein Zollfahndungsamt sowie drei von neun Berufsgenossenschaften[159] angesiedelt. Flughafen Hamburg), ein Dienstsitz der Generalzolldirektion, ein Prüfungsamt des Bundes, ein Wasser- und Schifffahrtsamt und ein Zollfahndungsamt sowie drei von neun Berufsgenossenschaften[159] angesiedelt.

Mit der Führungsakademie und der Helmut-Schmidt-Universität befinden sich zudem zwei bedeutende Dienststellen der Bundeswehr in Hamburg.

Aus alter Hamburger Tradition geben einige der reichen Bürger als Mäzen ihrer Stadt etwas von ihrem Reichtum zurück, so dass es in Hamburg mehr als 1400 Stiftungen gibt, die das Leben in allen Lebensbereichen der Stadt unterstützen - auch dies ist ein Rekord in Deutschland..


Aus alter Hamburger Tradition geben einige der reichen Bürger als Mäzen ihrer Stadt etwas von ihrem Reichtum zurück, so dass es in Hamburg mehr als 1400 Stiftungen gibt, die das Leben in allen Lebensbereichen der Stadt unterstützen - auch dies ist ein Rekord in Deutschland..


Aus alter Hamburger Tradition geben einige der reichen Bürger als Mäzen ihrer Stadt etwas von ihrem Reichtum zurück, so dass es in Hamburg mehr als 1400 Stiftungen gibt, die das Leben in allen Lebensbereichen der Stadt unterstützen - auch dies ist ein Rekord in Deutschland.[160]
Feuerwehr
→ Hauptartikel: Feuerwehr Hamburg

Hamburg verfügt über eine Berufsfeuerwehr mit 21 Feuerwachen und 34 Rettungswachen, sowie 86 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr..
[160]
Feuerwehr
→ Hauptartikel: Feuerwehr Hamburg

Hamburg verfügt über eine Berufsfeuerwehr mit 21 Feuerwachen und 34 Rettungswachen, sowie 86 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr.
Bildung, Forschung, Gesundheit
Hauptgebäude der Universität Hamburg
→ Hauptartikel: Bildung und Forschung in Hamburg
Bildung

Hamburg bietet neben seinen allgemein- und berufsbildenden Schulen spezielle Sonderschulen wie zum Beispiel die Sprachheilschulen sowie 19 Hochschulen..

Bildung, Forschung, Gesundheit
Hauptgebäude der Universität Hamburg
→ Hauptartikel: Bildung und Forschung in Hamburg
Bildung

Hamburg bietet neben seinen allgemein- und berufsbildenden Schulen spezielle Sonderschulen wie zum Beispiel die Sprachheilschulen sowie 19 Hochschulen.[161] 2012 waren in Hamburg 222.700 Schüler an 218 Grund- und 297 weiterführenden Schulen gemeldet, hinzu kamen 19.
700 Schüler an 218 Grund- und 297 weiterführenden Schulen gemeldet, hinzu kamen 19.300 Schüler an 95 privaten Schulen. Die Hoch- und Fachschulen besuchten 75.514 Studenten.[162]

2010 wurden 64.044 Schüler an 178 berufsbildenden Schulen unterrichtet. 2012 beschäftigte die Stadt Hamburg 12.
2012 beschäftigte die Stadt Hamburg 12.256 Lehrkräfte. Das Durchschnittsalter lag 2011 bei 46,02 und wird aufgrund vieler Neueinstellungen in den nächsten Jahren weiter sinken. Hamburg war damals das einzige deutsche Land mit einem wachsenden Schulsystem.. Hamburg war damals das einzige deutsche Land mit einem wachsenden Schulsystem. Im restlichen Bundesgebiet sanken die Schülerzahlen und damit der Bedarf an Lehrkräften. Der Senat stellte deshalb von 2013 bis 2019 zusätzliche zwei Milliarden Euro für Sanierungen, Neu- und Umbauten zur Verfügung. Der Senat stellte deshalb von 2013 bis 2019 zusätzliche zwei Milliarden Euro für Sanierungen, Neu- und Umbauten zur Verfügung. 2012 wurden mehr als 10.000 Kinder in über 400 Containern unterrichtet.[163]
Forschung

An der Grenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein entsteht das europäische Röntgenlaserprojekt XFEL.
[163]
Forschung

An der Grenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein entsteht das europäische Röntgenlaserprojekt XFEL. Das Forschungszentrum Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY) baut für den XFEL den auf Supraleiter-Technik ausgelegten 3,3 km langen Teilchenbeschleuniger.
Das Forschungszentrum Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY) baut für den XFEL den auf Supraleiter-Technik ausgelegten 3,3 km langen Teilchenbeschleuniger. Der Freie-Elektronen-Laser für Röntgenlicht (XFEL steht für X-ray free-electron laser) wird Elektronen auf sehr hohe Energien beschleunigen und anschließend zur Aussendung von hochintensiven Röntgenlaserblitzen bringen. Der Freie-Elektronen-Laser für Röntgenlicht (XFEL steht für X-ray free-electron laser) wird Elektronen auf sehr hohe Energien beschleunigen und anschließend zur Aussendung von hochintensiven Röntgenlaserblitzen bringen. Die einzigartigen Röntgenlaserblitze des XFEL eröffnen völlig neue experimentelle Möglichkeiten in der Materialforschung. 2009 wurde mit seinem Bau begonnen, die Inbetriebnahme erfolgte 2016. 2009 wurde mit seinem Bau begonnen, die Inbetriebnahme erfolgte 2016.[164]
Gesundheit

Ende 2014 waren in Hamburg 12.197 Ärzte, 1.906 Zahnärzte (2013) und 1.445 Apotheker (2013) berufstätig. 2015 standen in 52 (2013) Hamburger Krankenhäusern 12.407 Betten zur Verfügung, es wurden ca.
2015 standen in 52 (2013) Hamburger Krankenhäusern 12.407 Betten zur Verfügung, es wurden ca. 502.000 Patienten stationär behandelt. Die Bettenauslastung betrug 83,7 % und die durchschnittliche Verweildauer sank von 7,7 Tagen im Jahr 2014 auf 7,5 Tage (2015). Die Bettenauslastung betrug 83,7 % und die durchschnittliche Verweildauer sank von 7,7 Tagen im Jahr 2014 auf 7,5 Tage (2015).[165] Insgesamt waren 2013 28.761 Personen in den Hamburger Kliniken beschäftigt.[166]
Umwelt

Die Umweltsituation ist und war in Hamburg häufig Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen. Regelmäßig ist die für zahlreiche Einwohner gesundheitsgefährdende Belastung durch Lärm aufgrund des Straßen-, Bahn- und Luftverkehrs ein Thema.
Regelmäßig ist die für zahlreiche Einwohner gesundheitsgefährdende Belastung durch Lärm aufgrund des Straßen-, Bahn- und Luftverkehrs ein Thema. Hamburg hat trotz hohem Kfz-Anteil an den Wegen der Einwohner und einem hohen Pendleraufkommen, das ebenfalls zu einem erheblichen Anteil mit Autos erfolgt, keine Umweltzone, anders als die meisten anderen deutschen Ballungsgebiete. Hamburg hat trotz hohem Kfz-Anteil an den Wegen der Einwohner und einem hohen Pendleraufkommen, das ebenfalls zu einem erheblichen Anteil mit Autos erfolgt, keine Umweltzone, anders als die meisten anderen deutschen Ballungsgebiete. Bei der Luftverschmutzung kommen zu den für Großstädte typischen Belastungen aus Heizungen, Stromerzeugung, drei Müllverbrennungsanlagen und Autoverkehr weitere Belastungen durch hafenbezogenen Schiffsverkehr und Industrie, hier auch mit Geruchsbelästigungen, hinzu. Bei der Luftverschmutzung kommen zu den für Großstädte typischen Belastungen aus Heizungen, Stromerzeugung, drei Müllverbrennungsanlagen und Autoverkehr weitere Belastungen durch hafenbezogenen Schiffsverkehr und Industrie, hier auch mit Geruchsbelästigungen, hinzu. Bei der Luftverschmutzung kommen zu den für Großstädte typischen Belastungen aus Heizungen, Stromerzeugung, drei Müllverbrennungsanlagen und Autoverkehr weitere Belastungen durch hafenbezogenen Schiffsverkehr und Industrie, hier auch mit Geruchsbelästigungen, hinzu.[167]

Hamburg hat bereits seit 1978 eine Behörde, die „Umwelt” in ihrem Namen führt. Sie bewarb sich für die Stadt erfolgreich um den Titel Umwelthauptstadt Europas, den Hamburg 2011 führen durfte, was bei Umweltverbänden kritisch bewertet wurde.
Sie bewarb sich für die Stadt erfolgreich um den Titel Umwelthauptstadt Europas, den Hamburg 2011 führen durfte, was bei Umweltverbänden kritisch bewertet wurde.
Naturschutz

Debatten gab es Anfang der 2000er-Jahre um die Erweiterung bei Airbus und im Zusammenhang damit das teilweise Verfüllen des Mühlenberger Lochs und bis 2008 um den Neubau des Kohlekraftwerks Moorburg.

Naturschutz

Debatten gab es Anfang der 2000er-Jahre um die Erweiterung bei Airbus und im Zusammenhang damit das teilweise Verfüllen des Mühlenberger Lochs und bis 2008 um den Neubau des Kohlekraftwerks Moorburg. Bundesweit bekannt geworden sind Umweltskandale wie die Dioxin-Verseuchung des Boehringer-Geländes in Billbrook und der Giftberg mit Dioxin und Parathion in Georgswerder Anfang der 1980er-Jahre[168] sowie die Probleme mit belastetem oder giftigem Elbschlick, unter anderem in Altenwerder.
Bundesweit bekannt geworden sind Umweltskandale wie die Dioxin-Verseuchung des Boehringer-Geländes in Billbrook und der Giftberg mit Dioxin und Parathion in Georgswerder Anfang der 1980er-Jahre[168] sowie die Probleme mit belastetem oder giftigem Elbschlick, unter anderem in Altenwerder.[169] Zudem ist die Elbvertiefung ein Streitpunkt in der Hamburger Politik.. Bundesweit bekannt geworden sind Umweltskandale wie die Dioxin-Verseuchung des Boehringer-Geländes in Billbrook und der Giftberg mit Dioxin und Parathion in Georgswerder Anfang der 1980er-Jahre[168] sowie die Probleme mit belastetem oder giftigem Elbschlick, unter anderem in Altenwerder.[169] Zudem ist die Elbvertiefung ein Streitpunkt in der Hamburger Politik.
Luft

Bis zum Jahr 2000 ging die Luftverschmutzung mit NO2 stetig zurück. Dies wurde auf die verbindliche Einführung des Katalysators und die Erneuerung der Kraftfahrzeugflotte zurückgeführt.
Dies wurde auf die verbindliche Einführung des Katalysators und die Erneuerung der Kraftfahrzeugflotte zurückgeführt. Seitdem blieb die Belastung auf dem erreichten Niveau oder stieg an einigen Stationen wieder an. Wegen der Überschreitung der NO2-Grenzwerte wurde 2004 erstmals ein Luftreinhalteplan verabschiedet, der Maßnahmen beinhaltete, die eine Einhaltung der NO2-Grenzwerte auf Dauer sicherstellen sollten. Wegen der Überschreitung der NO2-Grenzwerte wurde 2004 erstmals ein Luftreinhalteplan verabschiedet, der Maßnahmen beinhaltete, die eine Einhaltung der NO2-Grenzwerte auf Dauer sicherstellen sollten.[170]

Die weiterhin anhaltenden NO2-Grenzwertüberschreitungen machten jedoch im Jahr 2012 eine Fortschreibung des Hamburger Luftreinhalteplans notwendig.
[170]

Die weiterhin anhaltenden NO2-Grenzwertüberschreitungen machten jedoch im Jahr 2012 eine Fortschreibung des Hamburger Luftreinhalteplans notwendig. Außerdem konnte die Zahl der pro Kalenderjahr erlaubten 35 Überschreitungen des Tagesmittelgrenzwertes für Feinstaub (PM10) in den Jahren 2005 und 2006 erstmals nicht eingehalten werden.
Außerdem konnte die Zahl der pro Kalenderjahr erlaubten 35 Überschreitungen des Tagesmittelgrenzwertes für Feinstaub (PM10) in den Jahren 2005 und 2006 erstmals nicht eingehalten werden. Die 1. Fortschreibung des Hamburger Luftreinhalteplans enthält deshalb verschiedene Maßnahmen zur Reduktion der Schadstoffe NO2 und Feinstaub.. Fortschreibung des Hamburger Luftreinhalteplans enthält deshalb verschiedene Maßnahmen zur Reduktion der Schadstoffe NO2 und Feinstaub.[171][172]

Aufgrund von weiterhin anhaltenden Grenzwertüberschreitungen bei Stickstoffdioxid wurde die Stadt durch ein Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg vom 5.
[171][172]

Aufgrund von weiterhin anhaltenden Grenzwertüberschreitungen bei Stickstoffdioxid wurde die Stadt durch ein Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg vom 5. November 2014 (9 K 1280/13) verpflichtet, „den derzeit gültigen Luftreinhalteplan so zu ändern, dass dieser die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung des über ein Kalenderjahr gemittelten Immissionswertes für NO2 von 40 μg/m³ enthält.
November 2014 (9 K 1280/13) verpflichtet, „den derzeit gültigen Luftreinhalteplan so zu ändern, dass dieser die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung des über ein Kalenderjahr gemittelten Immissionswertes für NO2 von 40 μg/m³ enthält.”[173] Die 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans (in Kraft getreten am 30. Juni 2017) dient insbesondere auch der Umsetzung dieses Urteils. Juni 2017) dient insbesondere auch der Umsetzung dieses Urteils.[174][175]
Haustiere
Hunde

2016 waren im Hamburger Hunderegister 73.394 Tiere eingetragen.[176] Seit 2007 besteht in Hamburg für Hunde außerhalb von Privatgrundstücken und den ungefähr 122 Hundeauslaufzonen eine generelle Leinenpflicht.
[176] Seit 2007 besteht in Hamburg für Hunde außerhalb von Privatgrundstücken und den ungefähr 122 Hundeauslaufzonen eine generelle Leinenpflicht.[177] Sogenannte gefährliche Hunde sind auch innerhalb der Hundeauslaufzonen anzuleinen.[178] Vom Leinenzwang im Stadtgebiet ausgenommen sind Hunde, die erfolgreich eine Gehorsamsprüfung abgelegt haben. [178] Vom Leinenzwang im Stadtgebiet ausgenommen sind Hunde, die erfolgreich eine Gehorsamsprüfung abgelegt haben.[179] Eingezäunte und nicht eingezäunte Auslaufzonen für Hunde finden sich beispielsweise im Alstervorland und Höltigbaum, am Kupferteich, auf der Horner Rennbahn sowie im Öjendorfer Park. [179] Eingezäunte und nicht eingezäunte Auslaufzonen für Hunde finden sich beispielsweise im Alstervorland und Höltigbaum, am Kupferteich, auf der Horner Rennbahn sowie im Öjendorfer Park. Die Gesamtfläche der unterschiedlich großen Hundeauslaufzonen beträgt mehr als 239 Hektar.[180] Außerhalb von Hundeauslaufzonen gilt in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen stets Leinenzwang; ausgenommen sind freigegebene Wege, Pfade und Rasenflächen für gehorsamsgeprüfte Hunde.. [180] Außerhalb von Hundeauslaufzonen gilt in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen stets Leinenzwang; ausgenommen sind freigegebene Wege, Pfade und Rasenflächen für gehorsamsgeprüfte Hunde.[180] In einige Hamburger Parkanlagen dürfen Hunde - ausgenommen Führhunde - grundsätzlich nicht mitgenommen werden. [180] In einige Hamburger Parkanlagen dürfen Hunde - ausgenommen Führhunde - grundsätzlich nicht mitgenommen werden.[181] Auch ist die Mitnahme von Hunden auf Hamburger Wochenmärkte und Volksfeste (z. B. den DOM) sowie zum Hafengeburtstag nicht gestattet.[182][183] Nach dem Hamburger Hundegesetz gilt in der Hansestadt eine Chip-, Registrier- und Versicherungspflicht. [182][183] Nach dem Hamburger Hundegesetz gilt in der Hansestadt eine Chip-, Registrier- und Versicherungspflicht.

Erstmals 1954 war Hamburg Austragungsort für das Deutsche Windhund-Derby. Das Rennen findet seit 2001 auf der Hunderennbahn am Höltigbaum statt.
Das Rennen findet seit 2001 auf der Hunderennbahn am Höltigbaum statt. Veranstalter ist der Norddeutsche Windhund-Rennverein.[184]
Pferde
→ Hauptartikel: Pferdesport in Hamburg

Mindestens 3800 Pferde wurden im Jahr 2013 in Hamburg gehalten.
[184]
Pferde
→ Hauptartikel: Pferdesport in Hamburg

Mindestens 3800 Pferde wurden im Jahr 2013 in Hamburg gehalten.
Hamburgensien
→ Hauptartikel: Hamburgensie
Hamburger Liedgut

Neben der rechtlich inoffiziellen Hymne des Landes („Stadt Hamburg an der Elbe Auen”) gibt es viele Lieder mit Bezug zu Hamburg, die teilweise den Status einer „inoffiziellen” Hymne haben, wie zum Beispiel „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins” (unter anderem gesungen von Hans Albers) oder „In Hamburg sagt man tschüß” (unter anderem gesungen von Heidi Kabel) sowie dem Shanty „Ick heff ’mol een Hamborger Veermaster seh’n”.

Hamburgensien
→ Hauptartikel: Hamburgensie
Hamburger Liedgut

Neben der rechtlich inoffiziellen Hymne des Landes („Stadt Hamburg an der Elbe Auen”) gibt es viele Lieder mit Bezug zu Hamburg, die teilweise den Status einer „inoffiziellen” Hymne haben, wie zum Beispiel „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins” (unter anderem gesungen von Hans Albers) oder „In Hamburg sagt man tschüß” (unter anderem gesungen von Heidi Kabel) sowie dem Shanty „Ick heff ’mol een Hamborger Veermaster seh’n”.

Hamburgensien
→ Hauptartikel: Hamburgensie
Hamburger Liedgut

Neben der rechtlich inoffiziellen Hymne des Landes („Stadt Hamburg an der Elbe Auen”) gibt es viele Lieder mit Bezug zu Hamburg, die teilweise den Status einer „inoffiziellen” Hymne haben, wie zum Beispiel „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins” (unter anderem gesungen von Hans Albers) oder „In Hamburg sagt man tschüß” (unter anderem gesungen von Heidi Kabel) sowie dem Shanty „Ick heff ’mol een Hamborger Veermaster seh’n”. Bis in die 1950er-Jahre wurden Musikstücke mit lokalem Anklang auch gerne von Pankokenkapellen auf der Straße gespielt.
Bis in die 1950er-Jahre wurden Musikstücke mit lokalem Anklang auch gerne von Pankokenkapellen auf der Straße gespielt. Vor dem Zweiten Weltkrieg war „An de Eck steiht’n Jung mit’n Tüdelband” der Gebrüder Wolf sehr beliebt, neuer ist „Hamburg, meine Perle” von Lotto King Karl.

Mit den Bands Blumfeld, Die Sterne und Tocotronic ging ab etwa 1990 der Begriff der Hamburger Schule als eigenständiges Genre deutschsprachiger Musik in die Popkultur ein.


Mit den Bands Blumfeld, Die Sterne und Tocotronic ging ab etwa 1990 der Begriff der Hamburger Schule als eigenständiges Genre deutschsprachiger Musik in die Popkultur ein. Erweitert wird die mit Hamburg verbundene alternative Musik mittlerweile von Kettcar und Tomte.
Erweitert wird die mit Hamburg verbundene alternative Musik mittlerweile von Kettcar und Tomte. Auch die deutschsprachige Hip-Hop-Band Absolute Beginner beschreibt in „City Blues” ihr Lebensgefühl zu ihrer Heimatstadt; [!!! Samy Deluxe ] in „Hamburg Anthem”. Auch die deutschsprachige Hip-Hop-Band Absolute Beginner beschreibt in „City Blues” ihr Lebensgefühl zu ihrer Heimatstadt; [!!! Samy Deluxe ] in „Hamburg Anthem”.

Als Urgesteine gelten mittlerweile die Hip-Hopper von Fettes Brot, die ursprünglich aus dem Kreis Pinneberg stammen und sich selbst als „Hamburgs Hip-Hop-Dinosaurier” bezeichnen. 1995 schrieben sie mit „Nordisch by Nature” ein Loblied über den Norden Deutschlands im Allgemeinen und die Hansestadt im Speziellen.


Als Urgesteine gelten mittlerweile die Hip-Hopper von Fettes Brot, die ursprünglich aus dem Kreis Pinneberg stammen und sich selbst als „Hamburgs Hip-Hop-Dinosaurier” bezeichnen. 1995 schrieben sie mit „Nordisch by Nature” ein Loblied über den Norden Deutschlands im Allgemeinen und die Hansestadt im Speziellen. Bekannt ist außerdem Udo Lindenberg, dessen Wurzeln in der Hamburger Szene sind.
Bekannt ist außerdem Udo Lindenberg, dessen Wurzeln in der Hamburger Szene sind.
Graffito im S-Bahnhof Altona während der Umbauphase, Hamburg 2015
„Hamburger Gruß”

Der Hamburger Gruß „Hummel, Hummel” beantwortet mit „Mors, Mors” stammt einer Legende zufolge vom Wasserträger Johann Wilhelm Bentz, der den Spitznamen „Hummel” trug und bis zu seinem Tod 1854 in Hamburg lebte.

Graffito im S-Bahnhof Altona während der Umbauphase, Hamburg 2015
„Hamburger Gruß”

Der Hamburger Gruß „Hummel, Hummel” beantwortet mit „Mors, Mors” stammt einer Legende zufolge vom Wasserträger Johann Wilhelm Bentz, der den Spitznamen „Hummel” trug und bis zu seinem Tod 1854 in Hamburg lebte. Wenn er vorbeikam, riefen ihn die Kinder spöttisch „Hummel, Hummel”. Er antwortete darauf wütend mit „Mors, Mors” (verkürzend für „Klei mi an’n Mors”, das plattdeutsche Pendant des Götz-Zitates).
Er antwortete darauf wütend mit „Mors, Mors” (verkürzend für „Klei mi an’n Mors”, das plattdeutsche Pendant des Götz-Zitates). Thematisiert wird dies am Hummel-Brunnen in der Neustadt (Rademachergang/Breiter Gang), der den Wasserträger darstellt. Thematisiert wird dies am Hummel-Brunnen in der Neustadt (Rademachergang/Breiter Gang), der den Wasserträger darstellt. An den gegenüberliegenden Hausfassaden finden sich Kinderskulpturen, die ihm ihr entblößtes Hinterteil präsentieren.

Der Hamburger Gruß wird allerdings eher außerhalb Hamburgs als Erkennungszeichen oder wie beim Fußball als Schlachtruf verwendet.


Der Hamburger Gruß wird allerdings eher außerhalb Hamburgs als Erkennungszeichen oder wie beim Fußball als Schlachtruf verwendet. Zur Begrüßung allgemein üblicher ist zum Beispiel das in Teilen Norddeutschlands verbreitete „Moin”, beziehungsweise „Tschüs” zur Verabschiedung.
Zur Begrüßung allgemein üblicher ist zum Beispiel das in Teilen Norddeutschlands verbreitete „Moin”, beziehungsweise „Tschüs” zur Verabschiedung.
Hamburger Witze

Es gibt eine Reihe traditioneller Figuren, die in Hamburger Witzen vorkommen, insbesondere die Hafenarbeiter Hein und Fiete sowie die Göre Klein Erna mit ihren Verwandten und der Nachbarschaft (gesammelt von Vera Möller).

Hamburger Witze

Es gibt eine Reihe traditioneller Figuren, die in Hamburger Witzen vorkommen, insbesondere die Hafenarbeiter Hein und Fiete sowie die Göre Klein Erna mit ihren Verwandten und der Nachbarschaft (gesammelt von Vera Möller). Die Witze um diese Gestalten besitzen tendenziell ziemlich lakonische und häufig auch recht anzügliche Pointen. Ebenso hat sich die Spielart des He lücht in Bezug auf die Hafenrundfahrt herausgebildet.
Ebenso hat sich die Spielart des He lücht in Bezug auf die Hafenrundfahrt herausgebildet.
Hamburger Aalsuppe
→ Hauptartikel: Aalsuppe

Überregional bekannt ist die besonders reichhaltige Hamburger Aalsuppe, die Backobst enthält und dadurch eine süßsäuerliche Note erhält.

Hamburger Aalsuppe
→ Hauptartikel: Aalsuppe

Überregional bekannt ist die besonders reichhaltige Hamburger Aalsuppe, die Backobst enthält und dadurch eine süßsäuerliche Note erhält. Sie wird als Hauptgericht serviert.
Fliegender Hamburger
→ Hauptartikel: DR 877

Der Verbrennungstriebwagen 877 (später DB-Baureihe VT 04.0) war der erste Dieselschnelltriebwagen der Deutschen Reichsbahn und zugleich der erste Stromlinienzug in planmäßigem Einsatz.

Fliegender Hamburger
→ Hauptartikel: DR 877

Der Verbrennungstriebwagen 877 (später DB-Baureihe VT 04.0) war der erste Dieselschnelltriebwagen der Deutschen Reichsbahn und zugleich der erste Stromlinienzug in planmäßigem Einsatz. Mit ihm wurde ab 1933 zwischen Berlin und Hamburg die damals weltweit schnellste Zugverbindung hergestellt.
Mit ihm wurde ab 1933 zwischen Berlin und Hamburg die damals weltweit schnellste Zugverbindung hergestellt. Er war als „Fliegender Hamburger” bekannt.
Briefmarken
1/2-Schilling-Dauermarke von Bergedorf (1861-1887)
→ Hauptartikel: Postgeschichte und Briefmarken Hamburgs

Bis 1868 waren die Stadt Hamburg und die zeitweise vom Land Hamburg regierte Stadt Bergedorf, berechtigt, eigene Postwertzeichen herauszugeben.

Briefmarken
1/2-Schilling-Dauermarke von Bergedorf (1861-1887)
→ Hauptartikel: Postgeschichte und Briefmarken Hamburgs

Bis 1868 waren die Stadt Hamburg und die zeitweise vom Land Hamburg regierte Stadt Bergedorf, berechtigt, eigene Postwertzeichen herauszugeben. Außerdem gibt es einige Beispiele von Hamburger Motiven auf Briefmarken.
Außerdem gibt es einige Beispiele von Hamburger Motiven auf Briefmarken.

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Frankfurt am Main
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Frankfurt am Main
Frankfurt am Main
Deutschlandkarte, Position der Stadt Frankfurt am Main hervorgehoben

Koordinaten: 50° 7′ N, 8° 41′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Höhe: 112 m ü. NHN
Fläche: 248,31 km2
Einwohner: 753.056 (31. Dez.
NHN
Fläche: 248,31 km2
Einwohner: 753.056 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 3033 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 60306-60599, 65929-65936
Vorwahlen: 069, 06101, 06109
Kfz-Kennzeichen: F
Gemeindeschlüssel: 06 4 12 000
Stadtgliederung: 16 Ortsbezirke,
46 Stadtteile,
124 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung: Römerberg 23
60311 Frankfurt am Main
Website: www.
2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 3033 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 60306-60599, 65929-65936
Vorwahlen: 069, 06101, 06109
Kfz-Kennzeichen: F
Gemeindeschlüssel: 06 4 12 000
Stadtgliederung: 16 Ortsbezirke,
46 Stadtteile,
124 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung: Römerberg 23
60311 Frankfurt am Main
Website: www.frankfurt.de
Oberbürgermeister: Peter Feldmann (SPD)
Lage der Stadt Frankfurt am Main in Hessen
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Offizielles Logo der Stadt Frankfurt am Main
Der Römer ist Frankfurts Rathaus und ein Wahrzeichen der Stadt..
de
Oberbürgermeister: Peter Feldmann (SPD)
Lage der Stadt Frankfurt am Main in Hessen
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Der Römer ist Frankfurts Rathaus und ein Wahrzeichen der Stadt.
Frankfurter Skyline von der Deutschherrnbrücke aus gesehen (2015)

Frankfurt am Main (Audio-Datei / Hörbeispiel Anhören?/i) ist mit 753.

Frankfurter Skyline von der Deutschherrnbrücke aus gesehen (2015)

Frankfurt am Main (Audio-Datei / Hörbeispiel Anhören?/i) ist mit 753.056 Einwohnern (31. Dezember 2018) die größte Stadt Hessens und die fünftgrößte Deutschlands..
Dezember 2018) die größte Stadt Hessens und die fünftgrößte Deutschlands. Sie ist kreisfrei und bildet das Zentrum des Ballungsraums Frankfurt mit mehr als 2,3 Millionen[2] Einwohnern. In der gesamten Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main leben etwa 5,7 Millionen[3] Menschen. In der gesamten Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main leben etwa 5,7 Millionen[3] Menschen.

Die Stadtregion Frankfurt umfasst heute in ihrer Breite den gesamten Lauf des Mains in Hessen und grenzt im Westen an Rheinland-Pfalz und im Osten an den Freistaat Bayern. Bereits seit dem Mittelalter gehört Frankfurt am Main zu den bedeutenden städtischen Zentren Deutschlands..
Bereits seit dem Mittelalter gehört Frankfurt am Main zu den bedeutenden städtischen Zentren Deutschlands. Im Jahr 794 erstmals urkundlich erwähnt, war es seit 1372 Reichs-, seit 1562 Krönungs- und bis 1806 auch Wahlstadt der römisch-deutschen Kaiser.. Im Jahr 794 erstmals urkundlich erwähnt, war es seit 1372 Reichs-, seit 1562 Krönungs- und bis 1806 auch Wahlstadt der römisch-deutschen Kaiser. Von 1815 an war Frankfurt am Main freie Stadt. Hier tagten die Bundesversammlung des Deutschen Bundes und 1848/49 in der Paulskirche mit der Nationalversammlung das erste deutsche Parlament. Hier tagten die Bundesversammlung des Deutschen Bundes und 1848/49 in der Paulskirche mit der Nationalversammlung das erste deutsche Parlament. Nach dem Deutschen Krieg wurde der zuvor fast 500 Jahre unabhängige Stadtstaat Frankfurt 1866 von Preußen annektiert. Durch die rasche Industrialisierung setzte ein Bevölkerungsschub ein. Durch die rasche Industrialisierung setzte ein Bevölkerungsschub ein. Seit 1875 zählte die Stadt über 100.000 Einwohner, seit 1928 mehr als 500.000, im Jahr 2013 erstmals über 700.000. Als Zeichen der Verpflichtung zur europäischen Einigung nennt sich Frankfurt seit 1998 Europastadt. Als Zeichen der Verpflichtung zur europäischen Einigung nennt sich Frankfurt seit 1998 Europastadt.[4]

Heute ist Frankfurt am Main einer der wichtigsten internationalen Finanzplätze, bedeutendes Industrie-, Dienstleistungs- und Messezentrum und zählt zu den Weltstädten.
[4]

Heute ist Frankfurt am Main einer der wichtigsten internationalen Finanzplätze, bedeutendes Industrie-, Dienstleistungs- und Messezentrum und zählt zu den Weltstädten.[5] Frankfurt am Main ist Sitz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank, der Frankfurter Wertpapierbörse, zahlreicher Finanzinstitute (darunter Deutsche Bank, Commerzbank, DZ Bank, KfW), der Aufsichtsbehörden BaFin und EIOPA und der Messe Frankfurt.
[5] Frankfurt am Main ist Sitz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank, der Frankfurter Wertpapierbörse, zahlreicher Finanzinstitute (darunter Deutsche Bank, Commerzbank, DZ Bank, KfW), der Aufsichtsbehörden BaFin und EIOPA und der Messe Frankfurt. Die Frankfurter Buchmesse und die Musikmesse gelten als Weltleitmessen ihrer Sparten, die Internationale Automobil-Ausstellung fand hier bis 2019 statt. Die Frankfurter Buchmesse und die Musikmesse gelten als Weltleitmessen ihrer Sparten, die Internationale Automobil-Ausstellung fand hier bis 2019 statt. Die Stadt ist zudem Sitz vieler nationaler Sportverbände, darunter der Deutsche Olympische Sportbund, der Deutsche Fußball-Bund oder der Deutsche Motor Sport Bund.

Dank seiner zentralen Lage ist Frankfurt am Main ein europäischer Verkehrsknotenpunkt.


Dank seiner zentralen Lage ist Frankfurt am Main ein europäischer Verkehrsknotenpunkt. Der Flughafen gehört zu den größten der Welt, der Hauptbahnhof ist ein zentraler Bahnknotenpunkt und das Frankfurter Kreuz der meistbefahrene Straßenknotenpunkt Deutschlands..
Der Flughafen gehört zu den größten der Welt, der Hauptbahnhof ist ein zentraler Bahnknotenpunkt und das Frankfurter Kreuz der meistbefahrene Straßenknotenpunkt Deutschlands. Darüber hinaus ist der DE-CIX in Frankfurt, gemessen am Durchsatz, der weltweit größte Internet-Knoten.

Eine Besonderheit für eine europäische Stadt ist die stetig wachsende Hochhaus-Skyline Frankfurts.


Eine Besonderheit für eine europäische Stadt ist die stetig wachsende Hochhaus-Skyline Frankfurts. Einige markante Wolkenkratzer gehören zu den höchsten Europas. Deshalb wird Frankfurt am Main mitunter ironisch als Mainhattan bezeichnet. Historische Wahrzeichen der Stadt sind die Alte Oper und das teils rekonstruierte Ensemble der Altstadt mit Römerberg samt Rathaus Römer, Dom-Römer-Areal und Kaiserdom.
Deshalb wird Frankfurt am Main mitunter ironisch als Mainhattan bezeichnet. Historische Wahrzeichen der Stadt sind die Alte Oper und das teils rekonstruierte Ensemble der Altstadt mit Römerberg samt Rathaus Römer, Dom-Römer-Areal und Kaiserdom. Mehr als 40 Prozent des Stadtgebiets sind Parks und Landschaftsschutzgebiete, darunter der Frankfurter Grüngürtel mit dem seit 1372 im Besitz der Stadt befindlichen Frankfurter Stadtwald. Mehr als 40 Prozent des Stadtgebiets sind Parks und Landschaftsschutzgebiete, darunter der Frankfurter Grüngürtel mit dem seit 1372 im Besitz der Stadt befindlichen Frankfurter Stadtwald.

Das kulturelle Leben der Stadt ist traditionell von bürgerlichen Stiftungen, Mäzenatentum und liberalen Privatinitiativen geprägt.


Das kulturelle Leben der Stadt ist traditionell von bürgerlichen Stiftungen, Mäzenatentum und liberalen Privatinitiativen geprägt. Daraus entstanden die Städtischen Bühnen mit den beiden Sparten Oper Frankfurt und Schauspiel Frankfurt, das Frankfurter Museumsufer, das Senckenberg Naturmuseum, die Schirn Kunsthalle und das Museum für Moderne Kunst, das Historische Museum und [!!! Goethes ] Geburtshaus in der Altstadt, die Alte Oper, das English Theatre, der Zoo und der Palmengarten..
Daraus entstanden die Städtischen Bühnen mit den beiden Sparten Oper Frankfurt und Schauspiel Frankfurt, das Frankfurter Museumsufer, das Senckenberg Naturmuseum, die Schirn Kunsthalle und das Museum für Moderne Kunst, das Historische Museum und [!!! Goethes ] Geburtshaus in der Altstadt, die Alte Oper, das English Theatre, der Zoo und der Palmengarten.. Daraus entstanden die Städtischen Bühnen mit den beiden Sparten Oper Frankfurt und Schauspiel Frankfurt, das Frankfurter Museumsufer, das Senckenberg Naturmuseum, die Schirn Kunsthalle und das Museum für Moderne Kunst, das Historische Museum und [!!! Goethes ] Geburtshaus in der Altstadt, die Alte Oper, das English Theatre, der Zoo und der Palmengarten. Die 1914 durch eine Bürgerstiftung als Königliche Universität gegründete Goethe-Universität ist die viertgrößte deutsche Hochschule nach Anzahl der Studenten. Sie brachte mehrere Leibniz- und Nobelpreisträger hervor. Sie brachte mehrere Leibniz- und Nobelpreisträger hervor. Darüber hinaus gibt es in der Stadt sieben weitere staatliche, kirchliche und private Hochschulen mit zusammen über 60.000 Studenten.
Inhaltsverzeichnis

1 Name
2 Geographie
2.

Inhaltsverzeichnis

1 Name
2 Geographie
2.1 Geographische Lage
2.2 Nachbargemeinden und Kreise
2.3 Geologie
2.4 Klima
2.5 Bioklima und Luftqualität
3 Stadtgliederung
3.
5 Bioklima und Luftqualität
3 Stadtgliederung
3.1 Stadtbezirke, Stadtteile und Ortsbezirke
3.2 Eingemeindungen
4 Stadtbild
4.1 Altstadt und Innenstadt
4.2 Klassizistische und gründerzeitliche Bezirke
4.
2 Klassizistische und gründerzeitliche Bezirke
4.3 Die klassische Moderne: Das Neue Frankfurt
4.4 Höchst und die äußeren Stadtteile
4.5 Grüngürtel
5 Geschichte
5.1 Von der Frankenfurt bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches
5.
1 Von der Frankenfurt bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches
5.2 Die Freie Stadt Frankfurt
5.3 Von der Gründerzeit bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg
5.4 Seit 1945: Entwicklung zur multikulturellen Wirtschaftsmetropole
5.
4 Seit 1945: Entwicklung zur multikulturellen Wirtschaftsmetropole
5.5 Einwohnerentwicklung
5.6 Religionen und Weltanschauungen
6 Politik
6.1 Stadtverordnetenversammlung
6.2 Wappen
6.3 Städtepartnerschaften
6.
3 Städtepartnerschaften
6.4 Stadthaushalt
7 Wirtschaft und Standortfaktoren
7.1 Arbeiten in Frankfurt
7.2 Lebensqualität
7.3 Kriminalität
7.4 Ansässige Unternehmen
7.
4 Ansässige Unternehmen
7.4.1 Finanzsektor
7.4.2 Bau- und Immobilienwirtschaft
7.4.3 Einzelhandel
7.4.4 Automobilhersteller
7.4.5 IT- und Telekommunikationsunternehmen
7.
4.5 IT- und Telekommunikationsunternehmen
7.5 Verbände
7.6 Gewerkschaften
7.7 Messe
7.8 Jüngere wirtschaftliche Entwicklung
7.9 Kaufkraft
7.10 Tourismus
8 Verkehr und Infrastruktur
8.
10 Tourismus
8 Verkehr und Infrastruktur
8.1 Flughafen
8.2 Straßenverkehr
8.3 Bahnverkehr
8.4 Öffentlicher Nahverkehr
8.5 Binnenschifffahrt
8.6 Elektronische Kommunikation
8.
6 Elektronische Kommunikation
8.7 Krankenhäuser
8.8 Energieversorgung
8.9 Straßenbeleuchtung
8.10 Wasserversorgung
8.11 Kanalisation
8.12 Abfallentsorgung
9 Staatliche Einrichtungen und Organisationen
10 Medien
10.
12 Abfallentsorgung
9 Staatliche Einrichtungen und Organisationen
10 Medien
10.1 Zeitungen, Verlage und andere Publikationsmedien
10.2 Radio, Film und Fernsehen
10.3 Bibliotheken
11 Bildung und Forschung
11.
3 Bibliotheken
11 Bildung und Forschung
11.1 Hochschulen
11.2 Allgemeinbildende Schulen
11.3 Berufsbildende Schulen
11.4 Andere Bildungs- und Forschungseinrichtungen
12 Von der Stadt vergebene Auszeichnungen
13 Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler
13.
4 Andere Bildungs- und Forschungseinrichtungen
12 Von der Stadt vergebene Auszeichnungen
13 Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler
13.1 Altstadt
13.2 Mainufer und Mainbrücken
13.3 Dotationskirchen
13.4 Sachsenhausen
13.5 Hauptbahnhof und Bahnhofsviertel
13.
5 Hauptbahnhof und Bahnhofsviertel
13.6 Wolkenkratzer
13.7 Stolpersteine
14 Kultur
14.1 Museen und Galerien
14.2 Oper, Konzerthäuser und Bühnen
14.3 Musiker
14.
3 Musiker
14.4 Frankfurt im Film
14.5 Buchmesse
14.6 Frankfurt in der Literatur
14.7 Dialekt
14.8 Nachtleben
14.9 Sport
14.10 Radfernwege und Fernwanderwege
14.
10 Radfernwege und Fernwanderwege
14.11 Regelmäßige Veranstaltungen
14.12 Skurriles
14.13 Kulinarische Spezialitäten
15 Persönlichkeiten
16 Namenspatenschaften
17 Auszeichnungen
18 Wissenswertes
19 Siehe auch
20 Literatur
20.
13 Kulinarische Spezialitäten
15 Persönlichkeiten
16 Namenspatenschaften
17 Auszeichnungen
18 Wissenswertes
19 Siehe auch
20 Literatur
20.1 Geschichte
20.2 Architektur
20.3 Verschiedenes
21 Film
22 Weblinks
23 Einzelnachweise

Name

Franconofurd[6] oder auch Francorum vadus[7] lautet der Name der Siedlung auf dem Domhügel in den ersten urkundlichen Erwähnungen 794 in altfränkischer und lateinischer Sprache.
3 Verschiedenes
21 Film
22 Weblinks
23 Einzelnachweise

Name

Franconofurd[6] oder auch Francorum vadus[7] lautet der Name der Siedlung auf dem Domhügel in den ersten urkundlichen Erwähnungen 794 in altfränkischer und lateinischer Sprache. Beides bedeutet Furt der Franken und bezieht sich auf eine Felsbarriere im Untergrund des Mains, die es ermöglichte, an dieser wahrscheinlich etwas oberhalb der heutigen Alten Brücke gelegenen Stelle den Fluss - der damals viel breiter war als heute - bei normalem Wasserstand gefahrlos zu überqueren.
Beides bedeutet Furt der Franken und bezieht sich auf eine Felsbarriere im Untergrund des Mains, die es ermöglichte, an dieser wahrscheinlich etwas oberhalb der heutigen Alten Brücke gelegenen Stelle den Fluss - der damals viel breiter war als heute - bei normalem Wasserstand gefahrlos zu überqueren. Beides bedeutet Furt der Franken und bezieht sich auf eine Felsbarriere im Untergrund des Mains, die es ermöglichte, an dieser wahrscheinlich etwas oberhalb der heutigen Alten Brücke gelegenen Stelle den Fluss - der damals viel breiter war als heute - bei normalem Wasserstand gefahrlos zu überqueren. Die Furt hatte in der Römerzeit wohl noch keine strategische Bedeutung gehabt, da die von Mogontiacum aus zum Limes und in das Innere Germaniens führenden Römerstraßen wie etwa die Elisabethenstraße den Domhügel und die sumpfige Mainniederung umgingen. Die Furt hatte in der Römerzeit wohl noch keine strategische Bedeutung gehabt, da die von Mogontiacum aus zum Limes und in das Innere Germaniens führenden Römerstraßen wie etwa die Elisabethenstraße den Domhügel und die sumpfige Mainniederung umgingen.

Nach dem Abzug der Römer um das Jahr 260 war der Domhügel von den Alamannen übernommen worden.


Nach dem Abzug der Römer um das Jahr 260 war der Domhügel von den Alamannen übernommen worden. Etwa um 530 lösten die Franken die Alamannen in der Herrschaft über das Untermaingebiet ab. Wahrscheinlich nutzten die neuen Herrscher die Furt nun als wichtigen Verkehrsweg, den ihre Handelspartner deshalb mit dem Namen Frankenfurt belegten.
Wahrscheinlich nutzten die neuen Herrscher die Furt nun als wichtigen Verkehrsweg, den ihre Handelspartner deshalb mit dem Namen Frankenfurt belegten.[8]
Die Entdeckung der Frankenfurt durch Karl den Großen, Aquarell von Leopold Bode (1888; Historisches Museum Frankfurt)

1014-1017 schrieb der Chronist Thietmar von Merseburg eine bis heute bekannte Legende von der Gründung der Stadt durch Karl den Großen nieder.
[8]
Die Entdeckung der Frankenfurt durch Karl den Großen, Aquarell von Leopold Bode (1888; Historisches Museum Frankfurt)

1014-1017 schrieb der Chronist Thietmar von Merseburg eine bis heute bekannte Legende von der Gründung der Stadt durch Karl den Großen nieder.[9] Er bringt sie in Verbindung mit den Sachsenkriegen:

„Die Herkunft dieses Ortsnamens soll dir nicht länger unklar bleiben, lieber Leser..
[9] Er bringt sie in Verbindung mit den Sachsenkriegen:

„Die Herkunft dieses Ortsnamens soll dir nicht länger unklar bleiben, lieber Leser. Deshalb will ich dir jetzt erzählen, was ich von glaubwürdigen Männern darüber gehört habe. Unter der Regierung Kaiser Karls des Großen, des Sohnes König Pippins, kam es zwischen den Seinen und unseren Vorfahren (den Sachsen) zum Kriege..
Unter der Regierung Kaiser Karls des Großen, des Sohnes König Pippins, kam es zwischen den Seinen und unseren Vorfahren (den Sachsen) zum Kriege. In diesem Kampfe wurden die Franken von den Unsrigen besiegt. Als sie nun, unkundig einer Furt, über den Main zurück mussten, ging vor ihnen eine Hirschkuh hinüber und zeigte ihnen so durch Gottes Erbarmen gleichsam den Weg. Als sie nun, unkundig einer Furt, über den Main zurück mussten, ging vor ihnen eine Hirschkuh hinüber und zeigte ihnen so durch Gottes Erbarmen gleichsam den Weg. Ihr folgten sie und erreichten frohen Mutes das rettende Ufer. Ihr folgten sie und erreichten frohen Mutes das rettende Ufer. Danach heißt der Ort Frankfurt. Als sich der Kaiser auf diesem Feldzuge schon von den Feinden überwunden sah, wich er als erster zurück und erklärte: ‚Es ist mir lieber, dass die Leute mich schmähen und sagen, ich sei von hier geflohen, als ich sei hier gefallen. Als sich der Kaiser auf diesem Feldzuge schon von den Feinden überwunden sah, wich er als erster zurück und erklärte: ‚Es ist mir lieber, dass die Leute mich schmähen und sagen, ich sei von hier geflohen, als ich sei hier gefallen. Denn so lange ich lebe, darf ich hoffen, die mir angetane schwere Schmach zu rächen.‘”

- Thietmar von Merseburg: Chronicon VII, 75

Tatsächlich führte Karl der Große niemals in der Maingegend Krieg gegen die Sachsen..
‘”

- Thietmar von Merseburg: Chronicon VII, 75

Tatsächlich führte Karl der Große niemals in der Maingegend Krieg gegen die Sachsen. Auch die Geschichte der Entstehung des Namens von Sachsenhausen, als vermeintlicher Ort der Ansiedlung gefangener Sachsen durch den siegreichen Kaiser, ist eine Legende.
Auch die Geschichte der Entstehung des Namens von Sachsenhausen, als vermeintlicher Ort der Ansiedlung gefangener Sachsen durch den siegreichen Kaiser, ist eine Legende. Sie geht wahrscheinlich auf eine sagenhafte Vermischung mit der geschichtlichen Tatsache zurück, dass er kurz nach seiner Abreise 794 gegen aufständische Sachsen in Norddeutschland ins Feld zog. Sie geht wahrscheinlich auf eine sagenhafte Vermischung mit der geschichtlichen Tatsache zurück, dass er kurz nach seiner Abreise 794 gegen aufständische Sachsen in Norddeutschland ins Feld zog.

Ein anderer Gründungsmythos Frankfurts war bis ins 18. Jahrhundert populär, beispielsweise noch in Zedlers Universal-Lexicon. Heute ist er nur noch wenig bekannt: Helenos, ein Sohn des Priamos, soll sich nach seiner Flucht aus dem zerstörten Troja am Main niedergelassen und eine Stadt namens Helenopolis gegründet haben.
Heute ist er nur noch wenig bekannt: Helenos, ein Sohn des Priamos, soll sich nach seiner Flucht aus dem zerstörten Troja am Main niedergelassen und eine Stadt namens Helenopolis gegründet haben. Frankfurt hätte demnach den gleichen mythischen Ursprung wie Rom, dessen legendäre Gründer Romulus und Remus Nachfahren geflohener Trojaner waren. Frankfurt hätte demnach den gleichen mythischen Ursprung wie Rom, dessen legendäre Gründer Romulus und Remus Nachfahren geflohener Trojaner waren. Um das Jahr 130 nach Christus soll schließlich ein gewisser Francus, ein Herzog der Hogier, die alte Stadt Helenopolis wiederhergestellt und nach seinem Namen Franckenfurt genannt haben. Um das Jahr 130 nach Christus soll schließlich ein gewisser Francus, ein Herzog der Hogier, die alte Stadt Helenopolis wiederhergestellt und nach seinem Namen Franckenfurt genannt haben.[10] Andere Autoren führten den Namen Helenopolis auf Kaiserin Helena, die Mutter Konstantins des Großen, zurück. [10] Andere Autoren führten den Namen Helenopolis auf Kaiserin Helena, die Mutter Konstantins des Großen, zurück. Die älteste bekannte Erwähnung des Helenopolis-Mythos ist von dem Humanisten Johannes Trithemius aus dem 15. Jahrhundert überliefert, andere Humanisten folgten wesentlich später. Jahrhundert überliefert, andere Humanisten folgten wesentlich später. Helenopolis wurde bis ins 18. Jahrhundert häufig als Synonym für Frankfurt verwendet, beispielsweise als Druckort in Büchern, in der Numismatik und als Matrikelangabe von Studenten.

Die ursprüngliche Namensform Franconofurd entwickelte sich im Mittelalter zu Frankenfort oder Frankinfort, in der Neuzeit zu Franckfort und Franckfurth weiter.


Die ursprüngliche Namensform Franconofurd entwickelte sich im Mittelalter zu Frankenfort oder Frankinfort, in der Neuzeit zu Franckfort und Franckfurth weiter.[11] Spätestens seit Anfang des 19. Jahrhunderts hat sich die Schreibweise Frankfurt gefestigt.
Jahrhunderts hat sich die Schreibweise Frankfurt gefestigt. Der Namenszusatz am Main findet sich bereits in den ältesten Urkunden, seit dem 14. Jahrhundert regelmäßig.[12] Umgangssprachlich wird der amtliche Name fast immer zu Frankfurt verkürzt, solange keine Verwechslungsgefahr, insbesondere mit Frankfurt (Oder), besteht. [12] Umgangssprachlich wird der amtliche Name fast immer zu Frankfurt verkürzt, solange keine Verwechslungsgefahr, insbesondere mit Frankfurt (Oder), besteht. Auch Namensformen wie Frankfurt/Main oder Frankfurt a. M. finden sich häufig, im Eisenbahnverkehr ist Frankfurt (Main) üblich. finden sich häufig, im Eisenbahnverkehr ist Frankfurt (Main) üblich. Weithin sind die Abkürzungen Ffm oder FFM in Gebrauch, daneben auch der IATA-Flughafencode FRA oder das Kraftfahrzeugkennzeichen F.
Geographie
Geographische Lage
Frankfurt und Nachbargemeinden

Die Stadt liegt auf beiden Seiten des Untermains südöstlich des Taunus in Südwestdeutschland zentral im wichtigsten Wirtschaftsraum Deutschlands.

Geographie
Geographische Lage
Frankfurt und Nachbargemeinden

Die Stadt liegt auf beiden Seiten des Untermains südöstlich des Taunus in Südwestdeutschland zentral im wichtigsten Wirtschaftsraum Deutschlands. Etwa ein Drittel des Stadtgebiets ist als Landschaftsschutzgebiet Frankfurter Grüngürtel ausgewiesen.
Etwa ein Drittel des Stadtgebiets ist als Landschaftsschutzgebiet Frankfurter Grüngürtel ausgewiesen. Dazu gehört auch der Frankfurter Stadtwald, einer der größten Stadtwälder Deutschlands. Das Stadtgebiet erstreckt sich in Ost-West-Richtung über 23,4 Kilometer, in Nord-Süd-Richtung über 23,3 Kilometer. Das Stadtgebiet erstreckt sich in Ost-West-Richtung über 23,4 Kilometer, in Nord-Süd-Richtung über 23,3 Kilometer.

Ihren höchsten natürlichen Punkt hat die Stadt an der Berger Warte auf dem Berger Rücken im Stadtteil Seckbach mit 212,6 Metern über Normalnull.


Ihren höchsten natürlichen Punkt hat die Stadt an der Berger Warte auf dem Berger Rücken im Stadtteil Seckbach mit 212,6 Metern über Normalnull. Ihr tiefster Punkt liegt am Mainufer in Sindlingen bei 88 Metern über Normalnull. Die Stadt liegt am nördlichsten Rand der Oberrheinischen Tiefebene, die von Basel bis ins Rhein-Main-Gebiet reicht.
Die Stadt liegt am nördlichsten Rand der Oberrheinischen Tiefebene, die von Basel bis ins Rhein-Main-Gebiet reicht.

Der Flächenschwerpunkt sowie der geographische Mittelpunkt des heutigen Stadtgebietes liegen im Stadtteil Bockenheim in der Nähe des Westbahnhofes, also außerhalb des historischen Stadtkerns.


Der Flächenschwerpunkt sowie der geographische Mittelpunkt des heutigen Stadtgebietes liegen im Stadtteil Bockenheim in der Nähe des Westbahnhofes, also außerhalb des historischen Stadtkerns.[13] Dies geht auf die Eingemeindungen Richtung Westen zurück, entsprechend liegt das nicht eingemeindete Offenbach zur Stadtmitte näher als viele Stadtteile Frankfurts.
Nachbargemeinden und Kreise

Frankfurt grenzt im Westen an den Main-Taunus-Kreis (Städte und Gemeinden Hattersheim am Main, Kriftel, Hofheim am Taunus, Kelkheim (Taunus), Liederbach am Taunus, Sulzbach (Taunus), Schwalbach am Taunus und Eschborn), im Nordwesten an den Hochtaunuskreis (Städte Steinbach (Taunus), Oberursel (Taunus) und Bad Homburg vor der Höhe), im Norden an den Wetteraukreis (Städte Karben und Bad Vilbel), im Nordosten an den Main-Kinzig-Kreis (Gemeinde Niederdorfelden und Stadt Maintal), im Südosten an die Stadt Offenbach am Main, im Süden an den Landkreis Offenbach (Stadt Neu-Isenburg) und im Südwesten an den Kreis Groß-Gerau (Städte Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim am Main, Raunheim und Kelsterbach).
[13] Dies geht auf die Eingemeindungen Richtung Westen zurück, entsprechend liegt das nicht eingemeindete Offenbach zur Stadtmitte näher als viele Stadtteile Frankfurts.
Nachbargemeinden und Kreise

Frankfurt grenzt im Westen an den Main-Taunus-Kreis (Städte und Gemeinden Hattersheim am Main, Kriftel, Hofheim am Taunus, Kelkheim (Taunus), Liederbach am Taunus, Sulzbach (Taunus), Schwalbach am Taunus und Eschborn), im Nordwesten an den Hochtaunuskreis (Städte Steinbach (Taunus), Oberursel (Taunus) und Bad Homburg vor der Höhe), im Norden an den Wetteraukreis (Städte Karben und Bad Vilbel), im Nordosten an den Main-Kinzig-Kreis (Gemeinde Niederdorfelden und Stadt Maintal), im Südosten an die Stadt Offenbach am Main, im Süden an den Landkreis Offenbach (Stadt Neu-Isenburg) und im Südwesten an den Kreis Groß-Gerau (Städte Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim am Main, Raunheim und Kelsterbach).

Nachbargemeinden und Kreise

Frankfurt grenzt im Westen an den Main-Taunus-Kreis (Städte und Gemeinden Hattersheim am Main, Kriftel, Hofheim am Taunus, Kelkheim (Taunus), Liederbach am Taunus, Sulzbach (Taunus), Schwalbach am Taunus und Eschborn), im Nordwesten an den Hochtaunuskreis (Städte Steinbach (Taunus), Oberursel (Taunus) und Bad Homburg vor der Höhe), im Norden an den Wetteraukreis (Städte Karben und Bad Vilbel), im Nordosten an den Main-Kinzig-Kreis (Gemeinde Niederdorfelden und Stadt Maintal), im Südosten an die Stadt Offenbach am Main, im Süden an den Landkreis Offenbach (Stadt Neu-Isenburg) und im Südwesten an den Kreis Groß-Gerau (Städte Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim am Main, Raunheim und Kelsterbach).

Nachbargemeinden und Kreise

Frankfurt grenzt im Westen an den Main-Taunus-Kreis (Städte und Gemeinden Hattersheim am Main, Kriftel, Hofheim am Taunus, Kelkheim (Taunus), Liederbach am Taunus, Sulzbach (Taunus), Schwalbach am Taunus und Eschborn), im Nordwesten an den Hochtaunuskreis (Städte Steinbach (Taunus), Oberursel (Taunus) und Bad Homburg vor der Höhe), im Norden an den Wetteraukreis (Städte Karben und Bad Vilbel), im Nordosten an den Main-Kinzig-Kreis (Gemeinde Niederdorfelden und Stadt Maintal), im Südosten an die Stadt Offenbach am Main, im Süden an den Landkreis Offenbach (Stadt Neu-Isenburg) und im Südwesten an den Kreis Groß-Gerau (Städte Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim am Main, Raunheim und Kelsterbach).

Nachbargemeinden und Kreise

Frankfurt grenzt im Westen an den Main-Taunus-Kreis (Städte und Gemeinden Hattersheim am Main, Kriftel, Hofheim am Taunus, Kelkheim (Taunus), Liederbach am Taunus, Sulzbach (Taunus), Schwalbach am Taunus und Eschborn), im Nordwesten an den Hochtaunuskreis (Städte Steinbach (Taunus), Oberursel (Taunus) und Bad Homburg vor der Höhe), im Norden an den Wetteraukreis (Städte Karben und Bad Vilbel), im Nordosten an den Main-Kinzig-Kreis (Gemeinde Niederdorfelden und Stadt Maintal), im Südosten an die Stadt Offenbach am Main, im Süden an den Landkreis Offenbach (Stadt Neu-Isenburg) und im Südwesten an den Kreis Groß-Gerau (Städte Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim am Main, Raunheim und Kelsterbach).
Geologie

Das Frankfurter Stadtgebiet gehört größtenteils zur westlichen Untermainebene, im Osten zur Hanau-Seligenstädter Senke, im äußersten Norden bereits zur Wetterau..

Geologie

Das Frankfurter Stadtgebiet gehört größtenteils zur westlichen Untermainebene, im Osten zur Hanau-Seligenstädter Senke, im äußersten Norden bereits zur Wetterau.[14] Geologisch sind im Stadtgebiet die seit dem jüngeren Pliozän und im Pleistozän entstandenen vier Flussterrassen von Main und Nidda erkennbar.
[14] Geologisch sind im Stadtgebiet die seit dem jüngeren Pliozän und im Pleistozän entstandenen vier Flussterrassen von Main und Nidda erkennbar. Die höchste Terrasse setzt sich aus Taunusgesteinen zusammen und ist im Stadtgebiet nur im Bereich des Berger Rückens anzutreffen. Auf der oberen Terrasse von 170 bis 120 Meter liegen die nördlichen und nordöstlichen Stadtteile, die nach Nordwesten zur Nidda und nach Süden am Bornheimer Hang und am Röderberg steil abfallen, sowie der Süden von Sachsenhausen mit dem Mühlberg und dem Sachsenhäuser Berg. Auf der oberen Terrasse von 170 bis 120 Meter liegen die nördlichen und nordöstlichen Stadtteile, die nach Nordwesten zur Nidda und nach Süden am Bornheimer Hang und am Röderberg steil abfallen, sowie der Süden von Sachsenhausen mit dem Mühlberg und dem Sachsenhäuser Berg. Auf der oberen Terrasse von 170 bis 120 Meter liegen die nördlichen und nordöstlichen Stadtteile, die nach Nordwesten zur Nidda und nach Süden am Bornheimer Hang und am Röderberg steil abfallen, sowie der Süden von Sachsenhausen mit dem Mühlberg und dem Sachsenhäuser Berg. Die mittlere Terrasse liegt in einer Höhenlage zwischen 100 und 115 Metern. Sie ist im Stadtgebiet zum Beispiel in der Kelsterbacher Terrasse und im Steilufer der Altstadt von Höchst zu erkennen. Sie ist im Stadtgebiet zum Beispiel in der Kelsterbacher Terrasse und im Steilufer der Altstadt von Höchst zu erkennen. Die unterste Terrasse zwischen 95 und 90 Metern entstand im Holozän. Sie begleitet den Main zu beiden Seiten. Auf ihr liegen der Domhügel, die historische Keimzelle der Stadt, und der Karmeliterhügel. Auf ihr liegen der Domhügel, die historische Keimzelle der Stadt, und der Karmeliterhügel. An einigen Stellen im Stadtgebiet, beispielsweise in Bockenheim (Basaltstraße) und im Stadtwald am Schwarzsteinkautweg[15] finden sich im Untergrund Schichten von Vogelsberg-Basalt aus dem Miozän, deren Mächtigkeit bis zu 14 Meter erreicht. An einigen Stellen im Stadtgebiet, beispielsweise in Bockenheim (Basaltstraße) und im Stadtwald am Schwarzsteinkautweg[15] finden sich im Untergrund Schichten von Vogelsberg-Basalt aus dem Miozän, deren Mächtigkeit bis zu 14 Meter erreicht.
Klima

Die ältesten Temperaturmessungen stammen aus dem Dezember 1695 und sind in der Chronik des Achilles Augustus von Lersner überliefert..

Klima

Die ältesten Temperaturmessungen stammen aus dem Dezember 1695 und sind in der Chronik des Achilles Augustus von Lersner überliefert. Seit 1826 existieren kontinuierliche Messreihen,[16] wenn auch für unterschiedliche Stationen. Heute bestehen in Frankfurt mehrere Stationen des Deutschen Wetterdienstes, darunter diejenige am Flughafen, deren Messreihen bis ins Jahr 1949 zurückreichen.
Heute bestehen in Frankfurt mehrere Stationen des Deutschen Wetterdienstes, darunter diejenige am Flughafen, deren Messreihen bis ins Jahr 1949 zurückreichen.[17]

Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet liegen am nördlichen Ende der Oberrheinischen Tiefebene, die klimatisch zu den wärmsten Regionen in Deutschland zählt.
[17]

Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet liegen am nördlichen Ende der Oberrheinischen Tiefebene, die klimatisch zu den wärmsten Regionen in Deutschland zählt. Die Jahresmitteltemperatur liegt mit 10,6 °C (langjähriges Mittel für die Referenzstation Flughafen im Referenzzeitraum 1981-2010) über der anderer deutscher Metropolen (Köln 10,3 °C, Berlin 9,5 °C, Hamburg 9,4 °C, München 8,6 °C).
Die Jahresmitteltemperatur liegt mit 10,6 °C (langjähriges Mittel für die Referenzstation Flughafen im Referenzzeitraum 1981-2010) über der anderer deutscher Metropolen (Köln 10,3 °C, Berlin 9,5 °C, Hamburg 9,4 °C, München 8,6 °C).

Das Frankfurter Klima ist deshalb insgesamt mild, bei vergleichsweise wenig Niederschlägen. In der Zeit von November bis Januar gibt es tagsüber im Mittel nur ein bis zwei Sonnenstunden.
In der Zeit von November bis Januar gibt es tagsüber im Mittel nur ein bis zwei Sonnenstunden. Im Winter liegt die mittlere Tageshöchsttemperatur im Januar bei etwa 4,2 °C, die mittlere nächtliche Tiefsttemperatur bei −1,1 °C. Im Winter liegt die mittlere Tageshöchsttemperatur im Januar bei etwa 4,2 °C, die mittlere nächtliche Tiefsttemperatur bei −1,1 °C. Schnee liegt im Januar im Mittel an etwa sieben Tagen; die Schneehöhe liegt nur selten über zehn Zentimeter und der Schnee bleibt meist auch nicht lange liegen. Nur im Taunus, nordwestlich der Stadt, liegt im Winter häufiger Schnee.. Nur im Taunus, nordwestlich der Stadt, liegt im Winter häufiger Schnee.

Der Sommer ist mit Höchstwerten um 25 °C warm; an durchschnittlich 52 Tagen werden 25 °C bis 30 °C, an durchschnittlich 13 Tagen über 30 °C gemessen. Dazu ist es leicht wechselhaft mit gelegentlichen Schauern oder Gewittern, jedoch ist dies mit täglich sieben bis acht Stunden auch die sonnenreichste Zeit.


Der Sommer ist mit Höchstwerten um 25 °C warm; an durchschnittlich 52 Tagen werden 25 °C bis 30 °C, an durchschnittlich 13 Tagen über 30 °C gemessen. Dazu ist es leicht wechselhaft mit gelegentlichen Schauern oder Gewittern, jedoch ist dies mit täglich sieben bis acht Stunden auch die sonnenreichste Zeit. Vor allem in der Innenstadt kann es im Sommer recht schwül werden.
Vor allem in der Innenstadt kann es im Sommer recht schwül werden.

Die wärmsten Monate sind Juni bis August mit durchschnittlich 17,8 bis 20,0 °C und die kältesten Dezember bis Februar mit 1,6 bis 2,5 °C im Mittel. Die Extremwerte liegen bei −24,2 °C im Januar 1850 bzw.
Die Extremwerte liegen bei −24,2 °C im Januar 1850 bzw. -23,8 °C im Januar 1940 sowie +39,6 °C im August 2015 und +40,2 °C im Juli 2019.[18]

Die vorherrschende Windrichtung ist West. Der meiste Niederschlag fällt im Juli mit durchschnittlich 65 mm, der geringste im Februar mit 41 mm im Mittel der Jahre 1981 bis 2010..
Der meiste Niederschlag fällt im Juli mit durchschnittlich 65 mm, der geringste im Februar mit 41 mm im Mittel der Jahre 1981 bis 2010.

In der Innenstadt liegen die mittleren Temperaturen aufgrund des Mikroklimas um etwa 0,6 °C höher als am Flughafen, während die Niederschläge im Lee des Taunus geringer sind als im Umland.


In der Innenstadt liegen die mittleren Temperaturen aufgrund des Mikroklimas um etwa 0,6 °C höher als am Flughafen, während die Niederschläge im Lee des Taunus geringer sind als im Umland.
Frankfurt am Main
Klimadiagramm
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Quelle: Deutscher Wetterdienst[19]; wetterkontor.

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Quelle: Deutscher Wetterdienst[19]; wetterkontor.

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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: Deutscher Wetterdienst[19]; wetterkontor.de[20], Zeitraum von 1981 bis 2010
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Frankfurt am Main
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max.
de[20], Zeitraum von 1981 bis 2010
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Frankfurt am Main
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 4,2 5,9 10,7 15,4 20,0 23,1 25,5 25,1 20,3 14,6 8,4 4,9 Ø 14,9
Min. Temperatur (°C) −1,1 −1,1 2,1 4,9 9,1 12,3 14,4 14,0 10,5 6,6 2,8 −0,1 Ø 6,2
Temperatur (°C) 1,6 2,4 6,4 10,3 14,7 17,8 20,0 19,5 15,2 10,4 5,6 2,5 Ø 10,6
Niederschlag (mm) 45,0 41,0 48,0 42,0 63,0 58,0 65,0 57,0 53,0 55,0 49,0 54,0 Σ 630
Sonnenstunden (h/d) 1,6 2,8 3,9 5,9 6,8 7,3 7,5 7,1 5,2 3,3 1,7 1,3 Ø 4,5
Regentage (d) 9,4 8,3 9,5 8,8 9,7 9,6 9,8 8,6 8,5 9,4 9,6 10,4 Σ 111,6
Luftfeuchtigkeit (%) 86 80 75 69 69 69 68 71 77 83 86 86 Ø 76,6
Quelle: Deutscher Wetterdienst[19]; wetterkontor.
Temperatur (°C) −1,1 −1,1 2,1 4,9 9,1 12,3 14,4 14,0 10,5 6,6 2,8 −0,1 Ø 6,2
Temperatur (°C) 1,6 2,4 6,4 10,3 14,7 17,8 20,0 19,5 15,2 10,4 5,6 2,5 Ø 10,6
Niederschlag (mm) 45,0 41,0 48,0 42,0 63,0 58,0 65,0 57,0 53,0 55,0 49,0 54,0 Σ 630
Sonnenstunden (h/d) 1,6 2,8 3,9 5,9 6,8 7,3 7,5 7,1 5,2 3,3 1,7 1,3 Ø 4,5
Regentage (d) 9,4 8,3 9,5 8,8 9,7 9,6 9,8 8,6 8,5 9,4 9,6 10,4 Σ 111,6
Luftfeuchtigkeit (%) 86 80 75 69 69 69 68 71 77 83 86 86 Ø 76,6
Quelle: Deutscher Wetterdienst[19]; wetterkontor.
Temperatur (°C) −1,1 −1,1 2,1 4,9 9,1 12,3 14,4 14,0 10,5 6,6 2,8 −0,1 Ø 6,2
Temperatur (°C) 1,6 2,4 6,4 10,3 14,7 17,8 20,0 19,5 15,2 10,4 5,6 2,5 Ø 10,6
Niederschlag (mm) 45,0 41,0 48,0 42,0 63,0 58,0 65,0 57,0 53,0 55,0 49,0 54,0 Σ 630
Sonnenstunden (h/d) 1,6 2,8 3,9 5,9 6,8 7,3 7,5 7,1 5,2 3,3 1,7 1,3 Ø 4,5
Regentage (d) 9,4 8,3 9,5 8,8 9,7 9,6 9,8 8,6 8,5 9,4 9,6 10,4 Σ 111,6
Luftfeuchtigkeit (%) 86 80 75 69 69 69 68 71 77 83 86 86 Ø 76,6
Quelle: Deutscher Wetterdienst[19]; wetterkontor.
Temperatur (°C) −1,1 −1,1 2,1 4,9 9,1 12,3 14,4 14,0 10,5 6,6 2,8 −0,1 Ø 6,2
Temperatur (°C) 1,6 2,4 6,4 10,3 14,7 17,8 20,0 19,5 15,2 10,4 5,6 2,5 Ø 10,6
Niederschlag (mm) 45,0 41,0 48,0 42,0 63,0 58,0 65,0 57,0 53,0 55,0 49,0 54,0 Σ 630
Sonnenstunden (h/d) 1,6 2,8 3,9 5,9 6,8 7,3 7,5 7,1 5,2 3,3 1,7 1,3 Ø 4,5
Regentage (d) 9,4 8,3 9,5 8,8 9,7 9,6 9,8 8,6 8,5 9,4 9,6 10,4 Σ 111,6
Luftfeuchtigkeit (%) 86 80 75 69 69 69 68 71 77 83 86 86 Ø 76,6
Quelle: Deutscher Wetterdienst[19]; wetterkontor.de[20], Zeitraum von 1981 bis 2010
Bioklima und Luftqualität

Der vom Land Hessen aufgestellte Luftreinhalteplan für Frankfurt stammt aus dem Jahr 2005 und gilt derzeit in der ersten Fortschreibung von 2011..
de[20], Zeitraum von 1981 bis 2010
Bioklima und Luftqualität

Der vom Land Hessen aufgestellte Luftreinhalteplan für Frankfurt stammt aus dem Jahr 2005 und gilt derzeit in der ersten Fortschreibung von 2011.[21] Nach der Bioklimakarte des Deutschen Wetterdienstes liegt Frankfurt in einem belasteten Verdichtungsraum.
[21] Nach der Bioklimakarte des Deutschen Wetterdienstes liegt Frankfurt in einem belasteten Verdichtungsraum. Aus lufthygienischer Sicht sind vor allem die oft niedrigen Windgeschwindigkeiten und im Zusammenhang damit die Häufigkeit von Zeiten mit ungünstigem Luftaustausch charakteristisch. Aus lufthygienischer Sicht sind vor allem die oft niedrigen Windgeschwindigkeiten und im Zusammenhang damit die Häufigkeit von Zeiten mit ungünstigem Luftaustausch charakteristisch. Wesentlicher Teil des Luftreinhalteplans war die Einrichtung einer große Teile des Stadtgebiets umfassenden Umweltzone zum 1. Wesentlicher Teil des Luftreinhalteplans war die Einrichtung einer große Teile des Stadtgebiets umfassenden Umweltzone zum 1. Januar 2012. Der Luftreinhalteplan konnte bis 2018 die Belastungen durch Stickoxide, vor allem Stickstoffdioxid, nicht unter die seit 2010 geltenden Grenzwerte der 39. BImSchV reduzieren.[22] „Hauptemittent ist in Frankfurt am Main der Kfz-Verkehr, gefolgt von Anteilen aus dem Flugverkehr, der Industrie sowie den Gebäudeheizungen. [22] „Hauptemittent ist in Frankfurt am Main der Kfz-Verkehr, gefolgt von Anteilen aus dem Flugverkehr, der Industrie sowie den Gebäudeheizungen. Die vorherrschenden Grenzwertüberschreitungen werden vor allem durch den Kraftfahrzeugverkehr verursacht. Die vorherrschenden Grenzwertüberschreitungen werden vor allem durch den Kraftfahrzeugverkehr verursacht. An vielbefahrenen Straßen sind dieselbetriebene Personenkraftwagen mit bis zu 80 % Hauptverursacher.”[23] Der Grenzwert für Stickstoffdioxid kann daher im Stadtgebiet Frankfurt an verkehrsreichen Stellen oft nicht eingehalten werden. ”[23] Der Grenzwert für Stickstoffdioxid kann daher im Stadtgebiet Frankfurt an verkehrsreichen Stellen oft nicht eingehalten werden.[21] Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hatte deshalb am 5. September 2018 entschieden, „der vom Land Hessen eingereichte Luftreinhalteplan für Frankfurt müsse ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Norm Euro 4 und älter sowie für Benziner der Norm Euro 1 und 2 ab Februar 2019 enthalten. September 2018 entschieden, „der vom Land Hessen eingereichte Luftreinhalteplan für Frankfurt müsse ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Norm Euro 4 und älter sowie für Benziner der Norm Euro 1 und 2 ab Februar 2019 enthalten. Für Euro-5-Diesel solle ein Fahrverbot ab September 2019 gelten”. Für Euro-5-Diesel solle ein Fahrverbot ab September 2019 gelten”.[24] Das Dieselfahrverbot träfe etwa 200.000 Fahrzeuge im Ballungsraum Frankfurt.[25] Stadt und Land konnten ein Berufungsverfahren beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel gegen das Fahrverbotsurteil erwirken und ein Dieselfahrverbot vorläufig verhindern. [25] Stadt und Land konnten ein Berufungsverfahren beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel gegen das Fahrverbotsurteil erwirken und ein Dieselfahrverbot vorläufig verhindern.[26]
Stadtgliederung
Stadtbezirke, Stadtteile und Ortsbezirke
Frankfurter Stadtteile

Die Stadt ist statistisch und administrativ in 46 Stadtteile aufgeteilt, die jedoch bis 47 nummeriert werden (die Zahl 23 wird ausgelassen, aus technischen Gründen jedoch auch dem Stadtteil Praunheim zugeordnet).
[26]
Stadtgliederung
Stadtbezirke, Stadtteile und Ortsbezirke
Frankfurter Stadtteile

Die Stadt ist statistisch und administrativ in 46 Stadtteile aufgeteilt, die jedoch bis 47 nummeriert werden (die Zahl 23 wird ausgelassen, aus technischen Gründen jedoch auch dem Stadtteil Praunheim zugeordnet). Diese wiederum setzen sich aus 124 Stadtbezirken, 448 Wahlbezirken und 6.
[26]
Stadtgliederung
Stadtbezirke, Stadtteile und Ortsbezirke
Frankfurter Stadtteile

Die Stadt ist statistisch und administrativ in 46 Stadtteile aufgeteilt, die jedoch bis 47 nummeriert werden (die Zahl 23 wird ausgelassen, aus technischen Gründen jedoch auch dem Stadtteil Praunheim zugeordnet). Diese wiederum setzen sich aus 124 Stadtbezirken, 448 Wahlbezirken und 6.130 Blöcken zusammen.[27]

Politisch ist die Stadt in 16 Ortsbezirke aufgeteilt, die jeweils einen Ortsbeirat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden haben.
[27]

Politisch ist die Stadt in 16 Ortsbezirke aufgeteilt, die jeweils einen Ortsbeirat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden haben. Die in den 1970er Jahren eingemeindeten Orte bilden nach wie vor eigene Ortsbezirke.

Der größte Stadtteil nach Fläche und Einwohnerzahl ist Sachsenhausen; es folgen nach Einwohnerzahl Nordend und Bockenheim.


Der größte Stadtteil nach Fläche und Einwohnerzahl ist Sachsenhausen; es folgen nach Einwohnerzahl Nordend und Bockenheim. Die wenigen Einwohner des Stadtteils Frankfurt-Flughafen werden im statistischen Jahrbuch dem Stadtteil Sachsenhausen-Süd zugerechnet. Der kleinste Stadtteil nach Fläche ist die Altstadt..
Der kleinste Stadtteil nach Fläche ist die Altstadt.
Bevölkerung in den 46 Stadtteilen am 31. Dezember 2019[28]
Eingemeindungen
Eingemeindungen von Frankfurt am Main

Bis 1866 bestand das Stadtgebiet von Frankfurt am Main aus dem Stadtbezirk mit den heutigen Stadtteilen Altstadt, Innenstadt, Bahnhofsviertel, Gutleutviertel, Gallus, Westend, Nordend, Ostend, Riederwald und Sachsenhausen, einschließlich des Frankfurter Stadtwaldes, sowie aus dem Landbezirk mit den acht Dörfern Bornheim, Hausen, Niederursel (zur Hälfte mit dem Großherzogtum Hessen), Bonames, Nieder-Erlenbach, Dortelweil, Oberrad und Niederrad.
Dezember 2019[28]
Eingemeindungen
Eingemeindungen von Frankfurt am Main

Bis 1866 bestand das Stadtgebiet von Frankfurt am Main aus dem Stadtbezirk mit den heutigen Stadtteilen Altstadt, Innenstadt, Bahnhofsviertel, Gutleutviertel, Gallus, Westend, Nordend, Ostend, Riederwald und Sachsenhausen, einschließlich des Frankfurter Stadtwaldes, sowie aus dem Landbezirk mit den acht Dörfern Bornheim, Hausen, Niederursel (zur Hälfte mit dem Großherzogtum Hessen), Bonames, Nieder-Erlenbach, Dortelweil, Oberrad und Niederrad.
Dezember 2019[28]
Eingemeindungen
Eingemeindungen von Frankfurt am Main

Bis 1866 bestand das Stadtgebiet von Frankfurt am Main aus dem Stadtbezirk mit den heutigen Stadtteilen Altstadt, Innenstadt, Bahnhofsviertel, Gutleutviertel, Gallus, Westend, Nordend, Ostend, Riederwald und Sachsenhausen, einschließlich des Frankfurter Stadtwaldes, sowie aus dem Landbezirk mit den acht Dörfern Bornheim, Hausen, Niederursel (zur Hälfte mit dem Großherzogtum Hessen), Bonames, Nieder-Erlenbach, Dortelweil, Oberrad und Niederrad. Nach der Annexion der Freien Stadt Frankfurt durch Preußen bildete deren ehemaliges Territorium den Stadtkreis Frankfurt am Main.
Dezember 2019[28]
Eingemeindungen
Eingemeindungen von Frankfurt am Main

Bis 1866 bestand das Stadtgebiet von Frankfurt am Main aus dem Stadtbezirk mit den heutigen Stadtteilen Altstadt, Innenstadt, Bahnhofsviertel, Gutleutviertel, Gallus, Westend, Nordend, Ostend, Riederwald und Sachsenhausen, einschließlich des Frankfurter Stadtwaldes, sowie aus dem Landbezirk mit den acht Dörfern Bornheim, Hausen, Niederursel (zur Hälfte mit dem Großherzogtum Hessen), Bonames, Nieder-Erlenbach, Dortelweil, Oberrad und Niederrad. Nach der Annexion der Freien Stadt Frankfurt durch Preußen bildete deren ehemaliges Territorium den Stadtkreis Frankfurt am Main.

Ab 1877 wurden die Gemeinden des Stadtkreises, 1910 auch des 1885 gebildeten Landkreises Frankfurt, nach und nach in die Stadt Frankfurt eingemeindet.


Ab 1877 wurden die Gemeinden des Stadtkreises, 1910 auch des 1885 gebildeten Landkreises Frankfurt, nach und nach in die Stadt Frankfurt eingemeindet. Die letzte Eingemeindung erfolgte 1977. Von den ehemaligen Frankfurter Dörfern gehört heute nur Dortelweil nicht wieder zum Stadtgebiet.
Von den ehemaligen Frankfurter Dörfern gehört heute nur Dortelweil nicht wieder zum Stadtgebiet.

Im heutigen Frankfurter Stadtgebiet liegen auch einige Wüstungen, also ehemalige Siedlungen bzw. Dörfer, die im Laufe der Zeit aufgegeben wurden.

Siehe auch

Liste der Ortsbezirke von Frankfurt am Main
Liste der Stadtteile von Frankfurt am Main



Liste der Stadtbezirke von Frankfurt am Main
Liste von Siedlungen in Frankfurt am Main



Liste der Wüstungen in Frankfurt am Main
Liste der Straßennamen von Frankfurt am Main



Liste von Straßen und Plätzen in Frankfurt am Main

Stadtbild
Panoramaansicht vom Main Tower (2005).


Siehe auch

Liste der Ortsbezirke von Frankfurt am Main
Liste der Stadtteile von Frankfurt am Main



Liste der Stadtbezirke von Frankfurt am Main
Liste von Siedlungen in Frankfurt am Main



Liste der Wüstungen in Frankfurt am Main
Liste der Straßennamen von Frankfurt am Main



Liste von Straßen und Plätzen in Frankfurt am Main

Stadtbild
Panoramaansicht vom Main Tower (2005).


Siehe auch

Liste der Ortsbezirke von Frankfurt am Main
Liste der Stadtteile von Frankfurt am Main



Liste der Stadtbezirke von Frankfurt am Main
Liste von Siedlungen in Frankfurt am Main



Liste der Wüstungen in Frankfurt am Main
Liste der Straßennamen von Frankfurt am Main



Liste von Straßen und Plätzen in Frankfurt am Main

Stadtbild
Panoramaansicht vom Main Tower (2005).


Siehe auch

Liste der Ortsbezirke von Frankfurt am Main
Liste der Stadtteile von Frankfurt am Main



Liste der Stadtbezirke von Frankfurt am Main
Liste von Siedlungen in Frankfurt am Main



Liste der Wüstungen in Frankfurt am Main
Liste der Straßennamen von Frankfurt am Main



Liste von Straßen und Plätzen in Frankfurt am Main

Stadtbild
Panoramaansicht vom Main Tower (2005). Die Blickrichtungen sind Osten (links), Süden (Bildmitte) und Westen (rechts).
Luftbild von Frankfurt am Main beim Überflug (2013)
Altstadt und Innenstadt
→ Hauptartikel: Frankfurt-Altstadt
Goethedenkmal auf dem Goetheplatz
Das Haus zur Goldenen Waage in der Altstadt wurde im Zuge des Dom-Römer-Projektes von 2014 bis 2018 wiederaufgebaut.

Luftbild von Frankfurt am Main beim Überflug (2013)
Altstadt und Innenstadt
→ Hauptartikel: Frankfurt-Altstadt
Goethedenkmal auf dem Goetheplatz
Das Haus zur Goldenen Waage in der Altstadt wurde im Zuge des Dom-Römer-Projektes von 2014 bis 2018 wiederaufgebaut.

Wie bei anderen deutschen Großstädten hat sich Frankfurts Stadtbild nach dem Zweiten Weltkrieg radikal geändert.


Wie bei anderen deutschen Großstädten hat sich Frankfurts Stadtbild nach dem Zweiten Weltkrieg radikal geändert. Dies war bedingt durch die Bombenschäden der Luftangriffe auf Frankfurt am Main und den darauf folgenden, den alten Stadtgrundriss oft ignorierenden Wiederaufbau, dem die Stadt ein autogerechtes Straßennetz und eine eher vorstädtisch wirkende Altstadtbebauung im Stil der 50er und 60er Jahre verdankt.
Dies war bedingt durch die Bombenschäden der Luftangriffe auf Frankfurt am Main und den darauf folgenden, den alten Stadtgrundriss oft ignorierenden Wiederaufbau, dem die Stadt ein autogerechtes Straßennetz und eine eher vorstädtisch wirkende Altstadtbebauung im Stil der 50er und 60er Jahre verdankt.

Von einer der ehemals größten zusammenhängenden Altstädte Deutschlands, die seit dem Hochmittelalter nie durch Kriege oder Großfeuer verwüstet worden war, blieb nur wenig übrig.


Von einer der ehemals größten zusammenhängenden Altstädte Deutschlands, die seit dem Hochmittelalter nie durch Kriege oder Großfeuer verwüstet worden war, blieb nur wenig übrig. Von rund 3000 Fachwerkhäusern überlebten nur zwei weitgehend unversehrt, das Haus Wertheim am Fahrtor und das Haus Mainkai 40, das wie die meisten Frankfurter Fachwerkhäuser früher kein Sichtfachwerk zeigt, sondern verputzt ist.
Von rund 3000 Fachwerkhäusern überlebten nur zwei weitgehend unversehrt, das Haus Wertheim am Fahrtor und das Haus Mainkai 40, das wie die meisten Frankfurter Fachwerkhäuser früher kein Sichtfachwerk zeigt, sondern verputzt ist. Doch schon seit Mitte des 19.. Doch schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg wurden Straßendurchbrüche geschaffen (Braubachstraße) und ganze Quartiere abgerissen (Judengasse). Im Zentrum der historischen Altstadt liegt der Römerberg, einer der bekanntesten Stadtplätze der Bundesrepublik. Im Zentrum der historischen Altstadt liegt der Römerberg, einer der bekanntesten Stadtplätze der Bundesrepublik. Die den Platzrand säumenden Gebäude sind Wiederaufbauten oder Neubauten der 1950er und 1980er Jahre.

Die Grenzen des Stadtviertels Frankfurt-Altstadt entsprechen dem Verlauf der alten Stadtmauer des 12.


Die Grenzen des Stadtviertels Frankfurt-Altstadt entsprechen dem Verlauf der alten Stadtmauer des 12. Jahrhunderts, der sogenannten Staufenmauer. Dies entspricht etwa den Straßenzügen Neue Mainzer Straße-Kaiserstraße-Roßmarkt-Zeil-Kurt-Schumacher-Straße.
Dies entspricht etwa den Straßenzügen Neue Mainzer Straße-Kaiserstraße-Roßmarkt-Zeil-Kurt-Schumacher-Straße. In der Altstadt befinden sich auch der Frankfurter Kaiserdom und die als Tagungsort der deutschen Nationalversammlung von 1848 bekannte Paulskirche. Ein Grafiker, der das alte Frankfurt des 17.. Ein Grafiker, der das alte Frankfurt des 17. Jahrhunderts detailgetreu in Stadtansichten darstellte, war Matthäus Merian. Für die genaue fotografische Dokumentation Frankfurts war im 19. Jahrhundert Carl Friedrich Mylius sehr bedeutend.

Die heutige Innenstadt, ab 1333 als Neustadt erweiterter Teil der Altstadt, erlebte im frühen 19..
Jahrhundert Carl Friedrich Mylius sehr bedeutend.

Die heutige Innenstadt, ab 1333 als Neustadt erweiterter Teil der Altstadt, erlebte im frühen 19. Jahrhundert starke Veränderungen. Die barocke Stadtbefestigung mit ihren großen Bastionen, die seit dem 17..
Die barocke Stadtbefestigung mit ihren großen Bastionen, die seit dem 17. Jahrhundert die Alt- und die Neustadt umfassten, wurde geschleift und stattdessen die Wallanlagen als ringförmiger Park um die alte Stadt geschaffen. Das sumpfige Fischerfeld wurde trockengelegt und einheitlich bebaut. Das sumpfige Fischerfeld wurde trockengelegt und einheitlich bebaut. Der Stadtplaner Georg Heß verfasste ein Statut, in dem geregelt wurde, wie die Neubauten aussehen sollten. Er verlangte, dass sich die Bauherren an den Stil des [!!! Klassizismus ] zu halten hätten. Er verlangte, dass sich die Bauherren an den Stil des [!!! Klassizismus ] zu halten hätten. In diesem ebenfalls weitgehend zerstörten Stadtquartier haben sich nur wenige Beispiele für den Frankfurter [!!! Klassizismus ] erhalten, so der ab 1835 entstandene Neubau des Hospital zum Hl. In diesem ebenfalls weitgehend zerstörten Stadtquartier haben sich nur wenige Beispiele für den Frankfurter [!!! Klassizismus ] erhalten, so der ab 1835 entstandene Neubau des Hospital zum Hl. Geist und die 1820 bis 1825 entstandene und 1944 teilweise zerstörte Alte Stadtbibliothek, die als „Literaturhaus” 2005 originalgetreu wiederaufgebaut worden ist. In der Wallservitut wurde 1827 festgelegt, dass die in Spazierwege umgewandelten Wallanlagen nicht bebaut werden dürften. In der Wallservitut wurde 1827 festgelegt, dass die in Spazierwege umgewandelten Wallanlagen nicht bebaut werden dürften. Diese Bestimmung gilt noch heute, auch wenn die Stadt einzelne Ausnahmen zugelassen hat (Alte Oper, Schauspielhaus, das ursprünglich als Stadtbad Mitte erbaute Hilton-Hotel). Diese Bestimmung gilt noch heute, auch wenn die Stadt einzelne Ausnahmen zugelassen hat (Alte Oper, Schauspielhaus, das ursprünglich als Stadtbad Mitte erbaute Hilton-Hotel).

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Hauptwache zum Mittelpunkt der Stadt. Die Zeil wurde zur Hauptgeschäftsstraße. Die 1678-1681 am Eingang der Zeil errichtete barocke Katharinenkirche, heute die größte evangelische Kirche Frankfurts, ist eng mit der Familie Goethe verbunden.
Die Zeil wurde zur Hauptgeschäftsstraße. Die 1678-1681 am Eingang der Zeil errichtete barocke Katharinenkirche, heute die größte evangelische Kirche Frankfurts, ist eng mit der Familie Goethe verbunden.

Wiederholte, radikale bauliche Veränderungen prägen die Frankfurter Innenstadt und geben bisher unzugängliche Bereiche der öffentlichen - vor allem aber merkantilen - Nutzung zurück.


Wiederholte, radikale bauliche Veränderungen prägen die Frankfurter Innenstadt und geben bisher unzugängliche Bereiche der öffentlichen - vor allem aber merkantilen - Nutzung zurück. So wurde an der Einkaufsstraße Zeil im Februar 2009 auf dem ehemaligen Gelände der Hauptpost Frankfurt am Main und der Telekom zwischen Eschenheimer Tor und Zeil das Einkaufszentrum MyZeil eröffnet, flankiert von zwei Hochhäusern mit Büro- und Hotelnutzung, sowie das zwischen 1737 und 1741 erbaute, stadtgeschichtlich wichtige und 1944 zerstörte Palais Thurn und Taxis in etwas verkleinerter Form originalgetreu rekonstruiert.
So wurde an der Einkaufsstraße Zeil im Februar 2009 auf dem ehemaligen Gelände der Hauptpost Frankfurt am Main und der Telekom zwischen Eschenheimer Tor und Zeil das Einkaufszentrum MyZeil eröffnet, flankiert von zwei Hochhäusern mit Büro- und Hotelnutzung, sowie das zwischen 1737 und 1741 erbaute, stadtgeschichtlich wichtige und 1944 zerstörte Palais Thurn und Taxis in etwas verkleinerter Form originalgetreu rekonstruiert. So wurde an der Einkaufsstraße Zeil im Februar 2009 auf dem ehemaligen Gelände der Hauptpost Frankfurt am Main und der Telekom zwischen Eschenheimer Tor und Zeil das Einkaufszentrum MyZeil eröffnet, flankiert von zwei Hochhäusern mit Büro- und Hotelnutzung, sowie das zwischen 1737 und 1741 erbaute, stadtgeschichtlich wichtige und 1944 zerstörte Palais Thurn und Taxis in etwas verkleinerter Form originalgetreu rekonstruiert. Für das Palaisquartier genannte Projekt wurde unter anderem das Fernmeldehochhaus, eines der ersten Frankfurter Hochhäuser aus dem Jahr 1956, abgerissen. Für das Palaisquartier genannte Projekt wurde unter anderem das Fernmeldehochhaus, eines der ersten Frankfurter Hochhäuser aus dem Jahr 1956, abgerissen. Das Gebäudeensemble wurde Mitte 2010 fertiggestellt. Auf dem direkt nördlich angrenzenden Grundstück wurde das 1953 errichtete Rundschau-Haus der Frankfurter Rundschau abgerissen, um Wohn- und Geschäftshäusern Platz zu machen. Auf dem direkt nördlich angrenzenden Grundstück wurde das 1953 errichtete Rundschau-Haus der Frankfurter Rundschau abgerissen, um Wohn- und Geschäftshäusern Platz zu machen. Auch das ehemalige Degussa-Gelände zwischen Mainkai, Neuer Mainzer und Weisfrauenstraße wurde 2010-2018 komplett umgestaltet. Auch das ehemalige Degussa-Gelände zwischen Mainkai, Neuer Mainzer und Weisfrauenstraße wurde 2010-2018 komplett umgestaltet. 2018 wurde damit begonnen, das ehemalige Areal der Deutschen Bank am Roßmarkt mit einem von vier Hochhäusern überragten neuen Quartier zu überbauen. 2018 wurde damit begonnen, das ehemalige Areal der Deutschen Bank am Roßmarkt mit einem von vier Hochhäusern überragten neuen Quartier zu überbauen. Auch hier wird mit dem Deutsche-Bank-Hochhaus ein Frankfurter Hochhaus der ersten Generation Opfer der Neubebauung. Das Four Frankfurt genannte Projekt soll 2023 abgeschlossen sein. Das Four Frankfurt genannte Projekt soll 2023 abgeschlossen sein.

Eine weitere große Veränderung leitete 2010 der Abriss des Technischen Rathauses im Altstadtkern zwischen Dom und Römerberg ein. Hier entstand von 2014 bis 2018 im Rahmen des Dom-Römer-Projekts der historische Grundriss mit den Straßenzügen Markt und Hühnermarkt über 70 Jahre nach seiner Zerstörung wieder neu.
Hier entstand von 2014 bis 2018 im Rahmen des Dom-Römer-Projekts der historische Grundriss mit den Straßenzügen Markt und Hühnermarkt über 70 Jahre nach seiner Zerstörung wieder neu. Unter den 35 Neubauten sind 15 als schöpferische Nachbauten bezeichnete Rekonstruktionen ehemaliger Altstadthäuser, darunter städtebaulich bedeutende Gebäude wie das Haus zur Goldenen Waage, das Neue Rote Haus, das Goldene Lämmchen, ein Teil des Rebstockhofs und das Haus zum Esslinger. Unter den 35 Neubauten sind 15 als schöpferische Nachbauten bezeichnete Rekonstruktionen ehemaliger Altstadthäuser, darunter städtebaulich bedeutende Gebäude wie das Haus zur Goldenen Waage, das Neue Rote Haus, das Goldene Lämmchen, ein Teil des Rebstockhofs und das Haus zum Esslinger. Unter den 35 Neubauten sind 15 als schöpferische Nachbauten bezeichnete Rekonstruktionen ehemaliger Altstadthäuser, darunter städtebaulich bedeutende Gebäude wie das Haus zur Goldenen Waage, das Neue Rote Haus, das Goldene Lämmchen, ein Teil des Rebstockhofs und das Haus zum Esslinger. Der Archäologische Garten mit den Ausgrabungen einer römischen Niederlassung und der karolingischen Königspfalz wurde mit dem Stadthaus am Markt überbaut, um die ältesten Siedlungsspuren Frankfurts dauerhaft vor der Witterung zu schützen und zugänglich zu halten. Der Archäologische Garten mit den Ausgrabungen einer römischen Niederlassung und der karolingischen Königspfalz wurde mit dem Stadthaus am Markt überbaut, um die ältesten Siedlungsspuren Frankfurts dauerhaft vor der Witterung zu schützen und zugänglich zu halten.
Frankfurt Am Main-Samstagsberg von Suedwesten-20110705.jpg
Rekonstruierte Häuser an der Ostseite des Römerbergs in der Altstadt
Frankfurt Nextower.
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Rekonstruierte Häuser an der Ostseite des Römerbergs in der Altstadt
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Nextower und Eschenheimer Turm in der Innenstadt
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Stadtzentrum mit Bankenviertel und Hauptwache


Klassizistische und gründerzeitliche Bezirke

Seit etwa 1830 entstanden außerhalb der Wallanlagen die Stadtteile Westend, Nordend und Ostend.
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Stadtzentrum mit Bankenviertel und Hauptwache


Klassizistische und gründerzeitliche Bezirke

Seit etwa 1830 entstanden außerhalb der Wallanlagen die Stadtteile Westend, Nordend und Ostend. Nach dem Bau des Hauptbahnhofes entstand in den 1890er-Jahren auch das Bahnhofsviertel auf dem Gelände der drei zuvor direkt westlich an den Anlagenring angrenzenden Westbahnhöfe.
Nach dem Bau des Hauptbahnhofes entstand in den 1890er-Jahren auch das Bahnhofsviertel auf dem Gelände der drei zuvor direkt westlich an den Anlagenring angrenzenden Westbahnhöfe.

Als Wohngebiete wuchsen vor allem die drei erstgenannten Stadtteile sowie das südlich des Mains gelegene Sachsenhausen besonders nach der Annexion durch Preußen außerordentlich stark.


Als Wohngebiete wuchsen vor allem die drei erstgenannten Stadtteile sowie das südlich des Mains gelegene Sachsenhausen besonders nach der Annexion durch Preußen außerordentlich stark. Heute lebt gerade einmal ein Prozent der Bevölkerung innerhalb der ehemaligen Stadtmauern. Die Bebauung erfolgte bis 1866 eher planlos mit Bebauung der sogenannten „Gärtnereizone” außerhalb der Wallanlagen, die noch heute an den „krummen” Straßenführungen und vereinzelt erhaltenen Gartenhäusern der klassizistischen Epoche ablesbar ist.
Die Bebauung erfolgte bis 1866 eher planlos mit Bebauung der sogenannten „Gärtnereizone” außerhalb der Wallanlagen, die noch heute an den „krummen” Straßenführungen und vereinzelt erhaltenen Gartenhäusern der klassizistischen Epoche ablesbar ist. Die Bebauung erfolgte bis 1866 eher planlos mit Bebauung der sogenannten „Gärtnereizone” außerhalb der Wallanlagen, die noch heute an den „krummen” Straßenführungen und vereinzelt erhaltenen Gartenhäusern der klassizistischen Epoche ablesbar ist. Nachdem dieser Bereich durch ständige Verdichtung erschöpft schien, entwickelte sich die Bebauung entlang der breiten, allesamt Landstraßen genannten Ausfallstraßen in Richtung der Vororte weiter. Nachdem dieser Bereich durch ständige Verdichtung erschöpft schien, entwickelte sich die Bebauung entlang der breiten, allesamt Landstraßen genannten Ausfallstraßen in Richtung der Vororte weiter. So an der Eschersheimer Landstraße, der Eckenheimer Landstraße, Friedberger Landstraße oder der Bockenheimer Landstraße. In preußischer Zeit wurde dann auf dem Reißbrett ein schachbrettartiges Straßenraster entwickelt, das zeittypisch vereinzelt von polygonalen Platzanlagen zugunsten besonderer Blickbeziehungen etwa zu Kirchenbauten aufgebrochen ist. In preußischer Zeit wurde dann auf dem Reißbrett ein schachbrettartiges Straßenraster entwickelt, das zeittypisch vereinzelt von polygonalen Platzanlagen zugunsten besonderer Blickbeziehungen etwa zu Kirchenbauten aufgebrochen ist. Der Anfang des 20.. In preußischer Zeit wurde dann auf dem Reißbrett ein schachbrettartiges Straßenraster entwickelt, das zeittypisch vereinzelt von polygonalen Platzanlagen zugunsten besonderer Blickbeziehungen etwa zu Kirchenbauten aufgebrochen ist. Der Anfang des 20. Jahrhunderts unter Oberbürgermeister Franz Adickes erbaute Frankfurter Alleenring faßte als Ringstraße mit breitem, begrüntem Mittelstreifen diese Stadterweiterung ein. Er folgt in weiten Bereichen etwa dem Verlauf der alten Frankfurter Landwehr.. Er folgt in weiten Bereichen etwa dem Verlauf der alten Frankfurter Landwehr.

Gebaut wurden üblicherweise in der Art des geschlossenen Blockrands mit vier bis fünf Stockwerken - und dabei die vorhandenen Villen des [!!! Klassizismus ] größtenteils abgerissen und die großen Gartengrundstücke parzelliert.


Gebaut wurden üblicherweise in der Art des geschlossenen Blockrands mit vier bis fünf Stockwerken - und dabei die vorhandenen Villen des [!!! Klassizismus ] größtenteils abgerissen und die großen Gartengrundstücke parzelliert. Ausnahmen blieben die Villen der Familien Rothschild, Bethmann (alle im Zweiten Weltkrieg zerstört) und das bereits im 18. Jahrhundert an Stelle einer Wasserburg erbaute Holzhausenschlößchen, deren Parks heute den Bewohnern der umgebenden Stadtteile willkommene Erholungsmöglichkeiten bieten.
Jahrhundert an Stelle einer Wasserburg erbaute Holzhausenschlößchen, deren Parks heute den Bewohnern der umgebenden Stadtteile willkommene Erholungsmöglichkeiten bieten. Als lokale Besonderheit dominierte noch bis 1880 vielerorts ein zurückhaltender Spätklassizismus und selbst die nachfolgenden, stärker im „wilhelminischen” Geschmack errichtete Architektur entwickelte beim Geschosswohnungsbau in der eher kaufmännisch denkenden Stadt nie die repräsentative Prachtentfaltung, wie sie aus anderen in jener Zeit stark gewachsenen Städten wie etwa Wiesbaden, Leipzig oder Berlin bekannt ist. Als lokale Besonderheit dominierte noch bis 1880 vielerorts ein zurückhaltender Spätklassizismus und selbst die nachfolgenden, stärker im „wilhelminischen” Geschmack errichtete Architektur entwickelte beim Geschosswohnungsbau in der eher kaufmännisch denkenden Stadt nie die repräsentative Prachtentfaltung, wie sie aus anderen in jener Zeit stark gewachsenen Städten wie etwa Wiesbaden, Leipzig oder Berlin bekannt ist. Als lokale Besonderheit dominierte noch bis 1880 vielerorts ein zurückhaltender Spätklassizismus und selbst die nachfolgenden, stärker im „wilhelminischen” Geschmack errichtete Architektur entwickelte beim Geschosswohnungsbau in der eher kaufmännisch denkenden Stadt nie die repräsentative Prachtentfaltung, wie sie aus anderen in jener Zeit stark gewachsenen Städten wie etwa Wiesbaden, Leipzig oder Berlin bekannt ist.

Die 1877 und 1895 eingemeindeten Stadtteile Bornheim und Bockenheim wurden ebenso wie Heddernheim, Eckenheim und Eschersheim in die Stadt integriert, erweitert und erhielten Anschluss an die Frankfurter Straßenbahn, konnten sich aber bis heute als Nebenzentren ihren eigenen Charakter bewahren.


Die 1877 und 1895 eingemeindeten Stadtteile Bornheim und Bockenheim wurden ebenso wie Heddernheim, Eckenheim und Eschersheim in die Stadt integriert, erweitert und erhielten Anschluss an die Frankfurter Straßenbahn, konnten sich aber bis heute als Nebenzentren ihren eigenen Charakter bewahren.


Die 1877 und 1895 eingemeindeten Stadtteile Bornheim und Bockenheim wurden ebenso wie Heddernheim, Eckenheim und Eschersheim in die Stadt integriert, erweitert und erhielten Anschluss an die Frankfurter Straßenbahn, konnten sich aber bis heute als Nebenzentren ihren eigenen Charakter bewahren.

Typisch für die Zeit war das West-Ost-Gefälle in Qualität und Anspruch der Bebauung. Während das neuerbaute Bahnhofsviertel um 1900 als nobelstes Geschäftsviertel und das Westend als vornehmstes, großbürgerliches Wohngebiet galten, waren das Nordend, Bornheim und das Ostend Stadtteile des mittleren Bürgertums..
Während das neuerbaute Bahnhofsviertel um 1900 als nobelstes Geschäftsviertel und das Westend als vornehmstes, großbürgerliches Wohngebiet galten, waren das Nordend, Bornheim und das Ostend Stadtteile des mittleren Bürgertums. Eine gewisse Sonderstellung nahm dabei das Ostend ein, das ebenso wie das Fischerfeld traditionell einen hohen jüdischen Bevölkerungsanteil hatte, und in dem sich viele Einrichtungen der jüdischen Gemeinde konzentrierten, so das Krankenhaus und das Waisenhaus auf dem Röderberg. Eine gewisse Sonderstellung nahm dabei das Ostend ein, das ebenso wie das Fischerfeld traditionell einen hohen jüdischen Bevölkerungsanteil hatte, und in dem sich viele Einrichtungen der jüdischen Gemeinde konzentrierten, so das Krankenhaus und das Waisenhaus auf dem Röderberg. Eine gewisse Sonderstellung nahm dabei das Ostend ein, das ebenso wie das Fischerfeld traditionell einen hohen jüdischen Bevölkerungsanteil hatte, und in dem sich viele Einrichtungen der jüdischen Gemeinde konzentrierten, so das Krankenhaus und das Waisenhaus auf dem Röderberg. Die große orthodoxe, 1905 bis 1907 erbaute Synagoge an der Friedberger Anlage (1938 zerstört) galt wie die in den 20er Jahren errichtete Großmarkthalle als Wahrzeichen des Stadtteils. Die große orthodoxe, 1905 bis 1907 erbaute Synagoge an der Friedberger Anlage (1938 zerstört) galt wie die in den 20er Jahren errichtete Großmarkthalle als Wahrzeichen des Stadtteils. Die Arbeiterschicht konzentrierte sich in der Nähe der großen Fabriken rund um den Hauptbahnhof im Gutleut- und Gallusviertel, sowie dem im Rahmen der Osthafenplanung entstandenen Stadtteil Riederwald. Die Arbeiterschicht konzentrierte sich in der Nähe der großen Fabriken rund um den Hauptbahnhof im Gutleut- und Gallusviertel, sowie dem im Rahmen der Osthafenplanung entstandenen Stadtteil Riederwald. Infolge der Naziherrschaft und der Flächenbombardements des Zweiten Weltkriegs änderten sich diese Verhältnisse grundlegend. Die ehemaligen Bewohner des Westends zog es in die Taunusvororte, das weitgehend zerstörte Ostend erholte sich jahrzehntelang kaum. Die ehemaligen Bewohner des Westends zog es in die Taunusvororte, das weitgehend zerstörte Ostend erholte sich jahrzehntelang kaum. Ein neues Bürgerbewußtsein entstand im Verlauf des Häuserkampf der 1960er und 1970er Jahre, als für die Schaffung von Büroraum im Bahnhofsviertel und Westend zahlreiche gründerzeitliche Bauten abgerissen, umgenutzt oder durch Bürohochhäuser ersetzt wurden. Ein neues Bürgerbewußtsein entstand im Verlauf des Häuserkampf der 1960er und 1970er Jahre, als für die Schaffung von Büroraum im Bahnhofsviertel und Westend zahlreiche gründerzeitliche Bauten abgerissen, umgenutzt oder durch Bürohochhäuser ersetzt wurden. Das Nordend und Bornheim entwickelten sich zu Zentren der aufkeimenden grünen Bewegung.. Das Nordend und Bornheim entwickelten sich zu Zentren der aufkeimenden grünen Bewegung. Im Zuge der Gentrifizierung sind diese „Szeneviertel”, ebenso wie nach dem Neubau der Europäischen Zentralbank das Ostend in den Focus der Immobilieninvestoren und -entwickler geraten. Im Zuge der Gentrifizierung sind diese „Szeneviertel”, ebenso wie nach dem Neubau der Europäischen Zentralbank das Ostend in den Focus der Immobilieninvestoren und -entwickler geraten. Durch das auf dem früheren Güterbahnhofsgelände entstehende Europaviertel mit dem Einkaufszentrum Skyline Plaza am Rande des Gallusviertel sind in diesem bisherigen Arbeiterstadtteil entsprechende Entwicklungen absehbar. Durch das auf dem früheren Güterbahnhofsgelände entstehende Europaviertel mit dem Einkaufszentrum Skyline Plaza am Rande des Gallusviertel sind in diesem bisherigen Arbeiterstadtteil entsprechende Entwicklungen absehbar.

Neben den Wallanlagen entstanden in der Stadt ab dem 19. Jahrhundert weitere Grünanlagen., die zumeist auf Parks begüterter Frankfurter Familien zurückgehen Im Stadtteil Nordend-Ost befindet sich zum Beispiel der Bethmannpark mit seinem chinesischen Garten des Himmlischen Friedens..
, die zumeist auf Parks begüterter Frankfurter Familien zurückgehen Im Stadtteil Nordend-Ost befindet sich zum Beispiel der Bethmannpark mit seinem chinesischen Garten des Himmlischen Friedens. Im Nordend befinden sich der Holzhausenpark und der Günthersburgpark. Im Nordend befinden sich der Holzhausenpark und der Günthersburgpark. Weiter westlich im Stadtteil Westend-Nord liegt der Grüneburgpark, in dem sich unter anderem eine griechisch-orthodoxe Kirche und ein koreanischer Garten befinden. Der Palmengarten ist ein seit 1871 bestehender international renommierter Botanischer Garten, der etwa 2500 Pflanzenarten kultiviert und Attraktionen wie das Papageno Musiktheater oder die Parkeisenbahn Palmen-Express beherbergt. Der Palmengarten ist ein seit 1871 bestehender international renommierter Botanischer Garten, der etwa 2500 Pflanzenarten kultiviert und Attraktionen wie das Papageno Musiktheater oder die Parkeisenbahn Palmen-Express beherbergt. Der Palmengarten ist ein seit 1871 bestehender international renommierter Botanischer Garten, der etwa 2500 Pflanzenarten kultiviert und Attraktionen wie das Papageno Musiktheater oder die Parkeisenbahn Palmen-Express beherbergt. Direkt nebenan befindet sich der ehemalige Botanische Garten der Universität, der nach Verlagerung des Botanischen Instituts auf den Riedberg in die Obhut des Palmengartens übergegangen ist. Direkt nebenan befindet sich der ehemalige Botanische Garten der Universität, der nach Verlagerung des Botanischen Instituts auf den Riedberg in die Obhut des Palmengartens übergegangen ist. Diese drei aneinandergrenzenden Parks bilden die größte innenstadtnahe Grünanlage Frankfurts. Der Ostpark im Ostend war 1907 der erste Volkspark in Frankfurt und wurde als Erholungsort für die Anwohner, wie z. Der Ostpark im Ostend war 1907 der erste Volkspark in Frankfurt und wurde als Erholungsort für die Anwohner, wie z. B. der Arbeiter der angrenzenden Industriegebiete, konzipiert.
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Die gründerzeitliche Kaiserstraße
im Bahnhofsviertel
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Beethovenstraße im Westend
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Die gründerzeitliche Kaiserstraße
im Bahnhofsviertel
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Beethovenstraße im Westend
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Höhenstraße an der Kreuzung
mit der Berger Straße im Nordend
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Klappergasse im Ebbelwoi-Viertel in Alt-Sachsenhausen
Die klassische Moderne: Das Neue Frankfurt

1925 wurde das Neue Frankfurt als umfangreiches Städtebauprogramm begonnen.
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Klappergasse im Ebbelwoi-Viertel in Alt-Sachsenhausen
Die klassische Moderne: Das Neue Frankfurt

1925 wurde das Neue Frankfurt als umfangreiches Städtebauprogramm begonnen. Der Oberbürgermeister Ludwig Landmann ernannte 1925 den Architekten Ernst May zum Stadtbaurat, der fortan alle Aktivitäten leitete und sich mit einem Stab junger Architekten, Techniker, Künstler und Designer umgab, um das Projekt nachhaltig in der Stadt zu verankern.
Der Oberbürgermeister Ludwig Landmann ernannte 1925 den Architekten Ernst May zum Stadtbaurat, der fortan alle Aktivitäten leitete und sich mit einem Stab junger Architekten, Techniker, Künstler und Designer umgab, um das Projekt nachhaltig in der Stadt zu verankern. Der Oberbürgermeister Ludwig Landmann ernannte 1925 den Architekten Ernst May zum Stadtbaurat, der fortan alle Aktivitäten leitete und sich mit einem Stab junger Architekten, Techniker, Künstler und Designer umgab, um das Projekt nachhaltig in der Stadt zu verankern. Städtebaulich wurde das Zusammenwachsen der eingemeindeten Dörfer gestaltet und die Stadt um Infrastrukturprojekte und Parks bereichert. Darüber hinaus wurden wegweisende Technologien für das Bauwesen und das Industriedesign erprobt und eingesetzt. Darüber hinaus wurden wegweisende Technologien für das Bauwesen und das Industriedesign erprobt und eingesetzt. Bekannte Bauten umfassen die Großmarkthalle und das Gesellschaftshaus des Palmengartens und Siedlungen wie Praunheim, Römerstadt und Westhausen im Norden, die Siedlung Bornheimer Hang im Osten, die Hellerhofsiedlung sowie die Heimatsiedlung im Süden. Bekannte Bauten umfassen die Großmarkthalle und das Gesellschaftshaus des Palmengartens und Siedlungen wie Praunheim, Römerstadt und Westhausen im Norden, die Siedlung Bornheimer Hang im Osten, die Hellerhofsiedlung sowie die Heimatsiedlung im Süden. Herausragende Designleistungen umfassen die Frankfurter Küche und die Schriftart Futura. Herausragende Designleistungen umfassen die Frankfurter Küche und die Schriftart Futura.
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Siedlung Westhausen, eine der Siedlungen des Neuen Frankfurt (1925-1930)
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Großmarkthalle mit noch erhaltenen Annexbauten vor der Nutzung durch die EZB, Mai 2007
Zickzackhausen.
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Großmarkthalle mit noch erhaltenen Annexbauten vor der Nutzung durch die EZB, Mai 2007
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Siedlung Bruchfeldstraße („Zickzackhausen”) in Niederrad


Höchst und die äußeren Stadtteile

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden in mehreren Schritten die nördlich der Innenstadt gelegenen Stadtteile eingemeindet.
Jahrhunderts wurden in mehreren Schritten die nördlich der Innenstadt gelegenen Stadtteile eingemeindet. Einige dieser Stadtteile hatten bereits bis 1866 zum Besitz der Freien Stadt Frankfurt gehört, andere waren zuvor nie mit Frankfurt verbunden. Einige dieser Stadtteile hatten bereits bis 1866 zum Besitz der Freien Stadt Frankfurt gehört, andere waren zuvor nie mit Frankfurt verbunden. Um 1914 gehörte Frankfurt zu den flächenmäßig größten Städten Deutschlands.

Das Stadtgebiet wuchs 1928 durch Eingemeindungen weiter. Die Stadt Höchst am Main bereicherte Frankfurt um eine Altstadt, die noch heute sehr gut erhalten ist und seit 1972 unter Denkmalschutz steht.
Die Stadt Höchst am Main bereicherte Frankfurt um eine Altstadt, die noch heute sehr gut erhalten ist und seit 1972 unter Denkmalschutz steht. Das älteste Gebäude Frankfurts befindet sich ebenfalls dort, die Justinuskirche. Die spätesten Eingemeindungen fanden 1972 und 1977 im Nordosten statt. Die spätesten Eingemeindungen fanden 1972 und 1977 im Nordosten statt. Diese Stadtteile haben sich zum Teil bis heute ihren ländlichen Charakter bewahrt (Kalbach, Harheim, Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach; dazu im Osten Bergen-Enkheim). Diese Stadtteile haben sich zum Teil bis heute ihren ländlichen Charakter bewahrt (Kalbach, Harheim, Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach; dazu im Osten Bergen-Enkheim).
Panorama des Mainufers in Höchst
Grüngürtel

Der Frankfurter Grüngürtel erstreckt sich ringförmig um den dichtbesiedelten Stadtkern. Er besteht aus drei unterschiedlichen Landschaften, dem Berger Rücken im Nordosten der Stadt, dem Niddatal auf dem gesamten Verlauf im Frankfurter Stadtgebiet im Westen und Norden sowie dem Frankfurter Stadtwald im Süden.
Er besteht aus drei unterschiedlichen Landschaften, dem Berger Rücken im Nordosten der Stadt, dem Niddatal auf dem gesamten Verlauf im Frankfurter Stadtgebiet im Westen und Norden sowie dem Frankfurter Stadtwald im Süden. Der Grüngürtel umfasst über 8. Der Grüngürtel umfasst über 8.000 Hektar, was etwa einem Drittel des Frankfurter Stadtgebietes entspricht. Er wurde 1991 als einer der ersten Grüngürtel der Welt mit einer kommunalen Satzung, der Grüngürtel-Verfassung, begründet[30] und ist Teil des seit 1994 ausgewiesenen 10. Er wurde 1991 als einer der ersten Grüngürtel der Welt mit einer kommunalen Satzung, der Grüngürtel-Verfassung, begründet[30] und ist Teil des seit 1994 ausgewiesenen 10.850 Hektar großen Landschaftsschutzgebiets Grüngürtel und Grünzüge in der Stadt Frankfurt am Main.[31] Das Landschaftsschutzgebiet ist in zwei Zonen eingeteilt, die vor Bebauung und Nutzungsänderungen geschützt sind. [31] Das Landschaftsschutzgebiet ist in zwei Zonen eingeteilt, die vor Bebauung und Nutzungsänderungen geschützt sind. Zone I umfasst Grünanlagen und Gärten sowie Sport-, Freizeit- und Erholungsanlagen, Zone II Wald- und Ackerflächen, Gehölze und Brachen, Wiesen sowie Auen- und Feuchtgebiete. Zone I umfasst Grünanlagen und Gärten sowie Sport-, Freizeit- und Erholungsanlagen, Zone II Wald- und Ackerflächen, Gehölze und Brachen, Wiesen sowie Auen- und Feuchtgebiete. Teile des Grüngürtels gehen nahtlos in den noch größeren Schutz- und Erholungsraum Regionalpark RheinMain über. Im Grüneburgpark, am Bornheimer Hang und im Ostpark sowie in der Sinai-Wildnis ziehen sich Ausläufer des Grüngürtels bis fast in die Innenstadt.. Im Grüneburgpark, am Bornheimer Hang und im Ostpark sowie in der Sinai-Wildnis ziehen sich Ausläufer des Grüngürtels bis fast in die Innenstadt.[32]

Der Frankfurter Stadtwald zählt zu den größten innerstädtischen Wäldern in Deutschland und bedeckt die südlichen Teile von Schwanheim, Niederrad, Sachsenhausen und Oberrad sowie den nördlichen Teil des Stadtteils Flughafen..
[32]

Der Frankfurter Stadtwald zählt zu den größten innerstädtischen Wäldern in Deutschland und bedeckt die südlichen Teile von Schwanheim, Niederrad, Sachsenhausen und Oberrad sowie den nördlichen Teil des Stadtteils Flughafen. Im Frankfurter Grüngürtel liegen der 1989 für die Bundesgartenschau angelegte Niddapark, die nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Volksparks Lohrberg und Huthpark, der Biegwald und der Niedwald, der Fechenheimer Mainbogen, das Sossenheimer Unterfeld und das Schwanheimer Unterfeld mit dem Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne.
Im Frankfurter Grüngürtel liegen der 1989 für die Bundesgartenschau angelegte Niddapark, die nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Volksparks Lohrberg und Huthpark, der Biegwald und der Niedwald, der Fechenheimer Mainbogen, das Sossenheimer Unterfeld und das Schwanheimer Unterfeld mit dem Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne. Im Frankfurter Grüngürtel liegen der 1989 für die Bundesgartenschau angelegte Niddapark, die nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Volksparks Lohrberg und Huthpark, der Biegwald und der Niedwald, der Fechenheimer Mainbogen, das Sossenheimer Unterfeld und das Schwanheimer Unterfeld mit dem Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne. Weitere Naturschutzgebiete im Grüngürtel sind das Enkheimer Ried, das Seckbacher Ried, das Mühlbachtal von Bergen-Enkheim, das Harheimer Ried und die Riedwiesen. Weitere Naturschutzgebiete im Grüngürtel sind das Enkheimer Ried, das Seckbacher Ried, das Mühlbachtal von Bergen-Enkheim, das Harheimer Ried und die Riedwiesen.
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Blick vom Lohrberg in Richtung Innenstadt
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Das Enkheimer Ried in Bergen-Enkheim
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Grüngürtel am Frankfurter Berg, im Vordergrund die Nidda


Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte von Frankfurt am Main
Von der Frankenfurt bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches
Deutsche Sonderbriefmarke „1200 Jahre Frankfurt am Main” von 1994

Frankfurt am Main wurde erstmals am 22.
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Das Enkheimer Ried in Bergen-Enkheim
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Grüngürtel am Frankfurter Berg, im Vordergrund die Nidda


Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte von Frankfurt am Main
Von der Frankenfurt bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches
Deutsche Sonderbriefmarke „1200 Jahre Frankfurt am Main” von 1994

Frankfurt am Main wurde erstmals am 22.
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Grüngürtel am Frankfurter Berg, im Vordergrund die Nidda


Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte von Frankfurt am Main
Von der Frankenfurt bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches
Deutsche Sonderbriefmarke „1200 Jahre Frankfurt am Main” von 1994

Frankfurt am Main wurde erstmals am 22. Februar 794 in einer Urkunde Karls des Großen für das Regensburger Kloster St. Emmeram erwähnt. In dem auf Latein verfassten Dokument heißt es: „.
Emmeram erwähnt. In dem auf Latein verfassten Dokument heißt es: „... actum super fluvium Moin in loco nuncupante Franconofurd” - „gegeben (ausgestellt) am Flusse Main in einem Orte, genannt Frankfurt.”[33] Eine Besiedlung des Domhügels ist allerdings schon für die Jungsteinzeit nachgewiesen. ”[33] Eine Besiedlung des Domhügels ist allerdings schon für die Jungsteinzeit nachgewiesen. Am selben Ort entstanden in der Folge vermutlich ein römisches Militärlager und in merowingischer Zeit ein fränkischer Königshof. 843 wurde Frankfurt die zeitweise wichtigste königliche Pfalz der Ostfranken und Ort von Reichstagen. Am selben Ort entstanden in der Folge vermutlich ein römisches Militärlager und in merowingischer Zeit ein fränkischer Königshof. 843 wurde Frankfurt die zeitweise wichtigste königliche Pfalz der Ostfranken und Ort von Reichstagen. 1220 wurde Frankfurt Freie Reichsstadt.

Die Goldene Bulle von 1356 bestätigte Frankfurt ab 1356 als ständige Wahlstadt der römischen Könige, nachdem hier schon seit 1147 die meisten Königswahlen stattgefunden hatten.


Die Goldene Bulle von 1356 bestätigte Frankfurt ab 1356 als ständige Wahlstadt der römischen Könige, nachdem hier schon seit 1147 die meisten Königswahlen stattgefunden hatten. Ab 1562 fanden auch die Kaiserkrönungen in Frankfurt statt, zuletzt 1792 die des Habsburgers Franz II..
Ab 1562 fanden auch die Kaiserkrönungen in Frankfurt statt, zuletzt 1792 die des Habsburgers Franz II. Der Krönungsweg, der vom Kaiserdom St. Bartholomäus über den Markt zum Römer führte, wurde zwischen 2012 und 2018 im Zuge des Dom-Römer-Projekts rekonstruiert. 1742 wurde Frankfurt gar für fast drei Jahre Residenzstadt. 1742 wurde Frankfurt gar für fast drei Jahre Residenzstadt. Da der aus dem Haus Wittelsbach stammende Kaiser Karl VII. nach seiner Krönung nicht in sein Stammland, das von habsburgischen Truppen besetzte Kurfürstentum Bayern zurückkehren konnte, lebte er notgedrungen bis Oktober 1744 im Palais Barckhaus an der Zeil. nach seiner Krönung nicht in sein Stammland, das von habsburgischen Truppen besetzte Kurfürstentum Bayern zurückkehren konnte, lebte er notgedrungen bis Oktober 1744 im Palais Barckhaus an der Zeil.

Mit dem Ende des Alten Reiches endete auch die Souveränität Frankfurts als Reichsstadt. Am 12. Juli 1806 fiel es unter die Herrschaft des Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg, der es mit dem Fürstentum Regensburg und dem Fürstentum Aschaffenburg sowie der Reichsstadt Wetzlar zu einem selbständigen Staat innerhalb des Rheinbundes vereinigte, dem Staat des Fürstprimas.


Mit dem Ende des Alten Reiches endete auch die Souveränität Frankfurts als Reichsstadt. Am 12. Juli 1806 fiel es unter die Herrschaft des Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg, der es mit dem Fürstentum Regensburg und dem Fürstentum Aschaffenburg sowie der Reichsstadt Wetzlar zu einem selbständigen Staat innerhalb des Rheinbundes vereinigte, dem Staat des Fürstprimas.
Juli 1806 fiel es unter die Herrschaft des Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg, der es mit dem Fürstentum Regensburg und dem Fürstentum Aschaffenburg sowie der Reichsstadt Wetzlar zu einem selbständigen Staat innerhalb des Rheinbundes vereinigte, dem Staat des Fürstprimas. 1810 trat Dalberg das Fürstentum Regensburg an Bayern ab, erhielt dafür das Fürstentum Hanau und das Fürstentum Fulda und wurde Großherzog von Frankfurt.. 1810 trat Dalberg das Fürstentum Regensburg an Bayern ab, erhielt dafür das Fürstentum Hanau und das Fürstentum Fulda und wurde Großherzog von Frankfurt. Im kurzlebigen Großherzogtum Frankfurt bildete die Stadt Frankfurt 1810 bis 1813 eine Mairie und war Hauptstadt des Departement Frankfurt, zu dem auch ihre ehemals reichsstädtischen Dörfer als Land-Districtsmairie Frankfurt gehörten. Im kurzlebigen Großherzogtum Frankfurt bildete die Stadt Frankfurt 1810 bis 1813 eine Mairie und war Hauptstadt des Departement Frankfurt, zu dem auch ihre ehemals reichsstädtischen Dörfer als Land-Districtsmairie Frankfurt gehörten.
Die Freie Stadt Frankfurt
→ Hauptartikel: Freie Stadt Frankfurt
Stadtansicht von Frankfurt a. M. auf 6 Kreuzermünze von 1854

Mit dem Zusammenbruch des napoleonischen Systems dankte Dalberg am 28.
auf 6 Kreuzermünze von 1854

Mit dem Zusammenbruch des napoleonischen Systems dankte Dalberg am 28. Oktober 1813 als Großherzog von Frankfurt ab. Sein Großherzogtum wurde von den siegreichen Alliierten als Generalgouvernement Frankfurt dem Zentralverwaltungsdepartement für die besetzten Gebiete unterstellt.
Sein Großherzogtum wurde von den siegreichen Alliierten als Generalgouvernement Frankfurt dem Zentralverwaltungsdepartement für die besetzten Gebiete unterstellt. Am 14. Dezember 1813 wurde die Unabhängigkeit der Stadt und ihres Territoriums wiederhergestellt und ihre reichsstädtische Verfassung wieder in Kraft gesetzt. Dezember 1813 wurde die Unabhängigkeit der Stadt und ihres Territoriums wiederhergestellt und ihre reichsstädtische Verfassung wieder in Kraft gesetzt. Der bisherige Präfekt Friedrich Maximilian von Günderrode übernahm als Stadtschultheiß die provisorische Leitung der Verwaltung.

Auf dem Wiener Kongress plante das Königreich Bayern die Annexion Frankfurts, doch beschloss der Kongress am 8.


Auf dem Wiener Kongress plante das Königreich Bayern die Annexion Frankfurts, doch beschloss der Kongress am 8. Juni 1815 die Wiederherstellung Frankfurts als Freie Stadt innerhalb des Deutschen Bundes. Es war damit neben Hamburg, Bremen und Lübeck eine von vier Freien Städten, die ihre traditionelle Stadtfreiheit bis in die Zeit der Moderne behaupten konnten.
Es war damit neben Hamburg, Bremen und Lübeck eine von vier Freien Städten, die ihre traditionelle Stadtfreiheit bis in die Zeit der Moderne behaupten konnten. Die Freie Stadt Frankfurt gab sich eine neue Verfassung, die Konstitutionsergänzungsakte, und den Wahlspruch Stark im Recht.. Die Freie Stadt Frankfurt gab sich eine neue Verfassung, die Konstitutionsergänzungsakte, und den Wahlspruch Stark im Recht. Der Bundestag des Deutschen Bundes richtete sich in Frankfurt ein. 1833 scheiterte der Frankfurter Wachensturm, ein Versuch eine allgemeine Revolution in Deutschland auszulösen. 1833 scheiterte der Frankfurter Wachensturm, ein Versuch eine allgemeine Revolution in Deutschland auszulösen. 1848 kam es in den deutschen Staaten zur Märzrevolution. Die einberufene Nationalversammlung tagte in der Frankfurter Paulskirche und erarbeitete mit der Paulskirchenverfassung die erste gesamtdeutsche und demokratische Verfassung Deutschlands.. Die einberufene Nationalversammlung tagte in der Frankfurter Paulskirche und erarbeitete mit der Paulskirchenverfassung die erste gesamtdeutsche und demokratische Verfassung Deutschlands.

1863 endete der Frankfurter Fürstentag, ein Versuch zur Reform des Deutschen Bundes, erfolglos. Im Deutschen Krieg 1866 blieb Frankfurt bundestreu.
Im Deutschen Krieg 1866 blieb Frankfurt bundestreu. Die öffentliche Meinung stand eher auf Seiten Österreichs und des Kaisers, obwohl es auch in Frankfurt schon länger Stimmen gab, die aus wirtschaftlichen und außenpolitischen Gründen für einen freiwilligen Anschluss an Preußen plädierten. Die öffentliche Meinung stand eher auf Seiten Österreichs und des Kaisers, obwohl es auch in Frankfurt schon länger Stimmen gab, die aus wirtschaftlichen und außenpolitischen Gründen für einen freiwilligen Anschluss an Preußen plädierten. Am 18. Juli wurde die Stadt während des Mainfeldzugs von der preußischen Mainarmee besetzt und mit schweren Kontributionen belegt. Am 2. Juli wurde die Stadt während des Mainfeldzugs von der preußischen Mainarmee besetzt und mit schweren Kontributionen belegt. Am 2. Oktober annektierte Preußen die Stadt, die damit endgültig ihre Unabhängigkeit verlor; der Stadtkreis Frankfurt wurde dem Regierungsbezirk Wiesbaden der Provinz Hessen-Nassau zugeordnet, die Zahlung der Kontributionen später erlassen. Oktober annektierte Preußen die Stadt, die damit endgültig ihre Unabhängigkeit verlor; der Stadtkreis Frankfurt wurde dem Regierungsbezirk Wiesbaden der Provinz Hessen-Nassau zugeordnet, die Zahlung der Kontributionen später erlassen. 1868 führte Preußen in Frankfurt die Magistratsverfassung mit einem Oberbürgermeister als Stadtoberhaupt ein. Als versöhnendes Symbol wurde 1871 in Frankfurt der Deutsch-Französische Krieg mit dem Frankfurter Frieden offiziell beendet. Als versöhnendes Symbol wurde 1871 in Frankfurt der Deutsch-Französische Krieg mit dem Frankfurter Frieden offiziell beendet.
Von der Gründerzeit bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg
Salzhaus (rechts) und Haus Frauenstein (links) am Römerberg, Photochromdruck um 1896

Für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zu einem Industriezentrum mit raschem Bevölkerungswachstum war die Annexion vorteilhaft.

Von der Gründerzeit bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg
Salzhaus (rechts) und Haus Frauenstein (links) am Römerberg, Photochromdruck um 1896

Für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zu einem Industriezentrum mit raschem Bevölkerungswachstum war die Annexion vorteilhaft. Frankfurt gemeindete zwischen 1877 und 1910 in mehreren Etappen zahlreiche umliegende Orte ein und vergrößerte seine Fläche von 70 auf 135 Quadratkilometer.
Frankfurt gemeindete zwischen 1877 und 1910 in mehreren Etappen zahlreiche umliegende Orte ein und vergrößerte seine Fläche von 70 auf 135 Quadratkilometer. Damit wurde es schließlich sogar Anfang des 20. Jahrhunderts für kurze Zeit Deutschlands flächengrößte Stadt.. Jahrhunderts für kurze Zeit Deutschlands flächengrößte Stadt. Mit dem raschen Bevölkerungswachstum baute die Stadt ihre öffentliche Infrastruktur aus, darunter zahlreiche Schulen, mehrere Mainbrücken, Wasserversorgung, Kanalisation, eine moderne Berufsfeuerwehr, Vieh- und Schlachthof, die Markthalle, Straßenbahnen, Bahnhöfe und Häfen.. Mit dem raschen Bevölkerungswachstum baute die Stadt ihre öffentliche Infrastruktur aus, darunter zahlreiche Schulen, mehrere Mainbrücken, Wasserversorgung, Kanalisation, eine moderne Berufsfeuerwehr, Vieh- und Schlachthof, die Markthalle, Straßenbahnen, Bahnhöfe und Häfen. Nachdem sich die Industrie zunächst vor allem in Bockenheim, entlang der Mainzer Landstraße und in Sachsenhausen angesiedelt hatte, entstand 1909 bis 1912 der Osthafen mit einem Industriegebiet, dessen neu erschlossene Fläche so groß war wie das gesamte Ende des 19.. Nachdem sich die Industrie zunächst vor allem in Bockenheim, entlang der Mainzer Landstraße und in Sachsenhausen angesiedelt hatte, entstand 1909 bis 1912 der Osthafen mit einem Industriegebiet, dessen neu erschlossene Fläche so groß war wie das gesamte Ende des 19. Jahrhunderts bebaute Stadtgebiet nördlich des Mains. Jahrhunderts bebaute Stadtgebiet nördlich des Mains. Neben den traditionellen Frankfurter Branchen, Gießereien und Metallwaren, Schriftgießereien und Druckereien, entstanden nun Brauereien, chemische Fabriken und, nach der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung 1891, auch eine Elektroindustrie. Neben den traditionellen Frankfurter Branchen, Gießereien und Metallwaren, Schriftgießereien und Druckereien, entstanden nun Brauereien, chemische Fabriken und, nach der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung 1891, auch eine Elektroindustrie. 1914 wurde die von Frankfurter Bürgern gestiftete Universität eröffnet.

Im Ersten Weltkrieg blieb Frankfurt von Zerstörungen verschont, litt aber aufgrund seiner Lage als preußische Grenzstadt mit hessischem und bayrischem Hinterland unter einer schlechten Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs.


Im Ersten Weltkrieg blieb Frankfurt von Zerstörungen verschont, litt aber aufgrund seiner Lage als preußische Grenzstadt mit hessischem und bayrischem Hinterland unter einer schlechten Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs.


Im Ersten Weltkrieg blieb Frankfurt von Zerstörungen verschont, litt aber aufgrund seiner Lage als preußische Grenzstadt mit hessischem und bayrischem Hinterland unter einer schlechten Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs. Infolge der Novemberrevolution 1918 kam es zu Unruhen und zeitweiligen Straßenkämpfen, die bis Ende 1919 anhielten.

In den 1920er Jahren erlebte Frankfurt eine kulturelle Blüte, unter anderem durch seine Theater und das städtebauliche Programm des Neuen Frankfurt (weltweit bekannt durch die Frankfurter Küche, den Urtyp der modernen Einbauküche).


In den 1920er Jahren erlebte Frankfurt eine kulturelle Blüte, unter anderem durch seine Theater und das städtebauliche Programm des Neuen Frankfurt (weltweit bekannt durch die Frankfurter Küche, den Urtyp der modernen Einbauküche). 1925 fand im neu erbauten Waldstadion die erste internationale Arbeiterolympiade statt.
1925 fand im neu erbauten Waldstadion die erste internationale Arbeiterolympiade statt.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden 11.134 Juden aus Frankfurt deportiert. Nur 367 von ihnen überlebten den Holocaust.[34] Im Zweiten Weltkrieg zerstörten alliierte Luftangriffe auf Frankfurt etwa 70 Prozent der Gebäude, darunter fast die gesamte Alt- und Innenstadt..
[34] Im Zweiten Weltkrieg zerstörten alliierte Luftangriffe auf Frankfurt etwa 70 Prozent der Gebäude, darunter fast die gesamte Alt- und Innenstadt. Das bis 1944 nahezu geschlossen mittelalterliche Stadtbild ging dadurch verloren, da der Wiederaufbau in den 1950er-Jahren sich nicht an den alten Strukturen orientierte. Das bis 1944 nahezu geschlossen mittelalterliche Stadtbild ging dadurch verloren, da der Wiederaufbau in den 1950er-Jahren sich nicht an den alten Strukturen orientierte. Weite Teile der einstigen Altstadt werden bis heute von den damals entstandenen schlichten modernistischen Zweckbauten und Verkehrsachsen geprägt. Weite Teile der einstigen Altstadt werden bis heute von den damals entstandenen schlichten modernistischen Zweckbauten und Verkehrsachsen geprägt.
Seit 1945: Entwicklung zur multikulturellen Wirtschaftsmetropole

Nach Kriegsende richteten die Streitkräfte der USA ihr europäisches Hauptquartier in Frankfurt ein.

Seit 1945: Entwicklung zur multikulturellen Wirtschaftsmetropole

Nach Kriegsende richteten die Streitkräfte der USA ihr europäisches Hauptquartier in Frankfurt ein. Pläne, dem erweiterten Stadtgebiet als selbständigem Distrikt Frankfurt einen Sonderstatus zu verleihen, analog dem District of Columbia, erwiesen sich als nicht praktikabel. 1946 wurde die Stadt dem neugebildeten Land Groß-Hessen zugeordnet.
1946 wurde die Stadt dem neugebildeten Land Groß-Hessen zugeordnet. 1947 nahm der Wirtschaftsrat der Bizone, die 1948 zur Trizone erweitert wurde, seinen Sitz in Frankfurt. Bei der Wahl zur Bundeshauptstadt unterlag Frankfurt am 10. Bei der Wahl zur Bundeshauptstadt unterlag Frankfurt am 10. Mai 1949 gegen Konrad Adenauers Favoriten Bonn.[35] Ein Parlamentsgebäude war in Frankfurt bereits gebaut worden. Es beherbergt seitdem den Hessischen Rundfunk.

Trotz der Niederlage in der Hauptstadtfrage entwickelte sich die Stadt in der Zeit des Wirtschaftswunders erneut zu einer wirtschaftlichen Metropole und zum bedeutendsten Finanzplatz Kontinentaleuropas.


Trotz der Niederlage in der Hauptstadtfrage entwickelte sich die Stadt in der Zeit des Wirtschaftswunders erneut zu einer wirtschaftlichen Metropole und zum bedeutendsten Finanzplatz Kontinentaleuropas. Infolge der Teilung Deutschlands übernahm Frankfurt Metropolfunktionen als Sitz von Unternehmen, Verbänden und Bundeseinrichtungen und wurde 1998 Sitz der Europäischen Zentralbank.
Infolge der Teilung Deutschlands übernahm Frankfurt Metropolfunktionen als Sitz von Unternehmen, Verbänden und Bundeseinrichtungen und wurde 1998 Sitz der Europäischen Zentralbank.
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Stadtansicht mit Dom (etwa 1612)
Zeitgenössige Lithografie der Nationalversammlung in der Paulskirche.

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Stadtansicht mit Dom (etwa 1612)
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Die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche (1848)
Frankfurt Luftschiffbild der Altstadt 1911-verbessert.
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Die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche (1848)
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Luftschiffbild des ältesten Teils der Altstadt (1911)
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Zerstörte Altstadt mit Dom (Juni 1945)
Einwohnerentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Frankfurt am Main
Einwohnerentwicklung von Frankfurt am Main von 1387 bis 2018

Angaben über die Einwohnerentwicklung Frankfurts basieren bis ins 19..
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Zerstörte Altstadt mit Dom (Juni 1945)
Einwohnerentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Frankfurt am Main
Einwohnerentwicklung von Frankfurt am Main von 1387 bis 2018

Angaben über die Einwohnerentwicklung Frankfurts basieren bis ins 19..
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Zerstörte Altstadt mit Dom (Juni 1945)
Einwohnerentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Frankfurt am Main
Einwohnerentwicklung von Frankfurt am Main von 1387 bis 2018

Angaben über die Einwohnerentwicklung Frankfurts basieren bis ins 19. Jahrhundert auf ungenauen Schätzungen, erst ab etwa 1810 auf Volkszählungsergebnissen und amtlichen Statistiken. Im Mittelalter gehörte Frankfurt mit rund 10.000 Einwohnern zu den mittelgroßen deutschen Städten.
000 Einwohnern zu den mittelgroßen deutschen Städten. Im 17. Jahrhundert überschritt die Einwohnerzahl 20.000, Mitte des 18. Jahrhunderts 30.000 und um 1810 40.000. Bis zum Ende der Freien Stadt Frankfurt 1866 stieg die Stadtbevölkerung auf über 90. Bis zum Ende der Freien Stadt Frankfurt 1866 stieg die Stadtbevölkerung auf über 90.000, von denen rund 78.000 innerhalb der Wallanlagen wohnten. Heute leben hier noch etwa 7000 Menschen.

1875 hatte Frankfurt 100.000 Einwohner. Etwa ab 1880 gehörte es zu den zehn größten Städten Deutschlands.
Etwa ab 1880 gehörte es zu den zehn größten Städten Deutschlands. 1910 stand es mit 414.576 Einwohnern an neunter Stelle in Deutschland und an vierter unter den preußischen Großstädten. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs stieg die Stadtbevölkerung auf 553. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs stieg die Stadtbevölkerung auf 553.464.

Im Zweiten Weltkrieg kamen mehr als 4800 Zivilisten und 12.700 Frankfurter Soldaten ums Leben, fast 12.000 jüdische Einwohner Frankfurts (von ehemals 30.000) wurden im Holocaust ermordet.
000 jüdische Einwohner Frankfurts (von ehemals 30.000) wurden im Holocaust ermordet. Ende 1945 lebten noch 358.000 Menschen in der Stadt, in der etwa die Hälfte der Wohnungen durch den Krieg zerstört worden war.

1951 überschritt die Einwohnerzahl wieder den Stand von 1939 und erreichte 1963 mit 691.


1951 überschritt die Einwohnerzahl wieder den Stand von 1939 und erreichte 1963 mit 691.257 einen vorläufigen Höchststand. Durch Wanderungsverluste ins Umland nahm die Zahl der Einwohner bis 1986 auf 592.411 ab, seitdem stieg sie wieder an auf 753.
411 ab, seitdem stieg sie wieder an auf 753.056 (Stichtag 31. Dezember 2018).[1] Das Bevölkerungswachstum ist eine Folge der wirtschaftlichen Dynamik der Stadt, der Ausweisung neuer Siedlungs- und Wohngebiete sowie der Veränderung der Altersstruktur durch den Zuzug junger Familien.. [1] Das Bevölkerungswachstum ist eine Folge der wirtschaftlichen Dynamik der Stadt, der Ausweisung neuer Siedlungs- und Wohngebiete sowie der Veränderung der Altersstruktur durch den Zuzug junger Familien.

Nach der im Juni 2015 veröffentlichten Regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung bis 2040<[36] erwartet das Bürgeramt Statistik und Wahlen eine Fortsetzung des starken Bevölkerungswachstums der letzten Jahre.


Nach der im Juni 2015 veröffentlichten Regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung bis 2040<[36] erwartet das Bürgeramt Statistik und Wahlen eine Fortsetzung des starken Bevölkerungswachstums der letzten Jahre. Am 18. Februar 2019 hatte Frankfurt erstmals über 750.000 Einwohner.[37] 2020 werden etwa 764.000 Einwohner erwartet, 2030 etwa 810.000 und 2040 etwa 830.
000 Einwohner erwartet, 2030 etwa 810.000 und 2040 etwa 830.000. Durch den anhaltenden Zuzug vorwiegend junger Menschen sinkt das Durchschnittsalter Frankfurts nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) deutschlandweit am schnellsten. Durch den anhaltenden Zuzug vorwiegend junger Menschen sinkt das Durchschnittsalter Frankfurts nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) deutschlandweit am schnellsten. 2017 lag es bei 40,6 Jahren.[38]

30 Prozent der am 31. Dezember 2019[39] in Frankfurt mit Hauptwohnsitz gemeldeten 758.574 Einwohner haben keine deutsche Staatsangehörigkeit. Abgesehen von einigen Umlandgemeinden ist das der höchste Ausländeranteil aller hessischen Kommunen.
Abgesehen von einigen Umlandgemeinden ist das der höchste Ausländeranteil aller hessischen Kommunen. Laut dem im Juni 2017 vorgestellten Bericht zum Integritäts- und Diversitätsmonitoring des städtischen Amts für multikulturelle Angelegenheiten hatten 2015 51,2 Prozent der Frankfurter einen Migrationshintergrund, von denen jedoch etwa ein Drittel nicht selbst zugewandert ist. Laut dem im Juni 2017 vorgestellten Bericht zum Integritäts- und Diversitätsmonitoring des städtischen Amts für multikulturelle Angelegenheiten hatten 2015 51,2 Prozent der Frankfurter einen Migrationshintergrund, von denen jedoch etwa ein Drittel nicht selbst zugewandert ist.[40]
Religionen und Weltanschauungen
→ Hauptartikel: Religionen in Frankfurt am Main
Siehe auch: Liste der Kirchengebäude in Frankfurt am Main

Heute sind in Frankfurt alle Weltreligionen vertreten.
[40]
Religionen und Weltanschauungen
→ Hauptartikel: Religionen in Frankfurt am Main
Siehe auch: Liste der Kirchengebäude in Frankfurt am Main

Heute sind in Frankfurt alle Weltreligionen vertreten. Bis 2001 gehörte die Mehrzahl der Frankfurter einer der christlichen Konfessionen an.
Bis 2001 gehörte die Mehrzahl der Frankfurter einer der christlichen Konfessionen an. Durch Säkularisierung und Zuwanderung nichtchristlicher Bevölkerungsgruppen sinkt der christliche Bevölkerungsanteil stetig. Der Anteil der Konfessionslosen wird in der städtischen Bevölkerungsstatistik nicht gesondert ausgewiesen. Der Anteil der Konfessionslosen wird in der städtischen Bevölkerungsstatistik nicht gesondert ausgewiesen.

Die Stadt galt seit der Reformation als traditionell protestantisch, wenngleich das katholische Gemeindeleben niemals ganz erlosch.


Die Stadt galt seit der Reformation als traditionell protestantisch, wenngleich das katholische Gemeindeleben niemals ganz erlosch. Durch Zuwanderung und Eingemeindungen nahm der Anteil der Katholiken seit dem 18. Jahrhundert allmählich zu und ist heute größer als der der Protestanten. 2018 waren 20,3 % der Einwohner römisch-katholisch, 16,2 % evangelisch; 63,5 % waren konfessionslos oder gehörten anderen Konfessionen oder Religionen an.
2018 waren 20,3 % der Einwohner römisch-katholisch, 16,2 % evangelisch; 63,5 % waren konfessionslos oder gehörten anderen Konfessionen oder Religionen an.[41][42]

Etwa 6500 Frankfurter gehören der jüdischen Gemeinde Frankfurt an.
[41][42]

Etwa 6500 Frankfurter gehören der jüdischen Gemeinde Frankfurt an.[43] Nach einer 2007 veröffentlichten Schätzung lebten am Jahresende 2006 rund 75.000 Muslime in Frankfurt.[44]

Bereits im 7. Jahrhundert existierte an der Stelle des Domes eine kleine Kirche..
Jahrhundert existierte an der Stelle des Domes eine kleine Kirche. Seit Ende des 12. Jahrhunderts entstanden in rascher Folge zahlreiche weitere Kirchen und Kapellen, teils als Stiftungen Frankfurter Bürger, teils als Ordensniederlassungen.

1533 führte die Freie Reichsstadt die Reformation ein.


1533 führte die Freie Reichsstadt die Reformation ein. Nach dem Augsburger Interim von 1548 wurden die katholischen Stiftskirchen und Klöster in Frankfurt an die katholische Kirche zurückgegeben, um den Konflikt mit dem katholischen Kaiser zu vermeiden und die städtischen Privilegien (vor allem die Messen und die Kaiserwahlen) nicht zu gefährden.
Nach dem Augsburger Interim von 1548 wurden die katholischen Stiftskirchen und Klöster in Frankfurt an die katholische Kirche zurückgegeben, um den Konflikt mit dem katholischen Kaiser zu vermeiden und die städtischen Privilegien (vor allem die Messen und die Kaiserwahlen) nicht zu gefährden. Die wenigen verbliebenen Katholiken hatten seit dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 Glaubensfreiheit, konnten jedoch bis 1806 nur in Ausnahmefällen das Bürgerrecht erwerben. Die wenigen verbliebenen Katholiken hatten seit dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 Glaubensfreiheit, konnten jedoch bis 1806 nur in Ausnahmefällen das Bürgerrecht erwerben. Aus Frankreich kamen verfolgte Hugenotten, die die erste Gemeinde von Réfugiés in Deutschland im Jahre 1554 entstehen ließen. Aus Frankreich kamen verfolgte Hugenotten, die die erste Gemeinde von Réfugiés in Deutschland im Jahre 1554 entstehen ließen. Protestantische Glaubensflüchtlinge aus England machten zum Dank für die Gastfreundschaft der Stadt 1558 das englische Monument zum Geschenk. Die reformierte Kirche durfte in Frankfurt erst ab 1786 eigene Kirchen errichten. Die reformierte Kirche durfte in Frankfurt erst ab 1786 eigene Kirchen errichten. 1866 schlossen sich die lutherischen und die reformierten Gemeinden zu einer Frankfurter Landeskirche zusammen.

1933 vereinigte sich die Frankfurter Landeskirche unter staatlichem Druck mit den evangelischen Kirchen von Hessen-Darmstadt und Nassau zur Evangelischen Landeskirche Nassau-Hessen, die 1947 zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wurde.


1933 vereinigte sich die Frankfurter Landeskirche unter staatlichem Druck mit den evangelischen Kirchen von Hessen-Darmstadt und Nassau zur Evangelischen Landeskirche Nassau-Hessen, die 1947 zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wurde.


1933 vereinigte sich die Frankfurter Landeskirche unter staatlichem Druck mit den evangelischen Kirchen von Hessen-Darmstadt und Nassau zur Evangelischen Landeskirche Nassau-Hessen, die 1947 zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wurde. Das 1976 eingemeindete Bergen-Enkheim gehört weiterhin zur evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Bislang viermal fand der Evangelische Kirchentag in Frankfurt statt, nämlich 1956, 1975, 1987 und 2001..
Bislang viermal fand der Evangelische Kirchentag in Frankfurt statt, nämlich 1956, 1975, 1987 und 2001. 2021 soll der 3. Ökumenische Kirchentag in Frankfurt ausgerichtet werden.

Bis 1917 bildeten die damals 86.000 Katholiken Frankfurts eine gemeinsame Stadtgemeinde, dann entstanden nach und nach mehrere Pfarreien..
000 Katholiken Frankfurts eine gemeinsame Stadtgemeinde, dann entstanden nach und nach mehrere Pfarreien. Die katholischen Gemeinden gehören überwiegend zum Bistum Limburg, nur Bergen-Enkheim zum Bistum Fulda sowie die 1972 eingemeindeten Stadtteile Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach zum Bistum Mainz. Die katholischen Gemeinden gehören überwiegend zum Bistum Limburg, nur Bergen-Enkheim zum Bistum Fulda sowie die 1972 eingemeindeten Stadtteile Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach zum Bistum Mainz. Der Deutsche Katholikentag war bisher dreimal in der Stadt zu Gast, nämlich 1863, 1882 und 1921.

Neben den beiden großen Konfessionen sind auch orthodoxe Kirchen, altorientalische Kirchen, Freikirchen und andere Konfessionen in Frankfurt vertreten, darunter die Altkatholische Kirche, die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas.


Neben den beiden großen Konfessionen sind auch orthodoxe Kirchen, altorientalische Kirchen, Freikirchen und andere Konfessionen in Frankfurt vertreten, darunter die Altkatholische Kirche, die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas.

Eine jüdische Gemeinde wird in Frankfurt erstmals 1150 erwähnt.


Eine jüdische Gemeinde wird in Frankfurt erstmals 1150 erwähnt. Zweimal, 1241 und 1349, wurden die Frankfurter Juden im Mittelalter Opfer von Pogromen. Von 1462 bis 1796 mussten sie in einem Ghetto leben, der Judengasse.
Von 1462 bis 1796 mussten sie in einem Ghetto leben, der Judengasse. 1806 verfügte Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg die Gleichberechtigung aller Juden und Christen. 1816 schränkte die Freie Stadt Frankfurt in der Konstitutionsergänzungsakte die Bürgerrechte der Juden teilweise wieder ein. 1816 schränkte die Freie Stadt Frankfurt in der Konstitutionsergänzungsakte die Bürgerrechte der Juden teilweise wieder ein. Erst 1864 gewährte Frankfurt als dritter deutscher Staat nach Hamburg und Baden den Juden die uneingeschränkte Gleichberechtigung.

Um 1930 lebten etwa 28.000 Juden in Frankfurt..


Um 1930 lebten etwa 28.000 Juden in Frankfurt. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden fast alle deportiert oder vertrieben, die vier großen Synagogen während der Novemberpogrome 1938 zerstört. 11.134 Frankfurter Juden wurden während des Holocaust deportiert.
134 Frankfurter Juden wurden während des Holocaust deportiert. Bei Kriegsende hatten nur etwa 160 in der Stadt überlebt. Bereits kurz nach Kriegsende wurde von deportierten osteuropäischen Juden eine neue jüdische Gemeinde gegründet. Bereits kurz nach Kriegsende wurde von deportierten osteuropäischen Juden eine neue jüdische Gemeinde gegründet. Sie ist heute mit etwa 6.500 Mitgliedern eine der großen Gemeinden in der Bundesrepublik.[43] Größte Frankfurter Synagoge ist die Westend-Synagoge.

Die 1959 in Sachsenhausen erbaute Nuur-Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat war die erste Moschee Frankfurts und eine der ersten Deutschlands..


Die 1959 in Sachsenhausen erbaute Nuur-Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat war die erste Moschee Frankfurts und eine der ersten Deutschlands. Inzwischen gibt es in Frankfurt etwa 35 Moscheen verschiedener islamischer Glaubensrichtungen.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) hat ihren Hauptsitz für das Gebiet Europa Mitte in Frankfurt am Main (Eckenheim).


Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) hat ihren Hauptsitz für das Gebiet Europa Mitte in Frankfurt am Main (Eckenheim). Ferner befinden sich zwei Gemeinden in Eckenheim und Höchst.
Ferner befinden sich zwei Gemeinden in Eckenheim und Höchst. Der Frankfurt-Tempel in Friedrichsdorf war 1987 der erste mormonische Tempel in der damaligen Bundesrepublik.

Die aus den Vereinigten Staaten stammende Scientology-Kirche unterhält im Frankfurter Bahnhofsviertel seit 1971 eine Niederlassung.


Die aus den Vereinigten Staaten stammende Scientology-Kirche unterhält im Frankfurter Bahnhofsviertel seit 1971 eine Niederlassung. Außerhalb Frankfurts, in Hofheim-Langenhain, liegt seit 1964 das einzige Haus der Andacht der Bahai in Europa. In Frankfurts Innenstadt befindet sich die Weihehalle der 1845 gegründeten und als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannten Unitarischen Freien Religionsgemeinde mit über 1000 Mitgliedern..
In Frankfurts Innenstadt befindet sich die Weihehalle der 1845 gegründeten und als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannten Unitarischen Freien Religionsgemeinde mit über 1000 Mitgliedern.
Frankfurt Am Main-St Bartholomaeus-Ansicht vom Nextower-20110812.

Frankfurt Am Main-St Bartholomaeus-Ansicht vom Nextower-20110812.jpg
Der Kaiserdom St. Bartholomäus ist die größte Kirche der Stadt
Nuur-Moschee Frankfurt Germany.jpg
Die Nuur-Moschee, die erste Moschee in Frankfurt
Frankfurt Am Main-Westendsynagoge von Suedwesten-20120325.
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Die Nuur-Moschee, die erste Moschee in Frankfurt
Frankfurt Am Main-Westendsynagoge von Suedwesten-20120325.jpg
Die Westend-Synagoge, die größte Frankfurter Synagoge


Politik
→ Hauptartikel: Politik in Frankfurt am Main
Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), 2017

Die Hauptsatzung von Frankfurt am Main und die Hessische Gemeindeordnung bestimmen heute den konstitutionellen Aufbau der Stadt..
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Die Westend-Synagoge, die größte Frankfurter Synagoge


Politik
→ Hauptartikel: Politik in Frankfurt am Main
Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), 2017

Die Hauptsatzung von Frankfurt am Main und die Hessische Gemeindeordnung bestimmen heute den konstitutionellen Aufbau der Stadt.

Frankfurt am Main wird zurzeit von einer Koalition aus CDU, SPD und Grünen unter dem Oberbürgermeister Peter Feldmann verwaltet.


Frankfurt am Main wird zurzeit von einer Koalition aus CDU, SPD und Grünen unter dem Oberbürgermeister Peter Feldmann verwaltet. 2012 gewann der SPD-Kandidat Feldmann in der Stichwahl am 25. März 2012 mit 57,4 Prozent die absolute Mehrheit gegen den CDU-Kandidaten, Hessens Innenminister Boris Rhein, der im ersten Wahlgang am 11.
März 2012 mit 57,4 Prozent die absolute Mehrheit gegen den CDU-Kandidaten, Hessens Innenminister Boris Rhein, der im ersten Wahlgang am 11. März 2012 noch vor Peter Feldmann gelegen hatte.[45] Im März 2018 wurde er in einer Stichwahl gegen die CDU-Kandidatin Bernadette Weyland für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. [45] Im März 2018 wurde er in einer Stichwahl gegen die CDU-Kandidatin Bernadette Weyland für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.[46]

Frankfurt ist seit der Bundestagswahl 2002 in die Wahlkreise 182 und 183 aufgeteilt. Bei der Bundestagswahl 2017 gewannen Matthias Zimmer (CDU) und Bettina Wiesmann (CDU) die Direktmandate.
Bei der Bundestagswahl 2017 gewannen Matthias Zimmer (CDU) und Bettina Wiesmann (CDU) die Direktmandate. Über die Landesliste zogen Nicola Beer (FDP, bis 2019), Achim Kessler (Linke), Ulli Nissen (SPD) und Omid Nouripour (Grüne) in den Deutschen Bundestag ein.

Auf Einladung des hessischen Ministerpräsidenten, der 2014/2015 Bundesratspräsident war, fanden die Feierlichkeiten zum 25.
Über die Landesliste zogen Nicola Beer (FDP, bis 2019), Achim Kessler (Linke), Ulli Nissen (SPD) und Omid Nouripour (Grüne) in den Deutschen Bundestag ein.

Auf Einladung des hessischen Ministerpräsidenten, der 2014/2015 Bundesratspräsident war, fanden die Feierlichkeiten zum 25. Tag der Deutschen Einheit vom 2. bis zum 4. Oktober 2015 in Frankfurt statt.
Oktober 2015 in Frankfurt statt. Mehr als 1,4 Millionen Besucher beteiligten sich an dem dreitägigen Bürgerfest, das unter dem Motto Grenzen überwinden stand. Höhepunkt der 300 Veranstaltungen war eine Licht- und Toninszenierung am Mainufer. Höhepunkt der 300 Veranstaltungen war eine Licht- und Toninszenierung am Mainufer.[47]
Siehe auch: Liste der Stadtoberhäupter von Frankfurt am Main
Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung, die im Römer tagt, ist die kommunale Volksvertretung der Stadt Frankfurt am Main.
[47]
Siehe auch: Liste der Stadtoberhäupter von Frankfurt am Main
Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung, die im Römer tagt, ist die kommunale Volksvertretung der Stadt Frankfurt am Main. Über die Vergabe der 93 Sitze entscheiden die Bürger alle fünf Jahre in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl.

Parteien, die mindestens drei Stadtverordnete stellen, sind zur Bildung einer Fraktion berechtigt.


Parteien, die mindestens drei Stadtverordnete stellen, sind zur Bildung einer Fraktion berechtigt. Die Vertreter kleinerer Parteien können sich bestehenden Fraktionen anschließen oder parteiübergreifende Fraktionen bilden. Die Kommunalwahl am 6.
Die Vertreter kleinerer Parteien können sich bestehenden Fraktionen anschließen oder parteiübergreifende Fraktionen bilden. Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis:[48]
Diagrammdarstellung von Wahlergebnis und Sitzverteilung
Wahl zur Stadtverordnetenversammlung 2016
Wahlbeteiligung: 39,0 %
%
30
20
10
0
24,1
23,8
15,3
8,9
8,0
7,5
2,7
2,1
7,6
CDU
SPD
Grüne
AfD
Linke
FDP
BFFg
ÖkoLinX-ARL
Sonst.
März 2016 lieferte folgendes Ergebnis:[48]
Diagrammdarstellung von Wahlergebnis und Sitzverteilung
Wahl zur Stadtverordnetenversammlung 2016
Wahlbeteiligung: 39,0 %
%
30
20
10
0
24,1
23,8
15,3
8,9
8,0
7,5
2,7
2,1
7,6
CDU
SPD
Grüne
AfD
Linke
FDP
BFFg
ÖkoLinX-ARL
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
%p
10
8
6
4
2
0
-2
-4
-6
-8
-10
-12
-6,4
+2,5
-10,5
+8,9
+2,6
+3,6
+2,7
+0,9
-4,3
CDU
SPD
Grüne
AfD
Linke
FDP
BFFg
ÖkoLinX-ARL
Sonst.

Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
%p
10
8
6
4
2
0
-2
-4
-6
-8
-10
-12
-6,4
+2,5
-10,5
+8,9
+2,6
+3,6
+2,7
+0,9
-4,3
CDU
SPD
Grüne
AfD
Linke
FDP
BFFg
ÖkoLinX-ARL
Sonst.
Anmerkungen:
g Bürger für Frankfurt

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

Insgesamt 92 Sitze

ÖkoLinX-ARL: 2
Linke: 8
PARTEI: 1
SPD: 22
Grüne: 14
Piraten: 1
Graue Panther: 1
FDP: 7
FW Frankfurt: 1
LKR: 1
CDU: 22
BFF: 3
AfD: 8
Europaliste für Frankfurt: 1

Bei der Wahl 2016 verfehlte die bisherige schwarz-grüne Koalition mit 36 Mandaten die notwendige Mehrheit von 47 Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung deutlich.

Anmerkungen:
g Bürger für Frankfurt

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

Insgesamt 92 Sitze

ÖkoLinX-ARL: 2
Linke: 8
PARTEI: 1
SPD: 22
Grüne: 14
Piraten: 1
Graue Panther: 1
FDP: 7
FW Frankfurt: 1
LKR: 1
CDU: 22
BFF: 3
AfD: 8
Europaliste für Frankfurt: 1

Bei der Wahl 2016 verfehlte die bisherige schwarz-grüne Koalition mit 36 Mandaten die notwendige Mehrheit von 47 Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung deutlich.

Anmerkungen:
g Bürger für Frankfurt

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

Insgesamt 92 Sitze

ÖkoLinX-ARL: 2
Linke: 8
PARTEI: 1
SPD: 22
Grüne: 14
Piraten: 1
Graue Panther: 1
FDP: 7
FW Frankfurt: 1
LKR: 1
CDU: 22
BFF: 3
AfD: 8
Europaliste für Frankfurt: 1

Bei der Wahl 2016 verfehlte die bisherige schwarz-grüne Koalition mit 36 Mandaten die notwendige Mehrheit von 47 Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung deutlich.

Anmerkungen:
g Bürger für Frankfurt

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

Insgesamt 92 Sitze

ÖkoLinX-ARL: 2
Linke: 8
PARTEI: 1
SPD: 22
Grüne: 14
Piraten: 1
Graue Panther: 1
FDP: 7
FW Frankfurt: 1
LKR: 1
CDU: 22
BFF: 3
AfD: 8
Europaliste für Frankfurt: 1

Bei der Wahl 2016 verfehlte die bisherige schwarz-grüne Koalition mit 36 Mandaten die notwendige Mehrheit von 47 Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung deutlich. Beide Partner mussten erhebliche Stimmeneinbußen (Grüne minus 10,5 %, CDU minus 6,4 %) hinnehmen. Neben der erstmals angetretenen Alternative für Deutschland, die mit 8,9 % in die Stadtverordnetenversammlung einzog, konnten auch SPD, Die Linke und FDP ihre Stimmenanteile steigern.
Neben der erstmals angetretenen Alternative für Deutschland, die mit 8,9 % in die Stadtverordnetenversammlung einzog, konnten auch SPD, Die Linke und FDP ihre Stimmenanteile steigern. Insgesamt konnten 15 Parteien und Wählergruppen Mandate erringen. Insgesamt konnten 15 Parteien und Wählergruppen Mandate erringen.

Anfang April 2016 schlossen sich die Stadtverordneten von 'Die PARTEI', der Freien Wähler und der Piratenpartei zur Fraktion 'DIE FRAKTION' zusammen. Nur wenige Tage später schlossen sich die Vertreter der 'Europaliste für Frankfurt', 'Die Frankfurter' und 'Graue Panther' zur Fraktion 'Die FRANKFURTER' zusammen.


Anfang April 2016 schlossen sich die Stadtverordneten von 'Die PARTEI', der Freien Wähler und der Piratenpartei zur Fraktion 'DIE FRAKTION' zusammen. Nur wenige Tage später schlossen sich die Vertreter der 'Europaliste für Frankfurt', 'Die Frankfurter' und 'Graue Panther' zur Fraktion 'Die FRANKFURTER' zusammen. Mitte April 2016 trat der Stadtverordnete von ALFA der CDU-Fraktion bei.
Mitte April 2016 trat der Stadtverordnete von ALFA der CDU-Fraktion bei.[49]
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Frankfurt am Main
Wappen
→ Hauptartikel: Wappen der Stadt Frankfurt am Main
Wappen der Stadt Frankfurt am Main
Blasonierung: „Das Stadtwappen zeigt den weißen (silbernen), aufgerichteten, goldgekrönten und goldbewehrten Adler mit gespreizten Flügeln und Fängen, mit blauer Zunge und blauen Krallen auf dem roten Feld.
[49]
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Frankfurt am Main
Wappen
→ Hauptartikel: Wappen der Stadt Frankfurt am Main
Wappen der Stadt Frankfurt am Main
Blasonierung: „Das Stadtwappen zeigt den weißen (silbernen), aufgerichteten, goldgekrönten und goldbewehrten Adler mit gespreizten Flügeln und Fängen, mit blauer Zunge und blauen Krallen auf dem roten Feld.
[49]
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Frankfurt am Main
Wappen
→ Hauptartikel: Wappen der Stadt Frankfurt am Main
Wappen der Stadt Frankfurt am Main
Blasonierung: „Das Stadtwappen zeigt den weißen (silbernen), aufgerichteten, goldgekrönten und goldbewehrten Adler mit gespreizten Flügeln und Fängen, mit blauer Zunge und blauen Krallen auf dem roten Feld.”[50]
Wappenbegründung: Der Frankfurter Adler geht auf den einköpfigen Reichsadler aus dem dreizehnten Jahrhundert zurück.
Siehe auch: Liste der Wappen in der Stadt Frankfurt am Main
Städtepartnerschaften
Frankfurts Städtepartnerschaften ab 2005

Städtepartnerschaften bestehen mit folgenden Städten:[51][52]

Frankreich Lyon, Frankreich - seit 1960
Vereinigtes Königreich Birmingham, Vereinigtes Königreich - seit 1966
Italien Mailand, Italien - seit 1970
Volksrepublik China Guangzhou (Kanton), Volksrepublik China - seit 1988
Ungarn Budapest, Ungarn - seit 1990
Tschechien Prag, Tschechien - seit 1990
Nicaragua Granada, Nicaragua - seit 1991
Polen Krakau, Polen - seit 1991
Türkei Eskişehir, Türkei - seit 2013
Vereinigte Staaten Philadelphia, Vereinigte Staaten - seit 2015[53]

Ferner besteht seit 1967 eine Partnerschaft zwischen dem damals noch selbständigen Stadtteil Nieder-Eschbach und der Stadt Deuil-la-Barre (Frankreich).

Siehe auch: Liste der Wappen in der Stadt Frankfurt am Main
Städtepartnerschaften
Frankfurts Städtepartnerschaften ab 2005

Städtepartnerschaften bestehen mit folgenden Städten:[51][52]

Frankreich Lyon, Frankreich - seit 1960
Vereinigtes Königreich Birmingham, Vereinigtes Königreich - seit 1966
Italien Mailand, Italien - seit 1970
Volksrepublik China Guangzhou (Kanton), Volksrepublik China - seit 1988
Ungarn Budapest, Ungarn - seit 1990
Tschechien Prag, Tschechien - seit 1990
Nicaragua Granada, Nicaragua - seit 1991
Polen Krakau, Polen - seit 1991
Türkei Eskişehir, Türkei - seit 2013
Vereinigte Staaten Philadelphia, Vereinigte Staaten - seit 2015[53]

Ferner besteht seit 1967 eine Partnerschaft zwischen dem damals noch selbständigen Stadtteil Nieder-Eschbach und der Stadt Deuil-la-Barre (Frankreich).

Siehe auch: Liste der Wappen in der Stadt Frankfurt am Main
Städtepartnerschaften
Frankfurts Städtepartnerschaften ab 2005

Städtepartnerschaften bestehen mit folgenden Städten:[51][52]

Frankreich Lyon, Frankreich - seit 1960
Vereinigtes Königreich Birmingham, Vereinigtes Königreich - seit 1966
Italien Mailand, Italien - seit 1970
Volksrepublik China Guangzhou (Kanton), Volksrepublik China - seit 1988
Ungarn Budapest, Ungarn - seit 1990
Tschechien Prag, Tschechien - seit 1990
Nicaragua Granada, Nicaragua - seit 1991
Polen Krakau, Polen - seit 1991
Türkei Eskişehir, Türkei - seit 2013
Vereinigte Staaten Philadelphia, Vereinigte Staaten - seit 2015[53]

Ferner besteht seit 1967 eine Partnerschaft zwischen dem damals noch selbständigen Stadtteil Nieder-Eschbach und der Stadt Deuil-la-Barre (Frankreich).

Siehe auch: Liste der Wappen in der Stadt Frankfurt am Main
Städtepartnerschaften
Frankfurts Städtepartnerschaften ab 2005

Städtepartnerschaften bestehen mit folgenden Städten:[51][52]

Frankreich Lyon, Frankreich - seit 1960
Vereinigtes Königreich Birmingham, Vereinigtes Königreich - seit 1966
Italien Mailand, Italien - seit 1970
Volksrepublik China Guangzhou (Kanton), Volksrepublik China - seit 1988
Ungarn Budapest, Ungarn - seit 1990
Tschechien Prag, Tschechien - seit 1990
Nicaragua Granada, Nicaragua - seit 1991
Polen Krakau, Polen - seit 1991
Türkei Eskişehir, Türkei - seit 2013
Vereinigte Staaten Philadelphia, Vereinigte Staaten - seit 2015[53]

Ferner besteht seit 1967 eine Partnerschaft zwischen dem damals noch selbständigen Stadtteil Nieder-Eschbach und der Stadt Deuil-la-Barre (Frankreich).

Siehe auch: Liste der Wappen in der Stadt Frankfurt am Main
Städtepartnerschaften
Frankfurts Städtepartnerschaften ab 2005

Städtepartnerschaften bestehen mit folgenden Städten:[51][52]

Frankreich Lyon, Frankreich - seit 1960
Vereinigtes Königreich Birmingham, Vereinigtes Königreich - seit 1966
Italien Mailand, Italien - seit 1970
Volksrepublik China Guangzhou (Kanton), Volksrepublik China - seit 1988
Ungarn Budapest, Ungarn - seit 1990
Tschechien Prag, Tschechien - seit 1990
Nicaragua Granada, Nicaragua - seit 1991
Polen Krakau, Polen - seit 1991
Türkei Eskişehir, Türkei - seit 2013
Vereinigte Staaten Philadelphia, Vereinigte Staaten - seit 2015[53]

Ferner besteht seit 1967 eine Partnerschaft zwischen dem damals noch selbständigen Stadtteil Nieder-Eschbach und der Stadt Deuil-la-Barre (Frankreich).

Freundschaftsverträge bestehen mit folgenden Städten:

Ägypten Kairo, Ägypten - seit 1979
Israel Tel Aviv-Jaffa, Israel - seit 1980
Kanada Toronto, Kanada - seit 1989
Deutschland Leipzig, Sachsen, Deutschland - seit 1990 Kooperation
Vereinigte Arabische Emirate Dubai, Vereinigte Arabische Emirate - seit 2005
Japan Yokohama, Japan - seit 2011

Städtekontakte in Form von Kooperationsverträgen und Absichtserklärungen bestehen seit 2003 mit Daejeon, seit 2006 mit Shenzhen und Moskau, seit 2013 mit Istanbul und Incheon, seit 2015 mit Shanghai und seit 2019 mit Ho-Chi-Minh-Stadt.


Freundschaftsverträge bestehen mit folgenden Städten:

Ägypten Kairo, Ägypten - seit 1979
Israel Tel Aviv-Jaffa, Israel - seit 1980
Kanada Toronto, Kanada - seit 1989
Deutschland Leipzig, Sachsen, Deutschland - seit 1990 Kooperation
Vereinigte Arabische Emirate Dubai, Vereinigte Arabische Emirate - seit 2005
Japan Yokohama, Japan - seit 2011

Städtekontakte in Form von Kooperationsverträgen und Absichtserklärungen bestehen seit 2003 mit Daejeon, seit 2006 mit Shenzhen und Moskau, seit 2013 mit Istanbul und Incheon, seit 2015 mit Shanghai und seit 2019 mit Ho-Chi-Minh-Stadt.


Freundschaftsverträge bestehen mit folgenden Städten:

Ägypten Kairo, Ägypten - seit 1979
Israel Tel Aviv-Jaffa, Israel - seit 1980
Kanada Toronto, Kanada - seit 1989
Deutschland Leipzig, Sachsen, Deutschland - seit 1990 Kooperation
Vereinigte Arabische Emirate Dubai, Vereinigte Arabische Emirate - seit 2005
Japan Yokohama, Japan - seit 2011

Städtekontakte in Form von Kooperationsverträgen und Absichtserklärungen bestehen seit 2003 mit Daejeon, seit 2006 mit Shenzhen und Moskau, seit 2013 mit Istanbul und Incheon, seit 2015 mit Shanghai und seit 2019 mit Ho-Chi-Minh-Stadt.


Freundschaftsverträge bestehen mit folgenden Städten:

Ägypten Kairo, Ägypten - seit 1979
Israel Tel Aviv-Jaffa, Israel - seit 1980
Kanada Toronto, Kanada - seit 1989
Deutschland Leipzig, Sachsen, Deutschland - seit 1990 Kooperation
Vereinigte Arabische Emirate Dubai, Vereinigte Arabische Emirate - seit 2005
Japan Yokohama, Japan - seit 2011

Städtekontakte in Form von Kooperationsverträgen und Absichtserklärungen bestehen seit 2003 mit Daejeon, seit 2006 mit Shenzhen und Moskau, seit 2013 mit Istanbul und Incheon, seit 2015 mit Shanghai und seit 2019 mit Ho-Chi-Minh-Stadt.


Freundschaftsverträge bestehen mit folgenden Städten:

Ägypten Kairo, Ägypten - seit 1979
Israel Tel Aviv-Jaffa, Israel - seit 1980
Kanada Toronto, Kanada - seit 1989
Deutschland Leipzig, Sachsen, Deutschland - seit 1990 Kooperation
Vereinigte Arabische Emirate Dubai, Vereinigte Arabische Emirate - seit 2005
Japan Yokohama, Japan - seit 2011

Städtekontakte in Form von Kooperationsverträgen und Absichtserklärungen bestehen seit 2003 mit Daejeon, seit 2006 mit Shenzhen und Moskau, seit 2013 mit Istanbul und Incheon, seit 2015 mit Shanghai und seit 2019 mit Ho-Chi-Minh-Stadt.[54]
Stadthaushalt

Frankfurt hatte nach einer großzügigen öffentlichen Baupolitik in den 1980er-Jahren unter den CDU-Oberbürgermeistern Walter Wallmann und Wolfram Brück den Schuldenstand von 840 Millionen Euro (1977) auf 2,25 Milliarden (1989) erhöht.
[54]
Stadthaushalt

Frankfurt hatte nach einer großzügigen öffentlichen Baupolitik in den 1980er-Jahren unter den CDU-Oberbürgermeistern Walter Wallmann und Wolfram Brück den Schuldenstand von 840 Millionen Euro (1977) auf 2,25 Milliarden (1989) erhöht.[55] Unter dem rot-grünen Magistrat stieg die Verschuldung bis 1993 auf einen Höchststand von 3,4 Milliarden. Frankfurt hatte damit zeitweise die höchste Pro-Kopf-Verschuldung unter den großen Städten (ohne Stadtstaaten) Deutschlands..
Frankfurt hatte damit zeitweise die höchste Pro-Kopf-Verschuldung unter den großen Städten (ohne Stadtstaaten) Deutschlands. Da die Auflagen der Kommunalaufsicht einen weiteren Anstieg der Nettoverschuldung untersagten, begann die Stadt ab 1994 mit der Haushaltskonsolidierung. Da die Auflagen der Kommunalaufsicht einen weiteren Anstieg der Nettoverschuldung untersagten, begann die Stadt ab 1994 mit der Haushaltskonsolidierung. Die Verschuldung ging danach deutlich zurück, unter anderem infolge einer drastischen Erhöhung der Gewerbesteuer, einer gemäßigten Ausgabenpolitik und einer zeitweise sehr guten wirtschaftlichen Entwicklung. Die Verschuldung ging danach deutlich zurück, unter anderem infolge einer drastischen Erhöhung der Gewerbesteuer, einer gemäßigten Ausgabenpolitik und einer zeitweise sehr guten wirtschaftlichen Entwicklung.

2006 lag Frankfurt mit einer Verschuldung von rund 2200 Euro pro Einwohner auf dem sechsten Platz unter den fünfzehn größten deutschen Städten (Bremen etwa 17.


2006 lag Frankfurt mit einer Verschuldung von rund 2200 Euro pro Einwohner auf dem sechsten Platz unter den fünfzehn größten deutschen Städten (Bremen etwa 17.000, Berlin etwa 16.000, Hamburg etwa 13.000, Köln etwa 3800, München rund 2700 Euro pro Kopf).[56] Aufgrund guter Steuereinnahmen und hoher Haushaltsüberschüsse sank die Verschuldung bis Ende 2010 auf 983 Millionen Euro..
[56] Aufgrund guter Steuereinnahmen und hoher Haushaltsüberschüsse sank die Verschuldung bis Ende 2010 auf 983 Millionen Euro.

Am 13. Juni 2008 veröffentlichte die Stadt ihre Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2007, mit der die Umstellung auf kaufmännische Buchführung eingeleitet wurde.
Januar 2007, mit der die Umstellung auf kaufmännische Buchführung eingeleitet wurde. Die Stadt Frankfurt verfügte demnach über ein Vermögen von 12,52 Milliarden Euro, wovon 11,8 Milliarden auf das Anlagevermögen entfielen. Die Stadt ermittelte an Besitztümern unter anderem: 1145 Kilometer Straße; 44. Die Stadt ermittelte an Besitztümern unter anderem: 1145 Kilometer Straße; 44.266 Grundstücke; etwa 1800 Gebäude; 58,6 Kilometer U-Bahn-Gleise; etwa 2500 Pflanzenarten im Palmengarten; etwa 4500 Tiere aus 580 Arten im Zoo; 4902 Hektar Stadtwald. Den höchsten Buchwert aller Gebäude hat der Dom mit 58 Millionen Euro.. Den höchsten Buchwert aller Gebäude hat der Dom mit 58 Millionen Euro. Das städtische Eigenkapital lag bei 8,29 Milliarden, das entspricht einer Eigenkapitalquote von 66,2 Prozent. Die Verbindlichkeiten lagen bei 1,8 Milliarden, die im Wesentlichen zur Deckung von Pensionsansprüchen gebildeten Rückstellungen bei 1,2 Milliarden. Die Verbindlichkeiten lagen bei 1,8 Milliarden, die im Wesentlichen zur Deckung von Pensionsansprüchen gebildeten Rückstellungen bei 1,2 Milliarden.[57]

2007 und 2008 erzielte die Stadt Jahresüberschüsse von jeweils über 500 Millionen Euro..
[57]

2007 und 2008 erzielte die Stadt Jahresüberschüsse von jeweils über 500 Millionen Euro.[58] Infolge der Finanzkrise sanken die Steuererträge um über 400 Millionen pro Jahr, deshalb ergaben sich von 2009 bis 2011 jährliche Defizite zwischen 180 und 320 Millionen Euro. Die Haushaltsplanung 2013 erwartete bis 2015 ein kumuliertes Defizit von 400 Millionen, bei steigenden Ausgaben für Bildung, Infrastruktur und Wohnungsbau..
Die Haushaltsplanung 2013 erwartete bis 2015 ein kumuliertes Defizit von 400 Millionen, bei steigenden Ausgaben für Bildung, Infrastruktur und Wohnungsbau. Die Stadt sah sich daher seit 2012 zu erheblichen Einsparungen gezwungen. Die Stadt sah sich daher seit 2012 zu erheblichen Einsparungen gezwungen.[59][60]

Hauptgrund war die Entwicklung der Gewerbesteuer als wichtigste Steuerquelle der Stadt Frankfurt. 2008 wurde ein Rekordwert von 1,64 Milliarden Euro eingenommen. Damit hatte Frankfurt nach München (1,9 Milliarden Euro) die bundesweit höchsten Einnahmen aus der Gewerbesteuer, jedoch ist München gemessen an der Einwohnerzahl fast doppelt so groß wie Frankfurt..
2008 wurde ein Rekordwert von 1,64 Milliarden Euro eingenommen. Damit hatte Frankfurt nach München (1,9 Milliarden Euro) die bundesweit höchsten Einnahmen aus der Gewerbesteuer, jedoch ist München gemessen an der Einwohnerzahl fast doppelt so groß wie Frankfurt. Ähnlich große Städte wie Stuttgart oder Dortmund erzielen nur etwa die Hälfte oder gar ein Fünftel der Frankfurter Einnahmen.. Ähnlich große Städte wie Stuttgart oder Dortmund erzielen nur etwa die Hälfte oder gar ein Fünftel der Frankfurter Einnahmen.[61] 2012 erzielte die Stadt wieder Gewerbesteuereinnahmen von 1,51 Milliarden Euro, 2013 von 1,44 Milliarden Euro,[62] die Defizite verringerten sich auf ca. [61] 2012 erzielte die Stadt wieder Gewerbesteuereinnahmen von 1,51 Milliarden Euro, 2013 von 1,44 Milliarden Euro,[62] die Defizite verringerten sich auf ca. 52 Millionen Euro sowie auf 61 Millionen Euro für 2013. Nach dem im Mai 2015 vorgelegten Jahresabschluss 2014 stiegen die Gewerbesteuereinnahmen wegen der guten Wirtschaftslage sogar auf 1,73 Milliarden Euro brutto und lagen damit um 187 Millionen Euro höher als erwartet. Nach dem im Mai 2015 vorgelegten Jahresabschluss 2014 stiegen die Gewerbesteuereinnahmen wegen der guten Wirtschaftslage sogar auf 1,73 Milliarden Euro brutto und lagen damit um 187 Millionen Euro höher als erwartet. Mit einem Haushaltsüberschuss von 158 Millionen Euro war 2014 damit das erste Haushaltsjahr seit 2008, das nicht mit einem Defizit endete. Mit einem Haushaltsüberschuss von 158 Millionen Euro war 2014 damit das erste Haushaltsjahr seit 2008, das nicht mit einem Defizit endete.[63] Der Zuwachs des Anlagevermögens um ca. 120 Millionen Euro war im Wesentlichen auf Investitionen in Schulen, öffentlichen Nahverkehr und die Mitfinanzierung von Wohnungsbauvorhaben zurückzuführen. 120 Millionen Euro war im Wesentlichen auf Investitionen in Schulen, öffentlichen Nahverkehr und die Mitfinanzierung von Wohnungsbauvorhaben zurückzuführen.[64] 2015 und 2016 schlossen mit Überschüssen von 176 bzw. knapp 114 Millionen Euro ab.[65] Das Ergebnis verbesserte sich infolge steigender Steuererträge, zugleich entfalteten die 2012 beschlossenen und umgesetzten Konsolidierungsmaßnahmen Wirkung. [65] Das Ergebnis verbesserte sich infolge steigender Steuererträge, zugleich entfalteten die 2012 beschlossenen und umgesetzten Konsolidierungsmaßnahmen Wirkung. 2017 entstand ein Fehlbetrag von fast 200 Millionen Euro, den die Stadt im Wesentlichen auf steigende Ausgaben infolge des starken Bevölkerungswachstums, beispielsweise für den Bau und die Sanierung von Schulen und öffentlichen Einrichtungen, auf zusätzliche Ausgaben für die Unterbringung von Flüchtlingen und auf gestiegene Personal- und Pensionsaufwendungen zurückführte. 2017 entstand ein Fehlbetrag von fast 200 Millionen Euro, den die Stadt im Wesentlichen auf steigende Ausgaben infolge des starken Bevölkerungswachstums, beispielsweise für den Bau und die Sanierung von Schulen und öffentlichen Einrichtungen, auf zusätzliche Ausgaben für die Unterbringung von Flüchtlingen und auf gestiegene Personal- und Pensionsaufwendungen zurückführte. 2017 entstand ein Fehlbetrag von fast 200 Millionen Euro, den die Stadt im Wesentlichen auf steigende Ausgaben infolge des starken Bevölkerungswachstums, beispielsweise für den Bau und die Sanierung von Schulen und öffentlichen Einrichtungen, auf zusätzliche Ausgaben für die Unterbringung von Flüchtlingen und auf gestiegene Personal- und Pensionsaufwendungen zurückführte.[65] Auch 2018 schloss mit einem Fehlbetrag von fast 28 Millionen Euro ab.[66]

Frankfurt gehört zu den knapp 30 Kommunen in Hessen, die aufgrund der 2016 eingeführten Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs[67] deutlich weniger Zuwendungen erhalten.
[66]

Frankfurt gehört zu den knapp 30 Kommunen in Hessen, die aufgrund der 2016 eingeführten Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs[67] deutlich weniger Zuwendungen erhalten. Bis 2019 wurde Frankfurt aufgrund der Neuregelung mit mehr als 530 Millionen Euro belastet.
Bis 2019 wurde Frankfurt aufgrund der Neuregelung mit mehr als 530 Millionen Euro belastet. Im Dezember 2016 erhob Frankfurt deshalb Klage beim Staatsgerichtshof des Landes Hessen.[68] Der Staatsgerichtshof wies die Klage im Januar 2019 als zulässig, aber unbegründet zurück. [68] Der Staatsgerichtshof wies die Klage im Januar 2019 als zulässig, aber unbegründet zurück.[69] Das Gericht kam zu dem „Befund, dass sich ein Sonderbedarf der Antragstellerin aufgrund ihrer Metropolenstellung, also ihres konkreten Aufgabenzuschnitts, aus den dem Gesetzgeber vorliegenden Daten nicht abbilden ließ”. [69] Das Gericht kam zu dem „Befund, dass sich ein Sonderbedarf der Antragstellerin aufgrund ihrer Metropolenstellung, also ihres konkreten Aufgabenzuschnitts, aus den dem Gesetzgeber vorliegenden Daten nicht abbilden ließ”.

Im Doppelhaushalt für 2020/2021 rechnet die Stadt mit Defiziten von 131 bzw. 192 Millionen Euro und plant Investitionen von 725 bzw.
192 Millionen Euro und plant Investitionen von 725 bzw. 602 Millionen Euro. Neben Bildung und Nahverkehr ist die Stadtplanung, darunter der Wohnungsbau, größter Investitionsbereich. Für Sozialleistungen werden 822 bzw. 844 Millionen Euro ausgegeben, für Kinderbetreuung, Schulträgeraufgaben, Jugend- und Erwachsenenbildung sowie die Stadtbücherei 876 bzw. 844 Millionen Euro ausgegeben, für Kinderbetreuung, Schulträgeraufgaben, Jugend- und Erwachsenenbildung sowie die Stadtbücherei 876 bzw. 925 Millionen Euro. Der öffentliche Nahverkehr wird mit 211 und 234 Millionen bezuschusst, der Kulturbereich mit 207 und 211 Millionen Euro.. Der öffentliche Nahverkehr wird mit 211 und 234 Millionen bezuschusst, der Kulturbereich mit 207 und 211 Millionen Euro.[70]
Wirtschaft und Standortfaktoren

Im Jahre 2016 erwirtschaftete Frankfurt am Main, innerhalb seiner Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 66,917 Milliarden € und belegte damit Rang 4 in der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung und hält einen Anteil von 24,8 % an der gesamten hessischen Wirtschaftsleistung.
[70]
Wirtschaft und Standortfaktoren

Im Jahre 2016 erwirtschaftete Frankfurt am Main, innerhalb seiner Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 66,917 Milliarden € und belegte damit Rang 4 in der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung und hält einen Anteil von 24,8 % an der gesamten hessischen Wirtschaftsleistung. Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 91.
Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 91.099 € pro Kopf (Hessen: 43.496 €, Deutschland 38.180 €). Frankfurt ist damit die fünftreichste kreisfreie Stadt in Deutschland und die reichste unter den größeren Städten.. Frankfurt ist damit die fünftreichste kreisfreie Stadt in Deutschland und die reichste unter den größeren Städten. Das BIP je Erwerbsperson beträgt 97.178 €. In der Stadt sind 2016 ca. 688.600 Erwerbstätige beschäftigt.[71] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 4,9 % und damit leicht über dem Durchschnitt von Hessen von 4,1 %. [71] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 4,9 % und damit leicht über dem Durchschnitt von Hessen von 4,1 %.[72] Frankfurt ist Zentrum der Metropolregion Rhein-Main-Gebiet, die zu den wirtschaftlich leistungsstärksten Regionen des Landes gehört und ein BIP von mehr als 250 Milliarden € erwirtschaftet. [72] Frankfurt ist Zentrum der Metropolregion Rhein-Main-Gebiet, die zu den wirtschaftlich leistungsstärksten Regionen des Landes gehört und ein BIP von mehr als 250 Milliarden € erwirtschaftet.[73]

Laut einer 2001 erstellten Rangliste der Universität Liverpool kann Frankfurt als die produktivste Stadt Europas (nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf) gelten (vor Karlsruhe, Paris und München).
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Laut einer 2001 erstellten Rangliste der Universität Liverpool kann Frankfurt als die produktivste Stadt Europas (nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf) gelten (vor Karlsruhe, Paris und München).[74] Die Stadt ist heute eine der reichsten und leistungsfähigsten Metropolen Europas. Das macht sich auch an der hohen Anzahl internationaler Unternehmensvertretungen bemerkbar. In einer jährlichen Studie (European Cities Monitor, 2010) von Cushman & Wakefield hält Frankfurt seit über 20 Jahren den dritten Platz als bester Standort für internationale Konzerne in Europa (nach London und Paris).
Das macht sich auch an der hohen Anzahl internationaler Unternehmensvertretungen bemerkbar. In einer jährlichen Studie (European Cities Monitor, 2010) von Cushman & Wakefield hält Frankfurt seit über 20 Jahren den dritten Platz als bester Standort für internationale Konzerne in Europa (nach London und Paris). In einer jährlichen Studie (European Cities Monitor, 2010) von Cushman & Wakefield hält Frankfurt seit über 20 Jahren den dritten Platz als bester Standort für internationale Konzerne in Europa (nach London und Paris).[75] Für das Land Hessen hat Frankfurt eine zentrale Bedeutung, 40 Prozent der 4,24 Milliarden Euro Gewerbesteuereinnahmen in Hessen stammen aus Frankfurt.[76]

In einer Rangliste der wichtigsten Finanzzentren weltweit belegte Frankfurt den 10.
[76]

In einer Rangliste der wichtigsten Finanzzentren weltweit belegte Frankfurt den 10. Platz (Stand: 2018).[77]
Arbeiten in Frankfurt

Frankfurt ist mit 699.600 Erwerbstätigen (2017), darunter rund 622.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (2017) die Stadt mit der höchsten Arbeitsplatzdichte und den meisten Pendlern in Deutschland..
600 Erwerbstätigen (2017), darunter rund 622.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (2017) die Stadt mit der höchsten Arbeitsplatzdichte und den meisten Pendlern in Deutschland. Die Zahl der täglichen Einpendler lag 2017 bei 362.450, während die Zahl der Auspendler 95. 450, während die Zahl der Auspendler 95.074 betrug. Die Zahl der Erwerbstätigen wächst seit Jahren, seit 2010 um über 55.000.[78] Zwischen 2000 und 2005 sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 495.000 auf 463. [78] Zwischen 2000 und 2005 sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 495.000 auf 463.000, seitdem stieg sie kontinuierlich an.

Über 81.000 Menschen arbeiten bei rund 500 Unternehmen am Frankfurter Flughafen, der damit als größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands gilt.[79] Größter einzelner Wirtschaftsbereich ist Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, der rund 75.
000 Menschen arbeiten bei rund 500 Unternehmen am Frankfurter Flughafen, der damit als größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands gilt.[79] Größter einzelner Wirtschaftsbereich ist Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, der rund 75.600 Menschen beschäftigt. Das stärkste absolute Wachstum weisen die Sektoren Verkehr und Lagerei und Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen auf. Das stärkste absolute Wachstum weisen die Sektoren Verkehr und Lagerei und Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen auf.[78]

Das mittlere Bruttoentgelt von sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten in Frankfurt lag im Jahr 2017 bei 4.
[78]

Das mittlere Bruttoentgelt von sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten in Frankfurt lag im Jahr 2017 bei 4.182 Euro und damit um etwa 1.200 Euro höher als im Jahr 2000. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Branchen deutlich: Während im Gastgewerbe und bei einfachen Dienstleistungen das mittlere Bruttoentgelt bei 2.
Dabei unterscheiden sich die einzelnen Branchen deutlich: Während im Gastgewerbe und bei einfachen Dienstleistungen das mittlere Bruttoentgelt bei 2.340 Euro liegt, verdient ein Vollzeitbeschäftigter in der IT-Branche 5.350 und im Finanzgewerbe 6.080 Euro im Monat. Dem hohen Durchschnittseinkommen der Vollzeitbeschäftigten stehen 46. Dem hohen Durchschnittseinkommen der Vollzeitbeschäftigten stehen 46.367 ausschließlich geringfügig Beschäftigte und etwa 22.108 Arbeitslose gegenüber. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,6 %. 2005 betrug die Zahl der Arbeitslosen noch 35.637 (10,6 %)[78]

Die hohe Wirtschaftskraft der Stadt schlägt sich in den Kassen umliegender Städte und Gemeinden des Speckgürtels hauptsächlich im Vordertaunus nieder, die von überdurchschnittlichen Steuerzahlungen ihrer in Frankfurt verdienenden Pendler profitieren, weshalb sich hier zwei der fünf reichsten Landkreise Deutschlands, nämlich der Hochtaunuskreis mit Bad Homburg vor der Höhe als Kreisstadt und der Main-Taunus-Kreis mit Hofheim am Taunus als Kreisstadt befinden.
637 (10,6 %)[78]

Die hohe Wirtschaftskraft der Stadt schlägt sich in den Kassen umliegender Städte und Gemeinden des Speckgürtels hauptsächlich im Vordertaunus nieder, die von überdurchschnittlichen Steuerzahlungen ihrer in Frankfurt verdienenden Pendler profitieren, weshalb sich hier zwei der fünf reichsten Landkreise Deutschlands, nämlich der Hochtaunuskreis mit Bad Homburg vor der Höhe als Kreisstadt und der Main-Taunus-Kreis mit Hofheim am Taunus als Kreisstadt befinden.
637 (10,6 %)[78]

Die hohe Wirtschaftskraft der Stadt schlägt sich in den Kassen umliegender Städte und Gemeinden des Speckgürtels hauptsächlich im Vordertaunus nieder, die von überdurchschnittlichen Steuerzahlungen ihrer in Frankfurt verdienenden Pendler profitieren, weshalb sich hier zwei der fünf reichsten Landkreise Deutschlands, nämlich der Hochtaunuskreis mit Bad Homburg vor der Höhe als Kreisstadt und der Main-Taunus-Kreis mit Hofheim am Taunus als Kreisstadt befinden.
637 (10,6 %)[78]

Die hohe Wirtschaftskraft der Stadt schlägt sich in den Kassen umliegender Städte und Gemeinden des Speckgürtels hauptsächlich im Vordertaunus nieder, die von überdurchschnittlichen Steuerzahlungen ihrer in Frankfurt verdienenden Pendler profitieren, weshalb sich hier zwei der fünf reichsten Landkreise Deutschlands, nämlich der Hochtaunuskreis mit Bad Homburg vor der Höhe als Kreisstadt und der Main-Taunus-Kreis mit Hofheim am Taunus als Kreisstadt befinden.
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Bankenviertel in der Innenstadt
Ladeluke des Lufthansa Airbus A380-800 New York auf dem FRA Airport.png
Frachtabfertigung am Flughafen
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Bankenviertel in der Innenstadt
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Frachtabfertigung am Flughafen
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Handelsraum der Frankfurter Börse


Lebensqualität

Eine Bürgerbefragung der Stadt Frankfurt im Dezember 2010[80] ergab, dass 66 Prozent aller Frankfurter Bürger allgemein zufrieden oder sehr zufrieden mit der Stadt sind, lediglich sechs Prozent gaben an, sie seien mit der Stadt unzufrieden.
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Handelsraum der Frankfurter Börse


Lebensqualität

Eine Bürgerbefragung der Stadt Frankfurt im Dezember 2010[80] ergab, dass 66 Prozent aller Frankfurter Bürger allgemein zufrieden oder sehr zufrieden mit der Stadt sind, lediglich sechs Prozent gaben an, sie seien mit der Stadt unzufrieden. Seit 1993 ist damit der Anteil der Zufriedenen um 22 Prozent gestiegen, während der Anteil der Unzufriedenen um acht Prozent abnahm.
Seit 1993 ist damit der Anteil der Zufriedenen um 22 Prozent gestiegen, während der Anteil der Unzufriedenen um acht Prozent abnahm. 84 Prozent der Frankfurter leben gerne in ihrer Stadt, 13 Prozent würden lieber woanders wohnen. Die Zufriedenheit mit der öffentlichen Sicherheit in Frankfurt beträgt 37 Prozent (1993: lediglich neun Prozent), unzufrieden sind 22 Prozent (1993: 64 Prozent). Die Zufriedenheit mit der öffentlichen Sicherheit in Frankfurt beträgt 37 Prozent (1993: lediglich neun Prozent), unzufrieden sind 22 Prozent (1993: 64 Prozent).
Kriminalität

Unter allen deutschen Städten über 200.000 Einwohnern wurden in Frankfurt über viele Jahre die meisten Straftaten bezogen auf die Einwohnerzahl registriert.

Kriminalität

Unter allen deutschen Städten über 200.000 Einwohnern wurden in Frankfurt über viele Jahre die meisten Straftaten bezogen auf die Einwohnerzahl registriert. 2013 lag diese Häufigkeitszahl bei 16.292 Delikten auf 100.000 Einwohner.[81] Da die Stadt in der Kriminalstatistik regelmäßig einen Spitzenplatz belegte, wurde sie in den Medien mitunter als Hauptstadt des Verbrechens[82] und Gefährlichstes Pflaster Deutschlands bezeichnet.
[81] Da die Stadt in der Kriminalstatistik regelmäßig einen Spitzenplatz belegte, wurde sie in den Medien mitunter als Hauptstadt des Verbrechens[82] und Gefährlichstes Pflaster Deutschlands bezeichnet.[83] Nach der am 24. [83] Nach der am 24. April 2017 veröffentlichten Polizeilichen Krimalstatistik lag Frankfurt 2016 mit 15.671 Delikten je 100.000 Einwohnern erstmals auf Rang vier hinter Berlin, Leipzig und Hannover.[84]

Das Polizeipräsidium Frankfurt warnte davor, die Häufigkeitszahl aller Delikte für einen Vergleich mit anderen Großstädten heranzuziehen, da die Statistik nur die der Polizei bekanntgewordenen und von ihr bearbeiteten Straftaten umfasse.
[84]

Das Polizeipräsidium Frankfurt warnte davor, die Häufigkeitszahl aller Delikte für einen Vergleich mit anderen Großstädten heranzuziehen, da die Statistik nur die der Polizei bekanntgewordenen und von ihr bearbeiteten Straftaten umfasse.
[84]

Das Polizeipräsidium Frankfurt warnte davor, die Häufigkeitszahl aller Delikte für einen Vergleich mit anderen Großstädten heranzuziehen, da die Statistik nur die der Polizei bekanntgewordenen und von ihr bearbeiteten Straftaten umfasse.[85] Die Polizei verwies darauf, dass sich durch den bundesweit höchsten Pendlersaldo täglich rund 260.000 Menschen zusätzlich in der Stadt aufhalten. Hinzu kommen noch Besucher und Touristen, rund 1,5 bis 2,5 Millionen Messegäste sowie etwa 53 Millionen Fluggäste jährlich, die sich ebenfalls im Stadtgebiet aufhalten.
Hinzu kommen noch Besucher und Touristen, rund 1,5 bis 2,5 Millionen Messegäste sowie etwa 53 Millionen Fluggäste jährlich, die sich ebenfalls im Stadtgebiet aufhalten. Rund sechs Prozent aller Straftaten werden am Flughafen registriert, darunter Frachtdiebstähle, Passvergehen sowie Verstöße gegen die Einreisebestimmungen und das Luftverkehrsgesetz. Rund sechs Prozent aller Straftaten werden am Flughafen registriert, darunter Frachtdiebstähle, Passvergehen sowie Verstöße gegen die Einreisebestimmungen und das Luftverkehrsgesetz. Die hohe Zahl der in Frankfurt entdeckten Delikte sei eine Folge der hohen Kontrolldichte im Stadtgebiet. Die hohe Zahl der in Frankfurt entdeckten Delikte sei eine Folge der hohen Kontrolldichte im Stadtgebiet.

Auch die städtischen Behörden und Gremien bemühten sich in ihren eigenen Veröffentlichungen zur Kriminalstatistik um eine andere Interpretation.[86] Bei einer differenzierten Betrachtung nach Deliktgruppen lag Frankfurt demnach nur bei Rauschgiftdelikten und bei Aufenthaltsdelikten an der Spitze der Statistik, bei Betrug, einfachem Diebstahl und Beförderungserschleichung in der Spitzengruppe.
[86] Bei einer differenzierten Betrachtung nach Deliktgruppen lag Frankfurt demnach nur bei Rauschgiftdelikten und bei Aufenthaltsdelikten an der Spitze der Statistik, bei Betrug, einfachem Diebstahl und Beförderungserschleichung in der Spitzengruppe. [86] Bei einer differenzierten Betrachtung nach Deliktgruppen lag Frankfurt demnach nur bei Rauschgiftdelikten und bei Aufenthaltsdelikten an der Spitze der Statistik, bei Betrug, einfachem Diebstahl und Beförderungserschleichung in der Spitzengruppe. Kreditkarten- und Kontobetrug wird am Hauptsitz der Banken registriert, unabhängig vom tatsächlichen Tatort. Die hohe Zahl aufgedeckter Rauschgiftdelikte und Schwarzfahrten (rund 6,7 Prozent aller in Deutschland registrierten Fälle) war eine Folge der intensiven Kontrollen am Flughafen sowie an den Verkehrsknotenpunkten der Innenstadt.. Die hohe Zahl aufgedeckter Rauschgiftdelikte und Schwarzfahrten (rund 6,7 Prozent aller in Deutschland registrierten Fälle) war eine Folge der intensiven Kontrollen am Flughafen sowie an den Verkehrsknotenpunkten der Innenstadt. Bei den sicherheitsrelevanten Straftaten, also Gewaltdelikte wie Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raub und Körperverletzung, nahm Frankfurt einen mittleren Rang in der Statistik ein. Bei den sicherheitsrelevanten Straftaten, also Gewaltdelikte wie Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raub und Körperverletzung, nahm Frankfurt einen mittleren Rang in der Statistik ein.[87]

Eine Studie der Universität Greifswald vom April 2011 über Subjektives Sicherheitsempfinden der Bevölkerung von Frankfurt am Main ergab, dass sich 84 % der befragten Bürger tagsüber sicher oder sehr sicher vor Kriminalität fühlen; nachts sind es noch 71 %.
[87]

Eine Studie der Universität Greifswald vom April 2011 über Subjektives Sicherheitsempfinden der Bevölkerung von Frankfurt am Main ergab, dass sich 84 % der befragten Bürger tagsüber sicher oder sehr sicher vor Kriminalität fühlen; nachts sind es noch 71 %.
[87]

Eine Studie der Universität Greifswald vom April 2011 über Subjektives Sicherheitsempfinden der Bevölkerung von Frankfurt am Main ergab, dass sich 84 % der befragten Bürger tagsüber sicher oder sehr sicher vor Kriminalität fühlen; nachts sind es noch 71 %.[88]
Ansässige Unternehmen

In kaum einer anderen deutschen Stadt gibt es so viele international führende Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, darunter Chemiekonzerne, Werbeagenturen, Softwareunternehmen und Callcenter..
[88]
Ansässige Unternehmen

In kaum einer anderen deutschen Stadt gibt es so viele international führende Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, darunter Chemiekonzerne, Werbeagenturen, Softwareunternehmen und Callcenter. Die Zentrale des Vorstandsressorts Personenverkehr mit der DB Regio AG sowie der DB Fernverkehr AG, die Konzernentwicklung und weitere bedeutende Abteilungen der Deutschen Bahn und die Tochtergesellschaft DB Netz AG befinden sich in der DB-Zentrale im Gallus.
Die Zentrale des Vorstandsressorts Personenverkehr mit der DB Regio AG sowie der DB Fernverkehr AG, die Konzernentwicklung und weitere bedeutende Abteilungen der Deutschen Bahn und die Tochtergesellschaft DB Netz AG befinden sich in der DB-Zentrale im Gallus. Das Pelzhandelszentrum rund um die Niddastraße war nach dem Zweiten Weltkrieg für einige Jahrzehnte der Haupthandelsplatz für Felle und Pelzkonfektion in Deutschland und gehörte zu den drei weltweit wichtigsten Märkten der Branche.. Das Pelzhandelszentrum rund um die Niddastraße war nach dem Zweiten Weltkrieg für einige Jahrzehnte der Haupthandelsplatz für Felle und Pelzkonfektion in Deutschland und gehörte zu den drei weltweit wichtigsten Märkten der Branche. Mit einem Umsatz von 536 Millionen trugen die 356 hier ansässigen deutschen Betriebe des Rauchwarenhandels und der Pelzkonfektion knapp 10 Prozent zum Sozialprodukt der Stadt bei. Mit einem Umsatz von 536 Millionen trugen die 356 hier ansässigen deutschen Betriebe des Rauchwarenhandels und der Pelzkonfektion knapp 10 Prozent zum Sozialprodukt der Stadt bei. 65 Prozent aller weltweit frei gehandelten Fellwaren nahmen zu der Zeit in irgendeiner Form den Weg über Frankfurt am Main. 65 Prozent aller weltweit frei gehandelten Fellwaren nahmen zu der Zeit in irgendeiner Form den Weg über Frankfurt am Main. Frankfurt galt durch die Hoechst AG jahrelang als „Apotheke der Welt”. Der Industriepark Höchst ist einer der drei größten Standorte der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Europa.. Der Industriepark Höchst ist einer der drei größten Standorte der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Europa. Auch finden sich in Frankfurt die Deutschlandzentralen von großen Lebensmittelkonzernen wie Nestlé und Ferrero sowie der Sitz der größten Brauereigruppe Deutschlands, der Radeberger Gruppe. Auch finden sich in Frankfurt die Deutschlandzentralen von großen Lebensmittelkonzernen wie Nestlé und Ferrero sowie der Sitz der größten Brauereigruppe Deutschlands, der Radeberger Gruppe. Mit KPMG hat eine der vier größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften ihren Europa-Sitz in Frankfurt. PricewaterhouseCoopers hat seine Deutschlandzentrale in Frankfurt, Deloitte Touche Tohmatsu eine Filiale und Ernst & Young eine Niederlassung jenseits der Stadtgrenze in Eschborn.. PricewaterhouseCoopers hat seine Deutschlandzentrale in Frankfurt, Deloitte Touche Tohmatsu eine Filiale und Ernst & Young eine Niederlassung jenseits der Stadtgrenze in Eschborn. Auch einige der größten Unternehmensberatungen und internationale Anwaltskanzleien sind in Frankfurt vertreten. Auch einige der größten Unternehmensberatungen und internationale Anwaltskanzleien sind in Frankfurt vertreten.
Finanzsektor
→ Hauptartikel: Finanzplatz Frankfurt am Main
Frankfurter Wertpapierbörse

Frankfurt am Main ist Sitz der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank.

Finanzsektor
→ Hauptartikel: Finanzplatz Frankfurt am Main
Frankfurter Wertpapierbörse

Frankfurt am Main ist Sitz der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank. Die Stadt ist ein bedeutender Finanzstandort und Börsenplatz und zählt nach verschiedenen Ranglisten zu den wichtigsten Finanzzentren weltweit. Beispielsweise klassifizierte das GaWC (Globalization and World Cities Research Network) Frankfurt als einzige deutsche Stadt aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung als „Alpha-Weltstadt”.
Beispielsweise klassifizierte das GaWC (Globalization and World Cities Research Network) Frankfurt als einzige deutsche Stadt aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung als „Alpha-Weltstadt”. Damit gehört Frankfurt zusammen mit 16 anderen Städten zur dritten Kategorie der Weltstädte. Damit gehört Frankfurt zusammen mit 16 anderen Städten zur dritten Kategorie der Weltstädte.[5]

In Frankfurt sind mit den Instituten Deutsche Bank, Commerzbank, KfW und DZ Bank die vier größten deutschen Banken angesiedelt (Stand: 2015).
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In Frankfurt sind mit den Instituten Deutsche Bank, Commerzbank, KfW und DZ Bank die vier größten deutschen Banken angesiedelt (Stand: 2015).[89] Deutsche Bank und Commerzbank sind als Universalbanken tätig und unterhalten Niederlassungen weltweit. Hauptaufgabe der Kfw ist die Förderung des Mittelstands und von Existenzgründern, die DZ Bank ist ein Zentralinstitut des genossenschaftlichen Finanzsektors.
Hauptaufgabe der Kfw ist die Förderung des Mittelstands und von Existenzgründern, die DZ Bank ist ein Zentralinstitut des genossenschaftlichen Finanzsektors. Als Tochtergesellschaften der DZ Bank sind auch Union Investment, DVB Bank und Reisebank in Frankfurt beheimatet, zudem hat die Frankfurter Volksbank als zweitgrößte Volksbank Deutschlands hier ihren Sitz. Als Tochtergesellschaften der DZ Bank sind auch Union Investment, DVB Bank und Reisebank in Frankfurt beheimatet, zudem hat die Frankfurter Volksbank als zweitgrößte Volksbank Deutschlands hier ihren Sitz.

Unter den öffentlichen-rechtlichen Kreditinstituten haben auch die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), die DekaBank, die Landwirtschaftliche Rentenbank und die Frankfurter Sparkasse ihren Sitz in Frankfurt..


Unter den öffentlichen-rechtlichen Kreditinstituten haben auch die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), die DekaBank, die Landwirtschaftliche Rentenbank und die Frankfurter Sparkasse ihren Sitz in Frankfurt.

Auch die größte deutsche Direktbank, die ING-DiBa, ist in Frankfurt beheimatet. Zudem haben einige bedeutende Privatbanken ihren Hauptsitz oder ihre Deutschlandzentrale in Frankfurt wie die SEB AG, das Bankhaus Metzler, Hauck & Aufhäuser, Delbrück Bethmann Maffei, die BHF-Bank und die Corealcredit Bank.
Zudem haben einige bedeutende Privatbanken ihren Hauptsitz oder ihre Deutschlandzentrale in Frankfurt wie die SEB AG, das Bankhaus Metzler, Hauck & Aufhäuser, Delbrück Bethmann Maffei, die BHF-Bank und die Corealcredit Bank. Aus dem Kreis der Nachhaltigkeitsbanken ist die Triodos Bank mit ihrer deutschen Niederlassung und die GLS Gemeinschaftsbank mit einer Filiale in Frankfurt vertreten. Zudem haben einige bedeutende Privatbanken ihren Hauptsitz oder ihre Deutschlandzentrale in Frankfurt wie die SEB AG, das Bankhaus Metzler, Hauck & Aufhäuser, Delbrück Bethmann Maffei, die BHF-Bank und die Corealcredit Bank. Aus dem Kreis der Nachhaltigkeitsbanken ist die Triodos Bank mit ihrer deutschen Niederlassung und die GLS Gemeinschaftsbank mit einer Filiale in Frankfurt vertreten.

Ende 2010 hatten zudem 154 Auslandsbanken ihren deutschen Hauptsitz in Frankfurt, weitere 40 waren mit einem Büro vertreten.


Ende 2010 hatten zudem 154 Auslandsbanken ihren deutschen Hauptsitz in Frankfurt, weitere 40 waren mit einem Büro vertreten.[90]

Mit den von der Deutschen Börse AG betriebenen Handelsplattformen Frankfurter Wertpapierbörse und XETRA ist Frankfurt der zweitgrößte Aktienmarkt Europas und wickelt den Löwenanteil des deutschen Wertpapierhandels ab.
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Mit den von der Deutschen Börse AG betriebenen Handelsplattformen Frankfurter Wertpapierbörse und XETRA ist Frankfurt der zweitgrößte Aktienmarkt Europas und wickelt den Löwenanteil des deutschen Wertpapierhandels ab. Darüber hinaus befinden sich die Deutschlandzentralen der drei großen Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch Ratings in Frankfurt..
Darüber hinaus befinden sich die Deutschlandzentralen der drei großen Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch Ratings in Frankfurt.

Zum Finanzplatz Frankfurt gehören auch die hier ansässigen Aufsichtsorgane. Von 1950 bis 2000 hatte der Bundesrechnungshof seinen Sitz in Frankfurt..
Von 1950 bis 2000 hatte der Bundesrechnungshof seinen Sitz in Frankfurt. Heute residieren hier die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung sowie zwei Einrichtungen des Europäischen Finanzaufsichtssystems, die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) sowie der Europäische Ausschuss für Systemrisiken, der Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von systemischen Risiken innerhalb des Finanzmarktes der EU vornimmt. Heute residieren hier die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung sowie zwei Einrichtungen des Europäischen Finanzaufsichtssystems, die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) sowie der Europäische Ausschuss für Systemrisiken, der Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von systemischen Risiken innerhalb des Finanzmarktes der EU vornimmt. Heute residieren hier die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung sowie zwei Einrichtungen des Europäischen Finanzaufsichtssystems, die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) sowie der Europäische Ausschuss für Systemrisiken, der Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von systemischen Risiken innerhalb des Finanzmarktes der EU vornimmt. Seit Ende 2014 besteht zudem ein Einheitlicher Bankenaufsichtsmechanismus für die 150 größten Banken der Eurozone.
EZB-Gebäude in Frankfurt (Main).

EZB-Gebäude in Frankfurt (Main).jpg
Neubau der Europäischen Zentralbank
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Zentrale der Deutschen Bank
Frankfurt Commerzbank-Turm.20130904.jpg
Zentrale der Commerzbank
Frankfurt Westend Tower.
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Zentrale der Commerzbank
Frankfurt Westend Tower.Süd.20130616.jpg
Zentrale der DZ Bank
Bau- und Immobilienwirtschaft

Laut der Bau- und Immobilienwirtschaft-Studie der IHK Frankfurt am Main gab es 2012 in ihrem Bezirk 14.
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Zentrale der DZ Bank
Bau- und Immobilienwirtschaft

Laut der Bau- und Immobilienwirtschaft-Studie der IHK Frankfurt am Main gab es 2012 in ihrem Bezirk 14.589 Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft. Allein in Frankfurt gab es 31.265 Beschäftigte in der Branche. 1999 hatte die Branche noch über 36.000 Menschen beschäftigt. Zu den größten Unternehmen zählen DTZ Zadelhoff, Jones LangLaSalle, BNP Paribas Real Estate, Bilfinger Berger, Hochtief, Porr Deutschland, Techem, Nassauische Heimstätte, ABG Frankfurt Holding, Wayss & Freytag, Wisag, Ed..
Zu den größten Unternehmen zählen DTZ Zadelhoff, Jones LangLaSalle, BNP Paribas Real Estate, Bilfinger Berger, Hochtief, Porr Deutschland, Techem, Nassauische Heimstätte, ABG Frankfurt Holding, Wayss & Freytag, Wisag, Ed.. Zu den größten Unternehmen zählen DTZ Zadelhoff, Jones LangLaSalle, BNP Paribas Real Estate, Bilfinger Berger, Hochtief, Porr Deutschland, Techem, Nassauische Heimstätte, ABG Frankfurt Holding, Wayss & Freytag, Wisag, Ed. Züblin und [!!! Albert Speer ] & Partner. Der Umsatz in der Bau- und Immobilienwirtschaft betrug 2011 über 8 Milliarden Euro. Seit 2002 ist er um 7,8 Prozent gestiegen.[91]
Einzelhandel

Die 600 Meter lange Zeil in der Innenstadt ist die bekannteste und umsatzstärkste Einkaufsstraße in Frankfurt..
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Einzelhandel

Die 600 Meter lange Zeil in der Innenstadt ist die bekannteste und umsatzstärkste Einkaufsstraße in Frankfurt. Mit bis zu 13.120 Passanten pro Stunde war sie 2012 erstmals die meistfrequentierte unter 170 deutschen Einkaufsstraßen.
120 Passanten pro Stunde war sie 2012 erstmals die meistfrequentierte unter 170 deutschen Einkaufsstraßen.[92] Den zweiten Platz nahm die Zeil 2009 im bundesweiten Mietpreisvergleich für Einzelhandelsflächen ein. Ein Ladenbesitzer zahlte hier bis zu 265 Euro pro Quadratmeter. Im Februar 2009 eröffnete das neue Einkaufszentrum MyZeil im Palaisquartier. Ein Ladenbesitzer zahlte hier bis zu 265 Euro pro Quadratmeter. Im Februar 2009 eröffnete das neue Einkaufszentrum MyZeil im Palaisquartier.

Während die auf der Zeil ansässigen Geschäfte in der günstigen bis mittleren Preiskategorie liegen, ist die nahe gelegene Goethestraße für ihre Luxusmarken bekannt.


Während die auf der Zeil ansässigen Geschäfte in der günstigen bis mittleren Preiskategorie liegen, ist die nahe gelegene Goethestraße für ihre Luxusmarken bekannt. Im Vergleich mit anderen sogenannten Luxusmeilen wie der Düsseldorfer Königsallee lag sie 2012 mit 1.520 Passanten pro Stunde mit weitem Abstand auf Rang 5.[92] Weitere wichtige Einzelhandelsstandorte in Frankfurt sind das Nordwestzentrum in der Nordweststadt, eines der größten Einkaufszentren Deutschlands, das Hessen-Center im Stadtteil Bergen-Enkheim und das unmittelbar an der Stadtgrenze gelegene Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach.
[92] Weitere wichtige Einzelhandelsstandorte in Frankfurt sind das Nordwestzentrum in der Nordweststadt, eines der größten Einkaufszentren Deutschlands, das Hessen-Center im Stadtteil Bergen-Enkheim und das unmittelbar an der Stadtgrenze gelegene Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach. [92] Weitere wichtige Einzelhandelsstandorte in Frankfurt sind das Nordwestzentrum in der Nordweststadt, eines der größten Einkaufszentren Deutschlands, das Hessen-Center im Stadtteil Bergen-Enkheim und das unmittelbar an der Stadtgrenze gelegene Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach.

Darüber hinaus gibt es diverse Einkaufsstraßen in den Stadtteilen, wie die Berger Straße im Nordend und in Bornheim, die Schweizer Straße in Sachsenhausen, die Leipziger Straße in Bockenheim, die Königsteiner Straße in Höchst oder der Oeder Weg, der sich von der Innenstadt in das Nordend erstreckt.


Darüber hinaus gibt es diverse Einkaufsstraßen in den Stadtteilen, wie die Berger Straße im Nordend und in Bornheim, die Schweizer Straße in Sachsenhausen, die Leipziger Straße in Bockenheim, die Königsteiner Straße in Höchst oder der Oeder Weg, der sich von der Innenstadt in das Nordend erstreckt.

Einen weiteren Einzelhandelsstandort repräsentiert das im August 2013 eröffnete Skyline Plaza.


Einen weiteren Einzelhandelsstandort repräsentiert das im August 2013 eröffnete Skyline Plaza. Als Einkaufs- und Kongresszentrum, welches auf dem Gelände des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs im Europaviertel errichtet wurde, bietet das Skyline Plaza Platz für 180 Geschäfte..
Als Einkaufs- und Kongresszentrum, welches auf dem Gelände des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs im Europaviertel errichtet wurde, bietet das Skyline Plaza Platz für 180 Geschäfte.
Frankfurt Am Main-Zeil-Ansicht vom Maintower am fruehen Abend-20110328.jpg
Zeil
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Einkaufszentrum MyZeil
Goethestrasse Rothofstrasse Ffm.
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Einkaufszentrum MyZeil
Goethestrasse Rothofstrasse Ffm.jpg
Goethestraße


Automobilhersteller

Frankfurt ist Sitz zahlreicher Deutschland- und Europazentralen ausländischer Automobilkonzerne wie Fiat Chrysler Automobiles (mit Fiat, Alfa Romeo und Jeep), Honda und Kia..
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Goethestraße


Automobilhersteller

Frankfurt ist Sitz zahlreicher Deutschland- und Europazentralen ausländischer Automobilkonzerne wie Fiat Chrysler Automobiles (mit Fiat, Alfa Romeo und Jeep), Honda und Kia. Vor den Toren der Stadt residiert neben Opel in Rüsselsheim am Main noch Jaguar in Schwalbach am Taunus. Im rund 30 Kilometer entfernten Weiterstadt haben Škoda und Seat ihren deutschen Hauptsitz.
Im rund 30 Kilometer entfernten Weiterstadt haben Škoda und Seat ihren deutschen Hauptsitz. Der japanische Hersteller Mazda betreibt in Oberursel (Taunus) ein Designzentrum. In Offenbach am Main ist die europäischen Vertriebszentrale von Hyundai.

Darüber hinaus ist auch die Zulieferindustrie stark vertreten.


Darüber hinaus ist auch die Zulieferindustrie stark vertreten. Aus den ehemaligen Frankfurter Firmen TEVES und VDO unterhält die Continental AG Produktions-, Verwaltungs- und Entwicklungsstandorte in Frankfurt, Eschborn, Schwalbach am Taunus, Karben, Babenhausen (Hessen) und Friedberg (Hessen).
Aus den ehemaligen Frankfurter Firmen TEVES und VDO unterhält die Continental AG Produktions-, Verwaltungs- und Entwicklungsstandorte in Frankfurt, Eschborn, Schwalbach am Taunus, Karben, Babenhausen (Hessen) und Friedberg (Hessen). Die Automobilhersteller und -zulieferer der Region haben sich im Automotive Cluster Rhein Main Neckar zusammengeschlossen. Die Automobilhersteller und -zulieferer der Region haben sich im Automotive Cluster Rhein Main Neckar zusammengeschlossen.
IT- und Telekommunikationsunternehmen
Sitz von Colt und Nintendo im Lyoner Quartier

Frankfurt ist der Sitz zahlreicher Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche. Dazu zählen große konzerngebundene Unternehmen wie T-Systems, Finanz Informatik, DB Systel, Fujitsu und Lufthansa Systems.
Dazu zählen große konzerngebundene Unternehmen wie T-Systems, Finanz Informatik, DB Systel, Fujitsu und Lufthansa Systems. Die Telekommunikationsdienstleister Colt und Level 3 sowie der Telekommunikationsausrüster Avaya haben hier ihre Deutschlandzentralen. Die Telekommunikationsdienstleister Colt und Level 3 sowie der Telekommunikationsausrüster Avaya haben hier ihre Deutschlandzentralen. Die zentrale Registrierung für Deutschland-bezogene Domainnamen erfolgt bei der in Frankfurt ansässigen DENIC. Das Internationale Netzmanagement-Center (INMC) am Europaturm koordiniert und sichert den Betrieb des globalen Sprach- und Datennetzwerkes der Deutschen Telekom. Das Internationale Netzmanagement-Center (INMC) am Europaturm koordiniert und sichert den Betrieb des globalen Sprach- und Datennetzwerkes der Deutschen Telekom. Die Firmen Deck13, Keen Games und Crytek sind renommierte Entwickler von Computerspielen, ebenso hat Konami Europe hier ihren Sitz. Die Firmen Deck13, Keen Games und Crytek sind renommierte Entwickler von Computerspielen, ebenso hat Konami Europe hier ihren Sitz. Nintendo of Europe, die europäische Zentrale des weltweit größten Videospielentwicklers Nintendo ist ebenfalls mit einem Großteil der Abteilungen in Frankfurt angesiedelt, im April 2015 wurde der Hauptsitz aus dem nicht weit entfernten unterfränkischen Großostheim hierher verlegt. Nintendo of Europe, die europäische Zentrale des weltweit größten Videospielentwicklers Nintendo ist ebenfalls mit einem Großteil der Abteilungen in Frankfurt angesiedelt, im April 2015 wurde der Hauptsitz aus dem nicht weit entfernten unterfränkischen Großostheim hierher verlegt. Die auf die Ausbildung von Spieleentwicklern spezialisierte Games Academy hat seit 2007 eine Niederlassung in Frankfurt.. Die auf die Ausbildung von Spieleentwicklern spezialisierte Games Academy hat seit 2007 eine Niederlassung in Frankfurt.

Eine besonders hohe Konzentration von IT-Unternehmen findet sich in ehemaligen Industriegebieten entlang der Hanauer Landstraße, der Mainzer Landstraße und der Gutleutstraße.


Eine besonders hohe Konzentration von IT-Unternehmen findet sich in ehemaligen Industriegebieten entlang der Hanauer Landstraße, der Mainzer Landstraße und der Gutleutstraße. Im Großraum Frankfurt finden sich IT-Unternehmen vor allem in Bad Homburg vor der Höhe, Eschborn, Kronberg im Taunus, Langen (Hessen), Neu-Isenburg und Schwalbach am Taunus. Frankfurt ist Teil des IT-Clusters Rhein-Main-Neckar.
Im Großraum Frankfurt finden sich IT-Unternehmen vor allem in Bad Homburg vor der Höhe, Eschborn, Kronberg im Taunus, Langen (Hessen), Neu-Isenburg und Schwalbach am Taunus. Frankfurt ist Teil des IT-Clusters Rhein-Main-Neckar.

In Frankfurt befindet sich der sogenannte DE-CIX, der nach Datenverkehr größte Internetknotenpunkt der Welt. Deswegen befinden sich in der Stadt auch eine große Anzahl an Rechenzentren.
Deswegen befinden sich in der Stadt auch eine große Anzahl an Rechenzentren.
Verbände

Auch Verbände wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI), der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), der Verband der Photoindustrie, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) mit der angeschlossenen elektrotechnischen Normenkommission (DKE im DIN und VDE), der Verband der Köche Deutschlands, der Designverband Rat für Formgebung, der Bundesverband des Deutschen Versandhandels und das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) siedelten sich in Frankfurt an.

Verbände

Auch Verbände wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI), der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), der Verband der Photoindustrie, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) mit der angeschlossenen elektrotechnischen Normenkommission (DKE im DIN und VDE), der Verband der Köche Deutschlands, der Designverband Rat für Formgebung, der Bundesverband des Deutschen Versandhandels und das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) siedelten sich in Frankfurt an.

Verbände

Auch Verbände wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI), der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), der Verband der Photoindustrie, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) mit der angeschlossenen elektrotechnischen Normenkommission (DKE im DIN und VDE), der Verband der Köche Deutschlands, der Designverband Rat für Formgebung, der Bundesverband des Deutschen Versandhandels und das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) siedelten sich in Frankfurt an.

Verbände

Auch Verbände wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI), der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), der Verband der Photoindustrie, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) mit der angeschlossenen elektrotechnischen Normenkommission (DKE im DIN und VDE), der Verband der Köche Deutschlands, der Designverband Rat für Formgebung, der Bundesverband des Deutschen Versandhandels und das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) siedelten sich in Frankfurt an. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hatte von 1946 bis 2010 seinen Sitz in Frankfurt und richtete hier bis 2019 alle zwei Jahre die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) aus.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hatte von 1946 bis 2010 seinen Sitz in Frankfurt und richtete hier bis 2019 alle zwei Jahre die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) aus. Zudem hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der die Frankfurter Buchmesse organisiert, seinen Sitz in Frankfurt. Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e. Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e. V. eine gemeinnützige wissenschaftlich-technische Gesellschaft, verleiht zahlreiche wissenschaftliche Preise und organisiert alle drei Jahre zusammen mit der Messe Frankfurt die Achema, die weltgrößte Messe für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie. eine gemeinnützige wissenschaftlich-technische Gesellschaft, verleiht zahlreiche wissenschaftliche Preise und organisiert alle drei Jahre zusammen mit der Messe Frankfurt die Achema, die weltgrößte Messe für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie.
Gewerkschaften

In Frankfurt befinden sich die Hauptsitze der dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angehörigen Gewerkschaften IG Metall, IG Bauen-Agrar-Umwelt und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Gewerkschaften

In Frankfurt befinden sich die Hauptsitze der dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angehörigen Gewerkschaften IG Metall, IG Bauen-Agrar-Umwelt und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Außerdem gibt es den Hauptsitz der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer in Frankfurt.
Messe
→ Hauptartikel: Messe Frankfurt

Handelsmessen finden in Frankfurt am Main seit dem Mittelalter statt.

Messe
→ Hauptartikel: Messe Frankfurt

Handelsmessen finden in Frankfurt am Main seit dem Mittelalter statt. 1240 gewährte Kaiser Friedrich II. der Stadt das Messeprivileg, unter dessen Schutz sich die alljährlich stattfindende Herbstmesse zur Drehscheibe für den europäischen Fernhandel entwickelte.
der Stadt das Messeprivileg, unter dessen Schutz sich die alljährlich stattfindende Herbstmesse zur Drehscheibe für den europäischen Fernhandel entwickelte. 1330 kam die Frühjahrsmesse hinzu. Mit Leipzig, dem zweiten großen Messestandort im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, war Frankfurt durch eine Fernstraße, die Via Regia, verbunden. Mit Leipzig, dem zweiten großen Messestandort im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, war Frankfurt durch eine Fernstraße, die Via Regia, verbunden. Nach einer Zeit des Niedergangs seit dem 18. Jahrhundert konnte die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder an die alte Messetradition anknüpfen. Jahrhundert konnte die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder an die alte Messetradition anknüpfen.

In der Messe Frankfurt finden unter anderem die Frankfurter Buchmesse, die Achema und die Ambiente statt. Die traditionsreichste Messe, seit einigen Jahren Tendence genannt, hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung verloren.
Die traditionsreichste Messe, seit einigen Jahren Tendence genannt, hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung verloren. Von 1951 bis 2019 fand hier die Internationale Automobilausstellung statt.[93]
01-01-2014 - Messeturm - trade fair tower - Frankfurt- Germany - 04.jpg
Messeturm
Mercedes-Benz IAA 2007.
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Messeturm
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Internationale Automobil-Ausstellung (IAA)
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Frankfurter Buchmesse
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Festhalle auf dem Messegelände
Jüngere wirtschaftliche Entwicklung
Industriepark Höchst
Ehemalige Hauptverwaltung Deutsche Bahn

Eine Studiengruppe von Ökonomen untersucht jährlich im Auftrag von Mastercard die wichtigsten Geschäftszentren der Welt.
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Festhalle auf dem Messegelände
Jüngere wirtschaftliche Entwicklung
Industriepark Höchst
Ehemalige Hauptverwaltung Deutsche Bahn

Eine Studiengruppe von Ökonomen untersucht jährlich im Auftrag von Mastercard die wichtigsten Geschäftszentren der Welt.
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Festhalle auf dem Messegelände
Jüngere wirtschaftliche Entwicklung
Industriepark Höchst
Ehemalige Hauptverwaltung Deutsche Bahn

Eine Studiengruppe von Ökonomen untersucht jährlich im Auftrag von Mastercard die wichtigsten Geschäftszentren der Welt. Frankfurt am Main kam dabei 2007 auf den siebten Platz, weit vor allen anderen deutschen Standorten, da diese mehr national als global ausgerichtet sind.[94] Die Bedeutung der Globalisierung für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zeigt sich auch in einem umfassenden Strukturwandel, dem die Frankfurter Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten ausgesetzt war.
[94] Die Bedeutung der Globalisierung für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zeigt sich auch in einem umfassenden Strukturwandel, dem die Frankfurter Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten ausgesetzt war.

Ab 1988 waren fünf, zwischen 1990 und 1996 sogar sechs von 30 DAX-Unternehmen in Frankfurt ansässig, darunter drei Banken (Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, Dresdner Bank AG) und drei Industriekonzerne (Degussa AG, Hoechst AG und Metallgesellschaft).


Ab 1988 waren fünf, zwischen 1990 und 1996 sogar sechs von 30 DAX-Unternehmen in Frankfurt ansässig, darunter drei Banken (Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, Dresdner Bank AG) und drei Industriekonzerne (Degussa AG, Hoechst AG und Metallgesellschaft).


Ab 1988 waren fünf, zwischen 1990 und 1996 sogar sechs von 30 DAX-Unternehmen in Frankfurt ansässig, darunter drei Banken (Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, Dresdner Bank AG) und drei Industriekonzerne (Degussa AG, Hoechst AG und Metallgesellschaft). Mitte 2007 gab es in Frankfurt nur noch drei DAX-Konzerne, zwei Banken (Commerzbank und Deutsche Bank) und ein Dienstleistungsunternehmen (Deutsche Börse). Der Strukturwandel hatte in den 1980er Jahren zunächst die in Frankfurt traditionell sehr starke Metall- und Elektrobranche erfasst.
Mitte 2007 gab es in Frankfurt nur noch drei DAX-Konzerne, zwei Banken (Commerzbank und Deutsche Bank) und ein Dienstleistungsunternehmen (Deutsche Börse). Der Strukturwandel hatte in den 1980er Jahren zunächst die in Frankfurt traditionell sehr starke Metall- und Elektrobranche erfasst. Unternehmen wie Hartmann & Braun, Vereinigte Deutsche Metallwerke, Demag, Naxos-Union, Adlerwerke, Tenovis oder VDO legten ihre Frankfurter Werke still oder verlagerten ihren Sitz, zumeist nach Fusionen oder Übernahmen. Unternehmen wie Hartmann & Braun, Vereinigte Deutsche Metallwerke, Demag, Naxos-Union, Adlerwerke, Tenovis oder VDO legten ihre Frankfurter Werke still oder verlagerten ihren Sitz, zumeist nach Fusionen oder Übernahmen. Der ehemals zweitgrößte deutsche Elektronikkonzern AEG wurde 1982 nach einem Vergleich von Daimler-Benz übernommen und 1996 nach jahrelangem wirtschaftlichem Niedergang liquidiert. Der ehemals zweitgrößte deutsche Elektronikkonzern AEG wurde 1982 nach einem Vergleich von Daimler-Benz übernommen und 1996 nach jahrelangem wirtschaftlichem Niedergang liquidiert. Die Degussa verlegte ihren Sitz 2001 nach Düsseldorf und gehört heute zum Essener Evonik-Konzern. Die Degussa verlegte ihren Sitz 2001 nach Düsseldorf und gehört heute zum Essener Evonik-Konzern. Die Metallgesellschaft firmierte 2005 als GEA Group um und wanderte nach Bochum ab.

Obwohl Frankfurt einer der größten Standorte der Chemie- und Pharmaindustrie in Europa ist, hat keiner der großen Konzerne mehr seinen Sitz in Frankfurt..


Obwohl Frankfurt einer der größten Standorte der Chemie- und Pharmaindustrie in Europa ist, hat keiner der großen Konzerne mehr seinen Sitz in Frankfurt. Die Hoechst AG war in den 1970er und 1980er Jahren zeitweise das nach Umsatz größte Chemie- und Pharmaunternehmen der Welt. 1997 spaltete sie sich in mehrere Unternehmen auf, die heute zu internationalen Konzernen wie Bayer, Celanese, Clariant und Sanofi gehören.
1997 spaltete sie sich in mehrere Unternehmen auf, die heute zu internationalen Konzernen wie Bayer, Celanese, Clariant und Sanofi gehören. Im Industriepark Höchst, einem der drei größten Chemiestandorte Europas mit etwa 22. Im Industriepark Höchst, einem der drei größten Chemiestandorte Europas mit etwa 22.000 Beschäftigten, werden jährlich über 350 Millionen Euro investiert.[95] Am 26. September 2011 wurde die neue Produktionsanlage der Ticona in Höchst eröffnet. Ihre Verlegung war notwendig geworden, weil das frühere Werk dem Ausbau des Frankfurter Flughafens im Weg stand. Ihre Verlegung war notwendig geworden, weil das frühere Werk dem Ausbau des Frankfurter Flughafens im Weg stand. Das ehemalige Ticona-Werksgelände in Kelsterbach hatte Fraport für einen Betrag von 650 Millionen Euro erworben.

Die Cassella AG in Fechenheim, einst einer der größten Hersteller von Farbstoffen und Tochter von Hoechst, fiel 1997 bei der Aufteilung von Hoechst an Clariant..
Das ehemalige Ticona-Werksgelände in Kelsterbach hatte Fraport für einen Betrag von 650 Millionen Euro erworben.

Die Cassella AG in Fechenheim, einst einer der größten Hersteller von Farbstoffen und Tochter von Hoechst, fiel 1997 bei der Aufteilung von Hoechst an Clariant. Das ehemalige Cassella-Werk an der Mainkur besteht weiterhin als Sitz der Allessa GmbH.
Das ehemalige Cassella-Werk an der Mainkur besteht weiterhin als Sitz der Allessa GmbH. Der Name des Unternehmens enthält ein Ananym von Cassella. Ein weiterer großer Mittelständler der Pharmabranche in Frankfurt ist Merz Pharma.

Die Deutsche Bahn zog infolge der Wiedervereinigung im Jahr 2000 aus politischen Gründen mit ihrer Konzernzentrale nach Berlin..


Die Deutsche Bahn zog infolge der Wiedervereinigung im Jahr 2000 aus politischen Gründen mit ihrer Konzernzentrale nach Berlin. Der Bereich Konzernentwicklung und andere zentrale Abteilungen sowie die Tochtergesellschaften DB Netz und DB Systel bleiben weiterhin in Frankfurt ansässig.
Der Bereich Konzernentwicklung und andere zentrale Abteilungen sowie die Tochtergesellschaften DB Netz und DB Systel bleiben weiterhin in Frankfurt ansässig.

Die hohe Gewerbesteuer, die hohen Büromieten und die hohen Grundstückspreise Frankfurts brachten bis in die 1990er Jahre Unternehmen dazu, in den Speckgürtel vor die Tore der Stadt auszuweichen.


Die hohe Gewerbesteuer, die hohen Büromieten und die hohen Grundstückspreise Frankfurts brachten bis in die 1990er Jahre Unternehmen dazu, in den Speckgürtel vor die Tore der Stadt auszuweichen. So errichtete die Deutsche Bank ihr neues Rechenzentrum in den 1990er Jahren in Eschborn, die BHF-Bank ihr Rechenzentrum 1997 in Offenbach.
So errichtete die Deutsche Bank ihr neues Rechenzentrum in den 1990er Jahren in Eschborn, die BHF-Bank ihr Rechenzentrum 1997 in Offenbach. Mittlerweile ist jedoch zu beobachten, dass Unternehmen den Imagevorteil höhergewichten als die geringeren Gewerbesteuersätze, Mattel verlegte seine Deutschlandzentrale wieder in die Stadt.. Mittlerweile ist jedoch zu beobachten, dass Unternehmen den Imagevorteil höhergewichten als die geringeren Gewerbesteuersätze, Mattel verlegte seine Deutschlandzentrale wieder in die Stadt.

Nach der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Frankfurt am Main erwartet die Wirtschaft im IHK-Bezirk weiterhin eine positive Entwicklung. Der Geschäftsklimaindex lag im Herbst 2017 bei 129 Punkten.
Der Geschäftsklimaindex lag im Herbst 2017 bei 129 Punkten.[96] Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main Platz 10 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „Top Zukunftschancen” mit besonderer Stärke bei Innovation und dem Arbeitsmarkt.. [96] Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main Platz 10 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „Top Zukunftschancen” mit besonderer Stärke bei Innovation und dem Arbeitsmarkt.[97]
Kaufkraft

Trotz des Strukturwandels behauptete Frankfurt seine Position beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und Erwerbstätigen in den Jahren 2002 bis 2007 unter den deutschen Großstädten, ebenso bei der Lebensqualität und der Zuzugsattraktivität (wie oben dargestellt).
[97]
Kaufkraft

Trotz des Strukturwandels behauptete Frankfurt seine Position beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und Erwerbstätigen in den Jahren 2002 bis 2007 unter den deutschen Großstädten, ebenso bei der Lebensqualität und der Zuzugsattraktivität (wie oben dargestellt). Der Rückgang klassischer Industrien wurde zum einen kompensiert durch Wachstum im Dienstleistungssektor, darunter Unternehmen wie Fraport und Deutsche Börse, zum anderen durch Neuansiedlungen der Deutschland- oder Europazentralen ausländischer Großunternehmen, so in der Automobil- und IT-Industrie..
Der Rückgang klassischer Industrien wurde zum einen kompensiert durch Wachstum im Dienstleistungssektor, darunter Unternehmen wie Fraport und Deutsche Börse, zum anderen durch Neuansiedlungen der Deutschland- oder Europazentralen ausländischer Großunternehmen, so in der Automobil- und IT-Industrie.. Der Rückgang klassischer Industrien wurde zum einen kompensiert durch Wachstum im Dienstleistungssektor, darunter Unternehmen wie Fraport und Deutsche Börse, zum anderen durch Neuansiedlungen der Deutschland- oder Europazentralen ausländischer Großunternehmen, so in der Automobil- und IT-Industrie. Die Stadt versucht eine einseitige Ausrichtung auf die Finanzbranche zu vermeiden und unterstützt beispielsweise den Ausbau Frankfurts als Forschungsstandort der Biotechnologie. Die Stadt versucht eine einseitige Ausrichtung auf die Finanzbranche zu vermeiden und unterstützt beispielsweise den Ausbau Frankfurts als Forschungsstandort der Biotechnologie. Bei Kriterien wie Zuwachs an Einwohnern, Arbeitslosenquote oder Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner und Erwerbstätigen hat Frankfurt daher seine starke Stellung behalten. Die verfügbaren Einkommen gehören zu den höchsten Deutschlands.. Bei Kriterien wie Zuwachs an Einwohnern, Arbeitslosenquote oder Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner und Erwerbstätigen hat Frankfurt daher seine starke Stellung behalten. Die verfügbaren Einkommen gehören zu den höchsten Deutschlands.[98] Noch höher ist die private Kaufkraft im benachbarten Hochtaunuskreis sowie im Main-Taunus-Kreis.[99] Dennoch weist auch Frankfurt mit 114,5 (Stand 2018) einen überdurchschnittlich hohen Kaufkraftindex auf. [99] Dennoch weist auch Frankfurt mit 114,5 (Stand 2018) einen überdurchschnittlich hohen Kaufkraftindex auf.[100]
Tourismus

Der Tourismus ist von maßgeblicher und wachsender Bedeutung für Frankfurt. 2015 hatte Frankfurt mehr als 5,1 Millionen Besucher und fast 8,7 Millionen Übernachtungen in 265 Beherbergungsbetrieben zu verzeichnen.
2015 hatte Frankfurt mehr als 5,1 Millionen Besucher und fast 8,7 Millionen Übernachtungen in 265 Beherbergungsbetrieben zu verzeichnen. Knapp 57 Prozent der Übernachtungsgäste stammten aus dem Inland. Die Stadt lag damit bei den Übernachtungszahlen im Bundesvergleich hinter Berlin, München und Hamburg auf Platz 4 der beliebtesten Städtereiseziele, unter den ausländischen Übernachtungsgästen auf Platz 3, im Reiseaufkommen aus asiatischen Ländern auf Platz 1. Die Stadt lag damit bei den Übernachtungszahlen im Bundesvergleich hinter Berlin, München und Hamburg auf Platz 4 der beliebtesten Städtereiseziele, unter den ausländischen Übernachtungsgästen auf Platz 3, im Reiseaufkommen aus asiatischen Ländern auf Platz 1. Die Stadt lag damit bei den Übernachtungszahlen im Bundesvergleich hinter Berlin, München und Hamburg auf Platz 4 der beliebtesten Städtereiseziele, unter den ausländischen Übernachtungsgästen auf Platz 3, im Reiseaufkommen aus asiatischen Ländern auf Platz 1.[101] Seit 1990 stieg die Zahl der Betten im Beherbergungsgewerbe von 19.373 auf 45.333. Die meisten Übernachtungen sind in den Monaten September und Oktober zu verzeichnen, die wenigsten im Dezember und Januar. Die meisten Übernachtungen sind in den Monaten September und Oktober zu verzeichnen, die wenigsten im Dezember und Januar. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei 1,7 Nächten.[101] Etwa 70 Prozent der Übernachtungen sind geschäftlich veranlasst; beispielsweise fielen 2015 über 1,7 Millionen Übernachtungen im Zusammenhang mit den 73. [101] Etwa 70 Prozent der Übernachtungen sind geschäftlich veranlasst; beispielsweise fielen 2015 über 1,7 Millionen Übernachtungen im Zusammenhang mit den 73.163 Kongressen und Tagungen in Frankfurt an.[102]
Verkehr und Infrastruktur

Die Stadt Frankfurt am Main ist dank ihrer zentralen Lage einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Europa..
[102]
Verkehr und Infrastruktur

Die Stadt Frankfurt am Main ist dank ihrer zentralen Lage einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Europa. Hier treffen Bahn, Straßenverkehr, Binnenschifffahrt und Luftverkehr aufeinander. Nach einer Untersuchung von Marsh & McLennan Companies (2009)[103] hat Frankfurt die achtbeste Infrastruktur aller Städte weltweit (bezogen u.
Nach einer Untersuchung von Marsh & McLennan Companies (2009)[103] hat Frankfurt die achtbeste Infrastruktur aller Städte weltweit (bezogen u. a. auf Luftverkehr, öffentlicher Personennahverkehr und Verkehrsbelastung) und liegt damit vor Weltstädten wie London, Paris, Sydney, Tokio oder New York.. auf Luftverkehr, öffentlicher Personennahverkehr und Verkehrsbelastung) und liegt damit vor Weltstädten wie London, Paris, Sydney, Tokio oder New York. In Deutschland schneiden lediglich München (Platz 2) und Düsseldorf (Platz 6) besser ab.

In Frankfurt fand 1909 die Internationale Luftschiffahrt-Ausstellung statt, die ein bedeutender Meilenstein in der internationalen Entwicklung der Verkehrsfliegerei wurde.


In Frankfurt fand 1909 die Internationale Luftschiffahrt-Ausstellung statt, die ein bedeutender Meilenstein in der internationalen Entwicklung der Verkehrsfliegerei wurde. Noch im gleich Jahr wurde hier die erste Fluggesellschaft der Welt (DELAG) gegründet. Mit der Flugpost am Rhein und am Main begann 1912 die kommerzielle Flugpost mit Flugzeugen in Deutschland..
Mit der Flugpost am Rhein und am Main begann 1912 die kommerzielle Flugpost mit Flugzeugen in Deutschland.
Flughafen
→ Hauptartikel: Flughafen Frankfurt am Main

Der 1936 eröffnete Flughafen Frankfurt am Main ist der größte Verkehrsflughafen in Deutschland und der viertgrößte in Europa..

Flughafen
→ Hauptartikel: Flughafen Frankfurt am Main

Der 1936 eröffnete Flughafen Frankfurt am Main ist der größte Verkehrsflughafen in Deutschland und der viertgrößte in Europa. Beim Frachtaufkommen steht der Frankfurter Flughafen an erster Stelle in Europa. 2018 wurden 69,5 Millionen Passagiere und 2,1 Millionen Tonnen Fracht befördert.
2018 wurden 69,5 Millionen Passagiere und 2,1 Millionen Tonnen Fracht befördert.

Auch der 1993 aus einem ehemaligen Militärstützpunkt hervorgegangene Flughafen Frankfurt-Hahn ist nach Frankfurt benannt, obwohl er etwa 120 Kilometer westlich der Stadt in Lautzenhausen (Rheinland-Pfalz) liegt.


Auch der 1993 aus einem ehemaligen Militärstützpunkt hervorgegangene Flughafen Frankfurt-Hahn ist nach Frankfurt benannt, obwohl er etwa 120 Kilometer westlich der Stadt in Lautzenhausen (Rheinland-Pfalz) liegt. Er wird hauptsächlich von Billigfluggesellschaften bedient und beförderte 2018 rund 2 Millionen Fluggäste.

Der Flugplatz Frankfurt-Egelsbach liegt ebenfalls nicht im Frankfurter Stadtgebiet, sondern 17 Kilometer südlich in Egelsbach..


Der Flugplatz Frankfurt-Egelsbach liegt ebenfalls nicht im Frankfurter Stadtgebiet, sondern 17 Kilometer südlich in Egelsbach. Zwei ehemalige Flugplätze in Frankfurt sind inzwischen Teil des Frankfurter Grüngürtels: Der Flugplatz Rebstock wurde von 1912 bis 1945 genutzt, das Maurice-Rose-Airfield von 1951 bis 1992 als amerikanischer Militärflugplatz.
Zwei ehemalige Flugplätze in Frankfurt sind inzwischen Teil des Frankfurter Grüngürtels: Der Flugplatz Rebstock wurde von 1912 bis 1945 genutzt, das Maurice-Rose-Airfield von 1951 bis 1992 als amerikanischer Militärflugplatz.
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Frankfurt Airport, Heimatflughafen von Lufthansa
Aerial View of Frankfurt Airport 1.
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Frankfurt Airport, Heimatflughafen von Lufthansa
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Flughafen-Terminal 1
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Büro- und Hotelgebäude The Squaire an der Autobahn 3, in dem sich auch der Flughafen-Fernbahnhof befindet


Straßenverkehr
→ Hauptartikel: Liste von Straßen und Plätzen in Frankfurt am Main
Frankfurter Kreuz
Fernbusbahnhof Frankfurt am Main

Am Frankfurter Kreuz in der Nähe des Flughafens kreuzen sich die Bundesautobahnen A 5 (Hattenbacher Dreieck-Basel) und A 3 (Arnhem-Linz).
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Büro- und Hotelgebäude The Squaire an der Autobahn 3, in dem sich auch der Flughafen-Fernbahnhof befindet


Straßenverkehr
→ Hauptartikel: Liste von Straßen und Plätzen in Frankfurt am Main
Frankfurter Kreuz
Fernbusbahnhof Frankfurt am Main

Am Frankfurter Kreuz in der Nähe des Flughafens kreuzen sich die Bundesautobahnen A 5 (Hattenbacher Dreieck-Basel) und A 3 (Arnhem-Linz).
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Büro- und Hotelgebäude The Squaire an der Autobahn 3, in dem sich auch der Flughafen-Fernbahnhof befindet


Straßenverkehr
→ Hauptartikel: Liste von Straßen und Plätzen in Frankfurt am Main
Frankfurter Kreuz
Fernbusbahnhof Frankfurt am Main

Am Frankfurter Kreuz in der Nähe des Flughafens kreuzen sich die Bundesautobahnen A 5 (Hattenbacher Dreieck-Basel) und A 3 (Arnhem-Linz). Es ist mit etwa 320.000 Fahrzeugen pro Tag das meist befahrene Autobahnkreuz in Deutschland.

Weitere an Frankfurt angeschlossene Autobahnen sind die A 66, die im Westen bis Wiesbaden und im Osten bis Fulda führt, die kurze A 648 als wichtiger Zubringer zum Messegelände und der Innenstadt sowie die A 661, die in Nord-Süd-Richtung von Oberursel nach Egelsbach verläuft.


Weitere an Frankfurt angeschlossene Autobahnen sind die A 66, die im Westen bis Wiesbaden und im Osten bis Fulda führt, die kurze A 648 als wichtiger Zubringer zum Messegelände und der Innenstadt sowie die A 661, die in Nord-Süd-Richtung von Oberursel nach Egelsbach verläuft.


Weitere an Frankfurt angeschlossene Autobahnen sind die A 66, die im Westen bis Wiesbaden und im Osten bis Fulda führt, die kurze A 648 als wichtiger Zubringer zum Messegelände und der Innenstadt sowie die A 661, die in Nord-Süd-Richtung von Oberursel nach Egelsbach verläuft. Die A 5 im Westen, die A 661 im Nordosten und die A 3 im Süden umgeben Frankfurt als Autobahnring. Dieser Autobahnring begrenzt die am 1. Oktober 2008 eingerichtete Umweltzone..
Dieser Autobahnring begrenzt die am 1. Oktober 2008 eingerichtete Umweltzone.[104]

Im Einzugsbereich der Stadt liegen ebenfalls die Bundesstraßen B 3, B 8, B 40, B 43, B 44 und B 521.

In kommunalen Besitz befinden sich 1145 Kilometer Straße.


In kommunalen Besitz befinden sich 1145 Kilometer Straße. Frankfurt hat mit 715 Autos pro 1000 Einwohner die größte Autodichte aller deutschen Großstädte. Durch zahlreiche Stadtautobahnen (teilweise als Bundesautobahn, teilweise als autobahnähnlich ausgebaute Bundes- oder Landesstraßen) ist die Stadtregion für den motorisierten Individualverkehr gut erschlossen.
Durch zahlreiche Stadtautobahnen (teilweise als Bundesautobahn, teilweise als autobahnähnlich ausgebaute Bundes- oder Landesstraßen) ist die Stadtregion für den motorisierten Individualverkehr gut erschlossen.

Der Cityring ist eine doppelte Ringstraße um die Frankfurter Innenstadt entlang der 1806 bis 1812 demolierten Frankfurter Wallanlagen..


Der Cityring ist eine doppelte Ringstraße um die Frankfurter Innenstadt entlang der 1806 bis 1812 demolierten Frankfurter Wallanlagen. Der Innere Ring folgt der ehemaligen Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert und führt als Einbahnstraße in west-östlicher Richtung. Der Äußere Ring, auch Anlagenring, ist im Wesentlichen Einbahnstraße in Ost-West-Richtung.
Der Äußere Ring, auch Anlagenring, ist im Wesentlichen Einbahnstraße in Ost-West-Richtung. Sein kurvenreicher Verlauf zeichnet die im 17. Jahrhundert angelegten Bastionen nach. Dem Durchgangsverkehr in der Innenstadt dienen der Theatertunnel und die Berliner Straße in Ost-West-Richtung sowie die Kurt-Schumacher-Straße und die Konrad-Adenauer-Straße in Nord-Süd-Richtung. Dem Durchgangsverkehr in der Innenstadt dienen der Theatertunnel und die Berliner Straße in Ost-West-Richtung sowie die Kurt-Schumacher-Straße und die Konrad-Adenauer-Straße in Nord-Süd-Richtung.

Die äußere Ringstraße ist der Anfang des 20..


Die äußere Ringstraße ist der Anfang des 20. Jahrhunderts entstandene Alleenring. Er verläuft etwa entlang der mittelalterlichen Frankfurter Landwehr an der Grenze der Freien Reichsstadt Frankfurt. Viele Ausfallstraßen in radialer Richtung beginnen an den ehemaligen Stadttoren, darunter die Mainzer Landstraße, Bockenheimer Landstraße, Eschersheimer Landstraße, Friedberger Landstraße, Hanauer Landstraße und Darmstädter Landstraße.
Viele Ausfallstraßen in radialer Richtung beginnen an den ehemaligen Stadttoren, darunter die Mainzer Landstraße, Bockenheimer Landstraße, Eschersheimer Landstraße, Friedberger Landstraße, Hanauer Landstraße und Darmstädter Landstraße. Frankfurts längste Straße ist die an der Friedberger Warte beginnende Homburger Landstraße, vor dem Bau der A 661 die wichtigste Ausfallstraße von und nach Norden. Frankfurts längste Straße ist die an der Friedberger Warte beginnende Homburger Landstraße, vor dem Bau der A 661 die wichtigste Ausfallstraße von und nach Norden.

Mit der Liberalisierung des Fernbusverkehrs in Deutschland Anfang 2013 nahm das Verkehrsaufkommen an den Haltestellen südlich des Hauptbahnhofs deutlich zu.


Mit der Liberalisierung des Fernbusverkehrs in Deutschland Anfang 2013 nahm das Verkehrsaufkommen an den Haltestellen südlich des Hauptbahnhofs deutlich zu. Die Stadt Frankfurt ließ deshalb auf einem ehemaligen Großparkplatz im Bereich der Mannheimer Straße, Stuttgarter Straße und Pforzheimer Straße den 2019 fertiggestellten Fernbusbahnhof Frankfurt am Main errichten, an welchem sich 14 Haltebuchten sowie ein Kundencenter eines Busunternehmens befinden.
Die Stadt Frankfurt ließ deshalb auf einem ehemaligen Großparkplatz im Bereich der Mannheimer Straße, Stuttgarter Straße und Pforzheimer Straße den 2019 fertiggestellten Fernbusbahnhof Frankfurt am Main errichten, an welchem sich 14 Haltebuchten sowie ein Kundencenter eines Busunternehmens befinden. Die Stadt Frankfurt ließ deshalb auf einem ehemaligen Großparkplatz im Bereich der Mannheimer Straße, Stuttgarter Straße und Pforzheimer Straße den 2019 fertiggestellten Fernbusbahnhof Frankfurt am Main errichten, an welchem sich 14 Haltebuchten sowie ein Kundencenter eines Busunternehmens befinden. Eine weitere Fernbushaltestelle befindet sich am Flughafen, Terminal 2.
Bahnverkehr
→ Hauptartikel: Eisenbahnverkehr in Frankfurt am Main

Die 1839 eröffnete Taunus-Eisenbahn nach Wiesbaden gehörte zu den ersten Eisenbahnstrecken in Deutschland..

Bahnverkehr
→ Hauptartikel: Eisenbahnverkehr in Frankfurt am Main

Die 1839 eröffnete Taunus-Eisenbahn nach Wiesbaden gehörte zu den ersten Eisenbahnstrecken in Deutschland. 1880 ersetzte der Hauptbahnhof die drei ehemaligen Westbahnhöfe. Er ist einer der verkehrsreichsten Personenbahnhöfe Europas. Die Deutsche Bahn bezeichnet ihn als die wichtigste Verkehrsdrehscheibe im Eisenbahnverkehr in Deutschland..
Die Deutsche Bahn bezeichnet ihn als die wichtigste Verkehrsdrehscheibe im Eisenbahnverkehr in Deutschland.[105] Mit 13 Linien ist er der wichtigste Knotenpunkt im nationalen ICE-Netz.

Mit etwa 450.000 Fahrgästen und Besuchern pro Tag belegt er in Deutschland zusammen mit dem Münchener Hauptbahnhof und Hamburger Hauptbahnhof den ersten Platz.


Mit etwa 450.000 Fahrgästen und Besuchern pro Tag belegt er in Deutschland zusammen mit dem Münchener Hauptbahnhof und Hamburger Hauptbahnhof den ersten Platz. Seiner Fläche nach gehört er zusammen mit dem Leipziger Hauptbahnhof und dem Zürcher Hauptbahnhof zu den größten Bahnhöfen Europas.
Seiner Fläche nach gehört er zusammen mit dem Leipziger Hauptbahnhof und dem Zürcher Hauptbahnhof zu den größten Bahnhöfen Europas. Frankfurts längster Zuglauf war der 2013 eingestellte Zug Basel-Moskau. Seit dem Jahr 2002 ist die ICE-Neubaustrecke nach Köln in Betrieb, die die Fahrzeit zwischen beiden Städten auf 75 Minuten verkürzt. Seit dem Jahr 2002 ist die ICE-Neubaustrecke nach Köln in Betrieb, die die Fahrzeit zwischen beiden Städten auf 75 Minuten verkürzt. Zudem existiert eine Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Paris im Rahmen des Rhealys-Projekts. Passagiere können in weniger als vier Stunden zwischen dem Frankfurter Hauptbahnhof und dem Gare de l’Est in Paris verkehren. Passagiere können in weniger als vier Stunden zwischen dem Frankfurter Hauptbahnhof und dem Gare de l’Est in Paris verkehren.

Mit dem Flughafen-Fernbahnhof existiert auf dem Stadtgebiet ein weiterer Bahnhof von herausragender Bedeutung vor allem im Hochgeschwindigkeitsnetz.


Mit dem Flughafen-Fernbahnhof existiert auf dem Stadtgebiet ein weiterer Bahnhof von herausragender Bedeutung vor allem im Hochgeschwindigkeitsnetz. Zusammen mit dem Südbahnhof sorgt er für eine Entlastung des an der Kapazitätsgrenze operierenden Hauptbahnhofs. Der Bahnhof Frankfurt am Main Stadion ist mit 570 Zugbewegungen am Tag der meistbefahrene Bahnknoten Deutschlands..
Der Bahnhof Frankfurt am Main Stadion ist mit 570 Zugbewegungen am Tag der meistbefahrene Bahnknoten Deutschlands.

Die Bedeutung des Güterverkehrs auf der Schiene ist stark zurückgegangen: 1996 gab die Deutsche Bahn den Hauptgüterbahnhof im Gallus auf.


Die Bedeutung des Güterverkehrs auf der Schiene ist stark zurückgegangen: 1996 gab die Deutsche Bahn den Hauptgüterbahnhof im Gallus auf. Seine rund 70 Hektar werden heute teilweise von der angrenzenden Frankfurter Messe genutzt; zudem entsteht auf dem Areal der neue Stadtteil Europaviertel. Mit dem Ostbahnhof ist heute nur noch ein kleinerer Rangierbahnhof im Betrieb..
Mit dem Ostbahnhof ist heute nur noch ein kleinerer Rangierbahnhof im Betrieb.
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Frankfurt (Main) Hauptbahnhof
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TGV am Hauptbahnhof
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Frankfurt (Main) Südbahnhof


Öffentlicher Nahverkehr
→ Hauptartikel: Nahverkehr in Frankfurt am Main

Wichtigster Träger des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) von Frankfurt in die Region ist die S-Bahn Rhein-Main.
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TGV am Hauptbahnhof
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Frankfurt (Main) Südbahnhof


Öffentlicher Nahverkehr
→ Hauptartikel: Nahverkehr in Frankfurt am Main

Wichtigster Träger des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) von Frankfurt in die Region ist die S-Bahn Rhein-Main.
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Frankfurt (Main) Südbahnhof


Öffentlicher Nahverkehr
→ Hauptartikel: Nahverkehr in Frankfurt am Main

Wichtigster Träger des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) von Frankfurt in die Region ist die S-Bahn Rhein-Main. Von neun S-Bahn-Linien befahren acht den sieben Stationen umfassenden City-Tunnel durch die Innenstadt. Die U-Bahn Frankfurt wurde 1968 als „dritte U-Bahn in Deutschland nach Berlin und Hamburg, und als 35.
Die U-Bahn Frankfurt wurde 1968 als „dritte U-Bahn in Deutschland nach Berlin und Hamburg, und als 35. U-Bahn der Welt” eröffnet.[106] Mit unterschiedlichen Ausbaustandards von Tunnelstrecken in der Innenstadt und oberirdischen Strecken im Außenbereich entspricht die Frankfurter U-Bahn den Kriterien einer Stadtbahn. [106] Mit unterschiedlichen Ausbaustandards von Tunnelstrecken in der Innenstadt und oberirdischen Strecken im Außenbereich entspricht die Frankfurter U-Bahn den Kriterien einer Stadtbahn. Mit heute 9 Linien auf drei Stammstrecken ist sie der wichtigste innerstädtische Verkehrsbetrieb, vor der städtischen Straßenbahn, Stadtbussen sowie mehreren Vorort- und Regionalbahnen. Mit heute 9 Linien auf drei Stammstrecken ist sie der wichtigste innerstädtische Verkehrsbetrieb, vor der städtischen Straßenbahn, Stadtbussen sowie mehreren Vorort- und Regionalbahnen. An den Stationen Hauptbahnhof, Hauptwache, Konstablerwache und Südbahnhof bilden S- und U-Bahn gemeinsame unterirdische Schnellbahnknoten.

Das größte Verkehrsunternehmen für die lokalen Verkehrsmittel in der Stadt ist die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF).


Das größte Verkehrsunternehmen für die lokalen Verkehrsmittel in der Stadt ist die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Die Lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ übernimmt die Koordination und Bestellung des lokalen Nahverkehrsangebots.
Die Lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ übernimmt die Koordination und Bestellung des lokalen Nahverkehrsangebots. Sie ist Partner des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV), der für die regionalen Verkehre und ein einheitliches Tarifsystem zuständig ist.

Am Frankfurter Flughafen entstand 1994 die 3,8 Kilometer lange vollautomatische fahrerlose Hochbahn SkyLine.


Am Frankfurter Flughafen entstand 1994 die 3,8 Kilometer lange vollautomatische fahrerlose Hochbahn SkyLine. Sie verbindet die beiden Terminals und soll durch eine neue Verbindung zwischen Fernbahnhof und zukünftigem Terminal 3 erweitert werden.
Frankfurt am Main - Netzplan Schienennahverkehr.
Sie verbindet die beiden Terminals und soll durch eine neue Verbindung zwischen Fernbahnhof und zukünftigem Terminal 3 erweitert werden.
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Nahverkehrsnetz
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S-Bahn Rhein-Main
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U-Bahn
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U-Bahn
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Sonderlinie Ebbelwei-Expreß
Binnenschifffahrt
→ Hauptartikel: Häfen in Frankfurt am Main

Die Geschichte Frankfurts ist eng mit der Bedeutung von Main und Rhein für den Handel verbunden.
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Sonderlinie Ebbelwei-Expreß
Binnenschifffahrt
→ Hauptartikel: Häfen in Frankfurt am Main

Die Geschichte Frankfurts ist eng mit der Bedeutung von Main und Rhein für den Handel verbunden. Bereits in der Antike nutzten die Römer Main und Nidda für den Transport zwischen der Civitas Taunensium und Moguntiacum. Ältester Hafen der Stadt ist der Mainkai. Im Mittelalter verkehrte seit dem 12..
Im Mittelalter verkehrte seit dem 12. Jahrhundert ein tägliches Marktschiff zwischen Frankfurt und Mainz, ab 1602 auch mehrfach wöchentlich zwischen Frankfurt und Hanau. Mit dem Bau der Eisenbahnen ging der Verkehr auf dem Main, auch wegen dessen zunehmender Versandung, drastisch zurück. Mit dem Bau der Eisenbahnen ging der Verkehr auf dem Main, auch wegen dessen zunehmender Versandung, drastisch zurück. 1883 bis 1886 wurde der Unterlauf des Mains mit fünf Staustufen kanalisiert und für große Kähne bis 1000 Tonnen Tragfähigkeit ganzjährig schiffbar gemacht. 1883 bis 1886 wurde der Unterlauf des Mains mit fünf Staustufen kanalisiert und für große Kähne bis 1000 Tonnen Tragfähigkeit ganzjährig schiffbar gemacht. Seitdem ist Frankfurt über den Rhein mit den Industrieregionen an Rhein und Ruhr und den Nordseehäfen Rotterdam und Antwerpen verbunden. Auf dem noch nicht staugeregelten Abschnitt oberhalb Frankfurts wurde von 1886 bis 1936 die Kettenschifffahrt auf dem Main betrieben. Auf dem noch nicht staugeregelten Abschnitt oberhalb Frankfurts wurde von 1886 bis 1936 die Kettenschifffahrt auf dem Main betrieben. Nach dem schrittweisen Ausbau ist der Main seit 1962 stromaufwärts bis Bamberg schiffbar. Seit 1992 ist Frankfurt über den Main-Donau-Kanal mit der Donau und dem südöstlichen Mitteleuropa verbunden. Seit 1992 ist Frankfurt über den Main-Donau-Kanal mit der Donau und dem südöstlichen Mitteleuropa verbunden. Der Main ist eine Bundeswasserstraße der Klasse Vb und für Schubverbände bis 185 Metern Länge schiffbar.

Der Güterumschlag in den Frankfurter Häfen ist wegen des Rückgangs bei Massengütern wie Kohle, Kies und Schrott seit langem rückläufig.


Der Güterumschlag in den Frankfurter Häfen ist wegen des Rückgangs bei Massengütern wie Kohle, Kies und Schrott seit langem rückläufig. Der Höchster Hafen wurde 1982 stillgelegt, der Westhafen 1993 bis 2004 in ein Wohn- und Büroquartier umgestaltet.
Der Höchster Hafen wurde 1982 stillgelegt, der Westhafen 1993 bis 2004 in ein Wohn- und Büroquartier umgestaltet. Heute sind noch der Osthafen, der Flusshafen Gutleutstraße und der Hafen des Industrieparks Höchst in Betrieb.
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Ehemaliger Westhafen, heute ein Wohnviertel
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Ehemaliger Westhafen, heute ein Wohnviertel
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Osthafen
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Osthafen


Elektronische Kommunikation

Auch für das Internet stellt Frankfurt einen wichtigen Standort dar.
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Osthafen


Elektronische Kommunikation

Auch für das Internet stellt Frankfurt einen wichtigen Standort dar. Unter anderem befindet sich hier der größte deutsche Internet-Knoten DE-CIX und die DENIC, die Domainregistrierungsstelle für die Top-Level-Domain „de”. Gemessen am gesamten durchschnittlichen Datenverkehr ist der DE-CIX weltweit die Nummer eins.
Gemessen am gesamten durchschnittlichen Datenverkehr ist der DE-CIX weltweit die Nummer eins.[107]
Krankenhäuser

In Frankfurt am Main gibt es 16 Krankenhäuser mit etwa 6000 Betten für stationäre Behandlung.[108] Die ältesten sind das 1267 erstmals urkundlich erwähnte Hospital zum heiligen Geist, welches ursprünglich nur Fremde, Pilger, Dienstboten und Mittellose aufnahm, und das 1771 gegründete Bürgerhospital, das erstmals auch Frankfurter Bürger behandelte.
[108] Die ältesten sind das 1267 erstmals urkundlich erwähnte Hospital zum heiligen Geist, welches ursprünglich nur Fremde, Pilger, Dienstboten und Mittellose aufnahm, und das 1771 gegründete Bürgerhospital, das erstmals auch Frankfurter Bürger behandelte. [108] Die ältesten sind das 1267 erstmals urkundlich erwähnte Hospital zum heiligen Geist, welches ursprünglich nur Fremde, Pilger, Dienstboten und Mittellose aufnahm, und das 1771 gegründete Bürgerhospital, das erstmals auch Frankfurter Bürger behandelte. 1835 verfügte Johann Theobald Christ testamentarisch, aus seinem Vermögen ein Kinderkrankenhaus und eine Entbindungsanstalt zu errichten. Zum Gedenken an ihre mit 20 Jahren verstorbene Tochter stiftete Louise von Rothschild 1873 das Clementine Kinderhospital. Zum Gedenken an ihre mit 20 Jahren verstorbene Tochter stiftete Louise von Rothschild 1873 das Clementine Kinderhospital. Es fusionierte 1974 mit der Christschen Stiftung zur Clementine Kinderhospital Dr. Christ’schen Stiftung.. Christ’schen Stiftung.

Das 1914 gegründete Universitätsklinikum ist das größte Krankenhaus in Frankfurt. Einziges Krankenhaus in städtischer Trägerschaft ist das Klinikum Frankfurt Höchst. Mehrere große Krankenhäuser sind aus diakonischen Einrichtungen der evangelischen und der katholischen Kirche hervorgegangen.
Mehrere große Krankenhäuser sind aus diakonischen Einrichtungen der evangelischen und der katholischen Kirche hervorgegangen. Die Frankfurter Diakonie-Kliniken mit dem Markus-Krankenhaus in Bockenheim und dem Bethanien-Krankenhaus in Bornheim werden seit 2002 von der in Frankfurt ansässigen Agaplesion gAG geführt. Die Frankfurter Diakonie-Kliniken mit dem Markus-Krankenhaus in Bockenheim und dem Bethanien-Krankenhaus in Bornheim werden seit 2002 von der in Frankfurt ansässigen Agaplesion gAG geführt. Das Krankenhaus Sachsenhausen wurde 1895 von Carl von Noorden und Eduard Lampé zur Versorgung von Diabetikern gegründet. Das Krankenhaus Sachsenhausen wurde 1895 von Carl von Noorden und Eduard Lampé zur Versorgung von Diabetikern gegründet. Seit 1932 befindet es sich in Trägerschaft des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes.

Das St. Elisabethen-Krankenhaus in Bockenheim gehört der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper, das St..
Elisabethen-Krankenhaus in Bockenheim gehört der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper, das St. Katharinen-Krankenhaus in Bornheim ist eine Einrichtung der Katharinenschwestern. Die 1962 eröffnete Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Seckbach ist ein traumatologisches Schwerpunktzentrum für das Rhein-Main-Gebiet und Standort des Rettungshubschraubers Christoph 2. Die 1962 eröffnete Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Seckbach ist ein traumatologisches Schwerpunktzentrum für das Rhein-Main-Gebiet und Standort des Rettungshubschraubers Christoph 2. Die Kliniken Maingau im Nordend und Rotes Kreuz im Ostend sind Gründungen der Schwesternschaft zum Roten Kreuz.

Mit Bau der Nordweststadt und deren Umfeld wurde im Norden von Frankfurt ein Krankenhaus notwendig.


Mit Bau der Nordweststadt und deren Umfeld wurde im Norden von Frankfurt ein Krankenhaus notwendig. Hierzu erbaute die Stiftung Hospital zum heiligen Geist 1963 das Nordwestkrankenhaus in Praunheim.

Anfang des 21.


Anfang des 21. Jahrhunderts gab es in Frankfurt noch etwa 7500 Krankenhausbetten. Im Zuge der Gesundheitsreform wurde seitdem die Kapazität um ein Fünftel reduziert. Zudem wurden mehrere Krankenhäuser geschlossen oder in Tageskliniken, Medizinische Versorgungszentren oder Altenpflegeeinrichtungen umgewandelt, darunter das Brüderkrankenhaus im Ostend, das Mühlbergkrankenhaus in Sachsenhausen, das Diakonissenkrankenhaus und das St.
Zudem wurden mehrere Krankenhäuser geschlossen oder in Tageskliniken, Medizinische Versorgungszentren oder Altenpflegeeinrichtungen umgewandelt, darunter das Brüderkrankenhaus im Ostend, das Mühlbergkrankenhaus in Sachsenhausen, das Diakonissenkrankenhaus und das St. Zudem wurden mehrere Krankenhäuser geschlossen oder in Tageskliniken, Medizinische Versorgungszentren oder Altenpflegeeinrichtungen umgewandelt, darunter das Brüderkrankenhaus im Ostend, das Mühlbergkrankenhaus in Sachsenhausen, das Diakonissenkrankenhaus und das St. Marienkrankenhaus im Nordend.
Energieversorgung
Skyline von Frankfurt am Main mit Freileitungsmast (380/220 kV) - Ansicht von der Raststätte Taunusblick

1828 gründeten Johann Friedrich Knoblauch und Johann Georg Remigius Schiele die Frankfurter Gasanstalt in der Mainzer Landstraße..

Energieversorgung
Skyline von Frankfurt am Main mit Freileitungsmast (380/220 kV) - Ansicht von der Raststätte Taunusblick

1828 gründeten Johann Friedrich Knoblauch und Johann Georg Remigius Schiele die Frankfurter Gasanstalt in der Mainzer Landstraße. Als Rohstoff für die Herstellung von Leuchtgas diente zunächst Rüböl, ab 1829 amerikanisches Harz, ab 1855 Holz..
Als Rohstoff für die Herstellung von Leuchtgas diente zunächst Rüböl, ab 1829 amerikanisches Harz, ab 1855 Holz. 1844 erhielt die Imperial Continental Gas Association, die bisher Lizenzgeber der Frankfurter Gasanstalt gewesen war, eine Konzession für eine eigene, mit Steinkohle als Rohstoff arbeitende Gasfabrik im Ostend. 1844 erhielt die Imperial Continental Gas Association, die bisher Lizenzgeber der Frankfurter Gasanstalt gewesen war, eine Konzession für eine eigene, mit Steinkohle als Rohstoff arbeitende Gasfabrik im Ostend. Die englische Gasgesellschaft versorgte die Innenstadt und Sachsenhausen, die Gasanstalt die äußere Stadt. 1863 wurde deren Betrieb in die Gutleutstraße verlegt und auf Steinkohle als Rohstoff umgestellt. 1863 wurde deren Betrieb in die Gutleutstraße verlegt und auf Steinkohle als Rohstoff umgestellt. Erst 1909 fusionierten beide Gesellschaften. 1910 errichtete Peter Behrens das Gaswerk Ost als eines der ersten Projekte beim Bau des Osthafens. Mit der Umstellung der Gasversorgung auf Erdgas wurden das Gaswerk und die Kokerei 1969 stillgelegt und der Gasometer abgerissen. 1910 errichtete Peter Behrens das Gaswerk Ost als eines der ersten Projekte beim Bau des Osthafens. Mit der Umstellung der Gasversorgung auf Erdgas wurden das Gaswerk und die Kokerei 1969 stillgelegt und der Gasometer abgerissen.

Nach dem Erfolg der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung 1891 entschied sich die Stadt Frankfurt zum Aufbau einer zentralen Elektrizitätsversorgung mit Einphasen-Wechselstrom.


Nach dem Erfolg der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung 1891 entschied sich die Stadt Frankfurt zum Aufbau einer zentralen Elektrizitätsversorgung mit Einphasen-Wechselstrom. Die Elektrische Centralanstalt in der Gutleutstraße ging 1894 als eines der ersten Heizkraftwerke in Deutschland in Betrieb..
Die Elektrische Centralanstalt in der Gutleutstraße ging 1894 als eines der ersten Heizkraftwerke in Deutschland in Betrieb.[109] 1926 gab die Stadt den Inselbetrieb auf und schloss sich dem entstehenden Drehstrom-Verbundnetz der Preussischen Kraftwerk Oberweser AG an. Die 1928 eingemeindeten Stadtteile im Frankfurter Westen gehörten bereits zum Versorgungsgebiet der Main-Kraftwerke in Höchst, deshalb treffen in Frankfurt bis heute die Versorgungsnetze der Mainova und der Süwag und die Übertragungsnetze von Tennet TSO und Amprion zusammen. Die 1928 eingemeindeten Stadtteile im Frankfurter Westen gehörten bereits zum Versorgungsgebiet der Main-Kraftwerke in Höchst, deshalb treffen in Frankfurt bis heute die Versorgungsnetze der Mainova und der Süwag und die Übertragungsnetze von Tennet TSO und Amprion zusammen. Die 1928 eingemeindeten Stadtteile im Frankfurter Westen gehörten bereits zum Versorgungsgebiet der Main-Kraftwerke in Höchst, deshalb treffen in Frankfurt bis heute die Versorgungsnetze der Mainova und der Süwag und die Übertragungsnetze von Tennet TSO und Amprion zusammen. Tennet TSO betreibt in Frankfurt die Umspannwerke Frankfurt-Nord für 220 kV an der Berger Warte in Seckbach und Frankfurt-Südwest für 380 kV in Griesheim.. Tennet TSO betreibt in Frankfurt die Umspannwerke Frankfurt-Nord für 220 kV an der Berger Warte in Seckbach und Frankfurt-Südwest für 380 kV in Griesheim. Die westlichen Stadtteile und der Industriepark Höchst werden über das Umspannwerk Kelsterbach und das Umspannwerk Kriftel der Amprion versorgt.

Ab 1928 erzeugten die städtischen Kraftwerke auch Fernwärme..


Ab 1928 erzeugten die städtischen Kraftwerke auch Fernwärme. Nach dem Zweiten Weltkrieg stiegen die Erzeugungskapazitäten durch den Bau neuer Kraftwerke. Zur Wärmeversorgung der Nordweststadt und der Bürostadt Niederrad entstanden das Müllheizkraftwerk Frankfurt und das Heizkraftwerk Niederrad.
Zur Wärmeversorgung der Nordweststadt und der Bürostadt Niederrad entstanden das Müllheizkraftwerk Frankfurt und das Heizkraftwerk Niederrad. Der Industriepark Höchst wird durch ein eigenes Heizkraftwerk versorgt. 1998 schlossen sich die Stadtwerke Frankfurt am Main und die Maingas AG zur Mainova zusammen. 1998 schlossen sich die Stadtwerke Frankfurt am Main und die Maingas AG zur Mainova zusammen.
Straßenbeleuchtung
Reihengasleuchte der 1950er Jahre

Im Mittelalter und der frühen Neuzeit wurden die Straßen nur ausnahmsweise beleuchtet. Nur bei äußerer und innerer Bedrohung durch Feinde, Aufruhr oder Feuer und bei großen Festen, zum Beispiel anlässlich von Kaiserkrönungen, entzündete man Fackeln oder Laternen und befestigte sie an den Hausfassaden..
Nur bei äußerer und innerer Bedrohung durch Feinde, Aufruhr oder Feuer und bei großen Festen, zum Beispiel anlässlich von Kaiserkrönungen, entzündete man Fackeln oder Laternen und befestigte sie an den Hausfassaden. Erste Versuche einer permanenten Straßenbeleuchtung gab es im 17. Erste Versuche einer permanenten Straßenbeleuchtung gab es im 17. Jahrhundert, doch bestand noch kein starkes öffentliches Interesse. Erst als Frankfurt im Siebenjährigen Krieg unter französischer Besatzung stand, ließ der Königsleutnant Graf Thoranc in den Jahren 1761 und 1762 über einigen Straßenkreuzungen dauerhafte, mit Rüböl befeuerte Laternen anbringen. Erst als Frankfurt im Siebenjährigen Krieg unter französischer Besatzung stand, ließ der Königsleutnant Graf Thoranc in den Jahren 1761 und 1762 über einigen Straßenkreuzungen dauerhafte, mit Rüböl befeuerte Laternen anbringen. Trotz ihrer nur geringen Lichtstärke führten sie zu einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit und einem Rückgang der nächtlichen Straßenkriminalität. Trotz ihrer nur geringen Lichtstärke führten sie zu einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit und einem Rückgang der nächtlichen Straßenkriminalität. Bis 1783 gab es bereits 604 Laternen in Frankfurt und Sachsenhausen. Die hohen Kosten machten die Einführung einer neuen indirekten Steuer, des Lichtergeldes erforderlich. Die hohen Kosten machten die Einführung einer neuen indirekten Steuer, des Lichtergeldes erforderlich. Um Kosten zu sparen, richtete sich die nächtliche Brenndauer nach Jahreszeit und Mondphasen.[110]

1828 machte der Bau der ersten Gasanstalt auch die Einführung der Gasbeleuchtung möglich, jedoch zunächst nur auf private Veranlassung.
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1828 machte der Bau der ersten Gasanstalt auch die Einführung der Gasbeleuchtung möglich, jedoch zunächst nur auf private Veranlassung. Ab Oktober 1845 sorgte die englische Gasgesellschaft mit 670 Gaslaternen für die öffentliche Straßenbeleuchtung der Innenstadt..
Ab Oktober 1845 sorgte die englische Gasgesellschaft mit 670 Gaslaternen für die öffentliche Straßenbeleuchtung der Innenstadt. Bis 1886 stieg die Anzahl der Gasleuchten auf über 4000.[111] Ab 1880 begannen Versuche mit elektrischer Straßenbeleuchtung.

Anfang des 21. Jahrhunderts hatte Frankfurt mit ca.
Jahrhunderts hatte Frankfurt mit ca. 60.000 elektrischen Straßenlaternen und ca. 5500 Gasleuchten nach Berlin und Düsseldorf den höchsten Bestand in Deutschland. Wegen der hohen Betriebskosten und der schwierigen Ersatzteilversorgung beschloss die Stadtverordnetenversammlung 2014, die verbliebenen Gaslaternen innerhalb von zehn Jahren durch LED-Leuchten zu ersetzen. Wegen der hohen Betriebskosten und der schwierigen Ersatzteilversorgung beschloss die Stadtverordnetenversammlung 2014, die verbliebenen Gaslaternen innerhalb von zehn Jahren durch LED-Leuchten zu ersetzen. Etwa 1400 Leuchten sollen so umgerüstet werden, dass das äußere Erscheinungsbild erhalten bleibt. Etwa 1400 Leuchten sollen so umgerüstet werden, dass das äußere Erscheinungsbild erhalten bleibt.[112]
Wasserversorgung
Siehe auch: Liste von Brunnen in Frankfurt am Main

Neben Oberflächengewässern und privaten Brunnen in Häusern und Höfen dienten seit dem 13..
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Wasserversorgung
Siehe auch: Liste von Brunnen in Frankfurt am Main

Neben Oberflächengewässern und privaten Brunnen in Häusern und Höfen dienten seit dem 13. Jahrhundert öffentliche Ziehbrunnen auf Gassen und Plätzen der Wasserversorgung. Für jeden Brunnen wurde eine Brunnenrolle geführt, also ein Verzeichnis aller Brunnennachbarn, die den Brunnen nutzen durften und dafür unterhaltspflichtig waren, sowie der jährlich hierfür zu entrichtenden Gebühren (Brunnengeld).
Für jeden Brunnen wurde eine Brunnenrolle geführt, also ein Verzeichnis aller Brunnennachbarn, die den Brunnen nutzen durften und dafür unterhaltspflichtig waren, sowie der jährlich hierfür zu entrichtenden Gebühren (Brunnengeld). Bis zur Neuzeit genügte der Grundwasserzustrom der Brunnen. 1607 entstand die erste Wasserleitung vom Friedberger Feld im heutigen Nordend zum Friedberger Tor, um die rund 30 öffentlichen Brunnen mit Wasser zu versorgen. 1607 entstand die erste Wasserleitung vom Friedberger Feld im heutigen Nordend zum Friedberger Tor, um die rund 30 öffentlichen Brunnen mit Wasser zu versorgen. Im 18. und frühen 19. Jahrhundert wurden die meisten Ziehbrunnen nach und nach durch effektivere Pumpenbrunnen ersetzt. Jahrhundert wurden die meisten Ziehbrunnen nach und nach durch effektivere Pumpenbrunnen ersetzt. Sie waren sicherer und hygienischer - an den Ziehbrunnen gab es immer wieder Verunreinigungen durch Tierkadaver und Unfälle mit wasserschöpfenden Kindern - und hatten eine höhere Förderleistung von bis zu 40 Litern pro Minute. Sie waren sicherer und hygienischer - an den Ziehbrunnen gab es immer wieder Verunreinigungen durch Tierkadaver und Unfälle mit wasserschöpfenden Kindern - und hatten eine höhere Förderleistung von bis zu 40 Litern pro Minute. Das erleichterte die Brandbekämpfung, zu der alle Bürger im Notfall verpflichtet waren.[113] Brunnen aus dieser Zeit mit der typischen Brunnensäule aus rotem Mainsandstein, eisernem Schwengel und Sandsteinbecken sind noch vielfach im Stadtgebiet anzutreffen. Das erleichterte die Brandbekämpfung, zu der alle Bürger im Notfall verpflichtet waren.[113] Brunnen aus dieser Zeit mit der typischen Brunnensäule aus rotem Mainsandstein, eisernem Schwengel und Sandsteinbecken sind noch vielfach im Stadtgebiet anzutreffen.

Im 19. Jahrhundert erforderten das rapide Bevölkerungswachstum und die steigenden Anforderungen der Trinkwasserhygiene einen stetigen Ausbau der Wasserversorgung.
Jahrhundert erforderten das rapide Bevölkerungswachstum und die steigenden Anforderungen der Trinkwasserhygiene einen stetigen Ausbau der Wasserversorgung. Seit 1834 verlief eine zweite Wasserleitung aus dem Knoblauchsfeld im Nordend in die Stadt, seit 1859 eine dritte von der Seehofquelle in Sachsenhausen. Seit 1834 verlief eine zweite Wasserleitung aus dem Knoblauchsfeld im Nordend in die Stadt, seit 1859 eine dritte von der Seehofquelle in Sachsenhausen. Ein Pumpwerk an der Alten Brücke versorgte ab 1859 die Sachsenhäuser Gärtner mit Gießwasser aus dem Main. 1873 ging die erste Fernwasserleitung aus dem Vogelsberg zum neuen Hochbehälter im Wasserpark an der Friedberger Landstraße in Betrieb.. 1873 ging die erste Fernwasserleitung aus dem Vogelsberg zum neuen Hochbehälter im Wasserpark an der Friedberger Landstraße in Betrieb. Von dort wurde das Wasser in das städtische Trinkwassernetz eingespeist, an das mehr und mehr Haushalte angeschlossen wurden. Von dort wurde das Wasser in das städtische Trinkwassernetz eingespeist, an das mehr und mehr Haushalte angeschlossen wurden. 1876 wurden auch Quellen im Spessart an die Fernwasserleitung angeschlossen. Zwischen 1884 und 1955 entstanden zudem mehrere Wasserwerke im Frankfurter Stadtwald. Zwischen 1884 und 1955 entstanden zudem mehrere Wasserwerke im Frankfurter Stadtwald.[114][115]

Heute werden etwa 17 Prozent des Frankfurter Trinkwassers im Stadtgebiet gefördert, 36 Prozent stammen aus dem Hessischen Ried. Fast die Hälfte des Wassers kommt aus dem Vogelsberg, dem Spessart und dem Kinzigtal.
Fast die Hälfte des Wassers kommt aus dem Vogelsberg, dem Spessart und dem Kinzigtal.[116] Die etwa 145 städtischen Brunnen im Stadtgebiet haben keine Funktion mehr für die Wasserversorgung. Sie stehen vielfach unter Denkmalschutz.
Frankfurt, Brunnen in der Sachsenhäuser Warte.

Frankfurt, Brunnen in der Sachsenhäuser Warte.JPG
Ziehbrunnen an der Sachsenhäuser Warte
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Löwenbrunnen in der Fahrgasse, klassizistischer Pumpenbrunnen
FFM Stadtwald Wasserwerk Hinkelstein 2.
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Löwenbrunnen in der Fahrgasse, klassizistischer Pumpenbrunnen
FFM Stadtwald Wasserwerk Hinkelstein 2.jpg
Wasserwerk Hinkelstein im Stadtwald
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Alter Hochbehälter in Rödelheim
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Pumpwerk im Wasserpark, Endpunkt der Fernwasserleitung aus dem Vogelsberg
Kanalisation

Die Ursprünge der Frankfurter Kanalisation liegen in den natürlichen Gewässern - frühere Altarme des Mains und kleinere Bäche - sowie in den nassen Gräben der Staufenmauer im Gebiet der Altstadt..
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Pumpwerk im Wasserpark, Endpunkt der Fernwasserleitung aus dem Vogelsberg
Kanalisation

Die Ursprünge der Frankfurter Kanalisation liegen in den natürlichen Gewässern - frühere Altarme des Mains und kleinere Bäche - sowie in den nassen Gräben der Staufenmauer im Gebiet der Altstadt..
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Pumpwerk im Wasserpark, Endpunkt der Fernwasserleitung aus dem Vogelsberg
Kanalisation

Die Ursprünge der Frankfurter Kanalisation liegen in den natürlichen Gewässern - frühere Altarme des Mains und kleinere Bäche - sowie in den nassen Gräben der Staufenmauer im Gebiet der Altstadt. Ab der Mitte des 12. Jahrhunderts überwölbte man sie nach und nach mit Ziegelmauern und nutzte sie als Abwasserkanäle. Der Hauptkanal verlief etwa entlang der heutigen Börnestraße, Holzgraben, Kleiner und Großer Hirschgraben.
Der Hauptkanal verlief etwa entlang der heutigen Börnestraße, Holzgraben, Kleiner und Großer Hirschgraben. Auch die im Mittelalter verlandete Braubach kanalisierte man ab 1468 und nutzte sie zur Entwässerung der Altstadt.. Auch die im Mittelalter verlandete Braubach kanalisierte man ab 1468 und nutzte sie zur Entwässerung der Altstadt.[117] Außer diesen ringförmig verlaufenden Hauptkanälen legte man nach und nach bis zu 23 Sammelkanäle an, sogenannte Antauchen, die im rechten Winkel zum Mainufer verliefen und sich dort in den Fluss ergossen. [117] Außer diesen ringförmig verlaufenden Hauptkanälen legte man nach und nach bis zu 23 Sammelkanäle an, sogenannte Antauchen, die im rechten Winkel zum Mainufer verliefen und sich dort in den Fluss ergossen. Aufgrund ihres geringen Gefälles, der meist unbefestigten Sohle und des wechselnden Querschnitts neigten sie zu ständiger Verschlammung und Verstopfung. Die an eine Antauche angrenzenden Häuser besaßen das Seßrecht und durften Fäkalien und Abwässer einleiten. Die an eine Antauche angrenzenden Häuser besaßen das Seßrecht und durften Fäkalien und Abwässer einleiten. Häuser ohne direkten Zugang zu einer Antauche mussten ihre Fäkalien in unterirdischen Sickergruben sammeln und regelmäßig abfahren lassen. Häuser ohne direkten Zugang zu einer Antauche mussten ihre Fäkalien in unterirdischen Sickergruben sammeln und regelmäßig abfahren lassen.

Ende des 18. Jahrhunderts erkannte man, dass die Antauchen als ständige Infektionsherde die allgemeine Gesundheit gefährdeten und zudem das Grundwasser verunreinigten, aus dem die städtischen Brunnen einen Teil ihres Wassers bezogen.
Jahrhunderts erkannte man, dass die Antauchen als ständige Infektionsherde die allgemeine Gesundheit gefährdeten und zudem das Grundwasser verunreinigten, aus dem die städtischen Brunnen einen Teil ihres Wassers bezogen. 1809 verbot das Baustatut von Stadtbaumeister Johann Georg Christian Hess die Einleitung von Abwässern in die Antauchen. Jedes Haus sollte künftig über eine gemauerte Abtrittgrube verfügen. Jedes Haus sollte künftig über eine gemauerte Abtrittgrube verfügen. Mit dem Bevölkerungswachstum stieß dieses System im Laufe des 19. Jahrhunderts an seine Grenzen. 1854 entwickelte eine Sachverständigenkommission die ersten Pläne zum Bau einer modernen Schwemmkanalisation nach Hamburger Vorbild, doch begannen die Bauarbeiten erst 1867 nach der preußischen Annexion. 1854 entwickelte eine Sachverständigenkommission die ersten Pläne zum Bau einer modernen Schwemmkanalisation nach Hamburger Vorbild, doch begannen die Bauarbeiten erst 1867 nach der preußischen Annexion. Unter Leitung des Ingenieurs William Lindley und seines Sohnes William Heerlein Lindley entstand bis 1899 ein 237 Kilometer langes, alle damaligen Stadtteile umfassendes Kanalnetz, das im Wesentlichen heute noch betrieben wird. Unter Leitung des Ingenieurs William Lindley und seines Sohnes William Heerlein Lindley entstand bis 1899 ein 237 Kilometer langes, alle damaligen Stadtteile umfassendes Kanalnetz, das im Wesentlichen heute noch betrieben wird. Die Hauptkanäle verliefen in Frankfurt und Sachsenhausen etwa vier bis fünf Meter unter Straßenniveau mit leichtem Gefälle parallel zum Main, die Nebenkanäle im rechten Winkel dazu und mit größerem Gefälle. Die Hauptkanäle verliefen in Frankfurt und Sachsenhausen etwa vier bis fünf Meter unter Straßenniveau mit leichtem Gefälle parallel zum Main, die Nebenkanäle im rechten Winkel dazu und mit größerem Gefälle. Das Netz war auf beiden Mainufern in ein oberes und ein unteres System getrennt. Das Netz war auf beiden Mainufern in ein oberes und ein unteres System getrennt. Während das obere vollständig über dem höchsten angenommenen Mainhochwasser verlief, mündeten die Vorfluter des unteren Systems erst westlich der Niederräder Brücke, wo der Hochwasserpegel 2,80 Meter unter dem der Alten Brücke lag. Während das obere vollständig über dem höchsten angenommenen Mainhochwasser verlief, mündeten die Vorfluter des unteren Systems erst westlich der Niederräder Brücke, wo der Hochwasserpegel 2,80 Meter unter dem der Alten Brücke lag. Bis auf ein besonders tief gelegenes Viertel der Altstadt kam das gesamte Netz somit ohne Hebeanlage aus. Bis auf ein besonders tief gelegenes Viertel der Altstadt kam das gesamte Netz somit ohne Hebeanlage aus.[118]

Schon nach wenigen Jahren häuften sich Klagen der mainabwärts gelegenen Anrainer über die unzumutbare Verschmutzung des Flusses durch die eingeleiteten städtischen Abwässer. Für eine Ableitung in Rieselfelder fehlte der Platz, daher entschied sich die Stadt für den Bau einer mechanischen Kläranlage nach englischem Vorbild.
Für eine Ableitung in Rieselfelder fehlte der Platz, daher entschied sich die Stadt für den Bau einer mechanischen Kläranlage nach englischem Vorbild. Das 1883 bis 1887 am Niederräder Ufer unter Lindleys Leitung errichtete Klärwerk Niederrad war das erste seiner Art in Deutschland.. Das 1883 bis 1887 am Niederräder Ufer unter Lindleys Leitung errichtete Klärwerk Niederrad war das erste seiner Art in Deutschland. Täglich konnte es 18.000 Kubikmeter Abwasser reinigen.[119] 1902 bis 1904 wurde die Anlage auf 45.000 Kubikmeter täglich erweitert. Die jährlichen Kosten für die Abwasserreinigung beliefen sich 1910 auf etwa 40 Pfennig pro Einwohner. 000 Kubikmeter täglich erweitert. Die jährlichen Kosten für die Abwasserreinigung beliefen sich 1910 auf etwa 40 Pfennig pro Einwohner.[119] 1956 bis 1965 wurde eine neue Kläranlage in Niederrad errichtet und um eine biologische Behandlungsstufe erweitert. [119] 1956 bis 1965 wurde eine neue Kläranlage in Niederrad errichtet und um eine biologische Behandlungsstufe erweitert. Die alte, unter Denkmalschutz stehende Anlage dient bis heute zur Regenwasserbehandlung. Eine weitere Anlage zur Reinigung der Abwässer aus den westlichen Stadtteilen entstand Anfang der 1960er Jahre in Sindlingen. Eine weitere Anlage zur Reinigung der Abwässer aus den westlichen Stadtteilen entstand Anfang der 1960er Jahre in Sindlingen. Beide Anlagen wurden 1985/86 modernisiert und in Sindlingen eine Entwässerungs- und Verbrennungsanlage für den anfallenden Klärschlamm errichtet. Die beiden Frankfurter Kläranlagen sind für eine Kapazität von etwa 2 Millionen Einwohnergleichwerten ausgelegt. Die beiden Frankfurter Kläranlagen sind für eine Kapazität von etwa 2 Millionen Einwohnergleichwerten ausgelegt. Etwa 340.000 Einwohner umliegender Gemeinden von Offenbach bis Hattersheim und von Königstein bis Kelsterbach sind an die Frankfurter Kläranlagen angeschlossen. 000 Einwohner umliegender Gemeinden von Offenbach bis Hattersheim und von Königstein bis Kelsterbach sind an die Frankfurter Kläranlagen angeschlossen.[120]

Das Kanalnetz ist etwa 1.600 Kilometer lang und transportiert bei trockenem Wetter etwa 300.000 Kubikmeter Abwasser täglich. Das Kanalnetz sowie die Kläranlagen gehören mit einem Buchwert von ca.
000 Kubikmeter Abwasser täglich. Das Kanalnetz sowie die Kläranlagen gehören mit einem Buchwert von ca. 345 Millionen bzw. 194 Millionen Euro zu den größten Positionen im Anlagevermögen der Stadt.[121]
Abfallentsorgung

Bis in die Mitte des 19..
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Abfallentsorgung

Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts waren Hausbesitzer in Frankfurt selbst für die Beseitigung des Hauskehrichts verantwortlich. 1855 erteilte die Stadt mehreren Landwirten und Fuhrunternehmern gegen eine Jahresgebühr von 1500 Gulden die Konzession für die Müllabfuhr und die Reinigung der Straßen und Plätze von Unrat.
1855 erteilte die Stadt mehreren Landwirten und Fuhrunternehmern gegen eine Jahresgebühr von 1500 Gulden die Konzession für die Müllabfuhr und die Reinigung der Straßen und Plätze von Unrat. 1873 musste die Stadt die Müllabfuhr in Eigenregie übernehmen, weil die Verwertung der Abfälle für die Konzessionäre nicht mehr genug Ertrag abwarf. 1873 musste die Stadt die Müllabfuhr in Eigenregie übernehmen, weil die Verwertung der Abfälle für die Konzessionäre nicht mehr genug Ertrag abwarf. Die städtische Müllabfuhr sammelte und sortierte die Abfälle, verkaufte die als Düngemittel geeigneten Bestandteile an die landwirtschaftlichen Betriebe und deponierte die Reststoffe auf dazu eingerichteten Kehrichtlagerplätzen am Stadtrand. Die städtische Müllabfuhr sammelte und sortierte die Abfälle, verkaufte die als Düngemittel geeigneten Bestandteile an die landwirtschaftlichen Betriebe und deponierte die Reststoffe auf dazu eingerichteten Kehrichtlagerplätzen am Stadtrand. Um 1900 belief sich das jährliche Abfallaufkommen auf 75.000 Kubikmeter; bis 1912 stieg es auf mehr als 120. 000 Kubikmeter; bis 1912 stieg es auf mehr als 120.000 Kubikmeter. Hinzu kamen etwa 75.000 Kubikmeter Klärschlamm, die jährlich im Klärwerk Niederrad anfielen.

Die Abfalldeponien beanspruchten nicht nur wertvollen Grund und Boden, sondern führten auch mehr und mehr zu Beschwerden aufgrund der Geruchsbelästigung.


Die Abfalldeponien beanspruchten nicht nur wertvollen Grund und Boden, sondern führten auch mehr und mehr zu Beschwerden aufgrund der Geruchsbelästigung. 1902 beschloss die Stadt daher den Bau einer Müllverbrennungsanlage nach englischem Vorbild. Die neue Anlage entstand neben dem Klärwerk Niederrad und ging 1909 in Betrieb..
Die neue Anlage entstand neben dem Klärwerk Niederrad und ging 1909 in Betrieb. Sie war auf eine Kapazität von 100 Tonnen Hausmüll und 50 Tonnen teilentwässertem Klärschlamm täglich ausgelegt, die bei Temperaturen von 800 bis 1200 Grad Celsius verbrannten. Sie war auf eine Kapazität von 100 Tonnen Hausmüll und 50 Tonnen teilentwässertem Klärschlamm täglich ausgelegt, die bei Temperaturen von 800 bis 1200 Grad Celsius verbrannten. Die heißen Rauchgase wurden zur Trocknung des Klärschlamms sowie zur Dampferzeugung genutzt. Mit dem Dampf wurden zwei Turbogeneratoren von je 360 Kilowatt Leistung betrieben.[122]

Nach dem Ersten Weltkrieg sank der Heizwert des in Frankfurt anfallenden Hausmülls dramatisch ab, sodass die Anlage um 1920 stillgelegt werden musste.
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Nach dem Ersten Weltkrieg sank der Heizwert des in Frankfurt anfallenden Hausmülls dramatisch ab, sodass die Anlage um 1920 stillgelegt werden musste. Der Frankfurter Hausmüll wurde seitdem in einer offenen Deponie im Frankfurter Stadtwald nahe der Stadtgrenze zu Offenbach gelagert.
Der Frankfurter Hausmüll wurde seitdem in einer offenen Deponie im Frankfurter Stadtwald nahe der Stadtgrenze zu Offenbach gelagert. Diese Abfalldeponie war in Frankfurt unter dem Namen Monte Scherbelino bekannt. Sie blieb bis 1968 in Betrieb und nahm insgesamt über 12 Millionen Kubikmeter Abfälle auf. Sie blieb bis 1968 in Betrieb und nahm insgesamt über 12 Millionen Kubikmeter Abfälle auf. Seitdem wird der Frankfurter Hausmüll im 1968 in Betrieb gegangenen und seitdem mehrfach modernisierten und erweiterten Müllheizkraftwerk Nordweststadt entsorgt. Seitdem wird der Frankfurter Hausmüll im 1968 in Betrieb gegangenen und seitdem mehrfach modernisierten und erweiterten Müllheizkraftwerk Nordweststadt entsorgt. Es kann seit 2010 über 525.000 Tonnen Hausmüll jährlich thermisch verwerten, versorgt dabei über 30.000 Haushalte mit Fernwärme und erzeugt bis zu 49 Megawatt Strom.
Staatliche Einrichtungen und Organisationen

Seit 1957 hat die Deutsche Bundesbank ihre Zentrale in Frankfurt, wie zuvor bereits die 1948 bis 1957 bestehende Bank deutscher Länder.

Staatliche Einrichtungen und Organisationen

Seit 1957 hat die Deutsche Bundesbank ihre Zentrale in Frankfurt, wie zuvor bereits die 1948 bis 1957 bestehende Bank deutscher Länder. Seit 1998 ist die Europäische Zentralbank, verantwortlich für die Geldpolitik der neunzehn EU-Länder in der Eurozone, hier beheimatet.
Seit 1998 ist die Europäische Zentralbank, verantwortlich für die Geldpolitik der neunzehn EU-Länder in der Eurozone, hier beheimatet. Seit 2004 ist Frankfurt Sitz der Europäischen Versicherungsaufsicht[123] (von 2004 bis 2011) CEIOPS, seither EIOPA, seit Ende 2014 auch der zentralen europäischen Bankenaufsicht. Seit 2004 ist Frankfurt Sitz der Europäischen Versicherungsaufsicht[123] (von 2004 bis 2011) CEIOPS, seither EIOPA, seit Ende 2014 auch der zentralen europäischen Bankenaufsicht. Daneben haben die KfW und das deutsche Internationale Finanz-Corporation-Büro (als Teil der Weltbankgruppe) ihren Sitz hier. Daneben haben die KfW und das deutsche Internationale Finanz-Corporation-Büro (als Teil der Weltbankgruppe) ihren Sitz hier. In Frankfurt ansässige Bundesbehörden sind die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung, das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie und der Flughafenkoordinator der Bundesrepublik Deutschland.. In Frankfurt ansässige Bundesbehörden sind die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung, das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie und der Flughafenkoordinator der Bundesrepublik Deutschland. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle befindet sich im Vorort Eschborn. Eine Reihe von Behörden, darunter der Bundesrechnungshof, zogen infolge des Berlin/Bonn-Gesetzes nach Bonn um. Eine Reihe von Behörden, darunter der Bundesrechnungshof, zogen infolge des Berlin/Bonn-Gesetzes nach Bonn um.

In Frankfurt wurde 1946 die Deutsche Bibliothek gegründet, heute ein Standort der Deutschen Nationalbibliothek. Die Gerichtsbarkeit ist mit dem für Hessen zuständigen Oberlandesgericht Frankfurt am Main, dem Hessischen Landesarbeitsgericht, dem Landgericht Frankfurt am Main, dem Sozialgericht Frankfurt am Main, dem Arbeitsgericht Frankfurt am Main, dem Verwaltungsgericht Frankfurt am Main und dem Amtsgericht Frankfurt am Main vertreten.
Die Gerichtsbarkeit ist mit dem für Hessen zuständigen Oberlandesgericht Frankfurt am Main, dem Hessischen Landesarbeitsgericht, dem Landgericht Frankfurt am Main, dem Sozialgericht Frankfurt am Main, dem Arbeitsgericht Frankfurt am Main, dem Verwaltungsgericht Frankfurt am Main und dem Amtsgericht Frankfurt am Main vertreten. Die Gerichtsbarkeit ist mit dem für Hessen zuständigen Oberlandesgericht Frankfurt am Main, dem Hessischen Landesarbeitsgericht, dem Landgericht Frankfurt am Main, dem Sozialgericht Frankfurt am Main, dem Arbeitsgericht Frankfurt am Main, dem Verwaltungsgericht Frankfurt am Main und dem Amtsgericht Frankfurt am Main vertreten. Bis zur Auflösung Ende 2003 war Frankfurt zudem Sitz des Bundesdisziplinargerichts.

Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main ist eines der sieben hessischen Polizeipräsidien.


Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main ist eines der sieben hessischen Polizeipräsidien. Kommunale Sicherheits- und Ordnungsaufgaben sind der Stadtpolizei Frankfurt (Hilfspolizei im Sinne des § 99 HSOG) übertragen. Frankfurt ist Sitz der Oberfinanzdirektion Hessen.
Kommunale Sicherheits- und Ordnungsaufgaben sind der Stadtpolizei Frankfurt (Hilfspolizei im Sinne des § 99 HSOG) übertragen. Frankfurt ist Sitz der Oberfinanzdirektion Hessen. In Frankfurt findet man auch ein Hessisches Amt für Versorgung und Soziales. Die 1874 gegründeten Feuerwehr Frankfurt betreibt 12 Wachen der Berufsfeuerwehr und 28 Wachen der Freiwilligen Feuerwehren.. Die 1874 gegründeten Feuerwehr Frankfurt betreibt 12 Wachen der Berufsfeuerwehr und 28 Wachen der Freiwilligen Feuerwehren.

Frankfurt ist zudem Sitz von 108 Konsulaten.[124] Nur New York hat mehr ausländische Vertretungen, ohne dabei Hauptstadt eines Staates zu sein. Das Amerikanische Generalkonsulat im Nordend ist mit mehr als tausend Mitarbeitern größte diplomatische Vertretung in Frankfurt und das weltweit größte Konsulat der Vereinigten Staaten von Amerika.
[124] Nur New York hat mehr ausländische Vertretungen, ohne dabei Hauptstadt eines Staates zu sein. Das Amerikanische Generalkonsulat im Nordend ist mit mehr als tausend Mitarbeitern größte diplomatische Vertretung in Frankfurt und das weltweit größte Konsulat der Vereinigten Staaten von Amerika.
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Das Amerikanische Generalkonsulat im Nordend ist mit mehr als tausend Mitarbeitern größte diplomatische Vertretung in Frankfurt und das weltweit größte Konsulat der Vereinigten Staaten von Amerika.
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Neubau der Europäischen Zentralbank
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Zentrale der Deutschen Bundesbank
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Westhafen Tower, Sitz von EIOPA
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Westhafen Tower, Sitz von EIOPA
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Sitz der KfW
Medien
Zeitungen, Verlage und andere Publikationsmedien
Ehemaliger Sitz der Frankfurter Rundschau in Sachsenhausen

Frankfurt, eine der ältesten Zeitungsstädte der Welt, ist Sitz von zwei überregionalen Tageszeitungen.
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Sitz der KfW
Medien
Zeitungen, Verlage und andere Publikationsmedien
Ehemaliger Sitz der Frankfurter Rundschau in Sachsenhausen

Frankfurt, eine der ältesten Zeitungsstädte der Welt, ist Sitz von zwei überregionalen Tageszeitungen. Die liberal-konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung unterhält Redaktion und Verlagshaus an der Mainzer Landstraße im Gallus.
Die liberal-konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung unterhält Redaktion und Verlagshaus an der Mainzer Landstraße im Gallus. Die linksliberale Frankfurter Rundschau hat beides seit Juli 2005 in Sachsenhausen. Zudem erscheinen in Frankfurt die Börsen-Zeitung und das Handelsblatt. Eine etablierte Lokalzeitung mit großer regionaler Redaktion ist die Frankfurter Neue Presse, im Verlag der Frankfurter Societät in direkter Nachbarschaft zur F. Eine etablierte Lokalzeitung mit großer regionaler Redaktion ist die Frankfurter Neue Presse, im Verlag der Frankfurter Societät in direkter Nachbarschaft zur F.A.Z. In Frankfurt erscheint die russischsprachige Wochenzeitung MK-Deutschland als Tochter der russischen Tageszeitung Moskowski Komsomolez. In Frankfurt erscheint die russischsprachige Wochenzeitung MK-Deutschland als Tochter der russischen Tageszeitung Moskowski Komsomolez.

Neben den Tageszeitungen gibt es in der Region Frankfurt noch einige reputative Magazine. Das Stadtmagazin Journal Frankfurt erscheint seit 1990.
Das Stadtmagazin Journal Frankfurt erscheint seit 1990. Die Redaktion hat ihren Sitz im Gallus in der Nähe des Hauptbahnhofes. Auf „ökologische Zeitschriften” hat sich der Öko-Test Verlag in Bockenheim spezialisiert, darunter die gleichnamige Testzeitschrift. Auf „ökologische Zeitschriften” hat sich der Öko-Test Verlag in Bockenheim spezialisiert, darunter die gleichnamige Testzeitschrift. Ebenfalls in Bockenheim befindet sich die Redaktion der Satire-Zeitschrift Titanic. Die führenden Fachzeitschriften in Deutschland für Betriebsräte (Arbeitsrecht im Betrieb) und für Personalräte (Der Personalrat) erscheinen in dem seit 1997 im Frankfurter Stadtteil Heddernheim ansässigen Bund-Verlag. Die führenden Fachzeitschriften in Deutschland für Betriebsräte (Arbeitsrecht im Betrieb) und für Personalräte (Der Personalrat) erscheinen in dem seit 1997 im Frankfurter Stadtteil Heddernheim ansässigen Bund-Verlag.

Frankfurt am Main hat eine lange Geschichte als bedeutender Verlagsstandort für Bücher..


Frankfurt am Main hat eine lange Geschichte als bedeutender Verlagsstandort für Bücher. Bald nach Erfindung des Buchdrucks wurde die Frankfurter Messe zu einem wichtigen Handels- und Umschlagplatz für Bücher. 1511 richtete Beatus Murner im Barfüßerkloster die erste Druckerei in Frankfurt ein.
1511 richtete Beatus Murner im Barfüßerkloster die erste Druckerei in Frankfurt ein. 1530 wurde Christian Egenolff der erste Verlagsbuchdrucker in der Stadt. Frankfurt blieb bis ins späte 17. Jahrhundert der wichtigste Messe- und Verlagsort für Bücher in Deutschland. Die Zensur der Kaiserlichen Bücherkommission ließ viele Verleger und Drucker nach Leipzig übersiedeln. Jahrhundert der wichtigste Messe- und Verlagsort für Bücher in Deutschland. Die Zensur der Kaiserlichen Bücherkommission ließ viele Verleger und Drucker nach Leipzig übersiedeln. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg lebte die Tradition der Frankfurter Buchmesse wieder auf. Von 1949 bis 2012 hatte der Börsenverein des deutschen Buchhandels seinen Sitz im Großen Hirschgraben neben dem [!!! Goethe-] Haus. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg lebte die Tradition der Frankfurter Buchmesse wieder auf. Von 1949 bis 2012 hatte der Börsenverein des deutschen Buchhandels seinen Sitz im Großen Hirschgraben neben dem [!!! Goethe-] Haus. Der Gebäudekomplex wurde 2015 abgerissen, das Areal wird Standort des Deutschen Romantik-Museums. Der Gebäudekomplex wurde 2015 abgerissen, das Areal wird Standort des Deutschen Romantik-Museums. Der Börsenverein hat seinen neuen Sitz in der Braubachstraße. Der mit der Stadt ehemals verbundene Suhrkamp Verlag verlegte seinen Standort 2012 nach Berlin.
Radio, Film und Fernsehen

Frankfurts ältester Rundfunksender war die 1924 gegründete private Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG.

Radio, Film und Fernsehen

Frankfurts ältester Rundfunksender war die 1924 gegründete private Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG. Heute ist das Nachfolgeunternehmen, der öffentlich-rechtliche Hessische Rundfunk mit seinem „Funkhaus am Dornbusch” eine der wichtigsten Einrichtungen für Hörfunk und Fernsehen..
Heute ist das Nachfolgeunternehmen, der öffentlich-rechtliche Hessische Rundfunk mit seinem „Funkhaus am Dornbusch” eine der wichtigsten Einrichtungen für Hörfunk und Fernsehen. Hier befinden sich auch die ARD-Sternpunkte, die die Gemeinschaftsprogramme (beispielsweise Das Erste) über ein Hochleistungsnetzwerk auf die einzelnen Sendeanstalten verteilen. Hier befinden sich auch die ARD-Sternpunkte, die die Gemeinschaftsprogramme (beispielsweise Das Erste) über ein Hochleistungsnetzwerk auf die einzelnen Sendeanstalten verteilen. Auch der US-amerikanische Soldatensender AFN hatte von August 1945 an sein Hauptquartier in Frankfurt. Im Rahmen der Truppenreduzierung wurde aber auch der AFN-Standort Frankfurt aufgegeben: Seit Oktober 2004 sendet das American Forces Network sein Europa-Programm aus Mannheim.. Im Rahmen der Truppenreduzierung wurde aber auch der AFN-Standort Frankfurt aufgegeben: Seit Oktober 2004 sendet das American Forces Network sein Europa-Programm aus Mannheim. Der US-amerikanische Medienkonzern Bloomberg TV hat in der Neuen Mainzer Straße in Frankfurts Innenstadt sein Deutschlandstudio. Der US-amerikanische Medienkonzern Bloomberg TV hat in der Neuen Mainzer Straße in Frankfurts Innenstadt sein Deutschlandstudio. Hinzu kommt noch das Regionalstudio der RTL Group. Auch reine Radiosender senden von Frankfurt aus, etwa Antenne Frankfurt, die nun die Frequenzen vom ehemaligen Radiosender Energy Rhein-Main nutzen. Auch reine Radiosender senden von Frankfurt aus, etwa Antenne Frankfurt, die nun die Frequenzen vom ehemaligen Radiosender Energy Rhein-Main nutzen. Ein weiterer privater aber nicht kommerzieller Radiosender ist Radio X. Sein Studio ist unweit der Leipziger Straße. Der älteste und größte private Radiosender der Region, Hit Radio FFH, wurde 1989 in Frankfurt gegründet. Der älteste und größte private Radiosender der Region, Hit Radio FFH, wurde 1989 in Frankfurt gegründet. Seit 2001 hat er seinen Sitz in der an Frankfurt angrenzenden Stadt Bad Vilbel. Des Weiteren befindet sich in Frankfurt die Sendezentrale des Jugendszene- und Musiksenders IM1-TV. Des Weiteren befindet sich in Frankfurt die Sendezentrale des Jugendszene- und Musiksenders IM1-TV. In der Darmstädter Landstraße befindet sich die Deutschland-Zentrale des Home Entertainment und Kino-Unternehmens 20th Century Fox. In der Darmstädter Landstraße befindet sich die Deutschland-Zentrale des Home Entertainment und Kino-Unternehmens 20th Century Fox. Ebenfalls in Frankfurt befindet sich die deutsche Kino-Abteilung von Universal Pictures. Radio Bob hat in Frankfurt eine Zweigstelle für das Marketing in Teilen der Räume der Frankfurter Rundschau. Radio Bob hat in Frankfurt eine Zweigstelle für das Marketing in Teilen der Räume der Frankfurter Rundschau.

Auch in Frankfurt beheimatet sind die Nachrichtenagenturen Reuters Deutschland (im Messeturm) und Associated Press Deutschland. Zudem befindet sich die Bildzentrale der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt..
Zudem befindet sich die Bildzentrale der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Das Mertonviertel ist Sitz des Gemeinschaftswerkes der evangelischen Publizistik mit der Nachrichtenagentur Evangelischer Pressedienst und dem evangelischen Magazin Chrismon.
Bibliotheken

In Frankfurt sind einige der größten Bibliotheken Deutschlands ansässig.

Bibliotheken

In Frankfurt sind einige der größten Bibliotheken Deutschlands ansässig. Die Deutsche Nationalbibliothek ist die zentrale Archivbibliothek für alle Medienwerke in deutscher Sprache und das nationalbibliografische Zentrum Deutschlands..
Die Deutsche Nationalbibliothek ist die zentrale Archivbibliothek für alle Medienwerke in deutscher Sprache und das nationalbibliografische Zentrum Deutschlands. Ihr Frankfurter Sitz ging aus der von 1947 bis 1990 bestehenden Deutschen Bibliothek hervor. Die 2005 gegründete Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg vereinigt die Sammlungen zahlreicher städtischer und wissenschaftlicher Bibliotheken, unter anderem der auf das 15.. Die 2005 gegründete Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg vereinigt die Sammlungen zahlreicher städtischer und wissenschaftlicher Bibliotheken, unter anderem der auf das 15. Jahrhundert zurückgehenden Stadtbibliothek, der 1763 gegründeten Senckenbergbibliothek und der 1887 gegründeten Freiherrlich Carl von Rothschild’schen öffentliche Bibliothek. Jahrhundert zurückgehenden Stadtbibliothek, der 1763 gegründeten Senckenbergbibliothek und der 1887 gegründeten Freiherrlich Carl von Rothschild’schen öffentliche Bibliothek. An der Universitätsbibliothek ist auch das Bibliotheksinformationssystem HeBIS angesiedelt.

In der Stadtbücherei Frankfurt am Main sind die kommunalen Bibliotheken Frankfurts zusammengefasst.


In der Stadtbücherei Frankfurt am Main sind die kommunalen Bibliotheken Frankfurts zusammengefasst. Sie geht zurück auf den 1845 gegründeten Verein zur Verbreitung nützlicher Volks- und Jugendschriften und die 1894 gegründete Freie Bibliothek und Lesehalle.
Sie geht zurück auf den 1845 gegründeten Verein zur Verbreitung nützlicher Volks- und Jugendschriften und die 1894 gegründete Freie Bibliothek und Lesehalle. Heute gehören der Stadtbücherei drei zentrale Bibliotheken, vier Bibliothekszentren, eine Fahrbibliothek mit über 30 Haltestellen und 12 Stadtteilbibliotheken an. Heute gehören der Stadtbücherei drei zentrale Bibliotheken, vier Bibliothekszentren, eine Fahrbibliothek mit über 30 Haltestellen und 12 Stadtteilbibliotheken an. Die Stadtbücherei koordiniert zudem 111 Schulbibliotheken im Stadtgebiet. Seit 2009 stehen in vielen Stadtteilen rund um die Uhr zugängliche öffentliche Bücherschränke, die das kostenlose Austauschen, Ausleihen und Verschenken von Literatur ermöglichen. Seit 2009 stehen in vielen Stadtteilen rund um die Uhr zugängliche öffentliche Bücherschränke, die das kostenlose Austauschen, Ausleihen und Verschenken von Literatur ermöglichen.[125]
Bildung und Forschung
Max-Planck-Institut für Biophysik auf dem Campus Riedberg der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Hochschulen

In Frankfurt am Main befinden sich zwei Universitäten, zwei Kunsthochschulen sowie mehrere Fachhochschulen.
[125]
Bildung und Forschung
Max-Planck-Institut für Biophysik auf dem Campus Riedberg der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Hochschulen

In Frankfurt am Main befinden sich zwei Universitäten, zwei Kunsthochschulen sowie mehrere Fachhochschulen. Die bekannteste und älteste Universität der Stadt ist die 1914 gegründete Johann Wolfgang Goethe-Universität mit ihren vier Hauptstandorten Bockenheim, Westend, Riedberg und Uni-Klinik Niederrad.
Die bekannteste und älteste Universität der Stadt ist die 1914 gegründete Johann Wolfgang Goethe-Universität mit ihren vier Hauptstandorten Bockenheim, Westend, Riedberg und Uni-Klinik Niederrad.

Die 1971 aus verschiedenen Vorgängereinrichtungen gegründete Fachhochschule Frankfurt am Main - seit 2014 Frankfurt University of Applied Sciences - bietet über 50 Studiengänge mit Schwerpunkt in den angewandten Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften und im Sozial- und Gesundheitsbereich.


Die 1971 aus verschiedenen Vorgängereinrichtungen gegründete Fachhochschule Frankfurt am Main - seit 2014 Frankfurt University of Applied Sciences - bietet über 50 Studiengänge mit Schwerpunkt in den angewandten Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften und im Sozial- und Gesundheitsbereich.


Die 1971 aus verschiedenen Vorgängereinrichtungen gegründete Fachhochschule Frankfurt am Main - seit 2014 Frankfurt University of Applied Sciences - bietet über 50 Studiengänge mit Schwerpunkt in den angewandten Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften und im Sozial- und Gesundheitsbereich. Alle Fachbereiche sind auf dem Campus Nibelungenplatz / Kleiststraße im Nordend angesiedelt.

Die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen ist die älteste private wissenschaftliche Hochschule Frankfurts.


Die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen ist die älteste private wissenschaftliche Hochschule Frankfurts. Sie wird von der Deutschen Provinz der Jesuiten getragen und hat seit 1926 ihren Sitz im Stadtteil Sachsenhausen. Darüber hinaus gibt es mehrere private Hochschulen in Frankfurt..
Darüber hinaus gibt es mehrere private Hochschulen in Frankfurt. Die Frankfurt School of Finance & Management ist hervorgegangen aus der Bankakademie und der Hochschule für Bankwirtschaft und liegt mit ihrem Campus im Frankfurter Nordend. Seit 2001 betreibt die FOM Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) ein Studienzentrum im Westend. Seit 2001 betreibt die FOM Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) ein Studienzentrum im Westend. Die 2003 gegründete Provadis School of International Management and Technology befindet sich im Industriepark Höchst. Seit 2007 hat die International School of Management einen Studienstandort in Sachsenhausen. Die 2003 gegründete Provadis School of International Management and Technology befindet sich im Industriepark Höchst. Seit 2007 hat die International School of Management einen Studienstandort in Sachsenhausen.

Im künstlerischen Bereich verfügt Frankfurt zum einen über die Staatliche Hochschule für Bildende Künste - Städelschule, gegründet 1817 von Johann Friedrich Städel, die später in Besitz der Stadt gelangte und 1942 zur staatlichen Kunsthochschule der freien bildenden Künste erhoben wurde.


Im künstlerischen Bereich verfügt Frankfurt zum einen über die Staatliche Hochschule für Bildende Künste - Städelschule, gegründet 1817 von Johann Friedrich Städel, die später in Besitz der Stadt gelangte und 1942 zur staatlichen Kunsthochschule der freien bildenden Künste erhoben wurde. Die andere bekannte Kunsthochschule ist die aus der 1878 gegründeten privaten Stiftung Dr.
Die andere bekannte Kunsthochschule ist die aus der 1878 gegründeten privaten Stiftung Dr. Hoch’s Konservatorium - Musikakademie hervorgegangene Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.
Allgemeinbildende Schulen

Grundlage des Frankfurter Schulwesens ist der städtische Schulentwicklungsplan, dessen aktuelle Fortschreibung 2015-2019 im Juli 2015 von der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet wurde.

Allgemeinbildende Schulen

Grundlage des Frankfurter Schulwesens ist der städtische Schulentwicklungsplan, dessen aktuelle Fortschreibung 2015-2019 im Juli 2015 von der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet wurde.[126][127] 2014 bestanden 140 allgemeinbildende Schulen in öffentlicher Trägerschaft, die von etwa 60.

Allgemeinbildende Schulen

Grundlage des Frankfurter Schulwesens ist der städtische Schulentwicklungsplan, dessen aktuelle Fortschreibung 2015-2019 im Juli 2015 von der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet wurde.[126][127] 2014 bestanden 140 allgemeinbildende Schulen in öffentlicher Trägerschaft, die von etwa 60.000 Schülern besucht wurden.[128][129] Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums wird bis 2020 mit einem Anstieg um etwa 12 Prozent gerechnet, vor allem in den Gymnasien und integrierten Gesamtschulen.
[128][129] Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums wird bis 2020 mit einem Anstieg um etwa 12 Prozent gerechnet, vor allem in den Gymnasien und integrierten Gesamtschulen.

Das altsprachliche Lessing-Gymnasium und das [!!! Goethe-] Gymnasium gehen beide auf die 1520 für die Erziehung der Bürgersöhne gegründete städtische Lateinschule zurück.


Das altsprachliche Lessing-Gymnasium und das [!!! Goethe-] Gymnasium gehen beide auf die 1520 für die Erziehung der Bürgersöhne gegründete städtische Lateinschule zurück. Das ebenfalls altsprachliche Heinrich-von-Gagern-Gymnasium wurde 1888 unter dem Namen Kaiser-Friedrichs-Gymnasium zur Entlastung des städtischen Lessing-Gymnasiums gegründet.
Das ebenfalls altsprachliche Heinrich-von-Gagern-Gymnasium wurde 1888 unter dem Namen Kaiser-Friedrichs-Gymnasium zur Entlastung des städtischen Lessing-Gymnasiums gegründet. Auch andere städtische Gymnasien wie die 1803 gegründete Musterschule und die Wöhlerschule sind auf Initiativen Frankfurter Bürger entstanden. Das 2009 eröffnete Gymnasium Riedberg war die erste Neugründung eines Gymnasiums seit 1914. Das 2009 eröffnete Gymnasium Riedberg war die erste Neugründung eines Gymnasiums seit 1914. Ein 2013 am Riedberg gegründetes Oberstufengymnasium ist 2017 nach Bockenheim umgezogen. Es soll mittelfristig seinen Sitz im Stadtteil Gallus erhalten. Es soll mittelfristig seinen Sitz im Stadtteil Gallus erhalten. Das seit 2015 provisorisch in Höchst untergebrachte [!!! Adorno-] Gymnasium soll 2019 in ein neues Provisorium auf dem Universitätscampus Westend umziehen. Langfristig erhält es seinen Standort an der Miquelallee/Eschersheimer Landstraße.. Langfristig erhält es seinen Standort an der Miquelallee/Eschersheimer Landstraße. Weitere Neugründungen der letzten Jahre sind das Gymnasium Nord in Westhausen und das Gymnasium Römerhof in Bockenheim, das zum Schuljahr 2018/19 seinen Betrieb aufnimmt. Weitere Neugründungen der letzten Jahre sind das Gymnasium Nord in Westhausen und das Gymnasium Römerhof in Bockenheim, das zum Schuljahr 2018/19 seinen Betrieb aufnimmt. Insgesamt sieht der Schulentwicklungsplan den Bau von zehn neuen Schulen in Frankfurt vor.[127]

Neben den städtischen bestehen zwölf Gymnasien in privater Trägerschaft sowie eine Europäische Schule.
[127]

Neben den städtischen bestehen zwölf Gymnasien in privater Trägerschaft sowie eine Europäische Schule. Das Philanthropin war von seiner Gründung 1804 bis zur durch die Nationalsozialisten erzwungenen Schließung 1942 die am längsten bestehende und mit zeitweise 1000 Schülern größte jüdische Schule Deutschlands..
Das Philanthropin war von seiner Gründung 1804 bis zur durch die Nationalsozialisten erzwungenen Schließung 1942 die am längsten bestehende und mit zeitweise 1000 Schülern größte jüdische Schule Deutschlands. Das Gebäude beherbergt heute die I. E. Lichtigfeld-Schule der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

An weiterführenden Schulen bestehen in Frankfurt zudem 14 städtische Gesamtschulen,[128] 16 Realschulen und zwölf Hauptschulen..


An weiterführenden Schulen bestehen in Frankfurt zudem 14 städtische Gesamtschulen,[128] 16 Realschulen und zwölf Hauptschulen. Die Anfang der 1960er Jahre gegründete Ernst-Reuter-Schule ist eine der ersten integrierten Gesamtschulen, das Hessenkolleg Frankfurt eine der ältesten Einrichtungen des zweiten Bildungsweges in Hessen..
Die Anfang der 1960er Jahre gegründete Ernst-Reuter-Schule ist eine der ersten integrierten Gesamtschulen, das Hessenkolleg Frankfurt eine der ältesten Einrichtungen des zweiten Bildungsweges in Hessen. Die 1969 gegründete Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach, eine kooperative Gesamtschule, ist mit über 1300 Schülern eine der größten Schulen der Stadt.. Die 1969 gegründete Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach, eine kooperative Gesamtschule, ist mit über 1300 Schülern eine der größten Schulen der Stadt.
Berufsbildende Schulen

Unter den 26 weiterführenden beruflichen Schulen in Frankfurt bestehen 16 in städtischer und 10 in privater Trägerschaft.[128] Hierzu zählen der Mediacampus Frankfurt des Börsenvereins des deutschen Buchhandels und die Academy of Visual Arts.
[128] Hierzu zählen der Mediacampus Frankfurt des Börsenvereins des deutschen Buchhandels und die Academy of Visual Arts.
Andere Bildungs- und Forschungseinrichtungen

Des Weiteren existieren in der Stadt die Max-Planck-Institute für europäische Rechtsgeschichte (MPIER), Biophysik und Hirnforschung.

Andere Bildungs- und Forschungseinrichtungen

Des Weiteren existieren in der Stadt die Max-Planck-Institute für europäische Rechtsgeschichte (MPIER), Biophysik und Hirnforschung. Die Stadt Frankfurt ist außerdem „Korporativ Förderndes Mitglied” der Max-Planck-Gesellschaft.[130] Mit der Universität eng verbunden ist das Frankfurt Institute for Advanced Studies, eine von zahlreichen institutionellen und privaten gesponserte interdisziplinäre Einrichtung zur theoretischen Grundlagenforschung in der Physik, Chemie, Biologie, Neurologie und Informatik..
[130] Mit der Universität eng verbunden ist das Frankfurt Institute for Advanced Studies, eine von zahlreichen institutionellen und privaten gesponserte interdisziplinäre Einrichtung zur theoretischen Grundlagenforschung in der Physik, Chemie, Biologie, Neurologie und Informatik.. [130] Mit der Universität eng verbunden ist das Frankfurt Institute for Advanced Studies, eine von zahlreichen institutionellen und privaten gesponserte interdisziplinäre Einrichtung zur theoretischen Grundlagenforschung in der Physik, Chemie, Biologie, Neurologie und Informatik.

Das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) mit Sitz in Bockenheim ist eine Forschungs- und Serviceeinrichtung auf dem Gebiet der Bildungsforschung.


Das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) mit Sitz in Bockenheim ist eine Forschungs- und Serviceeinrichtung auf dem Gebiet der Bildungsforschung. Zu den Aufgaben des DIPF gehört die Konzipierung, Entwicklung und Auswertung aller bei PISA 2015 einzusetzenden Fragebögen. Das DIPF verantwortet außerdem den zweijährlich erscheinenden Nationalen Bildungsbericht „Bildung in Deutschland”.
Das DIPF verantwortet außerdem den zweijährlich erscheinenden Nationalen Bildungsbericht „Bildung in Deutschland”.[131]

Die Frankfurter Volkshochschule ist als Eigenbetrieb der Stadt Frankfurt organisiert und hat ihre Zentrale im Frankfurter Ostend.
[131]

Die Frankfurter Volkshochschule ist als Eigenbetrieb der Stadt Frankfurt organisiert und hat ihre Zentrale im Frankfurter Ostend.

Die Katholische Erwachsenenbildung - Landesarbeitsgemeinschaft Hessen, das Diözesanbildungswerk Limburg,[132] und die Bildungswerke Frankfurt, Main-Taunus und Hochtaunus haben ihren Sitz im Haus am Dom..


Die Katholische Erwachsenenbildung - Landesarbeitsgemeinschaft Hessen, das Diözesanbildungswerk Limburg,[132] und die Bildungswerke Frankfurt, Main-Taunus und Hochtaunus haben ihren Sitz im Haus am Dom.

Die Evangelische Akademie Frankfurt, entstanden 2012 aus einer Fusion der Evangelischen Stadtakademie Römer9 und der Evangelischen Akademie Arnoldshain, ist gegenüber dem Historischen Museum auf dem Römerberg angesiedelt.


Die Evangelische Akademie Frankfurt, entstanden 2012 aus einer Fusion der Evangelischen Stadtakademie Römer9 und der Evangelischen Akademie Arnoldshain, ist gegenüber dem Historischen Museum auf dem Römerberg angesiedelt.
I.G.-Farben-Haus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität
Von der Stadt vergebene Auszeichnungen
Ehrenbürger Otto Hahn (1959)

Ehrenbürgerrecht (höchste städtische Auszeichnung, siehe Liste der Ehrenbürger von Frankfurt am Main)
Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main
Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main (seit 1952, jährlich an bis zu fünf Personen vergeben)
Bürgermedaille der Stadt Frankfurt am Main (seit 2002 jährlich an bis zu fünf Personen vergeben)
Frankfurter Gründerpreis (seit 2001)
Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main (seit 1947 jährlich an Persönlichkeiten aus dem kulturellen Leben)
[!!! Goethepreis ] der Stadt Frankfurt am Main (seit 1927, anfangs jährlich, jetzt alle drei Jahre jeweils an [!!! Goethes ] Geburtstag, 50.
-Farben-Haus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität
Von der Stadt vergebene Auszeichnungen
Ehrenbürger Otto Hahn (1959)

Ehrenbürgerrecht (höchste städtische Auszeichnung, siehe Liste der Ehrenbürger von Frankfurt am Main)
Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main
Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main (seit 1952, jährlich an bis zu fünf Personen vergeben)
Bürgermedaille der Stadt Frankfurt am Main (seit 2002 jährlich an bis zu fünf Personen vergeben)
Frankfurter Gründerpreis (seit 2001)
Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main (seit 1947 jährlich an Persönlichkeiten aus dem kulturellen Leben)
[!!! Goethepreis ] der Stadt Frankfurt am Main (seit 1927, anfangs jährlich, jetzt alle drei Jahre jeweils an [!!! Goethes ] Geburtstag, 50.
-Farben-Haus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität
Von der Stadt vergebene Auszeichnungen
Ehrenbürger Otto Hahn (1959)

Ehrenbürgerrecht (höchste städtische Auszeichnung, siehe Liste der Ehrenbürger von Frankfurt am Main)
Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main
Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main (seit 1952, jährlich an bis zu fünf Personen vergeben)
Bürgermedaille der Stadt Frankfurt am Main (seit 2002 jährlich an bis zu fünf Personen vergeben)
Frankfurter Gründerpreis (seit 2001)
Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main (seit 1947 jährlich an Persönlichkeiten aus dem kulturellen Leben)
[!!! Goethepreis ] der Stadt Frankfurt am Main (seit 1927, anfangs jährlich, jetzt alle drei Jahre jeweils an [!!! Goethes ] Geburtstag, 50.
-Farben-Haus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität
Von der Stadt vergebene Auszeichnungen
Ehrenbürger Otto Hahn (1959)

Ehrenbürgerrecht (höchste städtische Auszeichnung, siehe Liste der Ehrenbürger von Frankfurt am Main)
Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main
Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main (seit 1952, jährlich an bis zu fünf Personen vergeben)
Bürgermedaille der Stadt Frankfurt am Main (seit 2002 jährlich an bis zu fünf Personen vergeben)
Frankfurter Gründerpreis (seit 2001)
Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main (seit 1947 jährlich an Persönlichkeiten aus dem kulturellen Leben)
[!!! Goethepreis ] der Stadt Frankfurt am Main (seit 1927, anfangs jährlich, jetzt alle drei Jahre jeweils an [!!! Goethes ] Geburtstag, 50.
-Farben-Haus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität
Von der Stadt vergebene Auszeichnungen
Ehrenbürger Otto Hahn (1959)

Ehrenbürgerrecht (höchste städtische Auszeichnung, siehe Liste der Ehrenbürger von Frankfurt am Main)
Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main
Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main (seit 1952, jährlich an bis zu fünf Personen vergeben)
Bürgermedaille der Stadt Frankfurt am Main (seit 2002 jährlich an bis zu fünf Personen vergeben)
Frankfurter Gründerpreis (seit 2001)
Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main (seit 1947 jährlich an Persönlichkeiten aus dem kulturellen Leben)
[!!! Goethepreis ] der Stadt Frankfurt am Main (seit 1927, anfangs jährlich, jetzt alle drei Jahre jeweils an [!!! Goethes ] Geburtstag, 50.000 Euro)
Ignatz-Bubis-Preis (seit 2001 alle drei Jahre)
Integrationspreis der Stadt Frankfurt am Main (jährlich an Personen oder Institutionen, 15.000 Euro)
Internationaler Hochhauspreis (jährlich, finanziert durch Deka-Bank, 50.
000 Euro)
Ignatz-Bubis-Preis (seit 2001 alle drei Jahre)
Integrationspreis der Stadt Frankfurt am Main (jährlich an Personen oder Institutionen, 15.000 Euro)
Internationaler Hochhauspreis (jährlich, finanziert durch Deka-Bank, 50.000 Euro)
Max-Beckmann-Preis (alle drei Jahre zum Geburtstag, zur Förderung und Anerkennung hervorragender Leistungen in den Bereichen Malerei, Grafik, Bildhauerei und Architektur - 50.
000 Euro)
Max-Beckmann-Preis (alle drei Jahre zum Geburtstag, zur Förderung und Anerkennung hervorragender Leistungen in den Bereichen Malerei, Grafik, Bildhauerei und Architektur - 50.000 Euro)
Otto-Hahn-Preis (alle zwei Jahre, für herausragende Leistungen in der Chemie, Physik oder angewandten Ingenieurwissenschaft, 50.
000 Euro)
Otto-Hahn-Preis (alle zwei Jahre, für herausragende Leistungen in der Chemie, Physik oder angewandten Ingenieurwissenschaft, 50.000 Euro)
Römerplakette der Stadt Frankfurt am Main (für ehrenamtlich tätige Personen, dreistufig: 10, 15 und 20 Jahre)
Sportplakette (für Titelgewinner und ehrenamtliche aus diesem Bereich)
Theodor-W.
000 Euro)
Römerplakette der Stadt Frankfurt am Main (für ehrenamtlich tätige Personen, dreistufig: 10, 15 und 20 Jahre)
Sportplakette (für Titelgewinner und ehrenamtliche aus diesem Bereich)
Theodor-W.-Adorno-Preis (seit 1977, alle drei Jahre, für hervorragender Leistungen in den Bereichen Philosophie, Musik, Theater und Film - 50.000 Euro)
Tony-Sender-Preis (alle zwei Jahre, zur Förderung der Gleichberechtigung, 10.
000 Euro)
Tony-Sender-Preis (alle zwei Jahre, zur Förderung der Gleichberechtigung, 10.000 Euro)
Walter-Möller-Plakette (alle zwei Jahre, Gruppen, Bürgerinitiativen usw., 10.000 Euro)
Walter-Kolb-Gedächtnispreis (jährlich für herausragende Dissertation, 2500 Euro)
Johann-Philipp-von-Bethmann-Studienpreis (jährlich für herausragende Projekte zur Erforschung der Frankfurter Stadtgeschichte)

Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler
Siehe auch: Liste von Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main
Altstadt
→ Hauptartikel: Frankfurt-Altstadt
Der Römer, Frankfurts Rathaus

Vier der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden sich nahe beieinander in der Frankfurter Altstadt: Kaiserdom, Römerberg, Paulskirche und [!!! Goethe-] Haus.
000 Euro)
Walter-Kolb-Gedächtnispreis (jährlich für herausragende Dissertation, 2500 Euro)
Johann-Philipp-von-Bethmann-Studienpreis (jährlich für herausragende Projekte zur Erforschung der Frankfurter Stadtgeschichte)

Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler
Siehe auch: Liste von Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main
Altstadt
→ Hauptartikel: Frankfurt-Altstadt
Der Römer, Frankfurts Rathaus

Vier der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden sich nahe beieinander in der Frankfurter Altstadt: Kaiserdom, Römerberg, Paulskirche und [!!! Goethe-] Haus.
000 Euro)
Walter-Kolb-Gedächtnispreis (jährlich für herausragende Dissertation, 2500 Euro)
Johann-Philipp-von-Bethmann-Studienpreis (jährlich für herausragende Projekte zur Erforschung der Frankfurter Stadtgeschichte)

Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler
Siehe auch: Liste von Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main
Altstadt
→ Hauptartikel: Frankfurt-Altstadt
Der Römer, Frankfurts Rathaus

Vier der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden sich nahe beieinander in der Frankfurter Altstadt: Kaiserdom, Römerberg, Paulskirche und [!!! Goethe-] Haus.
000 Euro)
Walter-Kolb-Gedächtnispreis (jährlich für herausragende Dissertation, 2500 Euro)
Johann-Philipp-von-Bethmann-Studienpreis (jährlich für herausragende Projekte zur Erforschung der Frankfurter Stadtgeschichte)

Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler
Siehe auch: Liste von Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main
Altstadt
→ Hauptartikel: Frankfurt-Altstadt
Der Römer, Frankfurts Rathaus

Vier der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden sich nahe beieinander in der Frankfurter Altstadt: Kaiserdom, Römerberg, Paulskirche und [!!! Goethe-] Haus.

Der katholische Kaiserdom St. Bartholomäus mit seinem markanten [!!! spätgotischen ] Westturm war die Wahl- und Krönungsstätte der deutschen Kaiser.
Bartholomäus mit seinem markanten [!!! spätgotischen ] Westturm war die Wahl- und Krönungsstätte der deutschen Kaiser. Vom Dom zum Römer verlief der Markt, über den der Krönungsweg der frisch gekrönten Kaiser zu den Feierlichkeiten auf dem Platz vor dem Rathaus führte. Vom Dom zum Römer verlief der Markt, über den der Krönungsweg der frisch gekrönten Kaiser zu den Feierlichkeiten auf dem Platz vor dem Rathaus führte. Vor dem Dom befindet sich der Archäologische Garten mit Ausgrabungen der ältesten Siedlungsspuren Frankfurts aus römischer und karolingischer Zeit. Er wurde im Rahmen des Dom-Römer-Projektes mit dem Stadthaus am Markt überbaut, um ihn vor der Witterung zu schützen.. Er wurde im Rahmen des Dom-Römer-Projektes mit dem Stadthaus am Markt überbaut, um ihn vor der Witterung zu schützen. Die mehrstöckigen Häuser am Markt und um den Hühnermarkt vermitteln mit ihren Überhängen und den hohen, steilen Dächern und Giebeln einen guten Eindruck des früheren Stadtbildes. Die mehrstöckigen Häuser am Markt und um den Hühnermarkt vermitteln mit ihren Überhängen und den hohen, steilen Dächern und Giebeln einen guten Eindruck des früheren Stadtbildes. Unter den Neubauten sind auch 15 Rekonstruktionen zerstörter Altstadthäuser.

Der Römerberg ist der zentrale Platz der Altstadt mit dem Rathaus (Römer) aus dem 14.


Der Römerberg ist der zentrale Platz der Altstadt mit dem Rathaus (Römer) aus dem 14. Jahrhundert, der frühgotischen Alten Nikolaikirche und der nach Kriegszerstörung rekonstruierten Häuserzeile auf der Ostseite des Platzes. Auf dem Rathausbalkon des Römers werden die Titelgewinne der regionalen Vereine (Eintracht Frankfurt, Frankfurt Lions) aber auch Fußballweltmeisterschaften mit den Fans zusammen gefeiert.
Auf dem Rathausbalkon des Römers werden die Titelgewinne der regionalen Vereine (Eintracht Frankfurt, Frankfurt Lions) aber auch Fußballweltmeisterschaften mit den Fans zusammen gefeiert.

Die Paulskirche wurde 1789 bis 1833 anstelle der 1786 abgerissenen mittelalterlichen Barfüßerkirche erbaut und diente bis 1944 als evangelische Hauptkirche Frankfurts.


Die Paulskirche wurde 1789 bis 1833 anstelle der 1786 abgerissenen mittelalterlichen Barfüßerkirche erbaut und diente bis 1944 als evangelische Hauptkirche Frankfurts. In dem klassizistischen Rundbau des Architekten Johann Georg Christian Hess tagte 1848/49 die Nationalversammlung.
In dem klassizistischen Rundbau des Architekten Johann Georg Christian Hess tagte 1848/49 die Nationalversammlung. Der Paulsplatz ist ein belebter Stadtplatz mit Straßencafés.

Zwischen Römerberg und Liebfrauenberg liegt die Neue Kräme. Am Liebfrauenberg befinden sich die im 14..
Am Liebfrauenberg befinden sich die im 14. Jahrhundert erbaute Liebfrauenkirche, der Liebfrauenbrunnen von 1770 und das 1775 errichtete Haus Zum Paradies/Grimmvogel, einer der wenigen erhaltenen Barockbauten in Frankfurt.

Die Kleinmarkthalle, ein Neubau von 1954 nach der Kriegszerstörung 1944, ist das kulinarische Zentrum der Stadt..


Die Kleinmarkthalle, ein Neubau von 1954 nach der Kriegszerstörung 1944, ist das kulinarische Zentrum der Stadt. Über 150 Marktstände bieten an jedem Werktag alle Arten von Lebensmitteln an. In der westlichen Altstadt liegt das [!!! Goethe-] Haus, das Geburtshaus von Johann Wolfgang von Goethe, im Großen Hirschgraben.
In der westlichen Altstadt liegt das [!!! Goethe-] Haus, das Geburtshaus von Johann Wolfgang von Goethe, im Großen Hirschgraben. Der Kornmarkt, heute eine ruhige Nebenstraße, war im Mittelalter eine der Hauptverkehrsadern der Stadt.. Der Kornmarkt, heute eine ruhige Nebenstraße, war im Mittelalter eine der Hauptverkehrsadern der Stadt.

Im Osten der Altstadt an der Fahrgasse finden sich noch Reste der mittelalterlichen Staufenmauer. Weiter östlich liegt der 1180 erstmals erwähnte Jüdische Friedhof Battonnstraße. In den Putz der Friedhofsmauer sind kleine Gedenksteine mit den Namen von 11.
In den Putz der Friedhofsmauer sind kleine Gedenksteine mit den Namen von 11.957 während der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten jüdischen Bürgern Frankfurts eingelassen.
Frontansicht des Goethe-Hauses in Frankfurt am Main.

Frontansicht des Goethe-Hauses in Frankfurt am Main.JPG
Goethe-Haus
Frankfurt Am Main-Samstagsberg-20070607.jpg
Dom und Römerberg
Frankfurt Paulskirche außen 2011a.jpg
Paulskirche
Dom-Roemer-Projekt-Huehnermarkt-06-2018-Ffm-Altstadt-10003.
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Paulskirche
Dom-Roemer-Projekt-Huehnermarkt-06-2018-Ffm-Altstadt-10003.jpg
Hühnermarkt
Mainufer und Mainbrücken

Die beiden Mainufer entwickeln sich immer mehr zum attraktivsten Stadtraum Frankfurts. Hierzu tragen Projekte wie die Entwicklung des Museumsufers, die Neugestaltung der Uferanlagen, der Aufbau eines neuen Wohn- und Gewerbegebietes im ehemaligen Frankfurter Westhafen oder die architektonisch anspruchsvollen Mainbrücken bei.
Hierzu tragen Projekte wie die Entwicklung des Museumsufers, die Neugestaltung der Uferanlagen, der Aufbau eines neuen Wohn- und Gewerbegebietes im ehemaligen Frankfurter Westhafen oder die architektonisch anspruchsvollen Mainbrücken bei. Die Alte Brücke (1222 erstmals urkundlich erwähnt) galt jahrhundertelang als bedeutendstes Bauwerk der Stadt.. Die Alte Brücke (1222 erstmals urkundlich erwähnt) galt jahrhundertelang als bedeutendstes Bauwerk der Stadt. Seit 2006 befindet sich auf der Maininsel die Ausstellungshalle Portikus. Der Eiserne Steg, eine 1869 eröffnete Fußgängerbrücke, ist eines der Wahrzeichen der Stadt.. Der Eiserne Steg, eine 1869 eröffnete Fußgängerbrücke, ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Der Saalhof und die katholische Leonhardskirche am nördlichen Brückenkopf sind zwei Baudenkmäler, deren Ursprünge in die Stauferzeit zurückreichen.

Der Blick von einer der östlichen Innenstadt-Mainbrücken auf Altstadt und Skyline wird in den Medien gern als Illustration für Beiträge aus Frankfurt verwendet.
Der Saalhof und die katholische Leonhardskirche am nördlichen Brückenkopf sind zwei Baudenkmäler, deren Ursprünge in die Stauferzeit zurückreichen.

Der Blick von einer der östlichen Innenstadt-Mainbrücken auf Altstadt und Skyline wird in den Medien gern als Illustration für Beiträge aus Frankfurt verwendet. In den letzten Jahren entstanden im Osten der Innenstadt zwei große Beach Clubs am nördlichen und südlichen Mainufer.
In den letzten Jahren entstanden im Osten der Innenstadt zwei große Beach Clubs am nördlichen und südlichen Mainufer. Die Gerbermühle, als Treffpunkt [!!! Goethes ] mit Marianne von Willemer in die Literaturgeschichte eingegangen, ist heute ein beliebtes Ausflugslokal. Die Gerbermühle, als Treffpunkt [!!! Goethes ] mit Marianne von Willemer in die Literaturgeschichte eingegangen, ist heute ein beliebtes Ausflugslokal.

Das Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne ist eine der wenigen Binnendünen Europas und befindet sich nahe dem Main im Westen des Stadtteils Schwanheim. Es umfasst 58,5 Hektar und beherbergt viele seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- sowie Pflanzenarten.
Es umfasst 58,5 Hektar und beherbergt viele seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- sowie Pflanzenarten.
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Mainbrücken, Blick vom Main Tower
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Museen am Museumsufer in Sachsenhausen
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Museen am Museumsufer in Sachsenhausen
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Eiserner Steg


Dotationskirchen

Eine Besonderheit Frankfurts sind die Dotationskirchen. Die Stadt ist seit 1802 Eigentümerin aller neun Kirchen in der Innenstadt und der Dreikönigskirche in Sachsenhausen und durch einen Staatskirchenvertrag seit 1830 zu ihrem Unterhalt verpflichtet.
Die Stadt ist seit 1802 Eigentümerin aller neun Kirchen in der Innenstadt und der Dreikönigskirche in Sachsenhausen und durch einen Staatskirchenvertrag seit 1830 zu ihrem Unterhalt verpflichtet. Viermal im Jahr, zu den Hochfesten des Kirchenjahres, findet in den Citykirchen das traditionelle Frankfurter Stadtgeläute statt. Viermal im Jahr, zu den Hochfesten des Kirchenjahres, findet in den Citykirchen das traditionelle Frankfurter Stadtgeläute statt.
Frankfurt Am Main-Katharinenkirche-Ansicht von der Grossen Eschenheimer Strasse-20100808.

Frankfurt Am Main-Katharinenkirche-Ansicht von der Grossen Eschenheimer Strasse-20100808.jpg
Katharinenkirche
Frankfurt Am Main-Leonhardskirche-Ansicht vom Eisernen Steg-Gegenwart.jpg
Leonhardskirche
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Alte Nikolaikirche
Frankfurt Am Main-Dreikoenigskirche vom Mainkai-20110408.
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Alte Nikolaikirche
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Dreikönigskirche
Sachsenhausen
→ Hauptartikel: Frankfurt-Sachsenhausen
Schweizer Straße (März 2011)

Der 1192 erstmals erwähnte Stadtteil Sachsenhausen auf der südlichen Mainseite wird in Frankfurter Mundart auch Dribbdebach (dribbe = drüben, jenseits des Flusses) genannt, im Gegensatz zur Hibbdebach (diesseits des Flusses) gelegenen Innenstadt..
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Dreikönigskirche
Sachsenhausen
→ Hauptartikel: Frankfurt-Sachsenhausen
Schweizer Straße (März 2011)

Der 1192 erstmals erwähnte Stadtteil Sachsenhausen auf der südlichen Mainseite wird in Frankfurter Mundart auch Dribbdebach (dribbe = drüben, jenseits des Flusses) genannt, im Gegensatz zur Hibbdebach (diesseits des Flusses) gelegenen Innenstadt..
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Dreikönigskirche
Sachsenhausen
→ Hauptartikel: Frankfurt-Sachsenhausen
Schweizer Straße (März 2011)

Der 1192 erstmals erwähnte Stadtteil Sachsenhausen auf der südlichen Mainseite wird in Frankfurter Mundart auch Dribbdebach (dribbe = drüben, jenseits des Flusses) genannt, im Gegensatz zur Hibbdebach (diesseits des Flusses) gelegenen Innenstadt. Seit dem Mittelalter wohnten hier hauptsächlich Fischer, Landarbeiter und Handwerker, deren derbe Sprache und Umgangsformen sprichwörtlich waren. Im 18. und 19. Jahrhundert siedelten sich zunehmend auch wohlhabende Bürger an.
Jahrhundert siedelten sich zunehmend auch wohlhabende Bürger an. Die Sachsenhäuser Altstadt wurde ein beliebtes Ausgeh- und Kneipenviertel. Doch der Besucherrückgang nach dem Wegfall der amerikanischen Militärstandorte machte Alt-Sachsenhausen zu schaffen. Doch der Besucherrückgang nach dem Wegfall der amerikanischen Militärstandorte machte Alt-Sachsenhausen zu schaffen. Leerstand und Verfall waren seitdem nicht mehr zu übersehen. Es gibt allerdings noch einige traditionelle und teilweise sehr alte Apfelwein-Kneipen. Die Stadt bemüht sich seit einiger Zeit, das Viertel wieder voranzubringen. Es gibt allerdings noch einige traditionelle und teilweise sehr alte Apfelwein-Kneipen. Die Stadt bemüht sich seit einiger Zeit, das Viertel wieder voranzubringen. Ziel ist es, neben Kneipen auch kleine Geschäfte und Ateliers zu etablieren, um das Viertel auch tagsüber stärker zu beleben.

Das dominierende Bauwerk am Sachsenhäuser Mainufer ist die 1875 bis 1881 errichtete Dreikönigskirche.


Das dominierende Bauwerk am Sachsenhäuser Mainufer ist die 1875 bis 1881 errichtete Dreikönigskirche. Entlang des Mains liegen die Museen des Museumsufers. Hier findet auch jeden zweiten Samstag einer der größten Flohmärkte Deutschlands statt.
Hier findet auch jeden zweiten Samstag einer der größten Flohmärkte Deutschlands statt.

Die Altbauten im nördlichen Sachsenhausen rund um den Schweizer Platz sind ein beliebtes Wohnviertel mit einer ausgewogenen Mischung aus Einzelhandel und Gastronomie..


Die Altbauten im nördlichen Sachsenhausen rund um den Schweizer Platz sind ein beliebtes Wohnviertel mit einer ausgewogenen Mischung aus Einzelhandel und Gastronomie. Neben bekannten Apfelweinlokalen wie dem Wagner und dem Gemalten Haus finden sich moderne Cocktailbars.

Weiter im Süden liegen Villenviertel wie der Lerchesberg, der in den 1960er-Jahren entstand.


Weiter im Süden liegen Villenviertel wie der Lerchesberg, der in den 1960er-Jahren entstand. In den 1990er-Jahren entstand auf dem ehemaligen Schlachthofgelände östlich der Sachsenhäuser Altstadt das Deutschherrnviertel, das sich inzwischen zum beliebten Wohngebiet entwickelt hat. Wahrzeichen des neuen Viertels ist das Hochhaus Main Plaza.
In den 1990er-Jahren entstand auf dem ehemaligen Schlachthofgelände östlich der Sachsenhäuser Altstadt das Deutschherrnviertel, das sich inzwischen zum beliebten Wohngebiet entwickelt hat. Wahrzeichen des neuen Viertels ist das Hochhaus Main Plaza.

Auf Sachsenhäuser Gebiet standen auch der 2017 abgebrannte Goetheturm im Stadtwald, eines der höchsten Holzbauwerke in Deutschland, und der Henninger-Turm, ein ehemaliges Getreidesilo und bekannt durch das Radrennen Rund um den Henninger-Turm sowie das Drehrestaurant im Turmkorb..


Auf Sachsenhäuser Gebiet standen auch der 2017 abgebrannte Goetheturm im Stadtwald, eines der höchsten Holzbauwerke in Deutschland, und der Henninger-Turm, ein ehemaliges Getreidesilo und bekannt durch das Radrennen Rund um den Henninger-Turm sowie das Drehrestaurant im Turmkorb. Der 1961 eröffnete ursprüngliche Henninger-Turm wurde 2013 abgerissen und 2014 bis 2017 durch ein 140 Meter hohes Wohnhochhaus ersetzt, das dem Original äußerlich ähnelt.
Der 1961 eröffnete ursprüngliche Henninger-Turm wurde 2013 abgerissen und 2014 bis 2017 durch ein 140 Meter hohes Wohnhochhaus ersetzt, das dem Original äußerlich ähnelt.
Deutschherrnviertel in Sachsenhausen
Hauptbahnhof und Bahnhofsviertel
→ Hauptartikel: Frankfurt (Main) Hauptbahnhof und Frankfurt-Bahnhofsviertel

Der Hauptbahnhof, eröffnet 1888, ist nach der Anzahl der Fernverkehrszüge und am Passagieraufkommen gemessen einer der größten seiner Art in Europa..

Deutschherrnviertel in Sachsenhausen
Hauptbahnhof und Bahnhofsviertel
→ Hauptartikel: Frankfurt (Main) Hauptbahnhof und Frankfurt-Bahnhofsviertel

Der Hauptbahnhof, eröffnet 1888, ist nach der Anzahl der Fernverkehrszüge und am Passagieraufkommen gemessen einer der größten seiner Art in Europa..

Deutschherrnviertel in Sachsenhausen
Hauptbahnhof und Bahnhofsviertel
→ Hauptartikel: Frankfurt (Main) Hauptbahnhof und Frankfurt-Bahnhofsviertel

Der Hauptbahnhof, eröffnet 1888, ist nach der Anzahl der Fernverkehrszüge und am Passagieraufkommen gemessen einer der größten seiner Art in Europa. Die riesige fünfschiffige Bahnsteighalle, deren Tragwerk und Dach zuletzt vollständig restauriert wurden, das stilgleich erhaltene Empfangsgebäude und das unüberschaubare Gewirr über- und unterirdischer Anlagen macht ein beeindruckendes Bauwerk aus, das eine Sehenswürdigkeit für sich ist.
Die riesige fünfschiffige Bahnsteighalle, deren Tragwerk und Dach zuletzt vollständig restauriert wurden, das stilgleich erhaltene Empfangsgebäude und das unüberschaubare Gewirr über- und unterirdischer Anlagen macht ein beeindruckendes Bauwerk aus, das eine Sehenswürdigkeit für sich ist.

Das Bahnhofsviertel ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Dort befinden sich Geschäfte und Restaurants verschiedenster Art aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen.
Dort befinden sich Geschäfte und Restaurants verschiedenster Art aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Das Bahnhofsviertel lebt 24 Stunden am Tag, nicht nur wegen des Rotlichtmilieus, das sich vor allem rund um die Taunusstraße erstreckt. Das Bahnhofsviertel lebt 24 Stunden am Tag, nicht nur wegen des Rotlichtmilieus, das sich vor allem rund um die Taunusstraße erstreckt. Das Viertel kann auch als ein Musterbeispiel für urbane Gegensätze angesehen werden, die ein internationaler Verkehrsknotenpunkt mit sich bringt. Bettler, Alkoholiker und Junkies sind dort neben den Strömen angestellter Berufspendler ebenso gegenwärtig wie Banker, internationale Messegäste und Tagestouristen. Bettler, Alkoholiker und Junkies sind dort neben den Strömen angestellter Berufspendler ebenso gegenwärtig wie Banker, internationale Messegäste und Tagestouristen. Die Kaiserstraße, auf die der Besucher direkt vom Haupteingang des Hauptbahnhofs aus blickt, ist ein städtischer Boulevard, auf dem Reichtum und Elend, multikultureller Einzelhandel, moderne Bankhochhäuser in nächster Nachbarschaft zu Rotlichtbetrieben in gründerzeitlichen Altbauten zu beobachten sind. Die Kaiserstraße, auf die der Besucher direkt vom Haupteingang des Hauptbahnhofs aus blickt, ist ein städtischer Boulevard, auf dem Reichtum und Elend, multikultureller Einzelhandel, moderne Bankhochhäuser in nächster Nachbarschaft zu Rotlichtbetrieben in gründerzeitlichen Altbauten zu beobachten sind. Die Kaiserstraße, auf die der Besucher direkt vom Haupteingang des Hauptbahnhofs aus blickt, ist ein städtischer Boulevard, auf dem Reichtum und Elend, multikultureller Einzelhandel, moderne Bankhochhäuser in nächster Nachbarschaft zu Rotlichtbetrieben in gründerzeitlichen Altbauten zu beobachten sind.
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Beleuchteter Hauptbahnhof während der Luminale (2004)
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Kaiserstraße im Bahnhofsviertel
Rotlichviertel Frankfurt Main.
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Kaiserstraße im Bahnhofsviertel
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Rotlichtviertel im Stadtteil Bahnhofsviertel


Wolkenkratzer
→ Hauptartikel: Liste der Hochhäuser in Frankfurt am Main
Westend Gate (ehemals Plaza Büro Center, 1976 fertiggestellt), mit 159 Metern Höhe der erste Wolkenkratzer in Deutschland (d.
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Rotlichtviertel im Stadtteil Bahnhofsviertel


Wolkenkratzer
→ Hauptartikel: Liste der Hochhäuser in Frankfurt am Main
Westend Gate (ehemals Plaza Büro Center, 1976 fertiggestellt), mit 159 Metern Höhe der erste Wolkenkratzer in Deutschland (d. h. das erste Hochhaus mit über 150 Metern).
Diagramm aller Hochhäuser in Frankfurt ab 100 Metern (fertiggestellt, in Bau, in Planung), Stand Mai 2017..

Diagramm aller Hochhäuser in Frankfurt ab 100 Metern (fertiggestellt, in Bau, in Planung), Stand Mai 2017.

Frankfurt ist eine der wenigen Städte Europas mit einer ausgeprägten Skyline und wird deshalb auch manchmal als Mainhattan bezeichnet - eine Anspielung auf Manhattan in New York City. Besonders viele Hochhäuser stehen im sogenannten Bankenviertel, wo die westliche Innenstadt, das östliche Bahnhofsviertel und das südliche Westend aufeinandertreffen.


Frankfurt ist eine der wenigen Städte Europas mit einer ausgeprägten Skyline und wird deshalb auch manchmal als Mainhattan bezeichnet - eine Anspielung auf Manhattan in New York City. Besonders viele Hochhäuser stehen im sogenannten Bankenviertel, wo die westliche Innenstadt, das östliche Bahnhofsviertel und das südliche Westend aufeinandertreffen. Als älteste Hochhäuser Frankfurts gelten der 1923 bis 1926 errichtete Mousonturm und das Verwaltungsgebäude der I.
Als älteste Hochhäuser Frankfurts gelten der 1923 bis 1926 errichtete Mousonturm und das Verwaltungsgebäude der I.G. Farben, heute Hauptgebäude der Universität. Die ersten Hochhäuser über 50 Metern Höhe entstanden in den 1950er Jahren, seit Mitte der 1970er Jahre auch Wolkenkratzer mit über 150 Metern Höhe. Die ersten Hochhäuser über 50 Metern Höhe entstanden in den 1950er Jahren, seit Mitte der 1970er Jahre auch Wolkenkratzer mit über 150 Metern Höhe.

Seit 1953 beschäftigte sich die Bauleitplanung in Frankfurt auch mit der Reglementierung des Hochhausbaus. 1998 wurde der erste Hochhausrahmenplan aufgestellt, der 2008 fortgeschrieben wurde.
1998 wurde der erste Hochhausrahmenplan aufgestellt, der 2008 fortgeschrieben wurde. Er schreibt fest, wo und wie Hochhäuser gebaut werden dürfen. Ziel ist es, Hochhäuser in Gruppen (Pulks) im Bankenviertel, im Europaviertel und an der Mainzer Landstraße zwischen Opernplatz und Platz der Republik anzuordnen, allerdings waren und sind einzelne Ausnahmen möglich, wie zum Beispiel die Türme des Palaisquartier in der Innenstadt oder der Neubau der Europäischen Zentralbank im Ostend. Ziel ist es, Hochhäuser in Gruppen (Pulks) im Bankenviertel, im Europaviertel und an der Mainzer Landstraße zwischen Opernplatz und Platz der Republik anzuordnen, allerdings waren und sind einzelne Ausnahmen möglich, wie zum Beispiel die Türme des Palaisquartier in der Innenstadt oder der Neubau der Europäischen Zentralbank im Ostend. Ziel ist es, Hochhäuser in Gruppen (Pulks) im Bankenviertel, im Europaviertel und an der Mainzer Landstraße zwischen Opernplatz und Platz der Republik anzuordnen, allerdings waren und sind einzelne Ausnahmen möglich, wie zum Beispiel die Türme des Palaisquartier in der Innenstadt oder der Neubau der Europäischen Zentralbank im Ostend.

Die Höhe der Neubauten stieg seit den 1950er Jahren ständig an. Das 1951 errichtete Junior-Haus erreichte eine Höhe von 35 Metern, das 1953 eröffnete AEG-Hochhaus 45 Meter.
Das 1951 errichtete Junior-Haus erreichte eine Höhe von 35 Metern, das 1953 eröffnete AEG-Hochhaus 45 Meter. 1956 war das Fernmeldehochhaus an der Hauptwache mit 69 Metern das höchste Gebäude der Stadt. Ähnliche Höhen erreichten Anfang der 1960er Jahre das Hotel InterContinental Frankfurt (67 m) und das Zürich-Haus (68 m). Ähnliche Höhen erreichten Anfang der 1960er Jahre das Hotel InterContinental Frankfurt (67 m) und das Zürich-Haus (68 m). Bis auf das Junior-Haus und das Hotel sind alle diese Gebäude mittlerweile abgerissen und durch höhere Neubauten ersetzt worden. Der Henninger-Turm in Sachsenhausen war 1961 das erste Frankfurter Bauwerk, das mit seiner Höhe von 120 Metern den Westturm des Kaiserdoms (95 m) überragte. Der Henninger-Turm in Sachsenhausen war 1961 das erste Frankfurter Bauwerk, das mit seiner Höhe von 120 Metern den Westturm des Kaiserdoms (95 m) überragte. Weitere Hochhäuser der 1960er Jahre sind u. a. das BHF-Bank-Hochhaus (82 Meter) und das Rhein-Main-Center (84 m). Weitere Hochhäuser der 1960er Jahre sind u. a. das BHF-Bank-Hochhaus (82 Meter) und das Rhein-Main-Center (84 m).

1972 war der AfE-Turm der Goethe-Universität mit 116 Metern das höchste Gebäude der Stadt, 1974 erreichte das City-Haus I eine Höhe von 142 Metern.


1972 war der AfE-Turm der Goethe-Universität mit 116 Metern das höchste Gebäude der Stadt, 1974 erreichte das City-Haus I eine Höhe von 142 Metern. Die ersten Wolkenkratzer waren das 1976 eröffnete Plaza Büro Center mit 159 Metern und der 1978 errichtete Silberturm der Dresdner Bank mit 166 Metern, damals die höchsten Gebäude der Bundesrepublik.
Die ersten Wolkenkratzer waren das 1976 eröffnete Plaza Büro Center mit 159 Metern und der 1978 errichtete Silberturm der Dresdner Bank mit 166 Metern, damals die höchsten Gebäude der Bundesrepublik. Mit dem Eurotower und dem Helaba-Hochhaus erfolgte eine Verdichtung der Hochhäuser im Stadtzentrum. Die in den 1980er Jahren entstandenen Gebäude überschritten die bisherigen Höhen nicht. Die bekanntesten Gebäude aus dieser Zeit sind die 1984 fertiggestellten 155 m hohen Zwillingstürme der Deutschen Bank, die im Volksmund auch Soll und Haben genannt werden. Die in den 1980er Jahren entstandenen Gebäude überschritten die bisherigen Höhen nicht. Die bekanntesten Gebäude aus dieser Zeit sind die 1984 fertiggestellten 155 m hohen Zwillingstürme der Deutschen Bank, die im Volksmund auch Soll und Haben genannt werden.

In den 1990er Jahren stellte die zweite Hochhausgeneration wieder neue Rekorde auf: Der Messeturm war 1991 mit seiner Höhe von 257 Metern das höchste Gebäude Europas, 1997 erreichte der Commerzbank Tower 259 Meter.


In den 1990er Jahren stellte die zweite Hochhausgeneration wieder neue Rekorde auf: Der Messeturm war 1991 mit seiner Höhe von 257 Metern das höchste Gebäude Europas, 1997 erreichte der Commerzbank Tower 259 Meter. Zwei weitere Gebäude überschritten in dieser Zeit ebenfalls die 200-Meter-Marke: Westendstraße 1 und Main Tower..
Zwei weitere Gebäude überschritten in dieser Zeit ebenfalls die 200-Meter-Marke: Westendstraße 1 und Main Tower. Heute ist der Main Tower das einzige Hochhaus in Frankfurt mit einer öffentlich zugänglichen Aussichtsplattform auf dem Dach, darüber hinaus gibt es ein Restaurant im 25. Heute ist der Main Tower das einzige Hochhaus in Frankfurt mit einer öffentlich zugänglichen Aussichtsplattform auf dem Dach, darüber hinaus gibt es ein Restaurant im 25. Stockwerk des Japan Centers und eine Bar im 22. Stock des Eurotheums. Während des Wolkenkratzer-Festivals, welches in unregelmäßigen Abständen veranstaltet wird (zuletzt im Juni 2013), sind aber auch andere Hochhäuser für die Öffentlichkeit geöffnet. Während des Wolkenkratzer-Festivals, welches in unregelmäßigen Abständen veranstaltet wird (zuletzt im Juni 2013), sind aber auch andere Hochhäuser für die Öffentlichkeit geöffnet.

Im 21. Jahrhundert sind in Frankfurt weitere Hochhäuser entstanden, darunter Tower 185, Opernturm, Skyper, Gallileo, Nextower und Westhafen Tower.
Jahrhundert sind in Frankfurt weitere Hochhäuser entstanden, darunter Tower 185, Opernturm, Skyper, Gallileo, Nextower und Westhafen Tower. 2013 gibt es in Frankfurt 14 Gebäude mit einer Höhe über 150 m, darunter die zehn höchsten Gebäude Deutschlands.

Das Gebäude The Squaire über dem Flughafen-Fernbahnhof ist 660 m lang, 65 m breit und 45 m hoch.


Das Gebäude The Squaire über dem Flughafen-Fernbahnhof ist 660 m lang, 65 m breit und 45 m hoch. Mit 140.000 m² Gesamtfläche auf neun Etagen ist es das größte Bürogebäude in Deutschland. Höchstes Bauwerk der Stadt ist seit 1978 der Europaturm (von den Frankfurtern Ginnheimer Spargel genannt), ein Fernmeldeturm der Telekom, mit einer Höhe von 337,5 m.
Höchstes Bauwerk der Stadt ist seit 1978 der Europaturm (von den Frankfurtern Ginnheimer Spargel genannt), ein Fernmeldeturm der Telekom, mit einer Höhe von 337,5 m. Der Europaturm verfügt über Besucherbereiche, diese sind mangels Wirtschaftlichkeit allerdings seit 1999 geschlossen. Der Europaturm verfügt über Besucherbereiche, diese sind mangels Wirtschaftlichkeit allerdings seit 1999 geschlossen.

Die steigende Immobiliennachfrage, der geplante Austritt Großbritanniens aus der EU und die günstige wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland führten ab dem Jahr 2015 zu einem neuen „Boom” von Hochhausbauten.


Die steigende Immobiliennachfrage, der geplante Austritt Großbritanniens aus der EU und die günstige wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland führten ab dem Jahr 2015 zu einem neuen „Boom” von Hochhausbauten. Neben dem 185 Meter hohen Neubau der Europäischen Zentralbank verkörpern Hochhausprojekte wie der Omniturm, das Maintor-Areal und die Bebauung des ehemaligen Deutsche-Bank-Areals mit vier Hochhäusern zwischen 120 und 228 Metern diese Entwicklung..
Neben dem 185 Meter hohen Neubau der Europäischen Zentralbank verkörpern Hochhausprojekte wie der Omniturm, das Maintor-Areal und die Bebauung des ehemaligen Deutsche-Bank-Areals mit vier Hochhäusern zwischen 120 und 228 Metern diese Entwicklung. Die neue Generation von Frankfurter Hochhäusern ist vielfach gekennzeichnet durch die Kombination von Wohn-, Hotel- und Büroflächen in einem Gebäude.. Die neue Generation von Frankfurter Hochhäusern ist vielfach gekennzeichnet durch die Kombination von Wohn-, Hotel- und Büroflächen in einem Gebäude. Mit dem 172 Meter hohen Grand Tower entsteht Deutschlands höchstes Wohnhochhaus.[133][134][135]
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An der Taunusanlage ist die Hochhausdichte besonders groß (Juni 2014).
[133][134][135]
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An der Taunusanlage ist die Hochhausdichte besonders groß (Juni 2014).
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Skyline in der Dämmerung (Feb. 2018)


Stolpersteine

Seit 2003 werden auch in Frankfurt durch den Künstler Gunter Demnig Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus verlegt.
2018)


Stolpersteine

Seit 2003 werden auch in Frankfurt durch den Künstler Gunter Demnig Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus verlegt. Bis zum Mai 2015 waren über 1000 Steine in zahlreichen Stadtteilen gesetzt.
→ Hauptartikel: Liste der Stolpersteine in Frankfurt am Main
Kultur
→ Hauptartikel: Kultur in Frankfurt am Main
Museen und Galerien
Senckenberg Naturmuseum

Die Stadt bietet ein vielfältiges kulturelles Programm.

→ Hauptartikel: Liste der Stolpersteine in Frankfurt am Main
Kultur
→ Hauptartikel: Kultur in Frankfurt am Main
Museen und Galerien
Senckenberg Naturmuseum

Die Stadt bietet ein vielfältiges kulturelles Programm. Dazu zählt die einzigartige Museumslandschaft mit über 60 größeren und kleineren Museen und Ausstellungshäusern, die sich vor allem auf beiden Seiten des Mains angesiedelt hat.
Dazu zählt die einzigartige Museumslandschaft mit über 60 größeren und kleineren Museen und Ausstellungshäusern, die sich vor allem auf beiden Seiten des Mains angesiedelt hat. Die von [!!! Till Behrens ] bereits 1968 entworfene Frankfurter Grüngürtel-Mainufer-Konzeption, die als Vorlage für das Museumsufer diente, wurde durch die Politik seit Anfang der 1980er Jahre umgesetzt und wird auch heute noch verfolgt. Die von [!!! Till Behrens ] bereits 1968 entworfene Frankfurter Grüngürtel-Mainufer-Konzeption, die als Vorlage für das Museumsufer diente, wurde durch die Politik seit Anfang der 1980er Jahre umgesetzt und wird auch heute noch verfolgt.

Das Museumsufer auf der Sachsenhäuser Mainseite umfasst bekannte Häuser wie das Städel, das Liebieghaus, das Museum für Kommunikation (ehemals: Postmuseum), das Deutsche Architekturmuseum (DAM), das Deutsche Filmmuseum, das Museum der Weltkulturen und das Museum Angewandte Kunst (ehemals: Kunstgewerbemuseum).


Das Museumsufer auf der Sachsenhäuser Mainseite umfasst bekannte Häuser wie das Städel, das Liebieghaus, das Museum für Kommunikation (ehemals: Postmuseum), das Deutsche Architekturmuseum (DAM), das Deutsche Filmmuseum, das Museum der Weltkulturen und das Museum Angewandte Kunst (ehemals: Kunstgewerbemuseum).


Das Museumsufer auf der Sachsenhäuser Mainseite umfasst bekannte Häuser wie das Städel, das Liebieghaus, das Museum für Kommunikation (ehemals: Postmuseum), das Deutsche Architekturmuseum (DAM), das Deutsche Filmmuseum, das Museum der Weltkulturen und das Museum Angewandte Kunst (ehemals: Kunstgewerbemuseum). Hier findet auch alljährlich das Museumsuferfest statt.

An Kunstmuseen und Galerien finden sich das Städel (Gemälde), das Liebieghaus (Skulpturen), das Museum für [!!! Moderne Kunst ] (MMK), die Schirn Kunsthalle, das Deutsche Architekturmuseum (DAM), das Deutsche Filmmuseum und das Museum für Angewandte Kunst..


An Kunstmuseen und Galerien finden sich das Städel (Gemälde), das Liebieghaus (Skulpturen), das Museum für [!!! Moderne Kunst ] (MMK), die Schirn Kunsthalle, das Deutsche Architekturmuseum (DAM), das Deutsche Filmmuseum und das Museum für Angewandte Kunst..


An Kunstmuseen und Galerien finden sich das Städel (Gemälde), das Liebieghaus (Skulpturen), das Museum für [!!! Moderne Kunst ] (MMK), die Schirn Kunsthalle, das Deutsche Architekturmuseum (DAM), das Deutsche Filmmuseum und das Museum für Angewandte Kunst. Das Ernst-May-Museum ist auf das Frankfurter Design und die Architektur der 1920er Jahre spezialisiert.

Historische Museen sind das Historische Museum (Stadtgeschichte) und das Jüdische Museum, zwischen Kunst- und historischem Museum steht das Archäologische Museum im Karmeliterkloster sowie das Dommuseum Frankfurt, das historische und zeitgenössische Kunst verbindet.


Historische Museen sind das Historische Museum (Stadtgeschichte) und das Jüdische Museum, zwischen Kunst- und historischem Museum steht das Archäologische Museum im Karmeliterkloster sowie das Dommuseum Frankfurt, das historische und zeitgenössische Kunst verbindet.[136] Im Großen Hirschgraben neben dem [!!! Goethe-] Haus soll bis 2018 das Deutsche Romantik-Museum entstehen.
[136] Im Großen Hirschgraben neben dem [!!! Goethe-] Haus soll bis 2018 das Deutsche Romantik-Museum entstehen.

Technikmuseen sind das Museum für Kommunikation, das Frankfurter Feldbahnmuseum, das Verkehrsmuseum Frankfurt am Main, die Experiminta, die Museumseisenbahn des Vereins Historische Eisenbahn Frankfurt und die Technische Sammlung Hochhut.


Technikmuseen sind das Museum für Kommunikation, das Frankfurter Feldbahnmuseum, das Verkehrsmuseum Frankfurt am Main, die Experiminta, die Museumseisenbahn des Vereins Historische Eisenbahn Frankfurt und die Technische Sammlung Hochhut. Im Nordend ist die EXPLORA, ein Museum für optische und andere Täuschungen zu finden.
Im Nordend ist die EXPLORA, ein Museum für optische und andere Täuschungen zu finden. Dort können viele Anaglyphenbilder, Stereobildpaare, SIRDs, Hologramme und andere Formen der optischen Wahrnehmung ausprobiert werden. Zurzeit ist diese Ausstellung aus Altersgründen geschlossen, es wird jedoch nach einem Nachfolger gesucht. Zurzeit ist diese Ausstellung aus Altersgründen geschlossen, es wird jedoch nach einem Nachfolger gesucht.[137]

Ein naturwissenschaftliches Museum ist das weltberühmte Senckenberg Naturmuseum, in dem unter anderen Fossilienfunde aus der Welterbestätte Grube Messel zu sehen sind, ein ethnologisches Museum das Museum der Weltkulturen.
[137]

Ein naturwissenschaftliches Museum ist das weltberühmte Senckenberg Naturmuseum, in dem unter anderen Fossilienfunde aus der Welterbestätte Grube Messel zu sehen sind, ein ethnologisches Museum das Museum der Weltkulturen.

Die Kunstszene trifft man im Frankfurter Kunstverein gegenüber der Schirn, der Städelschule (Staatliche Hochschule für Bildende Künste Städelschule), privaten Kunstgalerien und auch in einer Reihe von alternativen Ausstellungsräumen.


Die Kunstszene trifft man im Frankfurter Kunstverein gegenüber der Schirn, der Städelschule (Staatliche Hochschule für Bildende Künste Städelschule), privaten Kunstgalerien und auch in einer Reihe von alternativen Ausstellungsräumen. Die Galerien zeigen Kunst von Alter Kunst über verschiedene Spezialgebiete bis hin zur Gegenwart.
Die Galerien zeigen Kunst von Alter Kunst über verschiedene Spezialgebiete bis hin zur Gegenwart. Von den alternativen Ausstellungsräumen werden viele von Künstlern oder jungen Kunstwissenschaftlern betrieben, u. a. die Ausstellungshalle in Sachsenhausen oder der ausstellungsraum EULENGASSE 65 in Bornheim. die Ausstellungshalle in Sachsenhausen oder der ausstellungsraum EULENGASSE 65 in Bornheim.
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Das Städel am Museumsufer in Sachsenhausen
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Schirn Kunsthalle Frankfurt in der Altstadt
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Schirn Kunsthalle Frankfurt in der Altstadt
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Frankfurter Kunstverein im Steinernen Haus
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Museum für [!!! Moderne Kunst ] an der Braubachstraße
Oper, Konzerthäuser und Bühnen
Alte Oper am Opernplatz

Frankfurt weist eine lebendige Theaterszene auf.
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Museum für [!!! Moderne Kunst ] an der Braubachstraße
Oper, Konzerthäuser und Bühnen
Alte Oper am Opernplatz

Frankfurt weist eine lebendige Theaterszene auf. Die Städtischen Bühnen vereinen mehrere Sparten unter einem Dach: Die Oper Frankfurt ist ein weltweit renommiertes Haus und erhielt mehrmals (zuletzt 2015) die Auszeichnung Opernhaus des Jahres.
Die Städtischen Bühnen vereinen mehrere Sparten unter einem Dach: Die Oper Frankfurt ist ein weltweit renommiertes Haus und erhielt mehrmals (zuletzt 2015) die Auszeichnung Opernhaus des Jahres. Das Schauspiel Frankfurt machte vor allem in den 1960er - durch Harry Buckwitz - sowie in den 1970er und 1980er Jahren unter der Leitung von [!!! Peter Palitzsch ] durch sein Mitbestimmungsmodell von sich reden. Das Schauspiel Frankfurt machte vor allem in den 1960er - durch Harry Buckwitz - sowie in den 1970er und 1980er Jahren unter der Leitung von [!!! Peter Palitzsch ] durch sein Mitbestimmungsmodell von sich reden. Zwei weitere Sparten der städtischen Bühnen, das Ballett Frankfurt und das Theater am Turm (TAT), mussten im Jahr 2004 schließen, jedoch besteht seit 2005 wieder eine Tanzkompanie als privates Ensemble unter dem Namen The Forsythe Company. Zwei weitere Sparten der städtischen Bühnen, das Ballett Frankfurt und das Theater am Turm (TAT), mussten im Jahr 2004 schließen, jedoch besteht seit 2005 wieder eine Tanzkompanie als privates Ensemble unter dem Namen The Forsythe Company.

Die Alte Oper, eröffnet 1881, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1981 als Konzerthaus wiedereröffnet.


Die Alte Oper, eröffnet 1881, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1981 als Konzerthaus wiedereröffnet. Die Alte Oper besitzt einen sehr schönen Konzertsaal und hat heute große Bedeutung als ein wichtiges Musikzentrum in Europa. Weitere bekannte Konzerthäuser sind die Jahrhunderthalle in Unterliederbach, die Festhalle in Bockenheim und der Sendesaal des Hessischen Rundfunks..
Weitere bekannte Konzerthäuser sind die Jahrhunderthalle in Unterliederbach, die Festhalle in Bockenheim und der Sendesaal des Hessischen Rundfunks.

Die Komödie in der Neuen Mainzer Straße und das Fritz Rémond Theater im Zoo-Gesellschaftshaus sind die zwei bekannten Boulevardtheater Frankfurts.


Die Komödie in der Neuen Mainzer Straße und das Fritz Rémond Theater im Zoo-Gesellschaftshaus sind die zwei bekannten Boulevardtheater Frankfurts. Das Volkstheater Frankfurt pflegte bis zu seiner Schließung zum Ende der Spielzeit 2012/13 neben klassischen Mundartstücken auch mundartliche Bearbeitungen von Klassikern und zeitgenössischen Dramen.
Das Volkstheater Frankfurt pflegte bis zu seiner Schließung zum Ende der Spielzeit 2012/13 neben klassischen Mundartstücken auch mundartliche Bearbeitungen von Klassikern und zeitgenössischen Dramen. Ein ähnliches Konzept verfolgt auch die Fliegende Volksbühne des Schauspielers Michael Quast. Das English Theatre ist die größte englischsprachige Bühne auf dem Kontinent.. Das English Theatre ist die größte englischsprachige Bühne auf dem Kontinent.

Die größte und überregional bekannteste Bühne für moderne Darstellungskunst (Performance, Tanz u. a.) in Frankfurt ist das Künstlerhaus Mousonturm im Nordend. Als Spielstätte für Theatergruppen und Ensembles aus der freien Szene fungieren das alteingesessene Gallus Theater in den ehemaligen Adlerwerken im Gallus, die Landungsbrücken Frankfurt als Plattform für modernes Sprechtheater im Gutleutviertel sowie das Kellertheater Frankfurt..
Als Spielstätte für Theatergruppen und Ensembles aus der freien Szene fungieren das alteingesessene Gallus Theater in den ehemaligen Adlerwerken im Gallus, die Landungsbrücken Frankfurt als Plattform für modernes Sprechtheater im Gutleutviertel sowie das Kellertheater Frankfurt.. Als Spielstätte für Theatergruppen und Ensembles aus der freien Szene fungieren das alteingesessene Gallus Theater in den ehemaligen Adlerwerken im Gallus, die Landungsbrücken Frankfurt als Plattform für modernes Sprechtheater im Gutleutviertel sowie das Kellertheater Frankfurt.

Freie Theater mit fester Spielstätte sind Die Dramatische Bühne im Café Exzess in Bockenheim, Michael Herls Stalburg Theater im Nordend, das Theater Willy Praml in der Naxoshalle im Ostend, das Freie Schauspiel Ensemble in Bockenheim, das Frankfurter Autoren Theater in der Brotfabrik in Hausen und das Theater Alte Brücke in Sachsenhausen.


Freie Theater mit fester Spielstätte sind Die Dramatische Bühne im Café Exzess in Bockenheim, Michael Herls Stalburg Theater im Nordend, das Theater Willy Praml in der Naxoshalle im Ostend, das Freie Schauspiel Ensemble in Bockenheim, das Frankfurter Autoren Theater in der Brotfabrik in Hausen und das Theater Alte Brücke in Sachsenhausen.

Im Bereich Varieté, Kabarett und Kleinkunst haben sich Johnny Klinkes Tigerpalast, die KÄS, Die Schmiere (seit 1950 das selbsternannt „schlechteste Theater der Welt”) im Karmeliterkloster und das Neue Theater im Stadtteil Höchst etabliert.


Im Bereich Varieté, Kabarett und Kleinkunst haben sich Johnny Klinkes Tigerpalast, die KÄS, Die Schmiere (seit 1950 das selbsternannt „schlechteste Theater der Welt”) im Karmeliterkloster und das Neue Theater im Stadtteil Höchst etabliert.


Im Bereich Varieté, Kabarett und Kleinkunst haben sich Johnny Klinkes Tigerpalast, die KÄS, Die Schmiere (seit 1950 das selbsternannt „schlechteste Theater der Welt”) im Karmeliterkloster und das Neue Theater im Stadtteil Höchst etabliert.

Das Theaterhaus Frankfurt beherbergt zahlreiche Kindertheaterensembles wie z. B. die „Grüne Soße” und zählt neben dem Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Nordweststadt und dem Papageno Musiktheater im Palmengarten zur lebendigen Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterszene.
die „Grüne Soße” und zählt neben dem Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Nordweststadt und dem Papageno Musiktheater im Palmengarten zur lebendigen Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterszene. Ein besonderes Kindertheater bestand von 1975 bis 2005 mit dem Klappmaul-Puppentheater.
Frankfurt Städtische Bühnen.
Ein besonderes Kindertheater bestand von 1975 bis 2005 mit dem Klappmaul-Puppentheater.
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Städtische Bühnen: Oper Frankfurt und Schauspiel Frankfurt am Willy-Brandt-Platz
The English Theatre Ffm DSC 0808.jpg
The English Theatre im Gallileo-Hochhaus
Frankfurt Die Komödie 1.
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The English Theatre im Gallileo-Hochhaus
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Die Komödie an der Neuen Mainzer Straße
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Brotfabrik in Hausen
Musiker

In Frankfurt haben zwei große symphonische Orchester ihre Heimat, das 1808 gegründete Frankfurter Opern- und Museumsorchester der städtischen Bühnen und das hr-Sinfonieorchester.
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Brotfabrik in Hausen
Musiker

In Frankfurt haben zwei große symphonische Orchester ihre Heimat, das 1808 gegründete Frankfurter Opern- und Museumsorchester der städtischen Bühnen und das hr-Sinfonieorchester. Auch das Ensemble Modern und die Junge Deutsche Philharmonie haben ihren Sitz in Frankfurt..
Auch das Ensemble Modern und die Junge Deutsche Philharmonie haben ihren Sitz in Frankfurt. Bekannte Chöre sind der 1818 gegründete Cäcilienchor Frankfurt, die Frankfurter Singakademie und die Frankfurter Kantorei.

Auch Tré Cool von Green Day, die Rapper Moses Pelham, Azad, Vega, die Metal-Band Tankard, die Hard-Rock-Band Böhse Onkelz, die Techno-DJs Sven Väth und Chris Liebing sowie die Eurodance-Gruppe SNAP! stammen aus Frankfurt..


Auch Tré Cool von Green Day, die Rapper Moses Pelham, Azad, Vega, die Metal-Band Tankard, die Hard-Rock-Band Böhse Onkelz, die Techno-DJs Sven Väth und Chris Liebing sowie die Eurodance-Gruppe SNAP! stammen aus Frankfurt. Ebenso war der 2006 verstorbene Mark Spoon ein gebürtiger Frankfurter.
Ebenso war der 2006 verstorbene Mark Spoon ein gebürtiger Frankfurter.

Seit Ende der 2000er hat sich in Frankfurt und Offenbach eine neue, florierende und sowohl kommerziell als auch kritisch sehr erfolgreiche Deutschrap-Szene entwickelt. Bekannte Vertreter sind Haftbefehl, das Duo Celo & Abdi, sowie Capo, SadiQ und Schwesta Ewa.


Seit Ende der 2000er hat sich in Frankfurt und Offenbach eine neue, florierende und sowohl kommerziell als auch kritisch sehr erfolgreiche Deutschrap-Szene entwickelt. Bekannte Vertreter sind Haftbefehl, das Duo Celo & Abdi, sowie Capo, SadiQ und Schwesta Ewa.
Frankfurt im Film

Der 1958 gedrehte Film Das Mädchen Rosemarie behandelt die Lebensgeschichte der Prostituierten Rosemarie Nitribitt, deren Ermordung ein spektakulärer Kriminalfall der frühen Bundesrepublik war.

Frankfurt im Film

Der 1958 gedrehte Film Das Mädchen Rosemarie behandelt die Lebensgeschichte der Prostituierten Rosemarie Nitribitt, deren Ermordung ein spektakulärer Kriminalfall der frühen Bundesrepublik war. Frankfurt ist einer der Schauplätze in dem Elvis Presley-Film Café Europa (G. I. Blues) aus dem Jahr 1960..
Blues) aus dem Jahr 1960. In dem Song Frankfurt Special wird die Stadt besungen. 1978 drehte [!!! Rainer Werner Fassbinder ] den Film In einem Jahr mit 13 Monden, der auch als persönliche Abrechnung des Regisseurs mit der Stadt gesehen werden kann. 1978 drehte [!!! Rainer Werner Fassbinder ] den Film In einem Jahr mit 13 Monden, der auch als persönliche Abrechnung des Regisseurs mit der Stadt gesehen werden kann. Der 1984 entstandene Thriller Abwärts spielt in einem Frankfurter Bürohochhaus, die Außenaufnahmen wurden im Silberturm gedreht. Eine Szene des 1999 gedrehten Films Der große Bagarozy spielt auf dem Holbeinsteg. Eine Szene des 1999 gedrehten Films Der große Bagarozy spielt auf dem Holbeinsteg. [!!! Matthias Schweighöfers ] Komödie What a Man von 2010 erzählt die Geschichte eines jungen Frankfurter Lehrers, der von seiner Freundin verlassen wird. Im Labyrinth des Schweigens (2014) spielt in den 1950er Jahren in Frankfurt und behandelt die Vorgeschichte der Auschwitzprozesse. Im Labyrinth des Schweigens (2014) spielt in den 1950er Jahren in Frankfurt und behandelt die Vorgeschichte der Auschwitzprozesse.

Auch zahlreiche Fernsehserien spielen in Frankfurt, darunter 68 Folgen von Tatort, Die Kommissarin, Ein Fall für zwei und die Nachfolgeserie Ein Fall für zwei (2014), sowie mehrere Kriminalfilme um den Kommissar Marthaler, eine Romanfigur von Jan Seghers.


Auch zahlreiche Fernsehserien spielen in Frankfurt, darunter 68 Folgen von Tatort, Die Kommissarin, Ein Fall für zwei und die Nachfolgeserie Ein Fall für zwei (2014), sowie mehrere Kriminalfilme um den Kommissar Marthaler, eine Romanfigur von Jan Seghers.
Buchmesse
Logo der Frankfurter Buchmesse

Die seit dem 15..

Buchmesse
Logo der Frankfurter Buchmesse

Die seit dem 15. Jahrhundert stattfindende Frankfurter Buchmesse ist nicht nur ein wirtschaftliches (als größte Buchmesse der Welt), sondern auch ein bedeutendes kulturelles Ereignis.
Jahrhundert stattfindende Frankfurter Buchmesse ist nicht nur ein wirtschaftliches (als größte Buchmesse der Welt), sondern auch ein bedeutendes kulturelles Ereignis. Während der alljährlichen Messe finden in Frankfurt zahlreiche Begleitveranstaltungen statt, als Höhepunkt die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche.
Frankfurt in der Literatur
→ Hauptartikel: Frankfurt am Main in der Literatur

Abgesehen von Chroniken und Topographien, wie der des Baldemar von Petterweil aus der ersten Hälfte des 14.
Während der alljährlichen Messe finden in Frankfurt zahlreiche Begleitveranstaltungen statt, als Höhepunkt die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche.
Frankfurt in der Literatur
→ Hauptartikel: Frankfurt am Main in der Literatur

Abgesehen von Chroniken und Topographien, wie der des Baldemar von Petterweil aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, sind die frühen literarischen Zeugnisse über Frankfurt vorwiegend Reisebeschreibungen, da die Stadt als Messe- und Finanzzentrum sowie als Ort der Kaiserkrönungen viele Fremde anzog.
Jahrhunderts, sind die frühen literarischen Zeugnisse über Frankfurt vorwiegend Reisebeschreibungen, da die Stadt als Messe- und Finanzzentrum sowie als Ort der Kaiserkrönungen viele Fremde anzog. In Shakespeares Kaufmann von Venedig klagt Shylock im dritten Aufzug: Ein Diamant fort, kostet mich zweitausend Dukaten zu Frankfurt! Thomas Coryat beschrieb in seinem 1611 erschienenen Reisebericht ausführlich auch Frankfurt und gehörte damit zu den Begründern der Grand Tour. In Shakespeares Kaufmann von Venedig klagt Shylock im dritten Aufzug: Ein Diamant fort, kostet mich zweitausend Dukaten zu Frankfurt! Thomas Coryat beschrieb in seinem 1611 erschienenen Reisebericht ausführlich auch Frankfurt und gehörte damit zu den Begründern der Grand Tour. In Shakespeares Kaufmann von Venedig klagt Shylock im dritten Aufzug: Ein Diamant fort, kostet mich zweitausend Dukaten zu Frankfurt! Thomas Coryat beschrieb in seinem 1611 erschienenen Reisebericht ausführlich auch Frankfurt und gehörte damit zu den Begründern der Grand Tour. Zur Tradition dieser Kavaliersreisen gehörte auch die Veröffentlichung der Reiseerlebnisse in Buchform. Bekannte Autoren des 18. und 19.. Bekannte Autoren des 18. und 19. Jahrhunderts von Reiseberichten aus Frankfurt sind Victor Hugo, Hector Berlioz, Mark Twain, aus jüngerer Zeit beispielsweise [!!! Ricarda Huch ] und Rudolf G. Binding. Hervorzuheben sind ferner autobiographische Schriften, vor allem Aus meinem Leben. Hervorzuheben sind ferner autobiographische Schriften, vor allem Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit, das autobiographische Werk Goethes, in dem er ausführlich das reichsstädtische Leben zur Zeit seiner Kindheit und Jugend beschrieb.

Aus dem 19..


Aus dem 19. Jahrhundert stammen die ersten belletristischen Werke, die Frankfurt als Schauplatz wählten. In Johanna Spyris Heidi-Roman bildete die reiche Stadt Frankfurt mit ihrem von Konventionen beherrschten bürgerlichen Leben den Gegenpol zum naturverbundenen, einfachen Leben in den Schweizer Bergen.
In Johanna Spyris Heidi-Roman bildete die reiche Stadt Frankfurt mit ihrem von Konventionen beherrschten bürgerlichen Leben den Gegenpol zum naturverbundenen, einfachen Leben in den Schweizer Bergen. In Heinrich Heines fragmentarischer Erzählung Der Rabbi von Bacharach beschreibt er das bunte Treiben in der Stadt und in der belebten Judengasse. In Heinrich Heines fragmentarischer Erzählung Der Rabbi von Bacharach beschreibt er das bunte Treiben in der Stadt und in der belebten Judengasse. Turgenews 1871 in Baden-Baden geschriebene Novelle Frühlingswogen handelt im Jahr 1840 unter anderen in einer Frankfurter Konditorei. Andere Romane und Erzählungen knüpfen an historische Ereignisse an, die sich in Frankfurt zugetragen haben, zum Beispiel der Roman Der Jude von Karl Spindler. Andere Romane und Erzählungen knüpfen an historische Ereignisse an, die sich in Frankfurt zugetragen haben, zum Beispiel der Roman Der Jude von Karl Spindler. Die Erzählung Ein Drama in den Lüften von [!!! Jules Verne ] knüpfte an einen historischen Ballonaufstieg an, der Roman Der Schleier im Main von [!!! Alexandre Dumas ] d. Die Erzählung Ein Drama in den Lüften von [!!! Jules Verne ] knüpfte an einen historischen Ballonaufstieg an, der Roman Der Schleier im Main von [!!! Alexandre Dumas ] d. Ä. ist eine Kriminalgeschichte, die zur Zeit der preußischen Besetzung der Freien Stadt Frankfurt spielt. ist eine Kriminalgeschichte, die zur Zeit der preußischen Besetzung der Freien Stadt Frankfurt spielt. Der Fall Maurizius von Jakob Wassermann behandelt einen historischen Kriminalfall.

Ebenfalls im 19. Jahrhundert entstand eine Reihe von dramatischen Werken, vorwiegend Lustspielen, die in Frankfurt und Umgebung spielen.
Jahrhundert entstand eine Reihe von dramatischen Werken, vorwiegend Lustspielen, die in Frankfurt und Umgebung spielen. Hervorzuheben sind Der alte Bürgerkapitän und Die Landpartie nach Königstein von Carl Malß, Der Königsleutnant von Karl Gutzkow, eine aus Dichtung und Wahrheit entnommene Episode um den Grafen François de Thoranc, der Lokalschwank Alt-Frankfurt von Adolf Stoltze und das Rothschild-Stück Die fünf Frankfurter von Carl Rössler. Hervorzuheben sind Der alte Bürgerkapitän und Die Landpartie nach Königstein von Carl Malß, Der Königsleutnant von Karl Gutzkow, eine aus Dichtung und Wahrheit entnommene Episode um den Grafen François de Thoranc, der Lokalschwank Alt-Frankfurt von Adolf Stoltze und das Rothschild-Stück Die fünf Frankfurter von Carl Rössler.

Im Rahmen der Initiative Frankfurt liest ein Buch wird seit 2010 ein in Frankfurt spielender Roman in zahlreichen Veranstaltungen öffentlich gelesen.


Im Rahmen der Initiative Frankfurt liest ein Buch wird seit 2010 ein in Frankfurt spielender Roman in zahlreichen Veranstaltungen öffentlich gelesen. Die bisher gelesenen Bücher waren Kaiserhofstraße 12 von Valentin Senger, Abschaffel von Wilhelm Genazino, Straßen von Gestern von Silvia Tennenbaum, Ginster von Siegfried Kracauer, Die Vollidioten von Eckhard Henscheid, Grüße und Küsse an alle.
Die bisher gelesenen Bücher waren Kaiserhofstraße 12 von Valentin Senger, Abschaffel von Wilhelm Genazino, Straßen von Gestern von Silvia Tennenbaum, Ginster von Siegfried Kracauer, Die Vollidioten von Eckhard Henscheid, Grüße und Küsse an alle. Die Geschichte der Familie von Anne Frank von Mirjam Pressler, Frankfurt verboten von Dieter David Seuthe, Benjamin und seine Väter von Herbert Heckmann, [!!! Das siebte Kreuz ] von [!!! Anna Seghers ] und Westend von Martin Mosebach. Die Geschichte der Familie von Anne Frank von Mirjam Pressler, Frankfurt verboten von Dieter David Seuthe, Benjamin und seine Väter von Herbert Heckmann, [!!! Das siebte Kreuz ] von [!!! Anna Seghers ] und Westend von Martin Mosebach. Für 2020 wurde der Roman Rosemarie - Des deutschen Wunders liebstes Kind von Erich Kuby ausgewählt. Für 2020 wurde der Roman Rosemarie - Des deutschen Wunders liebstes Kind von Erich Kuby ausgewählt.

Die Romane der Frankfurt-Tetralogie des Schriftstellers Martin Mosebach - Das Bett, Westend, Eine lange Nacht und Der Mond und das Mädchen - thematisieren in ihren Haupthandlungen wichtige Etappen von der Nachkriegszeit bis zur Jahrtausendwende und schildern am Beispiel der Protagonistenschicksale die Veränderungen der bürgerlichen Stadtgebiete sowie seiner Bewohner im Laufe des 20.


Die Romane der Frankfurt-Tetralogie des Schriftstellers Martin Mosebach - Das Bett, Westend, Eine lange Nacht und Der Mond und das Mädchen - thematisieren in ihren Haupthandlungen wichtige Etappen von der Nachkriegszeit bis zur Jahrtausendwende und schildern am Beispiel der Protagonistenschicksale die Veränderungen der bürgerlichen Stadtgebiete sowie seiner Bewohner im Laufe des 20.


Die Romane der Frankfurt-Tetralogie des Schriftstellers Martin Mosebach - Das Bett, Westend, Eine lange Nacht und Der Mond und das Mädchen - thematisieren in ihren Haupthandlungen wichtige Etappen von der Nachkriegszeit bis zur Jahrtausendwende und schildern am Beispiel der Protagonistenschicksale die Veränderungen der bürgerlichen Stadtgebiete sowie seiner Bewohner im Laufe des 20. Jahrhunderts.

Frankfurt am Main ist Schauplatz einer Reihe von aktuellen Kriminalromanen. Frank Demant ließ den Lebenskünstler und ehemaligen Straßenbahnfahrer Simon Schweitzer bis 2018 in zwölf Romanen einer Serie ermitteln, speziell in Frankfurt Sachsenhausen.
Frank Demant ließ den Lebenskünstler und ehemaligen Straßenbahnfahrer Simon Schweitzer bis 2018 in zwölf Romanen einer Serie ermitteln, speziell in Frankfurt Sachsenhausen. In sechs Romanen von Udo Scheu standen Staatsanwalt Schultz, Kriminalkommissar Schreiner und der Journalist Dennis Hauschild im Zentrum der Handlung. In sechs Romanen von Udo Scheu standen Staatsanwalt Schultz, Kriminalkommissar Schreiner und der Journalist Dennis Hauschild im Zentrum der Handlung.[138] Der Schriftsteller Matthias Altenburg veröffentlichte unter dem Pseudonym Jan Seghers sechs Romane um den Kommissar Robert Marthaler. [138] Der Schriftsteller Matthias Altenburg veröffentlichte unter dem Pseudonym Jan Seghers sechs Romane um den Kommissar Robert Marthaler.
Dialekt

Die Frankfurter Stadtmundart in ihrer ursprünglichen Form zählt zu den Rheinfränkischen Dialekten. Bis ins 20. Jahrhundert war Frankfurt eine südhessische Sprachinsel im mittelhessischen Dialektraum.
Jahrhundert war Frankfurt eine südhessische Sprachinsel im mittelhessischen Dialektraum. Noch bis mindestens in die 1980er-Jahre hinein konnte man bei älteren Einwohnern deutlich unterscheiden, ob sie aus der ursprünglichen Kernstadt stammten oder zum Beispiel aus den nördlichen, eingemeindeten Stadtteilen. Noch bis mindestens in die 1980er-Jahre hinein konnte man bei älteren Einwohnern deutlich unterscheiden, ob sie aus der ursprünglichen Kernstadt stammten oder zum Beispiel aus den nördlichen, eingemeindeten Stadtteilen. Es gibt ferner zahlreiche Berichte darüber, dass die Einwohner der Altstadt am Sprachklang hören konnten, ob jemand aus Bornheim stammte oder aus Bockenheim. Es gibt ferner zahlreiche Berichte darüber, dass die Einwohner der Altstadt am Sprachklang hören konnten, ob jemand aus Bornheim stammte oder aus Bockenheim.

Wie in vielen anderen Großstädten vermischte sich die Frankfurter Stadtmundart, vor allem infolge der Bevölkerungsverschiebungen nach der vollständigen Zerstörung der Frankfurter Altstadt im Zweiten Weltkrieg, mit benachbarten Varianten und aufgrund der intensiveren Hörfunk- und Fernsehnutzung seit den 1950er-Jahren auch mit dem Hochdeutschen, wodurch ein Regiolekt entstand, der häufig als Neuhessisch oder selbstironisch als RMV-Hessisch[139] bezeichnet wird.


Wie in vielen anderen Großstädten vermischte sich die Frankfurter Stadtmundart, vor allem infolge der Bevölkerungsverschiebungen nach der vollständigen Zerstörung der Frankfurter Altstadt im Zweiten Weltkrieg, mit benachbarten Varianten und aufgrund der intensiveren Hörfunk- und Fernsehnutzung seit den 1950er-Jahren auch mit dem Hochdeutschen, wodurch ein Regiolekt entstand, der häufig als Neuhessisch oder selbstironisch als RMV-Hessisch[139] bezeichnet wird.


Wie in vielen anderen Großstädten vermischte sich die Frankfurter Stadtmundart, vor allem infolge der Bevölkerungsverschiebungen nach der vollständigen Zerstörung der Frankfurter Altstadt im Zweiten Weltkrieg, mit benachbarten Varianten und aufgrund der intensiveren Hörfunk- und Fernsehnutzung seit den 1950er-Jahren auch mit dem Hochdeutschen, wodurch ein Regiolekt entstand, der häufig als Neuhessisch oder selbstironisch als RMV-Hessisch[139] bezeichnet wird.
Nachtleben

Der traditionsreiche Rockclub, die 1976 eröffnete Batschkapp in Eschersheim, befindet sich seit Ende 2014 im Industriegebiet an der Gwinnerstraße.

Nachtleben

Der traditionsreiche Rockclub, die 1976 eröffnete Batschkapp in Eschersheim, befindet sich seit Ende 2014 im Industriegebiet an der Gwinnerstraße. Der Jazzkeller Frankfurt existiert bereits seit 1952. Der 1972 gegründete Sinkkasten bestand bis 2011. Eine populäre Diskothek im Stil des New Yorker Studio 54 war das von 1978 bis 2000 betriebene Dorian Gray.
Eine populäre Diskothek im Stil des New Yorker Studio 54 war das von 1978 bis 2000 betriebene Dorian Gray. Der King Kamehameha Club bestand von 1999 bis 2013 auf einem ehemaligen Brauereigelände an der Hanauer Landstraße. Die großen Tempel der Techno-Bewegung, das Omen, das U60311 in der Innenstadt sowie der Cocoon Club wurden mittlerweile geschlossen bzw. Die großen Tempel der Techno-Bewegung, das Omen, das U60311 in der Innenstadt sowie der Cocoon Club wurden mittlerweile geschlossen bzw. tiefgreifend verändert.
Dorian Gray Frankfurt.svg
Logo des Dorian Gray am Flughafen (1978-2000)
Batschkapp-2014-Gwinnerstrasse-Ffm-Seckbach-725.
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Logo des Dorian Gray am Flughafen (1978-2000)
Batschkapp-2014-Gwinnerstrasse-Ffm-Seckbach-725.jpg
Batschkapp (Foto 2014)
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moon13 (ehemals Cocoon Club) in Fechenheim


Sport
→ Hauptartikel: Sport in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main ist Heimat zahlreicher bekannter Sportvereine:

Eintracht Frankfurt (Fußball Männer, Fußball-Bundesliga)
FSV Frankfurt (Fußball Männer, Regionalliga Südwest)
Rot-Weiss Frankfurt (Fußball Männer, Verbandsliga Hessen Süd)
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moon13 (ehemals Cocoon Club) in Fechenheim


Sport
→ Hauptartikel: Sport in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main ist Heimat zahlreicher bekannter Sportvereine:

Eintracht Frankfurt (Fußball Männer, Fußball-Bundesliga)
FSV Frankfurt (Fußball Männer, Regionalliga Südwest)
Rot-Weiss Frankfurt (Fußball Männer, Verbandsliga Hessen Süd)
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moon13 (ehemals Cocoon Club) in Fechenheim


Sport
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Frankfurt am Main ist Heimat zahlreicher bekannter Sportvereine:

Eintracht Frankfurt (Fußball Männer, Fußball-Bundesliga)
FSV Frankfurt (Fußball Männer, Regionalliga Südwest)
Rot-Weiss Frankfurt (Fußball Männer, Verbandsliga Hessen Süd)
1. FFC Frankfurt (Fußball Frauen, Bundesliga)
Fraport Skyliners (Basketball, Bundesliga)
United Volleys Rhein-Main (Volleyball, Bundesliga)
Löwen Frankfurt (Eishockey, DEL2)
Frankfurt Universe (American Football, GFL)
Frankfurt Pirates (American Football, Regionalliga Mitte)
Turngemeinde Bornheim (Breitensport, größter Sportverein Hessens)
FTG 1847 Frankfurt mit über 98 Sportangeboten
TSG Nordwest 1898 Frankfurt/M.
FFC Frankfurt (Fußball Frauen, Bundesliga)
Fraport Skyliners (Basketball, Bundesliga)
United Volleys Rhein-Main (Volleyball, Bundesliga)
Löwen Frankfurt (Eishockey, DEL2)
Frankfurt Universe (American Football, GFL)
Frankfurt Pirates (American Football, Regionalliga Mitte)
Turngemeinde Bornheim (Breitensport, größter Sportverein Hessens)
FTG 1847 Frankfurt mit über 98 Sportangeboten
TSG Nordwest 1898 Frankfurt/M.
FFC Frankfurt (Fußball Frauen, Bundesliga)
Fraport Skyliners (Basketball, Bundesliga)
United Volleys Rhein-Main (Volleyball, Bundesliga)
Löwen Frankfurt (Eishockey, DEL2)
Frankfurt Universe (American Football, GFL)
Frankfurt Pirates (American Football, Regionalliga Mitte)
Turngemeinde Bornheim (Breitensport, größter Sportverein Hessens)
FTG 1847 Frankfurt mit über 98 Sportangeboten
TSG Nordwest 1898 Frankfurt/M. e. V.
SC 1880 Frankfurt (Hockey, Rugby, Tennis und Lacrosse)
Frankfurt Flyers (Trampolinsport, 1.

SC 1880 Frankfurt (Hockey, Rugby, Tennis und Lacrosse)
Frankfurt Flyers (Trampolinsport, 1. Bundesliga)
Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 (einer der größten und ältesten deutschen Rudervereine)
Sektion Frankfurt am Main des Deutschen Alpenvereins (Bergsport und Sportklettern), zweitgrößter (Alpin)Sportverein Hessens nach der Sektion Darmstadt-Starkenburg

Bedeutende, jährlich stattfindende sportliche Ereignisse sind

Frankfurt-City-Triathlon (Triathlon im August)
Frankfurt-Marathon (Stadtmarathon im Oktober)
Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt (1961-2008: Rund um den Henninger-Turm) (Straßenradrennen)
Ironman Germany (Triathlon)
JPMorgan Chase Corporate Challenge (Firmenlauf)
Frankfurter City-Halbmarathon (im März)
Hessen tanzt (größtes Tanzsportturnier der Welt)

Die wichtigsten Sportstätten der Stadt sind

Die Commerzbank-Arena (Fußball - Bundesliga), ursprünglich Waldstadion, unter dem Namen „FIFA WM-Stadion Frankfurt am Main” einer der Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011
Die PSD Bank Arena am Bornheimer Hang (Fußball - Regionalliga)
Das Stadion am Brentanobad (Fußball, Frauen-Bundesliga)
Die Fraport Arena (Basketball- und Volleyball-Bundesliga), bis 2011 unter dem offiziellen Namen Ballsporthalle bekannt
Die Eissporthalle Frankfurt (Eishockey - DEL2)

Frankfurt ist außerdem Sitz der wichtigsten deutschen Sportverbände, u.
Bundesliga)
Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 (einer der größten und ältesten deutschen Rudervereine)
Sektion Frankfurt am Main des Deutschen Alpenvereins (Bergsport und Sportklettern), zweitgrößter (Alpin)Sportverein Hessens nach der Sektion Darmstadt-Starkenburg

Bedeutende, jährlich stattfindende sportliche Ereignisse sind

Frankfurt-City-Triathlon (Triathlon im August)
Frankfurt-Marathon (Stadtmarathon im Oktober)
Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt (1961-2008: Rund um den Henninger-Turm) (Straßenradrennen)
Ironman Germany (Triathlon)
JPMorgan Chase Corporate Challenge (Firmenlauf)
Frankfurter City-Halbmarathon (im März)
Hessen tanzt (größtes Tanzsportturnier der Welt)

Die wichtigsten Sportstätten der Stadt sind

Die Commerzbank-Arena (Fußball - Bundesliga), ursprünglich Waldstadion, unter dem Namen „FIFA WM-Stadion Frankfurt am Main” einer der Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011
Die PSD Bank Arena am Bornheimer Hang (Fußball - Regionalliga)
Das Stadion am Brentanobad (Fußball, Frauen-Bundesliga)
Die Fraport Arena (Basketball- und Volleyball-Bundesliga), bis 2011 unter dem offiziellen Namen Ballsporthalle bekannt
Die Eissporthalle Frankfurt (Eishockey - DEL2)

Frankfurt ist außerdem Sitz der wichtigsten deutschen Sportverbände, u.
Bundesliga)
Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 (einer der größten und ältesten deutschen Rudervereine)
Sektion Frankfurt am Main des Deutschen Alpenvereins (Bergsport und Sportklettern), zweitgrößter (Alpin)Sportverein Hessens nach der Sektion Darmstadt-Starkenburg

Bedeutende, jährlich stattfindende sportliche Ereignisse sind

Frankfurt-City-Triathlon (Triathlon im August)
Frankfurt-Marathon (Stadtmarathon im Oktober)
Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt (1961-2008: Rund um den Henninger-Turm) (Straßenradrennen)
Ironman Germany (Triathlon)
JPMorgan Chase Corporate Challenge (Firmenlauf)
Frankfurter City-Halbmarathon (im März)
Hessen tanzt (größtes Tanzsportturnier der Welt)

Die wichtigsten Sportstätten der Stadt sind

Die Commerzbank-Arena (Fußball - Bundesliga), ursprünglich Waldstadion, unter dem Namen „FIFA WM-Stadion Frankfurt am Main” einer der Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011
Die PSD Bank Arena am Bornheimer Hang (Fußball - Regionalliga)
Das Stadion am Brentanobad (Fußball, Frauen-Bundesliga)
Die Fraport Arena (Basketball- und Volleyball-Bundesliga), bis 2011 unter dem offiziellen Namen Ballsporthalle bekannt
Die Eissporthalle Frankfurt (Eishockey - DEL2)

Frankfurt ist außerdem Sitz der wichtigsten deutschen Sportverbände, u.
Bundesliga)
Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 (einer der größten und ältesten deutschen Rudervereine)
Sektion Frankfurt am Main des Deutschen Alpenvereins (Bergsport und Sportklettern), zweitgrößter (Alpin)Sportverein Hessens nach der Sektion Darmstadt-Starkenburg

Bedeutende, jährlich stattfindende sportliche Ereignisse sind

Frankfurt-City-Triathlon (Triathlon im August)
Frankfurt-Marathon (Stadtmarathon im Oktober)
Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt (1961-2008: Rund um den Henninger-Turm) (Straßenradrennen)
[!!! Ironman ] Germany (Triathlon)
JPMorgan Chase Corporate Challenge (Firmenlauf)
Frankfurter City-Halbmarathon (im März)
Hessen tanzt (größtes Tanzsportturnier der Welt)

Die wichtigsten Sportstätten der Stadt sind

Die Commerzbank-Arena (Fußball - Bundesliga), ursprünglich Waldstadion, unter dem Namen „FIFA WM-Stadion Frankfurt am Main” einer der Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011
Die PSD Bank Arena am Bornheimer Hang (Fußball - Regionalliga)
Das Stadion am Brentanobad (Fußball, Frauen-Bundesliga)
Die Fraport Arena (Basketball- und Volleyball-Bundesliga), bis 2011 unter dem offiziellen Namen Ballsporthalle bekannt
Die Eissporthalle Frankfurt (Eishockey - DEL2)

Frankfurt ist außerdem Sitz der wichtigsten deutschen Sportverbände, u.
Bundesliga)
Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 (einer der größten und ältesten deutschen Rudervereine)
Sektion Frankfurt am Main des Deutschen Alpenvereins (Bergsport und Sportklettern), zweitgrößter (Alpin)Sportverein Hessens nach der Sektion Darmstadt-Starkenburg

Bedeutende, jährlich stattfindende sportliche Ereignisse sind

Frankfurt-City-Triathlon (Triathlon im August)
Frankfurt-Marathon (Stadtmarathon im Oktober)
Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt (1961-2008: Rund um den Henninger-Turm) (Straßenradrennen)
Ironman Germany (Triathlon)
JPMorgan Chase Corporate Challenge (Firmenlauf)
Frankfurter City-Halbmarathon (im März)
Hessen tanzt (größtes Tanzsportturnier der Welt)

Die wichtigsten Sportstätten der Stadt sind

Die Commerzbank-Arena (Fußball - Bundesliga), ursprünglich Waldstadion, unter dem Namen „FIFA WM-Stadion Frankfurt am Main” einer der Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011
Die PSD Bank Arena am Bornheimer Hang (Fußball - Regionalliga)
Das Stadion am Brentanobad (Fußball, Frauen-Bundesliga)
Die Fraport Arena (Basketball- und Volleyball-Bundesliga), bis 2011 unter dem offiziellen Namen Ballsporthalle bekannt
Die Eissporthalle Frankfurt (Eishockey - DEL2)

Frankfurt ist außerdem Sitz der wichtigsten deutschen Sportverbände, u.
Bundesliga)
Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 (einer der größten und ältesten deutschen Rudervereine)
Sektion Frankfurt am Main des Deutschen Alpenvereins (Bergsport und Sportklettern), zweitgrößter (Alpin)Sportverein Hessens nach der Sektion Darmstadt-Starkenburg

Bedeutende, jährlich stattfindende sportliche Ereignisse sind

Frankfurt-City-Triathlon (Triathlon im August)
Frankfurt-Marathon (Stadtmarathon im Oktober)
Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt (1961-2008: Rund um den Henninger-Turm) (Straßenradrennen)
Ironman Germany (Triathlon)
JPMorgan Chase Corporate Challenge (Firmenlauf)
Frankfurter City-Halbmarathon (im März)
Hessen tanzt (größtes Tanzsportturnier der Welt)

Die wichtigsten Sportstätten der Stadt sind

Die Commerzbank-Arena (Fußball - Bundesliga), ursprünglich Waldstadion, unter dem Namen „FIFA WM-Stadion Frankfurt am Main” einer der Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011
Die PSD Bank Arena am Bornheimer Hang (Fußball - Regionalliga)
Das Stadion am Brentanobad (Fußball, Frauen-Bundesliga)
Die Fraport Arena (Basketball- und Volleyball-Bundesliga), bis 2011 unter dem offiziellen Namen Ballsporthalle bekannt
Die Eissporthalle Frankfurt (Eishockey - DEL2)

Frankfurt ist außerdem Sitz der wichtigsten deutschen Sportverbände, u.
Bundesliga)
Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 (einer der größten und ältesten deutschen Rudervereine)
Sektion Frankfurt am Main des Deutschen Alpenvereins (Bergsport und Sportklettern), zweitgrößter (Alpin)Sportverein Hessens nach der Sektion Darmstadt-Starkenburg

Bedeutende, jährlich stattfindende sportliche Ereignisse sind

Frankfurt-City-Triathlon (Triathlon im August)
Frankfurt-Marathon (Stadtmarathon im Oktober)
Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt (1961-2008: Rund um den Henninger-Turm) (Straßenradrennen)
Ironman Germany (Triathlon)
JPMorgan Chase Corporate Challenge (Firmenlauf)
Frankfurter City-Halbmarathon (im März)
Hessen tanzt (größtes Tanzsportturnier der Welt)

Die wichtigsten Sportstätten der Stadt sind

Die Commerzbank-Arena (Fußball - Bundesliga), ursprünglich Waldstadion, unter dem Namen „FIFA WM-Stadion Frankfurt am Main” einer der Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011
Die PSD Bank Arena am Bornheimer Hang (Fußball - Regionalliga)
Das Stadion am Brentanobad (Fußball, Frauen-Bundesliga)
Die Fraport Arena (Basketball- und [!!! Volleyball-] Bundesliga), bis 2011 unter dem offiziellen Namen Ballsporthalle bekannt
Die Eissporthalle Frankfurt (Eishockey - DEL2)

Frankfurt ist außerdem Sitz der wichtigsten deutschen Sportverbände, u.
Bundesliga)
Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 (einer der größten und ältesten deutschen Rudervereine)
Sektion Frankfurt am Main des Deutschen Alpenvereins (Bergsport und Sportklettern), zweitgrößter (Alpin)Sportverein Hessens nach der Sektion Darmstadt-Starkenburg

Bedeutende, jährlich stattfindende sportliche Ereignisse sind

Frankfurt-City-Triathlon (Triathlon im August)
Frankfurt-Marathon (Stadtmarathon im Oktober)
Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt (1961-2008: Rund um den Henninger-Turm) (Straßenradrennen)
Ironman Germany (Triathlon)
JPMorgan Chase Corporate Challenge (Firmenlauf)
Frankfurter City-Halbmarathon (im März)
Hessen tanzt (größtes Tanzsportturnier der Welt)

Die wichtigsten Sportstätten der Stadt sind

Die Commerzbank-Arena (Fußball - Bundesliga), ursprünglich Waldstadion, unter dem Namen „FIFA WM-Stadion Frankfurt am Main” einer der Spielorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011
Die PSD Bank Arena am Bornheimer Hang (Fußball - Regionalliga)
Das Stadion am Brentanobad (Fußball, Frauen-Bundesliga)
Die Fraport Arena (Basketball- und Volleyball-Bundesliga), bis 2011 unter dem offiziellen Namen Ballsporthalle bekannt
Die Eissporthalle Frankfurt (Eishockey - DEL2)

Frankfurt ist außerdem Sitz der wichtigsten deutschen Sportverbände, u. a.:

Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), ehem.
Deutscher Sportbund (DSB)
Nationales Olympisches Komitee (NOK)
Deutscher Fußball-Bund (DFB)
Deutscher Turner-Bund (DTB)
Deutscher Motor Sport Bund (DMSB)
Deutscher Bandy-Bund (DBB)

Ehemalige Sportstätten waren

Die Galopprennbahn Niederrad (Pferderennen)

Henninger Turm-2005-Finale-450m vor Ziel..

Deutscher Sportbund (DSB)
Nationales Olympisches Komitee (NOK)
Deutscher Fußball-Bund (DFB)
[!!! Deutscher Turner-Bund ] (DTB)
Deutscher Motor Sport Bund (DMSB)
Deutscher Bandy-Bund (DBB)

Ehemalige Sportstätten waren

Die Galopprennbahn Niederrad (Pferderennen)

Henninger Turm-2005-Finale-450m vor Ziel..

Deutscher Sportbund (DSB)
Nationales Olympisches Komitee (NOK)
Deutscher Fußball-Bund (DFB)
Deutscher Turner-Bund (DTB)
Deutscher Motor Sport Bund (DMSB)
Deutscher Bandy-Bund (DBB)

Ehemalige Sportstätten waren

Die Galopprennbahn Niederrad (Pferderennen)

Henninger Turm-2005-Finale-450m vor Ziel.jpg
Radrennen Rund um den Henninger-Turm (2005)
Chasechallenge2007-ffm001.jpg
Firmenlauf JPMorgan Chase Corporate Challenge (2007)
Alexander Stubb in Frankfurt am Main (2009-07-05).
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Firmenlauf JPMorgan Chase Corporate Challenge (2007)
Alexander Stubb in Frankfurt am Main (2009-07-05).jpg
Triathlon [!!! Ironman ] Germany (2009)
DFB-Zentrale mit Ball.jpg
Sitz des DFB in Niederrad
Radfernwege und Fernwanderwege

Am Frankfurter Mainufer treffen sich mehrere Radwanderwege: Der Hessische Radfernweg R3 (Rhein-Main-Kinzig-Radweg) führt unter dem Motto Auf den Spuren des Spätlesereiters entlang von Rhein, Main und Kinzig über Fulda nach Tann in der Rhön..
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Sitz des DFB in Niederrad
Radfernwege und Fernwanderwege

Am Frankfurter Mainufer treffen sich mehrere Radwanderwege: Der Hessische Radfernweg R3 (Rhein-Main-Kinzig-Radweg) führt unter dem Motto Auf den Spuren des Spätlesereiters entlang von Rhein, Main und Kinzig über Fulda nach Tann in der Rhön..
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Sitz des DFB in Niederrad
Radfernwege und Fernwanderwege

Am Frankfurter Mainufer treffen sich mehrere Radwanderwege: Der Hessische Radfernweg R3 (Rhein-Main-Kinzig-Radweg) führt unter dem Motto Auf den Spuren des Spätlesereiters entlang von Rhein, Main und Kinzig über Fulda nach Tann in der Rhön. Der Main-Radweg führt von den Quellen des Weißen und des Roten Mains bis nach Mainz zur Mündung in den Rhein. Die D-Route 5 (Saar-Mosel-Main) ist ein Radweg über eine Entfernung von 1021 Kilometer von Saarbrücken über Trier, Koblenz, Mainz, Frankfurt am Main, Würzburg und Bayreuth bis zur tschechischen Grenze.
Die D-Route 5 (Saar-Mosel-Main) ist ein Radweg über eine Entfernung von 1021 Kilometer von Saarbrücken über Trier, Koblenz, Mainz, Frankfurt am Main, Würzburg und Bayreuth bis zur tschechischen Grenze.

Der Europäische Fernwanderweg E1 quert das Stadtgebiet von Nordwesten nach Süden. Vom Taunus kommend führt der Weg durch die Nordweststadt, den Volkspark Niddatal, den Grüneburgpark, das Westend, die Wallanlagen der Innenstadt, Sachsenhausen und den Stadtwald.


Der Europäische Fernwanderweg E1 quert das Stadtgebiet von Nordwesten nach Süden. Vom Taunus kommend führt der Weg durch die Nordweststadt, den Volkspark Niddatal, den Grüneburgpark, das Westend, die Wallanlagen der Innenstadt, Sachsenhausen und den Stadtwald.

Über den Berger Rücken und unterhalb des Bornheimer Hangs verläuft seit 2010 ein Zweig des deutschen Jakobswegs von der Fulda an den Main..


Über den Berger Rücken und unterhalb des Bornheimer Hangs verläuft seit 2010 ein Zweig des deutschen Jakobswegs von der Fulda an den Main.[140] Dieser orientiert sich an dem Verlauf der historischen Via Regia von Leipzig nach Frankfurt am Main (Des Reiches Straße).
[140] Dieser orientiert sich an dem Verlauf der historischen Via Regia von Leipzig nach Frankfurt am Main (Des Reiches Straße). Er führt über 116 Kilometer von Fulda nach Frankfurt und gehört zum europäischen Netz der Wege der Jakobspilger nach Santiago de Compostela. Der Frankfurter Abschnitt verläuft an der Heilig-Kreuz-Kirche (heute Meditationskirche Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität des Bistums Limburg) vorbei über den Ostpark, den Neubau der Europäischen Zentralbank auf dem Gelände der ehemaligen Großmarkthalle zum Mainufer bis zum Eisernen Steg, von dort auf dem linken Mainuferweg in Richtung Mainz und anschließend weiter nach Trier.. Der Frankfurter Abschnitt verläuft an der Heilig-Kreuz-Kirche (heute Meditationskirche Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität des Bistums Limburg) vorbei über den Ostpark, den Neubau der Europäischen Zentralbank auf dem Gelände der ehemaligen Großmarkthalle zum Mainufer bis zum Eisernen Steg, von dort auf dem linken Mainuferweg in Richtung Mainz und anschließend weiter nach Trier.. Der Frankfurter Abschnitt verläuft an der Heilig-Kreuz-Kirche (heute Meditationskirche Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität des Bistums Limburg) vorbei über den Ostpark, den Neubau der Europäischen Zentralbank auf dem Gelände der ehemaligen Großmarkthalle zum Mainufer bis zum Eisernen Steg, von dort auf dem linken Mainuferweg in Richtung Mainz und anschließend weiter nach Trier.

Seit 2017 ist Frankfurt eine Etappe des Lutherwegs 1521 von Worms zur Wartburg bei Eisenach..


Seit 2017 ist Frankfurt eine Etappe des Lutherwegs 1521 von Worms zur Wartburg bei Eisenach. Luther übernachtete auf seiner Reise zum Reichstag zum Reichstag zu Worms auf dem Hin- und Rückweg zweimal in Frankfurt..
Luther übernachtete auf seiner Reise zum Reichstag zum Reichstag zu Worms auf dem Hin- und Rückweg zweimal in Frankfurt.
Regelmäßige Veranstaltungen
Museumsuferfest (2005)

Das seit 1988 jährlich im August veranstaltete Museumsuferfest mit seiner Mischung aus Musik und Kultur ist das größte Volksfest im Rhein-Main-Gebiet.

Regelmäßige Veranstaltungen
Museumsuferfest (2005)

Das seit 1988 jährlich im August veranstaltete Museumsuferfest mit seiner Mischung aus Musik und Kultur ist das größte Volksfest im Rhein-Main-Gebiet. 2007 kamen an drei Tagen etwa 3,5 Millionen Besucher.

Am Wäldchestag, dem Dienstag nach Pfingsten, ziehen viele Besucher zu einem Volksfest in den Frankfurter Stadtwald. Bis in die 1990er-Jahre hatten an diesem Tag die meisten Frankfurter Geschäfte nachmittags geschlossen und die Arbeitnehmer hatten ab 12 Uhr frei.
Bis in die 1990er-Jahre hatten an diesem Tag die meisten Frankfurter Geschäfte nachmittags geschlossen und die Arbeitnehmer hatten ab 12 Uhr frei. Deshalb wurde der Wäldchestag scherzhaft im Volksmund auch als Frankfurts Nationalfeiertag bezeichnet. Deshalb wurde der Wäldchestag scherzhaft im Volksmund auch als Frankfurts Nationalfeiertag bezeichnet.

Ein weiteres traditionelles Volksfest ist die Dippemess, die zweimal jährlich für drei Wochen im Frühjahr und für zehn Tage im Herbst jeweils etwa 2 Millionen Besucher anzieht.


Ein weiteres traditionelles Volksfest ist die Dippemess, die zweimal jährlich für drei Wochen im Frühjahr und für zehn Tage im Herbst jeweils etwa 2 Millionen Besucher anzieht. Die Dippemess geht zurück auf einen seit dem Mittelalter überlieferten Verkaufsmarkt für Haushaltswaren aller Art, insbesondere Keramikschüsseln (Dippe).

Der 1393 erstmals urkundlich erwähnte Frankfurter Weihnachtsmarkt findet jährlich in der Adventszeit statt.


Der 1393 erstmals urkundlich erwähnte Frankfurter Weihnachtsmarkt findet jährlich in der Adventszeit statt. Er ist heute mit rund 3 Millionen Besuchern einer der großen Weihnachtsmärkte in Deutschland. Über 200 Stände erstrecken sich vom Mainkai über Römerberg, Paulsplatz Neue Kräme, Liebfrauenberg bis zur Zeil.
Über 200 Stände erstrecken sich vom Mainkai über Römerberg, Paulsplatz Neue Kräme, Liebfrauenberg bis zur Zeil.

Der Frankfurter Fastnachtsumzug ist mit über 6000 aktiven Teilnehmern, über 300.000 Zuschauern und 1,5 Kilometern Zuglänge der größte Karnevalsumzug in Hessen..
000 Zuschauern und 1,5 Kilometern Zuglänge der größte Karnevalsumzug in Hessen.

Von 2003 bis 2008 fand jährlich im Sommer die Parade der Kulturen statt, ein Demonstrationszug für ein friedliches Miteinander der Menschen verschiedener Kulturen..


Von 2003 bis 2008 fand jährlich im Sommer die Parade der Kulturen statt, ein Demonstrationszug für ein friedliches Miteinander der Menschen verschiedener Kulturen. An der letzten Parade 2008 nahmen etwa 1700 Aktive und 100.000 Zuschauer teil. Ebenfalls seit 2003 findet das Down-Sportlerfestival, eine Veranstaltung, bei der sich mehrere hundert Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) in verschiedenen Wettbewerbssportarten messen können, in Frankfurt statt.
Ebenfalls seit 2003 findet das Down-Sportlerfestival, eine Veranstaltung, bei der sich mehrere hundert Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) in verschiedenen Wettbewerbssportarten messen können, in Frankfurt statt.

Weitere regelmäßige Veranstaltungen sind das Mainfest, der Christopher Street Day (CSD), das Rosen- und Lichterfest im Palmengarten, das Opernplatzfest, der Rheingauer Weinmarkt in der Freßgass und das Stöffchefest auf dem Römerberg..


Weitere regelmäßige Veranstaltungen sind das Mainfest, der Christopher Street Day (CSD), das Rosen- und Lichterfest im Palmengarten, das Opernplatzfest, der Rheingauer Weinmarkt in der Freßgass und das Stöffchefest auf dem Römerberg.

Beliebt sind zudem die Nacht der Museen im April mit etwa 40.


Beliebt sind zudem die Nacht der Museen im April mit etwa 40.000 Besuchern und die Nacht der Clubs.

Zu den genannten Festen gibt es noch Stadtteilfeste wie das Höchster Schloßfest, das Berger Straßenfest in Bornheim, das Schweizer Straßenfest in Sachsenhausen, den auf das Jahr 1839 zurückgehenden Fastnachtszug in Heddernheim (Klaa Paris) oder das von Oberbürgermeister Walter Kolb 1951 ins Leben gerufene jährliche Lohrbergfest, Frankfurts leichtathletisches Bergsportfest für Kinder und Jugendliche..


Zu den genannten Festen gibt es noch Stadtteilfeste wie das Höchster Schloßfest, das Berger Straßenfest in Bornheim, das Schweizer Straßenfest in Sachsenhausen, den auf das Jahr 1839 zurückgehenden Fastnachtszug in Heddernheim (Klaa Paris) oder das von Oberbürgermeister Walter Kolb 1951 ins Leben gerufene jährliche Lohrbergfest, Frankfurts leichtathletisches Bergsportfest für Kinder und Jugendliche..


Zu den genannten Festen gibt es noch Stadtteilfeste wie das Höchster Schloßfest, das Berger Straßenfest in Bornheim, das Schweizer Straßenfest in Sachsenhausen, den auf das Jahr 1839 zurückgehenden Fastnachtszug in Heddernheim (Klaa Paris) oder das von Oberbürgermeister Walter Kolb 1951 ins Leben gerufene jährliche Lohrbergfest, Frankfurts leichtathletisches Bergsportfest für Kinder und Jugendliche.

In unregelmäßigen Abständen findet das sogenannte Wolkenkratzer-Festival statt, zuletzt im Mai 2013 nach einer sechsjährigen Pause. Dabei waren 18 Hochhäuser in der Innenstadt für die Öffentlichkeit zugänglich und lockten 1,2 Millionen Besucher an.


In unregelmäßigen Abständen findet das sogenannte Wolkenkratzer-Festival statt, zuletzt im Mai 2013 nach einer sechsjährigen Pause. Dabei waren 18 Hochhäuser in der Innenstadt für die Öffentlichkeit zugänglich und lockten 1,2 Millionen Besucher an.

Das 1994 bis 2004 alljährlich organisierte Musikfestival Sound of Frankfurt zog bis zu 500.


Das 1994 bis 2004 alljährlich organisierte Musikfestival Sound of Frankfurt zog bis zu 500.000 meist jüngere Besucher an.
Frankfurt-Waeldchestag.jpg
Wäldchestag im Frankfurter Stadtwald
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Wolkenkratzer-Festival (2013)
Weihnachtsmarkt Frankfurt 509-vLs-h.
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Wolkenkratzer-Festival (2013)
Weihnachtsmarkt Frankfurt 509-vLs-h.jpg
Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg (2011)
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Dippemess am Ratsweg
Skurriles
Östliche Stadtteile Frankfurts und Offenbach

Wie zwischen vielen benachbarten Städten besteht von jeher auch zwischen Frankfurt und Offenbach am Main eine gutnachbarliche Rivalität, die ihren Ausdruck unter anderem in zahlreichen Witzen über die Bewohner der jeweils anderen Stadt findet.
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Dippemess am Ratsweg
Skurriles
Östliche Stadtteile Frankfurts und Offenbach

Wie zwischen vielen benachbarten Städten besteht von jeher auch zwischen Frankfurt und Offenbach am Main eine gutnachbarliche Rivalität, die ihren Ausdruck unter anderem in zahlreichen Witzen über die Bewohner der jeweils anderen Stadt findet.
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Dippemess am Ratsweg
Skurriles
Östliche Stadtteile Frankfurts und Offenbach

Wie zwischen vielen benachbarten Städten besteht von jeher auch zwischen Frankfurt und Offenbach am Main eine gutnachbarliche Rivalität, die ihren Ausdruck unter anderem in zahlreichen Witzen über die Bewohner der jeweils anderen Stadt findet. Krieh die Kränk, Offebach ist eine traditionelle Verwünschung der Frankfurter für die Offenbacher, die auf eine Anekdote aus dem 19. Jahrhundert zurückgeht.

Hintergrund ist hier, dass die beiden Städte Frankfurt und Offenbach historisch unterschiedlicher nicht sein können.


Hintergrund ist hier, dass die beiden Städte Frankfurt und Offenbach historisch unterschiedlicher nicht sein können. Bereits seit dem Mittelalter bestanden Territorialkonflikte zwischen der Reichsstadt Frankfurt und ihren Nachbarstaaten.
Bereits seit dem Mittelalter bestanden Territorialkonflikte zwischen der Reichsstadt Frankfurt und ihren Nachbarstaaten. Nach der Reformation lagen das lutherische Frankfurt und das reformierte Offenbach in konfessionellen Streitigkeiten. Seit dem 18. Jahrhundert förderten die Grafen von Isenburg zudem die Ansiedlung von Manufakturen, die im bürgerlichen Frankfurt nicht erwünscht waren. Jahrhundert förderten die Grafen von Isenburg zudem die Ansiedlung von Manufakturen, die im bürgerlichen Frankfurt nicht erwünscht waren. Auch im 19. Jahrhundert sah sich Frankfurt weiterhin als reine Handelsstadt, während sich die Industrie in den umliegenden Gemeinden Fechenheim, Griesheim, Höchst und Offenbach ansiedelte. Jahrhundert sah sich Frankfurt weiterhin als reine Handelsstadt, während sich die Industrie in den umliegenden Gemeinden Fechenheim, Griesheim, Höchst und Offenbach ansiedelte. Erst nach der Annexion durch Preußen zog auch Frankfurt mit der Industrialisierung nach und überflügelte bald seine Rivalen. Im 20.. Erst nach der Annexion durch Preußen zog auch Frankfurt mit der Industrialisierung nach und überflügelte bald seine Rivalen. Im 20. Jahrhundert wuchs Frankfurt vor allem durch Eingemeindungen preußischer Vororte, während Offenbach keine Ausdehnungsmöglichkeiten hatte. Bis 1945 bildete die Grenze zwischen beiden Nachbarstädten immer zugleich auch eine Landesgrenze.. Bis 1945 bildete die Grenze zwischen beiden Nachbarstädten immer zugleich auch eine Landesgrenze.

Eine langjährige sportliche Rivalität pflegen die beiden Fußballvereine Kickers Offenbach und Eintracht Frankfurt sowie ihre jeweiligen Anhänger. Im Laufe der Jahre standen sich beide Mannschaften häufig im sog.
Im Laufe der Jahre standen sich beide Mannschaften häufig im sog. Mainderby gegenüber, besonders häufig in den 1950er-Jahren (zum Beispiel im Finale um die deutsche Fußballmeisterschaft 1959), im DFB-Pokal (zuletzt 2009) und in der Fußball-Bundesliga bis zum Abstieg der Kickers 1984. Mainderby gegenüber, besonders häufig in den 1950er-Jahren (zum Beispiel im Finale um die deutsche Fußballmeisterschaft 1959), im DFB-Pokal (zuletzt 2009) und in der Fußball-Bundesliga bis zum Abstieg der Kickers 1984.
Kulinarische Spezialitäten
Frankfurter Würstchen
Der Lohrberger Hang ist der einzige Weinberg in Frankfurt

In Frankfurt entwickelte sich infolge der zahlreichen wohlhabenden Gäste, die während der Kaiserkrönungen und der Messen in die Stadt strömten, bereits im 17.

Kulinarische Spezialitäten
Frankfurter Würstchen
Der Lohrberger Hang ist der einzige Weinberg in Frankfurt

In Frankfurt entwickelte sich infolge der zahlreichen wohlhabenden Gäste, die während der Kaiserkrönungen und der Messen in die Stadt strömten, bereits im 17. und 18. Jahrhundert eine hochentwickelte Gastronomie- und Hotelkultur.
Jahrhundert eine hochentwickelte Gastronomie- und Hotelkultur. Im 19. Jahrhundert galt Frankfurts Küche neben der Hamburger und der Wiener als führend in Deutschland.[141]

In früheren Jahrhunderten gab es trotz fehlender Konservierungsmöglichkeiten in Frankfurt ein ausreichendes Angebot an Gemüse, Frischkräutern und Obst..
[141]

In früheren Jahrhunderten gab es trotz fehlender Konservierungsmöglichkeiten in Frankfurt ein ausreichendes Angebot an Gemüse, Frischkräutern und Obst. Hierfür sorgten die Gärtner der umliegenden Küchendörfer Sachsenhausen, Oberrad, Niederrad und Seckbach. Umschlagplatz war der Gemüse- und Kräutermarkt in der Frankfurter Altstadt, wo die sogenannten Hockinnen, wie die Marktweiber in Frankfurter Mundart genannt wurden, frisches Gemüse, Kräuter und Obst feilboten.
Umschlagplatz war der Gemüse- und Kräutermarkt in der Frankfurter Altstadt, wo die sogenannten Hockinnen, wie die Marktweiber in Frankfurter Mundart genannt wurden, frisches Gemüse, Kräuter und Obst feilboten.[142]

Zu den ältesten und bekanntesten Delikatessen gehören die seit dem Mittelalter hergestellten Frankfurter Würstchen aus Schweinefleisch.
Umschlagplatz war der Gemüse- und Kräutermarkt in der Frankfurter Altstadt, wo die sogenannten Hockinnen, wie die Marktweiber in Frankfurter Mundart genannt wurden, frisches Gemüse, Kräuter und Obst feilboten.[142]

Zu den ältesten und bekanntesten Delikatessen gehören die seit dem Mittelalter hergestellten Frankfurter Würstchen aus Schweinefleisch. Die Frankfurter Metzger[143] durften bis zur Einführung der Gewerbefreiheit 1864 jede Woche nur eine Sorte Vieh schlachten.
Die Frankfurter Metzger[143] durften bis zur Einführung der Gewerbefreiheit 1864 jede Woche nur eine Sorte Vieh schlachten. In einer Verordnung von 1628 hieß es: „waß er eynen Tag geschlachtet, es sey Viehes Rind, Hammel oder Schwein, er die gantze woche bey stehen bleiben und keine Schaaf bei Hammel schlachte. In einer Verordnung von 1628 hieß es: „waß er eynen Tag geschlachtet, es sey Viehes Rind, Hammel oder Schwein, er die gantze woche bey stehen bleiben und keine Schaaf bei Hammel schlachte. Er hat aber Macht, alle woch eyn ander Viehe zu schlachten.” Somit konnten, da es noch keine Kühltechniken gab, auch keine Fleischerzeugnisse aus unterschiedlichen Fleischsorten hergestellt werden. ” Somit konnten, da es noch keine Kühltechniken gab, auch keine Fleischerzeugnisse aus unterschiedlichen Fleischsorten hergestellt werden. Im 19. und 20. Jahrhundert entstanden weitere lokale Wurstspezialitäten wie die Frankfurter Rindswurst, Frankfurter Gelbwurst und die Zeppelinwurst.

Eine besondere Spezialität ist die Frankfurter Grüne Soße (frankfurterisch Frankfurter Grie Soß), auch kurz Grüne Soße bzw.
Jahrhundert entstanden weitere lokale Wurstspezialitäten wie die Frankfurter Rindswurst, Frankfurter Gelbwurst und die Zeppelinwurst.

Eine besondere Spezialität ist die Frankfurter Grüne Soße (frankfurterisch Frankfurter Grie Soß), auch kurz Grüne Soße bzw. Grie Soß, die traditionell aus sieben Kräutern hergestellt wird: Boretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch..
Grie Soß, die traditionell aus sieben Kräutern hergestellt wird: Boretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Basis der kalten Sauce, die zusammen mit hartgekochten Eiern und Salzkartoffeln gegessen wird oder als Beilage zu verschiedenen Fleisch- und Fischgerichten dient, ist die Frischkräuterkomposition „Frankfurter Grüne Soße / Frankfurter Grie Soß”. Basis der kalten Sauce, die zusammen mit hartgekochten Eiern und Salzkartoffeln gegessen wird oder als Beilage zu verschiedenen Fleisch- und Fischgerichten dient, ist die Frischkräuterkomposition „Frankfurter Grüne Soße / Frankfurter Grie Soß”. Die Zusammenstellung von in der Stadt Frankfurt und den unmittelbar angrenzenden Gemeinden hergestellten Kräutern ist seit 2016 als geschützte geografische Angabe (g. Die Zusammenstellung von in der Stadt Frankfurt und den unmittelbar angrenzenden Gemeinden hergestellten Kräutern ist seit 2016 als geschützte geografische Angabe (g.g.A.) eingetragen.[144][145] Die Grüne Soße ist inzwischen Teil der lokalen Folklore. 2007 wurde ihr ein Denkmal errichtet, und seit 2008 findet jährlich ein Grüne-Soße-Festival statt

Bekannte Süßigkeiten aus der Frankfurter Küche sind die Frankfurter Brenten und die Bethmännchen, der Haddekuche und der Frankfurter Kranz.
2007 wurde ihr ein Denkmal errichtet, und seit 2008 findet jährlich ein Grüne-Soße-Festival statt

Bekannte Süßigkeiten aus der Frankfurter Küche sind die Frankfurter Brenten und die Bethmännchen, der Haddekuche und der Frankfurter Kranz.
2007 wurde ihr ein Denkmal errichtet, und seit 2008 findet jährlich ein Grüne-Soße-Festival statt

Bekannte Süßigkeiten aus der Frankfurter Küche sind die Frankfurter Brenten und die Bethmännchen, der Haddekuche und der Frankfurter Kranz.

Mit dem Niedergang des Weinbaus im 19. Jahrhundert wurde der bis dahin geringgeschätzte Apfelwein (Ebbelwoi) in Frankfurt populär, der hier seit etwa 1600 nachgewiesen ist. Er gilt heute als Frankfurter Traditionsgetränk, unter anderem durch den Erfolg der Fernsehsendung Zum Blauen Bock.
Er gilt heute als Frankfurter Traditionsgetränk, unter anderem durch den Erfolg der Fernsehsendung Zum Blauen Bock. Zum Apfelwein sind vor allem deftige Gerichte beliebt, wie Rippchen mit Kraut und Handkäs mit Musik.. Zum Apfelwein sind vor allem deftige Gerichte beliebt, wie Rippchen mit Kraut und Handkäs mit Musik.

Heute gibt es in Frankfurt mit dem 1,3 Hektar großen Lohrberger Hang nur noch einen Weinberg. Er ist eine der kleinsten Einzellagen im Rheingau und wird vom Weingut der Stadt Frankfurt am Main bewirtschaftet.
Er ist eine der kleinsten Einzellagen im Rheingau und wird vom Weingut der Stadt Frankfurt am Main bewirtschaftet. Jährlich werden in dieser Lage rund 10.000 Flaschen Riesling erzeugt, der meist trocken ausgebaut wird und in guten Jahren Spätlese-Qualität erreicht.
Persönlichkeiten

In der Liste von Persönlichkeiten der Stadt Frankfurt am Main sind bekannte Söhne und Töchter sowie weitere, mit der Stadt verbundene Personen aufgeführt.

Persönlichkeiten

In der Liste von Persönlichkeiten der Stadt Frankfurt am Main sind bekannte Söhne und Töchter sowie weitere, mit der Stadt verbundene Personen aufgeführt. Von der Stadt zu Ehrenbürgern ernannte Personen sind in der Liste der Ehrenbürger von Frankfurt am Main zu finden.
Von der Stadt zu Ehrenbürgern ernannte Personen sind in der Liste der Ehrenbürger von Frankfurt am Main zu finden.
Bildnis der Maria Sibylla Merian, 1679.jpg
Maria Sibylla Merian
Goethe (Stieler 1828).jpg
Johann Wolfgang von [!!! Goethe ]
HoffmannHeinrichPortrait.
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Johann Wolfgang von [!!! Goethe ]
HoffmannHeinrichPortrait.jpg
Heinrich Hoffmann
Schopenhauer.jpg
Arthur Schopenhauer
Otto Hahn (Nobel).jpg
Otto Hahn
Namenspatenschaften
EGV Frankfurt am Main der Deutschen Marine
Airbus A380 Frankfurt am Main der Lufthansa

Ein Einsatzgruppenversorger der Deutschen Marine trägt den Namen Frankfurt am Main.
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Otto Hahn
Namenspatenschaften
EGV Frankfurt am Main der Deutschen Marine
Airbus A380 Frankfurt am Main der Lufthansa

Ein Einsatzgruppenversorger der Deutschen Marine trägt den Namen Frankfurt am Main. Zuvor waren schon der Kleine Kreuzer SMS Frankfurt der Kaiserlichen Marine während des Ersten Weltkrieges sowie die hölzerne Dampfkorvette Frankfurt der Flotte des Deutschen Bundes nach der Stadt benannt.
Zuvor waren schon der Kleine Kreuzer SMS Frankfurt der Kaiserlichen Marine während des Ersten Weltkrieges sowie die hölzerne Dampfkorvette Frankfurt der Flotte des Deutschen Bundes nach der Stadt benannt. In der Handelsflotte gab es unter anderem von 1900 bis 1918 den Schnelldampfer Frankfurt des Norddeutschen Lloyd und ab 1954 den Kombifrachter „Frankfurt” der Hapag, sowie von 1981 bis 2007 die Frankfurt Express der Hapag-Lloyd, welche von 1981 bis 1984 das größte Containerschiff der Welt war. In der Handelsflotte gab es unter anderem von 1900 bis 1918 den Schnelldampfer Frankfurt des Norddeutschen Lloyd und ab 1954 den Kombifrachter „Frankfurt” der Hapag, sowie von 1981 bis 2007 die Frankfurt Express der Hapag-Lloyd, welche von 1981 bis 1984 das größte Containerschiff der Welt war. 2010 wurde erneut ein Containerschiff mit dem Namen Frankfurt Express in Dienst gestellt. In der Handelsflotte gab es unter anderem von 1900 bis 1918 den Schnelldampfer Frankfurt des Norddeutschen Lloyd und ab 1954 den Kombifrachter „Frankfurt” der Hapag, sowie von 1981 bis 2007 die Frankfurt Express der Hapag-Lloyd, welche von 1981 bis 1984 das größte Containerschiff der Welt war. 2010 wurde erneut ein Containerschiff mit dem Namen Frankfurt Express in Dienst gestellt.

1960 übernahm die Stadt Frankfurt eine der ersten Namenspatenschaften für ein Flugzeug der Deutschen Lufthansa.[146] Von 1960 bis 1975 trug die Boeing 707 D-ABOD ihren Namen, von 1975 bis 1985 eine DC-10 und 1985 bis 1990 eine B747-200.


1960 übernahm die Stadt Frankfurt eine der ersten Namenspatenschaften für ein Flugzeug der Deutschen Lufthansa.[146] Von 1960 bis 1975 trug die Boeing 707 D-ABOD ihren Namen, von 1975 bis 1985 eine DC-10 und 1985 bis 1990 eine B747-200. 1991 taufte die Lufthansa die B747-430 mit dem Kennzeichen D-ABVF auf den Namen der Stadt, den sie bis Mai 2010 trug.
1991 taufte die Lufthansa die B747-430 mit dem Kennzeichen D-ABVF auf den Namen der Stadt, den sie bis Mai 2010 trug. Am 19. Mai 2010 erhielt der erste Airbus A380 D-AIMA der Lufthansa den Namen Frankfurt am Main.[147]

Ein 2007 entdeckter Asteroid im Asteroidengürtel trägt den Namen (204852) Frankfurt..
[147]

Ein 2007 entdeckter Asteroid im Asteroidengürtel trägt den Namen (204852) Frankfurt.
Auszeichnungen

1969 erhielt die Stadt Frankfurt am Main die Winckelmann-Medaille des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) verliehen.

2015 belegt die Stadt Frankfurt am Main im von der internationalen Planungs- und Beratungsgesellschaft Arcadis und dem Centre for Economic Policy Research (CEPR) in London ermittelten Sustainable Cities Index weltweit Platz 1.


2015 belegt die Stadt Frankfurt am Main im von der internationalen Planungs- und Beratungsgesellschaft Arcadis und dem Centre for Economic Policy Research (CEPR) in London ermittelten Sustainable Cities Index weltweit Platz 1.


2015 belegt die Stadt Frankfurt am Main im von der internationalen Planungs- und Beratungsgesellschaft Arcadis und dem Centre for Economic Policy Research (CEPR) in London ermittelten Sustainable Cities Index weltweit Platz 1.[148]
Wissenswertes
200-D-Mark-Banknote mit historischen Gebäuden Frankfurts

Auf der letzten Serie der D-Mark-Banknoten fand sich auf der 200-D-Mark-Banknote, links neben dem Porträt des Mediziners Paul Ehrlich, eine Collage verschiedener historischer Bauwerke von Frankfurt..
[148]
Wissenswertes
200-D-Mark-Banknote mit historischen Gebäuden Frankfurts

Auf der letzten Serie der D-Mark-Banknoten fand sich auf der 200-D-Mark-Banknote, links neben dem Porträt des Mediziners Paul Ehrlich, eine Collage verschiedener historischer Bauwerke von Frankfurt. Dort sind die Paulskirche, der Kaiserdom, der Saalhof mit Rententurm, der Hauptbahnhof, der Eschenheimer Turm, das Wohnhaus von Paul Ehrlich in der Westendstraße, die Hauptwache, der Römer und die Römerberg Ostzeile, das [!!! Goethe-] Haus und der Eiserne Steg zu sehen.
Dort sind die Paulskirche, der Kaiserdom, der Saalhof mit Rententurm, der Hauptbahnhof, der Eschenheimer Turm, das Wohnhaus von Paul Ehrlich in der Westendstraße, die Hauptwache, der Römer und die Römerberg Ostzeile, das [!!! Goethe-] Haus und der Eiserne Steg zu sehen.[149]

Die weibliche Personifizierung Frankfurts ist die Francofurtia, die sich häufig als allegorische Darstellung an Fassaden und Denkmälern oder auf historischen Münzen und Schriftstücken findet.
[149]

Die weibliche Personifizierung Frankfurts ist die Francofurtia, die sich häufig als allegorische Darstellung an Fassaden und Denkmälern oder auf historischen Münzen und Schriftstücken findet. Zum Sammeln geeignete Gegenstände, die sich auf Frankfurt beziehen, bezeichnet man als Francofurtensien.
Zum Sammeln geeignete Gegenstände, die sich auf Frankfurt beziehen, bezeichnet man als Francofurtensien.

Die Schriftart Futura wird nicht nur im Erscheinungsbild der Stadt verwendet und bei kommunalen Ämtern verwendet, sondern wird als „Frankfurter Schriftart” von zahlreichen lokalen Vereinen und Organisationen verwendet, darunter beispielsweise die Ernst-May-Gesellschaft.


Die Schriftart Futura wird nicht nur im Erscheinungsbild der Stadt verwendet und bei kommunalen Ämtern verwendet, sondern wird als „Frankfurter Schriftart” von zahlreichen lokalen Vereinen und Organisationen verwendet, darunter beispielsweise die Ernst-May-Gesellschaft.
Siehe auch
Portal
Portal: Frankfurt Rhein-Main - Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Frankfurt Rhein-Main

Siehe auch
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Portal: Frankfurt Rhein-Main - Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Frankfurt Rhein-Main

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Düsseldorf
Düsseldorf
Deutschlandkarte, Position der Stadt Düsseldorf hervorgehoben

Koordinaten: 51° 14′ N, 6° 47′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Höhe: 38 m ü.

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Regierungsbezirk: Düsseldorf
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Wappen der Stadt Düsseldorf
Düsseldorf
Deutschlandkarte, Position der Stadt Düsseldorf hervorgehoben

Koordinaten: 51° 14′ N, 6° 47′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Höhe: 38 m ü. NHN
Fläche: 217,41 km2
Einwohner: 619.294 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 2848 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 40210-40629
Vorwahlen: 0211, 0203, 02104
Kfz-Kennzeichen: D
Gemeindeschlüssel: 05 1 11 000
Stadtgliederung: 10 Stadtbezirke
mit 50 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung: Marktplatz 2
40213 Düsseldorf
Website: www.
2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 2848 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 40210-40629
Vorwahlen: 0211, 0203, 02104
Kfz-Kennzeichen: D
Gemeindeschlüssel: 05 1 11 000
Stadtgliederung: 10 Stadtbezirke
mit 50 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung: Marktplatz 2
40213 Düsseldorf
Website: www.duesseldorf.
duesseldorf.de
Oberbürgermeister: Thomas Geisel[2] (SPD)
Lage der Landeshauptstadt Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Düsseldorf
Karte
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Düsseldorf
Düsseldorf, Stadtpanorama
Düsseldorf, Blick nach Westen
Düsseldorf am Rhein mit Altstadt und Hafen

Audio-Datei / Hörbeispiel Düsseldorf?/i ist die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens und der Behördensitz des Regierungsbezirks Düsseldorf.
de
Oberbürgermeister: Thomas Geisel[2] (SPD)
Lage der Landeshauptstadt Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Düsseldorf
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Düsseldorf, Stadtpanorama
Düsseldorf, Blick nach Westen
Düsseldorf am Rhein mit Altstadt und Hafen

Audio-Datei / Hörbeispiel Düsseldorf?/i ist die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens und der Behördensitz des Regierungsbezirks Düsseldorf.
de
Oberbürgermeister: Thomas Geisel[2] (SPD)
Lage der Landeshauptstadt Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Düsseldorf
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Düsseldorf am Rhein mit Altstadt und Hafen

Audio-Datei / Hörbeispiel Düsseldorf?/i ist die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens und der Behördensitz des Regierungsbezirks Düsseldorf. Die kreisfreie Stadt am Rhein ist mit 619.294 Einwohnern nach Köln die zweitgrößte Stadt des Landes.[3] In Deutschland ist Düsseldorf nach Einwohnern die siebtgrößte Stadt..
[3] In Deutschland ist Düsseldorf nach Einwohnern die siebtgrößte Stadt. Düsseldorf ist Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr mit rund zehn Millionen Einwohnern und der Metropolregion Rheinland mit 8,6 Millionen Einwohnern. Die Stadt im Kern des zentralen europäischen Wirtschaftsraumes liegt seit Längerem auf Platz 6 der Mercer-Studien über die Städte mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Düsseldorf ist Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr mit rund zehn Millionen Einwohnern und der Metropolregion Rheinland mit 8,6 Millionen Einwohnern. Die Stadt im Kern des zentralen europäischen Wirtschaftsraumes liegt seit Längerem auf Platz 6 der Mercer-Studien über die Städte mit der höchsten Lebensqualität weltweit.[4]

Im Jahr 1288 erhielt der Ort an der Mündung des Flüsschens Düssel in den Rhein das Stadtrecht..
[4]

Im Jahr 1288 erhielt der Ort an der Mündung des Flüsschens Düssel in den Rhein das Stadtrecht. Vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war die Stadt Regierungssitz von Ländern des Heiligen Römischen Reichs und des Rheinbundes: des Herzogtums Berg, der Herzogtümer Jülich-Berg und Jülich-Kleve-Berg sowie des Großherzogtums Berg, von 1690 bis 1716 auch Residenz des Pfalzgrafen und Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz..
Jahrhunderts war die Stadt Regierungssitz von Ländern des Heiligen Römischen Reichs und des Rheinbundes: des Herzogtums Berg, der Herzogtümer Jülich-Berg und Jülich-Kleve-Berg sowie des Großherzogtums Berg, von 1690 bis 1716 auch Residenz des Pfalzgrafen und Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz.. Jahrhunderts war die Stadt Regierungssitz von Ländern des Heiligen Römischen Reichs und des Rheinbundes: des Herzogtums Berg, der Herzogtümer Jülich-Berg und Jülich-Kleve-Berg sowie des Großherzogtums Berg, von 1690 bis 1716 auch Residenz des Pfalzgrafen und Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz. Vom 19. bis ins 20. Jahrhundert war sie Parlamentssitz der Rheinprovinz des Königreichs Preußen. Im Kaiserreich entwickelte sich Düsseldorf im Zuge der Hochindustrialisierung in Deutschland zum „Schreibtisch des Ruhrgebiets” und wurde mit dem Überschreiten der Marke von 100. Im Kaiserreich entwickelte sich Düsseldorf im Zuge der Hochindustrialisierung in Deutschland zum „Schreibtisch des Ruhrgebiets” und wurde mit dem Überschreiten der Marke von 100.000 Einwohnern im Jahr 1882 zur Großstadt.

Die Rheinmetropole gehört zu den fünf wichtigsten, international stark verflochtenen Wirtschaftszentren Deutschlands.


Die Rheinmetropole gehört zu den fünf wichtigsten, international stark verflochtenen Wirtschaftszentren Deutschlands.[5][6][7][8] Düsseldorf ist eine Messestadt und Sitz vieler börsennotierter Unternehmen, darunter der im DAX notierte Konzern Henkel. Zudem ist sie der umsatzstärkste deutsche Standort für Wirtschaftsprüfung, Unternehmens- und Rechtsberatung,[9][10] Werbung[11] und Kleidermode[12] sowie ein wichtiger Finanz- und Börsenplatz..
[5][6][7][8] Düsseldorf ist eine Messestadt und Sitz vieler börsennotierter Unternehmen, darunter der im DAX notierte Konzern Henkel. Zudem ist sie der umsatzstärkste deutsche Standort für Wirtschaftsprüfung, Unternehmens- und Rechtsberatung,[9][10] Werbung[11] und Kleidermode[12] sowie ein wichtiger Finanz- und Börsenplatz.[13][14][15] Auch im Kunsthandel Deutschlands ist sie führend. [13][14][15] Auch im Kunsthandel Deutschlands ist sie führend.[16]

Düsseldorf besitzt mehrere Rheinhäfen. Sein Flughafen Düsseldorf Airport ist das interkontinentale Drehkreuz Nordrhein-Westfalens. Die Stadt ist des Weiteren Sitz von 22 Hochschulen, darunter die renommierte Kunstakademie Düsseldorf und die Heinrich-Heine-Universität.
Die Stadt ist des Weiteren Sitz von 22 Hochschulen, darunter die renommierte Kunstakademie Düsseldorf und die Heinrich-Heine-Universität.[17] Überregionale Bekanntheit genießt Düsseldorf außerdem durch seine Altstadt („längste Theke der Welt”), seinen Einkaufsboulevard Königsallee („Kö”), seinen Düsseldorfer Karneval, den Fußballverein Fortuna Düsseldorf und den Eishockeyverein Düsseldorfer EG. [17] Überregionale Bekanntheit genießt Düsseldorf außerdem durch seine Altstadt („längste Theke der Welt”), seinen Einkaufsboulevard Königsallee („Kö”), seinen Düsseldorfer Karneval, den Fußballverein Fortuna Düsseldorf und den Eishockeyverein Düsseldorfer EG. Weitere Anziehungspunkte sind zahlreiche Museen und Galerien sowie die Rheinuferpromenade und der moderne Medienhafen. Weitere Anziehungspunkte sind zahlreiche Museen und Galerien sowie die Rheinuferpromenade und der moderne Medienhafen. Das Stadtbild wird auch durch zahlreiche Hochhäuser und Kirchtürme, den 240 Meter hohen Rheinturm, viele Baudenkmäler und sieben Rheinbrücken geprägt. Das Stadtbild wird auch durch zahlreiche Hochhäuser und Kirchtürme, den 240 Meter hohen Rheinturm, viele Baudenkmäler und sieben Rheinbrücken geprägt. Bemerkenswert ist die große Anzahl ostasiatischer Einwohner, darunter die japanische Gemeinde, welche die größte japanische Gemeinde und die einzige Japantown Deutschlands bildet[18]. Bemerkenswert ist die große Anzahl ostasiatischer Einwohner, darunter die japanische Gemeinde, welche die größte japanische Gemeinde und die einzige Japantown Deutschlands bildet[18]. Zentrum dieser japanischen Gemeinde ist die Immermannstrasse, die mit Ihren verschiedenen japanischen Restaurants, Geschäften und Supermärkten Touristen und Einheimische gleichermaßen anzieht[19]. Zentrum dieser japanischen Gemeinde ist die Immermannstrasse, die mit Ihren verschiedenen japanischen Restaurants, Geschäften und Supermärkten Touristen und Einheimische gleichermaßen anzieht[19].
Inhaltsverzeichnis

1 Geographie
1.1 Räumliche Lage
1.2 Klima
1.3 Luftqualität und Umweltschutz
1.4 Stadtgebiet
1.
4 Stadtgebiet
1.5 Nachbarstädte
2 Geschichte
2.1 Von den Anfängen bis zur frühneuzeitlichen Stadt
2.2 Bergische Residenz- und Landeshauptstadt[47]
2.3 Preußische Provinzstadt und Industrialisierung
2.
3 Preußische Provinzstadt und Industrialisierung
2.4 Aufstieg zur Wirtschaftsmetropole und Niedergang
2.5 Die Zeit des Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
2.6 Wiederaufbau und Entwicklung zur Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens
2.
6 Wiederaufbau und Entwicklung zur Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens
2.7 Eingemeindungen
3 Bevölkerung
3.1 Mundart
4 Religionen
4.1 Statistik
4.2 Christentum
4.2.1 Römisch-katholisch
4.
1 Römisch-katholisch
4.2.2 Evangelisch-uniert
4.2.3 Evangelisch-lutherisch
4.2.4 Orthodoxe Kirchen
4.2.5 Anglikaner und Alt-Katholiken
4.2.6 Freikirchen
4.
5 Anglikaner und Alt-Katholiken
4.2.6 Freikirchen
4.2.7 Jehovas Zeugen
4.2.8 Weitere Kirchen und christliche Sondergemeinschaften
4.3 Judentum
4.4 Islam
4.5 Buddhismus
5 Politik
5.1 Oberbürgermeister seit 1815
5.
5 Buddhismus
5 Politik
5.1 Oberbürgermeister seit 1815
5.2 Oberstadtdirektoren 1946-1999
5.3 Stadtrat
5.4 Bezirksvertretung
5.5 Stadtverwaltung
5.6 Verschuldung
5.7 Wappen
5.
6 Verschuldung
5.7 Wappen
5.7.1 Wappenzeichen
5.7.2 Stadtlogo
5.8 Dachmarke
5.9 Städtepartnerschaften
6 Kultur und Sehenswürdigkeiten
6.1 Theater
6.1.1 Klassisches und modernes Sprechtheater
6.
1 Theater
6.1.1 Klassisches und modernes Sprechtheater
6.1.2 Oper, Musiktheater und Varieté
6.1.3 Kabarett
6.1.4 Tanzhaus NRW
6.2 Museen, Ausstellungsinstitute und Bibliotheken
6.
2 Museen, Ausstellungsinstitute und Bibliotheken
6.2.1 Kunstmuseen
6.2.2 Museen zu Literatur, Theater und Film
6.2.3 Naturkunde und Gartenkunst
6.2.4 Geschichtliche Dauerausstellungen
6.
4 Geschichtliche Dauerausstellungen
6.2.5 Brauchtum, Technik und Alltägliches im Museum
6.2.6 Quadriennale
6.2.7 Bibliotheken
6.3 Musik
6.3.1 Klassische Musik
6.3.2 Jazz
6.
1 Klassische Musik
6.3.2 Jazz
6.3.3 Unterhaltungsmusik
6.4 Bildende Kunst
6.4.1 Begründung der Kunsttradition durch die kurfürstliche Sammlung
6.4.2 Von der Düsseldorfer Schule zum Malkasten
6.
2 Von der Düsseldorfer Schule zum Malkasten
6.4.3 Vom Rheinischen Expressionismus zum Zentrum der Moderne
6.4.4 Kunst im Öffentlichen Raum
6.5 Bauwerke und Architektur
6.5.1 Burgen und Schlösser
6.
1 Burgen und Schlösser
6.5.2 Historische Kirchen
6.5.2.1 Altstadt und Carlstadt
6.5.2.2 Im übrigen Stadtgebiet
6.5.3 Sonstige historische Gebäude (vor 1945)
6.
3 Sonstige historische Gebäude (vor 1945)
6.5.4 Moderne und postmoderne Gebäude
6.5.5 Düsseldorfer Brückenfamilie
6.6 Historische Gaslaternen
6.7 Parks und Grünflächen
6.7.1 Der Hofgarten
6.
7 Parks und Grünflächen
6.7.1 Der Hofgarten
6.7.2 Die Gärten der Großstadt
6.7.3 Ausstellungsgärten
6.7.4 Herrensitze
6.7.5 Liste der Düsseldorfer Parks
6.7.6 Landschafts- und Naturschutzgebiete
6.
6 Landschafts- und Naturschutzgebiete
6.7.7 Naherholungsgebiete und Freizeitparks
6.8 Interkulturelle Bezüge, internationale Kultur
6.9 Gastronomie
6.10 Brauchtum
6.11 Sport
6.
10 Brauchtum
6.11 Sport
6.11.1 Fußball
6.11.2 Eishockey
6.11.3 American Football
6.11.4 Tischtennis
6.11.5 Tennis
6.11.6 [!!! Trampolinturnen ]
6.
6 Trampolinturnen
6.11.7 Tanzsport
6.11.8 Basketball
6.11.9 Handball und weitere Sportarten
6.11.10 Internationale Sportereignisse in Düsseldorf
6.12 Regelmäßige Veranstaltungen
7 Wirtschaft und Infrastruktur
7.
12 Regelmäßige Veranstaltungen
7 Wirtschaft und Infrastruktur
7.1 Verkehr
7.1.1 Flugverkehr
7.1.2 Schiffsverkehr und Häfen
7.1.3 Städtischer Straßenverkehr
7.
3 Städtischer Straßenverkehr
7.1.4 Autobahnen
7.1.5 Fahrverbote
7.1.6 Eisenbahnverkehr
7.1.7 Öffentlicher Personennahverkehr
7.1.8 Fahrrad- und Fußgängerverkehr
7.
8 Fahrrad- und Fußgängerverkehr
7.2 Technik, Industrie und verarbeitendes Gewerbe
7.3 Handel und Dienstleistungsgewerbe
7.4 Medien
7.5 Informationstechnik (IT) und Datenverkehr
7.6 Einzelhandel
7.
5 Informationstechnik (IT) und Datenverkehr
7.6 Einzelhandel
7.6.1 Einkaufszentren
7.7 Öffentliche Einrichtungen
7.7.1 Sonstige zentrale Einrichtungen
7.8 Bildung und Forschung
7.9 Grundschulen und allgemeinbildende Schulen
7.
9 Grundschulen und allgemeinbildende Schulen
7.10 Kindertagesstätten und Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren
7.11 Beurteilung von Wirtschaftskraft, Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität durch Rankings
8 Persönlichkeiten
8.
11 Beurteilung von Wirtschaftskraft, Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität durch Rankings
8 Persönlichkeiten
8.1 Ehrungen
9 Literatur
9.1 Stadtgeografie und Wirtschaft
9.2 Geschichte
9.3 Architektur und Kunst
9.4 Sonstiges
10 Siehe auch
11 Weblinks
12 Anmerkungen
13 Einzelnachweise

Geographie
Räumliche Lage
Siedlungsstruktur Nordrhein-Westfalens, zentral gelegen der Ballungsraum Rhein-Ruhr mit Düsseldorf im Zentrum

Das überwiegend rechtsrheinisch gelegene Düsseldorf befindet sich im mittleren Teil des Niederrheinischen Tieflands auf einer von zahlreichen Rheinarmen durchzogenen Niederterrassenfläche.
4 Sonstiges
10 Siehe auch
11 Weblinks
12 Anmerkungen
13 Einzelnachweise

Geographie
Räumliche Lage
Siedlungsstruktur Nordrhein-Westfalens, zentral gelegen der Ballungsraum Rhein-Ruhr mit Düsseldorf im Zentrum

Das überwiegend rechtsrheinisch gelegene Düsseldorf befindet sich im mittleren Teil des Niederrheinischen Tieflands auf einer von zahlreichen Rheinarmen durchzogenen Niederterrassenfläche.
4 Sonstiges
10 Siehe auch
11 Weblinks
12 Anmerkungen
13 Einzelnachweise

Geographie
Räumliche Lage
Siedlungsstruktur Nordrhein-Westfalens, zentral gelegen der Ballungsraum Rhein-Ruhr mit Düsseldorf im Zentrum

Das überwiegend rechtsrheinisch gelegene Düsseldorf befindet sich im mittleren Teil des Niederrheinischen Tieflands auf einer von zahlreichen Rheinarmen durchzogenen Niederterrassenfläche. Lediglich die Stadtteile Oberkassel, Niederkassel, Heerdt und Lörick liegen am linken Rheinufer.
4 Sonstiges
10 Siehe auch
11 Weblinks
12 Anmerkungen
13 Einzelnachweise

Geographie
Räumliche Lage
Siedlungsstruktur Nordrhein-Westfalens, zentral gelegen der Ballungsraum Rhein-Ruhr mit Düsseldorf im Zentrum

Das überwiegend rechtsrheinisch gelegene Düsseldorf befindet sich im mittleren Teil des Niederrheinischen Tieflands auf einer von zahlreichen Rheinarmen durchzogenen Niederterrassenfläche. Lediglich die Stadtteile Oberkassel, Niederkassel, Heerdt und Lörick liegen am linken Rheinufer.

Die Stadt ist Teil der prosperierenden Rheinschiene und grenzt südwestlich an das Ruhrgebiet. Sie liegt damit im Herzen der Metropolregion Rhein-Ruhr sowie im Übergangsbereich zwischen dem Niederrhein und dem Bergischen Land, zu dem die Stadt, historisch betrachtet, gehört.
Sie liegt damit im Herzen der Metropolregion Rhein-Ruhr sowie im Übergangsbereich zwischen dem Niederrhein und dem Bergischen Land, zu dem die Stadt, historisch betrachtet, gehört. Die Metropolregion Rhein-Ruhr ist eine Wirtschaftsregion und ein städtischer Ballungsraum im Westen Deutschlands.. Die Metropolregion Rhein-Ruhr ist eine Wirtschaftsregion und ein städtischer Ballungsraum im Westen Deutschlands. Sie zählt zu den größten Verdichtungsräumen innerhalb der europäischen Megalopolis und ist der größte in Deutschland.. Sie zählt zu den größten Verdichtungsräumen innerhalb der europäischen Megalopolis und ist der größte in Deutschland. In den 20 kreisfreien Städten und zehn Kreisen der Region leben rund elf Millionen Einwohner auf knapp 10.000 km² (Stand 2005); allein in einem Umkreis von 50 Kilometern um das Oberzentrum Düsseldorf leben etwa neun Millionen Menschen. 000 km² (Stand 2005); allein in einem Umkreis von 50 Kilometern um das Oberzentrum Düsseldorf leben etwa neun Millionen Menschen.

Die zentrale Lage im größten Ballungsraum Deutschlands, die Hauptstadtfunktion für das bevölkerungsreiche Bundesland Nordrhein-Westfalen, die Vielzahl bedeutender Unternehmen sowie die Ausstattung mit Infrastrukturen und Angeboten aller Art verschaffen der Stadt große Fühlungs- und Agglomerationsvorteile,[20] die ihr Wachstum und die Entstehung innovativer Milieus erheblich begünstigen.


Die zentrale Lage im größten Ballungsraum Deutschlands, die Hauptstadtfunktion für das bevölkerungsreiche Bundesland Nordrhein-Westfalen, die Vielzahl bedeutender Unternehmen sowie die Ausstattung mit Infrastrukturen und Angeboten aller Art verschaffen der Stadt große Fühlungs- und Agglomerationsvorteile,[20] die ihr Wachstum und die Entstehung innovativer Milieus erheblich begünstigen.


Die zentrale Lage im größten Ballungsraum Deutschlands, die Hauptstadtfunktion für das bevölkerungsreiche Bundesland Nordrhein-Westfalen, die Vielzahl bedeutender Unternehmen sowie die Ausstattung mit Infrastrukturen und Angeboten aller Art verschaffen der Stadt große Fühlungs- und Agglomerationsvorteile,[20] die ihr Wachstum und die Entstehung innovativer Milieus erheblich begünstigen. Erspart bleiben der Stadt allerdings einige Agglomerationsnachteile, etwa ein häufig kollabierendes Verkehrsnetz, ein extrem belastendes Stadtklima oder Immobilienpreise auf europäischem Spitzenniveau, weil Düsseldorf selbst keine Millionenstadt ist, einem polyzentrischen Städtenetz angehört und weil landschaftliche Freiräume sowie Erholungsgebiete sie allseits nah umgeben.
Erspart bleiben der Stadt allerdings einige Agglomerationsnachteile, etwa ein häufig kollabierendes Verkehrsnetz, ein extrem belastendes Stadtklima oder Immobilienpreise auf europäischem Spitzenniveau, weil Düsseldorf selbst keine Millionenstadt ist, einem polyzentrischen Städtenetz angehört und weil landschaftliche Freiräume sowie Erholungsgebiete sie allseits nah umgeben. Erspart bleiben der Stadt allerdings einige Agglomerationsnachteile, etwa ein häufig kollabierendes Verkehrsnetz, ein extrem belastendes Stadtklima oder Immobilienpreise auf europäischem Spitzenniveau, weil Düsseldorf selbst keine Millionenstadt ist, einem polyzentrischen Städtenetz angehört und weil landschaftliche Freiräume sowie Erholungsgebiete sie allseits nah umgeben.

Die Lage am Rhein gibt der Stadt die Möglichkeit, mit ihrer Skyline das Stadtbild im Kontrast zum Fluss, der aufgrund seiner Größe einen weitläufigen Landschaftsraum bildet, imposant zu inszenieren und beides zu einer einprägsamen Stadtlandschaft zu verschmelzen.


Die Lage am Rhein gibt der Stadt die Möglichkeit, mit ihrer Skyline das Stadtbild im Kontrast zum Fluss, der aufgrund seiner Größe einen weitläufigen Landschaftsraum bildet, imposant zu inszenieren und beides zu einer einprägsamen Stadtlandschaft zu verschmelzen.

Der höchstgelegene Punkt im Stadtgebiet, der Sandberg im Stadtteil Hubbelrath, misst 165 m, der niedrigste Punkt, die Mündung des Schwarzbachs in den Rhein bei Wittlaer, 28 m ü.


Der höchstgelegene Punkt im Stadtgebiet, der Sandberg im Stadtteil Hubbelrath, misst 165 m, der niedrigste Punkt, die Mündung des Schwarzbachs in den Rhein bei Wittlaer, 28 m ü. NN.[21]

Der geografische Mittelpunkt Düsseldorfs befindet sich im Düsseltal, der Punkt ist mit einer Bronzetafel gekennzeichnet.

Düsseldorf liegt im Zentrum der Zone der Mitteleuropäischen Zeit.


Düsseldorf liegt im Zentrum der Zone der Mitteleuropäischen Zeit.
Klima

Das Klima des Düsseldorfer Raumes ist durch die reliefbedingte Öffnung in Richtung Nordsee ozeanisch/atlantisch geprägt. Düsseldorf liegt im niederrheinischen Tiefland; überwiegend westliche Windströmungen tragen feuchte Luftmassen heran.

Klima

Das Klima des Düsseldorfer Raumes ist durch die reliefbedingte Öffnung in Richtung Nordsee ozeanisch/atlantisch geprägt. Düsseldorf liegt im niederrheinischen Tiefland; überwiegend westliche Windströmungen tragen feuchte Luftmassen heran. Die Folgen sind milde schneearme Winter und mäßig warme feucht-schwüle Sommer mit einer wechselhaften Witterung.
Die Folgen sind milde schneearme Winter und mäßig warme feucht-schwüle Sommer mit einer wechselhaften Witterung. So gibt es in der Stadt bei einer Jahresmitteltemperatur von 11,2 °C im Mittel rund 790 mm Niederschlag. Der Raum Düsseldorf gehört zu den Gebieten mit den mildesten Wintern in Deutschland.. Der Raum Düsseldorf gehört zu den Gebieten mit den mildesten Wintern in Deutschland. Auch im Winter fällt die Temperatur selten unter den Gefrierpunkt. Aufkommende Fröste bleiben meist im oberen Bereich knapp unter 0° C. Nach der USDA-Klassifikation der Winterhärtezonen liegt Düsseldorf in Zone 8b, bei innerstädtischen Mikroklimaten sogar bei Zone 9a, was bedeutet, dass die durchschnittlich kälteste Jahrestemperatur über −6,6 °C liegt. Nach der USDA-Klassifikation der Winterhärtezonen liegt Düsseldorf in Zone 8b, bei innerstädtischen Mikroklimaten sogar bei Zone 9a, was bedeutet, dass die durchschnittlich kälteste Jahrestemperatur über −6,6 °C liegt. Mit rund 1550 Sonnenstunden ist Düsseldorf eine der weniger sonnigen Städte Deutschlands, was im Winter durch bedeckten Himmel und somit weniger Temperaturabstrahlung ebenfalls für mildere Temperaturen sorgt. Mit rund 1550 Sonnenstunden ist Düsseldorf eine der weniger sonnigen Städte Deutschlands, was im Winter durch bedeckten Himmel und somit weniger Temperaturabstrahlung ebenfalls für mildere Temperaturen sorgt. Wegen des milden Klimas werden im Raum Düsseldorf viele exotische und mediterrane Pflanzen wie Palmen, Oliven, Lorbeer, Feigen, Pinien und Zypressen im Freiland kultiviert. Wegen des milden Klimas werden im Raum Düsseldorf viele exotische und mediterrane Pflanzen wie Palmen, Oliven, Lorbeer, Feigen, Pinien und Zypressen im Freiland kultiviert.
Düsseldorf
Klimadiagramm
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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[22]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Düsseldorf
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Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[22]
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Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[22]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Düsseldorf
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Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[22]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Düsseldorf
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Max. Temperatur (°C) 6,5 8,5 11,1 15,8 20,1 23,9 25,9 24,7 20,8 15,6 10,4 8,6 Ø 16
Min. Temperatur (°C) 0,9 1,0 2,5 4,3 8,5 12,7 14,1 13,6 10,4 7,7 4,0 3,4 Ø 7
Temperatur (°C) 3,7 4,8 6,8 10,0 14,3 18,3 20,0 19,1 15,6 11,6 7,2 6,0 Ø 11,5
Niederschlag (mm) 61 67 57 35 55 65 38 73 51 45 63 68 Σ 678
Sonnenstunden (h/d) 1,6 3,2 4,0 5,8 6,9 7,1 7,1 6,8 5,4 3,3 2,0 1,6 Ø 4,6
Regentage (d) 19 15 18 13 13 14 13 15 14 15 17 19 Σ 185
Luftfeuchtigkeit (%) 82 74 75 70 67 70 69 70 70 72 79 77 Ø 72,9
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[22]
Luftqualität und Umweltschutz

Die Energieerzeugung, die Industrie sowie der Verkehr sind die wichtigsten Ursachen für die anthropogene, d.
Temperatur (°C) 6,5 8,5 11,1 15,8 20,1 23,9 25,9 24,7 20,8 15,6 10,4 8,6 Ø 16
Min. Temperatur (°C) 0,9 1,0 2,5 4,3 8,5 12,7 14,1 13,6 10,4 7,7 4,0 3,4 Ø 7
Temperatur (°C) 3,7 4,8 6,8 10,0 14,3 18,3 20,0 19,1 15,6 11,6 7,2 6,0 Ø 11,5
Niederschlag (mm) 61 67 57 35 55 65 38 73 51 45 63 68 Σ 678
Sonnenstunden (h/d) 1,6 3,2 4,0 5,8 6,9 7,1 7,1 6,8 5,4 3,3 2,0 1,6 Ø 4,6
Regentage (d) 19 15 18 13 13 14 13 15 14 15 17 19 Σ 185
Luftfeuchtigkeit (%) 82 74 75 70 67 70 69 70 70 72 79 77 Ø 72,9
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[22]
Luftqualität und Umweltschutz

Die Energieerzeugung, die Industrie sowie der Verkehr sind die wichtigsten Ursachen für die anthropogene, d.
Temperatur (°C) 0,9 1,0 2,5 4,3 8,5 12,7 14,1 13,6 10,4 7,7 4,0 3,4 Ø 7
Temperatur (°C) 3,7 4,8 6,8 10,0 14,3 18,3 20,0 19,1 15,6 11,6 7,2 6,0 Ø 11,5
Niederschlag (mm) 61 67 57 35 55 65 38 73 51 45 63 68 Σ 678
Sonnenstunden (h/d) 1,6 3,2 4,0 5,8 6,9 7,1 7,1 6,8 5,4 3,3 2,0 1,6 Ø 4,6
Regentage (d) 19 15 18 13 13 14 13 15 14 15 17 19 Σ 185
Luftfeuchtigkeit (%) 82 74 75 70 67 70 69 70 70 72 79 77 Ø 72,9
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[22]
Luftqualität und Umweltschutz

Die Energieerzeugung, die Industrie sowie der Verkehr sind die wichtigsten Ursachen für die anthropogene, d.
Temperatur (°C) 0,9 1,0 2,5 4,3 8,5 12,7 14,1 13,6 10,4 7,7 4,0 3,4 Ø 7
Temperatur (°C) 3,7 4,8 6,8 10,0 14,3 18,3 20,0 19,1 15,6 11,6 7,2 6,0 Ø 11,5
Niederschlag (mm) 61 67 57 35 55 65 38 73 51 45 63 68 Σ 678
Sonnenstunden (h/d) 1,6 3,2 4,0 5,8 6,9 7,1 7,1 6,8 5,4 3,3 2,0 1,6 Ø 4,6
Regentage (d) 19 15 18 13 13 14 13 15 14 15 17 19 Σ 185
Luftfeuchtigkeit (%) 82 74 75 70 67 70 69 70 70 72 79 77 Ø 72,9
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[22]
Luftqualität und Umweltschutz

Die Energieerzeugung, die Industrie sowie der Verkehr sind die wichtigsten Ursachen für die anthropogene, d.
Temperatur (°C) 0,9 1,0 2,5 4,3 8,5 12,7 14,1 13,6 10,4 7,7 4,0 3,4 Ø 7
Temperatur (°C) 3,7 4,8 6,8 10,0 14,3 18,3 20,0 19,1 15,6 11,6 7,2 6,0 Ø 11,5
Niederschlag (mm) 61 67 57 35 55 65 38 73 51 45 63 68 Σ 678
Sonnenstunden (h/d) 1,6 3,2 4,0 5,8 6,9 7,1 7,1 6,8 5,4 3,3 2,0 1,6 Ø 4,6
Regentage (d) 19 15 18 13 13 14 13 15 14 15 17 19 Σ 185
Luftfeuchtigkeit (%) 82 74 75 70 67 70 69 70 70 72 79 77 Ø 72,9
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[22]
Luftqualität und Umweltschutz

Die Energieerzeugung, die Industrie sowie der Verkehr sind die wichtigsten Ursachen für die anthropogene, d. h. vom Menschen verursachte Luftverschmutzung. Aufgrund der hohen Luftbelastung stellt die Bezirksregierung Düsseldorf Luftreinhaltepläne auf.
Aufgrund der hohen Luftbelastung stellt die Bezirksregierung Düsseldorf Luftreinhaltepläne auf. Der erste Luftreinhalteplan für das gesamte Stadtgebiet der Landeshauptstadt Düsseldorf trat am 1. November 2008 in Kraft. Er vereinte alle bis dahin erstellten Pläne zu einem Gesamtplan. Nach Inkrafttreten des Plans, werden die Maßnahmen durch die zuständigen Fachbehörden umgesetzt. Er vereinte alle bis dahin erstellten Pläne zu einem Gesamtplan. Nach Inkrafttreten des Plans, werden die Maßnahmen durch die zuständigen Fachbehörden umgesetzt. Ziel ist durch diese Luftreinhaltestrategie die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte zum Schutze der Gesundheit der in Düsseldorf wohnenden und arbeitenden Bevölkerung schnellstmöglich zu erreichen. Ziel ist durch diese Luftreinhaltestrategie die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte zum Schutze der Gesundheit der in Düsseldorf wohnenden und arbeitenden Bevölkerung schnellstmöglich zu erreichen.

Im Rahmen der bisherigen Luftreinhalteplanung konnten für nahezu sämtliche luftverunreinigende Stoffe, hier insbesondere für den zu Beginn der 2000er Jahre noch kritischen Feinstaub, beachtliche Erfolge erreicht und die Grenzwerte eingehalten werden.


Im Rahmen der bisherigen Luftreinhalteplanung konnten für nahezu sämtliche luftverunreinigende Stoffe, hier insbesondere für den zu Beginn der 2000er Jahre noch kritischen Feinstaub, beachtliche Erfolge erreicht und die Grenzwerte eingehalten werden. Der seit 2010 für Stickstoffdioxid (NO2) gültige Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (Jahresmittelwert) wird in Düsseldorf jedoch noch immer deutlich überschritten.
Der seit 2010 für Stickstoffdioxid (NO2) gültige Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (Jahresmittelwert) wird in Düsseldorf jedoch noch immer deutlich überschritten. An der Messstelle Corneliusstraße lag der Jahresmittelwert 2017 mit 56 μg/m³ noch immer auf sehr hohem Niveau der NO2-Belastung. An der Messstelle Corneliusstraße lag der Jahresmittelwert 2017 mit 56 μg/m³ noch immer auf sehr hohem Niveau der NO2-Belastung. Seit geraumer Zeit stehen neben den Feinstaubpartikelfraktionen auch die sogenannten Ultrafeinstäube vor allem in der Nähe von Flughäfen immer öfter im Fokus der Betrachtung. Seit geraumer Zeit stehen neben den Feinstaubpartikelfraktionen auch die sogenannten Ultrafeinstäube vor allem in der Nähe von Flughäfen immer öfter im Fokus der Betrachtung.

Stickstoffdioxid kann die menschliche Gesundheit nachhaltig schädigen. Eine langfristige Erhöhung der NO2-Konzentration in der Außenluft führt zu einer Verschlechterung der Lungenfunktion und einer Erhöhung der Häufigkeit von infektionsbedingten Atemwegserkrankungen wie Husten oder Bronchitis..
Eine langfristige Erhöhung der NO2-Konzentration in der Außenluft führt zu einer Verschlechterung der Lungenfunktion und einer Erhöhung der Häufigkeit von infektionsbedingten Atemwegserkrankungen wie Husten oder Bronchitis. Besonders betroffen sind vor allem gesundheitlich vorgeschädigte Personen mit Atemwegserkrankungen sowie Kinder und Jugendliche.. Besonders betroffen sind vor allem gesundheitlich vorgeschädigte Personen mit Atemwegserkrankungen sowie Kinder und Jugendliche. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Sterblichkeit nehmen in der Bevölkerung mit ansteigender NO2-Konzentration zu.[23]

Das Düsseldorfer NO2-Belastungsgebiet („Umweltzone”) umfasst einen großen Teil des Stadtgebiets mit etwa 420.
[23]

Das Düsseldorfer NO2-Belastungsgebiet („Umweltzone”) umfasst einen großen Teil des Stadtgebiets mit etwa 420.000 Einwohnern, die 68 % der Bevölkerung entsprechen. Insofern besteht dringender Handlungsbedarf zur weiteren Verminderung der NO2-Belastung im Plangebiet.
Insofern besteht dringender Handlungsbedarf zur weiteren Verminderung der NO2-Belastung im Plangebiet.[24]
Stadtgebiet

Das Stadtgebiet Düsseldorfs besteht aus zehn Stadtbezirken, die in 50 Stadtteile unterteilt sind.[25]

Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen
Karte der Stadtbezirke und Stadtteile Düsseldorfs

Im Unterschied zu anderen nordrhein-westfälischen Großstädten haben die Stadtbezirke in Düsseldorf keine eigenen Namen, sondern sind von 1 bis 10 durchnummeriert.
[25]

Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen
Karte der Stadtbezirke und Stadtteile Düsseldorfs

Im Unterschied zu anderen nordrhein-westfälischen Großstädten haben die Stadtbezirke in Düsseldorf keine eigenen Namen, sondern sind von 1 bis 10 durchnummeriert.
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Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen
Karte der Stadtbezirke und Stadtteile Düsseldorfs

Im Unterschied zu anderen nordrhein-westfälischen Großstädten haben die Stadtbezirke in Düsseldorf keine eigenen Namen, sondern sind von 1 bis 10 durchnummeriert. Die meisten Einwohner hat der Stadtbezirk 3 mit ca. 109.000 Einwohnern,[26] mit Bilk (rund 37.000 Menschen leben dort) liegt auch der einwohnerreichste Stadtteil im Stadtbezirk 3.
000 Menschen leben dort) liegt auch der einwohnerreichste Stadtteil im Stadtbezirk 3.[27] Die geringste Bevölkerung hat dagegen der Stadtbezirk 10 mit etwa 25.000 Bewohnern,[28] bei den Stadtteilen weist der Hafen mit 123 Einwohnern die kleinste Bevölkerungszahl auf. 000 Bewohnern,[28] bei den Stadtteilen weist der Hafen mit 123 Einwohnern die kleinste Bevölkerungszahl auf.[29]

Die Stadtbezirke und Stadtteile sind im Einzelnen:

Stadtbezirk 1: Altstadt, Carlstadt, Derendorf, Golzheim, Pempelfort, Stadtmitte
Stadtbezirk 2: Düsseltal, Flingern-Nord, Flingern-Süd
Stadtbezirk 3: Bilk, Flehe, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Oberbilk, Unterbilk, Volmerswerth
Stadtbezirk 4: Heerdt, Lörick, Niederkassel, Oberkassel
Stadtbezirk 5: Angermund, Kaiserswerth, Kalkum, Lohausen, Stockum, Wittlaer
Stadtbezirk 6: Lichtenbroich, Mörsenbroich, Rath, Unterrath
Stadtbezirk 7: Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath, Knittkuhl, Ludenberg
Stadtbezirk 8: Eller, Lierenfeld, Unterbach, Vennhausen
Stadtbezirk 9: Benrath, Hassels, Himmelgeist, Holthausen, Itter, Reisholz, Urdenbach, Wersten
Stadtbezirk 10: Garath, Hellerhof

Weitere Informationen zum Thema befinden sich in der Liste der Stadtbezirke von Düsseldorf und der Liste der Stadtteile von Düsseldorf..
[29]

Die Stadtbezirke und Stadtteile sind im Einzelnen:

Stadtbezirk 1: Altstadt, Carlstadt, Derendorf, Golzheim, Pempelfort, Stadtmitte
Stadtbezirk 2: Düsseltal, Flingern-Nord, Flingern-Süd
Stadtbezirk 3: Bilk, Flehe, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Oberbilk, Unterbilk, Volmerswerth
Stadtbezirk 4: Heerdt, Lörick, Niederkassel, Oberkassel
Stadtbezirk 5: Angermund, Kaiserswerth, Kalkum, Lohausen, Stockum, Wittlaer
Stadtbezirk 6: Lichtenbroich, Mörsenbroich, Rath, Unterrath
Stadtbezirk 7: Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath, Knittkuhl, Ludenberg
Stadtbezirk 8: Eller, Lierenfeld, Unterbach, Vennhausen
Stadtbezirk 9: Benrath, Hassels, Himmelgeist, Holthausen, Itter, Reisholz, Urdenbach, Wersten
Stadtbezirk 10: Garath, Hellerhof

Weitere Informationen zum Thema befinden sich in der Liste der Stadtbezirke von Düsseldorf und der Liste der Stadtteile von Düsseldorf..
[29]

Die Stadtbezirke und Stadtteile sind im Einzelnen:

Stadtbezirk 1: Altstadt, Carlstadt, Derendorf, Golzheim, Pempelfort, Stadtmitte
Stadtbezirk 2: Düsseltal, Flingern-Nord, Flingern-Süd
Stadtbezirk 3: Bilk, Flehe, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Oberbilk, Unterbilk, Volmerswerth
Stadtbezirk 4: Heerdt, Lörick, Niederkassel, Oberkassel
Stadtbezirk 5: Angermund, Kaiserswerth, Kalkum, Lohausen, Stockum, Wittlaer
Stadtbezirk 6: Lichtenbroich, Mörsenbroich, Rath, Unterrath
Stadtbezirk 7: Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath, Knittkuhl, Ludenberg
Stadtbezirk 8: Eller, Lierenfeld, Unterbach, Vennhausen
Stadtbezirk 9: Benrath, Hassels, Himmelgeist, Holthausen, Itter, Reisholz, Urdenbach, Wersten
Stadtbezirk 10: Garath, Hellerhof

Weitere Informationen zum Thema befinden sich in der Liste der Stadtbezirke von Düsseldorf und der Liste der Stadtteile von Düsseldorf..
[29]

Die Stadtbezirke und Stadtteile sind im Einzelnen:

Stadtbezirk 1: Altstadt, Carlstadt, Derendorf, Golzheim, Pempelfort, Stadtmitte
Stadtbezirk 2: Düsseltal, Flingern-Nord, Flingern-Süd
Stadtbezirk 3: Bilk, Flehe, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Oberbilk, Unterbilk, Volmerswerth
Stadtbezirk 4: Heerdt, Lörick, Niederkassel, Oberkassel
Stadtbezirk 5: Angermund, Kaiserswerth, Kalkum, Lohausen, Stockum, Wittlaer
Stadtbezirk 6: Lichtenbroich, Mörsenbroich, Rath, Unterrath
Stadtbezirk 7: Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath, Knittkuhl, Ludenberg
Stadtbezirk 8: Eller, Lierenfeld, Unterbach, Vennhausen
Stadtbezirk 9: Benrath, Hassels, Himmelgeist, Holthausen, Itter, Reisholz, Urdenbach, Wersten
Stadtbezirk 10: Garath, Hellerhof

Weitere Informationen zum Thema befinden sich in der Liste der Stadtbezirke von Düsseldorf und der Liste der Stadtteile von Düsseldorf..
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Die Stadtbezirke und Stadtteile sind im Einzelnen:

Stadtbezirk 1: Altstadt, Carlstadt, Derendorf, Golzheim, Pempelfort, Stadtmitte
Stadtbezirk 2: Düsseltal, Flingern-Nord, Flingern-Süd
Stadtbezirk 3: Bilk, Flehe, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Oberbilk, Unterbilk, Volmerswerth
Stadtbezirk 4: Heerdt, Lörick, Niederkassel, Oberkassel
Stadtbezirk 5: Angermund, Kaiserswerth, Kalkum, Lohausen, Stockum, Wittlaer
Stadtbezirk 6: Lichtenbroich, Mörsenbroich, Rath, Unterrath
Stadtbezirk 7: Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath, Knittkuhl, Ludenberg
Stadtbezirk 8: Eller, Lierenfeld, Unterbach, Vennhausen
Stadtbezirk 9: Benrath, Hassels, Himmelgeist, Holthausen, Itter, Reisholz, Urdenbach, Wersten
Stadtbezirk 10: Garath, Hellerhof

Weitere Informationen zum Thema befinden sich in der Liste der Stadtbezirke von Düsseldorf und der Liste der Stadtteile von Düsseldorf.
Nachbarstädte

Die Stadt Düsseldorf grenzt im Norden an die kreisfreie Stadt Duisburg und an die Stadt Ratingen, im Osten an die Städte Mettmann, Erkrath und Hilden, im Süden an die Städte Langenfeld (Rheinland) und Monheim am Rhein (alle Kreis Mettmann) sowie im Westen an die Städte Dormagen, Neuss und Meerbusch (alle Rhein-Kreis Neuss).

Nachbarstädte

Die Stadt Düsseldorf grenzt im Norden an die kreisfreie Stadt Duisburg und an die Stadt Ratingen, im Osten an die Städte Mettmann, Erkrath und Hilden, im Süden an die Städte Langenfeld (Rheinland) und Monheim am Rhein (alle Kreis Mettmann) sowie im Westen an die Städte Dormagen, Neuss und Meerbusch (alle Rhein-Kreis Neuss).

Nachbarstädte

Die Stadt Düsseldorf grenzt im Norden an die kreisfreie Stadt Duisburg und an die Stadt Ratingen, im Osten an die Städte Mettmann, Erkrath und Hilden, im Süden an die Städte Langenfeld (Rheinland) und Monheim am Rhein (alle Kreis Mettmann) sowie im Westen an die Städte Dormagen, Neuss und Meerbusch (alle Rhein-Kreis Neuss).
Meerbusch Duisburg Ratingen
Neuss Mettmann, Erkrath
Dormagen Langenfeld, Monheim am Rhein Hilden
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte der Stadt Düsseldorf
Von den Anfängen bis zur frühneuzeitlichen Stadt
Fußturnier auf dem Marktplatz, 1585

Die mittelalterliche Stadt Düsseldorf wurde im 12.

Meerbusch Duisburg Ratingen
Neuss Mettmann, Erkrath
Dormagen Langenfeld, Monheim am Rhein Hilden
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte der Stadt Düsseldorf
Von den Anfängen bis zur frühneuzeitlichen Stadt
Fußturnier auf dem Marktplatz, 1585

Die mittelalterliche Stadt Düsseldorf wurde im 12./13. Jahrhundert zwar in der Nähe von frühmittelalterlichen Altsiedlungen gegründet, ging aber als Neugründung - ähnlich wie beispielsweise auch in Alpen oder Kalkar - nicht unmittelbar aus einer dieser Altsiedlungen hervor.
Jahrhundert zwar in der Nähe von frühmittelalterlichen Altsiedlungen gegründet, ging aber als Neugründung - ähnlich wie beispielsweise auch in Alpen oder Kalkar - nicht unmittelbar aus einer dieser Altsiedlungen hervor.[30] Die Siedlung trug ihren Namen nach dem kleinen Fluss Düssel, der südlich der Straße Altestadt in den Rhein mündet. Jahrhundert zwar in der Nähe von frühmittelalterlichen Altsiedlungen gegründet, ging aber als Neugründung - ähnlich wie beispielsweise auch in Alpen oder Kalkar - nicht unmittelbar aus einer dieser Altsiedlungen hervor.[30] Die Siedlung trug ihren Namen nach dem kleinen Fluss Düssel, der südlich der Straße Altestadt in den Rhein mündet. Der Name Düssel entstand wahrscheinlich aus dem germanischen Begriff thusila und bedeutet die Rauschende. Der Name Düssel entstand wahrscheinlich aus dem germanischen Begriff thusila und bedeutet die Rauschende. Die Landschaft, in der Düsseldorf gegründet wurde, war vor der Entstehung der Grafschaft Berg eine ursprünglich fränkische, zu Ripuarien gehörende Grafschaft, in der neueren Forschung Duisburg-Kaiserswerther Grafschaft genannt,[31] ein Herrschaftsgebiet der Ezzonen. Die Landschaft, in der Düsseldorf gegründet wurde, war vor der Entstehung der Grafschaft Berg eine ursprünglich fränkische, zu Ripuarien gehörende Grafschaft, in der neueren Forschung Duisburg-Kaiserswerther Grafschaft genannt,[31] ein Herrschaftsgebiet der Ezzonen.
Mit dem Historiengemälde Walter Dodde und die bergischen Bauern bei der Schlacht bei Worringen schuf der Düsseldorfer Maler Peter Janssen der Ältere bis 1893 ein eingängiges Bild für den Gründungsmythos der Stadt Düsseldorf.

Mit dem Historiengemälde Walter Dodde und die bergischen Bauern bei der Schlacht bei Worringen schuf der Düsseldorfer Maler Peter Janssen der Ältere bis 1893 ein eingängiges Bild für den Gründungsmythos der Stadt Düsseldorf. Demnach geht deren Stadtgründung und Aufstieg auf den tapferen Kampf bergischer Bauern gegen den Kölner Erzbischof in der Schlacht von Worringen zurück.
Demnach geht deren Stadtgründung und Aufstieg auf den tapferen Kampf bergischer Bauern gegen den Kölner Erzbischof in der Schlacht von Worringen zurück. Bereits in den Augen der Zeitgenossen Janssens veranschaulichte es auch die Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf.

Die erste schriftliche Erwähnung von Dusseldorp in einer Schreinskarte kann nicht sicher datiert werden und stammt frühestens aus dem Jahr 1135..


Die erste schriftliche Erwähnung von Dusseldorp in einer Schreinskarte kann nicht sicher datiert werden und stammt frühestens aus dem Jahr 1135.[32][33] Am 5. Juni 1288 fand die Schlacht von Worringen statt, in deren Folge Graf Adolf V..
Juni 1288 fand die Schlacht von Worringen statt, in deren Folge Graf Adolf V. von Berg Düsseldorf am 14. August 1288 die Stadtrechte verlieh.[34][35] Die nur 3,8 Hektar große Stadt war bereits früh ein mit einer Stadtmauer und einem Graben gesicherter Ort, der die Westgrenze der Grafschaft Berg markierte. [34][35] Die nur 3,8 Hektar große Stadt war bereits früh ein mit einer Stadtmauer und einem Graben gesicherter Ort, der die Westgrenze der Grafschaft Berg markierte.[36][37]

1380 wurde Graf Wilhelm II. von König Wenzel in den Reichsfürstenstand erhoben. Noch im selben Jahr beschloss der neue Herzog zum Ausdruck seiner reichspolitischen Funktion und Stellung, die relativ abgelegene Burg an der Wupper als Regierungssitz aufzugeben und das am Rhein gelegene Düsseldorf zur neuen Residenz zu entwickeln.
Noch im selben Jahr beschloss der neue Herzog zum Ausdruck seiner reichspolitischen Funktion und Stellung, die relativ abgelegene Burg an der Wupper als Regierungssitz aufzugeben und das am Rhein gelegene Düsseldorf zur neuen Residenz zu entwickeln.[38] Für die geplante bergische Hauptstadt Düsseldorf wurde erstmals 1382 eine Burg urkundlich erwähnt,[39] die in den folgenden Jahrhunderten zum Düsseldorfer Residenzschloss ausgebaut wurde. Noch im selben Jahr beschloss der neue Herzog zum Ausdruck seiner reichspolitischen Funktion und Stellung, die relativ abgelegene Burg an der Wupper als Regierungssitz aufzugeben und das am Rhein gelegene Düsseldorf zur neuen Residenz zu entwickeln.[38] Für die geplante bergische Hauptstadt Düsseldorf wurde erstmals 1382 eine Burg urkundlich erwähnt,[39] die in den folgenden Jahrhunderten zum Düsseldorfer Residenzschloss ausgebaut wurde. Seit 1386 residierten der Herzog und seine Gemahlin Anna dort. Seit 1386 residierten der Herzog und seine Gemahlin Anna dort. Zwischen 1384 und 1394 wurde die Stadt erheblich erweitert;[40] der Bau der backsteingotischen Hallenkirche St. Lambertus und ihre reichhaltige Ausstattung mit Reliquien und Pfründen datieren in dieser Zeit. Lambertus und ihre reichhaltige Ausstattung mit Reliquien und Pfründen datieren in dieser Zeit. Durch geschickte Heiratspolitik vereinigten die Herzöge von Berg die Herzogtümer Jülich und Kleve mit dem ihren zum gemeinsamen Herzogtum Jülich-Kleve-Berg. Durch geschickte Heiratspolitik vereinigten die Herzöge von Berg die Herzogtümer Jülich und Kleve mit dem ihren zum gemeinsamen Herzogtum Jülich-Kleve-Berg. In den Jahren 1538 bis 1543 war Düsseldorf die Hauptstadt eines Verbundes von Territorialstaaten, der neben Jülich-Kleve-Berg auch das Herzogtum Geldern, die Grafschaften Mark, Ravensberg und Zutphen sowie die Herrschaft Ravenstein umfasste. In den Jahren 1538 bis 1543 war Düsseldorf die Hauptstadt eines Verbundes von Territorialstaaten, der neben Jülich-Kleve-Berg auch das Herzogtum Geldern, die Grafschaften Mark, Ravensberg und Zutphen sowie die Herrschaft Ravenstein umfasste. Insbesondere unter Wilhelm dem Reichen wurde die Region zu einem Zentrum humanistischer Wissenschaft und liberaler Katholizität.[41] Gegenüber Juden setzte sich unter seiner Herrschaft mit der Polizeiverordnung von 1554, die die Ausweisung aller Juden verlangte, allerdings eine antijudaische Linie durch. [41] Gegenüber Juden setzte sich unter seiner Herrschaft mit der Polizeiverordnung von 1554, die die Ausweisung aller Juden verlangte, allerdings eine antijudaische Linie durch. 1585 wurde bei der Vermählung des Erbprinzen Johann Wilhelm mit der Markgräfin Jakobe von Baden die wohl prunkvollste dokumentierte Hochzeit des 16.. 1585 wurde bei der Vermählung des Erbprinzen Johann Wilhelm mit der Markgräfin Jakobe von Baden die wohl prunkvollste dokumentierte Hochzeit des 16. Jahrhunderts ausgerichtet.[42][43] Unter dem Titel Orpheus und Amphion kam dabei zum ersten Mal ein opernartiges theatralisches Schauspiel mit Gesang und Musik zur Aufführung.. [42][43] Unter dem Titel Orpheus und Amphion kam dabei zum ersten Mal ein opernartiges theatralisches Schauspiel mit Gesang und Musik zur Aufführung.[44] Wilhelm der Reiche sorgte für den Wiederaufbau und Ausbau des Düsseldorfer Schlosses durch den Renaissance-Baumeister Alessandro Pasqualini. [44] Wilhelm der Reiche sorgte für den Wiederaufbau und Ausbau des Düsseldorfer Schlosses durch den Renaissance-Baumeister Alessandro Pasqualini. Nach dem Aussterben des jülich-bergisch-klevischen Regentenstammes 1609 und während eines Erbfolgestreits zwischen Brandenburg und Pfalz-Neuburg[45][46] besetzte der spanische General Ambrosio Spinola als kaiserlicher Kommissar 1614 die Stadt.. Nach dem Aussterben des jülich-bergisch-klevischen Regentenstammes 1609 und während eines Erbfolgestreits zwischen Brandenburg und Pfalz-Neuburg[45][46] besetzte der spanische General Ambrosio Spinola als kaiserlicher Kommissar 1614 die Stadt.
Bergische Residenz- und Landeshauptstadt[47]
Idealisierte Stadtansicht von Matthäus Merian um 1647
Jan van der Heyden and [!!! Adriaen van de Velde ] - Ansicht von Düsseldorf mit der Andreaskirche in der Mitte

Nach der Beilegung des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits gehörte Düsseldorf mit dem Herzogtum Jülich-Berg zum damals zunächst noch protestantischen Haus Pfalz-Neuburg,[48] einem Zweig des Adelsgeschlechtes der Wittelsbacher.

Bergische Residenz- und Landeshauptstadt[47]
Idealisierte Stadtansicht von Matthäus Merian um 1647
Jan van der Heyden and [!!! Adriaen van de Velde ] - Ansicht von Düsseldorf mit der Andreaskirche in der Mitte

Nach der Beilegung des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits gehörte Düsseldorf mit dem Herzogtum Jülich-Berg zum damals zunächst noch protestantischen Haus Pfalz-Neuburg,[48] einem Zweig des Adelsgeschlechtes der Wittelsbacher.

Bergische Residenz- und Landeshauptstadt[47]
Idealisierte Stadtansicht von Matthäus Merian um 1647
Jan van der Heyden and [!!! Adriaen van de Velde ] - Ansicht von Düsseldorf mit der Andreaskirche in der Mitte

Nach der Beilegung des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits gehörte Düsseldorf mit dem Herzogtum Jülich-Berg zum damals zunächst noch protestantischen Haus Pfalz-Neuburg,[48] einem Zweig des Adelsgeschlechtes der Wittelsbacher. In der ersten Phase der pfälzischen Herrschaft kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen römisch-katholischen, lutherischen und reformierten Beamten bei Hof und in der Stadt..
In der ersten Phase der pfälzischen Herrschaft kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen römisch-katholischen, lutherischen und reformierten Beamten bei Hof und in der Stadt.[49] Unter dem Einfluss seiner Frau, Magdalene von Bayern, konvertierte Erbprinz Wolfgang Wilhelm 1613 zur römisch-katholischen Konfession,[50] wodurch er sich in den politischen Auseinandersetzungen seiner Zeit die Unterstützung der Katholischen Liga sichern konnte. [49] Unter dem Einfluss seiner Frau, Magdalene von Bayern, konvertierte Erbprinz Wolfgang Wilhelm 1613 zur römisch-katholischen Konfession,[50] wodurch er sich in den politischen Auseinandersetzungen seiner Zeit die Unterstützung der Katholischen Liga sichern konnte. Mit der Übernahme der Pfalzgrafen- und Herzogswürde im Jahre 1614 führte die Konversion Wolfgang Wilhelms in seinen Territorien zu einer Repression der protestantischen Konfessionen und zu einer Begünstigung der römisch-katholischen Kirche. Mit der Übernahme der Pfalzgrafen- und Herzogswürde im Jahre 1614 führte die Konversion Wolfgang Wilhelms in seinen Territorien zu einer Repression der protestantischen Konfessionen und zu einer Begünstigung der römisch-katholischen Kirche. Mit der Übernahme der Pfalzgrafen- und Herzogswürde im Jahre 1614 führte die Konversion Wolfgang Wilhelms in seinen Territorien zu einer Repression der protestantischen Konfessionen und zu einer Begünstigung der römisch-katholischen Kirche. Bei der nun einsetzenden Gegenreformation hatten die bei Hof verkehrenden Jesuiten eine Schlüsselrolle.[51]
Doppelbildnis des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz und seiner Gemahlin Anna Maria Luisa de’ Medici, Jan Frans van Douven, 1708

Johann Wilhelm von der Pfalz, von den Niederfränkisch sprechenden Düsseldorfern „Jan Wellem” genannt, schon als pfälzischer Erbprinz seit 1679 Regent von Jülich-Berg, seit 1690 schließlich Kurfürst von der Pfalz sowie Herzog von Jülich-Berg, hielt auch als Souverän an Düsseldorf als Hauptresidenz fest, zumal die frühere kurfürstliche Hauptresidenz in Heidelberg durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört worden war.
[51]
Doppelbildnis des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz und seiner Gemahlin Anna Maria Luisa de’ Medici, Jan Frans van Douven, 1708

Johann Wilhelm von der Pfalz, von den Niederfränkisch sprechenden Düsseldorfern „Jan Wellem” genannt, schon als pfälzischer Erbprinz seit 1679 Regent von Jülich-Berg, seit 1690 schließlich Kurfürst von der Pfalz sowie Herzog von Jülich-Berg, hielt auch als Souverän an Düsseldorf als Hauptresidenz fest, zumal die frühere kurfürstliche Hauptresidenz in Heidelberg durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört worden war.
[51]
Doppelbildnis des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz und seiner Gemahlin Anna Maria Luisa de’ Medici, Jan Frans van Douven, 1708

Johann Wilhelm von der Pfalz, von den Niederfränkisch sprechenden Düsseldorfern „Jan Wellem” genannt, schon als pfälzischer Erbprinz seit 1679 Regent von Jülich-Berg, seit 1690 schließlich Kurfürst von der Pfalz sowie Herzog von Jülich-Berg, hielt auch als Souverän an Düsseldorf als Hauptresidenz fest, zumal die frühere kurfürstliche Hauptresidenz in Heidelberg durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört worden war.
[51]
Doppelbildnis des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz und seiner Gemahlin Anna Maria Luisa de’ Medici, Jan Frans van Douven, 1708

Johann Wilhelm von der Pfalz, von den Niederfränkisch sprechenden Düsseldorfern „Jan Wellem” genannt, schon als pfälzischer Erbprinz seit 1679 Regent von Jülich-Berg, seit 1690 schließlich Kurfürst von der Pfalz sowie Herzog von Jülich-Berg, hielt auch als Souverän an Düsseldorf als Hauptresidenz fest, zumal die frühere kurfürstliche Hauptresidenz in Heidelberg durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört worden war.[52] In der Regierungszeit Johann Wilhelms erfuhr Düsseldorf durch die Präsenz des glanzvollen Hofes eine beachtliche wirtschaftliche, kulturelle und städtebauliche Entwicklung, die sich unter Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz fortsetzte, der Schlösser, Sammlungen, Institute gründete und die Carlstadt anlegen ließ.
[52] In der Regierungszeit Johann Wilhelms erfuhr Düsseldorf durch die Präsenz des glanzvollen Hofes eine beachtliche wirtschaftliche, kulturelle und städtebauliche Entwicklung, die sich unter Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz fortsetzte, der Schlösser, Sammlungen, Institute gründete und die Carlstadt anlegen ließ. Herausragend und berühmt war die noch von Johann Wilhelm gegründete, unter Karl Theodor ebenfalls geförderte Gemäldegalerie. Herausragend und berühmt war die noch von Johann Wilhelm gegründete, unter Karl Theodor ebenfalls geförderte Gemäldegalerie. Allerdings verlor Düsseldorf den Status einer kurfürstlichen Hauptresidenz schon 1718 wieder an Heidelberg.. Allerdings verlor Düsseldorf den Status einer kurfürstlichen Hauptresidenz schon 1718 wieder an Heidelberg. 1720 ging diese Funktion dann an Mannheim und 1778 an München über, von wo aus Karl Theodor die Territorien Kurpfalz-Bayern und Jülich-Berg regierte.[53] Eine weitere kurze Blüte der Stadt erfolgte unter dem kurfürstlichen Statthalter Johann Ludwig Franz Graf von Goltstein. [53] Eine weitere kurze Blüte der Stadt erfolgte unter dem kurfürstlichen Statthalter Johann Ludwig Franz Graf von Goltstein.[54] 1769 wurde Düsseldorf Sitz des Jülich-Bergischen Oberappellationsgerichtes.

Seit 1732 weiter neuzeitlich befestigt, wurde die Stadt im Siebenjährigen Krieg 1757 von den Franzosen besetzt und nach der Schlacht bei Krefeld 1758 von Herzog Ferdinand von Braunschweig durch Kapitulation eingenommen, jedoch bald wieder verlassen.


Seit 1732 weiter neuzeitlich befestigt, wurde die Stadt im Siebenjährigen Krieg 1757 von den Franzosen besetzt und nach der Schlacht bei Krefeld 1758 von Herzog Ferdinand von Braunschweig durch Kapitulation eingenommen, jedoch bald wieder verlassen.


Seit 1732 weiter neuzeitlich befestigt, wurde die Stadt im Siebenjährigen Krieg 1757 von den Franzosen besetzt und nach der Schlacht bei Krefeld 1758 von Herzog Ferdinand von Braunschweig durch Kapitulation eingenommen, jedoch bald wieder verlassen.[55] Im Zuge der durch die Französische Revolution entfesselten Koalitionskriege kapitulierte Düsseldorf im Jahre 1795 der französischen Revolutionsarmee[56] und blieb unter französischer Besetzung, bis es im Frieden von Lunéville 1801 an Kurpfalz-Bayern zurückgegeben wurde.
[55] Im Zuge der durch die Französische Revolution entfesselten Koalitionskriege kapitulierte Düsseldorf im Jahre 1795 der französischen Revolutionsarmee[56] und blieb unter französischer Besetzung, bis es im Frieden von Lunéville 1801 an Kurpfalz-Bayern zurückgegeben wurde.[57][58]
Stadtplan Düsseldorfs aus dem Jahr 1809: Umgestaltung der früheren Stadtbefestigung durch Anlage von Englischen Gärten, Alleen und Promenaden

Daraufhin erfolgte die vertraglich bedingte Schleifung der Festungswerke.
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Stadtplan Düsseldorfs aus dem Jahr 1809: Umgestaltung der früheren Stadtbefestigung durch Anlage von Englischen Gärten, Alleen und Promenaden

Daraufhin erfolgte die vertraglich bedingte Schleifung der Festungswerke.[59] Doch bereits infolge eines Gebietstausches, der in dem Vertrag von Schönbrunn und im Vertrag von Brünn zwischen Kurpfalz-Bayern, Preußen und Frankreich festgelegt worden war, gelangte die Stadt ab 1806 wieder unter französischen Einfluss.
[59] Doch bereits infolge eines Gebietstausches, der in dem Vertrag von Schönbrunn und im Vertrag von Brünn zwischen Kurpfalz-Bayern, Preußen und Frankreich festgelegt worden war, gelangte die Stadt ab 1806 wieder unter französischen Einfluss. Vor dem Gebietstausch hatte Kurfürst Maximilian IV. Vor dem Gebietstausch hatte Kurfürst Maximilian IV. die weltberühmte Gemäldesammlung, die ein staatlicher Besitz des Herzogtums Jülich-Berg war, abziehen lassen und widerrechtlich dem bayerischen Kunstbesitz einverleibt. Düsseldorf wurde Landeshauptstadt des Großherzogtums Berg. die weltberühmte Gemäldesammlung, die ein staatlicher Besitz des Herzogtums Jülich-Berg war, abziehen lassen und widerrechtlich dem bayerischen Kunstbesitz einverleibt. Düsseldorf wurde Landeshauptstadt des Großherzogtums Berg. Das Großherzogtum schied auf der Grundlage der Rheinbundakte als souveräner, mit Frankreich alliierter Staat aus dem Heiligen Römischen Reich aus und bestand faktisch bis Ende 1813. Das Großherzogtum schied auf der Grundlage der Rheinbundakte als souveräner, mit Frankreich alliierter Staat aus dem Heiligen Römischen Reich aus und bestand faktisch bis Ende 1813.[58] Großherzöge waren Joachim Murat bis 1808, sodann Napoleon selbst, schließlich ab 1809 unter Napoleons Regentschaft sein minderjähriger Neffe Napoléon Louis Bonaparte. [58] Großherzöge waren Joachim Murat bis 1808, sodann Napoleon selbst, schließlich ab 1809 unter Napoleons Regentschaft sein minderjähriger Neffe Napoléon Louis Bonaparte.[60] Unter der neuen Regierung hielten bedeutende soziale und administrative Reformen Einzug. 1810 führte Napoleon den bergischen Code civil ein, der unter anderem den von [!!! Heinrich Heine ] begrüßten Durchbruch in Richtung einer Gleichstellung der Juden mit sich brachte. 1810 führte Napoleon den bergischen Code civil ein, der unter anderem den von [!!! Heinrich Heine ] begrüßten Durchbruch in Richtung einer Gleichstellung der Juden mit sich brachte.[61] Anspruchsvolle Maßnahmen zur städtebaulichen Erneuerung und Verschönerung Düsseldorfs wurden vollzogen, insbesondere nach Entwürfen des Landschaftsarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe.. [61] Anspruchsvolle Maßnahmen zur städtebaulichen Erneuerung und Verschönerung Düsseldorfs wurden vollzogen, insbesondere nach Entwürfen des Landschaftsarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe. So pflanzte man die Neue Allee, die spätere Königsallee, und bepflanzte den Boulevard Napoléon, die spätere Heinrich-Heine-Allee erstmals als elegante Esplanaden; der Hofgarten erfuhr einen weiteren Ausbau zu einem Englischen Landschaftsgarten. So pflanzte man die Neue Allee, die spätere Königsallee, und bepflanzte den Boulevard Napoléon, die spätere Heinrich-Heine-Allee erstmals als elegante Esplanaden; der Hofgarten erfuhr einen weiteren Ausbau zu einem Englischen Landschaftsgarten.[62][63] Gleichwohl war das Großherzogtum für Frankreich im Rahmen seiner imperialistischen Expansion letztlich nur als Satelliten- und Pufferstaat sowie als Ressource für Finanzeinnahmen und Truppenaushebungen von Relevanz. [62][63] Gleichwohl war das Großherzogtum für Frankreich im Rahmen seiner imperialistischen Expansion letztlich nur als Satelliten- und Pufferstaat sowie als Ressource für Finanzeinnahmen und Truppenaushebungen von Relevanz. Zudem geriet das Großherzogtum zunehmend in eine schwere Wirtschaftskrise, weil die französischen Zölle, die im Zuge der Kontinentalsperre an seinen westlichen und nördlichen Staatsgrenzen erhoben wurden, es von wichtigen Marktgebieten abschnitten. Zudem geriet das Großherzogtum zunehmend in eine schwere Wirtschaftskrise, weil die französischen Zölle, die im Zuge der Kontinentalsperre an seinen westlichen und nördlichen Staatsgrenzen erhoben wurden, es von wichtigen Marktgebieten abschnitten.[64] Die Wende brachte die Völkerschlacht bei Leipzig, in deren Folge die französischen Truppen und Spitzenbeamten das Großherzogtum Berg verließen. [64] Die Wende brachte die Völkerschlacht bei Leipzig, in deren Folge die französischen Truppen und Spitzenbeamten das Großherzogtum Berg verließen.
Preußische Provinzstadt und Industrialisierung
Das Gruppenbild Die Bilderschau der Düsseldorfer Künstler im Galeriesaal von Friedrich Boser zeigt Protagonisten der Düsseldorfer Malerschule im Jahr 1844 bei der Vorbereitung der Jahresausstellung des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen im Galeriesaal des Düsseldorfer Schlosses.

Preußische Provinzstadt und Industrialisierung
Das Gruppenbild Die Bilderschau der Düsseldorfer Künstler im Galeriesaal von Friedrich Boser zeigt Protagonisten der Düsseldorfer Malerschule im Jahr 1844 bei der Vorbereitung der Jahresausstellung des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen im Galeriesaal des Düsseldorfer Schlosses.

Preußische Provinzstadt und Industrialisierung
Das Gruppenbild Die Bilderschau der Düsseldorfer Künstler im Galeriesaal von Friedrich Boser zeigt Protagonisten der Düsseldorfer Malerschule im Jahr 1844 bei der Vorbereitung der Jahresausstellung des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen im Galeriesaal des Düsseldorfer Schlosses.

Das von den Franzosen verlassene Großherzogtum Berg wurde ab Ende 1813 von Truppen des Königreichs Preußen besetzt und von preußischen Beamten als Generalgouvernement Berg interimistisch verwaltet.


Das von den Franzosen verlassene Großherzogtum Berg wurde ab Ende 1813 von Truppen des Königreichs Preußen besetzt und von preußischen Beamten als Generalgouvernement Berg interimistisch verwaltet.[65] Auf der Grundlage der Neuordnung Europas, die in den Jahren 1814 bis 1815 auf dem Wiener Kongress verhandelt worden war, nahm der preußische König Friedrich Wilhelm III..
[65] Auf der Grundlage der Neuordnung Europas, die in den Jahren 1814 bis 1815 auf dem Wiener Kongress verhandelt worden war, nahm der preußische König Friedrich Wilhelm III. das Territorium und dessen Hauptstadt Düsseldorf am 5. April 1815 schließlich in Besitz. Rechtlich gehörte es ab dem 21. April 1815 zu Preußen.[66] Düsseldorf wurde 1816 Sitz des Landkreises Düsseldorf.. [66] Düsseldorf wurde 1816 Sitz des Landkreises Düsseldorf. Düsseldorf selbst war dabei aber zunächst kreisfreie Stadt, doch schon 1820 wurde die Stadt in den Landkreis Düsseldorf eingegliedert. Am 22. April 1816 nahm die Bezirksregierung Düsseldorf ihre Arbeit auf. Düsseldorf selbst war dabei aber zunächst kreisfreie Stadt, doch schon 1820 wurde die Stadt in den Landkreis Düsseldorf eingegliedert. Am 22. April 1816 nahm die Bezirksregierung Düsseldorf ihre Arbeit auf. Mit der Schaffung der Rheinprovinz wurde Düsseldorf 1822 Sitz eines Landeshauptmanns und 1823 Sitz eines Provinziallandtags.

Durch die Eingliederung in Preußen hatte Düsseldorf nach über 400 Jahren den Status einer Landeshauptstadt und damit sämtliche Behörden der Landesregierung verloren.


Durch die Eingliederung in Preußen hatte Düsseldorf nach über 400 Jahren den Status einer Landeshauptstadt und damit sämtliche Behörden der Landesregierung verloren.[67] Düsseldorf war somit nur noch der Mittelpunkt einer Provinz und eine Beamtenstadt, nach Schleifung der Festungswerke von einem geschlossenen Ring ausgedehnter Parks umgeben, dem sich eine erste Stadterweiterung im klassizistischen Stil anschloss.
[67] Düsseldorf war somit nur noch der Mittelpunkt einer Provinz und eine Beamtenstadt, nach Schleifung der Festungswerke von einem geschlossenen Ring ausgedehnter Parks umgeben, dem sich eine erste Stadterweiterung im klassizistischen Stil anschloss. [67] Düsseldorf war somit nur noch der Mittelpunkt einer Provinz und eine Beamtenstadt, nach Schleifung der Festungswerke von einem geschlossenen Ring ausgedehnter Parks umgeben, dem sich eine erste Stadterweiterung im klassizistischen Stil anschloss. Nach zeitgenössischen Beschreibungen bot die Stadt in der Zeit des [!!! Biedermeier ] insgesamt ein vergleichsweise harmonisches Stadtbild, bemerkte doch etwa Carl Julius Weber: „Das heitere Düsseldorf gefällt doppelt, wenn man aus dem finsteren Cöln herkommt. Nach zeitgenössischen Beschreibungen bot die Stadt in der Zeit des [!!! Biedermeier ] insgesamt ein vergleichsweise harmonisches Stadtbild, bemerkte doch etwa Carl Julius Weber: „Das heitere Düsseldorf gefällt doppelt, wenn man aus dem finsteren Cöln herkommt.”[68] Allerdings war die politische und administrative Bedeutung der Stadt aufgrund des Verlustes von Hauptstadtfunktionen nicht so hoch wie der Rang des geistigen und künstlerischen Lebens in jener Zeit, welcher maßgeblich auf der Neugründung der Kunstakademie Düsseldorf (1819) und der aus ihr hervorgehenden Düsseldorfer Malerschule (1819-1918) fußte sowie ihr den Ruf einer Kunst- und Gartenstadt eintrug. ”[68] Allerdings war die politische und administrative Bedeutung der Stadt aufgrund des Verlustes von Hauptstadtfunktionen nicht so hoch wie der Rang des geistigen und künstlerischen Lebens in jener Zeit, welcher maßgeblich auf der Neugründung der Kunstakademie Düsseldorf (1819) und der aus ihr hervorgehenden Düsseldorfer Malerschule (1819-1918) fußte sowie ihr den Ruf einer Kunst- und Gartenstadt eintrug. ”[68] Allerdings war die politische und administrative Bedeutung der Stadt aufgrund des Verlustes von Hauptstadtfunktionen nicht so hoch wie der Rang des geistigen und künstlerischen Lebens in jener Zeit, welcher maßgeblich auf der Neugründung der Kunstakademie Düsseldorf (1819) und der aus ihr hervorgehenden Düsseldorfer Malerschule (1819-1918) fußte sowie ihr den Ruf einer Kunst- und Gartenstadt eintrug. In der Zeit des Vormärz und der Deutschen Revolution waren die in der Stadt vertretenen bürgerlichen Milieus mit den Persönlichkeiten Lorenz Cantador, Ferdinand Freiligrath, Ferdinand Lassalle und Hugo Wesendonck ein Brennpunkt der sich formierenden demokratischen und Arbeiterbewegung. In der Zeit des Vormärz und der Deutschen Revolution waren die in der Stadt vertretenen bürgerlichen Milieus mit den Persönlichkeiten Lorenz Cantador, Ferdinand Freiligrath, Ferdinand Lassalle und Hugo Wesendonck ein Brennpunkt der sich formierenden demokratischen und Arbeiterbewegung.
Stich von Düsseldorf um 1850 mit Darstellung der seit 1839 bestehenden Schiffbrücke

Ab Mitte der 1830er Jahre erfasste der durch die Industrialisierung ausgelöste gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbruch die kleine preußische Provinzstadt.

Stich von Düsseldorf um 1850 mit Darstellung der seit 1839 bestehenden Schiffbrücke

Ab Mitte der 1830er Jahre erfasste der durch die Industrialisierung ausgelöste gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbruch die kleine preußische Provinzstadt.

Stich von Düsseldorf um 1850 mit Darstellung der seit 1839 bestehenden Schiffbrücke

Ab Mitte der 1830er Jahre erfasste der durch die Industrialisierung ausgelöste gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbruch die kleine preußische Provinzstadt. Die Ablösung des Kölner Stapelrechts durch die Mainzer Akte (1831),[69] die Dampfschifffahrt auf dem zunehmend regulierten Rhein, die Einrichtung eines Freihafens (1831) sowie die Anlage der ersten westdeutschen Eisenbahnstrecken (1838)[70] schufen die Voraussetzungen für die Entwicklung Düsseldorfs zur Industriestadt.
Die Ablösung des Kölner Stapelrechts durch die Mainzer Akte (1831),[69] die Dampfschifffahrt auf dem zunehmend regulierten Rhein, die Einrichtung eines Freihafens (1831) sowie die Anlage der ersten westdeutschen Eisenbahnstrecken (1838)[70] schufen die Voraussetzungen für die Entwicklung Düsseldorfs zur Industriestadt. Die zwischen Rotterdam und Mannheim verkehrende Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein wurde 1836 in Düsseldorf gegründet. Die zwischen Rotterdam und Mannheim verkehrende Dampfschiffahrts-Gesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein wurde 1836 in Düsseldorf gegründet. 1837 fand die erste Gewerbeausstellung in der Flinger Straße statt, neben der 1852 durchgeführten Provinzial-Gewerbe-Ausstellung für Rheinland und Westphalen eine Grundlage für die spätere Entwicklung zur Messestadt. 1837 fand die erste Gewerbeausstellung in der Flinger Straße statt, neben der 1852 durchgeführten Provinzial-Gewerbe-Ausstellung für Rheinland und Westphalen eine Grundlage für die spätere Entwicklung zur Messestadt. Ab 1850 siedelten sich die ersten Stahlwerke unter anderem in Oberbilk an. Es folgten zahlreiche weitere Industriebetriebe wie beispielsweise die Gerresheimer Glashütte. Es folgten zahlreiche weitere Industriebetriebe wie beispielsweise die Gerresheimer Glashütte. Allerdings dominierte bis 1870 noch das Textilgewerbe.[71] Eine Berufsfeuerwehr hat Düsseldorf seit 1872.[72]
Düsseldorf am Rhein vor 1898

1872 wurde Düsseldorf erneut kreisfrei.
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Düsseldorf am Rhein vor 1898

1872 wurde Düsseldorf erneut kreisfrei. Um 1880 bestand es aus sechs Stadtteilen: der Altstadt (dem ursprünglichen Düsseldorf) mit engen und unregelmäßigen Straßen sowie den beiden Mündungen der nördlichen und der südlichen Düssel, der Carlstadt an der Südseite der Altstadt (1767 angelegt), der in einiger Entfernung liegenden Neustadt, die 1690-1716 erbaut wurde, der Friedrichstadt am Südostende, der Königstadt und schließlich Pempelfort im Norden und Nordosten.
Um 1880 bestand es aus sechs Stadtteilen: der Altstadt (dem ursprünglichen Düsseldorf) mit engen und unregelmäßigen Straßen sowie den beiden Mündungen der nördlichen und der südlichen Düssel, der Carlstadt an der Südseite der Altstadt (1767 angelegt), der in einiger Entfernung liegenden Neustadt, die 1690-1716 erbaut wurde, der Friedrichstadt am Südostende, der Königstadt und schließlich Pempelfort im Norden und Nordosten. Um 1880 bestand es aus sechs Stadtteilen: der Altstadt (dem ursprünglichen Düsseldorf) mit engen und unregelmäßigen Straßen sowie den beiden Mündungen der nördlichen und der südlichen Düssel, der Carlstadt an der Südseite der Altstadt (1767 angelegt), der in einiger Entfernung liegenden Neustadt, die 1690-1716 erbaut wurde, der Friedrichstadt am Südostende, der Königstadt und schließlich Pempelfort im Norden und Nordosten.[73] 1880 fand in Düsseldorf die Rheinisch-Westphälische Gewerbeausstellung statt, die über eine Million Besucher anzog[74][75] und der Stadt weitere Wachstumsimpulse gab. [73] 1880 fand in Düsseldorf die Rheinisch-Westphälische Gewerbeausstellung statt, die über eine Million Besucher anzog[74][75] und der Stadt weitere Wachstumsimpulse gab. Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1880 lebten in der Stadt auf 49 Quadratkilometern Fläche 95.458 Menschen. Die verkehrsgünstig und wirtschaftsgeografisch zentral gelegene preußische Stadt, die 50 Jahre zuvor aus politischer und wirtschaftlicher Sicht nur wenig Bedeutendes vorzuweisen hatte, stand dank fortschreitender Industrialisierung, ausgebauter Verkehrsinfrastrukturen, rasanten Bevölkerungswachstums und des Fortfalls von Zollschranken, der sich mit der Verwirklichung des Deutschen Zollvereins ab 1834 ergeben hatte, an der Schwelle der Entwicklung zu einer der bedeutenden Groß- und Industriestädte des 1871 gegründeten Nationalstaats Deutsches Reich, dessen bundesstaatlicher Rahmen das Königreich Preußen nunmehr als einen Gliedstaat umfasste. Die verkehrsgünstig und wirtschaftsgeografisch zentral gelegene preußische Stadt, die 50 Jahre zuvor aus politischer und wirtschaftlicher Sicht nur wenig Bedeutendes vorzuweisen hatte, stand dank fortschreitender Industrialisierung, ausgebauter Verkehrsinfrastrukturen, rasanten Bevölkerungswachstums und des Fortfalls von Zollschranken, der sich mit der Verwirklichung des Deutschen Zollvereins ab 1834 ergeben hatte, an der Schwelle der Entwicklung zu einer der bedeutenden Groß- und Industriestädte des 1871 gegründeten Nationalstaats Deutsches Reich, dessen bundesstaatlicher Rahmen das Königreich Preußen nunmehr als einen Gliedstaat umfasste. Die verkehrsgünstig und wirtschaftsgeografisch zentral gelegene preußische Stadt, die 50 Jahre zuvor aus politischer und wirtschaftlicher Sicht nur wenig Bedeutendes vorzuweisen hatte, stand dank fortschreitender Industrialisierung, ausgebauter Verkehrsinfrastrukturen, rasanten Bevölkerungswachstums und des Fortfalls von Zollschranken, der sich mit der Verwirklichung des Deutschen Zollvereins ab 1834 ergeben hatte, an der Schwelle der Entwicklung zu einer der bedeutenden Groß- und Industriestädte des 1871 gegründeten Nationalstaats Deutsches Reich, dessen bundesstaatlicher Rahmen das Königreich Preußen nunmehr als einen Gliedstaat umfasste. Die verkehrsgünstig und wirtschaftsgeografisch zentral gelegene preußische Stadt, die 50 Jahre zuvor aus politischer und wirtschaftlicher Sicht nur wenig Bedeutendes vorzuweisen hatte, stand dank fortschreitender Industrialisierung, ausgebauter Verkehrsinfrastrukturen, rasanten Bevölkerungswachstums und des Fortfalls von Zollschranken, der sich mit der Verwirklichung des Deutschen Zollvereins ab 1834 ergeben hatte, an der Schwelle der Entwicklung zu einer der bedeutenden Groß- und Industriestädte des 1871 gegründeten Nationalstaats Deutsches Reich, dessen bundesstaatlicher Rahmen das Königreich Preußen nunmehr als einen Gliedstaat umfasste. In der Zeit von 1880 bis 1900 stieg die Bevölkerung auf mehr als das Doppelte an, 215. Die verkehrsgünstig und wirtschaftsgeografisch zentral gelegene preußische Stadt, die 50 Jahre zuvor aus politischer und wirtschaftlicher Sicht nur wenig Bedeutendes vorzuweisen hatte, stand dank fortschreitender Industrialisierung, ausgebauter Verkehrsinfrastrukturen, rasanten Bevölkerungswachstums und des Fortfalls von Zollschranken, der sich mit der Verwirklichung des Deutschen Zollvereins ab 1834 ergeben hatte, an der Schwelle der Entwicklung zu einer der bedeutenden Groß- und Industriestädte des 1871 gegründeten Nationalstaats Deutsches Reich, dessen bundesstaatlicher Rahmen das Königreich Preußen nunmehr als einen Gliedstaat umfasste. In der Zeit von 1880 bis 1900 stieg die Bevölkerung auf mehr als das Doppelte an, 215.000 Einwohner.[73][76]
Aufstieg zur Wirtschaftsmetropole und Niedergang
Rheinpromenade Düsseldorf um 1909, im Hintergrund die 1898 eröffnete Oberkasseler Brücke
Anleihe über 1000 Mark der Stadt Düsseldorf vom 26.
[73][76]
Aufstieg zur Wirtschaftsmetropole und Niedergang
Rheinpromenade Düsseldorf um 1909, im Hintergrund die 1898 eröffnete Oberkasseler Brücke
Anleihe über 1000 Mark der Stadt Düsseldorf vom 26. Juli 1899[77] - Darstellung der Stadt Düsseldorf durch Allegorien der Industrie und der Malerei, Illustration von Felix Schmidt

An der Wende zum 20..
Juli 1899[77] - Darstellung der Stadt Düsseldorf durch Allegorien der Industrie und der Malerei, Illustration von Felix Schmidt

An der Wende zum 20. Jahrhundert war Düsseldorf eine geschäftige und aufstrebende Industriestadt. 1902 wurde eine große Gewerbe-, Industrie- und Kunstausstellung mit über 2500 Ausstellern auf einem 70 Hektar großen Gelände am Rheinufer organisiert, die weltweit Beachtung fand.
1902 wurde eine große Gewerbe-, Industrie- und Kunstausstellung mit über 2500 Ausstellern auf einem 70 Hektar großen Gelände am Rheinufer organisiert, die weltweit Beachtung fand.[78] Eine gute Finanzverfassung, niedrige Steuern und städtebauliche Anreize zogen vermögende Leute und Unternehmen aus dem ganzen Reich an. [78] Eine gute Finanzverfassung, niedrige Steuern und städtebauliche Anreize zogen vermögende Leute und Unternehmen aus dem ganzen Reich an. Dank der Konzentration von Verwaltungen und unternehmensnahen Dienstleistungen sowie dank der Ansiedlung einer Börse, großer Bankhäuser und einer Reihe wichtiger Zusammenschlüsse der Industrie etablierte sich die Stadt schon zu Beginn des 20.. Dank der Konzentration von Verwaltungen und unternehmensnahen Dienstleistungen sowie dank der Ansiedlung einer Börse, großer Bankhäuser und einer Reihe wichtiger Zusammenschlüsse der Industrie etablierte sich die Stadt schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts als „Schreibtisch des Ruhrgebiets”. 1909 wurde ein Zeppelinflugfeld auf der Golzheimer Heide eingerichtet. 1909 wurde ein Zeppelinflugfeld auf der Golzheimer Heide eingerichtet. Im gleichen Jahr erfolgten die ersten großen Eingemeindungen seit dem Mittelalter. Dadurch wuchs die Stadt um 62,5 km² und erreichte mit einem Zuwachs von rund 63.000 Einwohnern eine Gesamteinwohnerzahl von 345. 000 Einwohnern eine Gesamteinwohnerzahl von 345.000. Ihren neuen Zuschnitt nahm die Stadt zum Anlass, im August 1910 eine Internationale Städtebau-Ausstellung abzuhalten, zu deren Gelingen neben deutschen Großstädten auch Chicago, Boston,[79] London, Zürich, Kopenhagen, Stockholm und Helsinki stadtplanerische Exponate beitrugen. Ihren neuen Zuschnitt nahm die Stadt zum Anlass, im August 1910 eine Internationale Städtebau-Ausstellung abzuhalten, zu deren Gelingen neben deutschen Großstädten auch Chicago, Boston,[79] London, Zürich, Kopenhagen, Stockholm und Helsinki stadtplanerische Exponate beitrugen.[80] In der 1912 folgenden Städte-Ausstellung Düsseldorf für Rheinland, Westfalen und benachbarte Gebiete wurden Pläne für die „Millionenstadt Düsseldorf” vorgestellt. [80] In der 1912 folgenden Städte-Ausstellung Düsseldorf für Rheinland, Westfalen und benachbarte Gebiete wurden Pläne für die „Millionenstadt Düsseldorf” vorgestellt.[81][82][83] Der US-amerikanische Publizist und Reformer Frederic C. Howe pries Düsseldorfs Stadtentwicklung als vorbildlich. Das Wachstum der Stadt schien den Zeitgenossen unaufhaltsam zu sein. Howe pries Düsseldorfs Stadtentwicklung als vorbildlich. Das Wachstum der Stadt schien den Zeitgenossen unaufhaltsam zu sein. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges traf Düsseldorf vollkommen unvorbereitet.

Am 31. Juli 1914 übernahm das Militär die Exekutive und am folgenden Tag wurde die allgemeine Mobilmachung verkündet.
Juli 1914 übernahm das Militär die Exekutive und am folgenden Tag wurde die allgemeine Mobilmachung verkündet. Schon bald veränderte sich das Leben in der Stadt merklich. Die Düsseldorfer Industrie stellte auf Kriegsproduktion um und wurde eine der größten Waffenschmieden des Reiches. Die Düsseldorfer Industrie stellte auf Kriegsproduktion um und wurde eine der größten Waffenschmieden des Reiches.[84] Die Stadt wandelte sich zu einem Nachschubzentrum und Lazarettstandort. 1915 waren 46.000 Reservisten in Düsseldorf stationiert, 1917 gab es rund 8000 Lazarettbetten. 000 Reservisten in Düsseldorf stationiert, 1917 gab es rund 8000 Lazarettbetten.[85] Durch den wirtschaftlichen Niedergang sank der Hafenumschlag auf unter 30 % des Vorkriegsniveaus. Die Geburtenzahlen verringerten sich um 42 %; es herrschte Mangel an Lebensmitteln und Kleidung; die Sterberaten stiegen massiv an; über 10. Die Geburtenzahlen verringerten sich um 42 %; es herrschte Mangel an Lebensmitteln und Kleidung; die Sterberaten stiegen massiv an; über 10.000 Soldaten kehrten nicht mehr zurück. Im Juni 1917 kam es wegen des Hungers in der Bevölkerung zu Protesten und zu Plünderungen von Läden.[84] Mehrfach wurde der Belagerungszustand verkündet. Im Juni 1917 kam es wegen des Hungers in der Bevölkerung zu Protesten und zu Plünderungen von Läden.[84] Mehrfach wurde der Belagerungszustand verkündet.[86]

Am 8. November 1918 trugen aus Köln kommende Matrosen die Novemberrevolution in die Stadt. Es bildete sich ein provisorischer Arbeiter- und Soldatenrat, der in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung zunächst die öffentliche Ordnung aufrechterhalten konnte.
Es bildete sich ein provisorischer Arbeiter- und Soldatenrat, der in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung zunächst die öffentliche Ordnung aufrechterhalten konnte. Infolge des Waffenstillstandes von Compiègne, der Beendigung des Ersten Weltkrieges, besetzten am 4. Infolge des Waffenstillstandes von Compiègne, der Beendigung des Ersten Weltkrieges, besetzten am 4. Dezember 1918 belgische Truppen die linksrheinischen Stadtteile.[87] Himmelgeist und das damals noch selbständige Benrath waren britisch besetzt. Der Rest der Stadt lag in der entmilitarisierten Zone entsprechend Artikel 42, 43 des Versailler Vertrages.. Der Rest der Stadt lag in der entmilitarisierten Zone entsprechend Artikel 42, 43 des Versailler Vertrages. Die Soldaten schieden formell aus dem Arbeiter- und Soldatenrat aus, der Arbeiterrat formierte sich neu.
Das in den 1920er Jahren erbaute Wilhelm-Marx-Haus war das erste Hochhaus Westdeutschlands.

Das in den 1920er Jahren erbaute Wilhelm-Marx-Haus war das erste Hochhaus Westdeutschlands.

Vom 7. bis zum 9. Januar 1919 übernahm nach Streiks, Besetzung von Zeitungsredaktionen und einer Massendemonstration gegen die Regierung Ebert-Scheidemann ein Vollzugsrat des Arbeiterrates aus Mitgliedern des Spartakusbundes und der USPD die Macht.
Januar 1919 übernahm nach Streiks, Besetzung von Zeitungsredaktionen und einer Massendemonstration gegen die Regierung Ebert-Scheidemann ein Vollzugsrat des Arbeiterrates aus Mitgliedern des Spartakusbundes und der USPD die Macht. Ziel dieser Gruppen war eine Revolution nach russischem Vorbild. Der Hauptbahnhof, das Polizeipräsidium und das Fernsprechamt wurden besetzt. Der Hauptbahnhof, das Polizeipräsidium und das Fernsprechamt wurden besetzt. Aus dem Gefängnis Ulmer Höh wurden rund 150 Insassen befreit. Oberbürgermeister Oehler, Regierungspräsident Kruse und einige andere Personen des öffentlichen Lebens konnten sich ins belgisch besetzte Oberkassel retten, andere angesehene Bürger wurden als Geiseln genommen. Oberbürgermeister Oehler, Regierungspräsident Kruse und einige andere Personen des öffentlichen Lebens konnten sich ins belgisch besetzte Oberkassel retten, andere angesehene Bürger wurden als Geiseln genommen. Aus Protest legten am 10. Januar die städtischen Beamten die Arbeit nieder. Januar die städtischen Beamten die Arbeit nieder. Ein Vollzugsrat des Arbeiterrates erklärte die Einsetzung Karl Schmidtchens als Oberbürgermeister. Es kam zu Streiks und blutigen Zusammenstößen mit zahlreichen Toten und Schwerverletzten in der Graf-Adolf-Straße. Es kam zu Streiks und blutigen Zusammenstößen mit zahlreichen Toten und Schwerverletzten in der Graf-Adolf-Straße. Nach fünf Wochen, am 28. Februar 1919, wurde die Stadt vom Freikorps Lichtschlag erobert und der Vollzugsrat abgesetzt.[88] Dennoch kam es bis Mitte April 1919 immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Spartakisten und den reaktionären Freikorpstruppen,[89] insbesondere während der Generalstreiksbewegung an der Ruhr vom 8. [88] Dennoch kam es bis Mitte April 1919 immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Spartakisten und den reaktionären Freikorpstruppen,[89] insbesondere während der Generalstreiksbewegung an der Ruhr vom 8. bis zum 13. April. Heftig umkämpft war der Stadtteil Oberbilk, der nur mit Artillerieunterstützung erobert werden konnte. Heftig umkämpft war der Stadtteil Oberbilk, der nur mit Artillerieunterstützung erobert werden konnte.[90] Bis 1933 blieb Düsseldorf in weiten Teilen dennoch eine „rote”, von der Arbeiterbewegung geprägte, Stadt in Preußen, das 1918 durch den Sturz der Hohenzollern-Monarchie als Freistaat Preußen eine Republik im Deutschen Reich geworden war. [90] Bis 1933 blieb Düsseldorf in weiten Teilen dennoch eine „rote”, von der Arbeiterbewegung geprägte, Stadt in Preußen, das 1918 durch den Sturz der Hohenzollern-Monarchie als Freistaat Preußen eine Republik im Deutschen Reich geworden war.

Am 8. März 1921 rückten gegen Mittag französische und belgische Truppen in Düsseldorf und anderen Ruhrgebietsstädten ein und besetzten sie.
März 1921 rückten gegen Mittag französische und belgische Truppen in Düsseldorf und anderen Ruhrgebietsstädten ein und besetzten sie.[91] Hintergrund war die Weigerung der Reichsregierung, Reparationszahlungen aus dem Versailler Vertrag in Höhe von 269 Milliarden Goldmark anzuerkennen. [91] Hintergrund war die Weigerung der Reichsregierung, Reparationszahlungen aus dem Versailler Vertrag in Höhe von 269 Milliarden Goldmark anzuerkennen. Zwei Jahre später begannen die Franzosen von ihren Brückenköpfen Duisburg und Düsseldorf aus mit der Besetzung des Ruhrgebiets. Mit Annahme des Dawes-Plans am 1. September 1925 durch die deutsche Regierung endete die Besetzung. September 1925 durch die deutsche Regierung endete die Besetzung. Aus diesem Anlass kam Reichspräsident Paul von Hindenburg nach Düsseldorf und hielt im Rheinstadion vor rund 50.000 Zuhörern eine patriotische Rede.

1926 fand mit der GeSoLei die mit 7,5 Millionen Besuchern größte Messe der Weimarer Republik im und am dafür konzipierten Ehrenhof statt.
000 Zuhörern eine patriotische Rede.

1926 fand mit der GeSoLei die mit 7,5 Millionen Besuchern größte Messe der Weimarer Republik im und am dafür konzipierten Ehrenhof statt.

1929 ging der Landkreis Düsseldorf größtenteils im neuen Landkreis Düsseldorf-Mettmann auf, der nördliche Teil wurde den Städten Duisburg und Mülheim zugeschlagen.


1929 ging der Landkreis Düsseldorf größtenteils im neuen Landkreis Düsseldorf-Mettmann auf, der nördliche Teil wurde den Städten Duisburg und Mülheim zugeschlagen. Düsseldorf-Mettmann wurde bei der Kreisreform 1975 in Kreis Mettmann umbenannt.

Am 13. April 1931 begann in Düsseldorf der Strafprozess zu einem der spektakulärsten Kriminalfälle der Weimarer Republik..


Am 13. April 1931 begann in Düsseldorf der Strafprozess zu einem der spektakulärsten Kriminalfälle der Weimarer Republik. Zu Gericht saß der schon von 1894 bis 1921 und seit 1925 wieder in Düsseldorf wohnende Serienmörder Peter Kürten, den die Boulevardpresse wegen seiner Vorliebe für das Blut seiner zahlreichen Opfer den „Vampir von Düsseldorf” nannte.
Zu Gericht saß der schon von 1894 bis 1921 und seit 1925 wieder in Düsseldorf wohnende Serienmörder Peter Kürten, den die Boulevardpresse wegen seiner Vorliebe für das Blut seiner zahlreichen Opfer den „Vampir von Düsseldorf” nannte. Der Prozess, der auch große internationale Beachtung fand - an die neunzig Auslandskorrespondenten hatten sich angesagt -, endete am 21. Der Prozess, der auch große internationale Beachtung fand - an die neunzig Auslandskorrespondenten hatten sich angesagt -, endete am 21. April 1931 mit einem Todesurteil, das am 2. Juli 1931 in Köln vollstreckt wurde. In Deutschland löste das Ereignis eine erneute Debatte über die Zulässigkeit der Todesstrafe aus. In Deutschland löste das Ereignis eine erneute Debatte über die Zulässigkeit der Todesstrafe aus.[92][93] Der Kriminalfall inspirierte den Regisseur Fritz Lang zu seinem Streifen M - Eine Stadt sucht einen Mörder, einem der ersten Tonfilme. [92][93] Der Kriminalfall inspirierte den Regisseur Fritz Lang zu seinem Streifen M - Eine Stadt sucht einen Mörder, einem der ersten Tonfilme.
Die Zeit des Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten kam es schon am 11. April 1933 in Düsseldorf zur ersten Verbrennung „unerwünschter Literatur” durch die Deutsche Studentenschaft, unter anderem von Büchern Heinrich Heines.
April 1933 in Düsseldorf zur ersten Verbrennung „unerwünschter Literatur” durch die Deutsche Studentenschaft, unter anderem von Büchern Heinrich Heines. Der NSDAP-Gauleiter Friedrich Karl Florian förderte das massenwirksame Gedenken an Albert Leo Schlageter am Schlageter-Nationaldenkmal, das bereits 1931 errichtet worden war, sowie die personelle Umstrukturierung von Stadtverwaltung und Behörden.. Der NSDAP-Gauleiter Friedrich Karl Florian förderte das massenwirksame Gedenken an Albert Leo Schlageter am Schlageter-Nationaldenkmal, das bereits 1931 errichtet worden war, sowie die personelle Umstrukturierung von Stadtverwaltung und Behörden. Der bisherige Polizeipräsident Hans Langels (Zentrumspartei) wurde abgesetzt und durch den SS-Gruppenführer Fritz Weitzel ersetzt. Der bisherige Polizeipräsident Hans Langels (Zentrumspartei) wurde abgesetzt und durch den SS-Gruppenführer Fritz Weitzel ersetzt. Zahlreiche Regimegegner wurden verhaftet, misshandelt oder getötet. Düsseldorf war als Hauptstadt des Gaus Düsseldorf (1930-1945) Sitz zahlreicher NS-Verbände und sicherheitspolizeilicher Institutionen: der Staatspolizeileitstelle Düsseldorf, des Höheren SS- und Polizeiführers West (ab 1938), des Inspekteurs der Sicherheitspolizei und des SD, des SS-Oberabschnitts West, des SD-Oberabschnitts West, der SA-Gruppe Niederrhein, der 20. Düsseldorf war als Hauptstadt des Gaus Düsseldorf (1930-1945) Sitz zahlreicher NS-Verbände und sicherheitspolizeilicher Institutionen: der Staatspolizeileitstelle Düsseldorf, des Höheren SS- und Polizeiführers West (ab 1938), des Inspekteurs der Sicherheitspolizei und des SD, des SS-Oberabschnitts West, des SD-Oberabschnitts West, der SA-Gruppe Niederrhein, der 20. Düsseldorf war als Hauptstadt des Gaus Düsseldorf (1930-1945) Sitz zahlreicher NS-Verbände und sicherheitspolizeilicher Institutionen: der Staatspolizeileitstelle Düsseldorf, des Höheren SS- und Polizeiführers West (ab 1938), des Inspekteurs der Sicherheitspolizei und des SD, des SS-Oberabschnitts West, des SD-Oberabschnitts West, der SA-Gruppe Niederrhein, der 20. SS-Standarte, eines HJ-Banns (Nr. 39, Obergebiet West, Gebiet Ruhr-Niederrhein), ab 1936 einer Heeresstandortverwaltung und eines Wehrbezirkskommandos der Wehrmacht.. 39, Obergebiet West, Gebiet Ruhr-Niederrhein), ab 1936 einer Heeresstandortverwaltung und eines Wehrbezirkskommandos der Wehrmacht. Zu den kulturpolitischen „Höhepunkten” zählten die Propagandaschauen Reichsausstellung Schaffendes Volk (1937) und Entartete Musik (1938). Zu den kulturpolitischen „Höhepunkten” zählten die Propagandaschauen Reichsausstellung Schaffendes Volk (1937) und Entartete Musik (1938).

Am 10. November 1938 wurden in der Pogromnacht die Synagogen auf der Kasernenstraße und in Benrath niedergebrannt, die jüdische Bevölkerung der Stadt wurde verfolgt und mindestens 18 Personen wurden ermordet..
November 1938 wurden in der Pogromnacht die Synagogen auf der Kasernenstraße und in Benrath niedergebrannt, die jüdische Bevölkerung der Stadt wurde verfolgt und mindestens 18 Personen wurden ermordet.[94] Die Deportation von fast 6000 Juden aus dem gesamten Regierungsbezirk lag in den Händen des „Judenreferats” der Staatspolizeileitstelle Düsseldorf. Am 27. Oktober 1941 fuhr der erste Zug mit insgesamt 1003 Düsseldorfer und niederrheinischen Juden vom Güterbahnhof Derendorf in die deutschen Konzentrationslager im besetzten Polen (siehe Jüdisches Leben in Düsseldorf). Oktober 1941 fuhr der erste Zug mit insgesamt 1003 Düsseldorfer und niederrheinischen Juden vom Güterbahnhof Derendorf in die deutschen Konzentrationslager im besetzten Polen (siehe Jüdisches Leben in Düsseldorf).[95] Über 2200 Düsseldorfer Juden wurden ermordet.. [95] Über 2200 Düsseldorfer Juden wurden ermordet. 1944 lebten in den etwa 400 Lagern Düsseldorfs rund 35.000 ausländische Zivilarbeiter, mehrere tausend Kriegsgefangene sowie KZ-Häftlinge, die Zwangsarbeit leisten mussten. 000 ausländische Zivilarbeiter, mehrere tausend Kriegsgefangene sowie KZ-Häftlinge, die Zwangsarbeit leisten mussten.[96]

An die Opfer des Nationalsozialismus in Düsseldorf erinnert seit 1987 die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf im ehemaligen Polizeipräsidium an der Mühlenstraße (Stadthaus). Es gibt darüber hinaus zahlreiche Düsseldorfer Gedenkorte für Opfer des Nationalsozialismus.
[96]

An die Opfer des Nationalsozialismus in Düsseldorf erinnert seit 1987 die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf im ehemaligen Polizeipräsidium an der Mühlenstraße (Stadthaus). Es gibt darüber hinaus zahlreiche Düsseldorfer Gedenkorte für Opfer des Nationalsozialismus.
→ Hauptartikel: Luftangriffe auf Düsseldorf

Im Zweiten Weltkrieg fielen 1940 die ersten Bomben auf Düsseldorf..

→ Hauptartikel: Luftangriffe auf Düsseldorf

Im Zweiten Weltkrieg fielen 1940 die ersten Bomben auf Düsseldorf. Den ersten Großangriff erlebten die Düsseldorfer in der Nacht zum 1. August 1942.[97] Die alliierten Luftangriffe forderten bis 1945 mehr als 5000 Tote unter der Zivilbevölkerung.[96][98] Etwa die Hälfte der Gebäude wurde zerstört, rund 90 Prozent wurden beschädigt..
[96][98] Etwa die Hälfte der Gebäude wurde zerstört, rund 90 Prozent wurden beschädigt. Alle Rheinbrücken, die meisten Straßen, Hochwasserdeiche, Unter- und Überführungen sowie das städtische Entwässerungsnetz waren größtenteils zerstört.. Alle Rheinbrücken, die meisten Straßen, Hochwasserdeiche, Unter- und Überführungen sowie das städtische Entwässerungsnetz waren größtenteils zerstört.[99] Die Trümmermenge wurde auf etwa zehn Millionen Kubikmeter geschätzt. Ab dem 28. Februar 1945 wurde Düsseldorf im Zuge der Bildung des Ruhrkessels für sieben Wochen zur Frontstadt mit amerikanischem Dauerbeschuss vom linken Rheinufer und im März immer mehr eingekreist. Februar 1945 wurde Düsseldorf im Zuge der Bildung des Ruhrkessels für sieben Wochen zur Frontstadt mit amerikanischem Dauerbeschuss vom linken Rheinufer und im März immer mehr eingekreist.[96]

Im April versuchten einige Düsseldorfer Bürger des Widerstands um Rechtsanwalt Karl August Wiedenhofen bei Schutzpolizei-Kommandeur Franz Jürgens die Festsetzung des Polizeipräsidenten August Korreng zu erwirken, um die Stadt kampflos an die Alliierten zu übergeben.
[96]

Im April versuchten einige Düsseldorfer Bürger des Widerstands um Rechtsanwalt Karl August Wiedenhofen bei Schutzpolizei-Kommandeur Franz Jürgens die Festsetzung des Polizeipräsidenten August Korreng zu erwirken, um die Stadt kampflos an die Alliierten zu übergeben. Der Putschversuch gelang zunächst, wurde dann aber verraten.
Der Putschversuch gelang zunächst, wurde dann aber verraten.[100] Nach der Befreiung Korrengs durch linientreue Kräfte von Gauleiter Friedrich Karl Florian, der fünf der Widerstandsmitglieder standrechtlich erschießen ließ (darunter Jürgens), gelang es den beiden letzten Mitgliedern Rechtsanwalt Wiedenhofen und Architekt Aloys Odenthal zu entkommen, die im Osten der Stadt heranrückenden amerikanischen Streitkräfte zu erreichen und die endgültige Zerstörung der Stadt durch einen bereits vorbereiteten großen Luftangriff abzuwenden. [100] Nach der Befreiung Korrengs durch linientreue Kräfte von Gauleiter Friedrich Karl Florian, der fünf der Widerstandsmitglieder standrechtlich erschießen ließ (darunter Jürgens), gelang es den beiden letzten Mitgliedern Rechtsanwalt Wiedenhofen und Architekt Aloys Odenthal zu entkommen, die im Osten der Stadt heranrückenden amerikanischen Streitkräfte zu erreichen und die endgültige Zerstörung der Stadt durch einen bereits vorbereiteten großen Luftangriff abzuwenden. [100] Nach der Befreiung Korrengs durch linientreue Kräfte von Gauleiter Friedrich Karl Florian, der fünf der Widerstandsmitglieder standrechtlich erschießen ließ (darunter Jürgens), gelang es den beiden letzten Mitgliedern Rechtsanwalt Wiedenhofen und Architekt Aloys Odenthal zu entkommen, die im Osten der Stadt heranrückenden amerikanischen Streitkräfte zu erreichen und die endgültige Zerstörung der Stadt durch einen bereits vorbereiteten großen Luftangriff abzuwenden.[101][102]
→ Hauptartikel: Aktion Rheinland
Wiederaufbau und Entwicklung zur Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens
Das Düsseldorfer Schauspielhaus und im Hintergrund das Dreischeibenhaus sind beispielhafte Bauten der 1950er und 1960er Jahre.
[101][102]
→ Hauptartikel: Aktion Rheinland
Wiederaufbau und Entwicklung zur Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens
Das Düsseldorfer Schauspielhaus und im Hintergrund das Dreischeibenhaus sind beispielhafte Bauten der 1950er und 1960er Jahre.

Aus Richtung Mettmann kommende Einheiten der U.S. Army besetzten Düsseldorf am 17.


Aus Richtung Mettmann kommende Einheiten der U.S. Army besetzten Düsseldorf am 17. April 1945 nahezu kampflos. Nur noch etwa die Hälfte der Bewohner lebte in der in weiten Teilen zerstörten Stadt, die im Zuge der Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen unter britische Militärverwaltung kam, die bereits im Juni 1945 eine deutsche Kommunalverwaltung einsetzte.
Nur noch etwa die Hälfte der Bewohner lebte in der in weiten Teilen zerstörten Stadt, die im Zuge der Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen unter britische Militärverwaltung kam, die bereits im Juni 1945 eine deutsche Kommunalverwaltung einsetzte. Zum Ende der Kampfhandlungen befanden sich noch etwa 235.000 Menschen in Düsseldorf, zum Jahresende 1945 lebten bereits wieder 394. 000 Menschen in Düsseldorf, zum Jahresende 1945 lebten bereits wieder 394.765 Einwohner in der Stadt.[103] Nach Vorentscheidungen an der Londoner Außenministerkonferenz gründeten die Briten am 23. August 1946 als einen Nachfolgestaat des nur noch de jure existierenden Freistaats Preußen das Land Nordrhein-Westfalen mit Düsseldorf als Hauptstadt, um die bedeutenden industriellen Ressourcen des Landes der politischen Einflussnahme der Sowjetunion und Frankreichs zu entziehen. August 1946 als einen Nachfolgestaat des nur noch de jure existierenden Freistaats Preußen das Land Nordrhein-Westfalen mit Düsseldorf als Hauptstadt, um die bedeutenden industriellen Ressourcen des Landes der politischen Einflussnahme der Sowjetunion und Frankreichs zu entziehen. August 1946 als einen Nachfolgestaat des nur noch de jure existierenden Freistaats Preußen das Land Nordrhein-Westfalen mit Düsseldorf als Hauptstadt, um die bedeutenden industriellen Ressourcen des Landes der politischen Einflussnahme der Sowjetunion und Frankreichs zu entziehen. Die geografische Zentralität, insbesondere die gewachsene Funktion als wirtschaftliches Entscheidungszentrum („Schreibtisch des Ruhrgebiets”), und das Bestehen unzerstörter Verwaltungsbauten gaben den Ausschlag für die Bestimmung Düsseldorfs zum politischen Zentrum des neuen Landes. Die geografische Zentralität, insbesondere die gewachsene Funktion als wirtschaftliches Entscheidungszentrum („Schreibtisch des Ruhrgebiets”), und das Bestehen unzerstörter Verwaltungsbauten gaben den Ausschlag für die Bestimmung Düsseldorfs zum politischen Zentrum des neuen Landes.[104] Mit Wohnungsnotprogrammen konnten bis 1947 etwa 70.000 Wohnungen zur Verfügung gestellt werden. [104] Mit Wohnungsnotprogrammen konnten bis 1947 etwa 70.000 Wohnungen zur Verfügung gestellt werden.[105] 1947 fand bereits wieder eine erste Messe in Düsseldorf statt.[106] 1949, im Gründungsjahr der Bundesrepublik Deutschland, erreichte die Einwohnerzahl Düsseldorfs schon fast wieder Vorkriegsniveau, der systematische Wiederaufbau setzte Anfang der 1950er Jahre ein. [106] 1949, im Gründungsjahr der Bundesrepublik Deutschland, erreichte die Einwohnerzahl Düsseldorfs schon fast wieder Vorkriegsniveau, der systematische Wiederaufbau setzte Anfang der 1950er Jahre ein.[107] Von 1949 bis 1952 war Düsseldorf Sitz der Internationalen Ruhrbehörde, einer Vorläuferin der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl.. [107] Von 1949 bis 1952 war Düsseldorf Sitz der Internationalen Ruhrbehörde, einer Vorläuferin der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Dank des Marketingverbundes Igedo und wegen der Nähe zur Textilindustrie konnte sich das Messe- und Ausstellungsgelände am Ehrenhof in dieser Zeit mit der Verkaufs- und Modewoche Düsseldorf als neuer deutscher Standort des Modehandels durchsetzen. Dank des Marketingverbundes Igedo und wegen der Nähe zur Textilindustrie konnte sich das Messe- und Ausstellungsgelände am Ehrenhof in dieser Zeit mit der Verkaufs- und Modewoche Düsseldorf als neuer deutscher Standort des Modehandels durchsetzen.[108]

Mit dem Neuordnungsplan von 1950 wurden die Grundlagen für die weitere Stadtentwicklung der nächsten Jahrzehnte geschaffen, die das Stadtbild und die Verkehrsführung entscheidend verändern sollte, weitgehend nach dem Leitbild der Autogerechten Stadt..
[108]

Mit dem Neuordnungsplan von 1950 wurden die Grundlagen für die weitere Stadtentwicklung der nächsten Jahrzehnte geschaffen, die das Stadtbild und die Verkehrsführung entscheidend verändern sollte, weitgehend nach dem Leitbild der Autogerechten Stadt. Zahlreiche Straßen wurden verbreitert und zerstörte Gebäude um zwei bis drei Geschosse höher wieder aufgebaut.
Zahlreiche Straßen wurden verbreitert und zerstörte Gebäude um zwei bis drei Geschosse höher wieder aufgebaut. Ab Mitte der 1950er Jahre entstanden die ersten Hochhäuser.[109] Düsseldorf entwickelte sich zur Verwaltungsstadt. Dennoch blieb Düsseldorf bis in die 1980er Jahre ein bedeutender Industriestandort. Dennoch blieb Düsseldorf bis in die 1980er Jahre ein bedeutender Industriestandort. Aufgrund der Nähe zum Ruhrgebiet sowie zur damaligen Bundeshauptstadt Bonn ließen sich zahlreiche Verbände und Interessensvertretungen aus dem Stahlbereich in der Stadt nieder. Aufgrund der Nähe zum Ruhrgebiet sowie zur damaligen Bundeshauptstadt Bonn ließen sich zahlreiche Verbände und Interessensvertretungen aus dem Stahlbereich in der Stadt nieder. Die 1960er und 1970er Jahre brachten große Veränderungen. Die Stadt hatte in dieser Zeit den höchsten Bevölkerungsstand ihrer Geschichte. Ab 1961 entstand mit Garath ein völlig neuer Stadtteil in Form einer Trabantenstadt am südlichen Stadtrand. Ab 1961 entstand mit Garath ein völlig neuer Stadtteil in Form einer Trabantenstadt am südlichen Stadtrand.[110][111] 1965 wurde Düsseldorf Universitätsstadt.[112] Es folgten 1970 die Eröffnung des neuen Schauspielhauses,[113] 1971 der Neuen Messe[114] und 1978 der neuen Tonhalle. [112] Es folgten 1970 die Eröffnung des neuen Schauspielhauses,[113] 1971 der Neuen Messe[114] und 1978 der neuen Tonhalle.[115] 1975 erfolgte die größte Eingemeindung seit 1929. Es entstanden zwei neue Rheinbrücken und es wurde mit dem Bau einer U-Stadtbahn begonnen, deren erste Strecke 1981 eingeweiht werden konnte. Es entstanden zwei neue Rheinbrücken und es wurde mit dem Bau einer U-Stadtbahn begonnen, deren erste Strecke 1981 eingeweiht werden konnte.[116]

In den 1980er Jahren wurde mit weiteren städtebaulichen Projekten das Stadtbild abermals nachhaltig verändert, dem Neubau des Landtages, der Entwicklung des Medienhafens und dem Bau des Rheinufertunnels, dessen Fertigstellung sich bis in die 1990er Jahre hinzog.
[116]

In den 1980er Jahren wurde mit weiteren städtebaulichen Projekten das Stadtbild abermals nachhaltig verändert, dem Neubau des Landtages, der Entwicklung des Medienhafens und dem Bau des Rheinufertunnels, dessen Fertigstellung sich bis in die 1990er Jahre hinzog.[117] Seit 1993 fließt der Autoverkehr unterirdisch und die Altstadt ist mit der Rheinuferpromenade wieder an den Rhein gerückt.
[117] Seit 1993 fließt der Autoverkehr unterirdisch und die Altstadt ist mit der Rheinuferpromenade wieder an den Rhein gerückt. In den 1990er Jahren entwickelte sich im Medienhafen ein neues Büro-, Geschäfts- und Freizeitviertel.[118] 1996 vernichtete ein Großbrand ein Terminal des Düsseldorfer Flughafens.. [118] 1996 vernichtete ein Großbrand ein Terminal des Düsseldorfer Flughafens.[118] Der Flughafen und die Anbindung an die Stadt wurden komplett umgeplant. Die Arbeiten waren 2003 abgeschlossen.[119]

Bei einem Sprengstoffanschlag am Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn wurden am 27.
[119]

Bei einem Sprengstoffanschlag am Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn wurden am 27. Juli 2000 zehn Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt, eine schwangere Frau verlor ihr ungeborenes Kind. Nach einem Brandanschlag auf die Neue Synagoge in Düsseldorf am 2.
Nach einem Brandanschlag auf die Neue Synagoge in Düsseldorf am 2. Oktober 2000 wandte sich der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder mit einem Appell an die bundesdeutsche Öffentlichkeit, in dem er zum „Aufstand der Anständigen” aufforderte. Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt”. Oktober 2000 wandte sich der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder mit einem Appell an die bundesdeutsche Öffentlichkeit, in dem er zum „Aufstand der Anständigen” aufforderte. Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt”.

Seitens der städtischen Verwaltung wird Düsseldorf als schuldenfrei erklärt, was jedoch vom Land NRW und dessen Statistikamt in Frage gestellt wird.


Seitens der städtischen Verwaltung wird Düsseldorf als schuldenfrei erklärt, was jedoch vom Land NRW und dessen Statistikamt in Frage gestellt wird. Die unterschiedlichen Auffassungen ergeben sich aus unterschiedlichen Bewertungen und sind auch parteipolitisch auf Landes- und Stadtebene motiviert. Zum Stichtag 31.
Zum Stichtag 31. Dezember 2013 hatte die Stadt Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 383 Millionen Euro. Damit ist Düsseldorf allerdings die am wenigsten verschuldete kreisfreie Stadt Nordrhein-Westfalens. Damit ist Düsseldorf allerdings die am wenigsten verschuldete kreisfreie Stadt Nordrhein-Westfalens.[120]
Eingemeindungen

Nachdem 1384 bereits Bilk, Derendorf und Golzheim, 1394 Hamm und 1487 Volmerswerth nach Düsseldorf eingemeindet wurden, gab es im letzten Jahrhundert 1909, 1929 und 1975 Gebietsreformen, welche eine städtebauliche Weiterentwicklung und effizientere Verwaltung der aufgrund der in der zweiten Hälfte des 19..
[120]
Eingemeindungen

Nachdem 1384 bereits Bilk, Derendorf und Golzheim, 1394 Hamm und 1487 Volmerswerth nach Düsseldorf eingemeindet wurden, gab es im letzten Jahrhundert 1909, 1929 und 1975 Gebietsreformen, welche eine städtebauliche Weiterentwicklung und effizientere Verwaltung der aufgrund der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einsetzenden Industrialisierung und nochmals in den 1950er bis 1970er Jahren stark wachsenden und zusammenwachsenden Region Düsseldorf gewährleisten sollten.
Jahrhunderts einsetzenden Industrialisierung und nochmals in den 1950er bis 1970er Jahren stark wachsenden und zusammenwachsenden Region Düsseldorf gewährleisten sollten. Im Einzelnen wurden ab 1908 folgende Städte, Gemeinden und Gemeindeteile nach Düsseldorf eingegliedert[121] (die Zahlen in Klammern geben den Flächenzuwachs an):[122]

am 1.
Im Einzelnen wurden ab 1908 folgende Städte, Gemeinden und Gemeindeteile nach Düsseldorf eingegliedert[121] (die Zahlen in Klammern geben den Flächenzuwachs an):[122]

am 1. April 1908
Wersten, zuvor Teil der Landgemeinde Himmelgeist (3,57 km²);
am 1. April 1909
Stockum, zuvor Teil der Landgemeinde Lohausen (3,72 km²),
Rath (14,23 km²),
Stadt Gerresheim (5,35 km²),
Eller (10,68 km²),
Himmelgeist (7,04 km²),
Heerdt einschließlich der Wohnplätze Oberkassel, Niederkassel und Lörick (13,52 km²) und
Teile der Landgemeinde Ludenberg (4,37 km²);
am 1.
April 1909
Stockum, zuvor Teil der Landgemeinde Lohausen (3,72 km²),
Rath (14,23 km²),
Stadt Gerresheim (5,35 km²),
Eller (10,68 km²),
Himmelgeist (7,04 km²),
Heerdt einschließlich der Wohnplätze Oberkassel, Niederkassel und Lörick (13,52 km²) und
Teile der Landgemeinde Ludenberg (4,37 km²);
am 1.
April 1909
Stockum, zuvor Teil der Landgemeinde Lohausen (3,72 km²),
Rath (14,23 km²),
Stadt Gerresheim (5,35 km²),
Eller (10,68 km²),
Himmelgeist (7,04 km²),
Heerdt einschließlich der Wohnplätze Oberkassel, Niederkassel und Lörick (13,52 km²) und
Teile der Landgemeinde Ludenberg (4,37 km²);
am 1. August 1929
Stadt Kaiserswerth (3,27 km²),
Lohausen (10,57 km²),
Benrath einschließlich der Wohnplätze Itter, Holthausen, Hassels, Reisholz, Urdenbach und Garath mit dem 1971 abgespalteten neuen Stadtteil Hellerhof (26,63 km²),
Teile von Wittlaer (41 ha),
Teile von Kalkum (91 ha),
Teile von Eckamp (90 ha),
Teile von Schwarzbach (70 ha),
Teile von Ludenberg (4,44 km²),
Teile von Erkrath (2 ha) und
Teile von Büderich (1 ha)
am 1.
August 1929
Stadt Kaiserswerth (3,27 km²),
Lohausen (10,57 km²),
Benrath einschließlich der Wohnplätze Itter, Holthausen, Hassels, Reisholz, Urdenbach und Garath mit dem 1971 abgespalteten neuen Stadtteil Hellerhof (26,63 km²),
Teile von Wittlaer (41 ha),
Teile von Kalkum (91 ha),
Teile von Eckamp (90 ha),
Teile von Schwarzbach (70 ha),
Teile von Ludenberg (4,44 km²),
Teile von Erkrath (2 ha) und
Teile von Büderich (1 ha)
am 1.
August 1929
Stadt Kaiserswerth (3,27 km²),
Lohausen (10,57 km²),
Benrath einschließlich der Wohnplätze Itter, Holthausen, Hassels, Reisholz, Urdenbach und Garath mit dem 1971 abgespalteten neuen Stadtteil Hellerhof (26,63 km²),
Teile von Wittlaer (41 ha),
Teile von Kalkum (91 ha),
Teile von Eckamp (90 ha),
Teile von Schwarzbach (70 ha),
Teile von Ludenberg (4,44 km²),
Teile von Erkrath (2 ha) und
Teile von Büderich (1 ha)
am 1.
August 1929
Stadt Kaiserswerth (3,27 km²),
Lohausen (10,57 km²),
Benrath einschließlich der Wohnplätze Itter, Holthausen, Hassels, Reisholz, Urdenbach und Garath mit dem 1971 abgespalteten neuen Stadtteil Hellerhof (26,63 km²),
Teile von Wittlaer (41 ha),
Teile von Kalkum (91 ha),
Teile von Eckamp (90 ha),
Teile von Schwarzbach (70 ha),
Teile von Ludenberg (4,44 km²),
Teile von Erkrath (2 ha) und
Teile von Büderich (1 ha)
am 1. Januar 1975
Wittlaer einschließlich Kalkum (23,17 km²),
Stadt Angermund (8,32 km²),
Hubbelrath mit den Siedlungsbereichen Dorf, Stratenhof und Rotthäuser Weg (11,92 km²),
Stadt Monheim ohne Hitdorf1 (26,69 km²),
Teile der Gemeinde Hasselbeck-Schwarzbach mit dem Siedlungsbereich Knittkuhl (2 km²),
Ortsteil Unterbach der Stadt Erkrath (4,98 km²) und
das Gebiet um den Elbsee der Stadt Hilden (5,53 km²)
am 1.
Januar 1975
Wittlaer einschließlich Kalkum (23,17 km²),
Stadt Angermund (8,32 km²),
Hubbelrath mit den Siedlungsbereichen Dorf, Stratenhof und Rotthäuser Weg (11,92 km²),
Stadt Monheim ohne Hitdorf1 (26,69 km²),
Teile der Gemeinde Hasselbeck-Schwarzbach mit dem Siedlungsbereich Knittkuhl (2 km²),
Ortsteil Unterbach der Stadt Erkrath (4,98 km²) und
das Gebiet um den Elbsee der Stadt Hilden (5,53 km²)
am 1.
Januar 1975
Wittlaer einschließlich Kalkum (23,17 km²),
Stadt Angermund (8,32 km²),
Hubbelrath mit den Siedlungsbereichen Dorf, Stratenhof und Rotthäuser Weg (11,92 km²),
Stadt Monheim ohne Hitdorf1 (26,69 km²),
Teile der Gemeinde Hasselbeck-Schwarzbach mit dem Siedlungsbereich Knittkuhl (2 km²),
Ortsteil Unterbach der Stadt Erkrath (4,98 km²) und
das Gebiet um den Elbsee der Stadt Hilden (5,53 km²)
am 1. Januar 1980
Teile der Stadt Ratingen (48 ha)

Fußnoten

1 Der Monheimer Stadtteil Hitdorf (5,30 km²) wurde nach Leverkusen eingegliedert.
Januar 1980
Teile der Stadt Ratingen (48 ha)

Fußnoten

1 Der Monheimer Stadtteil Hitdorf (5,30 km²) wurde nach Leverkusen eingegliedert. Aufgrund des Gesetzes über Gebietsänderungen im Neugliederungsraum Düsseldorf wurde Monheim mit Wirkung vom 1.
Aufgrund des Gesetzes über Gebietsänderungen im Neugliederungsraum Düsseldorf wurde Monheim mit Wirkung vom 1. Juli 1976 wieder ausgegliedert und zur eigenständigen Stadt erklärt. Lediglich ein kleiner kaum bewohnter Teil der Urdenbacher Kämpe verblieb bei Düsseldorf. Der ehemalige Stadtteil Hitdorf verblieb weiterhin bei Leverkusen.. Der ehemalige Stadtteil Hitdorf verblieb weiterhin bei Leverkusen.
Panoramabild der markanten Düsseldorfer Skyline mit Altstadt, Rheinturm und Rheinkniebrücke.
Bevölkerung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Düsseldorf
Einwohnerentwicklung Düsseldorfs von 1871 bis 2017
Bevölkerungsstärkste Migrantengruppen in Düsseldorf nach Herkunftsland/Bezugsland am 31.

Bevölkerung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Düsseldorf
Einwohnerentwicklung Düsseldorfs von 1871 bis 2017
Bevölkerungsstärkste Migrantengruppen in Düsseldorf nach Herkunftsland/Bezugsland am 31. Dezember 2014[123] Rang Staat Bevölkerung
1. Türkei Türkei 13.
Türkei Türkei 13.280
2. Griechenland Griechenland 10.075
3. Polen Polen 8.989
4. Italien Italien 7.289
5. Serbien Serbien 6.733
6. Japan Japan 5.387
7. Marokko Marokko 4.627
8. Russland Russland 4.
627
8. Russland Russland 4.226
9. Spanien Spanien 3.995
10. Nordmazedonien Nordmazedonien 3.744

Am 31. Dezember 2012 betrug die „amtliche Einwohnerzahl” für Düsseldorf nach Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011 593.
Dezember 2012 betrug die „amtliche Einwohnerzahl” für Düsseldorf nach Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011 593.682 Einwohner.[124] Davon waren 308.014 Frauen (51,88 %) und 285.668 Männer (48,11 %). Der Ausländeranteil betrug 16,55 %, d. h. 98.235 Einwohner.[125] Nach Zählung der Stadt stellten 2006 die Türken mit 15. [125] Nach Zählung der Stadt stellten 2006 die Türken mit 15.191 Personen die größte Gruppe der Nichtdeutschen, gefolgt von den Griechen mit 10.591 und den Italienern mit 6890 Personen. Von den außereuropäischen Herkunftsländern stellen die Asiaten (ohne Türken) mit 14. Von den außereuropäischen Herkunftsländern stellen die Asiaten (ohne Türken) mit 14.639 die größte Gruppe, darunter Japaner mit 4951, Iraner mit 1419, Chinesen mit 1375 und Koreaner mit 1003 Personen.[126] Stark ansteigend ist die Zahl chinesischer Einwohner der Landeshauptstadt infolge der Ansiedlung von etwa 300 chinesischen Unternehmen (Stand 2011). [126] Stark ansteigend ist die Zahl chinesischer Einwohner der Landeshauptstadt infolge der Ansiedlung von etwa 300 chinesischen Unternehmen (Stand 2011).[127] Zum Stichtag 31. Dezember 2010 hatte Düsseldorf im Vergleich zu den anderen Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen den größten Ausländeranteil. Dezember 2010 hatte Düsseldorf im Vergleich zu den anderen Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen den größten Ausländeranteil. Nach Angaben des Statistischen Landesamts hatten 19,3 Prozent der Düsseldorfer einen ausländischen Pass. In Düsseldorf lebten nicht nur die meisten Japaner (nämlich 59 Prozent aller Japaner in Nordrhein-Westfalen), sondern auch die meisten Schweden, Ghanaer, Südkoreaner, Iren, Franzosen und Marokkaner des Landes. In Düsseldorf lebten nicht nur die meisten Japaner (nämlich 59 Prozent aller Japaner in Nordrhein-Westfalen), sondern auch die meisten Schweden, Ghanaer, Südkoreaner, Iren, Franzosen und Marokkaner des Landes.[128]

Mit Beginn der Industrialisierung im 19..
[128]

Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert setzte in Düsseldorf ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Lag die Einwohnerzahl der Stadt 1834 bei rund 20.000, so überschritt sie schon 1882 die Grenze von 100.000, wodurch Düsseldorf zur Großstadt wurde.
000, wodurch Düsseldorf zur Großstadt wurde. 1905 hatte die Stadt 250.000 Einwohner, bis 1933 verdoppelte sich diese Zahl auf 500.000. Im Jahre 1962 erreichte die Bevölkerungszahl mit 705.391 ihren historischen Höchststand. 391 ihren historischen Höchststand. In den folgenden Jahren sank die Einwohnerzahl jedoch wieder stark. Dieser Trend konnte auch durch die kommunale Neugliederung in den 1970er Jahren, in deren Folge einige umliegende Gemeinden nach Düsseldorf eingegliedert wurden, nicht gedreht werden. Dieser Trend konnte auch durch die kommunale Neugliederung in den 1970er Jahren, in deren Folge einige umliegende Gemeinden nach Düsseldorf eingegliedert wurden, nicht gedreht werden. Der Wegzug in die Umlandgemeinden führte dazu, dass sich die Einwohnerzahlen in den 1980er und auch 1990er Jahren bei 570.000 Einwohnern einpendelten. 000 Einwohnern einpendelten. Erst zur Jahrtausendwende kehrte sich der Trend um. So betrug am 30. Juni 2005 die „amtliche Einwohnerzahl” für Düsseldorf nach Fortschreibung des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen 573. Juni 2005 die „amtliche Einwohnerzahl” für Düsseldorf nach Fortschreibung des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen 573.449 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).

Am 20. Juli 2014 wurde die 600.000. Einwohnerin Düsseldorfs geboren. Erstmals seit 1978 gibt es wieder mehr als 600.
Erstmals seit 1978 gibt es wieder mehr als 600.000 Einwohner in Düsseldorf. Das hat das Amt für Statistik ermittelt. Für das Jahr 2030 werden 611.970,[129] 623.600[130] bzw. 645.000 Einwohner[131] prognostiziert. Bei der Bevölkerungsdichte rangiert Düsseldorf unter den Städten Nordrhein-Westfalens mit 2730,7 Einwohner pro km² hinter Herne und vor Oberhausen auf Platz 2 (Stand: 31. 000 Einwohner[131] prognostiziert. Bei der Bevölkerungsdichte rangiert Düsseldorf unter den Städten Nordrhein-Westfalens mit 2730,7 Einwohner pro km² hinter Herne und vor Oberhausen auf Platz 2 (Stand: 31. Dezember 2012).[132]

Nach dem Einwohnermelderegister der Stadt Düsseldorf, das seit 2016 seine Bevölkerungszahl aus dem Statistikabzug des Einwohnermelderegisters statt aus der Fortschreibung der Volkszählung von 1987 generiert, ergab sich zum 31.
[132]

Nach dem Einwohnermelderegister der Stadt Düsseldorf, das seit 2016 seine Bevölkerungszahl aus dem Statistikabzug des Einwohnermelderegisters statt aus der Fortschreibung der Volkszählung von 1987 generiert, ergab sich zum 31.
[132]

Nach dem Einwohnermelderegister der Stadt Düsseldorf, das seit 2016 seine Bevölkerungszahl aus dem Statistikabzug des Einwohnermelderegisters statt aus der Fortschreibung der Volkszählung von 1987 generiert, ergab sich zum 31. Dezember 2016 eine Zahl von 635.704 Einwohnern.[133] Zum selben Stichtag ermittelte das statistische Landesamt die amtliche Einwohnerzahl von 613.230, mithin 22.474 weniger als das Einwohnermelderegister ausweist.
474 weniger als das Einwohnermelderegister ausweist.[134] Laut Einwohnermelderegister ergab sich zum 31. Dezember 2018 eine Einwohnerzahl von 642.304.[135]
Mundart
→ Hauptartikel: Düsseldorfer Platt

Der in Düsseldorf nur noch in wenigen Milieus gesprochene Dialekt zählt zum Limburgischen, das durch die Benrather Linie (maache-maake-Grenze) zum auch in Teilen Düsseldorfs gesprochenen Ripuarischen abgegrenzt wird.
[135]
Mundart
→ Hauptartikel: Düsseldorfer Platt

Der in Düsseldorf nur noch in wenigen Milieus gesprochene Dialekt zählt zum Limburgischen, das durch die Benrather Linie (maache-maake-Grenze) zum auch in Teilen Düsseldorfs gesprochenen Ripuarischen abgegrenzt wird. Durch die Uerdinger Linie (isch-ick-Grenze) im Norden wird es vom Nord-Niederfränkischen unterschieden.
Durch die Uerdinger Linie (isch-ick-Grenze) im Norden wird es vom Nord-Niederfränkischen unterschieden. Platt wird heutzutage zumeist nur noch von der älteren Generation gesprochen bzw. verstanden. Anstelle des originalen Düsseldorfer Platt wird in neuerer Zeit häufig ein so genannter Regiolekt benutzt, Rheinisches Deutsch genannt. Anstelle des originalen Düsseldorfer Platt wird in neuerer Zeit häufig ein so genannter Regiolekt benutzt, Rheinisches Deutsch genannt.[136]
Religionen
Siehe auch: Liste von Sakralbauten in Düsseldorf
Statistik

Ende 2018 waren 28,6 Prozent der Einwohner römisch-katholisch, 16,9 Prozent evangelisch..
[136]
Religionen
Siehe auch: Liste von Sakralbauten in Düsseldorf
Statistik

Ende 2018 waren 28,6 Prozent der Einwohner römisch-katholisch, 16,9 Prozent evangelisch. 54,5 Prozent gehören anderen Konfessionen oder Religionen an oder sind konfessionslos.[137][138] Düsseldorf hat mit rund 7000 Mitgliedern nach Berlin und München bundesweit die drittgrößte jüdische Gemeinde.
[137][138] Düsseldorf hat mit rund 7000 Mitgliedern nach Berlin und München bundesweit die drittgrößte jüdische Gemeinde.[139] Nach den Ergebnissen des Zensus am 9. Mai 2011 gehörten 202.370 Einwohner von Düsseldorf der katholischen Kirche an. 370 Einwohner von Düsseldorf der katholischen Kirche an. 131.880 Einwohner waren evangelisch, 2.900 evangelisch-freikirchlich, 20.260 orthodox und 4.560 jüdisch. 220.790 Einwohner wurden den Rubriken „Sonstige” oder „Keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft zugehörig” zugeordnet. 790 Einwohner wurden den Rubriken „Sonstige” oder „Keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft zugehörig” zugeordnet.[140] Nach einer Berechnung aus den Zensuszahlen für die Personen mit Migrationshintergrund lag der Bevölkerungsanteil der Muslime in Düsseldorf 2011 bei 8,3 Prozent (rund 48. [140] Nach einer Berechnung aus den Zensuszahlen für die Personen mit Migrationshintergrund lag der Bevölkerungsanteil der Muslime in Düsseldorf 2011 bei 8,3 Prozent (rund 48.900 Personen).[141]
Christentum
Römisch-katholisch
St. Lambertus mit Apollinarisschrein

Düsseldorf gehörte von Anfang an zum Erzbistum Köln und war dem Archidiakonat des Domdechanten unterstellt.
Lambertus mit Apollinarisschrein

Düsseldorf gehörte von Anfang an zum Erzbistum Köln und war dem Archidiakonat des Domdechanten unterstellt. Obwohl die Reformation anfangs mehrheitlich Fuß fassen konnte, verblieben auch weiterhin Katholiken in der Stadt. Sie gehörten bis 1627 zum Dekanat Neuss, ehe Düsseldorf selbst Sitz eines Dekanats wurde.
Sie gehörten bis 1627 zum Dekanat Neuss, ehe Düsseldorf selbst Sitz eines Dekanats wurde.[142] Der frühzeitige Untergang des Großherzogtums Berg im Jahre 1813 verhinderte die von Napoléon angeregte Gründung eines Bistums Düsseldorf.[143] Ein solches hatte bereits Herzog Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg für seine Hauptresidenz angestrebt. [143] Ein solches hatte bereits Herzog Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg für seine Hauptresidenz angestrebt.

Seit 1394 wird Apollinaris von Ravenna, dessen Reliquien im Apollinarisschrein der Stadtkirche St. Lambertus ruhen, als Schutzheiliger und Stadtpatron Düsseldorfs verehrt.
Lambertus ruhen, als Schutzheiliger und Stadtpatron Düsseldorfs verehrt. Anlässlich seines Namenstages am 23. Juli findet das Düsseldorfer Schützenfest mit der Größten Kirmes am Rhein statt. Ein weniger bekannter Höhepunkt dieser Feierlichkeiten ist die Prozession mit dem Apollinarisschrein. Ein weniger bekannter Höhepunkt dieser Feierlichkeiten ist die Prozession mit dem Apollinarisschrein. Deutlich mehr Menschen beteiligen sich an der zentralen Fronleichnamsprozession aller Düsseldorfer Pfarrgemeinden (außer Dekanat Benrath) durch die Altstadt und Carlstadt. Deutlich mehr Menschen beteiligen sich an der zentralen Fronleichnamsprozession aller Düsseldorfer Pfarrgemeinden (außer Dekanat Benrath) durch die Altstadt und Carlstadt.

In Düsseldorf lebten 2013 etwa 191.000 Katholiken, was einem Bevölkerungsanteil von etwa 32 % entsprach.[144] Wegen des Priestermangels und Rückgangs der Kirchenmitglieder begann in den 1980er Jahren die Kooperation mehrerer Pfarreien in Seelsorgebereichen.
[144] Wegen des Priestermangels und Rückgangs der Kirchenmitglieder begann in den 1980er Jahren die Kooperation mehrerer Pfarreien in Seelsorgebereichen. Heute existieren in Düsseldorf die Pfarrverbände

Kath. Pfarreien-Gemeinschaft Angerland/Kaiserswerth mit den Pfarreien St.
Pfarreien-Gemeinschaft Angerland/Kaiserswerth mit den Pfarreien St. Agnes, St. Lambertus, St. Remigius und St. Suitbertus,
Kirchengemeindeverband Flingern/Düsseltal mit St. Elisabeth und Vinzenz, St. Maria Himmelfahrt und St.
Maria Himmelfahrt und St. Paulus,
Seelsorgebereich Unter- und Oberbilk, Friedrichstadt und Eller-West mit St. Antonius, St. Apollinaris, St. Josef, St. Martin, St. Peter und St. Pius X.,
Pfarreiengemeinschaft Eller-Lierenfeld mit St.
,
Pfarreiengemeinschaft Eller-Lierenfeld mit St. Gertrud, St. Michael und St. Augustinus,
Seelsorgeeinheit Düsseldorfer Rheinbogen mit St. Maria Rosenkranz, St. Maria in den Benden, St. Nikolaus, St. Joseph und St. Hubertus und
Kirchengemeindeverband Benrath-Urdenbach mit St.
Joseph und St. Hubertus und
Kirchengemeindeverband Benrath-Urdenbach mit St. Cäcilia und Herz-Jesu.

Die übrigen neun der insgesamt 32 Düsseldorfer Pfarreien, also St. Lambertus Düsseldorf, Hl. Dreifaltigkeit, St.
Dreifaltigkeit, St. Antonius und Benediktus, Heilige Familie, St. Franziskus Xaverius, St. Margareta, St. Bonifatius, St. Antonius und Elisabeth sowie St. Matthäus, entstanden durch Fusion benachbarter Pfarrgemeinden und erstrecken sich wie die Seelsorgebereiche über mehrere Stadtteile.. Matthäus, entstanden durch Fusion benachbarter Pfarrgemeinden und erstrecken sich wie die Seelsorgebereiche über mehrere Stadtteile. Alle Pfarreien gehören einem der fünf Dekanate Nord, Mitte/Heerdt, Ost, Süd und Benrath im Stadtdekanat Düsseldorf an. Stadtdechant ist in der Regel der Pfarrer von St. Stadtdechant ist in der Regel der Pfarrer von St. Lambertus.

Seit 2006 unterhält der katholische Stadtverband in der Carlstadt neben der Maxkirche das Maxhaus als katholisches Begegnungs- und Veranstaltungszentrum mit religiösen sowie kulturellen und musikalischen Angeboten.


Seit 2006 unterhält der katholische Stadtverband in der Carlstadt neben der Maxkirche das Maxhaus als katholisches Begegnungs- und Veranstaltungszentrum mit religiösen sowie kulturellen und musikalischen Angeboten.[145]
Evangelisch-uniert
Neanderkirche

Die Reformation konnte sich ab 1527 teilweise durchsetzen,[146] begünstigt vor allem durch den Reformkatholizismus von Herzog Wilhelm V..
[145]
Evangelisch-uniert
Neanderkirche

Die Reformation konnte sich ab 1527 teilweise durchsetzen,[146] begünstigt vor allem durch den Reformkatholizismus von Herzog Wilhelm V. Neben dem Psalmengesang wurde die Kommunion in beiderlei Gestalt in der Stiftskirche St. Lambertus eingeführt. Dies war die Gründung der lutherischen Gemeinde.
Dies war die Gründung der lutherischen Gemeinde.[147] 1571 gab es einen erneuten Umschwung am Hofe, dem zufolge die Protestanten unterdrückt wurden. Die lutherische und die 1573 gegründete reformierte Gemeinde trafen sich danach heimlich, bis die Unterdrückung ab 1590 beendet wurde. Die lutherische und die 1573 gegründete reformierte Gemeinde trafen sich danach heimlich, bis die Unterdrückung ab 1590 beendet wurde.[148] Ab 1609 konnten die Protestanten zunächst ihre Gottesdienste öffentlich abhalten: die Reformierten in ihrem Predigthaus an der Andreasstraße, die Lutheraner an der Berger Straße. [148] Ab 1609 konnten die Protestanten zunächst ihre Gottesdienste öffentlich abhalten: die Reformierten in ihrem Predigthaus an der Andreasstraße, die Lutheraner an der Berger Straße. 1614 setzte unter dem römisch-katholischen Herrscher Wolfgang Wilhelm wieder die Unterdrückung ein.[149] Bis Mitte des 17. Jahrhunderts konnten die Protestanten nur heimlich ihre Gottesdienste abhalten. Jahrhunderts konnten die Protestanten nur heimlich ihre Gottesdienste abhalten. Dann erhielten sie das Recht zur freien Religionsausübung.[150] Die erste überlieferte evangelische Predigt in Düsseldorf wurde im Predigthaus an der Bolkerstraße gehalten, das aus dem Jahr 1651 erhalten ist. [150] Die erste überlieferte evangelische Predigt in Düsseldorf wurde im Predigthaus an der Bolkerstraße gehalten, das aus dem Jahr 1651 erhalten ist. 1683 konnte sich die reformierte Gemeinde ihre eigene Kirche bauen, die 1916 den Namen Neanderkirche erhielt. Der Turm wurde 1687 fertiggestellt.[151] Im selben Jahr entstand die lutherische Kirche an der Berger Straße. [151] Im selben Jahr entstand die lutherische Kirche an der Berger Straße. Gehörte die protestantische Gemeinde Düsseldorfs zunächst zur kölnischen Klasse, später zur Bergischen Synode (1589), so wurde Düsseldorf 1611 Sitz einer eigenen Klasse (Kirchenverwaltungsbezirk). Gehörte die protestantische Gemeinde Düsseldorfs zunächst zur kölnischen Klasse, später zur Bergischen Synode (1589), so wurde Düsseldorf 1611 Sitz einer eigenen Klasse (Kirchenverwaltungsbezirk).

Nach dem Übergang an Preußen vereinigten sich 1825 (→ über die Vereinigung zur Union in Preußen: Agendenstreit) die beiden protestantischen Kirchengemeinden zur „Evangelischen Gemeinde Düsseldorf”, die zur Superintendentur Düsseldorf gehörte.


Nach dem Übergang an Preußen vereinigten sich 1825 (→ über die Vereinigung zur Union in Preußen: Agendenstreit) die beiden protestantischen Kirchengemeinden zur „Evangelischen Gemeinde Düsseldorf”, die zur Superintendentur Düsseldorf gehörte. Bereits 1815 war Düsseldorf Sitz des preußischen Oberkonsistoriums der Provinz Jülich-Kleve-Berg geworden, doch zog dieses schon 1816 nach Köln um.
Bereits 1815 war Düsseldorf Sitz des preußischen Oberkonsistoriums der Provinz Jülich-Kleve-Berg geworden, doch zog dieses schon 1816 nach Köln um. 1827 gab es in Düsseldorf eine Synode.

Die protestantische Gemeinde Düsseldorfs wuchs ständig und weitere Kirchen wurden gebaut, so etwa die Johanneskirche am Martin-Luther-Platz (1881), die Christuskirche (1899), die Friedenskirche (1899) und die alte Matthäikirche (1899) sowie die Kreuzkirche (1910).


Die protestantische Gemeinde Düsseldorfs wuchs ständig und weitere Kirchen wurden gebaut, so etwa die Johanneskirche am Martin-Luther-Platz (1881), die Christuskirche (1899), die Friedenskirche (1899) und die alte Matthäikirche (1899) sowie die Kreuzkirche (1910). 1905 entstand aus Teilen der Gemeinden Urdenbach und Gerresheim die Kirchengemeinde Eller-Wersten.
1905 entstand aus Teilen der Gemeinden Urdenbach und Gerresheim die Kirchengemeinde Eller-Wersten. Durch Eingemeindungen gab es weitere Kirchengemeinden im Stadtgebiet. Am 1. Oktober 1934 wurde der Sitz des Konsistoriums der rheinischen Provinzialkirche Preußens beziehungsweise der Evangelischen Kirche im Rheinland von Koblenz nach Düsseldorf verlegt. Oktober 1934 wurde der Sitz des Konsistoriums der rheinischen Provinzialkirche Preußens beziehungsweise der Evangelischen Kirche im Rheinland von Koblenz nach Düsseldorf verlegt. Die heutige Kirchenverwaltung ist in der Hans-Böckler-Straße im Stadtteil Golzheim. Weiterhin gibt es ein „Haus der Kirche” in der Bastionstraße in der Carlstadt. Die heutige Kirchenverwaltung ist in der Hans-Böckler-Straße im Stadtteil Golzheim. Weiterhin gibt es ein „Haus der Kirche” in der Bastionstraße in der Carlstadt. 1936 wurde für alle Düsseldorfer evangelischen Gemeinden ein Gesamtverband gegründet. 1948 wurde die Kirchengemeinde Düsseldorf aufgeteilt. 1948 wurde die Kirchengemeinde Düsseldorf aufgeteilt. Auch in den Außenbezirken gab es Veränderungen in den Kirchengemeinden.

1964 wurde der Kirchenkreis Düsseldorf in die Kirchenkreise Düsseldorf-Mettmann, Düsseldorf-Nord, Düsseldorf-Ost und Düsseldorf-Süd aufgeteilt, wobei der Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann vor allem Kirchengemeinden außerhalb der Stadt Düsseldorf umfasst.


1964 wurde der Kirchenkreis Düsseldorf in die Kirchenkreise Düsseldorf-Mettmann, Düsseldorf-Nord, Düsseldorf-Ost und Düsseldorf-Süd aufgeteilt, wobei der Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann vor allem Kirchengemeinden außerhalb der Stadt Düsseldorf umfasst. Die drei Kirchenkreise im Stadtgebiet bildeten bis Mitte 2007 den Kirchenkreisverband Düsseldorf innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland..
Die drei Kirchenkreise im Stadtgebiet bildeten bis Mitte 2007 den Kirchenkreisverband Düsseldorf innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland. Am 16. Juni 2007 trat die Synode des neugebildeten Kirchenkreises Düsseldorf erstmals zusammen. Er ist aus dem Zusammenschluss der Kirchenkreise Düsseldorf-Nord, Düsseldorf-Ost und Düsseldorf-Süd hervorgegangen und repräsentiert 24 evangelische Gemeinden und damit 116. Er ist aus dem Zusammenschluss der Kirchenkreise Düsseldorf-Nord, Düsseldorf-Ost und Düsseldorf-Süd hervorgegangen und repräsentiert 24 evangelische Gemeinden und damit 116.550 Protestanten der Landeshauptstadt, die rund 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen. 550 Protestanten der Landeshauptstadt, die rund 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen.[144]
Siehe auch: Diakonie Düsseldorf
Evangelisch-lutherisch
Erlöserkirche in Stockum

Als Reaktion auf die Vereinigung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Preußen und einiger reformierter Gemeinden zur unierten Evangelischen Kirche in Preußen durch Kabinettsorder von König Friedrich Wilhelm III..
[144]
Siehe auch: Diakonie Düsseldorf
Evangelisch-lutherisch
Erlöserkirche in Stockum

Als Reaktion auf die Vereinigung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Preußen und einiger reformierter Gemeinden zur unierten Evangelischen Kirche in Preußen durch Kabinettsorder von König Friedrich Wilhelm III. 1817 und 1830 bildete sich die Evangelisch-Lutherische (altlutherische) Kirche Preußens.
1817 und 1830 bildete sich die Evangelisch-Lutherische (altlutherische) Kirche Preußens. Die Altlutheraner bestanden auf die Anerkennung des lutherischen Bekenntnisses. Sie forderten uneingeschränkte lutherische Gottesdienste, Verfassung und Lehre. Nach harter Verfolgungszeit seitens des Staates und unter Billigung der neuen evangelischen Kirche der Union konnten sie sich 1841 unter König Friedrich Wilhelm IV. Sie forderten uneingeschränkte lutherische Gottesdienste, Verfassung und Lehre. Nach harter Verfolgungszeit seitens des Staates und unter Billigung der neuen evangelischen Kirche der Union konnten sie sich 1841 unter König Friedrich Wilhelm IV. konstituieren und wurden anerkannt. Ab 1844 wurden in Düsseldorf wieder lutherische Gottesdienste gefeiert in einer Gemeinde aus Lutheranern der Gemeinde vor der Zwangsvereinigung sowie Zugewanderten aus Sachsen und Bayern.. konstituieren und wurden anerkannt. Ab 1844 wurden in Düsseldorf wieder lutherische Gottesdienste gefeiert in einer Gemeinde aus Lutheranern der Gemeinde vor der Zwangsvereinigung sowie Zugewanderten aus Sachsen und Bayern.[152] 1882 weihte die Gemeinde ein eigenes Gotteshaus in der Kreuzstraße, das am 12. [152] 1882 weihte die Gemeinde ein eigenes Gotteshaus in der Kreuzstraße, das am 12. Juni 1943 einem Luftangriff zum Opfer fiel. 1884 wurde die Gemeinde vom preußischen Staat als juristische Person anerkannt. Da das Grundstück in der Kreuzstraße nach dem Krieg aus stadtplanerischen Gründen nicht mehr bebaut werden durfte, erwarb die Gemeinde ihr jetziges Grundstück und weihte am 2. 1884 wurde die Gemeinde vom preußischen Staat als juristische Person anerkannt. Da das Grundstück in der Kreuzstraße nach dem Krieg aus stadtplanerischen Gründen nicht mehr bebaut werden durfte, erwarb die Gemeinde ihr jetziges Grundstück und weihte am 2. April 1956 in der Eichendorffstraße in Stockum ihre Erlöserkirche. April 1956 in der Eichendorffstraße in Stockum ihre Erlöserkirche. Die Kirchengemeinde gehört heute zum Kirchenbezirk Rheinland der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). In dieser Kirchengemeinde wurde auch Silvia Sommerlath, die nachmalige Königin Silvia von Schweden, durch Superintendent Nagel konfirmiert. In dieser Kirchengemeinde wurde auch Silvia Sommerlath, die nachmalige Königin Silvia von Schweden, durch Superintendent Nagel konfirmiert.
Orthodoxe Kirchen

In Düsseldorf ist die Kommission der orthodoxen Kirche in Düsseldorf beheimatet mit Gemeinden der

griechisch-orthodoxen Kirche in Hassels, Am Schönenkamp,
georgisch-orthodoxen Kirche in Hamm an der Fährstraße, sie ihre Gottesdienste in der Jan-Wellem-Kapelle feiert,
deutschsprachigen Orthodoxen Parochie zu den heiligen Erzengeln in Wersten, Werstener Feld,
russisch-orthodoxen Kirche,
rumänisch-orthodoxen Kirche und serbisch-orthodoxen Kirche,
koptischen Kirche in Grafenberg auf dem Pöhlenweg und
ukrainisch-orthodoxen Kirche..

Orthodoxe Kirchen

In Düsseldorf ist die Kommission der orthodoxen Kirche in Düsseldorf beheimatet mit Gemeinden der

griechisch-orthodoxen Kirche in Hassels, Am Schönenkamp,
georgisch-orthodoxen Kirche in Hamm an der Fährstraße, sie ihre Gottesdienste in der Jan-Wellem-Kapelle feiert,
deutschsprachigen Orthodoxen Parochie zu den heiligen Erzengeln in Wersten, Werstener Feld,
russisch-orthodoxen Kirche,
rumänisch-orthodoxen Kirche und serbisch-orthodoxen Kirche,
koptischen Kirche in Grafenberg auf dem Pöhlenweg und
ukrainisch-orthodoxen Kirche..

Orthodoxe Kirchen

In Düsseldorf ist die Kommission der orthodoxen Kirche in Düsseldorf beheimatet mit Gemeinden der

griechisch-orthodoxen Kirche in Hassels, Am Schönenkamp,
georgisch-orthodoxen Kirche in Hamm an der Fährstraße, sie ihre Gottesdienste in der Jan-Wellem-Kapelle feiert,
deutschsprachigen Orthodoxen Parochie zu den heiligen Erzengeln in Wersten, Werstener Feld,
russisch-orthodoxen Kirche,
rumänisch-orthodoxen Kirche und serbisch-orthodoxen Kirche,
koptischen Kirche in Grafenberg auf dem Pöhlenweg und
ukrainisch-orthodoxen Kirche..

Orthodoxe Kirchen

In Düsseldorf ist die Kommission der orthodoxen Kirche in Düsseldorf beheimatet mit Gemeinden der

griechisch-orthodoxen Kirche in Hassels, Am Schönenkamp,
georgisch-orthodoxen Kirche in Hamm an der Fährstraße, sie ihre Gottesdienste in der Jan-Wellem-Kapelle feiert,
deutschsprachigen Orthodoxen Parochie zu den heiligen Erzengeln in Wersten, Werstener Feld,
russisch-orthodoxen Kirche,
rumänisch-orthodoxen Kirche und serbisch-orthodoxen Kirche,
koptischen Kirche in Grafenberg auf dem Pöhlenweg und
ukrainisch-orthodoxen Kirche.

Anglikaner und Alt-Katholiken

Die Anglikanische Kirche, die mit der alt-katholischen Kirche in voller Kirchengemeinschaft (full communion) steht, ist mit einer Gemeinde in der Rotterdamer Straße am Nordpark ansässig.


Anglikaner und Alt-Katholiken

Die Anglikanische Kirche, die mit der alt-katholischen Kirche in voller Kirchengemeinschaft (full communion) steht, ist mit einer Gemeinde in der Rotterdamer Straße am Nordpark ansässig. Die Pfarrkirche der alt-katholischen Gemeinde Düsseldorf ist die Thomaskirche, die vormalige Klarenbachkapelle in der Steubenstraße in Reisholz.
Die Pfarrkirche der alt-katholischen Gemeinde Düsseldorf ist die Thomaskirche, die vormalige Klarenbachkapelle in der Steubenstraße in Reisholz.
Freikirchen
Apostolische Gemeinde

Neben den großen christlichen Konfessionen sind in Düsseldorf auch zahlreiche Freikirchen mit Gemeinden vertreten.

Freikirchen
Apostolische Gemeinde

Neben den großen christlichen Konfessionen sind in Düsseldorf auch zahlreiche Freikirchen mit Gemeinden vertreten. Dazu gehören die

Apostolische Gemeinschaft mit ihrem Deutschlandsitz und der Hauptgemeinde in der Stadtmitte auf der Cantadorstraße sowie der Gemeinde in Eller (Klein Eller),
Pfingstbewegung mit dem Christliche Zentrum Düsseldorf auf der Bruchstraße in Flingern,
Baptisten mit den Gemeinden auf der Luisenstraße in der Friedrichstadt und der Ackerstraße in Flingern sowie der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Christophstraße an der Werstener Straße in Bilk,
Evangelisch-methodistische Kirche in der Matthiaskirche in Lichtenbroich,
Freie evangelische Gemeinde in der Stadtmitte auf der Bendemannstraße,
Heilsarmee,
Herrnhuter Brüdergemeine in Heerdt,
Pfingstbewegung im Jesus-Haus auf der Grafenberger Allee und
Mosaik-Gemeinde derzeit in Derendorf.
Dazu gehören die

Apostolische Gemeinschaft mit ihrem Deutschlandsitz und der Hauptgemeinde in der Stadtmitte auf der Cantadorstraße sowie der Gemeinde in Eller (Klein Eller),
Pfingstbewegung mit dem Christliche Zentrum Düsseldorf auf der Bruchstraße in Flingern,
Baptisten mit den Gemeinden auf der Luisenstraße in der Friedrichstadt und der Ackerstraße in Flingern sowie der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Christophstraße an der Werstener Straße in Bilk,
Evangelisch-methodistische Kirche in der Matthiaskirche in Lichtenbroich,
Freie evangelische Gemeinde in der Stadtmitte auf der Bendemannstraße,
Heilsarmee,
Herrnhuter Brüdergemeine in Heerdt,
Pfingstbewegung im Jesus-Haus auf der Grafenberger Allee und
Mosaik-Gemeinde derzeit in Derendorf.
Dazu gehören die

Apostolische Gemeinschaft mit ihrem Deutschlandsitz und der Hauptgemeinde in der Stadtmitte auf der Cantadorstraße sowie der Gemeinde in Eller (Klein Eller),
Pfingstbewegung mit dem Christliche Zentrum Düsseldorf auf der Bruchstraße in Flingern,
Baptisten mit den Gemeinden auf der Luisenstraße in der Friedrichstadt und der Ackerstraße in Flingern sowie der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Christophstraße an der Werstener Straße in Bilk,
Evangelisch-methodistische Kirche in der Matthiaskirche in Lichtenbroich,
Freie evangelische Gemeinde in der Stadtmitte auf der Bendemannstraße,
Heilsarmee,
Herrnhuter Brüdergemeine in Heerdt,
Pfingstbewegung im Jesus-Haus auf der Grafenberger Allee und
Mosaik-Gemeinde derzeit in Derendorf.
Dazu gehören die

Apostolische Gemeinschaft mit ihrem Deutschlandsitz und der Hauptgemeinde in der Stadtmitte auf der Cantadorstraße sowie der Gemeinde in Eller (Klein Eller),
Pfingstbewegung mit dem Christliche Zentrum Düsseldorf auf der Bruchstraße in Flingern,
Baptisten mit den Gemeinden auf der Luisenstraße in der Friedrichstadt und der Ackerstraße in Flingern sowie der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Christophstraße an der Werstener Straße in Bilk,
Evangelisch-methodistische Kirche in der Matthiaskirche in Lichtenbroich,
Freie evangelische Gemeinde in der Stadtmitte auf der Bendemannstraße,
Heilsarmee,
Herrnhuter Brüdergemeine in Heerdt,
Pfingstbewegung im Jesus-Haus auf der Grafenberger Allee und
Mosaik-Gemeinde derzeit in Derendorf.
Dazu gehören die

Apostolische Gemeinschaft mit ihrem Deutschlandsitz und der Hauptgemeinde in der Stadtmitte auf der Cantadorstraße sowie der Gemeinde in Eller (Klein Eller),
Pfingstbewegung mit dem Christliche Zentrum Düsseldorf auf der Bruchstraße in Flingern,
Baptisten mit den Gemeinden auf der Luisenstraße in der Friedrichstadt und der Ackerstraße in Flingern sowie der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Christophstraße an der Werstener Straße in Bilk,
Evangelisch-methodistische Kirche in der Matthiaskirche in Lichtenbroich,
Freie evangelische Gemeinde in der Stadtmitte auf der Bendemannstraße,
Heilsarmee,
Herrnhuter Brüdergemeine in Heerdt,
Pfingstbewegung im Jesus-Haus auf der Grafenberger Allee und
Mosaik-Gemeinde derzeit in Derendorf.

Die Düsseldorfer Gemeinden veranstalteten 1990 im Robert Schumann-Saal und 2001 im Südpark einen Freikirchentag.
Jehovas Zeugen
Königreichssaal der Zeugen Jehovas

Zu den christlichen Sondergemeinschaften gehören auch Jehovas Zeugen, die mit 18 Versammlungen (Gemeinden) und vier Gruppen in Düsseldorf vertreten sind.

Jehovas Zeugen
Königreichssaal der Zeugen Jehovas

Zu den christlichen Sondergemeinschaften gehören auch Jehovas Zeugen, die mit 18 Versammlungen (Gemeinden) und vier Gruppen in Düsseldorf vertreten sind.[153] Die Zusammenkünfte (Gottesdienste) werden in fünf Königreichssälen im Düsseldorfer Stadtgebiet abgehalten.
[153] Die Zusammenkünfte (Gottesdienste) werden in fünf Königreichssälen im Düsseldorfer Stadtgebiet abgehalten. Das größte Saalzentrum (mit vier Sälen) befindet sich in Flingern-Süd. Hier werden neben mehreren Zusammenkünften in Deutsch (2 Versammlungen), auch Zusammenkünfte in Englisch, Russisch, Polnisch, Griechisch, Italienisch, Rumänisch, Kroatisch/Serbisch, Tagalog, Chinesisch und deutscher Gebärdensprache abgehalten. Hier werden neben mehreren Zusammenkünften in Deutsch (2 Versammlungen), auch Zusammenkünfte in Englisch, Russisch, Polnisch, Griechisch, Italienisch, Rumänisch, Kroatisch/Serbisch, Tagalog, Chinesisch und deutscher Gebärdensprache abgehalten. Im Königreichssaalzentrum Eller (mit zwei Sälen) werden die Zusammenkünfte, neben Deutsch, auch in Russisch, Spanisch, Hindi und Twi abgehalten. Im Königreichssaalzentrum Eller (mit zwei Sälen) werden die Zusammenkünfte, neben Deutsch, auch in Russisch, Spanisch, Hindi und Twi abgehalten. Weitere Königreichssäle befinden sich in Oberkassel, Pempelfort und Hellerhof. Hier werden Zusammenkünfte in Deutsch (3 Versammlungen), Japanisch und Vietnamesisch abgehalten. Hier werden Zusammenkünfte in Deutsch (3 Versammlungen), Japanisch und Vietnamesisch abgehalten. Außerdem werden mehrere besondere Veranstaltungen, wie z. B. eine Bibelausstellung[154], vorzugsweise im Königreichssaal Flingern-Süd öffentlich zugänglich abgehalten. eine Bibelausstellung[154], vorzugsweise im Königreichssaal Flingern-Süd öffentlich zugänglich abgehalten.
Weitere Kirchen und christliche Sondergemeinschaften

Ferner sind in Düsseldorf die Christengemeinschaft, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die Neuapostolische Kirche mit fünf Gemeinden in Benrath, Derendorf, Eller, Flingern und Gerresheim vertreten.

Weitere Kirchen und christliche Sondergemeinschaften

Ferner sind in Düsseldorf die Christengemeinschaft, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die Neuapostolische Kirche mit fünf Gemeinden in Benrath, Derendorf, Eller, Flingern und Gerresheim vertreten. Daneben gibt es in Düsseldorf die russischsprachige jüdisch-messianische Gemeinde Beit Hesed, die auch die deutschsprachige Zeitschrift Kol Hesed herausgibt.
Daneben gibt es in Düsseldorf die russischsprachige jüdisch-messianische Gemeinde Beit Hesed, die auch die deutschsprachige Zeitschrift Kol Hesed herausgibt.
Judentum
→ Hauptartikel: Jüdisches Leben in Düsseldorf
Die Neue Synagoge

Die jüdische Gemeinde Düsseldorf ist mit ca.

Judentum
→ Hauptartikel: Jüdisches Leben in Düsseldorf
Die Neue Synagoge

Die jüdische Gemeinde Düsseldorf ist mit ca. 7500 Mitgliedern die größte in Nordrhein-Westfalen und die drittgrößte in Deutschland. Die neue Synagoge wurde 1958 gebaut und liegt in der Zietenstraße im Stadtteil Golzheim. Sie wird rund um die Uhr von der Polizei bewacht.
Die neue Synagoge wurde 1958 gebaut und liegt in der Zietenstraße im Stadtteil Golzheim. Sie wird rund um die Uhr von der Polizei bewacht. Vorgängerbauten waren die alte Synagoge sowie die Große Synagoge in der Kasernenstraße auf dem heutigen Grundstück des Handelsblattverlages, die bei den Novemberpogromen 1938 in Brand gesteckt und abgebrochen wurde. Vorgängerbauten waren die alte Synagoge sowie die Große Synagoge in der Kasernenstraße auf dem heutigen Grundstück des Handelsblattverlages, die bei den Novemberpogromen 1938 in Brand gesteckt und abgebrochen wurde.[155]

Die Gemeinde als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist gemäß ihrer Satzung eine Einheitsgemeinde. Das bedeutet, dass alle religiösen Richtungen respektiert werden.
Das bedeutet, dass alle religiösen Richtungen respektiert werden. Die Gottesdienste entsprechen dem orthodoxen Ritus. Rabbiner war bis Juli 2011 Julien Chaim Soussan, einer der jüngsten Gemeinderabbiner in Deutschland. 90 % der Gemeindemitglieder stammen aus der ehemaligen Sowjetunion.. 90 % der Gemeindemitglieder stammen aus der ehemaligen Sowjetunion. Zur Gemeinde gehören u. a. ein Kindergarten und eine Grundschule, die Yitzhak-Rabin-Schule. Sie ist eine staatlich anerkannte Grundschule und eine jüdische Konfessionsschule, die für die koschere Ernährung der Kinder sorgt. Sie ist eine staatlich anerkannte Grundschule und eine jüdische Konfessionsschule, die für die koschere Ernährung der Kinder sorgt. In einer landesweiten Vergleichsarbeit stellte sich heraus, dass die Schule zu den 25 besten Grundschulen des Landes Nordrhein-Westfalen gehört. In einer landesweiten Vergleichsarbeit stellte sich heraus, dass die Schule zu den 25 besten Grundschulen des Landes Nordrhein-Westfalen gehört. Die Gemeinde verfügt auch über einen Sportverein (Makkabi), ein Jugendzentrum und einen Friedhof.
Islam

In der Landeshauptstadt gibt es auch eine Reihe muslimischer Gemeinden.

Islam

In der Landeshauptstadt gibt es auch eine Reihe muslimischer Gemeinden. Diese bilden jedoch keinen einheitlichen Verband, sondern sind gemäß der nationalen Zugehörigkeit ihrer Mitglieder als türkische, bosnische, marokkanische und sonstige Moscheevereine organisiert.
Diese bilden jedoch keinen einheitlichen Verband, sondern sind gemäß der nationalen Zugehörigkeit ihrer Mitglieder als türkische, bosnische, marokkanische und sonstige Moscheevereine organisiert. Die größte türkische Vereinigung, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V., besitzt in Düsseldorf drei Moscheen. Sie befinden sich in Lörick, Eller und Derendorf. Insgesamt gibt es in Düsseldorf rund 20 Moscheen.. Insgesamt gibt es in Düsseldorf rund 20 Moscheen. Die Freitagsgebete werden nach Angaben der verschiedenen Trägervereine von rund 4000 Gläubigen besucht, wobei die beiden größten Moscheen in Derendorf und Flingern bis zu 1000 Teilnehmern Platz bieten. Die Freitagsgebete werden nach Angaben der verschiedenen Trägervereine von rund 4000 Gläubigen besucht, wobei die beiden größten Moscheen in Derendorf und Flingern bis zu 1000 Teilnehmern Platz bieten. Gepredigt wird u. a. auf Türkisch, Arabisch, Berberisch, Bosnisch, Albanisch, Romani und Deutsch.[156]

Auch Aleviten sind in Düsseldorf mit einer Gemeinde im Stadtteil Eller vertreten.
[156]

Auch Aleviten sind in Düsseldorf mit einer Gemeinde im Stadtteil Eller vertreten. Das Herkunftsland fast aller Aleviten ist die Türkei. In der Düsseldorfer Gemeinde werden neben religiöser Arbeit auch kulturelle und musikalische Projekte umgesetzt. In NRW besitzt die Alevitische Gemeinde Deutschland den Status einer nach dem Grundgesetz anerkannten eigenständigen Religionsgemeinschaft und koordinieren den Alevitischen Religionsunterricht als ordentliches Schulfach mit.
In NRW besitzt die Alevitische Gemeinde Deutschland den Status einer nach dem Grundgesetz anerkannten eigenständigen Religionsgemeinschaft und koordinieren den Alevitischen Religionsunterricht als ordentliches Schulfach mit. In NRW besitzt die Alevitische Gemeinde Deutschland den Status einer nach dem Grundgesetz anerkannten eigenständigen Religionsgemeinschaft und koordinieren den Alevitischen Religionsunterricht als ordentliches Schulfach mit. Auch die Aleviten in Düsseldorf gehören diesem Dachverband an.
Buddhismus
Ekō-Haus

Im linksrheinischen Stadtteil Niederkassel liegt der einzige buddhistische Tempel in der Tradition der Jōdo-Shinshū Europas, auf dem Grundstück des japanischen Ekō-Hauses.

Buddhismus
Ekō-Haus

Im linksrheinischen Stadtteil Niederkassel liegt der einzige buddhistische Tempel in der Tradition der Jōdo-Shinshū Europas, auf dem Grundstück des japanischen Ekō-Hauses. Er ist im japanischen Stil als Betonkonstruktion errichtet und von einem japanischen Garten umgeben. Die Japaner in Düsseldorf gründeten 1993 das japanische Kulturzentrum mit dem Ekō-Haus.
Die Japaner in Düsseldorf gründeten 1993 das japanische Kulturzentrum mit dem Ekō-Haus. Es ist außerdem ein traditionelles japanisches Haus für Teezeremonien, verfügt über eine Bibliothek und einen Kindergarten.

Ferner gibt es eine Anzahl buddhistischer Zentren in Düsseldorf aller namhaften Traditionen des Buddhismus..


Ferner gibt es eine Anzahl buddhistischer Zentren in Düsseldorf aller namhaften Traditionen des Buddhismus. Eine Auswahl: Rigpa (tibetischer Buddhismus, Lehrer Sogyal Rinpoche), Amitabha-Stiftung (ebenfalls tibetischer Buddhismus) sowie Kanzeon Sangha (Zen-Tradition) und Diamantweg-Buddhismus (Lama Ole Nydahl) sowie weitere buddhistische Gruppen und Zentren.
Eine Auswahl: Rigpa (tibetischer Buddhismus, Lehrer Sogyal Rinpoche), Amitabha-Stiftung (ebenfalls tibetischer Buddhismus) sowie Kanzeon Sangha (Zen-Tradition) und Diamantweg-Buddhismus (Lama Ole Nydahl) sowie weitere buddhistische Gruppen und Zentren. Somit offerieren die buddhistischen Gruppen in Düsseldorf ein großes Angebot in Nordrhein-Westfalen. Somit offerieren die buddhistischen Gruppen in Düsseldorf ein großes Angebot in Nordrhein-Westfalen.
Politik

An der Spitze der Stadt Düsseldorf standen im 13. Jahrhundert die Schöffen, die bis 1806 die oberste und mächtigste Klasse in der Stadtverwaltung darstellten.
Jahrhundert die Schöffen, die bis 1806 die oberste und mächtigste Klasse in der Stadtverwaltung darstellten.[157] Seit 1303 ist ein Bürgermeister genannt, der anfangs ebenso ein Schöffe war. Daneben gab es ab 1358 auch einen Rat, der sich teilweise in einen Alten und einen Jungen Rat aufteilte. Daneben gab es ab 1358 auch einen Rat, der sich teilweise in einen Alten und einen Jungen Rat aufteilte. Die Mitglieder wurden entweder auf Lebenszeit gewählt (Alter Rat), oder aber auch jährlich bestimmt (Junger Rat). Als herzoglicher Vertreter war ferner ein Schultheiß an der Verwaltung der Stadt beteiligt, der den Titel „Amtmann” führte. Als herzoglicher Vertreter war ferner ein Schultheiß an der Verwaltung der Stadt beteiligt, der den Titel „Amtmann” führte.[158] Etwa seit dem 15. Jahrhundert gab es neben den genannten Gremien auch einen Gemeindeausschuss von 12 Personen („Zwölfer”), der an der Wahl des Bürgermeisters teilnahm und zu wichtigen Beschlussfassungen herangezogen wurde, eigentlich aber keine wirkliche Bürgerbeteiligung darstellte. Jahrhundert gab es neben den genannten Gremien auch einen Gemeindeausschuss von 12 Personen („Zwölfer”), der an der Wahl des Bürgermeisters teilnahm und zu wichtigen Beschlussfassungen herangezogen wurde, eigentlich aber keine wirkliche Bürgerbeteiligung darstellte.[159] Erst in französischer Zeit gab es einen Munizipalrat, ab 1815 einen Gemeinderat mit 30 Mitgliedern.. [159] Erst in französischer Zeit gab es einen Munizipalrat, ab 1815 einen Gemeinderat mit 30 Mitgliedern. Seit 1856 waren es die „Stadtverordneten”, später Ratsherren, deren Gesamtzahl sich mehrmals veränderte. Die Leitung der Stadt übernahm in französischer Zeit der Maire, der von drei Beigeordneten unterstützt wurde. Die Leitung der Stadt übernahm in französischer Zeit der Maire, der von drei Beigeordneten unterstützt wurde. Seit preußischer Zeit trug das Stadtoberhaupt den Titel Oberbürgermeister. 1856 wurde die Rheinische Städteordnung eingeführt.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt.


Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und führte 1946 die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein.
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und führte 1946 die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten „Rat der Stadt”, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete” bezeichnete. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, der sein Amt ehrenamtlich ausübte. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, der sein Amt ehrenamtlich ausübte. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt.. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt von den Bürgern gewählt.[160]
Oberbürgermeister seit 1815
Düsseldorfs amtierender Oberbürgermeister Thomas Geisel (2014)

Der Oberbürgermeister/ die Oberbürgermeisterin wird von den Bürgerinnen und Bürgern in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl nach den Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen gewählt.
[160]
Oberbürgermeister seit 1815
Düsseldorfs amtierender Oberbürgermeister Thomas Geisel (2014)

Der Oberbürgermeister/ die Oberbürgermeisterin wird von den Bürgerinnen und Bürgern in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl nach den Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen gewählt.
[160]
Oberbürgermeister seit 1815
Düsseldorfs amtierender Oberbürgermeister Thomas Geisel (2014)

Der Oberbürgermeister/ die Oberbürgermeisterin wird von den Bürgerinnen und Bürgern in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl nach den Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen gewählt. Seit dem 1. Oktober 1999 steht der hauptamtliche Oberbürgermeister an der Spitze der Stadt, er ist Vorsitzender und Repräsentant des Rates der Gemeinde.
Oktober 1999 steht der hauptamtliche Oberbürgermeister an der Spitze der Stadt, er ist Vorsitzender und Repräsentant des Rates der Gemeinde. Der Oberbürgermeister leitet die Stadtverwaltung, dabei unterstützen hauptamtliche Beigeordnete ihn.

Der Stadtrat wählt drei ehrenamtliche Stellvertreter / Stellvertreterinnen, die die Bezeichnung „Bürgermeister / Bürgermeisterin” führen.


Der Stadtrat wählt drei ehrenamtliche Stellvertreter / Stellvertreterinnen, die die Bezeichnung „Bürgermeister / Bürgermeisterin” führen. Der allgemeine Vertreter des Oberbürgermeisters führt in Düsseldorf die Bezeichnung "Stadtdirektor".[161]

1815-1820: Engelbert Schramm
1820-1822: Lambert Josten
1822-1824: Joseph Molitor
März-Oktober 1824: Leopold Custodis
1824-1828: Friedrich Adolf Klüber
1828-1833: Philipp Schöller
1833-1848: Joseph von Fuchsius
1848-1849: Wilhelm Dietze
1849: Ludwig Viktor von Villers
1849-1876: Ludwig Hammers
1876-1886: Wilhelm von Becker
1886-1899: Ernst Heinrich Lindemann
1899-1910: Wilhelm Marx
1911-1919: Adalbert Oehler
1919-1924: Emil Köttgen
1924-1933: Robert Lehr, DNVP
1933-1937: Hans Wagenführ, NSDAP
1937: Otto Liederley, NSDAP
1937-1939: Helmut Otto, NSDAP
1939-1945: Carl Haidn, NSDAP
3.
[161]

1815-1820: Engelbert Schramm
1820-1822: Lambert Josten
1822-1824: Joseph Molitor
März-Oktober 1824: Leopold Custodis
1824-1828: Friedrich Adolf Klüber
1828-1833: Philipp Schöller
1833-1848: Joseph von Fuchsius
1848-1849: Wilhelm Dietze
1849: Ludwig Viktor von Villers
1849-1876: Ludwig Hammers
1876-1886: Wilhelm von Becker
1886-1899: Ernst Heinrich Lindemann
1899-1910: Wilhelm Marx
1911-1919: Adalbert Oehler
1919-1924: Emil Köttgen
1924-1933: Robert Lehr, DNVP
1933-1937: Hans Wagenführ, NSDAP
1937: Otto Liederley, NSDAP
1937-1939: Helmut Otto, NSDAP
1939-1945: Carl Haidn, NSDAP
3.
[161]

1815-1820: Engelbert Schramm
1820-1822: Lambert Josten
1822-1824: Joseph Molitor
März-Oktober 1824: Leopold Custodis
1824-1828: Friedrich Adolf Klüber
1828-1833: Philipp Schöller
1833-1848: Joseph von Fuchsius
1848-1849: Wilhelm Dietze
1849: Ludwig Viktor von Villers
1849-1876: Ludwig Hammers
1876-1886: Wilhelm von Becker
1886-1899: Ernst Heinrich Lindemann
1899-1910: Wilhelm Marx
1911-1919: Adalbert Oehler
1919-1924: Emil Köttgen
1924-1933: Robert Lehr, DNVP
1933-1937: Hans Wagenführ, NSDAP
1937: Otto Liederley, NSDAP
1937-1939: Helmut Otto, NSDAP
1939-1945: Carl Haidn, NSDAP
3.
[161]

1815-1820: Engelbert Schramm
1820-1822: Lambert Josten
1822-1824: Joseph Molitor
März-Oktober 1824: Leopold Custodis
1824-1828: Friedrich Adolf Klüber
1828-1833: Philipp Schöller
1833-1848: Joseph von Fuchsius
1848-1849: Wilhelm Dietze
1849: Ludwig Viktor von Villers
1849-1876: Ludwig Hammers
1876-1886: Wilhelm von Becker
1886-1899: Ernst Heinrich Lindemann
1899-1910: Wilhelm Marx
1911-1919: Adalbert Oehler
1919-1924: Emil Köttgen
1924-1933: Robert Lehr, DNVP
1933-1937: Hans Wagenführ, NSDAP
1937: Otto Liederley, NSDAP
1937-1939: Helmut Otto, NSDAP
1939-1945: Carl Haidn, NSDAP
3.
[161]

1815-1820: Engelbert Schramm
1820-1822: Lambert Josten
1822-1824: Joseph Molitor
März-Oktober 1824: Leopold Custodis
1824-1828: Friedrich Adolf Klüber
1828-1833: Philipp Schöller
1833-1848: Joseph von Fuchsius
1848-1849: Wilhelm Dietze
1849: Ludwig Viktor von Villers
1849-1876: Ludwig Hammers
1876-1886: Wilhelm von Becker
1886-1899: Ernst Heinrich Lindemann
1899-1910: Wilhelm Marx
1911-1919: Adalbert Oehler
1919-1924: Emil Köttgen
1924-1933: Robert Lehr, DNVP
1933-1937: Hans Wagenführ, NSDAP
1937: Otto Liederley, NSDAP
1937-1939: Helmut Otto, NSDAP
1939-1945: Carl Haidn, NSDAP
3.-17. April 1945: Werner Keyßner, NSDAP
17. April - 18. September 1945: Wilhelm Füllenbach
1945-1946: Walter Kolb, SPD
1946-1947: Karl Arnold, CDU
1947-1956: Josef Gockeln, CDU
1956-1959: Georg Glock, SPD
1960-1961: Willi Becker, SPD
28.
September 1945: Wilhelm Füllenbach
1945-1946: Walter Kolb, SPD
1946-1947: Karl Arnold, CDU
1947-1956: Josef Gockeln, CDU
1956-1959: Georg Glock, SPD
1960-1961: Willi Becker, SPD
28. März - 17. November 1961: Fritz Vomfelde, CDU
1961-1964: Peter Müller, CDU
1964-1974: Willi Becker, SPD
1974-1979: Klaus Bungert, SPD
1979-1984: Josef Kürten, CDU
1984-1994: Klaus Bungert, SPD
1994-1999: Marie-Luise Smeets, SPD
1999-2008: Joachim Erwin, CDU
2008-2014: Dirk Elbers, CDU
seit 2.
November 1961: Fritz Vomfelde, CDU
1961-1964: Peter Müller, CDU
1964-1974: Willi Becker, SPD
1974-1979: Klaus Bungert, SPD
1979-1984: Josef Kürten, CDU
1984-1994: Klaus Bungert, SPD
1994-1999: Marie-Luise Smeets, SPD
1999-2008: Joachim Erwin, CDU
2008-2014: Dirk Elbers, CDU
seit 2.
November 1961: Fritz Vomfelde, CDU
1961-1964: Peter Müller, CDU
1964-1974: Willi Becker, SPD
1974-1979: Klaus Bungert, SPD
1979-1984: Josef Kürten, CDU
1984-1994: Klaus Bungert, SPD
1994-1999: Marie-Luise Smeets, SPD
1999-2008: Joachim Erwin, CDU
2008-2014: Dirk Elbers, CDU
seit 2. September 2014: Thomas Geisel, SPD

Siehe auch: Liste der Bürgermeister von Düsseldorf 1303-1806
Oberstadtdirektoren 1946-1999

1946: Walter Kolb
1946-1964: Walther Hensel
1964-1976: Gilbert Just
1976-1987: Gerd Högener
1987-1994: Karl Ranz
1994-1999: Peter Hölz

Stadtrat
Sitzverteilung im
Düsseldorfer Stadtrat 2014

Insgesamt 82 Sitze

Linke: 4
Tier: 1
Piraten: 1
Grüne: 11
SPD: 24
Freie Wähler: 1
FDP: 6
CDU: 31
AfD: 2
REP: 1

→ Hauptartikel: Düsseldorfer Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Düsseldorf

Aktuell gibt es im Stadtrat folgende Sitzverteilung nach Fraktionen (Stand Oktober 2018):
CDU SPD Grüne FDP Linke Tierschutz / FW fraktionslos Gesamt
31 24 11 6 4 3 3 82
Tierschutz Freie Wähler AfD 1
Piraten 1
REP 1

Im Oktober 2014 haben SPD, Grüne und FDP eine Kooperationsvereinbarung beschlossen.
September 2014: Thomas Geisel, SPD

Siehe auch: Liste der Bürgermeister von Düsseldorf 1303-1806
Oberstadtdirektoren 1946-1999

1946: Walter Kolb
1946-1964: Walther Hensel
1964-1976: Gilbert Just
1976-1987: Gerd Högener
1987-1994: Karl Ranz
1994-1999: Peter Hölz

Stadtrat
Sitzverteilung im
Düsseldorfer Stadtrat 2014

Insgesamt 82 Sitze

Linke: 4
Tier: 1
Piraten: 1
Grüne: 11
SPD: 24
Freie Wähler: 1
FDP: 6
CDU: 31
AfD: 2
REP: 1

→ Hauptartikel: Düsseldorfer Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Düsseldorf

Aktuell gibt es im Stadtrat folgende Sitzverteilung nach Fraktionen (Stand Oktober 2018):
CDU SPD Grüne FDP Linke Tierschutz / FW fraktionslos Gesamt
31 24 11 6 4 3 3 82
Tierschutz Freie Wähler AfD 1
Piraten 1
REP 1

Im Oktober 2014 haben SPD, Grüne und FDP eine Kooperationsvereinbarung beschlossen.
September 2014: Thomas Geisel, SPD

Siehe auch: Liste der Bürgermeister von Düsseldorf 1303-1806
Oberstadtdirektoren 1946-1999

1946: Walter Kolb
1946-1964: Walther Hensel
1964-1976: Gilbert Just
1976-1987: Gerd Högener
1987-1994: Karl Ranz
1994-1999: Peter Hölz

Stadtrat
Sitzverteilung im
Düsseldorfer Stadtrat 2014

Insgesamt 82 Sitze

Linke: 4
Tier: 1
Piraten: 1
Grüne: 11
SPD: 24
Freie Wähler: 1
FDP: 6
CDU: 31
AfD: 2
REP: 1

→ Hauptartikel: Düsseldorfer Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Düsseldorf

Aktuell gibt es im Stadtrat folgende Sitzverteilung nach Fraktionen (Stand Oktober 2018):
CDU SPD Grüne FDP Linke Tierschutz / FW fraktionslos Gesamt
31 24 11 6 4 3 3 82
Tierschutz Freie Wähler AfD 1
Piraten 1
REP 1

Im Oktober 2014 haben SPD, Grüne und FDP eine Kooperationsvereinbarung beschlossen.
September 2014: Thomas Geisel, SPD

Siehe auch: Liste der Bürgermeister von Düsseldorf 1303-1806
Oberstadtdirektoren 1946-1999

1946: Walter Kolb
1946-1964: Walther Hensel
1964-1976: Gilbert Just
1976-1987: Gerd Högener
1987-1994: Karl Ranz
1994-1999: Peter Hölz

Stadtrat
Sitzverteilung im
Düsseldorfer Stadtrat 2014

Insgesamt 82 Sitze

Linke: 4
Tier: 1
Piraten: 1
Grüne: 11
SPD: 24
Freie Wähler: 1
FDP: 6
CDU: 31
AfD: 2
REP: 1

→ Hauptartikel: Düsseldorfer Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Düsseldorf

Aktuell gibt es im Stadtrat folgende Sitzverteilung nach Fraktionen (Stand Oktober 2018):
CDU SPD Grüne FDP Linke Tierschutz / FW fraktionslos Gesamt
31 24 11 6 4 3 3 82
Tierschutz Freie Wähler AfD 1
Piraten 1
REP 1

Im Oktober 2014 haben SPD, Grüne und FDP eine Kooperationsvereinbarung beschlossen.
September 2014: Thomas Geisel, SPD

Siehe auch: Liste der Bürgermeister von Düsseldorf 1303-1806
Oberstadtdirektoren 1946-1999

1946: Walter Kolb
1946-1964: Walther Hensel
1964-1976: Gilbert Just
1976-1987: Gerd Högener
1987-1994: Karl Ranz
1994-1999: Peter Hölz

Stadtrat
Sitzverteilung im
Düsseldorfer Stadtrat 2014

Insgesamt 82 Sitze

Linke: 4
Tier: 1
Piraten: 1
Grüne: 11
SPD: 24
Freie Wähler: 1
FDP: 6
CDU: 31
AfD: 2
REP: 1

→ Hauptartikel: Düsseldorfer Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Düsseldorf

Aktuell gibt es im Stadtrat folgende Sitzverteilung nach Fraktionen (Stand Oktober 2018):
CDU SPD Grüne FDP Linke Tierschutz / FW fraktionslos Gesamt
31 24 11 6 4 3 3 82
Tierschutz Freie Wähler AfD 1
Piraten 1
REP 1

Im Oktober 2014 haben SPD, Grüne und FDP eine Kooperationsvereinbarung beschlossen.
September 2014: Thomas Geisel, SPD

Siehe auch: Liste der Bürgermeister von Düsseldorf 1303-1806
Oberstadtdirektoren 1946-1999

1946: Walter Kolb
1946-1964: Walther Hensel
1964-1976: Gilbert Just
1976-1987: Gerd Högener
1987-1994: Karl Ranz
1994-1999: Peter Hölz

Stadtrat
Sitzverteilung im
Düsseldorfer Stadtrat 2014

Insgesamt 82 Sitze

Linke: 4
Tier: 1
Piraten: 1
Grüne: 11
SPD: 24
Freie Wähler: 1
FDP: 6
CDU: 31
AfD: 2
REP: 1

→ Hauptartikel: Düsseldorfer Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Düsseldorf

Aktuell gibt es im Stadtrat folgende Sitzverteilung nach Fraktionen (Stand Oktober 2018):
CDU SPD Grüne FDP Linke Tierschutz / FW fraktionslos Gesamt
31 24 11 6 4 3 3 82
Tierschutz Freie Wähler AfD 1
Piraten 1
REP 1

Im Oktober 2014 haben SPD, Grüne und FDP eine Kooperationsvereinbarung beschlossen. Diese drei Parteien verfügen im Stadtrat über exakt die Hälfte der Sitze (41 von 82). Zusammen mit der Stimme des Oberbürgermeisters haben sie eine Mehrheit von einer Stimme.
Zusammen mit der Stimme des Oberbürgermeisters haben sie eine Mehrheit von einer Stimme.[162][163]
Bezirksvertretung

In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung mit 19 Mitgliedern. Der oder die Vorsitzende führt die Bezeichnung Bezirksbürgermeister/-in. In 1975 wurden diese 'Stadtteilparlamente' ins Leben gerufen um die Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten der Bürger zu erhöhen.
In 1975 wurden diese 'Stadtteilparlamente' ins Leben gerufen um die Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten der Bürger zu erhöhen. Die Bezirksvertretungen werden bei jeder Kommunalwahl auf die Dauer von fünf Jahren von den Bezirksbewohnern neu gewählt. Die Bezirksvertretungen werden bei jeder Kommunalwahl auf die Dauer von fünf Jahren von den Bezirksbewohnern neu gewählt.[164][165]

Die Bezirksvertretungen sind zu wichtigen, den Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. In Angelegenheiten des Stadtbezirkes, die kein Geschäft der laufenden Verwaltung sind und für die nicht der Rat der Stadt ausschließlich zuständig ist, entscheiden die Bezirksvertretungen nach der Gemeindeordnung unter Beachtung der Belange der gesamten Stadt und im Rahmen der vom Rat erlassenen allgemeinen Richtlinien..
In Angelegenheiten des Stadtbezirkes, die kein Geschäft der laufenden Verwaltung sind und für die nicht der Rat der Stadt ausschließlich zuständig ist, entscheiden die Bezirksvertretungen nach der Gemeindeordnung unter Beachtung der Belange der gesamten Stadt und im Rahmen der vom Rat erlassenen allgemeinen Richtlinien.. In Angelegenheiten des Stadtbezirkes, die kein Geschäft der laufenden Verwaltung sind und für die nicht der Rat der Stadt ausschließlich zuständig ist, entscheiden die Bezirksvertretungen nach der Gemeindeordnung unter Beachtung der Belange der gesamten Stadt und im Rahmen der vom Rat erlassenen allgemeinen Richtlinien.
Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung ist mit alle öffentliche Aufgaben der Stadt betraut und wird vom Oberbürgermeister geleitet. Die hauptamtlichen Beigeordneten und Kämmerin bilden zusammen mit dem Bürgermeister den Verwaltungsvorstand.

Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung ist mit alle öffentliche Aufgaben der Stadt betraut und wird vom Oberbürgermeister geleitet. Die hauptamtlichen Beigeordneten und Kämmerin bilden zusammen mit dem Bürgermeister den Verwaltungsvorstand. Der Bürgermeister führt den Vorsitz und entscheidet bei Meinungsverschiedenheiten. Die Beigeordneten unterstehen direkt dem Bürgermeister, sie vertreten ihn in ihrem Dezernat..
Der Bürgermeister führt den Vorsitz und entscheidet bei Meinungsverschiedenheiten. Die Beigeordneten unterstehen direkt dem Bürgermeister, sie vertreten ihn in ihrem Dezernat. Die Beigeordneten sind kommunale Wahlbeamte. Sie werden vom Rat für die Dauer von acht Jahren gewählt.[166]

Die Verwaltung betreibt das operative Geschäft und setzt die politischen Ziele in eigener Verantwortung um.
[166]

Die Verwaltung betreibt das operative Geschäft und setzt die politischen Ziele in eigener Verantwortung um. Dabei sind Berechenbarkeit, Kontinuität und Einheitlichkeit der Entscheidungen und des Verwaltungshandelns zu gewährleisten.
Dabei sind Berechenbarkeit, Kontinuität und Einheitlichkeit der Entscheidungen und des Verwaltungshandelns zu gewährleisten.[167] Die Spitzen der Verwaltung müssen dem gewählten Stadtrat gegenüber Rechenschaft ablegen. Die Abgrenzung der Kompetenzen ist in der Stadtverfassung festgelegt.[168]

Die Düsseldorfer Verwaltung gliedert sich in neun Fachbereiche (Dezernate).
[168]

Die Düsseldorfer Verwaltung gliedert sich in neun Fachbereiche (Dezernate).[169] Den Dezernaten sind verschiedene Ämter zugeordnet. Die Ämter sind die untersten Organisationseinheiten der Verwaltung.
Die Ämter sind die untersten Organisationseinheiten der Verwaltung. Die größten Standorte, an denen die viele Ämter ihre Dienste versehen, sind der Rathauskomplex rund um den Marktplatz in der Altstadt, das Dienstleistungszentrum an der Willi-Becker-Allee am Hauptbahnhof und das Technische Rathaus im Stadtteil Bilk. Die größten Standorte, an denen die viele Ämter ihre Dienste versehen, sind der Rathauskomplex rund um den Marktplatz in der Altstadt, das Dienstleistungszentrum an der Willi-Becker-Allee am Hauptbahnhof und das Technische Rathaus im Stadtteil Bilk.
Verschuldung

Die Gesamtsumme der Verschuldung der Stadt Düsseldorf (des öffentlichen Bereichs) belief sich zum Jahresende 2012 auf 872,2 Millionen Euro..

Verschuldung

Die Gesamtsumme der Verschuldung der Stadt Düsseldorf (des öffentlichen Bereichs) belief sich zum Jahresende 2012 auf 872,2 Millionen Euro. Das sind 1478 Euro pro Einwohner.[170] Von den 103 kreisfreien Städten in Deutschland lag Düsseldorf damit auf Platz 100 bei der Pro-Kopf-Verschuldung; das heißt, nur in drei anderen kreisfreien Städten war die Pro-Kopf-Verschuldung geringer.
[170] Von den 103 kreisfreien Städten in Deutschland lag Düsseldorf damit auf Platz 100 bei der Pro-Kopf-Verschuldung; das heißt, nur in drei anderen kreisfreien Städten war die Pro-Kopf-Verschuldung geringer.

Für das Haushaltsjahr 2014 hat die Stadt Düsseldorf im Gesamtergebnisplan einen Haushaltsüberschuss in ordentlichen Erträgen und Aufwendungen (einschließlich Finanzerträgen und -aufwendungen) in Höhe von 3,1 Millionen Euro (5 Euro je Einwohner) veranschlagt.


Für das Haushaltsjahr 2014 hat die Stadt Düsseldorf im Gesamtergebnisplan einen Haushaltsüberschuss in ordentlichen Erträgen und Aufwendungen (einschließlich Finanzerträgen und -aufwendungen) in Höhe von 3,1 Millionen Euro (5 Euro je Einwohner) veranschlagt. Die Stadt Düsseldorf ist damit (neben Krefeld und Münster) eine von nur drei kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2014 kein Haushaltsdefizit im Gesamtergebnisplan aufweist.
Die Stadt Düsseldorf ist damit (neben Krefeld und Münster) eine von nur drei kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2014 kein Haushaltsdefizit im Gesamtergebnisplan aufweist.[171]
Wappen
Wappen der Landeshauptstadt Düsseldorf
Blasonierung: „Im silbernen Schilde der aufgerichtete, doppelgeschwänzte, blaugekrönte und -bewehrte rote Löwe der Herzöge von Berg, der einen gesenkten blauen Anker in seinen Pranken hält.
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Wappen
Wappen der Landeshauptstadt Düsseldorf
Blasonierung: „Im silbernen Schilde der aufgerichtete, doppelgeschwänzte, blaugekrönte und -bewehrte rote Löwe der Herzöge von Berg, der einen gesenkten blauen Anker in seinen Pranken hält.”
Wappenbegründung: Das ursprüngliche Wappen der Stadt Düsseldorf - nur mit dem Anker - ist zugleich mit der Stadterhebung entstanden.

Wappenbegründung: Das ursprüngliche Wappen der Stadt Düsseldorf - nur mit dem Anker - ist zugleich mit der Stadterhebung entstanden. Der Anker weist auf die Beziehung der Stadt und ihrer Bürger zum Rhein sowie zur Rheinschifffahrt und zum bergischen Rheinzoll hin.
Der Anker weist auf die Beziehung der Stadt und ihrer Bürger zum Rhein sowie zur Rheinschifffahrt und zum bergischen Rheinzoll hin. Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts trat neben dieses einfache Wappen ein zweites, das dem seit Mitte des 16. Jahrhunderts auf Anordnung des Landesherrn verwendeten Siegel des Düsseldorfer Schöffenkollegiums nachgebildet war. Jahrhunderts auf Anordnung des Landesherrn verwendeten Siegel des Düsseldorfer Schöffenkollegiums nachgebildet war. Es zeigt den Bergischen Löwen, das Wappentier der bergischen Herzöge, der den Anker in seinen Pranken hält. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts hatte dieses aufwendig gestaltete Bild das ältere Stadtwappen endgültig verdrängt. Jahrhunderts hatte dieses aufwendig gestaltete Bild das ältere Stadtwappen endgültig verdrängt. Nach zahlreichen Abwandlungen im 19. und 20. Jahrhundert befreite der Heraldiker Otto Hupp das Wappen 1938 von späteren Zutaten und gab ihm die heute gebräuchliche Form. Jahrhundert befreite der Heraldiker Otto Hupp das Wappen 1938 von späteren Zutaten und gab ihm die heute gebräuchliche Form.

Die zugehörige Stadtflagge ist rot-weiß, belegt mit dem Wappen.
Wappenzeichen
Wappenzeichen für Jedermann

Für private und geschäftliche Zwecke entstand im Februar 2002 ein Stadtwappen, das von den offiziellen Stadtfarben abweicht und ohne Genehmigung der Stadtverwaltung benutzt werden kann.

Wappenzeichen
Wappenzeichen für Jedermann

Für private und geschäftliche Zwecke entstand im Februar 2002 ein Stadtwappen, das von den offiziellen Stadtfarben abweicht und ohne Genehmigung der Stadtverwaltung benutzt werden kann. In dem rot-weiß geteilten Schild befindet sich ein silberner doppelgeschwänzter, aufgerichteter, silbernbekrönter und -bewehrter Löwe mit gesenktem schwarzem Anker in den Pranken.
In dem rot-weiß geteilten Schild befindet sich ein silberner doppelgeschwänzter, aufgerichteter, silbernbekrönter und -bewehrter Löwe mit gesenktem schwarzem Anker in den Pranken.
Stadtlogo
Stadtlogo

Die Stadt Düsseldorf verwendet in offiziellen Schreiben und Publikationen ein Logo, das in einem Quadrat in der linken Hälfte die Rheinschleifen im Düsseldorfer Stadtgebiet andeutet und im rechten oberen Quadranten den Bergischen Löwen mit Anker zeigt.

Stadtlogo
Stadtlogo

Die Stadt Düsseldorf verwendet in offiziellen Schreiben und Publikationen ein Logo, das in einem Quadrat in der linken Hälfte die Rheinschleifen im Düsseldorfer Stadtgebiet andeutet und im rechten oberen Quadranten den Bergischen Löwen mit Anker zeigt. Das Stadtlogo wird in verschiedenen Farben verwendet, wobei jedem der derzeit acht Dezernate jeweils ein Farbton zugeordnet ist.

Stadtlogo
Stadtlogo

Die Stadt Düsseldorf verwendet in offiziellen Schreiben und Publikationen ein Logo, das in einem Quadrat in der linken Hälfte die Rheinschleifen im Düsseldorfer Stadtgebiet andeutet und im rechten oberen Quadranten den Bergischen Löwen mit Anker zeigt. Das Stadtlogo wird in verschiedenen Farben verwendet, wobei jedem der derzeit acht Dezernate jeweils ein Farbton zugeordnet ist.
Dachmarke

2011 startete die Stadt zur Verbesserung ihres Marketings und ihrer öffentlichen Wahrnehmung einen Prozess der Entwicklung einer Dachmarke.

Dachmarke

2011 startete die Stadt zur Verbesserung ihres Marketings und ihrer öffentlichen Wahrnehmung einen Prozess der Entwicklung einer Dachmarke. Nach einer Markenkernanalyse folgte ein öffentlicher Wettbewerb, der über 2000 Foto-, Video- und Textbeiträge ergab. Im März 2012 begann ein Verfahren der Interessenbekundung zu einem Wettbewerb von Kreativagenturen.
Nach einer Markenkernanalyse folgte ein öffentlicher Wettbewerb, der über 2000 Foto-, Video- und Textbeiträge ergab. Im März 2012 begann ein Verfahren der Interessenbekundung zu einem Wettbewerb von Kreativagenturen.[172] Den sich anschließenden Wettbewerb zur Entwicklung der Dachmarke gewann die Agentur BBDO Proximity, die das Logo der neuen Dachmarke, das Emoticon :D, am 26. [172] Den sich anschließenden Wettbewerb zur Entwicklung der Dachmarke gewann die Agentur BBDO Proximity, die das Logo der neuen Dachmarke, das Emoticon :D, am 26. November 2012 der Öffentlichkeit vorstellte.[173] Das Düsseldorfer „smiling :D” ist in Rot, der Farbe des Bergischen Löwen, und in der Schriftart Helvetica ausgeführt. [173] Das Düsseldorfer „smiling :D” ist in Rot, der Farbe des Bergischen Löwen, und in der Schriftart Helvetica ausgeführt. Es hat insbesondere die Aufgabe, „das emotionale, sympathische Düsseldorf” zu transportieren.[174] Die Verfahren bei der Einführung der neuen Dachmarke und ihres Logos waren begleitet durch eine öffentliche Kontroverse. [174] Die Verfahren bei der Einführung der neuen Dachmarke und ihres Logos waren begleitet durch eine öffentliche Kontroverse.
Städtepartnerschaften

Düsseldorf unterhält acht klassische Städtepartnerschaften:[175]

Vereinigtes Königreich Reading (Vereinigtes Königreich), seit 1947/1988[176]
Deutschland Chemnitz (Deutschland, Sachsen), seit 1988
Israel Haifa (Israel), seit 1978/1988
Polen Warschau (Polen), seit 1989
Russland Moskau (Russland), seit 1992
Volksrepublik China Chongqing (China), seit 2004
Italien Palermo (Italien), seit 2016[177]
Japan Chiba (Japan), seit 2019[178]

Freundschaftliche Beziehung gibt es weiterhin zu:[175]

Frankreich Toulouse (Frankreich)
Spanien Teneriffa (Spanien)
Kanada Montreal (Kanada)
Volksrepublik China Guangzhou (China)
Volksrepublik China Shenyang (China)

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Düsseldorfer Stadttor
Gebäude des Aquazoo - Löbbecke Museums
Landtag Nordrhein-Westfalen
Kunstakademie Düsseldorf
Neuer Zollhof im Medienhafen von Düsseldorf
Das Ständehaus mit Park

Ansehen genießt Düsseldorf ebenfalls hinsichtlich Kultur, Kunst und moderner Architektur..

Städtepartnerschaften

Düsseldorf unterhält acht klassische Städtepartnerschaften:[175]

Vereinigtes Königreich Reading (Vereinigtes Königreich), seit 1947/1988[176]
Deutschland Chemnitz (Deutschland, Sachsen), seit 1988
Israel Haifa (Israel), seit 1978/1988
Polen Warschau (Polen), seit 1989
Russland Moskau (Russland), seit 1992
Volksrepublik China Chongqing (China), seit 2004
Italien Palermo (Italien), seit 2016[177]
Japan Chiba (Japan), seit 2019[178]

Freundschaftliche Beziehung gibt es weiterhin zu:[175]

Frankreich Toulouse (Frankreich)
Spanien Teneriffa (Spanien)
Kanada Montreal (Kanada)
Volksrepublik China Guangzhou (China)
Volksrepublik China Shenyang (China)

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Düsseldorfer Stadttor
Gebäude des Aquazoo - Löbbecke Museums
Landtag Nordrhein-Westfalen
Kunstakademie Düsseldorf
Neuer Zollhof im Medienhafen von Düsseldorf
Das Ständehaus mit Park

Ansehen genießt Düsseldorf ebenfalls hinsichtlich Kultur, Kunst und moderner Architektur..

Städtepartnerschaften

Düsseldorf unterhält acht klassische Städtepartnerschaften:[175]

Vereinigtes Königreich Reading (Vereinigtes Königreich), seit 1947/1988[176]
Deutschland Chemnitz (Deutschland, Sachsen), seit 1988
Israel Haifa (Israel), seit 1978/1988
Polen Warschau (Polen), seit 1989
Russland Moskau (Russland), seit 1992
Volksrepublik China Chongqing (China), seit 2004
Italien Palermo (Italien), seit 2016[177]
Japan Chiba (Japan), seit 2019[178]

Freundschaftliche Beziehung gibt es weiterhin zu:[175]

Frankreich Toulouse (Frankreich)
Spanien Teneriffa (Spanien)
Kanada Montreal (Kanada)
Volksrepublik China Guangzhou (China)
Volksrepublik China Shenyang (China)

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Düsseldorfer Stadttor
Gebäude des Aquazoo - Löbbecke Museums
Landtag Nordrhein-Westfalen
Kunstakademie Düsseldorf
Neuer Zollhof im Medienhafen von Düsseldorf
Das Ständehaus mit Park

Ansehen genießt Düsseldorf ebenfalls hinsichtlich Kultur, Kunst und moderner Architektur..

Städtepartnerschaften

Düsseldorf unterhält acht klassische Städtepartnerschaften:[175]

Vereinigtes Königreich Reading (Vereinigtes Königreich), seit 1947/1988[176]
Deutschland Chemnitz (Deutschland, Sachsen), seit 1988
Israel Haifa (Israel), seit 1978/1988
Polen Warschau (Polen), seit 1989
Russland Moskau (Russland), seit 1992
Volksrepublik China Chongqing (China), seit 2004
Italien Palermo (Italien), seit 2016[177]
Japan Chiba (Japan), seit 2019[178]

Freundschaftliche Beziehung gibt es weiterhin zu:[175]

Frankreich Toulouse (Frankreich)
Spanien Teneriffa (Spanien)
Kanada Montreal (Kanada)
Volksrepublik China Guangzhou (China)
Volksrepublik China Shenyang (China)

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Düsseldorfer Stadttor
Gebäude des Aquazoo - Löbbecke Museums
Landtag Nordrhein-Westfalen
Kunstakademie Düsseldorf
Neuer Zollhof im Medienhafen von Düsseldorf
Das Ständehaus mit Park

Ansehen genießt Düsseldorf ebenfalls hinsichtlich Kultur, Kunst und moderner Architektur..

Städtepartnerschaften

Düsseldorf unterhält acht klassische Städtepartnerschaften:[175]

Vereinigtes Königreich Reading (Vereinigtes Königreich), seit 1947/1988[176]
Deutschland Chemnitz (Deutschland, Sachsen), seit 1988
Israel Haifa (Israel), seit 1978/1988
Polen Warschau (Polen), seit 1989
Russland Moskau (Russland), seit 1992
Volksrepublik China Chongqing (China), seit 2004
Italien Palermo (Italien), seit 2016[177]
Japan Chiba (Japan), seit 2019[178]

Freundschaftliche Beziehung gibt es weiterhin zu:[175]

Frankreich Toulouse (Frankreich)
Spanien Teneriffa (Spanien)
Kanada Montreal (Kanada)
Volksrepublik China Guangzhou (China)
Volksrepublik China Shenyang (China)

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Düsseldorfer Stadttor
Gebäude des Aquazoo - Löbbecke Museums
Landtag Nordrhein-Westfalen
Kunstakademie Düsseldorf
Neuer Zollhof im Medienhafen von Düsseldorf
Das Ständehaus mit Park

Ansehen genießt Düsseldorf ebenfalls hinsichtlich Kultur, Kunst und moderner Architektur..

Städtepartnerschaften

Düsseldorf unterhält acht klassische Städtepartnerschaften:[175]

Vereinigtes Königreich Reading (Vereinigtes Königreich), seit 1947/1988[176]
Deutschland Chemnitz (Deutschland, Sachsen), seit 1988
Israel Haifa (Israel), seit 1978/1988
Polen Warschau (Polen), seit 1989
Russland Moskau (Russland), seit 1992
Volksrepublik China Chongqing (China), seit 2004
Italien Palermo (Italien), seit 2016[177]
Japan Chiba (Japan), seit 2019[178]

Freundschaftliche Beziehung gibt es weiterhin zu:[175]

Frankreich Toulouse (Frankreich)
Spanien Teneriffa (Spanien)
Kanada Montreal (Kanada)
Volksrepublik China Guangzhou (China)
Volksrepublik China Shenyang (China)

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Düsseldorfer Stadttor
Gebäude des Aquazoo - Löbbecke Museums
Landtag Nordrhein-Westfalen
Kunstakademie Düsseldorf
Neuer Zollhof im Medienhafen von Düsseldorf
Das Ständehaus mit Park

Ansehen genießt Düsseldorf ebenfalls hinsichtlich Kultur, Kunst und moderner Architektur. So gibt es neben der großen Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und einer Menge weiterer Museen und Galerien auch die international renommierte Kunstakademie Düsseldorf, die im 19..
So gibt es neben der großen Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und einer Menge weiterer Museen und Galerien auch die international renommierte Kunstakademie Düsseldorf, die im 19. Jahrhundert die Düsseldorfer Malerschule und im 20. Jahrhundert die Düsseldorfer Photoschule hervorgebracht hat. Bekannte Bühnen sind mit dem Schauspielhaus und dem Kom(m)ödchen in der Stadt vertreten. Jahrhundert die Düsseldorfer Photoschule hervorgebracht hat. Bekannte Bühnen sind mit dem Schauspielhaus und dem Kom(m)ödchen in der Stadt vertreten. Zudem sind einige der populären Musiker und Dichter Deutschlands in der Stadt geboren oder waren dort beheimatet. Zudem sind einige der populären Musiker und Dichter Deutschlands in der Stadt geboren oder waren dort beheimatet. Bedeutende Architekten haben nicht nur im Medienhafen ihre Projekte verwirklicht.
Theater
Klassisches und modernes Sprechtheater

Düsseldorf hat eine Theatertradition, die sich bis in das 16..

Theater
Klassisches und modernes Sprechtheater

Düsseldorf hat eine Theatertradition, die sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Die ersten theatralischen Veranstaltungen werden auf das Jahr 1585 datiert. Das heutige Düsseldorfer Schauspielhaus mit seiner modernen geschwungenen Architektur wurde 1970 fertiggestellt.
Das heutige Düsseldorfer Schauspielhaus mit seiner modernen geschwungenen Architektur wurde 1970 fertiggestellt. Es ist am Gustaf-Gründgens-Platz, der nach dem ehemaligen Intendanten benannt ist, gelegen. Die größte Düsseldorfer Bühne hat eine große Bekanntheit im deutschsprachigen Raum.

Weitere größere Theater in der nordrhein-westfälischen Metropole sind das Forum Freies Theater, bestehend aus Juta (Jugendtheater) und Kammerspielen, das ein breites Spektrum an Bühnenkunst bietet, die Komödie Düsseldorf, ein klassisches Boulevardtheater, das Theater an der Kö, das vor allem Komödien und moderne Theaterstücke zu bieten hat und von der bekannten Theaterfamilie Heinersdorff geführt wird, das Theater an der Luegallee in Oberkassel, das KaBARett FLiN in Flingern sowie das Savoy-Theater.
Die größte Düsseldorfer Bühne hat eine große Bekanntheit im deutschsprachigen Raum.

Weitere größere Theater in der nordrhein-westfälischen Metropole sind das Forum Freies Theater, bestehend aus Juta (Jugendtheater) und Kammerspielen, das ein breites Spektrum an Bühnenkunst bietet, die Komödie Düsseldorf, ein klassisches Boulevardtheater, das Theater an der Kö, das vor allem Komödien und moderne Theaterstücke zu bieten hat und von der bekannten Theaterfamilie Heinersdorff geführt wird, das Theater an der Luegallee in Oberkassel, das KaBARett FLiN in Flingern sowie das Savoy-Theater.


Weitere größere Theater in der nordrhein-westfälischen Metropole sind das Forum Freies Theater, bestehend aus Juta (Jugendtheater) und Kammerspielen, das ein breites Spektrum an Bühnenkunst bietet, die Komödie Düsseldorf, ein klassisches Boulevardtheater, das Theater an der Kö, das vor allem Komödien und moderne Theaterstücke zu bieten hat und von der bekannten Theaterfamilie Heinersdorff geführt wird, das Theater an der Luegallee in Oberkassel, das KaBARett FLiN in Flingern sowie das Savoy-Theater.


Weitere größere Theater in der nordrhein-westfälischen Metropole sind das Forum Freies Theater, bestehend aus Juta (Jugendtheater) und Kammerspielen, das ein breites Spektrum an Bühnenkunst bietet, die Komödie Düsseldorf, ein klassisches Boulevardtheater, das Theater an der Kö, das vor allem Komödien und moderne Theaterstücke zu bieten hat und von der bekannten Theaterfamilie Heinersdorff geführt wird, das Theater an der Luegallee in Oberkassel, das KaBARett FLiN in Flingern sowie das Savoy-Theater. Im JUTA gastiert häufig das Theater der Klänge. Es ist ein seit 1987 bestehendes Tourneetheater, das unter der Leitung von Jörg Udo Lensing jährlich mit einer Neuproduktion auf zumeist kurze Tourneen geht.
Es ist ein seit 1987 bestehendes Tourneetheater, das unter der Leitung von Jörg Udo Lensing jährlich mit einer Neuproduktion auf zumeist kurze Tourneen geht.

Für Kinder ist das Theateratelier Takelgarn mit Comedy, Kabarett, Figuren- und Kindertheater besonders interessant.


Für Kinder ist das Theateratelier Takelgarn mit Comedy, Kabarett, Figuren- und Kindertheater besonders interessant. Das Puppentheater an der Helmholtzstraße richtet sich ebenso wie das Düsseldorfer Marionetten-Theater an Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Letzteres wurde 1956 gegründet und befindet sich im Palais Wittgenstein, das daneben noch weitere kulturelle Projekte beheimatet.
Letzteres wurde 1956 gegründet und befindet sich im Palais Wittgenstein, das daneben noch weitere kulturelle Projekte beheimatet.
Oper, Musiktheater und Varieté

Sehr traditionsreich ist auch die Deutsche Oper am Rhein. Sie zeigt an ihren beiden Standorten Düsseldorf und Duisburg Oper, Operette und Ballett..
Sie zeigt an ihren beiden Standorten Düsseldorf und Duisburg Oper, Operette und Ballett.

Das Apollo Varieté unterhalb der Rheinkniebrücke am carlstädtischen Rheinufer bietet klassisches Varieté-Theater im Stil des frühen 20.


Das Apollo Varieté unterhalb der Rheinkniebrücke am carlstädtischen Rheinufer bietet klassisches Varieté-Theater im Stil des frühen 20. Jahrhunderts.

Die 1925 als Planetarium errichtete Tonhalle Düsseldorf ist Veranstaltungsort für Konzerte und sonstige musikalische Veranstaltungen aus den Bereichen Klassik, Jazz, Pop und Kabarett..


Die 1925 als Planetarium errichtete Tonhalle Düsseldorf ist Veranstaltungsort für Konzerte und sonstige musikalische Veranstaltungen aus den Bereichen Klassik, Jazz, Pop und Kabarett.

Das Capitol Theater ist das größte Theater der Landeshauptstadt und bietet eine Bühne für wechselndes Musical- und Live-Entertainment.
Kabarett

Das Kom(m)ödchen ist die älteste noch bestehende Kabarettbühne Deutschlands..

Kabarett

Das Kom(m)ödchen ist die älteste noch bestehende Kabarettbühne Deutschlands.[179] Gegründet wurde es 1946 von Kay und [!!! Lore Lorentz.] [180] Viele später bedeutende Kabarettisten konnten sich hier erstmals bewähren.
Tanzhaus NRW

In Düsseldorf ist das Tanzhaus NRW ansässig, die Institution bietet neben einem Bühnenprogramm auch zahlreiche Kurse an.

Tanzhaus NRW

In Düsseldorf ist das Tanzhaus NRW ansässig, die Institution bietet neben einem Bühnenprogramm auch zahlreiche Kurse an.
Museen, Ausstellungsinstitute und Bibliotheken
→ Hauptartikel: Liste der Museen in Düsseldorf

Die Stadt verfügt über ein vielfältiges Ausstellungsangebot.

Museen, Ausstellungsinstitute und Bibliotheken
→ Hauptartikel: Liste der Museen in Düsseldorf

Die Stadt verfügt über ein vielfältiges Ausstellungsangebot. Allein die 18 städtischen Museen zogen seit 2001 jährlich regelmäßig über eine Million Besucher an, im Jahr 2006 waren es 1,34 Millionen Menschen.
Allein die 18 städtischen Museen zogen seit 2001 jährlich regelmäßig über eine Million Besucher an, im Jahr 2006 waren es 1,34 Millionen Menschen.[181] Daneben locken mehrere private Museen, Sammlungen und zahlreiche Galerien Besucher an. Meistbesuchtes Museum ist der Aquazoo im Nordpark.
Kunstmuseen

Düsseldorf hat eine lange Tradition als Kunststadt.

Kunstmuseen

Düsseldorf hat eine lange Tradition als Kunststadt. Die erste große Gemäldesammlung legten bereits der Kurfürst Johann Wilhelm zu Pfalz-Neuburg, kurz Jan-Wellem, und seine Frau Anna Maria de Medici an. Untergebracht wurde die Sammlung in der 1709 bis 1714 errichteten Gemäldegalerie Düsseldorf, einem der frühesten selbständigen Museumsbauten der Welt.
Die erste große Gemäldesammlung legten bereits der Kurfürst Johann Wilhelm zu Pfalz-Neuburg, kurz Jan-Wellem, und seine Frau Anna Maria de Medici an. Untergebracht wurde die Sammlung in der 1709 bis 1714 errichteten Gemäldegalerie Düsseldorf, einem der frühesten selbständigen Museumsbauten der Welt. Unter Kurfürst Maximilian IV., dem späteren König Maximilian I.. , dem späteren König Maximilian I. Joseph, wurde die Sammlung 1805 zum großen Teil nach München verbracht und bildete dort den Grundstock zur Alten Pinakothek.

Die Kunstakademie Düsseldorf erlangte bereits im 19..


Die Kunstakademie Düsseldorf erlangte bereits im 19. Jahrhundert unter dem Begriff Düsseldorfer Malerschule als eine der wichtigsten Ausbildungsstätten von Landschafts- und Genremalern Bedeutung. Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen wurde im Jahre 1829 gegründet, um den in Düsseldorf ausgebildeten Malern eine Möglichkeit der Präsentation ihrer Werke in wechselnden Ausstellungen zu bieten.
Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen wurde im Jahre 1829 gegründet, um den in Düsseldorf ausgebildeten Malern eine Möglichkeit der Präsentation ihrer Werke in wechselnden Ausstellungen zu bieten.

Einige in Düsseldorf verbliebenen Exponate der kurfürstlichen Gemäldegalerie sowie etliche Werke der Düsseldorfer Malerschule wurden in das Museum Kunstpalast übernommen.


Einige in Düsseldorf verbliebenen Exponate der kurfürstlichen Gemäldegalerie sowie etliche Werke der Düsseldorfer Malerschule wurden in das Museum Kunstpalast übernommen. Es beinhaltet darüber hinaus Graphiken, Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen aus allen Stilepochen von der Antike bis ins 21.
Es beinhaltet darüber hinaus Graphiken, Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen aus allen Stilepochen von der Antike bis ins 21. Jahrhundert. Neben europäischen Exponaten sind weitere Schwerpunkte der Sammlung japanische Holzschnitte und Netsuke. Es ist im Ehrenhof-Komplex integriert, der auch das NRW-Forum beheimatet. Es ist im Ehrenhof-Komplex integriert, der auch das NRW-Forum beheimatet.

Der zweite Höhepunkt in der Entwicklung Düsseldorfs als Kunststadt folgte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als u. a. [!!! Joseph Beuys ] an der Kunstakademie unterrichtete.
[!!! Joseph Beuys ] an der Kunstakademie unterrichtete. Als Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens beherbergt Düsseldorf die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Sie ist gegliedert in das K20 am Grabbeplatz, das K21 im Ständehaus und das Schmela-Haus in der Mutter-Ey-Straße. Sie ist gegliedert in das K20 am Grabbeplatz, das K21 im Ständehaus und das Schmela-Haus in der Mutter-Ey-Straße. Sie hat sich vor allem auf Kunst des 20. und 21. Jahrhundert spezialisiert, entsprechend der Namensgebung der Teilsammlungen aufgeteilt auf die Standorte. Die Kunsthalle Düsseldorf befindet sich gegenüber dem K20 am Grabbeplatz und hat ihren Schwerpunkt auf zeitgenössischer nationaler und internationaler Gegenwartskunst. Die Kunsthalle Düsseldorf befindet sich gegenüber dem K20 am Grabbeplatz und hat ihren Schwerpunkt auf zeitgenössischer nationaler und internationaler Gegenwartskunst. Einen sehr ungewöhnlichen Standort hat hingegen das KIT (Kunst im Tunnel), das der Kunsthalle Düsseldorf angegliedert ist. Einen sehr ungewöhnlichen Standort hat hingegen das KIT (Kunst im Tunnel), das der Kunsthalle Düsseldorf angegliedert ist. Es befindet sich am Mannesmannufer und ist ein unterirdischer Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst.
Museen zu Literatur, Theater und Film

Zwei Düsseldorfer Museen widmen sich Dichtern.

Museen zu Literatur, Theater und Film

Zwei Düsseldorfer Museen widmen sich Dichtern. Mit [!!! Johann Wolfgang von Goethe ] befasst sich das [!!! Goethe-] Museum, das sich im Schloss Jägerhof im nordöstlichen Teil des Hofgartens befindet.
Mit [!!! Johann Wolfgang von Goethe ] befasst sich das [!!! Goethe-] Museum, das sich im Schloss Jägerhof im nordöstlichen Teil des Hofgartens befindet. Die sehr umfangreiche, inzwischen deutlich erweiterte Sammlung aus Privatbesitz ist in mehreren Stockwerken untergebracht. Sie enthält unter anderem die Originalreinschrift von [!!! Goethes ] bekanntem Gedicht Gingo biloba. Sie enthält unter anderem die Originalreinschrift von [!!! Goethes ] bekanntem Gedicht Gingo biloba.

Heinrich Heine, dem wohl berühmtesten Sohn der Stadt, gilt das Heinrich-Heine-Institut in der Carlstadt. Es zeigt u. a. Originaldokumente und -schriften von und über Heine, Stücke aus seinem Nachlass sowie seine Totenmaske.
Originaldokumente und -schriften von und über Heine, Stücke aus seinem Nachlass sowie seine Totenmaske.

Ebenfalls in der Carlstadt gelegen ist das Filmmuseum mit seinem angeschlossenen Kino. Das Theater-Museum mit dem Dumont-Lindemann-Archiv befindet sich im Hofgärtnerhaus im Hofgarten..
Das Theater-Museum mit dem Dumont-Lindemann-Archiv befindet sich im Hofgärtnerhaus im Hofgarten.
Naturkunde und Gartenkunst

Das meistbesuchte Museum Düsseldorfs, mit über 400.000 Besuchern pro Jahr, ist der Aquazoo. Es befindet sich seit den späten 1980er Jahren im Norden der Stadt im Nordpark.
Es befindet sich seit den späten 1980er Jahren im Norden der Stadt im Nordpark. Zuvor war es in einem Bunker gegenüber dem Zoopark untergebracht.[182] Neben Wasserlebewesen werden dort auch Weichtiere und geologische Exponate gezeigt. Der Zoologische Garten Düsseldorf wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wiederaufgebaut. [182] Neben Wasserlebewesen werden dort auch Weichtiere und geologische Exponate gezeigt. Der Zoologische Garten Düsseldorf wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wiederaufgebaut.

Eine weitere Attraktion des Nordparks ist der von der japanischen Gemeinde gestiftete Japanische Garten, der 1976 eröffnet wurde.


Eine weitere Attraktion des Nordparks ist der von der japanischen Gemeinde gestiftete Japanische Garten, der 1976 eröffnet wurde. Allerdings bekam Düsseldorf bereits 1904 als erste deutsche Stadt einen Japanischen Garten, der sich etwa an der Stelle des ebenfalls am Rhein gelegenen Ehrenhofs befand.[183]

Auf das ganze Stadtgebiet verteilt, ist Düsseldorf von Gartenanlagen durchzogen, was auf das Leitbild der Stadtentwicklung während der Industrialisierung zurückzuführen ist, die wiederum die gärtnerischen Anlagen des 18.
Allerdings bekam Düsseldorf bereits 1904 als erste deutsche Stadt einen Japanischen Garten, der sich etwa an der Stelle des ebenfalls am Rhein gelegenen Ehrenhofs befand.[183]

Auf das ganze Stadtgebiet verteilt, ist Düsseldorf von Gartenanlagen durchzogen, was auf das Leitbild der Stadtentwicklung während der Industrialisierung zurückzuführen ist, die wiederum die gärtnerischen Anlagen des 18.
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Auf das ganze Stadtgebiet verteilt, ist Düsseldorf von Gartenanlagen durchzogen, was auf das Leitbild der Stadtentwicklung während der Industrialisierung zurückzuführen ist, die wiederum die gärtnerischen Anlagen des 18. und 19. Jahrhundert weiterentwickelte und Düsseldorfs Ruf als Gartenstadt begründete. Dem trägt das Museum für Europäische Gartenkunst Rechnung, das zur Stiftung Schloss und Park Benrath gehört, ebenso wie das Naturkundliche Heimatmuseum, in dem in Dioramen die verschiedenen Lebensräume der Region, vom Rhein bis zur Lösshochfläche, dargestellt werden.
Dem trägt das Museum für Europäische Gartenkunst Rechnung, das zur Stiftung Schloss und Park Benrath gehört, ebenso wie das Naturkundliche Heimatmuseum, in dem in Dioramen die verschiedenen Lebensräume der Region, vom Rhein bis zur Lösshochfläche, dargestellt werden. Im Jahre 1987 fand die Bundesgartenschau (BUGA) in Düsseldorf statt, deren Gelände heute den Südpark bildet. Im Jahre 1987 fand die Bundesgartenschau (BUGA) in Düsseldorf statt, deren Gelände heute den Südpark bildet.
Geschichtliche Dauerausstellungen

Das Stadtmuseum in der Altstadt besitzt eine große Ausstellung, die die Entwicklung der Stadt Düsseldorf historisch-chronologisch nachvollzieht.

Geschichtliche Dauerausstellungen

Das Stadtmuseum in der Altstadt besitzt eine große Ausstellung, die die Entwicklung der Stadt Düsseldorf historisch-chronologisch nachvollzieht. Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf erinnert an die Opfer der Naziherrschaft im 20. Jahrhundert. Sie befindet sich in historischen Räumen, die in der NS-Zeit als Büros, Vernehmungsräume und Haftzellen der Polizei genutzt wurden, und beinhaltet die Dauerausstellung „Verfolgung und Widerstand in Düsseldorf 1933-1945”.
Sie befindet sich in historischen Räumen, die in der NS-Zeit als Büros, Vernehmungsräume und Haftzellen der Polizei genutzt wurden, und beinhaltet die Dauerausstellung „Verfolgung und Widerstand in Düsseldorf 1933-1945”.
Brauchtum, Technik und Alltägliches im Museum
Sänger Campino als Motiv beim Rosenmontagszug

Zum klassischen Brauchtum in Düsseldorf gehört der Karneval..
Sie befindet sich in historischen Räumen, die in der NS-Zeit als Büros, Vernehmungsräume und Haftzellen der Polizei genutzt wurden, und beinhaltet die Dauerausstellung „Verfolgung und Widerstand in Düsseldorf 1933-1945”.
Brauchtum, Technik und Alltägliches im Museum
Sänger Campino als Motiv beim Rosenmontagszug

Zum klassischen Brauchtum in Düsseldorf gehört der Karneval. Ihm widmet sich im Haus des Karnevals das Karnevalmuseum in der Altstadt..
Ihm widmet sich im Haus des Karnevals das Karnevalmuseum in der Altstadt. Ebenfalls in der Altstadt gelegen ist das Schifffahrtsmuseum im Schlossturm. Es befindet sich im Schlossturm am Rheinufer und zeigt die Entwicklung der Rheinschifffahrt von der Antike bis in die Neuzeit.. Es befindet sich im Schlossturm am Rheinufer und zeigt die Entwicklung der Rheinschifffahrt von der Antike bis in die Neuzeit. Das Senfmuseum würdigt die Tradition der fast 300-jährigen Senfherstellung. Das Hetjens-Museum (Deutsches Keramikmuseum) hat seinen Sitz im Palais Nesselrode in der Carlstadt und zeigt als einziges Institut weltweit Keramikprodukte verschiedener Kulturen aus sämtlichen Epochen in einer Dauerausstellung. Das Hetjens-Museum (Deutsches Keramikmuseum) hat seinen Sitz im Palais Nesselrode in der Carlstadt und zeigt als einziges Institut weltweit Keramikprodukte verschiedener Kulturen aus sämtlichen Epochen in einer Dauerausstellung. Im Ehrenhof-Komplex ist das NRW-Forum beheimatet, das Ausstellungen zu verschiedenen Themen befristet zeigt, insbesondere fotografische Werke. Im Ehrenhof-Komplex ist das NRW-Forum beheimatet, das Ausstellungen zu verschiedenen Themen befristet zeigt, insbesondere fotografische Werke.
Quadriennale

Zum dritten und vorläufig letzten Mal fand vom 5. April bis 10. August 2014 die Quadriennale statt. Unter dem Leitmotiv Über das Morgen hinaus präsentierten mehrere Kulturinstitute ein Kulturfestival mit Sonderausstellungen und Begleitprogramm.
August 2014 die Quadriennale statt. Unter dem Leitmotiv Über das Morgen hinaus präsentierten mehrere Kulturinstitute ein Kulturfestival mit Sonderausstellungen und Begleitprogramm.[184]
Bibliotheken
Zentralbibliothek Düsseldorf

Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Düsseldorf entstand 1965 bis 1969 aus der Bibliothek der Medizinischen Akademie und wurde 1970 gegründet.
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Bibliotheken
Zentralbibliothek Düsseldorf

Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Düsseldorf entstand 1965 bis 1969 aus der Bibliothek der Medizinischen Akademie und wurde 1970 gegründet. Die ULB verfügt über eine Zentralbibliothek und fünf weitere Standorte, die insgesamt rund 2,4 Millionen Medien vorhalten.
Die ULB verfügt über eine Zentralbibliothek und fünf weitere Standorte, die insgesamt rund 2,4 Millionen Medien vorhalten. Es gibt rund 23.000 regelmäßige Nutzer.[185]

Die Stadt Düsseldorf unterhält eine Stadtbücherei mit einer Zentralbibliothek, 14 Stadtteilbibliotheken und einer Autobücherei.
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Die Stadt Düsseldorf unterhält eine Stadtbücherei mit einer Zentralbibliothek, 14 Stadtteilbibliotheken und einer Autobücherei. Insgesamt werden rund 800.000 Medien angeboten. Die über 1,4 Millionen Besucher liehen im Jahr über 4,7 Millionen Medien aus.[186]
Musik
Tonhalle

Düsseldorf hat eine reichhaltige Musiktradition, die bereits vor dem 19..
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Musik
Tonhalle

Düsseldorf hat eine reichhaltige Musiktradition, die bereits vor dem 19. Jahrhundert einsetzte. Bedeutende Musiker wie Johann Hugo von Wilderer, Friedrich August Burgmüller, [!!! Felix Mendelssohn Bartholdy ] und das Ehepaar Clara und [!!! Robert Schumann ] hatten zeitweise ihre Wirkungsstätte in der Stadt gefunden.
Bedeutende Musiker wie Johann Hugo von Wilderer, Friedrich August Burgmüller, [!!! Felix Mendelssohn Bartholdy ] und das Ehepaar Clara und [!!! Robert Schumann ] hatten zeitweise ihre Wirkungsstätte in der Stadt gefunden.

Aber auch im 20. Jahrhundert hatte Düsseldorf in so unterschiedlichen Stilrichtungen wie dem Jazz, der Neuen Deutschen Welle oder dem Punkrock eine führende Rolle.
Jahrhundert hatte Düsseldorf in so unterschiedlichen Stilrichtungen wie dem Jazz, der Neuen Deutschen Welle oder dem Punkrock eine führende Rolle.
Klassische Musik

Das bedeutendste Konzerthaus der Landeshauptstadt ist die Tonhalle Düsseldorf mit mehr als 200 Veranstaltungen im Jahr.

Klassische Musik

Das bedeutendste Konzerthaus der Landeshauptstadt ist die Tonhalle Düsseldorf mit mehr als 200 Veranstaltungen im Jahr. Die Tonhalle ist auch der Sitz der Düsseldorfer Symphoniker, die als Konzertorchester der Landeshauptstadt und als Opernorchester der Deutschen Oper am Rhein fungieren. Das Konzerthaus, ein ehemaliges Planetarium, wurde im Jahre 2005 aufwändig saniert und weist seither eine gute Akustik auf.
Das Konzerthaus, ein ehemaliges Planetarium, wurde im Jahre 2005 aufwändig saniert und weist seither eine gute Akustik auf.

Bereits die Düsseldorfer Höfe des 16., 17. und 18. Jahrhunderts brachten ein reges musikalisches Leben hervor.
Jahrhunderts brachten ein reges musikalisches Leben hervor. Es ist verbunden mit den Namen Martin Peudargent, Giacomo Negri, Egidio Hennio, [!!! Giovanni Battista ] Mocchi, Georg Andreas Kraft, Sebastiano Moratelli, Stefano Pallavicini, Valeriano Pellegrini, Giorgio Maria Rapparini, Agostino Steffani und Francesco Maria Veracini. Es ist verbunden mit den Namen Martin Peudargent, Giacomo Negri, Egidio Hennio, [!!! Giovanni Battista ] Mocchi, Georg Andreas Kraft, Sebastiano Moratelli, Stefano Pallavicini, Valeriano Pellegrini, Giorgio Maria Rapparini, Agostino Steffani und Francesco Maria Veracini.[187] Seit 1807 wirkte in Düsseldorf die Familie des Musikers Friedrich August Burgmüller, die mit Friedrich und Norbert Burgmüller zwei bekannte [!!! Komponisten der Romantik ] hervorbrachte. [187] Seit 1807 wirkte in Düsseldorf die Familie des Musikers Friedrich August Burgmüller, die mit Friedrich und Norbert Burgmüller zwei bekannte [!!! Komponisten der Romantik ] hervorbrachte. 1818 gründete sich der Städtische Musikverein zu Düsseldorf[188][189] und veranstaltete das erste von vielen Niederrheinischen Musikfesten, die im 19. 1818 gründete sich der Städtische Musikverein zu Düsseldorf[188][189] und veranstaltete das erste von vielen Niederrheinischen Musikfesten, die im 19. Jahrhundert, auch durch die Mitwirkung von [!!! Felix Mendelssohn Bartholdy ] und Robert Schumann, beides Musikdirektoren in Düsseldorf, internationale Bedeutung hatten. Der Städtische Musikverein kann auf eine ungebrochene und musikhistorisch außerordentliche Geschichte von 1818 bis heute verweisen und gilt als der musikalische Botschafter der Stadt in allen großen Konzertsälen Deutschlands und Europas.. Der Städtische Musikverein kann auf eine ungebrochene und musikhistorisch außerordentliche Geschichte von 1818 bis heute verweisen und gilt als der musikalische Botschafter der Stadt in allen großen Konzertsälen Deutschlands und Europas.. Der Städtische Musikverein kann auf eine ungebrochene und musikhistorisch außerordentliche Geschichte von 1818 bis heute verweisen und gilt als der musikalische Botschafter der Stadt in allen großen Konzertsälen Deutschlands und Europas. In Düsseldorf komponierte [!!! Felix Mendelssohn Bartholdy ] 1833 den Vespergesang, 1834 bis 1836 das Oratorium Paulus, 1850 [!!! Robert Schumann ] seine berühmte 3. Sinfonie („die Rheinische”).

Außerdem gibt es in Düsseldorf eine lebendige und breitgefächerte Chorszene, darunter sind beispielsweise der Bachverein Düsseldorf mit einer ebenfalls langen Tradition[190] oder Chöre und Chorschule an St.


Außerdem gibt es in Düsseldorf eine lebendige und breitgefächerte Chorszene, darunter sind beispielsweise der Bachverein Düsseldorf mit einer ebenfalls langen Tradition[190] oder Chöre und Chorschule an St.


Außerdem gibt es in Düsseldorf eine lebendige und breitgefächerte Chorszene, darunter sind beispielsweise der Bachverein Düsseldorf mit einer ebenfalls langen Tradition[190] oder Chöre und Chorschule an St. Margareta in Gerresheim.[191]

Mit der Maxkirche befindet sich in der Düsseldorfer Altstadt ein kirchenmusikalischer Standort, dessen Geschichte bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht und an dem im 19..
Jahrhundert zurückreicht und an dem im 19. Jahrhundert u. a. Norbert Burgmüller, [!!! Felix Mendelssohn Bartholdy ] und [!!! Robert Schumann ] wirkten.[192]

Von 1982 bis 1987 veranstaltete man mit Neue Töne eine Konzertreihe für Neue Musik.
Jazz
Die Jazz-Schmiede, im Hintergrund der Salzmannbau

Einer der bekanntesten Jazz-Musiker mit Wurzeln in Düsseldorf ist Klaus Doldinger, der auch als Komponist von Filmmusik (Das Boot, Tatort) bekannt ist.

Jazz
Die Jazz-Schmiede, im Hintergrund der Salzmannbau

Einer der bekanntesten Jazz-Musiker mit Wurzeln in Düsseldorf ist Klaus Doldinger, der auch als Komponist von Filmmusik (Das Boot, Tatort) bekannt ist.

Jazz
Die Jazz-Schmiede, im Hintergrund der Salzmannbau

Einer der bekanntesten Jazz-Musiker mit Wurzeln in Düsseldorf ist Klaus Doldinger, der auch als Komponist von Filmmusik (Das Boot, Tatort) bekannt ist. Seit einigen Jahren ist er Schirmherr der Düsseldorfer Jazz-Rally. Das Festival "Düsseldorfer Jazz-Rally" wird seit 1993 - zunächst als Brussels Jazz Rally - in Düsseldorf durchgeführt und damit im Jahr 2020 zum 28.
Das Festival "Düsseldorfer Jazz-Rally" wird seit 1993 - zunächst als Brussels Jazz Rally - in Düsseldorf durchgeführt und damit im Jahr 2020 zum 28. Mal.

1994 gründete sich der Jazz in Düsseldorf e. V.,[193] der den modernen Jazz durch Konzerte in der Jazz-Schmiede mit Musikern aus der ganzen Welt präsentiert. Mit der Jazz-Schmiede hat der Jazz wieder einen festen Veranstaltungsort in Düsseldorf..
,[193] der den modernen Jazz durch Konzerte in der Jazz-Schmiede mit Musikern aus der ganzen Welt präsentiert. Mit der Jazz-Schmiede hat der Jazz wieder einen festen Veranstaltungsort in Düsseldorf. Zu den Hofgarten-Konzerten der Jazz-Schmiede im Sommer an vier Samstagen kommen jedes Jahr viele hundert Besucher.
Unterhaltungsmusik
Kraftwerk bei einem Auftritt in Ferrara, 2005

Der Volkssänger Heino ist im Düsseldorfer Stadtteil Oberbilk geboren und aufgewachsen.

Unterhaltungsmusik
Kraftwerk bei einem Auftritt in Ferrara, 2005

Der Volkssänger Heino ist im Düsseldorfer Stadtteil Oberbilk geboren und aufgewachsen.

Auf dem Sektor der Unterhaltungsmusik war Düsseldorf ab den 1970er Jahren ein führendes Zentrum der elektronischen Popmusik.


Auf dem Sektor der Unterhaltungsmusik war Düsseldorf ab den 1970er Jahren ein führendes Zentrum der elektronischen Popmusik.[194][195] International bekannt waren und sind vor allem Kraftwerk, deren historisches Kling-Klang-Studio in der Düsseldorfer Friedrichstadt lag, aber auch Neu![196] und La Düsseldorf..
[194][195] International bekannt waren und sind vor allem Kraftwerk, deren historisches Kling-Klang-Studio in der Düsseldorfer Friedrichstadt lag, aber auch Neu![196] und La Düsseldorf. In ihrem Titel Trans-Europa-Express und dem dazugehörigen Musikvideo[197] thematisiert die Gruppe Kraftwerk auf avantgardistische Weise das Lebensgefühl Düsseldorfer Geschäftsleute, die dank transnationaler Eisenbahnnetze einen Lebensstil mit wechselnden Aufenthalten in europäischen Metropolen genießen. In ihrem Titel Trans-Europa-Express und dem dazugehörigen Musikvideo[197] thematisiert die Gruppe Kraftwerk auf avantgardistische Weise das Lebensgefühl Düsseldorfer Geschäftsleute, die dank transnationaler Eisenbahnnetze einen Lebensstil mit wechselnden Aufenthalten in europäischen Metropolen genießen. In der Tradition dieser 'Düsseldorfer Schulen' der siebziger Jahre steht heute noch die international viel beachtete Band Kreidler. In der Tradition dieser 'Düsseldorfer Schulen' der siebziger Jahre steht heute noch die international viel beachtete Band Kreidler. Im Sektor Elektropop macht derzeit die im Raum Düsseldorf beheimatete Band Susanne Blech auf sich aufmerksam,[198] im Genre Deep House der Düsseldorfer Künstler Loco Dice, im Indie-Rock die Band PDR. Im Sektor Elektropop macht derzeit die im Raum Düsseldorf beheimatete Band Susanne Blech auf sich aufmerksam,[198] im Genre Deep House der Düsseldorfer Künstler Loco Dice, im Indie-Rock die Band PDR. Ein bekannter DJ aus Düsseldorf ist Lukas Langeheine, alias DJ Rafik.

Anfang der 1980er Jahre war Düsseldorf neben West-Berlin und Hamburg Hochburg der deutschen Punk- und NDW-Musik.


Anfang der 1980er Jahre war Düsseldorf neben West-Berlin und Hamburg Hochburg der deutschen Punk- und NDW-Musik. Die wichtigsten Bands waren und sind Die Toten Hosen, Broilers, Deutsch Amerikanische Freundschaft, Propaganda, Rheingold, Die Krupps, Fehlfarben, Der Plan, KFC, Male, Mittagspause, Asmodi Bizarr, Tommi Stumpff, Family 5 und Nachzehrer.
Die wichtigsten Bands waren und sind Die Toten Hosen, Broilers, Deutsch Amerikanische Freundschaft, Propaganda, Rheingold, Die Krupps, Fehlfarben, Der Plan, KFC, Male, Mittagspause, Asmodi Bizarr, Tommi Stumpff, Family 5 und Nachzehrer. Cryssis ist die Band des Schlagzeugers der Toten Hosen, vom Ritchie. Die „Beatlesons” bieten Trash-Polka, ausdrücklich ohne [!!! Beatles-] Songs. Die „Beatlesons” bieten Trash-Polka, ausdrücklich ohne [!!! Beatles-] Songs.

Marius Müller-Westernhagen ist in Düsseldorf geboren und zur Schule gegangen (Humboldt-Gymnasium). In seinem Titel Mit 18 wird der Hühner-Hugo aus der Düsseldorfer Altstadt genannt.
In seinem Titel Mit 18 wird der Hühner-Hugo aus der Düsseldorfer Altstadt genannt. Neben Heino, den Toten Hosen und Kraftwerk gehört er zu den erfolgreichsten und bekanntesten Musikern Düsseldorfer Herkunft.

Eine Reihe teils international bekannter Metal-Bands stammt ebenfalls aus Düsseldorf: Warlock (mit Doro Pesch, die ab 1989 solo unter Doro weiter machte), Stormwind, Callejon, Warrant und Falkenbach.


Eine Reihe teils international bekannter Metal-Bands stammt ebenfalls aus Düsseldorf: Warlock (mit Doro Pesch, die ab 1989 solo unter Doro weiter machte), Stormwind, Callejon, Warrant und Falkenbach.

Die Düsseldorfer Mundartband Alt Schuss ist eine der bekannten im Großraum Düsseldorf..


Die Düsseldorfer Mundartband Alt Schuss ist eine der bekannten im Großraum Düsseldorf. Ebenfalls zu diesem Musikgenre gehört die Band Halve Hahn. Die Wurzeln beider Gruppen liegen im Unterbacher Karneval.

Mit Farid Bang, Blumio, Antilopen Gang, NMZS, Plattenpapzt, Toony, Al-Gear und vielen anderen hat Düsseldorf eine bedeutende Szene des deutschsprachigen Rap (Gangsta-Rap, Hip-Hop) hervorgebracht.


Mit Farid Bang, Blumio, Antilopen Gang, NMZS, Plattenpapzt, Toony, Al-Gear und vielen anderen hat Düsseldorf eine bedeutende Szene des deutschsprachigen Rap (Gangsta-Rap, Hip-Hop) hervorgebracht. Im Album Asphalt Massaka 2 erwies [!!! Farid Bang ] seiner Heimatstadt mit dem Titel Ich bin Düsseldorf die besondere Ehrerbietung.
Im Album Asphalt Massaka 2 erwies [!!! Farid Bang ] seiner Heimatstadt mit dem Titel Ich bin Düsseldorf die besondere Ehrerbietung.[199] Auch sein Kollege Kollegah, bekannt durch seinen „Zuhälter-Rap”, ist in Düsseldorf zuhause. [199] Auch sein Kollege Kollegah, bekannt durch seinen „Zuhälter-Rap”, ist in Düsseldorf zuhause.[200][201] Im Sektor des Elektro-Rap ist [!!! JayJay ] ein bekannter, im Milieu Düsseldorfer Fortunafans beheimateter Künstler, der im Titel Knüppel Klopp seinen Sprechgesang weitgehend auf Düsseldorfer Rheinisch darbietet. [200][201] Im Sektor des Elektro-Rap ist [!!! JayJay ] ein bekannter, im Milieu Düsseldorfer Fortunafans beheimateter Künstler, der im Titel Knüppel Klopp seinen Sprechgesang weitgehend auf Düsseldorfer Rheinisch darbietet. Tbo und Glenn A. von D.I.U gehen über das Schema des Gangsta-Rap hinaus, indem sie soziale Probleme wie Diskriminierung, Gewalt, Hass, Armut, Ungerechtigkeit, Arbeitslosigkeit, Materialismus und Stigmatisierung differenziert behandeln. U gehen über das Schema des Gangsta-Rap hinaus, indem sie soziale Probleme wie Diskriminierung, Gewalt, Hass, Armut, Ungerechtigkeit, Arbeitslosigkeit, Materialismus und Stigmatisierung differenziert behandeln. DTC (D-Town Chillaz) vertreten eine englischsprachige Variante des Düsseldorf Rap. Nabil M. mixt in seinem Rap Deutsch, Arabisch und Französisch. mixt in seinem Rap Deutsch, Arabisch und Französisch. Wurzeln des deutschsprachigen Rap liegen unweit in Ratingen-West, wo die Gruppe Fresh Familee den Titel Ahmet Gündüz um 1990 kreierte und ihn als ersten Rap-Song in deutscher Sprache in den Handel brachte. Wurzeln des deutschsprachigen Rap liegen unweit in Ratingen-West, wo die Gruppe Fresh Familee den Titel Ahmet Gündüz um 1990 kreierte und ihn als ersten Rap-Song in deutscher Sprache in den Handel brachte.[202] Mit Selfmade Records, Banger Musik und Alpha Music Empire sind in Düsseldorf drei der wichtigsten HipHop Labels Deutschlands zu Hause.

Thematisiert wurde die Stadt 1968 im Schlager und Evergreen Wärst du doch in Düsseldorf geblieben, mit dem die deutsch-dänische Sängerin Dorthe Kollo eine Goldene Schallplatte gewann.


Thematisiert wurde die Stadt 1968 im Schlager und Evergreen Wärst du doch in Düsseldorf geblieben, mit dem die deutsch-dänische Sängerin Dorthe Kollo eine Goldene Schallplatte gewann.

Am 10., 12. und 14. Mai 2011 fand der Eurovision Song Contest in der ESPRIT arena statt.
Mai 2011 fand der Eurovision Song Contest in der ESPRIT arena statt. Es war die 56. Ausgabe dieses Liedwettbewerbs, der zum dritten Mal seit Bestehen in Deutschland ausgetragen wurde.
Bildende Kunst
Joseph Beuys

Die Stadt Düsseldorf war als Aufenthaltsort und Studienort für Künstler ebenso beliebt wie als Standort für Kunstsammlungen und Museen..

Bildende Kunst
Joseph Beuys

Die Stadt Düsseldorf war als Aufenthaltsort und Studienort für Künstler ebenso beliebt wie als Standort für Kunstsammlungen und Museen. Vor allem der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts widmen sich einige Museen in Düsseldorf.
Begründung der Kunsttradition durch die kurfürstliche Sammlung

Die vorhandene kleine kurfürstliche Gemäldesammlung in Düsseldorf wurde unter Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz und seiner Ehefrau Anna Maria Luisa de’ Medici zu einer berühmten Kunstgalerie ausgebaut.
Jahrhunderts widmen sich einige Museen in Düsseldorf.
Begründung der Kunsttradition durch die kurfürstliche Sammlung

Die vorhandene kleine kurfürstliche Gemäldesammlung in Düsseldorf wurde unter Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz und seiner Ehefrau Anna Maria Luisa de’ Medici zu einer berühmten Kunstgalerie ausgebaut.

Begründung der Kunsttradition durch die kurfürstliche Sammlung

Die vorhandene kleine kurfürstliche Gemäldesammlung in Düsseldorf wurde unter Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz und seiner Ehefrau Anna Maria Luisa de’ Medici zu einer berühmten Kunstgalerie ausgebaut.[203] Im frühen 19. Jahrhundert wurde die Sammlung, darunter bedeutende Werke von Rubens, jedoch nach München abtransportiert, wo sie den Kernbestand der heutigen Alten Pinakothek bildet.
Jahrhundert wurde die Sammlung, darunter bedeutende Werke von Rubens, jedoch nach München abtransportiert, wo sie den Kernbestand der heutigen Alten Pinakothek bildet.
Von der Düsseldorfer Schule zum Malkasten

Im 19. Jahrhundert hatte die Düsseldorfer Malerschule, aus der u. a. [!!! Oswald Achenbach ] hervorging, wichtigen Einfluss auf die Malerei..
[!!! Oswald Achenbach ] hervorging, wichtigen Einfluss auf die Malerei. Gegründet wurde die Akademie 1810 von Peter von Cornelius, der sie zunächst leitete; ab 1826 war Wilhelm von Schadow Direktor. Die Akademie diversifizierte sich und brachte insbesondere sozialkritische Genremalerei und bedeutende Landschaftsmaler hervor. Die Akademie diversifizierte sich und brachte insbesondere sozialkritische Genremalerei und bedeutende Landschaftsmaler hervor. Ihre Schüler kamen nicht nur aus dem Rheinland, aus Westfalen und Altpreußen, sondern auch aus den übrigen deutschen Ländern sowie Polen, Russland, den skandinavischen Ländern und den Vereinigten Staaten von Amerika. Ihre Schüler kamen nicht nur aus dem Rheinland, aus Westfalen und Altpreußen, sondern auch aus den übrigen deutschen Ländern sowie Polen, Russland, den skandinavischen Ländern und den Vereinigten Staaten von Amerika. In der finnischen Kunst gibt es eine eigene Düsseldorfer Epoche.[204]

Nach der Revolution von 1848 fanden Künstler und Gelehrte im Kunstverein Malkasten in Düsseldorf zusammen.
[204]

Nach der Revolution von 1848 fanden Künstler und Gelehrte im Kunstverein Malkasten in Düsseldorf zusammen. 1846[205] wurde der Verein zur Errichtung einer Gemäldegalerie zu Düsseldorf, der vor allem Werke der Düsseldorfer Malerschule ankaufte, gegründet.
1846[205] wurde der Verein zur Errichtung einer Gemäldegalerie zu Düsseldorf, der vor allem Werke der Düsseldorfer Malerschule ankaufte, gegründet. Aus der Initiative dieses Vereins gingen der Kunstpalast und schließlich das Museum Kunstpalast hervor.
Vom Rheinischen Expressionismus zum Zentrum der Moderne

Nach dem Ersten Weltkrieg war die Gruppe Das Junge Rheinland die aktivste Künstlergruppe in der Stadt..

Vom Rheinischen Expressionismus zum Zentrum der Moderne

Nach dem Ersten Weltkrieg war die Gruppe Das Junge Rheinland die aktivste Künstlergruppe in der Stadt. Zu ihr gehörten u. a. Otto Dix, [!!! Max Ernst ] und [!!! Walter Ophey.] Den Mittelpunkt der Künstlergruppe bildete die Altstadt-Galerie Junge Kunst - Frau Ey, die von der noch heute in Düsseldorf bekannten Mutter Ey geführt wurde.
Den Mittelpunkt der Künstlergruppe bildete die Altstadt-Galerie Junge Kunst - Frau Ey, die von der noch heute in Düsseldorf bekannten Mutter Ey geführt wurde.[206] Viele der Künstler der Vereinigung waren dem Rheinischen Expressionismus verbunden. [206] Viele der Künstler der Vereinigung waren dem Rheinischen Expressionismus verbunden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war [!!! Joseph Beuys ] prägend und Düsseldorf galt, nicht nur auf Grund seines Wirkens an der Kunstakademie Düsseldorf, in den 1970er und 1980er Jahren als eine „Weltkunsthauptstadt”.


Nach dem Zweiten Weltkrieg war [!!! Joseph Beuys ] prägend und Düsseldorf galt, nicht nur auf Grund seines Wirkens an der Kunstakademie Düsseldorf, in den 1970er und 1980er Jahren als eine „Weltkunsthauptstadt”. Heute haben einige Beuys-Schüler wie Katharina Sieverding und [!!! Anselm Kiefer ] Einfluss auf Entwicklung der internationalen Kunstszene. Der Fotograf Bernd Becher, der 1976 eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf übernahm, bildete zusammen mit seiner Frau Hilla Becher viele fotografische Persönlichkeiten aus, die heute aus internationaler Sicht herausragende Vertreter der deutschen Fotografie sind.
Der Fotograf Bernd Becher, der 1976 eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf übernahm, bildete zusammen mit seiner Frau Hilla Becher viele fotografische Persönlichkeiten aus, die heute aus internationaler Sicht herausragende Vertreter der deutschen Fotografie sind. Der Fotograf Bernd Becher, der 1976 eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf übernahm, bildete zusammen mit seiner Frau Hilla Becher viele fotografische Persönlichkeiten aus, die heute aus internationaler Sicht herausragende Vertreter der deutschen Fotografie sind. Zu dieser „Düsseldorfer Photoschule”[207] zählen insbesondere Boris Becker, Laurenz Berges, Elger Esser, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Simone Nieweg, Thomas Ruff, Jörg Sasse, [!!! Thomas Struth ] und Peter Wunderlich. Zu dieser „Düsseldorfer Photoschule”[207] zählen insbesondere Boris Becker, Laurenz Berges, Elger Esser, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Simone Nieweg, Thomas Ruff, Jörg Sasse, [!!! Thomas Struth ] und Peter Wunderlich.
Kunst im Öffentlichen Raum

Neben traditionellen Denkmälern und Statuen, wie der Mariensäule oder dem Schadow-Denkmal, hat Düsseldorf zahlreiche weitere Kunstobjekte im Öffentlichen Raum zu bieten.

Kunst im Öffentlichen Raum

Neben traditionellen Denkmälern und Statuen, wie der Mariensäule oder dem Schadow-Denkmal, hat Düsseldorf zahlreiche weitere Kunstobjekte im Öffentlichen Raum zu bieten. So beherbergt der Südpark viele künstlerische Brunnen, Skulpturen und sonstige Kunstobjekte, von denen das bekannteste das Zeitfeld von Klaus Rinke sein dürfte.
So beherbergt der Südpark viele künstlerische Brunnen, Skulpturen und sonstige Kunstobjekte, von denen das bekannteste das Zeitfeld von Klaus Rinke sein dürfte.[208] Auffällig sind in der Innenstadt auch die so genannten Säulenheiligen, Plastiken realistisch nachgebildeter Alltagsbürger auf Litfaßsäulen von Christoph Pöggeler.[209] Einige Kunstwerke waren lange umstritten, beispielsweise das Heine-Monument von Bert Gerresheim.. [209] Einige Kunstwerke waren lange umstritten, beispielsweise das Heine-Monument von Bert Gerresheim.[210] Zur Kunst im Öffentlichen Raum tragen auch die Bahnhöfe der Wehrhahn-Linie bei, jeweils mit ihrer eigenen künstlerischen Gestaltung. [210] Zur Kunst im Öffentlichen Raum tragen auch die Bahnhöfe der Wehrhahn-Linie bei, jeweils mit ihrer eigenen künstlerischen Gestaltung.[211]

Siehe auch: Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Düsseldorf
Bauwerke und Architektur
Die Königsallee

Die umsatzstärkste Geschäftsstraße und eine der bedeutendsten Einkaufsstraßen Deutschlands ist die Schadowstraße.
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Siehe auch: Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Düsseldorf
Bauwerke und Architektur
Die Königsallee

Die umsatzstärkste Geschäftsstraße und eine der bedeutendsten Einkaufsstraßen Deutschlands ist die Schadowstraße. Ihrer städtebaulichen Anlage und ihrer exklusiven Läden wegen bekannter ist allerdings die Königsallee, kurz „die Kö”. In ihrer Mitte verläuft der Stadtgraben, an dessen Nordende sich als Wahrzeichen der Kö die Tritonengruppe, ein Brunnen aus dem Jahre 1902, befindet.
In ihrer Mitte verläuft der Stadtgraben, an dessen Nordende sich als Wahrzeichen der Kö die Tritonengruppe, ein Brunnen aus dem Jahre 1902, befindet.

In der Altstadt findet man viele Häuser, die unter Denkmalschutz stehen.


In der Altstadt findet man viele Häuser, die unter Denkmalschutz stehen. Weitere erhaltene historische Ortskerne können die Stadtteile Kaiserswerth und Gerresheim vorweisen. Der dörfliche Charakter der Ortskerne von Angermund, Kalkum, Oberlörick, Heerdt, Hamm, Himmelgeist und Urdenbach ist weitgehend erhalten geblieben.
Der dörfliche Charakter der Ortskerne von Angermund, Kalkum, Oberlörick, Heerdt, Hamm, Himmelgeist und Urdenbach ist weitgehend erhalten geblieben.
Siehe auch: Architektur in Düsseldorf und Liste der Baudenkmäler in Düsseldorf
Burgen und Schlösser
Schloss Benrath

Das möglicherweise älteste Gebäude im Stadtgebiet ist die Ruine der Kaiserpfalz in Kaiserswerth.

Siehe auch: Architektur in Düsseldorf und Liste der Baudenkmäler in Düsseldorf
Burgen und Schlösser
Schloss Benrath

Das möglicherweise älteste Gebäude im Stadtgebiet ist die Ruine der Kaiserpfalz in Kaiserswerth. Sie geht auf eine Burg zurück, die im Jahr 1016 errichtet wurde. Diese wiederum ist auf ein Kloster zurückzuführen, das um das Jahr 700 entstand.
Diese wiederum ist auf ein Kloster zurückzuführen, das um das Jahr 700 entstand.[212] Um 1193 zur Festung ausgebaut, wurde sie 1702 von französischen Truppen im Spanischen Erbfolgekrieg zerstört.

Ebenfalls sehr alt ist das ursprüngliche Schloss Kalkum. Die Burg entwickelte sich aus einem Fronhof, der erstmals im 9..


Ebenfalls sehr alt ist das ursprüngliche Schloss Kalkum. Die Burg entwickelte sich aus einem Fronhof, der erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt wurde.[213] Sie wurde 1810 bis 1819 umgebaut. Die Ursprünge des Schlosses Heltorf in Angermund sollen auf das 11..
Die Ursprünge des Schlosses Heltorf in Angermund sollen auf das 11. Jahrhundert zurückgehen.[214] Ein Umbau erfolgte in den Jahren 1822 bis 1827.

Der Schlossturm am Burgplatz in der Altstadt war ursprünglich Teil des Düsseldorfer Schlosses, eines der Wahrzeichen der Stadt, das im 13..


Der Schlossturm am Burgplatz in der Altstadt war ursprünglich Teil des Düsseldorfer Schlosses, eines der Wahrzeichen der Stadt, das im 13. Jahrhundert errichtet und bis ins 16. Jahrhundert immer weiter ausgebaut wurde. Der Turm wurde 1845 von dem Düsseldorfer Architekten Rudolf Wiegmann im Stil der italienischen Neorenaissance umgebaut.
Der Turm wurde 1845 von dem Düsseldorfer Architekten Rudolf Wiegmann im Stil der italienischen Neorenaissance umgebaut. Der Turm ist der einzige noch stehende Rest des Düsseldorfer Schlosses, das durch einen Brand im Jahr 1872 zerstört wurde.
Schloss Garath

Im 14. Jahrhundert wurden die Burg Angermund als nördlichste Bastion der Grafen von Berg ebenso wie der Vorgänger des Schlosses Eller erbaut.
Jahrhundert wurden die Burg Angermund als nördlichste Bastion der Grafen von Berg ebenso wie der Vorgänger des Schlosses Eller erbaut.[215] Das heutige Schloss Eller hingegen wurde 1826 errichtet und 1902 um- und ausgebaut.

Die Zeitalter des [!!! Barock ] und des [!!! Rokoko ] haben in Düsseldorf im Gartenbau sowie in Form von Schlössern ihre Spuren hinterlassen.


Die Zeitalter des [!!! Barock ] und des [!!! Rokoko ] haben in Düsseldorf im Gartenbau sowie in Form von Schlössern ihre Spuren hinterlassen. Zu Beginn des [!!! Barock-] Zeitalters entstand Schloss Garath. Sein Bau erfolgte im 16. Jahrhundert, Umbauten und Ergänzungen erfolgten bis ins 18.
Sein Bau erfolgte im 16. Jahrhundert, Umbauten und Ergänzungen erfolgten bis ins 18. Jahrhundert. Nördlich des Hofgartens entstand zwischen 1752 und 1763 das Schloss Jägerhof.[53] Es wurde erbaut von dem Architekten Johann Joseph Couven. [53] Es wurde erbaut von dem Architekten Johann Joseph Couven. Heute beherbergt es das [!!! Goethe-] Museum. Einen ähnlichen Baustil hat auch das Hofgärtnerhaus vorzuweisen, das sich im Hofgarten befindet und das Theatermuseum beinhaltet. Architekt des Hofgärtnerhauses war Nicolas de Pigage. Architekt des Hofgärtnerhauses war Nicolas de Pigage.

Ebenfalls auf de Pigage geht das Schloss Benrath zurück. Erbaut wurde es 1755 bis 1773 im Auftrag von Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz.[216] Das denkmalgeschützte Ensemble von Lustschloss, Jagdpark, Weihern und Kanalsystem gilt als bedeutsamstes architektonisches Gesamtkunstwerk von Düsseldorf und wurde von der Stadt 2012 zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes vorgeschlagen, von der Jury allerdings nicht weiter berücksichtigt.
[216] Das denkmalgeschützte Ensemble von Lustschloss, Jagdpark, Weihern und Kanalsystem gilt als bedeutsamstes architektonisches Gesamtkunstwerk von Düsseldorf und wurde von der Stadt 2012 zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes vorgeschlagen, von der Jury allerdings nicht weiter berücksichtigt. [216] Das denkmalgeschützte Ensemble von Lustschloss, Jagdpark, Weihern und Kanalsystem gilt als bedeutsamstes architektonisches Gesamtkunstwerk von Düsseldorf und wurde von der Stadt 2012 zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes vorgeschlagen, von der Jury allerdings nicht weiter berücksichtigt.[217]

Das 1843 errichtete Schloss Mickeln in Himmelgeist hingegen wurde nach dem Vorbild von Renaissance-Villen erbaut.
[217]

Das 1843 errichtete Schloss Mickeln in Himmelgeist hingegen wurde nach dem Vorbild von Renaissance-Villen erbaut.

Nicht zum Stadtgebiet zählt hingegen das Haus Unterbach, obwohl es die Urzelle von Unterbach ist, seit der Gebietsreform 1975 ein Stadtteil der Landeshauptstadt Düsseldorf. Das Haus Unterbach liegt im Gegensatz zum Stadtteil Unterbach östlich der Einmündung der Erkrather Straße (Kreisstraße 7) in die Gerresheimer Landstraße, an der Nordostseite letzterer.
Das Haus Unterbach liegt im Gegensatz zum Stadtteil Unterbach östlich der Einmündung der Erkrather Straße (Kreisstraße 7) in die Gerresheimer Landstraße, an der Nordostseite letzterer. Da entlang dieser beiden Straßen(abschnitte) die heutige Stadtgrenze verläuft, liegt das Haus Unterbach immer noch auf dem Gebiet der Stadt Erkrath. Da entlang dieser beiden Straßen(abschnitte) die heutige Stadtgrenze verläuft, liegt das Haus Unterbach immer noch auf dem Gebiet der Stadt Erkrath.[218] Das vor der Gebietsreform 1975 zu Unterbach gehörende Unterfeldhaus, das erst einige Jahre zuvor umfassend neu gestaltet und ausgebaut worden war, blieb bei der Stadt Erkrath und wurde zu einem ihrer Stadtteile, zu diesem gehört seitdem auch das Haus Unterbach. [218] Das vor der Gebietsreform 1975 zu Unterbach gehörende Unterfeldhaus, das erst einige Jahre zuvor umfassend neu gestaltet und ausgebaut worden war, blieb bei der Stadt Erkrath und wurde zu einem ihrer Stadtteile, zu diesem gehört seitdem auch das Haus Unterbach.
Historische Kirchen
→ Hauptartikel: Liste von Sakralbauten in Düsseldorf
Altstadt und Carlstadt
Altstadtpanorama mit St.

Historische Kirchen
→ Hauptartikel: Liste von Sakralbauten in Düsseldorf
Altstadt und Carlstadt
Altstadtpanorama mit St. Lambertus und Schlossturm

Innerhalb der Düsseldorfer Altstadt ist St. Lambertus am Stiftsplatz 1 die älteste Kirche..
Lambertus am Stiftsplatz 1 die älteste Kirche. Erbaut wurde sie 1288 bis 1394 im [!!! gotischen ] Stil, die Kirchweihe war am 13. Juli 1394.[219] Seit 1974 ist St. Lambertus päpstliche Basilica minor.[220] Wesentlich jünger ist die Kreuzherrenkirche in der Ursulinengasse, die von 1445 bis 1455 erbaut wurde. [220] Wesentlich jünger ist die Kreuzherrenkirche in der Ursulinengasse, die von 1445 bis 1455 erbaut wurde.[221]

Die ebenfalls katholische Kirche St. Andreas in der Andreasstraße ist hingegen ein Barockbau, der im Zuge der Gegenreformation zwischen 1622 und 1629 als Hof- und Jesuitenkirche entstanden ist.
Andreas in der Andreasstraße ist hingegen ein Barockbau, der im Zuge der Gegenreformation zwischen 1622 und 1629 als Hof- und Jesuitenkirche entstanden ist.[222] Die erste Kirche der Lutherischen Gemeinde in Düsseldorf war die Berger Kirche in der Berger Straße, die von 1683 bis 1687 errichtet wurde. [222] Die erste Kirche der Lutherischen Gemeinde in Düsseldorf war die Berger Kirche in der Berger Straße, die von 1683 bis 1687 errichtet wurde.[151] Zur selben Zeit baute die Reformierte Gemeinde ihre erste Kirche in Düsseldorf, die Neanderkirche in der Bolkerstraße 36. Katholisch ist hingegen St. Maximilian, meist kurz „Maxkirche” genannt, in der Schulstraße, Ecke Citadellstraße, erbaut in den Jahren 1735 bis 1743. Maximilian, meist kurz „Maxkirche” genannt, in der Schulstraße, Ecke Citadellstraße, erbaut in den Jahren 1735 bis 1743.
Im übrigen Stadtgebiet
Johanneskirche um 1900
St. Matthäus in Düsseldorf-Garath

Die ältesten Kirchen der Stadt befinden sich nicht in der Altstadt, sondern in den alten Stadtteilen Bilk und Kaiserswerth: Als älteste Kirche Düsseldorfs gilt die im 12..
Matthäus in Düsseldorf-Garath

Die ältesten Kirchen der Stadt befinden sich nicht in der Altstadt, sondern in den alten Stadtteilen Bilk und Kaiserswerth: Als älteste Kirche Düsseldorfs gilt die im 12. Jahrhundert erbaute Pfarrkirche Alt St.
Jahrhundert erbaute Pfarrkirche Alt St. Martin in Bilk,[223][224] auch Alte Bilker Kirche genannt. Entsprechend ihrer Errichtungszeit ist sie im [!!! romanischen ] Stil erbaut. Alt St. Martin war auch die Pfarrkirche des Dorfes Düsseldorf vor der Errichtung von St. Martin war auch die Pfarrkirche des Dorfes Düsseldorf vor der Errichtung von St. Lambertus. Als zweitälteste Kirche kann St. Suitbertus in Kaiserswerth, erbaut 11. bis 13. Jahrhundert,[225][226] gelten, seit 1967 päpstliche Basilica minor.[227] St. Suitbertus ist eine [!!! romanische ] Kirche mit zwei [!!! gotischen ] Erweiterungen, der Apsis und dem seitlichen Eingang. [227] St. Suitbertus ist eine [!!! romanische ] Kirche mit zwei [!!! gotischen ] Erweiterungen, der Apsis und dem seitlichen Eingang. Ebenso alt ist St. Nikolaus in Himmelgeist, ebenfalls erbaut 11. bis 13. Jahrhundert.[225] Die Basilika St. [225] Die Basilika St. Margareta in Gerresheim ist seit 1982 die dritte päpstliche Basilica minor in Düsseldorf. Errichtet wurde sie 1220 bis 1240 als Stiftskirche des Gerresheimer Stifts. Das Stiftsgebäude stammt aus derselben Epoche.. Das Stiftsgebäude stammt aus derselben Epoche.[228] Bei beiden Kirchen handelt es sich ebenfalls um Beispiele [!!! romanischer ] Architektur.

Die größte protestantische Kirche im Stadtgebiet ist die evangelisch-lutherische Johanneskirche in der Stadtmitte.


Die größte protestantische Kirche im Stadtgebiet ist die evangelisch-lutherische Johanneskirche in der Stadtmitte. Sie wurde in den Jahren 1875 bis 1881 im neugotischen Stil erbaut.

Linksrheinisch ist die katholische Kirche St. Antonius in Oberkassel mit ihrem neoromanischen Stil besonders interessant, erbaut wurde sie 1909 bis 1911.
Antonius in Oberkassel mit ihrem neoromanischen Stil besonders interessant, erbaut wurde sie 1909 bis 1911.[229] Architekturgeschichtlich interessant ist ebenfalls die evangelische Oberkasseler Auferstehungskirche von 1913-1914 in rheinischer Backsteinarchitektur mit Jugendstilelementen. [229] Architekturgeschichtlich interessant ist ebenfalls die evangelische Oberkasseler Auferstehungskirche von 1913-1914 in rheinischer Backsteinarchitektur mit Jugendstilelementen.[230]

Zentral auf dem Kirchplatz gelegen ist St. Peter (kath.) in Friedrichstadt. Diese Kirche hat neugotische und neoromanische Elemente. Erbaut wurde sie zwischen 1887 und 1898.
Erbaut wurde sie zwischen 1887 und 1898.[231]

Weitere interessante Kirchen finden sich in vielen Stadtteilen, so zum Beispiel St. Paulus (kath.) in Düsseltal, St. Maria Rosenkranz (kath.) von 1908 in Wersten und die St.-Josef-Kirche in Oberrath, alle im neoromanischen Stil errichtet.
) von 1908 in Wersten und die St.-Josef-Kirche in Oberrath, alle im neoromanischen Stil errichtet. St. Paulus und St. Josef gehen auf den Düsseldorfer Architekten Josef Kleesattel zurück, ebenso St. Blasius in Hamm, die Häuserzeilenkirche St. Blasius in Hamm, die Häuserzeilenkirche St. Elisabeth und St. Vinzenz in der Stadtmitte, Heilig Geist in Pempelfort, Herz Jesu in Derendorf und St. Ursula in Grafenberg.[232] Weitere [!!! neuromanische ] Kirchen im Stadtgebiet entwarfen die Architekten Caspar Clemens Pickel (z. [232] Weitere [!!! neuromanische ] Kirchen im Stadtgebiet entwarfen die Architekten Caspar Clemens Pickel (z. B. St. Adolfus und St. Apollinaris),[233] Paul und Wilhelm Sültenfuß. Aus älteren Zeiten stammen St. Agnes in Angermund, St. Hubertus in Itter, St. Lambertus in Kalkum und St. Lambertus in Kalkum und St. Cäcilia in Hubbelrath.[234]

Als architektonische Besonderheiten aus der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg sind zwei Kirchen hervorzuheben: die Bunkerkirche Sankt Sakrament in Heerdt, die in einem Luftschutzbunker errichtet wurde, und die Rochuskirche in Pempelfort..
[234]

Als architektonische Besonderheiten aus der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg sind zwei Kirchen hervorzuheben: die Bunkerkirche Sankt Sakrament in Heerdt, die in einem Luftschutzbunker errichtet wurde, und die Rochuskirche in Pempelfort. Die Rochuskirche war bis zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg eine sehr große und prächtige neoromanische Kirche, die 1897 von Josef Kleesattel errichtet worden war.
Die Rochuskirche war bis zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg eine sehr große und prächtige neoromanische Kirche, die 1897 von Josef Kleesattel errichtet worden war. Nach verheerenden Bombardierungen war sie eine Ruine. 1950 wurde entschieden, nur den Turm zu retten, das Kirchenschiff jedoch durch einen Neubau zu ersetzen. 1950 wurde entschieden, nur den Turm zu retten, das Kirchenschiff jedoch durch einen Neubau zu ersetzen. Dieser hat die Form eines Kuppeldachs und wurde von Paul Schneider-Esleben entworfen.[235] Weitere herausragende Beispiele moderner Kirchenarchitektur sind die katholischen Kirchen St. [235] Weitere herausragende Beispiele moderner Kirchenarchitektur sind die katholischen Kirchen St. Bruno, St. Franziskus Xaverius, St. Matthäus, die Altenheimkapelle St. Hildegardis und die im parabolischen Grundriss angelegte Katharinenkirche in Gerresheim aus den 1960er Jahren sowie die evangelische Matthäikirche aus der Zwischenkriegszeit der Weimarer Republik.. Hildegardis und die im parabolischen Grundriss angelegte Katharinenkirche in Gerresheim aus den 1960er Jahren sowie die evangelische Matthäikirche aus der Zwischenkriegszeit der Weimarer Republik.[236]
Sonstige historische Gebäude (vor 1945)
Ehrenhof

Von Burgen und Kirchen abgesehen, finden sich die ältesten Gebäude Düsseldorfs in der Altstadt:

Das älteste Profangebäude der Stadt ist das Löwenhaus in der Liefergasse in der Altstadt..
[236]
Sonstige historische Gebäude (vor 1945)
Ehrenhof

Von Burgen und Kirchen abgesehen, finden sich die ältesten Gebäude Düsseldorfs in der Altstadt:

Das älteste Profangebäude der Stadt ist das Löwenhaus in der Liefergasse in der Altstadt. Es stammt aus dem Jahr der Stadterhebung 1288.[237] Das Düsseldorfer Rathaus hingegen geht auf das 16..
[237] Das Düsseldorfer Rathaus hingegen geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Der älteste Teil wurde 1570 bis 1573 durch Heinrich Tussmann erbaut. In späteren Jahrhunderten kamen weitere Gebäudetrakte hinzu. Vor dem Rathaus erstreckt sich der Marktplatz mit dem Jan-Wellem-Reiterstandbild, das 1712 von Gabriel de Grupello gegossen wurde. Vor dem Rathaus erstreckt sich der Marktplatz mit dem Jan-Wellem-Reiterstandbild, das 1712 von Gabriel de Grupello gegossen wurde.[238]

An der Grenze der Altstadt wurde 1811 bis 1815 das Ratinger Tor durch [!!! Adolph von Vagedes ] errichtet.
[238]

An der Grenze der Altstadt wurde 1811 bis 1815 das Ratinger Tor durch [!!! Adolph von Vagedes ] errichtet. Südlich der Altstadt, zwischen Carlstadt, Friedrichstadt und Unterbilk gelegen, befindet sich das Ständehaus. Es wurde 1876 bis 1880 von Julius Raschdorff erbaut und diente zunächst dem Preußischen Provinzialparlament als Sitz, von 1949 bis 1988 beherbergte es dann den Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen.
Es wurde 1876 bis 1880 von Julius Raschdorff erbaut und diente zunächst dem Preußischen Provinzialparlament als Sitz, von 1949 bis 1988 beherbergte es dann den Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen. Heute befindet sich dort die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21.

Die Expansion und der ökonomische Aufstieg der Stadt bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führten auch zu Kaufhausgründungen, so dass mit Kaufhof an der Kö, ehem.


Die Expansion und der ökonomische Aufstieg der Stadt bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führten auch zu Kaufhausgründungen, so dass mit Kaufhof an der Kö, ehem. Leonhard Tietz AG, erbaut 1906 bis 1908 von Joseph Maria Olbrich,[239] und dem Carsch-Haus, erbaut von 1914 bis 1916 durch Otto Engler, zwei heute noch genutzte Kaufhäuser, entstanden.
Leonhard Tietz AG, erbaut 1906 bis 1908 von Joseph Maria Olbrich,[239] und dem Carsch-Haus, erbaut von 1914 bis 1916 durch Otto Engler, zwei heute noch genutzte Kaufhäuser, entstanden.[240]

Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Mannesmannröhren-Werke AG am Mannesmann-Ufer wurde 1912 durch den Architekten Peter Behrens erbaut.
[240]

Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Mannesmannröhren-Werke AG am Mannesmann-Ufer wurde 1912 durch den Architekten Peter Behrens erbaut.[241]

Direkt daneben am Rheinufer errichtete der Architekt Hermann vom Endt zwischen 1909 und 1911 im Auftrag des Rheinischen Provinzialverbandes das Landeshaus und die nach dem späteren Landeshauptmann benannte Villa Horion.
[241]

Direkt daneben am Rheinufer errichtete der Architekt Hermann vom Endt zwischen 1909 und 1911 im Auftrag des Rheinischen Provinzialverbandes das Landeshaus und die nach dem späteren Landeshauptmann benannte Villa Horion.

Eines der ersten Hochhäuser Deutschlands ist das an der heutigen Heinrich-Heine-Allee befindliche Wilhelm-Marx-Haus, das zwischen 1922 und 1924 durch [!!! Wilhelm Kreis ] errichtet wurde.


Eines der ersten Hochhäuser Deutschlands ist das an der heutigen Heinrich-Heine-Allee befindliche Wilhelm-Marx-Haus, das zwischen 1922 und 1924 durch [!!! Wilhelm Kreis ] errichtet wurde.[242] Ebenfalls von Kreis stammt der Ehrenhof-Komplex einschließlich der ursprünglich als Planetarium gedachten Tonhalle und auch die in der Nähe gelegene Rheinterrasse.
[242] Ebenfalls von Kreis stammt der Ehrenhof-Komplex einschließlich der ursprünglich als Planetarium gedachten Tonhalle und auch die in der Nähe gelegene Rheinterrasse.[243] Der Ehrenhof ist heute Heimstatt mehrerer Museen und Ausstellungsinstitute, u. a. des NRW-Forums und des Museum Kunstpalast. des NRW-Forums und des Museum Kunstpalast. Errichtet wurde der Komplex im Rahmen der Großen Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen, kurz „GeSoLei” im Jahre 1926. Die Skulptur „Aurora” über dem Nordportal stammt von [!!! Arno Breker..] Die Skulptur „Aurora” über dem Nordportal stammt von [!!! Arno Breker.] [244]

Der Hauptbahnhof wurde 1932 bis 1936 von den Architekten Krüger und Eduard Behne errichtet, nachdem der zentrale Eisenbahnhaltepunkt der Stadt vom Graf-Adolf-Platz weg zu einer am Rande der innerstädtischen Bezirke gelegenen Stelle verlegt worden war.
[244]

Der Hauptbahnhof wurde 1932 bis 1936 von den Architekten Krüger und Eduard Behne errichtet, nachdem der zentrale Eisenbahnhaltepunkt der Stadt vom Graf-Adolf-Platz weg zu einer am Rande der innerstädtischen Bezirke gelegenen Stelle verlegt worden war. Der Umbau und die Modernisierung erfolgte in den 1980er Jahren. Weitere Modernisierungen sind für das Jahr 2021 eingeplant.
Weitere Modernisierungen sind für das Jahr 2021 eingeplant.[245]
Moderne und postmoderne Gebäude
Dreischeibenhaus am Hofgarten
Rheinturm Düsseldorf - Beleuchtung zur 70-Jahr-Feier des Landes Nordrhein-Westfalen (Rheinkomet)

Düsseldorf wurde nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise wiederaufgebaut, an vielen Stellen entschied man sich jedoch für moderne Bauten.
[245]
Moderne und postmoderne Gebäude
Dreischeibenhaus am Hofgarten
Rheinturm Düsseldorf - Beleuchtung zur 70-Jahr-Feier des Landes Nordrhein-Westfalen (Rheinkomet)

Düsseldorf wurde nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise wiederaufgebaut, an vielen Stellen entschied man sich jedoch für moderne Bauten.

Als Planungsdezernent wirkte Friedrich Tamms maßgeblich an der Neugestaltung der Stadt in den 1950er bis 1960er Jahren mit[246] und war u.


Als Planungsdezernent wirkte Friedrich Tamms maßgeblich an der Neugestaltung der Stadt in den 1950er bis 1960er Jahren mit[246] und war u. a. für die Neuanlage der Berliner Allee verantwortlich.[247] Architektonisch ragt hier einerseits das Hochhaus der Stadtsparkasse Düsseldorf heraus,[248] andererseits das Ensemble aus dem Thyssen-Hochhaus („Dreischeibenhaus”), erbaut 1957 bis 1960 von den Architekten Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg,[249] dem Düsseldorfer Schauspielhaus, errichtet 1965 bis 1970 durch den Architekten Bernhard Pfau, und den im April 2013 abgerissenen Tausendfüßler.
[247] Architektonisch ragt hier einerseits das Hochhaus der Stadtsparkasse Düsseldorf heraus,[248] andererseits das Ensemble aus dem Thyssen-Hochhaus („Dreischeibenhaus”), erbaut 1957 bis 1960 von den Architekten Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg,[249] dem Düsseldorfer Schauspielhaus, errichtet 1965 bis 1970 durch den Architekten Bernhard Pfau, und den im April 2013 abgerissenen Tausendfüßler. [247] Architektonisch ragt hier einerseits das Hochhaus der Stadtsparkasse Düsseldorf heraus,[248] andererseits das Ensemble aus dem Thyssen-Hochhaus („Dreischeibenhaus”), erbaut 1957 bis 1960 von den Architekten Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg,[249] dem Düsseldorfer Schauspielhaus, errichtet 1965 bis 1970 durch den Architekten Bernhard Pfau, und den im April 2013 abgerissenen Tausendfüßler. Die Neuordnung des innerstädtischen Bereichs war seinerzeit hoch umstritten, die Personalpolitik des Dezernenten Tamms führte zudem zum Düsseldorfer Architektenstreit. Die Neuordnung des innerstädtischen Bereichs war seinerzeit hoch umstritten, die Personalpolitik des Dezernenten Tamms führte zudem zum Düsseldorfer Architektenstreit.[250] Heute wird der Bereich wieder überplant, in seinem Zentrum befindet sich nunmehr der Kö-Bogen von Daniel [!!! Libeskind.]

Mitprägend für das Stadtbild an der Rheinfront wurde das Mannesmann-Hochhaus in der Carlstadt, erbaut 1956 bis 1958 durch Paul Schneider-Esleben, der ebenfalls für die Haniel-Garage, Deutschlands erste Hochgarage nach dem Krieg, erbaut 1949-1950, sowie auch das inzwischen wieder abgerissene ARAG-Terrassenhaus in Mörsenbroich verantwortlich zeichnet.


Mitprägend für das Stadtbild an der Rheinfront wurde das Mannesmann-Hochhaus in der Carlstadt, erbaut 1956 bis 1958 durch Paul Schneider-Esleben, der ebenfalls für die Haniel-Garage, Deutschlands erste Hochgarage nach dem Krieg, erbaut 1949-1950, sowie auch das inzwischen wieder abgerissene ARAG-Terrassenhaus in Mörsenbroich verantwortlich zeichnet.


Mitprägend für das Stadtbild an der Rheinfront wurde das Mannesmann-Hochhaus in der Carlstadt, erbaut 1956 bis 1958 durch Paul Schneider-Esleben, der ebenfalls für die Haniel-Garage, Deutschlands erste Hochgarage nach dem Krieg, erbaut 1949-1950, sowie auch das inzwischen wieder abgerissene ARAG-Terrassenhaus in Mörsenbroich verantwortlich zeichnet.[251]

Neben den historischen Gebäuden, den Schrägseilbrücken und dem Mannesmann-Hochhaus formen weitere Gebäude die Rheinfront, deren Gesamtbild einen hohen Wiedererkennungswert aufweist.
[251]

Neben den historischen Gebäuden, den Schrägseilbrücken und dem Mannesmann-Hochhaus formen weitere Gebäude die Rheinfront, deren Gesamtbild einen hohen Wiedererkennungswert aufweist. Besonders markant sind dabei der Rheinturm (erbaut 1979 bis 1982) des Architekten Harald Deilmann, mit 240,5 m höchstes Wahrzeichen der Stadt[252] und das Landtagsgebäude Nordrhein-Westfalen (erbaut 1980 bis 1988).
Besonders markant sind dabei der Rheinturm (erbaut 1979 bis 1982) des Architekten Harald Deilmann, mit 240,5 m höchstes Wahrzeichen der Stadt[252] und das Landtagsgebäude Nordrhein-Westfalen (erbaut 1980 bis 1988). Die Zeitanzeige des Rheinturms gilt als weltweit größte Digitaluhr. Die Zeitanzeige des Rheinturms gilt als weltweit größte Digitaluhr.[253] An den Rheinturm schließt seit den 1990er Jahren der Rheinpark Bilk an. Hinter dem Rheinpark entstand ab dieser Zeit unter der Bezeichnung Medienhafen im vorderen Teil des alten Rheinhafens an der Lausward eine städtebauliche und architektonische Collage aus Neubauten und umgebauten Altbauten,[254] von denen der Neue Zollhof mit den drei Gehry-Bauten, benannt nach ihrem Architekten Frank Gehry (erbaut 1996 bis 1999),[255] sowie das Colorium, ein 17-geschossiges Bürogebäude (fertiggestellt 2001), besonders ins Auge fallen. Hinter dem Rheinpark entstand ab dieser Zeit unter der Bezeichnung Medienhafen im vorderen Teil des alten Rheinhafens an der Lausward eine städtebauliche und architektonische Collage aus Neubauten und umgebauten Altbauten,[254] von denen der Neue Zollhof mit den drei Gehry-Bauten, benannt nach ihrem Architekten Frank Gehry (erbaut 1996 bis 1999),[255] sowie das Colorium, ein 17-geschossiges Bürogebäude (fertiggestellt 2001), besonders ins Auge fallen. Hinter dem Rheinpark entstand ab dieser Zeit unter der Bezeichnung Medienhafen im vorderen Teil des alten Rheinhafens an der Lausward eine städtebauliche und architektonische Collage aus Neubauten und umgebauten Altbauten,[254] von denen der Neue Zollhof mit den drei Gehry-Bauten, benannt nach ihrem Architekten Frank Gehry (erbaut 1996 bis 1999),[255] sowie das Colorium, ein 17-geschossiges Bürogebäude (fertiggestellt 2001), besonders ins Auge fallen.[256] Das so entstandene Gesamtensemble, das durch maßstäbliche Sprünge, Formen- und Materialvielfalt sowie funktionale und ästhetische Gegensätze gekennzeichnet ist, bildet nicht nur einen begehrten Büro- und Hotelstandort in der Landeshauptstadt, sondern fungiert auch als neue Tourismus-Destination. [256] Das so entstandene Gesamtensemble, das durch maßstäbliche Sprünge, Formen- und Materialvielfalt sowie funktionale und ästhetische Gegensätze gekennzeichnet ist, bildet nicht nur einen begehrten Büro- und Hotelstandort in der Landeshauptstadt, sondern fungiert auch als neue Tourismus-Destination. [256] Das so entstandene Gesamtensemble, das durch maßstäbliche Sprünge, Formen- und Materialvielfalt sowie funktionale und ästhetische Gegensätze gekennzeichnet ist, bildet nicht nur einen begehrten Büro- und Hotelstandort in der Landeshauptstadt, sondern fungiert auch als neue Tourismus-Destination.
Medienhafen mit Rheinkniebrücke im Hintergrund

Der Neubau des Sendehauses und Landesstudios des Westdeutschen Rundfunks an der Stromstraße ist ein weiteres markantes postmodernes Gebäude, das an den Rheinpark angrenzt.

Medienhafen mit Rheinkniebrücke im Hintergrund

Der Neubau des Sendehauses und Landesstudios des Westdeutschen Rundfunks an der Stromstraße ist ein weiteres markantes postmodernes Gebäude, das an den Rheinpark angrenzt. Die Stromstraße führt dann weiter über den Tunnel Gladbacher Straße, über dem das international ausgezeichnete Stadttor thront, das u.
Die Stromstraße führt dann weiter über den Tunnel Gladbacher Straße, über dem das international ausgezeichnete Stadttor thront, das u. a. als Sitz der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei dient.

Weiter Richtung Innenstadt fällt am Graf-Adolf-Platz die ovale Hochhausarchitektur des 89 m hohen GAP 15 ins Auge, das 2005 nach Plänen der Architekten J.


Weiter Richtung Innenstadt fällt am Graf-Adolf-Platz die ovale Hochhausarchitektur des 89 m hohen GAP 15 ins Auge, das 2005 nach Plänen der Architekten J. S. K. erbaut wurde. In der Nähe des Graf-Adolf-Platzes, an der Friedrichstraße, befindet sich das DRV-Hochhaus. Es ist 120 m hoch und hat eine typische 1970er-Jahre-Architektur (Fertigstellung: 1978).
Es ist 120 m hoch und hat eine typische 1970er-Jahre-Architektur (Fertigstellung: 1978). Verantwortlicher Architekt war Harald Deilmann.[257] Die Fassade wurde 2006/2007 neu gestaltet. Einen vollständigen Umbau erlebte hingegen das Gebäude der WestLB am Kirchplatz, Ecke Fürstenwall/Friedrichstraße. Einen vollständigen Umbau erlebte hingegen das Gebäude der WestLB am Kirchplatz, Ecke Fürstenwall/Friedrichstraße. Der ursprüngliche Bau aus den späten 1960er Jahren, erbaut für die Bausparkasse Rheinprovinz, überragte die Kirche St. Peter,[258] sein Nachfolger hingegen hat eine geringere Traufhöhe. Peter,[258] sein Nachfolger hingegen hat eine geringere Traufhöhe. Das andere in der Nähe befindliche Gebäude der WestLB ist ein Hochhauskomplex, dessen Ausführung für die 1970er Jahre typisch ist.

Nördlich der Oberkasseler Brücke erscheint hinter dem neoklassizistischen Oberlandesgericht deutlich der Victoria-Turm als höchstes Gebäude im postmodernen Gebäude-Komplex der Versicherungsgesellschaft an der Fischerstraße.


Nördlich der Oberkasseler Brücke erscheint hinter dem neoklassizistischen Oberlandesgericht deutlich der Victoria-Turm als höchstes Gebäude im postmodernen Gebäude-Komplex der Versicherungsgesellschaft an der Fischerstraße.

Im Norden der Stadt setzte die ARAG-Versicherung ihre Zeichen.


Im Norden der Stadt setzte die ARAG-Versicherung ihre Zeichen. Das sogenannte Mörsenbroicher Ei war und ist umgeben von Gebäuden dieser Gesellschaft. Das alte Stufenhaus von Paul Schneider-Esleben musste dem 1998 bis 2000 erbauten, 125 m hohen ARAG-Turm des Architekten Sir Norman Foster weichen, der das höchste Verwaltungsgebäude im Stadtgebiet darstellt.
Das alte Stufenhaus von Paul Schneider-Esleben musste dem 1998 bis 2000 erbauten, 125 m hohen ARAG-Turm des Architekten Sir Norman Foster weichen, der das höchste Verwaltungsgebäude im Stadtgebiet darstellt.[252]

Weichen musste ebenfalls das 1968 bis 1975 erbaute Rheinstadion.
[252]

Weichen musste ebenfalls das 1968 bis 1975 erbaute Rheinstadion. An seiner Stelle steht nun die Merkur Spiel-Arena. Sie wurde zwischen 2002 und 2004 nach Plänen der Architekten J.S.K. erbaut. Ebenfalls im Norden der Stadt, in Rath, befindet sich der ISS-Dome.
Ebenfalls im Norden der Stadt, in Rath, befindet sich der ISS-Dome. Erbaut wurde er in den Jahren 2005 bis 2006 von den Architekten Rhode Kellermann Wawrowsky (RKW).

Im Süden Düsseldorfs ist das Kuppelgewächshaus im Botanischen Garten Düsseldorf noch erwähnenswert.


Im Süden Düsseldorfs ist das Kuppelgewächshaus im Botanischen Garten Düsseldorf noch erwähnenswert. Die Heinrich-Heine-Universität selbst ist in einer für 1960er und 1970er Jahren typischen Bauweise mit etlichen Hochgebäuden für die Institute in Sichtbeton mit großen Glasfenstern, Hörsaalgebäuden mit Sichtbeton und teilweise roter Verklinkerung und weiteren teils rot verklinkerten, teils mit Sichtbeton errichteten Gebäuden gebaut worden.
Die Heinrich-Heine-Universität selbst ist in einer für 1960er und 1970er Jahren typischen Bauweise mit etlichen Hochgebäuden für die Institute in Sichtbeton mit großen Glasfenstern, Hörsaalgebäuden mit Sichtbeton und teilweise roter Verklinkerung und weiteren teils rot verklinkerten, teils mit Sichtbeton errichteten Gebäuden gebaut worden. Etwas untypisch ist die verstreute Lage der Gebäude entlang einer geschwungenen Hauptachse des Geländes. Etwas untypisch ist die verstreute Lage der Gebäude entlang einer geschwungenen Hauptachse des Geländes.
Siehe auch: Liste der Hochhäuser in Düsseldorf
Düsseldorfer Brückenfamilie
Rheinkniebrücke

Die Düsseldorfer Brückenfamilie war ursprünglich ein Sammelbegriff für die drei zentralen Schrägseilbrücken Theodor-Heuss-Brücke, Oberkasseler Brücke und Rheinkniebrücke,[259][260] die die Entwicklung dieses Brückentyps weltweit für viele Jahre maßgeblich beeinflusst hatten.

Siehe auch: Liste der Hochhäuser in Düsseldorf
Düsseldorfer Brückenfamilie
Rheinkniebrücke

Die Düsseldorfer Brückenfamilie war ursprünglich ein Sammelbegriff für die drei zentralen Schrägseilbrücken Theodor-Heuss-Brücke, Oberkasseler Brücke und Rheinkniebrücke,[259][260] die die Entwicklung dieses Brückentyps weltweit für viele Jahre maßgeblich beeinflusst hatten.

Siehe auch: Liste der Hochhäuser in Düsseldorf
Düsseldorfer Brückenfamilie
Rheinkniebrücke

Die Düsseldorfer Brückenfamilie war ursprünglich ein Sammelbegriff für die drei zentralen Schrägseilbrücken Theodor-Heuss-Brücke, Oberkasseler Brücke und Rheinkniebrücke,[259][260] die die Entwicklung dieses Brückentyps weltweit für viele Jahre maßgeblich beeinflusst hatten.[261]

Die zwischen Golzheim und Niederkassel liegende Theodor-Heuss-Brücke, früher auch Nordbrücke genannt, gilt als die erste Schrägseilbrücke Deutschlands..
[261]

Die zwischen Golzheim und Niederkassel liegende Theodor-Heuss-Brücke, früher auch Nordbrücke genannt, gilt als die erste Schrägseilbrücke Deutschlands.[262] Sie wurde 1952 im Auftrag des Düsseldorfer Stadtplanungsamtes unter Leitung des Architekten Friedrich Tamms von einer Gruppe um den Bauingenieur und Tragwerksplaner Fritz Leonhardt entworfen. Ihre schlanken, freitragenden Pylonstiele und die harfenförmige, parallele Anordnung der Seile wurden von Tamms veranlasst.
[262] Sie wurde 1952 im Auftrag des Düsseldorfer Stadtplanungsamtes unter Leitung des Architekten Friedrich Tamms von einer Gruppe um den Bauingenieur und Tragwerksplaner Fritz Leonhardt entworfen. Ihre schlanken, freitragenden Pylonstiele und die harfenförmige, parallele Anordnung der Seile wurden von Tamms veranlasst.[263] Bald nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1957 beauftragte Tamms auch die Planung der Oberkasseler Brücke und der Rheinkniebrücke, wobei Fritz Leonhardt für die Rheinkniebrücke, Hans Grassl für die Oberkasseler Brücke federführend war. [263] Bald nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1957 beauftragte Tamms auch die Planung der Oberkasseler Brücke und der Rheinkniebrücke, wobei Fritz Leonhardt für die Rheinkniebrücke, Hans Grassl für die Oberkasseler Brücke federführend war.[264]

Die ein kleines Stück weiter südlich stehende Oberkasseler Brücke zwischen der Innenstadt und Oberkassel war die älteste und lange auch die einzige Düsseldorfer Straßenbrücke.
[264]

Die ein kleines Stück weiter südlich stehende Oberkasseler Brücke zwischen der Innenstadt und Oberkassel war die älteste und lange auch die einzige Düsseldorfer Straßenbrücke. Sie ersetzte ab 1898[265] die Pontonbrücke von 1839,[266] die bis dahin die einzige Verbindung mit dem linken Rheinufer darstellte, und wurde 1924[267] erweitert.
Sie ersetzte ab 1898[265] die Pontonbrücke von 1839,[266] die bis dahin die einzige Verbindung mit dem linken Rheinufer darstellte, und wurde 1924[267] erweitert. Nach der Zerstörung 1945 wurde ab 1948[268] erneut eine Behelfsbrücke errichtet. Aus verkehrstechnischen Gründen konnte erst 1973 die von Hans Grassl entworfene Schrägseilbrücke neben ihr errichtet werden. Nach der Zerstörung 1945 wurde ab 1948[268] erneut eine Behelfsbrücke errichtet. Aus verkehrstechnischen Gründen konnte erst 1973 die von Hans Grassl entworfene Schrägseilbrücke neben ihr errichtet werden.[269] 1976 erfolgte der vielbeachtete endgültige Verschub der neuen Brücke an die historische Stelle. [269] 1976 erfolgte der vielbeachtete endgültige Verschub der neuen Brücke an die historische Stelle.[270] Sie leistet die Verbindung von der Altstadt nach Oberkassel und trägt die Stadtbahnlinien, die von der Heinrich-Heine-Allee ins Linksrheinische führen.

Die noch weiter südlich stehende Rheinkniebrücke verbindet die Friedrichstadt mit Oberkassel.


Die noch weiter südlich stehende Rheinkniebrücke verbindet die Friedrichstadt mit Oberkassel. Sie musste aus verkehrstechnischen Gründen vor dem Neubau der Oberkasseler Brücke gebaut werden. Sie wurde zwischen 1965 und 1969 nach den Plänen von Leonhardt errichtet und ist genauso wie die Theodor-Heuss-Brücke und die nach ihr gebaute Oberkasseler Brücke eine Schrägseilbrücke.
Sie wurde zwischen 1965 und 1969 nach den Plänen von Leonhardt errichtet und ist genauso wie die Theodor-Heuss-Brücke und die nach ihr gebaute Oberkasseler Brücke eine Schrägseilbrücke.[271]

Diese drei Schrägseilbrücken zeichnen sich durch die gleichen Stilelemente aus - ein flaches stählernes Brückendeck, schlanke senkrechte Pylone und wenige, harfenförmig angeordnete Schrägseile.
[271]

Diese drei Schrägseilbrücken zeichnen sich durch die gleichen Stilelemente aus - ein flaches stählernes Brückendeck, schlanke senkrechte Pylone und wenige, harfenförmig angeordnete Schrägseile. Aufgrund ihrer Lage in kurzer Entfernung voneinander konnten sie außerdem schon vor ihrer Fertigstellung in Modellen und Zeichnungen gemeinsam dargestellt werden.
Aufgrund ihrer Lage in kurzer Entfernung voneinander konnten sie außerdem schon vor ihrer Fertigstellung in Modellen und Zeichnungen gemeinsam dargestellt werden. Die Düsseldorfer Brückenfamilie wurde 2007 für die Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert. Die Düsseldorfer Brückenfamilie wurde 2007 für die Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.

Weiter südlich verbinden drei ganz anders konstruierte Brücken Düsseldorf mit der Nachbarstadt Neuss. Zunächst kommt von Nord nach Süd vorgehend die Hammer Eisenbahnbrücke, eine an einem Stahlbogen abgehängte Fachwerkbrücke, deren Vorgänger aus dem Jahre 1870 stammt.
Zunächst kommt von Nord nach Süd vorgehend die Hammer Eisenbahnbrücke, eine an einem Stahlbogen abgehängte Fachwerkbrücke, deren Vorgänger aus dem Jahre 1870 stammt.[272] Reste dieser alten Brücke sind in Form der Türme an den Ufern noch zu sehen. [272] Reste dieser alten Brücke sind in Form der Türme an den Ufern noch zu sehen. Die heutige Brücke wurde 1987 direkt neben der historischen Trasse im Zuge des Baues der Ost-West-S-Bahnlinie S 8 errichtet. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger trägt sie vier Eisenbahngleise. Einen Fuß- oder Radweg gibt es ebenso wenig wie eine Fahrbahn für Autos.. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger trägt sie vier Eisenbahngleise. Einen Fuß- oder Radweg gibt es ebenso wenig wie eine Fahrbahn für Autos.

In Sichtweite steht die Josef-Kardinal-Frings-Brücke, vormals Südbrücke, ein Neubau der Jahre 1950 bis 1951,[273] nachdem die alte Brücke von 1929 im letzten Kriegsjahr 1945 zerstört worden war.


In Sichtweite steht die Josef-Kardinal-Frings-Brücke, vormals Südbrücke, ein Neubau der Jahre 1950 bis 1951,[273] nachdem die alte Brücke von 1929 im letzten Kriegsjahr 1945 zerstört worden war. Sie ist die erste Hohlkasten-Balkenbrücke, die in Schweißtechnik ausgeführt wurde. Über die Josef-Kardinal-Frings-Brücke führen die Bundesstraße 1 und eine Straßenbahnlinie.
Über die Josef-Kardinal-Frings-Brücke führen die Bundesstraße 1 und eine Straßenbahnlinie.

Die südlichste Düsseldorfer Rheinbrücke ist die Fleher Brücke, eine Schrägseilbrücke mit dem höchsten Brückenpylon in Deutschland und einer Vielzahl von fächerförmig angeordneten Seilen..


Die südlichste Düsseldorfer Rheinbrücke ist die Fleher Brücke, eine Schrägseilbrücke mit dem höchsten Brückenpylon in Deutschland und einer Vielzahl von fächerförmig angeordneten Seilen. Erbaut wurde sie von 1976 bis 1979.[274] Auf ihr verläuft die Bundesautobahn 46.

Im Norden der Stadt steht die Flughafenbrücke, eine Schrägseilbrücke mit zu Dreiecken verkürzten Pylonen, die von Düsseldorf-Stockum nach Meerbusch führt und dabei den Verlauf der Bundesautobahn 44 vorgibt.


Im Norden der Stadt steht die Flughafenbrücke, eine Schrägseilbrücke mit zu Dreiecken verkürzten Pylonen, die von Düsseldorf-Stockum nach Meerbusch führt und dabei den Verlauf der Bundesautobahn 44 vorgibt. Sie ist die jüngste Düsseldorfer Rheinbrücke, sie wurde zwischen 1998 und 2002 gebaut.
Sie ist die jüngste Düsseldorfer Rheinbrücke, sie wurde zwischen 1998 und 2002 gebaut.[275]
Historische Gaslaternen

Düsseldorf ist eine der letzten Städte weltweit, in denen es ein großflächiges und intaktes Netz von Gaslaternen gibt (14.000 - mit fallender Tendenz, Stand 2018).
000 - mit fallender Tendenz, Stand 2018).[276] Seit 1848 prägen die Laternen mit ihrem goldgelben Licht die Atmosphäre der Stadt. Die Gasbeleuchtung ist auf vielfältige Weise mit der Stadtgeschichte verbunden. So schrieben die Gebrüder Mannesmann im 19.. So schrieben die Gebrüder Mannesmann im 19. Jahrhundert im Rheinland mit dem Patent für nahtlose Stahlrohre ein wichtiges Stück Industriegeschichte. Auch die Technik der hängenden Glühkörper wurde von Mannesmann entwickelt. Auch die Technik der hängenden Glühkörper wurde von Mannesmann entwickelt. Bereits [!!! Clara Schumann ] schrieb über die Düsseldorfer Gaslaternen.
Gas-Aufsatzleuchten wie diese in der Bueckstraße prägen das Bild vieler Wohnstraßen in Düsseldorf.

Die Gaslaternen sind wichtige Zeitzeugen der historischen Stadtentwicklung und selbst die jüngsten sind bereits über ein halbes Jahrhundert alt.


Die Gaslaternen sind wichtige Zeitzeugen der historischen Stadtentwicklung und selbst die jüngsten sind bereits über ein halbes Jahrhundert alt. Sie beleuchten bis heute große Teile der Wohngebiete. Bekannte Gaslaternen-Typen sind unter anderem die Alt-Düsseldorfer, die seit den zwanziger Jahren eingesetzten Ansatz- und Aufsatzleuchten sowie Reihenleuchten.
Bekannte Gaslaternen-Typen sind unter anderem die Alt-Düsseldorfer, die seit den zwanziger Jahren eingesetzten Ansatz- und Aufsatzleuchten sowie Reihenleuchten.

Der berühmte und denkmalgeschützte Düsseldorfer Hofgarten wurde bis zum Sturm Ela im Jahr 2014 durch Gaslaternen beleuchtet.


Der berühmte und denkmalgeschützte Düsseldorfer Hofgarten wurde bis zum Sturm Ela im Jahr 2014 durch Gaslaternen beleuchtet. Das Modell Frankfurt, das dort in den 1950ern aufgestellt wurde, gilt heute als vermutlich einzigartig in ganz Europa. Unzählige Bäume wurden durch den Sturm zerstört und auch viele Gaslaternen, aber sie überstanden den Sturm ohne jegliche Gefährdung durch austretendes Gas..
Unzählige Bäume wurden durch den Sturm zerstört und auch viele Gaslaternen, aber sie überstanden den Sturm ohne jegliche Gefährdung durch austretendes Gas.[277] Bisher wurden die Gaslaternen im Hofgarten nicht ersetzt, es existiert derzeit noch eine provisorische Elektro-Beleuchtung an Holzpfeilern. [277] Bisher wurden die Gaslaternen im Hofgarten nicht ersetzt, es existiert derzeit noch eine provisorische Elektro-Beleuchtung an Holzpfeilern.

Die Stadtverwaltung Düsseldorf beabsichtigt den Austausch fast aller historischen Gaslaternen gegen LED-Leuchten. Eine Petition der Düsseldorfer Bürger sammelte über 10.


Die Stadtverwaltung Düsseldorf beabsichtigt den Austausch fast aller historischen Gaslaternen gegen LED-Leuchten. Eine Petition der Düsseldorfer Bürger sammelte über 10.000 Stimmen für den Erhalt und war die bislang erfolgreichste Petition der Stadtgeschichte.[278] Eine Bürgerinitiative[279] fordert die Anerkennung der Gasbeleuchtung als „Welt-Kulturerbe” und Industriedenkmal.
[278] Eine Bürgerinitiative[279] fordert die Anerkennung der Gasbeleuchtung als „Welt-Kulturerbe” und Industriedenkmal.

Nach Auffassung der Bürgerinitiative sprechen sowohl kulturelle als auch finanzielle Gründe für den großflächigen Erhalt des Gaslaternenenetzes.


Nach Auffassung der Bürgerinitiative sprechen sowohl kulturelle als auch finanzielle Gründe für den großflächigen Erhalt des Gaslaternenenetzes. Sie wird dabei unter anderem vom Bund der Steuerzahler unterstützt, der sich in einer Presseerklärung dazu äußerte.[280] Selbst der BUND für Umwelt und Naturschutz hält den Ersatz der Gaslaternen nicht für ein wirksames Mittel zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes.
[280] Selbst der BUND für Umwelt und Naturschutz hält den Ersatz der Gaslaternen nicht für ein wirksames Mittel zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes.[281]

Mit einem Beschluss vom 10. Dezember 2015[282] hat der Rat der Stadt Düsseldorf erstmals die Gaslaternen als Kulturgut anerkannt.
Dezember 2015[282] hat der Rat der Stadt Düsseldorf erstmals die Gaslaternen als Kulturgut anerkannt. Für den Hofgarten ist die Verwaltung aufgefordert worden, einen Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss zur Wiederherstellung der Gasbeleuchtung vorzubereiten. Im übrigen Stadtgebiet sollen mindestens 4000 Gaslaternen erhalten bleiben. Im übrigen Stadtgebiet sollen mindestens 4000 Gaslaternen erhalten bleiben. Die Festlegung der Erhaltungsgebiete wurde den Bezirksvertretungen übertragen.

Die Stadtwerke Düsseldorf haben im August 2016 erklärt, dass sie in der Lage sind, den dauerhaften Betrieb der Gaslaternen rechtlich und technisch einwandfrei sicherzustellen.


Die Stadtwerke Düsseldorf haben im August 2016 erklärt, dass sie in der Lage sind, den dauerhaften Betrieb der Gaslaternen rechtlich und technisch einwandfrei sicherzustellen.[283]
Parks und Grünflächen
→ Hauptartikel: Liste von Parkanlagen in Düsseldorf
Märchenbrunnen im Hofgarten

Düsseldorf, das oft den Beinamen Gartenstadt erhält, verfügt heute über 1238 Hektar öffentliche Grünflächen, davon 641 Hektar Parks,[284] die sich über das Stadtgebiet verteilen.
[283]
Parks und Grünflächen
→ Hauptartikel: Liste von Parkanlagen in Düsseldorf
Märchenbrunnen im Hofgarten

Düsseldorf, das oft den Beinamen Gartenstadt erhält, verfügt heute über 1238 Hektar öffentliche Grünflächen, davon 641 Hektar Parks,[284] die sich über das Stadtgebiet verteilen. Der Rhein bildet mit seinen in großen, in weiten Teilen unbebauten Uferzonen ein grünes Band, das verschiedene Parks in nord-südlicher Richtung miteinander verbindet.
[283]
Parks und Grünflächen
→ Hauptartikel: Liste von Parkanlagen in Düsseldorf
Märchenbrunnen im Hofgarten

Düsseldorf, das oft den Beinamen Gartenstadt erhält, verfügt heute über 1238 Hektar öffentliche Grünflächen, davon 641 Hektar Parks,[284] die sich über das Stadtgebiet verteilen. Der Rhein bildet mit seinen in großen, in weiten Teilen unbebauten Uferzonen ein grünes Band, das verschiedene Parks in nord-südlicher Richtung miteinander verbindet. Am östlichen Stadtrand befinden sich zudem mit 2180 Hektar ausgedehnte Stadtwaldflächen.
Am östlichen Stadtrand befinden sich zudem mit 2180 Hektar ausgedehnte Stadtwaldflächen.[285]
Der Hofgarten
→ Hauptartikel: Hofgarten (Düsseldorf)

Der Ruf als Gartenstadt geht auf die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück. 1769 ließ der Statthalter des Kurfürsten Karl-Theodor den „Alten Hofgarten” als ersten Volksgarten Deutschlands nach den Plänen von [!!! Nicolas de Pigage ] im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen anlegen.
Jahrhunderts zurück. 1769 ließ der Statthalter des Kurfürsten Karl-Theodor den „Alten Hofgarten” als ersten Volksgarten Deutschlands nach den Plänen von [!!! Nicolas de Pigage ] im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen anlegen.[286] Die Anlage wurde richtungsweisend für ähnliche Parks in anderen Städten.. 1769 ließ der Statthalter des Kurfürsten Karl-Theodor den „Alten Hofgarten” als ersten Volksgarten Deutschlands nach den Plänen von [!!! Nicolas de Pigage ] im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen anlegen.[286] Die Anlage wurde richtungsweisend für ähnliche Parks in anderen Städten. Nach der Schleifung der Festungswerke 1801 wurde der Park durch Maximilian Friedrich Weyhe umgestaltet und in Form einer offenen Gartenlandschaft weiterentwickelt. Nach der Schleifung der Festungswerke 1801 wurde der Park durch Maximilian Friedrich Weyhe umgestaltet und in Form einer offenen Gartenlandschaft weiterentwickelt. Dieser „Neue Hofgarten” mit seinen Gartenlokalen und Unterhaltungsangeboten war gesellschaftlicher Treffpunkt und eine Besonderheit Düsseldorfs. Der Hofgarten blieb bis 1875 die einzige Grünfläche innerhalb des bebauten Stadtgebietes. Der Hofgarten blieb bis 1875 die einzige Grünfläche innerhalb des bebauten Stadtgebietes.
Die Gärten der Großstadt

Die durch die Industrialisierung hervorgerufene starke städtische Expansion lieferte die Grundlage für die Anlage neuer Parks.

Die Gärten der Großstadt

Die durch die Industrialisierung hervorgerufene starke städtische Expansion lieferte die Grundlage für die Anlage neuer Parks. So entstanden in privater Initiative 1875 der Florapark und 1876 der Zoologische Garten, beide mit durch die Düssel gespeisten Teichanlagen. Einen großen Einfluss auf die Gestaltung der Grünflächen hatte Heinrich Hillebrecht, der von 1879 bis 1910 Stadtgärtner von Düsseldorf war.
Einen großen Einfluss auf die Gestaltung der Grünflächen hatte Heinrich Hillebrecht, der von 1879 bis 1910 Stadtgärtner von Düsseldorf war. Seit Mitte der 1880er Jahre verfolgte die Stadt Düsseldorf das Ziel, Grundstücke für die Anlage von Parks und Erholungsflächen zu erwerben. Seit Mitte der 1880er Jahre verfolgte die Stadt Düsseldorf das Ziel, Grundstücke für die Anlage von Parks und Erholungsflächen zu erwerben. 1892 wurde der Oberbilker Volksgarten, heute Teil des Südparks, angelegt. Es folgte 1898 der Ostpark. 1903 übernahm die Stadt den Florapark und 1905 den Zoologischen Garten.. 1903 übernahm die Stadt den Florapark und 1905 den Zoologischen Garten.[287]
Ausstellungsgärten

1904 fand die große Gartenbau-Ausstellung in Düsseldorf statt, in deren Fokus die Reform des Gartenbaus hin zu einer architektonischen Gestaltung stand.
[287]
Ausstellungsgärten

1904 fand die große Gartenbau-Ausstellung in Düsseldorf statt, in deren Fokus die Reform des Gartenbaus hin zu einer architektonischen Gestaltung stand. Verfechter dieser Reformen waren Peter Behrens und Walter von Engelhardt aus dem Umfeld der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule. Nach ihren Ideen plante Reinhold Hoemann den Kaiser-Wilhelm-Park am Rhein..
Nach ihren Ideen plante Reinhold Hoemann den Kaiser-Wilhelm-Park am Rhein. Im Rahmen der GeSoLei 1926 wurden Teile der Rheinufers aufgeschüttet und gärtnerisch gestaltet. Aus dem Kaiser-Wilhelm-Park und den neuen, aufgeschütteten Flächen wurde der heutige Rheinpark Golzheim, der über den Komplex des Museum Kunstpalast mit dem Hofgarten verbunden ist. Aus dem Kaiser-Wilhelm-Park und den neuen, aufgeschütteten Flächen wurde der heutige Rheinpark Golzheim, der über den Komplex des Museum Kunstpalast mit dem Hofgarten verbunden ist. Im Rahmen der Reichsausstellung Schaffendes Volk entstand zwischen Rheinufer und der Kaiserswerther Straße der Nordpark. Im Rahmen der Reichsausstellung Schaffendes Volk entstand zwischen Rheinufer und der Kaiserswerther Straße der Nordpark. Der Volksgarten und der Südpark waren Teil des Geländes der Bundesgartenschau 1987. Südlich hiervon befindet sich der Botanische Garten.
Herrensitze

Die Parks mehrerer Schlösser und Herrensitze, die heute zum Stadtgebiet gehören, sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

Herrensitze

Die Parks mehrerer Schlösser und Herrensitze, die heute zum Stadtgebiet gehören, sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Der bekannteste ist der Park von Schloss Benrath im Süden der Stadt. Ferner sind dies in den südlichen Stadtteilen der Park Elbroich sowie die Parks der Schlösser Eller, Mickeln und Garath..
Ferner sind dies in den südlichen Stadtteilen der Park Elbroich sowie die Parks der Schlösser Eller, Mickeln und Garath. Im Norden der Stadt liegen der Park von Schloss Kalkum sowie der Lantz’sche Park. Zwischen der Carlstadt und der Friedrichstadt liegen der Ständehauspark mit dem Spee’schen Graben, Kaiserteich und Schwanenspiegel. Zwischen der Carlstadt und der Friedrichstadt liegen der Ständehauspark mit dem Spee’schen Graben, Kaiserteich und Schwanenspiegel. In Pempelfort schließt sich an den Hofgarten das Gelände des Künstlervereins Malkasten mit dem Jacobigarten an.
Liste der Düsseldorfer Parks
Kuppelgewächshaus im Botanischen Garten
Japanischer Garten Im Nordpark

Von den Düsseldorfer Parkanlagen wurden allein neun wegen ihrer Qualität und Bedeutung 2004 in die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen.
In Pempelfort schließt sich an den Hofgarten das Gelände des Künstlervereins Malkasten mit dem Jacobigarten an.
Liste der Düsseldorfer Parks
Kuppelgewächshaus im Botanischen Garten
Japanischer Garten Im Nordpark

Von den Düsseldorfer Parkanlagen wurden allein neun wegen ihrer Qualität und Bedeutung 2004 in die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen.

Liste der Düsseldorfer Parks
Kuppelgewächshaus im Botanischen Garten
Japanischer Garten Im Nordpark

Von den Düsseldorfer Parkanlagen wurden allein neun wegen ihrer Qualität und Bedeutung 2004 in die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen. Sie sind in der folgenden Liste durch * hervorgehoben.

Alter Bilker Friedhof
Belsenpark
Botanischer Garten der Universität
Florapark
Golzheimer Friedhof*
Hanielpark
Hofgarten*
IHZ Park (Handelszentrum)
Kögraben
Lantz’scher Park
Malkastenpark/Jacobigarten*
Maurice-Ravel-Park
Nordfriedhof
Nordpark* mit Japanischem Garten
Ostpark
Park Elbroich/Heyepark
Park am Ständehaus* mit dem Kaiserteich und dem Schwanenspiegel
Rheinpark Bilk
Rheinpark Golzheim
Schlosspark Benrath*
Schlosspark Eller
Schlosspark Garath
Park Heltorf*
Schlosspark Kalkum
Schlosspark Mickeln
Spee’scher Graben*
Stadt-Natur-Park Flingern
Stadtwerkepark
Sternwartpark (ehem.


Alter Bilker Friedhof
Belsenpark
Botanischer Garten der Universität
Florapark
Golzheimer Friedhof*
Hanielpark
Hofgarten*
IHZ Park (Handelszentrum)
Kögraben
Lantz’scher Park
Malkastenpark/Jacobigarten*
Maurice-Ravel-Park
Nordfriedhof
Nordpark* mit Japanischem Garten
Ostpark
Park Elbroich/Heyepark
Park am Ständehaus* mit dem Kaiserteich und dem Schwanenspiegel
Rheinpark Bilk
Rheinpark Golzheim
Schlosspark Benrath*
Schlosspark Eller
Schlosspark Garath
Park Heltorf*
Schlosspark Kalkum
Schlosspark Mickeln
Spee’scher Graben*
Stadt-Natur-Park Flingern
Stadtwerkepark
Sternwartpark (ehem.


Alter Bilker Friedhof
Belsenpark
Botanischer Garten der Universität
Florapark
Golzheimer Friedhof*
Hanielpark
Hofgarten*
IHZ Park (Handelszentrum)
Kögraben
Lantz’scher Park
Malkastenpark/Jacobigarten*
Maurice-Ravel-Park
Nordfriedhof
Nordpark* mit Japanischem Garten
Ostpark
Park Elbroich/Heyepark
Park am Ständehaus* mit dem Kaiserteich und dem Schwanenspiegel
Rheinpark Bilk
Rheinpark Golzheim
Schlosspark Benrath*
Schlosspark Eller
Schlosspark Garath
Park Heltorf*
Schlosspark Kalkum
Schlosspark Mickeln
Spee’scher Graben*
Stadt-Natur-Park Flingern
Stadtwerkepark
Sternwartpark (ehem.


Alter Bilker Friedhof
Belsenpark
Botanischer Garten der Universität
Florapark
Golzheimer Friedhof*
Hanielpark
Hofgarten*
IHZ Park (Handelszentrum)
Kögraben
Lantz’scher Park
Malkastenpark/Jacobigarten*
Maurice-Ravel-Park
Nordfriedhof
Nordpark* mit Japanischem Garten
Ostpark
Park Elbroich/Heyepark
Park am Ständehaus* mit dem Kaiserteich und dem Schwanenspiegel
Rheinpark Bilk
Rheinpark Golzheim
Schlosspark Benrath*
Schlosspark Eller
Schlosspark Garath
Park Heltorf*
Schlosspark Kalkum
Schlosspark Mickeln
Spee’scher Graben*
Stadt-Natur-Park Flingern
Stadtwerkepark
Sternwartpark (ehem.


Alter Bilker Friedhof
Belsenpark
Botanischer Garten der Universität
Florapark
Golzheimer Friedhof*
Hanielpark
Hofgarten*
IHZ Park (Handelszentrum)
Kögraben
Lantz’scher Park
Malkastenpark/Jacobigarten*
Maurice-Ravel-Park
Nordfriedhof
Nordpark* mit Japanischem Garten
Ostpark
Park Elbroich/Heyepark
Park am Ständehaus* mit dem Kaiserteich und dem Schwanenspiegel
Rheinpark Bilk
Rheinpark Golzheim
Schlosspark Benrath*
Schlosspark Eller
Schlosspark Garath
Park Heltorf*
Schlosspark Kalkum
Schlosspark Mickeln
Spee’scher Graben*
Stadt-Natur-Park Flingern
Stadtwerkepark
Sternwartpark (ehem. Bilker Friedhof, inoffiziell auch Cola-Park)
Südfriedhof
Südpark mit Volksgarten*
Wildpark im Grafenberger Wald
Zoopark

Landschafts- und Naturschutzgebiete
Bäume in der Urdenbacher Kämpe

Düsseldorf hat im Stadtgebiet 43 Naturdenkmäler und zwölf Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 1435 Hektar.
Bilker Friedhof, inoffiziell auch Cola-Park)
Südfriedhof
Südpark mit Volksgarten*
Wildpark im Grafenberger Wald
Zoopark

Landschafts- und Naturschutzgebiete
Bäume in der Urdenbacher Kämpe

Düsseldorf hat im Stadtgebiet 43 Naturdenkmäler und zwölf Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 1435 Hektar.[288]

In der Vergangenheit erstreckte sich im Südosten der Stadt durch das Mäandern des Rheins zwischen dem Altrhein und dem heutigen Flussverlauf ein großes Sumpf- und Moorgebiet, das große Teile der heutigen Stadtbezirke 8, 9 und 10 sowie der Nachbarstadt Hilden als auch einige der dort gelegenen Wälder umschloss.
[288]

In der Vergangenheit erstreckte sich im Südosten der Stadt durch das Mäandern des Rheins zwischen dem Altrhein und dem heutigen Flussverlauf ein großes Sumpf- und Moorgebiet, das große Teile der heutigen Stadtbezirke 8, 9 und 10 sowie der Nachbarstadt Hilden als auch einige der dort gelegenen Wälder umschloss.
[288]

In der Vergangenheit erstreckte sich im Südosten der Stadt durch das Mäandern des Rheins zwischen dem Altrhein und dem heutigen Flussverlauf ein großes Sumpf- und Moorgebiet, das große Teile der heutigen Stadtbezirke 8, 9 und 10 sowie der Nachbarstadt Hilden als auch einige der dort gelegenen Wälder umschloss. Viele der heutigen Naturschutzgebiete gingen aus den verschiedenen Ausprägungen dieses Sumpfes hervor.
Viele der heutigen Naturschutzgebiete gingen aus den verschiedenen Ausprägungen dieses Sumpfes hervor. Der sandtragende Teil dieses In den Benden genannten Gebietes wurde inzwischen ausgekiest und hinterließ den Unterbacher See (vormals Bendensee), Elbsee, Menzelsee und Dreiecksweiher in Unterbach. Nässegebiete blieben die Urdenbacher Kämpe, der Eller Forst und der Himmelgeister Rheinbogen, die ebenso wie Teile des Elbsees und Dreiecksweiher unter Naturschutz gestellt wurden. Der sandtragende Teil dieses In den Benden genannten Gebietes wurde inzwischen ausgekiest und hinterließ den Unterbacher See (vormals Bendensee), Elbsee, Menzelsee und Dreiecksweiher in Unterbach. Nässegebiete blieben die Urdenbacher Kämpe, der Eller Forst und der Himmelgeister Rheinbogen, die ebenso wie Teile des Elbsees und Dreiecksweiher unter Naturschutz gestellt wurden.[289] Durch die Konzentration des Wassers konnten große Flächen des Sumpfgebietes unter anderem durch Torfbruch trockengelegt und kultiviert werden. [289] Durch die Konzentration des Wassers konnten große Flächen des Sumpfgebietes unter anderem durch Torfbruch trockengelegt und kultiviert werden. Zuvor umging der historische Mauspfad dieses Gebiet als Höhenweg über die ersten Ausläufer des Bergischen Landes am Übergang zur niederrheinische Ebene. Zuvor umging der historische Mauspfad dieses Gebiet als Höhenweg über die ersten Ausläufer des Bergischen Landes am Übergang zur niederrheinische Ebene.

Die Urdenbacher Kämpe bildet heute als Flussauenlandschaft mit einer Fläche von 316 ha das größte Naturschutzgebiet in Düsseldorf..


Die Urdenbacher Kämpe bildet heute als Flussauenlandschaft mit einer Fläche von 316 ha das größte Naturschutzgebiet in Düsseldorf.[290] Sie ist durch die in der Niederrheinregion häufigen Streuobste im Auwald geprägt und FFH-Gebiet.[290] Im Osten der Stadt, übergehend in den Landkreis Mettmann, befindet sich das Rotthäuser Bachtal, das ebenfalls FFH-Gebiet ist und in dem Teiche und Hecken sowie wiederum Auwälder die hügelige Landschaft prägen.
[290] Im Osten der Stadt, übergehend in den Landkreis Mettmann, befindet sich das Rotthäuser Bachtal, das ebenfalls FFH-Gebiet ist und in dem Teiche und Hecken sowie wiederum Auwälder die hügelige Landschaft prägen.[291] Das dritte FFH-Gebiet ist die Überanger Mark im Nordosten Düsseldorfs, das vor allem aus Erlen- und Hainbuchenbewaldung besteht. [291] Das dritte FFH-Gebiet ist die Überanger Mark im Nordosten Düsseldorfs, das vor allem aus Erlen- und Hainbuchenbewaldung besteht.[292]

Die übrigen Naturschutzgebiete innerhalb der Düsseldorfer Stadtgrenzen sind:

die Rahmer Benden in Angermund
das Hubbelrather Bachtal
das Pillebachtal in Gerresheim
die Tongruben in Gerresheim bzw.
[292]

Die übrigen Naturschutzgebiete innerhalb der Düsseldorfer Stadtgrenzen sind:

die Rahmer Benden in Angermund
das Hubbelrather Bachtal
das Pillebachtal in Gerresheim
die Tongruben in Gerresheim bzw. Grafenberg
der Benrather Schlosspark

Naherholungsgebiete und Freizeitparks
Unterbacher See

Beliebtestes Naherholungsgebiet der Stadt ist der Unterbacher See.
Grafenberg
der Benrather Schlosspark

Naherholungsgebiete und Freizeitparks
Unterbacher See

Beliebtestes Naherholungsgebiet der Stadt ist der Unterbacher See. Er ist an der Stadtgrenze zu Erkrath und Hilden gelegen und grenzt an den Eller Forst. An ihm sind zahlreiche Freizeit- und Sportmöglichkeiten von Segeln und Tretbootfahren bis Minigolf und Schwimmen möglich.
An ihm sind zahlreiche Freizeit- und Sportmöglichkeiten von Segeln und Tretbootfahren bis Minigolf und Schwimmen möglich. Darüber hinaus existieren zwei Campingplätze. Das Gebiet um den See herum steht unter Naturschutz.[293] Außerdem dient der Düsseldorfer Stadtwald als Teil der grünen Lunge zur Naherholung.. [293] Außerdem dient der Düsseldorfer Stadtwald als Teil der grünen Lunge zur Naherholung.

Die Stadt hat drei Freizeitparks für Kinder und Familien in den 1970er und 1980er Jahren eingerichtet, die seitdem modernisiert wurden. Es handelt sich um den Freizeitpark Ulenbergstraße in Bilk,[294] den Freizeitpark Heerdt[295] im linksrheinischen Heerdt und den Freizeitpark Niederheid, der zudem einen Kinderbauernhof enthält.


Die Stadt hat drei Freizeitparks für Kinder und Familien in den 1970er und 1980er Jahren eingerichtet, die seitdem modernisiert wurden. Es handelt sich um den Freizeitpark Ulenbergstraße in Bilk,[294] den Freizeitpark Heerdt[295] im linksrheinischen Heerdt und den Freizeitpark Niederheid, der zudem einen Kinderbauernhof enthält.[296]
Interkulturelle Bezüge, internationale Kultur

In Düsseldorf leben insgesamt rund 110.
Es handelt sich um den Freizeitpark Ulenbergstraße in Bilk,[294] den Freizeitpark Heerdt[295] im linksrheinischen Heerdt und den Freizeitpark Niederheid, der zudem einen Kinderbauernhof enthält.[296]
Interkulturelle Bezüge, internationale Kultur

In Düsseldorf leben insgesamt rund 110.000 Ausländer[297] und es haben sich etwa 5000 ausländische Unternehmen angesiedelt, die die Stadt prägen. Unter anderem führen die Unternehmensniederlassungen zu einem außergewöhnlich hohen Anteil japanischer Einwohner, sowie zahlreicher Niederländer, US-Amerikaner, Briten, Franzosen, Chinesen und Koreaner.
000 Ausländer[297] und es haben sich etwa 5000 ausländische Unternehmen angesiedelt, die die Stadt prägen. Unter anderem führen die Unternehmensniederlassungen zu einem außergewöhnlich hohen Anteil japanischer Einwohner, sowie zahlreicher Niederländer, US-Amerikaner, Briten, Franzosen, Chinesen und Koreaner. Daneben gibt es, wie in anderen vergleichbaren Städten, große türkische, griechische, marokkanische, serbische, italienische und polnische Gemeinden. Unter anderem führen die Unternehmensniederlassungen zu einem außergewöhnlich hohen Anteil japanischer Einwohner, sowie zahlreicher Niederländer, US-Amerikaner, Briten, Franzosen, Chinesen und Koreaner. Daneben gibt es, wie in anderen vergleichbaren Städten, große türkische, griechische, marokkanische, serbische, italienische und polnische Gemeinden. In der Stadt befinden sich zahlreiche kulturelle und religiöse Einrichtungen der verschiedenen Nationalitäten und Glaubensrichtungen. In der Stadt befinden sich zahlreiche kulturelle und religiöse Einrichtungen der verschiedenen Nationalitäten und Glaubensrichtungen.

40 von 71 der in Nordrhein-Westfalen angesiedelten konsularischen Vertretungen und Zweigstellen lagen Anfang 2013 in Düsseldorf..


40 von 71 der in Nordrhein-Westfalen angesiedelten konsularischen Vertretungen und Zweigstellen lagen Anfang 2013 in Düsseldorf. Hinzu kommen 33 ausländische Handelskammern und Außenhandelsorganisationen.[298] Die 2014 beim Staatsbesuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Nordrhein-Westfalen angekündigte Eröffnung eines vierten chinesischen Generalkonsulats in Deutschland in Düsseldorf[299][300] wurde am 19.
[298] Die 2014 beim Staatsbesuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in Nordrhein-Westfalen angekündigte Eröffnung eines vierten chinesischen Generalkonsulats in Deutschland in Düsseldorf[299][300] wurde am 19. Dezember 2015 in Gegenwart von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Außenminister Wang Yi vollzogen. Dezember 2015 in Gegenwart von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Außenminister Wang Yi vollzogen.[301]

Im Jahr 2015 wurde die englische Sprache neben Deutsch zur Verwaltungssprache erhoben.[302] Die Zugänglichkeit und Attraktivität der Stadt für z. B. Expatriates, hochqualifizierte Einwanderer und internationale Wissenschaftler soll somit erhöht werden.
Expatriates, hochqualifizierte Einwanderer und internationale Wissenschaftler soll somit erhöht werden.[303]

Düsseldorf hat eine englischsprachige internationale Schule im Norden der Stadt mit 950 Schülern aus 44 Nationen, im benachbarten Neuss befindet sich eine weitere internationale Schule.
[303]

Düsseldorf hat eine englischsprachige internationale Schule im Norden der Stadt mit 950 Schülern aus 44 Nationen, im benachbarten Neuss befindet sich eine weitere internationale Schule. Im Stadtteil Düsseltal befindet sich eine französische Schule mit ca. 430 Schülern, linksrheinisch eine japanische internationale Schule mit ca.
430 Schülern, linksrheinisch eine japanische internationale Schule mit ca. 650 Schülern und ein griechisches Lyzeum mit ca. 820 Schülern. Die Yitzhak-Rabin-Schule ist eine der wenigen jüdischen Grundschulen in Deutschland.

Als Kulturorganisationen sind u. a.


Als Kulturorganisationen sind u. a. das seit 1950 in Düsseldorf bestehende Institut français und das Instytut Polski zu erwähnen. Der Japanische Club ist mit 5000 Mitgliedern einer der größten Vereine der Stadt. An der Heinrich-Heine-Universität ist ein Konfuzius-Institut angesiedelt.
An der Heinrich-Heine-Universität ist ein Konfuzius-Institut angesiedelt.

Der jährlich stattfindende Japantag, wie auch das Frankreichfest im Juli, gehören zu den kulturellen Höhepunkten im Stadtleben. Außerdem werden alle vier Jahre die jüdischen Kulturtage im Rheinland mit unterschiedlichen Sparten durchgeführt.
Außerdem werden alle vier Jahre die jüdischen Kulturtage im Rheinland mit unterschiedlichen Sparten durchgeführt.

Im Stadtteil Gerresheim gibt es einige Straßenzüge, die sehr stark süditalienisch geprägt sind,[304] die griechische Gemeinde ist in Düsseldorf ebenfalls stark.


Im Stadtteil Gerresheim gibt es einige Straßenzüge, die sehr stark süditalienisch geprägt sind,[304] die griechische Gemeinde ist in Düsseldorf ebenfalls stark. Rund um die Ellerstraße in Oberbilk hat sich in den letzten Jahren ein marokkanisch-tunesisches Viertel gebildet. In Düsseldorf sind christliche Heimatgemeinden u.
In Düsseldorf sind christliche Heimatgemeinden u. a. aus Südkorea, Polen und Vietnam verankert, die Russisch-Orthodoxe Kirche[305] unterhält in Düsseldorf ein Patriarchat. Die Koptisch-Orthodoxe Kirche ist mit einer Gemeinde und einer Kirche in der Stadt vertreten. Die Koptisch-Orthodoxe Kirche ist mit einer Gemeinde und einer Kirche in der Stadt vertreten.[306] Ferner findet sich innerstädtisch das sogenannte „Maghreb-Viertel”.[307][308] Es umfasst das Gebiet der am Hauptbahnhof zusammentreffenden Stadtteile (südöstliche) Stadtmitte, Friedrichstadt, Flingern-Süd und (nördliches) Oberbilk und ist durch eine nordafrikanische Bevölkerungsstruktur geprägt. [307][308] Es umfasst das Gebiet der am Hauptbahnhof zusammentreffenden Stadtteile (südöstliche) Stadtmitte, Friedrichstadt, Flingern-Süd und (nördliches) Oberbilk und ist durch eine nordafrikanische Bevölkerungsstruktur geprägt.
Gastronomie

Die Düsseldorfer Altstadt wird wegen ihrer vielen Kneipen als die „längste Theke der Welt” bezeichnet.

Gastronomie

Die Düsseldorfer Altstadt wird wegen ihrer vielen Kneipen als die „längste Theke der Welt” bezeichnet. Die Formulierung geht auf den Werbeschaffenden Carl Schweik in den 1960er Jahren zurück. Neben der Altbierkneipe Uerige gibt es die Häuser „Brauerei im Füchschen”, „Brauerei Schumacher”, „Brauerei zum Schlüssel” und viele weitere.
Neben der Altbierkneipe Uerige gibt es die Häuser „Brauerei im Füchschen”, „Brauerei Schumacher”, „Brauerei zum Schlüssel” und viele weitere. Es finden sich Hunderte Bars, Restaurants, Diskos und Kneipen auf einem erstaunlich engen Areal. Das Gebiet umfasst im Wesentlichen den historischen Teil der Altstadt, im Norden begrenzt von der Ratinger Straße, im Westen von der Rheinpromenade, im Osten von der Heinrich-Heine-Allee und im Süden vom Carlsplatz. Es finden sich Hunderte Bars, Restaurants, Diskos und Kneipen auf einem erstaunlich engen Areal. Das Gebiet umfasst im Wesentlichen den historischen Teil der Altstadt, im Norden begrenzt von der Ratinger Straße, im Westen von der Rheinpromenade, im Osten von der Heinrich-Heine-Allee und im Süden vom Carlsplatz. Das Gebiet umfasst im Wesentlichen den historischen Teil der Altstadt, im Norden begrenzt von der Ratinger Straße, im Westen von der Rheinpromenade, im Osten von der Heinrich-Heine-Allee und im Süden vom Carlsplatz.[309] Im November 2009 ist die bisher geltende Sperrstunde in der Altstadt aufgehoben worden.[310]
Die Bolkerstraße in der Altstadt

Konkurrenz bekommt die Altstadt durch den modernen Medienhafen mit den architektonisch bedeutsamen Gehry-Bauten und den interessanten Clubs und Diskotheken, in denen oft auch Prominente verkehren.
[310]
Die Bolkerstraße in der Altstadt

Konkurrenz bekommt die Altstadt durch den modernen Medienhafen mit den architektonisch bedeutsamen Gehry-Bauten und den interessanten Clubs und Diskotheken, in denen oft auch Prominente verkehren.[311]

Beliebt in gastronomischer Hinsicht ist auch die linke Rheinseite mit den Stadtteilen Oberkassel und Niederkassel..
[311]

Beliebt in gastronomischer Hinsicht ist auch die linke Rheinseite mit den Stadtteilen Oberkassel und Niederkassel. In Bilk hat sich in den letzten Jahrzehnten zaghaft eine studentische Kneipenkultur entwickelt. In den Stadtteilen Derendorf, Flingern und Pempelfort ist eher Szene-Publikum unterwegs.
In den Stadtteilen Derendorf, Flingern und Pempelfort ist eher Szene-Publikum unterwegs. Insbesondere in Pempelfort hat sich im Umfeld der Tußmannstraße und des ehemaligen Geländes des Güterbahnhofes Derendorf eine rege Kneipen- und Gastronomie-Szene entwickelt. Insbesondere in Pempelfort hat sich im Umfeld der Tußmannstraße und des ehemaligen Geländes des Güterbahnhofes Derendorf eine rege Kneipen- und Gastronomie-Szene entwickelt. In den genannten Vergnügungszentren und in den zahlreichen Kneipen der Stadtteile wird in erster Linie das obergärige Altbier ausgeschenkt. Fast alle Kneipen bieten aber auch andere Biersorten an. Fast alle Kneipen bieten aber auch andere Biersorten an. Neben dem Altbier gelten der Senf („Mostert”) der Marken Löwensenf und ABB-Senf sowie der Kräuterlikör Killepitsch als weitere Spezialitäten der lokalen Gastronomie.

Eine beliebte Flaniermeile ist die Königsallee (Kö).


Eine beliebte Flaniermeile ist die Königsallee (Kö). „Sehen und gesehen werden” heißt hier das Motto. Die zahlreichen Straßencafés des Boulevards laden zudem zum Verweilen ein. Auch die Rheinuferpromenade, die den Medienhafen mit der Altstadt verbindet, bietet eine Fülle an Cafés und Restaurants mit Außengastronomie.
Auch die Rheinuferpromenade, die den Medienhafen mit der Altstadt verbindet, bietet eine Fülle an Cafés und Restaurants mit Außengastronomie.

Zu den lokalen Spezialitäten zählt der Düsseldorfer Senfrostbraten.
Brauchtum
Größte Kirmes am Rhein

Die wichtigsten Elemente des Düsseldorfer Brauchtums sind der Karneval mit dem Rosenmontagszug als Höhepunkt, die Schützenfeste in den Stadtteilen und im Juli das große Düsseldorfer Schützenfest mit der größten Kirmes am Rhein..

Brauchtum
Größte Kirmes am Rhein

Die wichtigsten Elemente des Düsseldorfer Brauchtums sind der Karneval mit dem Rosenmontagszug als Höhepunkt, die Schützenfeste in den Stadtteilen und im Juli das große Düsseldorfer Schützenfest mit der größten Kirmes am Rhein..

Brauchtum
Größte Kirmes am Rhein

Die wichtigsten Elemente des Düsseldorfer Brauchtums sind der Karneval mit dem Rosenmontagszug als Höhepunkt, die Schützenfeste in den Stadtteilen und im Juli das große Düsseldorfer Schützenfest mit der größten Kirmes am Rhein. Der St.-Sebastianus-Schützenverein besteht seit spätestens 1435, geht aber vermutlich auf das 14. Jahrhundert zurück.[45] Eine alte Tradition ist auch das Radschlagen.
[45] Eine alte Tradition ist auch das Radschlagen. Für „Eene Penning” führten die Düsseldorfer Radschläger - meist schulpflichtige Knaben - ihre Kunst vor. Weniger touristisch und wirtschaftlich bedeutsam, für die Kinder Düsseldorfs aber umso wichtiger, sind die Martinsumzüge in der Altstadt und in den Stadtteilen. Weniger touristisch und wirtschaftlich bedeutsam, für die Kinder Düsseldorfs aber umso wichtiger, sind die Martinsumzüge in der Altstadt und in den Stadtteilen. Zu Ehren des Heiligen Martin von Tours ziehen sie in der ersten November-Hälfte mit selbst gebastelten Laternen singend hinter einem den Hl. Zu Ehren des Heiligen Martin von Tours ziehen sie in der ersten November-Hälfte mit selbst gebastelten Laternen singend hinter einem den Hl. Martin darstellenden Reiter her. Im Anschluss an die Umzüge „gripschen” sie Süßigkeiten in Geschäften und an Haustüren als Gegenleistung für ein Ständchen. Neben den Karnevals- und Schützenvereinen pflegt der Heimatverein der Düsseldorfer Jonges in besonderem Maße Brauchtum und Tradition.. Neben den Karnevals- und Schützenvereinen pflegt der Heimatverein der Düsseldorfer Jonges in besonderem Maße Brauchtum und Tradition.
Sport
→ Hauptartikel: Sport in Düsseldorf
Die Merkur Spiel-Arena (früher Esprit Arena), in der Fortuna Düsseldorf seine Heimspiele austrägt

Rund 112.

Sport
→ Hauptartikel: Sport in Düsseldorf
Die Merkur Spiel-Arena (früher Esprit Arena), in der Fortuna Düsseldorf seine Heimspiele austrägt

Rund 112.000 Menschen in Düsseldorf betreiben Breitensport in 369 Vereinen, deren Dachorganisation der Stadtsportbund Düsseldorf darstellt.[312] 36 Vereine sind in ihrer jeweiligen Sportart mindestens in der Regionalliga vertreten und repräsentieren den Leistungssport.
000 Menschen in Düsseldorf betreiben Breitensport in 369 Vereinen, deren Dachorganisation der Stadtsportbund Düsseldorf darstellt.[312] 36 Vereine sind in ihrer jeweiligen Sportart mindestens in der Regionalliga vertreten und repräsentieren den Leistungssport.[313] Die bekanntesten Düsseldorfer Profivereine sind im Fußball Fortuna Düsseldorf und im Eishockey die Düsseldorfer EG. [313] Die bekanntesten Düsseldorfer Profivereine sind im Fußball Fortuna Düsseldorf und im Eishockey die Düsseldorfer EG.[314] Vor dem Hintergrund der letztlich erfolglosen Olympiabewerbung Düsseldorf/Rhein-Ruhr für das Jahr 2012 hat die Stadt Düsseldorf massiv in den Bau neuer Sportstätten sowohl für den Profi-, als auch den Breitensport investiert. [314] Vor dem Hintergrund der letztlich erfolglosen Olympiabewerbung Düsseldorf/Rhein-Ruhr für das Jahr 2012 hat die Stadt Düsseldorf massiv in den Bau neuer Sportstätten sowohl für den Profi-, als auch den Breitensport investiert. Dem Stadtmarketing wurde eine Sportagentur angegliedert, die unter dem Slogan „Sportstadt Düsseldorf” nationale und internationale Sportereignisse in die Stadt zieht und vermarktet. Dem Stadtmarketing wurde eine Sportagentur angegliedert, die unter dem Slogan „Sportstadt Düsseldorf” nationale und internationale Sportereignisse in die Stadt zieht und vermarktet. Ab dem 1. Juli 2009 hieß die LTU Arena ESPRIT Arena[315], seit dem 3. August 2018 trägt sie den Namen Merkur Spiel-Arena.[316]
Fußball

Bekanntestes sportliches Aushängeschild der Stadt ist der Traditionsverein Fortuna Düsseldorf..
[316]
Fußball

Bekanntestes sportliches Aushängeschild der Stadt ist der Traditionsverein Fortuna Düsseldorf. Die größten sportlichen Erfolge sind der Gewinn der deutschen Fußballmeisterschaft 1933, die DFB-Pokalgewinne 1979 und 1980 sowie der Finaleinzug im Europapokalturnier der Pokalsieger 1979.
Die größten sportlichen Erfolge sind der Gewinn der deutschen Fußballmeisterschaft 1933, die DFB-Pokalgewinne 1979 und 1980 sowie der Finaleinzug im Europapokalturnier der Pokalsieger 1979.

Weitere bekannte Fußballvereine der Stadt sind die Fußballabteilung von TuRU Düsseldorf, die von der Saison 2004/2005 bis zur Saison 2007/08 in der Oberliga Nordrhein spielte, 2012/13 gelang der Wiederaufstieg in diese Liga, wo auch der SC Düsseldorf-West spielt, der BV 04 Düsseldorf, der seit 1963 regelmäßig zu Ostern ein internationales Junioren-Fußball-Turnier (U19 Champions Trophy) ausrichtet, sowie der VfL Benrath, der 1957 Deutscher Amateurmeister wurde und in den 1930er Jahren die beiden deutschen Nationalspieler Karl Hohmann und Josef Rasselnberg stellte.


Weitere bekannte Fußballvereine der Stadt sind die Fußballabteilung von TuRU Düsseldorf, die von der Saison 2004/2005 bis zur Saison 2007/08 in der Oberliga Nordrhein spielte, 2012/13 gelang der Wiederaufstieg in diese Liga, wo auch der SC Düsseldorf-West spielt, der BV 04 Düsseldorf, der seit 1963 regelmäßig zu Ostern ein internationales Junioren-Fußball-Turnier (U19 Champions Trophy) ausrichtet, sowie der VfL Benrath, der 1957 Deutscher Amateurmeister wurde und in den 1930er Jahren die beiden deutschen Nationalspieler Karl Hohmann und Josef Rasselnberg stellte.


Weitere bekannte Fußballvereine der Stadt sind die Fußballabteilung von TuRU Düsseldorf, die von der Saison 2004/2005 bis zur Saison 2007/08 in der Oberliga Nordrhein spielte, 2012/13 gelang der Wiederaufstieg in diese Liga, wo auch der SC Düsseldorf-West spielt, der BV 04 Düsseldorf, der seit 1963 regelmäßig zu Ostern ein internationales Junioren-Fußball-Turnier (U19 Champions Trophy) ausrichtet, sowie der VfL Benrath, der 1957 Deutscher Amateurmeister wurde und in den 1930er Jahren die beiden deutschen Nationalspieler Karl Hohmann und Josef Rasselnberg stellte.


Weitere bekannte Fußballvereine der Stadt sind die Fußballabteilung von TuRU Düsseldorf, die von der Saison 2004/2005 bis zur Saison 2007/08 in der Oberliga Nordrhein spielte, 2012/13 gelang der Wiederaufstieg in diese Liga, wo auch der SC Düsseldorf-West spielt, der BV 04 Düsseldorf, der seit 1963 regelmäßig zu Ostern ein internationales Junioren-Fußball-Turnier (U19 Champions Trophy) ausrichtet, sowie der VfL Benrath, der 1957 Deutscher Amateurmeister wurde und in den 1930er Jahren die beiden deutschen Nationalspieler Karl Hohmann und Josef Rasselnberg stellte.
Eishockey

Genauso bekannt wie die Fußballmannschaft von Fortuna ist die Düsseldorfer EG. Als achtfacher Deutscher Meister seit 1967 gehört die DEG zu den erfolgreichsten Clubs in Deutschland..
Als achtfacher Deutscher Meister seit 1967 gehört die DEG zu den erfolgreichsten Clubs in Deutschland. 2006 wurden außerdem erstmals der deutsche Pokalsieg und die Vizemeisterschaft errungen. Erneut wurde die Vizemeisterschaft in der Saison 08/09 geholt. Erneut wurde die Vizemeisterschaft in der Saison 08/09 geholt.

Im Eisstadion an der Brehmstraße, Spielort der DEG von 1935 bis 2006, fanden mehrere europäische Eishockey-Wettbewerbe und Weltmeisterschaftsspiele statt. Seit September 2006 werden die Spiele der DEG im ISS-Dome ausgetragen.
Seit September 2006 werden die Spiele der DEG im ISS-Dome ausgetragen.
American Football

Der älteste American-Football-Verein Düsseldorfs sind die Düsseldorf Panther, die seit ihrer Gründung 1978 sechsmal die deutsche Meisterschaft der German Football League gewannen, damit bis 2008 über lange Jahre deutscher Rekordmeister waren und als das älteste noch existierende deutsche American-Football-Team gelten.

American Football

Der älteste American-Football-Verein Düsseldorfs sind die Düsseldorf Panther, die seit ihrer Gründung 1978 sechsmal die deutsche Meisterschaft der German Football League gewannen, damit bis 2008 über lange Jahre deutscher Rekordmeister waren und als das älteste noch existierende deutsche American-Football-Team gelten.

Die Düsseldorf Bulldozer, gegründet 1979, blicken auch auf eine lange Tradition zurück und haben in den Anfangsjahren der deutschen Ligen ebenfalls in den oberen Klassen mitgespielt.


Die Düsseldorf Bulldozer, gegründet 1979, blicken auch auf eine lange Tradition zurück und haben in den Anfangsjahren der deutschen Ligen ebenfalls in den oberen Klassen mitgespielt.

Die Mannschaft von Rhein Fire gehörte von 1994 bis zur Auflösung 2007 zu den sportlichen Glanzlichtern Düsseldorfs.


Die Mannschaft von Rhein Fire gehörte von 1994 bis zur Auflösung 2007 zu den sportlichen Glanzlichtern Düsseldorfs. Rhein Fire war 2006, wie schon 1999, 2002, 2004 und 2005, Gastgeber des World Bowls und konnte diesen nach fünf Finalteilnahmen auch in den Jahren 1998 und 2000 gewinnen.
Rhein Fire war 2006, wie schon 1999, 2002, 2004 und 2005, Gastgeber des World Bowls und konnte diesen nach fünf Finalteilnahmen auch in den Jahren 1998 und 2000 gewinnen.
Tischtennis

Der Tischtennisverein Borussia Düsseldorf war zuletzt 2016 Deutscher Meister und hat neben 28 nationalen Meistertiteln auch 24-mal den deutschen Pokalsieg errungen.

Tischtennis

Der Tischtennisverein Borussia Düsseldorf war zuletzt 2016 Deutscher Meister und hat neben 28 nationalen Meistertiteln auch 24-mal den deutschen Pokalsieg errungen. Die Borussia holte sechsmal den Europapokal der Landesmeister sowie zweimal den ETTU-Pokal und gewann 2000, 2009, 2010 und 2011 die Champions League im Tischtennis. Hinzu kommt ein 3.
Hinzu kommt ein 3. Platz bei der ersten Weltmeisterschaft für Vereinsmannschaften.

Der 1949 gegründete Lokalkonkurrent TuSa 06 Düsseldorf wurde zwischen 1962 und 1967 fünfmal Deutscher Mannschaftsmeister der Herren sowie von 1964 bis 1966 dreimal in Folge Deutscher Pokalmeister.


Der 1949 gegründete Lokalkonkurrent TuSa 06 Düsseldorf wurde zwischen 1962 und 1967 fünfmal Deutscher Mannschaftsmeister der Herren sowie von 1964 bis 1966 dreimal in Folge Deutscher Pokalmeister. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Tischtennis-Bundesliga, in der er bis 1971 verblieb.

Mit Eberhard Schöler, Jörg Roßkopf, Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll spiel(t)en vier der erfolgreichsten deutschen Tischtennisspieler Jahre lang in Düsseldorf..


Mit Eberhard Schöler, Jörg Roßkopf, Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll spiel(t)en vier der erfolgreichsten deutschen Tischtennisspieler Jahre lang in Düsseldorf.

Außerdem finden in Düsseldorf jedes Jahr die „Kids Open” statt, das größte Tischtennis-Jugendturnier Europas..


Außerdem finden in Düsseldorf jedes Jahr die „Kids Open” statt, das größte Tischtennis-Jugendturnier Europas.
Tennis

Der erfolgreichste Tennisclub der Stadt sind die Herren des Rochusclubs in der 1. Bundesliga, bei den Damen hingegen erzielt der TC Benrath in der 1.
Bundesliga, bei den Damen hingegen erzielt der TC Benrath in der 1. Bundesliga die meisten Erfolge. Die Mannschaftsweltmeisterschaft World Team Cup wurde zwischen 1978 und 2012 jedes Jahr im Mai auf dem Gelände des Düsseldorfer Rochusclubs ausgetragen. Nach dem World Team Cup gab es 2013 und 2014 ein ATP 250 Tennis-Turnier. Die Mannschaftsweltmeisterschaft World Team Cup wurde zwischen 1978 und 2012 jedes Jahr im Mai auf dem Gelände des Düsseldorfer Rochusclubs ausgetragen. Nach dem World Team Cup gab es 2013 und 2014 ein ATP 250 Tennis-Turnier.
Trampolinturnen

Der TV Unterbach 1905 wurde fünfmal zwischen 1978 und 1984 in der olympischen Disziplin [!!! Trampolinturnen ] deutscher Mannschaftsmeister.

Trampolinturnen

Der TV Unterbach 1905 wurde fünfmal zwischen 1978 und 1984 in der olympischen Disziplin Trampolinturnen deutscher Mannschaftsmeister. Dazu kamen viele Teilnahmen und Titel in den Einzelmeisterschaften auf Deutschland-, Europa- und Weltebene. Zudem stellte der Verein über Jahrzehnte einen Großteil der deutschen Nationalmannschaft und die Leitung der Trampolin-Bundesliga.
Zudem stellte der Verein über Jahrzehnte einen Großteil der deutschen Nationalmannschaft und die Leitung der [!!! Trampolin-] Bundesliga. Internationale Pionierarbeit leistete der Verein mit der Veranstaltung des Unterbach-Cup als erstem und höchststehendem europaweiten Wettkampf für Jugendliche, zuletzt mit weltweiter Beteiligung. Internationale Pionierarbeit leistete der Verein mit der Veranstaltung des Unterbach-Cup als erstem und höchststehendem europaweiten Wettkampf für Jugendliche, zuletzt mit weltweiter Beteiligung. Weiter gehört der Turnerbund Hassels 1925 zu den wenigen Sportvereinen, die in Düsseldorf Trampolinturnen anbieten.
Tanzsport
Tanzveranstaltung auf dem Unteren Rheinwerft

Das Ehepaar Anneliese und Siegfried Krehn betrieb über Jahrzehnte eine der ersten Tanzschulen in Düsseldorf..

Tanzsport
Tanzveranstaltung auf dem Unteren Rheinwerft

Das Ehepaar Anneliese und Siegfried Krehn betrieb über Jahrzehnte eine der ersten Tanzschulen in Düsseldorf. In den 1950er und 1960er Jahren errangen sie zahllose vordere Plätze bei Welt-, Europa- und deutschen Meisterschaften, zunächst als Amateure für den Boston Club Düsseldorf,[317] später als Profis.
In den 1950er und 1960er Jahren errangen sie zahllose vordere Plätze bei Welt-, Europa- und deutschen Meisterschaften, zunächst als Amateure für den Boston Club Düsseldorf,[317] später als Profis.[318] Unter anderem gewannen sie die deutschen Meisterschaften in den Standardtänzen siebenmal in Folge[319] sowie in den lateinamerikanischen Tänzen dreimal in Folge. [318] Unter anderem gewannen sie die deutschen Meisterschaften in den Standardtänzen siebenmal in Folge[319] sowie in den lateinamerikanischen Tänzen dreimal in Folge.[320] Außerdem sicherten sie sich in diesen beiden Disziplinen gleichzeitig die Vize-Weltmeistertitel des Jahres 1966.. [320] Außerdem sicherten sie sich in diesen beiden Disziplinen gleichzeitig die Vize-Weltmeistertitel des Jahres 1966.[321][322] Im Zuge dieser Erfolge standen sie und ihre Tanzschule im Mittelpunkt des ersten Tanzunterrichts im Deutschen Fernsehen.[323] Ebenso gaben das Ehepaar Ernst und Helga Fern der heute noch existierenden Tanzschule 1964-65 Kurse im Deutschen Fernsehen. [323] Ebenso gaben das Ehepaar Ernst und Helga Fern der heute noch existierenden Tanzschule 1964-65 Kurse im Deutschen Fernsehen.[324][325]
Basketball

Das bekannteste Düsseldorfer Basketballteam sind die Gloria Giants Düsseldorf, die in der zweiten Basketball-Bundesliga ProA spielen.
[324][325]
Basketball

Das bekannteste Düsseldorfer Basketballteam sind die Gloria Giants Düsseldorf, die in der zweiten Basketball-Bundesliga ProA spielen. In den 1980er Jahren war die Mannschaft DJK Agon 08 Düsseldorf im deutschen Basketball der Damen dominierend (neunmal deutscher Meister in Folge von 1980 bis 1988, außerdem 1975 sowie in den Jahren 1990 und 1991) und auch in den europäischen Wettbewerben erfolgreich vertreten (zwei Finalteilnahmen 1983 und 1986).
In den 1980er Jahren war die Mannschaft DJK Agon 08 Düsseldorf im deutschen Basketball der Damen dominierend (neunmal deutscher Meister in Folge von 1980 bis 1988, außerdem 1975 sowie in den Jahren 1990 und 1991) und auch in den europäischen Wettbewerben erfolgreich vertreten (zwei Finalteilnahmen 1983 und 1986). Außerdem wurde DJK Agon 08 Düsseldorf noch siebenmal Deutscher Pokalsieger der Damen.. Außerdem wurde DJK Agon 08 Düsseldorf noch siebenmal Deutscher Pokalsieger der Damen.
Handball und weitere Sportarten

TuRU Düsseldorf, der HSV Düsseldorf bzw. die HSG Düsseldorf spielten von 1983 bis 2012 in der 1. und 2. Handball-Bundesliga.
Handball-Bundesliga. Nach dem Zusammenschluss des Neusser HV und ART Düsseldorf existiert seit der Saison 2017/2018 mit der HSG Neuss/Düsseldorf wieder eine Mannschaft, die in der 2. Handball-Bundesliga spielt. Die Mannschaft spielt dort unter dem Namen HC Rhein Vikings. Handball-Bundesliga spielt. Die Mannschaft spielt dort unter dem Namen HC Rhein Vikings.

Weitere Sportarten, in denen Düsseldorf mit Mannschaften in den obersten Ligen vertreten ist, sind Hockey (1. und 2. Bundesliga), Lacrosse (1.
Bundesliga), Lacrosse (1. Bundesliga), Baseball, Tanzsport, Kanusport und Faustball (2. Bundesliga).
Internationale Sportereignisse in Düsseldorf

Der Sport in Düsseldorf erlebte und erlebt Jahr für Jahr verschiedene Sportveranstaltungen mit bundesweiter und auch weltweiter Beachtung.

Internationale Sportereignisse in Düsseldorf

Der Sport in Düsseldorf erlebte und erlebt Jahr für Jahr verschiedene Sportveranstaltungen mit bundesweiter und auch weltweiter Beachtung. Hier wären die bereits erwähnte Mannschaftsweltmeisterschaft im Tennis im Rochusclub, der METRO Group Marathon, der Skilanglauf-Weltcup am Rheinufer, das Jugendfußballturnier des BV 04, das Radrennen Rund um die Kö und der Kö-Lauf zu nennen.
Hier wären die bereits erwähnte Mannschaftsweltmeisterschaft im Tennis im Rochusclub, der METRO Group Marathon, der Skilanglauf-Weltcup am Rheinufer, das Jugendfußballturnier des BV 04, das Radrennen Rund um die Kö und der Kö-Lauf zu nennen.

Im internationalen Fußball war Düsseldorf mit seinem Rheinstadion Gastgeber mehrerer Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 sowie des Eröffnungs- und mehrerer Gruppenspiele der Fußball-Europameisterschaft 1988.


Im internationalen Fußball war Düsseldorf mit seinem Rheinstadion Gastgeber mehrerer Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 sowie des Eröffnungs- und mehrerer Gruppenspiele der Fußball-Europameisterschaft 1988. Das Eisstadion an der Brehmstraße war WM-Standort bei den Eishockey-Weltmeisterschaften 1955, 1975 und 1983.
Das Eisstadion an der Brehmstraße war WM-Standort bei den Eishockey-Weltmeisterschaften 1955, 1975 und 1983. 1977 wurde im Rheinstadion der WorldCup, ein Vorläufer der heutigen Leichtathletik-Weltmeisterschaften, ausgetragen.

In der Leichtathletik war die Stadt Schauplatz der Crosslauf-Weltmeisterschaften 1977 und ist seit 2006 Gastgeber des Düsseldorfer Indoor-Meetings.


In der Leichtathletik war die Stadt Schauplatz der Crosslauf-Weltmeisterschaften 1977 und ist seit 2006 Gastgeber des Düsseldorfer Indoor-Meetings.

Zwischen 2000 und 2003 bewarb sich Düsseldorf auf nationaler Ebene um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012.


Zwischen 2000 und 2003 bewarb sich Düsseldorf auf nationaler Ebene um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012. Im nationalen Vorentscheid wurde Düsseldorf hinter Leipzig und Hamburg Dritter.

Am 1. Juli 2017 startete die Tour de France mit einem Einzelzeitfahren in Düsseldorf. Den Grand Depart sahen trotz des schlechten Wetters nach offiziellen Angaben rund 500.
Den Grand Depart sahen trotz des schlechten Wetters nach offiziellen Angaben rund 500.000 Zuschauer an der Strecke. Am Tag darauf startete die zweite Etappe in Düsseldorf und endete in Lüttich. Eine Besonderheit der Etappe war, dass diese zuerst nach Osten durch Mettmann und dann noch einmal zurück nach Düsseldorf führte, ehe der Tour-Tross die Stadt in Richtung Mönchengladbach endgültig verließ. Eine Besonderheit der Etappe war, dass diese zuerst nach Osten durch Mettmann und dann noch einmal zurück nach Düsseldorf führte, ehe der Tour-Tross die Stadt in Richtung Mönchengladbach endgültig verließ. Alleine auf dieser Etappe sollen auf dem Stadtgebiet von Düsseldorf rund 800. Alleine auf dieser Etappe sollen auf dem Stadtgebiet von Düsseldorf rund 800.000 Zuschauer an der Strecke das Rennen verfolgt haben.
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Mai
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Drachenboot­regatta (seit 1998)
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Januar
Die Boot - Wassersport­messe
Februar
Rundgang in der Kunstakademie
Große Kunstausstellung NRW Düsseldorf
Karneval (Weiberfastnacht und Großer Rosenmontagszug)
März
ProWein - Internationale Fachmesse für Weine und Spirituosen
Italienfest
tour de menu
April
Die Lange Nacht der Museen
Inline-Hockey-Festival (seit 1997)[326]
Mai
Düsseldorf-Marathon, auch Metro Group Marathon Düsseldorf, vormals Rhein-Marathon (seit 2003)
Japan-Tag mit großem japanischen Feuerwerk (seit 2002)
Juni
Christopher Street Day Düsseldorf[327]
Festival de Pétanque
Bücherbummel auf der Kö
Lichterfest Schloss Benrath
Schumann-Fest
Düsseldorfer Jazz-Rally
Weinblütenfest
Drachenboot­regatta (seit 1998)
Düsseldorfer Ballonfestival



Juli
Schützen- und Heimatfest mit größter Kirmes am Rhein (Rheinkirmes)
Frankreichfest (seit 1999)
Frankenheim Open-Air-Kino
August
Benrather Bierbörse (Biere aus aller Welt)
kunstpunkte - offene Ateliers in Düsseldorf (an zwei Wochenenden)
Gourmet Festival Düsseldorf
September
Chinafest Düsseldorf (seit 2011)[328]
Internationaler Kö-Lauf - Deutschlands größter City-Lauf
altstadtherbst kulturfestival düsseldorf
Erntedankfest in Urdenbach (1.

Feuerwerk zum Japan-Tag 2009
Christopher Street Day im Juni 2011
Chinafest im September 2016

Januar
Die Boot - Wassersport­messe
Februar
Rundgang in der Kunstakademie
Große Kunstausstellung NRW Düsseldorf
Karneval (Weiberfastnacht und Großer Rosenmontagszug)
März
ProWein - Internationale Fachmesse für Weine und Spirituosen
Italienfest
tour de menu
April
Die Lange Nacht der Museen
Inline-Hockey-Festival (seit 1997)[326]
Mai
Düsseldorf-Marathon, auch Metro Group Marathon Düsseldorf, vormals Rhein-Marathon (seit 2003)
Japan-Tag mit großem japanischen Feuerwerk (seit 2002)
Juni
Christopher Street Day Düsseldorf[327]
Festival de Pétanque
Bücherbummel auf der Kö
Lichterfest Schloss Benrath
Schumann-Fest
Düsseldorfer Jazz-Rally
Weinblütenfest
Drachenboot­regatta (seit 1998)
Düsseldorfer Ballonfestival



Juli
Schützen- und Heimatfest mit größter Kirmes am Rhein (Rheinkirmes)
Frankreichfest (seit 1999)
Frankenheim Open-Air-Kino
August
Benrather Bierbörse (Biere aus aller Welt)
kunstpunkte - offene Ateliers in Düsseldorf (an zwei Wochenenden)
Gourmet Festival Düsseldorf
September
Chinafest Düsseldorf (seit 2011)[328]
Internationaler Kö-Lauf - Deutschlands größter City-Lauf
altstadtherbst kulturfestival düsseldorf
Erntedankfest in Urdenbach (1.

Feuerwerk zum Japan-Tag 2009
Christopher Street Day im Juni 2011
Chinafest im September 2016

Januar
Die Boot - Wassersport­messe
Februar
Rundgang in der Kunstakademie
Große Kunstausstellung NRW Düsseldorf
Karneval (Weiberfastnacht und Großer Rosenmontagszug)
März
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Die Lange Nacht der Museen
Inline-Hockey-Festival (seit 1997)[326]
Mai
Düsseldorf-Marathon, auch Metro Group Marathon Düsseldorf, vormals Rhein-Marathon (seit 2003)
Japan-Tag mit großem japanischen Feuerwerk (seit 2002)
Juni
Christopher Street Day Düsseldorf[327]
Festival de Pétanque
Bücherbummel auf der Kö
Lichterfest Schloss Benrath
Schumann-Fest
Düsseldorfer Jazz-Rally
Weinblütenfest
Drachenboot­regatta (seit 1998)
Düsseldorfer Ballonfestival



Juli
Schützen- und Heimatfest mit größter Kirmes am Rhein (Rheinkirmes)
Frankreichfest (seit 1999)
Frankenheim Open-Air-Kino
August
Benrather Bierbörse (Biere aus aller Welt)
kunstpunkte - offene Ateliers in Düsseldorf (an zwei Wochenenden)
Gourmet Festival Düsseldorf
September
Chinafest Düsseldorf (seit 2011)[328]
Internationaler Kö-Lauf - Deutschlands größter City-Lauf
altstadtherbst kulturfestival düsseldorf
Erntedankfest in Urdenbach (1. Sonntag nach dem 29. September)
Oktober
Rhein-Marathon-Rudern[329] (von Köln nach Düsseldorf) seit 1971
November
Art Düsseldorf, internationale Kunstmesse
St.
September)
Oktober
Rhein-Marathon-Rudern[329] (von Köln nach Düsseldorf) seit 1971
November
Art Düsseldorf, internationale Kunstmesse
St.-Martin-Umzüge mit Laternen und Gesang
Martinslauf in Düsseldorf-Hassels - Größter Volkslauf in Düsseldorf
Beginn der Karnevalszeit - Hoppeditz-Erwachen am 11.
-Martin-Umzüge mit Laternen und Gesang
Martinslauf in Düsseldorf-Hassels - Größter Volkslauf in Düsseldorf
Beginn der Karnevalszeit - Hoppeditz-Erwachen am 11.11. um 11:11 Uhr.
Dezember
Adventsmarkt am 1. Advent in Benrath
Nikolaus- und Weihnachtsmärkte in der Altstadt, auf der Schadowstraße, dem Schadowplatz, der Nordstraße und in einigen anderen Stadtteilen

Wirtschaft und Infrastruktur
Schadow-Arkaden

Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt Düsseldorf Platz 21 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „sehr hohen Zukunftschancen”.
Advent in Benrath
Nikolaus- und Weihnachtsmärkte in der Altstadt, auf der Schadowstraße, dem Schadowplatz, der Nordstraße und in einigen anderen Stadtteilen

Wirtschaft und Infrastruktur
Schadow-Arkaden

Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt Düsseldorf Platz 21 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „sehr hohen Zukunftschancen”.
Advent in Benrath
Nikolaus- und Weihnachtsmärkte in der Altstadt, auf der Schadowstraße, dem Schadowplatz, der Nordstraße und in einigen anderen Stadtteilen

Wirtschaft und Infrastruktur
Schadow-Arkaden

Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt Düsseldorf Platz 21 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „sehr hohen Zukunftschancen”.[330] In der Rangliste von 2019 verbesserte sie sich auf Platz 12 von 401.
[330] In der Rangliste von 2019 verbesserte sie sich auf Platz 12 von 401.[331]
Vodafone-Campus

Düsseldorf ist eine wirtschaftsstarke, diversifizierte und global intensiv verflochtene Stadt in der Mitte der Metropolregion Rhein-Ruhr, in der sie eine funktionale Primatstellung innehat (→ Global City).
[331]
Vodafone-Campus

Düsseldorf ist eine wirtschaftsstarke, diversifizierte und global intensiv verflochtene Stadt in der Mitte der Metropolregion Rhein-Ruhr, in der sie eine funktionale Primatstellung innehat (→ Global City). Unter den Metropolfunktionen überragt der Sektor Entscheidungs- und Kontrollfunktionen alle Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen deutlich.
Unter den Metropolfunktionen überragt der Sektor Entscheidungs- und Kontrollfunktionen alle Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen deutlich. In diesem Sektor rangiert Düsseldorf in Deutschland nach München und Berlin und vor Frankfurt am Main an dritter Stelle.[332] Auch als Gateway, also hinsichtlich seiner Ferninfrastrukturen und weltweiten Kontakte, ist Düsseldorf von überragender Funktion in Nordrhein-Westfalen. [332] Auch als Gateway, also hinsichtlich seiner Ferninfrastrukturen und weltweiten Kontakte, ist Düsseldorf von überragender Funktion in Nordrhein-Westfalen. Einerseits ist hierfür die zentrale Lage im bevölkerungsreichsten Ballungsraum Deutschlands ausschlaggebend. Einerseits ist hierfür die zentrale Lage im bevölkerungsreichsten Ballungsraum Deutschlands ausschlaggebend. Andererseits stellen der drittgrößte Flughafen Deutschlands, Düsseldorf Airport, sowie die Messe Düsseldorf mit 25 internationalen Leitmessen wichtige Faktoren für die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt dar, insbesondere im Hinblick auf ihre internationale Verflechtung. Andererseits stellen der drittgrößte Flughafen Deutschlands, Düsseldorf Airport, sowie die Messe Düsseldorf mit 25 internationalen Leitmessen wichtige Faktoren für die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt dar, insbesondere im Hinblick auf ihre internationale Verflechtung. Die starke Stellung des Düsseldorfer Arbeitsmarkts manifestiert sich in dem mit Abstand größten Einpendlerüberschuss unter den Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens (per saldo +151. Die starke Stellung des Düsseldorfer Arbeitsmarkts manifestiert sich in dem mit Abstand größten Einpendlerüberschuss unter den Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens (per saldo +151.387 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte).[333] Das günstige Standortklima für wirtschaftliche Innovation und Unternehmensgründung ist an der relativ hohen Zahl neugegründeter Unternehmen ablesbar. [333] Das günstige Standortklima für wirtschaftliche Innovation und Unternehmensgründung ist an der relativ hohen Zahl neugegründeter Unternehmen ablesbar. 2009 war Düsseldorf bundesweit die führende Stadt bei Unternehmensneugründungen, geprägt durch Gründungen vor allem im Bereich forschungsintensiver Industrien.. 2009 war Düsseldorf bundesweit die führende Stadt bei Unternehmensneugründungen, geprägt durch Gründungen vor allem im Bereich forschungsintensiver Industrien.[334] 2011 war die Stadt der deutsche Ort mit den meisten Direktinvestitionen aus dem Ausland.[335] Die Zahl der durch Auslandsinvestitionen geschaffenen Stellen lag 2011 dreimal so hoch wie 2010 und innerhalb Deutschlands am höchsten. [335] Die Zahl der durch Auslandsinvestitionen geschaffenen Stellen lag 2011 dreimal so hoch wie 2010 und innerhalb Deutschlands am höchsten. Damit war Düsseldorf auch nach diesem Parameter der beliebteste Standort für Auslandsinvestitionen in Deutschland.[336] Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Ernst & Young war Düsseldorf 2013 - vor London und Paris - der Großraum mit der höchsten Zahl von Direktinvestitionen aus der Volksrepublik China in Europa.. Damit war Düsseldorf auch nach diesem Parameter der beliebteste Standort für Auslandsinvestitionen in Deutschland.[336] Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Ernst & Young war Düsseldorf 2013 - vor London und Paris - der Großraum mit der höchsten Zahl von Direktinvestitionen aus der Volksrepublik China in Europa.. [336] Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Ernst & Young war Düsseldorf 2013 - vor London und Paris - der Großraum mit der höchsten Zahl von Direktinvestitionen aus der Volksrepublik China in Europa. 2014 konnte die Region Düsseldorf nach London und vor Paris die meisten ausländischen Direktinvestitionen in Europa verbuchen.[337] Das starke Wachstum chinesischer Investitionen wird einerseits mit den Standortvorteilen erklärt, die die in Nordrhein-Westfalen bestehenden Technik-Unternehmen, die zentrale Lage in Europa und der Messestandort bieten, andererseits mit der Eigendynamik einer bereits vorhandenen chinesischen Community, die sich einrichtet und engere Netzwerke knüpft. [337] Das starke Wachstum chinesischer Investitionen wird einerseits mit den Standortvorteilen erklärt, die die in Nordrhein-Westfalen bestehenden Technik-Unternehmen, die zentrale Lage in Europa und der Messestandort bieten, andererseits mit der Eigendynamik einer bereits vorhandenen chinesischen Community, die sich einrichtet und engere Netzwerke knüpft. [337] Das starke Wachstum chinesischer Investitionen wird einerseits mit den Standortvorteilen erklärt, die die in Nordrhein-Westfalen bestehenden Technik-Unternehmen, die zentrale Lage in Europa und der Messestandort bieten, andererseits mit der Eigendynamik einer bereits vorhandenen chinesischen Community, die sich einrichtet und engere Netzwerke knüpft.[338]

Düsseldorf ist führender Standort in den Branchen Werbung, europäisches Patentwesen, Telekommunikation, Unternehmensberatung und Kunsthandel[339] sowie Deutschlands „Stadt der Mode”.
[338]

Düsseldorf ist führender Standort in den Branchen Werbung, europäisches Patentwesen, Telekommunikation, Unternehmensberatung und Kunsthandel[339] sowie Deutschlands „Stadt der Mode”. Mit den Igedo Fashion Fairs und den Collections Premieren Düsseldorf (CPD) fanden sich hier führende Modemessen Europas.
Mit den Igedo Fashion Fairs und den Collections Premieren Düsseldorf (CPD) fanden sich hier führende Modemessen Europas. Mit dem neuen Format The Gallery Düsseldorf versucht der Messeveranstalter Igedo an frühere Erfolge anzuknüpfen. Über 600 Showrooms verschiedener Hersteller sowie große Textilhandelsfirmen konzentrieren sich in der Landeshauptstadt, über 1. Über 600 Showrooms verschiedener Hersteller sowie große Textilhandelsfirmen konzentrieren sich in der Landeshauptstadt, über 1.300 in der Agglomeration Düsseldorf. Den räumlichen Schwerpunkt bildet hierbei ein Cluster von Orderbüros rund um die Kaiserswerther Straße im Stadtteil Golzheim. Den räumlichen Schwerpunkt bildet hierbei ein Cluster von Orderbüros rund um die Kaiserswerther Straße im Stadtteil Golzheim. Weiterhin ist Düsseldorf, gemessen am Umsatz, Deutschlands Modestandort Nummer eins: Mit rund 18 Milliarden Euro war der Modeumsatz in Düsseldorf nach einer Untersuchung des Kölner Instituts für Handelsforschung 2013 mehr als doppelt so hoch wie in München und Berlin zusammen. Weiterhin ist Düsseldorf, gemessen am Umsatz, Deutschlands Modestandort Nummer eins: Mit rund 18 Milliarden Euro war der Modeumsatz in Düsseldorf nach einer Untersuchung des Kölner Instituts für Handelsforschung 2013 mehr als doppelt so hoch wie in München und Berlin zusammen.[340] Geschätzt werden Nüchternheit und geschäftliche Effizienz des Modestandorts am Rhein.[341]

Die Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt umfasste im Jahre 2011 rund 4.
[341]

Die Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt umfasste im Jahre 2011 rund 4.100 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von etwa 7,4 Milliarden Euro,[342] der Anteil der Kreativen Klasse an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist nach einer Untersuchung für das Jahr 2008 unter den Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf am höchsten.
100 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von etwa 7,4 Milliarden Euro,[342] der Anteil der Kreativen Klasse an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist nach einer Untersuchung für das Jahr 2008 unter den Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf am höchsten.[343] Innerhalb Deutschlands gilt die eng verflochtene Metropolregion Rhein-Ruhr als führendes Zentrum der Kreativwirtschaft. [343] Innerhalb Deutschlands gilt die eng verflochtene Metropolregion Rhein-Ruhr als führendes Zentrum der Kreativwirtschaft.[344]

Düsseldorf gehört neben Frankfurt am Main, München und Stuttgart zu den größten Finanzplätzen Deutschlands. Außerdem ist Düsseldorf eine wichtige traditionsreiche deutsche Börsenstadt (Börse Düsseldorf).
Außerdem ist Düsseldorf eine wichtige traditionsreiche deutsche Börsenstadt (Börse Düsseldorf).[345] Als Bankenstandort mit nationaler und internationaler Bedeutung sind in Düsseldorf 83 Kreditinstitute mit einer Filiale oder ihrer Zentrale vertreten. [345] Als Bankenstandort mit nationaler und internationaler Bedeutung sind in Düsseldorf 83 Kreditinstitute mit einer Filiale oder ihrer Zentrale vertreten. Dazu zählt das traditionsreiche Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt, die NRW.BANK, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Deutsche Industriebank (IKB), Targobank, Sparda-Bank West, PSD-Bank Rhein Ruhr, Stadtsparkasse Düsseldorf, aber auch viele Auslandsbanken wie BBVA, Wells Fargo und Crédit Mutuel. BANK, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Deutsche Industriebank (IKB), Targobank, Sparda-Bank West, PSD-Bank Rhein Ruhr, Stadtsparkasse Düsseldorf, aber auch viele Auslandsbanken wie BBVA, Wells Fargo und Crédit Mutuel. Die japanischen Großbanken MUFG Bank, Mizuho Bank und Sumitomo Mitsui Banking Corporation haben ihre Deutschlandzentrale allesamt in Düsseldorf.. Die japanischen Großbanken MUFG Bank, Mizuho Bank und Sumitomo Mitsui Banking Corporation haben ihre Deutschlandzentrale allesamt in Düsseldorf. Schließlich ist Düsseldorf Sitz einiger großer Versicherungen wie ERGO-Versicherungsgruppe, ARAG-Konzern, Provinzial Rheinland und Deutsche Rück. Schließlich ist Düsseldorf Sitz einiger großer Versicherungen wie ERGO-Versicherungsgruppe, ARAG-Konzern, Provinzial Rheinland und Deutsche Rück. Zwei bekannte FinTechs aus Düsseldorf sind Auxmoney und Compeon. Im Bereich Wirtschaftsprüfung ist Düsseldorf ein bedeutender Standort. Die großen, global tätigen Wirtschaftsprüfungsunternehmen, PwC, KPMG, Deloitte und EY unterhalten größere Standorte in der Landeshauptstadt. Die großen, global tätigen Wirtschaftsprüfungsunternehmen, PwC, KPMG, Deloitte und EY unterhalten größere Standorte in der Landeshauptstadt. Warth & Klein Grant Thornton hat seinen deutschen Hauptsitz in Düsseldorf. Im Bereich der Unternehmensberatungen unterhält McKinsey seinen deutschen Hauptsitz in Düsseldorf, ebenso sind Accenture, Boston Consulting Group, Kienbaum und Bain & Company in Düsseldorf vertreten. Im Bereich der Unternehmensberatungen unterhält McKinsey seinen deutschen Hauptsitz in Düsseldorf, ebenso sind Accenture, Boston Consulting Group, Kienbaum und Bain & Company in Düsseldorf vertreten. Insgesamt sind etwa 880 Wirtschaftsprüfungen mit rund 9. Insgesamt sind etwa 880 Wirtschaftsprüfungen mit rund 9.900 Beschäftigten in Düsseldorf tätig.

Als Standort für Anwaltssozietäten vor allem mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsrecht ist Düsseldorf einer der bundesweit bedeutendsten Standorte..


Als Standort für Anwaltssozietäten vor allem mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsrecht ist Düsseldorf einer der bundesweit bedeutendsten Standorte. Unter anderem Hengeler Mueller, Freshfield Bruckhaus Deringer, Clifford Chance und White & Case unterhalten Kanzleien in Düsseldorf. Taylor Wessing hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf..
Taylor Wessing hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf. Insgesamt haben unterhalten etwa 1.300 Kanzleien einen Standort in Düsseldorf und beschäftigen etwa 6.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigt. Außerdem gilt Düsseldorf als wichtigster Gerichtsstandort für europäische Patentstreitigkeiten. Außerdem gilt Düsseldorf als wichtigster Gerichtsstandort für europäische Patentstreitigkeiten.[346]

Zahlreiche internationale Firmen haben hier ihren Sitz: L’Oréal Deutschland, Komatsu Mining Germany, Air Liquide Deutschland, Nikon Deutschland, Vodafone Deutschland, die Metro AG, Rheinmetall, Henkel, Tata Steel mit Vallourec & Mannesmann Tubes, E-Plus und Qiagen..
[346]

Zahlreiche internationale Firmen haben hier ihren Sitz: L’Oréal Deutschland, Komatsu Mining Germany, Air Liquide Deutschland, Nikon Deutschland, Vodafone Deutschland, die Metro AG, Rheinmetall, Henkel, Tata Steel mit Vallourec & Mannesmann Tubes, E-Plus und Qiagen. Daimler produziert in Düsseldorf die geschlossenen Baureihen des Mercedes-Benz Sprinter sowie für VW den technisch verwandten Crafter.
Daimler produziert in Düsseldorf die geschlossenen Baureihen des Mercedes-Benz Sprinter sowie für VW den technisch verwandten Crafter. Zahlreiche Mittelstandsfirmen im Bereich Hochtechnologie, Medizintechnik, Sondermaschinen- und Anlagenbau sowie Antriebs- und Produktionstechnik und Nahrungsmittelsproduktion sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Düsseldorfer Industrielandschaft. Zahlreiche Mittelstandsfirmen im Bereich Hochtechnologie, Medizintechnik, Sondermaschinen- und Anlagenbau sowie Antriebs- und Produktionstechnik und Nahrungsmittelsproduktion sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Düsseldorfer Industrielandschaft. Dazu gehören unter anderem die Firmen Gerresheimer AG, Demag Cranes AG, Vossloh AG, GEA Group AG, A. Dazu gehören unter anderem die Firmen Gerresheimer AG, Demag Cranes AG, Vossloh AG, GEA Group AG, A.u.K. Müller GmbH & Co. KG, Walter Flender Gruppe und Zamek. Die größte japanische Kolonie in Kontinentaleuropa hat Düsseldorf den Beinamen „Nippon am Rhein” eingebracht. In der Stadt sind allerdings auch Unternehmen aus anderen Ländern in erheblichem Maße aktiv - besonders aus den Niederlanden, aus Großbritannien, Frankreich, Skandinavien und China.. Die größte japanische Kolonie in Kontinentaleuropa hat Düsseldorf den Beinamen „Nippon am Rhein” eingebracht. In der Stadt sind allerdings auch Unternehmen aus anderen Ländern in erheblichem Maße aktiv - besonders aus den Niederlanden, aus Großbritannien, Frankreich, Skandinavien und China.

Seit der Jahrtausendwende hat sich in Düsseldorf zudem eine lebendige Startup-Szene im Bereich der Internetwirtschaft entwickelt, die allerdings mit Städten wie Berlin, Hamburg und München noch nicht konkurrieren kann.


Seit der Jahrtausendwende hat sich in Düsseldorf zudem eine lebendige Startup-Szene im Bereich der Internetwirtschaft entwickelt, die allerdings mit Städten wie Berlin, Hamburg und München noch nicht konkurrieren kann.[347] Zu den bekanntesten Düsseldorfer Start-ups zählen die Hotelsuchmaschine Trivago und im Bereich der FinTechs Auxmoney.


Seit der Jahrtausendwende hat sich in Düsseldorf zudem eine lebendige Startup-Szene im Bereich der Internetwirtschaft entwickelt, die allerdings mit Städten wie Berlin, Hamburg und München noch nicht konkurrieren kann.[347] Zu den bekanntesten Düsseldorfer Start-ups zählen die Hotelsuchmaschine Trivago und im Bereich der FinTechs Auxmoney.

Die wirtschaftliche Stärke Düsseldorfs hat der Stadt zu soliden kommunalen Finanzen mit ausgeglichenen Haushalten seit 1999 verholfen.


Die wirtschaftliche Stärke Düsseldorfs hat der Stadt zu soliden kommunalen Finanzen mit ausgeglichenen Haushalten seit 1999 verholfen. Im Jahre 2007 war die Stadt als zweite Großstadt Deutschlands schuldenfrei.[348] Als erste deutsche Stadt hat sich Düsseldorf zudem 2005 einem Kreditrating unterzogen und wurde hierbei von der Ratingagentur Moody’s mit Aa1 bewertet, der zweitbesten möglichen Wertung.
[348] Als erste deutsche Stadt hat sich Düsseldorf zudem 2005 einem Kreditrating unterzogen und wurde hierbei von der Ratingagentur Moody’s mit Aa1 bewertet, der zweitbesten möglichen Wertung. Die Kreditwürdigkeit Düsseldorfs wurde damit höher eingeschätzt als etwa jene Nordrhein-Westfalens (Aa2), der Deutschen Bank (Aa3) oder der Commerzbank (A2). Die Kreditwürdigkeit Düsseldorfs wurde damit höher eingeschätzt als etwa jene Nordrhein-Westfalens (Aa2), der Deutschen Bank (Aa3) oder der Commerzbank (A2).

2012 betrug das Bruttoinlandsprodukt in Düsseldorf 41,5 Milliarden Euro.[349] Das ist ein Anteil von 7,1 Prozent am Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens im Jahr 2012..
[349] Das ist ein Anteil von 7,1 Prozent am Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens im Jahr 2012. Das BIP pro Erwerbstätigem in Düsseldorf betrug 2012 82.667 Euro - 125,3 Prozent des Werts in ganz Nordrhein-Westfalen.[349] Im bundesweiten Städtevergleich liegt die Stadt damit zusammen mit Frankfurt am Main an der Spitze in Deutschland.. [349] Im bundesweiten Städtevergleich liegt die Stadt damit zusammen mit Frankfurt am Main an der Spitze in Deutschland. Der Kaufkraftindex für die Landeshauptstadt liegt im langjährigen Vergleich rund 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Der Kaufkraftindex für die Landeshauptstadt liegt im langjährigen Vergleich rund 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Trotz der differenzierten Wirtschaft und der guten Rahmenbedingungen liegt die Arbeitslosigkeit seit Jahren höher als im Bundesdurchschnitt, was mit dem Wegfall von über 50.000 Arbeitsplätzen in der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe in den vergangenen 30 Jahren zusammenhängt. Trotz der differenzierten Wirtschaft und der guten Rahmenbedingungen liegt die Arbeitslosigkeit seit Jahren höher als im Bundesdurchschnitt, was mit dem Wegfall von über 50.000 Arbeitsplätzen in der Industrie und dem verarbeitenden Gewerbe in den vergangenen 30 Jahren zusammenhängt. 2014 betrugen die Schulden der Stadt 383 Millionen Euro.[350]

Die Wirtschafts-, Büro- und Verwaltungsstandorte der Stadt sind mit den stadtplanerischen Zielen der Entlastung der Innenstadt, der Entflechtung des Verkehrs, der Ausnutzung günstigerer Bodenpreise und der Schaffung städtebaulicher Entwicklungsimpulse über das gesamte Stadtgebiet verteilt worden.
[350]

Die Wirtschafts-, Büro- und Verwaltungsstandorte der Stadt sind mit den stadtplanerischen Zielen der Entlastung der Innenstadt, der Entflechtung des Verkehrs, der Ausnutzung günstigerer Bodenpreise und der Schaffung städtebaulicher Entwicklungsimpulse über das gesamte Stadtgebiet verteilt worden.
[350]

Die Wirtschafts-, Büro- und Verwaltungsstandorte der Stadt sind mit den stadtplanerischen Zielen der Entlastung der Innenstadt, der Entflechtung des Verkehrs, der Ausnutzung günstigerer Bodenpreise und der Schaffung städtebaulicher Entwicklungsimpulse über das gesamte Stadtgebiet verteilt worden. Neben der Innenstadt gelten folgende Bereiche als die wichtigsten Büro- und Verwaltungsstandorte:

Medienhafen/Regierungsviertel
Kennedydamm-Golzheim/nördliches Derendorf
Oberkassel/Seestern
Oberbilk/Internationales Handelszentrum
Flughafen/Düsseldorf Airport City
Mörsenbroicher Ei und
Grafenberger Allee.
Neben der Innenstadt gelten folgende Bereiche als die wichtigsten Büro- und Verwaltungsstandorte:

Medienhafen/Regierungsviertel
Kennedydamm-Golzheim/nördliches Derendorf
Oberkassel/Seestern
Oberbilk/Internationales Handelszentrum
Flughafen/Düsseldorf Airport City
Mörsenbroicher Ei und
Grafenberger Allee.
Neben der Innenstadt gelten folgende Bereiche als die wichtigsten Büro- und Verwaltungsstandorte:

Medienhafen/Regierungsviertel
Kennedydamm-Golzheim/nördliches Derendorf
Oberkassel/Seestern
Oberbilk/Internationales Handelszentrum
Flughafen/Düsseldorf Airport City
Mörsenbroicher Ei und
Grafenberger Allee.

Der Immobilienstandort Düsseldorf, der innerhalb der Metropolregion Rhein-Ruhr die Spitzenstellung einnimmt, zieht aufgrund seiner Werthaltigkeit sowie aufgrund seiner guten demografischen und wirtschaftlichen Aussichten hochwertige Immobilienentwicklungen und Investitionen an, sowohl im gewerblichen Bereich[351] als auch auf dem Sektor der Wohnimmobilien.


Der Immobilienstandort Düsseldorf, der innerhalb der Metropolregion Rhein-Ruhr die Spitzenstellung einnimmt, zieht aufgrund seiner Werthaltigkeit sowie aufgrund seiner guten demografischen und wirtschaftlichen Aussichten hochwertige Immobilienentwicklungen und Investitionen an, sowohl im gewerblichen Bereich[351] als auch auf dem Sektor der Wohnimmobilien.[352] Das Beratungsunternehmen bulwiengesa stuft die Stadt aufgrund ihrer Bedeutung für den Immobilienmarkt neben sechs weiteren deutschen Metropolen in die Gruppe der sogenannten A-Städte ein.
[352] Das Beratungsunternehmen bulwiengesa stuft die Stadt aufgrund ihrer Bedeutung für den Immobilienmarkt neben sechs weiteren deutschen Metropolen in die Gruppe der sogenannten A-Städte ein.[353] Nach einer Untersuchung der CBRE gehörte Düsseldorf im ersten Halbjahr 2013 zu den zehn führenden Investmentmärkten für Gewerbeimmobilien in Europa.. [353] Nach einer Untersuchung der CBRE gehörte Düsseldorf im ersten Halbjahr 2013 zu den zehn führenden Investmentmärkten für Gewerbeimmobilien in Europa.[354] 2015 überstieg der Gesamtwert von verkauften Gewerbeimmobilien erstmals die Marke von drei Milliarden Euro.. [354] 2015 überstieg der Gesamtwert von verkauften Gewerbeimmobilien erstmals die Marke von drei Milliarden Euro.[355] Bevölkerungswachstum (vor allem durch Zuzug von Neubürgern) und eine steigende Belegung von Wohnflächen durch Ältere könnten die Wohnflächennachfrage zwischen 2006 und 2025 um insgesamt 3,1 Prozent steigen lassen. [355] Bevölkerungswachstum (vor allem durch Zuzug von Neubürgern) und eine steigende Belegung von Wohnflächen durch Ältere könnten die Wohnflächennachfrage zwischen 2006 und 2025 um insgesamt 3,1 Prozent steigen lassen.[356] Die durch Individualisierung und Metropolisierung geförderte Gentrifizierung,[357] die sich auf dem Wohnungsmarkt stark nachgefragter Stadtteile als Verdrängung einkommensschwacher Milieus durch Neubürger mit höherem Einkommen realisiert, führt in der Stadt zunehmend zu einer wohnungspolitischen Debatte.. [356] Die durch Individualisierung und Metropolisierung geförderte Gentrifizierung,[357] die sich auf dem Wohnungsmarkt stark nachgefragter Stadtteile als Verdrängung einkommensschwacher Milieus durch Neubürger mit höherem Einkommen realisiert, führt in der Stadt zunehmend zu einer wohnungspolitischen Debatte.[358] Der starken Nachfrage nach Wohnungen stehen eine geringe Zahl freier Wohnungen und eine geringe Zahl von Wohnungsneubauten gegenüber, was die Preise für Wohnraum nach oben treibt. [358] Der starken Nachfrage nach Wohnungen stehen eine geringe Zahl freier Wohnungen und eine geringe Zahl von Wohnungsneubauten gegenüber, was die Preise für Wohnraum nach oben treibt.[359][360] Diese vorerst anhaltende Situation führt nach Ansicht von Wohnungsmarktbeobachtern zu einem optimalen wirtschaftlichen Umfeld für renditeträchtige Investitionen, insbesondere für Investitionen in den modern konzipierten, hochwertigen Geschosswohnungsneubau, zumal infolge der geringen Neubautätigkeiten der letzten Jahrzehnte mittlerweile etwa 81 Prozent des Wohnungsbestandes älter als 30 Jahre ist. [359][360] Diese vorerst anhaltende Situation führt nach Ansicht von Wohnungsmarktbeobachtern zu einem optimalen wirtschaftlichen Umfeld für renditeträchtige Investitionen, insbesondere für Investitionen in den modern konzipierten, hochwertigen Geschosswohnungsneubau, zumal infolge der geringen Neubautätigkeiten der letzten Jahrzehnte mittlerweile etwa 81 Prozent des Wohnungsbestandes älter als 30 Jahre ist. [359][360] Diese vorerst anhaltende Situation führt nach Ansicht von Wohnungsmarktbeobachtern zu einem optimalen wirtschaftlichen Umfeld für renditeträchtige Investitionen, insbesondere für Investitionen in den modern konzipierten, hochwertigen Geschosswohnungsneubau, zumal infolge der geringen Neubautätigkeiten der letzten Jahrzehnte mittlerweile etwa 81 Prozent des Wohnungsbestandes älter als 30 Jahre ist.[361][362] Gemessen am durchschnittlichen Nettohaushaltseinkommen der Düsseldorfer liegen die Mietpreise in der Stadt im großstädtischen Vergleich allerdings niedrig. [361][362] Gemessen am durchschnittlichen Nettohaushaltseinkommen der Düsseldorfer liegen die Mietpreise in der Stadt im großstädtischen Vergleich allerdings niedrig. Eine im Oktober 2012 veröffentlichte Untersuchung des Immobilienverbandes Deutschland ergab, in Bezug auf eine Dreizimmer-Mietwohnung mit 70 Quadratmetern in mittlerer Lage als Referenzgröße, dass ein Düsseldorfer Haushalt dafür im Durchschnitt 19,8 Prozent des Einkommens aufwendet, ein durchschnittlicher Berliner Haushalt jedoch 23,0 Prozent. Eine im Oktober 2012 veröffentlichte Untersuchung des Immobilienverbandes Deutschland ergab, in Bezug auf eine Dreizimmer-Mietwohnung mit 70 Quadratmetern in mittlerer Lage als Referenzgröße, dass ein Düsseldorfer Haushalt dafür im Durchschnitt 19,8 Prozent des Einkommens aufwendet, ein durchschnittlicher Berliner Haushalt jedoch 23,0 Prozent. Eine im Oktober 2012 veröffentlichte Untersuchung des Immobilienverbandes Deutschland ergab, in Bezug auf eine Dreizimmer-Mietwohnung mit 70 Quadratmetern in mittlerer Lage als Referenzgröße, dass ein Düsseldorfer Haushalt dafür im Durchschnitt 19,8 Prozent des Einkommens aufwendet, ein durchschnittlicher Berliner Haushalt jedoch 23,0 Prozent.[363] 2013 berichtete die Deutsche Bundesbank, dass die Preisentwicklung auf Wohnungsmärkten in deutschen Großstädten, namentlich auch in Düsseldorf, möglicherweise zu „Übertreibungen” geführt hätte. [363] 2013 berichtete die Deutsche Bundesbank, dass die Preisentwicklung auf Wohnungsmärkten in deutschen Großstädten, namentlich auch in Düsseldorf, möglicherweise zu „Übertreibungen” geführt hätte.[364] Als Folge der Finanz- und Weltwirtschaftskrise überlagerten sich in Düsseldorf in den letzten Jahren mehrere Trends, die bei Wohnimmobilien außergewöhnlich hohe Kauf- und Mietpreisanstiege erzeugten, vor allem in den innerstädtischen Lagen: ein Trend zurück in die Stadt (Reurbanisierung), kommunale Liberalisierungsbestrebungen, negative Realzinsen, die „Flucht” von Privatanlegern in Sachwerte, schlechte Anlagealternativen für risikoarme Investments institutioneller Investoren und ein gewisses Bevölkerungswachstum. [364] Als Folge der Finanz- und Weltwirtschaftskrise überlagerten sich in Düsseldorf in den letzten Jahren mehrere Trends, die bei Wohnimmobilien außergewöhnlich hohe Kauf- und Mietpreisanstiege erzeugten, vor allem in den innerstädtischen Lagen: ein Trend zurück in die Stadt (Reurbanisierung), kommunale Liberalisierungsbestrebungen, negative Realzinsen, die „Flucht” von Privatanlegern in Sachwerte, schlechte Anlagealternativen für risikoarme Investments institutioneller Investoren und ein gewisses Bevölkerungswachstum. [364] Als Folge der Finanz- und Weltwirtschaftskrise überlagerten sich in Düsseldorf in den letzten Jahren mehrere Trends, die bei Wohnimmobilien außergewöhnlich hohe Kauf- und Mietpreisanstiege erzeugten, vor allem in den innerstädtischen Lagen: ein Trend zurück in die Stadt (Reurbanisierung), kommunale Liberalisierungsbestrebungen, negative Realzinsen, die „Flucht” von Privatanlegern in Sachwerte, schlechte Anlagealternativen für risikoarme Investments institutioneller Investoren und ein gewisses Bevölkerungswachstum.[365]
Verkehr

Düsseldorf hat eine dichte Verkehrsinfrastruktur.
[365]
Verkehr

Düsseldorf hat eine dichte Verkehrsinfrastruktur. Hierzu trägt besonders die gute Ausstattung mit Anlagen des öffentlichen Personennahverkehrs und des motorisierten Individualverkehrs bei. Außerdem reduzieren die geringere Stadtgröße und die Lage in einer verkehrlich gut ausgebauten polyzentrischen Raumstruktur die Wahrscheinlichkeit von Verkehrsstaus erheblich.
Außerdem reduzieren die geringere Stadtgröße und die Lage in einer verkehrlich gut ausgebauten polyzentrischen Raumstruktur die Wahrscheinlichkeit von Verkehrsstaus erheblich. Im Hinblick auf Erreichbarkeitspotenziale im Straßen- und Schienenverkehr wies die Metropolregion Rhein-Ruhr, in deren Zentrum Düsseldorf liegt, 2001 die Spitzenposition der untersuchten Regionen in Nordwest-Europa auf. Im Hinblick auf Erreichbarkeitspotenziale im Straßen- und Schienenverkehr wies die Metropolregion Rhein-Ruhr, in deren Zentrum Düsseldorf liegt, 2001 die Spitzenposition der untersuchten Regionen in Nordwest-Europa auf.[366] Dem gegenüber steht beispielsweise ein Vergleich der Unternehmensberatung Arthur D. Im Hinblick auf Erreichbarkeitspotenziale im Straßen- und Schienenverkehr wies die Metropolregion Rhein-Ruhr, in deren Zentrum Düsseldorf liegt, 2001 die Spitzenposition der untersuchten Regionen in Nordwest-Europa auf.[366] Dem gegenüber steht beispielsweise ein Vergleich der Unternehmensberatung Arthur D. Little, die Düsseldorf im Hinblick auf die Abstimmung und Vernetzung der ÖPNV-Systeme deutscher Großstädte auf dem letzten Platz sieht. Little, die Düsseldorf im Hinblick auf die Abstimmung und Vernetzung der ÖPNV-Systeme deutscher Großstädte auf dem letzten Platz sieht.[367]
Flugverkehr
Abflugebene innerhalb des Düsseldorf Airports
→ Hauptartikel: Düsseldorf Airport

Der Düsseldorf Airport ist gemessen an den Passagierzahlen nach dem Frankfurter Flughafen und dem Flughafen München der drittgrößte internationale Flughafen Deutschlands..
[367]
Flugverkehr
Abflugebene innerhalb des Düsseldorf Airports
→ Hauptartikel: Düsseldorf Airport

Der Düsseldorf Airport ist gemessen an den Passagierzahlen nach dem Frankfurter Flughafen und dem Flughafen München der drittgrößte internationale Flughafen Deutschlands. Im Jahre 2012 flogen rund 20,8 Millionen Menschen[368] mit 60 verschiedenen Fluggesellschaften von und zu weltweit 200 Zielen in über 50 Ländern.
Im Jahre 2012 flogen rund 20,8 Millionen Menschen[368] mit 60 verschiedenen Fluggesellschaften von und zu weltweit 200 Zielen in über 50 Ländern.[369] Der Flughafen zeichnet sich durch seine Nähe zum Stadtzentrum sowie zum Messegelände in Stockum, seinen direkten Anschluss an das Autobahnnetz und seiner sehr guten Anbindung an das Eisenbahnnetz aus, weshalb kurze Transferzeiten in das Stadtgebiet und die Region möglich sind. [369] Der Flughafen zeichnet sich durch seine Nähe zum Stadtzentrum sowie zum Messegelände in Stockum, seinen direkten Anschluss an das Autobahnnetz und seiner sehr guten Anbindung an das Eisenbahnnetz aus, weshalb kurze Transferzeiten in das Stadtgebiet und die Region möglich sind.
Schiffsverkehr und Häfen
Düsseldorfer Hafen

Mit dem innenstadtnahen Hafen im gleichnamigen Stadtteil und dem Reisholzer Hafen, dessen Ausbau schon lange Zeit geplant ist, stehen der Rheinschifffahrt im Stadtgebiet zwei Umschlagplätze für Güter zur Verfügung.

Schiffsverkehr und Häfen
Düsseldorfer Hafen

Mit dem innenstadtnahen Hafen im gleichnamigen Stadtteil und dem Reisholzer Hafen, dessen Ausbau schon lange Zeit geplant ist, stehen der Rheinschifffahrt im Stadtgebiet zwei Umschlagplätze für Güter zur Verfügung. Über den Rhein, den damit verbundenen Kanälen und dem Main-Donau-Kanal ist Düsseldorf weitreichend an das europäische Binnenwasserstraßennetz - einschließlich Ems, Weser, Elbe, Oder und Donau - und mit wichtigen Seehäfen an der Nordsee und dem Schwarzen Meer verbunden.
Über den Rhein, den damit verbundenen Kanälen und dem Main-Donau-Kanal ist Düsseldorf weitreichend an das europäische Binnenwasserstraßennetz - einschließlich Ems, Weser, Elbe, Oder und Donau - und mit wichtigen Seehäfen an der Nordsee und dem Schwarzen Meer verbunden. Über den Rhein, den damit verbundenen Kanälen und dem Main-Donau-Kanal ist Düsseldorf weitreichend an das europäische Binnenwasserstraßennetz - einschließlich Ems, Weser, Elbe, Oder und Donau - und mit wichtigen Seehäfen an der Nordsee und dem Schwarzen Meer verbunden. Für Wassersportler gibt es am Rheinpark Golzheim einen Sport- und Yachthafen.

Zwischen der Altstadt und Kaiserswerth verkehren regelmäßig Fahrgastschiffe der Weissen Flotte Düsseldorf, die vor 1993 von der Rheinbahn betrieben wurden.


Zwischen der Altstadt und Kaiserswerth verkehren regelmäßig Fahrgastschiffe der Weissen Flotte Düsseldorf, die vor 1993 von der Rheinbahn betrieben wurden. Die Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrts AG (kd) besitzt ebenfalls Anlegestellen im Stadtgebiet. Mit der Rheinfähre Langst-Kaiserswerth und der Fähre zwischen Urdenbach und Zons sind noch zwei Autofähren in Betrieb..
Mit der Rheinfähre Langst-Kaiserswerth und der Fähre zwischen Urdenbach und Zons sind noch zwei Autofähren in Betrieb. Eine dritte Autofähre verkehrte bis zur Eröffnung der Fleher Brücke 1979 zwischen Himmelgeist und Uedesheim.. Eine dritte Autofähre verkehrte bis zur Eröffnung der Fleher Brücke 1979 zwischen Himmelgeist und Uedesheim. Heute verkehrt hier sonntags bei schönen Wetter eine Personenfähre mit Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern. Seit einigen Jahren verkehren zwischen der Rheinkirmes und der Altstadt ebenfalls Personenfähren. Seit einigen Jahren verkehren zwischen der Rheinkirmes und der Altstadt ebenfalls Personenfähren.
Städtischer Straßenverkehr

Die Bundesstraßen B 1 und B 8 durchqueren das Stadtgebiet in Nord-Süd-Richtung und die Bundesstraße B 7 in Ost-West-Richtung. Ihren heutigen Verlauf und Charakter verdanken sie

der 1957 fertiggestellten Theodor-Heuss-Brücke,
ringförmig um die Innenstadt verlaufender Straßen zwischen dem Nord- und Südfriedhof, die zum sogenannten Lastring ausgebaut wurden,
der neuen B 8 zwischen Golzheim und dem Autobahnkreuz Duisburg-Süd, die Danziger Straße heißt, und
dem seit 15.
Ihren heutigen Verlauf und Charakter verdanken sie

der 1957 fertiggestellten Theodor-Heuss-Brücke,
ringförmig um die Innenstadt verlaufender Straßen zwischen dem Nord- und Südfriedhof, die zum sogenannten Lastring ausgebaut wurden,
der neuen B 8 zwischen Golzheim und dem Autobahnkreuz Duisburg-Süd, die Danziger Straße heißt, und
dem seit 15.
Ihren heutigen Verlauf und Charakter verdanken sie

der 1957 fertiggestellten Theodor-Heuss-Brücke,
ringförmig um die Innenstadt verlaufender Straßen zwischen dem Nord- und Südfriedhof, die zum sogenannten Lastring ausgebaut wurden,
der neuen B 8 zwischen Golzheim und dem Autobahnkreuz Duisburg-Süd, die Danziger Straße heißt, und
dem seit 15. Dezember 1993 in Betrieb befindlichen Rheinufertunnel.

Die B 228 verbindet Benrath mit Hilden, Haan und Wuppertal..
Dezember 1993 in Betrieb befindlichen Rheinufertunnel.

Die B 228 verbindet Benrath mit Hilden, Haan und Wuppertal. Heute dienen alle Bundesstraßen im Stadtgebiet in erster Linie dem städtischen Durchgangsverkehr und dem Verkehr zu und von den Autobahnen, die außerhalb des Stadtgebietes die Rolle der Bundesstraßen im Fernstraßennetz übernommen haben.
Heute dienen alle Bundesstraßen im Stadtgebiet in erster Linie dem städtischen Durchgangsverkehr und dem Verkehr zu und von den Autobahnen, die außerhalb des Stadtgebietes die Rolle der Bundesstraßen im Fernstraßennetz übernommen haben. Bis auf die B 7 und B 228 nach Wuppertal endet deshalb die Kennzeichnung der Bundesstraßen noch im Stadtgebiet oder kurz dahinter. Bis auf die B 7 und B 228 nach Wuppertal endet deshalb die Kennzeichnung der Bundesstraßen noch im Stadtgebiet oder kurz dahinter. Ein Beispiel ist die ehemalige B 8 zwischen Wersten und Hellerhof und weiter bis Opladen. Parallel zu ihr verläuft mit der Münchener und Frankfurter Straße eine vierspurige Kraftfahrstraße zwischen Bilk und Garath.. Parallel zu ihr verläuft mit der Münchener und Frankfurter Straße eine vierspurige Kraftfahrstraße zwischen Bilk und Garath. Mit ihrem Bau wurde schon in den 1960er Jahren begonnen um den sich vervielfachenden Autoverkehr in die stark wachsenden oder neuen Stadtteile im Düsseldorfer Süden bewältigen zu können. Mit ihrem Bau wurde schon in den 1960er Jahren begonnen um den sich vervielfachenden Autoverkehr in die stark wachsenden oder neuen Stadtteile im Düsseldorfer Süden bewältigen zu können.

Die Verkehrsplanung nach dem Zweiten Weltkrieg prägte zunächst Friedrich Tamms, ein Verfechter der autogerechten Stadt. Neben einigen der schon genannten Bauprojekte, der Rheinkniebrücke und der Oberkasseler Brücke plante er eine dritte leistungsfähige Nord-Süd-Verkehrsachse zwischen Golzheim und Wersten..
Neben einigen der schon genannten Bauprojekte, der Rheinkniebrücke und der Oberkasseler Brücke plante er eine dritte leistungsfähige Nord-Süd-Verkehrsachse zwischen Golzheim und Wersten. Die Berliner Allee und die sich nördlich anschließende Hochstraße - auch Tausendfüßler genannt, im April 2013 wieder abgerissen und durch Tunnelbauwerke unter dem Kö-Bogen ersetzt - waren die zentralen Vorhaben auf dieser Achse und wurden zwischen 1954 und 1962 gebaut. Die Berliner Allee und die sich nördlich anschließende Hochstraße - auch Tausendfüßler genannt, im April 2013 wieder abgerissen und durch Tunnelbauwerke unter dem Kö-Bogen ersetzt - waren die zentralen Vorhaben auf dieser Achse und wurden zwischen 1954 und 1962 gebaut. Die Berliner Allee und die sich nördlich anschließende Hochstraße - auch Tausendfüßler genannt, im April 2013 wieder abgerissen und durch Tunnelbauwerke unter dem Kö-Bogen ersetzt - waren die zentralen Vorhaben auf dieser Achse und wurden zwischen 1954 und 1962 gebaut.
Autobahnen

Die A 3 zwischen Frankfurt am Main und Oberhausen verläuft östlich außerhalb des Stadtgebietes und war bis Ende der 1960er Jahre die nächstgelegene Autobahn. Ihr erstes Teilstück zwischen Mettmann und Köln-Mülheim wurde bereits 1936 freigegeben.
Ihr erstes Teilstück zwischen Mettmann und Köln-Mülheim wurde bereits 1936 freigegeben. Erreichbar war sie zunächst nur über die heutige B 7. Der Nördliche Zubringer entstand von 1950 bis 1960 mit dem Neu- und Ausbau der B 1 zwischen dem heutigen Mörsenbroicher Ei und Kreuz Breitscheid zur Kraftfahrstraße. Der Nördliche Zubringer entstand von 1950 bis 1960 mit dem Neu- und Ausbau der B 1 zwischen dem heutigen Mörsenbroicher Ei und Kreuz Breitscheid zur Kraftfahrstraße. Der Südliche Zubringer - eine als B 326 gekennzeichnete Kraftfahrstraße zwischen Wersten und dem heutigen Kreuz Hilden - kam 1956[370] hinzu. Der Südliche Zubringer - eine als B 326 gekennzeichnete Kraftfahrstraße zwischen Wersten und dem heutigen Kreuz Hilden - kam 1956[370] hinzu.

Die A 57 zwischen Köln und Nimwegen ist die zweite Nord-Süd-Verbindung in Reichweite der Stadt, existiert seit 1986, das Teilstück zwischen Neuss und Köln bereits seit 1966 (ab 1970 Autobahn) und war zunächst nur über die heutige Josef-Kardinal-Frings-Brücke erreichbar.


Die A 57 zwischen Köln und Nimwegen ist die zweite Nord-Süd-Verbindung in Reichweite der Stadt, existiert seit 1986, das Teilstück zwischen Neuss und Köln bereits seit 1966 (ab 1970 Autobahn) und war zunächst nur über die heutige Josef-Kardinal-Frings-Brücke erreichbar.

Die A 52 ist im Großraum Düsseldorf in zwei Abschnitte geteilt. Das nördliche Teilstück zwischen der Anschlussstelle Düsseldorf-Rath und dem Dreieck Essen-Ost entspricht bis zum Kreuz Breitscheid dem Nördlichen Zubringer, der 1971 zur Autobahn hochgestuft wurde.
Das nördliche Teilstück zwischen der Anschlussstelle Düsseldorf-Rath und dem Dreieck Essen-Ost entspricht bis zum Kreuz Breitscheid dem Nördlichen Zubringer, der 1971 zur Autobahn hochgestuft wurde. Das westliche Teilstück erstreckt sich heute zwischen der Anschlussstelle Büderich und Roermond, ist die Fortsetzung der B 7 in westlicher Richtung und bindet die Stadt über das Kaarster Kreuz an die A 57 an. Das westliche Teilstück erstreckt sich heute zwischen der Anschlussstelle Büderich und Roermond, ist die Fortsetzung der B 7 in westlicher Richtung und bindet die Stadt über das Kaarster Kreuz an die A 57 an. Der erste Abschnitt bis zum Kreuz Neersen wurde 1971 freigegeben und 1973 zur Autobahn hochgestuft. Der erste Abschnitt bis zum Kreuz Neersen wurde 1971 freigegeben und 1973 zur Autobahn hochgestuft.

Die A 59 zwischen dem Dreieck Düsseldorf-Süd und Kreuz Leverkusen-West verläuft parallel zur A 3, entlastet diese, bindet aber auch Monheim, Langenfeld und Leverkusen besser an Düsseldorf an und wurde zwischen 1968 und 1973 gebaut.


Die A 59 zwischen dem Dreieck Düsseldorf-Süd und Kreuz Leverkusen-West verläuft parallel zur A 3, entlastet diese, bindet aber auch Monheim, Langenfeld und Leverkusen besser an Düsseldorf an und wurde zwischen 1968 und 1973 gebaut.

Die A 46 zwischen Heinsberg und dem Kreuz Wuppertal-Nord tangiert die Innenstadt südlich, bindet die Heinrich-Heine-Universität an das Autobahnnetz an und stellt seit 1986 eine lückenlose Querverbindung zwischen der A 3, A 59 und A 57 her.


Die A 46 zwischen Heinsberg und dem Kreuz Wuppertal-Nord tangiert die Innenstadt südlich, bindet die Heinrich-Heine-Universität an das Autobahnnetz an und stellt seit 1986 eine lückenlose Querverbindung zwischen der A 3, A 59 und A 57 her. Teilstücke wurden 1979 nach Fertigstellung der Fleher Brücke und 1983 mit der Eröffnung des Universitätstunnels freigegeben.
Teilstücke wurden 1979 nach Fertigstellung der Fleher Brücke und 1983 mit der Eröffnung des Universitätstunnels freigegeben. Bereits 1972 wurde der Südliche Zubringer zur Autobahn hochgestuft.

Die A 44 zwischen Aachen und Velbert verläuft durch die nördlichen Stadtteile und stellt seit der Eröffnung der Flughafenbrücke 2002 eine lückenlose Querverbindung zwischen der A 3, A 52 und A 57 her.


Die A 44 zwischen Aachen und Velbert verläuft durch die nördlichen Stadtteile und stellt seit der Eröffnung der Flughafenbrücke 2002 eine lückenlose Querverbindung zwischen der A 3, A 52 und A 57 her. Der direkte Anschluss der Messe, ESPRIT arena und des Flughafens an das Autobahnnetz erfolgte bereits 1992, als ein wichtiges Teilstück der A 44 mit Anschluss an die A 52 im Kreuz Düsseldorf-Nord freigegeben wurde.
Der direkte Anschluss der Messe, ESPRIT arena und des Flughafens an das Autobahnnetz erfolgte bereits 1992, als ein wichtiges Teilstück der A 44 mit Anschluss an die A 52 im Kreuz Düsseldorf-Nord freigegeben wurde.

Die zuletzt gebauten Autobahnen A 44 und A 46 sind im Großraum Düsseldorf die einzigen überregionalen Autobahnen in Ost-West-Richtung.


Die zuletzt gebauten Autobahnen A 44 und A 46 sind im Großraum Düsseldorf die einzigen überregionalen Autobahnen in Ost-West-Richtung. Sie durchqueren das Stadtgebiet ganz, weshalb sie die übrigen Rheinbrücken und städtischen Durchgangsstraßen entlasten aber auch vier Autobahntunnel gebaut werden mussten.
Sie durchqueren das Stadtgebiet ganz, weshalb sie die übrigen Rheinbrücken und städtischen Durchgangsstraßen entlasten aber auch vier Autobahntunnel gebaut werden mussten. Zusammen mit der A 3 und der A 57 bilden sie seit 2002 den Autobahnring Düsseldorf.
Fahrverbote

Am 13. September 2016 wurde die Bezirksregierung Düsseldorf vom Verwaltungsgericht Düsseldorf dazu verurteilt, den seit Anfang 2013 geltenden Luftreinhalteplan so zu ändern, dass dieser die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung des Grenzwertes für NO2 enthält.

Fahrverbote

Am 13. September 2016 wurde die Bezirksregierung Düsseldorf vom Verwaltungsgericht Düsseldorf dazu verurteilt, den seit Anfang 2013 geltenden Luftreinhalteplan so zu ändern, dass dieser die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung des Grenzwertes für NO2 enthält.
September 2016 wurde die Bezirksregierung Düsseldorf vom Verwaltungsgericht Düsseldorf dazu verurteilt, den seit Anfang 2013 geltenden Luftreinhalteplan so zu ändern, dass dieser die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung des Grenzwertes für NO2 enthält. Die staatliche Pflicht zum Schutz der Gesundheit fordere eine schnellstmögliche Einhaltung des Grenzwertes. Dem werde der aktuelle Luftreinhalteplan angesichts des großen Verursachungsanteils von Dieselfahrzeugen nicht mehr gerecht: Er müsse daher binnen eines Jahres fortgeschrieben werden. Dem werde der aktuelle Luftreinhalteplan angesichts des großen Verursachungsanteils von Dieselfahrzeugen nicht mehr gerecht: Er müsse daher binnen eines Jahres fortgeschrieben werden. In diesem Rahmen müssten insbesondere auch Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ernstlich geprüft und abgewogen werden. In diesem Rahmen müssten insbesondere auch Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ernstlich geprüft und abgewogen werden.[371]
Eisenbahnverkehr
Düsseldorf Hauptbahnhof

Durch das Stadtgebiet führen die Bahnstrecken

Köln-Duisburg (mit ICE und EC/IC-Verkehr)
Mönchengladbach-Düsseldorf,
Düsseldorf-Wuppertal,
Düsseldorf-Essen (nur S-Bahn-Verkehr),
Düsseldorf-Solingen (nur S-Bahn-Verkehr),
Düsseldorf-Mettmann (nur S-Bahn-Verkehr) und
Troisdorf-Mülheim-Speldorf (nur Güterverkehr)

Bahnhof Düsseldorf Flughafen

Im Hauptbahnhof - dem zentralen und seit 1891 an seinem heutigen Standort gelegenen Fernbahnhof - sind diese Bahnstrecken bis auf die Güterbahnstrecke miteinander, mit der Stadtbahn und dem übrigen öffentlichen Personennahverkehr verknüpft.
[371]
Eisenbahnverkehr
Düsseldorf Hauptbahnhof

Durch das Stadtgebiet führen die Bahnstrecken

Köln-Duisburg (mit ICE und EC/IC-Verkehr)
Mönchengladbach-Düsseldorf,
Düsseldorf-Wuppertal,
Düsseldorf-Essen (nur S-Bahn-Verkehr),
Düsseldorf-Solingen (nur S-Bahn-Verkehr),
Düsseldorf-Mettmann (nur S-Bahn-Verkehr) und
Troisdorf-Mülheim-Speldorf (nur Güterverkehr)

Bahnhof Düsseldorf Flughafen

Im Hauptbahnhof - dem zentralen und seit 1891 an seinem heutigen Standort gelegenen Fernbahnhof - sind diese Bahnstrecken bis auf die Güterbahnstrecke miteinander, mit der Stadtbahn und dem übrigen öffentlichen Personennahverkehr verknüpft.
[371]
Eisenbahnverkehr
Düsseldorf Hauptbahnhof

Durch das Stadtgebiet führen die Bahnstrecken

Köln-Duisburg (mit ICE und EC/IC-Verkehr)
Mönchengladbach-Düsseldorf,
Düsseldorf-Wuppertal,
Düsseldorf-Essen (nur S-Bahn-Verkehr),
Düsseldorf-Solingen (nur S-Bahn-Verkehr),
Düsseldorf-Mettmann (nur S-Bahn-Verkehr) und
Troisdorf-Mülheim-Speldorf (nur Güterverkehr)

Bahnhof Düsseldorf Flughafen

Im Hauptbahnhof - dem zentralen und seit 1891 an seinem heutigen Standort gelegenen Fernbahnhof - sind diese Bahnstrecken bis auf die Güterbahnstrecke miteinander, mit der Stadtbahn und dem übrigen öffentlichen Personennahverkehr verknüpft.
[371]
Eisenbahnverkehr
Düsseldorf Hauptbahnhof

Durch das Stadtgebiet führen die Bahnstrecken

Köln-Duisburg (mit ICE und EC/IC-Verkehr)
Mönchengladbach-Düsseldorf,
Düsseldorf-Wuppertal,
Düsseldorf-Essen (nur S-Bahn-Verkehr),
Düsseldorf-Solingen (nur S-Bahn-Verkehr),
Düsseldorf-Mettmann (nur S-Bahn-Verkehr) und
Troisdorf-Mülheim-Speldorf (nur Güterverkehr)

Bahnhof Düsseldorf Flughafen

Im Hauptbahnhof - dem zentralen und seit 1891 an seinem heutigen Standort gelegenen Fernbahnhof - sind diese Bahnstrecken bis auf die Güterbahnstrecke miteinander, mit der Stadtbahn und dem übrigen öffentlichen Personennahverkehr verknüpft.

Auf der Bahnstrecke Köln-Duisburg in der Nähe des Flughafens liegt der Bahnhof Düsseldorf Flughafen, an dem außer den Zügen einer S-Bahn- und aller sieben Regional-Express-Linien auch ein Teil der hier verkehrenden ICE- und EC/IC-Züge halten.


Auf der Bahnstrecke Köln-Duisburg in der Nähe des Flughafens liegt der Bahnhof Düsseldorf Flughafen, an dem außer den Zügen einer S-Bahn- und aller sieben Regional-Express-Linien auch ein Teil der hier verkehrenden ICE- und EC/IC-Züge halten. Die knapp 2,5 km entfernten Terminals erreichen Passagiere und Besucher des Flughafens mittels des SkyTrains.


Auf der Bahnstrecke Köln-Duisburg in der Nähe des Flughafens liegt der Bahnhof Düsseldorf Flughafen, an dem außer den Zügen einer S-Bahn- und aller sieben Regional-Express-Linien auch ein Teil der hier verkehrenden ICE- und EC/IC-Züge halten. Die knapp 2,5 km entfernten Terminals erreichen Passagiere und Besucher des Flughafens mittels des SkyTrains. Dort existiert über den unterirdischen Kopfbahnhof Düsseldorf-Flughafen Terminal eine zweite Anbindung des Flughafens an das Schienennetz, über die eine zweite S-Bahnlinie ganztägig verkehrt und nachts einzelne Fahrten mehrerer Regional-Express- und weiterer S-Bahn-Linien verlängert werden.
Dort existiert über den unterirdischen Kopfbahnhof Düsseldorf-Flughafen Terminal eine zweite Anbindung des Flughafens an das Schienennetz, über die eine zweite S-Bahnlinie ganztägig verkehrt und nachts einzelne Fahrten mehrerer Regional-Express- und weiterer S-Bahn-Linien verlängert werden.

Ebenfalls an der Bahnstrecke Köln-Duisburg aber im Süden Düsseldorfs liegt der Regionalbahnhof Düsseldorf-Benrath, an dem zwei Regional-Express-Linien und eine S-Bahn-Linie ganztägig halten.


Ebenfalls an der Bahnstrecke Köln-Duisburg aber im Süden Düsseldorfs liegt der Regionalbahnhof Düsseldorf-Benrath, an dem zwei Regional-Express-Linien und eine S-Bahn-Linie ganztägig halten. Hervorzuheben ist auch der an der Bahnstrecke Mönchengladbach-Düsseldorf liegende Bahnhof Düsseldorf-Bilk, der eine stark frequentierte Umstiegshaltestelle zwischen drei S-Bahn-Linien, den auf der Wehrhahn-Linie verkehrenden Stadtbahnen und den Busverbindungen zur Heinrich-Heine-Universität ist und in den nächsten Jahren zum Regionalbahnhof ausgebaut wird.
Hervorzuheben ist auch der an der Bahnstrecke Mönchengladbach-Düsseldorf liegende Bahnhof Düsseldorf-Bilk, der eine stark frequentierte Umstiegshaltestelle zwischen drei S-Bahn-Linien, den auf der Wehrhahn-Linie verkehrenden Stadtbahnen und den Busverbindungen zur Heinrich-Heine-Universität ist und in den nächsten Jahren zum Regionalbahnhof ausgebaut wird. Hervorzuheben ist auch der an der Bahnstrecke Mönchengladbach-Düsseldorf liegende Bahnhof Düsseldorf-Bilk, der eine stark frequentierte Umstiegshaltestelle zwischen drei S-Bahn-Linien, den auf der Wehrhahn-Linie verkehrenden Stadtbahnen und den Busverbindungen zur Heinrich-Heine-Universität ist und in den nächsten Jahren zum Regionalbahnhof ausgebaut wird.

Einschließlich der vorgenannten Bahnhöfe liegen im Stadtgebiet 25 S-Bahn-Stationen.


Einschließlich der vorgenannten Bahnhöfe liegen im Stadtgebiet 25 S-Bahn-Stationen.

Im Eisenbahngüterverkehr ist Düsseldorf jedoch nach Stilllegung und Abbruch seines Rangierbahnhofes Düsseldorf-Derendorf kein Eisenbahnknoten mehr, der größte Güterbahnhof des gesamten Düsseldorfer Eisenbahnkomplexes ist heute im Bahnhof des benachbarten Neuss..


Im Eisenbahngüterverkehr ist Düsseldorf jedoch nach Stilllegung und Abbruch seines Rangierbahnhofes Düsseldorf-Derendorf kein Eisenbahnknoten mehr, der größte Güterbahnhof des gesamten Düsseldorfer Eisenbahnkomplexes ist heute im Bahnhof des benachbarten Neuss.
Siehe auch: Liste der Bahnhöfe in Düsseldorf
Öffentlicher Personennahverkehr
Straßen- und Stadtbahnnetz Düsseldorf
→ Hauptartikel: Öffentlicher Personennahverkehr in Düsseldorf

Düsseldorf verfügt über ein dichtes Netz an S-Bahn-, Stadtbahn-, Straßenbahn- und Stadtbus-Linien, das Teil des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) ist.

Siehe auch: Liste der Bahnhöfe in Düsseldorf
Öffentlicher Personennahverkehr
Straßen- und Stadtbahnnetz Düsseldorf
→ Hauptartikel: Öffentlicher Personennahverkehr in Düsseldorf

Düsseldorf verfügt über ein dichtes Netz an S-Bahn-, Stadtbahn-, Straßenbahn- und Stadtbus-Linien, das Teil des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) ist.

Siehe auch: Liste der Bahnhöfe in Düsseldorf
Öffentlicher Personennahverkehr
Straßen- und Stadtbahnnetz Düsseldorf
→ Hauptartikel: Öffentlicher Personennahverkehr in Düsseldorf

Düsseldorf verfügt über ein dichtes Netz an S-Bahn-, Stadtbahn-, Straßenbahn- und Stadtbus-Linien, das Teil des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) ist. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Stadtgebiet wird durch die Rheinbahn, die Regiobahn und die Deutsche Bahn betrieben. Angesteuert wird der Düsseldorfer Hauptbahnhof nicht nur durch den Betreiber Deutsche Bahn, sondern auch durch weitere Bahnunternehmen wie die Abellio Rail NRW..
Angesteuert wird der Düsseldorfer Hauptbahnhof nicht nur durch den Betreiber Deutsche Bahn, sondern auch durch weitere Bahnunternehmen wie die Abellio Rail NRW. Alle Linien können hier und auch, wenn Fahrtziele außerhalb der Stadt aber im Gebiet des VRR liegen, mit Tickets des VRR benutzt werden. Alle Linien können hier und auch, wenn Fahrtziele außerhalb der Stadt aber im Gebiet des VRR liegen, mit Tickets des VRR benutzt werden. Darüber hinaus gilt der NRW-Tarif und bei Fahrten in den Großraum Köln auch der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).

Ein Straßenbahnnetz wurde gegen Ende des 19..


Ein Straßenbahnnetz wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgebaut, zunächst mit Wagen, die von Pferden über die Gleise gezogen wurden, ab 1896 dann elektrisch.[372] Dieses Bahnnetz umfasste auch Überlandstrecken nach Krefeld (K-Bahn) und Duisburg (D-Bahn) sowie von Benrath nach Solingen-Ohligs.
[372] Dieses Bahnnetz umfasste auch Überlandstrecken nach Krefeld (K-Bahn) und Duisburg (D-Bahn) sowie von Benrath nach Solingen-Ohligs. Die Verbindungen nach Krefeld und Duisburg bestehen bis heute als Stadtbahnlinien U 70 und U 76 (Krefeld) sowie U 79 (Duisburg). Die Verbindungen nach Krefeld und Duisburg bestehen bis heute als Stadtbahnlinien U 70 und U 76 (Krefeld) sowie U 79 (Duisburg). Weitere ortsübergreifende Linien bestehen nach Neuss und Ratingen. Mit dem sukzessiven Ausbau des Stadtbahnnetzes verkleinerte sich das Straßenbahnnetz von 19 (1981) auf sieben (2018) Linien und auf eine Streckenlänge von 70,2 Kilometer. Mit dem sukzessiven Ausbau des Stadtbahnnetzes verkleinerte sich das Straßenbahnnetz von 19 (1981) auf sieben (2018) Linien und auf eine Streckenlänge von 70,2 Kilometer.[Anm. 1][373][374]

Die Stadtbahn Düsseldorf umfasst derzeit elf Linien. Sieben von ihnen verlaufen durch den 1988 eröffneten Innenstadttunnel zwischen U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee und dem Hauptbahnhof..
Sieben von ihnen verlaufen durch den 1988 eröffneten Innenstadttunnel zwischen U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee und dem Hauptbahnhof. Eine weitere Tunnelstrecke für vier neue Stadtbahnlinien, die Wehrhahn-Linie, wurde am 20. Februar 2016 eröffnet. Der U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee ist der zentrale Umstiegspunkt zwischen allen Stadtbahnlinien. Der U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee ist der zentrale Umstiegspunkt zwischen allen Stadtbahnlinien. Alle Tunnelstrecken haben oberirdische Zulaufstrecken, die nur teilweise mit unabhängigen oder besonderen Bahnkörpern ausgestattet sind. Alle Tunnelstrecken haben oberirdische Zulaufstrecken, die nur teilweise mit unabhängigen oder besonderen Bahnkörpern ausgestattet sind.

Seit 1924 verkehren auch Linienbusse in Düsseldorf. Neben Stadtbuslinien innerhalb des Stadtgebietes stellten Fernlinien (vgl. Regionalbusverkehr) Verbindungen zu anderen Städten her, insbesondere nachdem der Betrieb auf einigen Überlandstraßenbahn-Linien eingestellt wurde.
Regionalbusverkehr) Verbindungen zu anderen Städten her, insbesondere nachdem der Betrieb auf einigen Überlandstraßenbahn-Linien eingestellt wurde. Inzwischen hat die Rheinbahn ihre Linie nach Jülich eingestellt und weitere Linien nach Essen, Velbert, Solingen, Leichlingen, Opladen und Moers verkürzt. Inzwischen hat die Rheinbahn ihre Linie nach Jülich eingestellt und weitere Linien nach Essen, Velbert, Solingen, Leichlingen, Opladen und Moers verkürzt. Heute bestehen noch Verbindungen nach Mülheim an der Ruhr, Mettmann, Erkrath, Solingen-Ohligs, Langenfeld und Monheim; nach Haan fahren inzwischen sogar Schnellbusse. Heute bestehen noch Verbindungen nach Mülheim an der Ruhr, Mettmann, Erkrath, Solingen-Ohligs, Langenfeld und Monheim; nach Haan fahren inzwischen sogar Schnellbusse. Heute verkehren im Stadtgebiet 42 Stadtbus- und sieben Schnellbuslinien. Buslinien sind auch ein wesentlicher Bestandteil des Nachtverkehrs in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten auf Feiertage.. Buslinien sind auch ein wesentlicher Bestandteil des Nachtverkehrs in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie in den Nächten auf Feiertage. Acht NachtExpress-Linien verkehren zwischen 0 und 5 Uhr im 30- oder 60-Minuten-Takt. Am 20. August 2018 wird der Betrieb auf drei Metrobus-Linien aufgenommen. August 2018 wird der Betrieb auf drei Metrobus-Linien aufgenommen.

Die erste S-Bahnlinie außerhalb der Großräume Berlin und Hamburg wurde 1967 zwischen Garath und Ratingen eröffnet. Es folgten der Anschluss des Flughafens an das S-Bahnnetz 1975 mit der Eröffnung des Bahnhofs unter dem Terminal, die Inbetriebnahme der S8 - auch Ost-West-S-Bahn genannt - zwischen den Hauptbahnhöfen von Hagen und Mönchengladbach am 29.
Es folgten der Anschluss des Flughafens an das S-Bahnnetz 1975 mit der Eröffnung des Bahnhofs unter dem Terminal, die Inbetriebnahme der S8 - auch Ost-West-S-Bahn genannt - zwischen den Hauptbahnhöfen von Hagen und Mönchengladbach am 29. Mai 1988 und der S28 zwischen Kaarst und Mettmann am 26. Mai 1988 und der S28 zwischen Kaarst und Mettmann am 26. September 1999. Nach Verlängerungen weiterer Linien verkehren im Stadtgebiet heute sieben S-Bahnlinien.
Siehe auch: Stadtbahn Düsseldorf, Straßenbahn Düsseldorf und Geschichte der Düsseldorfer Straßenbahn
Fahrrad- und Fußgängerverkehr
Fußgängerampel mit Gelbphase

Düsseldorf ist an einige nationale und internationale Fernradwege angeschlossen, u.

Siehe auch: Stadtbahn Düsseldorf, Straßenbahn Düsseldorf und Geschichte der Düsseldorfer Straßenbahn
Fahrrad- und Fußgängerverkehr
Fußgängerampel mit Gelbphase

Düsseldorf ist an einige nationale und internationale Fernradwege angeschlossen, u. a. an den Rheinradweg.[375]

Seit dem Jahr 2008 verfügt die Innenstadt Düsseldorfs über ein Fahrradverleihsystem mit Netzcharakter, das auch für Einwegfahrten geeignet ist.
an den Rheinradweg.[375]

Seit dem Jahr 2008 verfügt die Innenstadt Düsseldorfs über ein Fahrradverleihsystem mit Netzcharakter, das auch für Einwegfahrten geeignet ist.[376] Betreiber ist das Unternehmen nextbike. 2011 stehen 400 Mieträder an 58[377] markierten Stationen im Stadtgebiet zur Verfügung.
2011 stehen 400 Mieträder an 58[377] markierten Stationen im Stadtgebiet zur Verfügung.[378] Pedelecs werden an der Fahrradstation am Hauptbahnhof verliehen.[379]

Die Stadt Düsseldorf ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen, von der sie 2007 das Prädikat „fahrradfreundliche Stadt” verliehen bekommen hat, auch wenn das Radwegenetz nach Ansicht vieler Bürger noch als sehr lückenhaft angesehen wird.
[379]

Die Stadt Düsseldorf ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen, von der sie 2007 das Prädikat „fahrradfreundliche Stadt” verliehen bekommen hat, auch wenn das Radwegenetz nach Ansicht vieler Bürger noch als sehr lückenhaft angesehen wird.
[379]

Die Stadt Düsseldorf ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen, von der sie 2007 das Prädikat „fahrradfreundliche Stadt” verliehen bekommen hat, auch wenn das Radwegenetz nach Ansicht vieler Bürger noch als sehr lückenhaft angesehen wird.[380][381][382]

Düsseldorf ist eine der wenigen Städte in Deutschland, deren Lichtsignalanlagen für Fußgänger über eine separate Gelbphase verfügen.
[380][381][382]

Düsseldorf ist eine der wenigen Städte in Deutschland, deren Lichtsignalanlagen für Fußgänger über eine separate Gelbphase verfügen. Hier wird das Gelbsignal durch einen rechteckigen gelben Balken gekennzeichnet. Während dieser Zeit haben die Fußgänger die Möglichkeit, die Kreuzung zu räumen, ohne - wie in anderen Städten - gegen Rot laufen zu müssen.
Während dieser Zeit haben die Fußgänger die Möglichkeit, die Kreuzung zu räumen, ohne - wie in anderen Städten - gegen Rot laufen zu müssen. Unmittelbar nachdem das Fußgängersignal von Gelb auf Rot wechselt, wird die Freigabe für den Querverkehr eingeleitet. Auch vor der Grünphase gibt es für Fußgänger eine kurze Rot-Gelb-Phase von weniger als einer Sekunde Dauer. Auch vor der Grünphase gibt es für Fußgänger eine kurze Rot-Gelb-Phase von weniger als einer Sekunde Dauer. Ampeln in Düsseldorf sind zu einem erheblichen Teil bereits auf Leuchtdioden-Technik umgestellt, was gegenüber Glühlampen niedrigeren Wartungsaufwand, deutlichere Erkennbarkeit und auch einen geringeren Energieverbrauch gewährleisten soll. Ampeln in Düsseldorf sind zu einem erheblichen Teil bereits auf Leuchtdioden-Technik umgestellt, was gegenüber Glühlampen niedrigeren Wartungsaufwand, deutlichere Erkennbarkeit und auch einen geringeren Energieverbrauch gewährleisten soll.
Siehe auch: Benrather Straße (Düsseldorf)
Technik, Industrie und verarbeitendes Gewerbe
Mannesmann-Hochhaus, seit 2013 Sitz des NRW- Wirtschaftsministeriums

Düsseldorfs stürmische Entwicklung zur Großstadt wurde durch die Ansiedlung von Industriebetrieben im 19..

Siehe auch: Benrather Straße (Düsseldorf)
Technik, Industrie und verarbeitendes Gewerbe
Mannesmann-Hochhaus, seit 2013 Sitz des NRW- Wirtschaftsministeriums

Düsseldorfs stürmische Entwicklung zur Großstadt wurde durch die Ansiedlung von Industriebetrieben im 19. Jahrhundert vorangetrieben.
Jahrhundert vorangetrieben. Noch heute ist die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt eine industriell geprägte Stadt. Die 1129 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes (ohne Baugewerbe und Energie- und Wasserversorgung) erwirtschafteten 2005 etwa 29 % des steuerbaren Umsatzes aller Unternehmen in der Stadt und damit nur etwas weniger als der Handel (ca. Die 1129 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes (ohne Baugewerbe und Energie- und Wasserversorgung) erwirtschafteten 2005 etwa 29 % des steuerbaren Umsatzes aller Unternehmen in der Stadt und damit nur etwas weniger als der Handel (ca. 32 %), aber deutlich mehr als das Dienstleistungsgewerbe (ca. 32 %), aber deutlich mehr als das Dienstleistungsgewerbe (ca. 9 %).[383] Allerdings ist die Bedeutung des verarbeitenden Gewerbes in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Während die Düsseldorfer Industriebetriebe 1979 noch 90.000 Arbeitsplätze boten, ist die Beschäftigtenzahl in diesem Bereich bis 2006 auf nur noch 38. 000 Arbeitsplätze boten, ist die Beschäftigtenzahl in diesem Bereich bis 2006 auf nur noch 38.791 im Jahresmittel zurückgegangen[384] mit fallender Tendenz.

Der größte und bekannteste Düsseldorfer Industriebetrieb ist der Henkel-Konzern, ein Chemieunternehmen, das Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik und Körperpflegeprodukte sowie Klebstoffe, Dichtstoffe und Produkte für die Oberflächentechnik herstellt und bis heute im Stadtteil Reisholz produziert.


Der größte und bekannteste Düsseldorfer Industriebetrieb ist der Henkel-Konzern, ein Chemieunternehmen, das Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik und Körperpflegeprodukte sowie Klebstoffe, Dichtstoffe und Produkte für die Oberflächentechnik herstellt und bis heute im Stadtteil Reisholz produziert.


Der größte und bekannteste Düsseldorfer Industriebetrieb ist der Henkel-Konzern, ein Chemieunternehmen, das Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik und Körperpflegeprodukte sowie Klebstoffe, Dichtstoffe und Produkte für die Oberflächentechnik herstellt und bis heute im Stadtteil Reisholz produziert. Im Bereich Kosmetik und Hygienemittel sind in Düsseldorf die L’Oréal Deutschland GmbH, die Marbert AG sowie die Hakle-Kimberly Deutschland GmbH (Kimberly-Clark Corporation) tätig.
Im Bereich Kosmetik und Hygienemittel sind in Düsseldorf die L’Oréal Deutschland GmbH, die Marbert AG sowie die Hakle-Kimberly Deutschland GmbH (Kimberly-Clark Corporation) tätig. Im Bereich Medizintechnik und Pharma ist die Firma Gerresheimer AG ansässig, ein MDAX-notiertes, weltweit tätiges Unternehmen für Hochleistungsgläser und biokompatible Kunststoffprodukte. Im Bereich Medizintechnik und Pharma ist die Firma Gerresheimer AG ansässig, ein MDAX-notiertes, weltweit tätiges Unternehmen für Hochleistungsgläser und biokompatible Kunststoffprodukte.

Das metallverarbeitende Gewerbe hat eine lange Tradition. Das bekannteste Unternehmen aus diesem Bereich war Mannesmann, das nach seiner Zerschlagung in Teilen in Düsseldorf weiter produziert, darunter die Vallourec & Mannesmann Tubes (Stahlröhren).
Das bekannteste Unternehmen aus diesem Bereich war Mannesmann, das nach seiner Zerschlagung in Teilen in Düsseldorf weiter produziert, darunter die Vallourec & Mannesmann Tubes (Stahlröhren). Ebenfalls bekannt ist der Rheinmetall-Konzern, der größte deutsche Waffenproduzent mit Sitz in Düsseldorf-Derendorf.[385] Weitere metallverarbeitende Unternehmen sind Schmolz + Bickenbach (Edelstahl-Langprodukte) und Hille & Müller GmbH.. [385] Weitere metallverarbeitende Unternehmen sind Schmolz + Bickenbach (Edelstahl-Langprodukte) und Hille & Müller GmbH. Seit 2011 hat die GEA Group AG, ein international tätiges Unternehmen im Bereich des Spezialmaschinenbaus, ihren Sitz in Düsseldorf.. Seit 2011 hat die GEA Group AG, ein international tätiges Unternehmen im Bereich des Spezialmaschinenbaus, ihren Sitz in Düsseldorf.

Im Bereich Fahrzeugtechnik, Verkehr und Transport ist der größte Betrieb das Mercedes-Benz-Werk in Derendorf, in dem der Mercedes-Benz Sprinter und der VW Crafter produziert und montiert werden sowie CKD-Fahrzeuge für die US-Mercedes-Marke Freightliner hergestellt werden.


Im Bereich Fahrzeugtechnik, Verkehr und Transport ist der größte Betrieb das Mercedes-Benz-Werk in Derendorf, in dem der Mercedes-Benz Sprinter und der VW Crafter produziert und montiert werden sowie CKD-Fahrzeuge für die US-Mercedes-Marke Freightliner hergestellt werden. Demag Cranes produziert in Benrath Hafen-, Terminal- und Eisenbahnkräne sowie automatisch gesteuerte Transportfahrzeuge und entwickelt dazugehörige Management- und Navigationssoftware.
Demag Cranes produziert in Benrath Hafen-, Terminal- und Eisenbahnkräne sowie automatisch gesteuerte Transportfahrzeuge und entwickelt dazugehörige Management- und Navigationssoftware. Benachbart stellt die Komatsu Mining Germany GmbH Großhydraulik- und Minenhydraulikbagger her. Demag Cranes und Komatsu Mining Germany verbindet der gemeinsame Ursprung aus der Carlshütte AG. Demag Cranes und Komatsu Mining Germany verbindet der gemeinsame Ursprung aus der Carlshütte AG. Weiterhin stellt die Vossloh Kiepe GmbH Steuerungs- und Antriebstechnik für Straßenbahnen und O-Busse sowie Hybridantriebe und Spezialfahrzeuge her. Weiterhin stellt die Vossloh Kiepe GmbH Steuerungs- und Antriebstechnik für Straßenbahnen und O-Busse sowie Hybridantriebe und Spezialfahrzeuge her. Die Walther Flender Gruppe produziert Antriebs- und Fördertechnik. Aus der Vergangenheit sind die Schiess AG und die DUEWAG erwähnenswert.

Die Papierindustrie ist in der Stadt durch die Firmen Julius Schulte Söhne GmbH & Co.


Die Papierindustrie ist in der Stadt durch die Firmen Julius Schulte Söhne GmbH & Co. und den Stora-Enso-Konzern (ehemals Feldmühle) vertreten, der bis 2008 einen Produktionsstandort in Reisholz betrieb und heute seine Deutschlandzentrale in Düsseldorf unterhält.
und den Stora-Enso-Konzern (ehemals Feldmühle) vertreten, der bis 2008 einen Produktionsstandort in Reisholz betrieb und heute seine Deutschlandzentrale in Düsseldorf unterhält. Guschky & Tönnesmann GmbH & Co. KG stellen Ausrüstungen für die Papier- und Verpackungsindustrie her.

Aus dem Bereich Nahrungsmittel sind Zamek Nahrungsmittel GmbH & Co.


Aus dem Bereich Nahrungsmittel sind Zamek Nahrungsmittel GmbH & Co. KG, die Teekanne GmbH, die Düsseldorfer Löwensenf GmbH sowie BASF Personal Care and Nutrition und die Fortin Mühlenwerke bekannt. Das traditionelle Düsseldorfer Altbier wird heute - außer in Hausbrauereien - jedoch nicht mehr in großen Brauereianlagen gebraut.
Das traditionelle Düsseldorfer Altbier wird heute - außer in Hausbrauereien - jedoch nicht mehr in großen Brauereianlagen gebraut. Die großen Brauereistandorte in Derendorf und Heerdt sind stattdessen heute Konversionsflächen. Des Weiteren ist mit der Deutschen Tiernahrung Cremer ist Deutschlands größter Mischfutterhersteller in Düsseldorf beheimatet. Des Weiteren ist mit der Deutschen Tiernahrung Cremer ist Deutschlands größter Mischfutterhersteller in Düsseldorf beheimatet.

Weitere bekannte Betriebe sind die SMS Siemag, die Hütten- und Walzwerkstechnik herstellt, die TELBA AG im Bereich Telekommunikations- und Sicherheitstechnik, die behr Labor-Technik GmbH, die A.


Weitere bekannte Betriebe sind die SMS Siemag, die Hütten- und Walzwerkstechnik herstellt, die TELBA AG im Bereich Telekommunikations- und Sicherheitstechnik, die behr Labor-Technik GmbH, die A.u.K. Müller GmbH & Co. KG, ein Unternehmen für Magnetventile, die MHG Strahlanlagen GmbH sowie die Carborundum-Dilumit Schleiftechnik GmbH (ehemals Carbo Group), die Schleifscheiben fertigt.
KG, ein Unternehmen für Magnetventile, die MHG Strahlanlagen GmbH sowie die Carborundum-Dilumit Schleiftechnik GmbH (ehemals Carbo Group), die Schleifscheiben fertigt.
Handel und Dienstleistungsgewerbe

Mit der Metro-Gruppe und ihrer Tochter Metro Cash & Carry sitzt einer der größten Handelskonzerne der Welt in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt.

Handel und Dienstleistungsgewerbe

Mit der Metro-Gruppe und ihrer Tochter Metro Cash & Carry sitzt einer der größten Handelskonzerne der Welt in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Weiterhin befinden sich die Zentralen von Bekleidungshäusern wie Peek & Cloppenburg Düsseldorf (P&C) sowie C&A im Stadtgebiet.
Weiterhin befinden sich die Zentralen von Bekleidungshäusern wie Peek & Cloppenburg Düsseldorf (P&C) sowie C&A im Stadtgebiet. Als Standort des Modehandels und durch die Messen igedo und CPD konnte die Stadt den Ruf einer Modestadt erwerben.

Einen Schwerpunkt der städtischen Wirtschaftsstruktur bilden mit rund 1.500 Unternehmen und 24.


Einen Schwerpunkt der städtischen Wirtschaftsstruktur bilden mit rund 1.500 Unternehmen und 24.000 Beschäftigten die Branchen der Informations- und Kommunikationstechnik, darin besonders die Mobilfunkbranche. Mehr als die Hälfte des deutschen Mobiltelefon- und SIM-Karten-Absatzes wird von Düsseldorf aus gesteuert.
Mehr als die Hälfte des deutschen Mobiltelefon- und SIM-Karten-Absatzes wird von Düsseldorf aus gesteuert.[386][387] Die Vodafone GmbH als Nachfolgerin von Mannesmann Mobilfunk hat ihren Sitz ebenso in der Stadt wie E-Plus. Vodafone hat darüber hinaus seine Deutschland- und seine Europazentrale im Vodafone-Campus im linksrheinischen Düsseldorf-Heerdt angesiedelt. Vodafone hat darüber hinaus seine Deutschland- und seine Europazentrale im Vodafone-Campus im linksrheinischen Düsseldorf-Heerdt angesiedelt. Im Jahre 2008 hat das chinesische Telekommunikationsunternehmen Huawei seine europäische Zentrale von London nach Düsseldorf verlegt. Im Jahre 2008 hat das chinesische Telekommunikationsunternehmen Huawei seine europäische Zentrale von London nach Düsseldorf verlegt. Hier baut das Unternehmen seine Europazentrale und ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für die Bedürfnisse seiner europäischen Kunden auf.[388] Schon 2005 hatte der ebenfalls chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE Deutschland GmbH sein Hauptquartier in Düsseldorf errichtet. [388] Schon 2005 hatte der ebenfalls chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE Deutschland GmbH sein Hauptquartier in Düsseldorf errichtet. Das schwedische Telekommunikationsunternehmen Ericsson tat dies für sein Deutschlandgeschäft bereits 1955. Das schwedische Telekommunikationsunternehmen Ericsson tat dies für sein Deutschlandgeschäft bereits 1955.

Auch haben die Uniper SE sowie mehrere ihrer Tochterunternehmen ihren Hauptsitz in Düsseldorf. Weitere Energieversorger im Stadtgebiet sind die Stadtwerke Düsseldorf und die Naturstrom AG.
Weitere Energieversorger im Stadtgebiet sind die Stadtwerke Düsseldorf und die Naturstrom AG.

Mister Minit, eines der größten Franchiseunternehmen Deutschlands, hat seine Servicezentrale seit 2011 im Düsseldorfer Norden.[389][390]
Medien
WDR (vorne), Neuer Zollhof (Gehry-Bauten) und Teil des Medienhafens

In Düsseldorf befinden sich Studios der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Westdeutscher Rundfunk (WDR-Studio Düsseldorf) und Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF-Landesstudio Düsseldorf).
[389][390]
Medien
WDR (vorne), Neuer Zollhof (Gehry-Bauten) und Teil des Medienhafens

In Düsseldorf befinden sich Studios der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Westdeutscher Rundfunk (WDR-Studio Düsseldorf) und Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF-Landesstudio Düsseldorf).
[389][390]
Medien
WDR (vorne), Neuer Zollhof (Gehry-Bauten) und Teil des Medienhafens

In Düsseldorf befinden sich Studios der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Westdeutscher Rundfunk (WDR-Studio Düsseldorf) und Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF-Landesstudio Düsseldorf). Aus Düsseldorf kommen außerdem die Programme von NRW.TV und QVC. Ehemals in Düsseldorf ansässig waren von 1998 bis 2006 NBC GIGA, von 1995 bis zu seiner Einstellung 1998 Nickelodeon sowie von 1996 bis zu seiner Einstellung 1998 Der Wetterkanal.
Ehemals in Düsseldorf ansässig waren von 1998 bis 2006 NBC GIGA, von 1995 bis zu seiner Einstellung 1998 Nickelodeon sowie von 1996 bis zu seiner Einstellung 1998 Der Wetterkanal. Außerdem wurde aus der Landeshauptstadt bis Ende 2003 ein deutsches Programmfenster auf dem Nachrichtensender CNN produziert.

Die in Düsseldorf ansässige DFA produzierte oder produziert unter anderem für NBC GIGA, Der Wetterkanal, CNN D und für NRW..


Die in Düsseldorf ansässige DFA produzierte oder produziert unter anderem für NBC GIGA, Der Wetterkanal, CNN D und für NRW.TV.

Seit 2006 produziert das in Düsseldorf ansässige center.tv lokale Nachrichten und Ereignisse für den Großraum Düsseldorf/Neuss.


Seit 2006 produziert das in Düsseldorf ansässige center.tv lokale Nachrichten und Ereignisse für den Großraum Düsseldorf/Neuss. Des Weiteren befinden sich in Düsseldorf diverse unabhängige Filmproduktionsfirmen, wie zum Beispiel die Public Vision TV OHG und Busse & Halberschmidt.
Des Weiteren befinden sich in Düsseldorf diverse unabhängige Filmproduktionsfirmen, wie zum Beispiel die Public Vision TV OHG und Busse & Halberschmidt.

Ebenso hat die Nachrichtenagentur ISQ.networks Press Agency mit 24.000 Beschäftigten weltweit ihre globale Zentrale im GAP 15 am Graf-Adolf-Platz.[391] Das Unternehmen verfügt zwar über mehr als 100 Studios weltweit, in Düsseldorf selbst ist jedoch kein Studio vorhanden.
[391] Das Unternehmen verfügt zwar über mehr als 100 Studios weltweit, in Düsseldorf selbst ist jedoch kein Studio vorhanden.

Der landesweite TV-Lernsender nrwision bündelt in seiner Mediathek Fernsehsendungen über Düsseldorf bzw. von Fernsehmachern aus Düsseldorf..


Der landesweite TV-Lernsender nrwision bündelt in seiner Mediathek Fernsehsendungen über Düsseldorf bzw. von Fernsehmachern aus Düsseldorf.[392]

Die Stadt ist auch Sitz des 1990 gegründeten Verbands der Betriebsgesellschaften in Nordrhein-Westfalen e. V. (BGNRW), der die Interessen von 43 Betriebsgesellschaften des nordrhein-westfälischen Lokalfunks vertritt.
(BGNRW), der die Interessen von 43 Betriebsgesellschaften des nordrhein-westfälischen Lokalfunks vertritt. Der Verband ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) mit Sitz in München. In Düsseldorf ist die private Rundfunkstation Antenne Düsseldorf mit Rahmenprogramm von Radio NRW ansässig. In Düsseldorf ist die private Rundfunkstation Antenne Düsseldorf mit Rahmenprogramm von Radio NRW ansässig. Hörfunk für die Düsseldorfer Hochschulen macht hochschulradio düsseldorf, ein Campusradio mit eigener 24-Stunden-Frequenz.

Als Tageszeitungen erscheinen in Düsseldorf die Westdeutsche Zeitung, die Rheinische Post, eine Lokalausgabe des Express sowie von der in Essen erscheinenden Neuen Rhein/Neue Ruhr-Zeitung.


Als Tageszeitungen erscheinen in Düsseldorf die Westdeutsche Zeitung, die Rheinische Post, eine Lokalausgabe des Express sowie von der in Essen erscheinenden Neuen Rhein/Neue Ruhr-Zeitung. Die Regionalseiten in der Welt kompakt erschienen letztmals am 28.
Die Regionalseiten in der Welt kompakt erschienen letztmals am 28. August 2015. Als bedeutende überregionale Veröffentlichungen sind das Handelsblatt, die Wirtschaftswoche und die mittlerweile eingestellte Junge Karriere zu nennen. Wöchentlich erscheinen außerdem das Düsseldorfer Amtsblatt und die Anzeigenblätter „Düsseldorfer Anzeiger” und „Rheinbote”. Als bedeutende überregionale Veröffentlichungen sind das Handelsblatt, die Wirtschaftswoche und die mittlerweile eingestellte Junge Karriere zu nennen. Wöchentlich erscheinen außerdem das Düsseldorfer Amtsblatt und die Anzeigenblätter „Düsseldorfer Anzeiger” und „Rheinbote”. Zudem ist die Stadt der Sitz des bundesweit erscheinenden Content-Marketing-Magazins Wirtschaftsblatt. Zudem ist die Stadt der Sitz des bundesweit erscheinenden Content-Marketing-Magazins Wirtschaftsblatt.

Düsseldorf ist zudem der umsatzstärkste Werbestandort der Bundesrepublik. Neben den Riesen BBDO, Grey und Ogilvy & Mather und Publicis hat eine Vielzahl kleiner Agenturen ihren Sitz oder eine deutsche Niederlassung in Düsseldorf..
Neben den Riesen BBDO, Grey und Ogilvy & Mather und Publicis hat eine Vielzahl kleiner Agenturen ihren Sitz oder eine deutsche Niederlassung in Düsseldorf.
Informationstechnik (IT) und Datenverkehr

Düsseldorf gehört zu den führenden IT-Standorten in Deutschland.[393] Die IT-Infrastruktur der Stadt verfügt über internationale und regionale Internet-Knoten.
[393] Die IT-Infrastruktur der Stadt verfügt über internationale und regionale Internet-Knoten.[394] Seit Oktober 2011 steht in Düsseldorf das LTE-Mobilfunknetz zur Verfügung.[395] Am 9. Januar 2012 startete der Probebetrieb für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Düsseldorf.. Januar 2012 startete der Probebetrieb für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Düsseldorf.[396] Die Firma Wall GmbH bietet an 55 Standorten in Düsseldorf kostenloses WLAN an und Freifunk bietet über 200 Hotspots an. [396] Die Firma Wall GmbH bietet an 55 Standorten in Düsseldorf kostenloses WLAN an und Freifunk bietet über 200 Hotspots an. Unitymedia unterhält über 20 WLAN-Hotspots.[397][398]
Einzelhandel

Düsseldorf hat sich als vielseitiger Standort für Einkaufszentren und Geschäfte unterschiedlichster Art und Größe entwickelt.
[397][398]
Einzelhandel

Düsseldorf hat sich als vielseitiger Standort für Einkaufszentren und Geschäfte unterschiedlichster Art und Größe entwickelt. Die Gesamtverkaufsfläche im Stadtgebiet wird seitens der Stadtverwaltung mit 834.215 m² angegeben[399] und liegt damit bezogen auf das Verhältnis von Verkaufsfläche zu Einwohnern höher als in München[400] und niedriger als in Frankfurt am Main.
215 m² angegeben[399] und liegt damit bezogen auf das Verhältnis von Verkaufsfläche zu Einwohnern höher als in München[400] und niedriger als in Frankfurt am Main.[401] Insbesondere im Bereich der Mode hat die Stadt - nicht zuletzt begünstigt durch die Modemessen und die ansässigen Handelsunternehmen P&C und C&A - eine Vorreiterrolle, beim Textileinzelhandel ist sie deutschlandweit führend. [401] Insbesondere im Bereich der Mode hat die Stadt - nicht zuletzt begünstigt durch die Modemessen und die ansässigen Handelsunternehmen P&C und C&A - eine Vorreiterrolle, beim Textileinzelhandel ist sie deutschlandweit führend.[402] Auch im Segment der Luxusbekleidung ist Düsseldorf führend. Die Kö ist laut Jones Lang LaSalle nach wie vor Deutschlands meistbesuchte Luxusmeile. Die Kö ist laut Jones Lang LaSalle nach wie vor Deutschlands meistbesuchte Luxusmeile. Im Jahr 2012 stellte Jones Lang LaSalle in einer Untersuchung fest, dass die Kö ihren Vorsprung nochmals ausbauen konnte. Mit 5.935 (2011: 5.800) Passanten pro Stunde liegt sie weit vor der Stiftstraße in Stuttgart (2. 800) Passanten pro Stunde liegt sie weit vor der Stiftstraße in Stuttgart (2.310 Passanten) sowie der Goethestraße in Frankfurt am Main (1.520 Passanten).[403] Die Düsseldorfer Schadowstraße ist die europaweit umsatzstärkste Einkaufsmeile. [403] Die Düsseldorfer Schadowstraße ist die europaweit umsatzstärkste Einkaufsmeile. Durch den Bau einer neuen U-Bahn-Linie, der Wehrhahn-Linie,[404][405] ist es jedoch zu einem Rückgang der Besucherzahlen gekommen, da die Straße abschnittsweise gesperrt ist und der Zugang zu den Geschäften dadurch eingeschränkt wird. Durch den Bau einer neuen U-Bahn-Linie, der Wehrhahn-Linie,[404][405] ist es jedoch zu einem Rückgang der Besucherzahlen gekommen, da die Straße abschnittsweise gesperrt ist und der Zugang zu den Geschäften dadurch eingeschränkt wird. Dennoch behält die Schadowstraße ihr Merkmal als umsatzstärkste Einkaufsstraße Europas.[406]
Einkaufszentren
Futuristisches Einkaufszentrum - das Sevens Center im Jahr 2005, Ende 2011 nach Umbau wiedereröffnet.
[406]
Einkaufszentren
Futuristisches Einkaufszentrum - das Sevens Center im Jahr 2005, Ende 2011 nach Umbau wiedereröffnet.

Neben den klassischen Einkaufsstraßen wie der sehr bekannten Kö, der Schadowstraße und der Flinger Straße verfügt Düsseldorf über mehrere Einkaufszentren, die teilweise an die Einkaufsstraßen angrenzen.


Neben den klassischen Einkaufsstraßen wie der sehr bekannten Kö, der Schadowstraße und der Flinger Straße verfügt Düsseldorf über mehrere Einkaufszentren, die teilweise an die Einkaufsstraßen angrenzen. Die Flinger Straße, die in der günstigen bis mittleren Preiskategorie liegt, schafft mit 10.150 Passanten pro Stunde erstmals den Sprung in die Top 10 der meistbesuchten Einkaufsstraßen in Deutschland..
150 Passanten pro Stunde erstmals den Sprung in die Top 10 der meistbesuchten Einkaufsstraßen in Deutschland.[403]

Auf der Königsallee sind dies vor allem das Kö-Center an der nördlichen Allee, die Kö-Galerie in der Nähe der Kreuzung mit der Steinstraße mit Zu- und Durchgang zur Stadtsparkasse auf der Berliner Allee und das Sevens Center zwischen der Kreuzung mit der Steinstraße und der Kö-Galerie.
[403]

Auf der Königsallee sind dies vor allem das Kö-Center an der nördlichen Allee, die Kö-Galerie in der Nähe der Kreuzung mit der Steinstraße mit Zu- und Durchgang zur Stadtsparkasse auf der Berliner Allee und das Sevens Center zwischen der Kreuzung mit der Steinstraße und der Kö-Galerie.

In Nähe zur Königsallee befinden sich zudem die Schadow-Arkaden im Block Schadow-, Blumenstraße und Martin-Luther-Platz.


In Nähe zur Königsallee befinden sich zudem die Schadow-Arkaden im Block Schadow-, Blumenstraße und Martin-Luther-Platz.

In weniger belebten Teilen der Innenstadt sind ebenfalls Einkaufscenter vorzufinden, insbesondere das Stilwerk auf der Grünstraße und die Düsseldorf Arcaden am Bilker Bahnhof, die auch das Stadtteilzentrum, ein öffentliches Schwimmbad und eine Zweigstelle der Stadtbüchereien Düsseldorf beheimaten.


In weniger belebten Teilen der Innenstadt sind ebenfalls Einkaufscenter vorzufinden, insbesondere das Stilwerk auf der Grünstraße und die Düsseldorf Arcaden am Bilker Bahnhof, die auch das Stadtteilzentrum, ein öffentliches Schwimmbad und eine Zweigstelle der Stadtbüchereien Düsseldorf beheimaten.

Außerhalb der Innenstadt gibt es weitere Einkaufszentren wie etwa das Einkaufszentrum Westfalenstraße an der gleichnamigen Straße in Rath, das im Frühjahr 2010 neu eröffnete B8 Center in Flingern und für die sowohl für Reisende als auch andere Besucher konzipierten AirportArkaden im Flughafen Düsseldorf.


In weniger belebten Teilen der Innenstadt sind ebenfalls Einkaufscenter vorzufinden, insbesondere das Stilwerk auf der Grünstraße und die Düsseldorf Arcaden am Bilker Bahnhof, die auch das Stadtteilzentrum, ein öffentliches Schwimmbad und eine Zweigstelle der Stadtbüchereien Düsseldorf beheimaten.

Außerhalb der Innenstadt gibt es weitere Einkaufszentren wie etwa das Einkaufszentrum Westfalenstraße an der gleichnamigen Straße in Rath, das im Frühjahr 2010 neu eröffnete B8 Center in Flingern und für die sowohl für Reisende als auch andere Besucher konzipierten AirportArkaden im Flughafen Düsseldorf.


Außerhalb der Innenstadt gibt es weitere Einkaufszentren wie etwa das Einkaufszentrum Westfalenstraße an der gleichnamigen Straße in Rath, das im Frühjahr 2010 neu eröffnete B8 Center in Flingern und für die sowohl für Reisende als auch andere Besucher konzipierten AirportArkaden im Flughafen Düsseldorf.
Öffentliche Einrichtungen
Oberlandesgericht Düsseldorf an der Cecilienallee

Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts:

Düsseldorf entwickelte sich vor allem in der preußischen Ära im 19.

Öffentliche Einrichtungen
Oberlandesgericht Düsseldorf an der Cecilienallee

Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts:

Düsseldorf entwickelte sich vor allem in der preußischen Ära im 19. und frühen 20. Jahrhundert zu einem wichtigen Verwaltungssitz. Die Ansiedlung des Oberlandesgericht Düsseldorf förderte diese Entwicklung besonders.
Die Ansiedlung des Oberlandesgericht Düsseldorf förderte diese Entwicklung besonders. Neben dem Oberlandesgericht beherbergt Düsseldorf zahlreiche weitere Gerichte, so das Amts- und das Landgericht Düsseldorf, das Sozialgericht Düsseldorf, das Finanzgericht Düsseldorf, das Verwaltungsgericht Düsseldorf, das Arbeitsgericht Düsseldorf und das Landesarbeitsgericht Nordrhein-Westfalen. Neben dem Oberlandesgericht beherbergt Düsseldorf zahlreiche weitere Gerichte, so das Amts- und das Landgericht Düsseldorf, das Sozialgericht Düsseldorf, das Finanzgericht Düsseldorf, das Verwaltungsgericht Düsseldorf, das Arbeitsgericht Düsseldorf und das Landesarbeitsgericht Nordrhein-Westfalen. Durch Düsseldorfer Gerichte wurden Entscheidungen von bundesweiter Bedeutung getroffen. Durch Düsseldorfer Gerichte wurden Entscheidungen von bundesweiter Bedeutung getroffen. Im Bereich patentrechtlicher Gerichtsverfahren haben die Zivilgerichte Düsseldorfs mittlerweile eine internationale Bedeutung erlangt.[407]

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland (ehemals LVA Rheinprovinz) hat seit ihrer Gründung im 19..
[407]

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland (ehemals LVA Rheinprovinz) hat seit ihrer Gründung im 19. Jahrhundert ihren Sitz in Düsseldorf. Ferner besteht ein regionaler Standort der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).
Ferner besteht ein regionaler Standort der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).

Als direkte Folge der Verwaltungsansiedlung durch Preußen wurde das Regierungspräsidium für den Niederrhein und das Bergische Land bei der Neuordnung Preußens im 19..


Als direkte Folge der Verwaltungsansiedlung durch Preußen wurde das Regierungspräsidium für den Niederrhein und das Bergische Land bei der Neuordnung Preußens im 19. Jahrhundert in Düsseldorf angesiedelt. Noch heute hat die Bezirksregierung Düsseldorf hier ihren Sitz. Bis vor wenigen Jahren war ebenso die Oberfinanzdirektion Rheinland seit der preußischen Herrschaft über das Rheinland in Düsseldorf ansässig.
Bis vor wenigen Jahren war ebenso die Oberfinanzdirektion Rheinland seit der preußischen Herrschaft über das Rheinland in Düsseldorf ansässig.

Die Handwerkskammer Düsseldorf umfasst als Kammerbezirk den Regierungsbezirk Düsseldorf und hat dort ebenfalls seinen Sitz. Den Kammerbezirk der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf (IHK Düsseldorf) bilden die Stadt Düsseldorf und der Kreis Mettmann, die früher den Landkreis Düsseldorf-Mettmann bildeten.


Die Handwerkskammer Düsseldorf umfasst als Kammerbezirk den Regierungsbezirk Düsseldorf und hat dort ebenfalls seinen Sitz. Den Kammerbezirk der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf (IHK Düsseldorf) bilden die Stadt Düsseldorf und der Kreis Mettmann, die früher den Landkreis Düsseldorf-Mettmann bildeten. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, die größte Einrichtung dieser Art in Deutschland, betreut von der Landeshauptstadt aus die Architekten und Stadtplaner des Landes.
Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, die größte Einrichtung dieser Art in Deutschland, betreut von der Landeshauptstadt aus die Architekten und Stadtplaner des Landes. Die Rechtsanwaltskammer Düsseldorf vertritt die Interessen von 11. Die Rechtsanwaltskammer Düsseldorf vertritt die Interessen von 11.403 Rechtsanwälten im Bezirk des Oberlandesgerichts Düsseldorf. Sie ist somit die sechstgrößte von 28 Rechtsanwaltskammern in Deutschland.[408]

Der Preußische Provinziallandtag für das Rheinland nahm ebenfalls in Düsseldorf, im Ständehaus, seinen Sitz, ebenso die Evangelische Kirche im Rheinland..
[408]

Der Preußische Provinziallandtag für das Rheinland nahm ebenfalls in Düsseldorf, im Ständehaus, seinen Sitz, ebenso die Evangelische Kirche im Rheinland.

Durch Entscheidung der Militärregierung der britischen Besatzungszone wurde Düsseldorf im Jahre 1946 zum Regierungssitz des Landes Nordrhein-Westfalen bestimmt.


Durch Entscheidung der Militärregierung der britischen Besatzungszone wurde Düsseldorf im Jahre 1946 zum Regierungssitz des Landes Nordrhein-Westfalen bestimmt. Die Stadt führt seither die offizielle, gleichwohl rechtlich nicht normierte Bezeichnung Landeshauptstadt. Der Landtag, die Staatskanzlei, alle Landesministerien und der Landesrechnungshof sind in Düsseldorf angesiedelt; über die letzten Jahrzehnte hat sich im Bereich der Rheinkniebrücke auf dem rechten Rheinufer ein Regierungsviertel herausgebildet.
Die Stadt führt seither die offizielle, gleichwohl rechtlich nicht normierte Bezeichnung Landeshauptstadt. Der Landtag, die Staatskanzlei, alle Landesministerien und der Landesrechnungshof sind in Düsseldorf angesiedelt; über die letzten Jahrzehnte hat sich im Bereich der Rheinkniebrücke auf dem rechten Rheinufer ein Regierungsviertel herausgebildet. Der Landtag, die Staatskanzlei, alle Landesministerien und der Landesrechnungshof sind in Düsseldorf angesiedelt; über die letzten Jahrzehnte hat sich im Bereich der Rheinkniebrücke auf dem rechten Rheinufer ein Regierungsviertel herausgebildet. Dort getroffene Richtungsentscheidungen gelten als Indikatoren für die Entwicklungen in Deutschland. Nordrhein-westfälischen Regierungsbildungen und Regierungskrisen kommen Signalwirkungen für die Bundespolitik zu. Nordrhein-westfälischen Regierungsbildungen und Regierungskrisen kommen Signalwirkungen für die Bundespolitik zu.[409]
Sonstige zentrale Einrichtungen

Düsseldorf galt in der Bonner Republik als Stadt der Verbände. So war der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) lange Zeit in Düsseldorf ansässig.
So war der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) lange Zeit in Düsseldorf ansässig. Heute sind die wichtigsten Verbände mit Hauptsitz in Düsseldorf:

der Rheinische Sparkassen- und Giroverband
der Verein Deutscher Ingenieure VDI
der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte bdvb
die Westdeutsche Genossenschaftszentralbank.
Heute sind die wichtigsten Verbände mit Hauptsitz in Düsseldorf:

der Rheinische Sparkassen- und Giroverband
der Verein Deutscher Ingenieure VDI
der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte bdvb
die Westdeutsche Genossenschaftszentralbank.

Aber auch zahlreiche kleinere Verbände haben ihren Sitz in Düsseldorf, beispielsweise der Deutsche Verband für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS), der Architekten- und Ingenieurverein Düsseldorf, der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen und der Verband türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa..


Aber auch zahlreiche kleinere Verbände haben ihren Sitz in Düsseldorf, beispielsweise der Deutsche Verband für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS), der Architekten- und Ingenieurverein Düsseldorf, der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen und der Verband türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa..


Aber auch zahlreiche kleinere Verbände haben ihren Sitz in Düsseldorf, beispielsweise der Deutsche Verband für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS), der Architekten- und Ingenieurverein Düsseldorf, der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen und der Verband türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa.
Bildung und Forschung
Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

Düsseldorf hat als langjährige bergische Residenzstadt und späterer Verwaltungssitz in der Rheinprovinz Preußens neben repräsentativen Verpflichtungen auch stets zentralörtliche Funktionen erfüllt.

Bildung und Forschung
Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

Düsseldorf hat als langjährige bergische Residenzstadt und späterer Verwaltungssitz in der Rheinprovinz Preußens neben repräsentativen Verpflichtungen auch stets zentralörtliche Funktionen erfüllt.

Die erste Lateinschule wurde im 14. Jahrhundert erwähnt. 1545 wurde das älteste Gymnasium, dessen Tradition bis heute besteht, gegründet.
1545 wurde das älteste Gymnasium, dessen Tradition bis heute besteht, gegründet.[410] Für die Ausbildung von Künstlern war Düsseldorf seit dem 18. Jahrhundert ein bedeutender Akademiestandort.

Die Franziskaner boten ab 1673 theologische Kurse in Düsseldorf an.


Die Franziskaner boten ab 1673 theologische Kurse in Düsseldorf an.[411] Ab 1728 wurden in Düsseldorf Kurse in Philosophie und Theologie angeboten, die als Bestandteile eines Studiums gewertet werden konnten, eine juristische Akademie erhielt 1755 die kurfürstliche Bestätigung zur Ausbildung höherer Beamter, 1747 entstand das Collegio anatomico-chirurgicum zur Ausbildung von Militär- und Wundärzten..
[411] Ab 1728 wurden in Düsseldorf Kurse in Philosophie und Theologie angeboten, die als Bestandteile eines Studiums gewertet werden konnten, eine juristische Akademie erhielt 1755 die kurfürstliche Bestätigung zur Ausbildung höherer Beamter, 1747 entstand das Collegio anatomico-chirurgicum zur Ausbildung von Militär- und Wundärzten.[412] Ab 1779 mussten höhere Beamte der Landesverwaltung mindestens zwei Jahre in Düsseldorf Rechtswesen studiert haben. [412] Ab 1779 mussten höhere Beamte der Landesverwaltung mindestens zwei Jahre in Düsseldorf Rechtswesen studiert haben.[413]

Auf Grund der Nähe des Ruhrgebietes wurde 1917 Düsseldorf zum Sitz des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eisenforschung, des heutigen Max-Planck-Instituts für Eisenforschung.
[413]

Auf Grund der Nähe des Ruhrgebietes wurde 1917 Düsseldorf zum Sitz des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eisenforschung, des heutigen Max-Planck-Instituts für Eisenforschung.[414]

Eine medizinische Akademie kam zu Beginn des 20. Jahrhunderts hinzu. Dennoch wurde Düsseldorf erst 1965 Universitätsstadt.

1964 trat die Stadt dem „Institut zur Erlangung der Hochschulreife für Handwerker, Facharbeiter und andere Berufstätige mit abgeschlossener Ausbildung e.


1964 trat die Stadt dem „Institut zur Erlangung der Hochschulreife für Handwerker, Facharbeiter und andere Berufstätige mit abgeschlossener Ausbildung e. V.” bei und ist seitdem Träger des Wilhelm-Heinrich-Riehl-Kollegs.[415]

In Düsseldorf befinden sich folgende wissenschaftlich-akademischen Einrichtungen:

Heinrich-Heine-Universität, deren umfangreiches Fächerspektrum von fünf Fakultäten angeboten wird: Es sind dies die Medizinische Fakultät, die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, die Philosophische Fakultät, die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät sowie die Juristische Fakultät..
” bei und ist seitdem Träger des Wilhelm-Heinrich-Riehl-Kollegs.[415]

In Düsseldorf befinden sich folgende wissenschaftlich-akademischen Einrichtungen:

Heinrich-Heine-Universität, deren umfangreiches Fächerspektrum von fünf Fakultäten angeboten wird: Es sind dies die Medizinische Fakultät, die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, die Philosophische Fakultät, die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät sowie die Juristische Fakultät..
[415]

In Düsseldorf befinden sich folgende wissenschaftlich-akademischen Einrichtungen:

Heinrich-Heine-Universität, deren umfangreiches Fächerspektrum von fünf Fakultäten angeboten wird: Es sind dies die Medizinische Fakultät, die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, die Philosophische Fakultät, die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät sowie die Juristische Fakultät. Die heutige Universität wurde 1907 als Akademie für praktische Medizin gegründet und 1965 zur Universität erhoben.
Die heutige Universität wurde 1907 als Akademie für praktische Medizin gegründet und 1965 zur Universität erhoben. 1980 nahm sie die Abteilung Neuss der Pädagogischen Hochschule Rheinland auf. Ihren heutigen Namen trägt sie seit 1988. Ihren heutigen Namen trägt sie seit 1988.
Hochschule Düsseldorf mit ihrem technischen und ökonomischen Fächerkanon, 1971 aus verschiedenen Ausbildungsstätten als Fachhochschule Düsseldorf gegründet
Kunstakademie Düsseldorf, 1773 gegründet, seit dem 19..

Hochschule Düsseldorf mit ihrem technischen und ökonomischen Fächerkanon, 1971 aus verschiedenen Ausbildungsstätten als Fachhochschule Düsseldorf gegründet
Kunstakademie Düsseldorf, 1773 gegründet, seit dem 19. Jahrhundert eine der bedeutendsten Ausbildungsstätten ihrer Art
Hochschulstudienzentrum der FOM Hochschule
Düsseldorf Business School, mit der Heinrich-Heine-Universität verbunden
Robert-Schumann-Hochschule, die auf das 1935 gegründete Robert-Schumann-Konservatorium sowie die Staatliche Hochschule für Musik Rheinland zurückgeht und 1987 eine selbstständige Hochschule wurde
Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH im Stadtteil Düsseltal, das dort im Zuge der Ansiedlung der Stahlindustrie gegründet wurde
Deutsche Diabetes-Zentrum, das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört und dessen Aufgaben sowohl die klinische Betreuung von Diabetikern als auch Forschung zum Diabetes mellitus umfassen, 1973 gegründet
Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation
EBC Hochschule, private Fachhochschule mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung
Design Department Düsseldorf (Akademie für Mode und Kommunikation), seit 2008
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf in Kaiserswerth, seit Oktober 2011
IST-Hochschule für Management, 2013 gegründet
AMD Akademie Mode & Design, private Hochschule für Design, Mode, Kommunikation und branchenspezifisches Management, Studienzentrum
WHU - Otto Beisheim School of Management, seit 2013 Zweitcampus in Düsseldorf (Hauptsitz in Vallendar)

Im Bereich der Stiftungen, die Bildung und Forschung fördern, genießt die in Düsseldorf ansässige Gerda-Henkel-Stiftung einen besonderen Ruf.
Jahrhundert eine der bedeutendsten Ausbildungsstätten ihrer Art
Hochschulstudienzentrum der FOM Hochschule
Düsseldorf Business School, mit der Heinrich-Heine-Universität verbunden
Robert-Schumann-Hochschule, die auf das 1935 gegründete Robert-Schumann-Konservatorium sowie die Staatliche Hochschule für Musik Rheinland zurückgeht und 1987 eine selbstständige Hochschule wurde
Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH im Stadtteil Düsseltal, das dort im Zuge der Ansiedlung der Stahlindustrie gegründet wurde
Deutsche Diabetes-Zentrum, das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört und dessen Aufgaben sowohl die klinische Betreuung von Diabetikern als auch Forschung zum Diabetes mellitus umfassen, 1973 gegründet
Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation
EBC Hochschule, private Fachhochschule mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung
Design Department Düsseldorf (Akademie für Mode und Kommunikation), seit 2008
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf in Kaiserswerth, seit Oktober 2011
IST-Hochschule für Management, 2013 gegründet
AMD Akademie Mode & Design, private Hochschule für Design, Mode, Kommunikation und branchenspezifisches Management, Studienzentrum
WHU - Otto Beisheim School of Management, seit 2013 Zweitcampus in Düsseldorf (Hauptsitz in Vallendar)

Im Bereich der Stiftungen, die Bildung und Forschung fördern, genießt die in Düsseldorf ansässige Gerda-Henkel-Stiftung einen besonderen Ruf.
Jahrhundert eine der bedeutendsten Ausbildungsstätten ihrer Art
Hochschulstudienzentrum der FOM Hochschule
Düsseldorf Business School, mit der Heinrich-Heine-Universität verbunden
Robert-Schumann-Hochschule, die auf das 1935 gegründete Robert-Schumann-Konservatorium sowie die Staatliche Hochschule für Musik Rheinland zurückgeht und 1987 eine selbstständige Hochschule wurde
Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH im Stadtteil Düsseltal, das dort im Zuge der Ansiedlung der Stahlindustrie gegründet wurde
Deutsche Diabetes-Zentrum, das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört und dessen Aufgaben sowohl die klinische Betreuung von Diabetikern als auch Forschung zum Diabetes mellitus umfassen, 1973 gegründet
Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation
EBC Hochschule, private Fachhochschule mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung
Design Department Düsseldorf (Akademie für Mode und Kommunikation), seit 2008
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf in Kaiserswerth, seit Oktober 2011
IST-Hochschule für Management, 2013 gegründet
AMD Akademie Mode & Design, private Hochschule für Design, Mode, Kommunikation und branchenspezifisches Management, Studienzentrum
WHU - Otto Beisheim School of Management, seit 2013 Zweitcampus in Düsseldorf (Hauptsitz in Vallendar)

Im Bereich der Stiftungen, die Bildung und Forschung fördern, genießt die in Düsseldorf ansässige Gerda-Henkel-Stiftung einen besonderen Ruf.
Jahrhundert eine der bedeutendsten Ausbildungsstätten ihrer Art
Hochschulstudienzentrum der FOM Hochschule
Düsseldorf Business School, mit der Heinrich-Heine-Universität verbunden
Robert-Schumann-Hochschule, die auf das 1935 gegründete Robert-Schumann-Konservatorium sowie die Staatliche Hochschule für Musik Rheinland zurückgeht und 1987 eine selbstständige Hochschule wurde
Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH im Stadtteil Düsseltal, das dort im Zuge der Ansiedlung der Stahlindustrie gegründet wurde
Deutsche Diabetes-Zentrum, das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört und dessen Aufgaben sowohl die klinische Betreuung von Diabetikern als auch Forschung zum Diabetes mellitus umfassen, 1973 gegründet
Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation
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Design Department Düsseldorf (Akademie für Mode und Kommunikation), seit 2008
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf in Kaiserswerth, seit Oktober 2011
IST-Hochschule für Management, 2013 gegründet
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Im Bereich der Stiftungen, die Bildung und Forschung fördern, genießt die in Düsseldorf ansässige Gerda-Henkel-Stiftung einen besonderen Ruf.
Jahrhundert eine der bedeutendsten Ausbildungsstätten ihrer Art
Hochschulstudienzentrum der FOM Hochschule
Düsseldorf Business School, mit der Heinrich-Heine-Universität verbunden
Robert-Schumann-Hochschule, die auf das 1935 gegründete Robert-Schumann-Konservatorium sowie die Staatliche Hochschule für Musik Rheinland zurückgeht und 1987 eine selbstständige Hochschule wurde
Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH im Stadtteil Düsseltal, das dort im Zuge der Ansiedlung der Stahlindustrie gegründet wurde
Deutsche Diabetes-Zentrum, das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört und dessen Aufgaben sowohl die klinische Betreuung von Diabetikern als auch Forschung zum Diabetes mellitus umfassen, 1973 gegründet
Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation
EBC Hochschule, private Fachhochschule mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung
Design Department Düsseldorf (Akademie für Mode und Kommunikation), seit 2008
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf in Kaiserswerth, seit Oktober 2011
IST-Hochschule für Management, 2013 gegründet
AMD Akademie Mode & Design, private Hochschule für Design, Mode, Kommunikation und branchenspezifisches Management, Studienzentrum
WHU - Otto Beisheim School of Management, seit 2013 Zweitcampus in Düsseldorf (Hauptsitz in Vallendar)

Im Bereich der Stiftungen, die Bildung und Forschung fördern, genießt die in Düsseldorf ansässige Gerda-Henkel-Stiftung einen besonderen Ruf.
Jahrhundert eine der bedeutendsten Ausbildungsstätten ihrer Art
Hochschulstudienzentrum der FOM Hochschule
Düsseldorf Business School, mit der Heinrich-Heine-Universität verbunden
Robert-Schumann-Hochschule, die auf das 1935 gegründete Robert-Schumann-Konservatorium sowie die Staatliche Hochschule für Musik Rheinland zurückgeht und 1987 eine selbstständige Hochschule wurde
Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH im Stadtteil Düsseltal, das dort im Zuge der Ansiedlung der Stahlindustrie gegründet wurde
Deutsche Diabetes-Zentrum, das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört und dessen Aufgaben sowohl die klinische Betreuung von Diabetikern als auch Forschung zum Diabetes mellitus umfassen, 1973 gegründet
Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation
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Fliedner Fachhochschule Düsseldorf in Kaiserswerth, seit Oktober 2011
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AMD Akademie Mode & Design, private Hochschule für Design, Mode, Kommunikation und branchenspezifisches Management, Studienzentrum
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Im Bereich der Stiftungen, die Bildung und Forschung fördern, genießt die in Düsseldorf ansässige Gerda-Henkel-Stiftung einen besonderen Ruf.
Jahrhundert eine der bedeutendsten Ausbildungsstätten ihrer Art
Hochschulstudienzentrum der FOM Hochschule
Düsseldorf Business School, mit der Heinrich-Heine-Universität verbunden
Robert-Schumann-Hochschule, die auf das 1935 gegründete Robert-Schumann-Konservatorium sowie die Staatliche Hochschule für Musik Rheinland zurückgeht und 1987 eine selbstständige Hochschule wurde
Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH im Stadtteil Düsseltal, das dort im Zuge der Ansiedlung der Stahlindustrie gegründet wurde
Deutsche Diabetes-Zentrum, das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört und dessen Aufgaben sowohl die klinische Betreuung von Diabetikern als auch Forschung zum Diabetes mellitus umfassen, 1973 gegründet
Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation
EBC Hochschule, private Fachhochschule mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung
Design Department Düsseldorf (Akademie für Mode und Kommunikation), seit 2008
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf in Kaiserswerth, seit Oktober 2011
IST-Hochschule für Management, 2013 gegründet
AMD Akademie Mode & Design, private Hochschule für Design, Mode, Kommunikation und branchenspezifisches Management, Studienzentrum
WHU - Otto Beisheim School of Management, seit 2013 Zweitcampus in Düsseldorf (Hauptsitz in Vallendar)

Im Bereich der Stiftungen, die Bildung und Forschung fördern, genießt die in Düsseldorf ansässige Gerda-Henkel-Stiftung einen besonderen Ruf.
Jahrhundert eine der bedeutendsten Ausbildungsstätten ihrer Art
Hochschulstudienzentrum der FOM Hochschule
Düsseldorf Business School, mit der Heinrich-Heine-Universität verbunden
Robert-Schumann-Hochschule, die auf das 1935 gegründete Robert-Schumann-Konservatorium sowie die Staatliche Hochschule für Musik Rheinland zurückgeht und 1987 eine selbstständige Hochschule wurde
Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH im Stadtteil Düsseltal, das dort im Zuge der Ansiedlung der Stahlindustrie gegründet wurde
Deutsche Diabetes-Zentrum, das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört und dessen Aufgaben sowohl die klinische Betreuung von Diabetikern als auch Forschung zum Diabetes mellitus umfassen, 1973 gegründet
Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation
EBC Hochschule, private Fachhochschule mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung
Design Department Düsseldorf (Akademie für Mode und Kommunikation), seit 2008
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf in Kaiserswerth, seit Oktober 2011
IST-Hochschule für Management, 2013 gegründet
AMD Akademie Mode & Design, private Hochschule für Design, Mode, Kommunikation und branchenspezifisches Management, Studienzentrum
WHU - Otto Beisheim School of Management, seit 2013 Zweitcampus in Düsseldorf (Hauptsitz in Vallendar)

Im Bereich der Stiftungen, die Bildung und Forschung fördern, genießt die in Düsseldorf ansässige Gerda-Henkel-Stiftung einen besonderen Ruf.
Grundschulen und allgemeinbildende Schulen

In Düsseldorf gibt es 110 Grundschulen, 14 Hauptschulen, 13 Realschulen und 21 Gymnasien..

Grundschulen und allgemeinbildende Schulen

In Düsseldorf gibt es 110 Grundschulen, 14 Hauptschulen, 13 Realschulen und 21 Gymnasien. Weiterhin gibt es 8 Gesamt- und Waldorfschulen sowie 6 ausländische Schulen und das Wilhelm-Heinrich-Riehl-Kolleg als Institution der Erwachsenenbildung.
Weiterhin gibt es 8 Gesamt- und Waldorfschulen sowie 6 ausländische Schulen und das Wilhelm-Heinrich-Riehl-Kolleg als Institution der Erwachsenenbildung.[416]

Einen Schwerpunkt hat die Stadt Düsseldorf auf die Qualität der Schulgebäude gelegt. So wurde im Jahr 2000 eine Immobilienfirma beauftragt, die Mängel sämtlicher Schulgebäude zu erfassen und einen Plan für deren Beseitigung zu erstellen.
So wurde im Jahr 2000 eine Immobilienfirma beauftragt, die Mängel sämtlicher Schulgebäude zu erfassen und einen Plan für deren Beseitigung zu erstellen. Statt der bis dahin jährlichen Investitionen von < 5 Mio. Euro wurde ein Bedarf von 35 Millionen Euro pro Jahr diagnostiziert. Daraufhin wurde eine „Masterplan-Schule” beschlossen, mit dem in den Jahren 2002-2020 insgesamt 600 Millionen Euro investiert werden sollen. Daraufhin wurde eine „Masterplan-Schule” beschlossen, mit dem in den Jahren 2002-2020 insgesamt 600 Millionen Euro investiert werden sollen.[417]

Deutschlandweit einzigartig ist die nachhaltige musikalische Breitenförderung durch die vom Städtischen Musikverein initiierte SingPause[418] an mehr als der Hälfte der Düsseldorfer Grundschulen..
[417]

Deutschlandweit einzigartig ist die nachhaltige musikalische Breitenförderung durch die vom Städtischen Musikverein initiierte SingPause[418] an mehr als der Hälfte der Düsseldorfer Grundschulen.
Kindertagesstätten und Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren

Durch Beschluss des Stadtrates sind die Düsseldorfer Kindertagesstätten für alle Kinder ab drei Jahren beitragsfrei,[419] während in Nordrhein-Westfalen regulär nur das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei gestellt ist.

Kindertagesstätten und Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren

Durch Beschluss des Stadtrates sind die Düsseldorfer Kindertagesstätten für alle Kinder ab drei Jahren beitragsfrei,[419] während in Nordrhein-Westfalen regulär nur das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei gestellt ist.

Kindertagesstätten und Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren

Durch Beschluss des Stadtrates sind die Düsseldorfer Kindertagesstätten für alle Kinder ab drei Jahren beitragsfrei,[419] während in Nordrhein-Westfalen regulär nur das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei gestellt ist.[420]

Bei der Quote von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren liegt Düsseldorf an der Spitze der Großstädte in Nordrhein-Westfalen mit 38,4 % zu Beginn des Jahres 2013.[421] Damit liegt die Betreuungsquote in Düsseldorf bereits vor Inkrafttretens des im Kinderförderungsgesetz verankerten Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz zum 1.
[420]

Bei der Quote von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren liegt Düsseldorf an der Spitze der Großstädte in Nordrhein-Westfalen mit 38,4 % zu Beginn des Jahres 2013.[421] Damit liegt die Betreuungsquote in Düsseldorf bereits vor Inkrafttretens des im Kinderförderungsgesetz verankerten Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz zum 1. August 2013 über dem Ziel der Landesregierung von 32 %.
August 2013 über dem Ziel der Landesregierung von 32 %. Dennoch strebt die Stadt zeitnah eine Betreuungsquote von 50 % und mittelfristig von 60 % an.[422]
Beurteilung von Wirtschaftskraft, Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität durch Rankings

Düsseldorf hat in zahlreichen deutschlandweiten wie internationalen Städtevergleichen und Rankings zumeist vordere Plätze belegt.
[422]
Beurteilung von Wirtschaftskraft, Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität durch Rankings

Düsseldorf hat in zahlreichen deutschlandweiten wie internationalen Städtevergleichen und Rankings zumeist vordere Plätze belegt. Hierbei wurden unterschiedliche Indikatoren für die Wirtschaftskraft, die Qualität der Infrastruktur und die Lebensqualität herangezogen.
Hierbei wurden unterschiedliche Indikatoren für die Wirtschaftskraft, die Qualität der Infrastruktur und die Lebensqualität herangezogen. Insbesondere aus den internationalen Städtevergleichen ergibt sich, dass die Landeshauptstadt dem transnationalen Netz der Global Cities zugerechnet wird. Insbesondere aus den internationalen Städtevergleichen ergibt sich, dass die Landeshauptstadt dem transnationalen Netz der Global Cities zugerechnet wird.

Das gute Abschneiden in vielen Rankings beruht auf der Schuldenfreiheit der Stadt bei gleichzeitig hohem Vermögensstand, dem internationalen Flughafen, der zentralen Lage, der reichhaltigen Bildungsinfrastruktur und dem Kulturleben, dem hohen durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen und den steigenden Einwohnerzahlen.


Das gute Abschneiden in vielen Rankings beruht auf der Schuldenfreiheit der Stadt bei gleichzeitig hohem Vermögensstand, dem internationalen Flughafen, der zentralen Lage, der reichhaltigen Bildungsinfrastruktur und dem Kulturleben, dem hohen durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen und den steigenden Einwohnerzahlen. Einzelne Rankings berücksichtigen auch Faktoren wie die Dichte international tätiger Unternehmen oder das reiche Angebot an Grünflächen und Naherholungsgebieten.
Einzelne Rankings berücksichtigen auch Faktoren wie die Dichte international tätiger Unternehmen oder das reiche Angebot an Grünflächen und Naherholungsgebieten.

Die wichtigsten Rankings sind:

die Forschungsergebnisse des Globalization and World Cities Research Network (GaWC), die Düsseldorf als World City der Kategorie Beta World Cities + führen.


Die wichtigsten Rankings sind:

die Forschungsergebnisse des Globalization and World Cities Research Network (GaWC), die Düsseldorf als World City der Kategorie Beta World Cities + führen. Weltweit werden hierbei anhand wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Kriterien, die Aussagekraft für die globale Bedeutung einer Stadt haben, 15 weitere Städte gleich, darunter die deutschen Städte Hamburg und Berlin, und 47 Städte höher eingestuft, darunter Frankfurt am Main und München..
Weltweit werden hierbei anhand wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Kriterien, die Aussagekraft für die globale Bedeutung einer Stadt haben, 15 weitere Städte gleich, darunter die deutschen Städte Hamburg und Berlin, und 47 Städte höher eingestuft, darunter Frankfurt am Main und München.. Weltweit werden hierbei anhand wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Kriterien, die Aussagekraft für die globale Bedeutung einer Stadt haben, 15 weitere Städte gleich, darunter die deutschen Städte Hamburg und Berlin, und 47 Städte höher eingestuft, darunter Frankfurt am Main und München. 2008 gehörte Düsseldorf noch der Kategorie Beta World Cities - an. Zur Jahrtausendwende war Düsseldorf noch in der nächstniedrigeren Kategorie Gamma World Cities + vertreten.[423][424][425]
das internationale Ranking der Lebensqualität der Unternehmensberatung Mercer, bei dem Düsseldorf im Vergleich von 223 Großstädten weltweit Platz 6 belegt.
[423][424][425]
das internationale Ranking der Lebensqualität der Unternehmensberatung Mercer, bei dem Düsseldorf im Vergleich von 223 Großstädten weltweit Platz 6 belegt. Von den deutschen Städten erreicht lediglich München mit Platz 4 eine bessere Platzierung.
Von den deutschen Städten erreicht lediglich München mit Platz 4 eine bessere Platzierung.[426]
das Ranking der INSM und der Wirtschaftswoche, das sowohl die aktuelle wirtschaftliche Stärke als auch die Dynamik, also die Entwicklung der 50 größten Städte bewertete und bei dem Düsseldorf nach Münster als zweite Stadt Nordrhein-Westfalens in die Top Ten einzog und Platz 4 erreichte[427]
das Städteranking des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut im Auftrag der Berenberg Bank, in dem die Zukunftsfähigkeit der 30 größten Städte Deutschlands untersucht wurde.
[426]
das Ranking der INSM und der Wirtschaftswoche, das sowohl die aktuelle wirtschaftliche Stärke als auch die Dynamik, also die Entwicklung der 50 größten Städte bewertete und bei dem Düsseldorf nach Münster als zweite Stadt Nordrhein-Westfalens in die Top Ten einzog und Platz 4 erreichte[427]
das Städteranking des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut im Auftrag der Berenberg Bank, in dem die Zukunftsfähigkeit der 30 größten Städte Deutschlands untersucht wurde.
[426]
das Ranking der INSM und der Wirtschaftswoche, das sowohl die aktuelle wirtschaftliche Stärke als auch die Dynamik, also die Entwicklung der 50 größten Städte bewertete und bei dem Düsseldorf nach Münster als zweite Stadt Nordrhein-Westfalens in die Top Ten einzog und Platz 4 erreichte[427]
das Städteranking des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut im Auftrag der Berenberg Bank, in dem die Zukunftsfähigkeit der 30 größten Städte Deutschlands untersucht wurde. Düsseldorf erreichte hierbei 2010 den dritten Platz und konnte sich damit gegenüber dem 11.
Düsseldorf erreichte hierbei 2010 den dritten Platz und konnte sich damit gegenüber dem 11. Platz 2008 deutlich verbessern. Das Institut ermittelte bezogen auf das Jahr 2008, dass das Bruttoinlandsprodukt pro Erwerbstätigen in keiner anderen deutschen Stadt höher ist. Das Institut ermittelte bezogen auf das Jahr 2008, dass das Bruttoinlandsprodukt pro Erwerbstätigen in keiner anderen deutschen Stadt höher ist.[428]
das Städte-Ranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, durchgeführt von der Unternehmensberatung Roland Berger, in dem Düsseldorf den 7. Rang erhielt[429]
eine Analyse des Prognos-Instituts für alle 413 kreisfreien Städte und Kreise in Deutschland zu Zukunftsinvestitionen und Wachstumspotentialen, in der Düsseldorf den 8.
Rang erhielt[429]
eine Analyse des Prognos-Instituts für alle 413 kreisfreien Städte und Kreise in Deutschland zu Zukunftsinvestitionen und Wachstumspotentialen, in der Düsseldorf den 8. Rang erreichte[430]
das Ranking des Wirtschaftsmagazins Capital, das die Städte mit den besten ökonomischen Perspektiven für die nächsten Jahre bewertet; dabei kam Düsseldorf 2009 auf den 10.
Rang erreichte[430]
das Ranking des Wirtschaftsmagazins Capital, das die Städte mit den besten ökonomischen Perspektiven für die nächsten Jahre bewertet; dabei kam Düsseldorf 2009 auf den 10. Platz, 2007 war es Platz 3 gewesen[431]
das Kreativenranking des Magazins Focus, das sich an Patenten, Anzahl von Hochschulabsolventen und Technikfirmen orientiert, durchgeführt ebenfalls von der Unternehmensberatung Roland Berger, in dem Düsseldorf auf den 7.
Platz, 2007 war es Platz 3 gewesen[431]
das Kreativenranking des Magazins Focus, das sich an Patenten, Anzahl von Hochschulabsolventen und Technikfirmen orientiert, durchgeführt ebenfalls von der Unternehmensberatung Roland Berger, in dem Düsseldorf auf den 7.
Platz, 2007 war es Platz 3 gewesen[431]
das Kreativenranking des Magazins Focus, das sich an Patenten, Anzahl von Hochschulabsolventen und Technikfirmen orientiert, durchgeführt ebenfalls von der Unternehmensberatung Roland Berger, in dem Düsseldorf auf den 7. Platz kam[432]
der Gehältervergleich für Ingenieure und IT-Fachkräfte, in Auftrag gegeben von der Süddeutschen Zeitung, bei dem Düsseldorf Platz 1 belegte[433]

Persönlichkeiten
Heinrich Heine, Gemälde von Moritz Daniel Oppenheim, 1831
→ Hauptartikel: Ehrenbürger von Düsseldorf und Persönlichkeiten der Stadt Düsseldorf
Ehrungen

Die Stadt Düsseldorf vergibt neben dem Ehrenbürgerrecht noch andere Ehrungen und Auszeichnungen.
Platz kam[432]
der Gehältervergleich für Ingenieure und IT-Fachkräfte, in Auftrag gegeben von der Süddeutschen Zeitung, bei dem Düsseldorf Platz 1 belegte[433]

Persönlichkeiten
Heinrich Heine, Gemälde von Moritz Daniel Oppenheim, 1831
→ Hauptartikel: Ehrenbürger von Düsseldorf und Persönlichkeiten der Stadt Düsseldorf
Ehrungen

Die Stadt Düsseldorf vergibt neben dem Ehrenbürgerrecht noch andere Ehrungen und Auszeichnungen.
Platz kam[432]
der Gehältervergleich für Ingenieure und IT-Fachkräfte, in Auftrag gegeben von der Süddeutschen Zeitung, bei dem Düsseldorf Platz 1 belegte[433]

Persönlichkeiten
Heinrich Heine, Gemälde von Moritz Daniel Oppenheim, 1831
→ Hauptartikel: Ehrenbürger von Düsseldorf und Persönlichkeiten der Stadt Düsseldorf
Ehrungen

Die Stadt Düsseldorf vergibt neben dem Ehrenbürgerrecht noch andere Ehrungen und Auszeichnungen.

Seit 1972 wird im dreijährigen, seit 1981 im zweijährigen Abstand der Heinrich-Heine-Preis an „Persönlichkeiten, die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte der Menschen, für die sich [!!! Heinrich Heine ] eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnisse von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten”.


Seit 1972 wird im dreijährigen, seit 1981 im zweijährigen Abstand der Heinrich-Heine-Preis an „Persönlichkeiten, die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte der Menschen, für die sich [!!! Heinrich Heine ] eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnisse von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten”.


Seit 1972 wird im dreijährigen, seit 1981 im zweijährigen Abstand der Heinrich-Heine-Preis an „Persönlichkeiten, die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte der Menschen, für die sich [!!! Heinrich Heine ] eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnisse von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten”. Vorgänger des Preises war der Immermann-Preis.

Der Helmut-Käutner-Preis ist eine zweijährlich vergebene Auszeichnung, die an Persönlichkeiten verliehen wird, die „durch ihr Schaffen die Entwicklung der deutschen Filmkultur nachdrücklich unterstützt und beeinflusst, ihr Verständnis gefördert und zu ihrer Anerkennung beigetragen haben”.


Der Helmut-Käutner-Preis ist eine zweijährlich vergebene Auszeichnung, die an Persönlichkeiten verliehen wird, die „durch ihr Schaffen die Entwicklung der deutschen Filmkultur nachdrücklich unterstützt und beeinflusst, ihr Verständnis gefördert und zu ihrer Anerkennung beigetragen haben”.

Der Förderpreis für Literatur der Landeshauptstadt Düsseldorf wird seit 1972 einmal im Jahr durch den Rat der Landeshauptstadt an Künstler und Gruppen, insbesondere der Bereiche Dichtung, Schriftstellerei, Kritik und Übersetzung vergeben.


Der Förderpreis für Literatur der Landeshauptstadt Düsseldorf wird seit 1972 einmal im Jahr durch den Rat der Landeshauptstadt an Künstler und Gruppen, insbesondere der Bereiche Dichtung, Schriftstellerei, Kritik und Übersetzung vergeben.


Der Förderpreis für Literatur der Landeshauptstadt Düsseldorf wird seit 1972 einmal im Jahr durch den Rat der Landeshauptstadt an Künstler und Gruppen, insbesondere der Bereiche Dichtung, Schriftstellerei, Kritik und Übersetzung vergeben.[434] Der Förderpreis wird sowohl für eine einzige künstlerische Leistung als auch für die bisherige Gesamtleistung eines jungen Künstlers verliehen, deren bzw. dessen weitere Entwicklung eine Förderung verdient.
dessen weitere Entwicklung eine Förderung verdient.[435]

Der Kunstpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf ist eine jährliche vergebene Auszeichnung an einen Bildenden Künstler, dessen Werk „richtungsweisend für die Entwicklung der Gegenwartskunst” ist.
[435]

Der Kunstpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf ist eine jährliche vergebene Auszeichnung an einen Bildenden Künstler, dessen Werk „richtungsweisend für die Entwicklung der Gegenwartskunst” ist.

Weitere Auszeichnungen sind der „Große Ehrenring”, der „Jan-Wellem-Ring” und die „Verdienstplakette”.

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Dieser Artikel handelt von der Stadt Essen im Ruhrgebiet. Zu weiteren Bedeutungen siehe Essen (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Essen Deutschlandkarte, Position der Stadt Essen hervorgehoben

Koordinaten: 51° 27′ N, 7° 1′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Höhe: 116 m ü.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Essen Deutschlandkarte, Position der Stadt Essen hervorgehoben

Koordinaten: 51° 27′ N, 7° 1′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Höhe: 116 m ü. NHN
Fläche: 210,34 km2
Einwohner: 583.109 (31. Dez.
NHN
Fläche: 210,34 km2
Einwohner: 583.109 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 2772 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 45127-45359
Vorwahlen: 0201, 02054, 0209
Kfz-Kennzeichen: E
Gemeindeschlüssel: 05 1 13 000
Stadtgliederung: 9 Stadtbezirke mit
50 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung: Porscheplatz 1
45121 Essen
Website: www.
2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 2772 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 45127-45359
Vorwahlen: 0201, 02054, 0209
Kfz-Kennzeichen: E
Gemeindeschlüssel: 05 1 13 000
Stadtgliederung: 9 Stadtbezirke mit
50 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung: Porscheplatz 1
45121 Essen
Website: www.essen.de
Oberbürgermeister: Thomas Kufen (CDU)
Lage von Essen in Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Düsseldorf
Karte
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Wahrzeichen der Stadt Essen: Zeche Zollverein
Von Hochhäusern geprägtes Südviertel in Essens Stadtmitte
Essener Skyline
Villa Hügel; Symbol der Familiendynastie Krupp und der Industrialisierung, sowie ein Wahrzeichen der Stadt Essen

Essen ist eine Großstadt im Zentrum des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr.
de
Oberbürgermeister: Thomas Kufen (CDU)
Lage von Essen in Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Düsseldorf
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Von Hochhäusern geprägtes Südviertel in Essens Stadtmitte
Essener Skyline
Villa Hügel; Symbol der Familiendynastie Krupp und der Industrialisierung, sowie ein Wahrzeichen der Stadt Essen

Essen ist eine Großstadt im Zentrum des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr.
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Oberbürgermeister: Thomas Kufen (CDU)
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Essen ist eine Großstadt im Zentrum des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr. Essen ist nach Köln, Düsseldorf und Dortmund die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen und eines der Oberzentren.
Essen ist nach Köln, Düsseldorf und Dortmund die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen und eines der Oberzentren. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf zählt mit ihren rund 580.000 Einwohnern zu den zehn größten Städten Deutschlands. 000 Einwohnern zu den zehn größten Städten Deutschlands. Essen ist als bedeutender Industriestandort Sitz bekannter Großunternehmen und mit der 1972 gegründeten Universität-Gesamthochschule, die 2003 mit der Universität am Nachbarstandort in Duisburg zur Universität Duisburg-Essen fusionierte, auch Hochschulstandort. Essen ist als bedeutender Industriestandort Sitz bekannter Großunternehmen und mit der 1972 gegründeten Universität-Gesamthochschule, die 2003 mit der Universität am Nachbarstandort in Duisburg zur Universität Duisburg-Essen fusionierte, auch Hochschulstandort. Im Jahre 1958 wurde die Stadt Sitz des neugegründeten Bistums Essen.

Die auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurückgehende Stadt an der Ruhr ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und im Regionalverband Ruhr.


Die auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurückgehende Stadt an der Ruhr ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und im Regionalverband Ruhr. Im Rahmen des Projekts RUHR.2010 - Kulturhauptstadt Europas war Essen im Jahr 2010 stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas..
2010 - Kulturhauptstadt Europas war Essen im Jahr 2010 stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas.

Neben dem Stift Essen war das von Liudger um 800 gegründete Kloster Werden ein Zentrum der spätantik-frühchristlichen Textüberlieferung.


Neben dem Stift Essen war das von Liudger um 800 gegründete Kloster Werden ein Zentrum der spätantik-frühchristlichen Textüberlieferung. Im 14. Jahrhundert von Kaiser Karl IV. zur freien Reichsstadt erhoben, war Essen seit dem Spätmittelalter Waffenschmiede und stieg mit der Industrialisierung zu einem der wichtigsten Zentren der Montanindustrie in Deutschland (mit eigener Kuxbörse) auf.
zur freien Reichsstadt erhoben, war Essen seit dem Spätmittelalter Waffenschmiede und stieg mit der Industrialisierung zu einem der wichtigsten Zentren der Montanindustrie in Deutschland (mit eigener Kuxbörse) auf. Nach massivem Rückgang der Schwerindustrie ab Mitte der 1960er Jahre hat Essen im Zuge des Strukturwandels einen starken Dienstleistungssektor entwickelt. Nach massivem Rückgang der Schwerindustrie ab Mitte der 1960er Jahre hat Essen im Zuge des Strukturwandels einen starken Dienstleistungssektor entwickelt. Heute erinnern das Essener Münster und die älteste erhaltene vollplastische Marienfigur des christlichen Abendlandes (Goldene Madonna) an die mittelalterliche Geschichte der Stadt.. Heute erinnern das Essener Münster und die älteste erhaltene vollplastische Marienfigur des christlichen Abendlandes (Goldene Madonna) an die mittelalterliche Geschichte der Stadt. Gleichzeitig zeugen Monumente der Industriekultur von ihrer schwerindustriellen Vergangenheit, besonders das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Das Stadtbild ist auch durch markante Hochhäuser geprägt. Das Stadtbild ist auch durch markante Hochhäuser geprägt.

Mit dem Museum Folkwang verfügt Essen über eine renommierte Sammlung moderner Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien. Das nach Plänen von [!!! Alvar Aalto ] erbaute Opernhaus, die Folkwang Universität der Künste, das Grillo-Theater oder das Deutsche Plakatmuseum sind angesehene Kunst- und Kultureinrichtungen.
Das nach Plänen von [!!! Alvar Aalto ] erbaute Opernhaus, die Folkwang Universität der Künste, das Grillo-Theater oder das Deutsche Plakatmuseum sind angesehene Kunst- und Kultureinrichtungen.

Nachdem Essen 2010 Kulturhauptstadt Europas war, erhielt sie für das Jahr 2017 den Titel Grüne Hauptstadt Europas.


Nachdem Essen 2010 Kulturhauptstadt Europas war, erhielt sie für das Jahr 2017 den Titel Grüne Hauptstadt Europas.
Inhaltsverzeichnis

1 Geographie
1.1 Räumliche Lage
1.2 Gewässer
1.3 Stadtgliederung
1.4 Nachbarstädte
1.
4 Nachbarstädte
1.5 Klima
2 Geschichte
2.1 Vorgeschichte
2.2 Stiftsgründung
2.3 Das Werden der Stadt und Konflikt mit dem Stift
2.4 Dreißigjähriger Krieg
2.5 Auflösung des Stifts Essen und Anschluss an Preußen
2.
5 Auflösung des Stifts Essen und Anschluss an Preußen
2.6 Industrialisierung
2.7 Erster Weltkrieg
2.8 Ruhrbesetzung
2.9 Phase der nationalsozialistischen Machteroberung 1933/34
2.
9 Phase der nationalsozialistischen Machteroberung 1933/34
2.10 Novemberpogrom 1938
2.11 Zwangsarbeiterlager und KZ-Außenlager
2.12 Zweiter Weltkrieg
2.13 Wiederaufbau
2.14 Kohlenkrise
2.15 Neue Entwicklungen
3 Stadtgebiets- und Einwohnerentwicklung
3.
15 Neue Entwicklungen
3 Stadtgebiets- und Einwohnerentwicklung
3.1 Stadtgebietsentwicklung
3.2 Einwohnerentwicklung
3.3 Namensherkunft
4 Politik
4.1 Stadtoberhäupter
4.
1 Stadtoberhäupter
4.2 Stadtrat
4.3 Ratssitzungen
4.4 Haushalt
4.5 Stadtwappen und -flagge
4.6 Städtepartnerschaften
5 Wirtschaft und Infrastruktur
5.1 Ansässige Unternehmen
5.
1 Ansässige Unternehmen
5.2 Einzelhandel
5.3 Medien
5.4 Bildungseinrichtungen
5.5 Gesundheitseinrichtungen
5.6 Öffentliche Einrichtungen
5.7 Verkehr
5.
7 Verkehr
5.7.1 Luftverkehr
5.7.2 Schienenverkehr
5.7.3 Öffentlicher Personennahverkehr
5.7.4 Straßenverkehr
5.7.5 Fahrradverkehr
5.7.6 Schiffsverkehr
5.
5 Fahrradverkehr
5.7.6 Schiffsverkehr
5.8 Wasserversorgung
5.9 Abfallwirtschaft
5.10 Bauwerke
5.11 Naturräume
5.12 Grün- und Parkanlagen
5.13 Tourismus
6 Kultur
6.
13 Tourismus
6 Kultur
6.1 Philharmonie, Oper und Theater
6.2 Museen
6.3 Geschichtsvereine
6.4 Kino
6.5 Kulturzentren
6.6 Regelmäßige Veranstaltungen
7 Religionen
7.
6 Regelmäßige Veranstaltungen
7 Religionen
7.1 Konfessionsstatistik
7.2 Christentum
7.2.1 Konfessionelle Lage bis zur Säkularisation
7.2.2 Evangelische Kirchen
7.2.3 Römisch-katholische Kirche
7.
3 Römisch-katholische Kirche
7.2.4 Orthodoxe Gemeinden
7.2.5 Weitere Kirchen und christliche Gemeinschaften
7.3 Judentum
7.4 Buddhismus
7.5 Islam
7.6 Sikhismus
7.
6 Sikhismus
7.7 Hinduismus
8 Sport
8.1 Rudern
8.2 Fußball
8.3 Handball
8.4 Basketball
8.5 [!!! Volleyball ]
8.6 American Football
8.7 Rugby
8.8 Feldhockey
8.
7 Rugby
8.8 Feldhockey
8.9 Skaterhockey
8.10 Eishockey
8.11 Eiskunstlauf
8.12 Laufen
8.13 Lacrosse
8.14 Segeln
8.15 Kanusport
8.16 Tischtennis
8.
15 Kanusport
8.16 Tischtennis
8.17 Golf
8.18 Snooker
8.19 Rollstuhltanz
8.20 Ringen
8.21 Schwimmen
8.22 Olympiastützpunkt
8.23 Roller Derby
9 Persönlichkeiten
10 Sonstiges
11 Literatur
12 Weblinks
13 Einzelnachweise

Geographie
Blick auf Essen aus Richtung Mülheim-Heißen

Essen im Ballungsraum Rhein-Ruhr

Baldeneysee

Ruhr in Kettwig

Brehminsel in Essen-Werden

Stein mit Hinweistafel, höchste Erhebung Essens

Räumliche Lage

Essen liegt im Zentrum des Ruhrgebietes, zum größten Teil nördlich der Ruhr, die unter anderem, zwischen den Stadtteilen Kupferdreh, Heisingen, Fischlaken und Werden aufgestaut, den Baldeneysee bildet.
23 Roller Derby
9 Persönlichkeiten
10 Sonstiges
11 Literatur
12 Weblinks
13 Einzelnachweise

Geographie
Blick auf Essen aus Richtung Mülheim-Heißen

Essen im Ballungsraum Rhein-Ruhr

Baldeneysee

Ruhr in Kettwig

Brehminsel in Essen-Werden

Stein mit Hinweistafel, höchste Erhebung Essens

Räumliche Lage

Essen liegt im Zentrum des Ruhrgebietes, zum größten Teil nördlich der Ruhr, die unter anderem, zwischen den Stadtteilen Kupferdreh, Heisingen, Fischlaken und Werden aufgestaut, den Baldeneysee bildet.
23 Roller Derby
9 Persönlichkeiten
10 Sonstiges
11 Literatur
12 Weblinks
13 Einzelnachweise

Geographie
Blick auf Essen aus Richtung Mülheim-Heißen

Essen im Ballungsraum Rhein-Ruhr

Baldeneysee

Ruhr in Kettwig

Brehminsel in Essen-Werden

Stein mit Hinweistafel, höchste Erhebung Essens

Räumliche Lage

Essen liegt im Zentrum des Ruhrgebietes, zum größten Teil nördlich der Ruhr, die unter anderem, zwischen den Stadtteilen Kupferdreh, Heisingen, Fischlaken und Werden aufgestaut, den Baldeneysee bildet.
23 Roller Derby
9 Persönlichkeiten
10 Sonstiges
11 Literatur
12 Weblinks
13 Einzelnachweise

Geographie
Blick auf Essen aus Richtung Mülheim-Heißen

Essen im Ballungsraum Rhein-Ruhr

Baldeneysee

Ruhr in Kettwig

Brehminsel in Essen-Werden

Stein mit Hinweistafel, höchste Erhebung Essens

Räumliche Lage

Essen liegt im Zentrum des Ruhrgebietes, zum größten Teil nördlich der Ruhr, die unter anderem, zwischen den Stadtteilen Kupferdreh, Heisingen, Fischlaken und Werden aufgestaut, den Baldeneysee bildet.

Essen befindet sich in der Metropolregion Rhein-Ruhr, einer Wirtschaftsregion und einem städtischen Ballungsraum im Westen Deutschlands..


Essen befindet sich in der Metropolregion Rhein-Ruhr, einer Wirtschaftsregion und einem städtischen Ballungsraum im Westen Deutschlands. Die Region zählt zu den größten Verdichtungsräumen innerhalb der europäischen Megalopolis und ist somit der größte Ballungsraum in Deutschland..
Die Region zählt zu den größten Verdichtungsräumen innerhalb der europäischen Megalopolis und ist somit der größte Ballungsraum in Deutschland. In den 20 kreisfreien Städten und zehn Kreisen der Region leben rund elf Millionen Einwohner auf knapp 10.000 km² (Stand 2005). Etwa neun Millionen Menschen leben in einem Umkreis von 50 Kilometern um Essen.. Etwa neun Millionen Menschen leben in einem Umkreis von 50 Kilometern um Essen. Essen ist eines der vier großen Zentren des Ruhrgebiets, neben Dortmund, Duisburg und Bochum.

Die mittlere Höhenlage der Stadt beträgt 116 m ü. NN. Die höchste Erhebung des Stadtgebiets befindet sich in Heidhausen und beträgt 202,5 m ü.
Die höchste Erhebung des Stadtgebiets befindet sich in Heidhausen und beträgt 202,5 m ü. NN, die tiefste Stelle in Karnap misst 26,5 m ü. NN. Der geografische Mittelpunkt Essens befindet sich in Rüttenscheid im Bereich Müller-Breslau-Straße und Wittenbergstraße. Der geografische Mittelpunkt Essens befindet sich in Rüttenscheid im Bereich Müller-Breslau-Straße und Wittenbergstraße. Die Lage der Stadt an der nördlichen Grenze der Mittelgebirge bestimmt den geographischen Bauplan Essens und des gesamten Ruhrgebietes, das eine deutliche Ost-West-Ausstreckung zwischen Ruhrtal im Süden über die Hellwegebene bis zur Emschertalung im Norden aufweist. Die Lage der Stadt an der nördlichen Grenze der Mittelgebirge bestimmt den geographischen Bauplan Essens und des gesamten Ruhrgebietes, das eine deutliche Ost-West-Ausstreckung zwischen Ruhrtal im Süden über die Hellwegebene bis zur Emschertalung im Norden aufweist. Die beiden von Ost nach West verlaufenden Flüsse Ruhr und Emscher geben der Landschaft ihre eigene Prägung. Die beiden von Ost nach West verlaufenden Flüsse Ruhr und Emscher geben der Landschaft ihre eigene Prägung. Die aus dem Sauerland kommende Ruhr windet sich um die Hügel der südlichen Stadtteile und bildet Auenlandschaften sowie die Stauseen Baldeneysee und Kettwiger See. Die Emscher im Norden und parallel dazu der Rhein-Herne-Kanal verlaufen schnurgerade durch das Stadtgebiet und münden, wie die Ruhr, bei Duisburg in den Rhein.. Die Emscher im Norden und parallel dazu der Rhein-Herne-Kanal verlaufen schnurgerade durch das Stadtgebiet und münden, wie die Ruhr, bei Duisburg in den Rhein.

Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 21 Kilometer und in West-Ost-Richtung 17 Kilometer.


Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 21 Kilometer und in West-Ost-Richtung 17 Kilometer. Die Länge der Stadtgrenze beläuft sich auf 87 Kilometer.
Gewässer

Im gesamten Stadtgebiet befinden sich Bachläufe mit einer Länge von rund 275 Kilometern.

Gewässer

Im gesamten Stadtgebiet befinden sich Bachläufe mit einer Länge von rund 275 Kilometern. Zu den bekanntesten Gewässern zählen im Norden die Emscher und der Rhein-Herne-Kanal sowie im Süden der Stadt die Ruhr mit dem Baldeneysee und dem Kettwiger See.

Im Norden der Stadt befinden sich die Bäche, die durch die Industrialisierung gekennzeichnet sind.


Im Norden der Stadt befinden sich die Bäche, die durch die Industrialisierung gekennzeichnet sind. Viele der Bäche dienen der Abwasserentsorgung, die jedoch im Zuge der Emscher-Renaturierung durch die Emschergenossenschaft nach und nach wieder in einen naturnahen Zustand versetzt werden.
Viele der Bäche dienen der Abwasserentsorgung, die jedoch im Zuge der Emscher-Renaturierung durch die Emschergenossenschaft nach und nach wieder in einen naturnahen Zustand versetzt werden. Durch die Renaturierung wird das Umfeld der Bäche aufgewertet. Zu diesen Köttelbecken zählen der Borbecker Mühlenbach, die Berne, der Stoppenberger Bach sowie der Schwarzbach. Zu diesen Köttelbecken zählen der Borbecker Mühlenbach, die Berne, der Stoppenberger Bach sowie der Schwarzbach. Zu den Bächen, die ihren naturnahen Zustand behalten haben, zählen der Hexbach, der Barchembach und die Schönebecke.

Im Süden der Stadt fließen die Ruhr und naturnahe Bäche, die in großen Teilen in Landschaftsschutzgebiete eingebunden sind.


Im Süden der Stadt fließen die Ruhr und naturnahe Bäche, die in großen Teilen in Landschaftsschutzgebiete eingebunden sind. Zu den größeren zählen der Hesperbach und der Deilbach, kleinere sind der Oefter Bach, der Schuirbach und der Wolfsbach.
Zu den größeren zählen der Hesperbach und der Deilbach, kleinere sind der Oefter Bach, der Schuirbach und der Wolfsbach.
Stadtgliederung
Karte Stadtteile/-bezirke

Das Stadtgebiet Essens besteht aus neun Stadtbezirken. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung mit jeweils 19 Mitgliedern. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksbürgermeister.
In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung mit jeweils 19 Mitgliedern. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksbürgermeister. Die Stadtbezirke werden mit römischen Zahlen und mit einem besonderen Namen, der teilweise auch aus mehreren Stadtteilnamen besteht, gekennzeichnet. Die Stadtbezirke werden mit römischen Zahlen und mit einem besonderen Namen, der teilweise auch aus mehreren Stadtteilnamen besteht, gekennzeichnet.

Die neun Stadtbezirke sind in insgesamt 50 Stadtteile unterteilt. Die meisten der Stadtteile waren früher einmal selbstständige Gemeinden und verloren ihre Selbständigkeit durch Eingemeindungen.
Die meisten der Stadtteile waren früher einmal selbstständige Gemeinden und verloren ihre Selbständigkeit durch Eingemeindungen. Die Stadtteile werden mit einer zweistelligen arabischen Zahl gekennzeichnet.

Aufgrund der naturräumlichen Gliederung ist das Essener Stadtbild deutlich zweigeteilt zwischen den dicht besiedelten nördlichen Stadtteilen sowie den Bereichen um die Innenstadt herum einerseits und dem durch ausgedehnte Grünflächen und eher kleinräumige Bebauung geprägten südlichen Teil andererseits.


Aufgrund der naturräumlichen Gliederung ist das Essener Stadtbild deutlich zweigeteilt zwischen den dicht besiedelten nördlichen Stadtteilen sowie den Bereichen um die Innenstadt herum einerseits und dem durch ausgedehnte Grünflächen und eher kleinräumige Bebauung geprägten südlichen Teil andererseits.
Siehe auch: Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Essen
Nachbarstädte

Folgende Städte grenzen an Essen (von Osten im Uhrzeigersinn):

Stadtwappen der kreisfreien Stadt Bochum.

Siehe auch: Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Essen
Nachbarstädte

Folgende Städte grenzen an Essen (von Osten im Uhrzeigersinn):

Stadtwappen der kreisfreien Stadt Bochum.svg Bochum
DEU Hattingen COA.
svg Bochum
DEU Hattingen COA.svg Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)
DEU Velbert COA.svg Velbert (Kreis Mettmann)
DEU Heiligenhaus COA.svg Heiligenhaus (Kreis Mettmann)
DEU Ratingen COA.svg Ratingen (Kreis Mettmann)
DEU Muelheim an der Ruhr COA.
svg Ratingen (Kreis Mettmann)
DEU Muelheim an der Ruhr COA.svg Mülheim an der Ruhr
DEU Oberhausen COA.svg Oberhausen
DEU Bottrop COA.svg Bottrop
DEU Gladbeck COA.svg Gladbeck (Kreis Recklinghausen)
DEU Gelsenkirchen COA.
svg Gladbeck (Kreis Recklinghausen)
DEU Gelsenkirchen COA.svg Gelsenkirchen

Klima

Die durchschnittliche Temperatur in Essen beträgt 11,3 °C im Jahresmittel. Der kälteste Monat ist der Januar mit 3,4 °C, der wärmste der Juli mit 19,7 °C.
Der kälteste Monat ist der Januar mit 3,4 °C, der wärmste der Juli mit 19,7 °C. Die Niederschlagsmenge beträgt 866 Millimeter pro Jahr, wobei der meiste Niederschlag, mit 93 Millimetern, im Dezember fällt.
Essen
Klimadiagramm
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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[2][3] wetterkontor.

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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[2][3] wetterkontor.

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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[2][3] wetterkontor.de,[4]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Essen
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max.
de,[4]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Essen
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 5,6 7,5 10,3 14,7 19,0 22,7 24,7 23,6 19,6 14,6 9,5 7,8 Ø 15
Min. Temperatur (°C) 1,2 1,7 3,3 5,7 9,5 13,3 14,6 14,3 11,3 8,3 4,4 3,7 Ø 7,6
Temperatur (°C) 3,4 4,5 6,7 10,3 14,3 17,9 19,7 18,9 15,2 11,3 6,9 5,8 Ø 11,3
Niederschlag (mm) 88 84 71 43 51 77 50 88 71 63 87 93 Σ 866
Sonnenstunden (h/d) 1,6 3,1 4,3 5,8 7,1 7,4 7,3 6,4 5,4 3,4 2,1 1,5 Ø 4,6
Regentage (d) 21 16 17 14 13 15 13 16 15 16 19 20 Σ 195
Luftfeuchtigkeit (%) 85 80 77 72 70 73 73 74 79 81 84 85 Ø 77,7
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[2][3] wetterkontor.
Temperatur (°C) 1,2 1,7 3,3 5,7 9,5 13,3 14,6 14,3 11,3 8,3 4,4 3,7 Ø 7,6
Temperatur (°C) 3,4 4,5 6,7 10,3 14,3 17,9 19,7 18,9 15,2 11,3 6,9 5,8 Ø 11,3
Niederschlag (mm) 88 84 71 43 51 77 50 88 71 63 87 93 Σ 866
Sonnenstunden (h/d) 1,6 3,1 4,3 5,8 7,1 7,4 7,3 6,4 5,4 3,4 2,1 1,5 Ø 4,6
Regentage (d) 21 16 17 14 13 15 13 16 15 16 19 20 Σ 195
Luftfeuchtigkeit (%) 85 80 77 72 70 73 73 74 79 81 84 85 Ø 77,7
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[2][3] wetterkontor.
Temperatur (°C) 1,2 1,7 3,3 5,7 9,5 13,3 14,6 14,3 11,3 8,3 4,4 3,7 Ø 7,6
Temperatur (°C) 3,4 4,5 6,7 10,3 14,3 17,9 19,7 18,9 15,2 11,3 6,9 5,8 Ø 11,3
Niederschlag (mm) 88 84 71 43 51 77 50 88 71 63 87 93 Σ 866
Sonnenstunden (h/d) 1,6 3,1 4,3 5,8 7,1 7,4 7,3 6,4 5,4 3,4 2,1 1,5 Ø 4,6
Regentage (d) 21 16 17 14 13 15 13 16 15 16 19 20 Σ 195
Luftfeuchtigkeit (%) 85 80 77 72 70 73 73 74 79 81 84 85 Ø 77,7
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[2][3] wetterkontor.
Temperatur (°C) 1,2 1,7 3,3 5,7 9,5 13,3 14,6 14,3 11,3 8,3 4,4 3,7 Ø 7,6
Temperatur (°C) 3,4 4,5 6,7 10,3 14,3 17,9 19,7 18,9 15,2 11,3 6,9 5,8 Ø 11,3
Niederschlag (mm) 88 84 71 43 51 77 50 88 71 63 87 93 Σ 866
Sonnenstunden (h/d) 1,6 3,1 4,3 5,8 7,1 7,4 7,3 6,4 5,4 3,4 2,1 1,5 Ø 4,6
Regentage (d) 21 16 17 14 13 15 13 16 15 16 19 20 Σ 195
Luftfeuchtigkeit (%) 85 80 77 72 70 73 73 74 79 81 84 85 Ø 77,7
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[2][3] wetterkontor.de,[4]
Geschichte

Siehe auch: Liste der Bodendenkmäler in Essen
Vorgeschichte

Das älteste Zeugnis menschlicher Aktivität in der Gegend des heutigen Stadtgebietes wurde 1926 beim Bau des Rhein-Herne-Kanals in Essen-Vogelheim gefunden: eine Klinge aus Feuerstein, die Vogelheimer Klinge, und der Knochen eines Höhlenlöwen aus der Saale-Kaltzeit, zwischen 280.
de,[4]
Geschichte

Siehe auch: Liste der Bodendenkmäler in Essen
Vorgeschichte

Das älteste Zeugnis menschlicher Aktivität in der Gegend des heutigen Stadtgebietes wurde 1926 beim Bau des Rhein-Herne-Kanals in Essen-Vogelheim gefunden: eine Klinge aus Feuerstein, die Vogelheimer Klinge, und der Knochen eines Höhlenlöwen aus der Saale-Kaltzeit, zwischen 280.
de,[4]
Geschichte

Siehe auch: Liste der Bodendenkmäler in Essen
Vorgeschichte

Das älteste Zeugnis menschlicher Aktivität in der Gegend des heutigen Stadtgebietes wurde 1926 beim Bau des Rhein-Herne-Kanals in Essen-Vogelheim gefunden: eine Klinge aus Feuerstein, die Vogelheimer Klinge, und der Knochen eines Höhlenlöwen aus der Saale-Kaltzeit, zwischen 280.000 und 250.000 Jahren alt. Weitere Funde aus der Mittleren Altsteinzeit konnten bis in die jüngste Zeit auch in anderen Stadtteilen gemacht werden (Werden, circa 200.
Weitere Funde aus der Mittleren Altsteinzeit konnten bis in die jüngste Zeit auch in anderen Stadtteilen gemacht werden (Werden, circa 200.000 B.P.; Dellwig, circa 160.000 B.P.). Ein bedeutender Fund war 1998 ein Rastplatz der jüngeren Altsteinzeit auf den Ruhrhöhen bei Fischlaken, der auf ein Alter zwischen 31. Ein bedeutender Fund war 1998 ein Rastplatz der jüngeren Altsteinzeit auf den Ruhrhöhen bei Fischlaken, der auf ein Alter zwischen 31.000 und 38.000 Jahren geschätzt wird.

Funde aus der mittleren Steinzeit gibt es, bis auf einige Mikrolithen, kaum. Aufgrund der intensiven Nutzung der Böden im Stadtgebiet gelten solche auch als nicht mehr zu erwarten.
Aufgrund der intensiven Nutzung der Böden im Stadtgebiet gelten solche auch als nicht mehr zu erwarten. Ebenso fehlen Funde aus den größten Teilen der Jungsteinzeit, erst für die Zeit ab 3000 v. Chr. gibt es wieder Belege, zumeist Gräber oder Zufallsfunde wie Beile aus Feuerstein. gibt es wieder Belege, zumeist Gräber oder Zufallsfunde wie Beile aus Feuerstein. Wichtigstes Zeugnis dieser Epoche ist die 1937 entdeckte sogenannte Steinkiste von Essen-Kupferdreh, ein kleines Megalithgrab aus dem letzten Abschnitt der Jungsteinzeit, das als „das älteste erhaltene Bauwerk Essens”[5] gilt. Wichtigstes Zeugnis dieser Epoche ist die 1937 entdeckte sogenannte Steinkiste von Essen-Kupferdreh, ein kleines Megalithgrab aus dem letzten Abschnitt der Jungsteinzeit, das als „das älteste erhaltene Bauwerk Essens”[5] gilt.[6]

Essen lag im Siedlungsgebiet mehrerer germanischer Stämme (Chatten, Brukterer, Marser), deren genaue Abgrenzung allerdings schwierig ist.
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Essen lag im Siedlungsgebiet mehrerer germanischer Stämme (Chatten, Brukterer, Marser), deren genaue Abgrenzung allerdings schwierig ist.

Zu Beginn unserer Zeitrechnung entstand die Alteburg im Essener Süden, die in den 1920er und 1930er Jahren in großen Teilen ergraben wurde. Die Fliehburg wurde vermutlich bis zum 8..
Die Fliehburg wurde vermutlich bis zum 8. Jahrhundert genutzt. Östlich davon liegt die Herrenburg, die wohl aus dem 8. Jahrhundert stammt.
Stiftsgründung
Moderne Statue des Hl. Altfrid vor der Essener Domschatzkammer. In der Hand hält Altfrid in Anlehnung an mittelalterliche Stifterbilder ein Modell des ersten Essener Münsters

Um 845 gründete eine Adelsfamilie um den späteren Bischof von Hildesheim, Altfrid, das Stift Essen für die Töchter des sächsischen Adels.
In der Hand hält Altfrid in Anlehnung an mittelalterliche Stifterbilder ein Modell des ersten Essener Münsters

Um 845 gründete eine Adelsfamilie um den späteren Bischof von Hildesheim, Altfrid, das Stift Essen für die Töchter des sächsischen Adels.
In der Hand hält Altfrid in Anlehnung an mittelalterliche Stifterbilder ein Modell des ersten Essener Münsters

Um 845 gründete eine Adelsfamilie um den späteren Bischof von Hildesheim, Altfrid, das Stift Essen für die Töchter des sächsischen Adels. Die Gründung geschah vermutlich auf eigenem Grund, genannt Astnidhi bzw. coenobium Astnide. Die beiden ersten Äbtissinnen, die beide Gersuith hießen, gehörten dieser Adelsgruppe an.
Die beiden ersten Äbtissinnen, die beide Gersuith hießen, gehörten dieser Adelsgruppe an. Das Damenstift, in dem sich zur Feier der Messe Kanoniker aufhielten, war kein Kloster, sondern eine Art Wohn- und Bildungsstätte für unverheiratete Töchter und Witwen des Hochadels. Geleitet wurde es von einer Äbtissin, die als einzige zum Ablegen eines Keuschheitsgelübdes verpflichtet war. Das Damenstift, in dem sich zur Feier der Messe Kanoniker aufhielten, war kein Kloster, sondern eine Art Wohn- und Bildungsstätte für unverheiratete Töchter und Witwen des Hochadels. Geleitet wurde es von einer Äbtissin, die als einzige zum Ablegen eines Keuschheitsgelübdes verpflichtet war. In dem Gebiet, in dem das Damenstift errichtet wurde, gab es bereits vorher einige Gehöfte. Die Stiftskirche wurde nach einem Großbrand 946 erheblich erweitert; auf ihren Fundamenten steht heute das Essener Münster im Zentrum der Stadt.. In dem Gebiet, in dem das Damenstift errichtet wurde, gab es bereits vorher einige Gehöfte. Die Stiftskirche wurde nach einem Großbrand 946 erheblich erweitert; auf ihren Fundamenten steht heute das Essener Münster im Zentrum der Stadt. Das erste belegbare urkundliche Datum für Essen ist 898: Zu dieser Zeit werden dem Stift vom lothringischen König Zwentibold linksrheinische Besitzungen vermacht. Das erste belegbare urkundliche Datum für Essen ist 898: Zu dieser Zeit werden dem Stift vom lothringischen König Zwentibold linksrheinische Besitzungen vermacht. Eine Urkunde, welche scheinbar aus dem Jahr 870 stammt und die Stiftsgründung beschreibt, wird heute im Allgemeinen als Fälschung aus dem 11.. Eine Urkunde, welche scheinbar aus dem Jahr 870 stammt und die Stiftsgründung beschreibt, wird heute im Allgemeinen als Fälschung aus dem 11. Jahrhundert betrachtet; ob diese auf älteren Urkunden fußt, ist strittig.

Seit etwa 800 gab es etwas weiter südlich, im heutigen Stadtteil Werden, das Kloster Werden, ein vom Heiligen Liudger gegründetes Benediktiner-Kloster, das die Missionsarbeit bei den Sachsen im Harzraum (Helmstedt/Halberstadt) vorantreiben sollte.


Seit etwa 800 gab es etwas weiter südlich, im heutigen Stadtteil Werden, das Kloster Werden, ein vom Heiligen Liudger gegründetes Benediktiner-Kloster, das die Missionsarbeit bei den Sachsen im Harzraum (Helmstedt/Halberstadt) vorantreiben sollte. Beide, Damenstift und Kloster, standen bereits im vollständig christianisiertem Umfeld.
Beide, Damenstift und Kloster, standen bereits im vollständig christianisiertem Umfeld.

Eine der bemerkenswertesten Essener Äbtissinnen war Mathilde. Sie war Enkelin des Kaisers Otto I. und übernahm die Stiftsleitung um 973. Sie lenkte die Geschicke des Stifts und der zugehörigen Ländereien, fast 40 Jahre.
und übernahm die Stiftsleitung um 973. Sie lenkte die Geschicke des Stifts und der zugehörigen Ländereien, fast 40 Jahre. Mathilde vermehrte den Kirchenschatz um seine wertvollsten Stücke, unter anderem die Goldene Madonna, die älteste vollplastische Madonnenfigur der Welt. Mathilde vermehrte den Kirchenschatz um seine wertvollsten Stücke, unter anderem die Goldene Madonna, die älteste vollplastische Madonnenfigur der Welt. Nach Mathilde übernahm Sophia die Stiftsleitung, ebenfalls Enkelin Ottos I. und Tochter Kaiser Ottos II.

Im Jahre 1041, unter der Stiftsleitung durch die dritte Dame königlichen Geblütes in Folge, Theophanu, einer Enkelin Ottos II.


Im Jahre 1041, unter der Stiftsleitung durch die dritte Dame königlichen Geblütes in Folge, Theophanu, einer Enkelin Ottos II., erhielt das schon 1003 als Stadt (civitas) erwähnte Essen das Marktrecht. Zehn Jahre später, 1051, wurde das Münster ein weiteres Mal verändert und erweitert: Dieser Anbau war der Ostteil mit Krypta, in dem der Hl.
Zehn Jahre später, 1051, wurde das Münster ein weiteres Mal verändert und erweitert: Dieser Anbau war der Ostteil mit Krypta, in dem der Hl. Altfrid, Mathilde und Theophanu bestattet sind.

Das Damenstift, das bis dato nur einflussreicher Landbesitzer war, bekam 1216 seine Position als Fürstensitz offiziell bestätigt: König Friedrich II..


Das Damenstift, das bis dato nur einflussreicher Landbesitzer war, bekam 1216 seine Position als Fürstensitz offiziell bestätigt: König Friedrich II. nannte die damalige Äbtissin in einem Brief Reichsfürstin - was sie dem Abt des nahe gelegenen Klosters Werden gleichstellte.
nannte die damalige Äbtissin in einem Brief Reichsfürstin - was sie dem Abt des nahe gelegenen Klosters Werden gleichstellte.
Das Werden der Stadt und Konflikt mit dem Stift

Im Jahre 1244 wurde von der Gemeinschaft der Ministerialen des Stiftes und den Bürgern der Stadt gemeinsam die Essener Stadtmauer errichtet.

Das Werden der Stadt und Konflikt mit dem Stift

Im Jahre 1244 wurde von der Gemeinschaft der Ministerialen des Stiftes und den Bürgern der Stadt gemeinsam die Essener Stadtmauer errichtet. Die Urkunde hierüber ist die erste, die das Essener Stadtsiegel enthält. Die Essener Bürger entwickelten ein Bürgerbewusstsein.

König Rudolf bestätigte zwar 1290 wieder der Fürstäbtissin ihre Landeshoheit über die Stadt, konnte diese aber nicht vollständig wiederherstellen: Die Bürgerschaft lag im Konflikt mit dem Stift, die wachsende Stadt forderte die Selbstverwaltung: 1336 gab es den ersten Versuch, die Reichsunmittelbarkeit zu erhalten, es dauerte aber noch über 40 Jahre, bis 1377, dann gewährte Kaiser Karl IV..


König Rudolf bestätigte zwar 1290 wieder der Fürstäbtissin ihre Landeshoheit über die Stadt, konnte diese aber nicht vollständig wiederherstellen: Die Bürgerschaft lag im Konflikt mit dem Stift, die wachsende Stadt forderte die Selbstverwaltung: 1336 gab es den ersten Versuch, die Reichsunmittelbarkeit zu erhalten, es dauerte aber noch über 40 Jahre, bis 1377, dann gewährte Kaiser Karl IV..


König Rudolf bestätigte zwar 1290 wieder der Fürstäbtissin ihre Landeshoheit über die Stadt, konnte diese aber nicht vollständig wiederherstellen: Die Bürgerschaft lag im Konflikt mit dem Stift, die wachsende Stadt forderte die Selbstverwaltung: 1336 gab es den ersten Versuch, die Reichsunmittelbarkeit zu erhalten, es dauerte aber noch über 40 Jahre, bis 1377, dann gewährte Kaiser Karl IV. der Stadt den begehrten Titel der freien Reichsstadt - fünf Jahre nachdem er der damals amtierenden Äbtissin Elisabeth von Nassau das genaue Gegenteil bestätigt hatte.
der Stadt den begehrten Titel der freien Reichsstadt - fünf Jahre nachdem er der damals amtierenden Äbtissin Elisabeth von Nassau das genaue Gegenteil bestätigt hatte.

Aus dem 14. Jahrhundert stammen auch die ersten Belege über bergmännische Tätigkeiten in Essen: 1349 erhielt die Fürstäbtissin das Recht, die Bodenschätze auszubeuten, 1354 wurde nachweislich Silber abgebaut.
Jahrhundert stammen auch die ersten Belege über bergmännische Tätigkeiten in Essen: 1349 erhielt die Fürstäbtissin das Recht, die Bodenschätze auszubeuten, 1354 wurde nachweislich Silber abgebaut. Kohle wurde in Essen zwar 1371 zum ersten Mal erwähnt, aber das erste Kohlebergwerk ist erst für 1450 verzeichnet. Kohle wurde in Essen zwar 1371 zum ersten Mal erwähnt, aber das erste Kohlebergwerk ist erst für 1450 verzeichnet.

Die Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Stift um die Vorherrschaft in der Region hielten bis zur Auflösung des Stiftes 1803 an. Immer wieder gab es rechtliche Streitereien.
Immer wieder gab es rechtliche Streitereien. Einer der Prozesse dauerte 200 Jahre, bis das Reichskammergericht 1670 entschied, die Stadt müsse zwar den Äbtissinnen gebührenden Gehorsam in Gebott und Verbott leisten, dürfe aber trotzdem alle alten Gewohnheitsrechte behalten. Einer der Prozesse dauerte 200 Jahre, bis das Reichskammergericht 1670 entschied, die Stadt müsse zwar den Äbtissinnen gebührenden Gehorsam in Gebott und Verbott leisten, dürfe aber trotzdem alle alten Gewohnheitsrechte behalten. Somit blieb die Situation zwischen Stadt und Stift bis zur Säkularisation ungeklärt und konkurrenzbeladen. 1563 schloss sich die Stadt der Reformation an (20 Jahre bevor sie die Reichsunmittelbarkeit und damit das Recht dazu hatte) und wurde evangelisch.. 1563 schloss sich die Stadt der Reformation an (20 Jahre bevor sie die Reichsunmittelbarkeit und damit das Recht dazu hatte) und wurde evangelisch. Als Kirche diente die Marktkirche, die aus dem 11. Jahrhundert stammt (ursprünglich St. Gertrudis). Nachdem der Reformator von Essen, Heinrich Barenbroch, am 28. Nachdem der Reformator von Essen, Heinrich Barenbroch, am 28. April 1563 seine erste Predigt in der Heilig-Geist-Kapelle gehalten hatte, teilte er am 2. Mai in der Gertrudiskirche zum ersten Mal das Abendmahl unter beiderlei Gestalt aus. Mai in der Gertrudiskirche zum ersten Mal das Abendmahl unter beiderlei Gestalt aus. Schon am 17. Mai musste Barenbroch die Stadt verlassen, weil die Äbtissin den Schutz des klevischen Herzogs gegen die kirchlichen Neuerer angerufen hatte. Ansonsten blieb dem katholischen Stift, das über keine Truppen verfügte, mit denen irgendetwas durchzusetzen gewesen wäre, aber nichts anderes als zuzuschauen. Ansonsten blieb dem katholischen Stift, das über keine Truppen verfügte, mit denen irgendetwas durchzusetzen gewesen wäre, aber nichts anderes als zuzuschauen.

Am Ende des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde Essen nachweislich zur Waffenschmiede.
Jahrhunderts wurde Essen nachweislich zur Waffenschmiede. Gegen 1570 prosperierte das Büchsenmacherhandwerk. 1620 produzierten die Essener Schmiede 14.000 Gewehre und Pistolen; die Stadt wurde strategisch interessant.
Dreißigjähriger Krieg
Heckingsturm 1861, vier Jahre vor seinem Abriss, letzter erhaltener Teil der Stadtmauer
Essen um 1647
Essen 1898, Blick von Osten

Im Dreißigjährigen Krieg standen sich die evangelische Stadt und das Stift gegenüber.
000 Gewehre und Pistolen; die Stadt wurde strategisch interessant.
Dreißigjähriger Krieg
Heckingsturm 1861, vier Jahre vor seinem Abriss, letzter erhaltener Teil der Stadtmauer
Essen um 1647
Essen 1898, Blick von Osten

Im Dreißigjährigen Krieg standen sich die evangelische Stadt und das Stift gegenüber.

Dreißigjähriger Krieg
Heckingsturm 1861, vier Jahre vor seinem Abriss, letzter erhaltener Teil der Stadtmauer
Essen um 1647
Essen 1898, Blick von Osten

Im Dreißigjährigen Krieg standen sich die evangelische Stadt und das Stift gegenüber. Die damalige Äbtissin Maria Clara von Spaur, Pflaum und Vallier holte 1623 die katholischen Spanier nach Essen, um gegenreformatorisch gegen die evangelische Stadt vorzugehen.
Die damalige Äbtissin Maria Clara von Spaur, Pflaum und Vallier holte 1623 die katholischen Spanier nach Essen, um gegenreformatorisch gegen die evangelische Stadt vorzugehen. 1624 wurde ein Rekatholisierungsgesetz erlassen, der Kirchgang der Bürger kontrolliert. Die Stadt, nicht das Stift, war für Kost und Logis der Besatzungstruppen zuständig. 1628 klagten die Essener dagegen vor dem Reichskammergericht. Die Stadt, nicht das Stift, war für Kost und Logis der Besatzungstruppen zuständig. 1628 klagten die Essener dagegen vor dem Reichskammergericht.

Im Jahre 1629 stürmten die Holländer die Stadt. Die Äbtissin floh unter Mitnahme des Kirchenschatzes am 4. November dieses Jahres ins katholische Köln.
November dieses Jahres ins katholische Köln. Im Sommer 1631 kam sie im Gefolge einer bayerischen Garnison unter Gottfried Heinrich zu Pappenheim zurück, musste aber schon im September wieder abziehen. Maria Clara starb 1644 in Köln.

Insgesamt waren die Essener vom Krieg schwer geschlagen, es kam immer wieder zu Verhaftungen, zur Verschleppung von Menschen und zur Pressung in den Kriegsdienst..


Insgesamt waren die Essener vom Krieg schwer geschlagen, es kam immer wieder zu Verhaftungen, zur Verschleppung von Menschen und zur Pressung in den Kriegsdienst.

Auch nach dem Westfälischen Frieden blieben die Truppen noch eine Zeit lang, die letzten Truppen verließen Essen am 9.


Auch nach dem Westfälischen Frieden blieben die Truppen noch eine Zeit lang, die letzten Truppen verließen Essen am 9. September 1650.
Auflösung des Stifts Essen und Anschluss an Preußen

Im Jahr 1802 wurde das Territorium des Stifts Essen von preußischen Truppen besetzt, da es im Zuge der Säkularisation als Entschädigung für Verluste auf dem linken Rheinufer dienen sollte, was auch im Reichsdeputationshauptschluß 1803 staatsrechtlich bestätigt wurde.

Auflösung des Stifts Essen und Anschluss an Preußen

Im Jahr 1802 wurde das Territorium des Stifts Essen von preußischen Truppen besetzt, da es im Zuge der Säkularisation als Entschädigung für Verluste auf dem linken Rheinufer dienen sollte, was auch im Reichsdeputationshauptschluß 1803 staatsrechtlich bestätigt wurde.

Auflösung des Stifts Essen und Anschluss an Preußen

Im Jahr 1802 wurde das Territorium des Stifts Essen von preußischen Truppen besetzt, da es im Zuge der Säkularisation als Entschädigung für Verluste auf dem linken Rheinufer dienen sollte, was auch im Reichsdeputationshauptschluß 1803 staatsrechtlich bestätigt wurde. Essen und Werden wurden der Grafschaft Mark inkorporiert. 1806 folgte die Besetzung durch französischen Truppen. Essen und Werden wurden faktisch mit dem 3. November 1806[7] vom Großherzogtum Berg annektiert.
November 1806[7] vom Großherzogtum Berg annektiert. Dies wurde erst 1808 in einem Vertrag zwischen Berg und Frankreich, dem im Frieden von Tilsit 1807 alle preußischen Provinzen westlich der Elbe abgetreten wurden, bestätigt. Dies wurde erst 1808 in einem Vertrag zwischen Berg und Frankreich, dem im Frieden von Tilsit 1807 alle preußischen Provinzen westlich der Elbe abgetreten wurden, bestätigt. Essen und Werden gehörten also bis Ende 1813 zum Großherzogtum Berg, seither wieder zu Preußen und seit 1822 zur preußischen Rheinprovinz. Die Stadt wurde Teil des Kreises Duisburg. 1859 wurde aus dem östlichen Kreisgebiet der Kreis Essen neugegründet, aus dem die Stadt Essen mit Wirkung zum 8. 1859 wurde aus dem östlichen Kreisgebiet der Kreis Essen neugegründet, aus dem die Stadt Essen mit Wirkung zum 8. März 1873 als eigener Stadtkreis ausschied.[8]
Industrialisierung
Alfred Krupp, erstes Gemälde von Julius Gruen
Rathaus Essen (1878-1964)

Essen und die Krupp'sche Industrie haben sich über viele Jahre gegenseitig beeinflusst.
[8]
Industrialisierung
Alfred Krupp, erstes Gemälde von Julius Gruen
Rathaus Essen (1878-1964)

Essen und die Krupp'sche Industrie haben sich über viele Jahre gegenseitig beeinflusst. Die Familie Krupp war seit dem 16. Jahrhundert ansässig und bekleidete hohe Ämter.
Jahrhundert ansässig und bekleidete hohe Ämter. Friedrich Krupp gründete 1811 die Krupp-Gussstahlfabrik, die den Stadtbewohnern viele Jahre Brot und Geld brachte, obwohl die Geschäfte anfangs nicht sonderlich gut liefen. Der Bedarf an Arbeitern führte zu einer deutlichen Zunahme der Bevölkerung Essens. Friedrich Krupp gründete 1811 die Krupp-Gussstahlfabrik, die den Stadtbewohnern viele Jahre Brot und Geld brachte, obwohl die Geschäfte anfangs nicht sonderlich gut liefen. Der Bedarf an Arbeitern führte zu einer deutlichen Zunahme der Bevölkerung Essens. Die einzigartige Firmenexpansion nahm 1846 ihren Anfang, als Alfred Krupp die Herstellung des nahtlosen Reifens gelang. Die Expansion führte dazu, dass die Werksanlagen westlich des alten Stadtgebietes bereits 1873 auf mehr als 300 ha Fläche angewachsen waren und das Zehnfache der Altstadtfläche erreicht hatte. Die einzigartige Firmenexpansion nahm 1846 ihren Anfang, als Alfred Krupp die Herstellung des nahtlosen Reifens gelang. Die Expansion führte dazu, dass die Werksanlagen westlich des alten Stadtgebietes bereits 1873 auf mehr als 300 ha Fläche angewachsen waren und das Zehnfache der Altstadtfläche erreicht hatte. Die Ära der Familie Krupp endete erst im Jahre 1967 mit der Abdankung von Arndt von Bohlen und Halbach. Die Ära der Familie Krupp endete erst im Jahre 1967 mit der Abdankung von Arndt von Bohlen und Halbach.

Der Industrielle Friedrich Grillo stiftete der aufstrebenden Stadt 1892 ein Theater und Opernhaus. Das heute noch unter dem Namen Grillo-Theater als Stadttheater fungierende Gebäude ist im neoklassizistischen Stil in der Stadtmitte errichtet und wurde am 16.
Das heute noch unter dem Namen Grillo-Theater als Stadttheater fungierende Gebäude ist im neoklassizistischen Stil in der Stadtmitte errichtet und wurde am 16. September 1892 mit einer Aufführung von [!!! Gotthold Ephraim Lessings ] Minna von Barnhelm eingeweiht. September 1892 mit einer Aufführung von [!!! Gotthold Ephraim Lessings ] Minna von Barnhelm eingeweiht.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich auf dem Gebiet der Stadt Essen das dichteste Eisenbahnnetz des Ruhrgebiets. Die Bergisch-Märkische Bahn wurde 1862, die Rheinische Bahn 1866 an der Innenstadt vorbeigeführt.
Die Bergisch-Märkische Bahn wurde 1862, die Rheinische Bahn 1866 an der Innenstadt vorbeigeführt. Diese beiden Eisenbahnstrecken bildeten das Grundgerüst für die zahllosen Anschlussgleise zu den Zechenstandorten und Industriebetrieben. Diese beiden Eisenbahnstrecken bildeten das Grundgerüst für die zahllosen Anschlussgleise zu den Zechenstandorten und Industriebetrieben.

Mehrere Zechen entstanden nahe der Altstadt wie die Zeche Victoria Mathias im Nordviertel an der Altenessener Straße, die Zeche Hercules im Ostviertel sowie die Zeche Zur Hoffnung westlich der Innenstadt..


Mehrere Zechen entstanden nahe der Altstadt wie die Zeche Victoria Mathias im Nordviertel an der Altenessener Straße, die Zeche Hercules im Ostviertel sowie die Zeche Zur Hoffnung westlich der Innenstadt.

1865 übernahm die Stadt Essen das Gaswerk an der Straße Auf der Union (Thurmfeld).

1898 wurde die Aktiengesellschaft Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk gegründet.


1898 wurde die Aktiengesellschaft Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk gegründet. Das Werk wurde an der Altenessener Straße in unmittelbarer Nähe zur Zeche Victoria Mathias errichtet.
Erster Weltkrieg

Wie das ganze Deutsche Reich wurde auch Essen im August 1914 von einer Kriegseuphorie erfasst.

Erster Weltkrieg

Wie das ganze Deutsche Reich wurde auch Essen im August 1914 von einer Kriegseuphorie erfasst. Der Erste Weltkrieg wurde zu einer Materialschlacht mit einem enormen Bedarf an Waffen und Munition. Die „Kanonenstadt” Essen spielte dabei eine besondere Rolle. In der Kruppschen Gussstahlfabrik wurden gewaltige Geschütze wie die Dicke Bertha gebaut.
In der Kruppschen Gussstahlfabrik wurden gewaltige Geschütze wie die Dicke Bertha gebaut. Während des Krieges stellte Krupp 22,5 Millionen Granaten und 25 Millionen Kartuschen her. Mit anhaltender Dauer des Krieges gestaltete sich das Alltagsleben immer schwieriger: Die Lebensmittelpreise stiegen, die Löhne blieben niedrig. Mit anhaltender Dauer des Krieges gestaltete sich das Alltagsleben immer schwieriger: Die Lebensmittelpreise stiegen, die Löhne blieben niedrig. Im August 1916 gab es die erste Antikriegsdemonstration.[9] Es kam zur Hungerkrise im Steckrübenwinter 1916/1917, in dem weite Teile der Essener Bevölkerung Not litten. [9] Es kam zur Hungerkrise im Steckrübenwinter 1916/1917, in dem weite Teile der Essener Bevölkerung Not litten. Arbeiterfamilien verarmten. Im Februar 1917 kam es - ausgehend von den Beschäftigten bei Krupp - zu Proteststreiks gegen die Ernährungssituation, an denen sich mindestens 20. Im Februar 1917 kam es - ausgehend von den Beschäftigten bei Krupp - zu Proteststreiks gegen die Ernährungssituation, an denen sich mindestens 20.000 Arbeiter beteiligten. Am Ende des verlorenen Krieges 1918 waren etwa 15.000 Essener Soldaten gefallen, rund 5000 wurden vermisst.
Ruhrbesetzung
Einzug französischer Truppen in Essen 1923

Am 11.

Ruhrbesetzung
Einzug französischer Truppen in Essen 1923

Am 11. Januar 1923 erfolgte die Ruhrbesetzung durch den Einmarsch französischer und belgischer Truppen ins Ruhrgebiet. Der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré war der Überzeugung, dass Deutschland seinen im Friedensvertrag von Versailles festgelegten Reparationszahlungen absichtlich nicht nachkomme.
Der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré war der Überzeugung, dass Deutschland seinen im Friedensvertrag von Versailles festgelegten Reparationszahlungen absichtlich nicht nachkomme. Sie kritisierten vor allem ausgebliebene Lieferungen von Sachleistungen wie Kohle, Stahl und Holz, denn die Alliierten gingen aufgrund der von Deutschland zu gering gezahlten finanziellen Reparationsleistungen auf die Forderung von Sachleistungen über. Sie kritisierten vor allem ausgebliebene Lieferungen von Sachleistungen wie Kohle, Stahl und Holz, denn die Alliierten gingen aufgrund der von Deutschland zu gering gezahlten finanziellen Reparationsleistungen auf die Forderung von Sachleistungen über. Sie kritisierten vor allem ausgebliebene Lieferungen von Sachleistungen wie Kohle, Stahl und Holz, denn die Alliierten gingen aufgrund der von Deutschland zu gering gezahlten finanziellen Reparationsleistungen auf die Forderung von Sachleistungen über. Die Karsamstags-Tragödie am Morgen des 31. März 1923 war der traurige Höhepunkt dieser deutsch-französischen Konfrontation.[10] Ein kleines französisches Militärkommando hatte die damalige kruppsche Wagenhalle an der Altendorfer Straße besetzt, um dort mehrere Fahrzeuge zu beschlagnahmen. [10] Ein kleines französisches Militärkommando hatte die damalige kruppsche Wagenhalle an der Altendorfer Straße besetzt, um dort mehrere Fahrzeuge zu beschlagnahmen. Da die Werksleitung zur Arbeitsniederlegung aufrief, kam es zu Tumulten und die Franzosen fühlten sich in der Klemme. Da die Werksleitung zur Arbeitsniederlegung aufrief, kam es zu Tumulten und die Franzosen fühlten sich in der Klemme. Diese ergriffen, um sich schießend, die Flucht. Dieses Ereignis forderte 13 Todesopfer und 28 Verletzte. Es herrschte große Empörung über das Blutbad. Der Trauerzug zum Südwestfriedhof am 10. Der Trauerzug zum Südwestfriedhof am 10. April 1923 war einer der größten in der Geschichte der Stadt Essen. Die Besatzer verurteilten Gustav Krupp von Bohlen und Halbach und einige seiner Direktoren zu langjährigen Freiheitsstrafen. Die Besatzer verurteilten Gustav Krupp von Bohlen und Halbach und einige seiner Direktoren zu langjährigen Freiheitsstrafen. Die Besetzung des Ruhrgebietes endete im Sommer 1925.
Phase der nationalsozialistischen Machteroberung 1933/34

Heinrich Maria Martin Schäfer wurde am 21. Dezember 1932 zum Oberbürgermeister in Essen ernannt.
Dezember 1932 zum Oberbürgermeister in Essen ernannt. Nachdem die Nationalsozialisten das Amt mit Theodor Reismann-Grone zunächst kommissarisch übernommen hatten, wurde er am 5. April 1933 beurlaubt, später in den Ruhestand versetzt.

Essen wurde in 27 Ortsgruppen der NSDAP aufgeteilt, deren Dienststellen im Adressbuch der Stadt Essen von 1939 aufgeführt sind.
April 1933 beurlaubt, später in den Ruhestand versetzt.

Essen wurde in 27 Ortsgruppen der NSDAP aufgeteilt, deren Dienststellen im Adressbuch der Stadt Essen von 1939 aufgeführt sind.[11]
Novemberpogrom 1938

In der Nacht zum 10. November 1938 wurde die Synagoge gebrandschatzt, blieb jedoch den gesamten Krieg hindurch (trotz Bombardierungen der Innenstadt) im Äußeren fast unversehrt.
November 1938 wurde die Synagoge gebrandschatzt, blieb jedoch den gesamten Krieg hindurch (trotz Bombardierungen der Innenstadt) im Äußeren fast unversehrt.[12] Die Steeler Synagoge wurde völlig zerstört. Ebenso ein 1932 gebautes, jüdisches Jugendheim, an dessen Stelle 1959 die Neue Synagoge errichtet wurde. Ebenso ein 1932 gebautes, jüdisches Jugendheim, an dessen Stelle 1959 die Neue Synagoge errichtet wurde.

Diese Novemberpogrome 1938 bezogen auf die Nacht werden auch (Reichs-)Kristallnacht oder Reichspogromnacht genannt und waren vom nationalsozialistischen Regime mitorganisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich.


Diese Novemberpogrome 1938 bezogen auf die Nacht werden auch (Reichs-)Kristallnacht oder Reichspogromnacht genannt und waren vom nationalsozialistischen Regime mitorganisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich.

Reichsweit markierten diese Übergriffe den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung.


Reichsweit markierten diese Übergriffe den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung.[13]
Zwangsarbeiterlager und KZ-Außenlager
KZ-Außenlager, Gedenktafel, Humboldtstraße / Ecke Regenbogenweg

Zehntausende Zwangsarbeiter kamen in der NS-Zeit in 350 Essener Lager, genötigt zum Zwangsdienst bei Firmen wie Krupp, Siemens und unter Tage.
[13]
Zwangsarbeiterlager und KZ-Außenlager
KZ-Außenlager, Gedenktafel, Humboldtstraße / Ecke Regenbogenweg

Zehntausende Zwangsarbeiter kamen in der NS-Zeit in 350 Essener Lager, genötigt zum Zwangsdienst bei Firmen wie Krupp, Siemens und unter Tage.[14][15] In Essen gab es im Zweiten Weltkrieg mehrere KZ-Außenlager, wie das KZ-Außenlager Humboldtstraße (offizielle Bezeichnung SS-Arbeitskommando Fried.
[14][15] In Essen gab es im Zweiten Weltkrieg mehrere KZ-Außenlager, wie das KZ-Außenlager Humboldtstraße (offizielle Bezeichnung SS-Arbeitskommando Fried. Krupp, Essen), das Gelsenberg-Lager und das KZ-Außenlager Schwarze Poth.
Zweiter Weltkrieg
Tagesangriff der Royal Air Force auf die Essener Kruppwerke
Luftaufnahme der zerstörten Krupp-Gussstahlfabrik in Essen, 1945

Im September 1939 begann das NS-Regime den Zweiten Weltkrieg..

Zweiter Weltkrieg
Tagesangriff der Royal Air Force auf die Essener Kruppwerke
Luftaufnahme der zerstörten Krupp-Gussstahlfabrik in Essen, 1945

Im September 1939 begann das NS-Regime den Zweiten Weltkrieg. Der Überfall auf Polen und der Westfeldzug verliefen schnell und für die Wehrmacht erfolgreich; ebenso das Unternehmen Weserübung.
Der Überfall auf Polen und der Westfeldzug verliefen schnell und für die Wehrmacht erfolgreich; ebenso das Unternehmen Weserübung. Anfang 1943 verlor die Wehrmacht die Schlacht von Stalingrad (heute Wolgograd). Die Siegeszuversicht im Deutschen Reich - auch in Essen - schwand; die alltäglichen Belastungen wuchsen. Die Siegeszuversicht im Deutschen Reich - auch in Essen - schwand; die alltäglichen Belastungen wuchsen.

Essen war aufgrund seiner bedeutenden Rüstungsunternehmen, vor allem der Krupp-Gussstahlfabrik, ein bedeutendes militärisches Ziel.


Essen war aufgrund seiner bedeutenden Rüstungsunternehmen, vor allem der Krupp-Gussstahlfabrik, ein bedeutendes militärisches Ziel. Zur Täuschung wurde als Attrappe auf dem 10 km entfernten Rottberg die Kruppsche Nachtscheinanlage errichtet. Der Angriff auf Essen stellte den Auftakt zu einer bis Mitte Juli 1943 währenden fünfmonatigen britischen Luftoffensive dar, die als Battle of the Ruhr bekannt wurde.
Der Angriff auf Essen stellte den Auftakt zu einer bis Mitte Juli 1943 währenden fünfmonatigen britischen Luftoffensive dar, die als Battle of the Ruhr bekannt wurde. Die 26 Luftangriffe im Jahre 1942 richteten nur relativ geringe Zerstörungen an; 1943 folgten schwere Großbombardements. Die 26 Luftangriffe im Jahre 1942 richteten nur relativ geringe Zerstörungen an; 1943 folgten schwere Großbombardements. Am 5. März 1943 starteten auf Flugplätzen in Ost- und Mittelengland über 442 Flugzeuge. Gegen 21 Uhr wurden mit farbigen Christbäumen die Krupp-Werke und die Essener Innenstadt als Ziele markiert. Gegen 21 Uhr wurden mit farbigen Christbäumen die Krupp-Werke und die Essener Innenstadt als Ziele markiert. Anschließend warfen rund 360 Bomber innerhalb einer Stunde in drei Wellen rund 1100 Tonnen Spreng- und Brandbomben auf das Stadtgebiet ab.[16] Mindestens 457 Menschen starben und über 3000 Gebäude wurden völlig zerstört, wodurch Zehntausende obdachlos wurden. [16] Mindestens 457 Menschen starben und über 3000 Gebäude wurden völlig zerstört, wodurch Zehntausende obdachlos wurden.[17] Die Krupp-Werke nahmen erstmals größeren Schaden. Am 11. März 1945 erlebte Essen den letzten Großangriff, der die Trümmer der Stadt nochmals umwälzte. März 1945 erlebte Essen den letzten Großangriff, der die Trümmer der Stadt nochmals umwälzte. Die Straßen waren wegen der vielen Bombenlöcher und der Trümmerberge unpassierbar; die Versorgung mit Gas, Wasser und Licht brach zusammen; die Kruppschen Fabrikanlagen waren ein riesiges Trümmerfeld. Die Straßen waren wegen der vielen Bombenlöcher und der Trümmerberge unpassierbar; die Versorgung mit Gas, Wasser und Licht brach zusammen; die Kruppschen Fabrikanlagen waren ein riesiges Trümmerfeld. Der Stadtkern war zu über 90 Prozent zerstört. Obwohl der Krieg offensichtlich verloren war, lehnte Hitler eine Kapitulation vehement ab. In Essen, das seit einiger Zeit unter Artilleriebeschuss stand, ließ der stellvertretende Gauleiter Fritz Schleßmann am 27. In Essen, das seit einiger Zeit unter Artilleriebeschuss stand, ließ der stellvertretende Gauleiter Fritz Schleßmann am 27. März 1945 in einem Aufruf verkünden, dass der Feind „mit brutaler Härte wieder herausgehauen” werde. Zuvor sei aber die Räumung Essens erforderlich. März 1945 in einem Aufruf verkünden, dass der Feind „mit brutaler Härte wieder herausgehauen” werde. Zuvor sei aber die Räumung Essens erforderlich. Der Aufruf fand kein Gehör. Schleßmann kämpfte nicht für den propagierten Endsieg, sondern tauchte mit seiner Geliebten unter.

Das Ruhrgebiet war eingekesselt („Ruhrkessel”), Karnap war am 31.


Das Ruhrgebiet war eingekesselt („Ruhrkessel”), Karnap war am 31. März eingenommen worden, ein baldiges Kriegsende zeichnete sich ab. In der Nacht vom 5. zum 6. April 1945 überschritten US-Soldaten den Rhein-Herne-Kanal; später besetzten Soldaten der 79.
April 1945 überschritten US-Soldaten den Rhein-Herne-Kanal; später besetzten Soldaten der 79. US-Infanteriedivision und der 17. US-Airborne Division[18] Katernberg, Altenessen und Dellwig. In den folgenden Tagen zogen sie den Ring um die Innenstadt immer enger zusammen. In den folgenden Tagen zogen sie den Ring um die Innenstadt immer enger zusammen. Am 11. April 1945 wurde die Stadt offiziell an die US-Truppen übergeben. Werden und Kettwig folgten am 15. April. Der Oberbefehlshaber des Westkessels, Generalfeldmarschall Walter Model, folgte bis zuletzt den Befehlen Adolf Hitlers und erschoss sich am 21. Der Oberbefehlshaber des Westkessels, Generalfeldmarschall Walter Model, folgte bis zuletzt den Befehlen Adolf Hitlers und erschoss sich am 21. April 1945.
Siehe auch: Luftangriffe auf das Ruhrgebiet
Wiederaufbau

Nach Kriegsende wurden die Reste der großenteils zerstörten Krupp-Werke, deren Hauptaufgabe die Fertigung von Rüstungsgütern war, zu Reparationszwecken demontiert.

Siehe auch: Luftangriffe auf das Ruhrgebiet
Wiederaufbau

Nach Kriegsende wurden die Reste der großenteils zerstörten Krupp-Werke, deren Hauptaufgabe die Fertigung von Rüstungsgütern war, zu Reparationszwecken demontiert. In einigen Werkstätten wurde nun auf Friedensgüter umgestellt. So wurde die Fertigung unter anderem auf Lastkraftwagen und Lokomotiven in der Lokomotiv- und Waggonbaufabrik Krupp fokussiert.
So wurde die Fertigung unter anderem auf Lastkraftwagen und Lokomotiven in der Lokomotiv- und Waggonbaufabrik Krupp fokussiert. Dennoch blieben große Flächen der ehemaligen Krupp-Gussstahlfabrik brach. Sie sind erst ab 2008 durch das städtebauliche Projekt Krupp-Gürtel wieder zugänglich gemacht und neuer Verwendung zugeführt worden. Sie sind erst ab 2008 durch das städtebauliche Projekt Krupp-Gürtel wieder zugänglich gemacht und neuer Verwendung zugeführt worden.

Der Wiederaufbau war nach dem Zweiten Weltkrieg die dringlichste Aufgabe der Stadtpolitiker. Zwischen 1950 und 1961 entstanden in Essen über 100.


Der Wiederaufbau war nach dem Zweiten Weltkrieg die dringlichste Aufgabe der Stadtpolitiker. Zwischen 1950 und 1961 entstanden in Essen über 100.000 neue Wohnungen. Die Schwerpunkte des Wohnungsbaus lagen in Altendorf und Holsterhausen, wo durch Zusammenlegung mehrerer Grundstücke Großprojekte realisiert werden konnten.
Die Schwerpunkte des Wohnungsbaus lagen in Altendorf und Holsterhausen, wo durch Zusammenlegung mehrerer Grundstücke Großprojekte realisiert werden konnten. Des Weiteren sollte der Stadtkern autogerecht ausgebaut werden. Auf breiten Straßen wurde der Verkehr ringförmig um das Stadtzentrum geführt, sodass die Innenstadt zum größten Teil fußläufig blieb. Auf breiten Straßen wurde der Verkehr ringförmig um das Stadtzentrum geführt, sodass die Innenstadt zum größten Teil fußläufig blieb. Ein weiteres Ziel der Stadtplanung war auch die Errichtung von Verwaltungsgebäuden, die zumeist als Hochhäuser errichtet wurden.
Kohlenkrise

In den Jahren 1957/1958 traf auch die Kohlenkrise Essen..

Kohlenkrise

In den Jahren 1957/1958 traf auch die Kohlenkrise Essen. Erdöl und Importkohle brachten die heimische Steinkohle in Bedrängnis und die Bergleute mussten Feierschichten einlegen. Die Situation auf dem Energiemarkt zeigte in Essen, der ehemals größten Bergbaustadt des Kontinents, schon ein Jahr nach dem Beginn der Kohlenkrise ihre ersten Folgen.
Die Situation auf dem Energiemarkt zeigte in Essen, der ehemals größten Bergbaustadt des Kontinents, schon ein Jahr nach dem Beginn der Kohlenkrise ihre ersten Folgen. Die Kleinzeche Jungmann in Rellinghausen und die zum Bergwerk Victoria Mathias gehörende Kokerei Friedrich-Ernestine stellten im Jahr 1959 den Betrieb ein. Die Kleinzeche Jungmann in Rellinghausen und die zum Bergwerk Victoria Mathias gehörende Kokerei Friedrich-Ernestine stellten im Jahr 1959 den Betrieb ein. Im gleichen Jahr sank die Beschäftigtenzahl im Essener Bergbau auf unter 50.000. Die Lage verschärfte sich jedoch in den 1960er-Jahren in einer zweiten Kohlenkrise enorm. Die Lage verschärfte sich jedoch in den 1960er-Jahren in einer zweiten Kohlenkrise enorm. 25 Zechen des Ruhrgebiets meldeten ihre Stilllegung an, darunter fünf in Essen wie die Zeche Amalie in Altendorf, die Zeche Helene in Altenessen, die Zeche Königin Elisabeth in Frillendorf, die Zeche Victoria Mathias im Nordviertel und die Zeche Langenbrahm in Rellinghausen. 25 Zechen des Ruhrgebiets meldeten ihre Stilllegung an, darunter fünf in Essen wie die Zeche Amalie in Altendorf, die Zeche Helene in Altenessen, die Zeche Königin Elisabeth in Frillendorf, die Zeche Victoria Mathias im Nordviertel und die Zeche Langenbrahm in Rellinghausen. Auf diesen Anlagen waren über 13.000 Arbeiter beschäftigt. Aus der Krise resultierte daher eine Neuordnung des deutschen Steinkohlebergbaus. Aus der Krise resultierte daher eine Neuordnung des deutschen Steinkohlebergbaus. Am 27. November 1968 wurde die Ruhrkohle AG in Essen gegründet, die den Abbau der Belegschaften sowie die Förderkapazitäten koordinieren sollte. November 1968 wurde die Ruhrkohle AG in Essen gegründet, die den Abbau der Belegschaften sowie die Förderkapazitäten koordinieren sollte. Mit dem Niedergang des Bergbaus ging die Zahl der Erwerbstätigen in Essen zwischen 1960 und 1970 um 12,6 % zurück. In den 70er-Jahren wurden die Zeche Katharina in Frillendorf, die Zeche Mathias Stinnes in Karnap, das Bergwerk Emil-Fritz in Altenessen und die Zeche Carl Funke in Heisingen stillgelegt. In den 70er-Jahren wurden die Zeche Katharina in Frillendorf, die Zeche Mathias Stinnes in Karnap, das Bergwerk Emil-Fritz in Altenessen und die Zeche Carl Funke in Heisingen stillgelegt. Etwas über ein Jahrzehnt verblieb die Zeche Zollverein als letzte fördernde Zeche. Mit der Schließung der Zeche Zollverein am 23. Etwas über ein Jahrzehnt verblieb die Zeche Zollverein als letzte fördernde Zeche. Mit der Schließung der Zeche Zollverein am 23. Dezember 1986 endete Essens Tradition als Bergbaustadt endgültig.
Neue Entwicklungen
Brunnen am Essener Dom, symbolische Darstellung der Entstehung des Bistums aus Teilen der Bistümer Köln, Paderborn und Münster

Am 26.

Neue Entwicklungen
Brunnen am Essener Dom, symbolische Darstellung der Entstehung des Bistums aus Teilen der Bistümer Köln, Paderborn und Münster

Am 26. Juli 1956 wurde der 700.000. Einwohner Essens geboren. Am 30. Juni 1963 erreichte die Ruhrmetropole Essen die höchste Einwohnerzahl von 731.994.
Juni 1963 erreichte die Ruhrmetropole Essen die höchste Einwohnerzahl von 731.994. Danach verringerte sich die Bevölkerung ständig. Am 1. Januar 1958 wurde Essen Bischofssitz. Das Ruhrbistum besteht aus den Städten Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen sowie dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Sauerlandkreis Altena.. Das Ruhrbistum besteht aus den Städten Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen sowie dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Sauerlandkreis Altena. 1,3 Millionen Katholiken zählte die Diözese im Gründungsjahr. Erster Bischof des Ruhrbistums war Franz Hengsbach. Die Bundesgartenschau 1965 fand in der Gruga statt. Erster Bischof des Ruhrbistums war Franz Hengsbach. Die Bundesgartenschau 1965 fand in der Gruga statt. Am 5. März 1969 wurde der ehemalige Bürgermeister der Stadt Essen Gustav Heinemann zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Nach 1970 schwand die Schwerindustrie zunehmend, sodass sich die Stadt im Zuge des Strukturwandels stärker dem Dienstleistungssektor zuwandte. Nach 1970 schwand die Schwerindustrie zunehmend, sodass sich die Stadt im Zuge des Strukturwandels stärker dem Dienstleistungssektor zuwandte. Im September 1970 wurde der Ruhrschnellweg-Tunnel für die damals noch Bundesstraße 1 genannte Verkehrsverbindung fertiggestellt und am 25. Im September 1970 wurde der Ruhrschnellweg-Tunnel für die damals noch Bundesstraße 1 genannte Verkehrsverbindung fertiggestellt und am 25. September durch den damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann eingeweiht. Die Universität-Gesamthochschule Essen wurde 1972 als Gesamthochschule des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Universität-Gesamthochschule Essen wurde 1972 als Gesamthochschule des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Sie wurde bewusst - wie zeitgleich weitere Neugründungen - als eine Maßnahme im Zuge des Strukturwandels der Ruhrregion vom Kohle- und Stahlstandort zum Dienstleistungszentrum geschaffen. Sie wurde bewusst - wie zeitgleich weitere Neugründungen - als eine Maßnahme im Zuge des Strukturwandels der Ruhrregion vom Kohle- und Stahlstandort zum Dienstleistungszentrum geschaffen. Am 15. Februar 1974 wurde das erste Universitätsgebäude an den damaligen Rektor Walter Kröll übergeben. Am 5. Oktober 1967 wurde mit der Essener U-Bahnlinie die erste U-Bahn des Ruhrgebiets eröffnet. Oktober 1967 wurde mit der Essener U-Bahnlinie die erste U-Bahn des Ruhrgebiets eröffnet. Die Länge der ersten U-Bahnstrecke betrug 600 Meter. Mit einer Höhe von 106 Metern und 22 Etagen wurde am 7. November 1979 das Essener Rathaus eröffnet. Einen Tag nach der Rathauseröffnung eröffnete das City Center Essen mit 26. November 1979 das Essener Rathaus eröffnet. Einen Tag nach der Rathauseröffnung eröffnete das City Center Essen mit 26.000 Quadratmetern Nutzfläche. Papst Johannes Paul II. besuchte am 2. Mai 1987 Essen. Der Papst übernachtete im Priesterseminar Werden und verabschiedete sich am 3. Der Papst übernachtete im Priesterseminar Werden und verabschiedete sich am 3. Mai auf dem Flughafen Essen-Mülheim. Die größte Kundgebung in der Geschichte der Stadt Essen erfolgte am 1. Januar 1993. Mehr als 300.000 Menschen waren dem Aufruf verschiedener Organisationen gefolgt, um gegen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland zu demonstrieren und Lichter der Menschlichkeit und Freundschaft zu entzünden. 000 Menschen waren dem Aufruf verschiedener Organisationen gefolgt, um gegen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland zu demonstrieren und Lichter der Menschlichkeit und Freundschaft zu entzünden. Im Jahre 2006 gewann Essen gemeinsam mit dem Ruhrgebiet für das Jahr 2010 den Wettbewerb zur Kulturhauptstadt Europas (vgl. Im Jahre 2006 gewann Essen gemeinsam mit dem Ruhrgebiet für das Jahr 2010 den Wettbewerb zur Kulturhauptstadt Europas (vgl. RUHR.2010 - Kulturhauptstadt Europas).

Am 16. April 2016 wurde ein Sprengstoffanschlag auf das Gebetshaus der Sikh-Gemeinde Gurdwara Nanaksar in Essen verübt.
April 2016 wurde ein Sprengstoffanschlag auf das Gebetshaus der Sikh-Gemeinde Gurdwara Nanaksar in Essen verübt.
Stadtgebiets- und Einwohnerentwicklung
Stadtgebietsentwicklung
Blick von der Ruhrbrücke auf die Altstadt von Kettwig

Das Gebiet der heutigen Stadt Essen gehörte vor 1800 zum Reichsstift Essen (Essen, Stadtrecht seit 1244, Altenessen, Borbeck und Steele), zur Reichsabtei Werden (Stadt Werden, Stadtrecht seit 1256 sowie Bredeney, Heisingen und Kettwig), zum Herzogtum Berg und zur Grafschaft Mark (Königssteele, Horst und Freisenbruch).

Stadtgebiets- und Einwohnerentwicklung
Stadtgebietsentwicklung
Blick von der Ruhrbrücke auf die Altstadt von Kettwig

Das Gebiet der heutigen Stadt Essen gehörte vor 1800 zum Reichsstift Essen (Essen, Stadtrecht seit 1244, Altenessen, Borbeck und Steele), zur Reichsabtei Werden (Stadt Werden, Stadtrecht seit 1256 sowie Bredeney, Heisingen und Kettwig), zum Herzogtum Berg und zur Grafschaft Mark (Königssteele, Horst und Freisenbruch).

Stadtgebiets- und Einwohnerentwicklung
Stadtgebietsentwicklung
Blick von der Ruhrbrücke auf die Altstadt von Kettwig

Das Gebiet der heutigen Stadt Essen gehörte vor 1800 zum Reichsstift Essen (Essen, Stadtrecht seit 1244, Altenessen, Borbeck und Steele), zur Reichsabtei Werden (Stadt Werden, Stadtrecht seit 1256 sowie Bredeney, Heisingen und Kettwig), zum Herzogtum Berg und zur Grafschaft Mark (Königssteele, Horst und Freisenbruch). Die einzelnen Orte innerhalb des Herzogtums Berg verteilten sich auf folgende Verwaltungen: Kettwig vor der Brücke (Amt Angermund), Fulerum und Haarzopf (Herrschaft Broich) sowie Dilldorf und Voßnacken (Herrschaft Hardenberg).
Die einzelnen Orte innerhalb des Herzogtums Berg verteilten sich auf folgende Verwaltungen: Kettwig vor der Brücke (Amt Angermund), Fulerum und Haarzopf (Herrschaft Broich) sowie Dilldorf und Voßnacken (Herrschaft Hardenberg). Das Dorf Oefte war zwischen dem Herzogtum Berg und der Reichsabtei Werden strittig. Das Dorf Oefte war zwischen dem Herzogtum Berg und der Reichsabtei Werden strittig. (Burg-)Altendorf, Horst und Königssteele, das vor 1718 nur Steele hieß und bereits seit der Wende des 15. Jahrhunderts zum 16. Jahrhundert Stadt war, gehörten zum Landkreis Hörde in der preußischen Grafschaft Mark. Jahrhundert Stadt war, gehörten zum Landkreis Hörde in der preußischen Grafschaft Mark. In französischer Zeit kam das gesamte Gebiet zum Großherzogtum Berg und 1815 an Preußen. Danach gehörten die Orte zu den Kreisen Essen, Mettmann und Düsseldorf im Regierungsbezirk Düsseldorf beziehungsweise zum Kreis Bochum im Regierungsbezirk Arnsberg. Danach gehörten die Orte zu den Kreisen Essen, Mettmann und Düsseldorf im Regierungsbezirk Düsseldorf beziehungsweise zum Kreis Bochum im Regierungsbezirk Arnsberg. Diese vier Kreise veränderten sich in den folgenden Jahrzehnten mehrmals, bis sie entweder ganz aufgelöst oder umbenannt und in ihrem Zuschnitt stark verändert wurden. Diese vier Kreise veränderten sich in den folgenden Jahrzehnten mehrmals, bis sie entweder ganz aufgelöst oder umbenannt und in ihrem Zuschnitt stark verändert wurden. Einen Kreis Essen gab es zunächst bis 1823, als er mit dem Kreis Dinslaken zum Kreis Duisburg vereinigt wurde, und erneut ab 1859. Er umfasste nunmehr die Städte Essen, Kettwig, Steele und Werden sowie die Bürgermeistereien Altenessen, Borbeck, Kettwig-Land, Steele-Land und Werden-Land. Er umfasste nunmehr die Städte Essen, Kettwig, Steele und Werden sowie die Bürgermeistereien Altenessen, Borbeck, Kettwig-Land, Steele-Land und Werden-Land. 1873 wurde die Stadt Essen ausgekreist. Der Kreis Essen hieß seitdem Landkreis Essen.. Der Kreis Essen hieß seitdem Landkreis Essen.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts umfasste das Stadtgebiet von Essen lediglich die alte Reichsstadt beziehungsweise das Reichsstift Essen. Zwischen 1873 und 1898 wuchs seine Fläche geringfügig und überstieg zuletzt 10 km².
Zwischen 1873 und 1898 wuchs seine Fläche geringfügig und überstieg zuletzt 10 km².[19] Ab 1901 erfuhr die Stadt eine Reihe von Gebietserweiterungen:
Rathaus der Bürgermeisterei Rüttenscheid 1903

1901 wurde die Bürgermeisterei Altendorf eingemeindet, die 1874 von der Bürgermeisterei Borbeck gelöst worden war
1905 folgte die Bürgermeisterei Rüttenscheid, die bis 1884 Teil der Bürgermeisterei Stoppenberg, danach der Bürgermeisterei Rellinghausen und ab 1900 eigenständig war.
[19] Ab 1901 erfuhr die Stadt eine Reihe von Gebietserweiterungen:
Rathaus der Bürgermeisterei Rüttenscheid 1903

1901 wurde die Bürgermeisterei Altendorf eingemeindet, die 1874 von der Bürgermeisterei Borbeck gelöst worden war
1905 folgte die Bürgermeisterei Rüttenscheid, die bis 1884 Teil der Bürgermeisterei Stoppenberg, danach der Bürgermeisterei Rellinghausen und ab 1900 eigenständig war.
[19] Ab 1901 erfuhr die Stadt eine Reihe von Gebietserweiterungen:
Rathaus der Bürgermeisterei Rüttenscheid 1903

1901 wurde die Bürgermeisterei Altendorf eingemeindet, die 1874 von der Bürgermeisterei Borbeck gelöst worden war
1905 folgte die Bürgermeisterei Rüttenscheid, die bis 1884 Teil der Bürgermeisterei Stoppenberg, danach der Bürgermeisterei Rellinghausen und ab 1900 eigenständig war.
1908 kam das seit 1874 zur Bürgermeisterei Stoppenberg gehörende Huttrop hinzu
1910 wurde Rellinghausen eingemeindet.
Ebenfalls 1910 wurde Fulerum aus der Bürgermeisterei Heißen gelöst und an Essen angegliedert.

Ebenfalls 1910 wurde Fulerum aus der Bürgermeisterei Heißen gelöst und an Essen angegliedert. Das Stadtgebiet umfasste nun rund 39 km².
1915 eingemeindet wurden die Bürgermeistereien
Borbeck, aus der jedoch ein kleiner Teil Frintrops an Oberhausen ging,
Altenessen, deren Gemeinde Karnap seitdem eine eigene Bürgermeisterei bildete,
Bredeney, bis 1902 Teil von Kettwig-Land, dann eigene Bürgermeisterei Zweihonnschaften, 1903 umbenannt in Bredeney; zur Bürgermeisterei Bredeney gehörte seit 1910 die ab 1846 zur Bürgermeisterei Mülheim-Land und ab 1878 zur Bürgermeisterei Heißen im Landkreis Mülheim an der Ruhr gehörige Gemeinde Haarzopf..

1915 eingemeindet wurden die Bürgermeistereien
Borbeck, aus der jedoch ein kleiner Teil Frintrops an Oberhausen ging,
Altenessen, deren Gemeinde Karnap seitdem eine eigene Bürgermeisterei bildete,
Bredeney, bis 1902 Teil von Kettwig-Land, dann eigene Bürgermeisterei Zweihonnschaften, 1903 umbenannt in Bredeney; zur Bürgermeisterei Bredeney gehörte seit 1910 die ab 1846 zur Bürgermeisterei Mülheim-Land und ab 1878 zur Bürgermeisterei Heißen im Landkreis Mülheim an der Ruhr gehörige Gemeinde Haarzopf..

1915 eingemeindet wurden die Bürgermeistereien
Borbeck, aus der jedoch ein kleiner Teil Frintrops an Oberhausen ging,
Altenessen, deren Gemeinde Karnap seitdem eine eigene Bürgermeisterei bildete,
Bredeney, bis 1902 Teil von Kettwig-Land, dann eigene Bürgermeisterei Zweihonnschaften, 1903 umbenannt in Bredeney; zur Bürgermeisterei Bredeney gehörte seit 1910 die ab 1846 zur Bürgermeisterei Mülheim-Land und ab 1878 zur Bürgermeisterei Heißen im Landkreis Mülheim an der Ruhr gehörige Gemeinde Haarzopf..

1915 eingemeindet wurden die Bürgermeistereien
Borbeck, aus der jedoch ein kleiner Teil Frintrops an Oberhausen ging,
Altenessen, deren Gemeinde Karnap seitdem eine eigene Bürgermeisterei bildete,
Bredeney, bis 1902 Teil von Kettwig-Land, dann eigene Bürgermeisterei Zweihonnschaften, 1903 umbenannt in Bredeney; zur Bürgermeisterei Bredeney gehörte seit 1910 die ab 1846 zur Bürgermeisterei Mülheim-Land und ab 1878 zur Bürgermeisterei Heißen im Landkreis Mülheim an der Ruhr gehörige Gemeinde Haarzopf. Essen wuchs damit auf fast 98 km².
Am 1. August 1929 wurde der Landkreis Essen aufgelöst. Seine Gemeinden wurden überwiegend in die Stadt Essen eingegliedert.
Seine Gemeinden wurden überwiegend in die Stadt Essen eingegliedert. Lediglich die Stadt Kettwig blieb selbständig und wurde dem Landkreis Düsseldorf-Mettmann angegliedert und Rotthausen war schon 1923 nach Gelsenkirchen eingegliedert worden. Bei der Auflösung des Landkreises wurden eingemeindet:
die Stadt Steele (mit den 1876 eingegliederten, damals zur Bürgermeisterei Steele-Land gehörigen Teilen von Bergerhausen und dem 1926 eingegliederten Amt Königssteele, das 1885 aus den zum Amt Wattenscheid gehörigen Orten Eiberg, Freisenbruch und Königssteele sowie aus dem zum Amt Hattingen gehörigen Ort Horst gebildet worden war und zum Landkreis Hattingen, früher Landkreis Bochum, gehörte)
die Stadt Werden (mit dem 1915 eingegliederten Unterbredeney), wodurch die Stadt Essen seither mit Stift Essen und Abtei Werden zwei ehemalige Reichsabteien umfasst
die Gemeinde Heisingen, die seit 1910 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Karnap, die seit 1915 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Kray, in die 1920 Leithe eingemeindet worden war
die Gemeinde Kupferdreh, in die 1922 Byfang eingemeindet worden war
die Gemeinde Überruhr, die seit 1894 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinden Frillendorf, Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg des Amtes Stoppenberg
der größte Teil der Gemeinde Siebenhonnschaften; lediglich die Honnschaft Klein-Umstand fiel an die Stadt Velbert.
Lediglich die Stadt Kettwig blieb selbständig und wurde dem Landkreis Düsseldorf-Mettmann angegliedert und Rotthausen war schon 1923 nach Gelsenkirchen eingegliedert worden. Bei der Auflösung des Landkreises wurden eingemeindet:
die Stadt Steele (mit den 1876 eingegliederten, damals zur Bürgermeisterei Steele-Land gehörigen Teilen von Bergerhausen und dem 1926 eingegliederten Amt Königssteele, das 1885 aus den zum Amt Wattenscheid gehörigen Orten Eiberg, Freisenbruch und Königssteele sowie aus dem zum Amt Hattingen gehörigen Ort Horst gebildet worden war und zum Landkreis Hattingen, früher Landkreis Bochum, gehörte)
die Stadt Werden (mit dem 1915 eingegliederten Unterbredeney), wodurch die Stadt Essen seither mit Stift Essen und Abtei Werden zwei ehemalige Reichsabteien umfasst
die Gemeinde Heisingen, die seit 1910 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Karnap, die seit 1915 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Kray, in die 1920 Leithe eingemeindet worden war
die Gemeinde Kupferdreh, in die 1922 Byfang eingemeindet worden war
die Gemeinde Überruhr, die seit 1894 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinden Frillendorf, Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg des Amtes Stoppenberg
der größte Teil der Gemeinde Siebenhonnschaften; lediglich die Honnschaft Klein-Umstand fiel an die Stadt Velbert.
Bei der Auflösung des Landkreises wurden eingemeindet:
die Stadt Steele (mit den 1876 eingegliederten, damals zur Bürgermeisterei Steele-Land gehörigen Teilen von Bergerhausen und dem 1926 eingegliederten Amt Königssteele, das 1885 aus den zum Amt Wattenscheid gehörigen Orten Eiberg, Freisenbruch und Königssteele sowie aus dem zum Amt Hattingen gehörigen Ort Horst gebildet worden war und zum Landkreis Hattingen, früher Landkreis Bochum, gehörte)
die Stadt Werden (mit dem 1915 eingegliederten Unterbredeney), wodurch die Stadt Essen seither mit Stift Essen und Abtei Werden zwei ehemalige Reichsabteien umfasst
die Gemeinde Heisingen, die seit 1910 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Karnap, die seit 1915 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Kray, in die 1920 Leithe eingemeindet worden war
die Gemeinde Kupferdreh, in die 1922 Byfang eingemeindet worden war
die Gemeinde Überruhr, die seit 1894 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinden Frillendorf, Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg des Amtes Stoppenberg
der größte Teil der Gemeinde Siebenhonnschaften; lediglich die Honnschaft Klein-Umstand fiel an die Stadt Velbert.
Bei der Auflösung des Landkreises wurden eingemeindet:
die Stadt Steele (mit den 1876 eingegliederten, damals zur Bürgermeisterei Steele-Land gehörigen Teilen von Bergerhausen und dem 1926 eingegliederten Amt Königssteele, das 1885 aus den zum Amt Wattenscheid gehörigen Orten Eiberg, Freisenbruch und Königssteele sowie aus dem zum Amt Hattingen gehörigen Ort Horst gebildet worden war und zum Landkreis Hattingen, früher Landkreis Bochum, gehörte)
die Stadt Werden (mit dem 1915 eingegliederten Unterbredeney), wodurch die Stadt Essen seither mit Stift Essen und Abtei Werden zwei ehemalige Reichsabteien umfasst
die Gemeinde Heisingen, die seit 1910 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Karnap, die seit 1915 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Kray, in die 1920 Leithe eingemeindet worden war
die Gemeinde Kupferdreh, in die 1922 Byfang eingemeindet worden war
die Gemeinde Überruhr, die seit 1894 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinden Frillendorf, Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg des Amtes Stoppenberg
der größte Teil der Gemeinde Siebenhonnschaften; lediglich die Honnschaft Klein-Umstand fiel an die Stadt Velbert.
Bei der Auflösung des Landkreises wurden eingemeindet:
die Stadt Steele (mit den 1876 eingegliederten, damals zur Bürgermeisterei Steele-Land gehörigen Teilen von Bergerhausen und dem 1926 eingegliederten Amt Königssteele, das 1885 aus den zum Amt Wattenscheid gehörigen Orten Eiberg, Freisenbruch und Königssteele sowie aus dem zum Amt Hattingen gehörigen Ort Horst gebildet worden war und zum Landkreis Hattingen, früher Landkreis Bochum, gehörte)
die Stadt Werden (mit dem 1915 eingegliederten Unterbredeney), wodurch die Stadt Essen seither mit Stift Essen und Abtei Werden zwei ehemalige Reichsabteien umfasst
die Gemeinde Heisingen, die seit 1910 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Karnap, die seit 1915 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Kray, in die 1920 Leithe eingemeindet worden war
die Gemeinde Kupferdreh, in die 1922 Byfang eingemeindet worden war
die Gemeinde Überruhr, die seit 1894 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinden Frillendorf, Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg des Amtes Stoppenberg
der größte Teil der Gemeinde Siebenhonnschaften; lediglich die Honnschaft Klein-Umstand fiel an die Stadt Velbert.
Bei der Auflösung des Landkreises wurden eingemeindet:
die Stadt Steele (mit den 1876 eingegliederten, damals zur Bürgermeisterei Steele-Land gehörigen Teilen von Bergerhausen und dem 1926 eingegliederten Amt Königssteele, das 1885 aus den zum Amt Wattenscheid gehörigen Orten Eiberg, Freisenbruch und Königssteele sowie aus dem zum Amt Hattingen gehörigen Ort Horst gebildet worden war und zum Landkreis Hattingen, früher Landkreis Bochum, gehörte)
die Stadt Werden (mit dem 1915 eingegliederten Unterbredeney), wodurch die Stadt Essen seither mit Stift Essen und Abtei Werden zwei ehemalige Reichsabteien umfasst
die Gemeinde Heisingen, die seit 1910 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Karnap, die seit 1915 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Kray, in die 1920 Leithe eingemeindet worden war
die Gemeinde Kupferdreh, in die 1922 Byfang eingemeindet worden war
die Gemeinde Überruhr, die seit 1894 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinden Frillendorf, Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg des Amtes Stoppenberg
der größte Teil der Gemeinde Siebenhonnschaften; lediglich die Honnschaft Klein-Umstand fiel an die Stadt Velbert.
Bei der Auflösung des Landkreises wurden eingemeindet:
die Stadt Steele (mit den 1876 eingegliederten, damals zur Bürgermeisterei Steele-Land gehörigen Teilen von Bergerhausen und dem 1926 eingegliederten Amt Königssteele, das 1885 aus den zum Amt Wattenscheid gehörigen Orten Eiberg, Freisenbruch und Königssteele sowie aus dem zum Amt Hattingen gehörigen Ort Horst gebildet worden war und zum Landkreis Hattingen, früher Landkreis Bochum, gehörte)
die Stadt Werden (mit dem 1915 eingegliederten Unterbredeney), wodurch die Stadt Essen seither mit Stift Essen und Abtei Werden zwei ehemalige Reichsabteien umfasst
die Gemeinde Heisingen, die seit 1910 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Karnap, die seit 1915 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Kray, in die 1920 Leithe eingemeindet worden war
die Gemeinde Kupferdreh, in die 1922 Byfang eingemeindet worden war
die Gemeinde Überruhr, die seit 1894 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinden Frillendorf, Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg des Amtes Stoppenberg
der größte Teil der Gemeinde Siebenhonnschaften; lediglich die Honnschaft Klein-Umstand fiel an die Stadt Velbert.
Bei der Auflösung des Landkreises wurden eingemeindet:
die Stadt Steele (mit den 1876 eingegliederten, damals zur Bürgermeisterei Steele-Land gehörigen Teilen von Bergerhausen und dem 1926 eingegliederten Amt Königssteele, das 1885 aus den zum Amt Wattenscheid gehörigen Orten Eiberg, Freisenbruch und Königssteele sowie aus dem zum Amt Hattingen gehörigen Ort Horst gebildet worden war und zum Landkreis Hattingen, früher Landkreis Bochum, gehörte)
die Stadt Werden (mit dem 1915 eingegliederten Unterbredeney), wodurch die Stadt Essen seither mit Stift Essen und Abtei Werden zwei ehemalige Reichsabteien umfasst
die Gemeinde Heisingen, die seit 1910 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Karnap, die seit 1915 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Kray, in die 1920 Leithe eingemeindet worden war
die Gemeinde Kupferdreh, in die 1922 Byfang eingemeindet worden war
die Gemeinde Überruhr, die seit 1894 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinden Frillendorf, Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg des Amtes Stoppenberg
der größte Teil der Gemeinde Siebenhonnschaften; lediglich die Honnschaft Klein-Umstand fiel an die Stadt Velbert. Die Fläche Essens betrug danach fast 189 km².[19]

Eine zweite Phase der Stadtvergrößerung folgte erst weit nach dem Zweiten Weltkrieg. Am 1. Januar 1970 kam das südlich gelegene Altendorf unter dem heutigen Namen Burgaltendorf (Landkreis Bochum, ab 1885 Landkreis Hattingen, ab 1929 Ennepe-Ruhr-Kreis) zu Essen..
Januar 1970 kam das südlich gelegene Altendorf unter dem heutigen Namen Burgaltendorf (Landkreis Bochum, ab 1885 Landkreis Hattingen, ab 1929 Ennepe-Ruhr-Kreis) zu Essen.[20] Am 1. Januar 1975 wurde die Stadt Kettwig (Kreis Düsseldorf-Mettmann, mit der größtenteils 1875 eingegliederten Gemarkung Kettwiger Umstand, dem 1857 gebildeten und 1929 eingegliederten Amt Kettwig-Land, dem 1930 eingegliederten Kettwig vor der Brücke und dem 1936 eingegliederten Oefte, das seit 1897 zur Bürgermeisterei Heiligenhaus und zuvor zur Bürgermeisterei Velbert gehörte) gegen den massiven Protest der Kettwiger Bürgerschaft aufgelöst und nach Essen eingemeindet. Januar 1975 wurde die Stadt Kettwig (Kreis Düsseldorf-Mettmann, mit der größtenteils 1875 eingegliederten Gemarkung Kettwiger Umstand, dem 1857 gebildeten und 1929 eingegliederten Amt Kettwig-Land, dem 1930 eingegliederten Kettwig vor der Brücke und dem 1936 eingegliederten Oefte, das seit 1897 zur Bürgermeisterei Heiligenhaus und zuvor zur Bürgermeisterei Velbert gehörte) gegen den massiven Protest der Kettwiger Bürgerschaft aufgelöst und nach Essen eingemeindet. Januar 1975 wurde die Stadt Kettwig (Kreis Düsseldorf-Mettmann, mit der größtenteils 1875 eingegliederten Gemarkung Kettwiger Umstand, dem 1857 gebildeten und 1929 eingegliederten Amt Kettwig-Land, dem 1930 eingegliederten Kettwig vor der Brücke und dem 1936 eingegliederten Oefte, das seit 1897 zur Bürgermeisterei Heiligenhaus und zuvor zur Bürgermeisterei Velbert gehörte) gegen den massiven Protest der Kettwiger Bürgerschaft aufgelöst und nach Essen eingemeindet. Januar 1975 wurde die Stadt Kettwig (Kreis Düsseldorf-Mettmann, mit der größtenteils 1875 eingegliederten Gemarkung Kettwiger Umstand, dem 1857 gebildeten und 1929 eingegliederten Amt Kettwig-Land, dem 1930 eingegliederten Kettwig vor der Brücke und dem 1936 eingegliederten Oefte, das seit 1897 zur Bürgermeisterei Heiligenhaus und zuvor zur Bürgermeisterei Velbert gehörte) gegen den massiven Protest der Kettwiger Bürgerschaft aufgelöst und nach Essen eingemeindet.[21] Das Stadtgebiet wuchs so auf über 210 km².[19]

Eine bereits vom Düsseldorfer Landeskabinett beschlossene Eingemeindung der Stadt Bottrop mit dem Kirchhellener Stadtteil Grafenwald nach Essen wurde im Frühjahr 1976 sowohl vom Rat der Stadt Essen als auch vom Landtag NRW abgelehnt.
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Eine bereits vom Düsseldorfer Landeskabinett beschlossene Eingemeindung der Stadt Bottrop mit dem Kirchhellener Stadtteil Grafenwald nach Essen wurde im Frühjahr 1976 sowohl vom Rat der Stadt Essen als auch vom Landtag NRW abgelehnt. Wäre es zu einer Eingemeindung gekommen, wäre die Einwohnerzahl von Essen auf gut 790.
Wäre es zu einer Eingemeindung gekommen, wäre die Einwohnerzahl von Essen auf gut 790.000 Einwohner angewachsen.
Einwohnerentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Essen
Einwohnerentwicklung von Essen von 1871 bis 2017

1896 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.

Einwohnerentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Essen
Einwohnerentwicklung von Essen von 1871 bis 2017

1896 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000; Essen wurde zur Großstadt. 1962 zählte man umgerechnet auf das heutige Stadtgebiet 749.193 Einwohner (Kettwig und Burgaltendorf wurden erst später eingemeindet - im damaligen Stadtgebiet waren es 729.
193 Einwohner (Kettwig und Burgaltendorf wurden erst später eingemeindet - im damaligen Stadtgebiet waren es 729.301), der bisher höchste Bevölkerungsstand war erreicht. Am 31. Dezember 2005 betrug die Amtliche Einwohnerzahl für Essen nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 585. Dezember 2005 betrug die Amtliche Einwohnerzahl für Essen nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 585.430 (nur Hauptwohnsitze). Das bedeutete seit 1962 einen Rückgang um rund 20 Prozent. Die Tendenz war bis 2012 weiter fallend, da der Sterbeüberschuss jedes Jahr eine Größe von circa 2500 bis 3000 Personen erreichte. Die Tendenz war bis 2012 weiter fallend, da der Sterbeüberschuss jedes Jahr eine Größe von circa 2500 bis 3000 Personen erreichte. Seit 2012 verzeichnet die Stadt Essen wieder einen Bevölkerungszuwachs. Zum Stichtag 31. Dezember 2013 vermeldete die Stadt einen Zuwachs von 1708 Einwohnern auf 573. Dezember 2013 vermeldete die Stadt einen Zuwachs von 1708 Einwohnern auf 573.115 Einwohner,[22] am 31. Dezember 2014 wies die Stadt Essen eine Zahl von 576.691 Einwohnern aus.[23] Der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) prognostiziert für Essen bis zum Jahr 2040 einen Anstieg der Bevölkerungszahlen um 3,6 % auf 590. [23] Der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) prognostiziert für Essen bis zum Jahr 2040 einen Anstieg der Bevölkerungszahlen um 3,6 % auf 590.200 Personen.[24]

Die Zweiteilung des Stadtbildes schlägt sich auf die soziale Gliederung nieder. Die nördlichen, dichter bebauten Stadtteile zeichnen sich durch eine relativ junge Bevölkerung mit relativ niedrigem Einkommen und einem verhältnismäßig hohem Ausländeranteil aus.
[24]

Die Zweiteilung des Stadtbildes schlägt sich auf die soziale Gliederung nieder. Die nördlichen, dichter bebauten Stadtteile zeichnen sich durch eine relativ junge Bevölkerung mit relativ niedrigem Einkommen und einem verhältnismäßig hohem Ausländeranteil aus. Die Stadtteile südlich der Innenstadt hingegen sind wohlhabender, die Menschen älter und der Anteil der ausländischen Bevölkerung ist niedriger.
Die Stadtteile südlich der Innenstadt hingegen sind wohlhabender, die Menschen älter und der Anteil der ausländischen Bevölkerung ist niedriger. Ein solches Süd-Nord-Gefälle findet sich in vielen weiteren Städten des Ruhrgebiets (je nach Position zur Emscherzone). Ein solches Süd-Nord-Gefälle findet sich in vielen weiteren Städten des Ruhrgebiets (je nach Position zur Emscherzone).[25] Allerdings zeichnet sich in Essen seit Jahren eine gegenläufige Entwicklung hin zu einem Innen-Außen-Gefälle ab. Nördliche Stadtteile werten sich durch groß angelegte Wohnbauprojekte auf (zum Beispiel Böhmerheide in Altenessen-Nord) und die Innenstadt bzw. Nördliche Stadtteile werten sich durch groß angelegte Wohnbauprojekte auf (zum Beispiel Böhmerheide in Altenessen-Nord) und die Innenstadt bzw. die innenstadtumgebenden Stadtteile entwickeln sich durch ihren alten, weitgehend unsanierten Gebäudebestand zu Bereichen mit besonderem Erneuerungsbedarf. die innenstadtumgebenden Stadtteile entwickeln sich durch ihren alten, weitgehend unsanierten Gebäudebestand zu Bereichen mit besonderem Erneuerungsbedarf.

Die Arbeitslosenquote in Essen lag zum 30. November 2019 bei 9,8 Prozent.[26]
Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Arbeitslosenquote Essen (Prozent zum 31.
[26]
Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Arbeitslosenquote Essen (Prozent zum 31. Dezember)[27] 12,9 13,1 13,6 13,3 13,3 13,1 12,7 10,1
Arbeitslosenquote NRW (Prozent zum 31. Dezember)[28] 9 8,4 8,8 9 8,7 8,4 8,1

Die Dichte der Arbeitslosigkeit ist Daten aus dem Sozialatlas der Stadt Essen[29] zufolge in den Stadtteilen Altendorf (17,7 Prozent), Stadtkern, Nordviertel und Altenessen Süd am höchsten.
Dezember)[28] 9 8,4 8,8 9 8,7 8,4 8,1

Die Dichte der Arbeitslosigkeit ist Daten aus dem Sozialatlas der Stadt Essen[29] zufolge in den Stadtteilen Altendorf (17,7 Prozent), Stadtkern, Nordviertel und Altenessen Süd am höchsten.
Dichte der Arbeitslosigkeit nach Essener Stadtteilen (in Prozent am 31.

Dichte der Arbeitslosigkeit nach Essener Stadtteilen (in Prozent am 31. Dezember 2013)
Quelle: Stadt Essen: Sozialatlas, Stand 31. Dezember 2013. Weitere Angaben: In Prozent der Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung im Alter von 18 bis 64 Jahren.
Weitere Angaben: In Prozent der Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung im Alter von 18 bis 64 Jahren. Arbeitslose sind Personen bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres, die in der Bundesrepublik Deutschland wohnen, nicht oder nur kurzzeitig in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung suchen, eine angestrebte Arbeitnehmertätigkeit ausüben können und dürfen sowie für eine Arbeitsaufnahme als Arbeitnehmer sofort zur Verfügung stehen. Lebensjahres, die in der Bundesrepublik Deutschland wohnen, nicht oder nur kurzzeitig in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung suchen, eine angestrebte Arbeitnehmertätigkeit ausüben können und dürfen sowie für eine Arbeitsaufnahme als Arbeitnehmer sofort zur Verfügung stehen. Lebensjahres, die in der Bundesrepublik Deutschland wohnen, nicht oder nur kurzzeitig in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung suchen, eine angestrebte Arbeitnehmertätigkeit ausüben können und dürfen sowie für eine Arbeitsaufnahme als Arbeitnehmer sofort zur Verfügung stehen. Sie müssen sich persönlich bei ihrer zuständigen Arbeitsagentur gemeldet haben. Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik gelten nicht als arbeitslos.. Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik gelten nicht als arbeitslos. Stadt Essen: einschließlich räumlich nicht zuzuordnender Personen Quelle: Daten der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg.
Essen im Jahr 1830
Essen im Jahr 1930
Namensherkunft

Der Name der Stadt änderte sich im Laufe der Jahrhunderte kontinuierlich.

Essen im Jahr 1830
Essen im Jahr 1930
Namensherkunft

Der Name der Stadt änderte sich im Laufe der Jahrhunderte kontinuierlich. Während die Stadt in den ersten Erwähnungen noch Astnide (älteste Form: Astnithi) genannt wurde, änderte er sich über Astnidum, Astanidum, Asbidi, Asnid, Assinde, Asnida, Assindia, Essendia, Esnede, Essende, Essend zum heutigen Essen..
Während die Stadt in den ersten Erwähnungen noch Astnide (älteste Form: Astnithi) genannt wurde, änderte er sich über Astnidum, Astanidum, Asbidi, Asnid, Assinde, Asnida, Assindia, Essendia, Esnede, Essende, Essend zum heutigen Essen. Vermutungen legen nah, dass der Name ursprünglich eine Eschengegend bezeichnete oder eine Gegend im Osten. Vermutungen legen nah, dass der Name ursprünglich eine Eschengegend bezeichnete oder eine Gegend im Osten. Falsch hingegen ist die Verbindung zu dem deutschen Begriff Esse, welches ein Wortspiel aus dem 19. Jahrhundert ist und eine Verbindung zwischen den Namen und dem damaligen Erscheinungsbild herstellt. Jahrhundert ist und eine Verbindung zwischen den Namen und dem damaligen Erscheinungsbild herstellt.
Politik
Rathaus, eingeweiht 1979

Die Verwaltung der Stadt Essen oblag anfangs dem Stift beziehungsweise dessen untergeordneten Beamten. Seit 1335 werden zwei Bürgermeister aus der Mitte des Rates an der Spitze der Stadt erwähnt, wobei einer der beiden zugleich der Rentmeister ist.
Seit 1335 werden zwei Bürgermeister aus der Mitte des Rates an der Spitze der Stadt erwähnt, wobei einer der beiden zugleich der Rentmeister ist. Ab dem 14. Jahrhundert gewann der Rat zunehmend an Bedeutung. In jener Zeit konnte Essen sogar die Reichsfreiheit erlangen; diese musste sie später wieder aufgeben. In jener Zeit konnte Essen sogar die Reichsfreiheit erlangen; diese musste sie später wieder aufgeben. Der Rat wurde jährlich gewählt. Ab 1602 wurde aufgrund einer neuen Kurordnung der Rat indirekt durch elf Kurherren der Gilden und Ämter gewählt. Ab 1602 wurde aufgrund einer neuen Kurordnung der Rat indirekt durch elf Kurherren der Gilden und Ämter gewählt. Zu den 14 Ratsmitgliedern gehörten zwei Bürgermeister und ein Rentmeister. 1804 ersetzte der preußische Staat den Rat durch einen Magistrat. 1807 wurde die großherzoglich-bergische dann preußische Munizipalverfassung eingeführt. 1807 wurde die großherzoglich-bergische dann preußische Munizipalverfassung eingeführt. Nach Einführung der Städteordnung 1856 gab es einen Bürgermeister und einen Rat. Der Bürgermeister erhielt später den Titel Oberbürgermeister.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt.


Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein.
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten „Rat der Stadt”, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete” bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt.. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt.
Stadtoberhäupter
→ Hauptartikel: Liste der Stadtoberhäupter von Essen

Oberbürgermeister ist seit dem 21.

Stadtoberhäupter
→ Hauptartikel: Liste der Stadtoberhäupter von Essen

Oberbürgermeister ist seit dem 21. Oktober 2015 Thomas Kufen von der CDU, der am 27. September 2015 gewählt worden ist. Sein Vorgänger ist Reinhard Paß von der SPD.
Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Essen
Wahl des Essener Stadtrats 2014
in Prozent
%
40
30
20
10
0
34,0 %
31,5 %
11,2 %
5,3 %
4,3 %
3,8 %
3,3 %
1,9 %
3,7 %
SPD
CDU
Grüne
Linke
EBB
AfD
FDP
Piraten
Sonst.

Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Essen
Wahl des Essener Stadtrats 2014
in Prozent
%
40
30
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10
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34,0 %
31,5 %
11,2 %
5,3 %
4,3 %
3,8 %
3,3 %
1,9 %
3,7 %
SPD
CDU
Grüne
Linke
EBB
AfD
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Piraten
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
%p
4
2
0
-2
-4
-3,2 %p
-0,4 %p
-0,2 %p
-0,3 %p
+0,1 %p
+3,8 %p
-3,1 %p
+1,9 %p
+0,4 %p
SPD
CDU
Grüne
Linke
EBB
AfD
FDP
Piraten
Sonst.

Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
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+1,9 %p
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SPD
CDU
Grüne
Linke
EBB
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Piraten
Sonst.

Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
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4
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-0,4 %p
-0,2 %p
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-3,1 %p
+1,9 %p
+0,4 %p
SPD
CDU
Grüne
Linke
EBB
AfD
FDP
Piraten
Sonst.
Sitzverteilung im
Essener Stadtrat 2014

Insgesamt 90 Sitze

Linke: 5
SPD: 31
Grüne: 10
Piraten 2 + Die Partei 1: 3
EBB: 4
FDP: 3
CDU: 28
AfD: 3
pro NRW: 2
NPD: 1

Aktuell gibt es im Stadtrat folgende Sitzverteilung nach Fraktionen (Stand: 16.

Sitzverteilung im
Essener Stadtrat 2014

Insgesamt 90 Sitze

Linke: 5
SPD: 31
Grüne: 10
Piraten 2 + Die Partei 1: 3
EBB: 4
FDP: 3
CDU: 28
AfD: 3
pro NRW: 2
NPD: 1

Aktuell gibt es im Stadtrat folgende Sitzverteilung nach Fraktionen (Stand: 16. Oktober 2019):
SPD CDU Grüne Die Linke EBB FDP Fraktionslos Gesamt
30 28 9 4 4 5 10 90
Ratsgruppe „Tierschutz hier” 2
parteilos 3
AfD 1
NPD 1
Ratsfraktion Tierschutzpartei/BAL 3

Im Dezember 2014 haben sich SPD und CDU für die Wahlperiode 2014-2020 zu einer Koalition zusammengeschlossen.
Oktober 2019):
SPD CDU Grüne Die Linke EBB FDP Fraktionslos Gesamt
30 28 9 4 4 5 10 90
Ratsgruppe „Tierschutz hier” 2
parteilos 3
AfD 1
NPD 1
Ratsfraktion Tierschutzpartei/BAL 3

Im Dezember 2014 haben sich SPD und CDU für die Wahlperiode 2014-2020 zu einer Koalition zusammengeschlossen.
Oktober 2019):
SPD CDU Grüne Die Linke EBB FDP Fraktionslos Gesamt
30 28 9 4 4 5 10 90
Ratsgruppe „Tierschutz hier” 2
parteilos 3
AfD 1
NPD 1
Ratsfraktion Tierschutzpartei/BAL 3

Im Dezember 2014 haben sich SPD und CDU für die Wahlperiode 2014-2020 zu einer Koalition zusammengeschlossen.[30]
Siehe auch: Kommunalwahl in Essen 2009
Ratssitzungen

Die Stadt Essen überträgt seit Januar 2013 den öffentlichen Teil ihrer Ratssitzungen per Live-Stream im Internet..
[30]
Siehe auch: Kommunalwahl in Essen 2009
Ratssitzungen

Die Stadt Essen überträgt seit Januar 2013 den öffentlichen Teil ihrer Ratssitzungen per Live-Stream im Internet.
Haushalt

Die Gesamtsumme der Verschuldung der Stadt Essen lag zum Jahresende 2012 bei 4,41 Milliarden Euro. Das entspricht einem Betrag von 7802 Euro pro Einwohner. Damit liegt Essen im Schulden-Ranking der 103 kreisfreien Städte in Deutschland auf Platz 13.
Das entspricht einem Betrag von 7802 Euro pro Einwohner. Damit liegt Essen im Schulden-Ranking der 103 kreisfreien Städte in Deutschland auf Platz 13.[31]

Seit dem 13. Januar 2014 zeigt die Schuldenuhr der Stadt Essen zum ersten Mal seit ungefähr 30 Jahren einen Schuldenabbau an.
Januar 2014 zeigt die Schuldenuhr der Stadt Essen zum ersten Mal seit ungefähr 30 Jahren einen Schuldenabbau an. Umgerechnet 0,71 Euro pro Sekunde zahlte die Stadt auf dieser Basis an ausstehenden Krediten zurück. Planungen der Stadt sahen ferner vor, dass die Stadt Essen im Jahr 2014 insgesamt 22,4 Millionen Euro in die Entschuldung der Stadt fließen. Planungen der Stadt sahen ferner vor, dass die Stadt Essen im Jahr 2014 insgesamt 22,4 Millionen Euro in die Entschuldung der Stadt fließen. Über einen Anteil in Höhe von 18,8 Millionen Euro sollten Investitionskredite getilgt werden. Mit weiteren 3,6 Millionen Euro sollten Liquiditätskredite zurückgezahlt werden. Mit weiteren 3,6 Millionen Euro sollten Liquiditätskredite zurückgezahlt werden. Ferner sollten bis zum Jahr 2020 gemäß der Planung des Stadtkämmerers der Stadt Essen die Schulden in Höhe von 500 Millionen Euro reduziert werden.[32] Derzeit ergibt sich jedoch allein für das Jahr 2015 nach der Haushaltsplanung eine negative Haushaltsabweichung von mehr als 52 Millionen Euro, so dass die Erreichung der verkündeten Ziele fraglich ist. [32] Derzeit ergibt sich jedoch allein für das Jahr 2015 nach der Haushaltsplanung eine negative Haushaltsabweichung von mehr als 52 Millionen Euro, so dass die Erreichung der verkündeten Ziele fraglich ist.[33] Darüber hinaus haben sich die Verbindlichkeiten der Stadt in Euro gerechnet im Januar 2015 in Folge der Abkopplung des Euros vom Schweizer Franken erheblich erhöht, da die Stadt einen Teil ihrer Verbindlichkeiten nicht in Euro, sondern in Schweizer Franken aufgenommen hat. [32] Derzeit ergibt sich jedoch allein für das Jahr 2015 nach der Haushaltsplanung eine negative Haushaltsabweichung von mehr als 52 Millionen Euro, so dass die Erreichung der verkündeten Ziele fraglich ist.[33] Darüber hinaus haben sich die Verbindlichkeiten der Stadt in Euro gerechnet im Januar 2015 in Folge der Abkopplung des Euros vom Schweizer Franken erheblich erhöht, da die Stadt einen Teil ihrer Verbindlichkeiten nicht in Euro, sondern in Schweizer Franken aufgenommen hat. [33] Darüber hinaus haben sich die Verbindlichkeiten der Stadt in Euro gerechnet im Januar 2015 in Folge der Abkopplung des Euros vom Schweizer Franken erheblich erhöht, da die Stadt einen Teil ihrer Verbindlichkeiten nicht in Euro, sondern in Schweizer Franken aufgenommen hat.[34] Nachdem für das Jahr 2016 ursprünglich ein Fehlbetrag von 3,4 Millionen Euro erwartet wurde, verschlechterte sich die Haushaltslage 2016 weiter und das Volumen der von der Stadt Essen aufgenommenen, zur kurzfristigen Finanzierung gedachten, Kassenkredite überstieg die Summe der Kassenkredite aller Kommunen in Baden-Württemberg, Bayern und den fünf neuen Bundesländern zusammen. [34] Nachdem für das Jahr 2016 ursprünglich ein Fehlbetrag von 3,4 Millionen Euro erwartet wurde, verschlechterte sich die Haushaltslage 2016 weiter und das Volumen der von der Stadt Essen aufgenommenen, zur kurzfristigen Finanzierung gedachten, Kassenkredite überstieg die Summe der Kassenkredite aller Kommunen in Baden-Württemberg, Bayern und den fünf neuen Bundesländern zusammen. [34] Nachdem für das Jahr 2016 ursprünglich ein Fehlbetrag von 3,4 Millionen Euro erwartet wurde, verschlechterte sich die Haushaltslage 2016 weiter und das Volumen der von der Stadt Essen aufgenommenen, zur kurzfristigen Finanzierung gedachten, Kassenkredite überstieg die Summe der Kassenkredite aller Kommunen in Baden-Württemberg, Bayern und den fünf neuen Bundesländern zusammen.[35]

Zum 6. April 2019 wies die Stadt Essen eine Gesamtverschuldung von ca. 3,26 Mrd. Euro auf, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 5.520 Euro entspricht.
520 Euro entspricht.[36]
Stadtwappen und -flagge

Stadtwappen

Flagge mit Wappen auf quergestreiftem gelb-blauen Tuch

Flagge ohne Wappen

Banner mit Wappen auf längsgestreiftem gelb-blauen Tuch

Banner ohne Wappen

Stadtlogo

Das Wappen der Stadt Essen stellt eine heraldische Besonderheit dar, da es aus zwei Schilden und einer Krone besteht.
[36]
Stadtwappen und -flagge

Stadtwappen

Flagge mit Wappen auf quergestreiftem gelb-blauen Tuch

Flagge ohne Wappen

Banner mit Wappen auf längsgestreiftem gelb-blauen Tuch

Banner ohne Wappen

Stadtlogo

Das Wappen der Stadt Essen stellt eine heraldische Besonderheit dar, da es aus zwei Schilden und einer Krone besteht. Man nennt es Allianz- oder zusammengestelltes Wappen, da dessen Schilde normalerweise in einem zusammengeschobenen (gespaltenen) Schild zusammengefasst werden; nicht jedoch beim Wappen der Stadt Essen..
Man nennt es Allianz- oder zusammengestelltes Wappen, da dessen Schilde normalerweise in einem zusammengeschobenen (gespaltenen) Schild zusammengefasst werden; nicht jedoch beim Wappen der Stadt Essen. Es zeigt unter der Fürstenkrone zwei einzelne Schilde. Es zeigt unter der Fürstenkrone zwei einzelne Schilde. Ein derartiges Doppelschildwappen zeigt in Deutschland sonst nur das Wappen der Stadt Brandenburg an der Havel.

Blasonierung: Allianzwappen mit zwei Schilden in Courtoisie (heraldisch rechter (vorderer) Schild spiegelverkehrt nach heraldisch links geneigt)

„Vorderer Schild: In Gold ein rotbewehrter, schwarz schattierter blauer Doppeladler mit einer roten Dreiblattkrone über beiden Häuptern, hinterer Schild: In Blau ein linksschräges goldenes Richtschwert.


Blasonierung: Allianzwappen mit zwei Schilden in Courtoisie (heraldisch rechter (vorderer) Schild spiegelverkehrt nach heraldisch links geneigt)

„Vorderer Schild: In Gold ein rotbewehrter, schwarz schattierter blauer Doppeladler mit einer roten Dreiblattkrone über beiden Häuptern, hinterer Schild: In Blau ein linksschräges goldenes Richtschwert.


Blasonierung: Allianzwappen mit zwei Schilden in Courtoisie (heraldisch rechter (vorderer) Schild spiegelverkehrt nach heraldisch links geneigt)

„Vorderer Schild: In Gold ein rotbewehrter, schwarz schattierter blauer Doppeladler mit einer roten Dreiblattkrone über beiden Häuptern, hinterer Schild: In Blau ein linksschräges goldenes Richtschwert. Über beiden Schilden eine perspektivisch dargestellte schwarz schattierte goldene Dreiblattkrone mit roter Innenseite, der Stirnreif zwischen zwei silbernen Perlenreihen mit drei grünen und zwei roten Steinen besetzt (‚Essener Fürstenkrone‘).
Über beiden Schilden eine perspektivisch dargestellte schwarz schattierte goldene Dreiblattkrone mit roter Innenseite, der Stirnreif zwischen zwei silbernen Perlenreihen mit drei grünen und zwei roten Steinen besetzt (‚Essener Fürstenkrone‘).”[37]

Wappenbedeutung: Der im vorderen Schild befindliche schwarze Doppeladler auf goldenem Grund ist der deutsche Doppeladler, jedoch ohne Zepter und Reichsapfel; er symbolisiert die Reichsunmittelbarkeit der Stadt..
”[37]

Wappenbedeutung: Der im vorderen Schild befindliche schwarze Doppeladler auf goldenem Grund ist der deutsche Doppeladler, jedoch ohne Zepter und Reichsapfel; er symbolisiert die Reichsunmittelbarkeit der Stadt. Das im hinteren Schild gezeigte goldene Richtschwert steht für die Stadtheiligen Cosmas und Damian, die mit diesem Zeremonialschwert hingerichtet worden sein sollen.
Das im hinteren Schild gezeigte goldene Richtschwert steht für die Stadtheiligen Cosmas und Damian, die mit diesem Zeremonialschwert hingerichtet worden sein sollen. Die Fürstenkrone, an deren Stelle eigentlich bei einem Stadtwappen eine Mauerkrone zu verwenden wäre, ist wie der gesamte Aufbau recht unheraldisch und bezieht sich auf die Fürstabtei Essen.. Die Fürstenkrone, an deren Stelle eigentlich bei einem Stadtwappen eine Mauerkrone zu verwenden wäre, ist wie der gesamte Aufbau recht unheraldisch und bezieht sich auf die Fürstabtei Essen.

Das Wappen in der gegenwärtigen Form wurde 1887 vom Berliner Maler [!!! Emil Doepler ] gestaltet und von der Stadt gegen einigen Widerstand von Heraldikern durchgesetzt.


Das Wappen in der gegenwärtigen Form wurde 1887 vom Berliner Maler [!!! Emil Doepler ] gestaltet und von der Stadt gegen einigen Widerstand von Heraldikern durchgesetzt. Eine Version mit heraldisch korrekterem Aufbau begrüßt die Besucher, die den Bahnhof in Richtung Stadt verlassen, auf dem Dach des gegenüberliegenden Hotels Handelshof.
Eine Version mit heraldisch korrekterem Aufbau begrüßt die Besucher, die den Bahnhof in Richtung Stadt verlassen, auf dem Dach des gegenüberliegenden Hotels Handelshof. Das Wappen verwendet nur einen gespaltenen Schild und die Mauer- anstelle der Fürstenkrone.

Blasonierung des zusammengeschobenen (gespalteten) Wappens:

„Gespalten von Gold und Blau, vorne ein halber rotbewehrter und rotbekronter schwarzer (Doppel)-Adler am Spalt, hinten ein linksgeneigtes goldenes Richtschwert.


Blasonierung des zusammengeschobenen (gespalteten) Wappens:

„Gespalten von Gold und Blau, vorne ein halber rotbewehrter und rotbekronter schwarzer (Doppel)-Adler am Spalt, hinten ein linksgeneigtes goldenes Richtschwert. Über dem Schild eine vierzinnige goldene Mauerkrone.
Über dem Schild eine vierzinnige goldene Mauerkrone.”

Dem Wappen wurden die gegenwärtigen Stadtfarben Gelb und Blau entnommen.
Städtepartnerschaften

Essen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:[38]

Vereinigtes Königreich Sunderland, Vereinigtes Königreich, seit 1949[39]
Finnland Tampere, Finnland, seit 1960[40]
Frankreich Grenoble, Frankreich, seit 1974[41]
Russland Nischni Nowgorod, Russland, seit 1991[42]
Israel Tel Aviv-Jaffa, Israel, seit 1991[43]
Polen Zabrze, Polen, seit 2015[44][45]
Volksrepublik China Changzhou, Volksrepublik China, seit 2015[46][47]

Wirtschaft und Infrastruktur
Anleihe über 10000 Mark der Stadt Essen vom 4.

Städtepartnerschaften

Essen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:[38]

Vereinigtes Königreich Sunderland, Vereinigtes Königreich, seit 1949[39]
Finnland Tampere, Finnland, seit 1960[40]
Frankreich Grenoble, Frankreich, seit 1974[41]
Russland Nischni Nowgorod, Russland, seit 1991[42]
Israel Tel Aviv-Jaffa, Israel, seit 1991[43]
Polen Zabrze, Polen, seit 2015[44][45]
Volksrepublik China Changzhou, Volksrepublik China, seit 2015[46][47]

Wirtschaft und Infrastruktur
Anleihe über 10000 Mark der Stadt Essen vom 4.

Städtepartnerschaften

Essen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:[38]

Vereinigtes Königreich Sunderland, Vereinigtes Königreich, seit 1949[39]
Finnland Tampere, Finnland, seit 1960[40]
Frankreich Grenoble, Frankreich, seit 1974[41]
Russland Nischni Nowgorod, Russland, seit 1991[42]
Israel Tel Aviv-Jaffa, Israel, seit 1991[43]
Polen Zabrze, Polen, seit 2015[44][45]
Volksrepublik China Changzhou, Volksrepublik China, seit 2015[46][47]

Wirtschaft und Infrastruktur
Anleihe über 10000 Mark der Stadt Essen vom 4.

Städtepartnerschaften

Essen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:[38]

Vereinigtes Königreich Sunderland, Vereinigtes Königreich, seit 1949[39]
Finnland Tampere, Finnland, seit 1960[40]
Frankreich Grenoble, Frankreich, seit 1974[41]
Russland Nischni Nowgorod, Russland, seit 1991[42]
Israel Tel Aviv-Jaffa, Israel, seit 1991[43]
Polen Zabrze, Polen, seit 2015[44][45]
Volksrepublik China Changzhou, Volksrepublik China, seit 2015[46][47]

Wirtschaft und Infrastruktur
Anleihe über 10000 Mark der Stadt Essen vom 4. August 1922 mit Industrieansichten
Villa Hügel mit Hügelpark, Museum und einstiger Wohnsitz der Familie Krupp

In der Vergangenheit wurde die wirtschaftliche Entwicklung Essens von Wandlungen des inneren Gefüges begleitet.
August 1922 mit Industrieansichten
Villa Hügel mit Hügelpark, Museum und einstiger Wohnsitz der Familie Krupp

In der Vergangenheit wurde die wirtschaftliche Entwicklung Essens von Wandlungen des inneren Gefüges begleitet. Durch das Zusammenwirken zahlreicher ökonomischer und nichtökonomischer Faktoren verschoben sich die Größenordnungen der einzelnen Bereiche - des primären (Landschaft und Bergbau), des sekundären (Industrie und produzierendes Gewerbe) und des tertiären Sektors (Dienstleistungen).
Durch das Zusammenwirken zahlreicher ökonomischer und nichtökonomischer Faktoren verschoben sich die Größenordnungen der einzelnen Bereiche - des primären (Landschaft und Bergbau), des sekundären (Industrie und produzierendes Gewerbe) und des tertiären Sektors (Dienstleistungen). Die Relationen dieser Wirtschaftszweige veränderten sich untereinander ebenso wie zum Wirtschaftsraum Essen. Die Relationen dieser Wirtschaftszweige veränderten sich untereinander ebenso wie zum Wirtschaftsraum Essen. Flankiert durch wirtschaftsfördernde und strukturverbessernde Maßnahmen der Stadt, des Landes und des Bundes vollzogen und vollziehen sich nach wie vor Umschichtungen im heimischen Wirtschaftsgefüge. Flankiert durch wirtschaftsfördernde und strukturverbessernde Maßnahmen der Stadt, des Landes und des Bundes vollzogen und vollziehen sich nach wie vor Umschichtungen im heimischen Wirtschaftsgefüge.

Überregionale Bedeutung erlange der Raum Essen durch die Montanindustrie. Kohle und Stahl bestimmten einst das Bild, das jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr restauriert wurde.
Kohle und Stahl bestimmten einst das Bild, das jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr restauriert wurde. Die Demontage und der Aufbau neuer Industrien führten letztlich dazu, dass in Essen kein Stahl mehr produziert und keine Kohle mehr gefördert wird. Die Demontage und der Aufbau neuer Industrien führten letztlich dazu, dass in Essen kein Stahl mehr produziert und keine Kohle mehr gefördert wird. Mit den sich entfaltenden arbeitsteiligen überregionalen und internationalen Verflechtungen begann die Region Essen, ihren ökonomischen Charakter mehr und mehr zu wandeln. Mit den sich entfaltenden arbeitsteiligen überregionalen und internationalen Verflechtungen begann die Region Essen, ihren ökonomischen Charakter mehr und mehr zu wandeln. Während die Grundstoffindustrie schrumpfte, wuchs die weiterverarbeitende Industrie.

Die „Krupp- und Kohle-Stadt” gibt es heute nicht mehr. Essen ist überwiegend eine Verwaltungsstadt mit einem nach wie vor hohen, aber eben nicht mehr klassischen Industriepotential.
Essen ist überwiegend eine Verwaltungsstadt mit einem nach wie vor hohen, aber eben nicht mehr klassischen Industriepotential. Der Rückgang der traditionellen Industriebereiche bot der Wirtschaft dieser Region eine einmalige Chance, die auch genutzt wurde. Der Rückgang der traditionellen Industriebereiche bot der Wirtschaft dieser Region eine einmalige Chance, die auch genutzt wurde. Die hohe Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Unternehmen ermöglichten einen erfolgreichen Strukturwandel. Heute sind Industriestruktur und Produktionsprogramme breit gestreut. Die Essener Unternehmen sind auf vielen Märkten der Welt vertreten. Die Essener Unternehmen sind auf vielen Märkten der Welt vertreten.

Der auffälligste Wachstumsprozess vollzog sich im Bereich Dienstleistungen. Dabei gingen wesentliche Impulse zuerst vom Handel, dann vom Staat und den übrigen Dienstleistern aus.
Dabei gingen wesentliche Impulse zuerst vom Handel, dann vom Staat und den übrigen Dienstleistern aus. War der Handel zunächst auf die Bedürfnisse des Ruhrgebietes konzentriert, so hat er heute überregionale und internationale Bedeutung. Die Entwicklung im tertiären Bereich hat viele der durch den Strukturwandel in der Produktion verursachten Friktionen gemildert, wenn sie auch die hohen Arbeitsplatzverluste im Montanbereich nicht völlig abfangen konnte. Die Entwicklung im tertiären Bereich hat viele der durch den Strukturwandel in der Produktion verursachten Friktionen gemildert, wenn sie auch die hohen Arbeitsplatzverluste im Montanbereich nicht völlig abfangen konnte.

Heute ist die Stadt Essen eines der Entscheidungszentren der deutschen Wirtschaft.


Heute ist die Stadt Essen eines der Entscheidungszentren der deutschen Wirtschaft. Acht der 100 umsatzstärksten Unternehmen des Landes sind hier mit ihrer Konzernzentrale beheimatet. Essen ist Medien-, Handels- und Dienstleistungszentrum sowie Hightechmetropole in den Bereichen Energie und Medizin..
Essen ist Medien-, Handels- und Dienstleistungszentrum sowie Hightechmetropole in den Bereichen Energie und Medizin.

Essen gehört zu den drei Städten in Deutschland mit dem stärksten wirtschaftlichen Wachstum.[48] Gemäß der amtlichen Statistik nahm die Leistung der Wirtschaft zwischen den Jahren 2004 bis 2014 deutlich zu.
[48] Gemäß der amtlichen Statistik nahm die Leistung der Wirtschaft zwischen den Jahren 2004 bis 2014 deutlich zu. Zwischen 2004 und 2014 stieg das Bruttoinlandsprodukt um 31,9 Prozent auf 25,5 Milliarden Euro, das sind 78. Zwischen 2004 und 2014 stieg das Bruttoinlandsprodukt um 31,9 Prozent auf 25,5 Milliarden Euro, das sind 78.370 Euro pro Erwerbstätigen. Des Weiteren verzeichnet die Bruttowertschöpfung ebenfalls ein starkes Wachstum. Im Jahre 2016 erbrachte Essen, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 24,196 Milliarden € und belegte damit Platz 11 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung. Im Jahre 2016 erbrachte Essen, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 24,196 Milliarden € und belegte damit Platz 11 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung. Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 41.512 € (Nordrhein-Westfalen: 37. 512 € (Nordrhein-Westfalen: 37.416 €, Deutschland 38.180 €). In der Stadt waren 2016 ca. 330.000 erwerbstätige Personen beschäftigt.[49] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 allerdings bei 10,1 % und damit deutlich über dem Durchschnitt von Nordrhein-Westfalen mit 6,4 %. [49] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 allerdings bei 10,1 % und damit deutlich über dem Durchschnitt von Nordrhein-Westfalen mit 6,4 %.[50]
Ansässige Unternehmen
Deutsche Bank Essen, ehem. Dienstgebäude der Bahndirektion Essen
Messe Essen

Mit den Energieversorgern RWE AG und E..
Dienstgebäude der Bahndirektion Essen
Messe Essen

Mit den Energieversorgern RWE AG und E.ON SE haben zwei DAX-30 Konzerne ihre Zentrale in Essen. Die Konzerne Brenntag AG, Evonik Industries AG, thyssenkrupp AG, Innogy SE und die Hochtief AG sind im MDAX gelistet. Im Jahr 2019 erreichten diese sieben DAX-Unternehmen einen Börsenwert von rund 91,7 Mrd.
Im Jahr 2019 erreichten diese sieben DAX-Unternehmen einen Börsenwert von rund 91,7 Mrd. Euro. Die Stadt Essen belegt somit hinter München, Walldorf und Bonn den vierten Platz in der „Börsenliga” deutscher Städte 2019.[51]

Zu weiteren Großunternehmen mit Sitz in Essen zählen die Steag, Hochtief, Aldi-Nord, BackWerk, Pitstop, Galeria Karstadt Kaufhof, Deichmann, Open Grid Europe, Medion, Schenker AG, Ferrostaal, eine Niederlassung der Siemens AG, Siemens Industry Software GmbH & Co.
Die Stadt Essen belegt somit hinter München, Walldorf und Bonn den vierten Platz in der „Börsenliga” deutscher Städte 2019.[51]

Zu weiteren Großunternehmen mit Sitz in Essen zählen die Steag, Hochtief, Aldi-Nord, BackWerk, Pitstop, Galeria Karstadt Kaufhof, Deichmann, Open Grid Europe, Medion, Schenker AG, Ferrostaal, eine Niederlassung der Siemens AG, Siemens Industry Software GmbH & Co.
[51]

Zu weiteren Großunternehmen mit Sitz in Essen zählen die Steag, Hochtief, Aldi-Nord, BackWerk, Pitstop, Galeria Karstadt Kaufhof, Deichmann, Open Grid Europe, Medion, Schenker AG, Ferrostaal, eine Niederlassung der Siemens AG, Siemens Industry Software GmbH & Co. KG, Funke Mediengruppe (bis 2012 WAZ-Mediengruppe) sowie die NOWEDA.

Zu den ansässigen Kreditinstituten zählen die National-Bank, die Sparkasse Essen, die Bank im Bistum Essen, die Geno Bank Essen, und die Von Essen Bank.


Zu den ansässigen Kreditinstituten zählen die National-Bank, die Sparkasse Essen, die Bank im Bistum Essen, die Geno Bank Essen, und die Von Essen Bank. Im Moltkeviertel befindet sich die Filiale Essen der Deutschen Bundesbank. Im Südviertel am Bismarckplatz ist die Tochtergesellschaft PCC Services GmbH der Deutschen Bank mit rund 1000 Mitarbeitern ansässig.
Im Südviertel am Bismarckplatz ist die Tochtergesellschaft PCC Services GmbH der Deutschen Bank mit rund 1000 Mitarbeitern ansässig.

Die Gagfah, die Allbau, Vivawest, Immeo Wohnen, RAG Montan Immobilien, ThyssenKrupp Real Estate, Kölbl Kruse, Instone Real Estate und Hochtief Property Management sind ansässige Unternehmen der Immobilienbranche.


Die Gagfah, die Allbau, Vivawest, Immeo Wohnen, RAG Montan Immobilien, ThyssenKrupp Real Estate, Kölbl Kruse, Instone Real Estate und Hochtief Property Management sind ansässige Unternehmen der Immobilienbranche.

Die Stadtverwaltung beschäftigt rund 5200, die stadtnahen Betriebe nochmal etwa 2000 Mitarbeiter..


Die Stadtverwaltung beschäftigt rund 5200, die stadtnahen Betriebe nochmal etwa 2000 Mitarbeiter. (Stand: 2007)

Die Messe Essen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor des Wirtschaftslebens, neben mehreren kleineren Spezial-Messen (IPM, Spiel) haben sich hier vor allem auf die Versorgungswirtschaft ausgerichtete Messen wie die E-world energy & water, und die Sanitär Heizung Klima etabliert.
(Stand: 2007)

Die Messe Essen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor des Wirtschaftslebens, neben mehreren kleineren Spezial-Messen (IPM, Spiel) haben sich hier vor allem auf die Versorgungswirtschaft ausgerichtete Messen wie die E-world energy & water, und die Sanitär Heizung Klima etabliert. Ebenso ziehen „die Weltmesse des Pferdesports”, die Equitana, die Security und die Deubaukom seit Jahren zahlreiche Besucher an.
Ebenso ziehen „die Weltmesse des Pferdesports”, die Equitana, die Security und die Deubaukom seit Jahren zahlreiche Besucher an. Erwähnenswert sind auch die Techno-Classica als weltgrößte Oldtimer-Messe mit rund 150.000 Besuchern und die Essen Motor Show.
Siehe auch: Kategorie:Unternehmen (Essen)

RWE AG

Evonik Industries

ThyssenKrupp Hauptquartier

Steag-Zentrale

E..

Siehe auch: Kategorie:Unternehmen (Essen)

RWE AG

Evonik Industries

ThyssenKrupp Hauptquartier

Steag-Zentrale

E.ON SE

Schenker AG

Einzelhandel

Nachdem schon 1927 die Limbecker Straße für Autos gesperrt und faktisch zur ersten Fußgängerzone Deutschlands geworden war, entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Kettwiger Straße zur Haupteinkaufsstraße.
ON SE

Schenker AG

Einzelhandel

Nachdem schon 1927 die Limbecker Straße für Autos gesperrt und faktisch zur ersten Fußgängerzone Deutschlands geworden war, entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Kettwiger Straße zur Haupteinkaufsstraße. Am 16. Juni 1965 wurde ein erstes Stück autofrei und wurde danach mehrfach erweitert.
Juni 1965 wurde ein erstes Stück autofrei und wurde danach mehrfach erweitert. Essen wurde zur Einkaufsstadt des Ruhrgebiets. Die Geschäfte für den Massenkonsum liegen somit in der Limbecker- und der Kettwiger Straße. Am Nordwestrand der Innenstadt befindet sich seit 2009 das Einkaufszentrum Limbecker Platz mit rund 200 Geschäften, am Ostrand der Innenstadt die seit 1979 bestehende Rathaus Galerie Essen (1979 bis 2010 City Center Essen genannt) mit etwa 80 Geschäften. Die Geschäfte für den Massenkonsum liegen somit in der Limbecker- und der Kettwiger Straße. Am Nordwestrand der Innenstadt befindet sich seit 2009 das Einkaufszentrum Limbecker Platz mit rund 200 Geschäften, am Ostrand der Innenstadt die seit 1979 bestehende Rathaus Galerie Essen (1979 bis 2010 City Center Essen genannt) mit etwa 80 Geschäften. Am Nordwestrand der Innenstadt befindet sich seit 2009 das Einkaufszentrum Limbecker Platz mit rund 200 Geschäften, am Ostrand der Innenstadt die seit 1979 bestehende Rathaus Galerie Essen (1979 bis 2010 City Center Essen genannt) mit etwa 80 Geschäften.

Auch ist der Einzel- und Fachhandel dezentral angesiedelt. Fast jeder der Stadtteile hat ein eigenes Geviert mit Kaufhäusern und Einzelhändlern.
Fast jeder der Stadtteile hat ein eigenes Geviert mit Kaufhäusern und Einzelhändlern. Daneben säumen die Geschäfte auch die Durchgangsstraßen.
Essen Einkaufsstadt Hotel Handelshof 2014.jpg
Hotel Handelshof mit Einzelhandel und Hotelbetrieb, links der Zugang zur Haupteinkaufsstraße
Limbecker Platz Luftaufnahme Blickrichtung Ost 2014.
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Hotel Handelshof mit Einzelhandel und Hotelbetrieb, links der Zugang zur Haupteinkaufsstraße
Limbecker Platz Luftaufnahme Blickrichtung Ost 2014.jpg
Einkaufszentrum Limbecker Platz
Rathaus-Galerie-Essen-I.jpg
Rathaus Galerie Essen


Medien
Funkturm in Essen-Holsterhausen

In Essen unterhält der Westdeutsche Rundfunk (WDR) ein Studio am III.
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Rathaus Galerie Essen


Medien
Funkturm in Essen-Holsterhausen

In Essen unterhält der Westdeutsche Rundfunk (WDR) ein Studio am III. Hagen 43. Mit den Regionalnachrichten in WDR 2 und den Fernsehsendungen Lokalzeit Ruhr und Lokalzeit Kompakt bedient das WDR-Studio Essen Stadt und Region.
Mit den Regionalnachrichten in WDR 2 und den Fernsehsendungen Lokalzeit Ruhr und Lokalzeit Kompakt bedient das WDR-Studio Essen Stadt und Region. Von 1974 bis 1980 sendete die ARD die Tatort-Folgen des WDR mit dem Essener Kommissar Haferkamp. RTL ist mit dem RTL-West-Studio Essen ebenfalls am Standort vertreten. Für die verschiedenen Fernsehformate, wie RTL aktuell, Punkt 12 oder Guten Abend RTL deckt die Essener Redaktion das gesamte Ruhrgebiet ab. Für die verschiedenen Fernsehformate, wie RTL aktuell, Punkt 12 oder Guten Abend RTL deckt die Essener Redaktion das gesamte Ruhrgebiet ab. Der TV-Lernsender nrwision bündelt in seiner Mediathek Fernsehsendungen über Essen bzw. Der TV-Lernsender nrwision bündelt in seiner Mediathek Fernsehsendungen über Essen bzw. von Fernsehmachern aus Essen.[52] In der Essener Innenstadt befindet sich eine Nachrichtenredaktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

In Essen wird der Lokalradiosender 102.2 Radio Essen ausgestrahlt, dessen Studio in der Innenstadt an der Lindenallee liegt.
2 Radio Essen ausgestrahlt, dessen Studio in der Innenstadt an der Lindenallee liegt. Abends werden auf der Frequenz von Radio Essen Programme aus den Essener Radiowerkstätten ausgestrahlt wie etwa Radio ECO, das über die wichtigsten Wirtschaftsereignisse der Woche informiert, die Neue Essener Welle berichtet über lokale Themen und Radio-Rosa-Rauschen ist das Magazin für Schwule und Lesben.. Abends werden auf der Frequenz von Radio Essen Programme aus den Essener Radiowerkstätten ausgestrahlt wie etwa Radio ECO, das über die wichtigsten Wirtschaftsereignisse der Woche informiert, die Neue Essener Welle berichtet über lokale Themen und Radio-Rosa-Rauschen ist das Magazin für Schwule und Lesben. Auch das Hochschulradio CampusFM sendet ein 24-stündiges Programm, das sich in erster Linie an die Studierenden der Universität Duisburg-Essen. Auch das Hochschulradio CampusFM sendet ein 24-stündiges Programm, das sich in erster Linie an die Studierenden der Universität Duisburg-Essen. Es setzt sich zusammen aus Magazin- und Spezialsendungen, redaktionellen Beiträgen, Musik sowie Programmübernahmen vom Deutschlandfunk. Es setzt sich zusammen aus Magazin- und Spezialsendungen, redaktionellen Beiträgen, Musik sowie Programmübernahmen vom Deutschlandfunk.

Essen ist ein wichtiger Standort für das Presse- und Verlagswesen. Insbesondere die in Essen gegründete und hier ansässige Funke Mediengruppe (ehemals WAZ-Mediengruppe) prägt die Presselandschaft vor Ort.
Insbesondere die in Essen gegründete und hier ansässige Funke Mediengruppe (ehemals WAZ-Mediengruppe) prägt die Presselandschaft vor Ort. Sie gehört zu den führenden Verlagsunternehmen Deutschlands und hat sich auch europaweit zu einem bedeutenden Medienunternehmen entwickelt. Sie gehört zu den führenden Verlagsunternehmen Deutschlands und hat sich auch europaweit zu einem bedeutenden Medienunternehmen entwickelt. Die Gruppe verlegt im In- und Ausland 27 Tageszeitungen, 13 Wochenzeitungen, 175 Publikums- und Fachzeitschriften, 99 Anzeigenblätter und 400 Kundenzeitschriften und ist somit das drittgrößte Verlagshaus Deutschlands und einer der größten Regionalzeitungsverlage Europas.. Die Gruppe verlegt im In- und Ausland 27 Tageszeitungen, 13 Wochenzeitungen, 175 Publikums- und Fachzeitschriften, 99 Anzeigenblätter und 400 Kundenzeitschriften und ist somit das drittgrößte Verlagshaus Deutschlands und einer der größten Regionalzeitungsverlage Europas. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über Standbeine im Druck-, Rundfunk- und Internetgeschäft. Die WAZ-Mediengruppe veröffentlicht keine Geschäftszahlen, gilt aber in der Branche als eines der renditestärksten Medienunternehmen Deutschlands. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über Standbeine im Druck-, Rundfunk- und Internetgeschäft. Die WAZ-Mediengruppe veröffentlicht keine Geschäftszahlen, gilt aber in der Branche als eines der renditestärksten Medienunternehmen Deutschlands.

In Essen ist die Journalistenschule Ruhr (JSR) ansässig. Sie ist eine überbetriebliche Aus- und Weiterbildungseinrichtung der WAZ-Mediengruppe und der Zeitungsgruppe Thüringen (ZGT).
Sie ist eine überbetriebliche Aus- und Weiterbildungseinrichtung der WAZ-Mediengruppe und der Zeitungsgruppe Thüringen (ZGT). Die Journalistenschule Ruhr wurde 1993 in Essen gegründet. Sie bildet rund 90 Volontäre für regionale Tageszeitungen und den Westdeutschen Zeitschriften-Verlag aus. Sie bildet rund 90 Volontäre für regionale Tageszeitungen und den Westdeutschen Zeitschriften-Verlag aus.

Als Tageszeitungen erscheinen in Essen die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und die Neue Ruhr Zeitung (NRZ). Beide werden von der Funke Mediengruppe verlegt.


Als Tageszeitungen erscheinen in Essen die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und die Neue Ruhr Zeitung (NRZ). Beide werden von der Funke Mediengruppe verlegt.

Das Ruhr Wort des Bistums Essen wurde zum Jahresende 2013 eingestellt. Kostenpflichtig erscheinen wöchentlich die Werdener Nachrichten und die Borbecker Nachrichten, die lokale Nachrichten veröffentlichen.
Kostenpflichtig erscheinen wöchentlich die Werdener Nachrichten und die Borbecker Nachrichten, die lokale Nachrichten veröffentlichen. Die Borbecker Nachrichten waren einst die größte lokale Wochenzeitung Deutschlands; die Borbecker Nachrichten und Werdener Nachrichten gehören seit dem Jahr 2000 zur Funke Mediengruppe, in der auch die vorgenannten Tageszeitungen WAZ und NRZ verlegt werden. Die Borbecker Nachrichten waren einst die größte lokale Wochenzeitung Deutschlands; die Borbecker Nachrichten und Werdener Nachrichten gehören seit dem Jahr 2000 zur Funke Mediengruppe, in der auch die vorgenannten Tageszeitungen WAZ und NRZ verlegt werden. Gratis zugestellt werden dagegen u. a. zweimal je Woche die Anzeigenblätter des Stadtspiegels. zweimal je Woche die Anzeigenblätter des Stadtspiegels.

Das Boulevardblatt Bild ist mit einer Lokalredaktion in Essen vertreten (Dietrich-Oppenberg-Platz 1). Die Axel Springer AG hat Im Teelbruch 100, einem Kettwiger Gewerbegebiet, eine Druckerei..
Die Axel Springer AG hat Im Teelbruch 100, einem Kettwiger Gewerbegebiet, eine Druckerei. Dort arbeiten etwa 400 Beschäftigte und produzieren täglich etwa eine Million Tages- und Wochenzeitungen.

Des Weiteren haben mit der A. Sutter GmbH - die Sutter Telefonbuchverlag GmbH gehört zu den größten Verlegern von Telefon- und Branchentelefonbüchern in Deutschland - und der Verlag Beleke zwei weitere große Verlage ihren Sitz in Essen..
Sutter GmbH - die Sutter Telefonbuchverlag GmbH gehört zu den größten Verlegern von Telefon- und Branchentelefonbüchern in Deutschland - und der Verlag Beleke zwei weitere große Verlage ihren Sitz in Essen. In Essen sind insgesamt rund 200 Unternehmen aus dem Verlagswesen ansässig. In Essen sind insgesamt rund 200 Unternehmen aus dem Verlagswesen ansässig. Die Vielzahl der mittleren und kleineren Unternehmen der Essener Verlagslandschaft erstellen sowohl zahlreiche überregionale als auch viele regionale Printprodukte.
Siehe auch: Kategorie: Medien (Essen)
Bildungseinrichtungen
Logo der Essener Europaschulen
Hauptgebäude der Folkwang Universität in Essen-Werden: das ehemalige Kloster Werden
Folkwang Universität, Fachbereich Gestaltung
Campus Essen der Uni DuE
International School Ruhr
Stadtbibliothek Essen

1927 wurde die Folkwang-Schule für Musik als interdisziplinär ausgerichtete Bildungseinrichtung für Kunst gegründet.

Siehe auch: Kategorie: Medien (Essen)
Bildungseinrichtungen
Logo der Essener Europaschulen
Hauptgebäude der Folkwang Universität in Essen-Werden: das ehemalige Kloster Werden
Folkwang Universität, Fachbereich Gestaltung
Campus Essen der Uni DuE
International School Ruhr
Stadtbibliothek Essen

1927 wurde die Folkwang-Schule für Musik als interdisziplinär ausgerichtete Bildungseinrichtung für Kunst gegründet.

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Bildungseinrichtungen
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Hauptgebäude der Folkwang Universität in Essen-Werden: das ehemalige Kloster Werden
Folkwang Universität, Fachbereich Gestaltung
Campus Essen der Uni DuE
International School Ruhr
Stadtbibliothek Essen

1927 wurde die Folkwang-Schule für Musik als interdisziplinär ausgerichtete Bildungseinrichtung für Kunst gegründet.

Siehe auch: Kategorie: Medien (Essen)
Bildungseinrichtungen
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Hauptgebäude der Folkwang Universität in Essen-Werden: das ehemalige Kloster Werden
Folkwang Universität, Fachbereich Gestaltung
Campus Essen der Uni DuE
International School Ruhr
Stadtbibliothek Essen

1927 wurde die Folkwang-Schule für Musik als interdisziplinär ausgerichtete Bildungseinrichtung für Kunst gegründet. 1929 wurde die Fachschule für Gestaltung unter dem Namen Folkwang weitergeführt. 1963 erhielt die Einrichtung den Status einer Hochschule des Landes. 1972 wurden die bildenden Fächer in die neu gegründete Universität-Gesamthochschule Essen integriert und im Jahr 2007 an die zwischenzeitliche Folkwang-Musikhochschule zurückverlagert.
1972 wurden die bildenden Fächer in die neu gegründete Universität-Gesamthochschule Essen integriert und im Jahr 2007 an die zwischenzeitliche Folkwang-Musikhochschule zurückverlagert. Mit hinzugekommenen Außenstellen in Bochum, Dortmund und Duisburg hat sich die nun wieder integrierte Kunsthochschule den Namen Folkwang Universität gegeben. Mit hinzugekommenen Außenstellen in Bochum, Dortmund und Duisburg hat sich die nun wieder integrierte Kunsthochschule den Namen Folkwang Universität gegeben.

1972 wurde die Universität-Gesamthochschule Essen gegründet, in die die Pädagogische Hochschule, mehrere Ingenieurschulen, die Höhere Fachschule für Sozialarbeit und Wirtschaft sowie das Essener Klinikum integriert wurden.


1972 wurde die Universität-Gesamthochschule Essen gegründet, in die die Pädagogische Hochschule, mehrere Ingenieurschulen, die Höhere Fachschule für Sozialarbeit und Wirtschaft sowie das Essener Klinikum integriert wurden. 2003 fusionierte diese mit der Universität Duisburg zur heutigen Universität Duisburg-Essen, die zu den zehn größten Universitäten Deutschlands gehört.
2003 fusionierte diese mit der Universität Duisburg zur heutigen Universität Duisburg-Essen, die zu den zehn größten Universitäten Deutschlands gehört.

Die private FOM (Hochschule für Oekonomie & Management) nahm 1994 ihren Studienbetrieb auf. Sie wurde als Fachhochschule für Berufstätige von Institutionen der Wirtschaft ins Leben gerufen.
Sie wurde als Fachhochschule für Berufstätige von Institutionen der Wirtschaft ins Leben gerufen. 2010 war die FOM mit über 16.000 Studierenden die größte private Hochschule Deutschlands geworden.

2013 wurde die private Hochschule der bildenden Künste Essen gegründet.


2013 wurde die private Hochschule der bildenden Künste Essen gegründet.

Seit 1986 befindet sich im Essener Stadtteil Kupferdreh das Simulatorzentrum KSG|GfS, die weltweit größte Einrichtung zur Ausbildung kerntechnischen Personals..


Seit 1986 befindet sich im Essener Stadtteil Kupferdreh das Simulatorzentrum KSG|GfS, die weltweit größte Einrichtung zur Ausbildung kerntechnischen Personals.[53] Neben der Schulung des Lizenzpersonals für die deutschen Kernkraftwerke findet im Simulatorzentrum in Essen auch die Aus- und Weiterbildung des Personals des KKW Borssele statt, welches das einzige kommerzielle Kraftwerk der Niederlande ist.
[53] Neben der Schulung des Lizenzpersonals für die deutschen Kernkraftwerke findet im Simulatorzentrum in Essen auch die Aus- und Weiterbildung des Personals des KKW Borssele statt, welches das einzige kommerzielle Kraftwerk der Niederlande ist.

Zurzeit gibt es in Essen zwölf Europaschulen. Darunter eine Hauptschule und eine Grundschule, zwei Realschulen, drei Gesamtschulen sowie vier Gymnasien und ein Berufskolleg..
Darunter eine Hauptschule und eine Grundschule, zwei Realschulen, drei Gesamtschulen sowie vier Gymnasien und ein Berufskolleg.[54]

Die International School Ruhr (IS Ruhr), die sich im Essener Moltkeviertel befindet, ist ein Bildungsprojekt des Initiativkreises Ruhr. Sie wurde 2010 in Essen eröffnet.
Sie wurde 2010 in Essen eröffnet. Der Initiativkreis Ruhr hatte zuvor die notwendigen strukturellen Grundlagen hierfür geschaffen. Die IS Ruhr, anerkannte Ergänzungsschule, ist als eine private Ganztagsschule konzipiert, die die Mehrsprachigkeit fördert und sich mit einem individuellen Lern- und Förderangebot an Kinder ab dem dritten Lebensjahr (Pre-School) richtet und bis zum internationalen Abitur führt. Die IS Ruhr, anerkannte Ergänzungsschule, ist als eine private Ganztagsschule konzipiert, die die Mehrsprachigkeit fördert und sich mit einem individuellen Lern- und Förderangebot an Kinder ab dem dritten Lebensjahr (Pre-School) richtet und bis zum internationalen Abitur führt.

Berufsbildend ist die Katholische Schule für Pflegeberufe Essen.


Berufsbildend ist die Katholische Schule für Pflegeberufe Essen.

Im Haus der Technik finden jährlich über 1500 Seminare, Lehrgänge, Tagungen und Kongresse vor allem der Weiterbildung statt. Dazu gibt die Volkshochschule Essen mit Wurzeln im Jahre 1919.
Dazu gibt die Volkshochschule Essen mit Wurzeln im Jahre 1919.

Das Rheinisch-Westfälische Berufskolleg Essen (RWB Essen) im Stadtteil Frohnhausen ist die größte Förderschule für Gehörlose und Schwerhörige in Deutschland..


Das Rheinisch-Westfälische Berufskolleg Essen (RWB Essen) im Stadtteil Frohnhausen ist die größte Förderschule für Gehörlose und Schwerhörige in Deutschland. Als Schule der Sekundarstufe II bietet sie Bildungsgänge bis zur Fachhochschulreife und zur allgemeinen Hochschulreife.

An der Folkwang-Musikschule wird Musik, Tanz und Schauspiel gelehrt.

Die medicoreha Welsink Akademie bietet mit ihrer staatlich anerkannten Fachschule für Physiotherapie über 140 Ausbildungsplätze und das duale Bachelor-Studium „Angewandte Therapiewissenschaften” in der Akademie in der MediClin Fachklinik Rhein/Ruhr in Essen-Kettwig an.


An der Folkwang-Musikschule wird Musik, Tanz und Schauspiel gelehrt.

Die medicoreha Welsink Akademie bietet mit ihrer staatlich anerkannten Fachschule für Physiotherapie über 140 Ausbildungsplätze und das duale Bachelor-Studium „Angewandte Therapiewissenschaften” in der Akademie in der MediClin Fachklinik Rhein/Ruhr in Essen-Kettwig an.


Die medicoreha Welsink Akademie bietet mit ihrer staatlich anerkannten Fachschule für Physiotherapie über 140 Ausbildungsplätze und das duale Bachelor-Studium „Angewandte Therapiewissenschaften” in der Akademie in der MediClin Fachklinik Rhein/Ruhr in Essen-Kettwig an.[55]

Zu den weiterführenden Schulen zählen:

Albert-Einstein-Realschule
Alfred-Krupp-Schule
Bertha-Krupp-Schule
Bertha-von-Suttner-Realschule
Burggymnasium Essen
B.
[55]

Zu den weiterführenden Schulen zählen:

Albert-Einstein-Realschule
Alfred-Krupp-Schule
Bertha-Krupp-Schule
Bertha-von-Suttner-Realschule
Burggymnasium Essen
B.M.V.-Schule Essen
Carl-Humann-Gymnasium
Don-Bosco-Gymnasium Essen
Elsa-Brändström-Realschule
Erich-Kästner-Gesamtschule Essen
Freie Waldorfschule in Essen
Frida-Levy-Gesamtschule
Gesamtschule Essen-Nord
Geschwister-Scholl-Realschule Essen
Goetheschule Essen
Gustav-Heinemann-Gesamtschule
Gymnasium an der Grashofstraße
Gymnasium Borbeck
Gymnasium Essen Nord-Ost
Gymnasium Essen-Werden
Gymnasium Am Stoppenberg
Gymnasium an der Wolfskuhle



Gymnasium Essen-Überruhr
Helene-Lange-Realschule
Helmholtz-Gymnasium Essen
Leibniz-Gymnasium
Mädchengymnasium Essen-Borbeck
Maria-Wächtler-Gymnasium
Mariengymnasium Essen-Werden
Nikolaus-Groß-Abendgymnasium
Realschule am Schloss Borbeck
Realschule Essen-Kettwig
Rheinisch-Westfälisches Berufskolleg Essen
Robert-Schmidt-Berufskolleg
Ruhr-Kolleg
Städtische Gesamtschule Bockmühle
Städtische Gesamtschule Holsterhausen
Theodor-Goldschmidt-Realschule in Frillendorf
Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig
UNESCO-Schule Essen
Viktoria-Gymnasium

Gesundheitseinrichtungen

Neben dem Universitätsklinikum verfügt die Stadt über zwölf weitere Krankenhäuser mit insgesamt knapp 6000 Betten..
-Schule Essen
Carl-Humann-Gymnasium
Don-Bosco-Gymnasium Essen
Elsa-Brändström-Realschule
Erich-Kästner-Gesamtschule Essen
Freie Waldorfschule in Essen
Frida-Levy-Gesamtschule
Gesamtschule Essen-Nord
Geschwister-Scholl-Realschule Essen
Goetheschule Essen
Gustav-Heinemann-Gesamtschule
Gymnasium an der Grashofstraße
Gymnasium Borbeck
Gymnasium Essen Nord-Ost
Gymnasium Essen-Werden
Gymnasium Am Stoppenberg
Gymnasium an der Wolfskuhle



Gymnasium Essen-Überruhr
Helene-Lange-Realschule
Helmholtz-Gymnasium Essen
Leibniz-Gymnasium
Mädchengymnasium Essen-Borbeck
Maria-Wächtler-Gymnasium
Mariengymnasium Essen-Werden
Nikolaus-Groß-Abendgymnasium
Realschule am Schloss Borbeck
Realschule Essen-Kettwig
Rheinisch-Westfälisches Berufskolleg Essen
Robert-Schmidt-Berufskolleg
Ruhr-Kolleg
Städtische Gesamtschule Bockmühle
Städtische Gesamtschule Holsterhausen
Theodor-Goldschmidt-Realschule in Frillendorf
Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig
UNESCO-Schule Essen
Viktoria-Gymnasium

Gesundheitseinrichtungen

Neben dem Universitätsklinikum verfügt die Stadt über zwölf weitere Krankenhäuser mit insgesamt knapp 6000 Betten..
-Schule Essen
Carl-Humann-Gymnasium
Don-Bosco-Gymnasium Essen
Elsa-Brändström-Realschule
Erich-Kästner-Gesamtschule Essen
Freie Waldorfschule in Essen
Frida-Levy-Gesamtschule
Gesamtschule Essen-Nord
Geschwister-Scholl-Realschule Essen
Goetheschule Essen
Gustav-Heinemann-Gesamtschule
Gymnasium an der Grashofstraße
Gymnasium Borbeck
Gymnasium Essen Nord-Ost
Gymnasium Essen-Werden
Gymnasium Am Stoppenberg
Gymnasium an der Wolfskuhle



Gymnasium Essen-Überruhr
Helene-Lange-Realschule
Helmholtz-Gymnasium Essen
Leibniz-Gymnasium
Mädchengymnasium Essen-Borbeck
Maria-Wächtler-Gymnasium
Mariengymnasium Essen-Werden
Nikolaus-Groß-Abendgymnasium
Realschule am Schloss Borbeck
Realschule Essen-Kettwig
Rheinisch-Westfälisches Berufskolleg Essen
Robert-Schmidt-Berufskolleg
Ruhr-Kolleg
Städtische Gesamtschule Bockmühle
Städtische Gesamtschule Holsterhausen
Theodor-Goldschmidt-Realschule in Frillendorf
Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig
UNESCO-Schule Essen
Viktoria-Gymnasium

Gesundheitseinrichtungen

Neben dem Universitätsklinikum verfügt die Stadt über zwölf weitere Krankenhäuser mit insgesamt knapp 6000 Betten..
-Schule Essen
Carl-Humann-Gymnasium
Don-Bosco-Gymnasium Essen
Elsa-Brändström-Realschule
Erich-Kästner-Gesamtschule Essen
Freie Waldorfschule in Essen
Frida-Levy-Gesamtschule
Gesamtschule Essen-Nord
Geschwister-Scholl-Realschule Essen
Goetheschule Essen
Gustav-Heinemann-Gesamtschule
Gymnasium an der Grashofstraße
Gymnasium Borbeck
Gymnasium Essen Nord-Ost
Gymnasium Essen-Werden
Gymnasium Am Stoppenberg
Gymnasium an der Wolfskuhle



Gymnasium Essen-Überruhr
Helene-Lange-Realschule
Helmholtz-Gymnasium Essen
Leibniz-Gymnasium
Mädchengymnasium Essen-Borbeck
Maria-Wächtler-Gymnasium
Mariengymnasium Essen-Werden
Nikolaus-Groß-Abendgymnasium
Realschule am Schloss Borbeck
Realschule Essen-Kettwig
Rheinisch-Westfälisches Berufskolleg Essen
Robert-Schmidt-Berufskolleg
Ruhr-Kolleg
Städtische Gesamtschule Bockmühle
Städtische Gesamtschule Holsterhausen
Theodor-Goldschmidt-Realschule in Frillendorf
Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig
UNESCO-Schule Essen
Viktoria-Gymnasium

Gesundheitseinrichtungen

Neben dem Universitätsklinikum verfügt die Stadt über zwölf weitere Krankenhäuser mit insgesamt knapp 6000 Betten..
-Schule Essen
Carl-Humann-Gymnasium
Don-Bosco-Gymnasium Essen
Elsa-Brändström-Realschule
Erich-Kästner-Gesamtschule Essen
Freie Waldorfschule in Essen
Frida-Levy-Gesamtschule
Gesamtschule Essen-Nord
Geschwister-Scholl-Realschule Essen
Goetheschule Essen
Gustav-Heinemann-Gesamtschule
Gymnasium an der Grashofstraße
Gymnasium Borbeck
Gymnasium Essen Nord-Ost
Gymnasium Essen-Werden
Gymnasium Am Stoppenberg
Gymnasium an der Wolfskuhle



Gymnasium Essen-Überruhr
Helene-Lange-Realschule
Helmholtz-Gymnasium Essen
Leibniz-Gymnasium
Mädchengymnasium Essen-Borbeck
Maria-Wächtler-Gymnasium
Mariengymnasium Essen-Werden
Nikolaus-Groß-Abendgymnasium
Realschule am Schloss Borbeck
Realschule Essen-Kettwig
Rheinisch-Westfälisches Berufskolleg Essen
Robert-Schmidt-Berufskolleg
Ruhr-Kolleg
Städtische Gesamtschule Bockmühle
Städtische Gesamtschule Holsterhausen
Theodor-Goldschmidt-Realschule in Frillendorf
Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig
UNESCO-Schule Essen
Viktoria-Gymnasium

Gesundheitseinrichtungen

Neben dem Universitätsklinikum verfügt die Stadt über zwölf weitere Krankenhäuser mit insgesamt knapp 6000 Betten..
-Schule Essen
Carl-Humann-Gymnasium
Don-Bosco-Gymnasium Essen
Elsa-Brändström-Realschule
Erich-Kästner-Gesamtschule Essen
Freie Waldorfschule in Essen
Frida-Levy-Gesamtschule
Gesamtschule Essen-Nord
Geschwister-Scholl-Realschule Essen
Goetheschule Essen
Gustav-Heinemann-Gesamtschule
Gymnasium an der Grashofstraße
Gymnasium Borbeck
Gymnasium Essen Nord-Ost
Gymnasium Essen-Werden
Gymnasium Am Stoppenberg
Gymnasium an der Wolfskuhle



Gymnasium Essen-Überruhr
Helene-Lange-Realschule
Helmholtz-Gymnasium Essen
Leibniz-Gymnasium
Mädchengymnasium Essen-Borbeck
Maria-Wächtler-Gymnasium
Mariengymnasium Essen-Werden
Nikolaus-Groß-Abendgymnasium
Realschule am Schloss Borbeck
Realschule Essen-Kettwig
Rheinisch-Westfälisches Berufskolleg Essen
Robert-Schmidt-Berufskolleg
Ruhr-Kolleg
Städtische Gesamtschule Bockmühle
Städtische Gesamtschule Holsterhausen
Theodor-Goldschmidt-Realschule in Frillendorf
Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig
UNESCO-Schule Essen
Viktoria-Gymnasium

Gesundheitseinrichtungen

Neben dem Universitätsklinikum verfügt die Stadt über zwölf weitere Krankenhäuser mit insgesamt knapp 6000 Betten..
-Schule Essen
Carl-Humann-Gymnasium
Don-Bosco-Gymnasium Essen
Elsa-Brändström-Realschule
Erich-Kästner-Gesamtschule Essen
Freie Waldorfschule in Essen
Frida-Levy-Gesamtschule
Gesamtschule Essen-Nord
Geschwister-Scholl-Realschule Essen
Goetheschule Essen
Gustav-Heinemann-Gesamtschule
Gymnasium an der Grashofstraße
Gymnasium Borbeck
Gymnasium Essen Nord-Ost
Gymnasium Essen-Werden
Gymnasium Am Stoppenberg
Gymnasium an der Wolfskuhle



Gymnasium Essen-Überruhr
Helene-Lange-Realschule
Helmholtz-Gymnasium Essen
Leibniz-Gymnasium
Mädchengymnasium Essen-Borbeck
Maria-Wächtler-Gymnasium
Mariengymnasium Essen-Werden
Nikolaus-Groß-Abendgymnasium
Realschule am Schloss Borbeck
Realschule Essen-Kettwig
Rheinisch-Westfälisches Berufskolleg Essen
Robert-Schmidt-Berufskolleg
Ruhr-Kolleg
Städtische Gesamtschule Bockmühle
Städtische Gesamtschule Holsterhausen
Theodor-Goldschmidt-Realschule in Frillendorf
Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig
UNESCO-Schule Essen
Viktoria-Gymnasium

Gesundheitseinrichtungen

Neben dem Universitätsklinikum verfügt die Stadt über zwölf weitere Krankenhäuser mit insgesamt knapp 6000 Betten. Dazu zählen das Alfried Krupp Krankenhaus Rüttenscheid und das Alfried Krupp Krankenhaus Steele (ehemals Lutherkrankenhaus), das Elisabeth-Krankenhaus in Huttrop mit dem Geriatrie-Zentrum Haus Berge in Bochold, die Kliniken Essen-Mitte (Huyssens-Stiftung und Knappschafts-Krankenhaus), das Katholische Klinikum Essen (bestehend aus den Betriebsteilen Philippusstift in Borbeck, St.
Dazu zählen das Alfried Krupp Krankenhaus Rüttenscheid und das Alfried Krupp Krankenhaus Steele (ehemals Lutherkrankenhaus), das Elisabeth-Krankenhaus in Huttrop mit dem Geriatrie-Zentrum Haus Berge in Bochold, die Kliniken Essen-Mitte (Huyssens-Stiftung und Knappschafts-Krankenhaus), das Katholische Klinikum Essen (bestehend aus den Betriebsteilen Philippusstift in Borbeck, St. Dazu zählen das Alfried Krupp Krankenhaus Rüttenscheid und das Alfried Krupp Krankenhaus Steele (ehemals Lutherkrankenhaus), das Elisabeth-Krankenhaus in Huttrop mit dem Geriatrie-Zentrum Haus Berge in Bochold, die Kliniken Essen-Mitte (Huyssens-Stiftung und Knappschafts-Krankenhaus), das Katholische Klinikum Essen (bestehend aus den Betriebsteilen Philippusstift in Borbeck, St. Vincenz-Krankenhaus in Stoppenberg und Marienhospital in Altenessen), die Kliniken Essen-Süd (St. Vincenz-Krankenhaus in Stoppenberg und Marienhospital in Altenessen), die Kliniken Essen-Süd (St. Josef Krankenhaus und Ev. Krankenhaus in Werden), die Suchtklinik Kamillushaus in Heidhausen und das St. Josef-Krankenhaus in Kupferdreh, welches zusammen mit dem St.. Josef-Krankenhaus in Kupferdreh, welches zusammen mit dem St. Elisabeth-Krankenhaus im benachbarten Hattingen die Kath. Kliniken Ruhrhalbinsel bildet. Das Universitätsklinikum und das Elisabeth-Krankenhaus besitzen eine Kinderklinik. Des Weiteren hat Essen rund 1000 niedergelassene Ärzte, rund 350 Zahnärzte und circa 65 ambulante Pflegedienste. Des Weiteren hat Essen rund 1000 niedergelassene Ärzte, rund 350 Zahnärzte und circa 65 ambulante Pflegedienste.

Siehe auch: Liste von Krankenhäusern in Essen
Öffentliche Einrichtungen
Hauptverwaltung des Ruhrverbandes

Essen erfüllt viele Funktionen einer Zentralstadt im Ruhrgebiet, in dem mehr als fünf Millionen Menschen leben.


Siehe auch: Liste von Krankenhäusern in Essen
Öffentliche Einrichtungen
Hauptverwaltung des Ruhrverbandes

Essen erfüllt viele Funktionen einer Zentralstadt im Ruhrgebiet, in dem mehr als fünf Millionen Menschen leben. Diese Bedeutung wird dokumentiert durch zahlreiche Institutionen und Verbände, die landesweit Funktionen wahrnehmen oder für die Region Zeichen setzen.
Diese Bedeutung wird dokumentiert durch zahlreiche Institutionen und Verbände, die landesweit Funktionen wahrnehmen oder für die Region Zeichen setzen.

So hat der Regionalverband Ruhr (RVR) seit seiner Gründung 1920 seinen Sitz in Essen. Dieser älteste deutsche Regionalverband, dem vier kreisfreie Großstädte und vier Landkreise angehören, erfüllt ortsübergreifende Gemeinschaftsaufgaben.
Dieser älteste deutsche Regionalverband, dem vier kreisfreie Großstädte und vier Landkreise angehören, erfüllt ortsübergreifende Gemeinschaftsaufgaben. Sie reichen von der Pflege und Erschließung der Landschaft über organisatorische Dienstleistungen für die kommunalen Verwaltungen bis hin zur Verbesserung der Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Sie reichen von der Pflege und Erschließung der Landschaft über organisatorische Dienstleistungen für die kommunalen Verwaltungen bis hin zur Verbesserung der Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten.

Mit dem Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, dem Landgericht Essen, dem Arbeitsgericht Essen und den drei Amtsgerichten Essen, Essen-Borbeck und Essen-Steele ist die Stadt ein überregional bedeutender Gerichtsstandort.


Mit dem Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, dem Landgericht Essen, dem Arbeitsgericht Essen und den drei Amtsgerichten Essen, Essen-Borbeck und Essen-Steele ist die Stadt ein überregional bedeutender Gerichtsstandort.

Zentrale Funktionen auf dem Sektor Wirtschaft erfüllen neben der Industrie- und Handelskammer zu Essen, die auch für die Städte Mülheim an der Ruhr und Oberhausen zuständig ist, die drei in Essen ansässigen Wasserwirtschaftsverbände, der Ruhrverband, die Emschergenossenschaft sowie der Ruhrtalsperrenverein.


Zentrale Funktionen auf dem Sektor Wirtschaft erfüllen neben der Industrie- und Handelskammer zu Essen, die auch für die Städte Mülheim an der Ruhr und Oberhausen zuständig ist, die drei in Essen ansässigen Wasserwirtschaftsverbände, der Ruhrverband, die Emschergenossenschaft sowie der Ruhrtalsperrenverein.


Zentrale Funktionen auf dem Sektor Wirtschaft erfüllen neben der Industrie- und Handelskammer zu Essen, die auch für die Städte Mülheim an der Ruhr und Oberhausen zuständig ist, die drei in Essen ansässigen Wasserwirtschaftsverbände, der Ruhrverband, die Emschergenossenschaft sowie der Ruhrtalsperrenverein.

Essen ist seit 1958 Sitz des Bistums Essen. Die Diözese erstreckt sich über weite Teile des Ruhrgebiets und kleinere Teile des Sauerlandes.
Die Diözese erstreckt sich über weite Teile des Ruhrgebiets und kleinere Teile des Sauerlandes. Das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, die Bischöfliche Aktion Adveniat, hat ebenfalls den Sitz in Essen.

Das Wetter für Nordrhein-Westfalen wird vom Deutschen Wetterdienst in Essen prognostiziert.


Das Wetter für Nordrhein-Westfalen wird vom Deutschen Wetterdienst in Essen prognostiziert.

Essen ist weiter Sitz folgender Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts:

Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung
BKK-Bundesverband
RWTÜV
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Essener Verbund der Immigrantenvereine

Nachfolgende Auslandsvertretungen sind in Essen ansässig:

Generalkonsulat der Republik Türkei
Honorarkonsulate von Albanien, Honduras, Kamerun, Litauen, Philippinen, Norwegen, Thailand, Ungarn sowie Uruguay..


Essen ist weiter Sitz folgender Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts:

Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung
BKK-Bundesverband
RWTÜV
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Essener Verbund der Immigrantenvereine

Nachfolgende Auslandsvertretungen sind in Essen ansässig:

Generalkonsulat der Republik Türkei
Honorarkonsulate von Albanien, Honduras, Kamerun, Litauen, Philippinen, Norwegen, Thailand, Ungarn sowie Uruguay..


Essen ist weiter Sitz folgender Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts:

Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung
BKK-Bundesverband
RWTÜV
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Essener Verbund der Immigrantenvereine

Nachfolgende Auslandsvertretungen sind in Essen ansässig:

Generalkonsulat der Republik Türkei
Honorarkonsulate von Albanien, Honduras, Kamerun, Litauen, Philippinen, Norwegen, Thailand, Ungarn sowie Uruguay.

Seit Januar 2019 befindet sich im Haus der Technik ein Europe Direct Informationscenter.


Seit Januar 2019 befindet sich im Haus der Technik ein Europe Direct Informationscenter.[56]
Siehe auch: Kategorie: Organisation (Essen)
Verkehr
Luftverkehr

Der 30 km südlich von der Stadtmitte gelegene Flughafen Düsseldorf ist über die Autobahn A 52 zu erreichen; als öffentliche Verkehrsmittel stehen vor allem die S-Bahnlinie S1 sowie die Regional-Express-Linien RE1, RE2, RE6, RE11, zur Verfügung, die den Flughafen, je nach gewähltem Zug, in 22 bis 37 Minuten mit der Essener Innenstadt verbinden.
[56]
Siehe auch: Kategorie: Organisation (Essen)
Verkehr
Luftverkehr

Der 30 km südlich von der Stadtmitte gelegene Flughafen Düsseldorf ist über die Autobahn A 52 zu erreichen; als öffentliche Verkehrsmittel stehen vor allem die S-Bahnlinie S1 sowie die Regional-Express-Linien RE1, RE2, RE6, RE11, zur Verfügung, die den Flughafen, je nach gewähltem Zug, in 22 bis 37 Minuten mit der Essener Innenstadt verbinden.
[56]
Siehe auch: Kategorie: Organisation (Essen)
Verkehr
Luftverkehr

Der 30 km südlich von der Stadtmitte gelegene Flughafen Düsseldorf ist über die Autobahn A 52 zu erreichen; als öffentliche Verkehrsmittel stehen vor allem die S-Bahnlinie S1 sowie die Regional-Express-Linien RE1, RE2, RE6, RE11, zur Verfügung, die den Flughafen, je nach gewähltem Zug, in 22 bis 37 Minuten mit der Essener Innenstadt verbinden. Der Flughafen Dortmund ist etwa 40 km entfernt.

An der Stadtgrenze zu Mülheim an der Ruhr befindet sich der städtische Verkehrslandeplatz Essen/Mülheim.


An der Stadtgrenze zu Mülheim an der Ruhr befindet sich der städtische Verkehrslandeplatz Essen/Mülheim. Der Verkehrslandeplatz besitzt ein Terminalgebäude, fertigt aber keine Linien- oder Charterfluggesellschaften ab. Private Kleinflugzeuge bilden die Mehrheit in Essen/Mülheim, da Strahlflugzeuge in Essen/Mülheim nur mit besonderer Genehmigung starten und landen dürfen.
Private Kleinflugzeuge bilden die Mehrheit in Essen/Mülheim, da Strahlflugzeuge in Essen/Mülheim nur mit besonderer Genehmigung starten und landen dürfen. Des Weiteren gibt es einen Segelflugclub und eine Prallluftschiff-Montagehalle der WDL Luftschiffgesellschaft. Des Weiteren gibt es einen Segelflugclub und eine Prallluftschiff-Montagehalle der WDL Luftschiffgesellschaft. Betreiber des Flughafens Essen/Mülheim ist die FEM GmbH. Air Albatros bietet gelegentlich Rundflüge über die Stadt mit einer alten Antonov an. Der Flughafen ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen - von Mülheim aus kann die Straßenbahnlinie 104 bis Hauptfriedhof genutzt werden, von da geht es mit einem Umstieg auf die Buslinie 130 weiter zum Flughafen.. Der Flughafen ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen - von Mülheim aus kann die Straßenbahnlinie 104 bis Hauptfriedhof genutzt werden, von da geht es mit einem Umstieg auf die Buslinie 130 weiter zum Flughafen. Vom Essener Hauptbahnhof erreicht man den Flughafen mit der U-Bahn-Linie U18 und Buslinie 145 mit Umstieg in die Buslinie 130 am RheinRuhrZentrum. Vom Essener Hauptbahnhof erreicht man den Flughafen mit der U-Bahn-Linie U18 und Buslinie 145 mit Umstieg in die Buslinie 130 am RheinRuhrZentrum.
Schienenverkehr
Essener Hauptbahnhof an der Freiheit (vor dem Umbau 2009)

Essen verfügt mit dem 2010 renovierten Hauptbahnhof über einen ICE-Fernbahnhof und Regionalbahnhof.

Schienenverkehr
Essener Hauptbahnhof an der Freiheit (vor dem Umbau 2009)

Essen verfügt mit dem 2010 renovierten Hauptbahnhof über einen ICE-Fernbahnhof und Regionalbahnhof. Es bestehen Direktverbindungen zu deutschen und europäischen Großstädten, darunter beispielsweise Berlin, München, Hamburg und Paris..
Es bestehen Direktverbindungen zu deutschen und europäischen Großstädten, darunter beispielsweise Berlin, München, Hamburg und Paris. Hinzu kommen die Regionalbahnhöfe Altenessen, Borbeck, Kray Süd, und Steele sowie 21 S-Bahn-Stationen: Bergeborbeck, Borbeck Süd, Dellwig, Dellwig Ost, Eiberg, Frohnhausen, Gerschede, Holthausen, Horst, Hügel, Kettwig, Kettwig Stausee, Kray Nord, Kupferdreh, Stadtwald, Steele Ost, Süd, Überruhr, Werden, West und Zollverein Nord. Hinzu kommen die Regionalbahnhöfe Altenessen, Borbeck, Kray Süd, und Steele sowie 21 S-Bahn-Stationen: Bergeborbeck, Borbeck Süd, Dellwig, Dellwig Ost, Eiberg, Frohnhausen, Gerschede, Holthausen, Horst, Hügel, Kettwig, Kettwig Stausee, Kray Nord, Kupferdreh, Stadtwald, Steele Ost, Süd, Überruhr, Werden, West und Zollverein Nord. Im Eisenbahngüterverkehr ist Essen nach Stilllegung des östlich vom Hauptbahnhof gelegenen Rangierbahnhofes kein Eisenbahnknoten mehr. Im Eisenbahngüterverkehr ist Essen nach Stilllegung des östlich vom Hauptbahnhof gelegenen Rangierbahnhofes kein Eisenbahnknoten mehr.
Siehe auch: Liste Essener Bahnhöfe
Öffentlicher Personennahverkehr
Stadtbahn-Station Essen Hauptbahnhof - 2014
Netzplan
→ Hauptartikel: Nahverkehr in Essen, Straßenbahn Essen und Stadtbahn Essen

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) führt weitestgehend die Ruhrbahn mit derzeit (September 2017) 84 Omnibuslinien, 21 NachtExpress-, elf Straßenbahn- (Gesamtlänge 119 km) und drei U-Bahn- bzw.

Siehe auch: Liste Essener Bahnhöfe
Öffentlicher Personennahverkehr
Stadtbahn-Station Essen Hauptbahnhof - 2014
Netzplan
→ Hauptartikel: Nahverkehr in Essen, Straßenbahn Essen und Stadtbahn Essen

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) führt weitestgehend die Ruhrbahn mit derzeit (September 2017) 84 Omnibuslinien, 21 NachtExpress-, elf Straßenbahn- (Gesamtlänge 119 km) und drei U-Bahn- bzw.

Siehe auch: Liste Essener Bahnhöfe
Öffentlicher Personennahverkehr
Stadtbahn-Station Essen Hauptbahnhof - 2014
Netzplan
→ Hauptartikel: Nahverkehr in Essen, Straßenbahn Essen und Stadtbahn Essen

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) führt weitestgehend die Ruhrbahn mit derzeit (September 2017) 84 Omnibuslinien, 21 NachtExpress-, elf Straßenbahn- (Gesamtlänge 119 km) und drei U-Bahn- bzw. Stadtbahnlinien (Gesamtlänge 35 km) aus. Der Stadtbahn-Betrieb begann 1977. Alle Verbindungen können zu einheitlichen Tarifen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr genutzt werden.
Alle Verbindungen können zu einheitlichen Tarifen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr genutzt werden. Die Straßenbahn-Kulturlinie 107 fährt nach Gelsenkirchen Hbf und bietet Informationen über die Sehenswürdigkeiten an den einzelnen Stationen. Die Straßenbahn-Kulturlinie 107 fährt nach Gelsenkirchen Hbf und bietet Informationen über die Sehenswürdigkeiten an den einzelnen Stationen. Ein Befahren des südlichen Abschnitts bis Bredeney erfordert einen Umstieg in Essen Hbf.
Straßenverkehr
Ruhrschnellweg

Essen befindet sich im Einzugsbereich der Bundesautobahnen A 40 (Ruhrschnellweg), A 42 (Emscherschnellweg), A 44 und A 52 sowie der Bundesstraßen B 224, B 227 und B 231.

Straßenverkehr
Ruhrschnellweg

Essen befindet sich im Einzugsbereich der Bundesautobahnen A 40 (Ruhrschnellweg), A 42 (Emscherschnellweg), A 44 und A 52 sowie der Bundesstraßen B 224, B 227 und B 231. Die Autobahn A 2 hat die Anschlussstelle Essen/Gladbeck, die jedoch etwa zwei Kilometer nördlich der Stadtgrenze Essens liegt und über die Bundesstraße 224 mit dem Stadtgebiet verbunden ist.
Die Autobahn A 2 hat die Anschlussstelle Essen/Gladbeck, die jedoch etwa zwei Kilometer nördlich der Stadtgrenze Essens liegt und über die Bundesstraße 224 mit dem Stadtgebiet verbunden ist. Die kürzeste Straße in Essen mit einer Länge von 15 Metern heißt Saal und befindet sich in Werden, die längste Straße ist der Ruhrschnellweg mit einer Länge von 11,7 Kilometern. Die kürzeste Straße in Essen mit einer Länge von 15 Metern heißt Saal und befindet sich in Werden, die längste Straße ist der Ruhrschnellweg mit einer Länge von 11,7 Kilometern. Die Straße Stotznocken, ebenfalls in Werden, ist mit einem Gefälle von 30 % die steilste Straße der Stadt.[57] Am 22. [57] Am 22. August 1928 wurde an der Kreuzung Altendorfer Straße/Helenenstraße die erste Ampel der Stadt Essen in Betrieb genommen. Heute gibt es rund 630 Ampelanlagen.[58]

Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 ist im Ruhrgebiet eine zusammenhängende Umweltzone eingerichtet worden.
Januar 2012 ist im Ruhrgebiet eine zusammenhängende Umweltzone eingerichtet worden. Diese Umweltzone erstreckt sich von Duisburg bis Dortmund und umfasst eine Fläche von etwa 850 Quadratkilometern. Autobahnen sind im Ruhrgebiet von den Bestimmungen der Umweltzone ausgenommen. Autobahnen sind im Ruhrgebiet von den Bestimmungen der Umweltzone ausgenommen.

Laut Statistik der Zulassungsstelle waren im Februar 2019 in Essen insgesamt 348.313 Kraftfahrzeuge angemeldet. Unter den zugelassenen Fahrzeugen befanden sich 2.
Unter den zugelassenen Fahrzeugen befanden sich 2.438 Elektro- und Hybridfahrzeuge (davon 562 mit reinen Elektromotor). Hinzu kommen 18.492 Krafträder.[59]

Der Fernbusverkehr zu deutschen und europäischen Zielen wird über den Zentralen Omnibusbahnhof Essen am Hauptbahnhof abgewickelt.
[59]

Der Fernbusverkehr zu deutschen und europäischen Zielen wird über den Zentralen Omnibusbahnhof Essen am Hauptbahnhof abgewickelt.
Fahrradverkehr

Die Stadt Essen erhielt 1991 beim ADFC-Fahrradklimatest als fahrradunfreundlichste Großstadt die (Anti-)Auszeichnung Rostige Speiche.

Fahrradverkehr

Die Stadt Essen erhielt 1991 beim ADFC-Fahrradklimatest als fahrradunfreundlichste Großstadt die (Anti-)Auszeichnung Rostige Speiche. Seit 1995 ist Essen Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Kreise und Gemeinden in NRW e. V. Heute wirbt Essen mit rund 200 km Radwegen, Fahrradstraßen und ehemaligen Trassen der Zechenbahnen innerhalb der Stadt..
Heute wirbt Essen mit rund 200 km Radwegen, Fahrradstraßen und ehemaligen Trassen der Zechenbahnen innerhalb der Stadt. Für die richtige Orientierung sorgen auf dem Hauptroutennetz spezielle Radwegweiser. Der Essener Fahrradstadtplan weist auf Routen und Radwege und auch auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt hin. Der Essener Fahrradstadtplan weist auf Routen und Radwege und auch auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt hin. Im gesamten Stadtgebiet stehen an wichtigen Zielen weit über 3000 Fahrradständer.

Metropolrad Ruhr startete im Juni 2010 in Essen das größte Fahrradverleihsystem Deutschlands..


Metropolrad Ruhr startete im Juni 2010 in Essen das größte Fahrradverleihsystem Deutschlands. Bis 2012 sind 3000 Mieträder in weiteren neun Ruhrgebietsstädten bereitgestellt.[60] Verknüpft werden in diesem Projekt zehn Städte aus dem Ruhrgebiet, unter anderen Dortmund, Bochum, Essen und Oberhausen.
[60] Verknüpft werden in diesem Projekt zehn Städte aus dem Ruhrgebiet, unter anderen Dortmund, Bochum, Essen und Oberhausen. Neu ist die städteübergreifende Nutzungsmöglichkeit der Mieträder.[61][62] Im aktuellen Fahrradklimatest von 2012 rutschte Essen auch durch dieses Angebot im Ranking von 23/28 auf 22/38 der teilnehmenden Städte in Nordrhein-Westfalen. [61][62] Im aktuellen Fahrradklimatest von 2012 rutschte Essen auch durch dieses Angebot im Ranking von 23/28 auf 22/38 der teilnehmenden Städte in Nordrhein-Westfalen. Die Durchschnitts-Schulnote 3,97 sowie der geringe Anteil des Radverkehrs von fünf Prozent (2011) am Modal-Split (zum Vergleich: drei Prozent im Jahr 2001) macht den weiterhin erheblichen Verbesserungsbedarf im Radverkehrsangebot deutlich. Die Durchschnitts-Schulnote 3,97 sowie der geringe Anteil des Radverkehrs von fünf Prozent (2011) am Modal-Split (zum Vergleich: drei Prozent im Jahr 2001) macht den weiterhin erheblichen Verbesserungsbedarf im Radverkehrsangebot deutlich.

Der Radschnellweg Ruhr führt auch durch Essen.
Schiffsverkehr

Die Ruhr ist bis Essen-Rellinghausen für Fahrzeuge mit einem maximalen Tiefgang von 1,70 m, einer Länge von höchstens 38 m und einer Breite bis zu 5,20 m schiffbar.

Schiffsverkehr

Die Ruhr ist bis Essen-Rellinghausen für Fahrzeuge mit einem maximalen Tiefgang von 1,70 m, einer Länge von höchstens 38 m und einer Breite bis zu 5,20 m schiffbar.[63] Auf der Ruhr und den Ruhrstauseen verkehren Fahrgastschiffe zur Naherholung..
[63] Auf der Ruhr und den Ruhrstauseen verkehren Fahrgastschiffe zur Naherholung.

Der Stadthafen Essen wurde als jüngster Hafen am Rhein-Herne-Kanal 1934 von der Stadt Essen in Betrieb genommen und wird seit 1987 von den Stadtwerken Essen betrieben. Der Hafen besteht aus einem Stichhafenbecken und einem Parallelhafen entlang des Kanals, die zusammen eine Wasserfläche von 63.


Der Stadthafen Essen wurde als jüngster Hafen am Rhein-Herne-Kanal 1934 von der Stadt Essen in Betrieb genommen und wird seit 1987 von den Stadtwerken Essen betrieben. Der Hafen besteht aus einem Stichhafenbecken und einem Parallelhafen entlang des Kanals, die zusammen eine Wasserfläche von 63.000 m² haben. Die wichtigsten umgeschlagenen Güter sind feste und mineralische Brennstoffe, Mineralöl- und chemische Produkte, Steine und Erden sowie Eisen und Stahl..
Die wichtigsten umgeschlagenen Güter sind feste und mineralische Brennstoffe, Mineralöl- und chemische Produkte, Steine und Erden sowie Eisen und Stahl.
Wasserversorgung

Die Trinkwassergewinnung lässt sich in Essen bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Bis weit ins 19..
Jahrhundert zurückverfolgen. Bis weit ins 19. Jahrhundert wurde das Trinkwasser aus Quellen und Brunnen gewonnen, um die Bürger der Stadt zu versorgen. Doch der enorme Bevölkerungszuwachs in den Zeiten der Industrialisierung machte eine neue Form der Trinkwassergewinnung notwendig. Doch der enorme Bevölkerungszuwachs in den Zeiten der Industrialisierung machte eine neue Form der Trinkwassergewinnung notwendig. Der Magistrat der Stadt Essen beschloss daher 1863 den Bau eines Pumpwerkes im Ruhrtal, um das Wasser aus dem Uferfiltrat der Ruhr zu gewinnen. Dieses Verfahren hat sich bis heute im Kern bewährt, jedoch stiegen mit den Jahren die Ansprüche an Verfügbarkeit sowie die Qualität des Trinkwassers.. Der Magistrat der Stadt Essen beschloss daher 1863 den Bau eines Pumpwerkes im Ruhrtal, um das Wasser aus dem Uferfiltrat der Ruhr zu gewinnen. Dieses Verfahren hat sich bis heute im Kern bewährt, jedoch stiegen mit den Jahren die Ansprüche an Verfügbarkeit sowie die Qualität des Trinkwassers. 1984 wurde daher eine moderne und technisch ausgefeilte Wasseraufbereitungsanlage in Betrieb genommen. 1984 wurde daher eine moderne und technisch ausgefeilte Wasseraufbereitungsanlage in Betrieb genommen. Diese und eine weitere Anlage in Essen-Horst werden durch die Wassergewinnung Essen GmbH betrieben.

Die Stadtwerke Essen AG betreiben acht Wasserbehälteranlagen, um die Sicherung der Wasserversorgung sowie die Spitzenverbrauchsmengen zu decken.


Die Stadtwerke Essen AG betreiben acht Wasserbehälteranlagen, um die Sicherung der Wasserversorgung sowie die Spitzenverbrauchsmengen zu decken. Es handelt sich hierbei sowohl um Wassertürme, als auch um Hoch- und Erdbehälter. Zusammen haben diese ein Fassungsvermögen von rund 52.
Zusammen haben diese ein Fassungsvermögen von rund 52.000 m³. Die Wasserabgabe liegt im Jahr bei durchschnittlich 35 Millionen m³.
Abfallwirtschaft
→ Hauptartikel: Entsorgungsbetriebe Essen
Bauwerke
Siehe auch: Liste von Hochhäusern in Essen, Architektur in Essen und Liste der Baudenkmäler in Essen
Aalto-Theater, Opernhaus
Glückaufhaus
Steile Lagerung an der Freiheit, im Hintergrund das Postbank-Hochhaus
Frontansicht des Museum Folkwang mit dem von [!!! David Chipperfield ] geplanten Neubau.

Abfallwirtschaft
→ Hauptartikel: Entsorgungsbetriebe Essen
Bauwerke
Siehe auch: Liste von Hochhäusern in Essen, Architektur in Essen und Liste der Baudenkmäler in Essen
Aalto-Theater, Opernhaus
Glückaufhaus
Steile Lagerung an der Freiheit, im Hintergrund das Postbank-Hochhaus
Frontansicht des Museum Folkwang mit dem von [!!! David Chipperfield ] geplanten Neubau.

Abfallwirtschaft
→ Hauptartikel: Entsorgungsbetriebe Essen
Bauwerke
Siehe auch: Liste von Hochhäusern in Essen, Architektur in Essen und Liste der Baudenkmäler in Essen
Aalto-Theater, Opernhaus
Glückaufhaus
Steile Lagerung an der Freiheit, im Hintergrund das Postbank-Hochhaus
Frontansicht des Museum Folkwang mit dem von [!!! David Chipperfield ] geplanten Neubau.
Gasthaus zur Margarethenhöhe
Ronald-McDonald-Haus, entworfen von [!!! Friedensreich Hundertwasser ]

Die Stadt verfügt über zahlreiche Verwaltungsbauten aus dem gesamten letzten Jahrhundert, angefangen bei dem Gebäude der Emschergenossenschaft (Wilhelm Kreis) bis zum RWE-Turm (nach Entwürfen des Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven; Overdiek und Partner).

Gasthaus zur Margarethenhöhe
Ronald-McDonald-Haus, entworfen von [!!! Friedensreich Hundertwasser ]

Die Stadt verfügt über zahlreiche Verwaltungsbauten aus dem gesamten letzten Jahrhundert, angefangen bei dem Gebäude der Emschergenossenschaft (Wilhelm Kreis) bis zum RWE-Turm (nach Entwürfen des Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven; Overdiek und Partner).

Gasthaus zur Margarethenhöhe
Ronald-McDonald-Haus, entworfen von [!!! Friedensreich Hundertwasser ]

Die Stadt verfügt über zahlreiche Verwaltungsbauten aus dem gesamten letzten Jahrhundert, angefangen bei dem Gebäude der Emschergenossenschaft (Wilhelm Kreis) bis zum RWE-Turm (nach Entwürfen des Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven; Overdiek und Partner). Viele Gebäude aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts bestimmen das Bild der Innenstadt (Bahnhofsvorplatz mit Haus der Technik (ehem. Börse), Hotel Handelshof, Eickhaus, alte Sparkasse und Hauptpost sowie im Innenstadtbereich Deutschlandhaus, Steinhaus, Derendorfhaus, Lichtburg, Baedekerhaus, Blumhaus).
Börse), Hotel Handelshof, Eickhaus, alte Sparkasse und Hauptpost sowie im Innenstadtbereich Deutschlandhaus, Steinhaus, Derendorfhaus, Lichtburg, Baedekerhaus, Blumhaus). Diese Gebäude sind von bekannten, größtenteils aus Süddeutschland stammenden Architekten (im Umfeld der Essener Kunstgewerbeschule bzw. Diese Gebäude sind von bekannten, größtenteils aus Süddeutschland stammenden Architekten (im Umfeld der Essener Kunstgewerbeschule bzw. der Essener Raumkunstgruppe) entworfen worden.

Markant in der Innenstadt ist der Burgplatz mit Johanneskirche, Atrium, Münster, Domschatzkammer, Bischofspalais, Volkshochschule und dem Blick auf die Alte Synagoge und die Altkatholische Friedenskirche.


Markant in der Innenstadt ist der Burgplatz mit Johanneskirche, Atrium, Münster, Domschatzkammer, Bischofspalais, Volkshochschule und dem Blick auf die Alte Synagoge und die Altkatholische Friedenskirche.

Viele alte Wohn- und Geschäftshäuser sind nach dem Krieg durch eine Architektur der 1950er und 1960er Jahre auf dem Grundriss der mittelalterlichen Stadt in höherer Bauweise erneuert worden.


Viele alte Wohn- und Geschäftshäuser sind nach dem Krieg durch eine Architektur der 1950er und 1960er Jahre auf dem Grundriss der mittelalterlichen Stadt in höherer Bauweise erneuert worden.

Essen hat vor allem im Süden der Stadt städtebaulich agiert. Es sind zahlreiche geplante Stadtteile entstanden (Moltkeviertel, Margarethenhöhe, Altenhof I und II, große Teile Frohnhausens u.


Essen hat vor allem im Süden der Stadt städtebaulich agiert. Es sind zahlreiche geplante Stadtteile entstanden (Moltkeviertel, Margarethenhöhe, Altenhof I und II, große Teile Frohnhausens u. a.). Ferner wurde die Stadt mit einem zweiten Innenstadtring mit teils repräsentativer Architektur ausgestattet (zum Beispiel Erlöserkirche, Glückaufhaus, Steag-Zentrale, Pfarrkirche St.
Ferner wurde die Stadt mit einem zweiten Innenstadtring mit teils repräsentativer Architektur ausgestattet (zum Beispiel Erlöserkirche, Glückaufhaus, Steag-Zentrale, Pfarrkirche St. Engelbert, Gebäude der Emschergenossenschaft, Hauptsitz des KVR, Ruhrhaus und die Auferstehungskirche an der Friedrich-, Hohenzollern-, Kronprinzen-, Kurfürstenstraße). Engelbert, Gebäude der Emschergenossenschaft, Hauptsitz des KVR, Ruhrhaus und die Auferstehungskirche an der Friedrich-, Hohenzollern-, Kronprinzen-, Kurfürstenstraße).

Was weiterhin auffällt, ist die an vielen Stellen durchgehende Gebäudehöhe von nur drei Geschossen und die Anlage von weiten grünen Innenhöfen.


Was weiterhin auffällt, ist die an vielen Stellen durchgehende Gebäudehöhe von nur drei Geschossen und die Anlage von weiten grünen Innenhöfen. Dies geht auf das Wirken von Robert Schmidt (1869-1934), Beigeordneter der Stadt Essen, zurück. Damit wurde ein bauliches Gegenstück zur Berliner Mietskasernenarchitektur im Ruhrgebiet durchgesetzt.
Damit wurde ein bauliches Gegenstück zur Berliner Mietskasernenarchitektur im Ruhrgebiet durchgesetzt.

Mit dem Moltkeviertel legte Robert Schmidt ab etwa 1908 ein innenstadtnahes Wohnviertel nach der Reformidee der Gartenstadt an. Große Grün-, Sport- und Spielflächen verbinden sich mit hochwertiger Bausubstanz - durchgängig im Stil der Reformarchitektur - zu einem weltweit einmaligen Beispiel des von der Reformbewegung beeinflussten Städtebaus der Moderne..
Große Grün-, Sport- und Spielflächen verbinden sich mit hochwertiger Bausubstanz - durchgängig im Stil der Reformarchitektur - zu einem weltweit einmaligen Beispiel des von der Reformbewegung beeinflussten Städtebaus der Moderne.

Die Stadt ist durch sehr viel Baumbestand und Wälder sowie im Süden durch eine hügelige Landschaft (Ruhrberge/Baldeneysee) geprägt.


Die Stadt ist durch sehr viel Baumbestand und Wälder sowie im Süden durch eine hügelige Landschaft (Ruhrberge/Baldeneysee) geprägt.

Herausragende Gebäude sind das Opernhaus, erbaut nach Plänen des finnischen Architekten Alvar Aalto, sowie die neue Hauptverwaltung der RWE-Konzerns, ein zylindrisches Hochhaus mit klimatisch wirksamer zweischaliger Glasfassade der Architekten Ingenhoven, Overdiek und Partner (Düsseldorf), die hier eine weithin sichtbare Landmarke für die Stadt setzten.


Herausragende Gebäude sind das Opernhaus, erbaut nach Plänen des finnischen Architekten Alvar Aalto, sowie die neue Hauptverwaltung der RWE-Konzerns, ein zylindrisches Hochhaus mit klimatisch wirksamer zweischaliger Glasfassade der Architekten Ingenhoven, Overdiek und Partner (Düsseldorf), die hier eine weithin sichtbare Landmarke für die Stadt setzten.


Herausragende Gebäude sind das Opernhaus, erbaut nach Plänen des finnischen Architekten Alvar Aalto, sowie die neue Hauptverwaltung der RWE-Konzerns, ein zylindrisches Hochhaus mit klimatisch wirksamer zweischaliger Glasfassade der Architekten Ingenhoven, Overdiek und Partner (Düsseldorf), die hier eine weithin sichtbare Landmarke für die Stadt setzten.

Im Nordosten der Stadt befindet sich das Areal der zum Weltkulturerbe gehörenden ehemaligen Kokerei und Zeche Zollverein, letztere gilt als Meilenstein der Industriearchitektur.


Im Nordosten der Stadt befindet sich das Areal der zum Weltkulturerbe gehörenden ehemaligen Kokerei und Zeche Zollverein, letztere gilt als Meilenstein der Industriearchitektur. Das Zollverein-Areal ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). Mit der Schließung der Kokerei Zollverein 1993 war die Bergbaugeschichte Essens beendet.
Mit der Schließung der Kokerei Zollverein 1993 war die Bergbaugeschichte Essens beendet.

Für das Zollverein-Areal gibt es konkrete Planungen, das Weltkulturerbe zu einem regionalen Kulturzentrum auszubauen, die wegen der nötigen Eingriffe in die historische Bausubstanz kontrovers diskutiert werden.


Für das Zollverein-Areal gibt es konkrete Planungen, das Weltkulturerbe zu einem regionalen Kulturzentrum auszubauen, die wegen der nötigen Eingriffe in die historische Bausubstanz kontrovers diskutiert werden. Bereits dort angesiedelt sind das Red Dot Design Museum, das im Aufbau befindliche Museum Zollverein sowie verschiedene kleinere Ausstellungen und Projekte..
Bereits dort angesiedelt sind das Red Dot Design Museum, das im Aufbau befindliche Museum Zollverein sowie verschiedene kleinere Ausstellungen und Projekte. Anfang 2010 wurde das neue Ruhr Museum eröffnet. Der 2006 errichtete Zollverein-Kubus wird ebenfalls seit Anfang 2010 vom Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität genutzt.

Im Zentrum der Stadt finden sich weiterhin um den Burgplatz herum gruppiert die Johanniskirche, das Münster (welches in Teilen bis ins 10..


Im Zentrum der Stadt finden sich weiterhin um den Burgplatz herum gruppiert die Johanniskirche, das Münster (welches in Teilen bis ins 10. Jahrhundert zurückgeht und als Wahrzeichen der Stadt gilt), das 1928 fertiggestellte massige Baedeker-Haus und die 1928 errichtete und 2003 renovierte Lichtburg.
Jahrhundert zurückgeht und als Wahrzeichen der Stadt gilt), das 1928 fertiggestellte massige Baedeker-Haus und die 1928 errichtete und 2003 renovierte Lichtburg. Außerdem ist dort der markante gläserne Eingang des Neubaus der VHS zu sehen. Im Münster befindet sich die Goldene Madonna, die älteste erhaltene vollplastische Madonnenfigur des christlichen Abendlandes. Im Münster befindet sich die Goldene Madonna, die älteste erhaltene vollplastische Madonnenfigur des christlichen Abendlandes. Gegenüber vom Hauptbahnhof steht das so genannte Haus der Technik, erbaut in den frühen 1920er Jahren nach Entwürfen des Architekten Edmund Körner als Büro- und Geschäftshaus. Gegenüber vom Hauptbahnhof steht das so genannte Haus der Technik, erbaut in den frühen 1920er Jahren nach Entwürfen des Architekten Edmund Körner als Büro- und Geschäftshaus.

Ebenfalls sehenswert ist die Alte Synagoge, die bei ihrer Eröffnung 1913 noch Neue Synagoge hieß: In der Reichspogromnacht ausgebrannt, wurde sie danach nicht mehr von der jüdischen Gemeinde genutzt (die sich nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue, kleinere Synagoge baute).


Ebenfalls sehenswert ist die Alte Synagoge, die bei ihrer Eröffnung 1913 noch Neue Synagoge hieß: In der Reichspogromnacht ausgebrannt, wurde sie danach nicht mehr von der jüdischen Gemeinde genutzt (die sich nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue, kleinere Synagoge baute). Nach wechselnden Nutzungen unter anderem als Design-Museum dient sie heute als Begegnungsstätte zwischen den Religionen und Kulturen..
Nach wechselnden Nutzungen unter anderem als Design-Museum dient sie heute als Begegnungsstätte zwischen den Religionen und Kulturen. 1980 wurde die Synagoge Gedenkstätte.

Zum Süden der Stadt hin liegt das Museum Folkwang, das eine bedeutende Sammlung romantischer und moderner Kunst präsentiert, sowie der Grugapark, benannt nach der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung (GRUGA), die hier 1929 stattfand.


Zum Süden der Stadt hin liegt das Museum Folkwang, das eine bedeutende Sammlung romantischer und moderner Kunst präsentiert, sowie der Grugapark, benannt nach der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung (GRUGA), die hier 1929 stattfand. Der Parkt hat eine Fläche von 70 Hektar und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Essenerinnen und Essener.
Der Parkt hat eine Fläche von 70 Hektar und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Essenerinnen und Essener. Dazu gehört die Grugahalle, in der Konzerte und Großereignisse wie der EU-Gipfel 1994 stattfinden, sowie die Messe Essen.. Dazu gehört die Grugahalle, in der Konzerte und Großereignisse wie der EU-Gipfel 1994 stattfinden, sowie die Messe Essen.

Noch weiter südlich liegt oberhalb des von 1931 bis 1933 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme künstlich angelegten Baldeneysees die Villa Hügel, der monumentale Wohnsitz der Familie Krupp, erbaut vom Industriellen Alfred Krupp, in dem eine ständige Ausstellung der Krupp-Stiftung und diverse Wechselausstellungen zu finden sind.


Noch weiter südlich liegt oberhalb des von 1931 bis 1933 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme künstlich angelegten Baldeneysees die Villa Hügel, der monumentale Wohnsitz der Familie Krupp, erbaut vom Industriellen Alfred Krupp, in dem eine ständige Ausstellung der Krupp-Stiftung und diverse Wechselausstellungen zu finden sind.

In direkter Nachbarschaft zum Grugapark befindet sich der Stadtteil Margarethenhöhe, benannt nach der 1929 von Georg Metzendorf im Auftrag von Margarethe Krupp (zugleich Namensgeberin) errichteten Siedlung Margarethenhöhe, einem architektonisch bedeutenden Beispiel der Gartenstadtbewegung.


In direkter Nachbarschaft zum Grugapark befindet sich der Stadtteil Margarethenhöhe, benannt nach der 1929 von Georg Metzendorf im Auftrag von Margarethe Krupp (zugleich Namensgeberin) errichteten Siedlung Margarethenhöhe, einem architektonisch bedeutenden Beispiel der Gartenstadtbewegung.


In direkter Nachbarschaft zum Grugapark befindet sich der Stadtteil Margarethenhöhe, benannt nach der 1929 von Georg Metzendorf im Auftrag von Margarethe Krupp (zugleich Namensgeberin) errichteten Siedlung Margarethenhöhe, einem architektonisch bedeutenden Beispiel der Gartenstadtbewegung.

Einen starken Kontrast zum restlichen Stadtbild weisen die beiden an der Ruhr gelegenen südlichen Stadtteile Kettwig und Werden auf. Sie besitzen beide einen Altstadtkern, der vom Zweiten Weltkrieg und folgenden Abrisssanierungen fast vollkommen verschont geblieben ist.
Sie besitzen beide einen Altstadtkern, der vom Zweiten Weltkrieg und folgenden Abrisssanierungen fast vollkommen verschont geblieben ist. Im Stadtteil Kettwig befindet sich auch die Staustufe des gleichnamigen Ruhrstausees, wo die Schiffe aus Mülheim und Essen anlegen. Im Stadtteil Kettwig befindet sich auch die Staustufe des gleichnamigen Ruhrstausees, wo die Schiffe aus Mülheim und Essen anlegen. Sehenswert ist auch das Krayer Rathaus, wo nach dem Zweiten Weltkrieg die erste Ratssitzung stattfand, da das alte Essener Rathaus im Krieg schwer beschädigt wurde. Sehenswert ist auch das Krayer Rathaus, wo nach dem Zweiten Weltkrieg die erste Ratssitzung stattfand, da das alte Essener Rathaus im Krieg schwer beschädigt wurde. Ein weiteres markantes Bauwerk in Essen ist der 157,5 Meter hohe, für die Öffentlichkeit nicht zugängliche, Fernmeldeturm.
Naturräume

Laut Statistischem Bundesamt ist Essen aufgrund großer Anteile an Erholungsflächen die grünste Stadt in Nordrhein-Westfalen sowie die drittgrünste Stadt Deutschlands.

Naturräume

Laut Statistischem Bundesamt ist Essen aufgrund großer Anteile an Erholungsflächen die grünste Stadt in Nordrhein-Westfalen sowie die drittgrünste Stadt Deutschlands. Essen wurde am 18. Juni 2015 der Titel Umwelthauptstadt Europas für 2017 zuerkannt.

In Essen befinden sich zwölf ausgewiesene Naturschutzgebiete, 58 Landschaftsschutzgebiete sowie zahlreiche Naturdenkmale.
Juni 2015 der Titel Umwelthauptstadt Europas für 2017 zuerkannt.

In Essen befinden sich zwölf ausgewiesene Naturschutzgebiete, 58 Landschaftsschutzgebiete sowie zahlreiche Naturdenkmale.
Grün- und Parkanlagen
Künstlicher Wasserfall im Grugapark
Stadtgarten Essen

Bereits zur Zeit der Industrialisierung ließ unter anderem die Firma Krupp ihre zahlreichen Werkssiedlungen im Stadtgebiet mit Parkanlagen, die meist heute noch vorhanden sind, zur Erholung der Arbeiter ausstatten.

Grün- und Parkanlagen
Künstlicher Wasserfall im Grugapark
Stadtgarten Essen

Bereits zur Zeit der Industrialisierung ließ unter anderem die Firma Krupp ihre zahlreichen Werkssiedlungen im Stadtgebiet mit Parkanlagen, die meist heute noch vorhanden sind, zur Erholung der Arbeiter ausstatten.

Grün- und Parkanlagen
Künstlicher Wasserfall im Grugapark
Stadtgarten Essen

Bereits zur Zeit der Industrialisierung ließ unter anderem die Firma Krupp ihre zahlreichen Werkssiedlungen im Stadtgebiet mit Parkanlagen, die meist heute noch vorhanden sind, zur Erholung der Arbeiter ausstatten. Durch Begrünungsprogramme hat sich die Stadt Essen zudem in den vergangenen Jahrzehnten bemüht, die Wohn- und Lebensqualität zu steigern und somit das ehemals industriell geprägte Stadtbild zu verändern.
Durch Begrünungsprogramme hat sich die Stadt Essen zudem in den vergangenen Jahrzehnten bemüht, die Wohn- und Lebensqualität zu steigern und somit das ehemals industriell geprägte Stadtbild zu verändern. So wurde Essen die grünste Stadt Nordrhein-Westfalens sowie die drittgrünste Stadt Deutschlands. Essen besitzt mehr als 700 Grünanlagen, circa 400 Spielplätze und mehrere teils größere Parks in den Stadtteilen. Essen besitzt mehr als 700 Grünanlagen, circa 400 Spielplätze und mehrere teils größere Parks in den Stadtteilen.

Der Grugapark ist mit 70 Hektar der größte Park Essens. Als ehemaliger Austragungsort der Reichsgartenschau 1938 und der Bundesgartenschau 1965 gilt er heute gleichermaßen als Spiel- und Sportstätte sowie als Ruheoase in der Stadt..
Als ehemaliger Austragungsort der Reichsgartenschau 1938 und der Bundesgartenschau 1965 gilt er heute gleichermaßen als Spiel- und Sportstätte sowie als Ruheoase in der Stadt. Im Sommer finden im Park verschiedene Veranstaltungen statt, darunter Konzerte, Park- und Kinderfeste. Dazu sind hier rund 40 Skulpturen zu sehen. Dazu sind hier rund 40 Skulpturen zu sehen.

Der Hügelpark ist die, heute öffentlich zugängliche, zur Villa Hügel gehörige Parkanlage im Stadtteil Bredeney, die der Industrielle Alfred Krupp ab 1869 plante und errichten ließ.


Der Hügelpark ist die, heute öffentlich zugängliche, zur Villa Hügel gehörige Parkanlage im Stadtteil Bredeney, die der Industrielle Alfred Krupp ab 1869 plante und errichten ließ. Im Südviertel liegt Essens älteste, öffentlich zugängliche Grünanlage, der Stadtgarten Essen. Er ist mit heute 6,87 Hektar die größte Grünanlage im Innenstadtbereich. 2009 wurde ein Teil des Krupp-Parks im Westviertel eröffnet, der im Zuge des städtebaulichen Projektes Krupp-Gürtel angelegt wurde.
2009 wurde ein Teil des Krupp-Parks im Westviertel eröffnet, der im Zuge des städtebaulichen Projektes Krupp-Gürtel angelegt wurde.

Der Borbecker Schlosspark gilt als eine der ältesten Parkanlagen des Rheinlands. Er ist als englischer Landschaftsgarten gestaltet und stammt aus der Zeit, als Maria Kunigunde von Sachsen dem Essener Stift als Äbtissin vorstand.
Er ist als englischer Landschaftsgarten gestaltet und stammt aus der Zeit, als Maria Kunigunde von Sachsen dem Essener Stift als Äbtissin vorstand. Über verschlungene Wege ist heute noch die Quelle der Borbecke erreichbar, die über einen schmalen Bachlauf Gräfte und Schlossteich speist. Über verschlungene Wege ist heute noch die Quelle der Borbecke erreichbar, die über einen schmalen Bachlauf Gräfte und Schlossteich speist. Im östlichen Bereich des Parks liegt die Dubois-Arena, eine ehemalige Boxkampfstätte, die heute als Veranstaltungsort dient.

Weitere Beispiele von größeren Parkanlagen der Stadt sind der Kaiser-Wilhelm-Park in Altenessen, der Ludwig-Kessing-Park in Überruhr-Hinsel, der Stadtgarten Steele, der Volksgarten Kray im Osten der Stadt, der Gervinuspark in Frohnhausen sowie die Brehminsel im Flusslauf der Ruhr in Werden.
Im östlichen Bereich des Parks liegt die Dubois-Arena, eine ehemalige Boxkampfstätte, die heute als Veranstaltungsort dient.

Weitere Beispiele von größeren Parkanlagen der Stadt sind der Kaiser-Wilhelm-Park in Altenessen, der Ludwig-Kessing-Park in Überruhr-Hinsel, der Stadtgarten Steele, der Volksgarten Kray im Osten der Stadt, der Gervinuspark in Frohnhausen sowie die Brehminsel im Flusslauf der Ruhr in Werden.


Weitere Beispiele von größeren Parkanlagen der Stadt sind der Kaiser-Wilhelm-Park in Altenessen, der Ludwig-Kessing-Park in Überruhr-Hinsel, der Stadtgarten Steele, der Volksgarten Kray im Osten der Stadt, der Gervinuspark in Frohnhausen sowie die Brehminsel im Flusslauf der Ruhr in Werden.
Siehe auch: Kategorie: Parkanlage in Essen
Tourismus

Die Sehenswürdigkeiten und die Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt, die zentrale Lage in der Rhein-Ruhr-Region, aber auch ihre Messen und Kongresse ziehen zahlreiche Touristen und Geschäftsreisende an.

Siehe auch: Kategorie: Parkanlage in Essen
Tourismus

Die Sehenswürdigkeiten und die Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt, die zentrale Lage in der Rhein-Ruhr-Region, aber auch ihre Messen und Kongresse ziehen zahlreiche Touristen und Geschäftsreisende an. 39 Hotels mit insgesamt 4.832 Betten zählt der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.
832 Betten zählt der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) im Jahr 2017. Dazu kommen zwei Pensionen mit 44 Betten, 36 Hotel garni mit 2.974 Betten, fünf Erholungs-, Ferien- oder Schulungsheime mit 688 Betten, sieben Jugendherbergen oder Hütten mit 431 Betten, zwei Vorsorge- und Reha-Kliniken mit 520 Betten sowie fünf Campingplätze. 974 Betten, fünf Erholungs-, Ferien- oder Schulungsheime mit 688 Betten, sieben Jugendherbergen oder Hütten mit 431 Betten, zwei Vorsorge- und Reha-Kliniken mit 520 Betten sowie fünf Campingplätze. Mit fünf Sternen ist das Kettwiger Schloss Hugenpoet das luxuriöseste Hotel in der Stadt.. Mit fünf Sternen ist das Kettwiger Schloss Hugenpoet das luxuriöseste Hotel in der Stadt. Mit einer Auslastung von rund 42,6 % ist der Standort Essen für Hotelbetreiber ein attraktiver Markt, so dass momentan weitere Hotels im gesamten Stadtgebiet gebaut werden und geplant sind. Mit einer Auslastung von rund 42,6 % ist der Standort Essen für Hotelbetreiber ein attraktiver Markt, so dass momentan weitere Hotels im gesamten Stadtgebiet gebaut werden und geplant sind. Damit steigt die Zahl der Hotels auf 96. Somit ist die Stadt Essen der mit Abstand größte Hotelstandort im Ruhrgebiet.[64]
Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Übernachtungen[65] 1.
[64]
Jahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Übernachtungen[65] 1.357.737 1.302.511 1.376.165 1.386.466 1.409.205 1.408.879 1.387.825 1.480.104 1.602.022 1.665.817
Kultur
Siehe auch: Liste von Sehenswürdigkeiten in Essen und Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Essen
Schloss Borbeck als Kultur- und Begegnungsstätte und Veranstaltungsort mit historischer Dauerausstellung
Der Saalbau ist Sitz der Philharmonie Essen
Grillo-Theater
Die Zeche Zollverein beherbergt das Ruhr Museum und das Red Dot Design Museum
Musikpavillon im Grugapark
Philharmonie, Oper und Theater

Essen verfügt in der Theater und Philharmonie Essen (TuP) - unter einem einheitlichen Dach organisiert - über ein philharmonisches Orchester mit dem Saalbau (als Aufführungsort), ein Opernhaus (Aalto-Theater) und ein Stadttheater (Grillo-Theater) mit einigen angeschlossenen kleineren Bühnen.
817
Kultur
Siehe auch: Liste von Sehenswürdigkeiten in Essen und Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Essen
Schloss Borbeck als Kultur- und Begegnungsstätte und Veranstaltungsort mit historischer Dauerausstellung
Der Saalbau ist Sitz der Philharmonie Essen
Grillo-Theater
Die Zeche Zollverein beherbergt das Ruhr Museum und das Red Dot Design Museum
Musikpavillon im Grugapark
Philharmonie, Oper und Theater

Essen verfügt in der Theater und Philharmonie Essen (TuP) - unter einem einheitlichen Dach organisiert - über ein philharmonisches Orchester mit dem Saalbau (als Aufführungsort), ein Opernhaus (Aalto-Theater) und ein Stadttheater (Grillo-Theater) mit einigen angeschlossenen kleineren Bühnen.
817
Kultur
Siehe auch: Liste von Sehenswürdigkeiten in Essen und Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Essen
Schloss Borbeck als Kultur- und Begegnungsstätte und Veranstaltungsort mit historischer Dauerausstellung
Der Saalbau ist Sitz der Philharmonie Essen
Grillo-Theater
Die Zeche Zollverein beherbergt das Ruhr Museum und das Red Dot Design Museum
Musikpavillon im Grugapark
Philharmonie, Oper und Theater

Essen verfügt in der Theater und Philharmonie Essen (TuP) - unter einem einheitlichen Dach organisiert - über ein philharmonisches Orchester mit dem Saalbau (als Aufführungsort), ein Opernhaus (Aalto-Theater) und ein Stadttheater (Grillo-Theater) mit einigen angeschlossenen kleineren Bühnen.
817
Kultur
Siehe auch: Liste von Sehenswürdigkeiten in Essen und Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Essen
Schloss Borbeck als Kultur- und Begegnungsstätte und Veranstaltungsort mit historischer Dauerausstellung
Der Saalbau ist Sitz der Philharmonie Essen
Grillo-Theater
Die Zeche Zollverein beherbergt das Ruhr Museum und das Red Dot Design Museum
Musikpavillon im Grugapark
Philharmonie, Oper und Theater

Essen verfügt in der Theater und Philharmonie Essen (TuP) - unter einem einheitlichen Dach organisiert - über ein philharmonisches Orchester mit dem Saalbau (als Aufführungsort), ein Opernhaus (Aalto-Theater) und ein Stadttheater (Grillo-Theater) mit einigen angeschlossenen kleineren Bühnen.
817
Kultur
Siehe auch: Liste von Sehenswürdigkeiten in Essen und Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Essen
Schloss Borbeck als Kultur- und Begegnungsstätte und Veranstaltungsort mit historischer Dauerausstellung
Der Saalbau ist Sitz der Philharmonie Essen
Grillo-Theater
Die Zeche Zollverein beherbergt das Ruhr Museum und das Red Dot Design Museum
Musikpavillon im Grugapark
Philharmonie, Oper und Theater

Essen verfügt in der Theater und Philharmonie Essen (TuP) - unter einem einheitlichen Dach organisiert - über ein philharmonisches Orchester mit dem Saalbau (als Aufführungsort), ein Opernhaus (Aalto-Theater) und ein Stadttheater (Grillo-Theater) mit einigen angeschlossenen kleineren Bühnen. Die Spielstätten der TUP gehören zu den architektonischen Ikonen der Region. Über 400.000 Gäste besuchen pro Spielzeit die mehr als 1000 Veranstaltungen der TuP.
000 Gäste besuchen pro Spielzeit die mehr als 1000 Veranstaltungen der TuP.

Das Theater im Rathaus befindet sich im Erdgeschoss des Rathauses. Im Spielplan reicht die Bandbreite der Genres von der Boulevardkomödie über Krimis, Operetten und Musicals bis zum klassischen Schauspiel..
Im Spielplan reicht die Bandbreite der Genres von der Boulevardkomödie über Krimis, Operetten und Musicals bis zum klassischen Schauspiel.

Im Europahaus am Kennedyplatz befindet sich das Stratmanns Theater. Seit Juli 1995 tritt Ludger Stratmann auf der eigenen Bühne mit verschiedenen kabarettistischen Programmen unter dem Motto Doktor Stratmanns - Heiteres Medizinisches Kabarett auf.
Seit Juli 1995 tritt Ludger Stratmann auf der eigenen Bühne mit verschiedenen kabarettistischen Programmen unter dem Motto Doktor Stratmanns - Heiteres Medizinisches Kabarett auf.

Weiterhin existiert in Essen das älteste Privattheater Nordrhein-Westfalens (Das Kleine Theater Essen), ein Boulevardtheater sowie das GOP Varieté Essen.


Weiterhin existiert in Essen das älteste Privattheater Nordrhein-Westfalens (Das Kleine Theater Essen), ein Boulevardtheater sowie das GOP Varieté Essen. Das Colosseum Theater dient seit 2010 als Veranstaltungshalle, hauptsächlich für Tanz- und Musikshows.
Museen

Die Zeche Zollverein als das Wahrzeichen Essens beherbergt mehrere Museen und sehenswerte Plätze.

Museen

Die Zeche Zollverein als das Wahrzeichen Essens beherbergt mehrere Museen und sehenswerte Plätze. Wie kein anderes steht das Ruhr Museum für Ruhrgebietskultur. Es nimmt räumlich den größten Teil der Zeche ein und zeigt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Bergbauregion.
Es nimmt räumlich den größten Teil der Zeche ein und zeigt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Bergbauregion.

Ebenfalls auf Zeche Zollverein ist das Red Dot Design Museum beheimatet, das die größte Design-Ausstellung weltweit zeigt. Im Kesselhaus der Zeche Zollverein ist weniger Kunst im engeren Sinne ausgestellt - funktionales Design ist hier im Fokus.
Im Kesselhaus der Zeche Zollverein ist weniger Kunst im engeren Sinne ausgestellt - funktionales Design ist hier im Fokus. Hauptsächlich sind Gegenstände des täglichen Gebrauchs zu sehen, von Besteck und Küchenarmaturen über Möbel und Büroeinrichtungen bis hin zu verschiedenen PKW.. Hauptsächlich sind Gegenstände des täglichen Gebrauchs zu sehen, von Besteck und Küchenarmaturen über Möbel und Büroeinrichtungen bis hin zu verschiedenen PKW.

Im Stadtteil Rüttenscheid befindet sich das Museum Folkwang. Das Kunstmuseum beherbergt eine große Sammlung bedeutender Gemälde, Skulpturen und Grafiken weltberühmter Künstler sowie eine wichtige Fotosammlung.
Das Kunstmuseum beherbergt eine große Sammlung bedeutender Gemälde, Skulpturen und Grafiken weltberühmter Künstler sowie eine wichtige Fotosammlung. Im Neubau am Museumsplatz befindet sich auch das Deutsche Plakatmuseum.

Neben den großen, bekannten Museen hat Essen außerdem eine Reihe weiterer Museen zu bieten.


Neben den großen, bekannten Museen hat Essen außerdem eine Reihe weiterer Museen zu bieten. Ebenfalls in Rüttenscheid gibt es das Soul of Africa Museum, das einzige Voodoo-Museum in Europa. Der Essener Domschatz ist eine der bedeutendsten Sammlungen kirchlicher Kunstwerke in Deutschland..
Der Essener Domschatz ist eine der bedeutendsten Sammlungen kirchlicher Kunstwerke in Deutschland. Im Grugapark werden auf dem freien Gelände verteilt derzeit über 40 Skulpturen und Kunstwerke gezeigt. Sie reichen von der Klassischen Moderne bis zur Zeitgenössischen Kunst und können unter anderem auf geführten Rundgängen besichtigt werden. Sie reichen von der Klassischen Moderne bis zur Zeitgenössischen Kunst und können unter anderem auf geführten Rundgängen besichtigt werden. Ein Ensemble zeitgenössischer Skulpturen findet sich auf dem Moltkeplatz im Moltkeviertel.
Siehe auch: Liste der Museen in Essen
Geschichtsvereine

Der im Jahre 1880 gegründete Historische Verein für Stadt und Stift Essen e.

Siehe auch: Liste der Museen in Essen
Geschichtsvereine

Der im Jahre 1880 gegründete Historische Verein für Stadt und Stift Essen e. V. ist einer der ältesten Geschichtsvereine Deutschlands.

Eine Vielzahl Essener Bürger beschäftigen sich haupt- oder ehrenamtlich mit der Geschichte der Stadt Essen und der Essener Stadtteile..


Eine Vielzahl Essener Bürger beschäftigen sich haupt- oder ehrenamtlich mit der Geschichte der Stadt Essen und der Essener Stadtteile. Die meisten von ihnen haben sich zur Arbeitsgemeinschaft Essener Geschichtsinitiativen zusammengeschlossen.[66]
Kino

Die Essener Kinolandschaft besteht an mehreren Orten: Auf der Kettwiger Straße befindet sich die 1928 errichtete und 2003 restaurierte Lichtburg; hinzu kommt das am Berliner Platz im Jahr 1991 eröffnete Multiplexkino Cinemaxx sowie einige Programmkinos.
[66]
Kino

Die Essener Kinolandschaft besteht an mehreren Orten: Auf der Kettwiger Straße befindet sich die 1928 errichtete und 2003 restaurierte Lichtburg; hinzu kommt das am Berliner Platz im Jahr 1991 eröffnete Multiplexkino Cinemaxx sowie einige Programmkinos.
[66]
Kino

Die Essener Kinolandschaft besteht an mehreren Orten: Auf der Kettwiger Straße befindet sich die 1928 errichtete und 2003 restaurierte Lichtburg; hinzu kommt das am Berliner Platz im Jahr 1991 eröffnete Multiplexkino Cinemaxx sowie einige Programmkinos. Die Lichtburg besitzt mit 1250 Plätzen den größten Kinosaal Deutschlands. In regelmäßigen Abständen finden hier Filmpremieren und -galas statt. Das Kinocenter Cinemaxx ist mit 16 Kinosälen und insgesamt 5354 Plätzen das größte Multiplexkino Deutschlands..
In regelmäßigen Abständen finden hier Filmpremieren und -galas statt. Das Kinocenter Cinemaxx ist mit 16 Kinosälen und insgesamt 5354 Plätzen das größte Multiplexkino Deutschlands. Aufgrund des Siegeszuges des Fernsehgerätes schlossen in den 1960er und 1970er Jahren allein in Essen rund ⅔ aller Kinos.. Aufgrund des Siegeszuges des Fernsehgerätes schlossen in den 1960er und 1970er Jahren allein in Essen rund ⅔ aller Kinos. Nach Eröffnung des Cinemaxx brachen die Besucherzahlen der anderen Kinos in Essen nochmals ein, und die meisten wurden geschlossen. Allein in der Essener Innenstadt fielen so über zehn Lichtspielhäuser dem Cinemaxx zum Opfer. Allein in der Essener Innenstadt fielen so über zehn Lichtspielhäuser dem Cinemaxx zum Opfer. Der überwiegende Teil der geschlossenen Kinos wurde zu Ladengeschäften, einige auch zu Diskotheken und Clubs umgebaut. Vereinzelt stehen ehemalige Kinos auch heute noch leer. Vereinzelt stehen ehemalige Kinos auch heute noch leer. Lediglich die Lichtburg und vier Essener Programmkinos konnten sich gegen das Multiplexkino behaupten. Das Filmtheater Astra in der Teichstraße ist das größte Filmkunsttheater des Ruhrgebiets.. Das Filmtheater Astra in der Teichstraße ist das größte Filmkunsttheater des Ruhrgebiets. Es bietet Platz für 430 Zuschauer. Das kleine Kino Luna im gleichen Gebäudekomplex bietet 80 Plätze. Das im Jahr 1955 eröffnete Kino Eulenspiegel an der Steeler Straße gehört seit 1980 zu den Essener Filmkunsttheatern. Das im Jahr 1955 eröffnete Kino Eulenspiegel an der Steeler Straße gehört seit 1980 zu den Essener Filmkunsttheatern. Eine Besonderheit ist eine Wurlitzer-Stummfilm-Orgel im Kinosaal sowie das dazugehörige Kinomuseum. In Rüttenscheid befindet sich das Filmstudio Glückauf. Das im Glückaufhaus liegende Kino ist eines der ältesten Filmtheater im Ruhrgebiet.. In Rüttenscheid befindet sich das Filmstudio Glückauf. Das im Glückaufhaus liegende Kino ist eines der ältesten Filmtheater im Ruhrgebiet. Ebenfalls in Rüttenscheid befindet sich die Galerie Cinema, das mit 45 Sitzplätzen kleinste Kino in Essen. Hier steht bereits seit 1975 wöchentlich Harold und Maude auf dem Programm. Hier steht bereits seit 1975 wöchentlich Harold und Maude auf dem Programm. Im Norden der Stadt befindet sich am Sulterkamp 70 das Drive-in-Autokino Essen mit einer Kapazität von 1000 Personenkraftwagen.
Kulturzentren
Unperfekthaus

Das Unperfekthaus (kurz auch UpH genannt) ist eine kulturelle Einrichtung in der Essener Innenstadt..

Kulturzentren
Unperfekthaus

Das Unperfekthaus (kurz auch UpH genannt) ist eine kulturelle Einrichtung in der Essener Innenstadt. Das „Künstlerdorf” bietet auf 4000 Quadratmetern, über sieben Etagen verteilt, Kreativen und Schaffenden die Möglichkeit, sich zu verwirklichen.
Das „Künstlerdorf” bietet auf 4000 Quadratmetern, über sieben Etagen verteilt, Kreativen und Schaffenden die Möglichkeit, sich zu verwirklichen. Auf jegliche Zensur oder Vorgaben wird verzichtet. Voraussetzung ist lediglich, dass die Aktivitäten legal, kreativ und offen für Publikum sind. Voraussetzung ist lediglich, dass die Aktivitäten legal, kreativ und offen für Publikum sind. Weitere Kulturzentren sind die Zeche Carl in Altenessen, das Kulturzentrum Grend[67] in Steele und das Kunsthaus Essen in Rellinghausen.
Regelmäßige Veranstaltungen

Januar
IPM - Internationale Fachmesse für Pflanzen, Technik, Floristik und Verkaufsförderung
Essen on Ice
Polar Soccer Cup
Februar
Parkleuchten im Grugapark - Februar bis März
Essener Karneval
Weiberfastnacht - die Frauen stürmen das Rathaus
Großer Rosenmontagszug
Reise/Camping- Internationale Messe Reise & Touristik, Camping & Caravaning
Fahrrad - Messe für Fahrrad, Zubehör und Freizeit
März
Equitana - Internationale Messe des Pferdesports
April
Techno-Classica - Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport und Motorräder
Mai
Pfingst Open Air Werden
Juni
Essener Firmenlauf
Drachenbootrennen auf dem Baldeneysee
ExtraSchicht Nacht der Industriekultur
Rü-Fest
Kulturpfadfest Essen
KUNSTTag.

Regelmäßige Veranstaltungen

Januar
IPM - Internationale Fachmesse für Pflanzen, Technik, Floristik und Verkaufsförderung
Essen on Ice
Polar Soccer Cup
Februar
Parkleuchten im Grugapark - Februar bis März
Essener Karneval
Weiberfastnacht - die Frauen stürmen das Rathaus
Großer Rosenmontagszug
Reise/Camping- Internationale Messe Reise & Touristik, Camping & Caravaning
Fahrrad - Messe für Fahrrad, Zubehör und Freizeit
März
Equitana - Internationale Messe des Pferdesports
April
Techno-Classica - Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport und Motorräder
Mai
Pfingst Open Air Werden
Juni
Essener Firmenlauf
Drachenbootrennen auf dem Baldeneysee
ExtraSchicht Nacht der Industriekultur
Rü-Fest
Kulturpfadfest Essen
KUNSTTag.

Regelmäßige Veranstaltungen

Januar
IPM - Internationale Fachmesse für Pflanzen, Technik, Floristik und Verkaufsförderung
Essen on Ice
Polar Soccer Cup
Februar
Parkleuchten im Grugapark - Februar bis März
Essener Karneval
Weiberfastnacht - die Frauen stürmen das Rathaus
Großer Rosenmontagszug
Reise/Camping- Internationale Messe Reise & Touristik, Camping & Caravaning
Fahrrad - Messe für Fahrrad, Zubehör und Freizeit
März
Equitana - Internationale Messe des Pferdesports
April
Techno-Classica - Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport und Motorräder
Mai
Pfingst Open Air Werden
Juni
Essener Firmenlauf
Drachenbootrennen auf dem Baldeneysee
ExtraSchicht Nacht der Industriekultur
Rü-Fest
Kulturpfadfest Essen
KUNSTTag.

Regelmäßige Veranstaltungen

Januar
IPM - Internationale Fachmesse für Pflanzen, Technik, Floristik und Verkaufsförderung
Essen on Ice
Polar Soccer Cup
Februar
Parkleuchten im Grugapark - Februar bis März
Essener Karneval
Weiberfastnacht - die Frauen stürmen das Rathaus
Großer Rosenmontagszug
Reise/Camping- Internationale Messe Reise & Touristik, Camping & Caravaning
Fahrrad - Messe für Fahrrad, Zubehör und Freizeit
März
Equitana - Internationale Messe des Pferdesports
April
Techno-Classica - Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport und Motorräder
Mai
Pfingst Open Air Werden
Juni
Essener Firmenlauf
Drachenbootrennen auf dem Baldeneysee
ExtraSchicht Nacht der Industriekultur
Rü-Fest
Kulturpfadfest Essen
KUNSTTag.

Regelmäßige Veranstaltungen

Januar
IPM - Internationale Fachmesse für Pflanzen, Technik, Floristik und Verkaufsförderung
Essen on Ice
Polar Soccer Cup
Februar
Parkleuchten im Grugapark - Februar bis März
Essener Karneval
Weiberfastnacht - die Frauen stürmen das Rathaus
Großer Rosenmontagszug
Reise/Camping- Internationale Messe Reise & Touristik, Camping & Caravaning
Fahrrad - Messe für Fahrrad, Zubehör und Freizeit
März
Equitana - Internationale Messe des Pferdesports
April
Techno-Classica - Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport und Motorräder
Mai
Pfingst Open Air Werden
Juni
Essener Firmenlauf
Drachenbootrennen auf dem Baldeneysee
ExtraSchicht Nacht der Industriekultur
Rü-Fest
Kulturpfadfest Essen
KUNSTTag.

Regelmäßige Veranstaltungen

Januar
IPM - Internationale Fachmesse für Pflanzen, Technik, Floristik und Verkaufsförderung
Essen on Ice
Polar Soccer Cup
Februar
Parkleuchten im Grugapark - Februar bis März
Essener Karneval
Weiberfastnacht - die Frauen stürmen das Rathaus
Großer Rosenmontagszug
Reise/Camping- Internationale Messe Reise & Touristik, Camping & Caravaning
Fahrrad - Messe für Fahrrad, Zubehör und Freizeit
März
Equitana - Internationale Messe des Pferdesports
April
Techno-Classica - Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport und Motorräder
Mai
Pfingst Open Air Werden
Juni
Essener Firmenlauf
Drachenbootrennen auf dem Baldeneysee
ExtraSchicht Nacht der Industriekultur
Rü-Fest
Kulturpfadfest Essen
KUNSTTag. Werden
Gourmetmeile auf der Kettwiger Straße



Juli
Grugapark-Fest
Schlossparkfest Borbeck
Großer Klotschentanz Innenstadt
August
Christopher Street Day Essen
Essen..
Werden
Gourmetmeile auf der Kettwiger Straße



Juli
Grugapark-Fest
Schlossparkfest Borbeck
Großer Klotschentanz Innenstadt
August
Christopher Street Day Essen
Essen.Original.
September
Essener Segelwoche
Ruhrtriennale
Zechenfest Volksfest auf dem Gelände der Zeche Zollverein
Tag des offenen Denkmals
Kettwiger Brunnenfest
Essener Kinderfest
Oktober
Marathon Rund um den Baldeneysee
Essener Lichtwochen
SPIEL - Internationale Spieltage mit Comic Action
November
St.

September
Essener Segelwoche
Ruhrtriennale
Zechenfest Volksfest auf dem Gelände der Zeche Zollverein
Tag des offenen Denkmals
Kettwiger Brunnenfest
Essener Kinderfest
Oktober
Marathon Rund um den Baldeneysee
Essener Lichtwochen
SPIEL - Internationale Spieltage mit Comic Action
November
St.

September
Essener Segelwoche
Ruhrtriennale
Zechenfest Volksfest auf dem Gelände der Zeche Zollverein
Tag des offenen Denkmals
Kettwiger Brunnenfest
Essener Kinderfest
Oktober
Marathon Rund um den Baldeneysee
Essener Lichtwochen
SPIEL - Internationale Spieltage mit Comic Action
November
St.-Martin-Umzüge mit Laternen und Gesang
Beginn der Karnevalszeit am 11.
-Martin-Umzüge mit Laternen und Gesang
Beginn der Karnevalszeit am 11.11. um 11:11 Uhr.
Dezember
Essen Motor Show - Weltmesse für Automobile, Tuning, Motorsport & Classics
Nikolaus- und Weihnachtsmärkte in der Innenstadt sowie in den Stadtteilen Kupferdreh, Rüttenscheid, Steele und Werden
Silvesterlauf auf dem Gelände der Zeche Zollverein

Am 11.

Dezember
Essen Motor Show - Weltmesse für Automobile, Tuning, Motorsport & Classics
Nikolaus- und Weihnachtsmärkte in der Innenstadt sowie in den Stadtteilen Kupferdreh, Rüttenscheid, Steele und Werden
Silvesterlauf auf dem Gelände der Zeche Zollverein

Am 11. April 2006 wurde die Stadt durch eine siebenköpfige EU-Jury stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt Europas 2010 gewählt.
April 2006 wurde die Stadt durch eine siebenköpfige EU-Jury stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt Europas 2010 gewählt. Gleichzeitig trugen Pécs (Ungarn) und Istanbul den Titel.[68] An RUHR.2010 beteiligt waren neben Essen der Regionalverband Ruhr, das Land Nordrhein-Westfalen und der Initiativkreis Ruhrgebiet.. 2010 beteiligt waren neben Essen der Regionalverband Ruhr, das Land Nordrhein-Westfalen und der Initiativkreis Ruhrgebiet.

Die vormals in Berlin stattfindende Loveparade war Ende August 2007 in Essen. Ab 23. August waren viele Clubs der Region für Sonderveranstaltungen geöffnet, bis dann am 25.
August waren viele Clubs der Region für Sonderveranstaltungen geöffnet, bis dann am 25. August mit der eigentlichen Parade das Ereignis ausklang. Der Zug wurde dabei durch die nördliche Innenstadt geführt, die Abschlusskundgebung fand auf dem ehemaligen Kirmesplatz am Berliner Platz statt. Der Zug wurde dabei durch die nördliche Innenstadt geführt, die Abschlusskundgebung fand auf dem ehemaligen Kirmesplatz am Berliner Platz statt.

Unter einem Motto stehen in jedem Jahrzehnt die Essener Lichtwochen, die jährlich stattfinden. Dabei werden von Ende Oktober bis Anfang Januar des folgenden Jahres Lichtinstallationen über den Innenstadtstraßen Essens angebracht.
Dabei werden von Ende Oktober bis Anfang Januar des folgenden Jahres Lichtinstallationen über den Innenstadtstraßen Essens angebracht.

Der Kulturpfad der Stadt Essen führt Besucher zu Kunst- und Kulturorten zwischen der Marktkirche und Museum Folkwang.

In vielen Essener Stadtteilen gibt es Heimat-, Bürger- und Verkehrsvereine.


Der Kulturpfad der Stadt Essen führt Besucher zu Kunst- und Kulturorten zwischen der Marktkirche und Museum Folkwang.

In vielen Essener Stadtteilen gibt es Heimat-, Bürger- und Verkehrsvereine. Achtzehn solcher Vereine haben sich zusammengeschlossen im „Stadtverband der Bürger- und Verkehrsvereine Essen”. Ein weiterer Stadtverband ist der Stadtverband Essen der Kleingärtnervereine, dem zurzeit 104 Essener Kleingartenvereine mit insgesamt 250 Kleingartenanlagen angehören (Stand 2009).
Achtzehn solcher Vereine haben sich zusammengeschlossen im „Stadtverband der Bürger- und Verkehrsvereine Essen”. Ein weiterer Stadtverband ist der Stadtverband Essen der Kleingärtnervereine, dem zurzeit 104 Essener Kleingartenvereine mit insgesamt 250 Kleingartenanlagen angehören (Stand 2009).
Religionen
Siehe auch: Liste Essener Sakralbauten und Liste Essener Friedhöfe
Konfessionsstatistik

Am 31.

Religionen
Siehe auch: Liste Essener Sakralbauten und Liste Essener Friedhöfe
Konfessionsstatistik

Am 31. Dezember 2019 gehörten 32,9 % (33,6 % in 2018) der Einwohner der römisch-katholischen Kirche an, 22,5 % (23,0 % in 2018) sind evangelisch und 44,6 % (ein Prozent mehr als im Vorjahr) gehören sonstiger oder keiner Religionsgemeinschaft an.
Dezember 2019 gehörten 32,9 % (33,6 % in 2018) der Einwohner der römisch-katholischen Kirche an, 22,5 % (23,0 % in 2018) sind evangelisch und 44,6 % (ein Prozent mehr als im Vorjahr) gehören sonstiger oder keiner Religionsgemeinschaft an.[69][70] Seit 2014 ist die Gruppe der Menschen in Essen, die einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft angehören, größer als die der evangelischen oder römisch-katholischen Christen. [69][70] Seit 2014 ist die Gruppe der Menschen in Essen, die einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft angehören, größer als die der evangelischen oder römisch-katholischen Christen.[71] 2015 gehörten 208.713 Einwohner von Essen der katholischen Kirche an. 144.451 Einwohner waren evangelisch,[72] 4. 144.451 Einwohner waren evangelisch,[72] 4.110 evangelisch-freikirchlich, 8.510 orthodox und 920 jüdisch. 236.295 Einwohner wurden den Rubriken „Sonstige” oder „Keiner ö.-r. Religionsgesellschaft zugehörig” zugeordnet. Religionsgesellschaft zugehörig” zugeordnet.
Christentum
Konfessionelle Lage bis zur Säkularisation
Essener Münster (auch Essener Dom)

Das Stift Essen unterstand seit 951 direkt dem Papst. Erste Pfarrkirche war vermutlich die Stiftskirche..
Erste Pfarrkirche war vermutlich die Stiftskirche. Später wurde St. Gertrud für den nördlichen Bereich (mit Altenessen und Karnap) und St. Johann für den südlichen Bereich (mit Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen, Frillendorf, Rüttenscheid und Huttrop) der Stadt Pfarrkirche. Johann für den südlichen Bereich (mit Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen, Frillendorf, Rüttenscheid und Huttrop) der Stadt Pfarrkirche.

Ab 1524 wurde in der Stadt gelegentlich evangelisch gepredigt. Im Jahre 1543 trat ein evangelischer Prediger auf und ab 1560 wurde in der St.-Gertrudiskirche auch deutsch gesungen.
-Gertrudiskirche auch deutsch gesungen. Auf Beschluss des Rates der Stadt wurde 1563 die Reformation endgültig eingeführt. Die Stadt versuchte damit, ihren Status als Freie Reichsstadt zu festigen. Ab 1563 war die St.-Gertrudiskirche dauerhaft den Protestanten zur Nutzung überlassen worden. Ab 1563 war die St.-Gertrudiskirche dauerhaft den Protestanten zur Nutzung überlassen worden. Danach nahm die Münsterkirche den Rang der Essener Pfarrkirche für die Katholiken ein.

In Werden wurde ab 1583 in der Clemenskirche evangelisch gepredigt.


In Werden wurde ab 1583 in der Clemenskirche evangelisch gepredigt. Im 17. Jahrhundert entstand auch eine reformierte Gemeinde. Steele wurde ab 1554 evangelisch. Um 1600 war fast ganz Steele protestantisch, wobei danach die Kirche aber von den Lutheranern, den Reformierten und den Katholiken zum Teil unter großen Reibereien gemeinsam genutzt wurde.
Um 1600 war fast ganz Steele protestantisch, wobei danach die Kirche aber von den Lutheranern, den Reformierten und den Katholiken zum Teil unter großen Reibereien gemeinsam genutzt wurde. In Kettwig trat 1609 die ganze Bevölkerung zum reformierten Bekenntnis über.

Fortan waren somit in Essen beide Konfessionen nebeneinander vertreten.


Fortan waren somit in Essen beide Konfessionen nebeneinander vertreten. Das Stift blieb katholisch, die Stadt war evangelisch. Gab es ab 1571 unter den Protestanten zunächst nur eine lutherische Gemeinde, so wurde ab 1655 vom Rat auch eine reformierte Gemeinde anerkannt.
Gab es ab 1571 unter den Protestanten zunächst nur eine lutherische Gemeinde, so wurde ab 1655 vom Rat auch eine reformierte Gemeinde anerkannt. Ab 1605 konnte die Gegenreformation teilweise Fuß fassen, was zur Folge hatte, dass die St.-Gertrudiskirche teilweise wieder katholisch wurde. -Gertrudiskirche teilweise wieder katholisch wurde. Die endgültige Aufgabe der Reichsfreiheit musste die Stadt 1670 zwar anerkennen, doch war dies ohne Folgen für die bisherigen konfessionellen Unterschiede. Bis 1802 wurden die kirchlichen Angelegenheiten vom Rat beziehungsweise vom Stift erledigt. Bis 1802 wurden die kirchlichen Angelegenheiten vom Rat beziehungsweise vom Stift erledigt. Die reformierte Gemeinde war autonom. Das Verhältnis beider Konfessionen war etwa ausgewogen.
Evangelische Kirchen

1802 wurde die lutherische Gemeinde Essen dem preußischen Konsistorium der Grafschaft Mark, 1809 dem klevisch-lutherischen Konsistorium des Großherzogtums Berg und ab 1815 der Düsseldorfer Kreissynode zugeteilt.

Evangelische Kirchen

1802 wurde die lutherische Gemeinde Essen dem preußischen Konsistorium der Grafschaft Mark, 1809 dem klevisch-lutherischen Konsistorium des Großherzogtums Berg und ab 1815 der Düsseldorfer Kreissynode zugeteilt. Sie gehörte damit zur Evangelischen Kirche in Preußen beziehungsweise deren späterer rheinischer Provinzialkirche.
Sie gehörte damit zur Evangelischen Kirche in Preußen beziehungsweise deren späterer rheinischer Provinzialkirche. Essen wurde Sitz einer Superintendentur, aus der später der Kirchenkreis Essen hervorging. Dieser wurde in die drei Kirchenkreise Essen-Mitte, Essen-Nord und Essen-Süd innerhalb der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland geteilt. Essen wurde Sitz einer Superintendentur, aus der später der Kirchenkreis Essen hervorging. Dieser wurde in die drei Kirchenkreise Essen-Mitte, Essen-Nord und Essen-Süd innerhalb der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland geteilt. Zu den drei Kirchenkreisen gehören heute insgesamt 30 Kirchengemeinden. Zu den drei Kirchenkreisen gehören heute insgesamt 30 Kirchengemeinden. Diese bilden zusammen mit den drei Kirchenkreisen seit 1972 den Evangelischen Stadtkirchenverband Essen. Seit dem 1. Juli 2008 sind die Essener Kirchenkreise wieder zu einem Kirchenkreis zusammengeschlossen. Juli 2008 sind die Essener Kirchenkreise wieder zu einem Kirchenkreis zusammengeschlossen. Ausgenommen hiervon ist der Stadtteil Kettwig, der trotz Eingemeindung 1975 weiterhin zum Kirchenkreis Ruhr mit Sitz Mülheim an der Ruhr gehört.

Als Reaktion auf die Zwangsvereinigung zwischen der lutherischen Kirche und der reformierten Tradition zur Evangelischen Kirche der altpreußischen Union entstand die altlutherische Evangelisch-Lutherische Kirche in Preußen..


Als Reaktion auf die Zwangsvereinigung zwischen der lutherischen Kirche und der reformierten Tradition zur Evangelischen Kirche der altpreußischen Union entstand die altlutherische Evangelisch-Lutherische Kirche in Preußen. Die Altlutheraner bestanden auf ihre Religionsfreiheit, indem sie uneingeschränkt lutherische Gottesdienste, Verfassung und Lehre forderten.
Die Altlutheraner bestanden auf ihre Religionsfreiheit, indem sie uneingeschränkt lutherische Gottesdienste, Verfassung und Lehre forderten. Nach harter Verfolgungszeit seitens des Staates konnte sie sich 1841 unter König Friedrich Wilhelm IV. Nach harter Verfolgungszeit seitens des Staates konnte sie sich 1841 unter König Friedrich Wilhelm IV. konstituieren und wurde anerkannt. Durch die Einführung der Union in Essen entstand die Evangelisch-Lutherische (altlutherische) Kirchengemeinde Essen 1844; sie gehört heute zum Kirchenbezirk Westfalen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche.. Durch die Einführung der Union in Essen entstand die Evangelisch-Lutherische (altlutherische) Kirchengemeinde Essen 1844; sie gehört heute zum Kirchenbezirk Westfalen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Durch die Wahl des Gemeindepfarrers ist dort die Propstei des Sprengels West der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche.. Durch die Wahl des Gemeindepfarrers ist dort die Propstei des Sprengels West der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Alte Kirche in Essen-Altenessen

Marktkirche, erste protestantische Kirche in Essen

Evangelisch-Lutherische Kirche Essen, Bartningkirche des Jahres 2010 und Propsteikirche

Kreuzeskirche

Römisch-katholische Kirche
Die Goldene Madonna im Essener Münster

Durch die Aufhebung des Stiftes fielen die katholischen Pfarreien 1802 zum Erzbistum Köln..


Alte Kirche in Essen-Altenessen

Marktkirche, erste protestantische Kirche in Essen

Evangelisch-Lutherische Kirche Essen, Bartningkirche des Jahres 2010 und Propsteikirche

Kreuzeskirche

Römisch-katholische Kirche
Die Goldene Madonna im Essener Münster

Durch die Aufhebung des Stiftes fielen die katholischen Pfarreien 1802 zum Erzbistum Köln. 1958 wurde Essen Sitz eines eigenen Bistums.
1958 wurde Essen Sitz eines eigenen Bistums. Die Pfarrgemeinden des 1975 eingemeindeten Stadtteils Kettwig gehören nach wie vor zum Dekanat Ratingen und damit zum Erzbistum Köln. 1968 fand der 82. Deutsche Katholikentag in Essen statt. Deutsche Katholikentag in Essen statt.

Gegenwärtig gehören 58 Pfarrgemeinden zum Stadtdekanat Essen, das sich in die Dekanate Essen-Mitte, Essen-Altendorf, Essen-Borbeck, Essen-Heisingen-Kupferdreh, Essen-Rellinghausen, Essen-Steele, Essen-Stoppenberg und Essen-Werden aufteilt.


Gegenwärtig gehören 58 Pfarrgemeinden zum Stadtdekanat Essen, das sich in die Dekanate Essen-Mitte, Essen-Altendorf, Essen-Borbeck, Essen-Heisingen-Kupferdreh, Essen-Rellinghausen, Essen-Steele, Essen-Stoppenberg und Essen-Werden aufteilt. Gemeinsam bilden sie den katholischen Stadtkirchenverband/Gemeindeverband (K. d. ö. R.) (seit 1925) als Träger kirchlicher Aufgaben auf Stadtebene (Familienbildung, Jugendseelsorge/Jugendberufshilfe, Beratungsdienste, Öffentlichkeitsarbeit) und als Dienstleister und Zweckverband der Gemeinden.
) (seit 1925) als Träger kirchlicher Aufgaben auf Stadtebene (Familienbildung, Jugendseelsorge/Jugendberufshilfe, Beratungsdienste, Öffentlichkeitsarbeit) und als Dienstleister und Zweckverband der Gemeinden. Die Katholische Stadtkirche ist zentral erreichbar im Katholischen Stadthaus an der Bernestraße. Die Katholische Stadtkirche ist zentral erreichbar im Katholischen Stadthaus an der Bernestraße. Das Stadtdekanat Essen umfasst etwa ein Viertel der Katholiken und der Gemeinden des Bistums.

Mittlerweile wurde jedoch die Essener Bistumsstruktur aufgrund diözesaner Entscheidungen grundlegend verändert.


Mittlerweile wurde jedoch die Essener Bistumsstruktur aufgrund diözesaner Entscheidungen grundlegend verändert. In der Stadt Essen gibt es seit 2009 nur noch zehn sogenannte Großpfarreien (kirchliche Körperschaften), die jeweils mehrere Pfarrbezirke (Gemeinden) umfassen.
In der Stadt Essen gibt es seit 2009 nur noch zehn sogenannte Großpfarreien (kirchliche Körperschaften), die jeweils mehrere Pfarrbezirke (Gemeinden) umfassen. Langfristig sollen auch bis zu 26 katholische Kirchen in Essen aufgegeben werden (vgl. Bistum Essen). Weiterhin sollen die inhaltlichen stadtkirchlichen Einrichtungen (zum Beispiel Familienbildung, Jugendseelsorge) und pastoralen Angebote (zum Beispiel Beratungsdienste) reduziert und diözesan in neue zentrale Trägerstrukturen zusammengeführt werden. Weiterhin sollen die inhaltlichen stadtkirchlichen Einrichtungen (zum Beispiel Familienbildung, Jugendseelsorge) und pastoralen Angebote (zum Beispiel Beratungsdienste) reduziert und diözesan in neue zentrale Trägerstrukturen zusammengeführt werden. Auch die Anzahl der katholischen Kindertagesstätten wird den finanziellen und demografischen Entwicklungen angepasst; ihre inhaltliche Steuerung und Verwaltung werden ebenfalls diözesan zentralisiert. Auch die Anzahl der katholischen Kindertagesstätten wird den finanziellen und demografischen Entwicklungen angepasst; ihre inhaltliche Steuerung und Verwaltung werden ebenfalls diözesan zentralisiert.

Den Fürstäbtissinnen verdankt Essen den bedeutenden Essener Domschatz.


Den Fürstäbtissinnen verdankt Essen den bedeutenden Essener Domschatz. Im Mittelpunkt steht die Goldene Madonna. Um das Jahr 980 entstanden, ist sie das erste voll plastische Abbild der Gottesmutter und gilt als eines der bedeutendsten Kunstwerke des Abendlandes.
Um das Jahr 980 entstanden, ist sie das erste voll plastische Abbild der Gottesmutter und gilt als eines der bedeutendsten Kunstwerke des Abendlandes. Nachdem Papst Johannes XXIII. Maria 1959 zur Patronin des Bistums Essen erhoben hatte, wurde die Figur vom damaligen Bischof Franz Hengsbach im Essener Dom öffentlich ausgestellt. Maria 1959 zur Patronin des Bistums Essen erhoben hatte, wurde die Figur vom damaligen Bischof Franz Hengsbach im Essener Dom öffentlich ausgestellt. Seit dieser Zeit ist sie das Ziel zahlreicher Pilger.

Das Priorat der Piusbruderschaft ist das dritte in Deutschland gegründete Priorat der römisch-katholischen Traditionalisten.


Das Priorat der Piusbruderschaft ist das dritte in Deutschland gegründete Priorat der römisch-katholischen Traditionalisten.

St. Maria Rosenkranz in Essen-Bochold

St. Antonius Abbas in Essen-Schönebeck

St. Georg in Essen-Heisingen

St. Gertrud in der Essener Innenstadt

St. Hubertus in Essen-Bergerhausen

St.
Gertrud in der Essener Innenstadt

St. Hubertus in Essen-Bergerhausen

St. Mariä Empfängnis in Essen-Holsterhausen

Orthodoxe Gemeinden

Drei orthodoxe Gemeinden feiern ihre Gottesdienste in katholischen Kirchen in Essen: die russisch-orthodoxe Gemeinde zu den Hl.
Mariä Empfängnis in Essen-Holsterhausen

Orthodoxe Gemeinden

Drei orthodoxe Gemeinden feiern ihre Gottesdienste in katholischen Kirchen in Essen: die russisch-orthodoxe Gemeinde zu den Hl. Uneigennützigen Kosmas und Damian (St. Augustinus, Frohnhausen), die serbisch-orthodoxen (St. Stephanus, Stoppenberg) und die rumänisch-orthodoxen Christen (St. Ewaldi, Altenessen).
Ewaldi, Altenessen).
Weitere Kirchen und christliche Gemeinschaften

Es gibt verschiedene Freikirchen, darunter mehrere Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), eine Adventgemeinde, Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche, Freie evangelische Gemeinden (FeG), die SELK, 13 Gemeinden der Neuapostolischen Kirche (NAK), drei Gemeinden der Apostolischen Gemeinschaft und die altkatholische Kirche..

Weitere Kirchen und christliche Gemeinschaften

Es gibt verschiedene Freikirchen, darunter mehrere Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), eine Adventgemeinde, Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche, Freie evangelische Gemeinden (FeG), die SELK, 13 Gemeinden der Neuapostolischen Kirche (NAK), drei Gemeinden der Apostolischen Gemeinschaft und die altkatholische Kirche..

Weitere Kirchen und christliche Gemeinschaften

Es gibt verschiedene Freikirchen, darunter mehrere Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), eine Adventgemeinde, Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche, Freie evangelische Gemeinden (FeG), die SELK, 13 Gemeinden der Neuapostolischen Kirche (NAK), drei Gemeinden der Apostolischen Gemeinschaft und die altkatholische Kirche. Ferner sind auch die Zeugen Jehovas und die Mormonen vertreten.
Judentum
Neue Essener Synagoge

Der jüdischen Kultusgemeinde gehören mehr als 900 Mitglieder an. Die Gemeinde verfügt über die Synagoge in der Sedanstraße, eine Mikwe, einen Friedhof, eine Bibliothek, eine Kindergruppe, Jugendgruppe und Frauenchor.
Die Gemeinde verfügt über die Synagoge in der Sedanstraße, eine Mikwe, einen Friedhof, eine Bibliothek, eine Kindergruppe, Jugendgruppe und Frauenchor. Es gibt keinen Gemeinderabbiner. Bis zu ihrer Zerstörung in der Pogromnacht gab es in Steele eine bereits 1883 eröffnete Synagoge.. Bis zu ihrer Zerstörung in der Pogromnacht gab es in Steele eine bereits 1883 eröffnete Synagoge. In der Essener Innenstadt steht die 1913 eingeweihte Alte Synagoge, deren Äußeres während des Nationalsozialismus weitgehend unversehrt blieb. Nachdem sie zunächst ungenutzt war, erwarb sie die Stadt Essen und nutzte sie unter anderem als Museum für Industriedesign; schließlich wurde sie nach einer etwa zweijährigen Umbauphase im Juli 2010 als Haus jüdischer Kultur eröffnet. In der Essener Innenstadt steht die 1913 eingeweihte Alte Synagoge, deren Äußeres während des Nationalsozialismus weitgehend unversehrt blieb. Nachdem sie zunächst ungenutzt war, erwarb sie die Stadt Essen und nutzte sie unter anderem als Museum für Industriedesign; schließlich wurde sie nach einer etwa zweijährigen Umbauphase im Juli 2010 als Haus jüdischer Kultur eröffnet. Nachdem sie zunächst ungenutzt war, erwarb sie die Stadt Essen und nutzte sie unter anderem als Museum für Industriedesign; schließlich wurde sie nach einer etwa zweijährigen Umbauphase im Juli 2010 als Haus jüdischer Kultur eröffnet.[73]
Buddhismus

Im Jahr 1988 etablierte sich in der Herkulesstraße in Essen-Stadtmitte eine Gemeinschaft der Freunde des Westlichen Buddhistischen Ordens. Der im gleichen Jahr entstandene Zenkreis Essen e.
Der im gleichen Jahr entstandene Zenkreis Essen e. V. steht in der Tradition des Rinzai-Zen und wurde von dem deutschen Zenlehrer Rei Shin Sensei gegründet. Seit 2007 findet sich in Essen auch eine Gruppe des Diamantweg-Buddhismus von Ole Nydahl. Seit 2007 findet sich in Essen auch eine Gruppe des Diamantweg-Buddhismus von Ole Nydahl.[74]
Islam
Fatih-Moschee

Durch die verstärkte Zuwanderung aus muslimischen Ländern, insbesondere der Türkei, wurden in den letzten Jahrzehnten auch muslimische Gotteshäuser eingerichtet.
[74]
Islam
Fatih-Moschee

Durch die verstärkte Zuwanderung aus muslimischen Ländern, insbesondere der Türkei, wurden in den letzten Jahrzehnten auch muslimische Gotteshäuser eingerichtet. Dabei handelte es sich zunächst nur um „Hinterhofmoscheen”. Inzwischen wurden auch größere repräsentative Moscheen gebaut. Im Jahr 2002 wurde im Stadtteil Katernberg die Fatih-Moschee eröffnet, in Altendorf ist seit 2009 die DITIB-Zentralmoschee Essen in Bau..
Im Jahr 2002 wurde im Stadtteil Katernberg die Fatih-Moschee eröffnet, in Altendorf ist seit 2009 die DITIB-Zentralmoschee Essen in Bau. 2016 gab es in Essen 24 muslimische Gotteshäuser, davon gehören sieben zur DITIB.[75]
Sikhismus

In Essen befinden sich zwei Gurdwara.
[75]
Sikhismus

In Essen befinden sich zwei Gurdwara. Der Gurdwara Dasmesh Darbar Essen e. V. befindet sich an der Herkulesstraße im Ostviertel, und der Gurdwara Nanaksar Sat Sang Darbar befindet sich an der Bersonstraße im Nordviertel.
befindet sich an der Herkulesstraße im Ostviertel, und der Gurdwara Nanaksar Sat Sang Darbar befindet sich an der Bersonstraße im Nordviertel. Am 16. April 2016 verübten Salafisten einen Bombenanschlag auf letzteren. Drei Männer wurden dabei verletzt, einer von ihnen schwer.[76][77]
Hinduismus

Im Ostviertel gibt es einen tamilischen Hindu-Tempel.
[76][77]
Hinduismus

Im Ostviertel gibt es einen tamilischen Hindu-Tempel. Dieser ist dem Gott Murugan gewidmet und wurde 2004 eingeweiht. Trägerverein ist der Sri Kathirvelauthaswamy Temple e. V.[78]
Sport
Rudern

Der Rudersport spielt in Essen eine sehr große Rolle.
[78]
Sport
Rudern

Der Rudersport spielt in Essen eine sehr große Rolle. Gerudert wird auf der Ruhr und auf dem Baldeneysee. In Essen gibt es sechs Vereine, die sich aufs Rudern spezialisiert haben bzw. eine Ruderriege besitzen. Unter diesen sind die großen Vereine ETuF (Essener Turn- und Fechtclub) und der RaB (Ruderclub am Baldeneysee).
Unter diesen sind die großen Vereine ETuF (Essener Turn- und Fechtclub) und der RaB (Ruderclub am Baldeneysee). Zudem findet alle zwei Jahre die Hügelregatta statt. Der Rudersport wird auch im [!!! Turnverein ] Kupferdreh (TVK) angeboten. Der Rudersport wird auch im Turnverein Kupferdreh (TVK) angeboten.
Fußball
Stadion Essen

Der bekannteste Fußballverein Essens ist Rot-Weiss Essen, der Spieler wie Helmut Rahn, Willi Lippens, Horst Hrubesch und Frank Mill hervorgebracht hat, 1953 den DFB-Pokal gewann und 1955 Deutscher Meister wurde.

Fußball
Stadion Essen

Der bekannteste Fußballverein Essens ist Rot-Weiss Essen, der Spieler wie Helmut Rahn, Willi Lippens, Horst Hrubesch und Frank Mill hervorgebracht hat, 1953 den DFB-Pokal gewann und 1955 Deutscher Meister wurde. Der Verein spielte zuletzt nach einer Insolvenz in der NRW-Liga, bevor er in der Saison 2010/2011 wieder in die viertklassige Regionalliga West aufstieg. Die Heimspiele werden im Stadion Essen an der Hafenstraße ausgetragen.
Der Verein spielte zuletzt nach einer Insolvenz in der NRW-Liga, bevor er in der Saison 2010/2011 wieder in die viertklassige Regionalliga West aufstieg. Die Heimspiele werden im Stadion Essen an der Hafenstraße ausgetragen. In der Saison 2005/06 lag der Zuschauerschnitt bei 12.291. Ebenfalls von größerer Bedeutung ist Schwarz-Weiß Essen, dessen Fußballabteilung 1959 deutscher Pokalsieger wurde und seit der Saison 2012/13 in der fünftklassigen Oberliga Niederrhein spielt. Ebenfalls von größerer Bedeutung ist Schwarz-Weiß Essen, dessen Fußballabteilung 1959 deutscher Pokalsieger wurde und seit der Saison 2012/13 in der fünftklassigen Oberliga Niederrhein spielt. Jens Lehmann, der in Essen geborene, ehemalige deutsche Nationaltorwart, spielte für diesen Verein, ebenso wie der heutige Manager der Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff. Jens Lehmann, der in Essen geborene, ehemalige deutsche Nationaltorwart, spielte für diesen Verein, ebenso wie der heutige Manager der Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff.

Die Frauenfußballmannschaft der SGS Essen, deren Heimspiele ebenfalls im Stadion Essen an der Hafenstraße ausgetragen werden, spielt seit 2004 in der Bundesliga und erreichte 2007 und 2010 das Halbfinale und 2014 das Finale im DFB-Pokal..


Die Frauenfußballmannschaft der SGS Essen, deren Heimspiele ebenfalls im Stadion Essen an der Hafenstraße ausgetragen werden, spielt seit 2004 in der Bundesliga und erreichte 2007 und 2010 das Halbfinale und 2014 das Finale im DFB-Pokal.
Handball

Der zweitgrößte Essener Sportverein TUSEM Essen ist mehrfacher Deutscher Meister, Pokalsieger und Europapokalsieger im Handball..

Handball

Der zweitgrößte Essener Sportverein TUSEM Essen ist mehrfacher Deutscher Meister, Pokalsieger und Europapokalsieger im Handball. Nach dem Gewinn des Europapokals verlor der Verein die Lizenz für die Bundesliga und trat 2005 in der Regionalliga an. Durch eine fast makellose Saison (63:01 Punkte) gelang der Aufstieg in die 2.
Nach dem Gewinn des Europapokals verlor der Verein die Lizenz für die Bundesliga und trat 2005 in der Regionalliga an. Durch eine fast makellose Saison (63:01 Punkte) gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Seit der Saison 2007/2008 ist der Club von der Margarethenhöhe, der seine Heimspiele in Stoppenberg in der dortigen Halle „Am Hallo” austrägt, wieder erstklassig. Seit der Saison 2007/2008 ist der Club von der Margarethenhöhe, der seine Heimspiele in Stoppenberg in der dortigen Halle „Am Hallo” austrägt, wieder erstklassig. Allerdings steht seit November 2008 fest, dass dem Verein wegen Insolvenz ein erneuter Zwangsabstieg, diesmal voraussichtlich in die 2. Bundesliga, bevorsteht. Bundesliga, bevorsteht. Als Tabellensiebter der Saison 2010/11 in der 2. Liga Nord qualifizierte sich der Verein für die ab der Spielzeit 2011/12 bestehende eingleisige 2. Liga. 2011/12 wurde der TUSEM Vize-Meister der 2. 2011/12 wurde der TUSEM Vize-Meister der 2. Liga und schaffte somit den Wiederaufstieg in die 1. Liga.[79]
Basketball

Die Basketballer der ETB Wohnbau Baskets Essen nehmen seit dem Aufstieg aus der ProB in der Saison 2007/08 in der ProA teil, welche die zweithöchste Spielklasse Deutschlands darstellt.
[79]
Basketball

Die Basketballer der ETB Wohnbau Baskets Essen nehmen seit dem Aufstieg aus der ProB in der Saison 2007/08 in der ProA teil, welche die zweithöchste Spielklasse Deutschlands darstellt. Die Basketballabteilung des ETB wurde 1960 gegründet. Die Heimspiele werden in der neuen Halle „Am Hallo” ausgetragen.
Volleyball

Die Männer von VV Humann Essen spielen in der 2.

Volleyball

Die Männer von [!!! VV Humann Essen ] spielen in der 2. Bundesliga. Außerdem spielt das Beachvolleyball-Nationalteam Katrin Holtwick/Ilka Semmler für den Seaside Beach Club Essen. Das Team wurde 2009 und 2012 deutscher Meister..
Das Team wurde 2009 und 2012 deutscher Meister.
American Football

Die Assindia Cardinals spielten 2009 in der höchsten deutschen Spielklasse, der German Football League (GFL). Nach zwei Aufstiegen in Serie wurden die Cardinals zur Mannschaft des Jahres 2008 in Essen gewählt.
Nach zwei Aufstiegen in Serie wurden die Cardinals zur Mannschaft des Jahres 2008 in Essen gewählt. Die Heimspiele werden im Stoppenberger Sportpark „Am Hallo” ausgetragen.
Rugby

Seit 2007 gibt es das Rugby Union Team im Grashof Rugby Club in Essen..

Rugby

Seit 2007 gibt es das Rugby Union Team im Grashof Rugby Club in Essen. Ursprünglich eine AG der Grashof-Schule in Bredeney, spielt das Team seit der Saison 2016/17 in der 2. Bundesliga. Die Jugendmannschaften des Teams sind mehrfacher deutscher Schulmeister.
Feldhockey

In Essen gibt es diverse Vereine, die Feldhockey anbieten: HTC Kupferdreh, gelegen am Eisenhammer, den Essener Turn- und Fechtclub (ETuF), der direkt am Baldeneysee beheimatet ist sowie den Hockeyclub Essen (HCE) und den Essener Turner-Bund Schwarz-Weiß (ETB).
Die Jugendmannschaften des Teams sind mehrfacher deutscher Schulmeister.
Feldhockey

In Essen gibt es diverse Vereine, die Feldhockey anbieten: HTC Kupferdreh, gelegen am Eisenhammer, den Essener Turn- und Fechtclub (ETuF), der direkt am Baldeneysee beheimatet ist sowie den Hockeyclub Essen (HCE) und den Essener Turner-Bund Schwarz-Weiß (ETB).

Feldhockey

In Essen gibt es diverse Vereine, die Feldhockey anbieten: HTC Kupferdreh, gelegen am Eisenhammer, den Essener Turn- und Fechtclub (ETuF), der direkt am Baldeneysee beheimatet ist sowie den Hockeyclub Essen (HCE) und den Essener Turner-Bund Schwarz-Weiß (ETB).
Skaterhockey

In Essen ist mit dem SHC Rockets Essen 1985 einer der ältesten und mitgliederstärksten Inline-Skaterhockey-Vereine Europas beheimatet.

Skaterhockey

In Essen ist mit dem SHC Rockets Essen 1985 einer der ältesten und mitgliederstärksten Inline-Skaterhockey-Vereine Europas beheimatet. Im Jahr 2009 wurde der Verein Europacup-Sieger der Junioren. 2011 trugen die Rockets den Europacup in der Eissporthalle am Westbahnhof aus und wurden durch die Wildcard als Außenseiter Sieger des Europacup 2011..
2011 trugen die Rockets den Europacup in der Eissporthalle am Westbahnhof aus und wurden durch die Wildcard als Außenseiter Sieger des Europacup 2011. Die SHC Rockets spielen in der Inline-Skaterhockey-Bundesliga. 2012 waren die Rockets deutscher Pokalsieger.
Eishockey

Essen hat eine Eishockey-Tradition seit den 1960er Jahren und war von 1994 bis 2008 durch den Verein ESC Moskitos Essen e.

Eishockey

Essen hat eine Eishockey-Tradition seit den 1960er Jahren und war von 1994 bis 2008 durch den Verein ESC Moskitos Essen e. V. in der deutschen Bundesliga bzw. Profiliga vertreten. 1999 war Essen Deutscher Meister der 1. Bundesliga und spielte danach in der DEL.
Bundesliga und spielte danach in der DEL. Ab 2008 spielte der Verein in der Regionalliga, da er Insolvenz anmelden und somit zwangsabsteigen musste. In der Saison 2009/2010 wurde er Deutscher Meister der Regionalliga und ist in die Oberliga aufgestiegen. In der Saison 2009/2010 wurde er Deutscher Meister der Regionalliga und ist in die Oberliga aufgestiegen.
Eiskunstlauf

Die Eiskunstläuferin Nicole Schott vom Essener Jugend-Eiskunstlauf-Verein e. V. ist 2012 und 2015 zum zweiten Mal Deutsche Meisterin geworden und damit erste Essenerin, die diesen Titel errungen hat.
ist 2012 und 2015 zum zweiten Mal Deutsche Meisterin geworden und damit erste Essenerin, die diesen Titel errungen hat.
Laufen

Seit 1963 findet Deutschlands ältester ununterbrochen durchgeführter Marathon Rund um den Baldeneysee statt. Außerdem findet jährlich seit 2011 im Juni der Essener Firmenlauf statt.
Außerdem findet jährlich seit 2011 im Juni der Essener Firmenlauf statt. Im Firmenlauf treten Gruppen und Teams verschiedener Firmen, Verbände und Organisationen aus Essen an. Die Laufstrecke hat eine Länge von fünfeinhalb Kilometer und führt durch Essen-Rüttenscheid vom Aalto-Theater bis in den Grugapark. Die Laufstrecke hat eine Länge von fünfeinhalb Kilometer und führt durch Essen-Rüttenscheid vom Aalto-Theater bis in den Grugapark. Des Weiteren findet einmal jährlich der Essener Onko-Lauf im Grugapark statt. Der Erlös der Läufe kommt der Onkologie beziehungsweise der Krebsberatung in Essen zugute. Der Erlös der Läufe kommt der Onkologie beziehungsweise der Krebsberatung in Essen zugute.
Lacrosse

Seit 2009 gibt es mit den Essen Pirates einen Lacrosse-Verein, der in der 2. Bundesliga West spielt.
Segeln

25 Segelvereine mit mehr als 3400 Mitgliedern verschaffen dem Segelsport auf dem Baldeneysee mit der Ausrichtung vieler Ranglistenregatten überregionale Bedeutung.

Segeln

25 Segelvereine mit mehr als 3400 Mitgliedern verschaffen dem Segelsport auf dem Baldeneysee mit der Ausrichtung vieler Ranglistenregatten überregionale Bedeutung. Auch internationale Meisterschaften werden hier ausgetragen.
Kanusport

Die Kanusport-Gemeinschaft Essen ist einer der erfolgreichsten Kanuvereine Deutschlands und hat bereits etliche Weltmeister und Olympiasieger im Kanurennsport hervorgebracht, darunter Thomas Reineck, Olaf Winter und Tomasz Wylenzek.
Auch internationale Meisterschaften werden hier ausgetragen.
Kanusport

Die Kanusport-Gemeinschaft Essen ist einer der erfolgreichsten Kanuvereine Deutschlands und hat bereits etliche Weltmeister und Olympiasieger im Kanurennsport hervorgebracht, darunter Thomas Reineck, Olaf Winter und Tomasz Wylenzek.

Kanusport

Die Kanusport-Gemeinschaft Essen ist einer der erfolgreichsten Kanuvereine Deutschlands und hat bereits etliche Weltmeister und Olympiasieger im Kanurennsport hervorgebracht, darunter Thomas Reineck, Olaf Winter und Tomasz Wylenzek.
Tischtennis

Ein bekannter Tischtennisverein ist SV Moltkeplatz Essen. Er wurde 1953 gegründet und wurde von 1964 bis 1970 der Verein viermal deutscher Vizemeister.
Er wurde 1953 gegründet und wurde von 1964 bis 1970 der Verein viermal deutscher Vizemeister. 1966 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Tischtennis-Bundesliga und spielte von 1966 bis 1970 vier Jahre lang in dieser Klasse. Nach dem Abstieg 1971 konnte man 1978 noch einmal aufsteigen, allerdings die Klasse nicht halten. Nach dem Abstieg 1971 konnte man 1978 noch einmal aufsteigen, allerdings die Klasse nicht halten. Zu den bekanntesten Spielern zählt Wilfried Lieck.
Golf

Auf dem Essener Stadtgebiet existieren drei Golfclubs, der GC Essen-Heidhausen (27 Löcher), die Golfriege ETuF Essen (9 Löcher) und der GC Haus Oefte (18 Löcher).

Golf

Auf dem Essener Stadtgebiet existieren drei Golfclubs, der GC Essen-Heidhausen (27 Löcher), die Golfriege ETuF Essen (9 Löcher) und der GC Haus Oefte (18 Löcher). Alle drei Clubs veranstalten regelmäßig Turniere.
Snooker

Der 2009 gegründete SC 147 Essen spielt seit 2011 in der 1. Snooker-Bundesliga und wurde 2016 deutscher Meister.
Snooker-Bundesliga und wurde 2016 deutscher Meister.[80] Der 1. SC Essen spielte von 1999 bis 2002 und von 2004 bis 2008 in der 1. Snooker-Bundesliga und wurde 2001 deutscher Vizemeister.
Rollstuhltanz

Im größten Essener Sportverein, der Märkischen Turngemeinde Horst 1881 e.

Rollstuhltanz

Im größten Essener Sportverein, der Märkischen Turngemeinde Horst 1881 e. V. - Essen gibt es eine Rollstuhltanzgruppe im Breitensport. Einige Paare bestreiten auch Wettkämpfe oder gehören der vereinsübergreifenden Formation NRWheelers an.
Einige Paare bestreiten auch Wettkämpfe oder gehören der vereinsübergreifenden Formation NRWheelers an.[81]
Ringen

Die Stadt Essen beheimatete vormals vier Ringervereine, von denen heute nur noch zwei aktiv sind. Die Vereine ASV Essen-West 03 (ehemaliger Bundesligist) sowie KSV Essen-Kray haben sich aufgelöst, nur noch der TV Essen-Dellwig 1893 (Oberligist, ehemals 2.
Die Vereine ASV Essen-West 03 (ehemaliger Bundesligist) sowie KSV Essen-Kray haben sich aufgelöst, nur noch der TV Essen-Dellwig 1893 (Oberligist, ehemals 2. Bundesliga) und die Germania 1888 Essen-Altenessen (Bezirksliga) sind derzeit noch aktiv.
Schwimmen

Die SG Essen (Startgemeinschaft vieler Essener Schwimmvereine) ist ein auf nationaler und auf internationaler Ebene vertretener Verein..
Bundesliga) und die Germania 1888 Essen-Altenessen (Bezirksliga) sind derzeit noch aktiv.
Schwimmen

Die SG Essen (Startgemeinschaft vieler Essener Schwimmvereine) ist ein auf nationaler und auf internationaler Ebene vertretener Verein. Die SG Essen schwimmt in der 1. Bundesliga Schwimmen.
Bundesliga Schwimmen.

Schwimmbäder:

Essen hat zurzeit (2017) folgende Schwimmbäder in Betrieb: das Grugabad, das Sportbad am Thurmfeld, das Schwimmzentrum Kettwig, das Freibad Hesse in Dellwig, das Schwimmzentrum Oststadt, das Friedrichsbad, das Schwimmzentrum Rüttenscheid, das Hallenbad Nord-Ost, die Alte Badeanstalt in Altenessen, das Hallenbad Kupferdreh, das Hallenbad Werden, das Hallenbad Borbeck, das Hallenbad am Südpark in Kray und das Freibad in Steele, verwaltet vom Schwimmverein SV Steele 1911.


Schwimmbäder:

Essen hat zurzeit (2017) folgende Schwimmbäder in Betrieb: das Grugabad, das Sportbad am Thurmfeld, das Schwimmzentrum Kettwig, das Freibad Hesse in Dellwig, das Schwimmzentrum Oststadt, das Friedrichsbad, das Schwimmzentrum Rüttenscheid, das Hallenbad Nord-Ost, die Alte Badeanstalt in Altenessen, das Hallenbad Kupferdreh, das Hallenbad Werden, das Hallenbad Borbeck, das Hallenbad am Südpark in Kray und das Freibad in Steele, verwaltet vom Schwimmverein SV Steele 1911.


Schwimmbäder:

Essen hat zurzeit (2017) folgende Schwimmbäder in Betrieb: das Grugabad, das Sportbad am Thurmfeld, das Schwimmzentrum Kettwig, das Freibad Hesse in Dellwig, das Schwimmzentrum Oststadt, das Friedrichsbad, das Schwimmzentrum Rüttenscheid, das Hallenbad Nord-Ost, die Alte Badeanstalt in Altenessen, das Hallenbad Kupferdreh, das Hallenbad Werden, das Hallenbad Borbeck, das Hallenbad am Südpark in Kray und das Freibad in Steele, verwaltet vom Schwimmverein SV Steele 1911. Bis zum Jahr 2000 existierte im Essener Norden das Kuhlhoffbad und im Essener Westen das Freibad Nöggerathbad.
Bis zum Jahr 2000 existierte im Essener Norden das Kuhlhoffbad und im Essener Westen das Freibad Nöggerathbad. Beide wurden geschlossen, um die Grundstücke als Bauland gewinnbringend verkaufen zu können. Zudem ist seit 1. April 2010 das Freizeitbad Oase in Frohnhausen geschlossen und Anfang 2014 abgerissen worden. April 2010 das Freizeitbad Oase in Frohnhausen geschlossen und Anfang 2014 abgerissen worden. Das Gildehofbad in der Innenstadt war ein Spaßbad, das von 1987 bis 1992 in Betrieb war; seit Ende der 1990er Jahre befindet sich in den Räumlichkeiten die Stadtbibliothek.[82] Das Hauptbad wurde am 30. [82] Das Hauptbad wurde am 30. Dezember 2015 geschlossen, 2008 fanden hier noch die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften statt.
Olympiastützpunkt

Der Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr mit Sitz in Essen ist eine sportart- und länderübergreifende Beratungs- und Betreuungseinrichtung für den Spitzen- und Nachwuchsleistungssport und betreut rund 400 Kaderathleten in 17 Sportarten..

Olympiastützpunkt

Der Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr mit Sitz in Essen ist eine sportart- und länderübergreifende Beratungs- und Betreuungseinrichtung für den Spitzen- und Nachwuchsleistungssport und betreut rund 400 Kaderathleten in 17 Sportarten. Zur Konzeption des Standorts gehört das professionelle Management aller talentfördernden und trainingsbegleitenden Maßnahmen..
Zur Konzeption des Standorts gehört das professionelle Management aller talentfördernden und trainingsbegleitenden Maßnahmen. Der Olympiastützpunkt liegt in unmittelbarer Nähe zum Alfried-Krupp-Krankenhaus, wodurch eine hochqualifizierte medizinische Betreuung der Spitzenathleten gewährleistet ist. Der Olympiastützpunkt liegt in unmittelbarer Nähe zum Alfried-Krupp-Krankenhaus, wodurch eine hochqualifizierte medizinische Betreuung der Spitzenathleten gewährleistet ist.
Roller Derby

Essen ist die Heimat der Roller Derby Liga. Roller Derby ist ein aus den Vereinigten Staaten stammender Vollkontaktsport mit Rollschuhen, der mehrheitlich von Frauen ausgeübt wird.
Roller Derby ist ein aus den Vereinigten Staaten stammender Vollkontaktsport mit Rollschuhen, der mehrheitlich von Frauen ausgeübt wird. Herren-Roller-Derby wird gelegentlich als Merby (Men’s Roller Derby) bezeichnet. Ruhrpott Roller Derby ist eine Flat-Track-Roller-Derby-Liga mit Sitz in Essen.. Ruhrpott Roller Derby ist eine Flat-Track-Roller-Derby-Liga mit Sitz in Essen. Die Liga wurde 2009 gegründet und besteht aus einem A-Team, Ruhrpott Roller Girls und einem B-Team. Beide Teams treten gegen Teams aus anderen Ligen an. Der Verein ist Mitglied der Women's Flat Track Derby Association (WFTDA). Der Verein ist Mitglied der Women's Flat Track Derby Association (WFTDA). Im April 2013 wurde Ruhrpott als Mitglied der Women's Flat Track Derby Association aufgenommen und im Oktober 2014 in die WFTDA-Mitgliedsliga aufgenommen.

Die Ruhrpott Roller Girls spielen die 1.
Im April 2013 wurde Ruhrpott als Mitglied der Women's Flat Track Derby Association aufgenommen und im Oktober 2014 in die WFTDA-Mitgliedsliga aufgenommen.

Die Ruhrpott Roller Girls spielen die 1. Bundesliga für die Saison 2020 und erreichten 2019 den zweiten Platz. Insgesamt befindet sich das Team aktuell auf Platz 61 unter den europäischen Teams[83].
Insgesamt befindet sich das Team aktuell auf Platz 61 unter den europäischen Teams[83].
Persönlichkeiten
→ Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Essen

Ehrenbürgerrechte verleiht die Stadt Essen seit 1879. Es folgt eine vollständige[84] Liste aller Ehrenbürger:
Margarethe Krupp

1879 Fürst Otto von Bismarck, Reichskanzler
1888 Friedrich Hammacher, Essener Reichs- und Kommunalpolitiker, Jurist und Wirtschaftsführer
1895 Peter Beising, katholischer Theologe
1896 Friedrich Alfred Krupp, Industrieller
1901 Heinrich Carl Sölling, Kaufmann und Stiftungsgründer
1906 Erich Zweigert, Oberbürgermeister von 1886 bis 1906
1912 Margarethe Krupp, Stiftungsgründerin (u.
Es folgt eine vollständige[84] Liste aller Ehrenbürger:
Margarethe Krupp

1879 Fürst Otto von Bismarck, Reichskanzler
1888 Friedrich Hammacher, Essener Reichs- und Kommunalpolitiker, Jurist und Wirtschaftsführer
1895 Peter Beising, katholischer Theologe
1896 Friedrich Alfred Krupp, Industrieller
1901 Heinrich Carl Sölling, Kaufmann und Stiftungsgründer
1906 Erich Zweigert, Oberbürgermeister von 1886 bis 1906
1912 Margarethe Krupp, Stiftungsgründerin (u.
Es folgt eine vollständige[84] Liste aller Ehrenbürger:
Margarethe Krupp

1879 Fürst Otto von Bismarck, Reichskanzler
1888 Friedrich Hammacher, Essener Reichs- und Kommunalpolitiker, Jurist und Wirtschaftsführer
1895 Peter Beising, katholischer Theologe
1896 Friedrich Alfred Krupp, Industrieller
1901 Heinrich Carl Sölling, Kaufmann und Stiftungsgründer
1906 Erich Zweigert, Oberbürgermeister von 1886 bis 1906
1912 Margarethe Krupp, Stiftungsgründerin (u.
Es folgt eine vollständige[84] Liste aller Ehrenbürger:
Margarethe Krupp

1879 Fürst Otto von Bismarck, Reichskanzler
1888 Friedrich Hammacher, Essener Reichs- und Kommunalpolitiker, Jurist und Wirtschaftsführer
1895 Peter Beising, katholischer Theologe
1896 Friedrich Alfred Krupp, Industrieller
1901 Heinrich Carl Sölling, Kaufmann und Stiftungsgründer
1906 Erich Zweigert, Oberbürgermeister von 1886 bis 1906
1912 Margarethe Krupp, Stiftungsgründerin (u. a. Gartenstadt Margarethenhöhe)
1917 Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall und oberster Heerführer, späterer Reichspräsident
1930 Paul Goerens, deutscher Metallurg und Professor
1948 Victor Niemeyer, Ratsherr (posthum verliehen)
2007 Berthold Beitz, Vorsitzender der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (einzige Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Essen seit Bestehen der Bundesrepublik)

Bundespräsident Gustav Heinemann (1969)

Daneben verliehen auch damals eigenständige Gemeinden Ehrenbürgerrechte an lokale Persönlichkeiten, unter anderem 1890 die Gemeinde Steele an Carl Humann, den Entdecker des Pergamonaltars.
Gartenstadt Margarethenhöhe)
1917 Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall und oberster Heerführer, späterer Reichspräsident
1930 Paul Goerens, deutscher Metallurg und Professor
1948 Victor Niemeyer, Ratsherr (posthum verliehen)
2007 Berthold Beitz, Vorsitzender der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (einzige Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Essen seit Bestehen der Bundesrepublik)

Bundespräsident Gustav Heinemann (1969)

Daneben verliehen auch damals eigenständige Gemeinden Ehrenbürgerrechte an lokale Persönlichkeiten, unter anderem 1890 die Gemeinde Steele an Carl Humann, den Entdecker des Pergamonaltars.
Gartenstadt Margarethenhöhe)
1917 Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall und oberster Heerführer, späterer Reichspräsident
1930 Paul Goerens, deutscher Metallurg und Professor
1948 Victor Niemeyer, Ratsherr (posthum verliehen)
2007 Berthold Beitz, Vorsitzender der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (einzige Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Essen seit Bestehen der Bundesrepublik)

Bundespräsident Gustav Heinemann (1969)

Daneben verliehen auch damals eigenständige Gemeinden Ehrenbürgerrechte an lokale Persönlichkeiten, unter anderem 1890 die Gemeinde Steele an Carl Humann, den Entdecker des Pergamonaltars.
Gartenstadt Margarethenhöhe)
1917 Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall und oberster Heerführer, späterer Reichspräsident
1930 Paul Goerens, deutscher Metallurg und Professor
1948 Victor Niemeyer, Ratsherr (posthum verliehen)
2007 Berthold Beitz, Vorsitzender der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (einzige Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Essen seit Bestehen der Bundesrepublik)

Bundespräsident Gustav Heinemann (1969)

Daneben verliehen auch damals eigenständige Gemeinden Ehrenbürgerrechte an lokale Persönlichkeiten, unter anderem 1890 die Gemeinde Steele an Carl Humann, den Entdecker des Pergamonaltars. Nach der Eingemeindung wurde diese Praxis aufgehoben.

Seit 1961 wird der Ehrenring der Stadt Essen als höchste Auszeichnung vergeben, den Ehrenbürger Berthold Beitz bereits im Jahr 1983 erhielt.


Seit 1961 wird der Ehrenring der Stadt Essen als höchste Auszeichnung vergeben, den Ehrenbürger Berthold Beitz bereits im Jahr 1983 erhielt. Weitere Träger des Ehrenringes sind unter anderem Gustav Heinemann, Oberbürgermeister und späterer Bundespräsident, Franz Kardinal Hengsbach, der erste Bischof von Essen sowie verschiedene ehemalige Oberbürgermeister der Stadt..
Weitere Träger des Ehrenringes sind unter anderem Gustav Heinemann, Oberbürgermeister und späterer Bundespräsident, Franz Kardinal Hengsbach, der erste Bischof von Essen sowie verschiedene ehemalige Oberbürgermeister der Stadt. Neben dem Ehrenring wird eine Ehrenplakette als zweithöchste Auszeichnung der Stadt vergeben. Neben dem Ehrenring wird eine Ehrenplakette als zweithöchste Auszeichnung der Stadt vergeben.

An Jugendliche oder junge Erwachsene verleiht das Jugendamt der Stadt zudem seit 2004 in verschiedenen Kategorien den Preis Essens Beste.

Anstatt eines Goldenen Buches gibt es in Essen seit 1933 das vom damaligen Oberbürgermeister Theodor Reismann-Grone in Auftrag gegebene Stahlbuch.


Anstatt eines Goldenen Buches gibt es in Essen seit 1933 das vom damaligen Oberbürgermeister Theodor Reismann-Grone in Auftrag gegebene Stahlbuch. Er begründete die Namenswahl damit, dass der Aufstieg von Essen erst durch die Stahlindustrie möglich wurde und so der Ausdruck Stahlbuch passender sei.
Er begründete die Namenswahl damit, dass der Aufstieg von Essen erst durch die Stahlindustrie möglich wurde und so der Ausdruck Stahlbuch passender sei. Erstmals genutzt wurde das Gästebuch zur Hochzeit des Gauleiters Josef Terboven am 28. Juni 1934, zu der auch Adolf Hitler und Hermann Göring als Trauzeugen erschienen. Juni 1934, zu der auch Adolf Hitler und Hermann Göring als Trauzeugen erschienen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde beschlossen, das Stahlbuch zu ersetzen. Da der Einband keine Insignien des Nationalsozialismus trug, wurde er auch für den neuen Band genutzt. Da der Einband keine Insignien des Nationalsozialismus trug, wurde er auch für den neuen Band genutzt. Die entnommenen Seiten mit den Eintragungen von 1934 bis 1945 befinden sich heute im Stadtarchiv Essen.[85]
Sonstiges

Der Hauptgürtelasteroid (133243) Essen wurde nach der Stadt benannt, nachdem er am 2.
[85]
Sonstiges

Der Hauptgürtelasteroid (133243) Essen wurde nach der Stadt benannt, nachdem er am 2. September 2003 von der Walter-Hohmann-Sternwarte im Essener Stadtteil Schuir aus entdeckt worden war.

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Leipzig
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Leipzig (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Leipzig
Leipzig
Deutschlandkarte, Position der Stadt Leipzig hervorgehoben

Koordinaten: 51° 20′ N, 12° 22′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Höhe: 113 m ü. NHN
Fläche: 297,8 km2
Einwohner: 587.
NHN
Fläche: 297,8 km2
Einwohner: 587.857 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 1974 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 04103-04357
Vorwahlen: 0341, 034297, 034298
Kfz-Kennzeichen: L
Gemeindeschlüssel: 14 7 13 000
Stadtgliederung: 10 Stadtbezirke mit 63 Ortsteilen
Adresse der
Stadtverwaltung: Martin-Luther-Ring 4-6
04109 Leipzig
Website: www.
2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 1974 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 04103-04357
Vorwahlen: 0341, 034297, 034298
Kfz-Kennzeichen: L
Gemeindeschlüssel: 14 7 13 000
Stadtgliederung: 10 Stadtbezirke mit 63 Ortsteilen
Adresse der
Stadtverwaltung: Martin-Luther-Ring 4-6
04109 Leipzig
Website: www.leipzig.de
Oberbürgermeister: Burkhard Jung (SPD)
Lage der Stadt Leipzig in Sachsen
Karte
Über dieses Bild
Neues Rathaus, seit 1905 Sitz der Stadtverwaltung (2013)
Leipziger Markt mit Altem Rathaus (2015)
Blick vom City-Hochhaus Richtung Süd-West: rechts Neues Rathaus, links daneben Propsteikirche St.
de
Oberbürgermeister: Burkhard Jung (SPD)
Lage der Stadt Leipzig in Sachsen
Karte
Über dieses Bild
Neues Rathaus, seit 1905 Sitz der Stadtverwaltung (2013)
Leipziger Markt mit Altem Rathaus (2015)
Blick vom City-Hochhaus Richtung Süd-West: rechts Neues Rathaus, links daneben Propsteikirche St.
de
Oberbürgermeister: Burkhard Jung (SPD)
Lage der Stadt Leipzig in Sachsen
Karte
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Neues Rathaus, seit 1905 Sitz der Stadtverwaltung (2013)
Leipziger Markt mit Altem Rathaus (2015)
Blick vom City-Hochhaus Richtung Süd-West: rechts Neues Rathaus, links daneben Propsteikirche St. Trinitatis, im Hintergrund Bundesverwaltungsgericht und Leipziger Auwald (2015)
Promenaden im Leipziger Hauptbahnhof (2013)

Leipzig ([ˈlaɪ̯pt͡sɪç]; im sächsischen Dialekt auch Leibzsch [ˈlaɪ̯bt͡sʃ])[2] ist eine kreisfreie Stadt sowie mit 587.
Trinitatis, im Hintergrund Bundesverwaltungsgericht und Leipziger Auwald (2015)
Promenaden im Leipziger Hauptbahnhof (2013)

Leipzig ([ˈlaɪ̯pt͡sɪç]; im sächsischen Dialekt auch Leibzsch [ˈlaɪ̯bt͡sʃ])[2] ist eine kreisfreie Stadt sowie mit 587.857 Einwohnern (31. Dezember 2018) die größte Stadt im Freistaat Sachsen und belegte 2018 in der Liste der Großstädte in Deutschland den achten Platz.
Dezember 2018) die größte Stadt im Freistaat Sachsen und belegte 2018 in der Liste der Großstädte in Deutschland den achten Platz. Für Mitteldeutschland ist sie ein historisches Zentrum der Wirtschaft, des Handels und Verkehrs, der Verwaltung, Kultur und Bildung sowie für die „Kreativszene”. Für Mitteldeutschland ist sie ein historisches Zentrum der Wirtschaft, des Handels und Verkehrs, der Verwaltung, Kultur und Bildung sowie für die „Kreativszene”.[3]

Leipzig ist eines der sechs Oberzentren Sachsens und bildet mit der rund 35 Kilometer entfernten Großstadt Halle (Saale) im Land Sachsen-Anhalt den länderübergreifenden Ballungsraum Leipzig-Halle, in dem etwa 1,1 Millionen Menschen leben.
[3]

Leipzig ist eines der sechs Oberzentren Sachsens und bildet mit der rund 35 Kilometer entfernten Großstadt Halle (Saale) im Land Sachsen-Anhalt den länderübergreifenden Ballungsraum Leipzig-Halle, in dem etwa 1,1 Millionen Menschen leben. Mit Halle und weiteren Städten in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist Leipzig Teil der polyzentralen Metropolregion Mitteldeutschland.
Mit Halle und weiteren Städten in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist Leipzig Teil der polyzentralen Metropolregion Mitteldeutschland.[4]

Nach Verleihung des Stadtrechts und der Marktprivilegien um das Jahr 1165 entwickelte sich Leipzig bereits während der deutschen Ostsiedlung zu einem wichtigen Handelszentrum.
[4]

Nach Verleihung des Stadtrechts und der Marktprivilegien um das Jahr 1165 entwickelte sich Leipzig bereits während der deutschen Ostsiedlung zu einem wichtigen Handelszentrum. Leipzigs Tradition als bedeutender Messestandort in Mitteleuropa mit einer der ältesten Messen der Welt geht auf das Jahr 1190 zurück und war eng mit der langjährigen Rolle Leipzigs als internationales Zentrum des Pelzhandels verknüpft.
Leipzigs Tradition als bedeutender Messestandort in Mitteleuropa mit einer der ältesten Messen der Welt geht auf das Jahr 1190 zurück und war eng mit der langjährigen Rolle Leipzigs als internationales Zentrum des Pelzhandels verknüpft. In der Zeit des Nationalsozialismus trug Leipzig von 1937 bis 1945 offiziell den Stadt-Ehrentitel Reichsmessestadt.[5] Die Stadt ist ein historisches Zentrum des Buchdrucks und -handels. [5] Die Stadt ist ein historisches Zentrum des Buchdrucks und -handels. Außerdem befinden sich in Leipzig eine der ältesten Universitäten sowie die ältesten Hochschulen sowohl für Handel als auch für Musik in Deutschland. Leipzig verfügt über eine große musikalische Tradition, die vor allem auf das Wirken von [!!! Johann Sebastian Bach ] und [!!! Felix Mendelssohn Bartholdy ] zurückgeht und sich unter anderem auf die Bedeutung des Gewandhausorchesters und des Thomanerchors stützt. Leipzig verfügt über eine große musikalische Tradition, die vor allem auf das Wirken von [!!! Johann Sebastian Bach ] und [!!! Felix Mendelssohn Bartholdy ] zurückgeht und sich unter anderem auf die Bedeutung des Gewandhausorchesters und des Thomanerchors stützt. Leipzig verfügt über eine große musikalische Tradition, die vor allem auf das Wirken von [!!! Johann Sebastian Bach ] und [!!! Felix Mendelssohn Bartholdy ] zurückgeht und sich unter anderem auf die Bedeutung des Gewandhausorchesters und des Thomanerchors stützt.

Im Zuge der Montagsdemonstrationen 1989, die einen entscheidenden Impuls für die Wende in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gaben, wurde Leipzig als Heldenstadt bezeichnet.


Im Zuge der Montagsdemonstrationen 1989, die einen entscheidenden Impuls für die Wende in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gaben, wurde Leipzig als Heldenstadt bezeichnet.[6] Die informelle Auszeichnung für den so mutigen wie friedlichen Einsatz vieler Leipziger Bürger im Umfeld der Leipziger Nikolaikirche prägte den Ruf der Stadt[7] nach der Wende und wird bei der Stadtvermarktung unter dem Motto „Leipziger Freiheit” aufgegriffen.
[6] Die informelle Auszeichnung für den so mutigen wie friedlichen Einsatz vieler Leipziger Bürger im Umfeld der Leipziger Nikolaikirche prägte den Ruf der Stadt[7] nach der Wende und wird bei der Stadtvermarktung unter dem Motto „Leipziger Freiheit” aufgegriffen. Darüber hinaus ist Leipzig für seinen Reichtum an aufwändig sanierten bzw. rekonstruierten Kulturdenkmalen und städtischen Kanälen, den artenreichen Zoo sowie das durch Rekultivierung ehemaliger Braunkohletagebaue entstehende Leipziger Neuseenland und den Bundesliga-Verein RB Leipzig bekannt. rekonstruierten Kulturdenkmalen und städtischen Kanälen, den artenreichen Zoo sowie das durch Rekultivierung ehemaliger Braunkohletagebaue entstehende Leipziger Neuseenland und den Bundesliga-Verein RB Leipzig bekannt. In Leipzig haben das Bundesverwaltungsgericht, der 5. In Leipzig haben das Bundesverwaltungsgericht, der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofes sowie seit dem 1. Oktober 2018 das Fernstraßen-Bundesamt, welches ab 1. Januar 2021 seine Tätigkeit aufnehmen soll, ihren Sitz.
Inhaltsverzeichnis

1 Geographie
1.

Inhaltsverzeichnis

1 Geographie
1.1 Lage und Morphologie
1.2 Flächennutzung
1.3 Natur und Umwelt
1.4 Stadtgliederung und Nachbargemeinden
1.5 Klima
2 Geschichte
2.
5 Klima
2 Geschichte
2.1 Einwohnerentwicklung
2.2 Religionen
2.2.1 Konfessionsstatistik
3 Politik
3.1 Ergebnis der Stadtratswahl vom 26. Mai 2019
3.2 Ergebnis der letzten Oberbürgermeisterwahl
3.
Mai 2019
3.2 Ergebnis der letzten Oberbürgermeisterwahl
3.3 Bundestag und Bundespolitik
3.4 Landespolitik
3.5 Wappen und Flagge
3.6 Städtepartnerschaften
3.7 Konsulate und Auslandsvertretungen
3.
7 Konsulate und Auslandsvertretungen
3.8 Jugendparlament
4 Wirtschaft und Infrastruktur
4.1 Entwicklung bis 1990
4.2 Kennzahlen
4.3 Öffentliche Investitionen und Subventionen
4.
3 Öffentliche Investitionen und Subventionen
4.4 Verschuldung der Stadt Leipzig
4.5 Ansässige Unternehmen
4.6 Gesundheitswesen
4.7 Leipziger Messe
4.8 Medien
4.8.1 Funk- und Fernsehsender
4.
1 Funk- und Fernsehsender
4.8.2 Presse
4.8.3 Buchstadt Leipzig
4.9 Öffentliche Einrichtungen
4.9.1 Justiz
4.9.2 Wirtschaft
4.9.3 Wissenschaft
4.
3 Wissenschaft
4.10 Städtebau
4.11 Bildung und Forschung
4.11.1 Universität Leipzig
4.11.2 Hochschulen
4.11.3 Fachhochschulen
4.11.4 Allgemeinbildende Schulen
4.
4 Allgemeinbildende Schulen
4.11.5 Deutsche Nationalbibliothek Leipzig
4.12 Verkehr
4.12.1 Schienenverkehr
4.12.2 S-Bahn
4.12.3 Straßenbahn und Bus
4.12.
3 Straßenbahn und Bus
4.12.4 Radverkehr
4.12.5 Straßenverkehr
4.12.6 Flugverkehr
4.12.7 Fernbusse
4.12.8 Schifffahrt
4.13 Tourismus
5 Kriminalität
6 Kultur und Sehenswürdigkeiten
6.
13 Tourismus
5 Kriminalität
6 Kultur und Sehenswürdigkeiten
6.1 Lokale Besonderheiten
6.1.1 Sprache
6.1.2 Kulinarische Spezialitäten
6.2 Museen und Ausstellungen
6.2.1 Museen
6.
1 Museen
6.2.2 Bildende Kunst
6.3 Musik und Theater
6.3.1 Theater und Oper
6.3.2 Orchester
6.3.3 Chöre
6.3.4 Unesco-Initiative Musikstadt
6.
4 Unesco-Initiative Musikstadt
6.3.5 Verbände
6.4 Freizeit und Unterhaltung
6.4.1 Kino
6.4.2 Nachtleben
6.4.3 Freizeitpark
6.5 Natur und Erholung
6.
5 Natur und Erholung
6.5.1 Parks und Gärten
6.5.2 Botanischer Garten
6.5.3 Tierparks
6.6 Bauwerke
6.6.1 Sakralbauten
6.6.2 Historische Gebäude
6.6.3 Monumentalarchitektur
6.
2 Historische Gebäude
6.6.3 Monumentalarchitektur
6.6.4 Moderne und zeitgenössische Architektur
6.6.5 Verkehrs- und Industriebauwerke
6.6.6 Höchste Bauwerke
6.6.7 Brücken
6.
7 Brücken
6.7 Regelmäßige Veranstaltungen
6.7.1 Musik und Theater
6.7.2 Feste und Märkte
7 Sport
7.1 Institute
7.2 Stützpunkte
7.3 Sportverbände
7.
3 Sportverbände
7.4 Sportarten
7.4.1 Hand-, Volley- und Basketball
7.4.2 Fußball
7.4.3 Hockey
7.4.4 Leichtathletik
7.4.5 Wassersport
7.
5 Wassersport
7.4.6 Radsport
7.4.7 Rugby
7.4.8 Bergsport
7.4.9 Andere
7.5 Internationale Großveranstaltungen
8 Persönlichkeiten
9 Nach Leipzig benannte Ortschaften
10 Leipzig im Film
11 Zitate
12 Siehe auch
13 Literatur
13.
5 Internationale Großveranstaltungen
8 Persönlichkeiten
9 Nach Leipzig benannte Ortschaften
10 Leipzig im Film
11 Zitate
12 Siehe auch
13 Literatur
13.1 Stadtführer
13.2 Denkmalinventare
13.3 Belletristik
13.4 Sachbücher
13.
4 Sachbücher
13.5 Lexika
14 Weblinks
15 Einzelnachweise

Geographie
Lage und Morphologie
Reliefkarte von Leipzig

Leipzig liegt im Zentrum der Leipziger Tieflandsbucht, die den südlichsten Teil der Norddeutschen Tiefebene bildet, und am Zusammenfluss von Weißer Elster, Pleiße und Parthe..
5 Lexika
14 Weblinks
15 Einzelnachweise

Geographie
Lage und Morphologie
Reliefkarte von Leipzig

Leipzig liegt im Zentrum der Leipziger Tieflandsbucht, die den südlichsten Teil der Norddeutschen Tiefebene bildet, und am Zusammenfluss von Weißer Elster, Pleiße und Parthe. Die Flüsse sind im Stadtgebiet vielfach verzweigt und bilden so den Leipziger Gewässerknoten, der von einem großen Auwaldgebiet begleitet ist (siehe nachfolgender Abschnitt).
Die Flüsse sind im Stadtgebiet vielfach verzweigt und bilden so den Leipziger Gewässerknoten, der von einem großen Auwaldgebiet begleitet ist (siehe nachfolgender Abschnitt). Die Umgebung Leipzigs ist waldarm. Das Gebiet war im 20. Jahrhundert durch umfangreichen Braunkohletagebau geprägt, in dessen Folge nun zahlreiche Seen entstehen. Jahrhundert durch umfangreichen Braunkohletagebau geprägt, in dessen Folge nun zahlreiche Seen entstehen.

Die Ausdehnung der Stadt beträgt in Nord-Süd-Richtung 23,4 Kilometer und in Ost-West-Richtung 21,3 Kilometer. Die Länge der Stadtgrenze beläuft sich auf 128,7 Kilometer.
Die Länge der Stadtgrenze beläuft sich auf 128,7 Kilometer. Im Norden grenzt der Landkreis Nordsachsen an die Stadt, im Süden der Landkreis Leipzig.
Magdeburg (130 km)
Halle (Saale) (35 km) Rostock (380 km)
Dessau-Roßlau
(70 km) Berlin (190 km)
Wittenberg (70 km)
Kassel (230 km)
Nordhausen (120 km)
Merseburg (30 km) Nachbargemeinden Dresden (110 km)
Görlitz (220 km)
(Grenze Polen)
Erfurt (140 km)
Frankfurt am Main (390 km) Zwickau (85 km)
Hof (Saale) (150 km) Chemnitz (80 km)
Prag (260 km)

* Entfernungen sind gerundete Straßenkilometer bis zum Ortszentrum.

Magdeburg (130 km)
Halle (Saale) (35 km) Rostock (380 km)
Dessau-Roßlau
(70 km) Berlin (190 km)
Wittenberg (70 km)
Kassel (230 km)
Nordhausen (120 km)
Merseburg (30 km) Nachbargemeinden Dresden (110 km)
Görlitz (220 km)
(Grenze Polen)
Erfurt (140 km)
Frankfurt am Main (390 km) Zwickau (85 km)
Hof (Saale) (150 km) Chemnitz (80 km)
Prag (260 km)

* Entfernungen sind gerundete Straßenkilometer bis zum Ortszentrum.

Magdeburg (130 km)
Halle (Saale) (35 km) Rostock (380 km)
Dessau-Roßlau
(70 km) Berlin (190 km)
Wittenberg (70 km)
Kassel (230 km)
Nordhausen (120 km)
Merseburg (30 km) Nachbargemeinden Dresden (110 km)
Görlitz (220 km)
(Grenze Polen)
Erfurt (140 km)
Frankfurt am Main (390 km) Zwickau (85 km)
Hof (Saale) (150 km) Chemnitz (80 km)
Prag (260 km)

* Entfernungen sind gerundete Straßenkilometer bis zum Ortszentrum.

Der Höhenunterschied im Stadtgebiet beträgt etwa 60 Meter. Die höheren Teile liegen im Südosten und die tieferen im Nordwesten.


Der Höhenunterschied im Stadtgebiet beträgt etwa 60 Meter. Die höheren Teile liegen im Südosten und die tieferen im Nordwesten. Der tiefste Punkt mit 97 Meter über Normalnull befindet sich an der Neuen Luppe bei Gundorf. Die höchsten natürlichen Punkte der Stadt sind mit 159 Meter der Monarchenhügel und mit 163 Meter der Galgenberg in Liebertwolkwitz.
Die höchsten natürlichen Punkte der Stadt sind mit 159 Meter der Monarchenhügel und mit 163 Meter der Galgenberg in Liebertwolkwitz. Übertroffen wird der Monarchenhügel von den Deponien Seehausen (178 m) und Liebertwolkwitz (177 m), eine innenstadtnahe Erhebung ist der Schuttberg mit dem Namen Fockeberg (153 m). Übertroffen wird der Monarchenhügel von den Deponien Seehausen (178 m) und Liebertwolkwitz (177 m), eine innenstadtnahe Erhebung ist der Schuttberg mit dem Namen Fockeberg (153 m).[8]

Obwohl die Weiße Elster der wasserreichste der drei Flüsse im Stadtgebiet ist, wird mit Leipzig vor allem die Pleiße in Verbindung gebracht, da diese mit ihrem Nebenarm, dem Pleißemühlgraben, der Innenstadt am nächsten kommt.
[8]

Obwohl die Weiße Elster der wasserreichste der drei Flüsse im Stadtgebiet ist, wird mit Leipzig vor allem die Pleiße in Verbindung gebracht, da diese mit ihrem Nebenarm, dem Pleißemühlgraben, der Innenstadt am nächsten kommt.
Flächennutzung

Die Grafik zeigt die Anteile der Flächennutzung auf dem Stadtgebiet im Jahr 2014..

Flächennutzung

Die Grafik zeigt die Anteile der Flächennutzung auf dem Stadtgebiet im Jahr 2014.[9]
Natur und Umwelt
Pleiße im südlichen Auwald (2007)
Freilegung eines Abschnittes des verrohrten Pleißenmühlgrabens (2007)
Kulkwitzer See (2012)
Cospudener See (2005)

Entlang der Flüsse zieht sich ein ausgedehntes Auwaldgebiet in Nord-Süd-Richtung durch die Stadt, das im mittleren Bereich zum Teil in Parks umgestaltet wurde.
[9]
Natur und Umwelt
Pleiße im südlichen Auwald (2007)
Freilegung eines Abschnittes des verrohrten Pleißenmühlgrabens (2007)
Kulkwitzer See (2012)
Cospudener See (2005)

Entlang der Flüsse zieht sich ein ausgedehntes Auwaldgebiet in Nord-Süd-Richtung durch die Stadt, das im mittleren Bereich zum Teil in Parks umgestaltet wurde. Der Auwald bildet eine klimatisch, ökologisch und für die Erholungsversorgung relevante Grünverbindung vom Leipziger Umland bis in die Kernstadt und hat trotz des jahrhundertelangen unmittelbaren anthropogenen Einflusses eine selten gewordene Flora und Fauna bewahrt.
Der Auwald bildet eine klimatisch, ökologisch und für die Erholungsversorgung relevante Grünverbindung vom Leipziger Umland bis in die Kernstadt und hat trotz des jahrhundertelangen unmittelbaren anthropogenen Einflusses eine selten gewordene Flora und Fauna bewahrt. Der Auwald bildet eine klimatisch, ökologisch und für die Erholungsversorgung relevante Grünverbindung vom Leipziger Umland bis in die Kernstadt und hat trotz des jahrhundertelangen unmittelbaren anthropogenen Einflusses eine selten gewordene Flora und Fauna bewahrt. Die enge Verknüpfung zwischen Auwald und städtischer Bebauung ist ein Alleinstellungsmerkmal Leipzigs in Europa.

Da sich unter Leipzig und seinem Umland bedeutende Braunkohlelagerstätten befinden, wurde bereits in den 1930er Jahren mit dem industriellen Abbau dieses Rohstoffes in Tagebauweise begonnen.


Da sich unter Leipzig und seinem Umland bedeutende Braunkohlelagerstätten befinden, wurde bereits in den 1930er Jahren mit dem industriellen Abbau dieses Rohstoffes in Tagebauweise begonnen. Durch den Bergbau, der sich während der DDR-Zeit immer weiter ausbreitete (Braunkohle war der Hauptenergieträger der DDR), wurden südlich von Leipzig Teile des Auwaldes zerstört..
Durch den Bergbau, der sich während der DDR-Zeit immer weiter ausbreitete (Braunkohle war der Hauptenergieträger der DDR), wurden südlich von Leipzig Teile des Auwaldes zerstört. Zahlreiche Hochwasserschutzmaßnahmen, unter anderem der Bau des Elsterbeckens und die Verlegung natürlicher Flussläufe, sowie mit dem Braunkohleabbau verbundene Absenkungen des Grundwasserspiegels führten zu Störungen des hochspezialisierten Ökosystems, das ursprünglich als natürliches Überflutungsgebiet diente. Zahlreiche Hochwasserschutzmaßnahmen, unter anderem der Bau des Elsterbeckens und die Verlegung natürlicher Flussläufe, sowie mit dem Braunkohleabbau verbundene Absenkungen des Grundwasserspiegels führten zu Störungen des hochspezialisierten Ökosystems, das ursprünglich als natürliches Überflutungsgebiet diente. Zahlreiche Hochwasserschutzmaßnahmen, unter anderem der Bau des Elsterbeckens und die Verlegung natürlicher Flussläufe, sowie mit dem Braunkohleabbau verbundene Absenkungen des Grundwasserspiegels führten zu Störungen des hochspezialisierten Ökosystems, das ursprünglich als natürliches Überflutungsgebiet diente.

Die Stadt liegt inmitten des Leipziger Gewässerknotens, einem ehemaligen Binnendelta, das z. B. durch die Anlage von Mühlgräben und Hochwasserschutzanlagen häufig umgestaltet wurde. In den 1950er Jahren wurden der Pleißemühlgraben und ein Teil des Elstermühlgrabens - im Mittelalter für den Betrieb von Mühlen teilweise künstlich angelegte Nebenarme der beiden Flüsse Pleiße und Weiße Elster - wegen der Verschmutzung durch Industrieabwässer aus der Braunkohleverarbeitung südlich von Leipzig verrohrt oder verfüllt, so dass Leipzig seinen Charakter als Flussstadt teilweise verlor.
durch die Anlage von Mühlgräben und Hochwasserschutzanlagen häufig umgestaltet wurde. In den 1950er Jahren wurden der Pleißemühlgraben und ein Teil des Elstermühlgrabens - im Mittelalter für den Betrieb von Mühlen teilweise künstlich angelegte Nebenarme der beiden Flüsse Pleiße und Weiße Elster - wegen der Verschmutzung durch Industrieabwässer aus der Braunkohleverarbeitung südlich von Leipzig verrohrt oder verfüllt, so dass Leipzig seinen Charakter als Flussstadt teilweise verlor. In den 1950er Jahren wurden der Pleißemühlgraben und ein Teil des Elstermühlgrabens - im Mittelalter für den Betrieb von Mühlen teilweise künstlich angelegte Nebenarme der beiden Flüsse Pleiße und Weiße Elster - wegen der Verschmutzung durch Industrieabwässer aus der Braunkohleverarbeitung südlich von Leipzig verrohrt oder verfüllt, so dass Leipzig seinen Charakter als Flussstadt teilweise verlor. Die Einleitung der hochgiftigen Abwässer hatte dazu geführt, dass die Flüsse biologisch tot waren. In den 1950er Jahren wurden der Pleißemühlgraben und ein Teil des Elstermühlgrabens - im Mittelalter für den Betrieb von Mühlen teilweise künstlich angelegte Nebenarme der beiden Flüsse Pleiße und Weiße Elster - wegen der Verschmutzung durch Industrieabwässer aus der Braunkohleverarbeitung südlich von Leipzig verrohrt oder verfüllt, so dass Leipzig seinen Charakter als Flussstadt teilweise verlor. Die Einleitung der hochgiftigen Abwässer hatte dazu geführt, dass die Flüsse biologisch tot waren. Seit dem weitgehenden Ende der gewässerverschmutzenden Industrie zu Beginn der 1990er Jahre werden beide Flussläufe nach und nach wieder freigelegt. Seit dem weitgehenden Ende der gewässerverschmutzenden Industrie zu Beginn der 1990er Jahre werden beide Flussläufe nach und nach wieder freigelegt. Rund 141 Kilometer ständig wasserführende Fließgewässer verlaufen auf der Stadtfläche, hinzu kommen nur temporär wasserführende Bäche und Gräben.
Siehe auch: Gewässer in Leipzig

Neben der Gewässerverunreinigung brachte die Braunkohlebefeuerung veralteter Industrieanlagen, die teilweise noch dem Vorkriegsstandard entsprachen, sowie häuslicher Ofenheizungen eine sehr starke Luftverschmutzung mit sich.

Siehe auch: Gewässer in Leipzig

Neben der Gewässerverunreinigung brachte die Braunkohlebefeuerung veralteter Industrieanlagen, die teilweise noch dem Vorkriegsstandard entsprachen, sowie häuslicher Ofenheizungen eine sehr starke Luftverschmutzung mit sich.

Siehe auch: Gewässer in Leipzig

Neben der Gewässerverunreinigung brachte die Braunkohlebefeuerung veralteter Industrieanlagen, die teilweise noch dem Vorkriegsstandard entsprachen, sowie häuslicher Ofenheizungen eine sehr starke Luftverschmutzung mit sich. Die schwefel- und phenolhaltige Luft und der damit einhergehende saure Regen griffen Teile der Bausubstanz, vor allem die aus Sandstein, an. In den 1970er und 1980er Jahren galt Leipzig als eine der mit Umweltgiften am meisten belasteten Großstädte Europas.
Die schwefel- und phenolhaltige Luft und der damit einhergehende saure Regen griffen Teile der Bausubstanz, vor allem die aus Sandstein, an. In den 1970er und 1980er Jahren galt Leipzig als eine der mit Umweltgiften am meisten belasteten Großstädte Europas. Nach der „Wende” führten die Stilllegung der Altindustrie und die Modernisierung der Kraftwerke und häuslichen Heizungsanlagen sehr schnell zu erheblich verbesserten Wasser- und Luftverhältnissen und zu einer sichtbaren Erholung der Tier- und Pflanzenwelt.. Nach der „Wende” führten die Stilllegung der Altindustrie und die Modernisierung der Kraftwerke und häuslichen Heizungsanlagen sehr schnell zu erheblich verbesserten Wasser- und Luftverhältnissen und zu einer sichtbaren Erholung der Tier- und Pflanzenwelt. Leipzig zählt mit seinen zahlreichen Stadtparks, wie beispielsweise dem zentrumsnahen Clara-Zetkin-Park und dem Rosental, vielen neu geschaffenen Anlagen in den Wohngebieten sowie den traditionellen Schrebergartenvereinen zu den grünsten Städten Deutschlands. Leipzig zählt mit seinen zahlreichen Stadtparks, wie beispielsweise dem zentrumsnahen Clara-Zetkin-Park und dem Rosental, vielen neu geschaffenen Anlagen in den Wohngebieten sowie den traditionellen Schrebergartenvereinen zu den grünsten Städten Deutschlands. Leipzig zählt mit seinen zahlreichen Stadtparks, wie beispielsweise dem zentrumsnahen Clara-Zetkin-Park und dem Rosental, vielen neu geschaffenen Anlagen in den Wohngebieten sowie den traditionellen Schrebergartenvereinen zu den grünsten Städten Deutschlands. Der Grünflächenanteil wird mit rund 50 %, der Waldanteil mit etwa 7 %[10] beziffert. Bis 2015 sollen der Waldanteil auf 10 % erhöht und Biotopverbünde ausgebaut werden. Leipzig ist seit 2007 Modellregion für das Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Urbane Waldflächen” des Bundesamtes für Naturschutz, wobei in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stadtämtern Wälder verschiedenen Typs auf innerstädtischen Brachflächen angelegt und deren Wirkung auf Klima, Erholungsvorsorge und Naturschutz untersucht werden sollen. Bis 2015 sollen der Waldanteil auf 10 % erhöht und Biotopverbünde ausgebaut werden. Leipzig ist seit 2007 Modellregion für das Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Urbane Waldflächen” des Bundesamtes für Naturschutz, wobei in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stadtämtern Wälder verschiedenen Typs auf innerstädtischen Brachflächen angelegt und deren Wirkung auf Klima, Erholungsvorsorge und Naturschutz untersucht werden sollen. Leipzig ist seit 2007 Modellregion für das Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben „Urbane Waldflächen” des Bundesamtes für Naturschutz, wobei in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stadtämtern Wälder verschiedenen Typs auf innerstädtischen Brachflächen angelegt und deren Wirkung auf Klima, Erholungsvorsorge und Naturschutz untersucht werden sollen. Dabei existieren im innerstädtischen Bereich Flächenpotentiale von rund 1850 Hektar. Dabei existieren im innerstädtischen Bereich Flächenpotentiale von rund 1850 Hektar.[11]
Siehe auch: Parks und Gärten und Naturschutzgebiete Leipzigs

Einen wesentlichen Anteil am Leipziger Stadtgrün haben die Straßenbäume, wobei sie sowohl gestalterische als auch ökologische Funktionen erfüllen.
[11]
Siehe auch: Parks und Gärten und Naturschutzgebiete Leipzigs

Einen wesentlichen Anteil am Leipziger Stadtgrün haben die Straßenbäume, wobei sie sowohl gestalterische als auch ökologische Funktionen erfüllen. Im Baumkataster der Stadt sind gegenwärtig 57.732 Straßenbäume registriert.[12] Das sind mehr als die registrierten Parkbäume. Von den Straßenbäumen sind über 35 % Linden, zur Herkunft des Stadtnamens passend.
Von den Straßenbäumen sind über 35 % Linden, zur Herkunft des Stadtnamens passend. 38 % der Straßenbäume sind jünger als 20 Jahre,[13] was sowohl aus der Ergänzung alter Bestände als auch aus der sofortigen Bepflanzung neu angelegter Straßen resultiert. 38 % der Straßenbäume sind jünger als 20 Jahre,[13] was sowohl aus der Ergänzung alter Bestände als auch aus der sofortigen Bepflanzung neu angelegter Straßen resultiert. Seit Beginn der Aktion Baumstarke Stadt im Jahr 1996 konnten durch Spenden (ab 250 EUR pro Baum) jährlich bis zu 150 Bäume gepflanzt werden.[14]

Anfang der 1990er Jahre wurde der Braunkohleabbau gestoppt und mit der Rekultivierung der Tagebaurestlöcher und der Renaturierung des Umfeldes begonnen.
[14]

Anfang der 1990er Jahre wurde der Braunkohleabbau gestoppt und mit der Rekultivierung der Tagebaurestlöcher und der Renaturierung des Umfeldes begonnen. Inzwischen sind aus den gefluteten Tagebauen mehrere Seen mit sehr guter Wasserqualität entstanden.
Inzwischen sind aus den gefluteten Tagebauen mehrere Seen mit sehr guter Wasserqualität entstanden. Weitere Tagebaue befinden sich noch in der Flutung. Der Kulkwitzer und Cospudener See liegen dem Leipziger Stadtzentrum am nächsten, sie dienen als sehr gut erschlossenes Naherholungsgebiet. Der Kulkwitzer und Cospudener See liegen dem Leipziger Stadtzentrum am nächsten, sie dienen als sehr gut erschlossenes Naherholungsgebiet. Zudem grenzt das Leipziger Stadtgebiet auch an den Zwenkauer See, welcher durch einen Kanal mit den Cospudener See verbunden werden soll.[15] Der so entstehende großflächige Erholungsraum wird als „Leipziger Neuseenland” touristisch vermarktet und soll bei Fertigstellung 70 km² Wasserfläche umfassen. [15] Der so entstehende großflächige Erholungsraum wird als „Leipziger Neuseenland” touristisch vermarktet und soll bei Fertigstellung 70 km² Wasserfläche umfassen. Im Stadtgebiet selbst stehen rund 130 Stillgewässer mit einer Gesamtfläche von 80 Hektar unter städtischer Verwaltung. Im Stadtgebiet selbst stehen rund 130 Stillgewässer mit einer Gesamtfläche von 80 Hektar unter städtischer Verwaltung. Um Natur und Landschaft der Region gemeinsam mit den umliegenden Kommunen und Landkreisen zu entwickeln und erlebbar zu machen, ist Leipzig seit 1996 Mitglied im Grünen Ring Leipzig. Um Natur und Landschaft der Region gemeinsam mit den umliegenden Kommunen und Landkreisen zu entwickeln und erlebbar zu machen, ist Leipzig seit 1996 Mitglied im Grünen Ring Leipzig.

Am 1. März 2011 wurde ein großer Teil der Stadt[16] zur Umweltzone der Schadstoffgruppe 4 erklärt.
Stadtgliederung und Nachbargemeinden
Siehe auch: Liste der Stadtteile Leipzigs und Liste der Stadtbezirke und Ortsteile Leipzigs

Leipzig ist seit 1992 verwaltungsmäßig in zehn Stadtbezirke gegliedert, die 63 Ortsteile enthalten.

Stadtgliederung und Nachbargemeinden
Siehe auch: Liste der Stadtteile Leipzigs und Liste der Stadtbezirke und Ortsteile Leipzigs

Leipzig ist seit 1992 verwaltungsmäßig in zehn Stadtbezirke gegliedert, die 63 Ortsteile enthalten. Im Gegensatz dazu werden als Stadtteile Gebiete der Stadt bezeichnet, die durch Eingemeindung vorher selbständiger Dörfer entstanden sind.
Im Gegensatz dazu werden als Stadtteile Gebiete der Stadt bezeichnet, die durch Eingemeindung vorher selbständiger Dörfer entstanden sind. Daher sind Grenzen von Stadt- und Ortsteilen nicht immer identisch. Zur Erreichung etwa gleich großer Verwaltungseinheiten bilden manchmal zwei Stadtteile einen Ortsteil, oder ein Stadtteil wird in mehrere Ortsteile zerlegt. Zur Erreichung etwa gleich großer Verwaltungseinheiten bilden manchmal zwei Stadtteile einen Ortsteil, oder ein Stadtteil wird in mehrere Ortsteile zerlegt. Falls nicht durch Eingemeindung entstanden, entspricht mitunter ein Ortsteil keinem Stadtteil.. Falls nicht durch Eingemeindung entstanden, entspricht mitunter ein Ortsteil keinem Stadtteil.
Daten der Stadtbezirke Leipzigs 2016 Stadtbezirk Einwohner Fläche
km² Einw.
pro km²
Mitte 62.648 13,88 4.510
Nordost 46.452 26,29 1.766
Ost 81.998 40,74 2.013
Südost 59.
013
Südost 59.147 34,65 1.706
Süd 65.507 16,92 3.871
Südwest 53.830 46,67 1.153
West 52.460 14,69 3.571
Alt-West 56.877 26,09 2.180
Nordwest 31.812 39,09 814
Nord 68.791 38,35 1.794

Lage der Stadtbezirke, Ortsteile und Stadtteile (Gemarkungen)
Die Nachbargemeinden von Leipzig Krostitz Jesewitz
Schkeuditz Rackwitz Taucha
Markranstädt Compass card (de).
794

Lage der Stadtbezirke, Ortsteile und Stadtteile (Gemarkungen)
Die Nachbargemeinden von Leipzig Krostitz Jesewitz
Schkeuditz Rackwitz Taucha
Markranstädt Compass card (de).svg Borsdorf Brandis
Pegau Markkleeberg Naunhof
Zwenkau Großpösna

Krostitz, Jesewitz, Schkeuditz, Rackwitz und Taucha liegen im Landkreis Nordsachsen, Borsdorf, Brandis, Markranstädt, Markkleeberg, Naunhof, Pegau, Zwenkau und Großpösna im Landkreis Leipzig..
svg Borsdorf Brandis
Pegau Markkleeberg Naunhof
Zwenkau Großpösna

Krostitz, Jesewitz, Schkeuditz, Rackwitz und Taucha liegen im Landkreis Nordsachsen, Borsdorf, Brandis, Markranstädt, Markkleeberg, Naunhof, Pegau, Zwenkau und Großpösna im Landkreis Leipzig..
svg Borsdorf Brandis
Pegau Markkleeberg Naunhof
Zwenkau Großpösna

Krostitz, Jesewitz, Schkeuditz, Rackwitz und Taucha liegen im Landkreis Nordsachsen, Borsdorf, Brandis, Markranstädt, Markkleeberg, Naunhof, Pegau, Zwenkau und Großpösna im Landkreis Leipzig.
Siehe auch: Liste von Straßen und Plätzen in Leipzig
Klima

Leipzig liegt in der gemäßigten Klimazone, im Übergangsbereich vom ozeanischen Klima Westeuropas zum Kontinentalklima Osteuropas.

Siehe auch: Liste von Straßen und Plätzen in Leipzig
Klima

Leipzig liegt in der gemäßigten Klimazone, im Übergangsbereich vom ozeanischen Klima Westeuropas zum Kontinentalklima Osteuropas. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 8,4 °C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 507 mm (Mittel 1972-2001). Im Mittel gab es im gleichen Zeitraum 77 Tage mit Frost, 37 Sommertage und über sieben heiße Tage.
Im Mittel gab es im gleichen Zeitraum 77 Tage mit Frost, 37 Sommertage und über sieben heiße Tage. Der meiste Niederschlag fällt in den Sommermonaten Juni bis August mit einem Spitzenwert von 58,6 mm im August. Im Februar fällt der geringste Niederschlag mit 27 mm, in den anderen Wintermonaten liegt er etwa bei 30 mm. Im Februar fällt der geringste Niederschlag mit 27 mm, in den anderen Wintermonaten liegt er etwa bei 30 mm.

Der Regenschatten des Harzes erreicht im Leipziger Stadtgebiet seine südöstliche Grenze. Nach Süden schließen sich die Regenstaulagen des Erzgebirges an.
Nach Süden schließen sich die Regenstaulagen des Erzgebirges an. Dies äußert sich in einem bedeutenden Niederschlagsgradienten in der Umgebung der Stadt, aber auch innerhalb des Stadtgebietes. Am trockensten ist der Norden Leipzigs, der meiste Niederschlag fällt im Südraum der Stadt, wobei die Jahresdifferenz etwa 100 mm beträgt. Am trockensten ist der Norden Leipzigs, der meiste Niederschlag fällt im Südraum der Stadt, wobei die Jahresdifferenz etwa 100 mm beträgt.[17] Zum Vergleich: In der vollständig im Regenschatten liegenden Stadt Halle (Saale) fallen nur etwa 450 mm Niederschlag im Jahr. [17] Zum Vergleich: In der vollständig im Regenschatten liegenden Stadt Halle (Saale) fallen nur etwa 450 mm Niederschlag im Jahr.

Der höchste Wert wurde in Leipzig am 30. Juni 2019 mit 38,7 °C gemessen. Die niedrigste aufgezeichnete Temperatur wurde am 14. Januar 1987 mit −24,1 °C erfasst.
Januar 1987 mit −24,1 °C erfasst.[18]
Leipzig
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D


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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[19]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Leipzig
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max.
[18]
Leipzig
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Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[19]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Leipzig
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max.
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Leipzig
Klimadiagramm
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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[19]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Leipzig
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 4,4 7,0 10,0 15,2 19,8 23,1 24,9 25,6 20,9 14,7 9,3 7,2 Ø 15,2
Min.
Temperatur (°C) 4,4 7,0 10,0 15,2 19,8 23,1 24,9 25,6 20,9 14,7 9,3 7,2 Ø 15,2
Min. Temperatur (°C) −1,2 −0,3 1,4 3,8 7,9 12,0 13,6 13,4 10,1 6,5 2,7 1,8 Ø 6
Niederschlag (mm) 46 37 43 25 32 52 58 53 40 54 44 37 Σ 521
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,1 3,2 4,6 6,4 6,2 6,7 6,1 4,3 3,5 1,5 1,2 Ø 4
Regentage (d) 17 12 17 11 9 11 13 12 12 15 17 17 Σ 163
Luftfeuchtigkeit (%) 86 84 79 74 71 73 70 70 77 82 84 86 Ø 78
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[19]
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte der Stadt Leipzig
Leipzig um 1580
Leipzig während der Belagerung durch Heinrich von Holk 1632
Leipzig von Süd-Ost, Barockzeit
Leipzig von Nordwesten 1736
Auerbachs Hof 1778
Leipzig um 1840
1844: Kopf der in der Stadt produzierten Illustrirten Zeitung

Um das Jahr 900 wurde an beiden Ufern der Parthe eine slawische Siedlung angelegt, wie Grabungen von Herbert Küas im Gebiet des heutigen Matthäikirchhofs bestätigten.
Temperatur (°C) −1,2 −0,3 1,4 3,8 7,9 12,0 13,6 13,4 10,1 6,5 2,7 1,8 Ø 6
Niederschlag (mm) 46 37 43 25 32 52 58 53 40 54 44 37 Σ 521
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,1 3,2 4,6 6,4 6,2 6,7 6,1 4,3 3,5 1,5 1,2 Ø 4
Regentage (d) 17 12 17 11 9 11 13 12 12 15 17 17 Σ 163
Luftfeuchtigkeit (%) 86 84 79 74 71 73 70 70 77 82 84 86 Ø 78
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[19]
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte der Stadt Leipzig
Leipzig um 1580
Leipzig während der Belagerung durch Heinrich von Holk 1632
Leipzig von Süd-Ost, Barockzeit
Leipzig von Nordwesten 1736
Auerbachs Hof 1778
Leipzig um 1840
1844: Kopf der in der Stadt produzierten Illustrirten Zeitung

Um das Jahr 900 wurde an beiden Ufern der Parthe eine slawische Siedlung angelegt, wie Grabungen von Herbert Küas im Gebiet des heutigen Matthäikirchhofs bestätigten.
Temperatur (°C) −1,2 −0,3 1,4 3,8 7,9 12,0 13,6 13,4 10,1 6,5 2,7 1,8 Ø 6
Niederschlag (mm) 46 37 43 25 32 52 58 53 40 54 44 37 Σ 521
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,1 3,2 4,6 6,4 6,2 6,7 6,1 4,3 3,5 1,5 1,2 Ø 4
Regentage (d) 17 12 17 11 9 11 13 12 12 15 17 17 Σ 163
Luftfeuchtigkeit (%) 86 84 79 74 71 73 70 70 77 82 84 86 Ø 78
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[19]
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte der Stadt Leipzig
Leipzig um 1580
Leipzig während der Belagerung durch Heinrich von Holk 1632
Leipzig von Süd-Ost, Barockzeit
Leipzig von Nordwesten 1736
Auerbachs Hof 1778
Leipzig um 1840
1844: Kopf der in der Stadt produzierten Illustrirten Zeitung

Um das Jahr 900 wurde an beiden Ufern der Parthe eine slawische Siedlung angelegt, wie Grabungen von Herbert Küas im Gebiet des heutigen Matthäikirchhofs bestätigten.
Temperatur (°C) −1,2 −0,3 1,4 3,8 7,9 12,0 13,6 13,4 10,1 6,5 2,7 1,8 Ø 6
Niederschlag (mm) 46 37 43 25 32 52 58 53 40 54 44 37 Σ 521
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,1 3,2 4,6 6,4 6,2 6,7 6,1 4,3 3,5 1,5 1,2 Ø 4
Regentage (d) 17 12 17 11 9 11 13 12 12 15 17 17 Σ 163
Luftfeuchtigkeit (%) 86 84 79 74 71 73 70 70 77 82 84 86 Ø 78
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[19]
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte der Stadt Leipzig
Leipzig um 1580
Leipzig während der Belagerung durch Heinrich von Holk 1632
Leipzig von Süd-Ost, Barockzeit
Leipzig von Nordwesten 1736
Auerbachs Hof 1778
Leipzig um 1840
1844: Kopf der in der Stadt produzierten Illustrirten Zeitung

Um das Jahr 900 wurde an beiden Ufern der Parthe eine slawische Siedlung angelegt, wie Grabungen von Herbert Küas im Gebiet des heutigen Matthäikirchhofs bestätigten.
Temperatur (°C) −1,2 −0,3 1,4 3,8 7,9 12,0 13,6 13,4 10,1 6,5 2,7 1,8 Ø 6
Niederschlag (mm) 46 37 43 25 32 52 58 53 40 54 44 37 Σ 521
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,1 3,2 4,6 6,4 6,2 6,7 6,1 4,3 3,5 1,5 1,2 Ø 4
Regentage (d) 17 12 17 11 9 11 13 12 12 15 17 17 Σ 163
Luftfeuchtigkeit (%) 86 84 79 74 71 73 70 70 77 82 84 86 Ø 78
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[19]
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte der Stadt Leipzig
Leipzig um 1580
Leipzig während der Belagerung durch Heinrich von Holk 1632
Leipzig von Süd-Ost, Barockzeit
Leipzig von Nordwesten 1736
Auerbachs Hof 1778
Leipzig um 1840
1844: Kopf der in der Stadt produzierten Illustrirten Zeitung

Um das Jahr 900 wurde an beiden Ufern der Parthe eine slawische Siedlung angelegt, wie Grabungen von Herbert Küas im Gebiet des heutigen Matthäikirchhofs bestätigten.[20] Erstmals erwähnt wurde Leipzig 1015, als Thietmar von Merseburg von einer urbs Libzi (Stadt der Linden; sorbisch lipa = „Linde”) berichtete (Chronikon VII, 25).
[20] Erstmals erwähnt wurde Leipzig 1015, als Thietmar von Merseburg von einer urbs Libzi (Stadt der Linden; sorbisch lipa = „Linde”) berichtete (Chronikon VII, 25). Die Stadt heißt auf Sorbisch und Polnisch Lipsk („Lindenort”). Als Gründungsjahr der Stadt gilt das Jahr 1165, in dem Markgraf Otto der Reiche von Meißen dem Ort an der Kreuzung der Via Regia mit der Via Imperii das Stadtrecht und das Marktrecht erteilte. Als Gründungsjahr der Stadt gilt das Jahr 1165, in dem Markgraf Otto der Reiche von Meißen dem Ort an der Kreuzung der Via Regia mit der Via Imperii das Stadtrecht und das Marktrecht erteilte. Mit der Stadtgründung entstanden die beiden großen Kirchbauwerke - die Thomaskirche und die St. Mit der Stadtgründung entstanden die beiden großen Kirchbauwerke - die Thomaskirche und die St.-Nikolaikirche. Der erste Nachweis der Münzstätte Leipzig ist mit Brakteaten der Umschrift MARCHIO OTTO DE LIPPI oder OTTO MARCHIO DE LIPPZINA[21] des Markgrafen Otto des Reichen erbracht worden. Der erste Nachweis der Münzstätte Leipzig ist mit Brakteaten der Umschrift MARCHIO OTTO DE LIPPI oder OTTO MARCHIO DE LIPPZINA[21] des Markgrafen Otto des Reichen erbracht worden.

Leipzig lag in der Markgrafschaft Meißen, die 1439 im Kurfürstentum Sachsen aufging. Das Kurfürstentum wurde bereits 1485 durch die beiden Brüder Albrecht den Beherzten und Ernst mit der Leipziger Teilung aufgeteilt.
Das Kurfürstentum wurde bereits 1485 durch die beiden Brüder Albrecht den Beherzten und Ernst mit der Leipziger Teilung aufgeteilt. Leipzig gehörte danach zum Herzogtum Sachsen, zu dessen Hauptstadt das bis dahin im Vergleich zu Leipzig oder Meißen unbedeutende Dresden ernannt wurde. Leipzig gehörte danach zum Herzogtum Sachsen, zu dessen Hauptstadt das bis dahin im Vergleich zu Leipzig oder Meißen unbedeutende Dresden ernannt wurde. Leipzig war darin häufig Tagungsort des Landtags. Nach der Verwaltungsreform 1499 lag Leipzig als sogenanntes Kreisamt Leipzig im Leipziger Kreis, neben dem es sieben weitere im Kurfürstentum gab. Nach der Verwaltungsreform 1499 lag Leipzig als sogenanntes Kreisamt Leipzig im Leipziger Kreis, neben dem es sieben weitere im Kurfürstentum gab.

Am 2. Dezember 1409 wurde die Universität Leipzig als „Alma Mater Lipsiensis” gegründet und gehört damit zu den drei ältesten Universitäten in Deutschland. Der Gründungstag ist der Dies academicus der Universität..
Der Gründungstag ist der Dies academicus der Universität. 1519 trafen sich Martin Luther, Andreas Karlstadt und Philipp Melanchthon mit dem katholischen Theologen Johannes Eck auf Einladung der Universität in der Pleißenburg zu einem Streitgespräch, das als Leipziger Disputation in die Geschichte einging. 1519 trafen sich Martin Luther, Andreas Karlstadt und Philipp Melanchthon mit dem katholischen Theologen Johannes Eck auf Einladung der Universität in der Pleißenburg zu einem Streitgespräch, das als Leipziger Disputation in die Geschichte einging.
Pelzlager am Brühl um 1900

Nach Erhebung zur Reichsmessestadt 1497 und Ausdehnung des Stapelrechts auf einen Umkreis von 115 Kilometer zehn Jahre später durch den späteren Kaiser Maximilian I..

Pelzlager am Brühl um 1900

Nach Erhebung zur Reichsmessestadt 1497 und Ausdehnung des Stapelrechts auf einen Umkreis von 115 Kilometer zehn Jahre später durch den späteren Kaiser Maximilian I. wurde Leipzig zu einer Messestadt von europäischem Rang. Für den Güteraustausch zwischen Ost- und Westeuropa entwickelte es sich zum wichtigsten deutschen Handelsplatz.
Für den Güteraustausch zwischen Ost- und Westeuropa entwickelte es sich zum wichtigsten deutschen Handelsplatz. Bedeutend für die spätere Entwicklung zur Messestadt[22] waren insbesondere der Fellhandel sowie die Weiterverarbeitung zu Pelzhalbfabrikaten für die Kürschnerei und die Herstellung der zugehörigen Werkzeuge und Maschinen.. Bedeutend für die spätere Entwicklung zur Messestadt[22] waren insbesondere der Fellhandel sowie die Weiterverarbeitung zu Pelzhalbfabrikaten für die Kürschnerei und die Herstellung der zugehörigen Werkzeuge und Maschinen. Der Leipziger Brühl wurde neben London zum internationalen Handelszentrum der Pelzwirtschaft, die bedeutende Rolle der Leipziger jüdischen Gemeinde war eng mit ihm verknüpft. Der Leipziger Brühl wurde neben London zum internationalen Handelszentrum der Pelzwirtschaft, die bedeutende Rolle der Leipziger jüdischen Gemeinde war eng mit ihm verknüpft. Noch 1913 lag der Anteil der Pelzbranche am Steueraufkommen Leipzigs bei 40 Prozent.[22]

1539 wurde die Reformation endgültig durch Luther und Justus Jonas in Leipzig eingeführt.
[22]

1539 wurde die Reformation endgültig durch Luther und Justus Jonas in Leipzig eingeführt. Leipzig war vom Schmalkaldischen Krieg 1546 und 1547 betroffen, in dem es für Leipzig und Sachsen vorrangig um die Gleichstellung der protestantischen Konfession ging.
Leipzig war vom Schmalkaldischen Krieg 1546 und 1547 betroffen, in dem es für Leipzig und Sachsen vorrangig um die Gleichstellung der protestantischen Konfession ging. Infolge des Krieges, in dem Herzog Moritz auf kaiserlicher (katholischer) Seite stand, wechselte die Kurwürde in Sachsen von der ernestinischen an die albertinische Linie, in deren Herzogtum Leipzig lag. Infolge des Krieges, in dem Herzog Moritz auf kaiserlicher (katholischer) Seite stand, wechselte die Kurwürde in Sachsen von der ernestinischen an die albertinische Linie, in deren Herzogtum Leipzig lag. In diesen Jahren war die Entwicklung Leipzigs vor allem durch die sich stetig verbessernden Lebensbedingungen gekennzeichnet. Als immer bedeutendere Handels- und Messestadt profitierte Leipzig dabei vom wohlhabenden Leipziger Handelsbürgertum. Als immer bedeutendere Handels- und Messestadt profitierte Leipzig dabei vom wohlhabenden Leipziger Handelsbürgertum. Bereits im 16. Jahrhundert entstand eine Trinkwasserversorgung. 1650 erschienen erstmals die Einkommenden Zeitungen sechsmal pro Woche. Sie gelten damit als älteste Tageszeitung der Welt. 1650 erschienen erstmals die Einkommenden Zeitungen sechsmal pro Woche. Sie gelten damit als älteste Tageszeitung der Welt.

Der Dreißigjährige Krieg war ein schwerer Einschnitt in die prosperierende Entwicklung der Stadt, die Bevölkerungszahl ging von 18.000 auf 12.000 zurück.
000 auf 12.000 zurück. Zwischen 1631 und 1642 wurde die Stadt fünfmal belagert, von 1642 bis 1650 war sie schwedisch besetzt.[23] Am 17. September 1631 war die Leipziger Umgebung mit der Schlacht bei Breitenfeld Schauplatz einer der größten Niederlagen der Kaiserlichen unter Tilly im Dreißigjährigen Krieg.. September 1631 war die Leipziger Umgebung mit der Schlacht bei Breitenfeld Schauplatz einer der größten Niederlagen der Kaiserlichen unter Tilly im Dreißigjährigen Krieg. In dem zu Leipzig gehörenden ehemaligen Rittergut Breitenfeld erinnert ein Gustav-Adolf-Denkmal an den schwedischen Heerführer. In dem zu Leipzig gehörenden ehemaligen Rittergut Breitenfeld erinnert ein Gustav-Adolf-Denkmal an den schwedischen Heerführer. Ein Jahr darauf, am 16. November 1632, fiel Gustav Adolf in der Schlacht bei Lützen, etwa zehn Kilometer südwestlich der heutigen Leipziger Stadtgrenze.

1701 wurde in Leipzig eine Straßenbeleuchtung eingeführt.


1701 wurde in Leipzig eine Straßenbeleuchtung eingeführt. Die etwa 700 Laternen, nach Amsterdamer Vorbild gefertigt und mit Öl betrieben, wurden erstmals am Abend des 24. Dezember 1701 angezündet. Dazu stellte die Stadt sogenannte Laternenwärter ein, die nach einem festen Brennplan dafür zu sorgen hatten, dass die Laternen rechtzeitig angezündet und wieder gelöscht wurden.
Dazu stellte die Stadt sogenannte Laternenwärter ein, die nach einem festen Brennplan dafür zu sorgen hatten, dass die Laternen rechtzeitig angezündet und wieder gelöscht wurden. Während des Siebenjährigen Krieges war Leipzig von 1756 bis 1763 durch Preußen besetzt. Während des Siebenjährigen Krieges war Leipzig von 1756 bis 1763 durch Preußen besetzt.
Altes Augusteum der Universität am Augustusplatz, 1898
Das „Neue Concerthaus” (Zweites Gewandhaus) in der Beethovenstraße, 1898

Im Jahre 1813 fand die Völkerschlacht bei Leipzig im Zuge der sogenannten Befreiungskriege statt.

Altes Augusteum der Universität am Augustusplatz, 1898
Das „Neue Concerthaus” (Zweites Gewandhaus) in der Beethovenstraße, 1898

Im Jahre 1813 fand die Völkerschlacht bei Leipzig im Zuge der sogenannten Befreiungskriege statt. Die verbündeten Heere der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden brachten in dieser Schlacht Napoleons Truppen und deren Verbündeten, darunter das Königreich Sachsen, die entscheidende Niederlage bei, die schließlich zur Verbannung Napoleons auf die Insel Elba führte.
Die verbündeten Heere der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden brachten in dieser Schlacht Napoleons Truppen und deren Verbündeten, darunter das Königreich Sachsen, die entscheidende Niederlage bei, die schließlich zur Verbannung Napoleons auf die Insel Elba führte.

Am 20. April 1825 wurde der Börsenverein der Deutschen Buchhändler gegründet, zu dem Zeitpunkt war Leipzig eines der Zentren des deutschen Buchhandels und Verlagswesens.
April 1825 wurde der Börsenverein der Deutschen Buchhändler gegründet, zu dem Zeitpunkt war Leipzig eines der Zentren des deutschen Buchhandels und Verlagswesens.

Als erste deutsche Fernbahnstrecke wurde 1839 die Leipzig-Dresdner Eisenbahn eröffnet.


Als erste deutsche Fernbahnstrecke wurde 1839 die Leipzig-Dresdner Eisenbahn eröffnet. Leipzig entwickelte sich allmählich zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt in Mitteldeutschland, was sich auch darin äußerte, dass der Leipziger Hauptbahnhof von 1902 bis 1915 als einer der seinerzeit größten Kopfbahnhöfe Europas entstand.
Leipzig entwickelte sich allmählich zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt in Mitteldeutschland, was sich auch darin äußerte, dass der Leipziger Hauptbahnhof von 1902 bis 1915 als einer der seinerzeit größten Kopfbahnhöfe Europas entstand.

Am 2. April 1843 begründete [!!! Felix Mendelssohn Bartholdy ] mit dem Conservatorium der Musik die erste Musikhochschule Deutschlands, im selben Jahr erschien die erste Ausgabe der Illustrirten Zeitung..
April 1843 begründete [!!! Felix Mendelssohn Bartholdy ] mit dem Conservatorium der Musik die erste Musikhochschule Deutschlands, im selben Jahr erschien die erste Ausgabe der Illustrirten Zeitung.

Infolge der Industrialisierung, aber auch vielfältiger Eingemeindungen der Vororte, stieg am Ende des 19. Jahrhunderts die Bevölkerungszahl rasant an. 1871 wurde Leipzig mit 100.
Jahrhunderts die Bevölkerungszahl rasant an. 1871 wurde Leipzig mit 100.000 Einwohnern Großstadt. Im Jahr 1900 konstituierte sich in Leipzig der Deutsche Fußball-Bund. Der VfB Leipzig war 1903 erster deutscher Fußballmeister.
Historischer Stadtplan und Umgebungskarte von Leipzig von 1876
Neues Theater (Oper) am Augustusplatz um 1900

Am 1.

Historischer Stadtplan und Umgebungskarte von Leipzig von 1876
Neues Theater (Oper) am Augustusplatz um 1900

Am 1. Oktober 1879 wurde in Leipzig das Reichsgericht als oberstes Zivil- und Strafgericht des 1871 gegründeten Deutschen Reiches etabliert.
Oktober 1879 wurde in Leipzig das Reichsgericht als oberstes Zivil- und Strafgericht des 1871 gegründeten Deutschen Reiches etabliert. Es hatte die Funktion des heutigen Bundesgerichtshofs und war ab 1895 im neuen Reichsgerichtsgebäude (Sitz des Bundesverwaltungsgerichts) untergebracht. Während der Leipziger Prozesse wurde versucht, dort Verbrechen des Ersten Weltkriegs aufzuklären und die Täter zu verurteilen. Während der Leipziger Prozesse wurde versucht, dort Verbrechen des Ersten Weltkriegs aufzuklären und die Täter zu verurteilen. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde das Reichsgericht zunehmend vom Regime Hitlers instrumentalisiert. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde das Reichsgericht zunehmend vom Regime Hitlers instrumentalisiert. Im Dezember 1933 verhandelte es im Prozess um den Reichstagsbrand gegen Marinus van der Lubbe. Er wurde zum Tode verurteilt und im Januar 1934 in Leipzig hingerichtet. Er wurde zum Tode verurteilt und im Januar 1934 in Leipzig hingerichtet. Freisprüche weiterer Angeklagter führten zur Einrichtung des Volksgerichtshofs, um die Justiz bei den Delikten Hoch- und Landesverrat zu zentralisieren. Bis zum Ende des Krieges wurde die Strafpraxis am Reichsgericht verschärft, viele Strafen wurden zu Todesurteilen revidiert. Bis zum Ende des Krieges wurde die Strafpraxis am Reichsgericht verschärft, viele Strafen wurden zu Todesurteilen revidiert. Die Auflösung des Gerichtes erfolgte 1945.

Während des Zweiten Weltkrieges kam es in den Jahren 1943 bis 1945 zu mehreren Luftangriffen auf die Stadt, die zu erheblichen Zerstörungen der Innenstadt führten - bis zu 60 Prozent der Bausubstanz waren betroffen - und etwa 6000 Opfer forderten.


Während des Zweiten Weltkrieges kam es in den Jahren 1943 bis 1945 zu mehreren Luftangriffen auf die Stadt, die zu erheblichen Zerstörungen der Innenstadt führten - bis zu 60 Prozent der Bausubstanz waren betroffen - und etwa 6000 Opfer forderten. Am 18. April 1945 erreichten Einheiten der 1.


Während des Zweiten Weltkrieges kam es in den Jahren 1943 bis 1945 zu mehreren Luftangriffen auf die Stadt, die zu erheblichen Zerstörungen der Innenstadt führten - bis zu 60 Prozent der Bausubstanz waren betroffen - und etwa 6000 Opfer forderten. Am 18. April 1945 erreichten Einheiten der 1. US-Armee die Stadt und errichteten ihr Hauptquartier im Hotel Fürstenhof. Aufgrund des 1. Londoner Zonenprotokolls von 1944 und der Beschlüsse der Konferenz von Jalta gehörte Sachsen zur Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und die Rote Armee übernahm am 2.
Londoner Zonenprotokolls von 1944 und der Beschlüsse der Konferenz von Jalta gehörte Sachsen zur Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und die Rote Armee übernahm am 2. Juli 1945 Leipzig. Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) bildete den Rat der Stadt und die Stadtverordnetenversammlung, deren Zusammensetzung mit Gründung der DDR die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) diktierte. Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) bildete den Rat der Stadt und die Stadtverordnetenversammlung, deren Zusammensetzung mit Gründung der DDR die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) diktierte.
Deutrichs Hof (mittig) neben dem Riquethaus, 1968 abgerissen

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die wirtschaftliche Bedeutung Leipzigs infolge der Lage in der Sowjetischen Besatzungszone bzw.

Deutrichs Hof (mittig) neben dem Riquethaus, 1968 abgerissen

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die wirtschaftliche Bedeutung Leipzigs infolge der Lage in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR stark zurück, was in einem kontinuierlichen Rückgang der Einwohnerzahl zu spüren war.
der DDR stark zurück, was in einem kontinuierlichen Rückgang der Einwohnerzahl zu spüren war. Lediglich nach der Vollendung der Teilung Deutschlands durch den 1961 erfolgten Bau der Berliner Mauer erholten sich bis Mitte der 1960er Jahre die Bewohnerzahlen etwas. Zwischen 1950 und 1989 ging die Einwohnerzahl insgesamt um rund 87. Zwischen 1950 und 1989 ging die Einwohnerzahl insgesamt um rund 87.000 (über 14 Prozent) auf 530.000 Personen zurück.

Von 1952 bis 1990 war Leipzig Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks und, gemessen nach Einwohnerzahlen, die zweitgrößte Stadt der DDR..


Von 1952 bis 1990 war Leipzig Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks und, gemessen nach Einwohnerzahlen, die zweitgrößte Stadt der DDR. In den Großstädten Berlin, Leipzig und Dresden wurden die meisten Kombinatsleitungen und Stammbetriebe angelegt, so dass sich die wirtschaftliche Bedeutung Leipzigs bezogen auf die DDR bis 1990 erhielt.
In den Großstädten Berlin, Leipzig und Dresden wurden die meisten Kombinatsleitungen und Stammbetriebe angelegt, so dass sich die wirtschaftliche Bedeutung Leipzigs bezogen auf die DDR bis 1990 erhielt.

1989 leiteten die von der Nikolaikirche ausgehenden Montagsdemonstrationen das Ende der DDR mit ein. Da Gewalt gegen die staatliche Ordnungsmacht und Zerstörungen von den DDR-Behörden propagandistisch ausgenutzt wurden, fanden die Montagsdemonstrationen in Leipzig unter der Losung „Keine Gewalt” statt.
Da Gewalt gegen die staatliche Ordnungsmacht und Zerstörungen von den DDR-Behörden propagandistisch ausgenutzt wurden, fanden die Montagsdemonstrationen in Leipzig unter der Losung „Keine Gewalt” statt. 1990 wurden Leipzig und der größte Teil des Bezirks Leipzig dem Freistaat Sachsen zugeordnet. 1990 wurden Leipzig und der größte Teil des Bezirks Leipzig dem Freistaat Sachsen zugeordnet. Leipzig war seitdem Sitz des Regierungsbezirks Leipzig, der am 1. August 2008 im Direktionsbezirk Leipzig aufgegangen ist und am 1. März 2012 aufgelöst wurde. März 2012 aufgelöst wurde.

Am 23. September 2008 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt”. 2016 wurde Leipzig der Ehrentitel „Reformationsstadt Europas” durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.
2016 wurde Leipzig der Ehrentitel „Reformationsstadt Europas” durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.[24]

Unverändert ist Leipzig als Messe-, Medien- und Universitätsstadt bekannt, wenn auch die Bedeutung geringer ist als vor dem Zweiten Weltkrieg.

Namensentwicklung Der erste schriftliche Beleg Leipzigs erfolgte in der Chronik des Thietmar von Merseburg aus dem Jahr 1015 und lautet in urbe Libzi vocatur.


Namensentwicklung Der erste schriftliche Beleg Leipzigs erfolgte in der Chronik des Thietmar von Merseburg aus dem Jahr 1015 und lautet in urbe Libzi vocatur.[25]

Weitere Belege zeigen den Namen als Lipz oder Lipsk.
[25]

Weitere Belege zeigen den Namen als Lipz oder Lipsk. Allgemein akzeptiert ist die Etymologie des Ortsnamens Leipzig als vom sorbischen Wort Lipsk kommend (gleichlautend aus dem Altsorbischen abgeleitet). Es bedeutet „Linden-Ort”. Im Sorbischen und Polnischen ist Lipsk immer noch in Gebrauch, der tschechische Name Leipzigs lautet Lipsko.
Es bedeutet „Linden-Ort”. Im Sorbischen und Polnischen ist Lipsk immer noch in Gebrauch, der tschechische Name Leipzigs lautet Lipsko. Möglich - aber nicht durch handfeste Belege untermauert - ist, dass sich eine ältere, alteuropäische Wurzel im Ortsnamen verbirgt, die erst später zu Lipsk wurde. Möglich - aber nicht durch handfeste Belege untermauert - ist, dass sich eine ältere, alteuropäische Wurzel im Ortsnamen verbirgt, die erst später zu Lipsk wurde. Hans Walther schlägt die Deutung des Namens „Libz(i)” von der urslawischen Wurzel „lib-” als „wanken, schwanken” bzw. von germanisch „lib-ia” („weicher, schwankender, wasserhaltiger Boden/Gelände”) und Übernahme zu „Lib-c” ins Altsorbische vor, wonach der Name einen „Ort auf gewässerreichem schlammigen, lehmigem Boden” bezeichnet (auf die Auenlandschaft bezugnehmend, was sich ebenfalls in Namen heutiger Ortsteile widerspiegelt: z. von germanisch „lib-ia” („weicher, schwankender, wasserhaltiger Boden/Gelände”) und Übernahme zu „Lib-c” ins Altsorbische vor, wonach der Name einen „Ort auf gewässerreichem schlammigen, lehmigem Boden” bezeichnet (auf die Auenlandschaft bezugnehmend, was sich ebenfalls in Namen heutiger Ortsteile widerspiegelt: z. von germanisch „lib-ia” („weicher, schwankender, wasserhaltiger Boden/Gelände”) und Übernahme zu „Lib-c” ins Altsorbische vor, wonach der Name einen „Ort auf gewässerreichem schlammigen, lehmigem Boden” bezeichnet (auf die Auenlandschaft bezugnehmend, was sich ebenfalls in Namen heutiger Ortsteile widerspiegelt: z. B. Lausen, Leutzsch, Mockau, Schleußig).[26]

Im Lateinischen wird der Name mit Lipsia wiedergegeben.
[26]

Im Lateinischen wird der Name mit Lipsia wiedergegeben.[27] In dem in der Stadt gesprochenen osterländischen Dialekt, der der Thüringisch-obersächsischen Dialektgruppe angehört, wird der Name der Stadt Leibzsch ausgesprochen.[2]
Jahr: 7.-9. Jh. 1015 1165 1220 1232 1402 1459 1494 1507
veränderter Name im
Laufe von Jahren: Lipsk Libzi Lipz Liptzick Lipzic Leiptzgk Leipczigk Lips Leipzig

In der Tragödie Faust verewigte [!!! Goethe ] in einer Szene in Auerbachs Keller seinen Studienort Leipzig als Klein-Paris.
-9. Jh. 1015 1165 1220 1232 1402 1459 1494 1507
veränderter Name im
Laufe von Jahren: Lipsk Libzi Lipz Liptzick Lipzic Leiptzgk Leipczigk Lips Leipzig

In der Tragödie Faust verewigte [!!! Goethe ] in einer Szene in Auerbachs Keller seinen Studienort Leipzig als Klein-Paris.
1015 1165 1220 1232 1402 1459 1494 1507
veränderter Name im
Laufe von Jahren: Lipsk Libzi Lipz Liptzick Lipzic Leiptzgk Leipczigk Lips Leipzig

In der Tragödie Faust verewigte [!!! Goethe ] in einer Szene in Auerbachs Keller seinen Studienort Leipzig als Klein-Paris. [!!! Goethe ] lässt einen Studenten sagen: Mein Leipzig lob’ ich mir! Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute. Die Bezeichnung etablierte sich in der Umgangssprache des zur Großstadt aufstrebenden und fortschrittlichen Leipzig des 19.
Die Bezeichnung etablierte sich in der Umgangssprache des zur Großstadt aufstrebenden und fortschrittlichen Leipzig des 19. Jahrhunderts.

In der jüngeren Nachwendezeit wurde in Presseberichten das Modewort Hypezig als Kofferwort aus Hype und Leipzig geprägt.


In der jüngeren Nachwendezeit wurde in Presseberichten das Modewort Hypezig als Kofferwort aus Hype und Leipzig geprägt.[28] Der Blogger André Herrmann schuf den Begriff als Kritik an dem Leipzig-Hype,[29][30] der sich vor allem durch Berlin-Leipzig-Vergleiche ausdrückte.
[28] Der Blogger André Herrmann schuf den Begriff als Kritik an dem Leipzig-Hype,[29][30] der sich vor allem durch Berlin-Leipzig-Vergleiche ausdrückte.[31]
Einwohnerentwicklung
Einwohnerentwicklung von 1871 bis 2017
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Leipzig

Leipzig zählt nach umfangreichen Eingemeindungen Ende der 1990er Jahre zu den flächengrößten Städten Deutschlands.
[31]
Einwohnerentwicklung
Einwohnerentwicklung von 1871 bis 2017
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Leipzig

Leipzig zählt nach umfangreichen Eingemeindungen Ende der 1990er Jahre zu den flächengrößten Städten Deutschlands.

Vorher war sie, im Gegensatz dazu, eine der kompaktesten Städte, die 1870 mit 100.000 Einwohnern zur Großstadt wurde. Die gegenwärtige Bevölkerungszahl hatte Leipzig bereits vor 1914 erreicht.
Die gegenwärtige Bevölkerungszahl hatte Leipzig bereits vor 1914 erreicht. Zum Ende des 19. und in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts holte die Bevölkerungszahl Leipzigs sprunghaft auf die größten Städte auf: Vor Beginn des Ersten Weltkriegs war sie mit fast 590. Jahrhunderts holte die Bevölkerungszahl Leipzigs sprunghaft auf die größten Städte auf: Vor Beginn des Ersten Weltkriegs war sie mit fast 590.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Deutschlands. Um 1930 hatte die Bevölkerung mit etwas mehr als 700.000 Einwohnern den historischen Höchststand erreicht.

Nach einem kriegsbedingten Rückgang stieg die Bevölkerung in Leipzig in den 1960er Jahren wieder auf etwa 600.


Nach einem kriegsbedingten Rückgang stieg die Bevölkerung in Leipzig in den 1960er Jahren wieder auf etwa 600.000 Einwohner. Vor allem seit Ende der 1980er Jahre, aber schon in den 1970er Jahren, hatte die Stadt einen erheblichen Bevölkerungsschwund zu verzeichnen.
Vor allem seit Ende der 1980er Jahre, aber schon in den 1970er Jahren, hatte die Stadt einen erheblichen Bevölkerungsschwund zu verzeichnen. Der Tiefststand wurde Mitte der 1990er Jahre mit etwas weniger als 440.000 Einwohnern erreicht. Der Bevölkerungsschwund ist einerseits durch Abwanderung in Regionen der westlichen Bundesländer begründet, andererseits durch einsetzende Suburbanisierung. Der Bevölkerungsschwund ist einerseits durch Abwanderung in Regionen der westlichen Bundesländer begründet, andererseits durch einsetzende Suburbanisierung. Wie alle größeren Städte versucht Leipzig, die Bevölkerungszahl aktiv zu erhöhen, um die Erträge aus dem Kommunalen Finanzausgleich zu steigern, die über die Schlüsselzuweisung berechnet werden. Wie alle größeren Städte versucht Leipzig, die Bevölkerungszahl aktiv zu erhöhen, um die Erträge aus dem Kommunalen Finanzausgleich zu steigern, die über die Schlüsselzuweisung berechnet werden. Durch umfangreiche Eingemeindungen im Jahr 1999 versuchte Sachsen, der Suburbanisierung Leipzigs entgegenzuwirken. Durch umfangreiche Eingemeindungen im Jahr 1999 versuchte Sachsen, der Suburbanisierung Leipzigs entgegenzuwirken. Es kamen mehrere große Industriegemeinden hinzu, wodurch sich die Fläche der Stadt etwa verdoppelt hat. Durch diese Eingemeindungen, ansteigende Geburtenraten und eine positive Bilanz bei Zu- und Wegzügen begann die Einwohnerzahl Leipzigs wieder so zu wachsen, dass 2005 die Halbe-Million-Einwohner-Grenze überschritten wurde. Durch diese Eingemeindungen, ansteigende Geburtenraten und eine positive Bilanz bei Zu- und Wegzügen begann die Einwohnerzahl Leipzigs wieder so zu wachsen, dass 2005 die Halbe-Million-Einwohner-Grenze überschritten wurde. Seit 2010 gehört Leipzig zu den am schnellsten wachsenden Städten in Deutschland und erfährt jährlich einen Anstieg von etwa 10. Seit 2010 gehört Leipzig zu den am schnellsten wachsenden Städten in Deutschland und erfährt jährlich einen Anstieg von etwa 10.000 Menschen, was jährlichen Wachstumsraten von über 2 % entspricht. Damit war Leipzig zwischen 2012 und 2014 die am stärksten wachsende Großstadt Deutschlands und die tatsächliche Entwicklung übertraf jegliche Prognosen.. Damit war Leipzig zwischen 2012 und 2014 die am stärksten wachsende Großstadt Deutschlands und die tatsächliche Entwicklung übertraf jegliche Prognosen. Erklärt wird das starke Wachstum mit dem Zuzug junger Menschen, der Arbeit wegen, bei neuen großen Arbeitgebern und dem Geburtenüberschuss 2013 und 2014, was zuletzt im Jahr 1965 zutraf. Erklärt wird das starke Wachstum mit dem Zuzug junger Menschen, der Arbeit wegen, bei neuen großen Arbeitgebern und dem Geburtenüberschuss 2013 und 2014, was zuletzt im Jahr 1965 zutraf.[32] Auch die absolute Zahl der Geburten erreichte einen Höchststand. 2014 wurden so viele Kinder geboren wie zuletzt 1988. Dieses unerwartet hohe Wachstum sorgt für Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen.. 2014 wurden so viele Kinder geboren wie zuletzt 1988. Dieses unerwartet hohe Wachstum sorgt für Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen.[33] Im Jahr 2015 nahm die Bevölkerungszahl um fast 16.000[34] im Jahr 2016 um 10. 000[34] im Jahr 2016 um 10.000 Einwohner zu.[35] Im Jahr 2017 kamen über 7.000 Einwohner hinzu.[36]

Leipzig verzeichnete am 31. Dezember 2014 einen Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund von 10,8 Prozent. Der Ausländeranteil der Gesamtbevölkerung lag am 31.
Der Ausländeranteil der Gesamtbevölkerung lag am 31. Dezember 2013 bei 5,4 Prozent. Damit hat Leipzig den höchsten Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund unter den Großstädten in Ostdeutschland. Es ist aber im Vergleich mit Großstädten in Westdeutschland ein niedriger Wert. Damit hat Leipzig den höchsten Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund unter den Großstädten in Ostdeutschland. Es ist aber im Vergleich mit Großstädten in Westdeutschland ein niedriger Wert. Die größten Gruppen der in Leipzig registrierten Ausländer kamen am Stichtag 31. Dezember 2013 aus der Russischen Föderation (7.053), Polen (3. Dezember 2013 aus der Russischen Föderation (7.053), Polen (3.139), Ukraine (3.131), Vietnam (2.833), und Kasachstan (1.976).

2018 wurde Leipzig als eine der am schnellsten wachsenden Großstädte Deutschlands[37][38] zur achtgrößten Großstadt in Deutschland..


2018 wurde Leipzig als eine der am schnellsten wachsenden Großstädte Deutschlands[37][38] zur achtgrößten Großstadt in Deutschland.[39][40][41], wobei sich das Bevölkerungswachstum im ersten Halbjahr 2018 abschwächte. Im Oktober 2019 erreichte die Stadt nach eigenen Angaben erneut die 600.000-Einwohner-Marke.[42] Die Bestätigung der amtlichen Einwohnerzahl für Leipzig durch das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen steht noch aus.
000-Einwohner-Marke.[42] Die Bestätigung der amtlichen Einwohnerzahl für Leipzig durch das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen steht noch aus.[43] Laut Melderegister der Stadt wuchs die Einwohnerzahl 2019 um 5.151 und hatte Ende 2019 demnach 601. [43] Laut Melderegister der Stadt wuchs die Einwohnerzahl 2019 um 5.151 und hatte Ende 2019 demnach 601.668 Einwohner.[44] Die letzte (bis März 2020) seitens des statistischen Landesamtes Sachsen veröffentlichte und damit amtliche Einwohnerzahl bezieht sich auf den Stichtag 30. [44] Die letzte (bis März 2020) seitens des statistischen Landesamtes Sachsen veröffentlichte und damit amtliche Einwohnerzahl bezieht sich auf den Stichtag 30. November 2019 und liegt bei 593.344 und damit um 6.656 unter 600.000.[45]
Religionen
Thomaskirche (2003)
Neue katholische Propsteikirche St. Trinitatis gegenüber dem Neuen Rathaus (2015)
Dominikanerkloster in Wahren (2012)
Synagoge Keilstraße (2006)
→ Hauptartikel: Geschichte der Religionen in Leipzig

Leipzig gehörte bis zur Reformation zum Bistum Merseburg.
Trinitatis gegenüber dem Neuen Rathaus (2015)
Dominikanerkloster in Wahren (2012)
Synagoge Keilstraße (2006)
→ Hauptartikel: Geschichte der Religionen in Leipzig

Leipzig gehörte bis zur Reformation zum Bistum Merseburg. Im 13. Jahrhundert entstanden in Leipzig vier Klöster: St.
Jahrhundert entstanden in Leipzig vier Klöster: St. Paul (Dominikaner), St. Thomas (Augustiner-Chorherren), Zum Heiligen Geist (Franziskaner) und St. Georg (Zisterzienserinnen und Benediktinerinnen).

Erste lutherische Predigten wurden 1522 abgehalten, 1539 wurde die Reformation eingeführt.


Erste lutherische Predigten wurden 1522 abgehalten, 1539 wurde die Reformation eingeführt. Gegenwärtig gehören alle lutherischen Kirchengemeinden der Stadt zum Kirchenbezirk Leipzig der sächsischen Landeskirche oder gehören der jeweils altkonfessionellen Evangelisch-Lutherischen Freikirche oder der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche an.
Gegenwärtig gehören alle lutherischen Kirchengemeinden der Stadt zum Kirchenbezirk Leipzig der sächsischen Landeskirche oder gehören der jeweils altkonfessionellen Evangelisch-Lutherischen Freikirche oder der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Der Kirchenbezirk der sächsischen Landeskirche umfasst auch Gemeinden außerhalb der Stadt.. Der Kirchenbezirk der sächsischen Landeskirche umfasst auch Gemeinden außerhalb der Stadt.

Seit 1697 gibt es in Leipzig wieder katholische Gottesdienste. 1921 wurde das Bistum Meißen (jetzt Dresden-Meißen) wiedererrichtet, in dem die Messestadt Sitz eines Dekanats ist.
1921 wurde das Bistum Meißen (jetzt Dresden-Meißen) wiedererrichtet, in dem die Messestadt Sitz eines Dekanats ist. Katholische Hauptkirche der Stadt ist die Propsteikirche St. Trinitatis. 2016 fand auf Einladung des Bistums Dresden-Meißen in Leipzig der 100. Deutsche Katholikentag statt.

Seit 1700 besteht in Leipzig eine evangelisch-reformierte Gemeinde, die zur Evangelisch-reformierten Landeskirche gehört.


Seit 1700 besteht in Leipzig eine evangelisch-reformierte Gemeinde, die zur Evangelisch-reformierten Landeskirche gehört.

Neben den beiden großen Kirchen bestehen in Leipzig eine Gemeinde der altkatholischen Kirche und Gemeinden evangelischer Freikirchen wie die Freie evangelische Gemeinde, die Baptisten, Methodisten, Mennoniten und die Siebenten-Tags-Adventisten.


Neben den beiden großen Kirchen bestehen in Leipzig eine Gemeinde der altkatholischen Kirche und Gemeinden evangelischer Freikirchen wie die Freie evangelische Gemeinde, die Baptisten, Methodisten, Mennoniten und die Siebenten-Tags-Adventisten. Leipzig ist Sitz der Bundesverwaltungsstelle der Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden im BEFG.
Leipzig ist Sitz der Bundesverwaltungsstelle der Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden im BEFG.

Die erste Erwähnung jüdischen Lebens in Leipzig stammt aus einer Urkunde Heinrich des Erlauchten von 1248. Nach 1800 bildete sich erstmals eine Jüdische Gemeinde.
Nach 1800 bildete sich erstmals eine Jüdische Gemeinde. Bis zur Zeit des Nationalsozialismus prägten jüdische Bürger die Stadt als Unternehmer, Wissenschaftler, Künstler und Stifter wesentlich mit. 1912 gründete der Rabbiner Ephraim Carlebach die Höhere Israelitische Schule als erste jüdische Schule in Sachsen.. 1912 gründete der Rabbiner Ephraim Carlebach die Höhere Israelitische Schule als erste jüdische Schule in Sachsen. Sie bestand bis 1942. 1929 hatte Leipzig mit über 14.000 Mitgliedern die größte jüdische Gemeinde Sachsens und eine der größten Deutschlands.. 000 Mitgliedern die größte jüdische Gemeinde Sachsens und eine der größten Deutschlands. Ab 1933 begann die systematische Auslöschung jüdischen Lebens in der Stadt, die mit der Deportation und Ermordung fast aller Leipziger Juden ihr Ende fand. Das Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland (1933-1945) verzeichnet namentlich 4904 jüdische Einwohner Leipzigs, die deportiert und größtenteils ermordet wurden. Das Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland (1933-1945) verzeichnet namentlich 4904 jüdische Einwohner Leipzigs, die deportiert und größtenteils ermordet wurden.[46] Daran erinnern auch an verschiedenen Orten der Stadt die Stolpersteine des Kunst-Projektes von Gunter Demnig. Das Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland (1933-1945) verzeichnet namentlich 4904 jüdische Einwohner Leipzigs, die deportiert und größtenteils ermordet wurden.[46] Daran erinnern auch an verschiedenen Orten der Stadt die Stolpersteine des Kunst-Projektes von Gunter Demnig.

Nach dem Krieg bestand die Jüdische Gemeinde nur noch aus 24 Mitgliedern. Die Mitgliederzahl stagnierte bis Anfang der 1990er Jahre.
Die Mitgliederzahl stagnierte bis Anfang der 1990er Jahre. 2004 zählte die „Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig”, insbesondere durch die Einwanderung russischer Juden, wieder über 1300 Mitglieder. 2009 wurde ein neues Kultur- und Begegnungszentrum im Ariowitsch-Haus errichtet. 2009 wurde ein neues Kultur- und Begegnungszentrum im Ariowitsch-Haus errichtet.

Die muslimische Gemeinde in Leipzig ist sehr jung, und der Bevölkerungsanteil der Muslime liegt weit unter dem der Großstädte in den alten Bundesländern, dennoch ist der Islam in der Stadt die zweitgrößte Religion nach dem Christentum..


Die muslimische Gemeinde in Leipzig ist sehr jung, und der Bevölkerungsanteil der Muslime liegt weit unter dem der Großstädte in den alten Bundesländern, dennoch ist der Islam in der Stadt die zweitgrößte Religion nach dem Christentum. In Leipzig wurden 2009 etwa 10.000 Muslime gezählt, was einem Anteil von ungefähr 2,0 % an der Gesamtbevölkerung entspricht.
000 Muslime gezählt, was einem Anteil von ungefähr 2,0 % an der Gesamtbevölkerung entspricht. Die größte Moschee ist die Ar-Rahman-Moschee. Es gibt eine türkische Gemeinde, welche unter dem Dachverband der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DİTİB) steht. Es gibt eine türkische Gemeinde, welche unter dem Dachverband der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DİTİB) steht.
Konfessionsstatistik
Bevölkerung nach Religionszugehörigkeit Religionszugehörigkeit
(Stand 2017) Personen[47] Anteil in %
evangelisch 67.197 11,4 %
römisch-katholisch 26.528 4,5 %
verschiedene oder ohne 496.
197 11,4 %
römisch-katholisch 26.528 4,5 %
verschiedene oder ohne 496.572 84,1 %
Politik

Nach der Wende von 1989 wurde die „Stadtverordnetenversammlung” (seit 1991 wieder Stadtrat) wieder frei gewählt. Erster Vorsitzender war von 1990 bis 1994 zunächst der Stadtpräsident Friedrich Magirius (parteilos).
Erster Vorsitzender war von 1990 bis 1994 zunächst der Stadtpräsident Friedrich Magirius (parteilos). Seit 1994 ist der Oberbürgermeister Vorsitzender des Stadtrats. Anfangs wählte der Stadtrat den Oberbürgermeister, seit 1994 wird dieser jedoch direkt von den Leipziger Bürgern gewählt. Anfangs wählte der Stadtrat den Oberbürgermeister, seit 1994 wird dieser jedoch direkt von den Leipziger Bürgern gewählt. Oberbürgermeister der Stadt ist seit März 2006 Burkhard Jung (SPD). Er löste Wolfgang Tiefensee (SPD) ab, der die Stadtgeschäfte von 1998 bis 2005 führte, das Amt aber wegen seiner Berufung zum Bundesverkehrsminister am 22. Er löste Wolfgang Tiefensee (SPD) ab, der die Stadtgeschäfte von 1998 bis 2005 führte, das Amt aber wegen seiner Berufung zum Bundesverkehrsminister am 22. November 2005 niederlegte.
Ergebnis der Stadtratswahl vom 26. Mai 2019
Wahl des Leipziger Stadtrates 2019
in Prozent
%
30
20
10
0
21,4
20,7
17,5
14,9
12,4
4,8
3,8
2,5
1,4
0,6
Linke
Grüne
CDU
AfD
SPD
FDP
PARTEI
WVL
Piraten
Sonst.
Mai 2019
Wahl des Leipziger Stadtrates 2019
in Prozent
%
30
20
10
0
21,4
20,7
17,5
14,9
12,4
4,8
3,8
2,5
1,4
0,6
Linke
Grüne
CDU
AfD
SPD
FDP
PARTEI
WVL
Piraten
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
%p
10
8
6
4
2
0
-2
-4
-6
-8
-2,8
+5,7
-7,4
+8,9
-6,0
+1,9
+2,7
+0,7
-0,6
-3,1
Linke
Grüne
CDU
AfD
SPD
FDP
PARTEI
WVL
Piraten
Sonst.

Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
%p
10
8
6
4
2
0
-2
-4
-6
-8
-2,8
+5,7
-7,4
+8,9
-6,0
+1,9
+2,7
+0,7
-0,6
-3,1
Linke
Grüne
CDU
AfD
SPD
FDP
PARTEI
WVL
Piraten
Sonst.
Sitzverteilung im Leipziger Stadtrat 2019

Insgesamt 70 Sitze

DIE LINKE.

Sitzverteilung im Leipziger Stadtrat 2019

Insgesamt 70 Sitze

DIE LINKE.: 15
Die PARTEI: 2
GRÜNE: 15
PIRATEN: 1
SPD: 9
WVL: 1
FDP: 3
CDU: 13
AfD: 11

Der Leipziger Stadtrat hat insgesamt 70 Sitze.
: 15
Die PARTEI: 2
GRÜNE: 15
PIRATEN: 1
SPD: 9
WVL: 1
FDP: 3
CDU: 13
AfD: 11

Der Leipziger Stadtrat hat insgesamt 70 Sitze. Seit den Kommunalwahlen 2019 sind Linke und Grüne mit jeweils 15 Sitzen stärkste Parteien im Leipziger Stadtrat. Sie lösten damit die CDU ab, die in der Wahlperiode 2014-2019 über 19 Sitze verfügte und 2019 sechs Sitze verlor.
Sie lösten damit die CDU ab, die in der Wahlperiode 2014-2019 über 19 Sitze verfügte und 2019 sechs Sitze verlor. Stärkste Fraktion ist dagegen die Linke, die mit der PARTEI eine gemeinsame Fraktion bildet und auf gemeinsam 17 Sitze kommt.

Insgesamt sind im aktuellen Stadtrat neun Parteien vertreten, die sechs Fraktionen bilden.


Insgesamt sind im aktuellen Stadtrat neun Parteien vertreten, die sechs Fraktionen bilden.[48]
→ Hauptartikel: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Leipzig

Bei den Stadtratswahlen 2019 ergab sich folgendes Ergebnis:[49]
Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2019 Sitze
2019 Prozent
2014 Sitze
2014 Prozent
2009 Sitze
2009 Prozent
2004 Sitze
2004
DIE LINKE.
[48]
→ Hauptartikel: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Leipzig

Bei den Stadtratswahlen 2019 ergab sich folgendes Ergebnis:[49]
Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2019 Sitze
2019 Prozent
2014 Sitze
2014 Prozent
2009 Sitze
2009 Prozent
2004 Sitze
2004
DIE LINKE. DIE LINKE. 21,4 15 24,2 18 23,1 17 26,1 19
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 20,7 15 15,0 11 14,7 10 10,0 7
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 17,5 13 24,9 19 23,6 17 25,5 19
AfD Alternative für Deutschland 14,9 11 6,0 4 - - - -
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 12,4 9 18,4 13 20,4 14 26,9 19
FDP Freie Demokratische Partei 4,8 3 2,9 2 9,6 7 4,5 3
Die PARTEI Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative 3,8 2 1,1 - - - - -
WVL Wählervereinigung Leipzig 2,5 1 1,8 1 3,0 2 - -
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 1,4 1 2,0 1 - - - -
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands - - 2,5 1 2,9 2 - -
NEUES FORUM NEUES FORUM - - 1,1 - 1,7 1 1,6 1
DSU Deutsche Soziale Union - - - - 1,0 - 1,8 1
Gesamt 100,0 70 100,0 70 100,0 70 100,0 70
Wahlbeteiligung in Prozent 59,7 41,8 41,4 38,6

Nach der Stadtratswahl 2019 haben sich folgende Faktionen gebildet: DIE LINKE (17 Mitglieder, incl.
21,4 15 24,2 18 23,1 17 26,1 19
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 20,7 15 15,0 11 14,7 10 10,0 7
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 17,5 13 24,9 19 23,6 17 25,5 19
AfD Alternative für Deutschland 14,9 11 6,0 4 - - - -
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 12,4 9 18,4 13 20,4 14 26,9 19
FDP Freie Demokratische Partei 4,8 3 2,9 2 9,6 7 4,5 3
Die PARTEI Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative 3,8 2 1,1 - - - - -
WVL Wählervereinigung Leipzig 2,5 1 1,8 1 3,0 2 - -
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 1,4 1 2,0 1 - - - -
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands - - 2,5 1 2,9 2 - -
NEUES FORUM NEUES FORUM - - 1,1 - 1,7 1 1,6 1
DSU Deutsche Soziale Union - - - - 1,0 - 1,8 1
Gesamt 100,0 70 100,0 70 100,0 70 100,0 70
Wahlbeteiligung in Prozent 59,7 41,8 41,4 38,6

Nach der Stadtratswahl 2019 haben sich folgende Faktionen gebildet: DIE LINKE (17 Mitglieder, incl.
21,4 15 24,2 18 23,1 17 26,1 19
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 20,7 15 15,0 11 14,7 10 10,0 7
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 17,5 13 24,9 19 23,6 17 25,5 19
AfD Alternative für Deutschland 14,9 11 6,0 4 - - - -
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 12,4 9 18,4 13 20,4 14 26,9 19
FDP Freie Demokratische Partei 4,8 3 2,9 2 9,6 7 4,5 3
Die PARTEI Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative 3,8 2 1,1 - - - - -
WVL Wählervereinigung Leipzig 2,5 1 1,8 1 3,0 2 - -
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 1,4 1 2,0 1 - - - -
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands - - 2,5 1 2,9 2 - -
NEUES FORUM NEUES FORUM - - 1,1 - 1,7 1 1,6 1
DSU Deutsche Soziale Union - - - - 1,0 - 1,8 1
Gesamt 100,0 70 100,0 70 100,0 70 100,0 70
Wahlbeteiligung in Prozent 59,7 41,8 41,4 38,6

Nach der Stadtratswahl 2019 haben sich folgende Faktionen gebildet: DIE LINKE (17 Mitglieder, incl.
21,4 15 24,2 18 23,1 17 26,1 19
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 20,7 15 15,0 11 14,7 10 10,0 7
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 17,5 13 24,9 19 23,6 17 25,5 19
AfD Alternative für Deutschland 14,9 11 6,0 4 - - - -
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 12,4 9 18,4 13 20,4 14 26,9 19
FDP Freie Demokratische Partei 4,8 3 2,9 2 9,6 7 4,5 3
Die PARTEI Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative 3,8 2 1,1 - - - - -
WVL Wählervereinigung Leipzig 2,5 1 1,8 1 3,0 2 - -
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 1,4 1 2,0 1 - - - -
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands - - 2,5 1 2,9 2 - -
NEUES FORUM NEUES FORUM - - 1,1 - 1,7 1 1,6 1
DSU Deutsche Soziale Union - - - - 1,0 - 1,8 1
Gesamt 100,0 70 100,0 70 100,0 70 100,0 70
Wahlbeteiligung in Prozent 59,7 41,8 41,4 38,6

Nach der Stadtratswahl 2019 haben sich folgende Faktionen gebildet: DIE LINKE (17 Mitglieder, incl.
21,4 15 24,2 18 23,1 17 26,1 19
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 20,7 15 15,0 11 14,7 10 10,0 7
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 17,5 13 24,9 19 23,6 17 25,5 19
AfD Alternative für Deutschland 14,9 11 6,0 4 - - - -
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 12,4 9 18,4 13 20,4 14 26,9 19
FDP Freie Demokratische Partei 4,8 3 2,9 2 9,6 7 4,5 3
Die PARTEI Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative 3,8 2 1,1 - - - - -
WVL Wählervereinigung Leipzig 2,5 1 1,8 1 3,0 2 - -
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 1,4 1 2,0 1 - - - -
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands - - 2,5 1 2,9 2 - -
NEUES FORUM NEUES FORUM - - 1,1 - 1,7 1 1,6 1
DSU Deutsche Soziale Union - - - - 1,0 - 1,8 1
Gesamt 100,0 70 100,0 70 100,0 70 100,0 70
Wahlbeteiligung in Prozent 59,7 41,8 41,4 38,6

Nach der Stadtratswahl 2019 haben sich folgende Faktionen gebildet: DIE LINKE (17 Mitglieder, incl.
21,4 15 24,2 18 23,1 17 26,1 19
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 20,7 15 15,0 11 14,7 10 10,0 7
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 17,5 13 24,9 19 23,6 17 25,5 19
AfD Alternative für Deutschland 14,9 11 6,0 4 - - - -
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 12,4 9 18,4 13 20,4 14 26,9 19
FDP Freie Demokratische Partei 4,8 3 2,9 2 9,6 7 4,5 3
Die PARTEI Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative 3,8 2 1,1 - - - - -
WVL Wählervereinigung Leipzig 2,5 1 1,8 1 3,0 2 - -
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 1,4 1 2,0 1 - - - -
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands - - 2,5 1 2,9 2 - -
NEUES FORUM NEUES FORUM - - 1,1 - 1,7 1 1,6 1
DSU Deutsche Soziale Union - - - - 1,0 - 1,8 1
Gesamt 100,0 70 100,0 70 100,0 70 100,0 70
Wahlbeteiligung in Prozent 59,7 41,8 41,4 38,6

Nach der Stadtratswahl 2019 haben sich folgende Faktionen gebildet: DIE LINKE (17 Mitglieder, incl.
21,4 15 24,2 18 23,1 17 26,1 19
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 20,7 15 15,0 11 14,7 10 10,0 7
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 17,5 13 24,9 19 23,6 17 25,5 19
AfD Alternative für Deutschland 14,9 11 6,0 4 - - - -
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 12,4 9 18,4 13 20,4 14 26,9 19
FDP Freie Demokratische Partei 4,8 3 2,9 2 9,6 7 4,5 3
Die PARTEI Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative 3,8 2 1,1 - - - - -
WVL Wählervereinigung Leipzig 2,5 1 1,8 1 3,0 2 - -
PIRATEN Piratenpartei Deutschland 1,4 1 2,0 1 - - - -
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands - - 2,5 1 2,9 2 - -
NEUES FORUM NEUES FORUM - - 1,1 - 1,7 1 1,6 1
DSU Deutsche Soziale Union - - - - 1,0 - 1,8 1
Gesamt 100,0 70 100,0 70 100,0 70 100,0 70
Wahlbeteiligung in Prozent 59,7 41,8 41,4 38,6

Nach der Stadtratswahl 2019 haben sich folgende Faktionen gebildet: DIE LINKE (17 Mitglieder, incl. Die PARTEI), GRÜNE (16 Mitglieder, incl. WVL), CDU (13 Mitglieder), AfD (11 Mitglieder), SPD (9 Mitglieder), Freibeuter (4 Mitglieder, incl. FDP + PIRATEN).
WVL), CDU (13 Mitglieder), AfD (11 Mitglieder), SPD (9 Mitglieder), Freibeuter (4 Mitglieder, incl. FDP + PIRATEN).
Ergebnis der letzten Oberbürgermeisterwahl
→ Hauptartikel: Liste der Bürgermeister der Stadt Leipzig
Amtierender Oberbürgermeister Burkhard Jung (2015)

Die letzten Oberbürgermeisterwahlen fanden im Frühjahr 2020 statt.

Ergebnis der letzten Oberbürgermeisterwahl
→ Hauptartikel: Liste der Bürgermeister der Stadt Leipzig
Amtierender Oberbürgermeister Burkhard Jung (2015)

Die letzten Oberbürgermeisterwahlen fanden im Frühjahr 2020 statt. Im ersten Wahlgang am 2. Februar 2020 traf Amtsinhaber Burkhard Jung (SPD) auf sieben Mitbewerber. Die Wahlbeteiligung betrug 49,1 Prozent. Da kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen konnte, bedurfte es des zweiten Wahlgangs.
Da kein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen konnte, bedurfte es des zweiten Wahlgangs. Der zweite Wahlgang, in dem die einfache Mehrheit ausreicht, fand am 1. März 2020 statt. März 2020 statt.[50] Burkhard Jung wurde bei einer Wahlbeteiligung von 48,4 % zum dritten Mal in Folge zum Oberbürgermeister Leipzigs gewählt.[51]
Bewerber Partei Erster Wahlgang[50] Zweiter Wahlgang[51]
Sebastian Gemkow CDU 31,6 % 47,6 %
Burkhard Jung SPD 29,8 % 49,1 %
Franziska Riekewald Die Linke 13,5 % nicht angetreten
Katharina Krefft Grüne 12,0 %
Christoph Neumann AfD 8,7 %
Katharina Subat Die PARTEI 2,4 %
Marcus Viefeld FDP 1,2 %
Ute Elisabeth Gabelmann überparteilich
1
0,9 % 3,3 %
1 Kandidatin von Piratenpartei, Die Humanisten, ÖDP und Demokratie in Bewegung[52]
Bundestag und Bundespolitik

Das Stadtgebiet ist deckungsgleich mit den Wahlkreisen 153 Leipzig I mit gut 200.
[51]
Bewerber Partei Erster Wahlgang[50] Zweiter Wahlgang[51]
Sebastian Gemkow CDU 31,6 % 47,6 %
Burkhard Jung SPD 29,8 % 49,1 %
Franziska Riekewald Die Linke 13,5 % nicht angetreten
Katharina Krefft Grüne 12,0 %
Christoph Neumann AfD 8,7 %
Katharina Subat Die PARTEI 2,4 %
Marcus Viefeld FDP 1,2 %
Ute Elisabeth Gabelmann überparteilich
1
0,9 % 3,3 %
1 Kandidatin von Piratenpartei, Die Humanisten, ÖDP und Demokratie in Bewegung[52]
Bundestag und Bundespolitik

Das Stadtgebiet ist deckungsgleich mit den Wahlkreisen 153 Leipzig I mit gut 200.
[51]
Bewerber Partei Erster Wahlgang[50] Zweiter Wahlgang[51]
Sebastian Gemkow CDU 31,6 % 47,6 %
Burkhard Jung SPD 29,8 % 49,1 %
Franziska Riekewald Die Linke 13,5 % nicht angetreten
Katharina Krefft Grüne 12,0 %
Christoph Neumann AfD 8,7 %
Katharina Subat Die PARTEI 2,4 %
Marcus Viefeld FDP 1,2 %
Ute Elisabeth Gabelmann überparteilich
1
0,9 % 3,3 %
1 Kandidatin von Piratenpartei, Die Humanisten, ÖDP und Demokratie in Bewegung[52]
Bundestag und Bundespolitik

Das Stadtgebiet ist deckungsgleich mit den Wahlkreisen 153 Leipzig I mit gut 200.
[51]
Bewerber Partei Erster Wahlgang[50] Zweiter Wahlgang[51]
Sebastian Gemkow CDU 31,6 % 47,6 %
Burkhard Jung SPD 29,8 % 49,1 %
Franziska Riekewald Die Linke 13,5 % nicht angetreten
Katharina Krefft Grüne 12,0 %
Christoph Neumann AfD 8,7 %
Katharina Subat Die PARTEI 2,4 %
Marcus Viefeld FDP 1,2 %
Ute Elisabeth Gabelmann überparteilich
1
0,9 % 3,3 %
1 Kandidatin von Piratenpartei, Die Humanisten, ÖDP und Demokratie in Bewegung[52]
Bundestag und Bundespolitik

Das Stadtgebiet ist deckungsgleich mit den Wahlkreisen 153 Leipzig I mit gut 200.000 Wahlberechtigten und 154 Leipzig II mit gut 210.000 Wahlberechtigten. 2009 bis 2017 vertrat Bettina Kudla (CDU) den Wahlkreis Leipzig I und Thomas Feist (CDU) den Wahlkreis Leipzig II.
2009 bis 2017 vertrat Bettina Kudla (CDU) den Wahlkreis Leipzig I und Thomas Feist (CDU) den Wahlkreis Leipzig II. Damit gingen die Leipziger Direktmandate erstmals seit 1998 nicht an die SPD. 2017 wurden Jens Lehmann (CDU) im Wahlkreis Leipzig I und Sören Pellmann (Die Linke) im Wahlkreis Leipzig II als Direktkandidat gewählt. 2017 wurden Jens Lehmann (CDU) im Wahlkreis Leipzig I und Sören Pellmann (Die Linke) im Wahlkreis Leipzig II als Direktkandidat gewählt.

Der langjährige Oberbürgermeister Leipzigs, Wolfgang Tiefensee, war von 2005 bis 2009 Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Kabinett Merkel, sowie der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer..


Der langjährige Oberbürgermeister Leipzigs, Wolfgang Tiefensee, war von 2005 bis 2009 Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Kabinett Merkel, sowie der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Bereits nach den Wahlen von 2002 erhielt er von Gerhard Schröder ein Angebot für diesen Ministerposten, lehnte diesen aber mit der Begründung der Verbundenheit mit seiner Arbeit in Leipzig ab.
Bereits nach den Wahlen von 2002 erhielt er von Gerhard Schröder ein Angebot für diesen Ministerposten, lehnte diesen aber mit der Begründung der Verbundenheit mit seiner Arbeit in Leipzig ab.
Landespolitik

Leipzig ist in insgesamt sieben Landtagswahlkreise unterteilt.

Landespolitik

Leipzig ist in insgesamt sieben Landtagswahlkreise unterteilt. Seit der Landtagswahl 2019 hat die CDU vier der sieben Direktmandate inne, die übrigen verteilen sich auf die Grünen (zwei Mandate) und die Linke (ein Mandat).
Wappen und Flagge

Wappen der Stadt Leipzig

Flagge der Stadt Leipzig

Das Wappen der Stadt Leipzig zeigt in gespaltenem Schild heraldisch rechts in Gold einen nach rechts aufsteigenden rot gezungten und rot bewehrten schwarzen Meißner Löwen, links in Gold zwei blaue Landsberger Pfähle..

Wappen und Flagge

Wappen der Stadt Leipzig

Flagge der Stadt Leipzig

Das Wappen der Stadt Leipzig zeigt in gespaltenem Schild heraldisch rechts in Gold einen nach rechts aufsteigenden rot gezungten und rot bewehrten schwarzen Meißner Löwen, links in Gold zwei blaue Landsberger Pfähle..

Wappen und Flagge

Wappen der Stadt Leipzig

Flagge der Stadt Leipzig

Das Wappen der Stadt Leipzig zeigt in gespaltenem Schild heraldisch rechts in Gold einen nach rechts aufsteigenden rot gezungten und rot bewehrten schwarzen Meißner Löwen, links in Gold zwei blaue Landsberger Pfähle.[53]

Der Löwe der Mark Meißen und die Pfähle der Markgrafen von Landsberg sind alte wettinische Wappenbilder, die auf die Einbindung der Stadt Leipzig ins mittelalterliche Kursachsen verweisen.
[53]

Der Löwe der Mark Meißen und die Pfähle der Markgrafen von Landsberg sind alte wettinische Wappenbilder, die auf die Einbindung der Stadt Leipzig ins mittelalterliche Kursachsen verweisen. Nachweisen lässt sich das heutige Wappen erstmals 1468 als Siegel, vorher (um 1287) war auf ihm nur eine Burg beziehungsweise eine Burg mit dem Löwen der Markgrafen zu sehen.
Nachweisen lässt sich das heutige Wappen erstmals 1468 als Siegel, vorher (um 1287) war auf ihm nur eine Burg beziehungsweise eine Burg mit dem Löwen der Markgrafen zu sehen. Im Volksmund des 17. Jahrhunderts wurde folgende Sage erzählt: Der Löwe habe einst in die andere Richtung geblickt und mit den Tatzen nach den Pfählen gegriffen, sei später aber „zur Strafe” umgekehrt worden. Jahrhunderts wurde folgende Sage erzählt: Der Löwe habe einst in die andere Richtung geblickt und mit den Tatzen nach den Pfählen gegriffen, sei später aber „zur Strafe” umgekehrt worden. Tatsächlich wendet sich der Löwe auf Groschen des 15. Jahrhunderts den Pfählen zu.

Der Unterschied zum Dresdner Wappen besteht lediglich in der Tingierung der Landsberger Pfähle, der zum Chemnitzer und Delitzscher Wappen in der Anordnung der Schilde.


Der Unterschied zum Dresdner Wappen besteht lediglich in der Tingierung der Landsberger Pfähle, der zum Chemnitzer und Delitzscher Wappen in der Anordnung der Schilde. Beim Wappen des ehemaligen Landkreises Leipziger Land wurde dem Leipziger Wappen noch ein Fluss hinzugefügt.
Beim Wappen des ehemaligen Landkreises Leipziger Land wurde dem Leipziger Wappen noch ein Fluss hinzugefügt.

Die Stadtfarben sind dem Wappen entsprechend Blau und Gelb.

Die Flagge der Stadt besteht aus zwei gleich großen, horizontalen Streifen - oben blau und unten gelb - mit aufgelegtem Stadtwappen.


Die Flagge der Stadt besteht aus zwei gleich großen, horizontalen Streifen - oben blau und unten gelb - mit aufgelegtem Stadtwappen.
Städtepartnerschaften

Die Stadt Leipzig ist verschwistert mit:[54]
Plakette auf der Leipziger Straße in Kiew, eine der Leipziger Partnerstädte (2009)

Ukraine Kiew, Ukraine - seit 1961, erneuert 1992
Italien Bologna, Italien - seit 1962, erneuert 1997
Polen Krakau, Polen - seit 1973, erneuert 1995
Tschechien Brünn, Tschechien - seit 1973, erneuert 1999
Frankreich Lyon, Frankreich - seit 1981
Griechenland Thessaloniki, Griechenland - seit 1984, erneuert 2008
Deutschland Hannover, Deutschland - seit 1987
Volksrepublik China Nanjing, Volksrepublik China - seit 1988
Deutschland Frankfurt am Main, Deutschland - seit 1990
Vereinigtes Königreich Birmingham, Vereinigtes Königreich - seit 1992
Vereinigte Staaten Houston, Vereinigte Staaten - seit 1993
Bosnien und Herzegowina Travnik, Bosnien und Herzegowina - seit 2003
Äthiopien Addis Abeba, Äthiopien - seit 2004
Israel Herzlia, Israel - seit 2011

Konsulate und Auslandsvertretungen

In der Stadt befinden sich mehrere Auslandsvertretungen.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Leipzig ist verschwistert mit:[54]
Plakette auf der Leipziger Straße in Kiew, eine der Leipziger Partnerstädte (2009)

Ukraine Kiew, Ukraine - seit 1961, erneuert 1992
Italien Bologna, Italien - seit 1962, erneuert 1997
Polen Krakau, Polen - seit 1973, erneuert 1995
Tschechien Brünn, Tschechien - seit 1973, erneuert 1999
Frankreich Lyon, Frankreich - seit 1981
Griechenland Thessaloniki, Griechenland - seit 1984, erneuert 2008
Deutschland Hannover, Deutschland - seit 1987
Volksrepublik China Nanjing, Volksrepublik China - seit 1988
Deutschland Frankfurt am Main, Deutschland - seit 1990
Vereinigtes Königreich Birmingham, Vereinigtes Königreich - seit 1992
Vereinigte Staaten Houston, Vereinigte Staaten - seit 1993
Bosnien und Herzegowina Travnik, Bosnien und Herzegowina - seit 2003
Äthiopien Addis Abeba, Äthiopien - seit 2004
Israel Herzlia, Israel - seit 2011

Konsulate und Auslandsvertretungen

In der Stadt befinden sich mehrere Auslandsvertretungen.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Leipzig ist verschwistert mit:[54]
Plakette auf der Leipziger Straße in Kiew, eine der Leipziger Partnerstädte (2009)

Ukraine Kiew, Ukraine - seit 1961, erneuert 1992
Italien Bologna, Italien - seit 1962, erneuert 1997
Polen Krakau, Polen - seit 1973, erneuert 1995
Tschechien Brünn, Tschechien - seit 1973, erneuert 1999
Frankreich Lyon, Frankreich - seit 1981
Griechenland Thessaloniki, Griechenland - seit 1984, erneuert 2008
Deutschland Hannover, Deutschland - seit 1987
Volksrepublik China Nanjing, Volksrepublik China - seit 1988
Deutschland Frankfurt am Main, Deutschland - seit 1990
Vereinigtes Königreich Birmingham, Vereinigtes Königreich - seit 1992
Vereinigte Staaten Houston, Vereinigte Staaten - seit 1993
Bosnien und Herzegowina Travnik, Bosnien und Herzegowina - seit 2003
Äthiopien Addis Abeba, Äthiopien - seit 2004
Israel Herzlia, Israel - seit 2011

Konsulate und Auslandsvertretungen

In der Stadt befinden sich mehrere Auslandsvertretungen.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Leipzig ist verschwistert mit:[54]
Plakette auf der Leipziger Straße in Kiew, eine der Leipziger Partnerstädte (2009)

Ukraine Kiew, Ukraine - seit 1961, erneuert 1992
Italien Bologna, Italien - seit 1962, erneuert 1997
Polen Krakau, Polen - seit 1973, erneuert 1995
Tschechien Brünn, Tschechien - seit 1973, erneuert 1999
Frankreich Lyon, Frankreich - seit 1981
Griechenland Thessaloniki, Griechenland - seit 1984, erneuert 2008
Deutschland Hannover, Deutschland - seit 1987
Volksrepublik China Nanjing, Volksrepublik China - seit 1988
Deutschland Frankfurt am Main, Deutschland - seit 1990
Vereinigtes Königreich Birmingham, Vereinigtes Königreich - seit 1992
Vereinigte Staaten Houston, Vereinigte Staaten - seit 1993
Bosnien und Herzegowina Travnik, Bosnien und Herzegowina - seit 2003
Äthiopien Addis Abeba, Äthiopien - seit 2004
Israel Herzlia, Israel - seit 2011

Konsulate und Auslandsvertretungen

In der Stadt befinden sich mehrere Auslandsvertretungen.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Leipzig ist verschwistert mit:[54]
Plakette auf der Leipziger Straße in Kiew, eine der Leipziger Partnerstädte (2009)

Ukraine Kiew, Ukraine - seit 1961, erneuert 1992
Italien Bologna, Italien - seit 1962, erneuert 1997
Polen Krakau, Polen - seit 1973, erneuert 1995
Tschechien Brünn, Tschechien - seit 1973, erneuert 1999
Frankreich Lyon, Frankreich - seit 1981
Griechenland Thessaloniki, Griechenland - seit 1984, erneuert 2008
Deutschland Hannover, Deutschland - seit 1987
Volksrepublik China Nanjing, Volksrepublik China - seit 1988
Deutschland Frankfurt am Main, Deutschland - seit 1990
Vereinigtes Königreich Birmingham, Vereinigtes Königreich - seit 1992
Vereinigte Staaten Houston, Vereinigte Staaten - seit 1993
Bosnien und Herzegowina Travnik, Bosnien und Herzegowina - seit 2003
Äthiopien Addis Abeba, Äthiopien - seit 2004
Israel Herzlia, Israel - seit 2011

Konsulate und Auslandsvertretungen

In der Stadt befinden sich mehrere Auslandsvertretungen.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Leipzig ist verschwistert mit:[54]
Plakette auf der Leipziger Straße in Kiew, eine der Leipziger Partnerstädte (2009)

Ukraine Kiew, Ukraine - seit 1961, erneuert 1992
Italien Bologna, Italien - seit 1962, erneuert 1997
Polen Krakau, Polen - seit 1973, erneuert 1995
Tschechien Brünn, Tschechien - seit 1973, erneuert 1999
Frankreich Lyon, Frankreich - seit 1981
Griechenland Thessaloniki, Griechenland - seit 1984, erneuert 2008
Deutschland Hannover, Deutschland - seit 1987
Volksrepublik China Nanjing, Volksrepublik China - seit 1988
Deutschland Frankfurt am Main, Deutschland - seit 1990
Vereinigtes Königreich Birmingham, Vereinigtes Königreich - seit 1992
Vereinigte Staaten Houston, Vereinigte Staaten - seit 1993
Bosnien und Herzegowina Travnik, Bosnien und Herzegowina - seit 2003
Äthiopien Addis Abeba, Äthiopien - seit 2004
Israel Herzlia, Israel - seit 2011

Konsulate und Auslandsvertretungen

In der Stadt befinden sich mehrere Auslandsvertretungen. Von den etwa 40 Konsulaten, die vor dem Zweiten Weltkrieg in Leipzig existierten, sind jedoch nur sehr wenige nach der Wende zurückgekehrt.
Von den etwa 40 Konsulaten, die vor dem Zweiten Weltkrieg in Leipzig existierten, sind jedoch nur sehr wenige nach der Wende zurückgekehrt. So besitzen die Vereinigten Staaten und Russland ein Generalkonsulat in Leipzig. Polen unterhielt bis 2008[55], Griechenland bis Ende 2010[56] ein Generalkonsulat. Polen unterhielt bis 2008[55], Griechenland bis Ende 2010[56] ein Generalkonsulat. Polen ersetzte dieses durch ein Honorarkonsulat. Weitere Länder, die Honorarkonsulate in Leipzig eingerichtet haben sind Bosnien-Herzegowina, Costa Rica, die Demokratische Republik Kongo, Frankreich, Italien, Kosovo, Liberia, die Mongolei, Norwegen, Rumänien, die Slowakische Republik, Sri Lanka und die Ukraine.. Weitere Länder, die Honorarkonsulate in Leipzig eingerichtet haben sind Bosnien-Herzegowina, Costa Rica, die Demokratische Republik Kongo, Frankreich, Italien, Kosovo, Liberia, die Mongolei, Norwegen, Rumänien, die Slowakische Republik, Sri Lanka und die Ukraine.[57] Polen unterhält in Leipzig ein Polnisches Institut als Zweigstelle des Polnischen Institutes Berlin.. [57] Polen unterhält in Leipzig ein Polnisches Institut als Zweigstelle des Polnischen Institutes Berlin. Außerdem befindet sich in Leipzig ein British Council, ein Institut français und ein Konfuzius-Institut. Des Weiteren wurde 2008 von den Niederlanden ein „Netherlands Business Support Office” (NBSO) in Leipzig eröffnet, das für die wirtschaftlichen Kontakte zwischen der Region und den Niederlanden verantwortlich ist. Des Weiteren wurde 2008 von den Niederlanden ein „Netherlands Business Support Office” (NBSO) in Leipzig eröffnet, das für die wirtschaftlichen Kontakte zwischen der Region und den Niederlanden verantwortlich ist.

Um den kulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Austausch zwischen Leipzig und anderen Regionen beziehungsweise Staaten zu vertiefen, wurden mehrere Vereine gegründet, wie zum Beispiel das Deutsch-Arabische Kulturhaus, der Deutsch-Irakische Verein oder der Deutsch-Britische Verein..


Um den kulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Austausch zwischen Leipzig und anderen Regionen beziehungsweise Staaten zu vertiefen, wurden mehrere Vereine gegründet, wie zum Beispiel das Deutsch-Arabische Kulturhaus, der Deutsch-Irakische Verein oder der Deutsch-Britische Verein..


Um den kulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Austausch zwischen Leipzig und anderen Regionen beziehungsweise Staaten zu vertiefen, wurden mehrere Vereine gegründet, wie zum Beispiel das Deutsch-Arabische Kulturhaus, der Deutsch-Irakische Verein oder der Deutsch-Britische Verein.
Jugendparlament

Vom 23. bis 29. März 2015 wurde in Leipzig das erste Jugendparlament in einer Online-Wahl gewählt. Die 20 gewählten Parlamentarier im Alter von 14 bis 21 Jahren sollen die Interessen der Jugendlichen in der Stadt vertreten.
Die 20 gewählten Parlamentarier im Alter von 14 bis 21 Jahren sollen die Interessen der Jugendlichen in der Stadt vertreten.[58] Deutschlandweit ist Leipzig damit nach Stuttgart und Trier die dritte Großstadt, welche eine solche Institution ins Leben ruft. [58] Deutschlandweit ist Leipzig damit nach Stuttgart und Trier die dritte Großstadt, welche eine solche Institution ins Leben ruft. Die Legislaturperiode dauert 2 Jahre, sodass 2017 und 2019 erneut Wahlen stattfanden.[59]

Über den zusätzlich eingerichteten Jugendbeirat, der aus 8 Mitgliedern des Jugendparlamentes und je einem Vertreter pro Stadtratsfraktion besteht, hat das Jugendparlament Rede- und Antragsrecht im Leipziger Stadtrat.
[59]

Über den zusätzlich eingerichteten Jugendbeirat, der aus 8 Mitgliedern des Jugendparlamentes und je einem Vertreter pro Stadtratsfraktion besteht, hat das Jugendparlament Rede- und Antragsrecht im Leipziger Stadtrat. Die Leitung der öffentlichen Sitzungen des Gremiums sowie anfallende organisatorische Aufgaben übernimmt ein von den Mitgliedern gewählter „Sprecher*innenkreis”.
Die Leitung der öffentlichen Sitzungen des Gremiums sowie anfallende organisatorische Aufgaben übernimmt ein von den Mitgliedern gewählter „Sprecher*innenkreis”. Die Thematische Arbeit findet schwerpunktmäßig in den Arbeitsgruppen statt, die sich aus Mitgliedern des Jugendparlamentes und interessierten Jugendlichen zusammensetzen. Die Thematische Arbeit findet schwerpunktmäßig in den Arbeitsgruppen statt, die sich aus Mitgliedern des Jugendparlamentes und interessierten Jugendlichen zusammensetzen. Unterstützt wird das Parlament außerdem von einer pädagogischen Begleitung und einer Geschäftsstelle.[60] Des Weiteren verfügt das Gremium über den Jugendfonds durch den Projekte von und für Jugendliche mit maximal 500 € im Rahmen des Bundesprogrammes Demokratie leben! gefördert werden können. [60] Des Weiteren verfügt das Gremium über den Jugendfonds durch den Projekte von und für Jugendliche mit maximal 500 € im Rahmen des Bundesprogrammes Demokratie leben! gefördert werden können.[61]
Wirtschaft und Infrastruktur
Entwicklung bis 1990

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Leipzig nicht nur ein bedeutender Handelsplatz (Leipziger Messe), sondern auch ein bedeutender Industriestandort.
[61]
Wirtschaft und Infrastruktur
Entwicklung bis 1990

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Leipzig nicht nur ein bedeutender Handelsplatz (Leipziger Messe), sondern auch ein bedeutender Industriestandort. Traditionell waren hier Verlagswesen und polygrafische Industrie, Maschinenbau (Pittler Drehmaschinen, Brehmer Heftmaschinen), Förderanlagen- und Seilbahnbau (Adolf Bleichert & Co.
Traditionell waren hier Verlagswesen und polygrafische Industrie, Maschinenbau (Pittler Drehmaschinen, Brehmer Heftmaschinen), Förderanlagen- und Seilbahnbau (Adolf Bleichert & Co.), Landmaschinenbau (Pflugfabrik Rud. Sack),[62] Pelzindustrie, Textilindustrie (Leipziger Baumwollspinnerei, Buntgarnwerke Leipzig) ansässig. Sack),[62] Pelzindustrie, Textilindustrie (Leipziger Baumwollspinnerei, Buntgarnwerke Leipzig) ansässig. Ferner war der Klavierbau (Blüthner, Hupfeld, Schimmel, Feurich, Zimmermann) vertreten.

In der DDR-Zeit blieb Leipzig ein bedeutender Wirtschaftsstandort.


In der DDR-Zeit blieb Leipzig ein bedeutender Wirtschaftsstandort. Der Bezirk Leipzig trug 1972 9,3 Prozent zur Industrieproduktion der DDR bei. Neben den bereits erwähnten Wirtschaftszweigen wurden insbesondere der Braunkohleabbau, die Energieerzeugung und die chemische Industrie südlich von Leipzig stark ausgebaut.
Neben den bereits erwähnten Wirtschaftszweigen wurden insbesondere der Braunkohleabbau, die Energieerzeugung und die chemische Industrie südlich von Leipzig stark ausgebaut. Mit der Bildung von Kombinaten wurde Leipzig Sitz der Kombinate für Baumaschinen, komplette Anlagen und Erdbewegungsmaschinen (Baukema), Gießereianlagenbau und Gusserzeugnisse (Gisag), polygraphischen Maschinenbau, Rundfunk- und Fernmelde-Technik (RFT), Technische Gebäudeausrüstung (TGA), Tagebauausrüstungen, Krane und Förderanlagen (TAKRAF) und Chemieanlagenbau (Chemieanlagenbau Leipzig-Grimma, CLG). Mit der Bildung von Kombinaten wurde Leipzig Sitz der Kombinate für Baumaschinen, komplette Anlagen und Erdbewegungsmaschinen (Baukema), Gießereianlagenbau und Gusserzeugnisse (Gisag), polygraphischen Maschinenbau, Rundfunk- und Fernmelde-Technik (RFT), Technische Gebäudeausrüstung (TGA), Tagebauausrüstungen, Krane und Förderanlagen (TAKRAF) und Chemieanlagenbau (Chemieanlagenbau Leipzig-Grimma, CLG). Mit der Bildung von Kombinaten wurde Leipzig Sitz der Kombinate für Baumaschinen, komplette Anlagen und Erdbewegungsmaschinen (Baukema), Gießereianlagenbau und Gusserzeugnisse (Gisag), polygraphischen Maschinenbau, Rundfunk- und Fernmelde-Technik (RFT), Technische Gebäudeausrüstung (TGA), Tagebauausrüstungen, Krane und Förderanlagen (TAKRAF) und Chemieanlagenbau (Chemieanlagenbau Leipzig-Grimma, CLG). Robotron baute in seinem Leipziger Zweigbetrieb (VEB Robotron-Anlagenbau Leipzig) vor allem Großrechner für die Industrie.. Robotron baute in seinem Leipziger Zweigbetrieb (VEB Robotron-Anlagenbau Leipzig) vor allem Großrechner für die Industrie. Die fruchtbaren Böden der Leipziger Tieflandsbucht im Leipziger Raum wurden intensiv landwirtschaftlich genutzt.
Kennzahlen

Im Jahre 2016 erbrachte Leipzig ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 19,872 Milliarden € und belegte damit Platz 17 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung.

Kennzahlen

Im Jahre 2016 erbrachte Leipzig ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 19,872 Milliarden € und belegte damit Platz 17 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung. Der Anteil an der Wirtschaftleistung des Bundeslandes Sachsen betrug 16,8 %.
Der Anteil an der Wirtschaftleistung des Bundeslandes Sachsen betrug 16,8 %. Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 35.123 € (Sachsen: 28.947 €, Deutschland 38.180 €). In der Stadt gab es 2016 ca. 328.700 erwerbstätige Personen.[63] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 6,1 % und damit leicht über dem Durchschnitt von Sachsen mit 5,6 %. [63] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 6,1 % und damit leicht über dem Durchschnitt von Sachsen mit 5,6 %.[64]

Gegenwärtig befinden sich in Leipzig über 38.000 bei der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig gemeldete Unternehmen und mehr als 5.
000 bei der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig gemeldete Unternehmen und mehr als 5.100 Handwerksbetriebe[65] (Stand 2011).

Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt Leipzig Platz 137 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „Zukunftschancen”.


Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt Leipzig Platz 137 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „Zukunftschancen”.[66] In der Ausgabe von 2019 lag sie auf Platz 104 von 401.[67]

Leipzig belegte im HWWI/Berenberg-Städteranking 2015 nach München und Berlin den dritten Platz.
[67]

Leipzig belegte im HWWI/Berenberg-Städteranking 2015 nach München und Berlin den dritten Platz.[68]
Öffentliche Investitionen und Subventionen

Wie in allen Städten und Gemeinden in den ostdeutschen Bundesländern flossen hohe Summen staatlicher Gelder nach Leipzig. Die Struktur der Investitionen und Förderungen unterscheiden sich dabei etwas.
Die Struktur der Investitionen und Förderungen unterscheiden sich dabei etwas. Vergleichsweise stark wurde die „unternehmensnahe Infrastruktur” gefördert - im Zeitraum 1990 bis 2005 mit etwa 750 Millionen Euro.. Vergleichsweise stark wurde die „unternehmensnahe Infrastruktur” gefördert - im Zeitraum 1990 bis 2005 mit etwa 750 Millionen Euro. Nach Darstellung der Leipziger Wirtschaftsförderung können Zuschüsse für die gewerbliche Wirtschaft aufgrund der Wirtschaftsstruktur in Leipzig hauptsächlich für Großinvestitionen genutzt werden. Nach Darstellung der Leipziger Wirtschaftsförderung können Zuschüsse für die gewerbliche Wirtschaft aufgrund der Wirtschaftsstruktur in Leipzig hauptsächlich für Großinvestitionen genutzt werden. Sie betrugen von 1990 bis 2005 etwa 650 Millionen Euro. Vergleichsweise wenig wurde für die Technologieförderung aufgebracht, sie summierte sich im Zeitraum 1990 bis 2005 auf 81 Millionen Euro.[69][70]

Leipzig liegt in einer „Ziel-1-Region” des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung..
[69][70]

Leipzig liegt in einer „Ziel-1-Region” des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Im Zuge der EU-Osterweiterung erreichen die sächsischen Regionen die Fördergrenze, die sich am Bruttoinlandsprodukt je Einwohner relativ zum EU-Durchschnitt bemisst.
Im Zuge der EU-Osterweiterung erreichen die sächsischen Regionen die Fördergrenze, die sich am Bruttoinlandsprodukt je Einwohner relativ zum EU-Durchschnitt bemisst. Zum Nachteil von Leipzig könnte sich der Umstand entwickeln, dass die anderen sächsischen Großstädte durch strukturschwache Regionen wie dem Erzgebirge oder der Oberlausitz länger in einer „Ziel-1-Regionen” verbleiben könnten. Zum Nachteil von Leipzig könnte sich der Umstand entwickeln, dass die anderen sächsischen Großstädte durch strukturschwache Regionen wie dem Erzgebirge oder der Oberlausitz länger in einer „Ziel-1-Regionen” verbleiben könnten. Die Förderregionen entsprechen den sächsischen Regierungsbezirken.
Verschuldung der Stadt Leipzig

Die Verschuldung der Stadt Leipzig begann 1992 und erreichte ihren Höchststand Ende 2004 mit einem Schuldenstand von 911,6 Mio.

Verschuldung der Stadt Leipzig

Die Verschuldung der Stadt Leipzig begann 1992 und erreichte ihren Höchststand Ende 2004 mit einem Schuldenstand von 911,6 Mio. Euro. In den darauffolgenden Jahren wurde die Verschuldung kontinuierlich abgebaut, wobei der größte Sprung 2009 unter anderem durch Rückzahlung der Stadtanleihe von 100 Mio.
In den darauffolgenden Jahren wurde die Verschuldung kontinuierlich abgebaut, wobei der größte Sprung 2009 unter anderem durch Rückzahlung der Stadtanleihe von 100 Mio. Euro gemacht wurde. Zum 31. Dezember 2011 bestand das Kreditportfolio aus 101 Krediten mit einem Volumen von circa 733 Mio. Dezember 2011 bestand das Kreditportfolio aus 101 Krediten mit einem Volumen von circa 733 Mio. Euro. Von 2011 zu 2012 steigt der Schuldenstand der Stadt Leipzig um die Netto-Neuverschuldung von rund 4 Mio. Euro von 733 Mio. Euro auf 737 Mio. Euro. Die Stadt Leipzig plant den vollständigen Schuldenabbau in den nächsten 25 Jahren. Die Stadt Leipzig plant den vollständigen Schuldenabbau in den nächsten 25 Jahren.
Ansässige Unternehmen
Das „Diamant” genannte Kundenzentrum des Porsche-Werks in Leipzig (2006)

Mit der Wende brach, wie in fast allen Regionen der ehemaligen DDR, nahezu die gesamte Industrieproduktion zusammen.

Ansässige Unternehmen
Das „Diamant” genannte Kundenzentrum des Porsche-Werks in Leipzig (2006)

Mit der Wende brach, wie in fast allen Regionen der ehemaligen DDR, nahezu die gesamte Industrieproduktion zusammen. Nur wenige Unternehmen blieben nach der Privatisierung erhalten. Es bestehen weiterhin die Maschinenbauunternehmen Kirow Ardelt GmbH (ein Hersteller von Eisenbahnkränen mit etwa 180 Mitarbeitern), TAKRAF GmbH (ein Tochterunternehmen der Tenova S..
Es bestehen weiterhin die Maschinenbauunternehmen Kirow Ardelt GmbH (ein Hersteller von Eisenbahnkränen mit etwa 180 Mitarbeitern), TAKRAF GmbH (ein Tochterunternehmen der Tenova S.p.A. und Hersteller von Tagebauausrüstung und -einrichtungen mit etwa 400 Mitarbeitern in Leipzig und Lauchhammer) sowie das Kugel- und Rollenlagerwerk Leipzig (ein Hersteller von Wälzlagern mit etwa 192 Mitarbeitern). und Hersteller von Tagebauausrüstung und -einrichtungen mit etwa 400 Mitarbeitern in Leipzig und Lauchhammer) sowie das Kugel- und Rollenlagerwerk Leipzig (ein Hersteller von Wälzlagern mit etwa 192 Mitarbeitern). Von den Klavierherstellern besteht noch die Julius Blüthner Pianofortefabrik. Von den Klavierherstellern besteht noch die Julius Blüthner Pianofortefabrik. Das 1852 in Leipzig gegründete Typographisches Kunst-Institut Giesecke & Devrient wurde 1948 als VEB Wertpapierdruckerei verstaatlicht und ist jetzt wieder als Giesecke & Devrient GmbH, Wertpapierdruckerei Leipzig in Leipzig ansässig. Das 1852 in Leipzig gegründete Typographisches Kunst-Institut Giesecke & Devrient wurde 1948 als VEB Wertpapierdruckerei verstaatlicht und ist jetzt wieder als Giesecke & Devrient GmbH, Wertpapierdruckerei Leipzig in Leipzig ansässig.
BMW-Werk Leipzig, Zentralgebäude der Architektin Zaha Hadid (2005)
BMW-Werk Leipzig, Luftaufnahme (2006)

Nach der Wende gelangen aber auch einige große Industrieansiedlungen, darunter Siemens (etwa 1700 Mitarbeiter), Porsche (etwa 2500 Mitarbeiter bei Porsche Leipzig[71] sowie weitere 800 in Dienstleistungsbetrieben) und BMW (3700,[72] mit Partnern und Zulieferern über 6500 Mitarbeiter am Standort Leipzig).

BMW-Werk Leipzig, Zentralgebäude der Architektin Zaha Hadid (2005)
BMW-Werk Leipzig, Luftaufnahme (2006)

Nach der Wende gelangen aber auch einige große Industrieansiedlungen, darunter Siemens (etwa 1700 Mitarbeiter), Porsche (etwa 2500 Mitarbeiter bei Porsche Leipzig[71] sowie weitere 800 in Dienstleistungsbetrieben) und BMW (3700,[72] mit Partnern und Zulieferern über 6500 Mitarbeiter am Standort Leipzig).

BMW-Werk Leipzig, Zentralgebäude der Architektin Zaha Hadid (2005)
BMW-Werk Leipzig, Luftaufnahme (2006)

Nach der Wende gelangen aber auch einige große Industrieansiedlungen, darunter Siemens (etwa 1700 Mitarbeiter), Porsche (etwa 2500 Mitarbeiter bei Porsche Leipzig[71] sowie weitere 800 in Dienstleistungsbetrieben) und BMW (3700,[72] mit Partnern und Zulieferern über 6500 Mitarbeiter am Standort Leipzig). Mit der Ansiedlung der beiden letzteren konnte sich die Stadt als neuer Automobilstandort etablieren. 2005 stiegen die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) in den Schienenfahrzeugbau ein.
2005 stiegen die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) in den Schienenfahrzeugbau ein. Das Tochterunternehmen HeiterBlick baut seitdem die Straßenbahn Leoliner, die sich mit einem konkurrenzfähigen Preis und ihrer Robustheit vor allem den osteuropäischen Markt erschließen soll. Das Tochterunternehmen HeiterBlick baut seitdem die Straßenbahn Leoliner, die sich mit einem konkurrenzfähigen Preis und ihrer Robustheit vor allem den osteuropäischen Markt erschließen soll. Die LVB beschäftigen über 2300 Mitarbeiter.

Auch Unternehmen der Kommunikations- und Informationstechnologien wie die Comparex, die Softline AG oder der überregionale Kabelnetzbetreiber Primacom mit seiner größten ostdeutschen Niederlassung sind in Leipzig beheimatet.


Auch Unternehmen der Kommunikations- und Informationstechnologien wie die Comparex, die Softline AG oder der überregionale Kabelnetzbetreiber Primacom mit seiner größten ostdeutschen Niederlassung sind in Leipzig beheimatet. Die Unister Holding GmbH, ein auf den Betrieb und die Vermarktung von Webportalen spezialisierter E-Business-Anbieter, hatte ihren Hauptsitz in der Leipziger Innenstadt.
Die Unister Holding GmbH, ein auf den Betrieb und die Vermarktung von Webportalen spezialisierter E-Business-Anbieter, hatte ihren Hauptsitz in der Leipziger Innenstadt. Dieses Gebäude gehört seit April 2017 der Hamburger Immobilieninvestment- und Entwicklungsgesellschaft DC Values.[73] Die buw Holding GmbH, ein Kommunikationsdienstleister, beschäftigt am Standort Leipzig rund 1100 Mitarbeiter in Callcentern. Dieses Gebäude gehört seit April 2017 der Hamburger Immobilieninvestment- und Entwicklungsgesellschaft DC Values.[73] Die buw Holding GmbH, ein Kommunikationsdienstleister, beschäftigt am Standort Leipzig rund 1100 Mitarbeiter in Callcentern.

Neben Frankfurt am Main, München und Stuttgart gilt Leipzig darüber hinaus als überregional bedeutsamer Banken- und Finanzstandort.


Neben Frankfurt am Main, München und Stuttgart gilt Leipzig darüber hinaus als überregional bedeutsamer Banken- und Finanzstandort. Ab 2017 wird die Sächsische Aufbaubank (SAB) Ihren Sitz nach Leipzig verlegen. Neben der Sparkasse Leipzig, eine der größten in den neuen Bundesländern, sitzt in Leipzig die Sachsen Bank sowie kleine Bereiche der Landesbank Baden-Württemberg.
Neben der Sparkasse Leipzig, eine der größten in den neuen Bundesländern, sitzt in Leipzig die Sachsen Bank sowie kleine Bereiche der Landesbank Baden-Württemberg.
Sitz der Verbundnetz Gas AG in Schönefeld (2010)

Die gesamte Region Leipzig ist ein wichtiges Zentrum der Energiewirtschaft und Leipzig tritt als Energiemetropole Leipzig[74] auf.

Sitz der Verbundnetz Gas AG in Schönefeld (2010)

Die gesamte Region Leipzig ist ein wichtiges Zentrum der Energiewirtschaft und Leipzig tritt als Energiemetropole Leipzig[74] auf. Leipzig betreibt das Cluster Energie und Umwelt[75] und hat dort einen Wirtschaftsförderschwerpunkt. 2008 wurde das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) in Leipzig eröffnet.
2008 wurde das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) in Leipzig eröffnet. Der umsatzstarke Energieversorger VNG - Verbundnetz Gas, der für Stadtwerke und kommunale Energieversorger Erdgas bereitstellt, hat in Leipzig seinen Sitz. Der umsatzstarke Energieversorger VNG - Verbundnetz Gas, der für Stadtwerke und kommunale Energieversorger Erdgas bereitstellt, hat in Leipzig seinen Sitz. In der Stadt wird mit der European Energy Exchange (EEX) die größte Energiebörse Kontinentaleuropas betrieben. In Leipzig sitzen zudem die Verwaltung und der Vorstand der Verbio Vereinigte Bioenergie AG. In Leipzig sitzen zudem die Verwaltung und der Vorstand der Verbio Vereinigte Bioenergie AG. Leipzig besitzt mit den Stadtwerken Leipzig eines der acht großen Stadtwerke, die in den 8KU[76] organisiert sind. In unmittelbarer Nähe Leipzigs befinden sich das Kraftwerk Lippendorf sowie der Solarpark Waldpolenz in Brandis[77] und das Solarkraftwerk Espenhain, in Leipzig selbst mehrere kleinere Solarkraftwerke. In unmittelbarer Nähe Leipzigs befinden sich das Kraftwerk Lippendorf sowie der Solarpark Waldpolenz in Brandis[77] und das Solarkraftwerk Espenhain, in Leipzig selbst mehrere kleinere Solarkraftwerke. In Leipzig gibt es zudem einen Verwaltungsstandort der Veolia Wasser. In Leipzig gibt es zudem einen Verwaltungsstandort der Veolia Wasser.[78]

Aufgrund der zentralen Lage entwickelte sich Leipzig zu einem Verkehrs- und Logistikzentrum. Die Logistik ist als Wirtschaftsschwerpunkt im Netzwerk Logistik Leipzig-Halle[79] organisiert.
Die Logistik ist als Wirtschaftsschwerpunkt im Netzwerk Logistik Leipzig-Halle[79] organisiert. So hat neben den Leipziger Verkehrsbetrieben auch der Mitteldeutsche Verkehrsverbund seinen Sitz in Leipzig. Die DB Netz koordiniert den Regionalbereich Südost von Leipzig aus. Das Tochterunternehmen der Veolia Verkehr GmbH, Veolia Verkehr Regio Ost und deren Marke Mitteldeutsche Regiobahn, haben ihren Sitz in Leipzig.. Die DB Netz koordiniert den Regionalbereich Südost von Leipzig aus. Das Tochterunternehmen der Veolia Verkehr GmbH, Veolia Verkehr Regio Ost und deren Marke Mitteldeutsche Regiobahn, haben ihren Sitz in Leipzig. Die Logistikbranche ist mittlerweile eine der wachstumsstärksten der Regionen in Deutschland.. Die Logistikbranche ist mittlerweile eine der wachstumsstärksten der Regionen in Deutschland. Schon kurz nach der Wende wurde in der Nähe des Messegeländes ein Quelle-Versandzentrum eröffnet, das allerdings im Zuge der Insolvenz des Unternehmens 2009 schließen musste. Dieses wurde 2012 reaktiviert und ist wieder voll vermietet. Schon kurz nach der Wende wurde in der Nähe des Messegeländes ein Quelle-Versandzentrum eröffnet, das allerdings im Zuge der Insolvenz des Unternehmens 2009 schließen musste. Dieses wurde 2012 reaktiviert und ist wieder voll vermietet. Darunter sind Unternehmen wie Momox und diverse Zulieferer der Automobilwerke. Im Herbst 2006 stellte Amazon sein zweites und größtes deutsches Logistikzentrum fertig. Im Herbst 2006 stellte Amazon sein zweites und größtes deutsches Logistikzentrum fertig. 2008 ging das europäische Luftdrehkreuz der Post-Frachttochter DHL in Betrieb, das bisher in Brüssel beheimatet war. Damit sind 3500 Arbeitsplätze direkt am Flughafen entstanden und etwa 7000 in der näheren Umgebung. Damit sind 3500 Arbeitsplätze direkt am Flughafen entstanden und etwa 7000 in der näheren Umgebung. Das DHL-HUB wird ab 2014 in seiner Kapazität verdoppelt, womit weitere 400 Arbeitsplätze entstehen sollen.[80] Im Norden der Stadt wurde von ProLogis ein Logistikzentrum mit 50. [80] Im Norden der Stadt wurde von ProLogis ein Logistikzentrum mit 50.000 m² erbaut, dieses hat 350 Arbeitsplätze geschaffen. Im Norden wurde ein Logistikzentrum der DB Schenker mit 145.000 m² und ca. 800 Arbeitsplätzen geschaffen.[81]
Gesundheitswesen
Zentrum für Frauen- und Kindermedizin der Universitätsklinik (2009)
Herzzentrum (2012)
Klinikum St.
[81]
Gesundheitswesen
Zentrum für Frauen- und Kindermedizin der Universitätsklinik (2009)
Herzzentrum (2012)
Klinikum St. Georg in Eutritzsch (2011)

Die Stadt bekennt sich mit ihrer Wirtschaftsstrategie zum Cluster Gesundheitswirtschaft & Biotechnologie,[82] unterstützt wird sie vom Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft in der Region Leipzig e.
Georg in Eutritzsch (2011)

Die Stadt bekennt sich mit ihrer Wirtschaftsstrategie zum Cluster Gesundheitswirtschaft & Biotechnologie,[82] unterstützt wird sie vom Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft in der Region Leipzig e. V.[83] Die Stadt ist Mitglied des bundesweiten Gesunde-Städte-Netzwerks.
[83] Die Stadt ist Mitglied des bundesweiten Gesunde-Städte-Netzwerks.

Das Universitätsklinikum mit seinen mehr als 4000 Mitarbeitern ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung. Seine Vorläufer waren das St. Jacobs-Hospital und das Städtische Krankenhaus St.
Jacobs-Hospital und das Städtische Krankenhaus St. Jakob.

Das 1994 gegründete Herzzentrum Leipzig in Trägerschaft der Helios Kliniken fungiert als Universitätsklinik und ist ein Fachkrankenhaus mit dem Versorgungsauftrag für Herzchirurgie, Kardiologie und Kinderkardiologie.


Das 1994 gegründete Herzzentrum Leipzig in Trägerschaft der Helios Kliniken fungiert als Universitätsklinik und ist ein Fachkrankenhaus mit dem Versorgungsauftrag für Herzchirurgie, Kardiologie und Kinderkardiologie. Mit der Kapazität für 420 stationäre und 10 tagesklinische Patienten ist es das größte Herzzentrum der Welt.

Das Klinikum St. Georg, das als Spital 1439 von der Stadt übernommen wurde, feierte 2012 sein 800-jähriges Bestehen.
Georg, das als Spital 1439 von der Stadt übernommen wurde, feierte 2012 sein 800-jähriges Bestehen. Das Klinikum ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und beschäftigt über 3000 Mitarbeiter. Die Infektionszentrale und das Schwerbrandverletztenzentrum besitzen bundesweite Bedeutung. Die Infektionszentrale und das Schwerbrandverletztenzentrum besitzen bundesweite Bedeutung. 2006 übernahm das St. Georg das Fachkrankenhaus Hubertusburg in Wermsdorf. Das St. Georg bekam 2011 vom Freistaat den Zuschlag für die Errichtung einer Septischen Chirurgie.. Georg bekam 2011 vom Freistaat den Zuschlag für die Errichtung einer Septischen Chirurgie.

In unmittelbarer Nähe des Herzzentrums befindet sich mit dem Park-Klinikum, dem größten Krankenhaus der Regelversorgung (626 Betten, 98 teilstationär, 154 Rehabilitationsplätze) in Sachsen, eine weitere Einrichtung der Helios-Kliniken.


In unmittelbarer Nähe des Herzzentrums befindet sich mit dem Park-Klinikum, dem größten Krankenhaus der Regelversorgung (626 Betten, 98 teilstationär, 154 Rehabilitationsplätze) in Sachsen, eine weitere Einrichtung der Helios-Kliniken.

In Leipzig gibt es mit dem evangelischen Diakonissenkrankenhaus und dem 1931 eingeweihten St. Elisabeth-Krankenhaus (in katholischer Trägerschaft) noch zwei Krankenhäuser der Regelversorgung.
Elisabeth-Krankenhaus (in katholischer Trägerschaft) noch zwei Krankenhäuser der Regelversorgung. Letzteres ist eines der beliebtesten Krankenhäuser Sachsens.[84][85] Das bis 2007 betriebene Bundeswehrkrankenhaus in Wiederitzsch will der Erwerber zusammen mit dem ehem. [84][85] Das bis 2007 betriebene Bundeswehrkrankenhaus in Wiederitzsch will der Erwerber zusammen mit dem ehem. Amberger Bundeswehrkrankenhaus zu einer Fachklinik entwickeln.[86]

Leipzig verfügt über zwei zertifizierte Stroke Units (St. Georg, Uni),[87] zwei Brustkrebszentren (St.
Georg, Uni),[87] zwei Brustkrebszentren (St. Elisabeth, St. Georg),[88] drei Darmkrebszentren (Diako, Park-Klinikum, Uni),[89] ein Prostatakrebszentrum (Uni)[90] und ein Hautkrebszentrum (Uni).[91]

Die Medica-Klinik für ambulante Rehabilitation und Sportmedizin ist eine der größten Einrichtungen für ambulante Reha in Deutschland[92] und Akademisches Lehrkrankenhaus der Leipziger Universität.
[91]

Die Medica-Klinik für ambulante Rehabilitation und Sportmedizin ist eine der größten Einrichtungen für ambulante Reha in Deutschland[92] und Akademisches Lehrkrankenhaus der Leipziger Universität.
Krankenhausgesellschaft Sachsen (2016)

In Leipzig haben die Krankenhausgesellschaft Sachsen,[93] der Verband der Privatkliniken in Sachsen und Sachsen-Anhalt[94] und die Landesgeschäftsstelle Sachsen der Barmer GEK ihren Sitz.

Krankenhausgesellschaft Sachsen (2016)

In Leipzig haben die Krankenhausgesellschaft Sachsen,[93] der Verband der Privatkliniken in Sachsen und Sachsen-Anhalt[94] und die Landesgeschäftsstelle Sachsen der Barmer GEK ihren Sitz. 1900 wurde in Leipzig der Hartmannbund, ein freier Berufsverband aller Ärzte, Zahnärzte und Medizinstudenten in Deutschland, gegründet.

Krankenhausgesellschaft Sachsen (2016)

In Leipzig haben die Krankenhausgesellschaft Sachsen,[93] der Verband der Privatkliniken in Sachsen und Sachsen-Anhalt[94] und die Landesgeschäftsstelle Sachsen der Barmer GEK ihren Sitz. 1900 wurde in Leipzig der Hartmannbund, ein freier Berufsverband aller Ärzte, Zahnärzte und Medizinstudenten in Deutschland, gegründet.

Die DAVASO GmbH in Mölkau, ein Technologieanbieter und Dienstleister für die gesetzlichen Krankenversicherungen, gehört mit ca.


Die DAVASO GmbH in Mölkau, ein Technologieanbieter und Dienstleister für die gesetzlichen Krankenversicherungen, gehört mit ca. 1300 Mitarbeitern zu den 15 größten Unternehmen der Region.[95]
Bio City Leipzig (2006)

Zur Ansiedlung von Unternehmen der Biotechnologie wurde 2003 am Rande des alten Messegeländes die Bio City Leipzig errichtet.
[95]
Bio City Leipzig (2006)

Zur Ansiedlung von Unternehmen der Biotechnologie wurde 2003 am Rande des alten Messegeländes die Bio City Leipzig errichtet. Hier befinden sich das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum der Universität Leipzig sowie verschiedene Unternehmen. U. a.
U. a. gehörten Vita 34 International, Europas erste und größte private Nabelschnurblutbank, sowie Haema, der größte unabhängige Blutspendedienst Deutschlands, zu den ersten Mietern. Das Leipziger Arzneimittelwerk ging aus einer 1926 in Paunsdorf errichteten Betriebsstätte der Unternehmung Dr. Das Leipziger Arzneimittelwerk ging aus einer 1926 in Paunsdorf errichteten Betriebsstätte der Unternehmung Dr. Willmar Schwabe hervor, 2000 wurde es von Riemser übernommen und 2013 an die Prange Gruppe weiterveräußert.[96]
Leipziger Messe
Neue Leipziger Messe (2003)

Die Stadt Leipzig ist über die Grenzen Deutschlands hinaus durch die Leipziger Messe bekannt.
Willmar Schwabe hervor, 2000 wurde es von Riemser übernommen und 2013 an die Prange Gruppe weiterveräußert.[96]
Leipziger Messe
Neue Leipziger Messe (2003)

Die Stadt Leipzig ist über die Grenzen Deutschlands hinaus durch die Leipziger Messe bekannt. Sie gilt als einer der ältesten Messeplätze der Welt, dessen Tradition auf das vom Meißner Markgrafen Otto dem Reichen 1165 verliehene Marktrecht zurückgeht.
Sie gilt als einer der ältesten Messeplätze der Welt, dessen Tradition auf das vom Meißner Markgrafen Otto dem Reichen 1165 verliehene Marktrecht zurückgeht. 1190 wurden der Jubilatemarkt (Ostermarkt) und der Michaelismarkt durch den Meißner Markgrafen Albrecht den Stolzen bestätigt. 1190 wurden der Jubilatemarkt (Ostermarkt) und der Michaelismarkt durch den Meißner Markgrafen Albrecht den Stolzen bestätigt. Ab 1218 ließen sich die ersten urkundlich benannten Kaufleute und Handwerker in Leipzig nieder.

1341 kauften die Tuchmacher ihr eigenes Gebäude am Leipziger Markt, das erste Gewandhaus.


1341 kauften die Tuchmacher ihr eigenes Gebäude am Leipziger Markt, das erste Gewandhaus. Ebenfalls ab dem 13. Jahrhundert wurden in Leipzig Waren mit polnischen und im 14. Jahrhundert mit böhmischen Kaufleuten gehandelt. Ab 1420 wurde der Markt als Umschlagplatz für Nürnberger Kaufleute nach Polen genutzt.
Ab 1420 wurde der Markt als Umschlagplatz für Nürnberger Kaufleute nach Polen genutzt. 1458 erhielt die Stadt von Kurfürst Friedrich II. das Recht für den Neujahrsmarkt. Von diesem Zeitpunkt an war die Stadt ein bedeutender Umschlagplatz für Metalle, Pelze, Seide, Edelsteine, Zinn und sächsisches Silber. Von diesem Zeitpunkt an war die Stadt ein bedeutender Umschlagplatz für Metalle, Pelze, Seide, Edelsteine, Zinn und sächsisches Silber. 1497 verlieh der römisch-deutsche König und spätere Kaiser Maximilian I. Leipzig das Reichsmesseprivileg. 1507 erhielt die Stadt das Stapelprivileg, was bedeutet, dass im Umkreis von 115 Kilometern keine Messen veranstaltet werden durften. 1507 erhielt die Stadt das Stapelprivileg, was bedeutet, dass im Umkreis von 115 Kilometern keine Messen veranstaltet werden durften. Auch war das Lagern von Gütern vor der Stadt verboten. Seit 1573 war es der Stadt gelungen, feste Handelsbeziehungen nach Moskau aufzubauen. Seit 1573 war es der Stadt gelungen, feste Handelsbeziehungen nach Moskau aufzubauen. 1824 wurde Leipzig zum Welthandelsplatz, als auch Händler aus Nordamerika, Brasilien, Argentinien und Indien an der Messe teilnahmen. 1833 wurden alle Privilegien vom Deutschen Zollverein für ungültig erklärt. 1833 wurden alle Privilegien vom Deutschen Zollverein für ungültig erklärt. Allerdings hatte sich Leipzig zu der Zeit schon als Messestandort etabliert, weswegen sich der größte Konkurrent (Frankfurt) nicht durchsetzen konnte.

Zum Frühjahr 1895 erfolgte die Umstellung von einer Waren- zur weltweit ersten Mustermesse..
Allerdings hatte sich Leipzig zu der Zeit schon als Messestandort etabliert, weswegen sich der größte Konkurrent (Frankfurt) nicht durchsetzen konnte.

Zum Frühjahr 1895 erfolgte die Umstellung von einer Waren- zur weltweit ersten Mustermesse. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Leipziger Messe dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unterstellt und zur einzigen „Allgemeinen internationalen Messe auf deutschem Boden” erklärt.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Leipziger Messe dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unterstellt und zur einzigen „Allgemeinen internationalen Messe auf deutschem Boden” erklärt. 1937 wurde Leipzig zur Reichsmessestadt ernannt. Während der Zeit des Bestehens der Deutschen Demokratischen Republik waren die Frühjahrs- und Herbstmessen ein wichtiger Treffpunkt des Handels zwischen Ost und West. Während der Zeit des Bestehens der Deutschen Demokratischen Republik waren die Frühjahrs- und Herbstmessen ein wichtiger Treffpunkt des Handels zwischen Ost und West. Mit der Wiedervereinigung wurden die beiden saisonalen Universalmessen von Fachmessen abgelöst. Mit der Wiedervereinigung wurden die beiden saisonalen Universalmessen von Fachmessen abgelöst.

1996 wurde ein neues und modernes Messegelände am Stadtrand erbaut und begonnen, neue Nutzer für die Alte Messe Leipzig zu suchen. Die Messegesellschaft steht seither national in Konkurrenz mit vielen, oft erheblich größeren Standorten wie Hannover, Frankfurt oder Düsseldorf und muss sich in einem engen Markt behaupten.
Die Messegesellschaft steht seither national in Konkurrenz mit vielen, oft erheblich größeren Standorten wie Hannover, Frankfurt oder Düsseldorf und muss sich in einem engen Markt behaupten. Zu den wichtigsten Messen des Jahres zählen die Leipziger Buchmesse, die Zuliefermesse Z sowie die Industriemesse Intec, die Publikumsmesse Haus Garten Freizeit, die Messe Touristik & Caravaning International sowie die Auto Mobil International. Zu den wichtigsten Messen des Jahres zählen die Leipziger Buchmesse, die Zuliefermesse Z sowie die Industriemesse Intec, die Publikumsmesse Haus Garten Freizeit, die Messe Touristik & Caravaning International sowie die Auto Mobil International. Mit der Games Convention (GC) konnte erstmals eine Messe etabliert werden, die in Europa Alleinstellungsmerkmale besitzt. Zu den wichtigsten Messen des Jahres zählen die Leipziger Buchmesse, die Zuliefermesse Z sowie die Industriemesse Intec, die Publikumsmesse Haus Garten Freizeit, die Messe Touristik & Caravaning International sowie die Auto Mobil International. Mit der Games Convention (GC) konnte erstmals eine Messe etabliert werden, die in Europa Alleinstellungsmerkmale besitzt. Die GC wurde jedoch im Sommer 2008 durch den Branchenverband BIU als gamescom nach Köln verlegt, mit der Begründung, man habe dort bessere Wachstumsmöglichkeiten. Die GC wurde jedoch im Sommer 2008 durch den Branchenverband BIU als gamescom nach Köln verlegt, mit der Begründung, man habe dort bessere Wachstumsmöglichkeiten. Die Leipziger Messe hatte sich zunächst entschieden, diese Unterhaltungssparte nicht ganz aufzugeben und dafür 2009 die Games Convention Online gegründet, eine Messe die ausschließlich auf Onlinespiele fokussiert war. Die Leipziger Messe hatte sich zunächst entschieden, diese Unterhaltungssparte nicht ganz aufzugeben und dafür 2009 die Games Convention Online gegründet, eine Messe die ausschließlich auf Onlinespiele fokussiert war. Es gelang jedoch nicht, diese Messe zu etablieren, sodass sie nach nur zwei Auflagen seit 2011 nicht mehr stattfindet. Es gelang jedoch nicht, diese Messe zu etablieren, sodass sie nach nur zwei Auflagen seit 2011 nicht mehr stattfindet.[97]

Zur Leipziger Messe gehört mit dem Congress Center Leipzig ein Kongresszentrum für die Bereiche Medizin, Industrie und Dienstleistung. Neben dem Messegelände im Leipziger Norden betreibt die Leipziger Messe GmbH seit 2015 die Kongresshalle am Zoo in einem 1900 erbauten Gründerzeitgebäude im Leipziger Zentrum.
Neben dem Messegelände im Leipziger Norden betreibt die Leipziger Messe GmbH seit 2015 die Kongresshalle am Zoo in einem 1900 erbauten Gründerzeitgebäude im Leipziger Zentrum.[98]
Medien
MDR-Zentrale (2003)
Funk- und Fernsehsender

Leipzig ist Hauptsitz des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR).
[98]
Medien
MDR-Zentrale (2003)
Funk- und Fernsehsender

Leipzig ist Hauptsitz des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Die Media City Leipzig, ein Studiokomplex für Fernseh- und Filmproduktionen, an der der MDR beteiligt ist, befindet sich in unmittelbarer Nähe. Die Privatsender Radio PSR, Energy Sachsen, R.
Die Media City Leipzig, ein Studiokomplex für Fernseh- und Filmproduktionen, an der der MDR beteiligt ist, befindet sich in unmittelbarer Nähe. Die Privatsender Radio PSR, Energy Sachsen, R.SA und Radio Leipzig, Deutschlands erstes lizenziertes Universitätsradio Mephisto 97.6 und das Freie Radio Radio Blau produzieren hier ihr Programm. Aber auch neue Medien wie das Internetradio und Podcast-Label detektor. Aber auch neue Medien wie das Internetradio und Podcast-Label detektor.fm haben ihre Studios in Leipzig. Aus dem Studio von Radio PSR sendete bis zum 31. Januar 2014 außerdem der Radiosender 90elf, der 24 Stunden am Tag über Bundesligaspiele berichtete. Januar 2014 außerdem der Radiosender 90elf, der 24 Stunden am Tag über Bundesligaspiele berichtete. Leipzig Fernsehen und info tv leipzig sind lokale Fernsehsender.

Leipzig ist Sitz der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien.
Presse

Leipzig hat eine weit zurückreichende Tradition als Pressestadt mit zahlreichen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen und -redaktionen.

Presse

Leipzig hat eine weit zurückreichende Tradition als Pressestadt mit zahlreichen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen und -redaktionen. Hier gab Timotheus Ritzsch von 1650 an die täglich erscheinenden Leipziger Einkommenden Nachrichten als erste Tageszeitung der Welt heraus; von 1660 an trug sie den Titel Neu-einlauffende Nachricht von Kriegs- und Welt-Händeln.
Hier gab Timotheus Ritzsch von 1650 an die täglich erscheinenden Leipziger Einkommenden Nachrichten als erste Tageszeitung der Welt heraus; von 1660 an trug sie den Titel Neu-einlauffende Nachricht von Kriegs- und Welt-Händeln. Die Bedeutung Leipzigs als Pressestadt betont eine vom Leipziger Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, von der Deutschen Presseforschung an der Universität Bremen und der Deutschen Forschungsgemeinschaft getragene und von Holger Böning geleitete Studie. Die Bedeutung Leipzigs als Pressestadt betont eine vom Leipziger Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, von der Deutschen Presseforschung an der Universität Bremen und der Deutschen Forschungsgemeinschaft getragene und von Holger Böning geleitete Studie. Die Bedeutung Leipzigs als Pressestadt betont eine vom Leipziger Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, von der Deutschen Presseforschung an der Universität Bremen und der Deutschen Forschungsgemeinschaft getragene und von Holger Böning geleitete Studie.[99]

Seit 1894 gibt es als einzige Tageszeitung die Leipziger Volkszeitung, zudem eine regionale Ausgabe der Zeitung Bild. Seit 2004 erscheint das Online-Nachrichtenmagazin Leipziger Internet Zeitung, dessen Redaktion seit 2015 auch die gedruckte LZ Leipziger Zeitung herausbringt - zunächst als Wochenzeitung und dann umgestellt auf monatliche Erscheinung.
Seit 2004 erscheint das Online-Nachrichtenmagazin Leipziger Internet Zeitung, dessen Redaktion seit 2015 auch die gedruckte LZ Leipziger Zeitung herausbringt - zunächst als Wochenzeitung und dann umgestellt auf monatliche Erscheinung. Darüber hinaus werden mehrere Stadtmagazine, Kultur- und Wirtschaftsjournale publiziert, u. Seit 2004 erscheint das Online-Nachrichtenmagazin Leipziger Internet Zeitung, dessen Redaktion seit 2015 auch die gedruckte LZ Leipziger Zeitung herausbringt - zunächst als Wochenzeitung und dann umgestellt auf monatliche Erscheinung. Darüber hinaus werden mehrere Stadtmagazine, Kultur- und Wirtschaftsjournale publiziert, u. a. der Kreuzer.
Buchstadt Leipzig
Stilisierte Bücherwand im Haus des Buches, statt Steinen Bücher verwendet (2004)

Die Geschichte Leipzig als Druckort geht bis ins 16..

Buchstadt Leipzig
Stilisierte Bücherwand im Haus des Buches, statt Steinen Bücher verwendet (2004)

Die Geschichte Leipzig als Druckort geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Ab dem 17. Jahrhundert gewinnt die Leipziger Buchmesse größere Bedeutung. Im Laufe des 19. Jahrhunderts hatte sich Leipzig als zentrale Schnittstelle und Hauptumschlagplatz des deutschen Buchgewerbes etabliert.
Jahrhunderts hatte sich Leipzig als zentrale Schnittstelle und Hauptumschlagplatz des deutschen Buchgewerbes etabliert. Rund 1500 Firmen des herstellenden und vertreibenden Buchhandels, der polygrafischen Industrie sowie die zentralen Branchenverbände waren hier ansässig. Rund 1500 Firmen des herstellenden und vertreibenden Buchhandels, der polygrafischen Industrie sowie die zentralen Branchenverbände waren hier ansässig. Zentrum dessen war das Graphische Viertel. Dazu zählten Verlage wie Baedeker (Fritz Baedeker), Brockhaus (Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus), S. Brockhaus), S. Hirzel Verlag, Insel Verlag, Gustav Kiepenheuer Verlag, C. F. Peters (Edition Peters), Reclam-Verlag, E. A. Seemann, B. G. Teubner und Georg Thieme, sowie große Firmen des Zwischenbuchhandels, Maschinenbauunternehmen, Buchbindereien, grafische Anstalten und Druckunternehmen (Giesecke & Devrient, Offizin Haag-Drugulin u. Teubner und Georg Thieme, sowie große Firmen des Zwischenbuchhandels, Maschinenbauunternehmen, Buchbindereien, grafische Anstalten und Druckunternehmen (Giesecke & Devrient, Offizin Haag-Drugulin u. v. a.). Nahezu jeder zehnte Einwohner war in einem dieser Gewerbe tätig. Ein Beispiel für einen besonders vielseitigen Vertreter der Branche gibt Carl Berendt Lorck; er war als Buchhändler, Buch- und Presseverleger, Buchhistoriker, Typograf, Drucker und Autor aktiv. Nahezu jeder zehnte Einwohner war in einem dieser Gewerbe tätig. Ein Beispiel für einen besonders vielseitigen Vertreter der Branche gibt Carl Berendt Lorck; er war als Buchhändler, Buch- und Presseverleger, Buchhistoriker, Typograf, Drucker und Autor aktiv. Im Ausland war die Buchstadt Leipzig als City of Books bekannt. Ein Beispiel für einen besonders vielseitigen Vertreter der Branche gibt Carl Berendt Lorck; er war als Buchhändler, Buch- und Presseverleger, Buchhistoriker, Typograf, Drucker und Autor aktiv. Im Ausland war die Buchstadt Leipzig als City of Books bekannt.

Ihre Hochphase hatte sie Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Zweiten Weltkrieg hatten die Verlage unter starken Restriktionen zu leiden.
Im Zweiten Weltkrieg hatten die Verlage unter starken Restriktionen zu leiden. Das sogenannte Graphische Viertel, in dem sich ein Großteil der Firmen konzentrierte, wurde in den Bombenhageln fast vollständig zerstört. Die Teilung Deutschlands führte zur Teilung von Verlagen und anderen Unternehmen, die fortan in Westdeutschland und Leipzig parallel agierten. Die Teilung Deutschlands führte zur Teilung von Verlagen und anderen Unternehmen, die fortan in Westdeutschland und Leipzig parallel agierten. In der DDR konnte sich Leipzig zwar weiterhin als Buchstadt behaupten, jedoch nicht mehr mit seiner früheren Bedeutung. In der DDR konnte sich Leipzig zwar weiterhin als Buchstadt behaupten, jedoch nicht mehr mit seiner früheren Bedeutung. Nach der Wiedervereinigung wurden die Leipziger Parallelverlage an ihre westdeutschen Alteigentümer restituiert und teilweise als Zweigniederlassungen weitergeführt, jedoch früher oder später geschlossen (Brockhaus, Hirzel, Insel, List, Reclam, Teubner, Thieme). Nach der Wiedervereinigung wurden die Leipziger Parallelverlage an ihre westdeutschen Alteigentümer restituiert und teilweise als Zweigniederlassungen weitergeführt, jedoch früher oder später geschlossen (Brockhaus, Hirzel, Insel, List, Reclam, Teubner, Thieme). Andere Verlage wurden verkauft und sind teilweise noch in Leipzig ansässig (E.A. Seemann, St. Benno, Koehler & Amelang, Buchverlag für die Frau u. Benno, Koehler & Amelang, Buchverlag für die Frau u. a.).

Parallel gab es nach 1989 viele Neugründungen und Neuansiedlungen (z. B. Klett-Verlag, Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Evangelische Verlagsanstalt, Voland & Quist, Faber & Faber, Lehmstedt).
Klett-Verlag, Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Evangelische Verlagsanstalt, Voland & Quist, Faber & Faber, Lehmstedt). Die Leipziger Buchmesse mit dem größten Lesefestival Europas Leipzig Liest, die Deutsche Nationalbibliothek, zahlreiche Ausbildungsstätten, Dauerausstellungen und Museen zeugen noch von der Buchstadt Leipzig.. Die Leipziger Buchmesse mit dem größten Lesefestival Europas Leipzig Liest, die Deutsche Nationalbibliothek, zahlreiche Ausbildungsstätten, Dauerausstellungen und Museen zeugen noch von der Buchstadt Leipzig.[100][101][102]

Die Stadt hatte eine große Bedeutung in der deutschen Enzyklopädik. Jahrzehntelang hatten mit dem Verlag F.A. Brockhaus und dem Bibliographischen Institut die beiden wichtigsten deutschen Lexikonverlage ihren Sitz in der Stadt..
Brockhaus und dem Bibliographischen Institut die beiden wichtigsten deutschen Lexikonverlage ihren Sitz in der Stadt. Eine lange Tradition hat die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, deren Ursprünge 1764 liegen.

Unterlagen aus Unternehmensarchiven zu vielen dieser Unternehmen lagern im Staatsarchiv Leipzig.


Unterlagen aus Unternehmensarchiven zu vielen dieser Unternehmen lagern im Staatsarchiv Leipzig.[103]

In Leipzig ist die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik ansässig. Sie veranstaltet Lesungen und poetologische Tagungen, gibt die Literaturzeitschrift Poesiealbum neu heraus und stellt der Öffentlichkeit mit der Leipziger Lyrikbibliothek eine der größten Sammlungen internationaler zeitgenössischer Poesie in Deutschland zur Verfügung.
Sie veranstaltet Lesungen und poetologische Tagungen, gibt die Literaturzeitschrift Poesiealbum neu heraus und stellt der Öffentlichkeit mit der Leipziger Lyrikbibliothek eine der größten Sammlungen internationaler zeitgenössischer Poesie in Deutschland zur Verfügung. Sie veranstaltet Lesungen und poetologische Tagungen, gibt die Literaturzeitschrift Poesiealbum neu heraus und stellt der Öffentlichkeit mit der Leipziger Lyrikbibliothek eine der größten Sammlungen internationaler zeitgenössischer Poesie in Deutschland zur Verfügung.
Öffentliche Einrichtungen
Reichsgerichtsgebäude, Sitz des Bundesverwaltungsgerichtes (2013)
Justiz

Das Bundesverwaltungsgericht wurde am 26. August 2002 von Berlin nach Leipzig verlegt und hat seinen Sitz im Reichsgerichtsgebäude.
August 2002 von Berlin nach Leipzig verlegt und hat seinen Sitz im Reichsgerichtsgebäude. Auch der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofes sowie eine Dienststelle des Generalbundesanwaltes sind in Leipzig angesiedelt. Außerdem sind das Sächsische Finanzgericht und Verfassungsgericht in Leipzig beheimatet, und weiterhin gibt es mehrere Gerichte der unteren Instanzen wie das Landgericht, Amtsgericht, Sozialgericht, Verwaltungsgericht und ein Arbeitsgericht. Außerdem sind das Sächsische Finanzgericht und Verfassungsgericht in Leipzig beheimatet, und weiterhin gibt es mehrere Gerichte der unteren Instanzen wie das Landgericht, Amtsgericht, Sozialgericht, Verwaltungsgericht und ein Arbeitsgericht. Außerdem sind das Sächsische Finanzgericht und Verfassungsgericht in Leipzig beheimatet, und weiterhin gibt es mehrere Gerichte der unteren Instanzen wie das Landgericht, Amtsgericht, Sozialgericht, Verwaltungsgericht und ein Arbeitsgericht.
Wirtschaft
Löhrs Carré - Hauptsitz der Sparkasse Leipzig (2007)

Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen unterhält eine Außenstelle in Leipzig..

Wirtschaft
Löhrs Carré - Hauptsitz der Sparkasse Leipzig (2007)

Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen unterhält eine Außenstelle in Leipzig. Weitere öffentliche Einrichtungen sind die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig. Die Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank für die Freistaaten Sachsen und Thüringen ist ebenfalls in der Stadt angesiedelt.
Die Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank für die Freistaaten Sachsen und Thüringen ist ebenfalls in der Stadt angesiedelt. Die Sparkasse Leipzig, die für die Stadt Leipzig und die umliegende Landkreise Leipziger Land und Nordsachsen zuständig ist, ist die wichtigste öffentliche Einrichtung auf dem Finanzsektor.. Die Sparkasse Leipzig, die für die Stadt Leipzig und die umliegende Landkreise Leipziger Land und Nordsachsen zuständig ist, ist die wichtigste öffentliche Einrichtung auf dem Finanzsektor. Die 2008 erloschene Landesbank Sachsen hatte hier ebenfalls ihren Hauptsitz. Seit dem 1. April 2008 existiert die daraus entstandene Sachsen Bank, eine rechtlich unselbständige Anstalt des öffentlichen Rechts der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) mit Sitz in Leipzig.. April 2008 existiert die daraus entstandene Sachsen Bank, eine rechtlich unselbständige Anstalt des öffentlichen Rechts der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) mit Sitz in Leipzig. Auch die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland und der Kommunale Sozialverband Sachsen (KSV) haben ihre Hauptgeschäftsstellen in Leipzig.. Auch die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland und der Kommunale Sozialverband Sachsen (KSV) haben ihre Hauptgeschäftsstellen in Leipzig. Durch bekanntgegebene geplante Änderungen und Umstrukturierungen innerhalb der sächsischen Verwaltung wird die Sächsische Aufbaubank in den kommenden Jahren ihren Hauptsitz von Dresden nach Leipzig verlegen, um den Finanzsektor und Bankenstandort Leipzigs zu stärken. Durch bekanntgegebene geplante Änderungen und Umstrukturierungen innerhalb der sächsischen Verwaltung wird die Sächsische Aufbaubank in den kommenden Jahren ihren Hauptsitz von Dresden nach Leipzig verlegen, um den Finanzsektor und Bankenstandort Leipzigs zu stärken. Im Zuge der Reform wird der Sächsische Rechnungshof zum Jahr 2020 von Leipzig nach Döbeln umziehen. Im Zuge der Reform wird der Sächsische Rechnungshof zum Jahr 2020 von Leipzig nach Döbeln umziehen.
Wissenschaft
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (2008)

Leipzig beherbergt drei Max-Planck-Institute (für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA), Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI-CBS) und Mathematik in den Naturwissenschaften (MPI-MIS)), das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI), das Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa (MOEZ), die Leibniz-Institute für Troposphärenforschung (TROPOS), Oberflächenmodifizierung (IOM), für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow (DI), für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO) und Länderkunde (IfL) sowie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ.

Wissenschaft
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (2008)

Leipzig beherbergt drei Max-Planck-Institute (für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA), Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI-CBS) und Mathematik in den Naturwissenschaften (MPI-MIS)), das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI), das Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa (MOEZ), die Leibniz-Institute für Troposphärenforschung (TROPOS), Oberflächenmodifizierung (IOM), für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow (DI), für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO) und Länderkunde (IfL) sowie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ.

Wissenschaft
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (2008)

Leipzig beherbergt drei Max-Planck-Institute (für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA), Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI-CBS) und Mathematik in den Naturwissenschaften (MPI-MIS)), das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI), das Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa (MOEZ), die Leibniz-Institute für Troposphärenforschung (TROPOS), Oberflächenmodifizierung (IOM), für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow (DI), für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO) und Länderkunde (IfL) sowie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ.

Wissenschaft
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (2008)

Leipzig beherbergt drei Max-Planck-Institute (für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA), Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI-CBS) und Mathematik in den Naturwissenschaften (MPI-MIS)), das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI), das Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa (MOEZ), die Leibniz-Institute für Troposphärenforschung (TROPOS), Oberflächenmodifizierung (IOM), für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow (DI), für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO) und Länderkunde (IfL) sowie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ. Seit 2008 befinden sich außerdem das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ), das Forschungs- und Transferinstitut Institut für Angewandte Informatik (InfAI),[104] sowie das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in Leipzig..
Seit 2008 befinden sich außerdem das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ), das Forschungs- und Transferinstitut Institut für Angewandte Informatik (InfAI),[104] sowie das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in Leipzig. Die Stadt Leipzig ist weiterhin „Korporativ Förderndes Mitglied” der Max-Planck-Gesellschaft. Die Stadt Leipzig ist weiterhin „Korporativ Förderndes Mitglied” der Max-Planck-Gesellschaft.[105]

Die Sächsische Akademie der Wissenschaften wurde als wissenschaftliche Organisation 1846 in Leipzig gegründet und hat hier am Standort der Sächsischen Landesuniversität ihren Sitz.
[105]

Die Sächsische Akademie der Wissenschaften wurde als wissenschaftliche Organisation 1846 in Leipzig gegründet und hat hier am Standort der Sächsischen Landesuniversität ihren Sitz.
Städtebau
Blick vom City-Hochhaus nach Westen (2013)
→ Hauptartikel: Plattenbauten in Leipzig

Leipzig verfügt noch über einen beträchtlichen Teil der Vorkriegsbebauung, die während der Gründerzeit, um die Jahrhundertwende sowie in der Weimarer Republik entstand.

Städtebau
Blick vom City-Hochhaus nach Westen (2013)
→ Hauptartikel: Plattenbauten in Leipzig

Leipzig verfügt noch über einen beträchtlichen Teil der Vorkriegsbebauung, die während der Gründerzeit, um die Jahrhundertwende sowie in der Weimarer Republik entstand. Diese kompakten Altbauviertel wurden zu DDR-Zeiten vernachlässigt und verfielen. Stattdessen wurde zwischen 1960 und 1980 auf Großsiedlungen, wie Grünau und Paunsdorf, gesetzt, die etwa 40 Prozent der nach 1945 in Leipzig entstandenen Wohnungen ausmachen.
Stattdessen wurde zwischen 1960 und 1980 auf Großsiedlungen, wie Grünau und Paunsdorf, gesetzt, die etwa 40 Prozent der nach 1945 in Leipzig entstandenen Wohnungen ausmachen. Eine Umstellung der Wohnungsbaupolitik in Richtung auf den Grundsatz der „Stadterneuerung im Bestand” hat nun die großflächige Restaurierung der Gründerzeitquartiere zum Ziel.. Eine Umstellung der Wohnungsbaupolitik in Richtung auf den Grundsatz der „Stadterneuerung im Bestand” hat nun die großflächige Restaurierung der Gründerzeitquartiere zum Ziel. Leipzig stand 1990 vor dem Problem, dass 196.000 der 257.000 Wohnungen sanierungsbedürftig waren. 000 der 257.000 Wohnungen sanierungsbedürftig waren. In den Gründerzeitvierteln waren davon 103.000 Wohnungen betroffen. Ein Großteil der Quartiere in Plagwitz, Reudnitz und Connewitz war baufällig und drohte einzustürzen. Ein Großteil der Quartiere in Plagwitz, Reudnitz und Connewitz war baufällig und drohte einzustürzen. Die Dächer waren nur notdürftig repariert, mehrere Straßenzüge komplett und dauerhaft eingerüstet, um Passanten vor herabfallenden Gebäudeteilen zu schützen. Mit der politischen Wende in der DDR nahmen sich die Medien dieses Problems an. Mit der politischen Wende in der DDR nahmen sich die Medien dieses Problems an. Das DDR-Fernsehen sendete im November 1989 die aufsehenerregende Reportage „Ist Leipzig noch zu retten?”, die den Verfall Leipzigs am Beispiel des Stadtteils Plagwitz ungeschminkt darstellte. Das DDR-Fernsehen sendete im November 1989 die aufsehenerregende Reportage „Ist Leipzig noch zu retten?”, die den Verfall Leipzigs am Beispiel des Stadtteils Plagwitz ungeschminkt darstellte.[106]
Gründerzeithaus von Arwed Roßbach von 1892 im Musikviertel (2010)

Insgesamt konzentriert sich die Stadterneuerung im Bereich der Gründerzeitbebauung auf 13 Gebiete mit 464 Hektar und 29.
[106]
Gründerzeithaus von Arwed Roßbach von 1892 im Musikviertel (2010)

Insgesamt konzentriert sich die Stadterneuerung im Bereich der Gründerzeitbebauung auf 13 Gebiete mit 464 Hektar und 29.000 Wohnungen.[106] Ein Beispiel dafür ist das zwischen der Innenstadt und dem Rosental gelegene Waldstraßenviertel. Es ist eines der wenigen vollständig erhaltenen Gründerzeit-Wohngebiete in Deutschland..
Es ist eines der wenigen vollständig erhaltenen Gründerzeit-Wohngebiete in Deutschland. Auf einer Fläche von über 100 Hektar sind von 845 Gebäuden 626 als Einzeldenkmale ausgewiesen. Für ihre Strategie zum Erhalt dieses Ensembles erhielt die Stadt beim Bundeswettbewerb vom Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau 1994 eine Goldmedaille.. Für ihre Strategie zum Erhalt dieses Ensembles erhielt die Stadt beim Bundeswettbewerb vom Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau 1994 eine Goldmedaille.

Ein Großteil der übrigen Altbausubstanz wurde saniert. Direkte und indirekte staatliche Fördermodelle wie Investitionszulagen und Sonderabschreibungen trieben den Sanierungsprozess dabei wesentlich voran.
Direkte und indirekte staatliche Fördermodelle wie Investitionszulagen und Sonderabschreibungen trieben den Sanierungsprozess dabei wesentlich voran. Der Anteil des Wohnungsneubaus blieb dabei im Vergleich zur Zahl der Sanierungen von Altsubstanz sehr gering. Der Anteil des Wohnungsneubaus blieb dabei im Vergleich zur Zahl der Sanierungen von Altsubstanz sehr gering. Mit einer einsetzenden Suburbanisierung in neu entstandene Einfamilienhaussiedlungen und der überregionalen Abwanderung in den 1990er Jahren führte dies aufgrund fehlender Lenkungsmaßnahmen zu einem großen Überhang an Wohnraum.. Mit einer einsetzenden Suburbanisierung in neu entstandene Einfamilienhaussiedlungen und der überregionalen Abwanderung in den 1990er Jahren führte dies aufgrund fehlender Lenkungsmaßnahmen zu einem großen Überhang an Wohnraum. Der Leipziger Wohnungsmarkt ist dadurch stark gesättigt. Investitionen in verbliebene unsanierte Objekte verringerten sich entsprechend der Marktsituation erheblich und erfolgten seitdem wesentlich gezielter meist in den attraktiveren Wohnlagen, die aufgrund der dort höheren Wohnraumnachfrage höhere Grundmieten ermöglichen. Investitionen in verbliebene unsanierte Objekte verringerten sich entsprechend der Marktsituation erheblich und erfolgten seitdem wesentlich gezielter meist in den attraktiveren Wohnlagen, die aufgrund der dort höheren Wohnraumnachfrage höhere Grundmieten ermöglichen. Diese grundsätzliche Bevorzugung gegenüber unattraktiveren Gebieten ist nach wie vor erkennbar, obwohl das Investitionspotenzial in den attraktiveren Vierteln mit einem hohen Sanierungsstand nahezu ausgeschöpft ist. Diese grundsätzliche Bevorzugung gegenüber unattraktiveren Gebieten ist nach wie vor erkennbar, obwohl das Investitionspotenzial in den attraktiveren Vierteln mit einem hohen Sanierungsstand nahezu ausgeschöpft ist.[107] Daraus resultierend ist seit 1997 eine heterogene Entwicklung zwischen attraktiveren Standorten und solchen Altbauvierteln erkennbar, die in ihrer Entwicklung und Erneuerung zurückbleiben. [107] Daraus resultierend ist seit 1997 eine heterogene Entwicklung zwischen attraktiveren Standorten und solchen Altbauvierteln erkennbar, die in ihrer Entwicklung und Erneuerung zurückbleiben.[106] Standen von den gründerzeitlichen Wohnungen, die saniert wurden, 2000 etwa 2 Prozent leer, so waren von den unsanierten Wohnungen 71 Prozent unbewohnt. [106] Standen von den gründerzeitlichen Wohnungen, die saniert wurden, 2000 etwa 2 Prozent leer, so waren von den unsanierten Wohnungen 71 Prozent unbewohnt.[108] Seitdem hat die Nachfrage nach Gründerzeitwohnungen stark angezogen, der Leerstand betrug 2006 nur noch 15 Prozent. [108] Seitdem hat die Nachfrage nach Gründerzeitwohnungen stark angezogen, der Leerstand betrug 2006 nur noch 15 Prozent.[109]

Aufgrund ihrer höheren baulichen und architektonischen Qualität und der oftmals besseren Lage werden die sanierten Altbaustandorte den nunmehr ebenfalls größtenteils sanierten Großwohnsiedlungen vorgezogen.
[109]

Aufgrund ihrer höheren baulichen und architektonischen Qualität und der oftmals besseren Lage werden die sanierten Altbaustandorte den nunmehr ebenfalls größtenteils sanierten Großwohnsiedlungen vorgezogen. Dies führt zu einer beginnenden Verödung der Neubauviertel in Plattenbauweise. Dort wird versucht, mit teilweisem Rückbau und Umfeldaufwertungen eine Gesundung der Immobilienstruktur in der Stadt zu erreichen.
Dort wird versucht, mit teilweisem Rückbau und Umfeldaufwertungen eine Gesundung der Immobilienstruktur in der Stadt zu erreichen.

Eine intensive Bautätigkeit wie der Immobilienskandal um Jürgen Schneider in den 1990er Jahren betrafen insbesondere die Leipziger Innenstadt, darunter 15 besonders wertvolle und aufwändig restaurierte historische Immobilien wie die Mädlerpassage und Barthels Hof..


Eine intensive Bautätigkeit wie der Immobilienskandal um Jürgen Schneider in den 1990er Jahren betrafen insbesondere die Leipziger Innenstadt, darunter 15 besonders wertvolle und aufwändig restaurierte historische Immobilien wie die Mädlerpassage und Barthels Hof.
Bildung und Forschung
Universität Leipzig
Universität mit Paulinum des Architekten Erick van Egeraat (2012)

Die 1409 gegründete Universität Leipzig (Alma Mater Lipsiensis) ist die zweitälteste durchgehend bestehende Universität auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland..

Bildung und Forschung
Universität Leipzig
Universität mit Paulinum des Architekten Erick van Egeraat (2012)

Die 1409 gegründete Universität Leipzig (Alma Mater Lipsiensis) ist die zweitälteste durchgehend bestehende Universität auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland..

Bildung und Forschung
Universität Leipzig
Universität mit Paulinum des Architekten Erick van Egeraat (2012)

Die 1409 gegründete Universität Leipzig (Alma Mater Lipsiensis) ist die zweitälteste durchgehend bestehende Universität auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde 1953 in Karl-Marx-Universität umbenannt, 1991 wurde der Namenszusatz wieder entfernt. Anfang der 1990er Jahre wurde nach der Schließung der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) als Ersatz eine Sportfakultät gegründet und die ehemalige Pädagogische Hochschule „Clara Zetkin” angeschlossen.
Anfang der 1990er Jahre wurde nach der Schließung der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) als Ersatz eine Sportfakultät gegründet und die ehemalige Pädagogische Hochschule „Clara Zetkin” angeschlossen. Die Universität hat 14 Fakultäten und einige angeschlossene Institute wie das Herder-Institut und das aus dem Literaturinstitut „Johannes R. Die Universität hat 14 Fakultäten und einige angeschlossene Institute wie das Herder-Institut und das aus dem Literaturinstitut „Johannes R. Becher” der DDR hervorgegangene Deutsche Literaturinstitut (DLL). An dieser im deutschsprachigen Raum einmaligen Lehranstalt werden in einem künstlerischen Studiengang Schriftsteller ausgebildet. An dieser im deutschsprachigen Raum einmaligen Lehranstalt werden in einem künstlerischen Studiengang Schriftsteller ausgebildet. 2009 fanden vom 9. Mai bis Mitte Dezember die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 600. Geburtstag der Alma Mater Lipsiensis statt. Geburtstag der Alma Mater Lipsiensis statt.

An der Leipziger Universität wurden einige bahnbrechende Forschungsleistungen erzielt. Hier unterrichteten unter anderem die Nobelpreisträger Werner Heisenberg, Gustav Hertz, Nathan Söderblom und Wilhelm Ostwald sowie der Begründer der experimentellen Psychologie Wilhelm Wundt.
Hier unterrichteten unter anderem die Nobelpreisträger Werner Heisenberg, Gustav Hertz, Nathan Söderblom und Wilhelm Ostwald sowie der Begründer der experimentellen Psychologie Wilhelm Wundt. In den Fächern Soziologie und Psychologie wurde hier eine sogenannte „Leipziger Schule” begründet. Prominente Studenten an der Universität waren unter anderem Georgius Agricola, Tycho Brahe, Johann Gottlieb Fichte, Johann Wolfgang von Goethe, Ulrich von Hutten, Erich Kästner, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gotthold Ephraim Lessing, Karl Liebknecht, Angela Merkel, Thomas Müntzer, Friedrich Nietzsche, Novalis, Leopold von Ranke, Ferdinand de Saussure, Robert Schumann, Johann Gottfried Seume, [!!! Georg Philipp Telemann ] und Richard Wagner. In den Fächern Soziologie und Psychologie wurde hier eine sogenannte „Leipziger Schule” begründet. Prominente Studenten an der Universität waren unter anderem Georgius Agricola, Tycho Brahe, Johann Gottlieb Fichte, Johann Wolfgang von Goethe, Ulrich von Hutten, Erich Kästner, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gotthold Ephraim Lessing, Karl Liebknecht, Angela Merkel, Thomas Müntzer, Friedrich Nietzsche, Novalis, Leopold von Ranke, Ferdinand de Saussure, Robert Schumann, Johann Gottfried Seume, [!!! Georg Philipp Telemann ] und Richard Wagner. Prominente Studenten an der Universität waren unter anderem Georgius Agricola, Tycho Brahe, Johann Gottlieb Fichte, Johann Wolfgang von Goethe, Ulrich von Hutten, Erich Kästner, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gotthold Ephraim Lessing, Karl Liebknecht, Angela Merkel, Thomas Müntzer, Friedrich Nietzsche, Novalis, Leopold von Ranke, Ferdinand de Saussure, Robert Schumann, Johann Gottfried Seume, [!!! Georg Philipp Telemann ] und Richard Wagner. Prominente Studenten an der Universität waren unter anderem Georgius Agricola, Tycho Brahe, Johann Gottlieb Fichte, Johann Wolfgang von Goethe, Ulrich von Hutten, Erich Kästner, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gotthold Ephraim Lessing, Karl Liebknecht, Angela Merkel, Thomas Müntzer, Friedrich Nietzsche, Novalis, Leopold von Ranke, Ferdinand de Saussure, Robert Schumann, Johann Gottfried Seume, [!!! Georg Philipp Telemann ] und Richard Wagner.
Hochschulen
Hochschule für Grafik und Buchkunst (2006)

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) wurde bereits 1764 als Zeichnungs-, Mahlerey- und Architecturakademie[110] gegründet.

Hochschulen
Hochschule für Grafik und Buchkunst (2006)

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) wurde bereits 1764 als Zeichnungs-, Mahlerey- und Architecturakademie[110] gegründet. Einer ihrer berühmtesten Studenten war Johann Wolfgang [!!! Goethe.] 1901 wurde die Einrichtung in Königliche Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe umbenannt, 1947 erhielt sie ihre heutige Ausprägung.
1901 wurde die Einrichtung in Königliche Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe umbenannt, 1947 erhielt sie ihre heutige Ausprägung. Die HGB zählt zu den renommiertesten Kunsthochschulen Deutschlands. Nachdem sich hier bereits in den 1970er und 1980er Jahren mit der Leipziger Schule eine eigene Strömung in der Malerei gebildet hatte, wurde Ende der 1990er Jahre Werke von [!!! Neo Rauch ] und andere Künstlern als sogenannte „Neue Leipziger Schule” bezeichnet. Nachdem sich hier bereits in den 1970er und 1980er Jahren mit der Leipziger Schule eine eigene Strömung in der Malerei gebildet hatte, wurde Ende der 1990er Jahre Werke von [!!! Neo Rauch ] und andere Künstlern als sogenannte „Neue Leipziger Schule” bezeichnet.

Die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig entstand 1843 als Leipziger Konservatorium und war die erste höhere musikalische Bildungsstätte in Deutschland..


Die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig entstand 1843 als Leipziger Konservatorium und war die erste höhere musikalische Bildungsstätte in Deutschland. Einer ihrer Mitbegründer war Felix Mendelssohn Bartholdy.
Einer ihrer Mitbegründer war Felix Mendelssohn Bartholdy. 1992 wurde durch die Eingliederung der Theaterhochschule „Hans Otto” das Ausbildungsprofil erweitert.

Die Handelshochschule Leipzig (HHL) wurde am 25. April 1898 gegründet. Zudem befindet sich mit der Designhochschule eine private Akademie für die Bachelor-Studiengänge Game-, Grafik- und Modedesign in Leipzig..
Zudem befindet sich mit der Designhochschule eine private Akademie für die Bachelor-Studiengänge Game-, Grafik- und Modedesign in Leipzig.[111]
Fachhochschulen
Hauptgebäude der HTWK (2005)

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) trägt seit 1992 ihren heutigen Namen und entstand aus der Technischen Hochschule Leipzig.
[111]
Fachhochschulen
Hauptgebäude der HTWK (2005)

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) trägt seit 1992 ihren heutigen Namen und entstand aus der Technischen Hochschule Leipzig. Letztere wurde 1977 durch die Zusammenlegung der Hochschule für Bauwesen Leipzig, der Ingenieurhochschule Leipzig, der Fachschule für Bibliothekare und Buchhändler, der Fachschule für wissenschaftliches Bibliothekswesen sowie dem Institut für Museologie gebildet.
Letztere wurde 1977 durch die Zusammenlegung der Hochschule für Bauwesen Leipzig, der Ingenieurhochschule Leipzig, der Fachschule für Bibliothekare und Buchhändler, der Fachschule für wissenschaftliches Bibliothekswesen sowie dem Institut für Museologie gebildet. Mit etwa 6300 (Stand Sommersemester 2009) immatrikulierten Studenten ist die HTWK Leipzig die größte Fachhochschule Sachsens. Letztere wurde 1977 durch die Zusammenlegung der Hochschule für Bauwesen Leipzig, der Ingenieurhochschule Leipzig, der Fachschule für Bibliothekare und Buchhändler, der Fachschule für wissenschaftliches Bibliothekswesen sowie dem Institut für Museologie gebildet. Mit etwa 6300 (Stand Sommersemester 2009) immatrikulierten Studenten ist die HTWK Leipzig die größte Fachhochschule Sachsens.

Die Hochschule für Telekommunikation (HfTL) ist eine Fachhochschule in privater Trägerschaft der Deutschen Telekom AG und wurde 1991 als Fachhochschule der Deutschen Bundespost TELEKOM durch den Freistaat Sachsen staatlich anerkannt.


Die Hochschule für Telekommunikation (HfTL) ist eine Fachhochschule in privater Trägerschaft der Deutschen Telekom AG und wurde 1991 als Fachhochschule der Deutschen Bundespost TELEKOM durch den Freistaat Sachsen staatlich anerkannt.

Weitere höhere Bildungseinrichtungen sind die AKAD-Fachhochschule Leipzig, die Hochschule für Kreativitätspädagogik (HfK), die Diploma Hochschule und die Studienakademie Leipzig, eine Zweigstelle der Berufsakademie Sachsen.


Weitere höhere Bildungseinrichtungen sind die AKAD-Fachhochschule Leipzig, die Hochschule für Kreativitätspädagogik (HfK), die Diploma Hochschule und die Studienakademie Leipzig, eine Zweigstelle der Berufsakademie Sachsen. 2008 eröffnete die Essener FOM - Hochschule für Oekonomie und Management ein Studienzentrum in Leipzig..
2008 eröffnete die Essener FOM - Hochschule für Oekonomie und Management ein Studienzentrum in Leipzig. Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement betreibt außerdem noch ein Studienzentrum in der Stadt.. Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement betreibt außerdem noch ein Studienzentrum in der Stadt. Im November 2017 eröffnet die SRH Fernhochschule - The Mobile University ein Studienzentrum in der Leipziger Innenstadt.
Allgemeinbildende Schulen

Aufgrund der wachsenden Einwohnerzahl ist auch die Anzahl der allgemeinbildenden Schulen in den letzten Jahren wieder gestiegen.

Allgemeinbildende Schulen

Aufgrund der wachsenden Einwohnerzahl ist auch die Anzahl der allgemeinbildenden Schulen in den letzten Jahren wieder gestiegen. So beherbergt die Stadt momentan 76 Grundschulen, 28 Oberschulen, 21 Gymnasien, 18 Förderschulen sowie eine freie Waldorfschule.
So beherbergt die Stadt momentan 76 Grundschulen, 28 Oberschulen, 21 Gymnasien, 18 Förderschulen sowie eine freie Waldorfschule. Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung fehlen demnächst 80 Schulen und 30 Kindergärten.[112] Leipzig ist einer der Standorte der Bernd-Blindow-Schule, an denen berufliche Aus- und Weiterbildung, die Fachhochschulreife, das Abitur und sogar verschiedene Studiengänge angeboten werden. [112] Leipzig ist einer der Standorte der Bernd-Blindow-Schule, an denen berufliche Aus- und Weiterbildung, die Fachhochschulreife, das Abitur und sogar verschiedene Studiengänge angeboten werden.
Ausklappen
Gymnasien in Leipzig
Deutsche Nationalbibliothek Leipzig
Deutsche Nationalbibliothek Leipzig (2009)
→ Hauptartikel: Bibliotheken in Leipzig

Die Deutsche Bücherei wurde 1912 in Leipzig gegründet und diente bis zur deutschen Teilung als alleinige Sammelstätte für die gesamte deutschsprachige Literatur ab 1913.

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Gymnasien in Leipzig
Deutsche Nationalbibliothek Leipzig
Deutsche Nationalbibliothek Leipzig (2009)
→ Hauptartikel: Bibliotheken in Leipzig

Die Deutsche Bücherei wurde 1912 in Leipzig gegründet und diente bis zur deutschen Teilung als alleinige Sammelstätte für die gesamte deutschsprachige Literatur ab 1913.

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Gymnasien in Leipzig
Deutsche Nationalbibliothek Leipzig
Deutsche Nationalbibliothek Leipzig (2009)
→ Hauptartikel: Bibliotheken in Leipzig

Die Deutsche Bücherei wurde 1912 in Leipzig gegründet und diente bis zur deutschen Teilung als alleinige Sammelstätte für die gesamte deutschsprachige Literatur ab 1913. 1990 wurde sie in Die Deutsche Bibliothek integriert, seit 2006 ist sie Teil der Deutschen Nationalbibliothek (DNB), zu der die 1947 gegründete Deutsche Bibliothek in Frankfurt am Main und das 1970 gegründete Deutsche Musikarchiv gehören.
1990 wurde sie in Die Deutsche Bibliothek integriert, seit 2006 ist sie Teil der Deutschen Nationalbibliothek (DNB), zu der die 1947 gegründete Deutsche Bibliothek in Frankfurt am Main und das 1970 gegründete Deutsche Musikarchiv gehören. Letzteres ist inzwischen von Berlin nach Leipzig umgezogen.
Verkehr
Verlauf der mittelalterlichen Via Regia und Via Imperii in Europa
Siehe auch: Nahverkehr in Leipzig

Leipzig war durch die Lage an der Kreuzung der Fernstraßen Via Regia und Via Imperii bereits frühzeitig ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.

Verkehr
Verlauf der mittelalterlichen Via Regia und Via Imperii in Europa
Siehe auch: Nahverkehr in Leipzig

Leipzig war durch die Lage an der Kreuzung der Fernstraßen Via Regia und Via Imperii bereits frühzeitig ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.

Die erste deutsche Fernbahnstrecke der Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie führt seit 1839 von Leipzig nach Dresden..


Die erste deutsche Fernbahnstrecke der Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie führt seit 1839 von Leipzig nach Dresden. Insbesondere durch die nach der politischen Wende 1989/1990 investierten Mittel für die Modernisierung und den Ausbau der Fernstraßen-, Schienen- und Flugverkehrsanbindung kann Leipzig eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur vorweisen.
Insbesondere durch die nach der politischen Wende 1989/1990 investierten Mittel für die Modernisierung und den Ausbau der Fernstraßen-, Schienen- und Flugverkehrsanbindung kann Leipzig eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur vorweisen.

Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der in der Stadt zurückgelegten Wege auf die verschiedenen Verkehrsmittel (den so genannten Modal Split) in den Jahren 2003 und 2008:
Verkehrsaufteilung[113][114] Verkehrsmittel 2003 2008 2013 2015
Öffentlicher Verkehr 17,3 % 18,8 % 17,1 % 17,6 %
PKW als Fahrer 34,1 % 28,6 % 30,5 % 30,4 %
PKW als Mitfahrer 9,9 % 11,0 % 7,8 % 9,3 %
Fahrrad 12,4 % 14,4 % 15,2 % 17,3 %
Zu Fuß 26,3 % 27,3 % 29,3 % 25,4 %

Es ist festzustellen, dass der Anteil der im PKW zurückgelegten Wege zurückgegangen ist, während der Anteil von Fußverkehr, Radverkehr sowie öffentlichem Verkehr gestiegen ist.


Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der in der Stadt zurückgelegten Wege auf die verschiedenen Verkehrsmittel (den so genannten Modal Split) in den Jahren 2003 und 2008:
Verkehrsaufteilung[113][114] Verkehrsmittel 2003 2008 2013 2015
Öffentlicher Verkehr 17,3 % 18,8 % 17,1 % 17,6 %
PKW als Fahrer 34,1 % 28,6 % 30,5 % 30,4 %
PKW als Mitfahrer 9,9 % 11,0 % 7,8 % 9,3 %
Fahrrad 12,4 % 14,4 % 15,2 % 17,3 %
Zu Fuß 26,3 % 27,3 % 29,3 % 25,4 %

Es ist festzustellen, dass der Anteil der im PKW zurückgelegten Wege zurückgegangen ist, während der Anteil von Fußverkehr, Radverkehr sowie öffentlichem Verkehr gestiegen ist.


Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der in der Stadt zurückgelegten Wege auf die verschiedenen Verkehrsmittel (den so genannten Modal Split) in den Jahren 2003 und 2008:
Verkehrsaufteilung[113][114] Verkehrsmittel 2003 2008 2013 2015
Öffentlicher Verkehr 17,3 % 18,8 % 17,1 % 17,6 %
PKW als Fahrer 34,1 % 28,6 % 30,5 % 30,4 %
PKW als Mitfahrer 9,9 % 11,0 % 7,8 % 9,3 %
Fahrrad 12,4 % 14,4 % 15,2 % 17,3 %
Zu Fuß 26,3 % 27,3 % 29,3 % 25,4 %

Es ist festzustellen, dass der Anteil der im PKW zurückgelegten Wege zurückgegangen ist, während der Anteil von Fußverkehr, Radverkehr sowie öffentlichem Verkehr gestiegen ist.


Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der in der Stadt zurückgelegten Wege auf die verschiedenen Verkehrsmittel (den so genannten Modal Split) in den Jahren 2003 und 2008:
Verkehrsaufteilung[113][114] Verkehrsmittel 2003 2008 2013 2015
Öffentlicher Verkehr 17,3 % 18,8 % 17,1 % 17,6 %
PKW als Fahrer 34,1 % 28,6 % 30,5 % 30,4 %
PKW als Mitfahrer 9,9 % 11,0 % 7,8 % 9,3 %
Fahrrad 12,4 % 14,4 % 15,2 % 17,3 %
Zu Fuß 26,3 % 27,3 % 29,3 % 25,4 %

Es ist festzustellen, dass der Anteil der im PKW zurückgelegten Wege zurückgegangen ist, während der Anteil von Fußverkehr, Radverkehr sowie öffentlichem Verkehr gestiegen ist. Der zuständige Bürgermeister Martin zur Nedden spricht von einer „positiven Entwicklung im Sinne der Leitlinien”.


Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der in der Stadt zurückgelegten Wege auf die verschiedenen Verkehrsmittel (den so genannten Modal Split) in den Jahren 2003 und 2008:
Verkehrsaufteilung[113][114] Verkehrsmittel 2003 2008 2013 2015
Öffentlicher Verkehr 17,3 % 18,8 % 17,1 % 17,6 %
PKW als Fahrer 34,1 % 28,6 % 30,5 % 30,4 %
PKW als Mitfahrer 9,9 % 11,0 % 7,8 % 9,3 %
Fahrrad 12,4 % 14,4 % 15,2 % 17,3 %
Zu Fuß 26,3 % 27,3 % 29,3 % 25,4 %

Es ist festzustellen, dass der Anteil der im PKW zurückgelegten Wege zurückgegangen ist, während der Anteil von Fußverkehr, Radverkehr sowie öffentlichem Verkehr gestiegen ist. Der zuständige Bürgermeister Martin zur Nedden spricht von einer „positiven Entwicklung im Sinne der Leitlinien”.
Schienenverkehr
Leipziger Hauptbahnhof (2002)

Der 1915 eröffnete Leipziger Hauptbahnhof ist hinsichtlich der überbauten Fläche der größte Kopfbahnhof Europas..

Schienenverkehr
Leipziger Hauptbahnhof (2002)

Der 1915 eröffnete Leipziger Hauptbahnhof ist hinsichtlich der überbauten Fläche der größte Kopfbahnhof Europas. Zugleich ist er ein überregional wichtiger Knotenpunkt im ICE- und Intercity-Netz der Deutschen Bahn sowie Verknüpfungspunkt des S-Bahn- und Regionalverkehrs im Großraum Halle/Leipzig.
Zugleich ist er ein überregional wichtiger Knotenpunkt im ICE- und Intercity-Netz der Deutschen Bahn sowie Verknüpfungspunkt des S-Bahn- und Regionalverkehrs im Großraum Halle/Leipzig.

In Leipzig kreuzen sich die Intercity-Express-Strecken (Hamburg-) Berlin-Leipzig-Nürnberg-München und Dresden-Leipzig-Erfurt-Frankfurt am Main-(Wiesbaden/Saarbrücken).


In Leipzig kreuzen sich die Intercity-Express-Strecken (Hamburg-) Berlin-Leipzig-Nürnberg-München und Dresden-Leipzig-Erfurt-Frankfurt am Main-(Wiesbaden/Saarbrücken). Nach Fertigstellung der Schnellfahrstrecke nach Erfurt werden die ICE auf beiden Linien über den Flughafen Leipzig/Halle und Erfurt verkehren. Außerdem ist Leipzig Ausgangspunkt der Intercity-Linien Leipzig-Halle (Saale)-Magdeburg-Braunschweig-Hannover-Dortmund-Köln beziehungsweise Bremen-Oldenburg (-Norddeich Mole).
Außerdem ist Leipzig Ausgangspunkt der Intercity-Linien Leipzig-Halle (Saale)-Magdeburg-Braunschweig-Hannover-Dortmund-Köln beziehungsweise Bremen-Oldenburg (-Norddeich Mole). Beide Linien ergänzen sich zum Stunden-Takt und halten am Flughafen Leipzig/Halle. Beide Linien ergänzen sich zum Stunden-Takt und halten am Flughafen Leipzig/Halle.

Einzige internationale Verbindung ist der täglich verkehrende EuroCity Leipzig-Prag.

Im Regionalverkehr sind die meisten Groß- und Mittelstädte in Sachsen sowie im südlichen Sachsen-Anhalt ohne Umsteigen erreichbar.


Im Regionalverkehr sind die meisten Groß- und Mittelstädte in Sachsen sowie im südlichen Sachsen-Anhalt ohne Umsteigen erreichbar. Auch in Richtung Falkenberg/Elster-Cottbus beziehungsweise Hoyerswerda und Dessau-Magdeburg sowie Chemnitz bestehen Direktverbindungen durch Regional-Express-Linien.
Auch in Richtung Falkenberg/Elster-Cottbus beziehungsweise Hoyerswerda und Dessau-Magdeburg sowie Chemnitz bestehen Direktverbindungen durch Regional-Express-Linien. Das benachbarte Halle (Saale) ist über zwei S-Bahn-Linien, von denen eine stündlich über den Flughafen Leipzig/Halle verkehrt, erreichbar. Das Leipziger Umland wird durch zahlreiche Regionalbahn- und S-Bahn-Linien erschlossen. Das Leipziger Umland wird durch zahlreiche Regionalbahn- und S-Bahn-Linien erschlossen.

Die Bahnanbindung der Stadt wird zurzeit durch große Bauprojekte, insbesondere im Rahmen der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit, stark verbessert. So wurde die Strecke nach Berlin ausgebaut und ist seit 2006 mit 200 km/h befahrbar.


Die Bahnanbindung der Stadt wird zurzeit durch große Bauprojekte, insbesondere im Rahmen der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit, stark verbessert. So wurde die Strecke nach Berlin ausgebaut und ist seit 2006 mit 200 km/h befahrbar. Am 13. Dezember 2015 wurde die für 300 km/h ausgelegte Hochgeschwindigkeitsstrecke von Leipzig nach Erfurt in Betrieb genommen.
Dezember 2015 wurde die für 300 km/h ausgelegte Hochgeschwindigkeitsstrecke von Leipzig nach Erfurt in Betrieb genommen. Die Fertigstellung deren Weiterführung nach Nürnberg ist für Dezember 2017 geplant. Durch diese Einbindung in das Hochgeschwindigkeitsnetz werden die Fahrzeiten der ICE von Leipzig in Richtung Nürnberg, München und Frankfurt am Main erheblich reduziert. Durch diese Einbindung in das Hochgeschwindigkeitsnetz werden die Fahrzeiten der ICE von Leipzig in Richtung Nürnberg, München und Frankfurt am Main erheblich reduziert. Die Bahnstrecke Leipzig-Dresden, die 1839 als erste deutsche Fernbahn in Betrieb ging, befindet sich ebenfalls im Ausbau für 200 km/h. Bedeutendstes Bauvorhaben im Regionalverkehr war der im Dezember 2013 als Stammstrecke der S-Bahn Mitteldeutschland in Betrieb genommene,[115] vier Kilometer lange City-Tunnel. Die Bahnstrecke Leipzig-Dresden, die 1839 als erste deutsche Fernbahn in Betrieb ging, befindet sich ebenfalls im Ausbau für 200 km/h. Bedeutendstes Bauvorhaben im Regionalverkehr war der im Dezember 2013 als Stammstrecke der S-Bahn Mitteldeutschland in Betrieb genommene,[115] vier Kilometer lange City-Tunnel.

Für den Güterverkehr gibt es Güterbahnhöfe in den Stadtteilen Wahren und Engelsdorf.


Für den Güterverkehr gibt es Güterbahnhöfe in den Stadtteilen Wahren und Engelsdorf. Außerdem wurde in der Nähe des Schkeuditzer Kreuzes für den Warenumschlag zwischen Straße und Bahn ein großes Güterverkehrszentrum eingerichtet sowie ein Güterbahnhof auf dem Gelände des DHL-Hubs auf dem Flughafen Leipzig/Halle.
Außerdem wurde in der Nähe des Schkeuditzer Kreuzes für den Warenumschlag zwischen Straße und Bahn ein großes Güterverkehrszentrum eingerichtet sowie ein Güterbahnhof auf dem Gelände des DHL-Hubs auf dem Flughafen Leipzig/Halle.
S-Bahn
→ Hauptartikel: S-Bahn Mitteldeutschland
S-Bahn in der Tunnelstation Markt (2013)

Leipzig ist der Kern des Liniennetzes der S-Bahn Mitteldeutschland.

S-Bahn
→ Hauptartikel: S-Bahn Mitteldeutschland
S-Bahn in der Tunnelstation Markt (2013)

Leipzig ist der Kern des Liniennetzes der S-Bahn Mitteldeutschland. Sechs der insgesamt zehn Linien bilden zusammen mit der Straßenbahn das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs und eine wichtige Anbindung an die Region und ins benachbarte Halle.
Sechs der insgesamt zehn Linien bilden zusammen mit der Straßenbahn das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs und eine wichtige Anbindung an die Region und ins benachbarte Halle. Stammstrecke der S-Bahn bilden die durch den City-Tunnel führenden unterirdischen S-Bahnhöfe Hauptbahnhof (tief), Markt, Wilhelm-Leuschner-Platz und Bayerischer Bahnhof sowie die oberirdische Station Leipzig MDR. Stammstrecke der S-Bahn bilden die durch den City-Tunnel führenden unterirdischen S-Bahnhöfe Hauptbahnhof (tief), Markt, Wilhelm-Leuschner-Platz und Bayerischer Bahnhof sowie die oberirdische Station Leipzig MDR. Im Leipziger Stadtgebiet befinden sich insgesamt 30 S-Bahnhöfe. Endpunkte der S-Bahnstrecken sind unter anderem Oschatz, Zwickau, Geithain und Bitterfeld.. Endpunkte der S-Bahnstrecken sind unter anderem Oschatz, Zwickau, Geithain und Bitterfeld. Nach Halle verkehren zwei Linien, eine davon über den Flughafen Leipzig/Halle. 2015 erfolgen Erweiterungen des Netzes bis Dessau und Lutherstadt Wittenberg.

Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2004 wurden die Netze von Leipzig und Halle zur S-Bahn Leipzig-Halle zusammengefasst.


Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2004 wurden die Netze von Leipzig und Halle zur S-Bahn Leipzig-Halle zusammengefasst. Dieses Netz diente jedoch nur als Übergangslösung und wurde am 15. Dezember 2013 durch die S-Bahn Mitteldeutschland ersetzt.
Dezember 2013 durch die S-Bahn Mitteldeutschland ersetzt. Gleichzeitig ging der als City-Tunnel Leipzig vermarktete Stammstreckentunnel in Betrieb. Der knapp vier Kilometer lange Tunnel unterquert die komplette Innenstadt vom Hauptbahnhof zum Bayerischen Bahnhof.. Der knapp vier Kilometer lange Tunnel unterquert die komplette Innenstadt vom Hauptbahnhof zum Bayerischen Bahnhof. Die S-Bahnhöfe liegen bis zu 22 Meter unter der Erde. Mit dem Bau wurde erstmals eine durchgängige Nord-Süd-Achse hergestellt, die durch den nach Norden ausgerichteten Kopfbahnhof bisher nicht existierte. Mit dem Bau wurde erstmals eine durchgängige Nord-Süd-Achse hergestellt, die durch den nach Norden ausgerichteten Kopfbahnhof bisher nicht existierte. Die Anbindung an den Süden der Stadt und des Bundeslandes wird dadurch stark verbessert.
Straßenbahn und Bus
→ Hauptartikel: Straßenbahn Leipzig und Busverkehr in Leipzig
Eine Straßenbahn des Typs NGT8 am Augustusplatz (2005)

Die seit dem 1.

Straßenbahn und Bus
→ Hauptartikel: Straßenbahn Leipzig und Busverkehr in Leipzig
Eine Straßenbahn des Typs NGT8 am Augustusplatz (2005)

Die seit dem 1. Januar 1917 bestehenden Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) unterhalten in der Stadt insgesamt 13 Straßenbahnlinien sowie 51 Buslinien..
Januar 1917 bestehenden Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) unterhalten in der Stadt insgesamt 13 Straßenbahnlinien sowie 51 Buslinien. Auf wichtigen Straßenbahnstrecken, die einen Stadtbahnausbau erlauben, wird dieser nach und nach vorangetrieben. Dieser Ausbau ist bei den Linien 15 (mit Ausnahme von zwei Teilstücken) und 16 bereits erfolgt. Dieser Ausbau ist bei den Linien 15 (mit Ausnahme von zwei Teilstücken) und 16 bereits erfolgt. Die Linien 11 und 7 (Ostabschnitt) sind die nächsten Strecken, auf denen der Stadtbahnausbau vorgesehen ist. Darüber hinaus finden an weiteren Linien Ausbauarbeiten statt. Es wurden jedoch einige weniger stark frequentierte Straßenbahnlinien eingestellt. Es wurden jedoch einige weniger stark frequentierte Straßenbahnlinien eingestellt. Der Nordabschnitt der Linie 14 wurde im Dezember 2008 aufgegeben - dagegen ist der Westabschnitt selbiger Linie erhalten geblieben. Im Oktober 2010 wurden im Zuge der Einführung des neuen Busnetzes die Linien 2 und 8 auf ihrem jeweiligen Westabschnitt um einige Haltestellen gekürzt. Der Nordabschnitt der Linie 14 wurde im Dezember 2008 aufgegeben - dagegen ist der Westabschnitt selbiger Linie erhalten geblieben. Im Oktober 2010 wurden im Zuge der Einführung des neuen Busnetzes die Linien 2 und 8 auf ihrem jeweiligen Westabschnitt um einige Haltestellen gekürzt. Die Busnetzreform vom Oktober 2010 war eine Reaktion auf die sich verschiebende Einwohnerverteilung in den Stadtteilen sowie die bevorstehenden Veränderungen im S-Bahn-Netz. Die Busnetzreform vom Oktober 2010 war eine Reaktion auf die sich verschiebende Einwohnerverteilung in den Stadtteilen sowie die bevorstehenden Veränderungen im S-Bahn-Netz. Nach der Einführung der neuen S-Bahn Mitteldeutschland wurde 2015 die Straßenbahnlinie 9 zwischen Connewitz und Markkleeberg-West eingestellt. Nach der Einführung der neuen S-Bahn Mitteldeutschland wurde 2015 die Straßenbahnlinie 9 zwischen Connewitz und Markkleeberg-West eingestellt.

Insgesamt umfasst das Straßenbahnnetz eine Streckenlänge von 146 Kilometern und ist damit vor Dresden mit 134,3 Kilometern das größte in Sachsen und das zweitgrößte in Deutschland (nach Berlin mit 193,6 km).


Insgesamt umfasst das Straßenbahnnetz eine Streckenlänge von 146 Kilometern und ist damit vor Dresden mit 134,3 Kilometern das größte in Sachsen und das zweitgrößte in Deutschland (nach Berlin mit 193,6 km). Die längste Linie im Leipziger Netz ist die Linie 11, die auf 22 Kilometern Schkeuditz mit Markkleeberg-Ost verbindet und dabei als einzige Leipziger Straßenbahnlinie in drei Tarifzonen des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes fährt.
Die längste Linie im Leipziger Netz ist die Linie 11, die auf 22 Kilometern Schkeuditz mit Markkleeberg-Ost verbindet und dabei als einzige Leipziger Straßenbahnlinie in drei Tarifzonen des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes fährt. Die LVB modernisieren seit Jahren ihren Fuhrpark, insbesondere mit dem NGT12 („Classic XXL”), dem Leoliner und dem Tramino („XL”). Die LVB modernisieren seit Jahren ihren Fuhrpark, insbesondere mit dem NGT12 („Classic XXL”), dem Leoliner und dem Tramino („XL”).

Im Nachtverkehr verkehren die Nachtbuslinien N1 bis N9 sowie die Nachtstraßenbahn N17. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehren zusätzlich die Straßenbahnlinie N10 und die Buslinie N60.
An Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehren zusätzlich die Straßenbahnlinie N10 und die Buslinie N60. Zentraler Umsteigepunkt zwischen den Bus- und Straßenbahnlinien sowie zur S-Bahn ist der Hauptbahnhof Leipzig.
Radverkehr

Der Anteil des Radverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen beträgt in Leipzig derzeit 17,3 Prozent[114] und soll bis 2020 auf 20 Prozent gesteigert werden.

Radverkehr

Der Anteil des Radverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen beträgt in Leipzig derzeit 17,3 Prozent[114] und soll bis 2020 auf 20 Prozent gesteigert werden.[116] Einmal im Monat wird in Leipzig im Rahmen einer Critical-Mass-Fahrt für bessere Bedingungen für Radfahrer demonstriert.
[116] Einmal im Monat wird in Leipzig im Rahmen einer Critical-Mass-Fahrt für bessere Bedingungen für Radfahrer demonstriert.[117]

Seit 2004 gibt es mit Nextbike ein Fahrradverleihsystem. Die Ausleihe und Rückgabe ist per Smartphone-App oder telefonisch möglich. Seit 2018 ermöglicht das System die flexible Ausleihe und Rückgabe im inneren Stadtgebiet; damit können in dieser Zone die Räder an nahezu jeder Straßenecke abgegeben und wieder ausgeliehen werden.
Seit 2018 ermöglicht das System die flexible Ausleihe und Rückgabe im inneren Stadtgebiet; damit können in dieser Zone die Räder an nahezu jeder Straßenecke abgegeben und wieder ausgeliehen werden. Außerhalb dieser Zonen gibt es Stationen, an denen Räder bereitstehen. Außerhalb dieser Zonen gibt es Stationen, an denen Räder bereitstehen.[118] Die aktuellen Standorte der Räder sind über die App ersichtlich. Es gibt Kooperationsangebote mit den Leipziger Verkehrsbetrieben und Carsharing, um eine möglichst lückenlose Mobilitätskette zu bieten. Es gibt Kooperationsangebote mit den Leipziger Verkehrsbetrieben und Carsharing, um eine möglichst lückenlose Mobilitätskette zu bieten.
Straßenverkehr
Leipzigs Straßenverkehrsanbindung

An Leipzig führen mehrere Bundesautobahnen vorbei: im Norden die A14, im Westen die A9 und im Süden die A38.

Straßenverkehr
Leipzigs Straßenverkehrsanbindung

An Leipzig führen mehrere Bundesautobahnen vorbei: im Norden die A14, im Westen die A9 und im Süden die A38. Die drei Autobahnen bilden einen dreieckigen Teilring des Autobahndoppelringes Mitteldeutsche Schleife um Halle und Leipzig. In Richtung Süden nach Chemnitz ist die A72 bis Rötha noch in Bau..
In Richtung Süden nach Chemnitz ist die A72 bis Rötha noch in Bau. Außerdem wird derzeit eine bestandsnahe Neutrassierung der B87 in Taucha geplant.[119] Auch die B181 nach Merseburg soll neu trassiert werden.

Durch das Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B2, B6, B87, B181, B184 und B186.


Durch das Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B2, B6, B87, B181, B184 und B186.

Der Ring, der dem Verlauf der alten Stadtbefestigung entspricht, umführt die Innenstadt Leipzigs, die in weiten Teilen verkehrsberuhigt ist.

Neben dem üblichen Taxi-Verkehr und einem dichten Netz an Carsharing-Stationen gibt es in Leipzig Ridepooling-Anbieter.


Neben dem üblichen Taxi-Verkehr und einem dichten Netz an Carsharing-Stationen gibt es in Leipzig Ridepooling-Anbieter.[120]
Flugverkehr

Der Leipzig/Halle Airport ist der internationale Verkehrsflughafen der gleichnamigen Region.
[120]
Flugverkehr

Der Leipzig/Halle Airport ist der internationale Verkehrsflughafen der gleichnamigen Region. Er befindet sich am Schkeuditzer Kreuz nordwestlich von Leipzig auf halber Strecke zwischen den beiden Großstädten. Durch den östlichsten Abschnitt der Neubaustrecke Erfurt-Leipzig/Halle erhielt der Flughafen einen Fernbahnhof, der 2015 mit deren Fertigstellung in das ICE-Netz eingebunden wurde.
Durch den östlichsten Abschnitt der Neubaustrecke Erfurt-Leipzig/Halle erhielt der Flughafen einen Fernbahnhof, der 2015 mit deren Fertigstellung in das ICE-Netz eingebunden wurde.

Angeflogen werden im Passagierbereich die großen deutschen Drehkreuzflughäfen, europäische Metropolen und Ferienziele vor allem im Mittelmeerraum und Nordafrika..


Angeflogen werden im Passagierbereich die großen deutschen Drehkreuzflughäfen, europäische Metropolen und Ferienziele vor allem im Mittelmeerraum und Nordafrika. Internationale Bedeutung hat der Flughafen im Frachtbereich. Hier belegt er in Deutschland den zweiten Platz nach Frankfurt am Main, in Europa den fünften und weltweit den 26.
Hier belegt er in Deutschland den zweiten Platz nach Frankfurt am Main, in Europa den fünften und weltweit den 26. Platz (Stand 2015). DHL nutzt den Flughafen als zentralen Europa-Hub. Außerdem ist er die Heimatbasis der Frachtfluggesellschaften Aerologic und European Air Transport Leipzig. Außerdem ist er die Heimatbasis der Frachtfluggesellschaften Aerologic und European Air Transport Leipzig.
Fernbusse

Seit März 2018 gibt es unmittelbar östlich des Leipziger Hauptbahnhofs einen zentralen Busbahnhof.

Das neue Terminal bietet neun überdachte Bussteige - sogenannte Gates.


Das neue Terminal bietet neun überdachte Bussteige - sogenannte Gates. Neben einer Vielzahl nationaler, bedienen einige internationale Linien Leipzig. So können unter anderem die Städte Bregenz, Budapest, Mailand, Prag, Sofia oder Zürich umsteigefrei erreicht werden.
So können unter anderem die Städte Bregenz, Budapest, Mailand, Prag, Sofia oder Zürich umsteigefrei erreicht werden.[121] Erwartet werden am neuen Busbahnhof pro Jahr rund 30.000 Fahrten und 1,5 Millionen Passagiere.[122]

Einige Linien nutzen den am Autobahnkreuz A9/A14 gelegenen Flughafen Leipzig/Halle und die Leipziger Messe für einen Stopp.
[122]

Einige Linien nutzen den am Autobahnkreuz A9/A14 gelegenen Flughafen Leipzig/Halle und die Leipziger Messe für einen Stopp. Passagiere können von dort mit der S-Bahn die Innenstadt erreichen.
Schifffahrt
Beginn des Elster-Saale-Kanals in Leipzig (2008)

In der ersten Hälfte des 20..

Schifffahrt
Beginn des Elster-Saale-Kanals in Leipzig (2008)

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Bau des Elster-Saale-Kanals, der Weiße Elster und Saale verbinden sollte, begonnen, um Leipzig an das Wasserstraßennetz anzuschließen. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges stoppte die Arbeiten..
Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges stoppte die Arbeiten. Der Lindenauer Hafen war zwar fast fertiggestellt, aber noch nicht an den Elster-Saale- und erst 2015 an den Karl-Heine-Kanal angeschlossen worden. Die Leipziger Flüsse (Weiße Elster, Neue Luppe, Pleiße, Parthe) haben im Stadtraum größtenteils künstliche Flussbetten und werden durch einige Kanäle ergänzt. Die Leipziger Flüsse (Weiße Elster, Neue Luppe, Pleiße, Parthe) haben im Stadtraum größtenteils künstliche Flussbetten und werden durch einige Kanäle ergänzt. Diese Wasserwege eignen sich nur für muskelbetriebene Boote.

Durch die Anlage neuer und den Ausbau vorhandener Gräben und Fließgewässer im Süden der Stadt und die Verbindung gefluteter Tagebaurestlöcher soll ein Gewässerverbund entstehen.


Durch die Anlage neuer und den Ausbau vorhandener Gräben und Fließgewässer im Süden der Stadt und die Verbindung gefluteter Tagebaurestlöcher soll ein Gewässerverbund entstehen.

Mehrfach geplant war weiterhin die Fertigstellung des Elster-Saale-Kanals.


Mehrfach geplant war weiterhin die Fertigstellung des Elster-Saale-Kanals. Ein solcher Schritt würde es Sportbooten ermöglichen, von Leipzig bis zur Elbe (Von der Elster an die Alster[123]) zu gelangen. Im Februar 2012 wurde eine Potenzialanalyse[124] vorgestellt.
Ein solcher Schritt würde es Sportbooten ermöglichen, von Leipzig bis zur Elbe (Von der Elster an die Alster[123]) zu gelangen. Im Februar 2012 wurde eine Potenzialanalyse[124] vorgestellt. Sie sieht Chancen für den Tourismus in der Region, in der Diskussion stehen jährlich eine halbe Million Touristen und Kosten von ca. 100 Millionen Euro.
Tourismus

Leipzig ist ein beliebtes Ziel für Städtereisen und besitzt eine ausgebaute touristische Infrastruktur.
100 Millionen Euro.
Tourismus

Leipzig ist ein beliebtes Ziel für Städtereisen und besitzt eine ausgebaute touristische Infrastruktur. 2016 besuchten rund 1,5 Millionen Touristen die Stadt bei etwa 2,8 Millionen Übernachtungen; es gab 122 Hotels/Pensionen mit 15.
2016 besuchten rund 1,5 Millionen Touristen die Stadt bei etwa 2,8 Millionen Übernachtungen; es gab 122 Hotels/Pensionen mit 15.000 Betten.[125] Die Zahlen konnten seit 2012 stetig gesteigert werden. Der Umsatz im Gastgewerbe und die zusätzlichen Umsätze durch Gäste in der Stadt betrugen 1,1 Milliarden Euro (2012). Der Umsatz im Gastgewerbe und die zusätzlichen Umsätze durch Gäste in der Stadt betrugen 1,1 Milliarden Euro (2012). Die meisten Touristen (Werte 2012) kommen dabei aus anderen Teilen Deutschlands (ca. 840.000). Gäste aus anderen europäischen Staaten stammen zum großen Teil aus Großbritannien (ca. Gäste aus anderen europäischen Staaten stammen zum großen Teil aus Großbritannien (ca. 11.800) und den Niederlanden (ca. 11.000), interkontinental sind die US-Amerikaner (ca. 25.000) und die Japaner (ca. 5600) am stärksten vertreten.

Die Sächsische Spielbanken haben ihren Sitz in Leipzig und betreiben dort das Casino Petersbogen, eine von drei Spielbanken in Sachsen..


Die Sächsische Spielbanken haben ihren Sitz in Leipzig und betreiben dort das Casino Petersbogen, eine von drei Spielbanken in Sachsen.

Der Lutherweg, die Straße der Braunkohle, der Radweg Berlin-Leipzig und der Elster-Radweg sind die wichtigsten Themen- bzw.


Der Lutherweg, die Straße der Braunkohle, der Radweg Berlin-Leipzig und der Elster-Radweg sind die wichtigsten Themen- bzw. Radwege, die Leipzig kreuzen bzw. dort enden.
Kriminalität

Nach der am 24. April 2017 veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes rangiert Leipzig auf Platz 2 der registrierten Kriminalität in deutschen Städten ab 200.
April 2017 veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes rangiert Leipzig auf Platz 2 der registrierten Kriminalität in deutschen Städten ab 200.000 Einwohnern - hinter Berlin. 2016 ereigneten sich pro 100.000 Einwohnern 15.811 Straftaten.[126] Dabei bestehen zwischen den einzelnen Leipziger Ortsteilen starke Unterschiede. [126] Dabei bestehen zwischen den einzelnen Leipziger Ortsteilen starke Unterschiede. Der Kriminalitätsatlas des Landeskriminalamtes Sachsen bescheinigt 2016 dem Ortsteil Leipzig Zentrum die höchste Kriminalitätsrate mit 2664 Straftaten pro 1. Der Kriminalitätsatlas des Landeskriminalamtes Sachsen bescheinigt 2016 dem Ortsteil Leipzig Zentrum die höchste Kriminalitätsrate mit 2664 Straftaten pro 1.000 Einwohnern (insgesamt 6082 Fälle), gefolgt von Leipzig Zentrum-Ost mit 728 Delikten pro 1.000 Einwohnern (insgesamt 3072).[127]

Rund um das Gebiet der Eisenbahnstraße, eingeschlossen die Parkanlage Rabet gilt seit 5.
[127]

Rund um das Gebiet der Eisenbahnstraße, eingeschlossen die Parkanlage Rabet gilt seit 5. November 2018 in Leipzig nach der Sächsischen Waffenverbotszonenverordnung Leipzig eine Waffenverbotszone. Personen dürfen keine Waffen nach dem Waffengesetz mit sich führen, Ausnahmen gelten für berufliche Waffenträger.
Personen dürfen keine Waffen nach dem Waffengesetz mit sich führen, Ausnahmen gelten für berufliche Waffenträger. Wer eine Waffe nach § 1 Abs. 2 des Waffengesetzes mit sich führt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. 2 des Waffengesetzes mit sich führt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.[128]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Lokale Besonderheiten
Sprache

In Leipzig wird teilweise osterländisch gesprochen. Dieser Dialekt gehört zur thüringisch-obersächsischen Dialektgruppe. Ein über die Grenzen Sachsens bekanntes Lied in Leipziger Sprache war „Sing, mei Sachse, sing” des Kabarettisten Jürgen Hart.
Dieser Dialekt gehört zur thüringisch-obersächsischen Dialektgruppe. Ein über die Grenzen Sachsens bekanntes Lied in Leipziger Sprache war „Sing, mei Sachse, sing” des Kabarettisten Jürgen Hart. Die Leipziger Kabarettbühnen bieten regelmäßig Programme in sächsischer Sprache, beispielsweise die bekannten Academixer sowie Bernd-Lutz Lange und Gunter Böhnke mit ihren Bühnenpartnern. Die Leipziger Kabarettbühnen bieten regelmäßig Programme in sächsischer Sprache, beispielsweise die bekannten Academixer sowie Bernd-Lutz Lange und Gunter Böhnke mit ihren Bühnenpartnern. Von den in Leipziger Mundart schreibenden Autoren ist vor allem [!!! Lene Voigt ] einem breiteren Publikum bekannt. Von den in Leipziger Mundart schreibenden Autoren ist vor allem [!!! Lene Voigt ] einem breiteren Publikum bekannt.

Im örtlichen Dialekt klingt der Name der Stadt etwa wie „Laibzsch”.
Kulinarische Spezialitäten
Leipziger Lerchen

Leipzig hat mehrere lokale Spezialitäten zu bieten, darunter das Leipziger Allerlei, die Leipziger Lerche und die Leipziger Gose.

Kulinarische Spezialitäten
Leipziger Lerchen

Leipzig hat mehrere lokale Spezialitäten zu bieten, darunter das Leipziger Allerlei, die Leipziger Lerche und die Leipziger Gose. Das Leipziger Allerlei ist ein gemischtes Gemüse, das in der Originalversion mit Flusskrebsen, Krebsbutter und Semmelklößchen angerichtet wurde.
Das Leipziger Allerlei ist ein gemischtes Gemüse, das in der Originalversion mit Flusskrebsen, Krebsbutter und Semmelklößchen angerichtet wurde. Die Leipziger Lerchen wurden im 18. und 19. Jahrhundert tatsächlich aus Singvögeln hergestellt. Diese wurden beispielsweise als gefüllte Pasteten gereicht. Nachdem 1876 ein Fangverbot für Singvögel verhängt worden war, entwickelten findige Bäcker ein feines Gebäck, das aus Mürbeteig mit Marzipanfüllung besteht und nur noch in der Form an die damaligen Pasteten erinnert. Nachdem 1876 ein Fangverbot für Singvögel verhängt worden war, entwickelten findige Bäcker ein feines Gebäck, das aus Mürbeteig mit Marzipanfüllung besteht und nur noch in der Form an die damaligen Pasteten erinnert. Eine weniger bekannte süße Köstlichkeit sind die Leipziger Räbchen, in heißem Öl ausgebackene, mit Marzipan gefüllte Dörrpflaumen. Eine weniger bekannte süße Köstlichkeit sind die Leipziger Räbchen, in heißem Öl ausgebackene, mit Marzipan gefüllte Dörrpflaumen. Die Gose ist ein ursprünglich aus Goslar stammendes obergäriges Bier, das zu DDR-Zeiten kaum noch gebraut wurde, nun aber wieder vermehrt als Spezialität in Gasthäusern gereicht wird. Die Gose ist ein ursprünglich aus Goslar stammendes obergäriges Bier, das zu DDR-Zeiten kaum noch gebraut wurde, nun aber wieder vermehrt als Spezialität in Gasthäusern gereicht wird. Außerdem gibt es den Leipziger Allasch, einen ursprünglich aus dem Baltikum stammendem Kümmellikör. Außerdem gibt es den Leipziger Allasch, einen ursprünglich aus dem Baltikum stammendem Kümmellikör. Dieser wird oft mit der Gose gemixt, so entsteht der „Regenschirm”.
Museen und Ausstellungen
Museen
Grassimuseum (2009)
Das Schillerhaus in Gohlis (2009)
Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke” (2009)
Das Panometer in Connewitz (2011)

Wegen ihrer Geschichte als alte Universitäts- und Messestadt mit einem wohlhabenden Bürgertum gibt es in Leipzig eine große Anzahl bedeutender Sammlungen und Ausstellungen.

Museen und Ausstellungen
Museen
Grassimuseum (2009)
Das Schillerhaus in Gohlis (2009)
Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke” (2009)
Das Panometer in Connewitz (2011)

Wegen ihrer Geschichte als alte Universitäts- und Messestadt mit einem wohlhabenden Bürgertum gibt es in Leipzig eine große Anzahl bedeutender Sammlungen und Ausstellungen.

Museen und Ausstellungen
Museen
Grassimuseum (2009)
Das Schillerhaus in Gohlis (2009)
Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke” (2009)
Das Panometer in Connewitz (2011)

Wegen ihrer Geschichte als alte Universitäts- und Messestadt mit einem wohlhabenden Bürgertum gibt es in Leipzig eine große Anzahl bedeutender Sammlungen und Ausstellungen. Die Museumkonzeption 2030 der Stadt Leipzig sieht unter anderem vor, dass die Besuche der vier städtischen Museen zukünftig kostenlos sind.[129]

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Bücherei Leipzig ist das weltweit älteste Fachmuseum zur Buch-, Schrift- und Papierkultur und erinnert zusammen mit dem Museum für Druckkunst an die Leipziger Tradition als Buchstadt.
[129]

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Bücherei Leipzig ist das weltweit älteste Fachmuseum zur Buch-, Schrift- und Papierkultur und erinnert zusammen mit dem Museum für Druckkunst an die Leipziger Tradition als Buchstadt.
[129]

Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Bücherei Leipzig ist das weltweit älteste Fachmuseum zur Buch-, Schrift- und Papierkultur und erinnert zusammen mit dem Museum für Druckkunst an die Leipziger Tradition als Buchstadt. 2018 wurde das Reclam-Museum eröffnet, in dessen Mittelpunkt die 1876 begründete Reclams Universalbibliothek steht.

Die Universität Leipzig besitzt eine Reihe bedeutender Sammlungen. Einige, wie das Ägyptische Museum, das [!!! Antikenmuseum ] und das Museum für Musikinstrumente, sind permanent der Öffentlichkeit zugänglich.


Die Universität Leipzig besitzt eine Reihe bedeutender Sammlungen. Einige, wie das Ägyptische Museum, das [!!! Antikenmuseum ] und das Museum für Musikinstrumente, sind permanent der Öffentlichkeit zugänglich. Anlässlich der Museumsnacht der Stadt Leipzig präsentiert die Universität ihre Lehrsammlungen einem breiten Publikum..
Anlässlich der Museumsnacht der Stadt Leipzig präsentiert die Universität ihre Lehrsammlungen einem breiten Publikum. Die HTWK unterhält ein Automatik-Museum.

Das Stadtgeschichtliche Museum ist im Alten Rathaus beheimatet. Darüber hinaus besitzt es Nebenstellen mit dem ältesten Kaffeehaus Deutschlands Zum Arabischen Coffe Baum, dem Schillerhaus, in dem [!!! Friedrich Schiller ] den Sommer 1785 verbrachte, dem 1977 gegründeten Sportmuseum Leipzig und dem Völkerschlachtdenkmal.
Darüber hinaus besitzt es Nebenstellen mit dem ältesten Kaffeehaus Deutschlands Zum Arabischen Coffe Baum, dem Schillerhaus, in dem [!!! Friedrich Schiller ] den Sommer 1785 verbrachte, dem 1977 gegründeten Sportmuseum Leipzig und dem Völkerschlachtdenkmal. Darüber hinaus besitzt es Nebenstellen mit dem ältesten Kaffeehaus Deutschlands Zum Arabischen Coffe Baum, dem Schillerhaus, in dem [!!! Friedrich Schiller ] den Sommer 1785 verbrachte, dem 1977 gegründeten Sportmuseum Leipzig und dem Völkerschlachtdenkmal. Das Zeitgeschichtliche Forum in der Innenstadt untersteht als Bundeseinrichtung dem Bundeskanzleramt. Es stellt die Geschichte Deutschlands vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt auf der Geschichte der DDR dar. Es stellt die Geschichte Deutschlands vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt auf der Geschichte der DDR dar. Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke” im ehemaligen Sitz der Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit arbeitet die Mechanismen des Repressionsapparats in der DDR auf. Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke” im ehemaligen Sitz der Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit arbeitet die Mechanismen des Repressionsapparats in der DDR auf. Zum Thema der Völkerschlacht gibt es in Leipzig und Umgebung noch weitere Museen, wie das Zinnfigurenmuseum im Torhaus Dölitz, das Sanitäts- und Lazarettmuseum Seifertshain, das Körnerhaus Großzschocher, das Memorialmuseum Liebertwolkwitz und das Regionalmuseum im Torhaus Markkleeberg.. Zum Thema der Völkerschlacht gibt es in Leipzig und Umgebung noch weitere Museen, wie das Zinnfigurenmuseum im Torhaus Dölitz, das Sanitäts- und Lazarettmuseum Seifertshain, das Körnerhaus Großzschocher, das Memorialmuseum Liebertwolkwitz und das Regionalmuseum im Torhaus Markkleeberg.

Im Komplex des Grassimuseums befinden sich neben dem Musikinstrumentenmuseum auch das Museum für Angewandte Kunst und das Museum für Völkerkunde zu Leipzig..


Im Komplex des Grassimuseums befinden sich neben dem Musikinstrumentenmuseum auch das Museum für Angewandte Kunst und das Museum für Völkerkunde zu Leipzig. Das Naturkundemuseum Leipzig besitzt eine große Sammlung an Dermoplastiken und ergänzt dieses Angebot durch wechselnde Sonderausstellungen zu Naturthemen.
Das Naturkundemuseum Leipzig besitzt eine große Sammlung an Dermoplastiken und ergänzt dieses Angebot durch wechselnde Sonderausstellungen zu Naturthemen. Das Deutsche Kleingärtnermuseum befindet sich im Vereinshaus des 1864 gegründeten, weltweit ersten Schrebergartenvereins.

Im Panometer, einem 1910 erbauten und 1977 stillgelegten Gasometer, ist das größte Panoramagemälde der Welt zu sehen.


Im Panometer, einem 1910 erbauten und 1977 stillgelegten Gasometer, ist das größte Panoramagemälde der Welt zu sehen. Yadegar Asisi hat hier von 2003 bis 2005 das Panorama 8848Everest360° des Mount Everest und von 2005 bis Februar 2009 Rom CCCXII und zwischen März 2009 und August 2013 Amazonien gezeigt.
Yadegar Asisi hat hier von 2003 bis 2005 das Panorama 8848Everest360° des Mount Everest und von 2005 bis Februar 2009 Rom CCCXII und zwischen März 2009 und August 2013 Amazonien gezeigt. Im März bis Juni 2012 war mit EVEREST - Erlebnis zwischen Expedition und Tradition eine überarbeitete Version des Everest-Panoramas von 2003 nochmals zu sehen. Im März bis Juni 2012 war mit EVEREST - Erlebnis zwischen Expedition und Tradition eine überarbeitete Version des Everest-Panoramas von 2003 nochmals zu sehen. Von August bis September 2013 war Leipzig 1813 zu besichtigen, danach das Great Barrier Reef, seit Januar 2017 das Wrack der Titanic und seit Anfang 2019 Carolas Garten.[130]

Das 2010 eröffnete Kindermuseum Leipzig bietet wechselnde Ausstellungen zu Themen, die Kinder interessieren.
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Das 2010 eröffnete Kindermuseum Leipzig bietet wechselnde Ausstellungen zu Themen, die Kinder interessieren. Außerdem gibt es mit dem Mitspielzeugmuseum eine große Sammlung historischer Spielzeuge aus der DDR und den ehemaligen Staaten des Ostblocks..
Außerdem gibt es mit dem Mitspielzeugmuseum eine große Sammlung historischer Spielzeuge aus der DDR und den ehemaligen Staaten des Ostblocks.

Zur Erinnerung an die gleichnamigen Komponisten und Musiker existieren Ausstellungen im Schumann- und im Mendelssohn-Haus sowie das Bach-Archiv und das Bach-Museum.


Zur Erinnerung an die gleichnamigen Komponisten und Musiker existieren Ausstellungen im Schumann- und im Mendelssohn-Haus sowie das Bach-Archiv und das Bach-Museum.

Weiterhin gibt es das Sächsische Psychiatriemuseum, das Sächsische Apothekenmuseum, die Medizinhistorische Sammlung des Karl-Sudhoff-Instituts,[131] das Schulmuseum, das Eisenbahnmuseum, das N’Ostalgiemuseum, das Kriminalmuseum des Mittelalters[132] und das Reichsgerichtsmuseum.


Weiterhin gibt es das Sächsische Psychiatriemuseum, das Sächsische Apothekenmuseum, die Medizinhistorische Sammlung des Karl-Sudhoff-Instituts,[131] das Schulmuseum, das Eisenbahnmuseum, das N’Ostalgiemuseum, das Kriminalmuseum des Mittelalters[132] und das Reichsgerichtsmuseum.[133]

Das Privatmuseum Haus der Computerspiele hat keine festen Räumlichkeiten, erreicht aber als Wanderausstellung auf Messen und Festivals jährlich mehrere hunderttausend Besucher..
[133]

Das Privatmuseum Haus der Computerspiele hat keine festen Räumlichkeiten, erreicht aber als Wanderausstellung auf Messen und Festivals jährlich mehrere hunderttausend Besucher.
Bildende Kunst

Um die Kunst zu fördern und zu diskutieren, wurde am 17. Juni 1992 die Freie Akademie der Künste zu Leipzig nach dem Vorbild der Freien Akademie der Künste in Hamburg gegründet.
Juni 1992 die Freie Akademie der Künste zu Leipzig nach dem Vorbild der Freien Akademie der Künste in Hamburg gegründet.

Das 1837 durch den Leipziger Kunstverein gegründete Museum der bildenden Künste besitzt eine der eindrucksvollsten Bildersammlungen Deutschlands, die etwa 58.


Das 1837 durch den Leipziger Kunstverein gegründete Museum der bildenden Künste besitzt eine der eindrucksvollsten Bildersammlungen Deutschlands, die etwa 58.500 Exponate vom Spätmittelalter bis zur Moderne zeigt, darunter einige Exponate der Neuen Leipziger Schule, deren bekanntester Vertreter wohl [!!! Neo Rauch ] ist. Die 1990 gegründete Galerie für Zeitgenössische Kunst ergänzt dieses Angebot mit wechselnden Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst..
500 Exponate vom Spätmittelalter bis zur Moderne zeigt, darunter einige Exponate der Neuen Leipziger Schule, deren bekanntester Vertreter wohl [!!! Neo Rauch ] ist. Die 1990 gegründete Galerie für Zeitgenössische Kunst ergänzt dieses Angebot mit wechselnden Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst.

Im Mai 2005 eröffnete in der Baumwollspinnerei in Lindenau ein Galeriezentrum.


Im Mai 2005 eröffnete in der Baumwollspinnerei in Lindenau ein Galeriezentrum. Elf kommerzielle und zwei nichtkommerzielle Kunsträume präsentieren zeitgenössische Arbeiten. Rund 80 Künstler unterhalten auf dem Gelände Ateliers. Weitere kommerzielle Kunstzentren befinden sich im Tapetenwerk Leipzig, der Alten Handelsschule mit der LSOD Leipzig School of Design, dem Westwerk und im Kunstkraftwerk am Karl-Heine-Kanal.
Weitere kommerzielle Kunstzentren befinden sich im Tapetenwerk Leipzig, der Alten Handelsschule mit der LSOD Leipzig School of Design, dem Westwerk und im Kunstkraftwerk am Karl-Heine-Kanal. 2015 wurde die erste Leipziger Kunstmesse eröffnet, und findet seitdem jährlich statt. 2015 wurde die erste Leipziger Kunstmesse eröffnet, und findet seitdem jährlich statt.[134] Darüber hinaus gibt es im Stadtgebiet zahlreiche Galerien, Kunstvereine und temporäre Projekte, die für einen regen Ausstellungsbetrieb sorgen, etwa die Universität mit einer ständigen Ausstellung von Stücken aus ihrer Kunstsammlung und die Kunsthalle der Sparkasse Leipzig. [134] Darüber hinaus gibt es im Stadtgebiet zahlreiche Galerien, Kunstvereine und temporäre Projekte, die für einen regen Ausstellungsbetrieb sorgen, etwa die Universität mit einer ständigen Ausstellung von Stücken aus ihrer Kunstsammlung und die Kunsthalle der Sparkasse Leipzig. Die G2 Kunsthalle am Thomaskirchhof eröffnete im März 2015 als Privatmuseum und zeigt Positionen zur zeitgenössischen Kunst.. Die G2 Kunsthalle am Thomaskirchhof eröffnete im März 2015 als Privatmuseum und zeigt Positionen zur zeitgenössischen Kunst.
Musik und Theater
Theater und Oper
Das Alte Theater wurde bei Luftangriffen 1943 zerstört

Von Leipzig aus reformierten im 18. Jahrhundert Friederike Caroline Neuber und Johann Christoph Gottsched die deutsche Theaterlandschaft.
Jahrhundert Friederike Caroline Neuber und Johann Christoph Gottsched die deutsche Theaterlandschaft. So verfügt das Schauspiel Leipzig über mehrere Spielstätten. Zu dem städtischen Betrieb gehören neben der großen Bühne im Schauspielhaus auch kleinere Spielstätten wie die Diskothek, die Baustelle und die Residenz. Zu dem städtischen Betrieb gehören neben der großen Bühne im Schauspielhaus auch kleinere Spielstätten wie die Diskothek, die Baustelle und die Residenz. Das Schauspiel Leipzig wird seit 2013/2014 von [!!! Enrico Lübbe ] geleitet und gehört zu den führenden Sprechtheatern im deutschsprachigen Raum mit Einladungen zum Berliner Theatertreffen, den Mülheimer Theatertagen, Ruhrfestspielen Recklinghausen, Autorentheatertagen Berlin, Heidelberger Stückemarkt und Biennale in Venedig.. Das Schauspiel Leipzig wird seit 2013/2014 von [!!! Enrico Lübbe ] geleitet und gehört zu den führenden Sprechtheatern im deutschsprachigen Raum mit Einladungen zum Berliner Theatertreffen, den Mülheimer Theatertagen, Ruhrfestspielen Recklinghausen, Autorentheatertagen Berlin, Heidelberger Stückemarkt und Biennale in Venedig.. Das Schauspiel Leipzig wird seit 2013/2014 von [!!! Enrico Lübbe ] geleitet und gehört zu den führenden Sprechtheatern im deutschsprachigen Raum mit Einladungen zum Berliner Theatertreffen, den Mülheimer Theatertagen, Ruhrfestspielen Recklinghausen, Autorentheatertagen Berlin, Heidelberger Stückemarkt und Biennale in Venedig. Zudem gibt es in Leipzig eine lebendige Off-Theater-Szene mit zahlreichen freien Theatergruppen und mehreren kleineren Spielstätten (LOFFT, Schaubühne Lindenfels und weitere). Eine Reihe freier Choreographinnen und Tänzerinnen sorgen für ambitioniertes Tanztheater, seit 1967 existiert das Leipziger Tanztheater. Zudem gibt es in Leipzig eine lebendige Off-Theater-Szene mit zahlreichen freien Theatergruppen und mehreren kleineren Spielstätten (LOFFT, Schaubühne Lindenfels und weitere). Eine Reihe freier Choreographinnen und Tänzerinnen sorgen für ambitioniertes Tanztheater, seit 1967 existiert das Leipziger Tanztheater. Teile der Off-Kultur haben sich zur Interessengemeinschaft Freie Szene Leipzig zusammengeschlossen. Teile der Off-Kultur haben sich zur Interessengemeinschaft Freie Szene Leipzig zusammengeschlossen. Das Kinder- und Jugendtheater hat in Leipzig eine lange Tradition. Hauptträger ist das Theater der Jungen Welt, darüber hinaus gibt es einige Puppen- und Marionettentheater. Hauptträger ist das Theater der Jungen Welt, darüber hinaus gibt es einige Puppen- und Marionettentheater. Leipzig war und ist partiell immer noch eines der Zentren der deutschsprachigen Kabarett-, Varieté- und Kleinkunstszene. Zu den überregional bekannten Kabaretts zählen die Leipziger Pfeffermühle und die Academixer.. Zu den überregional bekannten Kabaretts zählen die Leipziger Pfeffermühle und die Academixer. Des Weiteren bestehen noch die Kabaretts Sanftwut, Funzel und Leipziger Brettl.
Das Opernhaus Leipzig (2016)

Die Oper in Leipzig blickt auf eine über dreihundertjährige Tradition zurück.

Das Opernhaus Leipzig (2016)

Die Oper in Leipzig blickt auf eine über dreihundertjährige Tradition zurück. Das erste Opernhaus am Brühl wurde 1693 errichtet. Nach dem Teatro San Cassiano in Venedig und der Oper am Gänsemarkt Hamburg war dies das dritte bürgerliche Opernhaus. Neben dem in Leipzig geborenen [!!! Richard Wagner ] ist die Geschichte der Oper in Leipzig verknüpft mit Komponisten wie Georg Philipp Telemann, [!!! Heinrich Marschner ] und Albert Lortzing.
Neben dem in Leipzig geborenen [!!! Richard Wagner ] ist die Geschichte der Oper in Leipzig verknüpft mit Komponisten wie Georg Philipp Telemann, [!!! Heinrich Marschner ] und Albert Lortzing. Das heutige Opernhaus (Leipzig) wurde 1960 am Augustusplatz an der Stelle des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Neuen Theaters fertiggestellt. Das heutige Opernhaus (Leipzig) wurde 1960 am Augustusplatz an der Stelle des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Neuen Theaters fertiggestellt. Das Gewandhausorchester spielt seit 1840 bei allen Vorstellungen der Oper Leipzig. Ulf Schirmer ist ab der Spielzeit 2009/2010 Generalmusikdirektor der Oper Leipzig und wurde zur Spielzeit 2011/2012 auch Intendant des traditionsreichen Musiktheaters. Ulf Schirmer ist ab der Spielzeit 2009/2010 Generalmusikdirektor der Oper Leipzig und wurde zur Spielzeit 2011/2012 auch Intendant des traditionsreichen Musiktheaters.[135] Das Repertoire der Oper Leipzig reicht vom [!!! Barock ] bis zur Gegenwart. [135] Das Repertoire der Oper Leipzig reicht vom [!!! Barock ] bis zur Gegenwart. Das Kellertheater der Oper Leipzig ist die kleine, experimentelle Spielstätte mit 99 Plätzen für Produktionen der Oper Leipzig, unter anderem des Kinderchors der Oper Leipzig, kleineren szenischen Produktionen des Opernensembles, aber auch von Gastproduktionen freier Ensemble, so auch von [!!! Heike Hennig ] & Co. Das Kellertheater der Oper Leipzig ist die kleine, experimentelle Spielstätte mit 99 Plätzen für Produktionen der Oper Leipzig, unter anderem des Kinderchors der Oper Leipzig, kleineren szenischen Produktionen des Opernensembles, aber auch von Gastproduktionen freier Ensemble, so auch von [!!! Heike Hennig ] & Co. Aufgrund von Sparmaßnahmen wird das Kellertheater jedoch seit einigen Spielzeiten nicht mehr bespielt. Aufgrund von Sparmaßnahmen wird das Kellertheater jedoch seit einigen Spielzeiten nicht mehr bespielt. Die Musikalische Komödie (MuKo) im Haus Dreilinden in Lindenau, die zur Oper Leipzig gehört, hat eine bis 1713 zurückgehende Geschichte. Hier werden Operette und Musical gepflegt, aber auch die deutsche Spieloper. Hier werden Operette und Musical gepflegt, aber auch die deutsche Spieloper.
Orchester
Das Neue Gewandhaus (2015)

Das Gewandhausorchester ist eines der international renommiertesten Orchester. Als ältestes bürgerliches Konzertorchester Deutschlands wurde es 1781 gegründet.
Als ältestes bürgerliches Konzertorchester Deutschlands wurde es 1781 gegründet. Das Gewandhausorchester hat drei Spielstätten: das Gewandhaus, die Oper Leipzig und die Thomaskirche. Chefdirigenten waren unter anderem Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch, Wilhelm Furtwängler, Bruno Walter, Václav Neumann, Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Riccardo Chailly, seit 2018 hat Andris Nelsons das Amt des Gewandhauskapellmeisters (Chefdirigent des Gewandhausorchesters) inne. Chefdirigenten waren unter anderem Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch, Wilhelm Furtwängler, Bruno Walter, Václav Neumann, Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Riccardo Chailly, seit 2018 hat Andris Nelsons das Amt des Gewandhauskapellmeisters (Chefdirigent des Gewandhausorchesters) inne. Chefdirigenten waren unter anderem Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch, Wilhelm Furtwängler, Bruno Walter, Václav Neumann, Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Riccardo Chailly, seit 2018 hat Andris Nelsons das Amt des Gewandhauskapellmeisters (Chefdirigent des Gewandhausorchesters) inne. Ulf Schirmer ist seit der Spielzeit 2009/2010 Generalmusikdirektor an der Oper Leipzig. Das Neue Bachische [!!! Collegium Musicum ] wurde 1979 von Mitgliedern des Gewandhausorchesters gegründet. Das Neue Bachische [!!! Collegium Musicum ] wurde 1979 von Mitgliedern des Gewandhausorchesters gegründet. Als „historisches Bachorchester” kombiniert es moderne Instrumente und „historische” Spielweise, von 2004 bis 2013 wurde es von Albrecht Winter geleitet. Seit dem arbeitet es ohne festen künstlerischen Leiter. Als „historisches Bachorchester” kombiniert es moderne Instrumente und „historische” Spielweise, von 2004 bis 2013 wurde es von Albrecht Winter geleitet. Seit dem arbeitet es ohne festen künstlerischen Leiter.

Das MDR Sinfonieorchester wurde 1924 als Leipziger Sinfonieorchester gegründet. Es trat dabei die Nachfolge des seit 1915 existierenden Orchesters des Konzertvereins an.
Es trat dabei die Nachfolge des seit 1915 existierenden Orchesters des Konzertvereins an. 1925 wurde es von der damaligen Mitteldeutschen Rundfunk AG übernommen und als Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig bekannt. Chefdirigent war unter anderem Herbert Kegel, Kristjan Järvi leitet das Orchester.. Chefdirigent war unter anderem Herbert Kegel, Kristjan Järvi leitet das Orchester. Nach Gründung des Mitteldeutschen Rundfunks 1991 erhielt es seinen neuen Namen. Die aus Musikern des Rundfunk-Sinfonieorchesters zusammengesetzte und von 1970 bis 1993 bestehende Gruppe Neue Musik Hanns Eisler gehörte zu den bedeutendsten Interpreten Neuer Musik in der DDR.. Die aus Musikern des Rundfunk-Sinfonieorchesters zusammengesetzte und von 1970 bis 1993 bestehende Gruppe Neue Musik Hanns Eisler gehörte zu den bedeutendsten Interpreten Neuer Musik in der DDR. Mitglieder der Gruppe gründeten 1990 das Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig. Weiterhin war bis 1993 das Leipziger Consort und ist seit 1992 das Ensemble Sortisatio Träger Neuer Musik in Leipzig.. Weiterhin war bis 1993 das Leipziger Consort und ist seit 1992 das Ensemble Sortisatio Träger Neuer Musik in Leipzig.

Die Capella Fidicinia am Musikinstrumenten-Museum der Universität Leipzig wurde von Hans Grüß 1957 gegründet.


Die Capella Fidicinia am Musikinstrumenten-Museum der Universität Leipzig wurde von Hans Grüß 1957 gegründet. Das Kammerorchester spielt Werke alter Meister auf Originalinstrumenten. Das Akademische Orchester Leipzig wurde 1954 von Horst Förster an der Universität Leipzig ins Leben gerufen, der es weiterhin leitet.
Das Akademische Orchester Leipzig wurde 1954 von Horst Förster an der Universität Leipzig ins Leben gerufen, der es weiterhin leitet. Es gibt jährlich sechs „Akademische Konzerte” im großen Saal des Gewandhauses. Bereits 1951 wurde das Leipziger Lehrerorchester durch Karl Winkler gegründet und ist somit das älteste Laiensinfonieorchester der Stadt, welches von Gerd-Eckehard Meißner geleitet wird und ebenfalls im Gewandhaus auftritt. Bereits 1951 wurde das Leipziger Lehrerorchester durch Karl Winkler gegründet und ist somit das älteste Laiensinfonieorchester der Stadt, welches von Gerd-Eckehard Meißner geleitet wird und ebenfalls im Gewandhaus auftritt. Die Berufszugehörigkeit spielt keine Rolle mehr, der Name wird aus Tradition beibehalten. Die Berufszugehörigkeit spielt keine Rolle mehr, der Name wird aus Tradition beibehalten.

Das Leipziger Universitätsorchester entstand 2003 als Leipziger studentisches Orchester. Es ist studentisch besetzt und gibt ein großes Sinfoniekonzert pro Semester sowie Kammermusikabende.
Es ist studentisch besetzt und gibt ein großes Sinfoniekonzert pro Semester sowie Kammermusikabende. Das Pauliner Kammerorchester wurde 1992 gegründet und stand bis 2004 unter der Leitung von Wolfgang Unger. Es steht dem Universitätschor mit modernen Instrumenten zur Verfügung. Das Pauliner Barockensemble wurde 1994 aus dem Pauliner Kammerorchester heraus gebildet und musiziert ausschließlich auf historischem Instrumentarium. Das Pauliner Barockensemble wurde 1994 aus dem Pauliner Kammerorchester heraus gebildet und musiziert ausschließlich auf historischem Instrumentarium.

Das Jugendsinfonieorchester der Leipziger Musikschule gehört ebenfalls zu den bekannteren der Leipziger Orchesterszene.


Das Jugendsinfonieorchester der Leipziger Musikschule gehört ebenfalls zu den bekannteren der Leipziger Orchesterszene.

Die Kammerphilharmonie Leipzig besteht aus Musikern, die an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig studieren oder diese absolviert haben.


Die Kammerphilharmonie Leipzig besteht aus Musikern, die an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig studieren oder diese absolviert haben. Das seit 2001 bestehende Orchester konzertiert im Großen Saal des Leipziger Gewandhauses und im Konzerthaus Berlin; Konzertreisen führten unter anderem nach China und Indien..
Das seit 2001 bestehende Orchester konzertiert im Großen Saal des Leipziger Gewandhauses und im Konzerthaus Berlin; Konzertreisen führten unter anderem nach China und Indien. Die Kammerphilharmonie arbeitet unter der Leitung von Michael Köhler.

Das Leipziger Streichquartett wurde 1988 von damaligen Studenten der Leipziger Hochschule für Musik und Theater und späteren Mitgliedern des Gewandhausorchesters gegründet.


Das Leipziger Streichquartett wurde 1988 von damaligen Studenten der Leipziger Hochschule für Musik und Theater und späteren Mitgliedern des Gewandhausorchesters gegründet. Es ist ein international anerkannter Bestandteil der Kammermusikszene.

Das Ensemble Avantgarde um den Komponisten und Pianisten Steffen Schleiermacher war bis 2007 eine Vereinigung von Musikern verschiedener Leipziger Orchester, die sich der [!!! Musik des 20..]


Das Ensemble Avantgarde um den Komponisten und Pianisten Steffen Schleiermacher war bis 2007 eine Vereinigung von Musikern verschiedener Leipziger Orchester, die sich der [!!! Musik des 20. Jahrhunderts ] widmete. Es gründete die Konzertreihe musica nova am Leipziger Gewandhaus.
Es gründete die Konzertreihe musica nova am Leipziger Gewandhaus.

Seit 1957 organisiert der Verein Jugend- & Blasorchester Leipzig e. V. mehrere Ensembles des Laienmusizierens in der Stadt: die Pfiffigen Musikusse, das Symphonische Blasorchester Leipzig sowie die ISKRA Oldstars.
mehrere Ensembles des Laienmusizierens in der Stadt: die Pfiffigen Musikusse, das Symphonische Blasorchester Leipzig sowie die ISKRA Oldstars.
Chöre
Das Neue Johann-Sebastian-Bach-Denkmal (2017)

Der weltberühmte Thomanerchor wurde 1212 zusammen mit der Thomasschule als Klosterschule für zwölf Knaben gegründet und mit der Reformation 1519 vom Stadtrat übernommen.

Chöre
Das Neue Johann-Sebastian-Bach-Denkmal (2017)

Der weltberühmte Thomanerchor wurde 1212 zusammen mit der Thomasschule als Klosterschule für zwölf Knaben gegründet und mit der Reformation 1519 vom Stadtrat übernommen. Der bekannteste Thomaskantor war Johann Sebastian Bach, der diese Stellung von 1723 bis zu seinem Tod 1750 innehatte. Es singen etwa 100 Thomaner im Alter von 9 bis 18 Jahren im Chor, der dreimal in der Woche in der Thomaskirche auftritt.
Es singen etwa 100 Thomaner im Alter von 9 bis 18 Jahren im Chor, der dreimal in der Woche in der Thomaskirche auftritt.

Der GewandhausChor wurde 1861 durch Gewandhauskapellmeister [!!! Carl Reinecke ] gegründet und 1920 mit dem 1875 gegründeten Bach-Verein fusioniert.


Der GewandhausChor wurde 1861 durch Gewandhauskapellmeister [!!! Carl Reinecke ] gegründet und 1920 mit dem 1875 gegründeten Bach-Verein fusioniert. Die Leitung hat seit August 2007 Gregor Meyer in der Nachfolge Morten Schuldt-Jensens inne. Der 1973 gegründete GewandhausKinderchor zählt zu den Kinderchören Deutschlands mit internationalem Renommee.
Der 1973 gegründete GewandhausKinderchor zählt zu den Kinderchören Deutschlands mit internationalem Renommee.

Der MDR-Rundfunkchor Leipzig entstand 1924 als Leipziger Oratorienvereinigung. Nach der Auflösung 1942 wurden im August 1946 die verbliebenen Künstler als Kammerchor des Senders Leipzig durch den Mitteldeutschen Rundfunk übernommen.
Nach der Auflösung 1942 wurden im August 1946 die verbliebenen Künstler als Kammerchor des Senders Leipzig durch den Mitteldeutschen Rundfunk übernommen. Ab 1947 firmierte er als Rundfunkchor Leipzig. Unter der Leitung von Herbert Kegel, der den Chor von 1949 bis 1978 führte, etablierte sich das Ensemble als europäischer Spitzenchor. Unter der Leitung von Herbert Kegel, der den Chor von 1949 bis 1978 führte, etablierte sich das Ensemble als europäischer Spitzenchor. Seinen heutigen Namen trägt er seit der Neugründung des Mitteldeutschen Rundfunks und der gleichzeitigen Übernahme des Chors am 1. Januar 1992. Derzeitiger künstlerischer Leiter ist Risto Joost. Januar 1992. Derzeitiger künstlerischer Leiter ist Risto Joost. Der MDR Kinderchor wurde 1948 von [!!! Hans Sandig ] gegründet und ist der einzige Kinderchor der ARD. Derzeit leitet Ulrich Kaiser das Ensemble.

Der Leipziger Universitätschor ging 1926 aus dem Madrigalkreis Leipziger Studenten hervor.


Der Leipziger Universitätschor ging 1926 aus dem Madrigalkreis Leipziger Studenten hervor. Sein Leiter ist der Universitätsmusikdirektor David Timm. Unter der Leitung des inzwischen verstorbenen [!!! Wolfgang Unger ] erhielt der Chor im Jahr 2001 den von der Deutschen Phono-Akademie vergebenen ECHO-Klassik-Preis.
Unter der Leitung des inzwischen verstorbenen [!!! Wolfgang Unger ] erhielt der Chor im Jahr 2001 den von der Deutschen Phono-Akademie vergebenen ECHO-Klassik-Preis.

Der Leipziger Studentenchor Vivat academia wurde 1954 gegründet und vereint Studierende vieler Leipziger Hochschulen.


Der Leipziger Studentenchor Vivat academia wurde 1954 gegründet und vereint Studierende vieler Leipziger Hochschulen. Er arbeitet seit 2009 als Philharmonischer Jugendchor Leipzig, ist an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig ansässig und wird von Marcus Friedrich geleitet.

Der Leipziger Oratorienchor wurde 1993 als Laienchor gegründet und wird seither von Martin Krumbiegel geleitet.


Der Leipziger Oratorienchor wurde 1993 als Laienchor gegründet und wird seither von Martin Krumbiegel geleitet. Als gemeinnütziger Verein wird er sowohl von seinen Mitgliedern wie auch aus Mitteln der Stadt getragen.
Als gemeinnütziger Verein wird er sowohl von seinen Mitgliedern wie auch aus Mitteln der Stadt getragen.

Der 1962 von Oberkantor [!!! Werner Sander ] gegründete und seit 2012 von Ludwig Böhme geleitete Leipziger Synagogalchor stellt sich der Aufgabe, synagogale Musik des 19. und 20. Jahrhunderts sowie jiddische und hebräische Folklore als besonders wertvollen Bestandteil des jüdisch-kulturellen Erbes nicht nur in Leipzig zu erhalten und zu pflegen.
Jahrhunderts sowie jiddische und hebräische Folklore als besonders wertvollen Bestandteil des jüdisch-kulturellen Erbes nicht nur in Leipzig zu erhalten und zu pflegen.

Der Leipziger Männerchor wurde 1891 von Gustav Wohlgemuth gegründet.


Der Leipziger Männerchor wurde 1891 von Gustav Wohlgemuth gegründet.

Die Schola Cantorum Leipzig ist der Kinder- und Jugendchor der Stadt Leipzig. 1963 gegründet, besteht sie aus über 300 singenden Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Unesco-Initiative Musikstadt
→ Hauptartikel: Unesco-Initiativen (Leipzig)
Zeichen der Notenspur

Leipzig war und ist eine bedeutende Musikstadt.

Unesco-Initiative Musikstadt
→ Hauptartikel: Unesco-Initiativen (Leipzig)
Zeichen der Notenspur

Leipzig war und ist eine bedeutende Musikstadt. So erinnert das [!!! Bach-Archiv Leipzig ] am Thomaskirchhof mit einem Bach-Museum im Bosehaus - die Familie Bose war eng mit der Familie Bach befreundet - an eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Stadt..
So erinnert das [!!! Bach-Archiv Leipzig ] am Thomaskirchhof mit einem Bach-Museum im Bosehaus - die Familie Bose war eng mit der Familie Bach befreundet - an eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Stadt. Eine Besonderheit in Leipzig ist, dass eine Vielzahl an Komponistenhäusern erhalten geblieben ist, in den meisten sind Museen eingerichtet worden: so das Wohn- und Sterbehaus von Felix Mendelssohn Bartholdy, das als Mendelssohn-Haus der Öffentlichkeit zugänglich ist, das Schumann-Haus, wo Robert und [!!! Clara Schumann ] ihre ersten vier Ehejahre verbrachten, und die Talstraße 10, wo sich die Edvard-Grieg-Gedenk- und Begegnungsstätte befindet. Eine Besonderheit in Leipzig ist, dass eine Vielzahl an Komponistenhäusern erhalten geblieben ist, in den meisten sind Museen eingerichtet worden: so das Wohn- und Sterbehaus von Felix Mendelssohn Bartholdy, das als Mendelssohn-Haus der Öffentlichkeit zugänglich ist, das Schumann-Haus, wo Robert und [!!! Clara Schumann ] ihre ersten vier Ehejahre verbrachten, und die Talstraße 10, wo sich die Edvard-Grieg-Gedenk- und Begegnungsstätte befindet. Eine Besonderheit in Leipzig ist, dass eine Vielzahl an Komponistenhäusern erhalten geblieben ist, in den meisten sind Museen eingerichtet worden: so das Wohn- und Sterbehaus von Felix Mendelssohn Bartholdy, das als Mendelssohn-Haus der Öffentlichkeit zugänglich ist, das Schumann-Haus, wo Robert und [!!! Clara Schumann ] ihre ersten vier Ehejahre verbrachten, und die Talstraße 10, wo sich die Edvard-Grieg-Gedenk- und Begegnungsstätte befindet. Die Wohnorte von [!!! Gustav Mahler ] und Erwin Schulhoff befinden sich unweit der Innenstadt im Waldstraßenviertel, hier erinnern Gedenktafeln an die Komponisten.. Eine Besonderheit in Leipzig ist, dass eine Vielzahl an Komponistenhäusern erhalten geblieben ist, in den meisten sind Museen eingerichtet worden: so das Wohn- und Sterbehaus von Felix Mendelssohn Bartholdy, das als Mendelssohn-Haus der Öffentlichkeit zugänglich ist, das Schumann-Haus, wo Robert und [!!! Clara Schumann ] ihre ersten vier Ehejahre verbrachten, und die Talstraße 10, wo sich die Edvard-Grieg-Gedenk- und Begegnungsstätte befindet. Die Wohnorte von [!!! Gustav Mahler ] und Erwin Schulhoff befinden sich unweit der Innenstadt im Waldstraßenviertel, hier erinnern Gedenktafeln an die Komponisten. Das Geburtshaus [!!! Richard Wagners ] am Brühl existiert zwar nicht mehr, aber auch dort erinnern eine Gedenktafel und ein Platz an den Musiker.. Das Geburtshaus [!!! Richard Wagners ] am Brühl existiert zwar nicht mehr, aber auch dort erinnern eine Gedenktafel und ein Platz an den Musiker. [!!! Albert Lortzing ] hatte gleich mehrere Wohnstätten in Leipzig, zumeist im Waldstraßenviertel.

Um das musikalische Erbe besser zu vermarkten, wurde eine UNESCO-Initiative gegründet, die Leipzig zu einem Welterbetitel verhelfen möchte.


Um das musikalische Erbe besser zu vermarkten, wurde eine UNESCO-Initiative gegründet, die Leipzig zu einem Welterbetitel verhelfen möchte. Zu diesem Zweck werden momentan mehrere Routen durch Leipzig geplant. Zum einen die „Notenspur”.
Zu diesem Zweck werden momentan mehrere Routen durch Leipzig geplant. Zum einen die „Notenspur”. Diese stellt einen etwa 5,1 Kilometer langen Spaziergang dar, der die Arbeits- oder Wohnorte der Komponisten beziehungsweise andere musikalischer Objekte von überregionaler Bedeutung miteinander verbindet. Diese stellt einen etwa 5,1 Kilometer langen Spaziergang dar, der die Arbeits- oder Wohnorte der Komponisten beziehungsweise andere musikalischer Objekte von überregionaler Bedeutung miteinander verbindet. Zu den Einrichtungen gehören neben den Komponistenhäusern die Nikolai- und Thomaskirche als Uraufführungsorte der Werke von Bach, die Musikbibliothek Peters, das Gewandhaus, die Oper und das Café Zum Arabischen Coffe Baum. Zu den Einrichtungen gehören neben den Komponistenhäusern die Nikolai- und Thomaskirche als Uraufführungsorte der Werke von Bach, die Musikbibliothek Peters, das Gewandhaus, die Oper und das Café Zum Arabischen Coffe Baum.

Der zweite Spaziergang, der „Notenbogen”, ist etwa fünf Kilometer lang und verbindet unter anderen das Alte Bachdenkmal, die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” als Wirkungsstätte Max Regers und die Blindenmusikbibliothek der Deutschen Zentralbibliothek für Blinde..


Der zweite Spaziergang, der „Notenbogen”, ist etwa fünf Kilometer lang und verbindet unter anderen das Alte Bachdenkmal, die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” als Wirkungsstätte Max Regers und die Blindenmusikbibliothek der Deutschen Zentralbibliothek für Blinde.

Als Letztes ist noch ein Radweg geplant: das „Notenrad”.


Als Letztes ist noch ein Radweg geplant: das „Notenrad”. Es ist in zwei Schleifen gegliedert, die westliche und die östliche, wobei beide ungefähr die gleiche Länge haben und an das Stadtzentrum angeschlossen sind. Sie führen zum Beispiel von der Thomaskirche bis zum Rittergut Kleinzschocher.
Sie führen zum Beispiel von der Thomaskirche bis zum Rittergut Kleinzschocher.
Verbände

Als bedeutende Musikstadt haben sich in Leipzig die sächsischen Landesverbände des deutschen Tonkünstlerverbandes und des Verbandes Deutscher Musikschulen, sowie der Sächsische Musikbund niedergelassen.

Verbände

Als bedeutende Musikstadt haben sich in Leipzig die sächsischen Landesverbände des deutschen Tonkünstlerverbandes und des Verbandes Deutscher Musikschulen, sowie der Sächsische Musikbund niedergelassen.
Freizeit und Unterhaltung
Kino

Leipzig besitzt eine lebendige Kinoszene. Internationale Bedeutung gewann das seit 1955 alljährlich stattfindende Festival für Dokumentar- und Animationsfilm.
Internationale Bedeutung gewann das seit 1955 alljährlich stattfindende Festival für Dokumentar- und Animationsfilm. Nach zunehmender Beeinflussung des Festivalprogramms durch staatliche Organe der DDR in den Jahren ab 1968 entwickelte es sich nach der Wiedervereinigung mit modernisierter Ausrichtung erneut zu einem Publikumsmagneten. Nach zunehmender Beeinflussung des Festivalprogramms durch staatliche Organe der DDR in den Jahren ab 1968 entwickelte es sich nach der Wiedervereinigung mit modernisierter Ausrichtung erneut zu einem Publikumsmagneten.

Neben größeren Kinos, wie CineStar und Passage Kinos im Zentrum, Regina Filmpalast in Reudnitz und Cineplex Leipzig in Grünau präsentieren zahlreiche Programmkinos Filme für kleinere Zielgruppen..


Neben größeren Kinos, wie CineStar und Passage Kinos im Zentrum, Regina Filmpalast in Reudnitz und Cineplex Leipzig in Grünau präsentieren zahlreiche Programmkinos Filme für kleinere Zielgruppen. Einmal jährlich finden seit 1995 in mehreren Spielstätten des Großraumes Halle-Leipzig die Französischen Filmtage statt. Seit 2001 wird in Leipzig jährlich die Filmkunstmesse ausgerichtet.
Einmal jährlich finden seit 1995 in mehreren Spielstätten des Großraumes Halle-Leipzig die Französischen Filmtage statt. Seit 2001 wird in Leipzig jährlich die Filmkunstmesse ausgerichtet. Im Sommer finden an verschiedenen Orten unter freiem Himmel Kinovorführungen statt.
Nachtleben
Im ältesten noch erhaltenen Lichtspielhaus, dem UT Connewitz

Das alltägliche kulturelle Leben spielt sich vor allem in der Innenstadt, in der Gottschedstraße und der Südvorstadt entlang der Karl-Liebknecht-Straße bis zum Stadtteil Connewitz sowie in Plagwitz entlang der Karl-Heine-Straße ab.

Nachtleben
Im ältesten noch erhaltenen Lichtspielhaus, dem UT Connewitz

Das alltägliche kulturelle Leben spielt sich vor allem in der Innenstadt, in der Gottschedstraße und der Südvorstadt entlang der Karl-Liebknecht-Straße bis zum Stadtteil Connewitz sowie in Plagwitz entlang der Karl-Heine-Straße ab.

Nachtleben
Im ältesten noch erhaltenen Lichtspielhaus, dem UT Connewitz

Das alltägliche kulturelle Leben spielt sich vor allem in der Innenstadt, in der Gottschedstraße und der Südvorstadt entlang der Karl-Liebknecht-Straße bis zum Stadtteil Connewitz sowie in Plagwitz entlang der Karl-Heine-Straße ab. Die Stadt hat ein bemerkenswertes und reges Nachtleben. Die Entwicklung der vielseitigen Kneipenlandschaft wurde dabei durch den Verzicht der Stadtverwaltung auf eine Sperrstunde begünstigt.
Die Entwicklung der vielseitigen Kneipenlandschaft wurde dabei durch den Verzicht der Stadtverwaltung auf eine Sperrstunde begünstigt. Ganz besonders in den Abend- und Nachtstunden der Sommermonate lässt sich im Barfußgässchen und in der Gottschedstraße, wenn die Freisitze gefüllt sind, ein vitales Straßenleben erleben. Ganz besonders in den Abend- und Nachtstunden der Sommermonate lässt sich im Barfußgässchen und in der Gottschedstraße, wenn die Freisitze gefüllt sind, ein vitales Straßenleben erleben.

Durch den Verfall der Bausubstanz während der DDR-Zeit sind viele ehemalige Kulturhäuser in den Stadtteilen verschwunden, so dass Leipzig nur noch eine begrenzte Anzahl an größeren Sälen für Musikveranstaltungen besitzt.


Durch den Verfall der Bausubstanz während der DDR-Zeit sind viele ehemalige Kulturhäuser in den Stadtteilen verschwunden, so dass Leipzig nur noch eine begrenzte Anzahl an größeren Sälen für Musikveranstaltungen besitzt. Im Norden sind dies der Anker und das Haus Auensee, in der Westvorstadt das Haus Leipzig, im Zentrum die Moritzbastei sowie in Connewitz das Werk 2 und das Conne Island..
Im Norden sind dies der Anker und das Haus Auensee, in der Westvorstadt das Haus Leipzig, im Zentrum die Moritzbastei sowie in Connewitz das Werk 2 und das Conne Island. Im Jahr 2006 eröffnete mit dem Volkspalast eine neue Veranstaltungshalle, die größere Konzerte erlaubt, die zuvor der Mehrzweckhalle Arena Leipzig vorbehalten waren. In Connewitz und Teilen der Südvorstadt entwickelte sich nach der Wende eine lebendige alternative Szene.. Im Jahr 2006 eröffnete mit dem Volkspalast eine neue Veranstaltungshalle, die größere Konzerte erlaubt, die zuvor der Mehrzweckhalle Arena Leipzig vorbehalten waren. In Connewitz und Teilen der Südvorstadt entwickelte sich nach der Wende eine lebendige alternative Szene. Aus dem ehemaligen Kino UT Connewitz wurde eine für alle Kulturformen genutzte Einrichtung. Das Tanzcafé Ilses Erika im Haus der Demokratie - ebenfalls in Connewitz gelegen - ist mit seinen Clubabenden und -konzerten eine der bekanntesten Indie-Adressen in Ostdeutschland. Das Tanzcafé Ilses Erika im Haus der Demokratie - ebenfalls in Connewitz gelegen - ist mit seinen Clubabenden und -konzerten eine der bekanntesten Indie-Adressen in Ostdeutschland. Die in der Südvorstadt gelegene Distillery gilt als Ostdeutschlands dienstältester Technoclub, welcher das Eintagesfestival Th!nk? veranstaltet. Die in der Südvorstadt gelegene Distillery gilt als Ostdeutschlands dienstältester Technoclub, welcher das Eintagesfestival Th!nk? veranstaltet. Zu den beliebtesten Clubs und Diskotheken zählen das Nachtcafé, das auf Blackmusic und House spezialisiert ist, und die Buddha Art Gallery in der Innenstadt.. Zu den beliebtesten Clubs und Diskotheken zählen das Nachtcafé, das auf Blackmusic und House spezialisiert ist, und die Buddha Art Gallery in der Innenstadt. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen wie Programmkino, Lesungen oder kleinere Konzerte finden außerdem in der naTo statt.

Mit den Beschlüssen der 3.
Vielfältige kulturelle Veranstaltungen wie Programmkino, Lesungen oder kleinere Konzerte finden außerdem in der naTo statt.

Mit den Beschlüssen der 3. Hochschulreform der DDR 1968 entstanden in Leipzig zahlreiche Studentenclubs, von denen die meisten noch existieren und die nicht nur von Studenten genutzt werden. Der älteste Studentenclub ist der TV-Club Leipzig..
Der älteste Studentenclub ist der TV-Club Leipzig. Die Studentenclubs haben sich mit dem Runden Tisch Leipziger unabhängiger Studentenclubs (RuTiLuSt) Anfang der 1990er Jahre eine gemeinsame Plattform geschaffen. Die Studentenclubs haben sich mit dem Runden Tisch Leipziger unabhängiger Studentenclubs (RuTiLuSt) Anfang der 1990er Jahre eine gemeinsame Plattform geschaffen. Der ehemals größte Studentenclub Europas, die Moritzbastei, wurde Ende der 1970er Jahre aus einer mittelalterlichen Festungsanlage ausgebaut. 1993 wurde er in eine GmbH umgewandelt.
Freizeitpark

Im Süden von Leipzig, zwischen Cospudener und Zwenkauer See, befindet sich mit Belantis der größte Freizeitpark in Mitteldeutschland.

Freizeitpark

Im Süden von Leipzig, zwischen Cospudener und Zwenkauer See, befindet sich mit Belantis der größte Freizeitpark in Mitteldeutschland. Errichtet wurde er auf einen 27 Hektar großen ehemaligen Braunkohlegebiet und bietet seinen Besuchern über 60 Attraktionen und Shows verteilt auf acht Themenwelten.
Errichtet wurde er auf einen 27 Hektar großen ehemaligen Braunkohlegebiet und bietet seinen Besuchern über 60 Attraktionen und Shows verteilt auf acht Themenwelten. Eröffnet wurde der Park am 5. April 2003 nach 19-monatiger Bauzeit und zählt jährlich über 500.000 Besucher.. April 2003 nach 19-monatiger Bauzeit und zählt jährlich über 500.000 Besucher.
Natur und Erholung
Parks und Gärten
Der ab 1858 angelegte Johannapark
Im Palmengarten
Historische Ansicht des Palmengartens (um 1900)
Friedenspark, im Hintergrund die Russische Gedächtniskirche (2008)

Leipzig besitzt einen verglichen mit ähnlichen Großstädten bemerkenswerten Anteil an Parks und Grünflächen, überwiegend mit hohem gestalterischem Anspruch oder stadtstruktureller Bedeutung.

Natur und Erholung
Parks und Gärten
Der ab 1858 angelegte Johannapark
Im Palmengarten
Historische Ansicht des Palmengartens (um 1900)
Friedenspark, im Hintergrund die Russische Gedächtniskirche (2008)

Leipzig besitzt einen verglichen mit ähnlichen Großstädten bemerkenswerten Anteil an Parks und Grünflächen, überwiegend mit hohem gestalterischem Anspruch oder stadtstruktureller Bedeutung.

Natur und Erholung
Parks und Gärten
Der ab 1858 angelegte Johannapark
Im Palmengarten
Historische Ansicht des Palmengartens (um 1900)
Friedenspark, im Hintergrund die Russische Gedächtniskirche (2008)

Leipzig besitzt einen verglichen mit ähnlichen Großstädten bemerkenswerten Anteil an Parks und Grünflächen, überwiegend mit hohem gestalterischem Anspruch oder stadtstruktureller Bedeutung. Weit überregional bekannt waren die aufwendigen Bürgergärten, die sich seit Renaissance und [!!! Barock ] um die historische Innenstadt legten, etwa Apels Garten oder der Großbosesche Garten. Mit dem städtischen Wachstum im 19..
Mit dem städtischen Wachstum im 19. Jahrhundert wurden diese privaten Anlagen überbaut, jedoch erhielten sich ihre Bezeichnungen verschiedentlich in Straßennamen. Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts begannen Begrünungen der städtischen Befestigungsanlagen und Wälle mit Alleen und Gehölzpflanzungen. Jahrhunderts begannen Begrünungen der städtischen Befestigungsanlagen und Wälle mit Alleen und Gehölzpflanzungen. Ende des Jahrhunderts entstand unter Bürgermeister Carl Wilhelm Müller (1728-1801) eine zusammenhängende Parkgestaltung am Schwanenteich und in dem heutigen Bereich vor dem Hauptbahnhof.. Ende des Jahrhunderts entstand unter Bürgermeister Carl Wilhelm Müller (1728-1801) eine zusammenhängende Parkgestaltung am Schwanenteich und in dem heutigen Bereich vor dem Hauptbahnhof. Es handelte sich um die erste vom Bürgertum initiierte Landschaftsparkanlage Deutschlands. Zugleich war damit der Grundstein zu dem die Innenstadt umgebenden Promenadenring gelegt. Zugleich war damit der Grundstein zu dem die Innenstadt umgebenden Promenadenring gelegt. Bis in das 20. Jahrhundert erfolgte die Gestaltung weiterer Abschnitte, darunter bis 1858 die Lenné-Anlage, Schillerpark genannt. Für die Planung konnte der Königlich Preußische Gartendirektor Peter Joseph Lenné gewonnen werden, einer der größten Gartenkünstler des 19. Jahrhundert erfolgte die Gestaltung weiterer Abschnitte, darunter bis 1858 die Lenné-Anlage, Schillerpark genannt. Für die Planung konnte der Königlich Preußische Gartendirektor Peter Joseph Lenné gewonnen werden, einer der größten Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts. Im Auftrag des Bankiers Wilhelm Seyfferth konzipierte er wenig später ebenfalls den städtischen Johannapark.. Im Auftrag des Bankiers Wilhelm Seyfferth konzipierte er wenig später ebenfalls den städtischen Johannapark.

Ab 1898 entstand unter Gartendirektor Otto Wittenberg direkt im Anschluss westlich der König-Albert-Park, ein repräsentativer Stadtpark mit Springbrunnenbassin, Teich und Musikpavillon.


Ab 1898 entstand unter Gartendirektor Otto Wittenberg direkt im Anschluss westlich der König-Albert-Park, ein repräsentativer Stadtpark mit Springbrunnenbassin, Teich und Musikpavillon. Seit 1955 führt er gemeinsam mit benachbarten Anlagen wie dem Palmengarten oder dem Scheibenholzpark die Bezeichnung Clara-Zetkin-Park. Unter Otto Wittenberg entstanden parallel mit der Stadtentwicklung Ende des 19..
Unter Otto Wittenberg entstanden parallel mit der Stadtentwicklung Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche begrünte Stadtplätze, ferner die landschaftlich gestalteten Anlagen Volksgarten Sellerhausen, Volkshain Stünz sowie der Südteil des Eutritzscher Parks. Jahrhunderts zahlreiche begrünte Stadtplätze, ferner die landschaftlich gestalteten Anlagen Volksgarten Sellerhausen, Volkshain Stünz sowie der Südteil des Eutritzscher Parks. Im Gegensatz dazu schuf der Nachfolger Wittenbergs, Carl Hampel, zahlreiche formale Gestaltungen, unter anderem am westlichen Promenadenring, jedoch auch den weitläufigen Wilhelm-Külz-Park am Völkerschlachtdenkmal. Im Gegensatz dazu schuf der Nachfolger Wittenbergs, Carl Hampel, zahlreiche formale Gestaltungen, unter anderem am westlichen Promenadenring, jedoch auch den weitläufigen Wilhelm-Külz-Park am Völkerschlachtdenkmal.

Seit 1913 gestaltete Leberecht Migge in der seinerzeit noch selbständigen Gemeinde Schönefeld einen klassischen Volkspark, den Mariannenpark. Fertiggestellt wurde die Anlage in der Zwischenkriegszeit bis 1928 unter Stadtgartendirektor Molzen.


Seit 1913 gestaltete Leberecht Migge in der seinerzeit noch selbständigen Gemeinde Schönefeld einen klassischen Volkspark, den Mariannenpark. Fertiggestellt wurde die Anlage in der Zwischenkriegszeit bis 1928 unter Stadtgartendirektor Molzen. Bereits 1932 begannen die Arbeiten am Richard-Wagner-Hain beiderseits des Elsterflutbeckens. Er sollte ein monumentales Denkmal zu Ehren des gebürtigen Leipzigers [!!! Richard Wagner ] aufnehmen.
Bereits 1932 begannen die Arbeiten am Richard-Wagner-Hain beiderseits des Elsterflutbeckens. Er sollte ein monumentales Denkmal zu Ehren des gebürtigen Leipzigers [!!! Richard Wagner ] aufnehmen. Die Nationalsozialisten nahmen sich des Vorhabens an und erklärten es zum Projekt „Richard-Wagner-Nationaldenkmal”. Die Nationalsozialisten nahmen sich des Vorhabens an und erklärten es zum Projekt „Richard-Wagner-Nationaldenkmal”. Für die erhaltene gärtnerische Gestaltung verantwortlich war Gustav Allinger. Emil Hipp fertigte am Chiemsee die Teile des Denkmals, das jedoch kriegsbedingt nicht mehr zur Aufstellung in Leipzig gelangte. Emil Hipp fertigte am Chiemsee die Teile des Denkmals, das jedoch kriegsbedingt nicht mehr zur Aufstellung in Leipzig gelangte.

Westlich an den Zoologischen Garten grenzt der weitläufige Park Rosental. Ursprünglich kurfürstlicher Besitz, dann an die Stadt verkauft, beabsichtigte August der Starke hier dennoch die Errichtung einer Residenz, die die Stadt finanzieren sollte.
Ursprünglich kurfürstlicher Besitz, dann an die Stadt verkauft, beabsichtigte August der Starke hier dennoch die Errichtung einer Residenz, die die Stadt finanzieren sollte. Zwar konnte dies abgewendet werden, jedoch veranlasste der Landesherr die Anlage der noch vorhandenen Sichtschneisen durch die begrenzenden Waldbereiche, ausgehend von der großen zentralen Wiesenfläche. Zwar konnte dies abgewendet werden, jedoch veranlasste der Landesherr die Anlage der noch vorhandenen Sichtschneisen durch die begrenzenden Waldbereiche, ausgehend von der großen zentralen Wiesenfläche. Seit dem 19. Jahrhundert fanden verschiedene Umgestaltungen im Sinne einer landschaftlichen Gestaltung statt.

Auf den Leipziger Arzt Moritz Schreber geht indirekt die nach ihm benannte Kleingartenbewegung (Schrebergärten) zurück.


Auf den Leipziger Arzt Moritz Schreber geht indirekt die nach ihm benannte Kleingartenbewegung (Schrebergärten) zurück. Neben der ältesten sogenannten Schreberanlage befindet sich in der Stadt das Deutsche Kleingärtnermuseum.
Neben der ältesten sogenannten Schreberanlage befindet sich in der Stadt das Deutsche Kleingärtnermuseum. Etwa 30 % (1240 ha) der Leipziger Grünfläche wird von Kleingärten gebildet, die damit zur Erholung und für die Biodiversität der Stadt eine wichtige Rolle spielen.[136]

Als Friedenspark wird der 1950 geschlossene ehemalige Neue Johannisfriedhof bezeichnet.
[136]

Als Friedenspark wird der 1950 geschlossene ehemalige Neue Johannisfriedhof bezeichnet. Ab 1973 erfolgte die Beräumung der zahlreichen historisch bedeutenden Grabdenkmale. Einige wenige wurden auf dem erhaltenen Alten Johannisfriedhof aufgestellt, dem über Jahrhunderte zentralen Begräbnisplatz der Stadt..
Einige wenige wurden auf dem erhaltenen Alten Johannisfriedhof aufgestellt, dem über Jahrhunderte zentralen Begräbnisplatz der Stadt. Zu den Parkfriedhöfen der Stadt gehören der Südfriedhof und der Ostfriedhof.

Im Osten von Leipzigs Stadtteil Grünau befindet sich der 1913 vollendete und seit 1984 öffentlich zugängliche Robert-Koch-Park mit der Robert-Koch-Klinik als Außenstelle des städtischen Klinikums St.


Im Osten von Leipzigs Stadtteil Grünau befindet sich der 1913 vollendete und seit 1984 öffentlich zugängliche Robert-Koch-Park mit der Robert-Koch-Klinik als Außenstelle des städtischen Klinikums St. Georg.

In den letzten Jahren entstanden neue Parkanlagen auf dem Gelände des ehemaligen Eilenburger Bahnhofs (Lene-Voigt-Park) und am Karl-Heine-Kanal in Plagwitz (Stadtteilpark Plagwitz).


In den letzten Jahren entstanden neue Parkanlagen auf dem Gelände des ehemaligen Eilenburger Bahnhofs (Lene-Voigt-Park) und am Karl-Heine-Kanal in Plagwitz (Stadtteilpark Plagwitz).
Botanischer Garten
Botanischer Garten, Nordfassade des Altbaus (2015)

Der Botanische Garten der Universität Leipzig beheimatet auf einer Fläche von 3,5 Hektar etwa 10.

Botanischer Garten
Botanischer Garten, Nordfassade des Altbaus (2015)

Der Botanische Garten der Universität Leipzig beheimatet auf einer Fläche von 3,5 Hektar etwa 10.000 verschiedene Arten. Er ist der älteste Botanische Garten Deutschlands und gehört zu den ältesten weltweit..
Er ist der älteste Botanische Garten Deutschlands und gehört zu den ältesten weltweit. In seiner Geschichte, die bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts zurückreicht, wurde der Standort des Botanischen Gartens dreimal im Stadtgebiet verlegt. Er befindet sich an der Linnéstraße im Ortsteil Zentrum-Südost, angrenzend an den Friedenspark. Er befindet sich an der Linnéstraße im Ortsteil Zentrum-Südost, angrenzend an den Friedenspark.[137]
Tierparks
Eingang zum Zoo Leipzig (2009)

Der Zoologische Garten Leipzig ist eine 26 Hektar große parkartig gestaltete Grünanlage nordwestlich der Leipziger Altstadt, in der etwa 900 Tierarten gehalten und präsentiert werden.
[137]
Tierparks
Eingang zum Zoo Leipzig (2009)

Der Zoologische Garten Leipzig ist eine 26 Hektar große parkartig gestaltete Grünanlage nordwestlich der Leipziger Altstadt, in der etwa 900 Tierarten gehalten und präsentiert werden. Er grenzt an das Rosental, einen Stadtpark.

Der Leipziger Zoo wurde am 9. Juni 1878 eröffnet und ist mit seinen vielen historischen Bauten einer der traditionsreichsten in Deutschland..


Der Leipziger Zoo wurde am 9. Juni 1878 eröffnet und ist mit seinen vielen historischen Bauten einer der traditionsreichsten in Deutschland. Er war einst berühmt für seine Löwen- und später auch Tigerzucht, für die er seither das Internationale Zuchtbuch führt.
Er war einst berühmt für seine Löwen- und später auch Tigerzucht, für die er seither das Internationale Zuchtbuch führt. Er beherbergt viele seltene Tierarten wie Baikalrobben, Moschustiere, Okapis oder Sepikwarane. Die wöchentliche Doku-Soap Elefant, Tiger & Co. des Mitteldeutschen Rundfunks machte den Zoo seit 2003 in ganz Deutschland bekannt. Die wöchentliche Doku-Soap Elefant, Tiger & Co. des Mitteldeutschen Rundfunks machte den Zoo seit 2003 in ganz Deutschland bekannt. Eine der charakteristischen Backsteinanlagen ist die Bärenburg. Sie war Schauplatz vieler Zuchterfolge, ist aber längst veraltet. Noch in den 1990er Jahren war der Zoo stark sanierungsbedürftig und entsprach kaum mehr moderner Tierhaltung.. Noch in den 1990er Jahren war der Zoo stark sanierungsbedürftig und entsprach kaum mehr moderner Tierhaltung. Daher wird er seit einigen Jahren zu einem Zoo der Zukunft umgebaut, was ursprünglich 2014 abgeschlossen sein sollte. Daher wird er seit einigen Jahren zu einem Zoo der Zukunft umgebaut, was ursprünglich 2014 abgeschlossen sein sollte. Die zwei größten Bauprojekte dabei waren die 2001 eröffnete weltgrößte Menschenaffenanlage Pongoland (als Teil des Wolfgang-Köhler-Primaten-Forschungszentrum) und Europas größte Tropenhalle Gondwanaland, in der seit 2011 Tiere und Pflanzen der Kontinente Asien, Südamerika und Afrika gezeigt werden. Die zwei größten Bauprojekte dabei waren die 2001 eröffnete weltgrößte Menschenaffenanlage Pongoland (als Teil des Wolfgang-Köhler-Primaten-Forschungszentrum) und Europas größte Tropenhalle Gondwanaland, in der seit 2011 Tiere und Pflanzen der Kontinente Asien, Südamerika und Afrika gezeigt werden. Ende 2011 kündigte die Zooleitung an, dass der Masterplan zum Umbau des Zoos überarbeitet wird. Ende 2011 kündigte die Zooleitung an, dass der Masterplan zum Umbau des Zoos überarbeitet wird. Die weiteren Baumaßnahmen sollen nunmehr bis zum Jahr 2020 erfolgen - Schwerpunkte sollen die Bereiche Asien und Südamerika sein.

Der Wildpark Leipzig ist ein Naturpark im Süden der Stadt. Die Tiere des Parks kommen größtenteils aus der europäischen Region, gezeigt werden zum einen Rot-, Dam-, Reh-, Muffelwild, aber auch Elche, Wisente, verschiedene Vogelarten und Füchse, Wildkatzen, Hermeline, Marder und Waschbären.


Der Wildpark Leipzig ist ein Naturpark im Süden der Stadt. Die Tiere des Parks kommen größtenteils aus der europäischen Region, gezeigt werden zum einen Rot-, Dam-, Reh-, Muffelwild, aber auch Elche, Wisente, verschiedene Vogelarten und Füchse, Wildkatzen, Hermeline, Marder und Waschbären.
Die Tiere des Parks kommen größtenteils aus der europäischen Region, gezeigt werden zum einen Rot-, Dam-, Reh-, Muffelwild, aber auch Elche, Wisente, verschiedene Vogelarten und Füchse, Wildkatzen, Hermeline, Marder und Waschbären. Am Zuchtprogramm für den gefährdeten europäischen Nerz nimmt der Wildpark teil. Demnächst soll ein Erlebnispfad mit Wolfsgehege erstellt werden.
Bauwerke
Siehe auch: Architektur in Leipzig

In Leipzig befinden sich einige bedeutende Gebäude aus den Epochen der letzten Jahrhunderte..

Bauwerke
Siehe auch: Architektur in Leipzig

In Leipzig befinden sich einige bedeutende Gebäude aus den Epochen der letzten Jahrhunderte. Leipzig war ein Zentrum des bürgerlichen Barocks und wurde vor allem in der Gründerzeit und im letzten Viertel des 19..
Leipzig war ein Zentrum des bürgerlichen Barocks und wurde vor allem in der Gründerzeit und im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts durch viele öffentliche Gebäude des [!!! Historismus ] ergänzt. Leipzig besitzt einen vergleichsweise hohen Anteil an Gebäuden des [!!! Jugendstils.] Außerdem befinden sich Gebäude der Vor- und Nachkriegsmoderne in Leipzig.. Außerdem befinden sich Gebäude der Vor- und Nachkriegsmoderne in Leipzig.
Blick über die Stadt vom Völkerschlachtdenkmal aus (2017)
Sakralbauten

Eine Zusammenfassung aller Kirchen findet sich unter Liste der Kirchengebäude in Leipzig..

Blick über die Stadt vom Völkerschlachtdenkmal aus (2017)
Sakralbauten

Eine Zusammenfassung aller Kirchen findet sich unter Liste der Kirchengebäude in Leipzig. Ausführliche Beschreibungen der Sakralbauten finden sich unter Kirchen in Leipzig, Ehemalige Kirchen in Leipzig und Synagogen in Leipzig.
Nikolaikirche mit Denkmal Nikolaisäule zur Friedlichen Revolution 1989 (2006)

In der Innenstadt befinden sich zwei sehr bekannte Kirchenbauten.

Nikolaikirche mit Denkmal Nikolaisäule zur Friedlichen Revolution 1989 (2006)

In der Innenstadt befinden sich zwei sehr bekannte Kirchenbauten. Die Thomaskirche war die Wirkungsstätte von [!!! Johann Sebastian Bach ] und wird noch durch Aufführungen des Thomanerchors belebt.
Die Thomaskirche war die Wirkungsstätte von [!!! Johann Sebastian Bach ] und wird noch durch Aufführungen des Thomanerchors belebt. Das [!!! gotische ] Bauwerk stammt größtenteils aus dem späten 15. Jahrhundert.

Die Nikolaikirche war einer der wichtigsten Orte der Friedensgebete und Ausgangspunkt der Montagsdemonstrationen in Leipzig, einem wesentlichen Bestandteil der politischen Wende in der DDR..


Die Nikolaikirche war einer der wichtigsten Orte der Friedensgebete und Ausgangspunkt der Montagsdemonstrationen in Leipzig, einem wesentlichen Bestandteil der politischen Wende in der DDR. Sie wurde ab 1165, dem Jahr der Vergabe des Stadtrechts, im [!!! romanischen ] Stil errichtet und im Spätmittelalter zu einer [!!! gotischen ] Hallenkirche umgestaltet.
Sie wurde ab 1165, dem Jahr der Vergabe des Stadtrechts, im [!!! romanischen ] Stil errichtet und im Spätmittelalter zu einer [!!! gotischen ] Hallenkirche umgestaltet. Unmittelbar neben der Nikolaikirche befindet sich die Alte Nikolaischule.
Die Russische Gedächtniskirche (2005)

Zum Gedächtnis der russischen Gefallenen während der Völkerschlacht bei Leipzig entstand 1913 die Russische Gedächtniskirche im sogenannten Nowgoroder Stil russisch-orthodoxer Kirchen..

Die Russische Gedächtniskirche (2005)

Zum Gedächtnis der russischen Gefallenen während der Völkerschlacht bei Leipzig entstand 1913 die Russische Gedächtniskirche im sogenannten Nowgoroder Stil russisch-orthodoxer Kirchen.
St.-Bonifatius-Kirche (2008)

In Leipzig sind zwei bedeutende Kirchenbauten der klassischen Moderne zu finden: die Versöhnungskirche in Gohlis-Nord und die Bonifatiuskirche in Connewitz..
-Bonifatius-Kirche (2008)

In Leipzig sind zwei bedeutende Kirchenbauten der klassischen Moderne zu finden: die Versöhnungskirche in Gohlis-Nord und die Bonifatiuskirche in Connewitz. Die 1932 geweihte Versöhnungskirche zählt zu den wichtigsten Zeugnissen sakraler Architektur im Stile des Neuen Bauens in Deutschland..
Die 1932 geweihte Versöhnungskirche zählt zu den wichtigsten Zeugnissen sakraler Architektur im Stile des Neuen Bauens in Deutschland. Die St.-Bonifatius-Kirche gilt als wichtigster katholischer Kirchenneubau zwischen den beiden Weltkriegen in Sachsen.. -Bonifatius-Kirche gilt als wichtigster katholischer Kirchenneubau zwischen den beiden Weltkriegen in Sachsen. Der Rundbau im Stil des [!!! Art déco ] wurde 1929/30 zur Erinnerung an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder des Katholischen Kaufmännischen Vereins errichtet.
Historische Gebäude
Ein Großteil der Leipziger Altstadt überstand den Zweiten Weltkrieg..

Historische Gebäude
Ein Großteil der Leipziger Altstadt überstand den Zweiten Weltkrieg. Jedoch wurden einige wertvolle Bauten während der DDR-Zeit abgerissen, wie 1968 Deutrichs Hof (im Bild). Das Grundstück ist eine Brache.

Die Innenstadt Leipzigs besteht aus sehr wechselvollen Ansichten.


Die Innenstadt Leipzigs besteht aus sehr wechselvollen Ansichten. Im Herzen der Stadt dominiert das Alte Rathaus, ein Renaissancebau aus den Jahren 1556/57. Bemerkenswert ist, dass dieses nicht den damaligen Regeln gemäß axialsymmetrisch in der Frontansicht aufgebaut, sondern im Goldenen Schnitt geteilt ist.
Bemerkenswert ist, dass dieses nicht den damaligen Regeln gemäß axialsymmetrisch in der Frontansicht aufgebaut, sondern im Goldenen Schnitt geteilt ist. Der aus der Mittelachse gerückte Rathausturm galt als architektonische Avantgardeleistung der damaligen Zeit und stand mit dem dadurch verursachten Wirbel und Aufruhr für das städtische Selbstbewusstsein und das typische Leipziger Bestreben, stets einen eigenen, unabhängigen Weg zu wählen und zu behaupten. Der aus der Mittelachse gerückte Rathausturm galt als architektonische Avantgardeleistung der damaligen Zeit und stand mit dem dadurch verursachten Wirbel und Aufruhr für das städtische Selbstbewusstsein und das typische Leipziger Bestreben, stets einen eigenen, unabhängigen Weg zu wählen und zu behaupten. Der aus der Mittelachse gerückte Rathausturm galt als architektonische Avantgardeleistung der damaligen Zeit und stand mit dem dadurch verursachten Wirbel und Aufruhr für das städtische Selbstbewusstsein und das typische Leipziger Bestreben, stets einen eigenen, unabhängigen Weg zu wählen und zu behaupten.

Sein Erbauer, Hieronymus Lotter, Stadtbaumeister, Ratsherr und Bürgermeister, errichtete die Alte Waage am Marktplatz sowie wesentliche Teile der Stadtbefestigung. So konstruierte er die noch erhaltene Moritzbastei, die zwischen 1551 und 1554 erbaut wurde.
So konstruierte er die noch erhaltene Moritzbastei, die zwischen 1551 und 1554 erbaut wurde. Sie galt als Meisterwerk der Festungsbaukunst und uneinnehmbar. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie jedoch von schwedischen Truppen überrannt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie jedoch von schwedischen Truppen überrannt. Vorher befand sich in unmittelbarer Nähe die Pleißenburg, die bereits im Schmalkaldischen Krieg im 16. Jahrhundert beschädigt und teilweise geschleift wurde. Das Neue Rathaus befindet sich auf den Resten der Pleißenburg.. Das Neue Rathaus befindet sich auf den Resten der Pleißenburg. Es ist mit seinem 114 Meter hohen Hauptturm eines der größten Rathausgebäude weltweit. Mit dem starken Wachstum Leipzigs im 19. Jahrhundert benötigte die Stadtverwaltung dieses größere Bauwerk, das 1905 fertiggestellt wurde. Jahrhundert benötigte die Stadtverwaltung dieses größere Bauwerk, das 1905 fertiggestellt wurde.

Ein großer Teil der Innenstadt wird durch ehemals von der Leipziger Messe genutzte Handelshöfe - prachtvolle Kaufmannshäuser mit charakteristischen Passagen - dominiert.


Ein großer Teil der Innenstadt wird durch ehemals von der Leipziger Messe genutzte Handelshöfe - prachtvolle Kaufmannshäuser mit charakteristischen Passagen - dominiert. Die Passagen wurden ursprünglich angelegt, um den Kutschen in den engen Innenhöfen das Wenden zu ersparen. Der älteste noch erhaltene Handelshof ist Barthels Hof; weitere mittlerweile restaurierte sind Specks Hof oder Stentzlers Hof.
Der älteste noch erhaltene Handelshof ist Barthels Hof; weitere mittlerweile restaurierte sind Specks Hof oder Stentzlers Hof. Sie dienten hauptsächlich zur Ausrichtung von Handelsmessen. Das Städtische Kaufhaus und der Handelshof waren die ersten Mustermessehäuser der Stadt.. Das Städtische Kaufhaus und der Handelshof waren die ersten Mustermessehäuser der Stadt. Andere Handelshäuser wie Auerbachs Hof wurden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in Ladenstraßen umgewandelt, als sich der Rückzug der Leipziger Messe aus der Innenstadt mit dem Bau des Messegeländes abzeichnete. Jahrhunderts in Ladenstraßen umgewandelt, als sich der Rückzug der Leipziger Messe aus der Innenstadt mit dem Bau des Messegeländes abzeichnete. Auf dem Gelände von Auerbachs Hof befindet sich die prachtvollste Passage Leipzigs, die nach mailändischem Vorbild von 1912 bis 1914 errichtete Mädlerpassage. Hier befindet sich Auerbachs Keller, durch [!!! Goethes ] Faust weltberühmt geworden. Auf dem Gelände von Auerbachs Hof befindet sich die prachtvollste Passage Leipzigs, die nach mailändischem Vorbild von 1912 bis 1914 errichtete Mädlerpassage. Hier befindet sich Auerbachs Keller, durch [!!! Goethes ] Faust weltberühmt geworden.
Siehe auch: Liste der Leipziger Passagen
Die Alte Börse zu Leipzig
Hotel Fürstenhof

In Leipzig gibt es noch viele Gebäude des bürgerlichen Barock, die in der wohlhabenden Kaufmannsstadt etwa zeitgleich mit den Gebäuden des kurfürstlichen [!!! Barock ] in Dresden entstanden.

Siehe auch: Liste der Leipziger Passagen
Die Alte Börse zu Leipzig
Hotel Fürstenhof

In Leipzig gibt es noch viele Gebäude des bürgerlichen Barock, die in der wohlhabenden Kaufmannsstadt etwa zeitgleich mit den Gebäuden des kurfürstlichen [!!! Barock ] in Dresden entstanden. Unmittelbar hinter dem Alten Rathaus, am Naschmarkt, befindet sich die im Barockstil errichtete Alte Börse, die einstmals als Versammlungsgebäude der Leipziger Kaufmannschaft diente.
Unmittelbar hinter dem Alten Rathaus, am Naschmarkt, befindet sich die im Barockstil errichtete Alte Börse, die einstmals als Versammlungsgebäude der Leipziger Kaufmannschaft diente. Wohlhabende Bürger erbauten Stadtpalais in der kompakten Innenstadt wie das Fregehaus, das Romanushaus und das Königshaus, das bis ins 19.. Wohlhabende Bürger erbauten Stadtpalais in der kompakten Innenstadt wie das Fregehaus, das Romanushaus und das Königshaus, das bis ins 19. Jahrhundert als Gästehaus des Stadtrates für hochrangige Besucher diente. Teilweise bestanden die Gebäude schon vorher und wurden im 18.. Teilweise bestanden die Gebäude schon vorher und wurden im 18. Jahrhundert umgebaut. In Randlage der Stadt entstand das [!!! Gohliser Schlösschen ] ebenfalls als barockes Bauwerk in bürgerlichem Besitz.

An Aufenthalte und Wirkungsstätten von berühmten Personen erinnern einige Gebäude in Leipzig..


An Aufenthalte und Wirkungsstätten von berühmten Personen erinnern einige Gebäude in Leipzig. So befindet sich östlich der Innenstadt das Mendelssohn-Haus, in dem Felix Mendelssohn Bartholdy, der als Komponist am Gewandhaus wirkte, bis zu seinem Tod lebte. [!!! Friedrich Schiller ] verbrachte 1785 einige Monate in Leipzig beziehungsweise im damals noch außerhalb der Stadtgrenzen gelegenen Gohlis.
So befindet sich östlich der Innenstadt das Mendelssohn-Haus, in dem Felix Mendelssohn Bartholdy, der als Komponist am Gewandhaus wirkte, bis zu seinem Tod lebte. [!!! Friedrich Schiller ] verbrachte 1785 einige Monate in Leipzig beziehungsweise im damals noch außerhalb der Stadtgrenzen gelegenen Gohlis. Dort befindet sich das Schillerhaus, das eigentlich ein Bauernhaus ist. Dort befindet sich das Schillerhaus, das eigentlich ein Bauernhaus ist. Dort arbeitete Schiller unter anderem an dem Gedicht An die Freude, das später von [!!! Ludwig van Beethoven ] in seiner 9. Sinfonie vertont wurde.
Das historistische Portal des Reichsgerichtsgebäudes

Leipzig besitzt einige bedeutende Gebäude des [!!! Historismus..]

Das historistische Portal des Reichsgerichtsgebäudes

Leipzig besitzt einige bedeutende Gebäude des [!!! Historismus.] Die Ähnlichkeit des Reichsgerichtsgebäudes, das von 1888 bis 1895 erbaut wurde, mit dem Reichstagsgebäude in Berlin ist nicht zu verkennen.
Die Ähnlichkeit des Reichsgerichtsgebäudes, das von 1888 bis 1895 erbaut wurde, mit dem Reichstagsgebäude in Berlin ist nicht zu verkennen. Beide orientieren sich an Motiven der [!!! italienischen Renaissance ] und sollen über ihre monumentale Wirkung das gefestigte Deutsche Reich verkörpern.

Die Deutsche Bücherei markiert am Ende des Vorkriegshistorismus einen Übergang zur Moderne..


Die Deutsche Bücherei markiert am Ende des Vorkriegshistorismus einen Übergang zur Moderne. Ähnlich wie beim Deutschen Hygienemuseum bleiben die Formen monumental und aufragend; die Auffüllung der Fassade wurde aber vergleichsweise sachlich angelegt.
Ähnlich wie beim Deutschen Hygienemuseum bleiben die Formen monumental und aufragend; die Auffüllung der Fassade wurde aber vergleichsweise sachlich angelegt. Oskar Pusch entwarf neben der Bücherei das neoklassizistische Achilleion auf dem Messegelände Leipzigs. Das Gebäude der Universitätsbibliothek Albertina ist als Bauwerk der Neorenaissance mit einem mittigen Eingangsportal stark symmetrisch konzipiert. Das Gebäude der Universitätsbibliothek Albertina ist als Bauwerk der Neorenaissance mit einem mittigen Eingangsportal stark symmetrisch konzipiert. Der Mendebrunnen ist die größte Zierbrunnenanlage in Leipzig und wurde 1883 im Stil des Neobarock erbaut. Das Grassimuseum wurde 1925 bis 1929 in einem Stil mit Anklängen an [!!! Art déco ] und Neue Sachlichkeit als einer der wenigen deutschen Museumsneubauten in der Zeit der Weimarer Republik errichtet. Das Grassimuseum wurde 1925 bis 1929 in einem Stil mit Anklängen an [!!! Art déco ] und Neue Sachlichkeit als einer der wenigen deutschen Museumsneubauten in der Zeit der Weimarer Republik errichtet.
Monumentalarchitektur
Völkerschlachtdenkmal (2016)

Das Völkerschlachtdenkmal als eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt wurde ab 1898 als Mahn- und Denkmal an die Völkerschlacht 1813 errichtet.

Monumentalarchitektur
Völkerschlachtdenkmal (2016)

Das Völkerschlachtdenkmal als eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt wurde ab 1898 als Mahn- und Denkmal an die Völkerschlacht 1813 errichtet. Eingeweiht wurde es 1913 anlässlich des 100.
Eingeweiht wurde es 1913 anlässlich des 100. Jahrestages der Schlacht. Seine Architektur ist über klassische Motive stark symbolbehaftet und wirkt durch seine Höhe von 91 Metern und der Stärke der Wände und Säulen monumental. Zusammen mit den Hochhäusern am Innenstadtring, dem Turm des Neuen Rathauses, dem Hotel „The Westin Leipzig”, dem Hochhaus der Leipziger Sparkasse in Löhrs Carré und den Kirchen im Stadtzentrum bestimmt es die Stadtsilhouette von Leipzig.. Zusammen mit den Hochhäusern am Innenstadtring, dem Turm des Neuen Rathauses, dem Hotel „The Westin Leipzig”, dem Hochhaus der Leipziger Sparkasse in Löhrs Carré und den Kirchen im Stadtzentrum bestimmt es die Stadtsilhouette von Leipzig.. Zusammen mit den Hochhäusern am Innenstadtring, dem Turm des Neuen Rathauses, dem Hotel „The Westin Leipzig”, dem Hochhaus der Leipziger Sparkasse in Löhrs Carré und den Kirchen im Stadtzentrum bestimmt es die Stadtsilhouette von Leipzig.
Moderne und zeitgenössische Architektur
Das Krochhochhaus von 1928 war das erste Hochhaus Leipzigs.

Leipzigs Architektur der Moderne ist vor allem durch Hochhäuser geprägt.


Leipzigs Architektur der Moderne ist vor allem durch Hochhäuser geprägt. Das Krochhochhaus entstand 1927/28 als erstes Hochhaus in Leipzig in Stahlbetonskelettbauweise und gehört zu den wenigen erhaltenen Gebäuden der Vorkriegsmoderne. Der schlicht gestaltete schlanke, etwa 50 Meter hohe Turm mit markantem Glockenspiel wurde dem Uhrenturm (Torre dell'Orologio) in Venedig nachempfunden.
Der schlicht gestaltete schlanke, etwa 50 Meter hohe Turm mit markantem Glockenspiel wurde dem Uhrenturm (Torre dell'Orologio) in Venedig nachempfunden. Unweit davon überragt das City-Hochhaus mit seinen 142 Metern (155,40 m Gesamthöhe mit Antennenträger) weithin die Innenstadt.. Unweit davon überragt das City-Hochhaus mit seinen 142 Metern (155,40 m Gesamthöhe mit Antennenträger) weithin die Innenstadt. Es wurde von 1968 bis 1972 als Sektionsgebäude für die Universität erbaut und trägt durch seine Form als aufgeschlagenes Buch eine eindeutige Symbolik. Es war bis 1972 das höchste Gebäude in Deutschland, als es vom Jenaer Uniturm abgelöst wurde. Es wurde von 1968 bis 1972 als Sektionsgebäude für die Universität erbaut und trägt durch seine Form als aufgeschlagenes Buch eine eindeutige Symbolik. Es war bis 1972 das höchste Gebäude in Deutschland, als es vom Jenaer Uniturm abgelöst wurde.
Das Cityhochhaus mit Augustusplatz

1972 wurde das 95 Meter hohe (106,8 m Gesamthöhe) Wintergartenhochhaus mit 31 Etagen am Hauptbahnhof als höchstes Wohngebäude Leipzigs eingeweiht.

Das Cityhochhaus mit Augustusplatz

1972 wurde das 95 Meter hohe (106,8 m Gesamthöhe) Wintergartenhochhaus mit 31 Etagen am Hauptbahnhof als höchstes Wohngebäude Leipzigs eingeweiht. Ein weiteres architektonisch bedeutsames hohes Gebäude am östlichen Innenstadtring ist das 1928/29 im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtete 53 Meter hohe Europa-Hochhaus an der Südostseite des Augustusplatzes, nach dem Krochhochhaus das zweite in Leipzig gebaute Hochhaus..
Ein weiteres architektonisch bedeutsames hohes Gebäude am östlichen Innenstadtring ist das 1928/29 im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtete 53 Meter hohe Europa-Hochhaus an der Südostseite des Augustusplatzes, nach dem Krochhochhaus das zweite in Leipzig gebaute Hochhaus. Das Europa-Haus war Ausgangsbau des 1927 vom damaligen Stadtbaurat Hubert Ritter vorgelegten, jedoch nie verwirklichten Ringcity-Konzeptes. Das Europa-Haus war Ausgangsbau des 1927 vom damaligen Stadtbaurat Hubert Ritter vorgelegten, jedoch nie verwirklichten Ringcity-Konzeptes. Dieses sah vor, die Innenstadt durch eine moderne Randbebauung mit mehreren Hochhäusern über den im 19.. Dieses sah vor, die Innenstadt durch eine moderne Randbebauung mit mehreren Hochhäusern über den im 19. Jahrhundert angelegten Promenadenring hinweg zu erweitern und damit den kompakten Altstadtkern durch die Schaffung damals dringend benötigter neuer Gewerbeflächen zu entlasten und dessen historische Bebauung zu bewahren. Jahrhundert angelegten Promenadenring hinweg zu erweitern und damit den kompakten Altstadtkern durch die Schaffung damals dringend benötigter neuer Gewerbeflächen zu entlasten und dessen historische Bebauung zu bewahren.[138]

Am Augustusplatz, der östlichen Grenze der Innenstadt, befinden sich das Neue Gewandhaus und das Opernhaus. Beide sind moderne Neubauten, die an der Stelle von im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kulturhäusern errichtet wurden.
Beide sind moderne Neubauten, die an der Stelle von im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kulturhäusern errichtet wurden. Das Opernhaus wurde zwischen 1956 und 1960 am Ort des Vorgängerbauwerks errichtet und nimmt dessen spätklassizistische Formen vereinfacht auf. Der Bau gilt durch seine Verbindung von Tradition und Moderne als ein Musterbeispiel der DDR-Architektur jener Zeit. Das Opernhaus wurde zwischen 1956 und 1960 am Ort des Vorgängerbauwerks errichtet und nimmt dessen spätklassizistische Formen vereinfacht auf. Der Bau gilt durch seine Verbindung von Tradition und Moderne als ein Musterbeispiel der DDR-Architektur jener Zeit. Das am Standort des ehemaligen Städtischen Museums erbaute Neue Gewandhaus war der einzige vollwertige Konzertsaalneubau der DDR und gehörte zu ihren aufwändigsten Bauprojekten.. Das am Standort des ehemaligen Städtischen Museums erbaute Neue Gewandhaus war der einzige vollwertige Konzertsaalneubau der DDR und gehörte zu ihren aufwändigsten Bauprojekten. Auffällig ist die hohe Glasfront, auf die ein massiver Betonsims gesetzt ist. Mit dem Neubau moderner Kulturhäuser wurde in Leipzig ein anderer Weg gewählt als in Berlin und Dresden, wo Konzerthaus und Semperoper detailgetreu wiederaufgebaut wurden. Mit dem Neubau moderner Kulturhäuser wurde in Leipzig ein anderer Weg gewählt als in Berlin und Dresden, wo Konzerthaus und Semperoper detailgetreu wiederaufgebaut wurden. Dies hatte neben Kostenaspekten konzeptionelle Gründe, da der damalige Karl-Marx-Platz in seiner Gesamtheit ein von sozialistisch geprägten Gestaltungsgrundsätzen geprägtes Antlitz erhalten sollte. Dies hatte neben Kostenaspekten konzeptionelle Gründe, da der damalige Karl-Marx-Platz in seiner Gesamtheit ein von sozialistisch geprägten Gestaltungsgrundsätzen geprägtes Antlitz erhalten sollte.

Auch der nördliche Innenstadtring wird durch zwei Hochhäuser flankiert.


Auch der nördliche Innenstadtring wird durch zwei Hochhäuser flankiert. Das knapp 70 Meter hohe Hochhaus Löhrs Carré (Sitz der Sparkasse Leipzig/Sachsen Bank) und das 96 Meter hohe Hotel „The Westin Leipzig” bilden hier ein Ensemble. Die Dominante der Ringbebauung im Südwesten der City ist der 115 Meter hohe Turm des Neuen Rathauses, der zugleich der höchste Rathausturm Deutschlands ist.
Die Dominante der Ringbebauung im Südwesten der City ist der 115 Meter hohe Turm des Neuen Rathauses, der zugleich der höchste Rathausturm Deutschlands ist.
Verkehrs- und Industriebauwerke
Der Querbahnsteig des Hauptbahnhofs

Leipzig wird von einer Ringeisenbahn umgeben, an die sich zwei Kopfbahnhöfe anschließen.

Verkehrs- und Industriebauwerke
Der Querbahnsteig des Hauptbahnhofs

Leipzig wird von einer Ringeisenbahn umgeben, an die sich zwei Kopfbahnhöfe anschließen. Beide Bahnhöfe, der Hauptbahnhof und der Bayerische Bahnhof sind durch den City-Tunnel verbunden. Der Hauptbahnhof gilt als der größte Kopfbahnhof Europas..
Beide Bahnhöfe, der Hauptbahnhof und der Bayerische Bahnhof sind durch den City-Tunnel verbunden. Der Hauptbahnhof gilt als der größte Kopfbahnhof Europas. Er steht mit einer fast 300 Meter breiten historistischen Fassade an der Grenze der Innenstadt und birgt dahinter zwei große Empfangshallen. Diese sind entstanden, weil der Bahnhof früher in einen sächsischen und einen preußischen Teil aufgeteilt war, wobei jeder seine eigene Empfangs- und Wartehalle hatte. Diese sind entstanden, weil der Bahnhof früher in einen sächsischen und einen preußischen Teil aufgeteilt war, wobei jeder seine eigene Empfangs- und Wartehalle hatte. Insgesamt verfügt der Bahnhof über sechs Bahnsteighallen. Insgesamt verfügt der Bahnhof über sechs Bahnsteighallen. Er wurde bis 1997 aufwendig restauriert und am Querbahnsteig um ein Einkaufszentrum ergänzt. Südlich vor der Innenstadt liegt der bis 1844 errichtete Bayerische Bahnhof, der älteste erhaltene Kopfbahnhof Deutschlands.. Südlich vor der Innenstadt liegt der bis 1844 errichtete Bayerische Bahnhof, der älteste erhaltene Kopfbahnhof Deutschlands. Markantes Merkmal des Bahnhofs ist der viertorige Portikus für die Eisenbahn.

Die Buntgarnwerke in Plagwitz sind Deutschlands größtes Industriedenkmal aus der Gründerzeit mit über 100.


Die Buntgarnwerke in Plagwitz sind Deutschlands größtes Industriedenkmal aus der Gründerzeit mit über 100.000 Quadratmetern Geschossfläche. Im Süden liegen die Leipziger Großmarkthallen, scherzhaft „Kohlrabizirkus” genannt. Sie beherbergen eine Eislaufbahn und werden als Veranstaltungshalle genutzt.
Sie beherbergen eine Eislaufbahn und werden als Veranstaltungshalle genutzt.
Höchste Bauwerke
Funkturm Leipzig (2015)
City-Hochhaus (2007)
Wintergartenhochhaus (2010)
Bauwerk Gesamthöhe Anmerkungen
Schornstein Stahl- und Hartgusswerk Bösdorf (SHB) Knautnaundorf 205 m außer Betrieb
Funkturm Leipzig 191 m in Betrieb seit Mai 2016
4 Windkraftanlagen des BMW-Werkes 190 m 140 m hohe Hybrid-Türme plus Rotoren mit 100 m Durchmesser
Schornstein des ehemaligen Heizkraftwerkes Süd (ehemaliger DVB-T-Sendeturm) 170 m Der außer Betrieb befindliche Schornstein erhielt 2005 auf seiner Krone einen 20 m hohen Antennenträger.

Höchste Bauwerke
Funkturm Leipzig (2015)
City-Hochhaus (2007)
Wintergartenhochhaus (2010)
Bauwerk Gesamthöhe Anmerkungen
Schornstein Stahl- und Hartgusswerk Bösdorf (SHB) Knautnaundorf 205 m außer Betrieb
Funkturm Leipzig 191 m in Betrieb seit Mai 2016
4 Windkraftanlagen des BMW-Werkes 190 m 140 m hohe Hybrid-Türme plus Rotoren mit 100 m Durchmesser
Schornstein des ehemaligen Heizkraftwerkes Süd (ehemaliger DVB-T-Sendeturm) 170 m Der außer Betrieb befindliche Schornstein erhielt 2005 auf seiner Krone einen 20 m hohen Antennenträger.

Höchste Bauwerke
Funkturm Leipzig (2015)
City-Hochhaus (2007)
Wintergartenhochhaus (2010)
Bauwerk Gesamthöhe Anmerkungen
Schornstein Stahl- und Hartgusswerk Bösdorf (SHB) Knautnaundorf 205 m außer Betrieb
Funkturm Leipzig 191 m in Betrieb seit Mai 2016
4 Windkraftanlagen des BMW-Werkes 190 m 140 m hohe Hybrid-Türme plus Rotoren mit 100 m Durchmesser
Schornstein des ehemaligen Heizkraftwerkes Süd (ehemaliger DVB-T-Sendeturm) 170 m Der außer Betrieb befindliche Schornstein erhielt 2005 auf seiner Krone einen 20 m hohen Antennenträger. Dieser wurde Mitte 2016 entfernt.
Dieser wurde Mitte 2016 entfernt.
City-Hochhaus (Uniriese) 155,4 m Gebäudehöhe 142,5 m plus Antennenträger
Fernmeldeturm der Telekom 132 m
Turm des Neuen Rathauses 115 m höchster Rathausturm Deutschlands
Wintergartenhochhaus 106,8 m Gebäudehöhe 96 m plus Doppel-M der Leipziger Messe auf dem Dach
Hotel The Westin Leipzig 105 m Gebäudehöhe 95 m plus Antennenträger
Völkerschlachtdenkmal 91 m größtes Denkmal Europas
Turm der Peterskirche 88 m höchster Kirchturm der Stadt
Messeturm 85 m
MDR-Hochhaus 75 m Gebäudehöhe 65 m plus Antennenträger
Hochhaus Löhr’s Carree 71 m Sitz der Sachsen Bank und der Sparkasse Leipzig
Center Torgauer Platz 63 m
Europahaus 56 m
Siehe auch: Liste der Hochhäuser in Leipzig
Brücken

Die Stadt Leipzig hat derzeit 479 Brücken und Stege.

City-Hochhaus (Uniriese) 155,4 m Gebäudehöhe 142,5 m plus Antennenträger
Fernmeldeturm der Telekom 132 m
Turm des Neuen Rathauses 115 m höchster Rathausturm Deutschlands
Wintergartenhochhaus 106,8 m Gebäudehöhe 96 m plus Doppel-M der Leipziger Messe auf dem Dach
Hotel The Westin Leipzig 105 m Gebäudehöhe 95 m plus Antennenträger
Völkerschlachtdenkmal 91 m größtes Denkmal Europas
Turm der Peterskirche 88 m höchster Kirchturm der Stadt
Messeturm 85 m
MDR-Hochhaus 75 m Gebäudehöhe 65 m plus Antennenträger
Hochhaus Löhr’s Carree 71 m Sitz der Sachsen Bank und der Sparkasse Leipzig
Center Torgauer Platz 63 m
Europahaus 56 m
Siehe auch: Liste der Hochhäuser in Leipzig
Brücken

Die Stadt Leipzig hat derzeit 479 Brücken und Stege.

City-Hochhaus (Uniriese) 155,4 m Gebäudehöhe 142,5 m plus Antennenträger
Fernmeldeturm der Telekom 132 m
Turm des Neuen Rathauses 115 m höchster Rathausturm Deutschlands
Wintergartenhochhaus 106,8 m Gebäudehöhe 96 m plus Doppel-M der Leipziger Messe auf dem Dach
Hotel The Westin Leipzig 105 m Gebäudehöhe 95 m plus Antennenträger
Völkerschlachtdenkmal 91 m größtes Denkmal Europas
Turm der Peterskirche 88 m höchster Kirchturm der Stadt
Messeturm 85 m
MDR-Hochhaus 75 m Gebäudehöhe 65 m plus Antennenträger
Hochhaus Löhr’s Carree 71 m Sitz der Sachsen Bank und der Sparkasse Leipzig
Center Torgauer Platz 63 m
Europahaus 56 m
Siehe auch: Liste der Hochhäuser in Leipzig
Brücken

Die Stadt Leipzig hat derzeit 479 Brücken und Stege.

City-Hochhaus (Uniriese) 155,4 m Gebäudehöhe 142,5 m plus Antennenträger
Fernmeldeturm der Telekom 132 m
Turm des Neuen Rathauses 115 m höchster Rathausturm Deutschlands
Wintergartenhochhaus 106,8 m Gebäudehöhe 96 m plus Doppel-M der Leipziger Messe auf dem Dach
Hotel The Westin Leipzig 105 m Gebäudehöhe 95 m plus Antennenträger
Völkerschlachtdenkmal 91 m größtes Denkmal Europas
Turm der Peterskirche 88 m höchster Kirchturm der Stadt
Messeturm 85 m
MDR-Hochhaus 75 m Gebäudehöhe 65 m plus Antennenträger
Hochhaus Löhr’s Carree 71 m Sitz der Sachsen Bank und der Sparkasse Leipzig
Center Torgauer Platz 63 m
Europahaus 56 m
Siehe auch: Liste der Hochhäuser in Leipzig
Brücken

Die Stadt Leipzig hat derzeit 479 Brücken und Stege.[139] Dazu zählen gegenwärtig 180 Eisenbahnbrücken und 277 Straßenbrücken.
[139] Dazu zählen gegenwärtig 180 Eisenbahnbrücken und 277 Straßenbrücken.[140]
Regelmäßige Veranstaltungen
Musik und Theater
Wagner-Büste im Park am Schwanenteich
Classic Open auf dem Augustusplatz, 2010

Das Bachfest Leipzig ist ein Musikfestival, das erstmals 1908 stattfand.
[140]
Regelmäßige Veranstaltungen
Musik und Theater
Wagner-Büste im Park am Schwanenteich
Classic Open auf dem Augustusplatz, 2010

Das Bachfest Leipzig ist ein Musikfestival, das erstmals 1908 stattfand. Seit 1999 wird es jährlich ausgerichtet und widmet sich ganz der Pflege der Werke von Johann Sebastian Bach. Bis 2016 wurden jährlich die Mendelssohn-Festtage Leipzig veranstaltet, die sich um das Erbe von [!!! Felix Mendelssohn Bartholdy ] in der Stadt kümmerten.
Bis 2016 wurden jährlich die Mendelssohn-Festtage Leipzig veranstaltet, die sich um das Erbe von [!!! Felix Mendelssohn Bartholdy ] in der Stadt kümmerten.[141] Die Richard-Wagner-Gesellschaft Leipzig 2013 veranstaltet seit 2006 jährlich um den Geburtstag des Komponisten Richard Wagner herum die Wagner-Festtage Leipzig.. [141] Die Richard-Wagner-Gesellschaft Leipzig 2013 veranstaltet seit 2006 jährlich um den Geburtstag des Komponisten Richard Wagner herum die Wagner-Festtage Leipzig. Mit der Veranstaltung soll das Andenken an den Komponisten in seiner Heimatstadt verbessert werden. Der Robert-und-Clara Schumann-Verein veranstaltet in Gedenken der beiden jährlich die Schumann-Woche. Mit der Veranstaltung soll das Andenken an den Komponisten in seiner Heimatstadt verbessert werden. Der Robert-und-Clara Schumann-Verein veranstaltet in Gedenken der beiden jährlich die Schumann-Woche.

Das Internationale Kammermusikfestival Leipzig wird in Kooperation mit dem Gewandhaus seit 1996 im November durchgeführt.


Das Internationale Kammermusikfestival Leipzig wird in Kooperation mit dem Gewandhaus seit 1996 im November durchgeführt. Innerhalb der Classic Open Leipzig finden seit 1995 im August Freiluftkonzerte und Videoübertragungen von Konzerten in der Leipziger Innenstadt statt. Bei der seit 1997 veranstalteten Konzertwoche Internationales Festival für Vokalmusik „a cappella” treten jeweils im Mai international renommierte und Nachwuchskünstler dieses Genres auf.
Bei der seit 1997 veranstalteten Konzertwoche Internationales Festival für Vokalmusik „a cappella” treten jeweils im Mai international renommierte und Nachwuchskünstler dieses Genres auf. Im Oktober werden seit 1976 die Leipziger Jazztage veranstaltet. Im Oktober werden seit 1976 die Leipziger Jazztage veranstaltet. Sie widmen sich dem zeitgenössischen Jazz und werden vom Jazzclub Leipzig e. V. ausgerichtet.

Seit 2004 veranstaltet der Radiosender Energy Sachsen zweimal im Jahr die Energy Clubzone..


Seit 2004 veranstaltet der Radiosender Energy Sachsen zweimal im Jahr die Energy Clubzone. Courage zeigen ist ein seit 1998 am 30. April stattfindendes Rockkonzert vor dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal, das als Antwort auf die Neonazi-Aufmärsche am 1. Mai entstand.

Seit 1991 findet jährlich im November das Festival euro-scene Leipzig statt.


Seit 1991 findet jährlich im November das Festival euro-scene Leipzig statt. Es widmet sich dem experimentellen Theater und dem modernen Tanz. Die Lachmesse ist ein Europäisches Humor- und Satire-Festival, das seit 1991 jährlich im Oktober in Leipzig veranstaltet wird.
Die Lachmesse ist ein Europäisches Humor- und Satire-Festival, das seit 1991 jährlich im Oktober in Leipzig veranstaltet wird. Sie vergibt den mit 3500 Euro dotierten Kleinkunstpreis Leipziger Löwenzahn.
Feste und Märkte
Wave-Gotik-Treffen, 2005
Frühjahrskleinmesse, 2006

Über Pfingsten ist Leipzig Austragungsort des viertägigen Wave-Gotik-Treffens (WGT), das seit 1992 stattfindet, derzeit regelmäßig bis zu 23.

Feste und Märkte
Wave-Gotik-Treffen, 2005
Frühjahrskleinmesse, 2006

Über Pfingsten ist Leipzig Austragungsort des viertägigen Wave-Gotik-Treffens (WGT), das seit 1992 stattfindet, derzeit regelmäßig bis zu 23.000 Besucher aus der Schwarzen Szene in die Stadt lockt und selbst szenefremde Besucher mit Veranstaltungen wie dem Wikingerlager im Rahmen des Heidnischen Dorfes und einem weiteren Mittelaltermarkt an der Moritzbastei erfreut.
000 Besucher aus der Schwarzen Szene in die Stadt lockt und selbst szenefremde Besucher mit Veranstaltungen wie dem Wikingerlager im Rahmen des Heidnischen Dorfes und einem weiteren Mittelaltermarkt an der Moritzbastei erfreut.

Alljährlich richtet der Leipzig Tourist Service das Leipziger Stadtfest aus, das mit seinen über 300.


Alljährlich richtet der Leipzig Tourist Service das Leipziger Stadtfest aus, das mit seinen über 300.000 Besuchern zu den zehn größten Open Air Veranstaltungen Deutschlands zählt. Die Leipziger Kleinmesse ist ein jetzt dreimal (früher zweimal) jährlich stattfindendes Volksfest, das 1907 als Ableger der Leipziger Messe entstand.
Die Leipziger Kleinmesse ist ein jetzt dreimal (früher zweimal) jährlich stattfindendes Volksfest, das 1907 als Ableger der Leipziger Messe entstand. Bis 1935 wurde es auf der sogenannten „Vogelwiese” an der Alten Elster veranstaltet. 1936 erfolgte der Umzug an den Cottaweg, westlich des Elsterbeckens. Bis 1935 wurde es auf der sogenannten „Vogelwiese” an der Alten Elster veranstaltet. 1936 erfolgte der Umzug an den Cottaweg, westlich des Elsterbeckens. Anfang 2009 wurde der Kleinmesseplatz jedoch erneuert, es entstand ein runder, gepflasterter Platz für Zirkus und Kleinmesse. Der Leipziger Weihnachtsmarkt ist einer der größten in den östlichen Bundesländern und wird seit 1767 ausgerichtet. Anfang 2009 wurde der Kleinmesseplatz jedoch erneuert, es entstand ein runder, gepflasterter Platz für Zirkus und Kleinmesse. Der Leipziger Weihnachtsmarkt ist einer der größten in den östlichen Bundesländern und wird seit 1767 ausgerichtet. Im Herbst findet die Interkulturelle Woche statt, hier werden zahlreiche Lesungen, Diskussionen, Konzerte usw. Im Herbst findet die Interkulturelle Woche statt, hier werden zahlreiche Lesungen, Diskussionen, Konzerte usw. veranstaltet. Das Eröffnungskonzert findet in der Nikolaikirche statt und markiert gleichzeitig den Beginn der sachsenweiten Aktionswochen.

Die Saxonia International Balloon Fiesta war ein populäres Ballonfestival mit europäischer Beteiligung.


Die Saxonia International Balloon Fiesta war ein populäres Ballonfestival mit europäischer Beteiligung. Es fand jährlich Ende Juli in Leipzig statt und wurde von mehr als 130.000 Menschen besucht. Die erste Fiesta fand 1995 mit 5000 Besuchern und 100 Heißluftballonen in der sächsischen Kleinstadt Mügeln statt.
Die erste Fiesta fand 1995 mit 5000 Besuchern und 100 Heißluftballonen in der sächsischen Kleinstadt Mügeln statt. 1996 wurde die Veranstaltung nach Leipzig in das Naherholungsgebiet an den Silbersee verlegt, da dieses außerhalb der offiziellen Flugkorridore liegt. 1996 wurde die Veranstaltung nach Leipzig in das Naherholungsgebiet an den Silbersee verlegt, da dieses außerhalb der offiziellen Flugkorridore liegt. Der Silbersee-Park liegt zwischen den urbanen Gebieten Lößnigs und der Braunkohlelandschaft des Leipziger Südraumes. Bei der Veranstaltung kämpften die Heißluftballone in den Kategorien Fuchsjagd, Weitflug und Keygrab. Bei der Veranstaltung kämpften die Heißluftballone in den Kategorien Fuchsjagd, Weitflug und Keygrab.

Seit 2009 wird jährlich mit dem Lichtfest Leipzig der Montagsdemonstration vom 9. Oktober 1989 gedacht. An der ersten Veranstaltung nahmen 150.000 Menschen teil.
An der ersten Veranstaltung nahmen 150.000 Menschen teil.

Der Karneval spielt im protestantischen Leipzig nur eine untergeordnete Rolle. Seit den 1950er Jahren entstand mit dem Leipziger Studentenfasching eine jährliche Veranstaltungsreihe. 1992 gründete sich das Förderkomitee Leipziger Karneval e.
Seit den 1950er Jahren entstand mit dem Leipziger Studentenfasching eine jährliche Veranstaltungsreihe. 1992 gründete sich das Förderkomitee Leipziger Karneval e. V. und richtet alljährlich einen Rosensonntagsumzug unter dem Motto Leila helau aus.
Sport
Institute

Die Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHfK) war in der DDR eine Sporthochschule, aus der zahlreiche Spitzensportler und -trainer hervorgingen.

Sport
Institute

Die Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHfK) war in der DDR eine Sporthochschule, aus der zahlreiche Spitzensportler und -trainer hervorgingen. Das Forschungsinstitut für Körperkultur und Sport an der DHfK mit 20 Mitarbeitern entwickelte Doping-Substanzen und -methoden für das Zwangsdopingsystem.
Das Forschungsinstitut für Körperkultur und Sport an der DHfK mit 20 Mitarbeitern entwickelte Doping-Substanzen und -methoden für das Zwangsdopingsystem.[142] Die Einordnung der DHfK als Hochburg der Anabolika führte auch zur Schließung der Hochschule.[143] 1993 wurde die Sportwissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig gegründet. [143] 1993 wurde die Sportwissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig gegründet. Die Abkürzung „DHfK” tragen noch die HSG DHfK und der SC DHfK im Namen. In Leipzig ist das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft ansässig.
Stützpunkte

In der Stadt befindet sich zurzeit der Olympiastützpunkt Leipzig, in den mehrere Bundes- und Landesstützpunkte integriert sind.

Stützpunkte

In der Stadt befindet sich zurzeit der Olympiastützpunkt Leipzig, in den mehrere Bundes- und Landesstützpunkte integriert sind. So gibt es Bundesstützpunkte in den Sportarten Kanu-Slalom, Kanu-Rennsport, Leichtathletik und Judo..
So gibt es Bundesstützpunkte in den Sportarten Kanu-Slalom, Kanu-Rennsport, Leichtathletik und Judo. Bundesstützpunkte für den Nachwuchs liegen beim Schwimmen, Turmspringen und Turnen der Frauen. Landesstützpunkte umfassen [!!! Volleyball ] der Männer, Handball der Frauen, Rudern und Ringen (Freistil). Landesstützpunkte umfassen Volleyball der Männer, Handball der Frauen, Rudern und Ringen (Freistil). Des Weiteren existiert, neben dem Nachwuchsleistungszentrum von RasenBallsport Leipzig e.V., ein DFB-Talentestützpunkt an der Sportschule Egidius Braun.
Sportverbände

Neben dem Landessportbund Sachsen sind auch mehrere andere Landesverbände, wie der Sächsische Turn-Verband e.

Sportverbände

Neben dem Landessportbund Sachsen sind auch mehrere andere Landesverbände, wie der Sächsische Turn-Verband e. V., der Sächsische Fechtverband, der Sächsische Hockey-Verband, der Sächsische Kanu-Verband, der Sächsische Tennisverband, der Sächsische Fußball-Verband und der Rugby-Verband Sachsen in Leipzig angesiedelt.
, der Sächsische Fechtverband, der Sächsische Hockey-Verband, der Sächsische Kanu-Verband, der Sächsische Tennisverband, der Sächsische Fußball-Verband und der Rugby-Verband Sachsen in Leipzig angesiedelt.
Sportarten
Hand-, Volley- und Basketball

Der HC Leipzig (HCL) ist einer der erfolgreichsten Frauen-Handballclubs Deutschlands..

Sportarten
Hand-, Volley- und Basketball

Der HC Leipzig (HCL) ist einer der erfolgreichsten Frauen-Handballclubs Deutschlands. Er war viermal Europapokal-Sieger, sechsmal Deutscher Meister, dreimal DHB-Pokalsieger und 13 Mal DDR-Meister.

Im Herrenhandball war der Militärsportverein MTSA Leipzig 1937, 1938 und 1939 erfolgreich..


Im Herrenhandball war der Militärsportverein MTSA Leipzig 1937, 1938 und 1939 erfolgreich. Die Feldhandballmannschaft errang dreimal den Deutschen Meisterschaftstitel. In der Nachkriegszeit setzte der Verein SC DHfK Leipzig Handball die Erfolgsserie fort.
In der Nachkriegszeit setzte der Verein SC DHfK Leipzig Handball die Erfolgsserie fort. In den 1960er und 70er Jahren gewann er einmal den Europapokal der Landesmeister, den Vorläufer der EHF Champions League, sechsmal die DDR-Meisterschaft und zweimal die Turniermeisterschaft. In den 1960er und 70er Jahren gewann er einmal den Europapokal der Landesmeister, den Vorläufer der EHF Champions League, sechsmal die DDR-Meisterschaft und zweimal die Turniermeisterschaft. Seit der Saison 2015/16 spielt die Mannschaft in der 1. Handball-Bundesliga.

Die 2009 neu gegründeten L.E. Volleys stiegen bis in die 2. [!!! Volleyball-] Bundesliga auf. Der Basketball-Verein Leipzig (BBVL) spielte zeitweise in der Basketball-Bundesliga der Damen..
Volleyball-Bundesliga auf. Der Basketball-Verein Leipzig (BBVL) spielte zeitweise in der Basketball-Bundesliga der Damen. Die letzten Erfolge der Herrenteams wurden in DDR-Zeiten erzielt.
Fußball
→ Hauptartikel: Fußball in Leipzig
Gedenktafel anlässlich des 100-jährigen Bestehens des DFB an seinem Gründungsort (2015)

Leipzig hat eine lange und große Fußballtradition.

Fußball
→ Hauptartikel: Fußball in Leipzig
Gedenktafel anlässlich des 100-jährigen Bestehens des DFB an seinem Gründungsort (2015)

Leipzig hat eine lange und große Fußballtradition. Es war 1900 Gründungsort des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Gründungsversammlung des Deutschen Fußball-Bunds fand im Restaurant „Zum Mariengarten” in der Karlstraße 10 (heute Büttnerstraße 10) statt.
Es war 1900 Gründungsort des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die Gründungsversammlung des Deutschen Fußball-Bunds fand im Restaurant „Zum Mariengarten” in der Karlstraße 10 (heute Büttnerstraße 10) statt.

Der VfB Leipzig war mit vier weiteren Leipziger Vereinen Gründungsmitglied des DFB..


Der VfB Leipzig war mit vier weiteren Leipziger Vereinen Gründungsmitglied des DFB. Bei der ersten deutschen Meisterschaft konnte sich der VfB Leipzig den Meistertitel sichern. In den Jahren 1906 und 1913 konnten sie erneut deutscher Meister werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein aufgelöst.
In den Jahren 1906 und 1913 konnten sie erneut deutscher Meister werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein aufgelöst. Der DDR-Fußballclub 1. FC Lokomotive Leipzig, welcher 1966 gegründet wurde, gilt als inoffizieller Nachfolger des VfB Leipzig. Der Verein war DDR-Pokalsieger, dreimaliger DDR-Vizemeister und schaffte es 1987 bis in das Finale des Europapokals der Pokalsieger. Der Verein war DDR-Pokalsieger, dreimaliger DDR-Vizemeister und schaffte es 1987 bis in das Finale des Europapokals der Pokalsieger. Nach der Wiedervereinigung wollte der Verein an die ruhmreichen Zeiten des VfB Leipzigs anknüpfen und nannte sich 1991 in VfB Leipzig um. Nach der Wiedervereinigung wollte der Verein an die ruhmreichen Zeiten des VfB Leipzigs anknüpfen und nannte sich 1991 in VfB Leipzig um. Wie der Vorkriegsverein entwickelte sich der VfB Leipzig zum Mehrspartenverein. In der Saison 1993/94 spielte der Verein in der Bundesliga und belegt in der ewigen Tabelle den vorletzten Platz. In der Saison 1993/94 spielte der Verein in der Bundesliga und belegt in der ewigen Tabelle den vorletzten Platz. Im Jahr 2004 ging der Verein dann Konkurs, wurde aber nie aus dem Vereinsregister gelöscht. Als inoffizieller Nachfolgeverein wurde der 1. FC Lokomotive Leipzig gegründet und dieser spielt seit der Saison 2016/17 in der Regionalliga Nordost. FC Lokomotive Leipzig gegründet und dieser spielt seit der Saison 2016/17 in der Regionalliga Nordost.

Auch der zweite traditionsreiche Fußballverein der Stadt, die BSG Chemie Leipzig, hat eine wechselhafte Geschichte. Die DDR-Betriebssportgemeinschaft Chemie Leipzig konnte zweimal DDR-Meister werden und konnte zudem einmal den FDGB-Pokal (1966) gewinnen.


Auch der zweite traditionsreiche Fußballverein der Stadt, die BSG Chemie Leipzig, hat eine wechselhafte Geschichte. Die DDR-Betriebssportgemeinschaft Chemie Leipzig konnte zweimal DDR-Meister werden und konnte zudem einmal den FDGB-Pokal (1966) gewinnen. Der Meistertitel von 1964 ging wegen des überraschenden Zustandekommens als „Leutzscher Legende” in die DDR-Fußballgeschichte ein.
Der Meistertitel von 1964 ging wegen des überraschenden Zustandekommens als „Leutzscher Legende” in die DDR-Fußballgeschichte ein. Nach der Wende schlossen sich die BSG Chemie Leipzig und die BSG Chemie Böhlen zum FC Sachsen Leipzig zusammen, welcher 2011 nach zweifacher Insolvenz endgültig den Spielbetrieb einstellte. Nach der Wende schlossen sich die BSG Chemie Leipzig und die BSG Chemie Böhlen zum FC Sachsen Leipzig zusammen, welcher 2011 nach zweifacher Insolvenz endgültig den Spielbetrieb einstellte. Bereits 1997 wurde die BSG Chemie Leipzig von Fans neugegründet und trat nach der Insolvenz die inoffizielle Nachfolge von Sachsen Leipzig an. Bereits 1997 wurde die BSG Chemie Leipzig von Fans neugegründet und trat nach der Insolvenz die inoffizielle Nachfolge von Sachsen Leipzig an. Nachdem der Verein 2017/18 in der Regionalliga Nordost nicht den Klassenerhalt schaffen konnte, startete die Mannschaft in der Saison 2018/19 in der Staffel Süd Oberliga Nordost und schaffte dort den direkten Wiederaufstieg. Nachdem der Verein 2017/18 in der Regionalliga Nordost nicht den Klassenerhalt schaffen konnte, startete die Mannschaft in der Saison 2018/19 in der Staffel Süd Oberliga Nordost und schaffte dort den direkten Wiederaufstieg.

Im Mai 2009 wurde der Verein RB Leipzig gegründet. Dieser spielte mit der Oberliga-Lizenz des SSV Markranstädt und schaffte nach einer Saison in der Oberliga den Aufstieg in die Regionalliga.
Dieser spielte mit der Oberliga-Lizenz des SSV Markranstädt und schaffte nach einer Saison in der Oberliga den Aufstieg in die Regionalliga. 2013 schaffte es RB Leipzig in die 3. Liga, 2014 den Aufstieg in die 2. Bundesliga und 2016 den Aufstieg in die 1. Bundesliga. RB Leipzig trägt seine Heimspiele seit der Saison 2010/11 in der Red Bull Arena, dem als Fußballstadion umgebauteten ehemaligen Zentralstadion aus. RB Leipzig trägt seine Heimspiele seit der Saison 2010/11 in der Red Bull Arena, dem als Fußballstadion umgebauteten ehemaligen Zentralstadion aus. In der Saison 2017/18 spielte er erstmals in der Champions League.

Der FC International Leipzig oder kurz Inter Leipzig wurde erst 2013 gegründet.


Der FC International Leipzig oder kurz Inter Leipzig wurde erst 2013 gegründet. Der Verein konnte in der Saison 2013/14 in der Sachsenliga starten, da der Verein das Spielrecht des insolventen Vereins SV See 90 aus See bei Niesky übernehmen konnte.
Der Verein konnte in der Saison 2013/14 in der Sachsenliga starten, da der Verein das Spielrecht des insolventen Vereins SV See 90 aus See bei Niesky übernehmen konnte. Seit der Saison 2015/16 spielt der Verein in der Südstaffel Oberliga Nordost. Obwohl es sich um einen Leipziger Verein handelt, trägt Inter Leipzig seine Heimspiele im Hafenstadion Torgau aus, da der Verein in Leipzig über kein Oberliga-taugliches Stadion verfügt. Obwohl es sich um einen Leipziger Verein handelt, trägt Inter Leipzig seine Heimspiele im Hafenstadion Torgau aus, da der Verein in Leipzig über kein Oberliga-taugliches Stadion verfügt.

Das Leipziger Zentralstadion wurde 1956 mit 100.000 Plätzen als größtes Stadion Deutschlands eröffnet. Der Zuschauerrekord liegt weit über dem Fassungsvermögen und datiert aus dem Jahr 1958 beim Spiel SC Wismut Karl-Marx-Stadt gegen 1.
Der Zuschauerrekord liegt weit über dem Fassungsvermögen und datiert aus dem Jahr 1958 beim Spiel SC Wismut Karl-Marx-Stadt gegen 1. FC Kaiserslautern, bei dem 125.000 Zuschauer im Stadion waren. Dies ist der Zuschauerrekord für Fußballspiele in Deutschland.. Dies ist der Zuschauerrekord für Fußballspiele in Deutschland. Zwischen 2000 und 2004 wurde innerhalb des alten Stadionwalls ein neues Fußballstadion mit 44.345 Plätzen gebaut. Es diente während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 als Austragungsort von Gruppenspielen und einer Achtelfinalpartie. Es diente während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 als Austragungsort von Gruppenspielen und einer Achtelfinalpartie. Es ist das Heimstadion von RB Leipzig und wurde 2010 in Red Bull Arena umbenannt. Es gehört mit der Arena Leipzig, der Nordanlage (Leichtathletik-Anlage) und der Festwiese zum Leipziger Sportforum. Es gehört mit der Arena Leipzig, der Nordanlage (Leichtathletik-Anlage) und der Festwiese zum Leipziger Sportforum.

Das Bruno-Plache-Stadion in Probstheida war bei seiner Einweihung 1922 mit 40.000 Sitzplätzen das größte vereinseigene Stadion in Deutschland und ist Spielstätte des 1.
000 Sitzplätzen das größte vereinseigene Stadion in Deutschland und ist Spielstätte des 1. FC Lokomotive Leipzig. Der Alfred-Kunze-Sportpark in Leutzsch ist das Heimstadion der BSG Chemie Leipzig.

Zentralstadion

Red Bull Arena

Bruno-Plache-Stadion

Alfred-Kunze-Sportpark

Hockey

Mit dem ATV Leipzig 1845, dem Leipziger SC 1901 und dem HC Lindenau-Grünau wird in Leipzig Feld- und Hallenhockey auf hohem Niveau gespielt.


Zentralstadion

Red Bull Arena

Bruno-Plache-Stadion

Alfred-Kunze-Sportpark

Hockey

Mit dem ATV Leipzig 1845, dem Leipziger SC 1901 und dem HC Lindenau-Grünau wird in Leipzig Feld- und Hallenhockey auf hohem Niveau gespielt.


Zentralstadion

Red Bull Arena

Bruno-Plache-Stadion

Alfred-Kunze-Sportpark

Hockey

Mit dem ATV Leipzig 1845, dem Leipziger SC 1901 und dem HC Lindenau-Grünau wird in Leipzig Feld- und Hallenhockey auf hohem Niveau gespielt. Während die Damen des ATV in der Feldsaison 2010/11 in der 2. Bundesliga spielten, sind sie seit Jahren in der Hallenhockeybundesliga vertreten. Sowohl die Herren des ATV, als auch die Damen des HCLG Leipzig spielten beide in der Saison 2009/10 in der zweiten Bundesliga und sind aktuell in der dritthöchsten Spielklasse, der auch die Damen des Leipziger SC lange Jahre angehörten, vertreten.
Sowohl die Herren des ATV, als auch die Damen des HCLG Leipzig spielten beide in der Saison 2009/10 in der zweiten Bundesliga und sind aktuell in der dritthöchsten Spielklasse, der auch die Damen des Leipziger SC lange Jahre angehörten, vertreten. Sowohl die Herren des ATV, als auch die Damen des HCLG Leipzig spielten beide in der Saison 2009/10 in der zweiten Bundesliga und sind aktuell in der dritthöchsten Spielklasse, der auch die Damen des Leipziger SC lange Jahre angehörten, vertreten. Die Herren des Leipziger SC schafften den Aufstieg 2010/11 in die Regionalliga und konnten diese Spielklasse 2011/12 halten.

In der Arena Leipzig wurde 2003 die 1. Hallenhockey-Weltmeisterschaft in der Halle und 2015 die 4.
Hallenhockey-Weltmeisterschaft in der Halle und 2015 die 4. Hallenhockey-Weltmeisterschaft ausgetragen. Es traten sowohl bei den Herren wie bei den Damen 12 Nationalmannschaften an. 2005 wurde in Leipzig die Feldhockey-Europameisterschaft der Herren ausgetragen. 2005 wurde in Leipzig die Feldhockey-Europameisterschaft der Herren ausgetragen.
Leichtathletik

Das Leichtathletikzentrum Leipzig übernahm die ehemals sehr erfolgreiche Leichtathletiksektion der DHfK. Besonders in den Disziplinen Kugelstoßen und Hürdenlauf konnten in den vergangenen Jahren Erfolge erzielt werden.
Besonders in den Disziplinen Kugelstoßen und Hürdenlauf konnten in den vergangenen Jahren Erfolge erzielt werden.
Wassersport

Um national und international erfolgreicher auftreten zu können, haben sich verschiedene Leipziger Schwimmvereine am 25.

Wassersport

Um national und international erfolgreicher auftreten zu können, haben sich verschiedene Leipziger Schwimmvereine am 25. September 2008 zu einer Startgemeinschaft (SSG Leipzig) zusammengeschlossen. Hier treten die D-Kader der Vereine geschlossen bei Wettkämpfen auf. Der Kanusport hat in Leipzig eine große Tradition..
Der Kanusport hat in Leipzig eine große Tradition. So ist der Leipziger Kanu Club (LKC) besonders im Kanuslalom aktiv. Aber auch im Rennsport (zum Beispiel bei der SC DHfK Leipzig sowie LVB Leipzig) sind Leipziger Kanusportler international erfolgreich (unter anderem: Christian Gille, Anett Schuck, Robert Nuck, Tina Dietze und Mandy Planert). Aber auch im Rennsport (zum Beispiel bei der SC DHfK Leipzig sowie LVB Leipzig) sind Leipziger Kanusportler international erfolgreich (unter anderem: Christian Gille, Anett Schuck, Robert Nuck, Tina Dietze und Mandy Planert). Darüber hinaus gibt es viele Kanuvereine, die ausschließlich das Wasserwandern betreiben. Der SC DHFK ist beim Turmspringen aktiv, Heike Fischer gewann bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 eine Bronzemedaille. Darüber hinaus gibt es viele Kanuvereine, die ausschließlich das Wasserwandern betreiben. Der SC DHFK ist beim Turmspringen aktiv, Heike Fischer gewann bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 eine Bronzemedaille.
Radsport

Auf der Radrennbahn Alfred-Rosch-Kampfbahn in Kleinzschocher finden seit 1949 Bahnradsportveranstaltungen statt, deutsche Bahnmeisterschaften, früher DDR-Meisterschaften.

Radsport

Auf der Radrennbahn Alfred-Rosch-Kampfbahn in Kleinzschocher finden seit 1949 Bahnradsportveranstaltungen statt, deutsche Bahnmeisterschaften, früher DDR-Meisterschaften. 1960 wurden auf ihr die Bahn-Weltmeisterschaften ausgetragen sowie 1981 die Juniorenweltmeisterschaften.
1960 wurden auf ihr die Bahn-Weltmeisterschaften ausgetragen sowie 1981 die Juniorenweltmeisterschaften. 1988 war sie Ziel der Internationalen Friedensfahrt.
Rugby

Rugby kann auf eine lange Tradition in Leipzig verweisen. Rugby in Leipzig geht bis in die 1950er Jahre zurück, als mehrere Rugby-Abteilungen gegründet wurden.
Rugby in Leipzig geht bis in die 1950er Jahre zurück, als mehrere Rugby-Abteilungen gegründet wurden. BSG Lok Leipzig-Wahren, DHfK Leipzig, BSG Gastronom Leipzig und der Armeesportklub ASK Leipzig waren vier Teams die sich in dieser Zeit bildeten. DHfK war das erfolgreichste Team. DHfK war das erfolgreichste Team. Die Mannschaft gewann zwischen 1954 und 1963 fünf Meisterschaften, gefolgt von Lok mit vier. In den 1980er Jahren hatten nur zwei Rugby-Abteilungen überlebt. Dies waren Lok und Gastronom. Lok hatte eine erfolgreiche Periode in den späten 1970er Jahren, als er die Dominanz von BSG Stahl Hennigsdorf brach und drei Ostdeutsche Meisterschaften hintereinander gewann. Dies waren Lok und Gastronom. Lok hatte eine erfolgreiche Periode in den späten 1970er Jahren, als er die Dominanz von BSG Stahl Hennigsdorf brach und drei Ostdeutsche Meisterschaften hintereinander gewann. Mit der deutschen Wiedervereinigung gingen die beiden Rugby-Abteilungen in den HSG DHfK Leipzig über. Lok hatte eine erfolgreiche Periode in den späten 1970er Jahren, als er die Dominanz von BSG Stahl Hennigsdorf brach und drei Ostdeutsche Meisterschaften hintereinander gewann. Mit der deutschen Wiedervereinigung gingen die beiden Rugby-Abteilungen in den HSG DHfK Leipzig über. Im September 1994 traten die Rugbyspieler in den TSV 1893 Leipzig-Wahren ein, wo sie wieder eine eigene Abteilung gründeten. Im September 1994 traten die Rugbyspieler in den TSV 1893 Leipzig-Wahren ein, wo sie wieder eine eigene Abteilung gründeten. Die Rugbyspieler blieben die nächsten zehn Jahre beim TSV, bis sie im September 2004 den RC Leipzig im Stadtteil Lützschena-Stahmeln gründeten.

Der Rugby-Verband Sachsen hat seinen Sitz in Leipzig und plant zusammen mit dem Deutschen Rugby-Verband und der WILD Rugby Academy den Aufbau eines Leistungszentrums.


Der Rugby-Verband Sachsen hat seinen Sitz in Leipzig und plant zusammen mit dem Deutschen Rugby-Verband und der WILD Rugby Academy den Aufbau eines Leistungszentrums.[144] Rugby zählt neben wenigen anderen Sportarten in Leipzig zu einer Bundesligasportart.
[144] Rugby zählt neben wenigen anderen Sportarten in Leipzig zu einer Bundesligasportart.
Bergsport

Sektion Leipzig des Deutschen Alpenvereins
Sektion BSV Leipzig-Mitte des Deutschen Alpenvereins
IG Klettern und Naturfreunde Mittelsachsen, Mitpächter der Steinbrüche der Leipziger Kletterschule

Andere

Damenmannschaft des Tischtennisvereins LTTV Leutzscher Füchse 1990; Aufstieg in der Saison 2012/13 in die erste Tischtennis-Bundesliga
American Football Club Leipzig Lions von 1992
Unihockey-Abteilung des SC DHfK Leipzig und Unihockey-Löwen Leipzig; beide in der Unihockey-Bundesliga
Eishockeymannschaft Icefighters Leipzig in der Eishockey-Oberliga Nord.

Bergsport

Sektion Leipzig des Deutschen Alpenvereins
Sektion BSV Leipzig-Mitte des Deutschen Alpenvereins
IG Klettern und Naturfreunde Mittelsachsen, Mitpächter der Steinbrüche der Leipziger Kletterschule

Andere

Damenmannschaft des Tischtennisvereins LTTV Leutzscher Füchse 1990; Aufstieg in der Saison 2012/13 in die erste Tischtennis-Bundesliga
American Football Club Leipzig Lions von 1992
Unihockey-Abteilung des SC DHfK Leipzig und Unihockey-Löwen Leipzig; beide in der Unihockey-Bundesliga
Eishockeymannschaft Icefighters Leipzig in der Eishockey-Oberliga Nord.

Bergsport

Sektion Leipzig des Deutschen Alpenvereins
Sektion BSV Leipzig-Mitte des Deutschen Alpenvereins
IG Klettern und Naturfreunde Mittelsachsen, Mitpächter der Steinbrüche der Leipziger Kletterschule

Andere

Damenmannschaft des Tischtennisvereins LTTV Leutzscher Füchse 1990; Aufstieg in der Saison 2012/13 in die erste Tischtennis-Bundesliga
American Football Club Leipzig Lions von 1992
Unihockey-Abteilung des SC DHfK Leipzig und Unihockey-Löwen Leipzig; beide in der Unihockey-Bundesliga
Eishockeymannschaft Icefighters Leipzig in der Eishockey-Oberliga Nord.

Bergsport

Sektion Leipzig des Deutschen Alpenvereins
Sektion BSV Leipzig-Mitte des Deutschen Alpenvereins
IG Klettern und Naturfreunde Mittelsachsen, Mitpächter der Steinbrüche der Leipziger Kletterschule

Andere

Damenmannschaft des Tischtennisvereins LTTV Leutzscher Füchse 1990; Aufstieg in der Saison 2012/13 in die erste Tischtennis-Bundesliga
American Football Club Leipzig Lions von 1992
Unihockey-Abteilung des SC DHfK Leipzig und Unihockey-Löwen Leipzig; beide in der Unihockey-Bundesliga
Eishockeymannschaft Icefighters Leipzig in der Eishockey-Oberliga Nord.
SC Leipzig-Gohlis: Herren- und Damenmannschaft zeitweise in der Schachbundesliga
Jährlich wird auf der Anlage des Leipziger Tennisclubs 1990 das Tennisturnier Leipzig Open als Teil der German Masters Series durchgeführt.

SC Leipzig-Gohlis: Herren- und Damenmannschaft zeitweise in der Schachbundesliga
Jährlich wird auf der Anlage des Leipziger Tennisclubs 1990 das Tennisturnier Leipzig Open als Teil der German Masters Series durchgeführt.
Motorsport: Speedway im Motodrom des Motorsportclubs MC Post Leipzig am Cottaweg.
Slackline: Neben Dresden und Chemnitz ist der Slacknetz Leipzig e.

Slackline: Neben Dresden und Chemnitz ist der Slacknetz Leipzig e.V. einer der ersten Slackline-Vereine in Deutschland.

Internationale Großveranstaltungen

Leipzig war in den letzten Jahren oftmals Austragungsort von internationalen Sportveranstaltungen. Die 1.


Internationale Großveranstaltungen

Leipzig war in den letzten Jahren oftmals Austragungsort von internationalen Sportveranstaltungen. Die 1. Hallenhockey WM wurde 2003 in der Arena ausgetragen, ebenso wie die Europameisterschaft der Herren im Feldhockey und die Weltmeisterschaften im Fechten in den Jahren 2005 und 2017.

Bundesweites Aufsehen erweckte auch 2005 die Leipziger Kandidatur für die Olympischen Spiele 2012 und in deren Folge aufgekommene Korruptionsvorwürfe.


Bundesweites Aufsehen erweckte auch 2005 die Leipziger Kandidatur für die Olympischen Spiele 2012 und in deren Folge aufgekommene Korruptionsvorwürfe. Leipzig setzte sich zunächst überraschend gegen andere deutsche Städte wie Hamburg als nationaler Kandidat durch.
Leipzig setzte sich zunächst überraschend gegen andere deutsche Städte wie Hamburg als nationaler Kandidat durch. Die Bewerbung wurde allerdings vom IOC nicht angenommen, weil die Stadt mit dieser weltweit größten Veranstaltung überfordert sei. Die Nachnutzung der erforderlichen Anlagen sei nicht gesichert und die Hotelkapazität zu klein. Die Nachnutzung der erforderlichen Anlagen sei nicht gesichert und die Hotelkapazität zu klein. Die Spiele 2012 wurden nach London vergeben.
Siehe auch: Bewerbungen für die Olympischen Sommerspiele 2012

2006 war die Stadt offizieller Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2006.

Siehe auch: Bewerbungen für die Olympischen Sommerspiele 2012

2006 war die Stadt offizieller Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Ein Jahr später folgte die Weltmeisterschaft im Bogenschießen auf der Festwiese. Dazu kamen denn die Europameisterschaften im Modernen Fünfkampf 2009[145] und im Fechten (2010).
Dazu kamen denn die Europameisterschaften im Modernen Fünfkampf 2009[145] und im Fechten (2010).[146]

Im Pferdesport kann die Stadt auf zahlreiche Veranstaltungen zurück- und vorausblicken. So fand 2002 das Weltcupfinale der Springreiter und 2008 das der Viergespänner in Leipzig statt.
So fand 2002 das Weltcupfinale der Springreiter und 2008 das der Viergespänner in Leipzig statt. Das Weltcupfinale 2011 wurde auf der Leipziger Messe erstmals in gleich vier Disziplinen ausgetragen. Jährlich im Januar findet das Weltcupturnier „Partner Pferd” statt. Jährlich im Januar findet das Weltcupturnier „Partner Pferd” statt.

Die Tradition des Leipzig-Marathons reicht bis ins Jahr 1897 zurück, als vom Leipziger Club Sportbrüder der erste Marathonlauf auf deutschem Boden organisiert wurde. Die jetzige Veranstaltung wird seit 1977 ausgetragen.
Die jetzige Veranstaltung wird seit 1977 ausgetragen. Seit 1990 findet im Auwald der Leipziger 100-km-Lauf statt.
Persönlichkeiten
Leibniz-Denkmal

Leipzig hat zahlreiche prominente Söhne und Töchter, beispielsweise den Philosophen und Wissenschaftler Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), den Komponisten Richard Wagner (1813-1883), den Kunsthistoriker Nikolaus Pevsner (1902-1983), den Sozialisten Karl Liebknecht (1871-1919) oder den NASA-Manager Jesco von Puttkamer (1933-2012).

Persönlichkeiten
Leibniz-Denkmal

Leipzig hat zahlreiche prominente Söhne und Töchter, beispielsweise den Philosophen und Wissenschaftler Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), den Komponisten Richard Wagner (1813-1883), den Kunsthistoriker Nikolaus Pevsner (1902-1983), den Sozialisten Karl Liebknecht (1871-1919) oder den NASA-Manager Jesco von Puttkamer (1933-2012).

Persönlichkeiten
Leibniz-Denkmal

Leipzig hat zahlreiche prominente Söhne und Töchter, beispielsweise den Philosophen und Wissenschaftler Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), den Komponisten Richard Wagner (1813-1883), den Kunsthistoriker Nikolaus Pevsner (1902-1983), den Sozialisten Karl Liebknecht (1871-1919) oder den NASA-Manager Jesco von Puttkamer (1933-2012).

Zahlreiche nicht weniger berühmte Persönlichkeiten haben zumindest Teile ihres Lebens in Leipzig verbracht und gewirkt, wie die Komponisten Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy, der Philosoph Friedrich Nietzsche, der Physiknobelpreisträger Werner Heisenberg oder der Automobilbauer August Horch.


Zahlreiche nicht weniger berühmte Persönlichkeiten haben zumindest Teile ihres Lebens in Leipzig verbracht und gewirkt, wie die Komponisten Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy, der Philosoph Friedrich Nietzsche, der Physiknobelpreisträger Werner Heisenberg oder der Automobilbauer August Horch.
Siehe auch: Liste von Söhnen und Töchtern der Stadt Leipzig und Liste prominenter Bewohner der Stadt Leipzig

Die Stadt Leipzig hat seit 1832 an 82 Persönlichkeiten das Ehrenbürgerrecht verliehen.

Siehe auch: Liste von Söhnen und Töchtern der Stadt Leipzig und Liste prominenter Bewohner der Stadt Leipzig

Die Stadt Leipzig hat seit 1832 an 82 Persönlichkeiten das Ehrenbürgerrecht verliehen. Sechs Personen (Karl Binding, Paul von Hindenburg, Adolf Hitler, Hans Frank, Wilhelm Frick und Walter Ulbricht) wurde das Ehrenbürgerrecht wieder aberkannt..

Siehe auch: Liste von Söhnen und Töchtern der Stadt Leipzig und Liste prominenter Bewohner der Stadt Leipzig

Die Stadt Leipzig hat seit 1832 an 82 Persönlichkeiten das Ehrenbürgerrecht verliehen. Sechs Personen (Karl Binding, Paul von Hindenburg, Adolf Hitler, Hans Frank, Wilhelm Frick und Walter Ulbricht) wurde das Ehrenbürgerrecht wieder aberkannt.
Siehe auch: Liste der Ehrenbürger von Leipzig

Die Bürger der Stadt Leipzig wurden 2006 mit dem Courage-Preis für ihren Mut und gewaltlose Demonstrationen, die den Grundstein für die Wiedervereinigung legten, ausgezeichnet.

Siehe auch: Liste der Ehrenbürger von Leipzig

Die Bürger der Stadt Leipzig wurden 2006 mit dem Courage-Preis für ihren Mut und gewaltlose Demonstrationen, die den Grundstein für die Wiedervereinigung legten, ausgezeichnet.
Nach Leipzig benannte Ortschaften

In der kanadischen Provinz Saskatchewan gibt es eine Kleinstadt namens Leipzig..

Nach Leipzig benannte Ortschaften

In der kanadischen Provinz Saskatchewan gibt es eine Kleinstadt namens Leipzig. Ferner befinden sich mehrere nach Leipzig benannte Ortschaften in den Vereinigten Staaten. So tragen zwei Orte in Delaware und in Ohio den der englischen Aussprache angepassten Namen Leipsic.
So tragen zwei Orte in Delaware und in Ohio den der englischen Aussprache angepassten Namen Leipsic. In North Dakota liegt zudem das im Jahre 1901 von Russlanddeutschen gegründete New Leipzig. Das Dorf Thurland in Sachsen-Anhalt hat einen Ortsteil Klein Leipzig.. Das Dorf Thurland in Sachsen-Anhalt hat einen Ortsteil Klein Leipzig.

In Russland gibt es in der Oblast Tscheljabinsk (Rajon Warnenskij) im Südural nahe der Grenze zu Kasachstan ein Dorf mit dem Namen Лейпциг (Leipzig) Welt-Icon, das auf Kosaken zurückgeht, die an der Völkerschlacht bei Leipzig teilgenommen hatten.


In Russland gibt es in der Oblast Tscheljabinsk (Rajon Warnenskij) im Südural nahe der Grenze zu Kasachstan ein Dorf mit dem Namen Лейпциг (Leipzig) Welt-Icon, das auf Kosaken zurückgeht, die an der Völkerschlacht bei Leipzig teilgenommen hatten.

Anlässlich der Erstbesteigung 1989 wurde ein Berg im Pamir von der Bergsteigergruppe aus Leipzig nach der Stadt benannt - der Pik Leipzig..


Anlässlich der Erstbesteigung 1989 wurde ein Berg im Pamir von der Bergsteigergruppe aus Leipzig nach der Stadt benannt - der Pik Leipzig.[147]
Leipzig im Film

Leipzig ist Kulisse für mehrere Filme und Fernsehserien. Der DEFA-Kriminalfilm Schwarzer Samt mit Erich Gerberding, Christine Laszar und Fred Delmare wurde 1963 in und um Leipzig gedreht.
Der DEFA-Kriminalfilm Schwarzer Samt mit Erich Gerberding, Christine Laszar und Fred Delmare wurde 1963 in und um Leipzig gedreht. Drehorte waren unter anderem das Hotel Astoria und das Völkerschlachtdenkmal. Auch Rudi Strahls 1965/66 gedrehte Gangster-Komödie Hände hoch oder ich schieße mit Rolf Herricht, Herbert Köfer und Manfred Uhlig zeigt verschiedene Orte der Leipziger Innenstadt. Auch Rudi Strahls 1965/66 gedrehte Gangster-Komödie Hände hoch oder ich schieße mit Rolf Herricht, Herbert Köfer und Manfred Uhlig zeigt verschiedene Orte der Leipziger Innenstadt. Er ist der letzte unveröffentlichte DEFA-Film mit Aufführungsverbot aus der Zeit des 11. Plenums von 1965 und konnte erst 2009 für eine Kinoversion rekonstruiert werden. Er ist der letzte unveröffentlichte DEFA-Film mit Aufführungsverbot aus der Zeit des 11. Plenums von 1965 und konnte erst 2009 für eine Kinoversion rekonstruiert werden. Leipziger Schauplätze präsentieren auch der DEFA-Musikfilm Heißer Sommer von 1968, der Kinderfilm Der Weihnachtsmann heißt Willi (1969), ebenfalls mit Rolf Herricht und die DEFA-Komödie Du und ich und Klein-Paris von 1971 nach dem gleichnamigen Jugendbuch von Rudi Strahl. Leipziger Schauplätze präsentieren auch der DEFA-Musikfilm Heißer Sommer von 1968, der Kinderfilm Der Weihnachtsmann heißt Willi (1969), ebenfalls mit Rolf Herricht und die DEFA-Komödie Du und ich und Klein-Paris von 1971 nach dem gleichnamigen Jugendbuch von Rudi Strahl.

Auch Nikolaikirche, ein Film über die Demonstrationen im Wendeherbst 1989, wurde an Leipziger Originalschauplätzen gedreht.


Auch Nikolaikirche, ein Film über die Demonstrationen im Wendeherbst 1989, wurde an Leipziger Originalschauplätzen gedreht. Das ZDF zeigt die Krimiserie SOKO Leipzig. Die ARD zeigt im Ersten die Serien Tierärztin Dr. Mertens und In aller Freundschaft sowie im MDR Fernsehen Dokumentationen über den Zoo (Elefant, Tiger & Co.
Mertens und In aller Freundschaft sowie im MDR Fernsehen Dokumentationen über den Zoo (Elefant, Tiger & Co.) sowie über den Bahnhof Leipzig Hauptbahnhof. Außerdem zeigte die ARD im Ersten zwischen 2000 und 2007 die Leipziger Ermittler Ehrlicher und Kain und von 2008 bis 2015 Saalfeld und Keppler der Fernsehkrimireihe Tatort.. Außerdem zeigte die ARD im Ersten zwischen 2000 und 2007 die Leipziger Ermittler Ehrlicher und Kain und von 2008 bis 2015 Saalfeld und Keppler der Fernsehkrimireihe Tatort. In dem Dokumentarfilm Tanz mit der Zeit werden vier ehemalige Mitglieder der Oper Leipzig, die in dem Tanzstück Zeit - tanzen seit 1927 von [!!! Heike Hennig ] & Co mit achtzig Jahren auf die Bühne zurückkehrten, für ZDF und Arte von Trevor Peters porträtiert. In dem Dokumentarfilm Tanz mit der Zeit werden vier ehemalige Mitglieder der Oper Leipzig, die in dem Tanzstück Zeit - tanzen seit 1927 von [!!! Heike Hennig ] & Co mit achtzig Jahren auf die Bühne zurückkehrten, für ZDF und Arte von Trevor Peters porträtiert. Die im Auftrag von ARD und MDR produzierten Filme Ein Fall von Liebe sowie die dazugehörige Fernsehserie werden ebenfalls in Leipzig gedreht. Die im Auftrag von ARD und MDR produzierten Filme Ein Fall von Liebe sowie die dazugehörige Fernsehserie werden ebenfalls in Leipzig gedreht. Auch der größte Teil des Films Das Fliegende Klassenzimmer nach dem gleichnamigen Buch von [!!! Erich Kästner ] spielt in Leipzig.. Auch der größte Teil des Films Das Fliegende Klassenzimmer nach dem gleichnamigen Buch von [!!! Erich Kästner ] spielt in Leipzig. Die westlichen Stadtteile der Wendezeit bilden die Kulisse für den Videoclip zu Die da von den Fantastischen Vier. In jüngerer Zeit war die Stadt Drehort für Fernsehfilme wie Die Frau vom Checkpoint Charlie, Die Gustloff oder Dresden und Kinofilme wie Das weiße Band, Flightplan, Mr. In jüngerer Zeit war die Stadt Drehort für Fernsehfilme wie Die Frau vom Checkpoint Charlie, Die Gustloff oder Dresden und Kinofilme wie Das weiße Band, Flightplan, Mr. Nobody, Schwerkraft, Ein russischer Sommer, Lila, Lila, Unknown Identity und The First Avenger: Civil War. Nobody, Schwerkraft, Ein russischer Sommer, Lila, Lila, Unknown Identity und The First Avenger: Civil War.
Zitate
Skulptur der Faust-Szene von Mathieu Molitor vor Auerbachs Keller in der Mädlerpassage, Ort des Fassrittes in [!!! Goethes ] Faust I (2004)

„Mein Leipzig lob’ ich mir! Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute.

Zitate
Skulptur der Faust-Szene von Mathieu Molitor vor Auerbachs Keller in der Mädlerpassage, Ort des Fassrittes in [!!! Goethes ] Faust I (2004)

„Mein Leipzig lob’ ich mir! Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute.”

- Goethe, Faust I, Auerbachs Keller in Leipzig

„In Jena und Halle war die Rohheit aufs höchste gestiegen. [...] Dagegen konnte in Leipzig ein Student kaum anders als galant sein, sobald er mit reichen, wohl und genau gesitteten Einwohneren in einigem Bezug stehen wollte.
] Dagegen konnte in Leipzig ein Student kaum anders als galant sein, sobald er mit reichen, wohl und genau gesitteten Einwohneren in einigem Bezug stehen wollte.”

- Goethe, Dichtung und Wahrheit, sechstes Buch

„Ach wie beneide ich immer Leipzig um seine Musik!”

- Clara Schumann, Briefwechsel

„Ich komme nach Leipzig, an den Ort, wo man die ganze Welt im Kleinen sehen kann.


- Goethe, Dichtung und Wahrheit, sechstes Buch

„Ach wie beneide ich immer Leipzig um seine Musik!”

- Clara Schumann, Briefwechsel

„Ich komme nach Leipzig, an den Ort, wo man die ganze Welt im Kleinen sehen kann.”

- [!!! Gotthold Ephraim Lessing ]

„Ich war ganz benommen und möchte behaupten, daß, soweit Architektur und Stadtbild in Betracht kommen, nichts wieder in meinem Leben einen so großen, ja, komisch zu sagen, einen so berauschenden Eindruck auf mich gemacht hat wie dieser in seiner Kunstbedeutung nur mäßig einzuschätzende Weg vom Post- und Universitätsplatz bis zur Hainstraße.


- [!!! Gotthold Ephraim Lessing ]

„Ich war ganz benommen und möchte behaupten, daß, soweit Architektur und Stadtbild in Betracht kommen, nichts wieder in meinem Leben einen so großen, ja, komisch zu sagen, einen so berauschenden Eindruck auf mich gemacht hat wie dieser in seiner Kunstbedeutung nur mäßig einzuschätzende Weg vom Post- und Universitätsplatz bis zur Hainstraße.


- [!!! Gotthold Ephraim Lessing ]

„Ich war ganz benommen und möchte behaupten, daß, soweit Architektur und Stadtbild in Betracht kommen, nichts wieder in meinem Leben einen so großen, ja, komisch zu sagen, einen so berauschenden Eindruck auf mich gemacht hat wie dieser in seiner Kunstbedeutung nur mäßig einzuschätzende Weg vom Post- und Universitätsplatz bis zur Hainstraße.”

- Theodor Fontane: Von Zwanzig bis Dreißig

„Leipzig [...], dieser gewiß welthaltigen Stadt..


- Theodor Fontane: Von Zwanzig bis Dreißig

„Leipzig [...], dieser gewiß welthaltigen Stadt.”

- Thomas Mann: Doktor Faustus, Kapitel XXI

„Das angenehme Pleis-Athen, Behält den Ruhm vor allen, Auch allen zu gefallen, Denn es ist wunderschön.”

- Sperontes

”Extra Lipsiam vivere est miserrime vivere”

„Außerhalb Leipzigs leben, heißt ein recht erbärmliches Leben führen.


- Sperontes

”Extra Lipsiam vivere est miserrime vivere”

„Außerhalb Leipzigs leben, heißt ein recht erbärmliches Leben führen.”

- Benedikt Carpzov der Jüngere
Siehe auch
Portal
Portal: Leipzig - Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Leipzig

Kreisreformen in Deutschland nach 1990



- Benedikt Carpzov der Jüngere
Siehe auch
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Kreisreformen in Deutschland nach 1990

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Bochum
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Dieser Artikel behandelt die Stadt Bochum, für das gleichnamige Album von [!!! Herbert Grönemeyer ] siehe 4630 Bochum, für den früheren Ort Bochum in Südafrika siehe Senwabarwana.

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bochum
Bochum
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bochum hervorgehoben

Koordinaten: 51° 29′ N, 7° 13′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Höhe: 100 m ü.

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Wappen der Stadt Bochum
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Deutschlandkarte, Position der Stadt Bochum hervorgehoben

Koordinaten: 51° 29′ N, 7° 13′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Höhe: 100 m ü. NHN
Fläche: 145,66 km2
Einwohner: 364.628 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 2503 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 44787-44894
Vorwahlen: 0234, 02327
Kfz-Kennzeichen: BO, WAT
Gemeindeschlüssel: 05 9 11 000
Stadtgliederung: 6 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung: Willy-Brandt-Platz 2-6
44787 Bochum
Website: www.
2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 2503 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 44787-44894
Vorwahlen: 0234, 02327
Kfz-Kennzeichen: BO, WAT
Gemeindeschlüssel: 05 9 11 000
Stadtgliederung: 6 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung: Willy-Brandt-Platz 2-6
44787 Bochum
Website: www.
2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 2503 Einwohner je km2
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Vorwahlen: 0234, 02327
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Oberbürgermeister: Thomas Eiskirch (SPD)
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Die Stadt Bochum [ˈboːxʊm] (westfälisch: Baukem aus altsächsisch Boc-hem ['bo:khe:m]) ist eine Großstadt im Zentrum des Ruhrgebiets..
de
Oberbürgermeister: Thomas Eiskirch (SPD)
Lage der Stadt Bochum in Nordrhein-Westfalen
Karte
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Die Stadt Bochum [ˈboːxʊm] (westfälisch: Baukem aus altsächsisch Boc-hem ['bo:khe:m]) ist eine Großstadt im Zentrum des Ruhrgebiets. Der Name der Stadt entstand aus früheren niederdeutschen Bezeichnungen wie „Bukhem” und „Bokheim”, wobei boc das niederdeutsche Wort für Buche ist und hum oder hem für Heim steht.
Der Name der Stadt entstand aus früheren niederdeutschen Bezeichnungen wie „Bukhem” und „Bokheim”, wobei boc das niederdeutsche Wort für Buche ist und hum oder hem für Heim steht. Demnach bezeichnete der Name einen Wohnort unter Buchen und ließe sich heute auch mit „Buchenheim” übersetzen. Noch um 1150 wurde Bochum in Urkunden als Bokheim bezeichnet. Noch um 1150 wurde Bochum in Urkunden als Bokheim bezeichnet.[2][3]

Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Arnsberg ist neben Duisburg, Essen, Dortmund und Hagen eines der fünf Oberzentren des Ruhrgebiets und gehört zur Metropolregion Rhein-Ruhr.
[2][3]

Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Arnsberg ist neben Duisburg, Essen, Dortmund und Hagen eines der fünf Oberzentren des Ruhrgebiets und gehört zur Metropolregion Rhein-Ruhr. Mit ca. 370.000 Einwohnern[4] ist Bochum die sechstgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens, die zweitgrößte Stadt Westfalens und eine der 20 größten Städte Deutschlands. Bochum ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und im Regionalverband Ruhr.
Bochum ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und im Regionalverband Ruhr. Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt 1905 die 100.000-Grenze und machte Bochum zur Großstadt. Mit der Eingliederung der bis dahin kreisfreien Stadt Wattenscheid (etwa 72. Mit der Eingliederung der bis dahin kreisfreien Stadt Wattenscheid (etwa 72.000 Einwohner) wuchs die Stadt 1975 markant.

In Bochum befinden sich neun Hochschulen bzw. Dependancen von Hochschulen. Seit Gründung der im südlichen Stadtteil Querenburg gelegenen Ruhr-Universität im Jahr 1962, der ersten Universitätsneugründung in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und mit über 40.
Seit Gründung der im südlichen Stadtteil Querenburg gelegenen Ruhr-Universität im Jahr 1962, der ersten Universitätsneugründung in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und mit über 40.000 Studierenden eine der größten Universitäten Deutschlands, ist Bochum Universitätsstadt. 000 Studierenden eine der größten Universitäten Deutschlands, ist Bochum Universitätsstadt. Überregional bekannt sind darüber hinaus das Deutsche Bergbaumuseum, das Schauspielhaus, das Planetarium, das Eisenbahnmuseum, das Bermuda3eck, das Ruhrstadion als Spielstätte des VfL Bochum, Tierpark und Fossilium sowie das am längsten am selben Standort laufende Musical der Welt, Starlight Express. Überregional bekannt sind darüber hinaus das Deutsche Bergbaumuseum, das Schauspielhaus, das Planetarium, das Eisenbahnmuseum, das Bermuda3eck, das Ruhrstadion als Spielstätte des VfL Bochum, Tierpark und Fossilium sowie das am längsten am selben Standort laufende Musical der Welt, Starlight Express. Das Stadtbild wird unter anderem durch eine Kirchturm- und Hochhaus-Skyline sowie diverse Baudenkmale vor allem des Historismus, des Expressionismus und der Nachkriegsmoderne geprägt. Das Stadtbild wird unter anderem durch eine Kirchturm- und Hochhaus-Skyline sowie diverse Baudenkmale vor allem des Historismus, des Expressionismus und der Nachkriegsmoderne geprägt. Auf der Route der Industriekultur „im Herzen des Reviers” sind die Industriedenkmale der Stadt miteinander verbunden. Auf der Route der Industriekultur „im Herzen des Reviers” sind die Industriedenkmale der Stadt miteinander verbunden.

In Bochum gibt es ferner verschiedene Bergbauinstitutionen. Der Bochumer Verein schrieb ab 1842 Industriegeschichte, als es dem Unternehmen gelang, Stahl in Formen zu gießen.
Der Bochumer Verein schrieb ab 1842 Industriegeschichte, als es dem Unternehmen gelang, Stahl in Formen zu gießen. Das erste Produkt der Firma waren Glocken aus diesem Werkstoff. Eine 15.000 kg schwere Glocke vor dem Bochumer Rathaus erinnert an diese Epoche. Nach dem Ende des Bergbaus entwickelte sich Bochum vornehmlich zu einem Technologie- und Dienstleistungsstandort. Nach dem Ende des Bergbaus entwickelte sich Bochum vornehmlich zu einem Technologie- und Dienstleistungsstandort.[5]
Inhaltsverzeichnis

1 Geographie
1.1 Geographische Lage
1.2 Geologie
1.
1 Geographische Lage
1.2 Geologie
1.3 Gewässer
1.4 Vegetation
1.5 Nachbargemeinden
1.6 Stadtgliederung
1.7 Klima
1.8 Umweltzone
2 Geschichte
2.1 Eingemeindungen
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1 Eingemeindungen
2.2 Einwohnerentwicklung
3 Religionen
3.1 Christentum
3.1.1 Römisch-katholische Kirche
3.1.2 Evangelische Kirche
3.1.3 Freikirchen und andere christliche Gemeinden
3.
3 Freikirchen und andere christliche Gemeinden
3.2 Judentum
3.3 Islam
3.4 Buddhismus
3.5 Jesidentum
4 Politik
4.1 Geschichtliche Entwicklung
4.2 Stadtoberhäupter
4.
2 Stadtoberhäupter
4.3 Stadtrat
4.4 Abgeordnete
4.5 Verschuldung
4.6 Wappen
4.7 Städtepartnerschaften und Städtepatenschaft
5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
5.1 Theater
5.
7 Städtepartnerschaften und Städtepatenschaft
5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
5.1 Theater
5.2 Museen und Sammlungen
5.3 Künstler-Dokumentationsstätte
5.4 Musik
5.5 Kino
5.6 Bauwerke und Sehenswürdigkeiten
5.7 Sport
5.8 Gastronomie/Ausgehen
5.
7 Sport
5.8 Gastronomie/Ausgehen
5.9 Regelmäßige Veranstaltungen
6 Wirtschaft und Infrastruktur
6.1 Verkehr
6.1.1 Schiene/ÖPNV
6.1.2 Straße
6.1.3 Stadt ohne Hafen
6.
3 Stadt ohne Hafen
6.1.4 Luftverkehr
6.2 Ansässige Unternehmen
6.3 Medien
6.3.1 Zeitungen
6.3.2 Hörfunk
6.3.3 Onlinezeitungen und Blogs
6.
3 Onlinezeitungen und Blogs
6.3.4 Bochum in Film und Fernsehen
6.4 Öffentliche Einrichtungen
6.5 Gesundheitswesen
6.6 Hochschulen
6.7 Schulen
7 Persönlichkeiten
8 Siehe auch
9 Literatur
10 Weblinks
11 Einzelnachweise

Geographie
Geographische Lage
Blick auf das Bochumer Zentrum vom Bismarckturm im Stadtpark
Teil der Bochumer Skyline mit Exzenterhaus, Stadtwerke-Haus, Park-Inn-Hotelhochhaus und Europahaus
Luftaufnahme der Ruhr-Universität

Bochum liegt auf dem flachhügeligen „Bochumer Landrücken” als Teil der Ruhrhöhen zwischen den Flüssen Ruhr und Emscher an der Grenze zwischen südlicher und nördlicher Ruhrkohlezone.
7 Schulen
7 Persönlichkeiten
8 Siehe auch
9 Literatur
10 Weblinks
11 Einzelnachweise

Geographie
Geographische Lage
Blick auf das Bochumer Zentrum vom Bismarckturm im Stadtpark
Teil der Bochumer Skyline mit Exzenterhaus, Stadtwerke-Haus, Park-Inn-Hotelhochhaus und Europahaus
Luftaufnahme der Ruhr-Universität

Bochum liegt auf dem flachhügeligen „Bochumer Landrücken” als Teil der Ruhrhöhen zwischen den Flüssen Ruhr und Emscher an der Grenze zwischen südlicher und nördlicher Ruhrkohlezone.
7 Schulen
7 Persönlichkeiten
8 Siehe auch
9 Literatur
10 Weblinks
11 Einzelnachweise

Geographie
Geographische Lage
Blick auf das Bochumer Zentrum vom Bismarckturm im Stadtpark
Teil der Bochumer Skyline mit Exzenterhaus, Stadtwerke-Haus, Park-Inn-Hotelhochhaus und Europahaus
Luftaufnahme der Ruhr-Universität

Bochum liegt auf dem flachhügeligen „Bochumer Landrücken” als Teil der Ruhrhöhen zwischen den Flüssen Ruhr und Emscher an der Grenze zwischen südlicher und nördlicher Ruhrkohlezone.
7 Schulen
7 Persönlichkeiten
8 Siehe auch
9 Literatur
10 Weblinks
11 Einzelnachweise

Geographie
Geographische Lage
Blick auf das Bochumer Zentrum vom Bismarckturm im Stadtpark
Teil der Bochumer Skyline mit Exzenterhaus, Stadtwerke-Haus, Park-Inn-Hotelhochhaus und Europahaus
Luftaufnahme der Ruhr-Universität

Bochum liegt auf dem flachhügeligen „Bochumer Landrücken” als Teil der Ruhrhöhen zwischen den Flüssen Ruhr und Emscher an der Grenze zwischen südlicher und nördlicher Ruhrkohlezone. Der höchste Punkt im Stadtgebiet liegt an der Kemnader Straße in Stiepel auf einer Höhe von 196 m ü. NN, der niedrigste Punkt mit 43 m ü.
NN, der niedrigste Punkt mit 43 m ü. NN liegt am Blumenkamp in Hordel.

Flachhügeliger Landrücken bedeutet, dass die Geländeform in Bochum durch gleichmäßige Steigungen und Gefälle, die selten mehr als 3 % betragen, geprägt ist.


Flachhügeliger Landrücken bedeutet, dass die Geländeform in Bochum durch gleichmäßige Steigungen und Gefälle, die selten mehr als 3 % betragen, geprägt ist. Einzelne steilere Geländeverläufe sind beispielsweise am Harpener Hellweg beim NSG Berghofer Holz (3,4 %), auf der Westenfelder Str. im Stadtbezirk Wattenscheid (3,47 %) oder auf der Kemnader Str.
im Stadtbezirk Wattenscheid (3,47 %) oder auf der Kemnader Str., die vom Ruhrufer in Stiepel (71 m ü. NN) aufwärts zur Ortsmitte von Stiepel (196 m ü. NN; 5,1 % Steigung) führt, zu finden. Auch Wegstrecken, die vom tiefer gelegenen Ruhrtal durch die zum Bochumer Süden gehörenden Orte führen, weisen eine stärkere Steigung auf (beispielsweise Kassenberger Str. Auch Wegstrecken, die vom tiefer gelegenen Ruhrtal durch die zum Bochumer Süden gehörenden Orte führen, weisen eine stärkere Steigung auf (beispielsweise Kassenberger Str. und Dr.-C.-Otto-Str. in Dahlhausen, Blankensteiner Str. in Sundern).

Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Nord-Süd-Richtung liegt bei 13,0 und in West-Ost-Richtung bei 17,1 km.


Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Nord-Süd-Richtung liegt bei 13,0 und in West-Ost-Richtung bei 17,1 km. Die Länge der Stadtgrenze beträgt 67,2 km.
Geologie

Im südlichen Stadtgebiet stehen Sedimentgesteine des flözführenden Oberkarbons an.

Geologie

Im südlichen Stadtgebiet stehen Sedimentgesteine des flözführenden Oberkarbons an. Diese werden im Norden von Meeresablagerungen der Oberkreide überlagert. Das Inlandeis der Saale-Eiszeit hinterließ eine Grundmoräne, Findlinge und Schmelzwasserablagerungen. In der Weichsel-Kaltzeit wurde Löss abgelagert[6].
Das Inlandeis der Saale-Eiszeit hinterließ eine Grundmoräne, Findlinge und Schmelzwasserablagerungen. In der Weichsel-Kaltzeit wurde Löss abgelagert[6]. Die geologischen Schichten können im ehemaligen Steinbruch der Zeche Klosterbusch und im Geologischen Garten Bochum besichtigt werden.
Gewässer

Die Gewässer in Bochum entwässern nach Norden hin in die Emscher, nach Süden hin in die Ruhr, die im Bochumer Südosten zum Kemnader See aufgestaut ist.

Gewässer

Die Gewässer in Bochum entwässern nach Norden hin in die Emscher, nach Süden hin in die Ruhr, die im Bochumer Südosten zum Kemnader See aufgestaut ist.
Siehe auch: Liste von Gewässern in Bochum
Vegetation

Bochum besitzt im Süden einige Wälder, darunter das Weitmarer Holz..

Siehe auch: Liste von Gewässern in Bochum
Vegetation

Bochum besitzt im Süden einige Wälder, darunter das Weitmarer Holz. In der Regel handelt es sich um Eichen-Buchen-Mischwald. Das Vorkommen der Stechpalme weist auf das gemäßigte Klima hin. In Bochum sind mehrere Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen.
Das Vorkommen der Stechpalme weist auf das gemäßigte Klima hin. In Bochum sind mehrere Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen.
Siehe auch: Liste der Landschaftsschutzgebiete in Bochum und Liste der Naturschutzgebiete in Bochum
Nachbargemeinden
Gelsenkirchen (kreisfrei) Herne (kreisfrei) Castrop-Rauxel (Kreis Recklinghausen)
Essen (kreisfrei) Nachbargemeinden Dortmund (kreisfrei)
Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Stadtgliederung
→ Hauptartikel: Stadtgliederung Bochums
Die sechs Bochumer Stadtbezirke

Das Stadtgebiet Bochum besteht aus sechs Stadtbezirken; jeder hat eine Bezirksvertretung, deren Vorsitzender der Bezirksbürgermeister ist.

Siehe auch: Liste der Landschaftsschutzgebiete in Bochum und Liste der Naturschutzgebiete in Bochum
Nachbargemeinden
Gelsenkirchen (kreisfrei) Herne (kreisfrei) Castrop-Rauxel (Kreis Recklinghausen)
Essen (kreisfrei) Nachbargemeinden Dortmund (kreisfrei)
Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Stadtgliederung
→ Hauptartikel: Stadtgliederung Bochums
Die sechs Bochumer Stadtbezirke

Das Stadtgebiet Bochum besteht aus sechs Stadtbezirken; jeder hat eine Bezirksvertretung, deren Vorsitzender der Bezirksbürgermeister ist.

Siehe auch: Liste der Landschaftsschutzgebiete in Bochum und Liste der Naturschutzgebiete in Bochum
Nachbargemeinden
Gelsenkirchen (kreisfrei) Herne (kreisfrei) Castrop-Rauxel (Kreis Recklinghausen)
Essen (kreisfrei) Nachbargemeinden Dortmund (kreisfrei)
Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Stadtgliederung
→ Hauptartikel: Stadtgliederung Bochums
Die sechs Bochumer Stadtbezirke

Das Stadtgebiet Bochum besteht aus sechs Stadtbezirken; jeder hat eine Bezirksvertretung, deren Vorsitzender der Bezirksbürgermeister ist.

Siehe auch: Liste der Landschaftsschutzgebiete in Bochum und Liste der Naturschutzgebiete in Bochum
Nachbargemeinden
Gelsenkirchen (kreisfrei) Herne (kreisfrei) Castrop-Rauxel (Kreis Recklinghausen)
Essen (kreisfrei) Nachbargemeinden Dortmund (kreisfrei)
Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Stadtgliederung
→ Hauptartikel: Stadtgliederung Bochums
Die sechs Bochumer Stadtbezirke

Das Stadtgebiet Bochum besteht aus sechs Stadtbezirken; jeder hat eine Bezirksvertretung, deren Vorsitzender der Bezirksbürgermeister ist.[7] Die Stadtbezirke sind in Stadtteile eingeteilt.
Stadtbezirk Stadtteile
Bochum-Mitte (I) Bochum-Innenstadt, Altenbochum, Grumme, Hamme, Hofstede, Hordel, Riemke
Bochum-Wattenscheid (II) Eppendorf, Günnigfeld, Höntrop, Leithe, Munscheid, Sevinghausen, Wattenscheid-Mitte, Westenfeld
Bochum-Nord (III) Bergen, Gerthe, Harpen, Hiltrop, Kornharpen, Voede-Abzweig
Bochum-Ost (IV) Laer, Langendreer, Werne
Bochum-Süd (V) Querenburg, Stiepel, Wiemelhausen
Bochum-Südwest (VI) Dahlhausen, Linden, Sundern, Weitmar (Bärendorf, Mark und Mitte)
Klima

Die durchschnittliche Temperatur in Bochum beträgt 10,1 °C im Jahresmittel.

Stadtbezirk Stadtteile
Bochum-Mitte (I) Bochum-Innenstadt, Altenbochum, Grumme, Hamme, Hofstede, Hordel, Riemke
Bochum-Wattenscheid (II) Eppendorf, Günnigfeld, Höntrop, Leithe, Munscheid, Sevinghausen, Wattenscheid-Mitte, Westenfeld
Bochum-Nord (III) Bergen, Gerthe, Harpen, Hiltrop, Kornharpen, Voede-Abzweig
Bochum-Ost (IV) Laer, Langendreer, Werne
Bochum-Süd (V) Querenburg, Stiepel, Wiemelhausen
Bochum-Südwest (VI) Dahlhausen, Linden, Sundern, Weitmar (Bärendorf, Mark und Mitte)
Klima

Die durchschnittliche Temperatur in Bochum beträgt 10,1 °C im Jahresmittel.

Stadtbezirk Stadtteile
Bochum-Mitte (I) Bochum-Innenstadt, Altenbochum, Grumme, Hamme, Hofstede, Hordel, Riemke
Bochum-Wattenscheid (II) Eppendorf, Günnigfeld, Höntrop, Leithe, Munscheid, Sevinghausen, Wattenscheid-Mitte, Westenfeld
Bochum-Nord (III) Bergen, Gerthe, Harpen, Hiltrop, Kornharpen, Voede-Abzweig
Bochum-Ost (IV) Laer, Langendreer, Werne
Bochum-Süd (V) Querenburg, Stiepel, Wiemelhausen
Bochum-Südwest (VI) Dahlhausen, Linden, Sundern, Weitmar (Bärendorf, Mark und Mitte)
Klima

Die durchschnittliche Temperatur in Bochum beträgt 10,1 °C im Jahresmittel.

Stadtbezirk Stadtteile
Bochum-Mitte (I) Bochum-Innenstadt, Altenbochum, Grumme, Hamme, Hofstede, Hordel, Riemke
Bochum-Wattenscheid (II) Eppendorf, Günnigfeld, Höntrop, Leithe, Munscheid, Sevinghausen, Wattenscheid-Mitte, Westenfeld
Bochum-Nord (III) Bergen, Gerthe, Harpen, Hiltrop, Kornharpen, Voede-Abzweig
Bochum-Ost (IV) Laer, Langendreer, Werne
Bochum-Süd (V) Querenburg, Stiepel, Wiemelhausen
Bochum-Südwest (VI) Dahlhausen, Linden, Sundern, Weitmar (Bärendorf, Mark und Mitte)
Klima

Die durchschnittliche Temperatur in Bochum beträgt 10,1 °C im Jahresmittel. Der kälteste Monat ist der Januar mit 2,5 °C, der wärmste der Juli mit 18,4 °C. Die Niederschlagsmenge beträgt ca. 750 Millimeter pro Jahr, wobei der meiste Niederschlag mit 85 Millimeter im August fällt.
750 Millimeter pro Jahr, wobei der meiste Niederschlag mit 85 Millimeter im August fällt.
Bochum
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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[8]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Bochum
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Max.

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Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[8]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Bochum
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Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[8]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Bochum
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max.

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Klimadiagramm
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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[8]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Bochum
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 5,6 7,5 10,3 14,7 19,0 22,7 24,7 23,6 19,6 14,6 9,5 7,8 Ø 15
Min. Temperatur (°C) 1,2 1,7 3,3 5,7 9,5 13,3 14,6 14,3 11,3 8,3 4,4 3,7 Ø 7,6
Niederschlag (mm) 88 84 71 43 51 77 50 88 71 63 87 93 Σ 866
Sonnenstunden (h/d) 1,5 1,6 4,0 5,2 6,0 6,2 7,0 6,2 4,9 3,7 2,1 1,3 Ø 4,2
Regentage (d) 21 16 17 14 13 15 13 16 15 16 19 20 Σ 195
Luftfeuchtigkeit (%) 85 80 77 72 70 73 73 74 79 81 84 85 Ø 77,7
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[8]
Umweltzone
StreetScooter Work L vor dem Rathaus Bochum

Die Umweltzone in Bochum wurde am 1.
Temperatur (°C) 1,2 1,7 3,3 5,7 9,5 13,3 14,6 14,3 11,3 8,3 4,4 3,7 Ø 7,6
Niederschlag (mm) 88 84 71 43 51 77 50 88 71 63 87 93 Σ 866
Sonnenstunden (h/d) 1,5 1,6 4,0 5,2 6,0 6,2 7,0 6,2 4,9 3,7 2,1 1,3 Ø 4,2
Regentage (d) 21 16 17 14 13 15 13 16 15 16 19 20 Σ 195
Luftfeuchtigkeit (%) 85 80 77 72 70 73 73 74 79 81 84 85 Ø 77,7
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[8]
Umweltzone
StreetScooter Work L vor dem Rathaus Bochum

Die Umweltzone in Bochum wurde am 1.
Temperatur (°C) 1,2 1,7 3,3 5,7 9,5 13,3 14,6 14,3 11,3 8,3 4,4 3,7 Ø 7,6
Niederschlag (mm) 88 84 71 43 51 77 50 88 71 63 87 93 Σ 866
Sonnenstunden (h/d) 1,5 1,6 4,0 5,2 6,0 6,2 7,0 6,2 4,9 3,7 2,1 1,3 Ø 4,2
Regentage (d) 21 16 17 14 13 15 13 16 15 16 19 20 Σ 195
Luftfeuchtigkeit (%) 85 80 77 72 70 73 73 74 79 81 84 85 Ø 77,7
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[8]
Umweltzone
StreetScooter Work L vor dem Rathaus Bochum

Die Umweltzone in Bochum wurde am 1.
Temperatur (°C) 1,2 1,7 3,3 5,7 9,5 13,3 14,6 14,3 11,3 8,3 4,4 3,7 Ø 7,6
Niederschlag (mm) 88 84 71 43 51 77 50 88 71 63 87 93 Σ 866
Sonnenstunden (h/d) 1,5 1,6 4,0 5,2 6,0 6,2 7,0 6,2 4,9 3,7 2,1 1,3 Ø 4,2
Regentage (d) 21 16 17 14 13 15 13 16 15 16 19 20 Σ 195
Luftfeuchtigkeit (%) 85 80 77 72 70 73 73 74 79 81 84 85 Ø 77,7
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[8]
Umweltzone
StreetScooter Work L vor dem Rathaus Bochum

Die Umweltzone in Bochum wurde am 1. Oktober 2008 eingerichtet und zum 1. Januar 2012 verändert.[9] Sie umfasst gegenwärtig 3⁄4 aller Haushalte der Stadt.[10] Zur Reduzierung der Stickoxid- und CO2-Werte in der Umweltzone setzt die Deutsche Post DHL 42 Elektrofahrzeuge vom Typ StreetScooter Work (24) und StreetScooter Work L (18) ein.
[10] Zur Reduzierung der Stickoxid- und CO2-Werte in der Umweltzone setzt die Deutsche Post DHL 42 Elektrofahrzeuge vom Typ StreetScooter Work (24) und StreetScooter Work L (18) ein.[11]
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte der Stadt Bochum
Bochum 1790
Bochum um 1830
Blick über Bochum 1939
Bochum 2010
Schuldverschreibung über 200 Mark der Stadt Bochum vom 1.
[11]
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte der Stadt Bochum
Bochum 1790
Bochum um 1830
Blick über Bochum 1939
Bochum 2010
Schuldverschreibung über 200 Mark der Stadt Bochum vom 1. April 1913
Das Löwendenkmal Bochum

Archäologische Funde zeugen von einer sesshaften Besiedlung des heutigen Bochumer Stadtgebiets in der späten Jungsteinzeit im Bereich des Oelbachs.
April 1913
Das Löwendenkmal Bochum

Archäologische Funde zeugen von einer sesshaften Besiedlung des heutigen Bochumer Stadtgebiets in der späten Jungsteinzeit im Bereich des Oelbachs.

Die erste urkundliche Erwähnung findet sich 890 im Heberegister der Abtei Werden. Es wird aber vermutet, dass Karl der Große bereits um 800 am Schnittpunkt zweier Handelsstraßen südlich der heutigen Propsteikirche einen Reichshof anlegen ließ.


Die erste urkundliche Erwähnung findet sich 890 im Heberegister der Abtei Werden. Es wird aber vermutet, dass Karl der Große bereits um 800 am Schnittpunkt zweier Handelsstraßen südlich der heutigen Propsteikirche einen Reichshof anlegen ließ.[12] Im Jahre 1041 wurde der Ort in einem Dokument der Kölner Erzbischöfe unter dem Namen „Cofbuokheim” urkundlich erwähnt.
[12] Im Jahre 1041 wurde der Ort in einem Dokument der Kölner Erzbischöfe unter dem Namen „Cofbuokheim” urkundlich erwähnt. 1321 bestätigte Graf Engelbert II. von der Mark Bochum in einer Urkunde bestehende Befugnisse des Schultheißen.[13] Dies wird häufig als die Verleihung von Stadtrechten erwähnt. von der Mark Bochum in einer Urkunde bestehende Befugnisse des Schultheißen.[13] Dies wird häufig als die Verleihung von Stadtrechten erwähnt.[14] Die ab 1400 in mehreren Linien bis heute bestehende Familie von Berswordt ist mit der Zweiglinie von Berswordt-Wallrabe in Weitmar ansässig. [14] Die ab 1400 in mehreren Linien bis heute bestehende Familie von Berswordt ist mit der Zweiglinie von Berswordt-Wallrabe in Weitmar ansässig. Bochum blieb (trotz eines schon im 14. Jahrhundert beziehungsweise für 1502 belegten Steinkohleschürfens beziehungsweise -tagebaus) bis ins 19. Jahrhundert hinein eine Ackerbürgerstadt mit einigen überörtlichen Behörden, zu denen 1738 ein Bergamt kam. Jahrhundert hinein eine Ackerbürgerstadt mit einigen überörtlichen Behörden, zu denen 1738 ein Bergamt kam. Zudem war Bochum eine innerländische Hansestadt.

Bis 1806 gehörte die Stadt zur preußischen Grafschaft Mark, dann bis 1813 zum Ruhrdepartement des Großherzogtums Berg, anschließend vorübergehend zum preußischen Zivilgouvernement zwischen Weser und Rhein..


Bis 1806 gehörte die Stadt zur preußischen Grafschaft Mark, dann bis 1813 zum Ruhrdepartement des Großherzogtums Berg, anschließend vorübergehend zum preußischen Zivilgouvernement zwischen Weser und Rhein. 1815 kam die Stadt zu Preußen und wurde der Provinz Westfalen zugeordnet. 1817 wurde die Stadt Bochum Sitz des Kreises Bochum, aus dem sie jedoch 1876 ausschied, um kreisfreie Stadt zu werden.
1817 wurde die Stadt Bochum Sitz des Kreises Bochum, aus dem sie jedoch 1876 ausschied, um kreisfreie Stadt zu werden. Der Kreis Bochum bestand noch bis 1929 und wurde dann aufgelöst.

Der Aufstieg Bochums zur Zechenstadt begann 1841, als hinter der Stadtgrenze des noch selbständigen Hamme der erste Schacht der Zeche Präsident abgeteuft wurde.


Der Aufstieg Bochums zur Zechenstadt begann 1841, als hinter der Stadtgrenze des noch selbständigen Hamme der erste Schacht der Zeche Präsident abgeteuft wurde. Dies war die erste Tiefbauzeche des westfälischen Teils des Ruhrgebietes, wobei die Mergeldecke durchstoßen wurde.
Dies war die erste Tiefbauzeche des westfälischen Teils des Ruhrgebietes, wobei die Mergeldecke durchstoßen wurde. In den 1850er und 1860er Jahren folgte die Gründung von Tiefbauzechen, die zum Ende des 19. Jahrhunderts die Wirtschaftsstruktur neben der Stahlindustrie prägten. Jahrhunderts die Wirtschaftsstruktur neben der Stahlindustrie prägten. Technische Schwierigkeiten beim Aufbau der Zechen und damit bedingte finanzielle Engpässe führten dazu, dass sich die Zechen erst langsam entwickelten. Weiterhin bedingte die Konjunkturkrise nach der Reichsgründung, dass die Absatzmärkte für Kohle zeitweise einbrachen. Weiterhin bedingte die Konjunkturkrise nach der Reichsgründung, dass die Absatzmärkte für Kohle zeitweise einbrachen. Der entscheidende Aufstieg und weitere Ausbau der Zechen folgte in den 1880er Jahren. Alle Zechen verfügten mittlerweile über einen Bahnanschluss. Alle Zechen verfügten mittlerweile über einen Bahnanschluss. Die als Koks veredelte Kohle wurde für die Stahlerzeugung benötigt; dies führte zu der Errichtung von Kokereien auf den Zechengeländen.

Jacob Mayer erwarb 1843 ein Gelände an der Essener Chaussee, auf dem eine Fabrik zur Erzeugung von Gussstahl errichtet wurde.


Jacob Mayer erwarb 1843 ein Gelände an der Essener Chaussee, auf dem eine Fabrik zur Erzeugung von Gussstahl errichtet wurde. 1854, nach finanzieller Beteiligung Kölner Kaufleute, wurde der Betrieb in Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation umbenannt.
1854, nach finanzieller Beteiligung Kölner Kaufleute, wurde der Betrieb in Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation umbenannt. Unter dem technischen Direktor Louis Baare entwickelte sich der Bochumer Verein zu einem der führenden Unternehmen des Ruhrgebietes.

1843 wurde Max Greve zum Bürgermeister gewählt, der wesentlich den Aufbau Bochums zur Industriestadt unterstützte.


1843 wurde Max Greve zum Bürgermeister gewählt, der wesentlich den Aufbau Bochums zur Industriestadt unterstützte. Während seiner Amtszeit erfolgte die Gründung der Gasanstalt (1855), des Wasserwerkes (1871) und die Gründung der Handelskammer (1856).
Während seiner Amtszeit erfolgte die Gründung der Gasanstalt (1855), des Wasserwerkes (1871) und die Gründung der Handelskammer (1856). Der ökonomische Aufstieg der Zechen und der Stahlindustrie führten zu einem hohen Arbeitskräftebedarf, der durch die damalige Bevölkerung nicht zu decken war. Die Bevölkerung Bochums wuchs von 1843 bis 1873 von 4282 auf 25174 Einwohner. Die Bevölkerung Bochums wuchs von 1843 bis 1873 von 4282 auf 25174 Einwohner. Um Arbeitskräfte anzuwerben wurden Wohnungen in Werksnähe geschaffen, die abseits der traditionellen Wohnbereiche lagen. Im Griesenbruch lagen die Werkswohnungen des Bochumer Vereins, durch die Gussstahlbahn vom Bochumer Stadtgebiet abgetrennt. Im Griesenbruch lagen die Werkswohnungen des Bochumer Vereins, durch die Gussstahlbahn vom Bochumer Stadtgebiet abgetrennt.

1860 erhielt Bochum Anschluss an die Bahnstrecke Witten/Dortmund-Oberhausen/Duisburg der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft, 1874 folgte die Bahnstrecke Osterath-Dortmund Süd der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft, beide wurden ab 1880 verstaatlicht.


1860 erhielt Bochum Anschluss an die Bahnstrecke Witten/Dortmund-Oberhausen/Duisburg der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft, 1874 folgte die Bahnstrecke Osterath-Dortmund Süd der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft, beide wurden ab 1880 verstaatlicht.

Das Wachstum Bochums im auslaufenden 19..


Das Wachstum Bochums im auslaufenden 19. Jahrhunderts erfolgte ohne übergeordnete Planung, und so konnte sich vorerst keine geordnete Infrastruktur entwickeln. An den Zechenstandorten entstanden Industrieansiedlungen und Werkswohnungen, während die eingesessenen landwirtschaftlichen Betriebe um die Industriestandorte weiterhin Ackerbau betrieben.
An den Zechenstandorten entstanden Industrieansiedlungen und Werkswohnungen, während die eingesessenen landwirtschaftlichen Betriebe um die Industriestandorte weiterhin Ackerbau betrieben. Den stärksten Bevölkerungszuwachs hatten die nördlichen und östlichen Vororte (Langendreer, Werne, Riemke, Hofstede). Den stärksten Bevölkerungszuwachs hatten die nördlichen und östlichen Vororte (Langendreer, Werne, Riemke, Hofstede).

Die erste Straßenbahnlinie wurde 1894 in Betrieb gestellt, sie verband Bochum und Herne. Seit 1896 wird die Strecke von der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BoGeStra) betrieben.
Seit 1896 wird die Strecke von der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BoGeStra) betrieben.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich die Bebauung angrenzender Vororte bis an das Bochumer Stadtgebiet ausgedehnt, und es entwickelten sich Abhängigkeiten bei der Infrastruktur wie der Gas- und Wasserversorgung.
Jahrhunderts hatte sich die Bebauung angrenzender Vororte bis an das Bochumer Stadtgebiet ausgedehnt, und es entwickelten sich Abhängigkeiten bei der Infrastruktur wie der Gas- und Wasserversorgung. Dies führte zur ersten Eingemeindungswelle, bei der Hamme, Hofstede, Grumme und Wiemelhausen der Stadt Bochum zugeschlagen wurden. 1905 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100. 1905 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000 - Bochum war Großstadt. Die Bochumer Innenstadt hatte eine sehr heterogene Struktur, die noch stark von der Zeit als Kleinstadt geprägt war. Eine einheitliche Gestaltung der Innenstadt und ein planmäßiger Ausbau des Stadtteils Ehrenfeld erfolgten bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges.. Eine einheitliche Gestaltung der Innenstadt und ein planmäßiger Ausbau des Stadtteils Ehrenfeld erfolgten bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Die Folgen des Krieges - Arbeitslosigkeit, Streiks, die französische Besetzung, die Geldentwertung - unterbrachen das weitere Wachstum.


Die Folgen des Krieges - Arbeitslosigkeit, Streiks, die französische Besetzung, die Geldentwertung - unterbrachen das weitere Wachstum. Ein wirtschaftlicher Aufschwung folgte in den Jahren 1925 bis 1929. In dieser Zeit wurden weitere Vororte dem Bochumer Stadtgebiet zugeschlagen (u.
In dieser Zeit wurden weitere Vororte dem Bochumer Stadtgebiet zugeschlagen (u. a. Riemke, Langendreer, Stiepel, Querenburg). Das Stadtgebiet reichte nunmehr bis zum nördlichen Ruhrtal. Allerdings wurde dem Bochumer Begehren, einen Zugang zum wirtschaftlich wichtigen Rhein-Herne-Kanal auf dem Stadtgebiet herzustellen, nicht entsprochen. Allerdings wurde dem Bochumer Begehren, einen Zugang zum wirtschaftlich wichtigen Rhein-Herne-Kanal auf dem Stadtgebiet herzustellen, nicht entsprochen.

Am 9. November 1938, in der sogenannten Reichspogromnacht, kam es auch in Bochum zu Ausschreitungen gegen die jüdischen Mitbürger; die Synagoge wurde in Brand gesteckt.
November 1938, in der sogenannten Reichspogromnacht, kam es auch in Bochum zu Ausschreitungen gegen die jüdischen Mitbürger; die Synagoge wurde in Brand gesteckt. Die ersten jüdischen Bürger wurden in Konzentrationslager verschleppt und zahlreiche jüdische Einrichtungen und Wohnungen zerstört. Etwa 500 jüdische Bürger sind namentlich bekannt, die in den folgenden Jahren bei der Shoa umkamen, darunter 19, die jünger als 16 Jahre alt waren. Etwa 500 jüdische Bürger sind namentlich bekannt, die in den folgenden Jahren bei der Shoa umkamen, darunter 19, die jünger als 16 Jahre alt waren. Im Dezember 1938 begann die jüdische Volksschullehrerin Else Hirsch mit der Organisation von insgesamt zehn Kindertransporten in die Niederlande und nach Großbritannien, um jüdische Kinder und Jugendliche zu retten.. Im Dezember 1938 begann die jüdische Volksschullehrerin Else Hirsch mit der Organisation von insgesamt zehn Kindertransporten in die Niederlande und nach Großbritannien, um jüdische Kinder und Jugendliche zu retten. Auch viele Bochumer Kinder anderer verfolgter Gruppen wurden von niederländischen Familien aufgenommen und so vor Verschleppung und Ermordung bewahrt. Auch viele Bochumer Kinder anderer verfolgter Gruppen wurden von niederländischen Familien aufgenommen und so vor Verschleppung und Ermordung bewahrt.

Im Rahmen der NS-Zwangsarbeit wurden während des Zweiten Weltkriegs mehr als 30.000 Menschen als Zwangsarbeiter in Bochum und Wattenscheid eingesetzt.
000 Menschen als Zwangsarbeiter in Bochum und Wattenscheid eingesetzt.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt durch Bombenangriffe zu 38 Prozent zerstört. Vom 20. Juni 1940 bis 22. März 1945 sind bei 46 verschiedenen Bombardierungen, hauptsächlich durch die Royal Air Force, insgesamt ca.
März 1945 sind bei 46 verschiedenen Bombardierungen, hauptsächlich durch die Royal Air Force, insgesamt ca. 11.595 t Bomben abgeworfen worden. Ein wichtiges Ziel unter anderen war der Bochumer Verein als drittgrößter Betrieb der Vereinigten Stahlwerke AG. Ein wichtiges Ziel unter anderen war der Bochumer Verein als drittgrößter Betrieb der Vereinigten Stahlwerke AG.[15] Noch heute werden immer wieder Fliegerbomben als Bombenblindgänger gefunden und müssen durch den Kampfmittelräumdienst entschärft werden.

Am 10. April 1945 besetzte schließlich die US-Armee Bochum.
April 1945 besetzte schließlich die US-Armee Bochum. Andernorts in Deutschland wurde der Krieg noch bis Anfang Mai fortgesetzt. Der Zweite Weltkrieg endete letztlich am 8. Mai mit der Bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht.. Mai mit der Bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht.[16]

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte Bochum zur Britischen Besatzungszone. Von der britischen Militärverwaltung wurden in Bochum zwei DP-Lager eingerichtet zur Unterbringung so genannter Displaced Persons.
Von der britischen Militärverwaltung wurden in Bochum zwei DP-Lager eingerichtet zur Unterbringung so genannter Displaced Persons. Die Mehrzahl von ihnen waren ehemalige Zwangsarbeiter aus Polen.

In der Nachkriegszeit entwickelte sich Bochum zu einem Kulturzentrum des Ruhrgebietes. 1962 eröffnete, unter anderem auf dem ehemaligen Zechengelände der Zeche Dannenbaum, die Adam Opel AG, eine Tochter von General Motors, in den Stadtteilen Laer und Langendreer die drei Opelwerke (Werk I, Werke II/III), die zum Symbol für den Strukturwandel im Ruhrgebiet wurden.
1962 eröffnete, unter anderem auf dem ehemaligen Zechengelände der Zeche Dannenbaum, die Adam Opel AG, eine Tochter von General Motors, in den Stadtteilen Laer und Langendreer die drei Opelwerke (Werk I, Werke II/III), die zum Symbol für den Strukturwandel im Ruhrgebiet wurden. 1962 eröffnete, unter anderem auf dem ehemaligen Zechengelände der Zeche Dannenbaum, die Adam Opel AG, eine Tochter von General Motors, in den Stadtteilen Laer und Langendreer die drei Opelwerke (Werk I, Werke II/III), die zum Symbol für den Strukturwandel im Ruhrgebiet wurden.

1964 wurde im Stadtteil Harpen mit dem Ruhr-Park das zweite Einkaufszentrum „auf der grünen Wiese” in der Bundesrepublik fertiggestellt, heute das größte seiner Art in Deutschland..


1964 wurde im Stadtteil Harpen mit dem Ruhr-Park das zweite Einkaufszentrum „auf der grünen Wiese” in der Bundesrepublik fertiggestellt, heute das größte seiner Art in Deutschland. 1973 schloss die letzte Bochumer Zeche (Zeche Hannover). Neben ausgedehnten industriellen Zonen entstanden große durchgrünte, zum Teil fast ländlich wirkende Bereiche, die unter anderem bis zur Ruhr und zum Kemnader Stausee (Freigabe 1980) reichen.
Neben ausgedehnten industriellen Zonen entstanden große durchgrünte, zum Teil fast ländlich wirkende Bereiche, die unter anderem bis zur Ruhr und zum Kemnader Stausee (Freigabe 1980) reichen. 1979 wurden die erste Stadtbahn-Strecke und das Ruhrstadion eröffnet.

Seit 1919 ist Bochum Theater- und seit 1965 Universitätsstadt (Ruhr-Universität mit über 40.


Seit 1919 ist Bochum Theater- und seit 1965 Universitätsstadt (Ruhr-Universität mit über 40.000 Studierenden), seit 1988 auch Musical-Stadt. Am 12. Juni 1988 eröffnete die deutschsprachige Musicalproduktion Starlight Express von [!!! Andrew Lloyd Webber ] am Stadionring.
Juni 1988 eröffnete die deutschsprachige Musicalproduktion Starlight Express von [!!! Andrew Lloyd Webber ] am Stadionring.

1989 nahm die Stadtbahnlinie U 35 von Bochum Hauptbahnhof nach Herne-Schloss Strünkede den Betrieb auf. 1993 schlossen sich die Städte Bochum, Hattingen, Herne und Witten zur Region Mittleres Ruhrgebiet zusammen.
1993 schlossen sich die Städte Bochum, Hattingen, Herne und Witten zur Region Mittleres Ruhrgebiet zusammen. 2003 wurde das Veranstaltungszentrum RuhrCongress eingeweiht. Im Jahr 2005 erfolgte die Grundsteinlegung für die neue Synagoge der jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen. Im Jahr 2005 erfolgte die Grundsteinlegung für die neue Synagoge der jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen.

Im Jahr 2000 war der Tagesbruch des Höntroper Lochs wochenlang das bestimmende Thema der nationalen Medien, durch den mehrere Wohnhäuser über Nacht buchstäblich am Abgrund standen.


Im Jahr 2000 war der Tagesbruch des Höntroper Lochs wochenlang das bestimmende Thema der nationalen Medien, durch den mehrere Wohnhäuser über Nacht buchstäblich am Abgrund standen.

Der Standort Bochum hatte seit der Finanzkrise 2008 mit der Schließung des Nokia-Werks und der sich bereits anbahnenden Schließung der Opel-Fahrzeugproduktion, welche schließlich Ende 2014 vollzogen wurde, zu kämpfen.


Der Standort Bochum hatte seit der Finanzkrise 2008 mit der Schließung des Nokia-Werks und der sich bereits anbahnenden Schließung der Opel-Fahrzeugproduktion, welche schließlich Ende 2014 vollzogen wurde, zu kämpfen. Allein der Wegfall der Fahrzeugproduktion kostete rund 3000 Beschäftigten den Arbeitsplatz.[17]
Eingemeindungen
Die Phasen der Eingemeindungen in das Bochumer Stadtgebiet

Am 1.
[17]
Eingemeindungen
Die Phasen der Eingemeindungen in das Bochumer Stadtgebiet

Am 1. April 1904 erfolgten die ersten Eingemeindungen: Grumme, Hamme, Hofstede und Wiemelhausen.[18]
Am 1. April 1926 gab es eine zweite Eingemeindungswelle: Altenbochum, Bergen, Hordel, Riemke, Weitmar sowie Teile von Eppendorf und Westenfeld wurden eingegliedert.
April 1926 gab es eine zweite Eingemeindungswelle: Altenbochum, Bergen, Hordel, Riemke, Weitmar sowie Teile von Eppendorf und Westenfeld wurden eingegliedert.[18] In die benachbarte Stadt Wattenscheid wurden die Gemeinden Munscheid, Eppendorf, Günnigfeld, Höntrop, Westfälisch Leithe, Sevinghausen und Westenfeld sowie ein kleiner Teil von Königssteele eingegliedert. [18] In die benachbarte Stadt Wattenscheid wurden die Gemeinden Munscheid, Eppendorf, Günnigfeld, Höntrop, Westfälisch Leithe, Sevinghausen und Westenfeld sowie ein kleiner Teil von Königssteele eingegliedert.[19]
Am 1. August 1929 fand die dritte große Eingemeindung statt mit Gerthe, Harpen, Hiltrop, Laer, Langendreer, Linden-Dahlhausen, Querenburg, Stiepel und Werne..
August 1929 fand die dritte große Eingemeindung statt mit Gerthe, Harpen, Hiltrop, Laer, Langendreer, Linden-Dahlhausen, Querenburg, Stiepel und Werne.[18]
Am 1. Januar 1975 folgte noch die Vereinigung mit der seit April 1926 kreisfreien Stadt Wattenscheid zur neuen Stadt Bochum mit der bis heute gültigen Ausdehnung.
Januar 1975 folgte noch die Vereinigung mit der seit April 1926 kreisfreien Stadt Wattenscheid zur neuen Stadt Bochum mit der bis heute gültigen Ausdehnung.[20]

Einwohnerentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Bochum
Einwohnerentwicklung von Bochum von 1871 bis 2017

1904 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt Bochum die Grenze von 100.
[20]

Einwohnerentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Bochum
Einwohnerentwicklung von Bochum von 1871 bis 2017

1904 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt Bochum die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Bis 1926 verdoppelte sich diese Zahl auf 200.000. Am 1. Januar 1975 erreichte die Bevölkerungszahl durch Eingemeindung der Stadt Wattenscheid (81.
Januar 1975 erreichte die Bevölkerungszahl durch Eingemeindung der Stadt Wattenscheid (81.469 Einwohner, 1974) mit 417.336 ihren historischen Höchststand.[21] Am 31. Dezember 2015 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl” für Bochum nach Fortschreibung des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen in der Landesdatenbank NRW 364. Dezember 2015 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl” für Bochum nach Fortschreibung des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen in der Landesdatenbank NRW 364.742 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern),[22] bis 2030 wird sie laut Prognose des Landesbetriebs auf 337.620 zurückgehen. 742 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern),[22] bis 2030 wird sie laut Prognose des Landesbetriebs auf 337.620 zurückgehen.

Die Arbeitslosenquote in Bochum lag zum 30. Juni 2018 bei 8,9 Prozent[23] und damit über dem landesweiten Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (6,7 Prozent im Juni 2018[24]).
Religionen
Zisterzienserkloster
Bochum-Stiepel
Propstei St.

Religionen
Zisterzienserkloster
Bochum-Stiepel
Propstei St. Peter und Paul
Christuskirche
Ökumenische Kirche an der Universität, ev. Apostelkirche im Obergeschoss, kath. Kirche St. Augustinus im Untergeschoss

Am Stichtag 31.
Augustinus im Untergeschoss

Am Stichtag 31. Dezember 2018 waren von den 370.797 Einwohnern 103.228 (27,8 %) evangelisch, 108.114 (29,2 %) katholisch und 159.385 (43,0 %) gehörten einer anderen oder keiner Konfession an.
385 (43,0 %) gehörten einer anderen oder keiner Konfession an.[25] Ein Jahr zuvor waren von den 371.582 Einwohnern 28,3 % evangelisch, 29,7 % katholisch und 42,0 % gehörten einer anderen oder keiner Konfession oder Religion an.[25] Im Jahr 1990 waren 42,1 % der Einwohner evangelisch und 39,4 % katholisch.. [25] Im Jahr 1990 waren 42,1 % der Einwohner evangelisch und 39,4 % katholisch. Die langfristige Entwicklung seit 1990 zeigt, dass der Anteil der Bevölkerung, der einer anderen oder keiner Konfession oder Religion angehört, kontinuierlich steigt und im Jahr 2009 mit 33,8 % erstmalig größer war als der Anteil der Bevölkerung mit evangelischer oder katholischer Konfession. Die langfristige Entwicklung seit 1990 zeigt, dass der Anteil der Bevölkerung, der einer anderen oder keiner Konfession oder Religion angehört, kontinuierlich steigt und im Jahr 2009 mit 33,8 % erstmalig größer war als der Anteil der Bevölkerung mit evangelischer oder katholischer Konfession.[25]
Christentum
Römisch-katholische Kirche

Bochum gehörte seit der Gründung zum Erzbistum Köln und war dem Archidiakonat des Kölner Dompropstes unterstellt.
[25]
Christentum
Römisch-katholische Kirche

Bochum gehörte seit der Gründung zum Erzbistum Köln und war dem Archidiakonat des Kölner Dompropstes unterstellt. Um 1570 fasste die Reformation Fuß. Doch dauerte es noch bis 1613, als sich die lutherische Gemeinde von der katholischen Gemeinde trennte.
Doch dauerte es noch bis 1613, als sich die lutherische Gemeinde von der katholischen Gemeinde trennte. Ab 1634 entstand auch eine reformierte Gemeinde. Die Stadt war danach überwiegend protestantisch, doch gab es stets auch Katholiken, die weiterhin zum Erzbistum Köln gehörten. Die Stadt war danach überwiegend protestantisch, doch gab es stets auch Katholiken, die weiterhin zum Erzbistum Köln gehörten. 1821 wurde sie dem Bistum beziehungsweise Erzbistum Paderborn zugeordnet. Bochum wurde Sitz eines Dekanats, das später in die Dekanate Bochum-Mitte, Bochum-Süd und Bochum-Ost unterteilt wurde. Bochum wurde Sitz eines Dekanats, das später in die Dekanate Bochum-Mitte, Bochum-Süd und Bochum-Ost unterteilt wurde. Vom 31. August bis zum 4. September 1949 fand in Bochum der 73. Deutsche Katholikentag unter dem Motto „Gerechtigkeit schafft Frieden” statt. 1958 wurde Bochum dem neu gegründeten Bistum Essen angegliedert. 1958 wurde Bochum dem neu gegründeten Bistum Essen angegliedert. Zu den ältesten Gründungen des Ruhrgebietes gehört die Kirchengemeinde im Stadtteil Stiepel (885 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt) mit ihrem weithin bekannten und einzigen Marien-Wallfahrtsort des Bistums Essen.. erstmals urkundlich erwähnt) mit ihrem weithin bekannten und einzigen Marien-Wallfahrtsort des Bistums Essen. Stiepel entwickelte sich zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort, der 1294 durch ein Dekret des Papstes Bonifaz VIII. bestätigt wurde. Jährlich besuchen etwa 70.000 Pilger die Stiepeler Wallfahrtskirche St. Jährlich besuchen etwa 70.000 Pilger die Stiepeler Wallfahrtskirche St. Marien mit dem Gnadenbild der „Schmerzhaften Mutter”, die zum Areal des von den Zisterziensern errichteten „Kloster Stiepel” gehört. Die Pfarrgemeinden Bochums gehören heute zum Stadtdekanat Bochum bzw. Die Pfarrgemeinden Bochums gehören heute zum Stadtdekanat Bochum bzw. Wattenscheid.

Umstrukturierung des Bistums Essen

Am 1. September 2008 wurden nach den Plänen des Bischofs von Essen alle Bochumer Pfarrgemeinden einschließlich der Urpfarrei St.
September 2008 wurden nach den Plänen des Bischofs von Essen alle Bochumer Pfarrgemeinden einschließlich der Urpfarrei St. Peter und Paul aufgelöst. Im Stadtgebiet gibt es jetzt vier Großpfarreien und eine Klosterpfarrei:

St. Peter und Paul (für die Stadtteile Innenstadt, Ehrenfeld, Hamme, Hordel, Hofstede, Riemke und Grumme)
Liebfrauen, Bochum (für die Stadtteile Altenbochum, Langendreer, Laer, Werne, Gerthe, Harpen und Hiltrop)
St.
Peter und Paul (für die Stadtteile Innenstadt, Ehrenfeld, Hamme, Hordel, Hofstede, Riemke und Grumme)
Liebfrauen, Bochum (für die Stadtteile Altenbochum, Langendreer, Laer, Werne, Gerthe, Harpen und Hiltrop)
St. Franziskus, Weitmar (für die Stadtteile Weitmar, Linden, Dahlhausen, Wiemelhausen, Querenburg, Hustadt und Steinkuhl)
St.
Franziskus, Weitmar (für die Stadtteile Weitmar, Linden, Dahlhausen, Wiemelhausen, Querenburg, Hustadt und Steinkuhl)
St. Gertrud (für ganz Wattenscheid)

Für die Gesamtübersicht der Gemeindekirchen, Filialkirchen und weiteren Kirchen:
→ siehe auch Bistum Essen.
Gertrud (für ganz Wattenscheid)

Für die Gesamtübersicht der Gemeindekirchen, Filialkirchen und weiteren Kirchen:
→ siehe auch Bistum Essen.

Die Zisterzienser-Klosterpfarrei St. Marien in Stiepel bleibt als eigenständige Gemeinde bestehen und wird nicht in die neue Struktur des Bistums Essen eingegliedert.

Im Jahr 2015 waren 113.
Marien in Stiepel bleibt als eigenständige Gemeinde bestehen und wird nicht in die neue Struktur des Bistums Essen eingegliedert.

Im Jahr 2015 waren 113.657 Bochumer als Katholiken gemeldet. Rund 9800 Katholiken (9 %) besuchten im Schnitt die Gottesdienste in einer der 41 katholischen Kirchen in Bochum.[26] Im Jahr 2018 waren 108.
[26] Im Jahr 2018 waren 108.184 Bochumer als Katholiken gemeldet.
Evangelische Kirche

Die evangelischen Gemeinden Bochums kamen mit dem Übergang der Stadt an Preußen zur Evangelischen Kirche in Preußen beziehungsweise deren westfälischer Provinzialkirche.

Evangelische Kirche

Die evangelischen Gemeinden Bochums kamen mit dem Übergang der Stadt an Preußen zur Evangelischen Kirche in Preußen beziehungsweise deren westfälischer Provinzialkirche. Bochum wurde Sitz einer Superintendentur, aus welcher der heutige Kirchenkreis Bochum innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen hervorging. Dieser umfasst insgesamt 22 evangelische Kirchengemeinden innerhalb der Stadt Bochum.
Dieser umfasst insgesamt 22 evangelische Kirchengemeinden innerhalb der Stadt Bochum. Infolge der von König Friedrich-Wilhelm III. von Preußen verordneten Union zwischen lutherischer Kirche und reformierter Tradition zur unierten Evangelischen Kirche in Preußen im Jahr 1817 entstand in Ablehnung dieser Union die Evangelisch-lutherische (altlutherische) Kirche.. von Preußen verordneten Union zwischen lutherischer Kirche und reformierter Tradition zur unierten Evangelischen Kirche in Preußen im Jahr 1817 entstand in Ablehnung dieser Union die Evangelisch-lutherische (altlutherische) Kirche. In Bochum finden sich bis heute zwei evangelisch-lutherische Kirchengemeinden, die Kreuzkirchengemeinde und die Epiphaniasgemeinde. In Bochum finden sich bis heute zwei evangelisch-lutherische Kirchengemeinden, die Kreuzkirchengemeinde und die Epiphaniasgemeinde. Beide Kirchengemeinden gehörten zum Kirchenbezirk Westfalen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. In Bochum und darüber hinaus ist die Epiphaniaskirche als Autobahnkirche Ruhr bekannt. In Bochum und darüber hinaus ist die Epiphaniaskirche als Autobahnkirche Ruhr bekannt.[27]

Im Jahr 2015 gehörten 90.795 Bochumer der evangelischen Kirche an. Die Zahl hatte sich gegenüber 2014 um 1898 vermindert.
Die Zahl hatte sich gegenüber 2014 um 1898 vermindert.[26]
Freikirchen und andere christliche Gemeinden

Neben den evangelischen und römisch-katholischen Gemeinden in Bochum gibt es auch noch verschiedene evangelische Freikirchen, darunter die Kirche im Pott, Gemeinde der Christen Ecclesia, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), Freie evangelische Gemeinden, die Siebenten-Tags-Adventisten, die Gemeinde Gottes und die Jesus Freaks.
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Freikirchen und andere christliche Gemeinden

Neben den evangelischen und römisch-katholischen Gemeinden in Bochum gibt es auch noch verschiedene evangelische Freikirchen, darunter die Kirche im Pott, Gemeinde der Christen Ecclesia, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), Freie evangelische Gemeinden, die Siebenten-Tags-Adventisten, die Gemeinde Gottes und die Jesus Freaks.
[26]
Freikirchen und andere christliche Gemeinden

Neben den evangelischen und römisch-katholischen Gemeinden in Bochum gibt es auch noch verschiedene evangelische Freikirchen, darunter die Kirche im Pott, Gemeinde der Christen Ecclesia, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), Freie evangelische Gemeinden, die Siebenten-Tags-Adventisten, die Gemeinde Gottes und die Jesus Freaks. Auch die Neuapostolische Kirche und die Christengemeinschaft, sowie die Zeugen Jehovas sind in Bochum vertreten.
Judentum
Der Bau der Bochumer Synagoge und das Bochumer Planetarium
Siehe auch: Jüdisches Leben in Bochum

Bevor sie 1938 zerstört wurde, lag die Bochumer Synagoge in der Nähe des Bochumer Rathauses.

Judentum
Der Bau der Bochumer Synagoge und das Bochumer Planetarium
Siehe auch: Jüdisches Leben in Bochum

Bevor sie 1938 zerstört wurde, lag die Bochumer Synagoge in der Nähe des Bochumer Rathauses. Die Zahl jüdischer Bürger in Bochum sank von über 1352 Mitgliedern im Jahr 1932 durch die Nazizeit auf 33 Menschen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs..
Die Zahl jüdischer Bürger in Bochum sank von über 1352 Mitgliedern im Jahr 1932 durch die Nazizeit auf 33 Menschen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.[28]

Am 14. November 2005 wurde im Beisein des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, der Grundstein für die Neue Synagoge Bochum der Jüdischen Gemeinde Bochum - Herne - Hattingen an der Castroper Straße neben dem Zeiss Planetarium Bochum gelegt.
November 2005 wurde im Beisein des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, der Grundstein für die Neue Synagoge Bochum der Jüdischen Gemeinde Bochum - Herne - Hattingen an der Castroper Straße neben dem Zeiss Planetarium Bochum gelegt. In den offiziellen Grundstein legte Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz neben einer aktuellen Tageszeitung einen silbernen Stadtbarren als Erinnerung an den Tag. In den offiziellen Grundstein legte Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz neben einer aktuellen Tageszeitung einen silbernen Stadtbarren als Erinnerung an den Tag. Die Einweihung der Synagoge erfolgte am 16. Dezember 2007. Im Jahr 2014 zählte die Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen 1065 Mitglieder.. Im Jahr 2014 zählte die Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen 1065 Mitglieder. Die meisten sind aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion zugewandert.[28]
Islam

Durch die Arbeitsmigration in den 1960er Jahren ließen sich viele muslimische Familien in Bochum nieder.
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Islam

Durch die Arbeitsmigration in den 1960er Jahren ließen sich viele muslimische Familien in Bochum nieder. Im Jahr 2012 lebten etwa 30.000 Muslime in Bochum.[29]

Im Jahr 2009 gründete sich die Arbeitsgemeinschaft Bochumer Moscheen. Dies ist ein Zusammenschluss aller Gemeinden in Bochum und verfolgt das Ziel gemeinsame Projekte zu verwirklichen, um so eine Hilfe für die muslimischen Einwohner wie auch ein besseres Sprachrohr in der Gesellschaft zu sein.
Dies ist ein Zusammenschluss aller Gemeinden in Bochum und verfolgt das Ziel gemeinsame Projekte zu verwirklichen, um so eine Hilfe für die muslimischen Einwohner wie auch ein besseres Sprachrohr in der Gesellschaft zu sein. In dem Verein sind 9 Moscheen vertreten. Dies ist ein Zusammenschluss aller Gemeinden in Bochum und verfolgt das Ziel gemeinsame Projekte zu verwirklichen, um so eine Hilfe für die muslimischen Einwohner wie auch ein besseres Sprachrohr in der Gesellschaft zu sein. In dem Verein sind 9 Moscheen vertreten.[30] Die Aleviten sind im Alevitischen Kulturverein organisiert.
Buddhismus

Im Jahr 2013 hat die thailändische Gemeinde in Bochum den buddhistischen Tempel „Wat Buddhabharami” auf der Hannoverstraße eingeweiht.

Buddhismus

Im Jahr 2013 hat die thailändische Gemeinde in Bochum den buddhistischen Tempel „Wat Buddhabharami” auf der Hannoverstraße eingeweiht.
Jesidentum

Im Jahr 2016 wurde eine Gemeinde für Jesiden namens „Gemeinde der Êzîdên” gegründet; sie befindet sich in der Alten Wittener Straße 13.
Politik
Bochumer Rathaus
Geschichtliche Entwicklung

An der Spitze der Stadt stand zunächst der gräfliche Stadtschultheiß der Grafschaft Mark.

Jesidentum

Im Jahr 2016 wurde eine Gemeinde für Jesiden namens „Gemeinde der Êzîdên” gegründet; sie befindet sich in der Alten Wittener Straße 13.
Politik
Bochumer Rathaus
Geschichtliche Entwicklung

An der Spitze der Stadt stand zunächst der gräfliche Stadtschultheiß der Grafschaft Mark. Doch ist bereits seit 1321 ein Rat nachweisbar, dem zwei Bürgermeister und sechs Ratsmänner („Ratsfreunde”) angehörten.
Doch ist bereits seit 1321 ein Rat nachweisbar, dem zwei Bürgermeister und sechs Ratsmänner („Ratsfreunde”) angehörten. Die Bürgermeister wurden bis 1744 jährlich gewählt. Ab 1731 gab es einen „worthaltenden Bürgermeister”, der die Gesamtleitung der Stadt hatte und einen 2. Ab 1731 gab es einen „worthaltenden Bürgermeister”, der die Gesamtleitung der Stadt hatte und einen 2. Bürgermeister, der für Polizeiangelegenheiten und das Marktwesen zuständig war. Daneben gab es drei Senatoren, für Bau- und Wohnungswesen, für Feuerwesen und für die Kämmerei. Zwischen 1714 und 1765 wurde der Rat von der preußischen Regierung ernannt. Daneben gab es drei Senatoren, für Bau- und Wohnungswesen, für Feuerwesen und für die Kämmerei. Zwischen 1714 und 1765 wurde der Rat von der preußischen Regierung ernannt. Danach wurde er wieder gewählt. In französischer Zeit stand ein Maire, ab 1815 ein Bürgermeister an der Spitze der Stadt. 1843 wurde in der Stadt die Landbürgermeisterei abgetrennt und die revidierte Städteordnung eingeführt. 1843 wurde in der Stadt die Landbürgermeisterei abgetrennt und die revidierte Städteordnung eingeführt.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister (OB) von der NSDAP eingesetzt. Bochum wurde Verwaltungssitz des NS-Gaus Westfalen-Süd.


Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister (OB) von der NSDAP eingesetzt. Bochum wurde Verwaltungssitz des NS-Gaus Westfalen-Süd. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen OB ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein.
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen OB ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten „Rat der Stadt”, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete” bezeichnete. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den OB als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den OB als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1994 wurde in der Stadtverwaltung die Doppelspitze aufgegeben. 1994 wurde in der Stadtverwaltung die Doppelspitze aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen OB. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Zusammen mit dem Stadtdirektor, dem Stadtkämmerer und vier weiteren Dezernenten bildet er den Verwaltungsvorstand der Stadt Bochum. Zusammen mit dem Stadtdirektor, dem Stadtkämmerer und vier weiteren Dezernenten bildet er den Verwaltungsvorstand der Stadt Bochum.[31] Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt.
Stadtoberhäupter

Bürgermeister

Hauptamtliche Bürgermeister
1743-1772: Gerhard Wilbrand Lennich
1772: Johann Conrad Jacobi
1773-1817: Georg Friedrich Jacobi
1817-1835: Caspar Heinrich Steelmann
1835-1842: Heinrich von Lüdemann
1842-1873: Max Greve
1874-1876: Richard Karl Adalbert Prüfer

Oberbürgermeister

Hauptamtliche Oberbürgermeister
1877-1891: Carl Bollmann
1892-1899: Karl Hahn, Nationalliberale Partei
1900-1925: Fritz Wilhelm Georg Graff
1925-1933: Otto Ruer, parteilos
1933-1943: Otto Leopold Piclum, NSDAP
1944-1945: Friedrich Hesseldieck, NSDAP
1945: Ferdinand Bahlmann (kommissarisch)
1945-1946: Franz Geyer
Ehrenamtliche Oberbürgermeister
1946: Tilmann Beckers, CDU (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1952: Willi Geldmacher, SPD
1952-1969: Fritz Heinemann, SPD
1969-1975: Fritz Claus, SPD
1975-1994: Heinz Eikelbeck, SPD
Hauptamtliche Oberbürgermeister
1994-2004: Ernst-Otto Stüber, SPD
2004-2015: Ottilie Scholz, SPD
2015-: Thomas Eiskirch, SPD

Oberstadtdirektoren

1946: Franz Geyer (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1951: Franz Schmidt, CDU
1952-1976: Gerhard Petschelt, SPD
1976-1990: Herbert Jahofer, SPD
1990-1993: Dieter Bongert, SPD
1993-1994: Burkhard Dreher, SPD

Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bochum
Wahl des Bochumer Stadtrats 2014
in Prozent
%
40
30
20
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0
38,7 %
25,7 %
12,8 %
6,3 %
3,5 %
2,8 %
2,5 %
2,1 %
5,6 %
SPD
CDU
Grüne
Linke
AfD
FDP
UWG
Piraten
Sonst.

Stadtoberhäupter

Bürgermeister

Hauptamtliche Bürgermeister
1743-1772: Gerhard Wilbrand Lennich
1772: Johann Conrad Jacobi
1773-1817: Georg Friedrich Jacobi
1817-1835: Caspar Heinrich Steelmann
1835-1842: Heinrich von Lüdemann
1842-1873: Max Greve
1874-1876: Richard Karl Adalbert Prüfer

Oberbürgermeister

Hauptamtliche Oberbürgermeister
1877-1891: Carl Bollmann
1892-1899: Karl Hahn, Nationalliberale Partei
1900-1925: Fritz Wilhelm Georg Graff
1925-1933: Otto Ruer, parteilos
1933-1943: Otto Leopold Piclum, NSDAP
1944-1945: Friedrich Hesseldieck, NSDAP
1945: Ferdinand Bahlmann (kommissarisch)
1945-1946: Franz Geyer
Ehrenamtliche Oberbürgermeister
1946: Tilmann Beckers, CDU (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1952: Willi Geldmacher, SPD
1952-1969: Fritz Heinemann, SPD
1969-1975: Fritz Claus, SPD
1975-1994: Heinz Eikelbeck, SPD
Hauptamtliche Oberbürgermeister
1994-2004: Ernst-Otto Stüber, SPD
2004-2015: Ottilie Scholz, SPD
2015-: Thomas Eiskirch, SPD

Oberstadtdirektoren

1946: Franz Geyer (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1951: Franz Schmidt, CDU
1952-1976: Gerhard Petschelt, SPD
1976-1990: Herbert Jahofer, SPD
1990-1993: Dieter Bongert, SPD
1993-1994: Burkhard Dreher, SPD

Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bochum
Wahl des Bochumer Stadtrats 2014
in Prozent
%
40
30
20
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0
38,7 %
25,7 %
12,8 %
6,3 %
3,5 %
2,8 %
2,5 %
2,1 %
5,6 %
SPD
CDU
Grüne
Linke
AfD
FDP
UWG
Piraten
Sonst.

Stadtoberhäupter

Bürgermeister

Hauptamtliche Bürgermeister
1743-1772: Gerhard Wilbrand Lennich
1772: Johann Conrad Jacobi
1773-1817: Georg Friedrich Jacobi
1817-1835: Caspar Heinrich Steelmann
1835-1842: Heinrich von Lüdemann
1842-1873: Max Greve
1874-1876: Richard Karl Adalbert Prüfer

Oberbürgermeister

Hauptamtliche Oberbürgermeister
1877-1891: Carl Bollmann
1892-1899: Karl Hahn, Nationalliberale Partei
1900-1925: Fritz Wilhelm Georg Graff
1925-1933: Otto Ruer, parteilos
1933-1943: Otto Leopold Piclum, NSDAP
1944-1945: Friedrich Hesseldieck, NSDAP
1945: Ferdinand Bahlmann (kommissarisch)
1945-1946: Franz Geyer
Ehrenamtliche Oberbürgermeister
1946: Tilmann Beckers, CDU (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1952: Willi Geldmacher, SPD
1952-1969: Fritz Heinemann, SPD
1969-1975: Fritz Claus, SPD
1975-1994: Heinz Eikelbeck, SPD
Hauptamtliche Oberbürgermeister
1994-2004: Ernst-Otto Stüber, SPD
2004-2015: Ottilie Scholz, SPD
2015-: Thomas Eiskirch, SPD

Oberstadtdirektoren

1946: Franz Geyer (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1951: Franz Schmidt, CDU
1952-1976: Gerhard Petschelt, SPD
1976-1990: Herbert Jahofer, SPD
1990-1993: Dieter Bongert, SPD
1993-1994: Burkhard Dreher, SPD

Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bochum
Wahl des Bochumer Stadtrats 2014
in Prozent
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40
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38,7 %
25,7 %
12,8 %
6,3 %
3,5 %
2,8 %
2,5 %
2,1 %
5,6 %
SPD
CDU
Grüne
Linke
AfD
FDP
UWG
Piraten
Sonst.

Stadtoberhäupter

Bürgermeister

Hauptamtliche Bürgermeister
1743-1772: Gerhard Wilbrand Lennich
1772: Johann Conrad Jacobi
1773-1817: Georg Friedrich Jacobi
1817-1835: Caspar Heinrich Steelmann
1835-1842: Heinrich von Lüdemann
1842-1873: Max Greve
1874-1876: Richard Karl Adalbert Prüfer

Oberbürgermeister

Hauptamtliche Oberbürgermeister
1877-1891: Carl Bollmann
1892-1899: Karl Hahn, Nationalliberale Partei
1900-1925: Fritz Wilhelm Georg Graff
1925-1933: Otto Ruer, parteilos
1933-1943: Otto Leopold Piclum, NSDAP
1944-1945: Friedrich Hesseldieck, NSDAP
1945: Ferdinand Bahlmann (kommissarisch)
1945-1946: Franz Geyer
Ehrenamtliche Oberbürgermeister
1946: Tilmann Beckers, CDU (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1952: Willi Geldmacher, SPD
1952-1969: Fritz Heinemann, SPD
1969-1975: Fritz Claus, SPD
1975-1994: Heinz Eikelbeck, SPD
Hauptamtliche Oberbürgermeister
1994-2004: Ernst-Otto Stüber, SPD
2004-2015: Ottilie Scholz, SPD
2015-: Thomas Eiskirch, SPD

Oberstadtdirektoren

1946: Franz Geyer (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1951: Franz Schmidt, CDU
1952-1976: Gerhard Petschelt, SPD
1976-1990: Herbert Jahofer, SPD
1990-1993: Dieter Bongert, SPD
1993-1994: Burkhard Dreher, SPD

Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bochum
Wahl des Bochumer Stadtrats 2014
in Prozent
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40
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25,7 %
12,8 %
6,3 %
3,5 %
2,8 %
2,5 %
2,1 %
5,6 %
SPD
CDU
Grüne
Linke
AfD
FDP
UWG
Piraten
Sonst.

Stadtoberhäupter

Bürgermeister

Hauptamtliche Bürgermeister
1743-1772: Gerhard Wilbrand Lennich
1772: Johann Conrad Jacobi
1773-1817: Georg Friedrich Jacobi
1817-1835: Caspar Heinrich Steelmann
1835-1842: Heinrich von Lüdemann
1842-1873: Max Greve
1874-1876: Richard Karl Adalbert Prüfer

Oberbürgermeister

Hauptamtliche Oberbürgermeister
1877-1891: Carl Bollmann
1892-1899: Karl Hahn, Nationalliberale Partei
1900-1925: Fritz Wilhelm Georg Graff
1925-1933: Otto Ruer, parteilos
1933-1943: Otto Leopold Piclum, NSDAP
1944-1945: Friedrich Hesseldieck, NSDAP
1945: Ferdinand Bahlmann (kommissarisch)
1945-1946: Franz Geyer
Ehrenamtliche Oberbürgermeister
1946: Tilmann Beckers, CDU (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1952: Willi Geldmacher, SPD
1952-1969: Fritz Heinemann, SPD
1969-1975: Fritz Claus, SPD
1975-1994: Heinz Eikelbeck, SPD
Hauptamtliche Oberbürgermeister
1994-2004: Ernst-Otto Stüber, SPD
2004-2015: Ottilie Scholz, SPD
2015-: Thomas Eiskirch, SPD

Oberstadtdirektoren

1946: Franz Geyer (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1951: Franz Schmidt, CDU
1952-1976: Gerhard Petschelt, SPD
1976-1990: Herbert Jahofer, SPD
1990-1993: Dieter Bongert, SPD
1993-1994: Burkhard Dreher, SPD

Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bochum
Wahl des Bochumer Stadtrats 2014
in Prozent
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SPD
CDU
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Linke
AfD
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UWG
Piraten
Sonst.

Stadtoberhäupter

Bürgermeister

Hauptamtliche Bürgermeister
1743-1772: Gerhard Wilbrand Lennich
1772: Johann Conrad Jacobi
1773-1817: Georg Friedrich Jacobi
1817-1835: Caspar Heinrich Steelmann
1835-1842: Heinrich von Lüdemann
1842-1873: Max Greve
1874-1876: Richard Karl Adalbert Prüfer

Oberbürgermeister

Hauptamtliche Oberbürgermeister
1877-1891: Carl Bollmann
1892-1899: Karl Hahn, Nationalliberale Partei
1900-1925: Fritz Wilhelm Georg Graff
1925-1933: Otto Ruer, parteilos
1933-1943: Otto Leopold Piclum, NSDAP
1944-1945: Friedrich Hesseldieck, NSDAP
1945: Ferdinand Bahlmann (kommissarisch)
1945-1946: Franz Geyer
Ehrenamtliche Oberbürgermeister
1946: Tilmann Beckers, CDU (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1952: Willi Geldmacher, SPD
1952-1969: Fritz Heinemann, SPD
1969-1975: Fritz Claus, SPD
1975-1994: Heinz Eikelbeck, SPD
Hauptamtliche Oberbürgermeister
1994-2004: Ernst-Otto Stüber, SPD
2004-2015: Ottilie Scholz, SPD
2015-: Thomas Eiskirch, SPD

Oberstadtdirektoren

1946: Franz Geyer (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1951: Franz Schmidt, CDU
1952-1976: Gerhard Petschelt, SPD
1976-1990: Herbert Jahofer, SPD
1990-1993: Dieter Bongert, SPD
1993-1994: Burkhard Dreher, SPD

Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bochum
Wahl des Bochumer Stadtrats 2014
in Prozent
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SPD
CDU
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Piraten
Sonst.

Stadtoberhäupter

Bürgermeister

Hauptamtliche Bürgermeister
1743-1772: Gerhard Wilbrand Lennich
1772: Johann Conrad Jacobi
1773-1817: Georg Friedrich Jacobi
1817-1835: Caspar Heinrich Steelmann
1835-1842: Heinrich von Lüdemann
1842-1873: Max Greve
1874-1876: Richard Karl Adalbert Prüfer

Oberbürgermeister

Hauptamtliche Oberbürgermeister
1877-1891: Carl Bollmann
1892-1899: Karl Hahn, Nationalliberale Partei
1900-1925: Fritz Wilhelm Georg Graff
1925-1933: Otto Ruer, parteilos
1933-1943: Otto Leopold Piclum, NSDAP
1944-1945: Friedrich Hesseldieck, NSDAP
1945: Ferdinand Bahlmann (kommissarisch)
1945-1946: Franz Geyer
Ehrenamtliche Oberbürgermeister
1946: Tilmann Beckers, CDU (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1952: Willi Geldmacher, SPD
1952-1969: Fritz Heinemann, SPD
1969-1975: Fritz Claus, SPD
1975-1994: Heinz Eikelbeck, SPD
Hauptamtliche Oberbürgermeister
1994-2004: Ernst-Otto Stüber, SPD
2004-2015: Ottilie Scholz, SPD
2015-: Thomas Eiskirch, SPD

Oberstadtdirektoren

1946: Franz Geyer (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1951: Franz Schmidt, CDU
1952-1976: Gerhard Petschelt, SPD
1976-1990: Herbert Jahofer, SPD
1990-1993: Dieter Bongert, SPD
1993-1994: Burkhard Dreher, SPD

Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bochum
Wahl des Bochumer Stadtrats 2014
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SPD
CDU
Grüne
Linke
AfD
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UWG
Piraten
Sonst.

Stadtoberhäupter

Bürgermeister

Hauptamtliche Bürgermeister
1743-1772: Gerhard Wilbrand Lennich
1772: Johann Conrad Jacobi
1773-1817: Georg Friedrich Jacobi
1817-1835: Caspar Heinrich Steelmann
1835-1842: Heinrich von Lüdemann
1842-1873: Max Greve
1874-1876: Richard Karl Adalbert Prüfer

Oberbürgermeister

Hauptamtliche Oberbürgermeister
1877-1891: Carl Bollmann
1892-1899: Karl Hahn, Nationalliberale Partei
1900-1925: Fritz Wilhelm Georg Graff
1925-1933: Otto Ruer, parteilos
1933-1943: Otto Leopold Piclum, NSDAP
1944-1945: Friedrich Hesseldieck, NSDAP
1945: Ferdinand Bahlmann (kommissarisch)
1945-1946: Franz Geyer
Ehrenamtliche Oberbürgermeister
1946: Tilmann Beckers, CDU (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1952: Willi Geldmacher, SPD
1952-1969: Fritz Heinemann, SPD
1969-1975: Fritz Claus, SPD
1975-1994: Heinz Eikelbeck, SPD
Hauptamtliche Oberbürgermeister
1994-2004: Ernst-Otto Stüber, SPD
2004-2015: Ottilie Scholz, SPD
2015-: Thomas Eiskirch, SPD

Oberstadtdirektoren

1946: Franz Geyer (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1951: Franz Schmidt, CDU
1952-1976: Gerhard Petschelt, SPD
1976-1990: Herbert Jahofer, SPD
1990-1993: Dieter Bongert, SPD
1993-1994: Burkhard Dreher, SPD

Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bochum
Wahl des Bochumer Stadtrats 2014
in Prozent
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SPD
CDU
Grüne
Linke
AfD
FDP
UWG
Piraten
Sonst.

Stadtoberhäupter

Bürgermeister

Hauptamtliche Bürgermeister
1743-1772: Gerhard Wilbrand Lennich
1772: Johann Conrad Jacobi
1773-1817: Georg Friedrich Jacobi
1817-1835: Caspar Heinrich Steelmann
1835-1842: Heinrich von Lüdemann
1842-1873: Max Greve
1874-1876: Richard Karl Adalbert Prüfer

Oberbürgermeister

Hauptamtliche Oberbürgermeister
1877-1891: Carl Bollmann
1892-1899: Karl Hahn, Nationalliberale Partei
1900-1925: Fritz Wilhelm Georg Graff
1925-1933: Otto Ruer, parteilos
1933-1943: Otto Leopold Piclum, NSDAP
1944-1945: Friedrich Hesseldieck, NSDAP
1945: Ferdinand Bahlmann (kommissarisch)
1945-1946: Franz Geyer
Ehrenamtliche Oberbürgermeister
1946: Tilmann Beckers, CDU (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1952: Willi Geldmacher, SPD
1952-1969: Fritz Heinemann, SPD
1969-1975: Fritz Claus, SPD
1975-1994: Heinz Eikelbeck, SPD
Hauptamtliche Oberbürgermeister
1994-2004: Ernst-Otto Stüber, SPD
2004-2015: Ottilie Scholz, SPD
2015-: Thomas Eiskirch, SPD

Oberstadtdirektoren

1946: Franz Geyer (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1951: Franz Schmidt, CDU
1952-1976: Gerhard Petschelt, SPD
1976-1990: Herbert Jahofer, SPD
1990-1993: Dieter Bongert, SPD
1993-1994: Burkhard Dreher, SPD

Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bochum
Wahl des Bochumer Stadtrats 2014
in Prozent
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SPD
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Sonst.

Stadtoberhäupter

Bürgermeister

Hauptamtliche Bürgermeister
1743-1772: Gerhard Wilbrand Lennich
1772: Johann Conrad Jacobi
1773-1817: Georg Friedrich Jacobi
1817-1835: Caspar Heinrich Steelmann
1835-1842: Heinrich von Lüdemann
1842-1873: Max Greve
1874-1876: Richard Karl Adalbert Prüfer

Oberbürgermeister

Hauptamtliche Oberbürgermeister
1877-1891: Carl Bollmann
1892-1899: Karl Hahn, Nationalliberale Partei
1900-1925: Fritz Wilhelm Georg Graff
1925-1933: Otto Ruer, parteilos
1933-1943: Otto Leopold Piclum, NSDAP
1944-1945: Friedrich Hesseldieck, NSDAP
1945: Ferdinand Bahlmann (kommissarisch)
1945-1946: Franz Geyer
Ehrenamtliche Oberbürgermeister
1946: Tilmann Beckers, CDU (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1952: Willi Geldmacher, SPD
1952-1969: Fritz Heinemann, SPD
1969-1975: Fritz Claus, SPD
1975-1994: Heinz Eikelbeck, SPD
Hauptamtliche Oberbürgermeister
1994-2004: Ernst-Otto Stüber, SPD
2004-2015: Ottilie Scholz, SPD
2015-: Thomas Eiskirch, SPD

Oberstadtdirektoren

1946: Franz Geyer (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
1946-1951: Franz Schmidt, CDU
1952-1976: Gerhard Petschelt, SPD
1976-1990: Herbert Jahofer, SPD
1990-1993: Dieter Bongert, SPD
1993-1994: Burkhard Dreher, SPD

Stadtrat
Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bochum
Wahl des Bochumer Stadtrats 2014
in Prozent
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40
30
20
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38,7 %
25,7 %
12,8 %
6,3 %
3,5 %
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Gewinne und Verluste
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-1,7 %p
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-0,6 %p
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+1,7 %p
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Linke
AfD
FDP
UWG
Piraten
Sonst.

Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
%p
4
2
0
-2
-4
-6
-0,2 %p
-1,7 %p
+0,4 %p
-0,6 %p
+3,5 %p
-4,9 %p
-1,0 %p
+2,1 %p
+1,7 %p
SPD
CDU
Grüne
Linke
AfD
FDP
UWG
Piraten
Sonst.
Sitzverteilung im
Bochumer Stadtrat 2014

Insgesamt 84 Sitze

DIE LINKE.

Sitzverteilung im
Bochumer Stadtrat 2014

Insgesamt 84 Sitze

DIE LINKE.: 5
PIRATEN: 2
GRÜNE: 11
SPD: 32
UWG 2 + FB 1 + Die STADTGESTALTER 1 + SOZIAL 1: 5
FDP: 2
CDU: 22
AfD: 3
pro NRW: 1
NPD: 1

Seit 2014 sind im Stadtrat von Bochum 9 Parteien und 4 Wählergruppen vertreten.
: 5
PIRATEN: 2
GRÜNE: 11
SPD: 32
UWG 2 + FB 1 + Die STADTGESTALTER 1 + SOZIAL 1: 5
FDP: 2
CDU: 22
AfD: 3
pro NRW: 1
NPD: 1

Seit 2014 sind im Stadtrat von Bochum 9 Parteien und 4 Wählergruppen vertreten. Fünf Parteien erreichten zunächst Fraktionsstatus, die Vertreter von FDP und STADTGESTALTERN schlossen sich im August 2015 zur Fraktion "FDP & Die STADTGESTALTER" zusammen.
Fünf Parteien erreichten zunächst Fraktionsstatus, die Vertreter von FDP und STADTGESTALTERN schlossen sich im August 2015 zur Fraktion "FDP & Die STADTGESTALTER" zusammen.[32] Nachdem sich die Ratsgruppe der Piraten im April 2015 aufgelöst hatte, gibt es im Bochumer Rat keine Ratsgruppe mehr. [32] Nachdem sich die Ratsgruppe der Piraten im April 2015 aufgelöst hatte, gibt es im Bochumer Rat keine Ratsgruppe mehr.[33] Beide für die Piraten gewählten Ratsmitglieder traten aus der Partei aus.[34] Ein Mitglied trat bei den Grünen ein. Nachdem ein Ratsmitglied der Partei Die Linke zur Wählergemeinschaft UWG gewechselt war, erreichte auch die UWG Fraktionsstatus. Nachdem ein Ratsmitglied der Partei Die Linke zur Wählergemeinschaft UWG gewechselt war, erreichte auch die UWG Fraktionsstatus.[35] Ein Ratsmitglied verließ die SPD und schloss sich der Fraktion FDP/Stadtgestalter an.[36] Somit hat der Rat derzeit 7 Fraktionen. 6 Ratsmitglieder gehören somit keiner Fraktion oder Gruppe an. 6 Ratsmitglieder gehören somit keiner Fraktion oder Gruppe an. Der Rat der Stadt hat derzeit 84 Mitglieder.
Sitzverteilung im Stadtrat nach Fraktionen (Stand Juli 2016) SPD CDU GRÜNE DIE LINKE FDP/STG UWG AfD Fraktionslos Gesamt
31 22 12 4 4 3 3 5 84
FDP 3
STG 1 Parteilos 1
Freie Bürger Bochum 1
pro NRW 1
NPD 1
SOZIAL 1

SPD und Grüne bilden in der Wahlperiode 2014-2020 eine Koalition.

Sitzverteilung im Stadtrat nach Fraktionen (Stand Juli 2016) SPD CDU GRÜNE DIE LINKE FDP/STG UWG AfD Fraktionslos Gesamt
31 22 12 4 4 3 3 5 84
FDP 3
STG 1 Parteilos 1
Freie Bürger Bochum 1
pro NRW 1
NPD 1
SOZIAL 1

SPD und Grüne bilden in der Wahlperiode 2014-2020 eine Koalition.

Sitzverteilung im Stadtrat nach Fraktionen (Stand Juli 2016) SPD CDU GRÜNE DIE LINKE FDP/STG UWG AfD Fraktionslos Gesamt
31 22 12 4 4 3 3 5 84
FDP 3
STG 1 Parteilos 1
Freie Bürger Bochum 1
pro NRW 1
NPD 1
SOZIAL 1

SPD und Grüne bilden in der Wahlperiode 2014-2020 eine Koalition. Sie setzen damit ihre gemeinsame Arbeit der letzten Wahlperiode fort.[37]

In den vergangenen Wahlperioden verteilten sich die Sitze im Stadtrat folgendermaßen:
Rat der Stadt Bochum: Wähleranteil und Stadträte seit 1994 Wahlperiode CDU SPD Bündnis 90/Die Grünen FDP UWG Die Linke Soziale Liste Bochum NPD AfD Piraten Freie Bürger Pro NRW STG Rat
XII: 1994-1999 29,4 % 22 50,5 % 38 12,6 % 9 1,7 % - 69
XIII: 1999-2004 40,5 % 27 41,3 % 27 10,6 % 7 2,9 % 2 4,5 % 3 66
XIV: 2004-2009 32,3 % 25 40,9 % 31 12,0 % 9 4,3 % 3 4,2 % 3 3,4 % 3 2,8 % 2 76
XV: 2009-2014 27,4 % 22 38,9 % 32 12,4 % 10 7,7 % 6 3,5 % 3 6,9 % 6 2,1 % 2 1,0 % 1 82
XVI: 2014-2019 25,7 % 22 38,7 % 32 12,8 % 11 2,8 % 2 2,5 % 2 6,3 % 5 0,9 % 1 0,9 % 1 3,5 % 3 2,1 % 2 1,6 % 1 1,3 % 1 1,1 % 1 84
Abgeordnete

Für Bochum im Landtag Nordrhein-Westfalen sitzen Carina Gödecke (SPD), Karsten Rudolph (SPD) und Serdar Yüksel (SPD), im Deutschen Bundestag wird der Bundestagswahlkreis Bochum I durch Axel Schäfer (SPD) und der Bundestagswahlkreis Herne - Bochum II durch Michelle Müntefering (SPD) vertreten.
[37]

In den vergangenen Wahlperioden verteilten sich die Sitze im Stadtrat folgendermaßen:
Rat der Stadt Bochum: Wähleranteil und Stadträte seit 1994 Wahlperiode CDU SPD Bündnis 90/Die Grünen FDP UWG Die Linke Soziale Liste Bochum NPD AfD Piraten Freie Bürger Pro NRW STG Rat
XII: 1994-1999 29,4 % 22 50,5 % 38 12,6 % 9 1,7 % - 69
XIII: 1999-2004 40,5 % 27 41,3 % 27 10,6 % 7 2,9 % 2 4,5 % 3 66
XIV: 2004-2009 32,3 % 25 40,9 % 31 12,0 % 9 4,3 % 3 4,2 % 3 3,4 % 3 2,8 % 2 76
XV: 2009-2014 27,4 % 22 38,9 % 32 12,4 % 10 7,7 % 6 3,5 % 3 6,9 % 6 2,1 % 2 1,0 % 1 82
XVI: 2014-2019 25,7 % 22 38,7 % 32 12,8 % 11 2,8 % 2 2,5 % 2 6,3 % 5 0,9 % 1 0,9 % 1 3,5 % 3 2,1 % 2 1,6 % 1 1,3 % 1 1,1 % 1 84
Abgeordnete

Für Bochum im Landtag Nordrhein-Westfalen sitzen Carina Gödecke (SPD), Karsten Rudolph (SPD) und Serdar Yüksel (SPD), im Deutschen Bundestag wird der Bundestagswahlkreis Bochum I durch Axel Schäfer (SPD) und der Bundestagswahlkreis Herne - Bochum II durch Michelle Müntefering (SPD) vertreten.
[37]

In den vergangenen Wahlperioden verteilten sich die Sitze im Stadtrat folgendermaßen:
Rat der Stadt Bochum: Wähleranteil und Stadträte seit 1994 Wahlperiode CDU SPD Bündnis 90/Die Grünen FDP UWG Die Linke Soziale Liste Bochum NPD AfD Piraten Freie Bürger Pro NRW STG Rat
XII: 1994-1999 29,4 % 22 50,5 % 38 12,6 % 9 1,7 % - 69
XIII: 1999-2004 40,5 % 27 41,3 % 27 10,6 % 7 2,9 % 2 4,5 % 3 66
XIV: 2004-2009 32,3 % 25 40,9 % 31 12,0 % 9 4,3 % 3 4,2 % 3 3,4 % 3 2,8 % 2 76
XV: 2009-2014 27,4 % 22 38,9 % 32 12,4 % 10 7,7 % 6 3,5 % 3 6,9 % 6 2,1 % 2 1,0 % 1 82
XVI: 2014-2019 25,7 % 22 38,7 % 32 12,8 % 11 2,8 % 2 2,5 % 2 6,3 % 5 0,9 % 1 0,9 % 1 3,5 % 3 2,1 % 2 1,6 % 1 1,3 % 1 1,1 % 1 84
Abgeordnete

Für Bochum im Landtag Nordrhein-Westfalen sitzen Carina Gödecke (SPD), Karsten Rudolph (SPD) und Serdar Yüksel (SPD), im Deutschen Bundestag wird der Bundestagswahlkreis Bochum I durch Axel Schäfer (SPD) und der Bundestagswahlkreis Herne - Bochum II durch Michelle Müntefering (SPD) vertreten.
[37]

In den vergangenen Wahlperioden verteilten sich die Sitze im Stadtrat folgendermaßen:
Rat der Stadt Bochum: Wähleranteil und Stadträte seit 1994 Wahlperiode CDU SPD Bündnis 90/Die Grünen FDP UWG Die Linke Soziale Liste Bochum NPD AfD Piraten Freie Bürger Pro NRW STG Rat
XII: 1994-1999 29,4 % 22 50,5 % 38 12,6 % 9 1,7 % - 69
XIII: 1999-2004 40,5 % 27 41,3 % 27 10,6 % 7 2,9 % 2 4,5 % 3 66
XIV: 2004-2009 32,3 % 25 40,9 % 31 12,0 % 9 4,3 % 3 4,2 % 3 3,4 % 3 2,8 % 2 76
XV: 2009-2014 27,4 % 22 38,9 % 32 12,4 % 10 7,7 % 6 3,5 % 3 6,9 % 6 2,1 % 2 1,0 % 1 82
XVI: 2014-2019 25,7 % 22 38,7 % 32 12,8 % 11 2,8 % 2 2,5 % 2 6,3 % 5 0,9 % 1 0,9 % 1 3,5 % 3 2,1 % 2 1,6 % 1 1,3 % 1 1,1 % 1 84
Abgeordnete

Für Bochum im Landtag Nordrhein-Westfalen sitzen Carina Gödecke (SPD), Karsten Rudolph (SPD) und Serdar Yüksel (SPD), im Deutschen Bundestag wird der Bundestagswahlkreis Bochum I durch Axel Schäfer (SPD) und der Bundestagswahlkreis Herne - Bochum II durch Michelle Müntefering (SPD) vertreten.
[37]

In den vergangenen Wahlperioden verteilten sich die Sitze im Stadtrat folgendermaßen:
Rat der Stadt Bochum: Wähleranteil und Stadträte seit 1994 Wahlperiode CDU SPD Bündnis 90/Die Grünen FDP UWG Die Linke Soziale Liste Bochum NPD AfD Piraten Freie Bürger Pro NRW STG Rat
XII: 1994-1999 29,4 % 22 50,5 % 38 12,6 % 9 1,7 % - 69
XIII: 1999-2004 40,5 % 27 41,3 % 27 10,6 % 7 2,9 % 2 4,5 % 3 66
XIV: 2004-2009 32,3 % 25 40,9 % 31 12,0 % 9 4,3 % 3 4,2 % 3 3,4 % 3 2,8 % 2 76
XV: 2009-2014 27,4 % 22 38,9 % 32 12,4 % 10 7,7 % 6 3,5 % 3 6,9 % 6 2,1 % 2 1,0 % 1 82
XVI: 2014-2019 25,7 % 22 38,7 % 32 12,8 % 11 2,8 % 2 2,5 % 2 6,3 % 5 0,9 % 1 0,9 % 1 3,5 % 3 2,1 % 2 1,6 % 1 1,3 % 1 1,1 % 1 84
Abgeordnete

Für Bochum im Landtag Nordrhein-Westfalen sitzen Carina Gödecke (SPD), Karsten Rudolph (SPD) und Serdar Yüksel (SPD), im Deutschen Bundestag wird der Bundestagswahlkreis Bochum I durch Axel Schäfer (SPD) und der Bundestagswahlkreis Herne - Bochum II durch Michelle Müntefering (SPD) vertreten.
[37]

In den vergangenen Wahlperioden verteilten sich die Sitze im Stadtrat folgendermaßen:
Rat der Stadt Bochum: Wähleranteil und Stadträte seit 1994 Wahlperiode CDU SPD Bündnis 90/Die Grünen FDP UWG Die Linke Soziale Liste Bochum NPD AfD Piraten Freie Bürger Pro NRW STG Rat
XII: 1994-1999 29,4 % 22 50,5 % 38 12,6 % 9 1,7 % - 69
XIII: 1999-2004 40,5 % 27 41,3 % 27 10,6 % 7 2,9 % 2 4,5 % 3 66
XIV: 2004-2009 32,3 % 25 40,9 % 31 12,0 % 9 4,3 % 3 4,2 % 3 3,4 % 3 2,8 % 2 76
XV: 2009-2014 27,4 % 22 38,9 % 32 12,4 % 10 7,7 % 6 3,5 % 3 6,9 % 6 2,1 % 2 1,0 % 1 82
XVI: 2014-2019 25,7 % 22 38,7 % 32 12,8 % 11 2,8 % 2 2,5 % 2 6,3 % 5 0,9 % 1 0,9 % 1 3,5 % 3 2,1 % 2 1,6 % 1 1,3 % 1 1,1 % 1 84
Abgeordnete

Für Bochum im Landtag Nordrhein-Westfalen sitzen Carina Gödecke (SPD), Karsten Rudolph (SPD) und Serdar Yüksel (SPD), im Deutschen Bundestag wird der Bundestagswahlkreis Bochum I durch Axel Schäfer (SPD) und der Bundestagswahlkreis Herne - Bochum II durch Michelle Müntefering (SPD) vertreten.
Verschuldung

Die Gesamtsumme der Verschuldung der Stadt Bochum belief sich zum Jahresende 2012 auf 2,341 Milliarden Euro..

Verschuldung

Die Gesamtsumme der Verschuldung der Stadt Bochum belief sich zum Jahresende 2012 auf 2,341 Milliarden Euro. Jeder Einwohner war damit rechnerisch mit 6471 Euro verschuldet.[38] Im Jahr 2017 sorgten die gesamten Kredite in Höhe von 1,79 Milliarden Euro für eine Pro-Kopf-Verschuldung von knapp 5000 Euro..
[38] Im Jahr 2017 sorgten die gesamten Kredite in Höhe von 1,79 Milliarden Euro für eine Pro-Kopf-Verschuldung von knapp 5000 Euro.[39]
Wappen
Flagge von Bochum
Offizielles Wappen der Stadt Bochum seit 1975
Wappen der Stadt Bochum bis 1975

Das Wappen der Stadt Bochum zeigt in Blau einen in drei Reihen weiß-rot geschachten Balken, den märkischen Schachbalken, belegt mit einem stehenden schwarzen Buch mit goldenem Schnitt, silberner Deckelprägung und zwei silbern verzierten schwarzen Schließen.
[39]
Wappen
Flagge von Bochum
Offizielles Wappen der Stadt Bochum seit 1975
Wappen der Stadt Bochum bis 1975

Das Wappen der Stadt Bochum zeigt in Blau einen in drei Reihen weiß-rot geschachten Balken, den märkischen Schachbalken, belegt mit einem stehenden schwarzen Buch mit goldenem Schnitt, silberner Deckelprägung und zwei silbern verzierten schwarzen Schließen.
[39]
Wappen
Flagge von Bochum
Offizielles Wappen der Stadt Bochum seit 1975
Wappen der Stadt Bochum bis 1975

Das Wappen der Stadt Bochum zeigt in Blau einen in drei Reihen weiß-rot geschachten Balken, den märkischen Schachbalken, belegt mit einem stehenden schwarzen Buch mit goldenem Schnitt, silberner Deckelprägung und zwei silbern verzierten schwarzen Schließen. Die Stadtfarben sind Blau-Weiß. Das heutige Wappen wurde nach der jüngsten Vergrößerung des Stadtgebiets 1975 angenommen, wobei der rot-weiße Balken aus dem alten Wattenscheider Wappen stammt.
Das heutige Wappen wurde nach der jüngsten Vergrößerung des Stadtgebiets 1975 angenommen, wobei der rot-weiße Balken aus dem alten Wattenscheider Wappen stammt.

Das zuvor verwendete Wappen zeigte lediglich das Buch ohne den weiß-roten Balken. Es wurde von einer Stadtmauer gekrönt.
Es wurde von einer Stadtmauer gekrönt. Dieses Wappen war 1913 amtlich festgelegt und 1953 durch die Hauptsatzung der Stadt bestätigt worden, wobei es bereits in den Siegelabdrucken aus dem 14. Jahrhundert zu sehen ist.[40] Die Herkunft des Buches als Wappensymbol ist jedoch nicht bekannt. [40] Die Herkunft des Buches als Wappensymbol ist jedoch nicht bekannt. Es wurde gelegentlich auch als „redendes Wappen” bezeichnet, weil man angenommen hatte, der Stadtname Bochum komme vom Wort Buch. Dies konnte jedoch nicht bestätigt werden. Dies konnte jedoch nicht bestätigt werden. Tatsächlich waren es wohl die Bochum umgebenden Buchenwälder, die der Stadt zu ihrem Namen verholfen haben.[41]
Städtepartnerschaften und Städtepatenschaft

Bochum unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:[42]
Vereinigtes Königreich Sheffield (Vereinigtes Königreich), seit 1950
Spanien Oviedo (Spanien), seit 1980
Ukraine Donezk (Ukraine), seit 1987
Deutschland Nordhausen (Deutschland), seit 1990
Japan Tsukuba (Ibaraki) (Japan), seit November 2019[43]
Volksrepublik China Xuzhou (Volksrepublik China), seit 1994 (wirtschaftsbezogene Städtepartnerschaft)
Italien Lecco (Italien), seit 2009 (Kooperationsabkommen)

Bochum ist zudem Patenstadt des ehemaligen Landkreises Neidenburg im früheren Ostpreußen und der Stadt Neidenburg in Polen..
[41]
Städtepartnerschaften und Städtepatenschaft

Bochum unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:[42]
Vereinigtes Königreich Sheffield (Vereinigtes Königreich), seit 1950
Spanien Oviedo (Spanien), seit 1980
Ukraine Donezk (Ukraine), seit 1987
Deutschland Nordhausen (Deutschland), seit 1990
Japan Tsukuba (Ibaraki) (Japan), seit November 2019[43]
Volksrepublik China Xuzhou (Volksrepublik China), seit 1994 (wirtschaftsbezogene Städtepartnerschaft)
Italien Lecco (Italien), seit 2009 (Kooperationsabkommen)

Bochum ist zudem Patenstadt des ehemaligen Landkreises Neidenburg im früheren Ostpreußen und der Stadt Neidenburg in Polen..
[41]
Städtepartnerschaften und Städtepatenschaft

Bochum unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:[42]
Vereinigtes Königreich Sheffield (Vereinigtes Königreich), seit 1950
Spanien Oviedo (Spanien), seit 1980
Ukraine Donezk (Ukraine), seit 1987
Deutschland Nordhausen (Deutschland), seit 1990
Japan Tsukuba (Ibaraki) (Japan), seit November 2019[43]
Volksrepublik China Xuzhou (Volksrepublik China), seit 1994 (wirtschaftsbezogene Städtepartnerschaft)
Italien Lecco (Italien), seit 2009 (Kooperationsabkommen)

Bochum ist zudem Patenstadt des ehemaligen Landkreises Neidenburg im früheren Ostpreußen und der Stadt Neidenburg in Polen..
[41]
Städtepartnerschaften und Städtepatenschaft

Bochum unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:[42]
Vereinigtes Königreich Sheffield (Vereinigtes Königreich), seit 1950
Spanien Oviedo (Spanien), seit 1980
Ukraine Donezk (Ukraine), seit 1987
Deutschland Nordhausen (Deutschland), seit 1990
Japan Tsukuba (Ibaraki) (Japan), seit November 2019[43]
Volksrepublik China Xuzhou (Volksrepublik China), seit 1994 (wirtschaftsbezogene Städtepartnerschaft)
Italien Lecco (Italien), seit 2009 (Kooperationsabkommen)

Bochum ist zudem Patenstadt des ehemaligen Landkreises Neidenburg im früheren Ostpreußen und der Stadt Neidenburg in Polen.

Von 1990 bis 2013 trug die Boeing 747-400 der Lufthansa mit der Registrierung D-ABVD den Taufnamen Bochum in alle Welt.


Von 1990 bis 2013 trug die Boeing 747-400 der Lufthansa mit der Registrierung D-ABVD den Taufnamen Bochum in alle Welt. Seit Ende 2017 ist ein Airbus A350-941 der Lufthansa mit der Registrierung D-AIXF auf den Namen der Stadt getauft.
Seit Ende 2017 ist ein Airbus A350-941 der Lufthansa mit der Registrierung D-AIXF auf den Namen der Stadt getauft.[44] Seit 2003 trägt ein ICE-Triebzug der Deutschen Bahn den Namen Bochum.
Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bochum und das Ruhrgebiet waren erfolgreich unter dem Titel RUHR.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bochum und das Ruhrgebiet waren erfolgreich unter dem Titel RUHR.2010 im Jahr 2010 Kulturhauptstadt Europas.

Im Vorfeld fand am 12. Dezember 2009 in der Bochumer Jahrhunderthalle, umrahmt von einem europäischen Filmfest, die 22. Preisverleihung des Europäischen Filmpreises - des so genannten „europäischen Oscars” - statt.
Preisverleihung des Europäischen Filmpreises - des so genannten „europäischen Oscars” - statt.[45][46]
Theater
Schauspielhaus Bochum
Die Bochumer Kammerspiele

Bochum verfügt über mehr als 20 Theaterspielstätten (Comödie Bochum, Constantin Musik Theater, Der Zauberkasten, Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst, Figurentheater-Kolleg, Freilichtbühne Wattenscheid, Jahrhunderthalle, Musisches Zentrum der Ruhr-Universität Bochum, Prinzregenttheater, Rottstraße 5 Theater, Stadtteilladen Regenbogen, RuhrCongress Bochum, Schauspielhaus Bochum, Stadthalle Wattenscheid, Starlight Express, Kulturhaus Thealozzi, Theater der Gezeiten, Theater Thespis, Theater Total, Varieté Et cetera, Volksbühne im Saalbau Spitz, Waldbühne Höntrop, Zeitmaultheater).
[45][46]
Theater
Schauspielhaus Bochum
Die Bochumer Kammerspiele

Bochum verfügt über mehr als 20 Theaterspielstätten (Comödie Bochum, Constantin Musik Theater, Der Zauberkasten, Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst, Figurentheater-Kolleg, Freilichtbühne Wattenscheid, Jahrhunderthalle, Musisches Zentrum der Ruhr-Universität Bochum, Prinzregenttheater, Rottstraße 5 Theater, Stadtteilladen Regenbogen, RuhrCongress Bochum, Schauspielhaus Bochum, Stadthalle Wattenscheid, Starlight Express, Kulturhaus Thealozzi, Theater der Gezeiten, Theater Thespis, Theater Total, Varieté Et cetera, Volksbühne im Saalbau Spitz, Waldbühne Höntrop, Zeitmaultheater).
[45][46]
Theater
Schauspielhaus Bochum
Die Bochumer Kammerspiele

Bochum verfügt über mehr als 20 Theaterspielstätten (Comödie Bochum, Constantin Musik Theater, Der Zauberkasten, Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst, Figurentheater-Kolleg, Freilichtbühne Wattenscheid, Jahrhunderthalle, Musisches Zentrum der Ruhr-Universität Bochum, Prinzregenttheater, Rottstraße 5 Theater, Stadtteilladen Regenbogen, RuhrCongress Bochum, Schauspielhaus Bochum, Stadthalle Wattenscheid, Starlight Express, Kulturhaus Thealozzi, Theater der Gezeiten, Theater Thespis, Theater Total, Varieté Et cetera, Volksbühne im Saalbau Spitz, Waldbühne Höntrop, Zeitmaultheater).
[45][46]
Theater
Schauspielhaus Bochum
Die Bochumer Kammerspiele

Bochum verfügt über mehr als 20 Theaterspielstätten (Comödie Bochum, Constantin Musik Theater, Der Zauberkasten, Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst, Figurentheater-Kolleg, Freilichtbühne Wattenscheid, Jahrhunderthalle, Musisches Zentrum der Ruhr-Universität Bochum, Prinzregenttheater, Rottstraße 5 Theater, Stadtteilladen Regenbogen, RuhrCongress Bochum, Schauspielhaus Bochum, Stadthalle Wattenscheid, Starlight Express, Kulturhaus Thealozzi, Theater der Gezeiten, Theater Thespis, Theater Total, Varieté Et cetera, Volksbühne im Saalbau Spitz, Waldbühne Höntrop, Zeitmaultheater).

Das Schauspielhaus Bochum ist eine der renommiertesten Bühnen für Sprechtheater in Deutschland..


Das Schauspielhaus Bochum ist eine der renommiertesten Bühnen für Sprechtheater in Deutschland. Das städtische Theater wurde 1915 in einem 1908 gebauten ehemaligen Varietétheater eröffnet. Während des Ersten Weltkrieges gastierte dort die städtische Bühne aus Düsseldorf..
Während des Ersten Weltkrieges gastierte dort die städtische Bühne aus Düsseldorf. Seit 1919 mit einem eigenen Ensemble, machte sich das Theater als [!!! Shakespeare-] Bühne einen Namen. Im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, entstand auf den alten Fundamenten bis 1954 das heutige Schauspielhaus, das auch architektonisch bemerkenswert ist (Architekt: Gerhard Graubner). Im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, entstand auf den alten Fundamenten bis 1954 das heutige Schauspielhaus, das auch architektonisch bemerkenswert ist (Architekt: Gerhard Graubner). Das Schauspielhaus Bochum ist nicht zuletzt wegen seiner Intendanten berühmt:

Saladin Schmitt (1919-1949)
Hans Schalla (1949-1972)
[!!! Peter Zadek ] (1972-1979)
Claus Peymann (1979-1986)
Frank-Patrick Steckel (1986-1995)
Leander Haußmann (1995-2000)
Matthias Hartmann (2000-2005)
[!!! Elmar Goerden ] (2005-2010)
[!!! Anselm Weber ] (2010-2017)
Olaf Kröck (2017-2018, Interimsintendant)
[!!! Johan Simons ] (ab Mitte 2018)

Starlight Express - Im Jahr 1988 produzierte Friedrich Kurz das Musical Starlight Express in Bochum und ließ dafür eigens das Starlight Express Theater bauen.
Das Schauspielhaus Bochum ist nicht zuletzt wegen seiner Intendanten berühmt:

Saladin Schmitt (1919-1949)
Hans Schalla (1949-1972)
[!!! Peter Zadek ] (1972-1979)
Claus Peymann (1979-1986)
Frank-Patrick Steckel (1986-1995)
Leander Haußmann (1995-2000)
Matthias Hartmann (2000-2005)
[!!! Elmar Goerden ] (2005-2010)
[!!! Anselm Weber ] (2010-2017)
Olaf Kröck (2017-2018, Interimsintendant)
[!!! Johan Simons ] (ab Mitte 2018)

Starlight Express - Im Jahr 1988 produzierte Friedrich Kurz das Musical Starlight Express in Bochum und ließ dafür eigens das Starlight Express Theater bauen.
Das Schauspielhaus Bochum ist nicht zuletzt wegen seiner Intendanten berühmt:

Saladin Schmitt (1919-1949)
Hans Schalla (1949-1972)
[!!! Peter Zadek ] (1972-1979)
Claus Peymann (1979-1986)
Frank-Patrick Steckel (1986-1995)
Leander Haußmann (1995-2000)
Matthias Hartmann (2000-2005)
[!!! Elmar Goerden ] (2005-2010)
[!!! Anselm Weber ] (2010-2017)
Olaf Kröck (2017-2018, Interimsintendant)
[!!! Johan Simons ] (ab Mitte 2018)

Starlight Express - Im Jahr 1988 produzierte Friedrich Kurz das Musical Starlight Express in Bochum und ließ dafür eigens das Starlight Express Theater bauen.
Das Schauspielhaus Bochum ist nicht zuletzt wegen seiner Intendanten berühmt:

Saladin Schmitt (1919-1949)
Hans Schalla (1949-1972)
[!!! Peter Zadek ] (1972-1979)
Claus Peymann (1979-1986)
Frank-Patrick Steckel (1986-1995)
Leander Haußmann (1995-2000)
Matthias Hartmann (2000-2005)
[!!! Elmar Goerden ] (2005-2010)
[!!! Anselm Weber ] (2010-2017)
Olaf Kröck (2017-2018, Interimsintendant)
[!!! Johan Simons ] (ab Mitte 2018)

Starlight Express - Im Jahr 1988 produzierte Friedrich Kurz das Musical Starlight Express in Bochum und ließ dafür eigens das Starlight Express Theater bauen.[47] Seit 1988 ist das Musical ein Publikumsmagnet in Bochum und mit mittlerweile 30 Jahren Laufzeit am selben Standort und mit über 16 Millionen Besuchern das erfolgreichste Musical der Welt.
[47] Seit 1988 ist das Musical ein Publikumsmagnet in Bochum und mit mittlerweile 30 Jahren Laufzeit am selben Standort und mit über 16 Millionen Besuchern das erfolgreichste Musical der Welt.[48]
Jahrhunderthalle - die im Westpark gelegene Jahrhunderthalle ist eine der Hauptspielstätten der Ruhrtriennale und wird zudem für Großveranstaltungen jeglicher Art genutzt - so unter anderem für Konzerte (Rock/Pop, Bochumer Symphoniker), Kongresse, Preisverleihungen (zum Beispiel die Einslive-Krone oder der Steiger Award).
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Jahrhunderthalle - die im Westpark gelegene Jahrhunderthalle ist eine der Hauptspielstätten der Ruhrtriennale und wird zudem für Großveranstaltungen jeglicher Art genutzt - so unter anderem für Konzerte (Rock/Pop, Bochumer Symphoniker), Kongresse, Preisverleihungen (zum Beispiel die Einslive-Krone oder der Steiger Award).
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Jahrhunderthalle - die im Westpark gelegene Jahrhunderthalle ist eine der Hauptspielstätten der Ruhrtriennale und wird zudem für Großveranstaltungen jeglicher Art genutzt - so unter anderem für Konzerte (Rock/Pop, Bochumer Symphoniker), Kongresse, Preisverleihungen (zum Beispiel die Einslive-Krone oder der Steiger Award).

Museen und Sammlungen
Deutsches Bergbaumuseum
Kunstmuseum Bochum

Die Stadt Bochum beherbergt über zwölf Museen: Bauernhausmuseum bei Haus Kemnade, Deutsches Bergbaumuseum, Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen, Heimatmuseum Helfs Hof, Kunstsammlungen und [!!! Antikenmuseum ] der Ruhr-Universität, Medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum, Museum Bochum - Kunstsammlung, Schulmuseum, Situation Kunst (mit Museum unter Tage), Telefonmuseum, Zeche Hannover (mit Zeche Knirps), Brauereimuseum Fiege, Heimatmuseum Eppendorf.


Museen und Sammlungen
Deutsches Bergbaumuseum
Kunstmuseum Bochum

Die Stadt Bochum beherbergt über zwölf Museen: Bauernhausmuseum bei Haus Kemnade, Deutsches Bergbaumuseum, Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen, Heimatmuseum Helfs Hof, Kunstsammlungen und [!!! Antikenmuseum ] der Ruhr-Universität, Medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum, Museum Bochum - Kunstsammlung, Schulmuseum, Situation Kunst (mit Museum unter Tage), Telefonmuseum, Zeche Hannover (mit Zeche Knirps), Brauereimuseum Fiege, Heimatmuseum Eppendorf.


Museen und Sammlungen
Deutsches Bergbaumuseum
Kunstmuseum Bochum

Die Stadt Bochum beherbergt über zwölf Museen: Bauernhausmuseum bei Haus Kemnade, Deutsches Bergbaumuseum, Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen, Heimatmuseum Helfs Hof, Kunstsammlungen und [!!! Antikenmuseum ] der Ruhr-Universität, Medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum, Museum Bochum - Kunstsammlung, Schulmuseum, Situation Kunst (mit Museum unter Tage), Telefonmuseum, Zeche Hannover (mit Zeche Knirps), Brauereimuseum Fiege, Heimatmuseum Eppendorf.

Museum Bochum - Kunstsammlung: Das Museum wurde 1960 in der Villa Marckhoff eröffnet.


Museum Bochum - Kunstsammlung: Das Museum wurde 1960 in der Villa Marckhoff eröffnet. 1983 fand mit einem Neubau der dänischen Architekten Bo und Wohlert eine Erweiterung statt. Die Sammlung umfasst zum Einen deutsche Kunst nach 1945 und zum anderen internationale Kunst des 20.
Die Sammlung umfasst zum Einen deutsche Kunst nach 1945 und zum anderen internationale Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Museum liegt gegenüber dem südlichen Hauptzugang zum Stadtpark Bochum.

Deutsches Bergbaumuseum: Das Bergbau-Museum wurde im Jahre 1930 von der Westfälischen Berggewerkschaftskasse und der Stadt Bochum gegründet.


Deutsches Bergbaumuseum: Das Bergbau-Museum wurde im Jahre 1930 von der Westfälischen Berggewerkschaftskasse und der Stadt Bochum gegründet. Es ist zudem Zentrum der Montangeschichtsforschung in Deutschland. Das 1974 von der Dortmunder Zeche „Germania” an diesen Ort versetzte Fördergerüst über dem Museum ist zum weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt geworden.
Das 1974 von der Dortmunder Zeche „Germania” an diesen Ort versetzte Fördergerüst über dem Museum ist zum weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt geworden. Für Besucher besteht die Möglichkeit, von zwei Aussichtsplattformen aus (in 50 m und in 62 m Höhe) einen Blick über die Stadt zu werfen. Für Besucher besteht die Möglichkeit, von zwei Aussichtsplattformen aus (in 50 m und in 62 m Höhe) einen Blick über die Stadt zu werfen. In 20 Hallen werden zahlreiche Objekte aus der Bergbaugeschichte ausgestellt. Unter dem Museum befindet sich in einer Tiefe zwischen 17 und 22 m ein Anschauungsbergwerk. Unter dem Museum befindet sich in einer Tiefe zwischen 17 und 22 m ein Anschauungsbergwerk. Auf einer Strecke von 2,5 km wird die Technik des Steinkohlen- und Eisenerzbergbaus bis in die neueste Zeit dargestellt.

Heimatstube Langendreer: Diese Sammlung zur Geschichte des besagten östlichen Bochumer Stadtteils befindet sich im Untergeschoss des Amtshauses in Langendreer..


Heimatstube Langendreer: Diese Sammlung zur Geschichte des besagten östlichen Bochumer Stadtteils befindet sich im Untergeschoss des Amtshauses in Langendreer. Die Sammlungsgründer Friedhelm Vielstich und Heinz-Richard Gräfe geben mit einer Vielzahl von Fotos, Dokumenten, Fahnen, Uniformen und weiteren Exponaten aus verschiedenen Epochen einen Überblick über die historische Entwicklung „ihres” Stadtteils.
Die Sammlungsgründer Friedhelm Vielstich und Heinz-Richard Gräfe geben mit einer Vielzahl von Fotos, Dokumenten, Fahnen, Uniformen und weiteren Exponaten aus verschiedenen Epochen einen Überblick über die historische Entwicklung „ihres” Stadtteils.

Eisenbahnmuseum Bochum: Das Eisenbahnmuseum Bochum in Dahlhausen gehört heute zu den größten Museen seiner Art in Deutschland..


Eisenbahnmuseum Bochum: Das Eisenbahnmuseum Bochum in Dahlhausen gehört heute zu den größten Museen seiner Art in Deutschland. Die Fahrzeugsammlung umfasst mehr als 120 Schienenfahrzeuge aus der Zeit von 1853 bis zur Gegenwart. Anhand dieser Exponate gewinnen die Besucher einen umfassenden Überblick über die Entwicklung von Lokomotiven und Wagen der deutschen Eisenbahn.
Die Fahrzeugsammlung umfasst mehr als 120 Schienenfahrzeuge aus der Zeit von 1853 bis zur Gegenwart. Anhand dieser Exponate gewinnen die Besucher einen umfassenden Überblick über die Entwicklung von Lokomotiven und Wagen der deutschen Eisenbahn. Neben bedeutenden und richtungsweisenden Lokomotivbauarten werden auch markante Personen- und Güterwagen der Nachwelt erhalten. Neben bedeutenden und richtungsweisenden Lokomotivbauarten werden auch markante Personen- und Güterwagen der Nachwelt erhalten. Viele Exponate gelten als Rarität, da sie nur noch selten oder als einzig erhaltenes Exemplar vor der Verschrottung bewahrt werden konnten. Viele Exponate gelten als Rarität, da sie nur noch selten oder als einzig erhaltenes Exemplar vor der Verschrottung bewahrt werden konnten.
Siehe auch: Liste der Museen in Bochum
Künstler-Dokumentationsstätte

Das Schlieker-Haus würdigt das Leben und Wirken des Informel-Künstlers Hans-Jürgen Schlieker (1924-2004).
Musik

Das 1919 gegründete Orchester der Stadt Bochum, die Bochumer Symphoniker, haben sich im Laufe ihrer Geschichte zu einem der wichtigsten Konzertklangkörper im Westen Deutschlands entwickelt.

Musik

Das 1919 gegründete Orchester der Stadt Bochum, die Bochumer Symphoniker, haben sich im Laufe ihrer Geschichte zu einem der wichtigsten Konzertklangkörper im Westen Deutschlands entwickelt. Das Anneliese Brost Musikforum Ruhr ist seit dem 28.
Das Anneliese Brost Musikforum Ruhr ist seit dem 28. Oktober 2016 feste Spielstätte. Seit 1994 wirkt Steven Sloane als Generalmusikdirektor des Orchesters. Der Philharmonische Chor Bochum gibt etwa vier bis fünf Konzerte im Jahr und tritt meistens zusammen mit den Bochumer Symphonikern auf. Der Philharmonische Chor Bochum gibt etwa vier bis fünf Konzerte im Jahr und tritt meistens zusammen mit den Bochumer Symphonikern auf. In einer der Spielstätten, dem Audimax der Ruhr-Universität Bochum, befindet sich auch eine der modernsten Orgeln aus der Orgelmanufaktur Klais mit 82 Registern. In einer der Spielstätten, dem Audimax der Ruhr-Universität Bochum, befindet sich auch eine der modernsten Orgeln aus der Orgelmanufaktur Klais mit 82 Registern.

Seit 1986 findet in der Bochumer Innenstadt das kostenlose Rockfestival Bochum Total statt. Mittlerweile ist es mit 900.000 Zuschauern eine der größten Musikveranstaltungen Europas.
000 Zuschauern eine der größten Musikveranstaltungen Europas.

Gruppierungen

Alpha Boy School, Skaband
Faithful Breath, Rockband
Die Kassierer, Funpunkband
Ruhrpott AG, Hip-Hop-Gruppe

Solokünstler

[!!! Herbert Grönemeyer ]
Pamela Falcon
Tommy Finke

Kino
Capitol-Kino

In Bochum gibt es zehn Kinos, unter anderem:

Capitol (in der Fußgängerzone)
Casablanca Kino (im innerstädtischen Bermuda3eck)
Endstation (Kino im Kulturzentrum Bahnhof-Langendreer)
Fiege-KinoOpenAir (im Sommer im Brauereihof)
Märkisches Kino - Stadthalle Wattenscheid
Metropolis Filmtheater (im Bochumer Hauptbahnhof)
Union Kino Bochum (im innerstädtischen Bermuda3eck)
UCI Kinowelt Ruhr-Park (Multiplex)

Bauwerke und Sehenswürdigkeiten
→ Hauptartikel: Denkmalliste der Stadt Bochum, Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Bochum und Liste von Brunnen in Bochum
Die 15.


Gruppierungen

Alpha Boy School, Skaband
Faithful Breath, Rockband
Die Kassierer, Funpunkband
Ruhrpott AG, Hip-Hop-Gruppe

Solokünstler

[!!! Herbert Grönemeyer ]
Pamela Falcon
Tommy Finke

Kino
Capitol-Kino

In Bochum gibt es zehn Kinos, unter anderem:

Capitol (in der Fußgängerzone)
Casablanca Kino (im innerstädtischen Bermuda3eck)
Endstation (Kino im Kulturzentrum Bahnhof-Langendreer)
Fiege-KinoOpenAir (im Sommer im Brauereihof)
Märkisches Kino - Stadthalle Wattenscheid
Metropolis Filmtheater (im Bochumer Hauptbahnhof)
Union Kino Bochum (im innerstädtischen Bermuda3eck)
UCI Kinowelt Ruhr-Park (Multiplex)

Bauwerke und Sehenswürdigkeiten
→ Hauptartikel: Denkmalliste der Stadt Bochum, Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Bochum und Liste von Brunnen in Bochum
Die 15.


Gruppierungen

Alpha Boy School, Skaband
Faithful Breath, Rockband
Die Kassierer, Funpunkband
Ruhrpott AG, Hip-Hop-Gruppe

Solokünstler

[!!! Herbert Grönemeyer ]
Pamela Falcon
Tommy Finke

Kino
Capitol-Kino

In Bochum gibt es zehn Kinos, unter anderem:

Capitol (in der Fußgängerzone)
Casablanca Kino (im innerstädtischen Bermuda3eck)
Endstation (Kino im Kulturzentrum Bahnhof-Langendreer)
Fiege-KinoOpenAir (im Sommer im Brauereihof)
Märkisches Kino - Stadthalle Wattenscheid
Metropolis Filmtheater (im Bochumer Hauptbahnhof)
Union Kino Bochum (im innerstädtischen Bermuda3eck)
UCI Kinowelt Ruhr-Park (Multiplex)

Bauwerke und Sehenswürdigkeiten
→ Hauptartikel: Denkmalliste der Stadt Bochum, Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Bochum und Liste von Brunnen in Bochum
Die 15.


Gruppierungen

Alpha Boy School, Skaband
Faithful Breath, Rockband
Die Kassierer, Funpunkband
Ruhrpott AG, Hip-Hop-Gruppe

Solokünstler

[!!! Herbert Grönemeyer ]
Pamela Falcon
Tommy Finke

Kino
Capitol-Kino

In Bochum gibt es zehn Kinos, unter anderem:

Capitol (in der Fußgängerzone)
Casablanca Kino (im innerstädtischen Bermuda3eck)
Endstation (Kino im Kulturzentrum Bahnhof-Langendreer)
Fiege-KinoOpenAir (im Sommer im Brauereihof)
Märkisches Kino - Stadthalle Wattenscheid
Metropolis Filmtheater (im Bochumer Hauptbahnhof)
Union Kino Bochum (im innerstädtischen Bermuda3eck)
UCI Kinowelt Ruhr-Park (Multiplex)

Bauwerke und Sehenswürdigkeiten
→ Hauptartikel: Denkmalliste der Stadt Bochum, Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Bochum und Liste von Brunnen in Bochum
Die 15.


Gruppierungen

Alpha Boy School, Skaband
Faithful Breath, Rockband
Die Kassierer, Funpunkband
Ruhrpott AG, Hip-Hop-Gruppe

Solokünstler

[!!! Herbert Grönemeyer ]
Pamela Falcon
Tommy Finke

Kino
Capitol-Kino

In Bochum gibt es zehn Kinos, unter anderem:

Capitol (in der Fußgängerzone)
Casablanca Kino (im innerstädtischen Bermuda3eck)
Endstation (Kino im Kulturzentrum Bahnhof-Langendreer)
Fiege-KinoOpenAir (im Sommer im Brauereihof)
Märkisches Kino - Stadthalle Wattenscheid
Metropolis Filmtheater (im Bochumer Hauptbahnhof)
Union Kino Bochum (im innerstädtischen Bermuda3eck)
UCI Kinowelt Ruhr-Park (Multiplex)

Bauwerke und Sehenswürdigkeiten
→ Hauptartikel: Denkmalliste der Stadt Bochum, Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Bochum und Liste von Brunnen in Bochum
Die 15.000 kg schwere Gussstahlglocke vor dem Bochumer Rathaus

Rathaus Bochum - Mit dem Bau des Rathauses wurde 1926 begonnen.
000 kg schwere Gussstahlglocke vor dem Bochumer Rathaus

Rathaus Bochum - Mit dem Bau des Rathauses wurde 1926 begonnen. Im Jahr 1927 erfolgte die Grundsteinlegung und am 20. Mai 1931 die Eröffnung. Das Gebäude besitzt einen weitgehend symmetrischen Grundriss. In der Symmetrieachse des Ratshofes liegt der Saalbau mit Nebenhöfen an beiden Seiten.
In der Symmetrieachse des Ratshofes liegt der Saalbau mit Nebenhöfen an beiden Seiten. Die Außenseite ist schlicht gehalten und das Eingangsportal sowie der zweistöckige Vorbau an der rechten Front sind die einzigen Fassaden-Schmuckelemente. Die Außenseite ist schlicht gehalten und das Eingangsportal sowie der zweistöckige Vorbau an der rechten Front sind die einzigen Fassaden-Schmuckelemente. Der Sockel des Gebäudes besteht aus hartem Granitstein, für die Fassade wurde Muschelkalk verwendet und für das Dach Schiefer. In den Fluren und Repräsentationsräumen kamen Marmor, Bronze und dunkle Holztäfelungen zum Einsatz. In den Fluren und Repräsentationsräumen kamen Marmor, Bronze und dunkle Holztäfelungen zum Einsatz. Der Rathausbau kostete die für damalige Verhältnisse große Summe von 9,25 Millionen Reichsmark. Weitere Elemente des Innenhofs sind der Glockenturm und die aus Travertin und Bronze hergestellten Brunnen.. Weitere Elemente des Innenhofs sind der Glockenturm und die aus Travertin und Bronze hergestellten Brunnen. Einer ist Fortuna gewidmet und mit symboltragenden Putten verziert: Ehering und Pantoffel stehen für Eheglück, der Apfel symbolisiert Fruchtbarkeit, das leere Portemonnaie Optimismus und Seifenblasen die Illusion. Einer ist Fortuna gewidmet und mit symboltragenden Putten verziert: Ehering und Pantoffel stehen für Eheglück, der Apfel symbolisiert Fruchtbarkeit, das leere Portemonnaie Optimismus und Seifenblasen die Illusion. Das Glockenspiel besteht aus 28 Gussstahlglocken mit einem Gesamtgewicht von 2300 Kilogramm, jede zwischen 375 und 4 Kilogramm. Es handelt sich dabei um das erste aus Gussstahl hergestellte Glockenspiel der Welt. Es handelt sich dabei um das erste aus Gussstahl hergestellte Glockenspiel der Welt. Die Glocke vor dem Rathaus war 1867 als größte von vier Glocken eine Attraktion auf der Weltausstellung in Paris. Gegossen wurde sie vom Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahlfabrikation AG. Gegossen wurde sie vom Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahlfabrikation AG. Sie stand bis 1979 als Denkmal auf dem Werksgelände. Die Firma Krupp übereignete sie 1979 der Stadt. Bei einem Durchmesser von 3,13 Metern hat sie ein Gewicht von 15. Bei einem Durchmesser von 3,13 Metern hat sie ein Gewicht von 15.000 Kilogramm. Da sie im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurde, kann sie nicht mehr geläutet werden.

Terminal - Skulptur von [!!! Richard Serra ] am Hauptbahnhof

Propsteikirche St.


Terminal - Skulptur von [!!! Richard Serra ] am Hauptbahnhof

Propsteikirche St. Peter und Paul - Die Propsteikirche ist die älteste Kirche Bochums. Bereits zwischen 785 und 800 wurde von Kaiser Karl dem Großen auf dem Gelände ein Reichshof angelegt und seitdem mehrfach umgebaut.
Bereits zwischen 785 und 800 wurde von Kaiser Karl dem Großen auf dem Gelände ein Reichshof angelegt und seitdem mehrfach umgebaut. Im Innern der Propsteikirche sind zahlreiche Kunstwerke aus verschiedenen Epochen zu sehen. Hervorzuheben sind der [!!! romanische ] Taufstein aus der Zeit um 1175, der Reliquienschrein der Heiligen Perpetua und ihrer Sklavin Felicitas sowie der Hochaltar mit seiner Christusfigur aus dem Jahr 1352.. Hervorzuheben sind der [!!! romanische ] Taufstein aus der Zeit um 1175, der Reliquienschrein der Heiligen Perpetua und ihrer Sklavin Felicitas sowie der Hochaltar mit seiner Christusfigur aus dem Jahr 1352.
Pauluskirche - Protestanten und Katholiken hatten sich nach der Reformation zunächst lange und nicht immer einvernehmlich die einzige Kirche Bochums, die heutige katholische Propsteikirche, geteilt.

Pauluskirche - Protestanten und Katholiken hatten sich nach der Reformation zunächst lange und nicht immer einvernehmlich die einzige Kirche Bochums, die heutige katholische Propsteikirche, geteilt. 1655 begann die lutherische Gemeinde mit Bau eines eigenen Gotteshauses. Das schlichte [!!! Renaissancegebäude ] wurde bis 1659 mit Spenden aus Holland, Schweden, Kurland und Dänemark errichtet.
Das schlichte [!!! Renaissancegebäude ] wurde bis 1659 mit Spenden aus Holland, Schweden, Kurland und Dänemark errichtet. Ihren Namen erhielt die Pauluskirche erst nach 1874, als die Christuskirche am Rathaus gebaut worden war. Die Pauluskirche brannte infolge eines Bombenangriffs am 12. Ihren Namen erhielt die Pauluskirche erst nach 1874, als die Christuskirche am Rathaus gebaut worden war. Die Pauluskirche brannte infolge eines Bombenangriffs am 12. Juni 1943 bis auf die Außenmauern nieder, wurde aber nach dem Krieg in vereinfachten Formen wieder aufgebaut und erhielt damit ihr heutiges, eher einer mittelalterlichen Dorfkirche entsprechendes Aussehen. Juni 1943 bis auf die Außenmauern nieder, wurde aber nach dem Krieg in vereinfachten Formen wieder aufgebaut und erhielt damit ihr heutiges, eher einer mittelalterlichen Dorfkirche entsprechendes Aussehen. Um die Pauluskirche im Stadtbild besser zur Wirkung zu bringen, wurde ihr Turm 1949 erhöht, ein kleiner Platz geschaffen und die unmittelbare Nachbarbebauung niedrig gehalten. Um die Pauluskirche im Stadtbild besser zur Wirkung zu bringen, wurde ihr Turm 1949 erhöht, ein kleiner Platz geschaffen und die unmittelbare Nachbarbebauung niedrig gehalten. Die modernen Fenster im Altarraum, um 1960 vom Bochumer Künstler K. Willy Heyer geschaffen, zeigen die drei Stationen der Wandlung des Saulus zum Paulus, dem Namenspatron der Kirche.. Willy Heyer geschaffen, zeigen die drei Stationen der Wandlung des Saulus zum Paulus, dem Namenspatron der Kirche. 1974 wurde der Innenraum erneut nach Plänen von Kurt Peter Kremer umgestaltet.
Das Mahnmal des Friedens neben der Kirche, die sogenannte –Trauernde Alte—, stammt von dem Kölner Bildhauer Gerhard Marcks.

Das Mahnmal des Friedens neben der Kirche, die sogenannte –Trauernde Alte—, stammt von dem Kölner Bildhauer Gerhard Marcks. Es soll an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und an den Bombenangriff auf Bochum am 4. November 1944 erinnern. Das Denkmal wurde 1955 enthüllt und ist aus Basaltlava gehauen.
Das Denkmal wurde 1955 enthüllt und ist aus Basaltlava gehauen. Dargestellt ist eine alte Frau, die - wohl vergeblich - nach jemandem Ausschau hält.

Christuskirche

Christuskirche Bochum - Die Christuskirche (errichtet 1877-1878) wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf den Turm zerstört.


Christuskirche

Christuskirche Bochum - Die Christuskirche (errichtet 1877-1878) wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf den Turm zerstört. Der Architekt Dieter Oesterlen fügte in den 1950er Jahren einen modernen Kirchenneubau hinzu. Da der Turm nach dem Ersten Weltkrieg in eine Kriegsheldengedenkhalle umgewidmet worden war, blieb er Jahrzehnte verschlossen.
Da der Turm nach dem Ersten Weltkrieg in eine Kriegsheldengedenkhalle umgewidmet worden war, blieb er Jahrzehnte verschlossen. Mit der Neugestaltung des Vorplatzes zum –Platz des Europäischen Versprechens—, einem Konzeptkunstwerk von Jochen Gerz, eröffnet im Dezember 2015, wurde der Turm als Mahnmal wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit der Neugestaltung des Vorplatzes zum –Platz des Europäischen Versprechens—, einem Konzeptkunstwerk von Jochen Gerz, eröffnet im Dezember 2015, wurde der Turm als Mahnmal wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.[49][50][51]
Marienkirche - Mit ihrem ungefähr 70 Meter hohen neugotischen Spitzhelm dominiert die von 1868 bis 1872 erbaute Kirche die sich unmittelbar an den Stadtkern anschließende Stadterweiterung nach Westen.
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Marienkirche - Mit ihrem ungefähr 70 Meter hohen neugotischen Spitzhelm dominiert die von 1868 bis 1872 erbaute Kirche die sich unmittelbar an den Stadtkern anschließende Stadterweiterung nach Westen. Bis zum 28. Oktober 2016 wurde sie zum Anneliese Brost Musikforum Ruhr für die Bochumer Symphoniker umgebaut und integriert.
Oktober 2016 wurde sie zum Anneliese Brost Musikforum Ruhr für die Bochumer Symphoniker umgebaut und integriert.

Zeiss-Planetarium

Zeiss Planetarium Bochum - Das Planetarium, das nach Plänen von Karl-Heinz Schwarze als damaligem Leiter des Hochbauamtes von 1962 bis 1964 entstand, befindet sich in an der Castroper Straße in Bochum..


Zeiss-Planetarium

Zeiss Planetarium Bochum - Das Planetarium, das nach Plänen von Karl-Heinz Schwarze als damaligem Leiter des Hochbauamtes von 1962 bis 1964 entstand, befindet sich in an der Castroper Straße in Bochum. Das Gebäude hat einen Durchmesser von rund 20 Metern und eine Projektionsfläche von etwa 600 m². Kernstück der Anlage ist der Planetar. Das erste Gerät dieser Art in Europa hat im April 2000 in Bochum seinen Dienst angetreten.
Kernstück der Anlage ist der Planetar. Das erste Gerät dieser Art in Europa hat im April 2000 in Bochum seinen Dienst angetreten. Das Planetarium bietet mehrere unterschiedliche Programme an, auch speziell für Schulklassen.

Sternwarte, das „Kap Kaminski”

Sternwarte Bochum - Die Sternwarte im Stadtteil Sundern, im Volksmund in Bezug auf den Gründungsprofessor Heinz Kaminski „Kap Kaminski” genannt, bietet freitags zwischen 19:30 und 21:30 die Möglichkeit zur Sternbeobachtung.


Sternwarte, das „Kap Kaminski”

Sternwarte Bochum - Die Sternwarte im Stadtteil Sundern, im Volksmund in Bezug auf den Gründungsprofessor Heinz Kaminski „Kap Kaminski” genannt, bietet freitags zwischen 19:30 und 21:30 die Möglichkeit zur Sternbeobachtung.


Sternwarte, das „Kap Kaminski”

Sternwarte Bochum - Die Sternwarte im Stadtteil Sundern, im Volksmund in Bezug auf den Gründungsprofessor Heinz Kaminski „Kap Kaminski” genannt, bietet freitags zwischen 19:30 und 21:30 die Möglichkeit zur Sternbeobachtung. Hierfür stehen zahlreiche Teleskope zur Verfügung. Im Inneren des Radoms befindet sich die 20-m-Parabolantenne sowie wechselnde Ausstellungen.
Jahrhunderthalle - Die „Jahrhunderthalle” wurde als Ausstellungshalle des Bochumer Vereins für die Düsseldorfer Gewerbeausstellung 1902 gebaut und anschließend als Gebläsemaschinenhalle für die Hochöfen des Bochumer Vereins wiederverwendet.

Jahrhunderthalle - Die „Jahrhunderthalle” wurde als Ausstellungshalle des Bochumer Vereins für die Düsseldorfer Gewerbeausstellung 1902 gebaut und anschließend als Gebläsemaschinenhalle für die Hochöfen des Bochumer Vereins wiederverwendet.

Jahrhunderthalle - Die „Jahrhunderthalle” wurde als Ausstellungshalle des Bochumer Vereins für die Düsseldorfer Gewerbeausstellung 1902 gebaut und anschließend als Gebläsemaschinenhalle für die Hochöfen des Bochumer Vereins wiederverwendet. Sie wurde mehrfach erweitert, der Name Jahrhunderthalle bezeichnet heute das gesamte Bauwerk, das sich über eine Fläche von 8900 m² erstreckt. Seit ihrer Sanierung wird die Halle für Veranstaltungen genutzt, wie etwa die Ruhrtriennale oder für Konzerte der Symphoniker.
Seit ihrer Sanierung wird die Halle für Veranstaltungen genutzt, wie etwa die Ruhrtriennale oder für Konzerte der Symphoniker. Mittlerweile ist sie das Zentrum des neu angelegten Westparks. Der Westpark wurde im ersten Bauabschnitt 1999 eröffnet. Der Westpark wurde im ersten Bauabschnitt 1999 eröffnet. Die im Rat vertretenen Fraktionen diskutierten längere Zeit kontrovers darüber, ob sich die Stadt Bochum den Bau eines Konzerthauses für die Bochumer Symphoniker nach einem Entwurf von Thomas van den Valentyn in unmittelbarer Nachbarschaft der Jahrhunderthalle finanziell leisten kann. Die im Rat vertretenen Fraktionen diskutierten längere Zeit kontrovers darüber, ob sich die Stadt Bochum den Bau eines Konzerthauses für die Bochumer Symphoniker nach einem Entwurf von Thomas van den Valentyn in unmittelbarer Nachbarschaft der Jahrhunderthalle finanziell leisten kann. Am 28. Oktober 2008 hat der Rat der Stadt Bochum in einer Sondersitzung den Bau eines neuen Konzerthauses beschlossen: Der Beginn der Bauarbeiten für die „Bochumer Symphonie” auf dem Marienplatz in direkter Nachbarschaft der innerstädtischen Marienkirche startet spätestens im Mai 2009 und findet noch im Kulturhauptstadtjahr 2010 seine Vollendung. Oktober 2008 hat der Rat der Stadt Bochum in einer Sondersitzung den Bau eines neuen Konzerthauses beschlossen: Der Beginn der Bauarbeiten für die „Bochumer Symphonie” auf dem Marienplatz in direkter Nachbarschaft der innerstädtischen Marienkirche startet spätestens im Mai 2009 und findet noch im Kulturhauptstadtjahr 2010 seine Vollendung. Oktober 2008 hat der Rat der Stadt Bochum in einer Sondersitzung den Bau eines neuen Konzerthauses beschlossen: Der Beginn der Bauarbeiten für die „Bochumer Symphonie” auf dem Marienplatz in direkter Nachbarschaft der innerstädtischen Marienkirche startet spätestens im Mai 2009 und findet noch im Kulturhauptstadtjahr 2010 seine Vollendung. Auch [!!! Herbert Grönemeyer ] organisiert eigens zur Spendenakquise ein Live-Benefizkonzert zusammen mit den Bochumer Symphonikern im Bochumer Ruhrstadion.[52]

Kuhhirten-Denkmal auf der Bongardstraße

Kuhhirten-Denkmal - Das zwischen Propsteikirche St.
Auch [!!! Herbert Grönemeyer ] organisiert eigens zur Spendenakquise ein Live-Benefizkonzert zusammen mit den Bochumer Symphonikern im Bochumer Ruhrstadion.[52]

Kuhhirten-Denkmal auf der Bongardstraße

Kuhhirten-Denkmal - Das zwischen Propsteikirche St. Peter und Paul und Pauluskirche stehende Denkmal zeigt Fritz Kortebusch mit seinem Hund, den letzten Kuhhirten von Bochum, der das Vieh der Bürger auf die Vöde (städtisches Weideland) trieb.
Peter und Paul und Pauluskirche stehende Denkmal zeigt Fritz Kortebusch mit seinem Hund, den letzten Kuhhirten von Bochum, der das Vieh der Bürger auf die Vöde (städtisches Weideland) trieb. Die Originalfigur von 1908 wurde im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen. 1962 wurde eine Neufassung angefertigt. 1962 wurde eine Neufassung angefertigt. → siehe auch Fritz Kortebusch.

Wasserburg Haus Kemnade am Kemnader See

Kemnader See - Dieser Stausee an der Ruhr dient vorwiegend der Wasserwirtschaft und der Naherholung. Um den See befinden sich zahlreiche Freizeiteinrichtungen und Sehenswürdigkeiten.
Um den See befinden sich zahlreiche Freizeiteinrichtungen und Sehenswürdigkeiten. Das Freizeitbad Heveney, das StrandDeck Kemnade, eine Beachvolleyballhalle, ein Golfplatz und ein Segelhafen liegen am Beginn des Sees.. Das Freizeitbad Heveney, das StrandDeck Kemnade, eine Beachvolleyballhalle, ein Golfplatz und ein Segelhafen liegen am Beginn des Sees. Eine 12 km langer Skaterrundkurs um den See wurde 2014 offiziell eröffnet. Vereine nutzen den See zum Fischen, sie geben auch Gastkarten heraus. Der Fischbestand reicht von Aal über Brassen, Karpfen, Rotaugen bis zu Zander. Der Fischbestand reicht von Aal über Brassen, Karpfen, Rotaugen bis zu Zander. Auf dem See und der Ruhr verkehren die Fahrgastschiffe MS Kemnade und MS Schwalbe II. Sehenswert ist außerdem in der Nähe des Stauwehrs die zwei Museen beherbergende Wasserburg Haus Kemnade im Stil der Renaissance und des Barocks. Sehenswert ist außerdem in der Nähe des Stauwehrs die zwei Museen beherbergende Wasserburg Haus Kemnade im Stil der Renaissance und des Barocks.
Stiepeler Dorfkirche - Um 1008 wurde eine kleine Saalkirche erbaut. Der Bau wurde von Gräfin Imma von Stiepel, einer Verwandten von Kaiser Heinrich II..
Der Bau wurde von Gräfin Imma von Stiepel, einer Verwandten von Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde, veranlasst. Zwischen 1130 und 1170 wurde die alte Kirche durch eine [!!! romanische ] Basilika ersetzt. Von dieser Kirche sind heute noch der Turm und das Mittel- und Querschiff erhalten. Von dieser Kirche sind heute noch der Turm und das Mittel- und Querschiff erhalten. Von 1150 bis 1200 wurden zahlreiche [!!! romanische ] Wand- und Deckenmalereien im Innenraum der Kirche angefertigt.
Zisterzienserkloster und Wallfahrtskirche St. Marien - Zu den ältesten Gründungen des Ruhrgebietes gehört die Kirchengemeinde im Stadtteil Stiepel (885 n.
Marien - Zu den ältesten Gründungen des Ruhrgebietes gehört die Kirchengemeinde im Stadtteil Stiepel (885 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt) mit ihrem weithin bekannten und einzigen Marien-Wallfahrtsort des Bistums Essen.. erstmals urkundlich erwähnt) mit ihrem weithin bekannten und einzigen Marien-Wallfahrtsort des Bistums Essen. Stiepel entwickelte sich zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort, der 1294 durch ein Dekret des Papstes Bonifaz VIII. bestätigt wurde. Auf der Strecke von Weitmar Richtung Hattingen bietet sich dem Auge am Ortseingang von Stiepel zur Rechten die Klosteranlage der Zisterzienser dar. Auf der Strecke von Weitmar Richtung Hattingen bietet sich dem Auge am Ortseingang von Stiepel zur Rechten die Klosteranlage der Zisterzienser dar. In ihrem Zentrum erhebt sich die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien mit dem Gnadenbild der „Schmerzhaften Mutter von Stiepel”. Marien mit dem Gnadenbild der „Schmerzhaften Mutter von Stiepel”. Die Kirche wird von den Klosterbauten, einem Pilgerzentrum, dem „Klosterhof”, einem zur Wallfahrt eingerichteten Restaurant und von hochragenden Bäumen der Außenanlagen eingerahmt. Die Kirche wird von den Klosterbauten, einem Pilgerzentrum, dem „Klosterhof”, einem zur Wallfahrt eingerichteten Restaurant und von hochragenden Bäumen der Außenanlagen eingerahmt. Jährlich besuchen etwa 40.000 Pilger die zum Areal des Zisterzienserklosters gehörende Wallfahrtskirche.[53]
Ruhr-Park - Der Ruhr-Park im Ortsteil Harpen wurde im November 1964 eröffnet und in mehreren Bauabschnitten auf gegenwärtig etwa 126.
[53]
Ruhr-Park - Der Ruhr-Park im Ortsteil Harpen wurde im November 1964 eröffnet und in mehreren Bauabschnitten auf gegenwärtig etwa 126.000 m² erweitert. Er war das erste Einkaufszentrum dieser Art in Deutschland.
Ruhrstadion[54] - Das Ruhrstadion ist die Heimstätte des VfL Bochum, die zwischen März 1976 und Juli 1979 erbaut und mit einem Spiel gegen die SG Wattenscheid 09 eingeweiht wurde.

Ruhrstadion[54] - Das Ruhrstadion ist die Heimstätte des VfL Bochum, die zwischen März 1976 und Juli 1979 erbaut und mit einem Spiel gegen die SG Wattenscheid 09 eingeweiht wurde. Das Stadion verfügt über 27.599 Zuschauerplätze, davon 15.574 Sitzplätze.
Eisenbahnmuseum Bochum - Das Eisenbahnmuseum liegt auf dem Gelände des ehemaligen Eisenbahn-Betriebswerkes Bochum-Dahlhausen.
574 Sitzplätze.
Eisenbahnmuseum Bochum - Das Eisenbahnmuseum liegt auf dem Gelände des ehemaligen Eisenbahn-Betriebswerkes Bochum-Dahlhausen. Die Anlage wurde 1916-1918 errichtet. Da Ende der 1960er Jahre die Kohleförderung im südlichen Ruhrgebiet unrentabel wurde und die Zechen schlossen, somit auch der Bahnbetrieb in diesem Bereich zurückging, wurde das Betriebswerk überflüssig.
Da Ende der 1960er Jahre die Kohleförderung im südlichen Ruhrgebiet unrentabel wurde und die Zechen schlossen, somit auch der Bahnbetrieb in diesem Bereich zurückging, wurde das Betriebswerk überflüssig. Es wurde am 1. August 1969 als selbständige Dienststelle geschlossen und teilweise zurückgebaut. August 1969 als selbständige Dienststelle geschlossen und teilweise zurückgebaut. Die Güterwagenausbesserung wurde 1982 eingestellt. Die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e. V. konnte die Anlagen ab dem Jahr 1968 schrittweise wieder in den Betriebszustand zurückversetzen und das Museum in der heutigen Form aufbauen. konnte die Anlagen ab dem Jahr 1968 schrittweise wieder in den Betriebszustand zurückversetzen und das Museum in der heutigen Form aufbauen.

Der Haupteingang des Friedhofes

Hauptfriedhof Freigrafendamm - Der im Stadtteil Altenbochum liegende Friedhof ist der größte der Stadt..


Der Haupteingang des Friedhofes

Hauptfriedhof Freigrafendamm - Der im Stadtteil Altenbochum liegende Friedhof ist der größte der Stadt. Er wurde in den 1920er Jahren gärtnerisch geplant, die Hochbauten im Eingangsbereich wurden erst zwischen 1935 und 1939 errichtet. Das Eingangstor, die große und die kleine Trauerhalle sowie das Krematorium geben am deutlichsten den Baustil des Nationalsozialismus wieder.
Das Eingangstor, die große und die kleine Trauerhalle sowie das Krematorium geben am deutlichsten den Baustil des Nationalsozialismus wieder. Im Zweiten Weltkrieg nutzte das Regime die Gebäude als Kulisse für die zentralen Trauerfeiern für die im Bombenkrieg umgekommenen Bochumer Einwohner. Im Zweiten Weltkrieg nutzte das Regime die Gebäude als Kulisse für die zentralen Trauerfeiern für die im Bombenkrieg umgekommenen Bochumer Einwohner. Neben der Zivilbevölkerung und einer Reihe deutscher Soldaten wurden auf dem Friedhof insgesamt 1720 Zwangsarbeiter aus der ehemaligen Sowjetunion beerdigt, die im Krieg in erster Linie in der Rüstungsindustrie eingesetzt waren. Neben der Zivilbevölkerung und einer Reihe deutscher Soldaten wurden auf dem Friedhof insgesamt 1720 Zwangsarbeiter aus der ehemaligen Sowjetunion beerdigt, die im Krieg in erster Linie in der Rüstungsindustrie eingesetzt waren. An sie erinnert heute ein Mahnmal in lateinischer und kyrillischer Schrift.
Rudolf Steiner Schule Bochum, 1965.

Rudolf Steiner Schule Bochum, 1965. Das Gebäude in Langendreer ist der erste Schulbau in Europa, der im Stil der Organischen Architektur errichtet wurde. Er wurde Anfang der 1960er Jahre von dem Architekten Werner Seyfert und dem Künstler Wilfried Ogilvie entworfen.
Er wurde Anfang der 1960er Jahre von dem Architekten Werner Seyfert und dem Künstler Wilfried Ogilvie entworfen. Der Architekt entwickelte auf Basis dieser Erfahrung weitere Waldorfschulen mit verschieden geformten Klassenräumen, je nach der Altersstufe der Schüler.. Der Architekt entwickelte auf Basis dieser Erfahrung weitere Waldorfschulen mit verschieden geformten Klassenräumen, je nach der Altersstufe der Schüler. Ein Ansatz, der bis heute nur in dieser Pädagogik angewendet wird.
Von den ursprünglich sechs bedeutendsten öffentlichen Bauwerken der östlichen Innenstadt, welche in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg geplant wurden, stehen heute nur noch der Hauptbahnhof (1955 bis 1957, Architekt Heinz Ruhl), das Stadtwerkehochhaus (1952 bis 1955, Architekt Ferdinand Keilmann), die Berufsschule für Jungen (1953 bis 1954) und die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (1952 bis 1955, ebenfalls von F.

Von den ursprünglich sechs bedeutendsten öffentlichen Bauwerken der östlichen Innenstadt, welche in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg geplant wurden, stehen heute nur noch der Hauptbahnhof (1955 bis 1957, Architekt Heinz Ruhl), das Stadtwerkehochhaus (1952 bis 1955, Architekt Ferdinand Keilmann), die Berufsschule für Jungen (1953 bis 1954) und die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (1952 bis 1955, ebenfalls von F.

Von den ursprünglich sechs bedeutendsten öffentlichen Bauwerken der östlichen Innenstadt, welche in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg geplant wurden, stehen heute nur noch der Hauptbahnhof (1955 bis 1957, Architekt Heinz Ruhl), das Stadtwerkehochhaus (1952 bis 1955, Architekt Ferdinand Keilmann), die Berufsschule für Jungen (1953 bis 1954) und die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (1952 bis 1955, ebenfalls von F. Keilmann). Dagegen wurde das Stadtbad Bochum entgegen dem zuvor bestehenden Denkmalschutz 1998 abgerissen; einige Jahre zuvor war bereits das in die städtebauliche Gesamtplanung zählende Arbeitsamt zugunsten eines Hotelneubaus beseitigt worden.
Dagegen wurde das Stadtbad Bochum entgegen dem zuvor bestehenden Denkmalschutz 1998 abgerissen; einige Jahre zuvor war bereits das in die städtebauliche Gesamtplanung zählende Arbeitsamt zugunsten eines Hotelneubaus beseitigt worden.

Sport
Fahrerinnenfeld des Sparkassen Giro Bochum am Hauptbahnhof

Überregionale Bedeutung im Sport hat Bochum u.


Sport
Fahrerinnenfeld des Sparkassen Giro Bochum am Hauptbahnhof

Überregionale Bedeutung im Sport hat Bochum u. a. durch die Fußballmannschaften des VfL Bochum und der SG Wattenscheid 09. Während der VfL seit 1971 relativ konstant in der ersten oder zweiten Bundesliga spielt, stellte die 1.
Während der VfL seit 1971 relativ konstant in der ersten oder zweiten Bundesliga spielt, stellte die 1. Herrenmannschaft der Sportgemeinschaft, die in der Saison 2006/07 aus der Oberliga abgestiegen war, während die Damen in derselben Saison den Aufstieg in die 1. Herrenmannschaft der Sportgemeinschaft, die in der Saison 2006/07 aus der Oberliga abgestiegen war, während die Damen in derselben Saison den Aufstieg in die 1. Bundesliga erreicht hatten, am 23. Oktober 2019 den Spielbetrieb ein.[55] Mittlerweile wurde die Damenmannschaft der SG Wattenscheid 09 aus finanziellen Gründen in den VfL Bochum eingegliedert. [55] Mittlerweile wurde die Damenmannschaft der SG Wattenscheid 09 aus finanziellen Gründen in den VfL Bochum eingegliedert. Außer Fußball betreibt der VfL Bochum folgende Sportarten: Badminton, Basketball, Fechten (Fecht- und Sportgemeinschaft Ruhr Wattenscheid), Handball, Hockey, Leichtathletik, Schwimmen, Tanzsport, Tennis, Tischtennis, Turnen und Volleyball.. Außer Fußball betreibt der VfL Bochum folgende Sportarten: Badminton, Basketball, Fechten (Fecht- und Sportgemeinschaft Ruhr Wattenscheid), Handball, Hockey, Leichtathletik, Schwimmen, Tanzsport, Tennis, Tischtennis, Turnen und [!!! Volleyball.]

Darüber hinaus ist Bochum durch den deutschen Meister im Steeldart, DSC Bochum, den vielfachen deutschen Meister im Billard, DBC Bochum, die Handballerinnen von Teutonia Riemke, die Basketballer vom VfL AstroStars Bochum und des TV Gerthe, die zwölffachen deutschen Meister und mehrfachen deutschen Pokalsieger im Frauenwasserball von Blau-Weiß Bochum, die Leichtathleten und Sportgymnastinnen des TV Wattenscheid 01 sowie die Bochum Cadets (Herren), Bochum Rebels (Herren & Jugend) und Bochum Miners (Frauen) bekannt, die im American Football erfolgreich sind.


Darüber hinaus ist Bochum durch den deutschen Meister im Steeldart, DSC Bochum, den vielfachen deutschen Meister im Billard, DBC Bochum, die Handballerinnen von Teutonia Riemke, die Basketballer vom VfL AstroStars Bochum und des TV Gerthe, die zwölffachen deutschen Meister und mehrfachen deutschen Pokalsieger im Frauenwasserball von Blau-Weiß Bochum, die Leichtathleten und Sportgymnastinnen des TV Wattenscheid 01 sowie die Bochum Cadets (Herren), Bochum Rebels (Herren & Jugend) und Bochum Miners (Frauen) bekannt, die im American Football erfolgreich sind.


Darüber hinaus ist Bochum durch den deutschen Meister im Steeldart, DSC Bochum, den vielfachen deutschen Meister im Billard, DBC Bochum, die Handballerinnen von Teutonia Riemke, die Basketballer vom VfL AstroStars Bochum und des TV Gerthe, die zwölffachen deutschen Meister und mehrfachen deutschen Pokalsieger im Frauenwasserball von Blau-Weiß Bochum, die Leichtathleten und Sportgymnastinnen des TV Wattenscheid 01 sowie die Bochum Cadets (Herren), Bochum Rebels (Herren & Jugend) und Bochum Miners (Frauen) bekannt, die im American Football erfolgreich sind.


Darüber hinaus ist Bochum durch den deutschen Meister im Steeldart, DSC Bochum, den vielfachen deutschen Meister im Billard, DBC Bochum, die Handballerinnen von Teutonia Riemke, die Basketballer vom VfL AstroStars Bochum und des TV Gerthe, die zwölffachen deutschen Meister und mehrfachen deutschen Pokalsieger im Frauenwasserball von Blau-Weiß Bochum, die Leichtathleten und Sportgymnastinnen des TV Wattenscheid 01 sowie die Bochum Cadets (Herren), Bochum Rebels (Herren & Jugend) und Bochum Miners (Frauen) bekannt, die im American Football erfolgreich sind. Darüber hinaus besitzt Bochum einen deutschen Meister 2007 und zwei Europameister im Jahr 2008 (Kickerliga Bochum) im Tischfußball (P4P Rookie). Bochum ist Heimstatt des Linden-Dahlhauser Schwimmverein 1921.
Bochum ist Heimstatt des Linden-Dahlhauser Schwimmverein 1921. Auch die Tanzsportvereine Ruhr-Casino Bochum und Tanz-TurnierClub Rot-Weiß-Silber Bochum sind hier ansässig. Deutschlandweite Beachtung findet das halbjährlich stattfindende Turnier mit Schaukampfrobotern der German-Roboteers-Association e. Deutschlandweite Beachtung findet das halbjährlich stattfindende Turnier mit Schaukampfrobotern der German-Roboteers-Association e.V. in der Skaterhalle der Bochum Lakers.

Seit Juli 2019 gibt es in Bochum eine Discgolf-Anlage im Volkspark Langendreer, die vom L.


Seit Juli 2019 gibt es in Bochum eine Discgolf-Anlage im Volkspark Langendreer, die vom L.F.C. Laer mitgeführt wird.[56]
Gastronomie/Ausgehen
Konrad-Adenauer-Platz (KAP) am Handelshof im innerstädtischen Gastronomieviertel Bermuda3eck

Das Bermuda3eck ist mit 60 gastronomischen Betrieben das wichtigste Kneipenzentrum des Ruhrgebiets..
[56]
Gastronomie/Ausgehen
Konrad-Adenauer-Platz (KAP) am Handelshof im innerstädtischen Gastronomieviertel Bermuda3eck

Das Bermuda3eck ist mit 60 gastronomischen Betrieben das wichtigste Kneipenzentrum des Ruhrgebiets. Über drei Millionen Gäste besuchen die Kneipenmeile in der Bochumer Innenstadt pro Jahr, bis zu 30.000 Gäste pro Tag im Sommer. Bei großen Ereignissen wie dem Festival Bochum Total, das jeweils am ersten Wochenende der nordrhein-westfälischen Sommerferien stattfindet, kommen täglich bis zu 400.
Bei großen Ereignissen wie dem Festival Bochum Total, das jeweils am ersten Wochenende der nordrhein-westfälischen Sommerferien stattfindet, kommen täglich bis zu 400.000 Besucher. Ferner hat jeder Stadtteil seine zum Teil alt eingesessenen Gaststätten, Kneipen und Cafés. Ferner hat jeder Stadtteil seine zum Teil alt eingesessenen Gaststätten, Kneipen und Cafés.

Bochum ist Standort zahlreicher Clubs, Diskotheken und Kultureinrichtungen, zum Beispiel die Zeche Bochum und die Matrix Bochum, der Prater, das SAMS, der Kulturzentrum Bahnhof-Langendreer oder eine der größten Diskotheken im Ruhrgebiet für schwule Männer, das Stargate.


Bochum ist Standort zahlreicher Clubs, Diskotheken und Kultureinrichtungen, zum Beispiel die Zeche Bochum und die Matrix Bochum, der Prater, das SAMS, der Kulturzentrum Bahnhof-Langendreer oder eine der größten Diskotheken im Ruhrgebiet für schwule Männer, das Stargate.

Das Rotlichtviertel der Stadt befindet sich am westlichen Rand der Innenstadt in der Nähe der Fertigungsstätten des Bochumer Vereins..


Das Rotlichtviertel der Stadt befindet sich am westlichen Rand der Innenstadt in der Nähe der Fertigungsstätten des Bochumer Vereins. Die Einrichtungen tragen im Volksmund mehr oder minder derbe Bezeichnungen wie „Gurke”, „Eierberg” oder auch „Riemenwalzwerk”.
Regelmäßige Veranstaltungen
Bochum kulinarisch
Fußgängerzone in der Innenstadt mit Nachbau der „Drehscheibe”

März/April: Bochumer Orgeltage (Beginn: Ostermontag)
April: Maiabendfest
Mai: Figurentheater der Nationen
Mai: Dampf-Festival auf der Zeche Hannover (im Zweijahresrhythmus)
Juni: RUBissimo - Sommerfest der Ruhr-Universität (am Tag vor Fronleichnam)
Juni: Ruhrgebiets-Amateurtheatertreffen
Juni: Kemnade international
Juni: ExtraSchicht - die Nacht der Industriekultur (im ganzen Ruhrgebiet)
Juni/Juli: Ab anne Castroper (Sommerfest des VfL Bochum)
Juli: Bochum Total (ab 2015 am ersten Wochenende im Juli)
Juli/August: Stadtparkfest (Familienfest am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
Juli/August: Sparkassen Giro Bochum (zwei Wochen nach Abschluss der Tour de France)
Juli/August: Bochum kulinarisch (oft am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
August: Bochumer Musiksommer
September: Open Flair (internationales Kabarett und Straßentheater)
Oktober: Oktobermarkt
Oktober/November: Bochumer Bachtage
Oktober/November: Ruhrgebiets-Antiquariatstag
November: Kinder- und Jugendtheatertage
Dezember: Weihnachtsmarkt

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Jahre 2016 erbrachte Bochum, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 11,892 Milliarden € und belegte damit Platz 30 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung.

Regelmäßige Veranstaltungen
Bochum kulinarisch
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März/April: Bochumer Orgeltage (Beginn: Ostermontag)
April: Maiabendfest
Mai: Figurentheater der Nationen
Mai: Dampf-Festival auf der Zeche Hannover (im Zweijahresrhythmus)
Juni: RUBissimo - Sommerfest der Ruhr-Universität (am Tag vor Fronleichnam)
Juni: Ruhrgebiets-Amateurtheatertreffen
Juni: Kemnade international
Juni: ExtraSchicht - die Nacht der Industriekultur (im ganzen Ruhrgebiet)
Juni/Juli: Ab anne Castroper (Sommerfest des VfL Bochum)
Juli: Bochum Total (ab 2015 am ersten Wochenende im Juli)
Juli/August: Stadtparkfest (Familienfest am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
Juli/August: Sparkassen Giro Bochum (zwei Wochen nach Abschluss der Tour de France)
Juli/August: Bochum kulinarisch (oft am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
August: Bochumer Musiksommer
September: Open Flair (internationales Kabarett und Straßentheater)
Oktober: Oktobermarkt
Oktober/November: Bochumer Bachtage
Oktober/November: Ruhrgebiets-Antiquariatstag
November: Kinder- und Jugendtheatertage
Dezember: Weihnachtsmarkt

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Jahre 2016 erbrachte Bochum, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 11,892 Milliarden € und belegte damit Platz 30 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung.

Regelmäßige Veranstaltungen
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März/April: Bochumer Orgeltage (Beginn: Ostermontag)
April: Maiabendfest
Mai: Figurentheater der Nationen
Mai: Dampf-Festival auf der Zeche Hannover (im Zweijahresrhythmus)
Juni: RUBissimo - Sommerfest der Ruhr-Universität (am Tag vor Fronleichnam)
Juni: Ruhrgebiets-Amateurtheatertreffen
Juni: Kemnade international
Juni: ExtraSchicht - die Nacht der Industriekultur (im ganzen Ruhrgebiet)
Juni/Juli: Ab anne Castroper (Sommerfest des VfL Bochum)
Juli: Bochum Total (ab 2015 am ersten Wochenende im Juli)
Juli/August: Stadtparkfest (Familienfest am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
Juli/August: Sparkassen Giro Bochum (zwei Wochen nach Abschluss der Tour de France)
Juli/August: Bochum kulinarisch (oft am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
August: Bochumer Musiksommer
September: Open Flair (internationales Kabarett und Straßentheater)
Oktober: Oktobermarkt
Oktober/November: Bochumer Bachtage
Oktober/November: Ruhrgebiets-Antiquariatstag
November: Kinder- und Jugendtheatertage
Dezember: Weihnachtsmarkt

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Jahre 2016 erbrachte Bochum, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 11,892 Milliarden € und belegte damit Platz 30 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung.

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März/April: Bochumer Orgeltage (Beginn: Ostermontag)
April: Maiabendfest
Mai: Figurentheater der Nationen
Mai: Dampf-Festival auf der Zeche Hannover (im Zweijahresrhythmus)
Juni: RUBissimo - Sommerfest der Ruhr-Universität (am Tag vor Fronleichnam)
Juni: Ruhrgebiets-Amateurtheatertreffen
Juni: Kemnade international
Juni: ExtraSchicht - die Nacht der Industriekultur (im ganzen Ruhrgebiet)
Juni/Juli: Ab anne Castroper (Sommerfest des VfL Bochum)
Juli: Bochum Total (ab 2015 am ersten Wochenende im Juli)
Juli/August: Stadtparkfest (Familienfest am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
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September: Open Flair (internationales Kabarett und Straßentheater)
Oktober: Oktobermarkt
Oktober/November: Bochumer Bachtage
Oktober/November: Ruhrgebiets-Antiquariatstag
November: Kinder- und Jugendtheatertage
Dezember: Weihnachtsmarkt

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Im Jahre 2016 erbrachte Bochum, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 11,892 Milliarden € und belegte damit Platz 30 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung.

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März/April: Bochumer Orgeltage (Beginn: Ostermontag)
April: Maiabendfest
Mai: Figurentheater der Nationen
Mai: Dampf-Festival auf der Zeche Hannover (im Zweijahresrhythmus)
Juni: RUBissimo - Sommerfest der Ruhr-Universität (am Tag vor Fronleichnam)
Juni: Ruhrgebiets-Amateurtheatertreffen
Juni: Kemnade international
Juni: ExtraSchicht - die Nacht der Industriekultur (im ganzen Ruhrgebiet)
Juni/Juli: Ab anne Castroper (Sommerfest des VfL Bochum)
Juli: Bochum Total (ab 2015 am ersten Wochenende im Juli)
Juli/August: Stadtparkfest (Familienfest am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
Juli/August: Sparkassen Giro Bochum (zwei Wochen nach Abschluss der Tour de France)
Juli/August: Bochum kulinarisch (oft am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
August: Bochumer Musiksommer
September: Open Flair (internationales Kabarett und Straßentheater)
Oktober: Oktobermarkt
Oktober/November: Bochumer Bachtage
Oktober/November: Ruhrgebiets-Antiquariatstag
November: Kinder- und Jugendtheatertage
Dezember: Weihnachtsmarkt

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Im Jahre 2016 erbrachte Bochum, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 11,892 Milliarden € und belegte damit Platz 30 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung.

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März/April: Bochumer Orgeltage (Beginn: Ostermontag)
April: Maiabendfest
Mai: Figurentheater der Nationen
Mai: Dampf-Festival auf der Zeche Hannover (im Zweijahresrhythmus)
Juni: RUBissimo - Sommerfest der Ruhr-Universität (am Tag vor Fronleichnam)
Juni: Ruhrgebiets-Amateurtheatertreffen
Juni: Kemnade international
Juni: ExtraSchicht - die Nacht der Industriekultur (im ganzen Ruhrgebiet)
Juni/Juli: Ab anne Castroper (Sommerfest des VfL Bochum)
Juli: Bochum Total (ab 2015 am ersten Wochenende im Juli)
Juli/August: Stadtparkfest (Familienfest am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
Juli/August: Sparkassen Giro Bochum (zwei Wochen nach Abschluss der Tour de France)
Juli/August: Bochum kulinarisch (oft am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
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September: Open Flair (internationales Kabarett und Straßentheater)
Oktober: Oktobermarkt
Oktober/November: Bochumer Bachtage
Oktober/November: Ruhrgebiets-Antiquariatstag
November: Kinder- und Jugendtheatertage
Dezember: Weihnachtsmarkt

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Im Jahre 2016 erbrachte Bochum, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 11,892 Milliarden € und belegte damit Platz 30 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung.

Regelmäßige Veranstaltungen
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Fußgängerzone in der Innenstadt mit Nachbau der „Drehscheibe”

März/April: Bochumer Orgeltage (Beginn: Ostermontag)
April: Maiabendfest
Mai: Figurentheater der Nationen
Mai: Dampf-Festival auf der Zeche Hannover (im Zweijahresrhythmus)
Juni: RUBissimo - Sommerfest der Ruhr-Universität (am Tag vor Fronleichnam)
Juni: Ruhrgebiets-Amateurtheatertreffen
Juni: Kemnade international
Juni: ExtraSchicht - die Nacht der Industriekultur (im ganzen Ruhrgebiet)
Juni/Juli: Ab anne Castroper (Sommerfest des VfL Bochum)
Juli: Bochum Total (ab 2015 am ersten Wochenende im Juli)
Juli/August: Stadtparkfest (Familienfest am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
Juli/August: Sparkassen Giro Bochum (zwei Wochen nach Abschluss der Tour de France)
Juli/August: Bochum kulinarisch (oft am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
August: Bochumer Musiksommer
September: Open Flair (internationales Kabarett und Straßentheater)
Oktober: Oktobermarkt
Oktober/November: Bochumer Bachtage
Oktober/November: Ruhrgebiets-Antiquariatstag
November: Kinder- und Jugendtheatertage
Dezember: Weihnachtsmarkt

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Jahre 2016 erbrachte Bochum, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 11,892 Milliarden € und belegte damit Platz 30 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung.

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Fußgängerzone in der Innenstadt mit Nachbau der „Drehscheibe”

März/April: Bochumer Orgeltage (Beginn: Ostermontag)
April: Maiabendfest
Mai: Figurentheater der Nationen
Mai: Dampf-Festival auf der Zeche Hannover (im Zweijahresrhythmus)
Juni: RUBissimo - Sommerfest der Ruhr-Universität (am Tag vor Fronleichnam)
Juni: Ruhrgebiets-Amateurtheatertreffen
Juni: Kemnade international
Juni: ExtraSchicht - die Nacht der Industriekultur (im ganzen Ruhrgebiet)
Juni/Juli: Ab anne Castroper (Sommerfest des VfL Bochum)
Juli: Bochum Total (ab 2015 am ersten Wochenende im Juli)
Juli/August: Stadtparkfest (Familienfest am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
Juli/August: Sparkassen Giro Bochum (zwei Wochen nach Abschluss der Tour de France)
Juli/August: Bochum kulinarisch (oft am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
August: Bochumer Musiksommer
September: Open Flair (internationales Kabarett und Straßentheater)
Oktober: Oktobermarkt
Oktober/November: Bochumer Bachtage
Oktober/November: Ruhrgebiets-Antiquariatstag
November: Kinder- und Jugendtheatertage
Dezember: Weihnachtsmarkt

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Im Jahre 2016 erbrachte Bochum, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 11,892 Milliarden € und belegte damit Platz 30 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung.

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Fußgängerzone in der Innenstadt mit Nachbau der „Drehscheibe”

März/April: Bochumer Orgeltage (Beginn: Ostermontag)
April: Maiabendfest
Mai: Figurentheater der Nationen
Mai: Dampf-Festival auf der Zeche Hannover (im Zweijahresrhythmus)
Juni: RUBissimo - Sommerfest der Ruhr-Universität (am Tag vor Fronleichnam)
Juni: Ruhrgebiets-Amateurtheatertreffen
Juni: Kemnade international
Juni: ExtraSchicht - die Nacht der Industriekultur (im ganzen Ruhrgebiet)
Juni/Juli: Ab anne Castroper (Sommerfest des VfL Bochum)
Juli: Bochum Total (ab 2015 am ersten Wochenende im Juli)
Juli/August: Stadtparkfest (Familienfest am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
Juli/August: Sparkassen Giro Bochum (zwei Wochen nach Abschluss der Tour de France)
Juli/August: Bochum kulinarisch (oft am letzten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
August: Bochumer Musiksommer
September: Open Flair (internationales Kabarett und Straßentheater)
Oktober: Oktobermarkt
Oktober/November: Bochumer Bachtage
Oktober/November: Ruhrgebiets-Antiquariatstag
November: Kinder- und Jugendtheatertage
Dezember: Weihnachtsmarkt

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Jahre 2016 erbrachte Bochum, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 11,892 Milliarden € und belegte damit Platz 30 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung. Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 32.596 € (Nordrhein-Westfalen: 37.416 €/ Deutschland 38.
416 €/ Deutschland 38.180 €). In der Stadt waren 2016 ca. 184.000 erwerbstätige Personen beschäftigt.[57] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 8,1 % und damit deutlich über dem Durchschnitt von Nordrhein-Westfalen mit 6,4 %. [57] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 8,1 % und damit deutlich über dem Durchschnitt von Nordrhein-Westfalen mit 6,4 %.[58]
Verkehr
Schiene/ÖPNV
Der denkmalgeschützte Bochumer Hauptbahnhof
Streckennetz der Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen

Die Stadt ist über zahlreiche Eisenbahnverbindungen an die umliegenden Städte angeschlossen und hat insgesamt zehn Bahnhöfe bzw.
[58]
Verkehr
Schiene/ÖPNV
Der denkmalgeschützte Bochumer Hauptbahnhof
Streckennetz der Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen

Die Stadt ist über zahlreiche Eisenbahnverbindungen an die umliegenden Städte angeschlossen und hat insgesamt zehn Bahnhöfe bzw. Haltepunkte. Es verkehren sechs Regionalbahn- und Regional-Express-Linien (RE1, RE6, RE11, RE16, RB40, RB46) sowie zwei S-Bahn-Linien (S1, S3).
Es verkehren sechs Regionalbahn- und Regional-Express-Linien (RE1, RE6, RE11, RE16, RB40, RB46) sowie zwei S-Bahn-Linien (S1, S3). Der Hauptbahnhof ist als einziger Bochumer Fernbahnhof regelmäßiger ICE- und IC-Halt der auf der Bahnstrecke Dortmund-Duisburg verkehrenden Linien. Hinzu kommt der kommunale Nahverkehr.. Hinzu kommt der kommunale Nahverkehr. In der Stadt gibt es eine größtenteils unterirdische Stadtbahn-Linie (U35 von Bochum Hustadt nach Herne Schloss Strünkede) sowie sieben Straßenbahnlinien, die in der Innenstadt ebenfalls unterirdisch fahren. In der Stadt gibt es eine größtenteils unterirdische Stadtbahn-Linie (U35 von Bochum Hustadt nach Herne Schloss Strünkede) sowie sieben Straßenbahnlinien, die in der Innenstadt ebenfalls unterirdisch fahren. Zahlreiche Buslinien werden durch die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA) im Rahmen des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) betrieben.
Siehe auch: Stadtbahn Bochum
Siehe auch: Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen
Straße
Bochumer Ring im Bereich des Heusnerviertels

Im Stadtgebiet von Bochum verlaufen die drei Bundesautobahnen A 40 (Dortmund - Venlo), A 43 (Münster - Wuppertal), und die A 448, sowie eine autobahnähnliche Schnellstraße, der Bochumer Ring bzw.

Siehe auch: Stadtbahn Bochum
Siehe auch: Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen
Straße
Bochumer Ring im Bereich des Heusnerviertels

Im Stadtgebiet von Bochum verlaufen die drei Bundesautobahnen A 40 (Dortmund - Venlo), A 43 (Münster - Wuppertal), und die A 448, sowie eine autobahnähnliche Schnellstraße, der Bochumer Ring bzw.

Siehe auch: Stadtbahn Bochum
Siehe auch: Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen
Straße
Bochumer Ring im Bereich des Heusnerviertels

Im Stadtgebiet von Bochum verlaufen die drei Bundesautobahnen A 40 (Dortmund - Venlo), A 43 (Münster - Wuppertal), und die A 448, sowie eine autobahnähnliche Schnellstraße, der Bochumer Ring bzw. die ehemalige NS 7. Zudem durchqueren drei Bundesstraßen die Stadt: die B 51 (Osnabrück - Bochum - Trier), die B 226 (Hagen - Bochum - Gelsenkirchen) und die B 235 (Datteln - Bochum - Witten).
Zudem durchqueren drei Bundesstraßen die Stadt: die B 51 (Osnabrück - Bochum - Trier), die B 226 (Hagen - Bochum - Gelsenkirchen) und die B 235 (Datteln - Bochum - Witten).

Eine Verbindung von A 44 und A 40 über die ehemalige NS 7, die sogenannte Opel-Spange, soll folgen. Nach derzeitiger Planung wird der entsprechende Abschnitt des Bochumer Rings zur Bundesautobahn 448 hochgestuft.
Nach derzeitiger Planung wird der entsprechende Abschnitt des Bochumer Rings zur Bundesautobahn 448 hochgestuft. Darüber hinaus soll die A 40 bis Essen sechsspurig ausgebaut werden. Diese Pläne sind bereits seit den 1990er Jahren beschlossen, ursprünglich, um eine bessere Anbindung des Opel-Werks 1 im Stadtteil Laer an das Verkehrsnetz zu gewährleisten. Diese Pläne sind bereits seit den 1990er Jahren beschlossen, ursprünglich, um eine bessere Anbindung des Opel-Werks 1 im Stadtteil Laer an das Verkehrsnetz zu gewährleisten. Heute steht die Verbesserung des Ost-West-Transits durch das Ruhrgebiet im Vordergrund. Heute steht die Verbesserung des Ost-West-Transits durch das Ruhrgebiet im Vordergrund.

Der Radschnellweg Ruhr führt auch durch Bochum.
Stadt ohne Hafen

Als eine der wenigen Städte des Ruhrgebiets liegt Bochum nicht an einer Bundeswasserstraße; der nächste Zugang befindet sich am Rhein-Herne-Kanal im nördlich gelegenen Herne..

Stadt ohne Hafen

Als eine der wenigen Städte des Ruhrgebiets liegt Bochum nicht an einer Bundeswasserstraße; der nächste Zugang befindet sich am Rhein-Herne-Kanal im nördlich gelegenen Herne. Im Süden bildet die Ruhr die Bochumer Stadtgrenze. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war sie einer der am stärksten befahrenen Flüsse Europas und diente im Wesentlichen der Kohleabfuhr.
Jahrhunderts war sie einer der am stärksten befahrenen Flüsse Europas und diente im Wesentlichen der Kohleabfuhr. Abgesehen vom Ausflugsverkehr mit der Schwalbe II und anderen Tagesausflugsschiffen ist die Schifffahrt jedoch längst eingestellt worden.
Luftverkehr

Die nächstgelegenen Flughäfen befinden sich in Dortmund (31 km) und Düsseldorf (47 km).
Abgesehen vom Ausflugsverkehr mit der Schwalbe II und anderen Tagesausflugsschiffen ist die Schifffahrt jedoch längst eingestellt worden.
Luftverkehr

Die nächstgelegenen Flughäfen befinden sich in Dortmund (31 km) und Düsseldorf (47 km). Zum Flughafen in Düsseldorf bestehen über ICE-, IC-, RE- und S-Bahnlinien direkte Anbindungen. Weitere Flughäfen in der Umgebung sind der Flughafen Köln/Bonn, der Flughafen Niederrhein, der Flughafen Münster/Osnabrück sowie der Flughafen Paderborn/Lippstadt.
Zum Flughafen in Düsseldorf bestehen über ICE-, IC-, RE- und S-Bahnlinien direkte Anbindungen. Weitere Flughäfen in der Umgebung sind der Flughafen Köln/Bonn, der Flughafen Niederrhein, der Flughafen Münster/Osnabrück sowie der Flughafen Paderborn/Lippstadt.
Ansässige Unternehmen
GLS Bank, Hauptverwaltung

Aral AG (Hauptsitz) - ein Unternehmen der Deutsche BP AG
Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH & Co.

Ansässige Unternehmen
GLS Bank, Hauptverwaltung

Aral AG (Hauptsitz) - ein Unternehmen der Deutsche BP AG
Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH & Co. KG - Bergbau, Tunnelbau und Wärmebehandlung
Bochumer Verein Verkehrstechnik GmbH - ehemaliger Konzernteil von ThyssenKrupp
Bogestra (Hauptsitz) - Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, lokaler Nahverkehrsbetrieb
Deutsches Anwaltsinstitut (Hauptsitz)[59]
Dr.
KG - Bergbau, Tunnelbau und Wärmebehandlung
Bochumer Verein Verkehrstechnik GmbH - ehemaliger Konzernteil von ThyssenKrupp
Bogestra (Hauptsitz) - Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, lokaler Nahverkehrsbetrieb
Deutsches Anwaltsinstitut (Hauptsitz)[59]
Dr.
KG - Bergbau, Tunnelbau und Wärmebehandlung
Bochumer Verein Verkehrstechnik GmbH - ehemaliger Konzernteil von ThyssenKrupp
Bogestra (Hauptsitz) - Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, lokaler Nahverkehrsbetrieb
Deutsches Anwaltsinstitut (Hauptsitz)[59]
Dr. C. Otto & Comp. - Feuerfeste Materialien
Faber Lotto-Service
G Data CyberDefense (Unternehmenssitz) - Anbieter von IT-Sicherheitslösungen. Bekanntes Produkt: G DATA AntiVirus
Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik u.
Bekanntes Produkt: G DATA AntiVirus
Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik u. Eisengießerei GmbH
GLS Gemeinschaftsbank
Johnson Controls, Zulieferer für Autobauteile
Meteomedia GmbH (Hauptsitz) - privater Wetterdienst, deutsche Tochter der Schweizer Meteomedia AG
Möbel Hardeck - Einrichtungshaus
Opel Group Warehousing - Konzernteil der Opel Automobile GmbH
Privatbrauerei Moritz Fiege - mittelgroße regionale Bierbrauerei
QVC - Call Center GmbH & Co.
Eisengießerei GmbH
GLS Gemeinschaftsbank
Johnson Controls, Zulieferer für Autobauteile
Meteomedia GmbH (Hauptsitz) - privater Wetterdienst, deutsche Tochter der Schweizer Meteomedia AG
Möbel Hardeck - Einrichtungshaus
Opel Group Warehousing - Konzernteil der Opel Automobile GmbH
Privatbrauerei Moritz Fiege - mittelgroße regionale Bierbrauerei
QVC - Call Center GmbH & Co.
Eisengießerei GmbH
GLS Gemeinschaftsbank
Johnson Controls, Zulieferer für Autobauteile
Meteomedia GmbH (Hauptsitz) - privater Wetterdienst, deutsche Tochter der Schweizer Meteomedia AG
Möbel Hardeck - Einrichtungshaus
Opel Group Warehousing - Konzernteil der Opel Automobile GmbH
Privatbrauerei Moritz Fiege - mittelgroße regionale Bierbrauerei
QVC - Call Center GmbH & Co. KG
Roeser Medical
Sparkasse Bochum - öffentlich-rechtliches Kreditinstitut
Stratemeyer Brillenglas
ThyssenKrupp
Unicum-Unternehmensgruppe
United Cinemas International
USB Umweltservice Bochum GmbH - städt.
KG
Roeser Medical
Sparkasse Bochum - öffentlich-rechtliches Kreditinstitut
Stratemeyer Brillenglas
ThyssenKrupp
Unicum-Unternehmensgruppe
United Cinemas International
USB Umweltservice Bochum GmbH - städt. Entsorger (100%ige Tochter der Stadtwerke Bochum)
Volkswagen Infotainment
Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington Immobilien SE) - Deutschlands größtes Immobilienunternehmen (Hauptverwaltung)
Wollschläger Group (Hauptsitz) - Handelshaus im Bereich Werkzeug und Maschinen

Medien
Zeitungen

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) erscheint mit einer eigenen Lokalausgabe.
Entsorger (100%ige Tochter der Stadtwerke Bochum)
Volkswagen Infotainment
Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington Immobilien SE) - Deutschlands größtes Immobilienunternehmen (Hauptverwaltung)
Wollschläger Group (Hauptsitz) - Handelshaus im Bereich Werkzeug und Maschinen

Medien
Zeitungen

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) erscheint mit einer eigenen Lokalausgabe.
Entsorger (100%ige Tochter der Stadtwerke Bochum)
Volkswagen Infotainment
Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington Immobilien SE) - Deutschlands größtes Immobilienunternehmen (Hauptverwaltung)
Wollschläger Group (Hauptsitz) - Handelshaus im Bereich Werkzeug und Maschinen

Medien
Zeitungen

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) erscheint mit einer eigenen Lokalausgabe. Die Ruhr Nachrichten (RN) stellten ihren Bochumer Lokalteil am 31. Oktober 2014 ein. Seitdem erscheint in Bochum die Dortmunder Ausgabe.
Seitdem erscheint in Bochum die Dortmunder Ausgabe. Außerdem erscheint mittwochs und samstags das kostenlose Anzeigenblatt „Stadtspiegel”. Darüber hinaus gibt es verschiedene kostenlose Stadtteilmagazine, zum Beispiel „VorOrt” (für Weitmar/Eppendorf, Linden/Dahlhausen, Altenbochum/Wiemelhausen), den „Stiepeler Boten” und den „Ehrenfelder”. Darüber hinaus gibt es verschiedene kostenlose Stadtteilmagazine, zum Beispiel „VorOrt” (für Weitmar/Eppendorf, Linden/Dahlhausen, Altenbochum/Wiemelhausen), den „Stiepeler Boten” und den „Ehrenfelder”. Eine Alleinstellung hat die kostenlose „Langendreerer Dorfpostille”, die 1981 im Zuge soziokultureller Zeitschriftengründungen (1976 „Guckloch” später in „Prinz” umbenannt, 1978 „Marabo”, 1982 „Terminal”, 1983 „coolibri”) ins Leben gerufen wurde. Eine Alleinstellung hat die kostenlose „Langendreerer Dorfpostille”, die 1981 im Zuge soziokultureller Zeitschriftengründungen (1976 „Guckloch” später in „Prinz” umbenannt, 1978 „Marabo”, 1982 „Terminal”, 1983 „coolibri”) ins Leben gerufen wurde. Sie realisiert noch heute ihr ursprüngliches Konzept einer politischen Gegenöffentlichkeit bezogen auf einen begrenzten lokalen Raum. Sie realisiert noch heute ihr ursprüngliches Konzept einer politischen Gegenöffentlichkeit bezogen auf einen begrenzten lokalen Raum. An der Ruhr-Universität Bochum erscheint die älteste, kontinuierlich erscheinende Studentenzeitung im deutschsprachigen Raum, die Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung (:bsz). An der Ruhr-Universität Bochum erscheint die älteste, kontinuierlich erscheinende Studentenzeitung im deutschsprachigen Raum, die Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung (:bsz).
Hörfunk

Seit 1990 sendet „Radio Bochum”, ehemals „Ruhrwelle Bochum”, ein lokales Radioprogramm in Kooperation mit Radio NRW aus Oberhausen. Chefredakteurin ist Andrea Donat.

Hörfunk

Seit 1990 sendet „Radio Bochum”, ehemals „Ruhrwelle Bochum”, ein lokales Radioprogramm in Kooperation mit Radio NRW aus Oberhausen. Chefredakteurin ist Andrea Donat. Für den Bereich Sport zuständig ist Michael Ragsch. Moderatoren der Frühsendung sind Anuschka Fritzsche und Ansgar Borgmann. Kultcharakter hat Fußball-Reporter Günther Pohl („Tooor im Ruhrstadion”) erlangt.
Kultcharakter hat Fußball-Reporter Günther Pohl („Tooor im Ruhrstadion”) erlangt. Unter dem Namen Ruhrwelle ist der Sender gestartet, später wurde er in Radio 98.5 umbenannt. 98.5 Radio Bochum heißt er seit dem 24. Februar 2006.

Seit 1997 sendet „CT das radio” ein lokales Radioprogramm auf der Frequenz 90 MHz.


Seit 1997 sendet „CT das radio” ein lokales Radioprogramm auf der Frequenz 90 MHz. Es ist das Radio der Bochumer Hochschulen und war das erste Campusradio auf eigener Frequenz in NRW. Zuvor war „Radio c.t.” ein Programmelement im Bürgerfunk der Ruhrwelle.
” ein Programmelement im Bürgerfunk der Ruhrwelle.
Onlinezeitungen und Blogs

Mein Bochum beschäftigt sich fast ausschließlich mit Lokalpolitik, während Bo-Alternativ auch kulturelle Themen aufgreift. Bochumschau.

Onlinezeitungen und Blogs

Mein Bochum beschäftigt sich fast ausschließlich mit Lokalpolitik, während Bo-Alternativ auch kulturelle Themen aufgreift. Bochumschau.de publiziert wöchentlich Filmbeiträge über aktuelle Ereignisse und Geschichten aus Bochum. Ferner existiert mit ja-zu-bochum.de ein weiteres „City-Portal”, das hauptsächlich auf ein studentisches Publikum ausgerichtet ist.
de ein weiteres „City-Portal”, das hauptsächlich auf ein studentisches Publikum ausgerichtet ist. Das nichtkommerzielle Projekt bo-alternativ informiert seit Oktober 1999[60] zum kulturellen, sozialen und politischen Leben in Bochum. Ruhrbarone berichtet seit 2007 aus dem Revier und hat seit 2010 eine Printausgabe. Ruhrbarone berichtet seit 2007 aus dem Revier und hat seit 2010 eine Printausgabe. Die Sportredaktion von westline.de bietet außerdem eine umfangreiche und tägliche Berichterstattung über den VfL Bochum.
Bochum in Film und Fernsehen

Bochum bietet auf dem gesamten Stadtgebiet ganz unterschiedliche Motive für Filmaufnahmen, daher wurden bisher unzählige Produktionen in Bochum gedreht, sowohl Fernsehserien, -reihen und spielfilme, als auch Kinofilme..

Bochum in Film und Fernsehen

Bochum bietet auf dem gesamten Stadtgebiet ganz unterschiedliche Motive für Filmaufnahmen, daher wurden bisher unzählige Produktionen in Bochum gedreht, sowohl Fernsehserien, -reihen und spielfilme, als auch Kinofilme..

Bochum in Film und Fernsehen

Bochum bietet auf dem gesamten Stadtgebiet ganz unterschiedliche Motive für Filmaufnahmen, daher wurden bisher unzählige Produktionen in Bochum gedreht, sowohl Fernsehserien, -reihen und spielfilme, als auch Kinofilme.

Kinofilme sind beispielsweise Sönke Wortmanns vielfach prämierte Produktion Das Wunder von Bern mit [!!! Peter Lohmeyer ] (u. a. gedreht im Eisenbahnmuseum Bochum), Ein Dichter in der Familie mit Tana Schanzara und Ernst Stötzner, Das Blaue vom Himmel mit Hannelore Elsner, Juliane Köhler und David Kross, Berlin 36 mit [!!! Karoline Herfurth ] und Thomas Thieme (u.
gedreht im Eisenbahnmuseum Bochum), Ein Dichter in der Familie mit Tana Schanzara und Ernst Stötzner, Das Blaue vom Himmel mit Hannelore Elsner, Juliane Köhler und David Kross, Berlin 36 mit [!!! Karoline Herfurth ] und Thomas Thieme (u. a. diente das Rathaus Bochum im Film als „Haus des Sports”), Renn, wenn du kannst mit Robert Gwisdek sowie Jeder stirbt für sich allein mit Emma Thompson, Brendan Gleeson und Daniel Brühl (u. diente das Rathaus Bochum im Film als „Haus des Sports”), Renn, wenn du kannst mit Robert Gwisdek sowie Jeder stirbt für sich allein mit Emma Thompson, Brendan Gleeson und Daniel Brühl (u. a. Dreharbeiten in den Innenhöfen des Rathauses). Dreharbeiten in den Innenhöfen des Rathauses).[61] Im Film Arbeitsfalle (u. a. gedreht im Westpark und in Arbeitersiedlungen) spielt auch die Handlung in einer in Bochum imaginär existierenden Waschmaschinenfabrik.[62]

Als Motivgeber für Fernsehfilme ist unter anderem [!!! Dieter Wedels ] Vierteiler Der große Bellheim mit Mario Adorf, [!!! Will Quadflieg ] und Leslie Malton, zu nennen, für den als Drehort das Kaufhaus Kortum in der innenstädtischen FuZo Kortumstraße genutzt wurde.
[62]

Als Motivgeber für Fernsehfilme ist unter anderem [!!! Dieter Wedels ] Vierteiler Der große Bellheim mit Mario Adorf, [!!! Will Quadflieg ] und Leslie Malton, zu nennen, für den als Drehort das Kaufhaus Kortum in der innenstädtischen FuZo Kortumstraße genutzt wurde.
[62]

Als Motivgeber für Fernsehfilme ist unter anderem [!!! Dieter Wedels ] Vierteiler Der große Bellheim mit Mario Adorf, [!!! Will Quadflieg ] und Leslie Malton, zu nennen, für den als Drehort das Kaufhaus Kortum in der innenstädtischen FuZo Kortumstraße genutzt wurde.

„Tatort Bochum”: aktuell flimmern zwei Kriminalserien mit dem Handlungsort Bochum und Umgebung über den Fernsehbildschirm: Einstein für Sat.1 und Heldt für das ZDF..
1 und Heldt für das ZDF. Im Jahr 2014 ermittelten zudem Haferkamp und Koslowski für Das Erste. Zwei echte Polizisten sind auch zu nennen: die bundesweit bekannten Polizisten Toto & Harry sind als Doku-Serie in Sat.. Zwei echte Polizisten sind auch zu nennen: die bundesweit bekannten Polizisten Toto & Harry sind als Doku-Serie in Sat.1 präsent.

Die mit ihrem Hauptsitz in Bochum beheimatete Kinokette UCI nutzt gerne ihr Multiplexkino im Bochumer Einkaufszentrum Ruhrpark als Premierenkino. So hatte der Kinofilm Nicht mein Tag mit Moritz Bleibtreu, Anna Mühe und [!!! Ralf Richter ] hier seine Weltpremiere.
So hatte der Kinofilm Nicht mein Tag mit Moritz Bleibtreu, Anna Mühe und [!!! Ralf Richter ] hier seine Weltpremiere.[63] Die Ruhrpottkomödie Bang Boom Bang wird als Kultfilm in dem genannten Kino seit Kinostart im Jahre 1999 dauerhaft gezeigt. [63] Die Ruhrpottkomödie Bang Boom Bang wird als Kultfilm in dem genannten Kino seit Kinostart im Jahre 1999 dauerhaft gezeigt.

Im Dezember 2009 schaute die internationale Filmwelt auf Bochum, als unter größter Öffentlichkeit und internationalem Staraufgebot der Europäische Filmpreis in der Jahrhunderthalle verliehen wurde.


Im Dezember 2009 schaute die internationale Filmwelt auf Bochum, als unter größter Öffentlichkeit und internationalem Staraufgebot der Europäische Filmpreis in der Jahrhunderthalle verliehen wurde.

Es wird vor Ort auch etwas für den Nachwuchs getan: Die Schauspielschule Bochum, ehemals dem nach wie vor sehr renommierten Schauspielhaus Bochum angeschlossen, nun ein Studiengang der Folkwang-Universität, hat seit ihrer Gründung namhafte Absolventen, die bundesweit an den Theatern spielen und prominent in Film und Fernsehen besetzt sind.


Es wird vor Ort auch etwas für den Nachwuchs getan: Die Schauspielschule Bochum, ehemals dem nach wie vor sehr renommierten Schauspielhaus Bochum angeschlossen, nun ein Studiengang der Folkwang-Universität, hat seit ihrer Gründung namhafte Absolventen, die bundesweit an den Theatern spielen und prominent in Film und Fernsehen besetzt sind. Zurzeit entstehen neue Räumlichkeiten für die Schauspielschule im ehemaligen Thürmer-Saal nahe dem Hauptbahnhof..
Zurzeit entstehen neue Räumlichkeiten für die Schauspielschule im ehemaligen Thürmer-Saal nahe dem Hauptbahnhof. Seit 2011 ist Bochum zusätzlich der einzige Standort einer Ausbildungsstätte des SAE Institute im Ruhrgebiet.

Das Bochumer Amt für Wirtschaftsförderung arbeitet als Locationscout und hilft Filmproduktionen schnell und unkompliziert mit Drehgenehmigungen und Infrastruktur.


Das Bochumer Amt für Wirtschaftsförderung arbeitet als Locationscout und hilft Filmproduktionen schnell und unkompliziert mit Drehgenehmigungen und Infrastruktur.

Mit dem „blicke-filmfestival des ruhrgebietes” sind zudem eine der renommierten deutschen Filmfestspiele in Bochum beheimatet.


Mit dem „blicke-filmfestival des ruhrgebietes” sind zudem eine der renommierten deutschen Filmfestspiele in Bochum beheimatet.

Der landesweite TV-Lernsender nrwision bündelt in seiner Mediathek Fernsehsendungen über Bochum bzw. von Fernsehmachern aus Bochum..
von Fernsehmachern aus Bochum.[64]
Öffentliche Einrichtungen
Bezirksdirektion Bochum
BG RCI
Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets

Stadtwerke Bochum
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie -BG RCI-
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See - Hauptverwaltung
Industrie- und Handelskammer im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum - Kammerbezirk: Kreisfreie Städte Bochum und Herne sowie die Städte Hattingen und Witten des Ennepe-Ruhr-Kreises
Stadtbücherei Bochum
Bibliothek des Ruhrgebiets / Das Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Volkshochschule (VHS) Bochum
Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
Landgericht Bochum
Amtsgericht Bochum
Arbeitsgericht Bochum

Gesundheitswesen

Mehrere Krankenhäuser liegen in der Innenstadt, während sich andere in den ehemaligen Gemeinden und heutigen Stadtteilen befinden.
[64]
Öffentliche Einrichtungen
Bezirksdirektion Bochum
BG RCI
Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets

Stadtwerke Bochum
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie -BG RCI-
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See - Hauptverwaltung
Industrie- und Handelskammer im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum - Kammerbezirk: Kreisfreie Städte Bochum und Herne sowie die Städte Hattingen und Witten des Ennepe-Ruhr-Kreises
Stadtbücherei Bochum
Bibliothek des Ruhrgebiets / Das Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Volkshochschule (VHS) Bochum
Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
Landgericht Bochum
Amtsgericht Bochum
Arbeitsgericht Bochum

Gesundheitswesen

Mehrere Krankenhäuser liegen in der Innenstadt, während sich andere in den ehemaligen Gemeinden und heutigen Stadtteilen befinden.
[64]
Öffentliche Einrichtungen
Bezirksdirektion Bochum
BG RCI
Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets

Stadtwerke Bochum
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie -BG RCI-
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See - Hauptverwaltung
Industrie- und Handelskammer im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum - Kammerbezirk: Kreisfreie Städte Bochum und Herne sowie die Städte Hattingen und Witten des Ennepe-Ruhr-Kreises
Stadtbücherei Bochum
Bibliothek des Ruhrgebiets / Das Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Volkshochschule (VHS) Bochum
Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
Landgericht Bochum
Amtsgericht Bochum
Arbeitsgericht Bochum

Gesundheitswesen

Mehrere Krankenhäuser liegen in der Innenstadt, während sich andere in den ehemaligen Gemeinden und heutigen Stadtteilen befinden.
[64]
Öffentliche Einrichtungen
Bezirksdirektion Bochum
BG RCI
Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets

Stadtwerke Bochum
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie -BG RCI-
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See - Hauptverwaltung
Industrie- und Handelskammer im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum - Kammerbezirk: Kreisfreie Städte Bochum und Herne sowie die Städte Hattingen und Witten des Ennepe-Ruhr-Kreises
Stadtbücherei Bochum
Bibliothek des Ruhrgebiets / Das Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Volkshochschule (VHS) Bochum
Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
Landgericht Bochum
Amtsgericht Bochum
Arbeitsgericht Bochum

Gesundheitswesen

Mehrere Krankenhäuser liegen in der Innenstadt, während sich andere in den ehemaligen Gemeinden und heutigen Stadtteilen befinden.
[64]
Öffentliche Einrichtungen
Bezirksdirektion Bochum
BG RCI
Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets

Stadtwerke Bochum
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie -BG RCI-
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See - Hauptverwaltung
Industrie- und Handelskammer im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum - Kammerbezirk: Kreisfreie Städte Bochum und Herne sowie die Städte Hattingen und Witten des Ennepe-Ruhr-Kreises
Stadtbücherei Bochum
Bibliothek des Ruhrgebiets / Das Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Volkshochschule (VHS) Bochum
Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
Landgericht Bochum
Amtsgericht Bochum
Arbeitsgericht Bochum

Gesundheitswesen

Mehrere Krankenhäuser liegen in der Innenstadt, während sich andere in den ehemaligen Gemeinden und heutigen Stadtteilen befinden. Einige von ihnen gehören dem 2008 aus dem ehemaligen Bochumer Modell hervorgegangenen Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum an.
Einige von ihnen gehören dem 2008 aus dem ehemaligen Bochumer Modell hervorgegangenen Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum an.

Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil (Universitätsklinikum)
Knappschaftskrankenhaus Bochum-Langendreer (Universitätsklinikum)
St. Josef-Hospital Bochum (Universitätsklinikum)
St..
Josef-Hospital Bochum (Universitätsklinikum)
St. Josefs-Hospital Bochum-Linden
St. Elisabeth-Hospital Bochum (Universitätsklinikum)
Augusta-Kranken-Anstalt
Zentrum für Psychiatrie (Universitätsklinikum)
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (Universitätsklinikum)
Martin-Luther-Krankenhaus
Marien-Hospital Wattenscheid
St.
Elisabeth-Hospital Bochum (Universitätsklinikum)
Augusta-Kranken-Anstalt
Zentrum für Psychiatrie (Universitätsklinikum)
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (Universitätsklinikum)
Martin-Luther-Krankenhaus
Marien-Hospital Wattenscheid
St. Maria-Hilf-Krankenhaus, Bochum-Gerthe

Die Stadt Bochum engagiert sich seit einigen Jahren stark für die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft.
Maria-Hilf-Krankenhaus, Bochum-Gerthe

Die Stadt Bochum engagiert sich seit einigen Jahren stark für die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft. Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist die Entwicklung des Bochumer Gesundheitscampus, der sich in den Gesundheitscampus NRW mit verschiedenen Einrichtungen des Landes NRW und den Gesundheitscampus Bochum als Gewerbepark aufteilt.
Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist die Entwicklung des Bochumer Gesundheitscampus, der sich in den Gesundheitscampus NRW mit verschiedenen Einrichtungen des Landes NRW und den Gesundheitscampus Bochum als Gewerbepark aufteilt. Die Agentur GesundheitsCampus Bochum soll den Bochumer Gesundheitssektor stärken und Unternehmen optimale Rahmenbedingungen bieten, um innovative Versorgungslösungen zu entwickeln und zum Einsatz zu bringen. Die Agentur GesundheitsCampus Bochum soll den Bochumer Gesundheitssektor stärken und Unternehmen optimale Rahmenbedingungen bieten, um innovative Versorgungslösungen zu entwickeln und zum Einsatz zu bringen.[65]

Siehe auch: Liste von Krankenhäusern in Bochum
Hochschulen
Audimax der Ruhr-Universität Bochum
Hochschule Bochum

In Bochum befinden sich die folgenden neun Hochschulen:

Ruhr-Universität Bochum, die größte Campus-Universität Deutschlands, gegründet 1965
Hochschule Bochum, gegründet 1972 aus mehreren Vorgängereinrichtungen, darunter die Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen, die Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Recklinghausen und die Höhere Wirtschaftsschule Bochum
Technische Hochschule Georg Agricola - Die Hochschule geht zurück auf die 1816 gegründete Bochumer Bergschule.
[65]

Siehe auch: Liste von Krankenhäusern in Bochum
Hochschulen
Audimax der Ruhr-Universität Bochum
Hochschule Bochum

In Bochum befinden sich die folgenden neun Hochschulen:

Ruhr-Universität Bochum, die größte Campus-Universität Deutschlands, gegründet 1965
Hochschule Bochum, gegründet 1972 aus mehreren Vorgängereinrichtungen, darunter die Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen, die Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Recklinghausen und die Höhere Wirtschaftsschule Bochum
Technische Hochschule Georg Agricola - Die Hochschule geht zurück auf die 1816 gegründete Bochumer Bergschule.
[65]

Siehe auch: Liste von Krankenhäusern in Bochum
Hochschulen
Audimax der Ruhr-Universität Bochum
Hochschule Bochum

In Bochum befinden sich die folgenden neun Hochschulen:

Ruhr-Universität Bochum, die größte Campus-Universität Deutschlands, gegründet 1965
Hochschule Bochum, gegründet 1972 aus mehreren Vorgängereinrichtungen, darunter die Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen, die Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Recklinghausen und die Höhere Wirtschaftsschule Bochum
Technische Hochschule Georg Agricola - Die Hochschule geht zurück auf die 1816 gegründete Bochumer Bergschule.
[65]

Siehe auch: Liste von Krankenhäusern in Bochum
Hochschulen
Audimax der Ruhr-Universität Bochum
Hochschule Bochum

In Bochum befinden sich die folgenden neun Hochschulen:

Ruhr-Universität Bochum, die größte Campus-Universität Deutschlands, gegründet 1965
Hochschule Bochum, gegründet 1972 aus mehreren Vorgängereinrichtungen, darunter die Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen, die Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Recklinghausen und die Höhere Wirtschaftsschule Bochum
Technische Hochschule Georg Agricola - Die Hochschule geht zurück auf die 1816 gegründete Bochumer Bergschule. 1971 wurde die Fachhochschule Bergbau errichtet, die 1990 in die Trägerschaft der Deutschen Montan Technologie-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH (DMT-LB) überführt wurde.
1971 wurde die Fachhochschule Bergbau errichtet, die 1990 in die Trägerschaft der Deutschen Montan Technologie-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH (DMT-LB) überführt wurde. Seit 2016 trägt die Hochschule ihren heutigen Namen.[66]
Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe - Protestant University of Applied Sciences - Die 1971 staatlich anerkannte Fachhochschule geht auf mehrere kirchliche und diakonische Einrichtungen zurück.
[66]
Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe - Protestant University of Applied Sciences - Die 1971 staatlich anerkannte Fachhochschule geht auf mehrere kirchliche und diakonische Einrichtungen zurück.
EBZ Business School - Die 2008 gegründete private Fachhochschule[67] geht auf das Europäische Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zurück.
[66]
Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe - Protestant University of Applied Sciences - Die 1971 staatlich anerkannte Fachhochschule geht auf mehrere kirchliche und diakonische Einrichtungen zurück.
EBZ Business School - Die 2008 gegründete private Fachhochschule[67] geht auf das Europäische Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zurück.
Hochschule für Gesundheit (HSG) - Die am 1.

Hochschule für Gesundheit (HSG) - Die am 1. November 2009 gegründete Fachhochschule[68] bietet die Studiengänge Gesundheit und Diversity in der Arbeit, Gesundheit und Diversity, Gesundheit und Sozialraum, Evidence-based Health Care, Ergotherapie, Logopädie, Hebammenwissenschaft, Pflege und Physiotherapie an.
November 2009 gegründete Fachhochschule[68] bietet die Studiengänge Gesundheit und Diversity in der Arbeit, Gesundheit und Diversity, Gesundheit und Sozialraum, Evidence-based Health Care, Ergotherapie, Logopädie, Hebammenwissenschaft, Pflege und Physiotherapie an. Die Hochschule hat den Betrieb zum Wintersemester 2010/11 aufgenommen und ist inzwischen in den Gesundheitscampus NRW umgezogen.
Der Fachbereich Sozialversicherung der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl besitzt, neben seinem Hauptsitz in Berlin, auch einen Sitz in Bochum (bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See).
Die Hochschule hat den Betrieb zum Wintersemester 2010/11 aufgenommen und ist inzwischen in den Gesundheitscampus NRW umgezogen.
Der Fachbereich Sozialversicherung der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl besitzt, neben seinem Hauptsitz in Berlin, auch einen Sitz in Bochum (bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See).

Der Fachbereich Sozialversicherung der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl besitzt, neben seinem Hauptsitz in Berlin, auch einen Sitz in Bochum (bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See).
Schauspielschule Bochum - Die ehemalige Westfälische Schauspielschule ist seit 1. Januar 2000 der Folkwang Universität der Künste angeschlossen.
Im Gebäude der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie befindet sich ein Studienzentrum der FOM Hochschule für Oekonomie & Management..

Im Gebäude der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie befindet sich ein Studienzentrum der FOM Hochschule für Oekonomie & Management.

Schulen

Quelle: Schulverzeichnis der Stadt Bochum 2018/2019[69]

In Bochum gibt es 42 Grundschulen, 7 Förderschulen sowie die folgenden 6 berufsbildende Schulen (Berufskollegs):

Alice-Salomon-Berufskolleg (2700 Schüler)
Klaus-Steilmann-Berufskolleg (1600 Schüler)
Louis-Baare-Berufskolleg (2900 Schüler)
Technische Berufliche Schule I (TBS I)
Walter-Gropius-Berufskolleg (TBS II)
Berufskolleg Ev.


Schulen

Quelle: Schulverzeichnis der Stadt Bochum 2018/2019[69]

In Bochum gibt es 42 Grundschulen, 7 Förderschulen sowie die folgenden 6 berufsbildende Schulen (Berufskollegs):

Alice-Salomon-Berufskolleg (2700 Schüler)
Klaus-Steilmann-Berufskolleg (1600 Schüler)
Louis-Baare-Berufskolleg (2900 Schüler)
Technische Berufliche Schule I (TBS I)
Walter-Gropius-Berufskolleg (TBS II)
Berufskolleg Ev.


Schulen

Quelle: Schulverzeichnis der Stadt Bochum 2018/2019[69]

In Bochum gibt es 42 Grundschulen, 7 Förderschulen sowie die folgenden 6 berufsbildende Schulen (Berufskollegs):

Alice-Salomon-Berufskolleg (2700 Schüler)
Klaus-Steilmann-Berufskolleg (1600 Schüler)
Louis-Baare-Berufskolleg (2900 Schüler)
Technische Berufliche Schule I (TBS I)
Walter-Gropius-Berufskolleg (TBS II)
Berufskolleg Ev. Johanneswerk (Fachschule für Heilerziehungspflege)

8 Gesamtschulen:

Erich Kästner-Schule (Gesamtschule)
Heinrich-Böll-Gesamtschule
Maria Sibylla Merian-Gesamtschule
Willy-Brandt-Gesamtschule
Gesamtschule Bochum-Mitte
Matthias-Claudius-Schulen Bochum (Gesamt- und Grundschule)
Carolinenschule Bochum (Gesamt- und Grundschule)
Freie Schule Bochum mit Primarstufe und Sekundarstufe I

10 Gymnasien:

Goethe-Schule Bochum
Graf-Engelbert-Schule
Heinrich-von-Kleist-Schule
Hellweg-Schule
Hildegardis-Schule
Lessing-Schule
Märkische Schule
Neues Gymnasium Bochum (seit 2010)
Schiller-Schule und
Theodor-Körner-Schule

5 Realschulen:

Anne-Frank-Schule
Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule
Hans-Böckler-Schule
Pestalozzi-Schule
Realschule Höntrop

2 Hauptschulen:

Liselotte-Rauner-Schule
Werner-von-Siemens Hauptschule

2 Sekundarschulen:

Nelson-Mandela-Schule
Rupert-Neudeck-Schule

und ein Weiterbildungskolleg:

Ottilie-Schonewald-Weiterbildungskolleg der Stadt Bochum[70]

Zudem gibt es 3 Waldorfschulen

Rudolf Steiner Schule Bochum
Widar Schule Wattenscheid
Christopherus-Schule

Sprachschulen:

Koreanische Schule Bochum

Ehemalige Schulen:

Albert-Einstein-Schule (1967-2010)
Freiherr-vom-Stein-Schule Bochum (1895-1990)
Gymnasium am Ostring (1860-2010)
Hauptschule Markstraße
Carl-Arnold-Kortum-Schule
Hauptschule Fahrendeller Straße
Heinrich-Kämpchen-Schule
Hermann-Gmeiner-Schule
Hauptschule Preins Feld
Katholische Hauptschule am Lenneplatz
Nelson-Mandela-Schule
Franz-Dinnendahl-Schule
Helene-Lange-Schule
Hugo-Schultz-Schule
Albert-Schweitzer-Schule
Carl-Lührig-Schule

An der Musikschule Bochum werden derzeit ungefähr 7.
Johanneswerk (Fachschule für Heilerziehungspflege)

8 Gesamtschulen:

Erich Kästner-Schule (Gesamtschule)
Heinrich-Böll-Gesamtschule
Maria Sibylla Merian-Gesamtschule
Willy-Brandt-Gesamtschule
Gesamtschule Bochum-Mitte
Matthias-Claudius-Schulen Bochum (Gesamt- und Grundschule)
Carolinenschule Bochum (Gesamt- und Grundschule)
Freie Schule Bochum mit Primarstufe und Sekundarstufe I

10 Gymnasien:

Goethe-Schule Bochum
Graf-Engelbert-Schule
Heinrich-von-Kleist-Schule
Hellweg-Schule
Hildegardis-Schule
Lessing-Schule
Märkische Schule
Neues Gymnasium Bochum (seit 2010)
Schiller-Schule und
Theodor-Körner-Schule

5 Realschulen:

Anne-Frank-Schule
Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule
Hans-Böckler-Schule
Pestalozzi-Schule
Realschule Höntrop

2 Hauptschulen:

Liselotte-Rauner-Schule
Werner-von-Siemens Hauptschule

2 Sekundarschulen:

Nelson-Mandela-Schule
Rupert-Neudeck-Schule

und ein Weiterbildungskolleg:

Ottilie-Schonewald-Weiterbildungskolleg der Stadt Bochum[70]

Zudem gibt es 3 Waldorfschulen

Rudolf Steiner Schule Bochum
Widar Schule Wattenscheid
Christopherus-Schule

Sprachschulen:

Koreanische Schule Bochum

Ehemalige Schulen:

Albert-Einstein-Schule (1967-2010)
Freiherr-vom-Stein-Schule Bochum (1895-1990)
Gymnasium am Ostring (1860-2010)
Hauptschule Markstraße
Carl-Arnold-Kortum-Schule
Hauptschule Fahrendeller Straße
Heinrich-Kämpchen-Schule
Hermann-Gmeiner-Schule
Hauptschule Preins Feld
Katholische Hauptschule am Lenneplatz
Nelson-Mandela-Schule
Franz-Dinnendahl-Schule
Helene-Lange-Schule
Hugo-Schultz-Schule
Albert-Schweitzer-Schule
Carl-Lührig-Schule

An der Musikschule Bochum werden derzeit ungefähr 7.
Johanneswerk (Fachschule für Heilerziehungspflege)

8 Gesamtschulen:

Erich Kästner-Schule (Gesamtschule)
Heinrich-Böll-Gesamtschule
Maria Sibylla Merian-Gesamtschule
Willy-Brandt-Gesamtschule
Gesamtschule Bochum-Mitte
Matthias-Claudius-Schulen Bochum (Gesamt- und Grundschule)
Carolinenschule Bochum (Gesamt- und Grundschule)
Freie Schule Bochum mit Primarstufe und Sekundarstufe I

10 Gymnasien:

Goethe-Schule Bochum
Graf-Engelbert-Schule
Heinrich-von-Kleist-Schule
Hellweg-Schule
Hildegardis-Schule
Lessing-Schule
Märkische Schule
Neues Gymnasium Bochum (seit 2010)
Schiller-Schule und
Theodor-Körner-Schule

5 Realschulen:

Anne-Frank-Schule
Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule
Hans-Böckler-Schule
Pestalozzi-Schule
Realschule Höntrop

2 Hauptschulen:

Liselotte-Rauner-Schule
Werner-von-Siemens Hauptschule

2 Sekundarschulen:

Nelson-Mandela-Schule
Rupert-Neudeck-Schule

und ein Weiterbildungskolleg:

Ottilie-Schonewald-Weiterbildungskolleg der Stadt Bochum[70]

Zudem gibt es 3 Waldorfschulen

Rudolf Steiner Schule Bochum
Widar Schule Wattenscheid
Christopherus-Schule

Sprachschulen:

Koreanische Schule Bochum

Ehemalige Schulen:

Albert-Einstein-Schule (1967-2010)
Freiherr-vom-Stein-Schule Bochum (1895-1990)
Gymnasium am Ostring (1860-2010)
Hauptschule Markstraße
Carl-Arnold-Kortum-Schule
Hauptschule Fahrendeller Straße
Heinrich-Kämpchen-Schule
Hermann-Gmeiner-Schule
Hauptschule Preins Feld
Katholische Hauptschule am Lenneplatz
Nelson-Mandela-Schule
Franz-Dinnendahl-Schule
Helene-Lange-Schule
Hugo-Schultz-Schule
Albert-Schweitzer-Schule
Carl-Lührig-Schule

An der Musikschule Bochum werden derzeit ungefähr 7.
Johanneswerk (Fachschule für Heilerziehungspflege)

8 Gesamtschulen:

Erich Kästner-Schule (Gesamtschule)
Heinrich-Böll-Gesamtschule
Maria Sibylla Merian-Gesamtschule
Willy-Brandt-Gesamtschule
Gesamtschule Bochum-Mitte
Matthias-Claudius-Schulen Bochum (Gesamt- und Grundschule)
Carolinenschule Bochum (Gesamt- und Grundschule)
Freie Schule Bochum mit Primarstufe und Sekundarstufe I

10 Gymnasien:

Goethe-Schule Bochum
Graf-Engelbert-Schule
Heinrich-von-Kleist-Schule
Hellweg-Schule
Hildegardis-Schule
Lessing-Schule
Märkische Schule
Neues Gymnasium Bochum (seit 2010)
Schiller-Schule und
Theodor-Körner-Schule

5 Realschulen:

Anne-Frank-Schule
Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule
Hans-Böckler-Schule
Pestalozzi-Schule
Realschule Höntrop

2 Hauptschulen:

Liselotte-Rauner-Schule
Werner-von-Siemens Hauptschule

2 Sekundarschulen:

Nelson-Mandela-Schule
Rupert-Neudeck-Schule

und ein Weiterbildungskolleg:

Ottilie-Schonewald-Weiterbildungskolleg der Stadt Bochum[70]

Zudem gibt es 3 Waldorfschulen

Rudolf Steiner Schule Bochum
Widar Schule Wattenscheid
Christopherus-Schule

Sprachschulen:

Koreanische Schule Bochum

Ehemalige Schulen:

Albert-Einstein-Schule (1967-2010)
Freiherr-vom-Stein-Schule Bochum (1895-1990)
Gymnasium am Ostring (1860-2010)
Hauptschule Markstraße
Carl-Arnold-Kortum-Schule
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Heinrich-Kämpchen-Schule
Hermann-Gmeiner-Schule
Hauptschule Preins Feld
Katholische Hauptschule am Lenneplatz
Nelson-Mandela-Schule
Franz-Dinnendahl-Schule
Helene-Lange-Schule
Hugo-Schultz-Schule
Albert-Schweitzer-Schule
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An der Musikschule Bochum werden derzeit ungefähr 7.
Johanneswerk (Fachschule für Heilerziehungspflege)

8 Gesamtschulen:

Erich Kästner-Schule (Gesamtschule)
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Matthias-Claudius-Schulen Bochum (Gesamt- und Grundschule)
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2 Sekundarschulen:

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und ein Weiterbildungskolleg:

Ottilie-Schonewald-Weiterbildungskolleg der Stadt Bochum[70]

Zudem gibt es 3 Waldorfschulen

Rudolf Steiner Schule Bochum
Widar Schule Wattenscheid
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Sprachschulen:

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Ehemalige Schulen:

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Matthias-Claudius-Schulen Bochum (Gesamt- und Grundschule)
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10 Gymnasien:

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5 Realschulen:

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2 Hauptschulen:

Liselotte-Rauner-Schule
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2 Sekundarschulen:

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und ein Weiterbildungskolleg:

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Zudem gibt es 3 Waldorfschulen

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Zudem gibt es 3 Waldorfschulen

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Matthias-Claudius-Schulen Bochum (Gesamt- und Grundschule)
Carolinenschule Bochum (Gesamt- und Grundschule)
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2 Hauptschulen:

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Werner-von-Siemens Hauptschule

2 Sekundarschulen:

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und ein Weiterbildungskolleg:

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Zudem gibt es 3 Waldorfschulen

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Ehemalige Schulen:

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Freiherr-vom-Stein-Schule Bochum (1895-1990)
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Hauptschule Markstraße
Carl-Arnold-Kortum-Schule
Hauptschule Fahrendeller Straße
Heinrich-Kämpchen-Schule
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Katholische Hauptschule am Lenneplatz
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Albert-Schweitzer-Schule
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An der Musikschule Bochum werden derzeit ungefähr 7.
Johanneswerk (Fachschule für Heilerziehungspflege)

8 Gesamtschulen:

Erich Kästner-Schule (Gesamtschule)
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Maria Sibylla Merian-Gesamtschule
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Matthias-Claudius-Schulen Bochum (Gesamt- und Grundschule)
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2 Sekundarschulen:

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und ein Weiterbildungskolleg:

Ottilie-Schonewald-Weiterbildungskolleg der Stadt Bochum[70]

Zudem gibt es 3 Waldorfschulen

Rudolf Steiner Schule Bochum
Widar Schule Wattenscheid
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Sprachschulen:

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Ehemalige Schulen:

Albert-Einstein-Schule (1967-2010)
Freiherr-vom-Stein-Schule Bochum (1895-1990)
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An der Musikschule Bochum werden derzeit ungefähr 7.
Johanneswerk (Fachschule für Heilerziehungspflege)

8 Gesamtschulen:

Erich Kästner-Schule (Gesamtschule)
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Maria Sibylla Merian-Gesamtschule
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Gesamtschule Bochum-Mitte
Matthias-Claudius-Schulen Bochum (Gesamt- und Grundschule)
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10 Gymnasien:

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Graf-Engelbert-Schule
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Schiller-Schule und
Theodor-Körner-Schule

5 Realschulen:

Anne-Frank-Schule
Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule
Hans-Böckler-Schule
Pestalozzi-Schule
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2 Hauptschulen:

Liselotte-Rauner-Schule
Werner-von-Siemens Hauptschule

2 Sekundarschulen:

Nelson-Mandela-Schule
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und ein Weiterbildungskolleg:

Ottilie-Schonewald-Weiterbildungskolleg der Stadt Bochum[70]

Zudem gibt es 3 Waldorfschulen

Rudolf Steiner Schule Bochum
Widar Schule Wattenscheid
Christopherus-Schule

Sprachschulen:

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Ehemalige Schulen:

Albert-Einstein-Schule (1967-2010)
Freiherr-vom-Stein-Schule Bochum (1895-1990)
Gymnasium am Ostring (1860-2010)
Hauptschule Markstraße
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Hauptschule Preins Feld
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Albert-Schweitzer-Schule
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An der Musikschule Bochum werden derzeit ungefähr 7.
Johanneswerk (Fachschule für Heilerziehungspflege)

8 Gesamtschulen:

Erich Kästner-Schule (Gesamtschule)
Heinrich-Böll-Gesamtschule
Maria Sibylla Merian-Gesamtschule
Willy-Brandt-Gesamtschule
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Matthias-Claudius-Schulen Bochum (Gesamt- und Grundschule)
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10 Gymnasien:

Goethe-Schule Bochum
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Heinrich-von-Kleist-Schule
Hellweg-Schule
Hildegardis-Schule
Lessing-Schule
Märkische Schule
Neues Gymnasium Bochum (seit 2010)
Schiller-Schule und
Theodor-Körner-Schule

5 Realschulen:

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Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule
Hans-Böckler-Schule
Pestalozzi-Schule
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2 Hauptschulen:

Liselotte-Rauner-Schule
Werner-von-Siemens Hauptschule

2 Sekundarschulen:

Nelson-Mandela-Schule
Rupert-Neudeck-Schule

und ein Weiterbildungskolleg:

Ottilie-Schonewald-Weiterbildungskolleg der Stadt Bochum[70]

Zudem gibt es 3 Waldorfschulen

Rudolf Steiner Schule Bochum
Widar Schule Wattenscheid
Christopherus-Schule

Sprachschulen:

Koreanische Schule Bochum

Ehemalige Schulen:

Albert-Einstein-Schule (1967-2010)
Freiherr-vom-Stein-Schule Bochum (1895-1990)
Gymnasium am Ostring (1860-2010)
Hauptschule Markstraße
Carl-Arnold-Kortum-Schule
Hauptschule Fahrendeller Straße
Heinrich-Kämpchen-Schule
Hermann-Gmeiner-Schule
Hauptschule Preins Feld
Katholische Hauptschule am Lenneplatz
Nelson-Mandela-Schule
Franz-Dinnendahl-Schule
Helene-Lange-Schule
Hugo-Schultz-Schule
Albert-Schweitzer-Schule
Carl-Lührig-Schule

An der Musikschule Bochum werden derzeit ungefähr 7.000 Schüler unterrichtet.

Klaus-Steilmann-Berufskolleg, benannt nach dem Textilunternehmer Klaus Steilmann aus Wattenscheid

Gymnasium am Ostring, Schule des Nobelpreisträgers Manfred Eigen

Gebäude der 1967 gegründeten Musikschule Bochum, eine der größten Deutschlands

Persönlichkeiten

Die Liste von Persönlichkeiten der Stadt Bochum enthält die Namen der Söhne und Töchter der Stadt sowie weiterer Personen, die mit Bochum in Verbindung stehen.


Klaus-Steilmann-Berufskolleg, benannt nach dem Textilunternehmer Klaus Steilmann aus Wattenscheid

Gymnasium am Ostring, Schule des Nobelpreisträgers Manfred Eigen

Gebäude der 1967 gegründeten Musikschule Bochum, eine der größten Deutschlands

Persönlichkeiten

Die Liste von Persönlichkeiten der Stadt Bochum enthält die Namen der Söhne und Töchter der Stadt sowie weiterer Personen, die mit Bochum in Verbindung stehen.


Klaus-Steilmann-Berufskolleg, benannt nach dem Textilunternehmer Klaus Steilmann aus Wattenscheid

Gymnasium am Ostring, Schule des Nobelpreisträgers Manfred Eigen

Gebäude der 1967 gegründeten Musikschule Bochum, eine der größten Deutschlands

Persönlichkeiten

Die Liste von Persönlichkeiten der Stadt Bochum enthält die Namen der Söhne und Töchter der Stadt sowie weiterer Personen, die mit Bochum in Verbindung stehen.

Die Liste der Ehrenbürger von Bochum beschreibt die 13 seit dem Jahr 1846 zu Ehrenbürgern ernannten Personen.


Die Liste der Ehrenbürger von Bochum beschreibt die 13 seit dem Jahr 1846 zu Ehrenbürgern ernannten Personen.
Siehe auch

Geschichte der Stadt Bochum
Historische Karten der Stadt Bochum

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München

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter München (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt München
München
Deutschlandkarte, Position der Stadt München hervorgehoben

Koordinaten: 48° 8′ N, 11° 35′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Höhe: 519 m ü.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt München
München
Deutschlandkarte, Position der Stadt München hervorgehoben

Koordinaten: 48° 8′ N, 11° 35′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Höhe: 519 m ü. NHN
Fläche: 310,7 km2
Einwohner: 1.471.508 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 4736 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 80331-81929, 85540[2]
Vorwahl: 089
Kfz-Kennzeichen: M
Gemeindeschlüssel: 09 1 62 000
Stadtgliederung: 25 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung: Marienplatz 8
80331 München
Website: www.
2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 4736 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 80331-81929, 85540[2]
Vorwahl: 089
Kfz-Kennzeichen: M
Gemeindeschlüssel: 09 1 62 000
Stadtgliederung: 25 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung: Marienplatz 8
80331 München
Website: www.muenchen.de
Oberbürgermeister: Dieter Reiter[3] (SPD)
Lage der Landeshauptstadt München im Freistaat Bayern und im Regierungsbezirk Oberbayern
Karte
Über dieses Bild
Offizielles Logo der bayerischen Landeshauptstadt München
Luftbild der Münchner Altstadt mit Marienplatz, Neuem Rathaus, Frauenkirche und Viktualienmarkt
Alpenkulisse hinter München (Sicht vom Olympiapark)
Altstadt-Panorama (Sicht von St.
de
Oberbürgermeister: Dieter Reiter[3] (SPD)
Lage der Landeshauptstadt München im Freistaat Bayern und im Regierungsbezirk Oberbayern
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Alpenkulisse hinter München (Sicht vom Olympiapark)
Altstadt-Panorama (Sicht von St.
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Oberbürgermeister: Dieter Reiter[3] (SPD)
Lage der Landeshauptstadt München im Freistaat Bayern und im Regierungsbezirk Oberbayern
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Offizielles Logo der bayerischen Landeshauptstadt München
Luftbild der Münchner Altstadt mit Marienplatz, Neuem Rathaus, Frauenkirche und Viktualienmarkt
Alpenkulisse hinter München (Sicht vom Olympiapark)
Altstadt-Panorama (Sicht von St. Peter)
Luftbild des Münchener Zentrums
Blick vom Neuen Rathaus nach Norden

München (hochdeutsch Zum Anhören bitte klicken! [ˈmʏnçn̩] oder [ˈmʏnçən];[4] bairisch Audio-Datei / Hörbeispiel Minga?/i [ˈmɪŋ(ː)ɐ]) ist die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern..
Peter)
Luftbild des Münchener Zentrums
Blick vom Neuen Rathaus nach Norden

München (hochdeutsch Zum Anhören bitte klicken! [ˈmʏnçn̩] oder [ˈmʏnçən];[4] bairisch Audio-Datei / Hörbeispiel Minga?/i [ˈmɪŋ(ː)ɐ]) ist die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern..
Peter)
Luftbild des Münchener Zentrums
Blick vom Neuen Rathaus nach Norden

München (hochdeutsch Zum Anhören bitte klicken! [ˈmʏnçn̩] oder [ˈmʏnçən];[4] bairisch Audio-Datei / Hörbeispiel Minga?/i [ˈmɪŋ(ː)ɐ]) ist die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern. Sie ist mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern die einwohnerstärkste Stadt Bayerns und (nach Berlin und Hamburg) die nach Einwohnern drittgrößte Gemeinde Deutschlands. Sie bildet das Zentrum der Metropolregion München (rund 6 Millionen Einwohner)[5] und der Planungsregion München (rund 2,9 Millionen Einwohner).
Sie bildet das Zentrum der Metropolregion München (rund 6 Millionen Einwohner)[5] und der Planungsregion München (rund 2,9 Millionen Einwohner).[6]

München ist eine kreisfreie Stadt. Sie ist Verwaltungssitz des die Stadt umgebenden Landkreises München mit dessen Landratsamt sowie des bayerischen Bezirks Oberbayern und des Regierungsbezirks Oberbayern.
Sie ist Verwaltungssitz des die Stadt umgebenden Landkreises München mit dessen Landratsamt sowie des bayerischen Bezirks Oberbayern und des Regierungsbezirks Oberbayern.

München wird zu den Weltstädten gezählt und gilt als ein Zentrum der Kultur, Politik, Wissenschaften und Medien..


München wird zu den Weltstädten gezählt und gilt als ein Zentrum der Kultur, Politik, Wissenschaften und Medien.[7] Es ist Sitz zahlreicher Konzerne, darunter fünf DAX-Unternehmen (Allianz, BMW, Munich Re, Siemens und MTU). Hier befindet sich die einzige Börse Bayerns.
Hier befindet sich die einzige Börse Bayerns. In der Städteplatzierung des Beratungsunternehmens Mercer belegte München im Jahr 2018 unter 231 Großstädten weltweit den dritten Platz hinsichtlich der Lebensqualität.[8] Laut dem Magazin Monocle war es 2018 die lebenswerteste Stadt der Welt. [8] Laut dem Magazin Monocle war es 2018 die lebenswerteste Stadt der Welt.[9] Andererseits wird die Lebensqualität zunehmend durch Agglomerationsnachteile wie Verkehrs- und Umweltbelastung sowie sehr hohe Wohneigentumspreise und Mieten[10][11] eingeschränkt, weshalb die Wohnfläche pro Einwohner weit unter dem Bundesdurchschnitt liegt. [9] Andererseits wird die Lebensqualität zunehmend durch Agglomerationsnachteile wie Verkehrs- und Umweltbelastung sowie sehr hohe Wohneigentumspreise und Mieten[10][11] eingeschränkt, weshalb die Wohnfläche pro Einwohner weit unter dem Bundesdurchschnitt liegt.[12] München gilt als sicherste Kommune unter den deutschen Großstädten über 200. [12] München gilt als sicherste Kommune unter den deutschen Großstädten über 200.000 Einwohnern hinsichtlich der Kriminalitätsrate aller Straftaten.[13]

München wurde 1158 erstmals urkundlich erwähnt.[14] Die Stadt wurde 1255 bayerischer Herzogssitz und war ab 1314 königliche, von 1328 bis 1347 kaiserliche Residenzstadt.
[14] Die Stadt wurde 1255 bayerischer Herzogssitz und war ab 1314 königliche, von 1328 bis 1347 kaiserliche Residenzstadt. 1506 wurde München alleinige Hauptstadt Bayerns. München ist Sitz zahlreicher nationaler und internationaler Behörden sowie wichtiger Universitäten und Hochschulen, bedeutender Museen und Theater.. München ist Sitz zahlreicher nationaler und internationaler Behörden sowie wichtiger Universitäten und Hochschulen, bedeutender Museen und Theater. Durch eine große Anzahl sehenswerter Bauten samt geschützten Baudenkmälern und Ensembles, internationaler Sportveranstaltungen, Messen und Kongresse sowie das weltbekannte Oktoberfest ist München ein Anziehungspunkt für den internationalen Tourismus. Durch eine große Anzahl sehenswerter Bauten samt geschützten Baudenkmälern und Ensembles, internationaler Sportveranstaltungen, Messen und Kongresse sowie das weltbekannte Oktoberfest ist München ein Anziehungspunkt für den internationalen Tourismus.
Inhaltsverzeichnis

1 Etymologie
2 Geographie
2.1 Geologie
2.2 Topographie
2.
1 Geologie
2.2 Topographie
2.2.1 Gelände
2.2.2 Gewässer
2.3 Ausdehnung
2.4 Vergrößerung durch Eingemeindungen
2.5 Stadtgliederung
2.6 Nachbargemeinden
2.
6 Nachbargemeinden
2.7 Klima
2.7.1 Klimawandel
2.8 Schutzgebiete
2.8.1 Naturschutzgebiete
2.8.2 Landschaftsschutzgebiete
2.9 Umweltschutz
2.10 Fauna
3 Bevölkerung
3.
10 Fauna
3 Bevölkerung
3.1 Einwohnerentwicklung
3.2 Bevölkerungsstruktur
3.3 Dialekt
3.4 Religionen
3.4.1 Stadtheilige
3.4.2 Konfessionsstatistik
3.
2 Konfessionsstatistik
3.5 Persönlichkeiten
4 Geschichte
4.1 Stadtgründung
4.2 Mittelalter: Herzogsitz und Kaiserresidenz
4.3 Hauptstadt des vereinigten Herzogtums
4.4 Kurfürstliche Residenzstadt
4.
4 Kurfürstliche Residenzstadt
4.5 Königliche Haupt- und Residenzstadt
4.6 Revolution, Weimarer Republik und Nationalsozialismus
4.7 Nachkriegszeit
4.8 Jüngste Vergangenheit
5 Politik und politische Institutionen
5.
8 Jüngste Vergangenheit
5 Politik und politische Institutionen
5.1 Europapolitik und Bundespolitik
5.2 Landeshauptstadt und Landesverwaltung
5.3 Bürgermeister und Stadtrat
5.4 Stadtverwaltung
5.
3 Bürgermeister und Stadtrat
5.4 Stadtverwaltung
5.5 Bezirksvertretung
5.6 Hoheitssymbole
5.7 Städtepartnerschaften
5.8 Patenschaften
6 Architektur
6.1 [!!! Romanik ] und [!!! Gotik ]
6.2 Renaissance und [!!! Manierismus ]
6.
1 [!!! Romanik ] und [!!! Gotik ]
6.2 Renaissance und [!!! Manierismus ]
6.3 [!!! Barock ] und [!!! Rokoko ]
6.4 Klassizismus, [!!! Historismus ] und [!!! Jugendstil ]
6.5 Moderne und Postmoderne
7 Grünanlagen
7.1 Parks und Zoos
7.
1 Parks und Zoos
7.2 Friedhöfe
8 Kultur
8.1 Museen
8.1.1 Kunstmuseen und Galerien
8.1.2 Naturkundemuseen
8.1.3 Kulturmuseen und Gedenkstätten
8.1.4 Technikmuseen
8.
3 Kulturmuseen und Gedenkstätten
8.1.4 Technikmuseen
8.2 Bildende Kunst
8.3 Literatur
8.4 Theater
8.4.1 Musiktheater, Oper und Ballett
8.4.2 Sprechtheater
8.4.3 Kabarett und Zirkus
8.
3 Kabarett und Zirkus
8.5 Orchester und Chöre
8.6 Elektronische Musik
8.7 Kulturelle und regelmäßige Veranstaltungen
8.8 Kulturgeschichtspfade und Fahrradrouten
8.9 Kulinarische Spezialitäten
8.
8 Kulturgeschichtspfade und Fahrradrouten
8.9 Kulinarische Spezialitäten
8.10 Spitzengastronomie
8.11 Nachtleben
9 Wirtschaft
9.1 Wirtschaftsleistung
9.2 Verschuldung
9.2.1 Hoheitshaushalt
9.
1 Hoheitshaushalt
9.2.2 Eigenbetriebe
9.3 Messen und Kongresse
9.4 Tourismus
9.5 Einzelhandel
9.6 Industrie
10 Medien
10.1 Verlage
10.2 Tageszeitungen
10.
2 Tageszeitungen
10.3 Fernsehen und Hörfunk
10.4 Medienausbildung
11 Infrastruktur
11.1 Versorgung mit Rundfunk- und Fernsehsendern
11.2 Strom, Wasser und Gasversorgung
11.3 Abfallwirtschaft
11.
2 Strom, Wasser und Gasversorgung
11.3 Abfallwirtschaft
11.4 Verkehr
11.4.1 Luftverkehr
11.4.2 Schienenverkehr
11.4.3 Überregionaler Busverkehr
11.4.4 Öffentlicher Personennahverkehr
11.
3 Überregionaler Busverkehr
11.4.4 Öffentlicher Personennahverkehr
11.4.5 Straßenverkehr
11.4.6 Fahrradverkehr
11.4.7 Pendlerverkehr
11.5 Gesundheitswesen
12 Öffentliche Einrichtungen
12.1 Polizei
12.
1 Polizei
12.2 Feuerwehr
12.3 Gerichte und Staatsanwaltschaften
12.4 Justizvollzugsanstalten
12.5 Öffentliche Sicherheit und Ordnung
13 Bildung und Forschung
13.1 Schulen
13.
5 Öffentliche Sicherheit und Ordnung
13 Bildung und Forschung
13.1 Schulen
13.2 Hochschulen und Forschungseinrichtungen
13.2.1 Staatliche Träger
13.2.2 Private und kirchliche Träger
13.3 Akademien
13.4 Institute
13.
4 Institute
13.5 Erwachsenenbildung
13.6 Bibliotheken und Archive
14 Sport
14.1 Olympische Spiele
14.2 Sportstätten
14.3 Sportvereine
14.4 Urbane Sportarten
14.
3 Sportvereine
14.4 Urbane Sportarten
14.5 Alpinsport
15 Literatur
16 Stadtmodelle
17 Siehe auch
18 Weblinks
19 Einzelnachweise und Anmerkungen

Etymologie
Erste urkundliche Erwähnung Münchens (munichen) im Augsburger Schied

Der Name München wird üblicherweise als „bei den Mönchen” gedeutet.
5 Alpinsport
15 Literatur
16 Stadtmodelle
17 Siehe auch
18 Weblinks
19 Einzelnachweise und Anmerkungen

Etymologie
Erste urkundliche Erwähnung Münchens (munichen) im Augsburger Schied

Der Name München wird üblicherweise als „bei den Mönchen” gedeutet. Erstmals erwähnt wird der Name als forum apud Munichen im Augsburger Schied vom 14. Juni 1158 von Kaiser Friedrich I.
Juni 1158 von Kaiser Friedrich I.[15][16] Munichen ist der Dativ Plural von [!!! althochdeutsch ] munih bzw. [!!! mittelhochdeutsch ] mün(e)ch, dem Vorläufer von neuhochdeutsch Mönch.

Vor der Gründung der Stadt soll es hier eine Niederlassung von Mönchen gegeben haben.


Vor der Gründung der Stadt soll es hier eine Niederlassung von Mönchen gegeben haben. Dass diese, wie vielfach behauptet, auf dem Petersbergl lag, ist bislang nicht durch archäologische Funde bestätigt worden. Nach einer anderen Hypothese lag die namensgebende Mönchsniederlassung (Klosterhof Schäftlarn) an der Stelle der heutigen Michaelskirche.
Nach einer anderen Hypothese lag die namensgebende Mönchsniederlassung (Klosterhof Schäftlarn) an der Stelle der heutigen Michaelskirche.[17] Eine früher angenommene Verbindung zum Kloster Tegernsee gilt seit einiger Zeit als widerlegt. [17] Eine früher angenommene Verbindung zum Kloster Tegernsee gilt seit einiger Zeit als widerlegt.[18]

Es ist nicht sicher, ob bei der Gründung Münchens eine Mönchssiedlung bestand. Weiterhin ist es möglich, dass munichen bereits damals eine feststehende Ortsbezeichnung darstellte, die schon ihrerseits auf eine frühere, nicht mehr bestehende Mönchssiedlung zurückging.
Weiterhin ist es möglich, dass munichen bereits damals eine feststehende Ortsbezeichnung darstellte, die schon ihrerseits auf eine frühere, nicht mehr bestehende Mönchssiedlung zurückging. Vereinzelt wurde auch bezweifelt, dass der Name munichen überhaupt auf eine Mönchssiedlung hinweist.[19]

Der mittellateinische Name der Stadt ist Monacum, Adjektiv monacensis; auch Monachia bzw.
[19]

Der mittellateinische Name der Stadt ist Monacum, Adjektiv monacensis; auch Monachia bzw. Monachium sind bezeugt.[20]

München hat in anderen Sprachen unterschiedliche Bezeichnungen: So heißt die Stadt auf Französisch und Englisch Munich (in jeweils verschiedener Aussprache), auf Spanisch Múnich, auf Portugiesisch Munique, im Italienischen Monaco (di Baviera) („di Baviera” zur Unterscheidung von Monaco im gleichnamigen Fürstentum), im Tschechischen Mnichov und im Polnischen Monachium.
[20]

München hat in anderen Sprachen unterschiedliche Bezeichnungen: So heißt die Stadt auf Französisch und Englisch Munich (in jeweils verschiedener Aussprache), auf Spanisch Múnich, auf Portugiesisch Munique, im Italienischen Monaco (di Baviera) („di Baviera” zur Unterscheidung von Monaco im gleichnamigen Fürstentum), im Tschechischen Mnichov und im Polnischen Monachium.
[20]

München hat in anderen Sprachen unterschiedliche Bezeichnungen: So heißt die Stadt auf Französisch und Englisch Munich (in jeweils verschiedener Aussprache), auf Spanisch Múnich, auf Portugiesisch Munique, im Italienischen Monaco (di Baviera) („di Baviera” zur Unterscheidung von Monaco im gleichnamigen Fürstentum), im Tschechischen Mnichov und im Polnischen Monachium. Eine Liste mit in vielen verschiedenen Sprachen gebräuchlichen Bezeichnungen für München gibt es im Wiktionary.
Geographie
Satellitenfoto der Region München
Geologie

Das Alpenvorland zwischen Kalkalpen und Donau, in dem sich auch München befindet, liegt auf einem tiefen Senkungsbecken, das seit Millionen von Jahren hauptsächlich aus Abtragungen der Alpen aufgefüllt wird.

Geographie
Satellitenfoto der Region München
Geologie

Das Alpenvorland zwischen Kalkalpen und Donau, in dem sich auch München befindet, liegt auf einem tiefen Senkungsbecken, das seit Millionen von Jahren hauptsächlich aus Abtragungen der Alpen aufgefüllt wird.

Geographie
Satellitenfoto der Region München
Geologie

Das Alpenvorland zwischen Kalkalpen und Donau, in dem sich auch München befindet, liegt auf einem tiefen Senkungsbecken, das seit Millionen von Jahren hauptsächlich aus Abtragungen der Alpen aufgefüllt wird. Im Tertiär wurden dort überwiegend Sand- und Geröllmassen durch Flüsse aus den Alpen abgelagert. Während der nachfolgenden Eiszeiten, deren letzte vor etwa 10.
Während der nachfolgenden Eiszeiten, deren letzte vor etwa 10.000 Jahren endete, bildeten sich im Alpenbereich große Gletscher- und Schmelzwasserströme, die im Voralpenland Moränenhügel und Schotterebenen zurückließen. Die 55 km breite Münchner Schotterebene, die an den Endmoränen des Isarvorlandgletschers ansetzt, ist eine schiefe Ebene mit einem Höhenunterschied von 300 Metern zwischen Holzkirchen im Süden und Moosburg im Norden, deren Oberflächenformen in erster Linie durch den würmeiszeitlichen Schotter gebildet werden. Die 55 km breite Münchner Schotterebene, die an den Endmoränen des Isarvorlandgletschers ansetzt, ist eine schiefe Ebene mit einem Höhenunterschied von 300 Metern zwischen Holzkirchen im Süden und Moosburg im Norden, deren Oberflächenformen in erster Linie durch den würmeiszeitlichen Schotter gebildet werden. Die 55 km breite Münchner Schotterebene, die an den Endmoränen des Isarvorlandgletschers ansetzt, ist eine schiefe Ebene mit einem Höhenunterschied von 300 Metern zwischen Holzkirchen im Süden und Moosburg im Norden, deren Oberflächenformen in erster Linie durch den würmeiszeitlichen Schotter gebildet werden. Im Süden der Ebene sind die Flüsse, insbesondere die Isar, tief eingeschnitten. Auf diesen Schotterböden findet man wie im Süden von München vermehrt Wälder, wie den Perlacher Forst und den Forstenrieder Park, auch weil der Grundwasserspiegel hier relativ tief liegt. Auf diesen Schotterböden findet man wie im Süden von München vermehrt Wälder, wie den Perlacher Forst und den Forstenrieder Park, auch weil der Grundwasserspiegel hier relativ tief liegt. Im Norden der Stadt dagegen, wo sich der Grundwasserspiegel nahe der Oberfläche befindet, liegen große Niedermoore, wie das Dachauer Moos im Nordwesten und das Erdinger Moos im Nordosten. Im Norden der Stadt dagegen, wo sich der Grundwasserspiegel nahe der Oberfläche befindet, liegen große Niedermoore, wie das Dachauer Moos im Nordwesten und das Erdinger Moos im Nordosten. Siehe auch: Münchner Grüngürtel.
Topographie
Gelände

Die durchschnittliche Höhe beträgt 519 Meter über Normalnull.

Topographie
Gelände

Die durchschnittliche Höhe beträgt 519 Meter über Normalnull.[21] Die höchste Stelle Münchens liegt an der äußersten südlichen Stadtgrenze im Stadtteil Solln. Sie befindet sich etwa 600 m südlich vom Gutshof Warnberg (ca.
Sie befindet sich etwa 600 m südlich vom Gutshof Warnberg (ca. 579 m ü. NHN) direkt südlich zweier am Waldrand des Forstenrieder Parks gelegenen Fußballplätze auf 580,5 m ü. NHN.[22][23]

Der tiefste Punkt liegt nahe der äußersten nördlichen Stadtgrenze im Stadtteil Feldmoching an der östlich vom Naturschutz- und Waldgebiet Schwarzhölzl gelegenen Regattastrecke Oberschleißheim, die sich auf rund 480 m ü.
[22][23]

Der tiefste Punkt liegt nahe der äußersten nördlichen Stadtgrenze im Stadtteil Feldmoching an der östlich vom Naturschutz- und Waldgebiet Schwarzhölzl gelegenen Regattastrecke Oberschleißheim, die sich auf rund 480 m ü. NHN[22] befindet. Somit ergibt sich im Stadtgebiet ein Höhenunterschied von etwa 100 Metern.
Somit ergibt sich im Stadtgebiet ein Höhenunterschied von etwa 100 Metern.
Gewässer
Die kleine Isar in München am Müllerschen Volksbad
Der Olympiasee im Olympiapark

Die Isar durchfließt das Stadtgebiet auf einer Länge von 13,7 km von Südwest nach Nordost, parallel dazu läuft bis Sendling der Isar-Werkkanal.

Gewässer
Die kleine Isar in München am Müllerschen Volksbad
Der Olympiasee im Olympiapark

Die Isar durchfließt das Stadtgebiet auf einer Länge von 13,7 km von Südwest nach Nordost, parallel dazu läuft bis Sendling der Isar-Werkkanal. In der Isar liegen die Museumsinsel mit dem Deutschen Museum und in unmittelbarer Nähe flussabwärts die Praterinsel.
In der Isar liegen die Museumsinsel mit dem Deutschen Museum und in unmittelbarer Nähe flussabwärts die Praterinsel. In den südlichen Stadtteilen ist die Isar stark in die Schotterebene eingeschnitten, mit Steilkanten auf beiden Seiten. Der tiefer gelegene Stadtteil Thalkirchen befindet sich dort, wo sich die linke Geländestufe von der Isar entfernt. Der tiefer gelegene Stadtteil Thalkirchen befindet sich dort, wo sich die linke Geländestufe von der Isar entfernt. Die Stufe ist in Sendling[24] und an der Westseite der Theresienwiese noch deutlicher erkennbar. Am rechten Isarufer liegen der Tierpark und der Stadtteil Au unterhalb der Geländestufe, die sich in Innenstadtnähe wieder dem Fluss nähert (Gasteig = gacher [steiler] Steig; städtebaulich prominente Rampen am Maximilianeum und am Friedensengel), bevor sich im nördlichen Stadtteil Oberföhring der Höhenunterschied allmählich verliert. Am rechten Isarufer liegen der Tierpark und der Stadtteil Au unterhalb der Geländestufe, die sich in Innenstadtnähe wieder dem Fluss nähert (Gasteig = gacher [steiler] Steig; städtebaulich prominente Rampen am Maximilianeum und am Friedensengel), bevor sich im nördlichen Stadtteil Oberföhring der Höhenunterschied allmählich verliert. Am rechten Isarufer liegen der Tierpark und der Stadtteil Au unterhalb der Geländestufe, die sich in Innenstadtnähe wieder dem Fluss nähert (Gasteig = gacher [steiler] Steig; städtebaulich prominente Rampen am Maximilianeum und am Friedensengel), bevor sich im nördlichen Stadtteil Oberföhring der Höhenunterschied allmählich verliert.

Weitere Fließgewässer sind die Würm, die aus dem Starnberger See kommend den Westen Münchens durchfließt, der Hachinger Bach, der im Südosten bei Perlach in das Stadtgebiet eintritt und nördlich von Neuperlach unterirdisch weitergeführt wird, sowie etliche von der Isar abzweigende Stadtbäche wie der Eisbach und der Auer Mühlbach.


Weitere Fließgewässer sind die Würm, die aus dem Starnberger See kommend den Westen Münchens durchfließt, der Hachinger Bach, der im Südosten bei Perlach in das Stadtgebiet eintritt und nördlich von Neuperlach unterirdisch weitergeführt wird, sowie etliche von der Isar abzweigende Stadtbäche wie der Eisbach und der Auer Mühlbach.


Weitere Fließgewässer sind die Würm, die aus dem Starnberger See kommend den Westen Münchens durchfließt, der Hachinger Bach, der im Südosten bei Perlach in das Stadtgebiet eintritt und nördlich von Neuperlach unterirdisch weitergeführt wird, sowie etliche von der Isar abzweigende Stadtbäche wie der Eisbach und der Auer Mühlbach.
→ Hauptartikel: Münchner Stadtbäche

Seen im Münchner Stadtgebiet sind unter anderen der Kleinhesseloher See im Englischen Garten, der Badenburger See und der Pagodenburger See im Nymphenburger Park, der Olympiasee, der Nadisee, der Schwabinger See, die Dreiseenplatte mit Lerchenauer, Fasanerie- und Feldmochinger See im Norden sowie im Westen der Langwieder See und der Lußsee, die zur Langwieder Seenplatte gehören.

→ Hauptartikel: Münchner Stadtbäche

Seen im Münchner Stadtgebiet sind unter anderen der Kleinhesseloher See im Englischen Garten, der Badenburger See und der Pagodenburger See im Nymphenburger Park, der Olympiasee, der Nadisee, der Schwabinger See, die Dreiseenplatte mit Lerchenauer, Fasanerie- und Feldmochinger See im Norden sowie im Westen der Langwieder See und der Lußsee, die zur Langwieder Seenplatte gehören.

→ Hauptartikel: Münchner Stadtbäche

Seen im Münchner Stadtgebiet sind unter anderen der Kleinhesseloher See im Englischen Garten, der Badenburger See und der Pagodenburger See im Nymphenburger Park, der Olympiasee, der Nadisee, der Schwabinger See, die Dreiseenplatte mit Lerchenauer, Fasanerie- und Feldmochinger See im Norden sowie im Westen der Langwieder See und der Lußsee, die zur Langwieder Seenplatte gehören. Im Süden liegt in der Nähe des linken Isarufers der Hinterbrühler See. In jüngster Zeit entstand im Osten der Riemer See.
Siehe auch: Liste der Gewässer in München
Ausdehnung

Die Gesamtfläche Münchens beträgt 310,7191 km².

Siehe auch: Liste der Gewässer in München
Ausdehnung

Die Gesamtfläche Münchens beträgt 310,7191 km². Davon entfallen 44,1 % auf Gebäude und zugehörige Freiflächen, 17,2 % auf Verkehrsflächen, 15,5 % auf Landwirtschaftsflächen, 15,5 % auf Erholungsflächen, 4,1 % auf Waldflächen, 1,3 % auf Wasserflächen und weitere 2,2 % auf Flächen anderer Nutzung.
Davon entfallen 44,1 % auf Gebäude und zugehörige Freiflächen, 17,2 % auf Verkehrsflächen, 15,5 % auf Landwirtschaftsflächen, 15,5 % auf Erholungsflächen, 4,1 % auf Waldflächen, 1,3 % auf Wasserflächen und weitere 2,2 % auf Flächen anderer Nutzung. (Stand: 1. Januar 2007) Die Grenze der Stadt umfasst 118,9 km. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt von Nord nach Süd 20,7 km und von Ost nach West 26,9 km. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt von Nord nach Süd 20,7 km und von Ost nach West 26,9 km. (Stand 31. Dezember 2007)[14][25]
Panoramabild der Münchner Innenstadt aufgenommen vom Olympiaturm. Im Vordergrund Luitpoldpark und Olympiapark, links oben der Englische Garten..
Im Vordergrund Luitpoldpark und Olympiapark, links oben der Englische Garten.
Vergrößerung durch Eingemeindungen
→ Hauptartikel: Eingemeindungen in die Stadt München

Wie andere Großstädte vergrößerte sich München wiederholt durch die Eingemeindung umliegender, vormals selbstständiger kleinerer Städte und Gemeinden.

Vergrößerung durch Eingemeindungen
→ Hauptartikel: Eingemeindungen in die Stadt München

Wie andere Großstädte vergrößerte sich München wiederholt durch die Eingemeindung umliegender, vormals selbstständiger kleinerer Städte und Gemeinden. In München fanden diese Eingemeindungen zwischen 1853 und 1942 in mehreren Schüben statt. Die wenigen Vergrößerungen des Stadtgebiets vor 1854 erfolgten nicht durch Eingemeindungen, sondern durch echte Erweiterung des Stadtgebiets zulasten von in der Regel nicht besiedeltem Umland.
In München fanden diese Eingemeindungen zwischen 1853 und 1942 in mehreren Schüben statt. Die wenigen Vergrößerungen des Stadtgebiets vor 1854 erfolgten nicht durch Eingemeindungen, sondern durch echte Erweiterung des Stadtgebiets zulasten von in der Regel nicht besiedeltem Umland. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden keine eigentlichen Eingemeindungen mehr statt, jedoch gab es noch drei Vergrößerungen des Stadtgebiets zulasten von Nachbargemeinden ohne deren Aufhebung (1954, 1962, 1967). Die wenigen Vergrößerungen des Stadtgebiets vor 1854 erfolgten nicht durch Eingemeindungen, sondern durch echte Erweiterung des Stadtgebiets zulasten von in der Regel nicht besiedeltem Umland. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden keine eigentlichen Eingemeindungen mehr statt, jedoch gab es noch drei Vergrößerungen des Stadtgebiets zulasten von Nachbargemeinden ohne deren Aufhebung (1954, 1962, 1967). Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden keine eigentlichen Eingemeindungen mehr statt, jedoch gab es noch drei Vergrößerungen des Stadtgebiets zulasten von Nachbargemeinden ohne deren Aufhebung (1954, 1962, 1967). Umgekehrt wurde 1951 ein erst 1942 eingemeindeter Teil wieder aus dem Stadtgebiet ausgegliedert.
Stadtgliederung
→ Hauptartikel: Liste der Stadtbezirke Münchens und Liste der Stadtteile Münchens

Das Stadtgebiet ist nicht in Ortsteile im gemeinderechtlichen Sinn unterteilt,[26] sondern - ausschließlich - in Stadtbezirke..

Stadtgliederung
→ Hauptartikel: Liste der Stadtbezirke Münchens und Liste der Stadtteile Münchens

Das Stadtgebiet ist nicht in Ortsteile im gemeinderechtlichen Sinn unterteilt,[26] sondern - ausschließlich - in Stadtbezirke. Deren Zahl war bis zum Zweiten Weltkrieg auf 41 gestiegen und wurde bei einer Neugliederung 1992 und 1996 auf die heutige Zahl von 25 verringert.
Deren Zahl war bis zum Zweiten Weltkrieg auf 41 gestiegen und wurde bei einer Neugliederung 1992 und 1996 auf die heutige Zahl von 25 verringert. Im Alltagsgebrauch beziehen sich die Münchner jedoch eher auf die historisch gewachsenen Stadtteile und Quartiere.

Die 25 Stadtbezirke werden für statistische Zwecke in insgesamt 105 Stadtbezirksteile untergliedert.


Die 25 Stadtbezirke werden für statistische Zwecke in insgesamt 105 Stadtbezirksteile untergliedert. Unterhalb der Gliederungsebene der Stadtbezirksteile gibt es die 475 Stadtbezirksviertel.[27] Diese werden auf der untersten Ebene in Baublöcke gegliedert.
[27] Diese werden auf der untersten Ebene in Baublöcke gegliedert. Ein Baublock ist dabei ein räumlich zusammenhängender Bereich von Grundstücken, der möglichst allseitig durch Straßen, Wege, Eisenbahnlinien, Wasserläufe oder sonstige markante topografische Linien begrenzt und nicht durchschnitten wird. Ein Baublock ist dabei ein räumlich zusammenhängender Bereich von Grundstücken, der möglichst allseitig durch Straßen, Wege, Eisenbahnlinien, Wasserläufe oder sonstige markante topografische Linien begrenzt und nicht durchschnitten wird. Die Baublöcke haben keine Namen, und nur die Hälfte der Stadtbezirksviertel (237 von 475) trägt einen Namen.

Zum Stichtag 1.


Zum Stichtag 1. Januar 2011 erfolgte eine Neueinteilung der Stadtbezirksteile und Stadtbezirksviertel.
Stadtbezirke Lage in München.png
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Königsplatz in der Maxvorstadt

Blick auf die Ludwigsvorstadt

Max-Weber Platz in Au-Haidhausen

Wohnring in Ramersdorf-Perlach

Münchner Bevölkerung in den 25 Stadtbezirken per 31.
png
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Königsplatz in der Maxvorstadt

Blick auf die Ludwigsvorstadt

Max-Weber Platz in Au-Haidhausen

Wohnring in Ramersdorf-Perlach

Münchner Bevölkerung in den 25 Stadtbezirken per 31. Dezember 2018[28] Nr. Stadtbezirk Fläche
(km²) Einwohner Dichte
(Einw.
Stadtbezirk Fläche
(km²) Einwohner Dichte
(Einw./km²) Ausländer
(%)
1 Altstadt-Lehel 3,15 21.100 6.708 26,1
2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt 4,40 51.644 11.734 28,4
3 Maxvorstadt 4,30 51.402 11.
734 28,4
3 Maxvorstadt 4,30 51.402 11.960 25,4
4 Schwabing-West 4,36 68.527 15.706 22,7
5 Au-Haidhausen 4,22 61.356 14.541 23,5
6 Sendling 3,94 40.983 10.405 26,9
7 Sendling-Westpark 7,81 59.643 7.632 28,9
8 Schwanthalerhöhe 2,07 29.
632 28,9
8 Schwanthalerhöhe 2,07 29.743 14.367 33,5
9 Neuhausen-Nymphenburg 12,91 98.814 7.651 24,3
10 Moosach 11,09 54.223 4.888 31,5
11 Milbertshofen-Am Hart 13,42 75.094 5.597 40,8
12 Schwabing-Freimann 25,67 77.
597 40,8
12 Schwabing-Freimann 25,67 77.936 3.036 29,3
13 Bogenhausen 23,71 87.950 3.709 24,4
14 Berg am Laim 6,31 46.098 7.300 31,9
15 Trudering-Riem 22,45 73.206 3.261 23,3
16 Ramersdorf-Perlach 19,90 116.
261 23,3
16 Ramersdorf-Perlach 19,90 116.327 5.847 33,9
17 Obergiesing-Fasangarten 5,72 54.256 9.485 31,1
18 Untergiesing-Harlaching 8,06 53.184 6.601 24,1
19 Thalkirchen-Obersendling-
Forstenried-Fürstenried-Solln 17,76 96.
601 24,1
19 Thalkirchen-Obersendling-
Forstenried-Fürstenried-Solln 17,76 96.714 5.445 27,4
20 Hadern 9,22 49.898 5.410 27,3
21 Pasing-Obermenzing 16,50 74.625 4.523 22,9
22 Aubing-Lochhausen-Langwied 34,06 47.813 1.404 28,4
23 Allach-Untermenzing 15,45 33.
404 28,4
23 Allach-Untermenzing 15,45 33.355 2.159 24,2
24 Feldmoching-Hasenbergl 28,94 61.774 2.135 32,4
25 Laim 5,29 56.546 10.698 28,5
Landeshauptstadt München 310,71 1.542.211 4.963 28,1
Nachbargemeinden

Folgende Städte, Gemeinden und gemeindefreien Gebiete grenzen an die Stadt München (sie werden nach dem Uhrzeigersinn genannt, beginnend im Norden):

Landkreis München:

Oberschleißheim, Garching bei München, Ismaning, Unterföhring, Aschheim, Feldkirchen, Haar, Putzbrunn, Neubiberg, Unterhaching, Perlacher Forst (gemeindefreies Gebiet), Grünwald, Pullach im Isartal, Forstenrieder Park (gemeindefreies Gebiet), Neuried, Planegg, Gräfelfing

Landkreis Fürstenfeldbruck:

Germering, Puchheim, Gröbenzell, Olching

Landkreis Dachau:

Karlsfeld, Bergkirchen

Klima

Die Stadt München liegt im Übergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen Seeklima und dem trockenen Kontinentalklima, es herrscht kühlgemäßigtes Klima (Grenze Cfb/Dfb).
963 28,1
Nachbargemeinden

Folgende Städte, Gemeinden und gemeindefreien Gebiete grenzen an die Stadt München (sie werden nach dem Uhrzeigersinn genannt, beginnend im Norden):

Landkreis München:

Oberschleißheim, Garching bei München, Ismaning, Unterföhring, Aschheim, Feldkirchen, Haar, Putzbrunn, Neubiberg, Unterhaching, Perlacher Forst (gemeindefreies Gebiet), Grünwald, Pullach im Isartal, Forstenrieder Park (gemeindefreies Gebiet), Neuried, Planegg, Gräfelfing

Landkreis Fürstenfeldbruck:

Germering, Puchheim, Gröbenzell, Olching

Landkreis Dachau:

Karlsfeld, Bergkirchen

Klima

Die Stadt München liegt im Übergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen Seeklima und dem trockenen Kontinentalklima, es herrscht kühlgemäßigtes Klima (Grenze Cfb/Dfb).
963 28,1
Nachbargemeinden

Folgende Städte, Gemeinden und gemeindefreien Gebiete grenzen an die Stadt München (sie werden nach dem Uhrzeigersinn genannt, beginnend im Norden):

Landkreis München:

Oberschleißheim, Garching bei München, Ismaning, Unterföhring, Aschheim, Feldkirchen, Haar, Putzbrunn, Neubiberg, Unterhaching, Perlacher Forst (gemeindefreies Gebiet), Grünwald, Pullach im Isartal, Forstenrieder Park (gemeindefreies Gebiet), Neuried, Planegg, Gräfelfing

Landkreis Fürstenfeldbruck:

Germering, Puchheim, Gröbenzell, Olching

Landkreis Dachau:

Karlsfeld, Bergkirchen

Klima

Die Stadt München liegt im Übergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen Seeklima und dem trockenen Kontinentalklima, es herrscht kühlgemäßigtes Klima (Grenze Cfb/Dfb).
963 28,1
Nachbargemeinden

Folgende Städte, Gemeinden und gemeindefreien Gebiete grenzen an die Stadt München (sie werden nach dem Uhrzeigersinn genannt, beginnend im Norden):

Landkreis München:

Oberschleißheim, Garching bei München, Ismaning, Unterföhring, Aschheim, Feldkirchen, Haar, Putzbrunn, Neubiberg, Unterhaching, Perlacher Forst (gemeindefreies Gebiet), Grünwald, Pullach im Isartal, Forstenrieder Park (gemeindefreies Gebiet), Neuried, Planegg, Gräfelfing

Landkreis Fürstenfeldbruck:

Germering, Puchheim, Gröbenzell, Olching

Landkreis Dachau:

Karlsfeld, Bergkirchen

Klima

Die Stadt München liegt im Übergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen Seeklima und dem trockenen Kontinentalklima, es herrscht kühlgemäßigtes Klima (Grenze Cfb/Dfb).
963 28,1
Nachbargemeinden

Folgende Städte, Gemeinden und gemeindefreien Gebiete grenzen an die Stadt München (sie werden nach dem Uhrzeigersinn genannt, beginnend im Norden):

Landkreis München:

Oberschleißheim, Garching bei München, Ismaning, Unterföhring, Aschheim, Feldkirchen, Haar, Putzbrunn, Neubiberg, Unterhaching, Perlacher Forst (gemeindefreies Gebiet), Grünwald, Pullach im Isartal, Forstenrieder Park (gemeindefreies Gebiet), Neuried, Planegg, Gräfelfing

Landkreis Fürstenfeldbruck:

Germering, Puchheim, Gröbenzell, Olching

Landkreis Dachau:

Karlsfeld, Bergkirchen

Klima

Die Stadt München liegt im Übergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen Seeklima und dem trockenen Kontinentalklima, es herrscht kühlgemäßigtes Klima (Grenze Cfb/Dfb).
963 28,1
Nachbargemeinden

Folgende Städte, Gemeinden und gemeindefreien Gebiete grenzen an die Stadt München (sie werden nach dem Uhrzeigersinn genannt, beginnend im Norden):

Landkreis München:

Oberschleißheim, Garching bei München, Ismaning, Unterföhring, Aschheim, Feldkirchen, Haar, Putzbrunn, Neubiberg, Unterhaching, Perlacher Forst (gemeindefreies Gebiet), Grünwald, Pullach im Isartal, Forstenrieder Park (gemeindefreies Gebiet), Neuried, Planegg, Gräfelfing

Landkreis Fürstenfeldbruck:

Germering, Puchheim, Gröbenzell, Olching

Landkreis Dachau:

Karlsfeld, Bergkirchen

Klima

Die Stadt München liegt im Übergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen Seeklima und dem trockenen Kontinentalklima, es herrscht kühlgemäßigtes Klima (Grenze Cfb/Dfb). Die Winter sind vergleichsweise kalt, jedoch sind Temperaturen unter −20 Grad Celsius selten. Dahingegen sind die Sommer ebenso vergleichsweise warm mit Temperaturen von 20 bis 35 Grad Celsius, was München, abgesehen von den Regionen im Rheingraben, zu einer der im Sommer wärmsten deutschen Regionen macht.
Dahingegen sind die Sommer ebenso vergleichsweise warm mit Temperaturen von 20 bis 35 Grad Celsius, was München, abgesehen von den Regionen im Rheingraben, zu einer der im Sommer wärmsten deutschen Regionen macht. Weitere wesentliche wetterbestimmende Faktoren sind die Alpen als mitteleuropäische und die Donau als regionale Wetterscheide. Weitere wesentliche wetterbestimmende Faktoren sind die Alpen als mitteleuropäische und die Donau als regionale Wetterscheide. Aufgrund dieser Konstellation ist das Wetter relativ wechselhaft. An durchschnittlich zehn Tagen im Jahr herrscht der Föhn, ein warmer, trockener Fallwind vom Alpenhauptkamm, der so gute Fernsicht bewirkt, dass vom Stadtgebiet die Bayerischen Alpen deutlich zu sehen sind. An durchschnittlich zehn Tagen im Jahr herrscht der Föhn, ein warmer, trockener Fallwind vom Alpenhauptkamm, der so gute Fernsicht bewirkt, dass vom Stadtgebiet die Bayerischen Alpen deutlich zu sehen sind. Häufiger kommt es zu sogenannten „föhnigen Effekten”, die sich durch Föhn-Effekte in schwächerer Form bemerkbar machen. Häufiger kommt es zu sogenannten „föhnigen Effekten”, die sich durch Föhn-Effekte in schwächerer Form bemerkbar machen.[29]

Die bisher höchste, offiziell vom Deutschen Wetterdienst gemessene Temperatur in der offiziellen DWD-Wetterstation München-Stadt war 37,5 Grad Celsius vom 27.
[29]

Die bisher höchste, offiziell vom Deutschen Wetterdienst gemessene Temperatur in der offiziellen DWD-Wetterstation München-Stadt war 37,5 Grad Celsius vom 27. Juli 1983. Der Kälterekord liegt bei −31,6 Grad Celsius, gemessen im Botanischen Garten am 12. Februar 1929. Die Jahresmitteltemperaturen betrugen im Referenzzeitraum 1961-1990 zwischen 7,8 °C in Riem und 9,1 °C in der Innenstadt; sie stiegen an der Stadtstation bis auf 9,7 °C in der Klimaperiode 1981-2010.
Die Jahresmitteltemperaturen betrugen im Referenzzeitraum 1961-1990 zwischen 7,8 °C in Riem und 9,1 °C in der Innenstadt; sie stiegen an der Stadtstation bis auf 9,7 °C in der Klimaperiode 1981-2010. München wurde aufgrund seiner Lage innerhalb Oberbayerns, die zu den gewitterreichsten Regionen des Freistaates sowie ganz Deutschlands zählt, schon des Öfteren von heftigen Unwettern heimgesucht. München wurde aufgrund seiner Lage innerhalb Oberbayerns, die zu den gewitterreichsten Regionen des Freistaates sowie ganz Deutschlands zählt, schon des Öfteren von heftigen Unwettern heimgesucht. Bemerkenswert ist insbesondere das Hagelunwetter vom 12. Juli 1984, bei dem Schäden in Höhe von 3 Milliarden DM entstanden. Juli 1984, bei dem Schäden in Höhe von 3 Milliarden DM entstanden. München ist durch die Nähe zu den Alpen die schneereichste Großstadt Deutschlands.

Eine Auswertung der Wetterstatistiken hat ergeben, dass der südliche Teil der Stadt am sonnigsten ist.


Eine Auswertung der Wetterstatistiken hat ergeben, dass der südliche Teil der Stadt am sonnigsten ist. Im nördlichen Teil tritt relativ häufig Nebel auf. Die Westhälfte ist niederschlagsärmer als der Osten der Stadt. Dies ist grundsätzlich auch eine Folge der Höhenunterschiede innerhalb der Stadt, die ein entsprechendes Kleinklima generieren, begünstigt durch die Trennung der Stadt in Ost und West durch die Isar..
Dies ist grundsätzlich auch eine Folge der Höhenunterschiede innerhalb der Stadt, die ein entsprechendes Kleinklima generieren, begünstigt durch die Trennung der Stadt in Ost und West durch die Isar.
München
Klimadiagramm
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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[30]; wetterkontor.

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Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[30]; wetterkontor.

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Temperatur in °C, Niederschlag in mm
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[30]; wetterkontor.de, Daten: überwiegend 1961-1990[31]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für München
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max.
de, Daten: überwiegend 1961-1990[31]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für München
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 4,7 7,5 10,8 16,2 19,5 24,4 26,2 26,2 20,5 15,3 9,2 6,8 Ø 15,6
Min.
Temperatur (°C) 4,7 7,5 10,8 16,2 19,5 24,4 26,2 26,2 20,5 15,3 9,2 6,8 Ø 15,6
Min. Temperatur (°C) −1,6 0,1 2,2 5,5 9,3 13,8 15,2 14,9 10,5 6,6 2,7 0,4 Ø 6,7
Niederschlag (mm) 71 67 43 52 137 101 103 113 83 65 53 45 Σ 933
Sonnenstunden (h/d) 2,0 2,7 4,1 5,1 6,4 6,8 7,6 6,9 5,6 4,2 2,2 1,6 Ø 4,6
Regentage (d) 17 13 14 12 16 14 15 13 14 14 14 14 Σ 170
Luftfeuchtigkeit (%) 83 83 77 72 73 73 73 75 78 82 86 86 Ø 78,4
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[30]; wetterkontor.
Temperatur (°C) −1,6 0,1 2,2 5,5 9,3 13,8 15,2 14,9 10,5 6,6 2,7 0,4 Ø 6,7
Niederschlag (mm) 71 67 43 52 137 101 103 113 83 65 53 45 Σ 933
Sonnenstunden (h/d) 2,0 2,7 4,1 5,1 6,4 6,8 7,6 6,9 5,6 4,2 2,2 1,6 Ø 4,6
Regentage (d) 17 13 14 12 16 14 15 13 14 14 14 14 Σ 170
Luftfeuchtigkeit (%) 83 83 77 72 73 73 73 75 78 82 86 86 Ø 78,4
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[30]; wetterkontor.
Temperatur (°C) −1,6 0,1 2,2 5,5 9,3 13,8 15,2 14,9 10,5 6,6 2,7 0,4 Ø 6,7
Niederschlag (mm) 71 67 43 52 137 101 103 113 83 65 53 45 Σ 933
Sonnenstunden (h/d) 2,0 2,7 4,1 5,1 6,4 6,8 7,6 6,9 5,6 4,2 2,2 1,6 Ø 4,6
Regentage (d) 17 13 14 12 16 14 15 13 14 14 14 14 Σ 170
Luftfeuchtigkeit (%) 83 83 77 72 73 73 73 75 78 82 86 86 Ø 78,4
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[30]; wetterkontor.de, Daten: überwiegend 1961-1990[31]
Klimawandel

In München lässt sich der allgemeine Trend der Temperaturerwärmung um etwa 1 °C der mittleren Jahrestemperatur in Deutschland während der letzten 120 Jahre ebenfalls beobachten.
de, Daten: überwiegend 1961-1990[31]
Klimawandel

In München lässt sich der allgemeine Trend der Temperaturerwärmung um etwa 1 °C der mittleren Jahrestemperatur in Deutschland während der letzten 120 Jahre ebenfalls beobachten. Im November 2016 beschloss die Vollversammlung des Stadtrat, dass ein Anstieg der Durchschnittstemperatur, eine Zunahme der Hitzeextrema, eine Zunahme der Anzahl der heißen Tage und der Nächte mit einer Temperatur von über 20 °C (Tropennächte), eine Veränderung der Niederschlagsmuster sowie die Zunahme von lokalen Starkregenereignissen zu den zu erwartenden Klimaveränderungen gehören.
Im November 2016 beschloss die Vollversammlung des Stadtrat, dass ein Anstieg der Durchschnittstemperatur, eine Zunahme der Hitzeextrema, eine Zunahme der Anzahl der heißen Tage und der Nächte mit einer Temperatur von über 20 °C (Tropennächte), eine Veränderung der Niederschlagsmuster sowie die Zunahme von lokalen Starkregenereignissen zu den zu erwartenden Klimaveränderungen gehören. Im November 2016 beschloss die Vollversammlung des Stadtrat, dass ein Anstieg der Durchschnittstemperatur, eine Zunahme der Hitzeextrema, eine Zunahme der Anzahl der heißen Tage und der Nächte mit einer Temperatur von über 20 °C (Tropennächte), eine Veränderung der Niederschlagsmuster sowie die Zunahme von lokalen Starkregenereignissen zu den zu erwartenden Klimaveränderungen gehören.[32] Auf diesem Hintergrund hat die Stadtverwaltung über das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetter­dienst (DWD) eine Studie angestoßen, die in diesem Zusammenhang lokale Wetterdaten ermitteln soll. [32] Auf diesem Hintergrund hat die Stadtverwaltung über das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetter­dienst (DWD) eine Studie angestoßen, die in diesem Zusammenhang lokale Wetterdaten ermitteln soll. Die Daten sollen in die Gestaltung eines Maßnahmenkonzeptes zur Anpassung an den Klimawandel in der Landeshauptstadt München und des Integrierten Handlungsprogramms Kli­maschutz in München (IHKM) einfließen, die unter anderem Entscheidungen zu Fragen der Siedlungsstruktur und -dichte, der Bebauung und Begrünung oder zu einem gut funktionierenden Luftaustausch in der Großstadt steuern soll. Die Daten sollen in die Gestaltung eines Maßnahmenkonzeptes zur Anpassung an den Klimawandel in der Landeshauptstadt München und des Integrierten Handlungsprogramms Kli­maschutz in München (IHKM) einfließen, die unter anderem Entscheidungen zu Fragen der Siedlungsstruktur und -dichte, der Bebauung und Begrünung oder zu einem gut funktionierenden Luftaustausch in der Großstadt steuern soll. Die Daten sollen in die Gestaltung eines Maßnahmenkonzeptes zur Anpassung an den Klimawandel in der Landeshauptstadt München und des Integrierten Handlungsprogramms Kli­maschutz in München (IHKM) einfließen, die unter anderem Entscheidungen zu Fragen der Siedlungsstruktur und -dichte, der Bebauung und Begrünung oder zu einem gut funktionierenden Luftaustausch in der Großstadt steuern soll.[33]
Schutzgebiete

München weist sowohl über das Stadtgebiet verteilt, als auch angrenzend eine Reihe von Natur- und Landschaftsschutzgebieten auf.
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Schutzgebiete

München weist sowohl über das Stadtgebiet verteilt, als auch angrenzend eine Reihe von Natur- und Landschaftsschutzgebieten auf. Zudem gibt es das Geotop Aubinger Lohe (Nr. 162R001).
Naturschutzgebiete

In München gibt es vier Naturschutzgebiete:

Allacher Lohe (NSG-00573.

Naturschutzgebiete

In München gibt es vier Naturschutzgebiete:

Allacher Lohe (NSG-00573.01)
Panzerwiese und Hartelholz (NSG-00611.01)
Schwarzhölzl (NSG-00460.01)
Südliche Fröttmaninger Heide (NSG-00100.134)

Landschaftsschutzgebiete

In München gibt es 20 Landschaftsschutzgebiete , beispielsweise:

Langwieder Autobahnsee (LSG-00120.
134)

Landschaftsschutzgebiete

In München gibt es 20 Landschaftsschutzgebiete , beispielsweise:

Langwieder Autobahnsee (LSG-00120.01)
Aubinger Lohe und Moosschwaige (LSG-00120.02)
Allacher Forst (LSG-00120.06)
Kapuzinerhölzl (LSG-00120.
02)
Allacher Forst (LSG-00120.06)
Kapuzinerhölzl (LSG-00120.07)
Isarauen (LSG-00120.09)
Waldfriedhof sowie Schloss und Schlosspark Fürstenried (LSG-00120.15)
Hirschgarten (LSG-00120.16)
Nymphenburg mit Kanal und Parkresten im Nordwesten (LSG-00588.
16)
Nymphenburg mit Kanal und Parkresten im Nordwesten (LSG-00588.01)
Forstenrieder Park (Der jetzige Stadtteil Forstenried wurde 1912 eingemeindet (Stadtbezirk 19). Der Wald liegt außerhalb der Stadtgrenzen in gemeindefreiem Gebiet) und Forst Kasten (LSG-00114.
Der Wald liegt außerhalb der Stadtgrenzen in gemeindefreiem Gebiet) und Forst Kasten (LSG-00114.01)
Perlacher und Grünwalder Forst (LSG-00534.01)

Siehe auch die Listen der Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete und FFH-Gebiete in der Stadt München bzw.
01)

Siehe auch die Listen der Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete und FFH-Gebiete in der Stadt München bzw. Münchner Grüngürtel.
Umweltschutz

Der gesetzlich erlaubte Grenzwert von 40 μg/m3 für die Luftverschmutzung durch das gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid (NO2) wird in München deutlich überschritten.

Umweltschutz

Der gesetzlich erlaubte Grenzwert von 40 μg/m3 für die Luftverschmutzung durch das gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid (NO2) wird in München deutlich überschritten. Hauptverursacher der Stickstoffdioxid-Belastung sind Kraftfahrzeuge, und hiervon insbesondere Dieselfahrzeuge. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat den Freistaat Bayern im Oktober 2012 rechtskräftig zur Überarbeitung des Luftreinhalteplans verpflichtet,[34] Seit 2011 konnte der Wert von 85 μg/m3 bis auf 78 μg/m3 im Jahr 2017 reduziert werden.
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat den Freistaat Bayern im Oktober 2012 rechtskräftig zur Überarbeitung des Luftreinhalteplans verpflichtet,[34] Seit 2011 konnte der Wert von 85 μg/m3 bis auf 78 μg/m3 im Jahr 2017 reduziert werden.[35] Damit bleibt der Wert auf hohem Niveau. [35] Damit bleibt der Wert auf hohem Niveau. München wurde 2017 erstmals die Stadt mit der höchsten Stickstoffdioxid-Belastung in Deutschland.[36] Im Jahr 2018 war München immer noch die Stadt mit der bundesweit dritthöchsten Stickstoffdioxid-Belastung. [36] Im Jahr 2018 war München immer noch die Stadt mit der bundesweit dritthöchsten Stickstoffdioxid-Belastung.[37]
Fauna

Die Münchner Zwergdeckelschnecken sind weltweit die einzigen Exemplare ihrer Art. Entdeckt wurden sie bereits in den Neunzehnhundertachtzigerjahren von dem Zoologen Hans D.
Entdeckt wurden sie bereits in den Neunzehnhundertachtzigerjahren von dem Zoologen Hans D. Boeters.[38]

Die sogenannten Stadttauben spalten durch die durch sie verursachte Verschmutzung die Stadtgesellschaft. Mit einem umfassenden Konzept aus Öffentlichkeitsarbeit, über Beratung, bis hin zur Einrichtung von Taubenhäusern versucht die Landeshauptstadt München seit einigen Jahren zur Aussöhnung beizutragen.
Mit einem umfassenden Konzept aus Öffentlichkeitsarbeit, über Beratung, bis hin zur Einrichtung von Taubenhäusern versucht die Landeshauptstadt München seit einigen Jahren zur Aussöhnung beizutragen.[39]

Die Anzahl der in München gemeldeten Hunde befindet sich im Anstieg und betrug zum 31.
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Die Anzahl der in München gemeldeten Hunde befindet sich im Anstieg und betrug zum 31. Dezember 2017 36.347 Tiere, davon waren 35.948 als Haustiere versteuert.[40]
Bevölkerung
Einwohnerentwicklung
Bevölkerungsentwicklung Münchens von 1871 bis März 2017
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von München

1852 überschritt die Einwohnerzahl die Grenze von 100.
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Bevölkerung
Einwohnerentwicklung
Bevölkerungsentwicklung Münchens von 1871 bis März 2017
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von München

1852 überschritt die Einwohnerzahl die Grenze von 100.000, wodurch München zur Großstadt wurde. Danach stieg durch Bevölkerungszuwachs und Eingemeindung von vorher eigenständigen Siedlungen die Einwohnerzahl stark an, so dass 1883 in München bereits 250.
Danach stieg durch Bevölkerungszuwachs und Eingemeindung von vorher eigenständigen Siedlungen die Einwohnerzahl stark an, so dass 1883 in München bereits 250.000 Menschen lebten. Bis 1901 verdoppelte sich die Einwohnerzahl dann auf etwa 500.000. Damit war München nach Berlin und Hamburg die drittgrößte Stadt im Deutschen Reich geworden. 000. Damit war München nach Berlin und Hamburg die drittgrößte Stadt im Deutschen Reich geworden. 1933 stieg die Bevölkerungszahl auf 840.000 und 1957 auf über eine Million. Einen ersten Höhepunkt in der Einwohnerzahl gab es im olympischen Jahr mit 1. Einen ersten Höhepunkt in der Einwohnerzahl gab es im olympischen Jahr mit 1.338.924 am 31. Dezember 1972.

Danach ging es auf und ab in der Einwohnerentwicklung, der Tiefpunkt war 1998 erreicht als noch 1.188.897 Einwohner gemeldet waren, jedoch hat sich etwa ab dem Jahr 2000 wieder ein stabiler Aufwärtstrend etabliert.
897 Einwohner gemeldet waren, jedoch hat sich etwa ab dem Jahr 2000 wieder ein stabiler Aufwärtstrend etabliert. Im Mai 2015 wurde nach eigener, von der des Statistischen Landesamtes abweichender Schätzung, erstmals die 1,5-Millionen-Grenze überschritten. Im Mai 2015 wurde nach eigener, von der des Statistischen Landesamtes abweichender Schätzung, erstmals die 1,5-Millionen-Grenze überschritten. Nachträglich wurde ein am 8. Mai geborenes Kind durch Los als eineinhalbmillionster Münchner bestimmt.[41] Am 30. September 2016 hatten nach eigener Schätzung 1.537.987 Einwohner ihren Hauptwohnsitz in München.. 987 Einwohner ihren Hauptwohnsitz in München.[42] Derzeitige Prognosen gehen von einer Fortführung dieses Trends aus und prophezeien einen Anstieg in den nächsten Jahrzehnten auf 1,6 Millionen Einwohner.

Mit ca.


Mit ca. 4.700 Einwohnern je Quadratkilometer hat München die höchste Bevölkerungsdichte aller deutschen Gemeinden.

In der Planungsregion München lebten am 31. Dezember 2011 ca. 2.727.100 Menschen,[6] in der Metropolregion München (d.
100 Menschen,[6] in der Metropolregion München (d. h. Oberbayern und Teile der Regierungsbezirke Niederbayern und Schwaben) 5.203.738 Menschen (Stand 2006).

München ist eine der wenigen deutschen Städte, in denen die Zahl der Neugeborenen die der Gestorbenen übersteigt.


München ist eine der wenigen deutschen Städte, in denen die Zahl der Neugeborenen die der Gestorbenen übersteigt. In den letzten Jahren wuchs die Zahl der Neugeborenen sehr stark an. Im Jahr 2009 wurden so viele Kinder in München geboren wie seit 1969 nicht mehr.
Im Jahr 2009 wurden so viele Kinder in München geboren wie seit 1969 nicht mehr.[43][44] Hinzu kommt eine starke Zuwanderung aus dem In- und Ausland.

Im Jahre 2013 wurden 125 346 Neuanmeldungen von Zuzüglern im Kreisverwaltungsreferat München verzeichnet.[45] Im Jahre 2016 kamen in München 18.
[45] Im Jahre 2016 kamen in München 18.107 Neugeborene zur Welt. Das sind fast 1.000 mehr als im Jahr davor und ein neuer Rekord.[46]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die kreisfreie Stadt von 1.211.617 auf 1.471.508 um 259.
617 auf 1.471.508 um 259.891 Einwohner bzw. um 21,5 %.
Bevölkerungsstruktur

München verzeichnete im Mai 2015 einen Ausländeranteil (registrierte Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) von 26,8 Prozent. Im Mai 2014 betrug der Anteil 25,8 Prozent[47] und im Jahr 2012 lag dieser bei 24,6 Prozent.

Bevölkerungsstruktur

München verzeichnete im Mai 2015 einen Ausländeranteil (registrierte Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) von 26,8 Prozent. Im Mai 2014 betrug der Anteil 25,8 Prozent[47] und im Jahr 2012 lag dieser bei 24,6 Prozent.[48]

Die größten Gruppen der melderechtlich in München registrierten Ausländer (Stand 31. Dezember 2018) kommen aus Kroatien (38.
Dezember 2018) kommen aus Kroatien (38.137), der Türkei (37.876), Italien (27.821), Griechenland (26.560), Österreich (21.046), Bosnien und Herzegowina (19.692), Polen (19.101) und Rumänien (17.980).[49]

Laut Zensus 2011 lag der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (registrierte Einwohner mit deutscher Staatsangehörigkeit und zugleich ausländischer Herkunft) bei 34,3 Prozent (Vergleich: Berlin 28 Prozent[50] und Hamburg 31 Prozent[51]), einem der höchsten Werte unter den deutschen Großstädten.
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Laut Zensus 2011 lag der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (registrierte Einwohner mit deutscher Staatsangehörigkeit und zugleich ausländischer Herkunft) bei 34,3 Prozent (Vergleich: Berlin 28 Prozent[50] und Hamburg 31 Prozent[51]), einem der höchsten Werte unter den deutschen Großstädten.
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Laut Zensus 2011 lag der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (registrierte Einwohner mit deutscher Staatsangehörigkeit und zugleich ausländischer Herkunft) bei 34,3 Prozent (Vergleich: Berlin 28 Prozent[50] und Hamburg 31 Prozent[51]), einem der höchsten Werte unter den deutschen Großstädten.[52]

Die Kaufkraft-Studie für 2017 des Marktforschungsinstituts GfK zeigt, dass die Einwohner im Großraum München über Deutschlands größte Kaufkraft verfügen.
[52]

Die Kaufkraft-Studie für 2017 des Marktforschungsinstituts GfK zeigt, dass die Einwohner im Großraum München über Deutschlands größte Kaufkraft verfügen. Insgesamt können alle Münchner zusammen 43,708 Milliarden Euro jährlich ausgeben. Damit liegt der Stadtkreis München sogar knapp vor Hamburg, obwohl die Hansestadt knapp 340.
Damit liegt der Stadtkreis München sogar knapp vor Hamburg, obwohl die Hansestadt knapp 340.000 mehr Einwohner zählt. Nur Berlin mit seinen rund zwei Millionen Einwohnern mehr als München verfügt als einzelne Gebietskörperschaft über eine höhere Kaufkraftsumme.[53][54]
Dialekt

Der Münchner Dialekt gehört der mittelbairischen Mundart an.
Nur Berlin mit seinen rund zwei Millionen Einwohnern mehr als München verfügt als einzelne Gebietskörperschaft über eine höhere Kaufkraftsumme.[53][54]
Dialekt

Der Münchner Dialekt gehört der mittelbairischen Mundart an. Durch den starken Zuzug aus anderen Gebieten Deutschlands sowie weil er von Dialektsprechern nicht mehr an die eigenen Kinder weitergegeben wird, ist er inzwischen vom Aussterben bedroht..
Durch den starken Zuzug aus anderen Gebieten Deutschlands sowie weil er von Dialektsprechern nicht mehr an die eigenen Kinder weitergegeben wird, ist er inzwischen vom Aussterben bedroht.[55] Wie das Bayerische Kultusministerium im Januar 2001 im Landtag mitteilte, war bereits damals die Mundart der Landeshauptstadt den Einwohnern unter 20 Jahren fremd. [55] Wie das Bayerische Kultusministerium im Januar 2001 im Landtag mitteilte, war bereits damals die Mundart der Landeshauptstadt den Einwohnern unter 20 Jahren fremd.[56]

Im Dialekt wird die Stadt Minga genannt; diese Form ist in der Stadtmundart allerdings unüblich geworden, wo sie durch die standarddeutsche Entsprechung verdrängt worden ist, und wird praktisch nur noch im Umland verwendet.
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Im Dialekt wird die Stadt Minga genannt; diese Form ist in der Stadtmundart allerdings unüblich geworden, wo sie durch die standarddeutsche Entsprechung verdrängt worden ist, und wird praktisch nur noch im Umland verwendet.
Religionen
→ Hauptartikel: Religionen in München
Katholische Pfarrkirche St. Maximilian vom Alten Peter gesehen
Evangelische Pfarrkirche St.
Maximilian vom Alten Peter gesehen
Evangelische Pfarrkirche St. Lukas mit Kabelsteg
Neue Hauptsynagoge am
St.-Jakobs-Platz

München ist seit 1817 der Sitz des Erzbistums München und Freising, das in diesem Jahr als Nachfolger des 1803 säkularisierten Fürstbistums Freising gegründet wurde.
-Jakobs-Platz

München ist seit 1817 der Sitz des Erzbistums München und Freising, das in diesem Jahr als Nachfolger des 1803 säkularisierten Fürstbistums Freising gegründet wurde. Zu den ältesten evangelischen Kirchen gehören St. Matthäus und St. Markus. München hat eine jüdische Gemeinde mit etwa 9 700 Mitgliedern, von denen heute die meisten osteuropäischer Herkunft (Ukraine und Russland) sind, sowie eine kleinere liberal-jüdische Gemeinde.
München hat eine jüdische Gemeinde mit etwa 9 700 Mitgliedern, von denen heute die meisten osteuropäischer Herkunft (Ukraine und Russland) sind, sowie eine kleinere liberal-jüdische Gemeinde.

Insgesamt waren im Jahr 2011 3,6 Prozent Mitglieder einer christlich-orthodoxen Kirche und weitere 4,4 Prozent gehörten sonstigen (neben den großen Amtskirchen) in Bayern anerkannten öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften an.


Insgesamt waren im Jahr 2011 3,6 Prozent Mitglieder einer christlich-orthodoxen Kirche und weitere 4,4 Prozent gehörten sonstigen (neben den großen Amtskirchen) in Bayern anerkannten öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften an.[57]

Die 1976 geweihte Kirche Maria Schutz und St. Andreas im Stadtteil Untergiesing ist die Kathedrale der seit 1959 bestehenden Apostolischen Exarchie für katholische Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien..
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Die 1976 geweihte Kirche Maria Schutz und St. Andreas im Stadtteil Untergiesing ist die Kathedrale der seit 1959 bestehenden Apostolischen Exarchie für katholische Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien. Der Münchner Sitz der Exarchie geht auf die große Zahl ukrainischer Zwangsarbeiter zurück, die während des Zweiten Weltkrieges nach Bayern gebracht worden waren und dort zunächst als Displaced Persons, später teilweise dauerhaft blieben.
Der Münchner Sitz der Exarchie geht auf die große Zahl ukrainischer Zwangsarbeiter zurück, die während des Zweiten Weltkrieges nach Bayern gebracht worden waren und dort zunächst als Displaced Persons, später teilweise dauerhaft blieben. Der Münchner Sitz der Exarchie geht auf die große Zahl ukrainischer Zwangsarbeiter zurück, die während des Zweiten Weltkrieges nach Bayern gebracht worden waren und dort zunächst als Displaced Persons, später teilweise dauerhaft blieben. Im Juni 1945 wurde die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche der Hl. Maria Schutz gegründet. Da die Gemeinde anfangs mehr als 5 000 Mitglieder zählte, wurde im Stadtteil Ludwigsfeld eine zweite den Aposteln Petrus und Paulus gewidmete Kirchengemeinde gegründet, die bis heute existiert. Da die Gemeinde anfangs mehr als 5 000 Mitglieder zählte, wurde im Stadtteil Ludwigsfeld eine zweite den Aposteln Petrus und Paulus gewidmete Kirchengemeinde gegründet, die bis heute existiert.

In der Ungererstraße 131 in Schwabing-Freimann befinden sich das Pfarrgemeindezentrum der griechisch-orthodoxen Gemeinde Münchens und die Allerheiligenkirche.


In der Ungererstraße 131 in Schwabing-Freimann befinden sich das Pfarrgemeindezentrum der griechisch-orthodoxen Gemeinde Münchens und die Allerheiligenkirche. Vom 12. bis 16. Mai 2010 fand der zweite Ökumenische Kirchentag in München statt.
Freimann-Moschee

Es wird von etwa 100.000 bis 120.000 in München lebenden Muslimen ausgegangen, was sieben bis acht Prozent der Bevölkerung entspricht.
000 bis 120.000 in München lebenden Muslimen ausgegangen, was sieben bis acht Prozent der Bevölkerung entspricht.[58][59] 2005 wurde die Kontroverse um ein Neubauprojekt für eine Moschee in Sendling auch bundesweit unter dem Schlagwort „Sendlinger Moscheenstreit” bekannt. [58][59] 2005 wurde die Kontroverse um ein Neubauprojekt für eine Moschee in Sendling auch bundesweit unter dem Schlagwort „Sendlinger Moscheenstreit” bekannt. Unter der Federführung des Imams Benjamin Idriz sollte in München, zunächst unter dem Namen „Zentrum für Islam in Europa - München” (Ziem) eine große Moschee samt Kulturzentrum und Ausbildungsstätte für Imame entstehen. Unter der Federführung des Imams Benjamin Idriz sollte in München, zunächst unter dem Namen „Zentrum für Islam in Europa - München” (Ziem) eine große Moschee samt Kulturzentrum und Ausbildungsstätte für Imame entstehen.[58] Das Projekt firmiert inzwischen unter dem Namen „Münchner Forum für Islam” (MIF).[60]

Die Zeugen Jehovas sind mit 59 Gemeinden in München vertreten, die 16 Königreichssäle und Saalzentren im Stadtgebiet betreiben.
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Die Zeugen Jehovas sind mit 59 Gemeinden in München vertreten, die 16 Königreichssäle und Saalzentren im Stadtgebiet betreiben. In der Riesstraße in Moosach befindet sich ferner ein Kongresssaal der Zeugen Jehovas, in dem regelmäßig überregionale Treffen stattfinden.
In der Riesstraße in Moosach befindet sich ferner ein Kongresssaal der Zeugen Jehovas, in dem regelmäßig überregionale Treffen stattfinden.

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist mit neun Gemeinden und Häusern im Stadtgebiet vertreten. In der Tizianstraße in Neuhausen-Nymphenburg befindet sich ebenfalls die Bayern-Zentrale der Freikirche..
In der Tizianstraße in Neuhausen-Nymphenburg befindet sich ebenfalls die Bayern-Zentrale der Freikirche.[61][62]

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist in München mit vier Gemeinden in zwei Gemeindehäusern vertreten.

Der Verein der Mandäer in Deutschland mit Sitz in München kümmert sich um den Aufbau einer funktionierenden mandäischen Gemeinde.


Der Verein der Mandäer in Deutschland mit Sitz in München kümmert sich um den Aufbau einer funktionierenden mandäischen Gemeinde.

Der seit einigen Jahrzehnten bestehende Krishna-Tempel in der Wachenheimer Straße in München-Giesing hat sich zu einer bedeutenden Andachtsstätte für etwa 15.


Der seit einigen Jahrzehnten bestehende Krishna-Tempel in der Wachenheimer Straße in München-Giesing hat sich zu einer bedeutenden Andachtsstätte für etwa 15.000 in München lebende Hindus entwickelt. Dort werden Meditation und hinduistische Festtage wie das Lichterfest Diwali zelebriert.
Dort werden Meditation und hinduistische Festtage wie das Lichterfest Diwali zelebriert.
Stadtheilige
Hl. Onophrios, Fresko in Schloss Blutenburg

Der erste Schutzpatron der Stadt München war der Hl. Onuphrios, ein syrisch-ägyptischer Einsiedler des 3. Jahrhunderts, dessen Reliquie in Form einer Hirnschale angeblich von Heinrich dem Löwen (1129-1195) von einem Kreuzzug gegen die Wenden nach München gebracht wurde.
Jahrhunderts, dessen Reliquie in Form einer Hirnschale angeblich von Heinrich dem Löwen (1129-1195) von einem Kreuzzug gegen die Wenden nach München gebracht wurde.

Seit 1580 wird der Hl. Benno, der 1066 bis 1106 Bischof von Meißen war, in der römisch-katholischen Kirche als Patron Bayerns und der Stadt München verehrt.
Benno, der 1066 bis 1106 Bischof von Meißen war, in der römisch-katholischen Kirche als Patron Bayerns und der Stadt München verehrt.[63]
Konfessionsstatistik

Ende 2018 waren 30,9 Prozent (Vorjahr 31,8 Prozent) der Einwohner römisch-katholisch, 11,1 Prozent (11,4 %) evangelisch (einschließlich der evangelischen Freikirchen), 0,3 Prozent jüdisch, während 57,7 Prozent (Vorjahr 56,5 %) entweder anderen Konfessionen oder Religionen angehörten oder konfessionslos waren.
[63]
Konfessionsstatistik

Ende 2018 waren 30,9 Prozent (Vorjahr 31,8 Prozent) der Einwohner römisch-katholisch, 11,1 Prozent (11,4 %) evangelisch (einschließlich der evangelischen Freikirchen), 0,3 Prozent jüdisch, während 57,7 Prozent (Vorjahr 56,5 %) entweder anderen Konfessionen oder Religionen angehörten oder konfessionslos waren.
[63]
Konfessionsstatistik

Ende 2018 waren 30,9 Prozent (Vorjahr 31,8 Prozent) der Einwohner römisch-katholisch, 11,1 Prozent (11,4 %) evangelisch (einschließlich der evangelischen Freikirchen), 0,3 Prozent jüdisch, während 57,7 Prozent (Vorjahr 56,5 %) entweder anderen Konfessionen oder Religionen angehörten oder konfessionslos waren.[64] Ende 2014 waren noch 33,9 Prozent der Einwohner römisch-katholisch, 12,3 Prozent evangelisch (einschließlich evangelische Freikirchen), 0,3 Prozent jüdisch, und 53,5 Prozent gehörten anderen Religionen an oder waren konfessionslos.
[64] Ende 2014 waren noch 33,9 Prozent der Einwohner römisch-katholisch, 12,3 Prozent evangelisch (einschließlich evangelische Freikirchen), 0,3 Prozent jüdisch, und 53,5 Prozent gehörten anderen Religionen an oder waren konfessionslos.[65] Die Zahl der Protestanten und Katholiken ist demnach im beobachteten Zeitraum gesunken, während der Anteil der Konfessionslosen zunahm. [65] Die Zahl der Protestanten und Katholiken ist demnach im beobachteten Zeitraum gesunken, während der Anteil der Konfessionslosen zunahm. Obwohl die Gruppe der Konfessionslosen deutlich größer ist als die der Katholiken, gehört München zu den bayerischen Städten und Gemeinden, in denen Mariä Himmelfahrt (15. August) ein gesetzlicher Feiertag ist. Obwohl die Gruppe der Konfessionslosen deutlich größer ist als die der Katholiken, gehört München zu den bayerischen Städten und Gemeinden, in denen Mariä Himmelfahrt (15. August) ein gesetzlicher Feiertag ist.
Persönlichkeiten
→ Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt München und Liste der Ehrenbürger von München

Der Münchner Stadtrat kann Personen, die sich in hohem Maße um das Wohl der Stadt verdient gemacht haben, zu Ehrenbürgern ernennen.

Persönlichkeiten
→ Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt München und Liste der Ehrenbürger von München

Der Münchner Stadtrat kann Personen, die sich in hohem Maße um das Wohl der Stadt verdient gemacht haben, zu Ehrenbürgern ernennen.

Söhne und Töchter der Stadt sind in München geborene Personen, unabhängig davon, ob sie ihren späteren Wirkungskreis in München hatten oder nicht.


Söhne und Töchter der Stadt sind in München geborene Personen, unabhängig davon, ob sie ihren späteren Wirkungskreis in München hatten oder nicht. Zudem gibt es Persönlichkeiten, die außerhalb Münchens geboren sind und in der Stadt gelebt und gewirkt haben.
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte Münchens
Stadtgründung

München wurde 1158 zum ersten Mal als forum apud Munichen[66] urkundlich im Augsburger Schied erwähnt, nachdem der Herzog von Bayern und Sachsen, Heinrich der Löwe, einen Übergang der Salzstraße über die Isar ungefähr an der Stelle der heutigen Ludwigsbrücke errichtet und nahe dem Übergang einen Markt gegründet hatte.

Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte Münchens
Stadtgründung

München wurde 1158 zum ersten Mal als forum apud Munichen[66] urkundlich im Augsburger Schied erwähnt, nachdem der Herzog von Bayern und Sachsen, Heinrich der Löwe, einen Übergang der Salzstraße über die Isar ungefähr an der Stelle der heutigen Ludwigsbrücke errichtet und nahe dem Übergang einen Markt gegründet hatte.

Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte Münchens
Stadtgründung

München wurde 1158 zum ersten Mal als forum apud Munichen[66] urkundlich im Augsburger Schied erwähnt, nachdem der Herzog von Bayern und Sachsen, Heinrich der Löwe, einen Übergang der Salzstraße über die Isar ungefähr an der Stelle der heutigen Ludwigsbrücke errichtet und nahe dem Übergang einen Markt gegründet hatte.

Mit dem Augsburger Schied wurde die Stadt München jedoch nicht gegründet; die bereits bestehende Siedlung erhielt dadurch von Kaiser Friedrich Barbarossa nur das Markt-, Münz- und Zollrecht zugesprochen.


Mit dem Augsburger Schied wurde die Stadt München jedoch nicht gegründet; die bereits bestehende Siedlung erhielt dadurch von Kaiser Friedrich Barbarossa nur das Markt-, Münz- und Zollrecht zugesprochen. Die Freisinger Bischöfe erhielten jedoch ein Drittel der daraus resultierenden Einnahmen..
Die Freisinger Bischöfe erhielten jedoch ein Drittel der daraus resultierenden Einnahmen.

Wann die ab 1158 ins Licht der Geschichte getretene Stadt „München” tatsächlich gegründet wurde und welchen Namen die Siedlung bei ihrer Gründung trug, ist nicht bekannt.


Wann die ab 1158 ins Licht der Geschichte getretene Stadt „München” tatsächlich gegründet wurde und welchen Namen die Siedlung bei ihrer Gründung trug, ist nicht bekannt. Die älteste und damals noch einzige Pfarrkirche der Stadt ist die Peterskirche.
Mittelalter: Herzogsitz und Kaiserresidenz
Alter Hof
Münchner Pfennig mit Mönchskopf zur Zeit Stefans II. (1349-75)

Als Heinrich der Löwe 1180 vom Kaiser geächtet wurde, fiel Bayern an die Wittelsbacher und München an den Bischof von Freising..

Mittelalter: Herzogsitz und Kaiserresidenz
Alter Hof
Münchner Pfennig mit Mönchskopf zur Zeit Stefans II. (1349-75)

Als Heinrich der Löwe 1180 vom Kaiser geächtet wurde, fiel Bayern an die Wittelsbacher und München an den Bischof von Freising. 1240 kam auch München in Wittelsbacher Besitz und wurde bereits 1255 nach der ersten Landesteilung herzogliche Residenz.
1240 kam auch München in Wittelsbacher Besitz und wurde bereits 1255 nach der ersten Landesteilung herzogliche Residenz.

Seit 1314 war Herzog Ludwig IV. deutscher König, seit 1328 auch römisch-deutscher Kaiser, und München wurde als seine Residenz durch einen neuen Mauerring erheblich erweitert.
deutscher König, seit 1328 auch römisch-deutscher Kaiser, und München wurde als seine Residenz durch einen neuen Mauerring erheblich erweitert. Zu dieser Zeit übernahm München die Farben des alten Reiches, Schwarz und Gold, als Stadtfarben.

Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts kam es wiederholt zu Aufständen der Bürgerschaft gegen die Herzöge, die daraufhin ihren Regierungssitz vom Alten Hof in die neue Residenz am Stadtrand verlegten.
Jahrhunderts kam es wiederholt zu Aufständen der Bürgerschaft gegen die Herzöge, die daraufhin ihren Regierungssitz vom Alten Hof in die neue Residenz am Stadtrand verlegten. Wegen der Bedrohung durch die Hussiten wurde 1429 die bestehende Stadtbefestigung durch einen zweiten, äußeren Mauerring verstärkt. Wegen der Bedrohung durch die Hussiten wurde 1429 die bestehende Stadtbefestigung durch einen zweiten, äußeren Mauerring verstärkt.

Im Jahre 1442 wurden die jüdischen Bürger aus der Stadt vertrieben. Bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts lebten daraufhin keine Juden mehr in München (siehe hierzu: Geschichte der Juden in München).
Jahrhunderts lebten daraufhin keine Juden mehr in München (siehe hierzu: Geschichte der Juden in München).

Im Jahre 1468 wurde der Grundstein zum [!!! spätgotischen ] Neubau der Marienkirche gelegt, der „Frauenkirche”, deren Bau trotz ihre Größe nur zwanzig Jahre dauerte.


Im Jahre 1468 wurde der Grundstein zum [!!! spätgotischen ] Neubau der Marienkirche gelegt, der „Frauenkirche”, deren Bau trotz ihre Größe nur zwanzig Jahre dauerte. Das [!!! gotische ] München unterschied sich in Architektur und Größe um 1500 jedoch noch nicht sehr von den anderen Herzogstädten Bayerns wie Ingolstadt, Straubing oder Landshut und lag mit knapp über 13.
Das [!!! gotische ] München unterschied sich in Architektur und Größe um 1500 jedoch noch nicht sehr von den anderen Herzogstädten Bayerns wie Ingolstadt, Straubing oder Landshut und lag mit knapp über 13.000 Einwohnern noch weit hinter Nürnberg und Augsburg, die allerdings damals zu den fünf größten Städten des Reiches gehörten.[67]
Hauptstadt des vereinigten Herzogtums

Nachdem die Stadt in der [!!! Spätgotik ] eine neue kulturelle Blütezeit erlebt hatte, wurde München 1506 zu Beginn der Neuzeit durch die Wiedervereinigung der Herzogtümer unter Albrecht IV..
[67]
Hauptstadt des vereinigten Herzogtums

Nachdem die Stadt in der [!!! Spätgotik ] eine neue kulturelle Blütezeit erlebt hatte, wurde München 1506 zu Beginn der Neuzeit durch die Wiedervereinigung der Herzogtümer unter Albrecht IV. (1465-1508) Hauptstadt von ganz Ober- und Niederbayern..
(1465-1508) Hauptstadt von ganz Ober- und Niederbayern. In der Folgezeit ging der Einfluss der Bürgerschaft immer weiter zurück und die Wittelsbacher bestimmten fortan die Entwicklung der Stadt.

München wurde unter der Herrschaft von Wilhelm IV..


München wurde unter der Herrschaft von Wilhelm IV. (1508-1550) und Albrecht V. (1550-1579) ein Zentrum der Renaissance und der Gegenreformation. 1589 wurde das Hofbräuhaus durch Wilhelm V. (1579-1597) gegründet. Für die Jesuiten entstand die Michaelskirche und das Jesuitenkolleg.
(1579-1597) gegründet. Für die Jesuiten entstand die Michaelskirche und das Jesuitenkolleg. Zwei frühe Stadtansichten sind bei Georg Braun, Franz Hogenberg: „Civitates orbis terrarum” von 1572 abgebildet.[68] Um 1570 entstand auch Jacob Sandtners Stadtmodell aus Lindenholz, das zusammen mit denen für die vier nachgeordneten damaligen Regierungsstädte Straubing, Landshut, Ingolstadt und Burghausen zu den ältesten der Welt zählt. [68] Um 1570 entstand auch Jacob Sandtners Stadtmodell aus Lindenholz, das zusammen mit denen für die vier nachgeordneten damaligen Regierungsstädte Straubing, Landshut, Ingolstadt und Burghausen zu den ältesten der Welt zählt. [68] Um 1570 entstand auch Jacob Sandtners Stadtmodell aus Lindenholz, das zusammen mit denen für die vier nachgeordneten damaligen Regierungsstädte Straubing, Landshut, Ingolstadt und Burghausen zu den ältesten der Welt zählt.[69][70]
Dreidimensionales Stadtmodell von 1570, von Jakob Sandtner.
Kurfürstliche Residenzstadt

Unter Herzog Maximilian I. von Bayern (1597-1651) gewann Bayern die Oberpfalz und München wurde 1628 kurfürstliche Residenzstadt von ganz Altbayern, musste aber 1632 im Zuge des Dreißigjährigen Kriegs die Besatzung schwedischer Truppen erdulden.
von Bayern (1597-1651) gewann Bayern die Oberpfalz und München wurde 1628 kurfürstliche Residenzstadt von ganz Altbayern, musste aber 1632 im Zuge des Dreißigjährigen Kriegs die Besatzung schwedischer Truppen erdulden. München hatte ein hohes Lösegeld zu bezahlen und Geiseln stellen, um seiner Zerstörung zu entgehen. München hatte ein hohes Lösegeld zu bezahlen und Geiseln stellen, um seiner Zerstörung zu entgehen. Wenig später brach die Pest aus und tötete ein Drittel der Bevölkerung. Nach dem Ende des Kriegs 1648 erholte sich die Stadt jedoch und öffnete sich unter Kurfürst Ferdinand Maria (1651-1679) dem italienischen Barock. Nach dem Ende des Kriegs 1648 erholte sich die Stadt jedoch und öffnete sich unter Kurfürst Ferdinand Maria (1651-1679) dem italienischen Barock. So entstanden Schloss Nymphenburg und die Theatinerkirche sowie das erste Opernhaus. Die Auswirkungen des Krieges waren jedoch eine wichtige Voraussetzung für die Durchsetzung des Absolutismus des Kurfürsten.. Die Auswirkungen des Krieges waren jedoch eine wichtige Voraussetzung für die Durchsetzung des Absolutismus des Kurfürsten.
Marktplatz (heute Marienplatz) (Kupferstich von Matthäus Merian, etwa 1650)

1704 kam München im Spanischen Erbfolgekrieg für mehrere Jahre unter habsburgische Besatzung, da sich Kurfürst Maximilian II.

Marktplatz (heute Marienplatz) (Kupferstich von Matthäus Merian, etwa 1650)

1704 kam München im Spanischen Erbfolgekrieg für mehrere Jahre unter habsburgische Besatzung, da sich Kurfürst Maximilian II. Emanuel (1679-1726) mit Frankreich verbündet hatte. Ein Aufstand der Bürger und Bauern wurde in der Sendlinger Mordweihnacht blutig beendet.
Ein Aufstand der Bürger und Bauern wurde in der Sendlinger Mordweihnacht blutig beendet. Nach der Rückkehr des Kurfürsten aus dem Exil setzte sich der französische Spätbarock am Hof durch und in der Folge entwickelte sich das bayerische Rokoko.

Nach der Kaiserkrönung von Kurfürst Karl Albrecht (1726-1745) besetzten habsburgische Truppen 1742 für zwei Jahre erneut die Stadt..


Nach der Kaiserkrönung von Kurfürst Karl Albrecht (1726-1745) besetzten habsburgische Truppen 1742 für zwei Jahre erneut die Stadt. Maximilian III. Joseph (1745-1777) gab die Großmachtpolitik seiner Vorgänger auf und widmete sich inneren Reformen, so wurde die Bayerische Akademie der Wissenschaften 1759 in München gegründet.
Joseph (1745-1777) gab die Großmachtpolitik seiner Vorgänger auf und widmete sich inneren Reformen, so wurde die Bayerische Akademie der Wissenschaften 1759 in München gegründet. 1789 erfolgte auf Befehl Kurfürst Karl Theodors (1777-1799) die Anlage des Englischen Gartens in den Isarauen und wenig später wurde die mittelalterliche Stadtbefestigung geschleift. 1789 erfolgte auf Befehl Kurfürst Karl Theodors (1777-1799) die Anlage des Englischen Gartens in den Isarauen und wenig später wurde die mittelalterliche Stadtbefestigung geschleift. München war unter Karl Theodor Residenzstadt von Kurpfalz-Bayern, des drittgrößten Länderkomplexes des Alten Reichs. München war unter Karl Theodor Residenzstadt von Kurpfalz-Bayern, des drittgrößten Länderkomplexes des Alten Reichs.
Stadtplan Münchens, 1858
Königliche Haupt- und Residenzstadt

Obwohl München bereits 1328 kaiserliche Residenzstadt wurde, begann der Aufstieg zur Großstadt erst 450 Jahre später. Gegen Ende des 18..

Stadtplan Münchens, 1858
Königliche Haupt- und Residenzstadt

Obwohl München bereits 1328 kaiserliche Residenzstadt wurde, begann der Aufstieg zur Großstadt erst 450 Jahre später. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wuchs München rapide, hatte bereits 1750 mit Augsburg gleichgezogen und Nürnberg überholt. Ab 1806 wurde diese Entwicklung noch beschleunigt, als Bayern von Napoleon zum Königreich Bayern erhoben und München damit Hauptstadt eines doppelt so großen Landes wurde, das weite Teile Frankens, Schwabens und die Rheinpfalz einschloss.
Ab 1806 wurde diese Entwicklung noch beschleunigt, als Bayern von Napoleon zum Königreich Bayern erhoben und München damit Hauptstadt eines doppelt so großen Landes wurde, das weite Teile Frankens, Schwabens und die Rheinpfalz einschloss. Nun konnten auch Protestanten das Münchner Bürgerrecht erwerben. Nun konnten auch Protestanten das Münchner Bürgerrecht erwerben. Hatte München 1700 gerade einmal 24.000 Einwohner, so verdoppelte sich die Bewohnerzahl bald alle etwa dreißig Jahre, so dass 1871 170.000 Menschen in München lebten und 1933 840. 000 Menschen in München lebten und 1933 840.000. Unter König Max I. Joseph (1799-1825) entstand das Nationaltheater und es begann die planvolle Erweiterung der Stadt. 1818 erhielt München eine Selbstverwaltung mit zwei Bürgermeistern und zwei Ratskollegien. 1818 erhielt München eine Selbstverwaltung mit zwei Bürgermeistern und zwei Ratskollegien.

Unter der Regierung von König Ludwig I. von Bayern (1825-1848) wurde München zu einer weithin bekannten Kunststadt. Die Klassizisten [!!! Leo von Klenze ] und [!!! Friedrich von Gärtner ] gestalteten die Ludwigstraße, den Königsplatz und die Erweiterung der Münchner Residenz.
Die Klassizisten [!!! Leo von Klenze ] und [!!! Friedrich von Gärtner ] gestalteten die Ludwigstraße, den Königsplatz und die Erweiterung der Münchner Residenz.

Ludwigs Sohn Max II. (1848-1864) förderte insbesondere die Geisteswissenschaften und scharte einen Literatenkreis um sich („Die Krokodile”).
(1848-1864) förderte insbesondere die Geisteswissenschaften und scharte einen Literatenkreis um sich („Die Krokodile”). Max II. trat wie sein Vater als Bauherr hervor. Im neuen, an die englische Gotik erinnernden „Maximilianstil”, entstanden unter anderem die Bauten an der Maximilianstraße,[71] heute eine der exklusivsten und teuersten Einkaufsstraßen des Kontinents.. Im neuen, an die englische Gotik erinnernden „Maximilianstil”, entstanden unter anderem die Bauten an der Maximilianstraße,[71] heute eine der exklusivsten und teuersten Einkaufsstraßen des Kontinents.

Unter König Ludwig II. (1864-1886) erfuhr das Musikleben mit mehreren Aufenthalten [!!! Richard Wagners ] eine neue Blüte. Im 19.
(1864-1886) erfuhr das Musikleben mit mehreren Aufenthalten [!!! Richard Wagners ] eine neue Blüte. Im 19. Jahrhundert, als München immer wieder von der Seuche geplagt war, führte Max von Pettenkofer das Abwassersystem ein. Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts galt München dadurch als eine der saubersten Städte Europas. Jahrhunderts galt München dadurch als eine der saubersten Städte Europas.

In der Zeit Prinzregent Luitpolds (1886-1912) erlebte München dann einen gewaltigen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Es entstanden unter anderem die Prinzregentenstraße und das Prinzregententheater.
Es entstanden unter anderem die Prinzregentenstraße und das Prinzregententheater. Schwabing erlebte um die Jahrhundertwende eine Blüte als Künstlerviertel, in dem zahlreiche bedeutende Literaten und Maler der Zeit verkehrten. 1896 wurde die Münchner Kulturzeitschrift Jugend erstmals herausgegeben, die namensgebend für den [!!! Jugendstil ] wurde; im gleichen Jahr erschien auch die Nummer 1 der politisch-satirischen Zeitschrift Simplicissimus im Verlag von Albert Langen. 1896 wurde die Münchner Kulturzeitschrift Jugend erstmals herausgegeben, die namensgebend für den [!!! Jugendstil ] wurde; im gleichen Jahr erschien auch die Nummer 1 der politisch-satirischen Zeitschrift Simplicissimus im Verlag von Albert Langen. 1896 wurde die Münchner Kulturzeitschrift Jugend erstmals herausgegeben, die namensgebend für den [!!! Jugendstil ] wurde; im gleichen Jahr erschien auch die Nummer 1 der politisch-satirischen Zeitschrift Simplicissimus im Verlag von Albert Langen. 1911 wurde die Künstlervereinigung Der Blaue Reiter gegründet. Im ersten Satz seiner Erzählung Gladius Dei prägte Thomas Mann für diese Epoche das geflügelte Wort München leuchtete. Im ersten Satz seiner Erzählung Gladius Dei prägte Thomas Mann für diese Epoche das geflügelte Wort München leuchtete.

1916, während des Ersten Weltkrieges, wurde München bei einem französischen Luftangriff durch Bomben getroffen, die keine großen Schäden anrichteten. Die sich verschlechternde Versorgungslage dagegen stellte ein großes Problem für die Bevölkerung dar.
Die sich verschlechternde Versorgungslage dagegen stellte ein großes Problem für die Bevölkerung dar. Es kam zu Streiks und Verhaftungen und eine zunehmend revolutionäre Stimmung entstand.
Revolution, Weimarer Republik und Nationalsozialismus
Schuldverschreibung über 50.

Revolution, Weimarer Republik und Nationalsozialismus
Schuldverschreibung über 50.000 Mark der Bayer. Landeshauptstadt München vom 15. Februar 1923
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Flug über das zerstörte München 1945

Nach dem Ende des Krieges kam es 1919 in München zu revolutionären Unruhen..
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Flug über das zerstörte München 1945

Nach dem Ende des Krieges kam es 1919 in München zu revolutionären Unruhen. Während die Novemberrevolution 1918 friedlich verlief und mit der Abschaffung der Monarchie endete, wurde die Münchner Räterepublik, ein Aufstand kommunistischer und sozialistischer Gruppen, im Frühjahr 1919 von Reichswehr und Freikorps gewaltsam niedergeschlagen.
Während die Novemberrevolution 1918 friedlich verlief und mit der Abschaffung der Monarchie endete, wurde die Münchner Räterepublik, ein Aufstand kommunistischer und sozialistischer Gruppen, im Frühjahr 1919 von Reichswehr und Freikorps gewaltsam niedergeschlagen.[72] In den Folgejahren entwickelte sich München zunehmend zur Keimzelle nationalsozialistischer Aktivitäten, beispielsweise wurde der Stoßtrupp Adolf Hitler gegründet. [72] In den Folgejahren entwickelte sich München zunehmend zur Keimzelle nationalsozialistischer Aktivitäten, beispielsweise wurde der Stoßtrupp Adolf Hitler gegründet. 1923 scheiterte der Marsch Hitlers auf die Feldherrnhalle. München blieb jedoch stets der Sitz der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, ausgenommen von November 1923 bis zum Februar 1925 als die Partei reichsweit verboten war. München blieb jedoch stets der Sitz der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, ausgenommen von November 1923 bis zum Februar 1925 als die Partei reichsweit verboten war.

Nach der Machtergreifung 1933 sollte die Stadt großflächig umgebaut werden; zuständiger Architekt war Hermann Giesler.


Nach der Machtergreifung 1933 sollte die Stadt großflächig umgebaut werden; zuständiger Architekt war Hermann Giesler. „Obwohl die bombastischen Pläne für den Umbau Münchens in eine Führerstadt nie realisiert wurden, drückten die Nazis der Stadt dank zahlreicher pompöser Bauprojekte ihren unverwechselbaren architektonischen Stempel auf.
„Obwohl die bombastischen Pläne für den Umbau Münchens in eine Führerstadt nie realisiert wurden, drückten die Nazis der Stadt dank zahlreicher pompöser Bauprojekte ihren unverwechselbaren architektonischen Stempel auf.”[73]

1935 verlieh Hitler München den Stadt-Ehrentitel der NS-Zeit: Hauptstadt der Bewegung. 1938 wurde das Münchner Abkommen geschlossen, das den Anschluss des Sudetenlands an das Deutsche Reich festlegte.
1938 wurde das Münchner Abkommen geschlossen, das den Anschluss des Sudetenlands an das Deutsche Reich festlegte.

Am 1. Dezember 1937 zog die Rasseorganisation Lebensborn in das Haus von Thomas Mann, das sich Ecke der damaligen Föhringer Allee (seit 1955: Thomas-Mann-Allee) und der Poschingerstraße befand.
Dezember 1937 zog die Rasseorganisation Lebensborn in das Haus von Thomas Mann, das sich Ecke der damaligen Föhringer Allee (seit 1955: Thomas-Mann-Allee) und der Poschingerstraße befand. Die Zentrale der SS-Organisation blieb bis zum 31. Dezember 1939 im Gebäude.[74]

Wie alle großen deutschen Städte wurde München durch alliierte Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg stark getroffen (Luftangriffe auf München).
[74]

Wie alle großen deutschen Städte wurde München durch alliierte Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg stark getroffen (Luftangriffe auf München). Bis Kriegsende wurde die historische Altstadt zu neunzig Prozent und die Stadt insgesamt zu fünfzig Prozent zerstört..
Bis Kriegsende wurde die historische Altstadt zu neunzig Prozent und die Stadt insgesamt zu fünfzig Prozent zerstört. Schätzungen zufolge fanden etwa 6.000 Menschen den Tod und etwa 15.000 wurden verletzt.

Zwei Tage vor der Besetzung Münchens durch die Alliierten, rief die Widerstandsorganisation Freiheitsaktion Bayern, die aus militärischen und zivilen Personen bestand, über lokale Sendestationen dazu auf, sich gegen die nationalsozialistische Herrschaft zu erheben.


Zwei Tage vor der Besetzung Münchens durch die Alliierten, rief die Widerstandsorganisation Freiheitsaktion Bayern, die aus militärischen und zivilen Personen bestand, über lokale Sendestationen dazu auf, sich gegen die nationalsozialistische Herrschaft zu erheben. Der Aufstand der Freiheitsaktion wurde noch am selben Tag durch einen SS-Verband beendet.


Zwei Tage vor der Besetzung Münchens durch die Alliierten, rief die Widerstandsorganisation Freiheitsaktion Bayern, die aus militärischen und zivilen Personen bestand, über lokale Sendestationen dazu auf, sich gegen die nationalsozialistische Herrschaft zu erheben. Der Aufstand der Freiheitsaktion wurde noch am selben Tag durch einen SS-Verband beendet. Am 30. April 1945 besetzte letztlich die US-Armee, ohne großen Widerstand, die Stadt München. Andernorts in Deutschland wurde der Krieg noch bis Anfang Mai fortgesetzt.
Andernorts in Deutschland wurde der Krieg noch bis Anfang Mai fortgesetzt. Er endete letztlich am 8. Mai mit der Bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht.[75]

Zahlreiche Gedenkstätten erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus.
[75]

Zahlreiche Gedenkstätten erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus.
Siehe auch: Münchner Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus
Nachkriegszeit
Neue Pinakothek

Nach dem weitgehend am historischen Stadtbild orientierten Wiederaufbau entwickelte sich München nach dem Zweiten Weltkrieg zum High-Tech-Standort, außerdem siedelten sich zahlreiche Unternehmen der Dienstleistungsbranche an, so zum Beispiel Medien, Versicherungen und Banken..

Siehe auch: Münchner Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus
Nachkriegszeit
Neue Pinakothek

Nach dem weitgehend am historischen Stadtbild orientierten Wiederaufbau entwickelte sich München nach dem Zweiten Weltkrieg zum High-Tech-Standort, außerdem siedelten sich zahlreiche Unternehmen der Dienstleistungsbranche an, so zum Beispiel Medien, Versicherungen und Banken. In den ersten Nachkriegsjahrzehnten profitierte München indirekt auch von der deutschen Teilung, da zahlreiche Unternehmen aus der SBZ/DDR und aus Berlin in den Süden umsiedelten.
In den ersten Nachkriegsjahrzehnten profitierte München indirekt auch von der deutschen Teilung, da zahlreiche Unternehmen aus der SBZ/DDR und aus Berlin in den Süden umsiedelten. Eines der bekanntesten unter ihnen ist Siemens.. Eines der bekanntesten unter ihnen ist Siemens.

Auch der Tourismus erlebte in der an bedeutenden Museen (zum Beispiel Alte, Neue und Pinakothek der Moderne, Deutsches Museum) und Sehenswürdigkeiten reichen Stadt einen Aufschwung..


Auch der Tourismus erlebte in der an bedeutenden Museen (zum Beispiel Alte, Neue und Pinakothek der Moderne, Deutsches Museum) und Sehenswürdigkeiten reichen Stadt einen Aufschwung.

Während des Kalten Krieges war Radio Free Europe in München angesiedelt.

1962 kam es zu den Schwabinger Krawallen, einen ersten Auftakt zur europaweiten Jugendrevolte der 1960er Jahre.


1962 kam es zu den Schwabinger Krawallen, einen ersten Auftakt zur europaweiten Jugendrevolte der 1960er Jahre.

Im Jahre 1972 war München Gastgeber der XX. Olympischen Spiele, die von der Geiselnahme und Ermordung israelischer Athleten durch palästinensische Terroristen überschattet wurden. Alle elf Geiseln, ein Polizist und fünf Terroristen kamen dabei ums Leben..
Alle elf Geiseln, ein Polizist und fünf Terroristen kamen dabei ums Leben. Als Konsequenz wurde in Deutschland die GSG 9 gegründet. Für die Spiele wurde das Areal Oberwiesenfeld zum Olympiapark umgestaltet und der Öffentliche Nahverkehr mit U- und S-Bahnen massiv ausgebaut, die teilweise weit ins Umland hineinreichen. Für die Spiele wurde das Areal Oberwiesenfeld zum Olympiapark umgestaltet und der Öffentliche Nahverkehr mit U- und S-Bahnen massiv ausgebaut, die teilweise weit ins Umland hineinreichen. Teile der Innenstadt wurden in dieser Zeit zu Fußgängerzonen umgestaltet.

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich das Glockenbachviertel zu einem Zentrum der Schwulenbewegung, zahlreiche Künstler wie [!!! Rainer Werner Fassbinder ] und Freddy Mercury wohnten dort.


Seit Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich das Glockenbachviertel zu einem Zentrum der Schwulenbewegung, zahlreiche Künstler wie [!!! Rainer Werner Fassbinder ] und Freddy Mercury wohnten dort.[76] 1988 wurde die Münchener Biennale von Hans Werner Henze ins Leben gerufen.
[76] 1988 wurde die Münchener Biennale von Hans Werner Henze ins Leben gerufen.
Jüngste Vergangenheit
Allianz Arena
BMW Welt

Der rund 30 km entfernte neue Flughafen München „Franz Josef Strauß” wurde im Mai 1992 eröffnet, gleichzeitig erfolgte die Schließung des alten Flughafens München-Riem.

Jüngste Vergangenheit
Allianz Arena
BMW Welt

Der rund 30 km entfernte neue Flughafen München „Franz Josef Strauß” wurde im Mai 1992 eröffnet, gleichzeitig erfolgte die Schließung des alten Flughafens München-Riem. Auf dessen Gelände entstand später die Messestadt Riem mit dem Riemer Park, der im Rahmen der Bundesgartenschau 2005 eröffnet wurde.
Auf dessen Gelände entstand später die Messestadt Riem mit dem Riemer Park, der im Rahmen der Bundesgartenschau 2005 eröffnet wurde.

2002 erfolgte die Eröffnung der [!!! Pinakothek der Moderne ] im Kunstareal München, das in der Folge mit den Neubauten für das [!!! Museum Brandhorst ] und das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst, dem Jüdischen Museum München, dem Museum of Urban and Contemporary Art sowie dem Erweiterungsbau für das Lenbachhaus weiter ausgebaut wurde.


2002 erfolgte die Eröffnung der [!!! Pinakothek der Moderne ] im Kunstareal München, das in der Folge mit den Neubauten für das [!!! Museum Brandhorst ] und das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst, dem Jüdischen Museum München, dem Museum of Urban and Contemporary Art sowie dem Erweiterungsbau für das Lenbachhaus weiter ausgebaut wurde.

Von 2000 bis 2011 wurde die Flusslandschaft der Isar in dem acht Kilometer langen Abschnitt im Bereich zwischen Großhesseloher Brücke und Deutschem Museum unter dem Motto „Neues Leben für die Isar” mit großem Aufwand naturnah gestaltet.


Von 2000 bis 2011 wurde die Flusslandschaft der Isar in dem acht Kilometer langen Abschnitt im Bereich zwischen Großhesseloher Brücke und Deutschem Museum unter dem Motto „Neues Leben für die Isar” mit großem Aufwand naturnah gestaltet. 2002 wurde die Panzerwiese und das angrenzende Hartelholz zum Naturschutzgebiet und Fauna-Flora-Gebiet ernannt.
2002 wurde die Panzerwiese und das angrenzende Hartelholz zum Naturschutzgebiet und Fauna-Flora-Gebiet ernannt.
Die Highlight Towers

Insbesondere nach der Jahrtausendwende wurden auch in München zahlreiche Hochhäuser gebaut, beispielsweise das 146 m hohe Hochhaus Uptown und die Zwillingstürme Highlight Towers, das 2008 fertiggestellte SV-Hochhaus oder der Skyline Tower (siehe dazu auch Liste der Hochhäuser in München).

Die Highlight Towers

Insbesondere nach der Jahrtausendwende wurden auch in München zahlreiche Hochhäuser gebaut, beispielsweise das 146 m hohe Hochhaus Uptown und die Zwillingstürme Highlight Towers, das 2008 fertiggestellte SV-Hochhaus oder der Skyline Tower (siehe dazu auch Liste der Hochhäuser in München).

Die Highlight Towers

Insbesondere nach der Jahrtausendwende wurden auch in München zahlreiche Hochhäuser gebaut, beispielsweise das 146 m hohe Hochhaus Uptown und die Zwillingstürme Highlight Towers, das 2008 fertiggestellte SV-Hochhaus oder der Skyline Tower (siehe dazu auch Liste der Hochhäuser in München). Seit einem Bürgerentscheid im Jahr 2004, in dem sich die Mehrheit der teilnehmenden Münchner Wähler gegen den Bau von Gebäuden mit einer Höhe von mehr als 100 Metern aussprach, wurde in der bayerischen Landeshauptstadt kein Hochhaus mehr errichtet, das die beiden knapp 99 Meter hohen Türme der Frauenkirche überragt.
Seit einem Bürgerentscheid im Jahr 2004, in dem sich die Mehrheit der teilnehmenden Münchner Wähler gegen den Bau von Gebäuden mit einer Höhe von mehr als 100 Metern aussprach, wurde in der bayerischen Landeshauptstadt kein Hochhaus mehr errichtet, das die beiden knapp 99 Meter hohen Türme der Frauenkirche überragt.

2017 begann die BMW Group mit dem Ausbau ihres Forschungs- und Innovationszentrum FIZ im Münchner Norden.


2017 begann die BMW Group mit dem Ausbau ihres Forschungs- und Innovationszentrum FIZ im Münchner Norden. Das Entwicklungszentrum soll bis 2050 um rund 50 Prozent wachsen und dann 41.000 Arbeitsplätze bieten.[77]
Politik und politische Institutionen

Traditionell dominieren vor allem in der Kommunalpolitik, in geringerem Maße auch in der Landes- und Bundespolitik in München die Mitte-links-Parteien, was in Bayern eher selten ist.
[77]
Politik und politische Institutionen

Traditionell dominieren vor allem in der Kommunalpolitik, in geringerem Maße auch in der Landes- und Bundespolitik in München die Mitte-links-Parteien, was in Bayern eher selten ist. Die CSU, die Freien Wähler sowie die AfD sind an der Isar traditionell schwächer als im Rest des Freistaats, SPD, Grüne, FDP und Linke dagegen stärker.
Die CSU, die Freien Wähler sowie die AfD sind an der Isar traditionell schwächer als im Rest des Freistaats, SPD, Grüne, FDP und Linke dagegen stärker. Zahlreiche Staatsgewalt ausübende Institutionen haben ihren Sitz in München.
Europapolitik und Bundespolitik

München ist Sitz von einigen Gerichten und Behörden des Bundes (siehe unten), wie beispielsweise des Bundesfinanzhofes, des Bundespatentgerichts, des Truppendienstgerichts Süd sowie des Deutschen Patent- und Markenamtes.

Europapolitik und Bundespolitik

München ist Sitz von einigen Gerichten und Behörden des Bundes (siehe unten), wie beispielsweise des Bundesfinanzhofes, des Bundespatentgerichts, des Truppendienstgerichts Süd sowie des Deutschen Patent- und Markenamtes.

Europapolitik und Bundespolitik

München ist Sitz von einigen Gerichten und Behörden des Bundes (siehe unten), wie beispielsweise des Bundesfinanzhofes, des Bundespatentgerichts, des Truppendienstgerichts Süd sowie des Deutschen Patent- und Markenamtes.

In München befindet sich auch der Hauptstandort des Europäischen Patentamtes.

Europäisches Patentamt, Hauptgebäude in München

Dienstgebäude des Deutschen Patent- und Markenamtes in der Zweibrückenstraße

Fleischerschlösschen, Sitz des Bundesfinanzhofs

Hauptsitz des Truppendienstgericht Süd

Von den Bundestagswahlkreisen in Bayern entfallen vier auf München: München-Ost, München-Nord, München-Süd und München-West/Mitte.


Europäisches Patentamt, Hauptgebäude in München

Dienstgebäude des Deutschen Patent- und Markenamtes in der Zweibrückenstraße

Fleischerschlösschen, Sitz des Bundesfinanzhofs

Hauptsitz des Truppendienstgericht Süd

Von den Bundestagswahlkreisen in Bayern entfallen vier auf München: München-Ost, München-Nord, München-Süd und München-West/Mitte.


Europäisches Patentamt, Hauptgebäude in München

Dienstgebäude des Deutschen Patent- und Markenamtes in der Zweibrückenstraße

Fleischerschlösschen, Sitz des Bundesfinanzhofs

Hauptsitz des Truppendienstgericht Süd

Von den Bundestagswahlkreisen in Bayern entfallen vier auf München: München-Ost, München-Nord, München-Süd und München-West/Mitte. Das einzige von der SPD gewonnene Direktmandat in Bayern war bei den Bundestagswahlen 2002 und 2005 der Wahlkreis München-Nord.
Das einzige von der SPD gewonnene Direktmandat in Bayern war bei den Bundestagswahlen 2002 und 2005 der Wahlkreis München-Nord. 2009 konnte Johannes Singhammer das Mandat für die CSU zurückgewinnen. Bei der Bundestagswahl 2017 gingen wiederum alle vier Direktmandate in München an die CSU. In München lagen die Grünen bei der Europawahl 2019 dann aber sogar vor allen anderen Parteien. In München lagen die Grünen bei der Europawahl 2019 dann aber sogar vor allen anderen Parteien.
Landeshauptstadt und Landesverwaltung

Als Landeshauptstadt ist München der Sitz des Bayerischen Landtages und der Bayerischen Staatsregierung sowie vieler Landesbehörden Bayerns (siehe unten).

Landeshauptstadt und Landesverwaltung

Als Landeshauptstadt ist München der Sitz des Bayerischen Landtages und der Bayerischen Staatsregierung sowie vieler Landesbehörden Bayerns (siehe unten). Als Landesmittelbehörde befindet sich in München auch die Regierung von Oberbayern, das wie Bayern ebenfalls von München aus verwaltet wird.
Als Landesmittelbehörde befindet sich in München auch die Regierung von Oberbayern, das wie Bayern ebenfalls von München aus verwaltet wird.

Bei den bayerischen Landtagswahlen wird München gegenwärtig durch neun Stimmkreise repräsentiert.

Auf kommunaler Ebene ist München auch Sitz des Bezirks Oberbayern, des größten Bezirks Bayerns, der als dritten kommunalen Ebene über den Kreisen (zweite Ebene) und Gemeinden (erste Ebene) eingerichteten kommunalen Gebietskörperschaft.


Auf kommunaler Ebene ist München auch Sitz des Bezirks Oberbayern, des größten Bezirks Bayerns, der als dritten kommunalen Ebene über den Kreisen (zweite Ebene) und Gemeinden (erste Ebene) eingerichteten kommunalen Gebietskörperschaft. Da der Landkreis München von München aus verwaltet wird, obwohl die Stadt selbst kreisfrei ist, befindet sich hier auch das Landratsamt München.
Da der Landkreis München von München aus verwaltet wird, obwohl die Stadt selbst kreisfrei ist, befindet sich hier auch das Landratsamt München. Das Landratsamt dient sowohl als kommunale Selbstverwaltungsbehörde als auch untere staatliche Verwaltungsbehörde. Das Landratsamt dient sowohl als kommunale Selbstverwaltungsbehörde als auch untere staatliche Verwaltungsbehörde.

Maximilianeum, Sitz des Bayerischen Landtages

Staatskanzlei, Sitz der Bayerischen Staatsregierung

Regierungsgebäude der Regierung von Oberbayern

Landratsamt am Mariahilfplatz, Sitz des Landratsamtes München

Bürgermeister und Stadtrat
→ Hauptartikel: Münchner Stadtrat und Liste der Bürgermeister von München

Der Oberbürgermeister von München wird alle sechs Jahre direkt gewählt und ist in Personalunion auch der Behördenleiter der Stadtverwaltung.


Maximilianeum, Sitz des Bayerischen Landtages

Staatskanzlei, Sitz der Bayerischen Staatsregierung

Regierungsgebäude der Regierung von Oberbayern

Landratsamt am Mariahilfplatz, Sitz des Landratsamtes München

Bürgermeister und Stadtrat
→ Hauptartikel: Münchner Stadtrat und Liste der Bürgermeister von München

Der Oberbürgermeister von München wird alle sechs Jahre direkt gewählt und ist in Personalunion auch der Behördenleiter der Stadtverwaltung.


Maximilianeum, Sitz des Bayerischen Landtages

Staatskanzlei, Sitz der Bayerischen Staatsregierung

Regierungsgebäude der Regierung von Oberbayern

Landratsamt am Mariahilfplatz, Sitz des Landratsamtes München

Bürgermeister und Stadtrat
→ Hauptartikel: Münchner Stadtrat und Liste der Bürgermeister von München

Der Oberbürgermeister von München wird alle sechs Jahre direkt gewählt und ist in Personalunion auch der Behördenleiter der Stadtverwaltung. Seit Mai 2014 wird München von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), dem Nachfolger des zuvor zwanzig Jahre amtierenden Oberbürgermeisters Christian Ude (SPD), regiert.
Seit Mai 2014 wird München von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), dem Nachfolger des zuvor zwanzig Jahre amtierenden Oberbürgermeisters Christian Ude (SPD), regiert. Zweiter Bürgermeister ist Manuel Pretzl (CSU),[78] Dritte Bürgermeisterin Christine Strobl (SPD).
Stadtratswahl 2020
Wahlbeteiligung: 49,0 %
%
30
20
10
0
29,1
24,7
22,0
4,0
3,9
3,5
3,3
2,5
1,0
7,1
Grüne
CSU
SPD
ÖDP
AfD
FDP
Linke
FW
Rosa Liste
Sonst.

Stadtratswahl 2020
Wahlbeteiligung: 49,0 %
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30
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Grüne
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Rosa Liste
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Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
%p
14
12
10
8
6
4
2
0
-2
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+12,5
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+1,5
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+0,1
+0,9
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-0,9
+1,5
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im Vergleich zu 2014
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Grüne
CSU
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Sitzverteilung im Stadtrat München seit 2020

Insgesamt 80 Sitze

Linke: 3
SPD: 18
Rosa Liste: 1
Grüne: 23
Volt: 1
PARTEI: 1
ÖDP: 3
FW: 2
München-Liste: 1
FDP: 3
CSU: 20
BP: 1
AfD: 3


Der Münchner Stadtrat besteht aus achtzig Stadträten und dem Oberbürgermeister und wird ebenfalls alle sechs Jahre gewählt.

Sitzverteilung im Stadtrat München seit 2020

Insgesamt 80 Sitze

Linke: 3
SPD: 18
Rosa Liste: 1
Grüne: 23
Volt: 1
PARTEI: 1
ÖDP: 3
FW: 2
München-Liste: 1
FDP: 3
CSU: 20
BP: 1
AfD: 3


Der Münchner Stadtrat besteht aus achtzig Stadträten und dem Oberbürgermeister und wird ebenfalls alle sechs Jahre gewählt.

Sitzverteilung im Stadtrat München seit 2020

Insgesamt 80 Sitze

Linke: 3
SPD: 18
Rosa Liste: 1
Grüne: 23
Volt: 1
PARTEI: 1
ÖDP: 3
FW: 2
München-Liste: 1
FDP: 3
CSU: 20
BP: 1
AfD: 3


Der Münchner Stadtrat besteht aus achtzig Stadträten und dem Oberbürgermeister und wird ebenfalls alle sechs Jahre gewählt. Von 1996 bis 2014 wurde der Münchner Stadtrat von einer Koalition aus SPD, Grünen und Rosa Liste geführt, die 2014 von einer Großen Koalition abgelöst wurde. Bei der Kommunalwahl in München 2020 lagen die Grünen jedoch erstmals als stärkste Partei im Stadtrat vor CSU und SPD, die beide starke Verluste erlitten.
Bei der Kommunalwahl in München 2020 lagen die Grünen jedoch erstmals als stärkste Partei im Stadtrat vor CSU und SPD, die beide starke Verluste erlitten. Die neue Allianz für die Stadtregierung heißt folglich Grün-Rot. Mit beteiligt am Bündnis seit Ende April 2020 sind auch die Rosa Liste und Volt.. Die neue Allianz für die Stadtregierung heißt folglich Grün-Rot. Mit beteiligt am Bündnis seit Ende April 2020 sind auch die Rosa Liste und Volt.

Altes Rathaus, heute Repräsentationsgebäude der Stadtverwaltung

Neues Rathaus, Sitz des Münchner Stadtrats

Städtisches Hochhaus, Sitz des Referates für Stadtplanung und Bauordnung

Technisches Rathaus, Sitz der technischen Abteilungen der Stadtverwaltung München

Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung München ist die kommunale Selbstverwaltung der Stadt München.


Altes Rathaus, heute Repräsentationsgebäude der Stadtverwaltung

Neues Rathaus, Sitz des Münchner Stadtrats

Städtisches Hochhaus, Sitz des Referates für Stadtplanung und Bauordnung

Technisches Rathaus, Sitz der technischen Abteilungen der Stadtverwaltung München

Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung München ist die kommunale Selbstverwaltung der Stadt München.


Altes Rathaus, heute Repräsentationsgebäude der Stadtverwaltung

Neues Rathaus, Sitz des Münchner Stadtrats

Städtisches Hochhaus, Sitz des Referates für Stadtplanung und Bauordnung

Technisches Rathaus, Sitz der technischen Abteilungen der Stadtverwaltung München

Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung München ist die kommunale Selbstverwaltung der Stadt München. Sie ist die größte Stadtverwaltung in Deutschland (in Berlin und Hamburg als Stadtstaaten sind staatliche und gemeindliche Tätigkeit nicht getrennt).
Sie ist die größte Stadtverwaltung in Deutschland (in Berlin und Hamburg als Stadtstaaten sind staatliche und gemeindliche Tätigkeit nicht getrennt). Sie ist in mehrere Referate unterteilt.
Bezirksvertretung

Die Stadtbezirke Münchens stellen eine verwaltungsrechtliche Gliederung des Stadtgebiets der bayerischen Landeshauptstadt München dar.

Bezirksvertretung

Die Stadtbezirke Münchens stellen eine verwaltungsrechtliche Gliederung des Stadtgebiets der bayerischen Landeshauptstadt München dar. Die Bürger des Stadtbezirkes bestimmen in direkter Wahl ihre ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertreter für den jeweiligen Bezirksausschuss.
Hoheitssymbole
→ Hauptartikel: Wappen der Landeshauptstadt München

Die Landeshauptstadt München führt laut Stadtratbeschluss vom 27.

Hoheitssymbole
→ Hauptartikel: Wappen der Landeshauptstadt München

Die Landeshauptstadt München führt laut Stadtratbeschluss vom 27. November 2002 ein kleines und ein großes Stadtwappen.[79]

Für offizielle Zwecke wird ausschließlich das kleine Stadtwappen verwendet.
[79]

Für offizielle Zwecke wird ausschließlich das kleine Stadtwappen verwendet. Es entspricht im Wesentlichen dem Stadtwappen, das 1957 vom Stadtrat festgelegt wurde.
Kleines Stadtwappen Münchens
Blasonierung: „Auf silbernem Schild-Grund Mönch mit schwarzer, goldumränderter Kutte, Eidbuch und Schuhe rot, Gesicht und Hände fleischfarben.

Kleines Stadtwappen Münchens
Blasonierung: „Auf silbernem Schild-Grund Mönch mit schwarzer, goldumränderter Kutte, Eidbuch und Schuhe rot, Gesicht und Hände fleischfarben.”[80][81]

Es handelt sich dabei um ein redendes Wappen, da der in dem Wappen gezeigte Mönch namentlich auf München verweist.
”[80][81]

Es handelt sich dabei um ein redendes Wappen, da der in dem Wappen gezeigte Mönch namentlich auf München verweist. Der Mönch war bereits auf dem ersten bekannten Stadtsiegel Münchens abgebildet, zunächst 1268 als Kopf mit Kapuze, ab 1304 als Vollfigur. Aus dem Mönch im Wappen entwickelte sich im Laufe der Zeit das Münchner Kindl.
Aus dem Mönch im Wappen entwickelte sich im Laufe der Zeit das Münchner Kindl.

Das sogenannte große Wappen wird im amtlichen Verkehr nicht mehr verwendet, sondern dient ausschließlich repräsentativen Zwecken.
Großes Stadtwappen Münchens
Blasonierung: „In Silber ein offenes rotes Stadttor zwischen zwei roten Zinnentürmen mit von Schwarz und Gold mehrfach zickzackartig gebänderten Dächern; oben ein wachsender, golden gekrönter und bewehrter goldener Löwe; im Tor der Mönch des kleinen Wappens.

Großes Stadtwappen Münchens
Blasonierung: „In Silber ein offenes rotes Stadttor zwischen zwei roten Zinnentürmen mit von Schwarz und Gold mehrfach zickzackartig gebänderten Dächern; oben ein wachsender, golden gekrönter und bewehrter goldener Löwe; im Tor der Mönch des kleinen Wappens.

Großes Stadtwappen Münchens
Blasonierung: „In Silber ein offenes rotes Stadttor zwischen zwei roten Zinnentürmen mit von Schwarz und Gold mehrfach zickzackartig gebänderten Dächern; oben ein wachsender, golden gekrönter und bewehrter goldener Löwe; im Tor der Mönch des kleinen Wappens.”[80]

Die Münchner Stadtfarben sind seit der Zeit Kaiser Ludwigs des Bayern die Farben des Alten Reichs: Schwarz und Gold. Die Münchner Stadtflagge zeigt diese beiden Farben längsgestreift.
Die Münchner Stadtflagge zeigt diese beiden Farben längsgestreift. In Analogie zu der Staatsflagge Bayerns wird zusätzlich eine rautierte Fassung verwendet. Gelegentlich ist das kleine Stadtwappen in der Mitte der Flagge abgebildet. Gelegentlich ist das kleine Stadtwappen in der Mitte der Flagge abgebildet.

Hissflagge

Hissflagge mit Rauten

Bannerflagge

Dienstsiegel

Städtepartnerschaften
Wandskulptur von Münchens Partnerstädten im Neuen Rathaus
München (Welt)
Edinburgh seit 1954
Edinburgh
seit 1954
Verona seit 1960
Verona
seit 1960
Bordeaux seit 1964
Bordeaux
seit 1964
Sapporo seit 1972
Sapporo
seit 1972
Cincinnati seit 1989
Cincinnati
seit 1989
Kiew seit 1989
Kiew
seit 1989
Harare seit 1996
Harare
seit 1996
M.


Hissflagge

Hissflagge mit Rauten

Bannerflagge

Dienstsiegel

Städtepartnerschaften
Wandskulptur von Münchens Partnerstädten im Neuen Rathaus
München (Welt)
Edinburgh seit 1954
Edinburgh
seit 1954
Verona seit 1960
Verona
seit 1960
Bordeaux seit 1964
Bordeaux
seit 1964
Sapporo seit 1972
Sapporo
seit 1972
Cincinnati seit 1989
Cincinnati
seit 1989
Kiew seit 1989
Kiew
seit 1989
Harare seit 1996
Harare
seit 1996
M.


Hissflagge

Hissflagge mit Rauten

Bannerflagge

Dienstsiegel

Städtepartnerschaften
Wandskulptur von Münchens Partnerstädten im Neuen Rathaus
München (Welt)
Edinburgh seit 1954
Edinburgh
seit 1954
Verona seit 1960
Verona
seit 1960
Bordeaux seit 1964
Bordeaux
seit 1964
Sapporo seit 1972
Sapporo
seit 1972
Cincinnati seit 1989
Cincinnati
seit 1989
Kiew seit 1989
Kiew
seit 1989
Harare seit 1996
Harare
seit 1996
M.
M.
Partnerstädte

Folgende Städtepartnerschaften existieren:[82]

seit 1954: Vereinigtes Königreich Edinburgh,[82][83] Vereinigtes Königreich
seit 1960: Italien Verona,[82][84] Italien
seit 1964: Frankreich Bordeaux,[82][85] Frankreich
seit 1972: Japan Sapporo,[82][86] Japan
seit 1989: Vereinigte Staaten Cincinnati,[82][87] Vereinigte Staaten
seit 1989: Ukraine Kiew,[82][88] Ukraine
seit 1996: Simbabwe Harare,[82] Simbabwe

Patenschaften

Am 17.

Partnerstädte

Folgende Städtepartnerschaften existieren:[82]

seit 1954: Vereinigtes Königreich Edinburgh,[82][83] Vereinigtes Königreich
seit 1960: Italien Verona,[82][84] Italien
seit 1964: Frankreich Bordeaux,[82][85] Frankreich
seit 1972: Japan Sapporo,[82][86] Japan
seit 1989: Vereinigte Staaten Cincinnati,[82][87] Vereinigte Staaten
seit 1989: Ukraine Kiew,[82][88] Ukraine
seit 1996: Simbabwe Harare,[82] Simbabwe

Patenschaften

Am 17.

Partnerstädte

Folgende Städtepartnerschaften existieren:[82]

seit 1954: Vereinigtes Königreich Edinburgh,[82][83] Vereinigtes Königreich
seit 1960: Italien Verona,[82][84] Italien
seit 1964: Frankreich Bordeaux,[82][85] Frankreich
seit 1972: Japan Sapporo,[82][86] Japan
seit 1989: Vereinigte Staaten Cincinnati,[82][87] Vereinigte Staaten
seit 1989: Ukraine Kiew,[82][88] Ukraine
seit 1996: Simbabwe Harare,[82] Simbabwe

Patenschaften

Am 17. August 1952 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Stadt und dem Kreis Ústí nad Labem übernommen.
August 1952 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Stadt und dem Kreis Ústí nad Labem übernommen.

Um den Wiederaufbau im ehemaligen Jugoslawien zu unterstützen, hat München 1999 eine Patenschaft für die bosnische Gemeinde Vogošća und 2000 für die serbische Gemeinde Subotica übernommen.


Um den Wiederaufbau im ehemaligen Jugoslawien zu unterstützen, hat München 1999 eine Patenschaft für die bosnische Gemeinde Vogošća und 2000 für die serbische Gemeinde Subotica übernommen.[89]
Architektur
→ Hauptartikel: Sehenswürdigkeiten in München und Liste der Baudenkmäler in München
→ Hauptartikel: Liste der Kirchengebäude in München und Liste der höchsten Bauwerke in München

Der Marienplatz gilt als Mittelpunkt Münchens und liegt, umgeben von dem Neuen und dem Alten Rathaus, im Zentrum der Altstadt..
[89]
Architektur
→ Hauptartikel: Sehenswürdigkeiten in München und Liste der Baudenkmäler in München
→ Hauptartikel: Liste der Kirchengebäude in München und Liste der höchsten Bauwerke in München

Der Marienplatz gilt als Mittelpunkt Münchens und liegt, umgeben von dem Neuen und dem Alten Rathaus, im Zentrum der Altstadt..
[89]
Architektur
→ Hauptartikel: Sehenswürdigkeiten in München und Liste der Baudenkmäler in München
→ Hauptartikel: Liste der Kirchengebäude in München und Liste der höchsten Bauwerke in München

Der Marienplatz gilt als Mittelpunkt Münchens und liegt, umgeben von dem Neuen und dem Alten Rathaus, im Zentrum der Altstadt. Im Südosten des Marienplatzes liegt das Angerviertel, im Südwesten das Hackenviertel, im Nordwesten das Kreuzviertel und im Nordosten das Graggenauer Viertel und weiter Richtung Isar das Lehel..
Im Südosten des Marienplatzes liegt das Angerviertel, im Südwesten das Hackenviertel, im Nordwesten das Kreuzviertel und im Nordosten das Graggenauer Viertel und weiter Richtung Isar das Lehel.
Romanik und [!!! Gotik ]
St. Peter

Wenige Schritte südlich des Marienplatzes liegt die Peterskirche, die älteste Kirche der Altstadt, deren erster Bau noch aus der [!!! Romanik ] stammte. Heute steht dort ein [!!! gotischer ] Neubau, der im Inneren in der nachfolgenden Zeit barockisiert wurde.
Peter

Wenige Schritte südlich des Marienplatzes liegt die Peterskirche, die älteste Kirche der Altstadt, deren erster Bau noch aus der [!!! Romanik ] stammte. Heute steht dort ein [!!! gotischer ] Neubau, der im Inneren in der nachfolgenden Zeit barockisiert wurde. Seit dem Abbruch der St.-Jakobs-Kirche 1955 gibt es in der Innenstadt kein [!!! romanisches ] Bauwerk mehr, mehrere im Kern [!!! romanische ] Kirchen in den einstigen Vororten haben sich jedoch erhalten, so Hl.
-Jakobs-Kirche 1955 gibt es in der Innenstadt kein [!!! romanisches ] Bauwerk mehr, mehrere im Kern [!!! romanische ] Kirchen in den einstigen Vororten haben sich jedoch erhalten, so Hl. Kreuz in Fröttmaning mit seinem Fresko, St. Johann Baptist in Johanneskirchen, St. Martin in Moosach und St. Martin in Moosach und St. Nikolaus in Englschalking. Auch St. Sylvester in Schwabing, das wie viele andere heutige Stadtteile lange vor München in historischen Urkunden auftauchte, zeigt noch [!!! romanische ] Bauteile. Bemerkenswert ist auch eines der seltenen [!!! romanischen ] Kruzifixe in der Kirche Heilig Kreuz des Stadtteils Forstenried. Sylvester in Schwabing, das wie viele andere heutige Stadtteile lange vor München in historischen Urkunden auftauchte, zeigt noch [!!! romanische ] Bauteile. Bemerkenswert ist auch eines der seltenen [!!! romanischen ] Kruzifixe in der Kirche Heilig Kreuz des Stadtteils Forstenried.
Altes Rathaus

Aus der Zeit der [!!! Gotik ] dagegen haben sich neben der Peterskirche viele Bauwerke erhalten.

Altes Rathaus

Aus der Zeit der [!!! Gotik ] dagegen haben sich neben der Peterskirche viele Bauwerke erhalten. Viele sind aus Backstein, in einer Gegend in der Steinbrüche, die anderes Baumaterial hätten liefern können, rar waren. Auch fehlt an den Außenfassaden das andernorts reiche [!!! gotische ] Zierwerk fast völlig.
Auch fehlt an den Außenfassaden das andernorts reiche [!!! gotische ] Zierwerk fast völlig. Im 14. Jahrhundert unter Kaiser Ludwig dem Bayern begann in München eine erste, große Blütezeit auch der Kunst. Von der einstigen Stadtbefestigung aus dieser Zeit als der Zweite Mauerring vollendet wurde, stammen im Osten das Isartor, im Westen am Stachus das Karlstor und im Süden das Sendlinger Tor sowie der Löwenturm am Rindermarkt. Von der einstigen Stadtbefestigung aus dieser Zeit als der Zweite Mauerring vollendet wurde, stammen im Osten das Isartor, im Westen am Stachus das Karlstor und im Süden das Sendlinger Tor sowie der Löwenturm am Rindermarkt. Die wichtigsten Profanbauten sind im Graggenauer Viertel der Alte Hof, die erste Residenz der Wittelsbacher, und das Zerwirkgewölbe. Die wichtigsten Profanbauten sind im Graggenauer Viertel der Alte Hof, die erste Residenz der Wittelsbacher, und das Zerwirkgewölbe. Nach dem Stadtbrand von München 1327 wurde auch die Peterskirche erneuert. Eine [!!! gotische ] Hallenkirche ist die in der Barockzeit umgestaltete Heiliggeistkirche am Viktualienmarkt. Eine [!!! gotische ] Hallenkirche ist die in der Barockzeit umgestaltete Heiliggeistkirche am Viktualienmarkt. Die einstige Augustinerkirche in der Kaufingerstraße zwischen Marienplatz und Stachus dient heute als Deutsches Jagd- und Fischereimuseum, während die Lorenzkapelle des Alten Hofs und die Franziskanerkirche nicht mehr existieren. Die einstige Augustinerkirche in der Kaufingerstraße zwischen Marienplatz und Stachus dient heute als Deutsches Jagd- und Fischereimuseum, während die Lorenzkapelle des Alten Hofs und die Franziskanerkirche nicht mehr existieren. Den Höhepunkt der [!!! Gotik ] in München bilden jedoch die Werke des 15. Jahrhunderts aus der Zeit der [!!! Spätgotik..] Jahrhunderts aus der Zeit der [!!! Spätgotik.] Jörg von Halsbach war der führende Baumeister. Es entstanden damals das Alte Rathaus mit seinem Tanzsaal sowie im Angerviertel das Zeughaus, das heute ein Teil des Stadtmuseums ist. Die nahe dem Marienplatz gelegene [!!! spätgotische ] Frauenkirche mit ihren zwei markanten Türmen mit den charakteristischen Renaissancehauben ist ein Wahrzeichen Münchens.. Es entstanden damals das Alte Rathaus mit seinem Tanzsaal sowie im Angerviertel das Zeughaus, das heute ein Teil des Stadtmuseums ist. Die nahe dem Marienplatz gelegene [!!! spätgotische ] Frauenkirche mit ihren zwei markanten Türmen mit den charakteristischen Renaissancehauben ist ein Wahrzeichen Münchens. 1468 wurde nach dem Abriss der Marienkirche der Grundstein gelegt und nach nur zwanzig Jahren war eine der monumentalsten Backsteinkirchen Europas im Wesentlichen fertiggestellt. 1468 wurde nach dem Abriss der Marienkirche der Grundstein gelegt und nach nur zwanzig Jahren war eine der monumentalsten Backsteinkirchen Europas im Wesentlichen fertiggestellt. Sie dient seit der Errichtung des Erzbistums als Dom. Bis heute bestehen blieben auch die [!!! spätgotischen ] Friedhofskirchen der Frauenkirche und von St. Bis heute bestehen blieben auch die [!!! spätgotischen ] Friedhofskirchen der Frauenkirche und von St. Peter, die Salvatorkirche im Kreuzviertel und die Heiligkreuzkirche im Hackenviertel.

In den Stadtteilen haben sich ebenfalls mehrere [!!! gotische ] Kirchen erhalten, auch hier wurden einige in der Barockzeit verändert, wie beispielsweise die Wallfahrtskirche St.


In den Stadtteilen haben sich ebenfalls mehrere [!!! gotische ] Kirchen erhalten, auch hier wurden einige in der Barockzeit verändert, wie beispielsweise die Wallfahrtskirche St. Maria Ramersdorf oder St. Georg in Bogenhausen. Die Schlosskapelle von Schloss Blutenburg und die Filialkirche St.
Die Schlosskapelle von Schloss Blutenburg und die Filialkirche St. Wolfgang in Pipping haben ihren [!!! gotischen ] Originalzustand dagegen bewahrt und gelten heute als beste Zeugnisse [!!! spätgotischer ] Architektur in München.. Wolfgang in Pipping haben ihren [!!! gotischen ] Originalzustand dagegen bewahrt und gelten heute als beste Zeugnisse [!!! spätgotischer ] Architektur in München. Die Burg Grünwald ist die einzige mittelalterliche Burg, die in der näheren Umgebung von München bestehen blieb.
Renaissance und [!!! Manierismus ]
Alte Münze

War die Architektur der spätmittelalterlichen Stadt in erster Linie noch durch die bürgerliche Kunst geprägt, so bestimmte mit der Wiedervereinigung Bayerns 1504 immer stärker der Hof die architektonische Entwicklung der Stadt..

Renaissance und [!!! Manierismus ]
Alte Münze

War die Architektur der spätmittelalterlichen Stadt in erster Linie noch durch die bürgerliche Kunst geprägt, so bestimmte mit der Wiedervereinigung Bayerns 1504 immer stärker der Hof die architektonische Entwicklung der Stadt.

Bedeutende [!!! Bauwerke der Renaissance ] entstanden im 16..


Bedeutende [!!! Bauwerke der Renaissance ] entstanden im 16. Jahrhundert für die Jesuiten im Zeitalter der Gegenreformation, so im Kreuzviertel zwischen Marienplatz und Stachus die Michaelskirche, die größte Renaissancekirche nördlich der Alpen und die sich daran anschließende Alte Akademie..
Jahrhundert für die Jesuiten im Zeitalter der Gegenreformation, so im Kreuzviertel zwischen Marienplatz und Stachus die Michaelskirche, die größte Renaissancekirche nördlich der Alpen und die sich daran anschließende Alte Akademie. Für den Hof wurden bereits kurz zuvor die ältesten noch bestehenden Teile der Residenz Bauten errichtet, darunter der Innenhof der Alten Münze, des ehemaligen Marstalls. Für den Hof wurden bereits kurz zuvor die ältesten noch bestehenden Teile der Residenz Bauten errichtet, darunter der Innenhof der Alten Münze, des ehemaligen Marstalls. Das Antiquarium der Residenz stellt einen der bedeutendsten erhaltenen Sammlungsbauten dieser Epoche dar und ist zugleich der größte Renaissancesaal nördlich der Alpen.. Das Antiquarium der Residenz stellt einen der bedeutendsten erhaltenen Sammlungsbauten dieser Epoche dar und ist zugleich der größte Renaissancesaal nördlich der Alpen. Der Grottenhof der Residenz mit der Grottenhalle ist ein Hauptwerk des [!!! Manierismus ] in Deutschland. Von der Maxburg, einem Stadtpalast der Renaissance im Kreuzviertel, hat sich nur der Turm erhalten. Von der Maxburg, einem Stadtpalast der Renaissance im Kreuzviertel, hat sich nur der Turm erhalten.

Das in der Renaissancezeit umgebaute Weinstadl beim Alten Hof überstand als eines der ältesten noch bestehenden Bürgerhäuser alle Zeiten. Der um 1560 erbaute später sogenannte Eilleshof nahe der Residenz ist einer der letzten ursprünglich erhaltenen Altmünchner Laubenhöfe.
Der um 1560 erbaute später sogenannte Eilleshof nahe der Residenz ist einer der letzten ursprünglich erhaltenen Altmünchner Laubenhöfe. Das 1589 gegründete Hofbräuhaus befindet sich heute jedoch in einem Neorenaissance-Bau des 19.. Das 1589 gegründete Hofbräuhaus befindet sich heute jedoch in einem Neorenaissance-Bau des 19. Jahrhunderts am Platzl.

Das Alte Schloss Schleißheim im Norden sowie das Schloss Laufzorn im Süden der Stadt, die als Wittelsbacher Residenzen zu Beginn des 17. Jahrhunderts in der späten Renaissance entstanden, sind beide von italienischen Villenbauten dieser Zeit beeinflusst.
Jahrhunderts in der späten Renaissance entstanden, sind beide von italienischen Villenbauten dieser Zeit beeinflusst.
Barock und [!!! Rokoko ]
Theatinerkirche am Odeonsplatz

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts, in der Zeit des Übergangs zum [!!! Barock ] wurde die Residenz durch den Bau der sogenannten Maximilianischen Residenz großzügig erweitert.
Jahrhunderts, in der Zeit des Übergangs zum [!!! Barock ] wurde die Residenz durch den Bau der sogenannten Maximilianischen Residenz großzügig erweitert. 1638 wurde die Mariensäule auf dem Marienplatz aufgestellt. Früheste noch bestehende Barockkirche der Innenstadt ist die heute säkularisierte Karmelitenkirche im Kreuzviertel, die ebenso wie St. Früheste noch bestehende Barockkirche der Innenstadt ist die heute säkularisierte Karmelitenkirche im Kreuzviertel, die ebenso wie St. Stephan in der Isarvorstadt noch in der Tradition einheimischer Bauhütten entstand. Mit dem mächtigen Kuppelbau der Theatinerkirche (St. Mit dem mächtigen Kuppelbau der Theatinerkirche (St. Kajetan) am Odeonsplatz gegenüber der Residenz zog dann 1663 der [!!! italienische Barock ] in München ein, der mit seinen Hauptrepräsentanten [!!! Enrico Zuccalli ] und Giovanni Antonio Viscardi für mehrere Jahrzehnte bestimmend wurde, bis die französisch geschulten Architekten Joseph Effner und François de Cuvilliés Hofbaumeister wurden. Kajetan) am Odeonsplatz gegenüber der Residenz zog dann 1663 der [!!! italienische Barock ] in München ein, der mit seinen Hauptrepräsentanten [!!! Enrico Zuccalli ] und Giovanni Antonio Viscardi für mehrere Jahrzehnte bestimmend wurde, bis die französisch geschulten Architekten Joseph Effner und François de Cuvilliés Hofbaumeister wurden.
Amalienburg

Zahlreiche weitere Kirchen aus der Barockzeit sind in der Stadt zu finden, so im Kreuzviertel die Bürgersaalkirche und die Dreifaltigkeitskirche sowie im Hackenviertel die Damenstiftskirche, darüber hinaus noch mehrere Adelspaläste nahe der Residenz, insbesondere das Palais Porcia, das Alte und das Neue Preysing Palais sowie das Palais Holnstein, der heutige Wohnsitz des katholischen Erzbischofs.

Amalienburg

Zahlreiche weitere Kirchen aus der Barockzeit sind in der Stadt zu finden, so im Kreuzviertel die Bürgersaalkirche und die Dreifaltigkeitskirche sowie im Hackenviertel die Damenstiftskirche, darüber hinaus noch mehrere Adelspaläste nahe der Residenz, insbesondere das Palais Porcia, das Alte und das Neue Preysing Palais sowie das Palais Holnstein, der heutige Wohnsitz des katholischen Erzbischofs.

Amalienburg

Zahlreiche weitere Kirchen aus der Barockzeit sind in der Stadt zu finden, so im Kreuzviertel die Bürgersaalkirche und die Dreifaltigkeitskirche sowie im Hackenviertel die Damenstiftskirche, darüber hinaus noch mehrere Adelspaläste nahe der Residenz, insbesondere das Palais Porcia, das Alte und das Neue Preysing Palais sowie das Palais Holnstein, der heutige Wohnsitz des katholischen Erzbischofs. Für die Residenz entstand durch Cuvilliés die elegante Außenfassade der Grünen Galerie..
Für die Residenz entstand durch Cuvilliés die elegante Außenfassade der Grünen Galerie. Beispiele für die wenigen noch erhaltenen Bürgerhäuser dieser Zeit sind das Haus zur Hundskugel im Hackenviertel und das nach dem Zweiten Weltkrieg in rekonstruierter Form wiedererstandene Gunetzrhainerhaus am Promenadeplatz. Beispiele für die wenigen noch erhaltenen Bürgerhäuser dieser Zeit sind das Haus zur Hundskugel im Hackenviertel und das nach dem Zweiten Weltkrieg in rekonstruierter Form wiedererstandene Gunetzrhainerhaus am Promenadeplatz. Nahe dem Sendlinger Tor liegt die Asamkirche, die im Inneren in prunkvollem [!!! Spätbarock ] gestaltet wurde, mit dem Asamhaus. Nahe dem Sendlinger Tor liegt die Asamkirche, die im Inneren in prunkvollem [!!! Spätbarock ] gestaltet wurde, mit dem Asamhaus. Das Asam-Schlössl war das Wohnhaus des Barockkünstlers [!!! Cosmas Damian Asam ] im Münchner Stadtteil Thalkirchen. Bereits zuvor war begonnen worden die Ortskirche St. Maria in Thalkirchen barock neu zu gestalten. Maria in Thalkirchen barock neu zu gestalten.

Hauptwerke des süddeutschen Barocks sind das Schloss Nymphenburg mit seinen Parkburgen im Westen der Stadt, das Gartenschloss Lustheim sowie das monumentale Neue Schloss Schleißheim im Norden.


Hauptwerke des süddeutschen Barocks sind das Schloss Nymphenburg mit seinen Parkburgen im Westen der Stadt, das Gartenschloss Lustheim sowie das monumentale Neue Schloss Schleißheim im Norden. Wesentlich kleiner sind die gleichzeitig entstandenen Schlösser Suresnes in Schwabing und Fürstenried im Südwesten der Stadt.

Mit der Klosterkirche St. Anna im Lehel entstand ab 1727 die erste Rokokokirche Bayerns..
Anna im Lehel entstand ab 1727 die erste Rokokokirche Bayerns. Die bedeutendste Rokokokirche außerhalb der Innenstadt ist St. Michael in Berg am Laim, ebenfalls von Johann Michael Fischer. Prunkstücke des höfischen [!!! Rokoko ] sind besonders die Amalienburg im Nymphenburger Schlosspark und das Cuvilliés-Theater in der Residenz. Prunkstücke des höfischen [!!! Rokoko ] sind besonders die Amalienburg im Nymphenburger Schlosspark und das Cuvilliés-Theater in der Residenz. Auf Grund der angespannten Haushaltslage entstanden ab der Mitte des 18. Jahrhunderts keine größeren Bauten für den Hof mehr und auch der Kirchenbau ließ im Zeitalter der Aufklärung spürbar nach. Jahrhunderts keine größeren Bauten für den Hof mehr und auch der Kirchenbau ließ im Zeitalter der Aufklärung spürbar nach. Von den Adelspalästen des ausgehenden [!!! Rokoko ] haben sich nur das Palais Gise und das Palais Seinsheim im Kreuzviertel teilweise erhalten. Von den Adelspalästen des ausgehenden [!!! Rokoko ] haben sich nur das Palais Gise und das Palais Seinsheim im Kreuzviertel teilweise erhalten. Kurz darauf entstanden für die Landstände noch das Neue Landschaftsgebäude im Angerviertel sowie die kriegsbeschädigte Elisabethkirche in der Ludwigsvorstadt, sie zeigen bereits den Übergangsstil vom späten [!!! Rokoko ] zum [!!! Klassizismus..] Kurz darauf entstanden für die Landstände noch das Neue Landschaftsgebäude im Angerviertel sowie die kriegsbeschädigte Elisabethkirche in der Ludwigsvorstadt, sie zeigen bereits den Übergangsstil vom späten [!!! Rokoko ] zum [!!! Klassizismus.] Danach wurden nur noch einige nüchterne Zweckbauten errichtet, wie der der Kurfürstlichen Galerie am Hofgarten.
Klassizismus, [!!! Historismus ] und [!!! Jugendstil ]

Als das Königreich Bayern begründet wurde und die Bevölkerung sprunghaft anstieg, setze zu Beginn des 19..

Klassizismus, [!!! Historismus ] und [!!! Jugendstil ]

Als das Königreich Bayern begründet wurde und die Bevölkerung sprunghaft anstieg, setze zu Beginn des 19. Jahrhunderts wieder eine rege Bautätigkeit ein. Mit dem Nationaltheater von [!!! Karl von Fischer ] am Max-Joseph-Platz vor der Residenz entstand ab 1811 ein Hauptwerk des [!!! Klassizismus..]
Mit dem Nationaltheater von [!!! Karl von Fischer ] am Max-Joseph-Platz vor der Residenz entstand ab 1811 ein Hauptwerk des [!!! Klassizismus.] Von der Residenz führen auch die vier großen von den Bayerischen Königen angelegten Prachtstraßen in die Stadtteile.. Von der Residenz führen auch die vier großen von den Bayerischen Königen angelegten Prachtstraßen in die Stadtteile. Insbesondere König Ludwig I. griff bereits als Kronprinz in die Planungen ein. Durch seine Architekten Leo von Klenze und [!!! Friedrich von Gärtner ] ließ er zahlreiche klassizistische Prachtbauten errichten. Durch seine Architekten Leo von Klenze und [!!! Friedrich von Gärtner ] ließ er zahlreiche klassizistische Prachtbauten errichten.
Glyptothek
Neues Rathaus

Nach Westen Richtung Nymphenburg führt die von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs gezeichnete Brienner Straße durch die Maxvorstadt, unterbrochen vom sternförmigen Karolinenplatz mit seinem Obelisken sowie dem Königsplatz mit dem dorischen Prachttor der Propyläen und der ionischen Glyptothek.

Glyptothek
Neues Rathaus

Nach Westen Richtung Nymphenburg führt die von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs gezeichnete Brienner Straße durch die Maxvorstadt, unterbrochen vom sternförmigen Karolinenplatz mit seinem Obelisken sowie dem Königsplatz mit dem dorischen Prachttor der Propyläen und der ionischen Glyptothek. Hinter dem korinthischen Bau der Antikensammlungen liegt die Benediktiner Abtei St.
Hinter dem korinthischen Bau der Antikensammlungen liegt die Benediktiner Abtei St. Bonifaz. Von der frühklassizistischen Bebauung haben sich unter anderen das Palais Almeida sowie weitere Palais am Wittelsbacherplatz erhalten.
Alte Börse

Nach Norden Richtung Schwabing entstand die Ludwigstraße zwischen Feldherrnhalle und Siegestor..

Alte Börse

Nach Norden Richtung Schwabing entstand die Ludwigstraße zwischen Feldherrnhalle und Siegestor. An ihr liegen die Bayerische Staatsbibliothek, die Ludwigskirche und die Ludwig-Maximilians-Universität sowie zahlreiche Staatsministerien.
An ihr liegen die Bayerische Staatsbibliothek, die Ludwigskirche und die Ludwig-Maximilians-Universität sowie zahlreiche Staatsministerien. Etwa gleichzeitig entstand an der Theresienwiese die Bavaria vor der dorischen Ruhmeshalle. Die Residenz entwickelte sich durch die von Klenze gestalteten Erweiterungen mit dem Florentiner Königsbau, dem Festsaalbau sowie der Allerheiligen-Hofkirche zu einem der größten Stadtpaläste. Die Residenz entwickelte sich durch die von Klenze gestalteten Erweiterungen mit dem Florentiner Königsbau, dem Festsaalbau sowie der Allerheiligen-Hofkirche zu einem der größten Stadtpaläste.
Bayerisches Nationalmuseum

Südlich der Residenz, vor der Oper, beginnt die in der Mitte des 19..

Bayerisches Nationalmuseum

Südlich der Residenz, vor der Oper, beginnt die in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Paradestraße gestaltete Maximilianstraße. Sie führt von der Altstadt nach Osten über die Isar in Richtung des Maximilianeums, des Sitzes des bayerischen Landtages. Hier liegen auch das später im [!!! Jugendstil ] umgestaltete Münchner Schauspielhaus, das Gebäude der Regierung von Oberbayern und das Museum Fünf Kontinente..
Sie führt von der Altstadt nach Osten über die Isar in Richtung des Maximilianeums, des Sitzes des bayerischen Landtages. Hier liegen auch das später im [!!! Jugendstil ] umgestaltete Münchner Schauspielhaus, das Gebäude der Regierung von Oberbayern und das Museum Fünf Kontinente. Heute ist die Maximilianstraße eine luxuriöse Einkaufsmeile. Heute ist die Maximilianstraße eine luxuriöse Einkaufsmeile.

Schließlich entstand von der Nordseite der Residenz ausgehend die vom frühklassizistischen Prinz-Carl-Palais am Hofgarten nach Osten führende Prinzregentenstraße, an der das Nationalmuseum und die Schackgalerie liegen.


Schließlich entstand von der Nordseite der Residenz ausgehend die vom frühklassizistischen Prinz-Carl-Palais am Hofgarten nach Osten führende Prinzregentenstraße, an der das Nationalmuseum und die Schackgalerie liegen. Wo die Straße auf dem orographisch rechten Ufer der Isar in Haidhausen die Höhe der Flussterrasse erreicht, steht der Friedensengel. Im Haidhauser Teil der Straße befinden sich auch die Villa Stuck und das Prinzregententheater.
Im Haidhauser Teil der Straße befinden sich auch die Villa Stuck und das Prinzregententheater.

Von den Konstruktionen aus Glas und Eisen, die zu ihrer Entstehungszeit Mitte des 19. Jahrhunderts als technische Meisterwerke galten, hat sich die Schrannenhalle am Viktualienmarkt teilweise erhalten, während der Glaspalast 1931 abbrannte; nur der Zierbrunnen hat überlebt und befindet sich heute in der Mitte des Weißenburger Platzes im Stadtteil Haidhausen.
Jahrhunderts als technische Meisterwerke galten, hat sich die Schrannenhalle am Viktualienmarkt teilweise erhalten, während der Glaspalast 1931 abbrannte; nur der Zierbrunnen hat überlebt und befindet sich heute in der Mitte des Weißenburger Platzes im Stadtteil Haidhausen. Jahrhunderts als technische Meisterwerke galten, hat sich die Schrannenhalle am Viktualienmarkt teilweise erhalten, während der Glaspalast 1931 abbrannte; nur der Zierbrunnen hat überlebt und befindet sich heute in der Mitte des Weißenburger Platzes im Stadtteil Haidhausen.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts entstanden viele Prachtbauten des Historismus, so das Staatstheater am Gärtnerplatz in der Isarvorstadt, das neugotische Neue Rathaus am Marienplatz von Georg von Hauberrisser, der neubarocke Justizpalast am Stachus und das benachbarte Neue Justizgebäude, beide von Friedrich von Thiersch, sowie das Armeemuseum am Hofgarten (heute befindet sich hier die Bayerische Staatskanzlei) und die im Neurenaissancestil erbaute Akademie der Bildenden Künste an der Akademiestraße in der Nähe des Siegestors..
Jahrhunderts entstanden viele Prachtbauten des Historismus, so das Staatstheater am Gärtnerplatz in der Isarvorstadt, das neugotische Neue Rathaus am Marienplatz von Georg von Hauberrisser, der neubarocke Justizpalast am Stachus und das benachbarte Neue Justizgebäude, beide von Friedrich von Thiersch, sowie das Armeemuseum am Hofgarten (heute befindet sich hier die Bayerische Staatskanzlei) und die im Neurenaissancestil erbaute Akademie der Bildenden Künste an der Akademiestraße in der Nähe des Siegestors.. Jahrhunderts entstanden viele Prachtbauten des Historismus, so das Staatstheater am Gärtnerplatz in der Isarvorstadt, das neugotische Neue Rathaus am Marienplatz von Georg von Hauberrisser, der neubarocke Justizpalast am Stachus und das benachbarte Neue Justizgebäude, beide von Friedrich von Thiersch, sowie das Armeemuseum am Hofgarten (heute befindet sich hier die Bayerische Staatskanzlei) und die im Neurenaissancestil erbaute Akademie der Bildenden Künste an der Akademiestraße in der Nähe des Siegestors.
Mietshaus Ainmillerstraße 22 mit [!!! Jugendstil-] Fassade in Schwabing

Beginnend mit der Mariahilfkirche in der Au entstanden drei große neugotische Kirchen nahe dem östlichen Isarufer, St..

Mietshaus Ainmillerstraße 22 mit [!!! Jugendstil-] Fassade in Schwabing

Beginnend mit der Mariahilfkirche in der Au entstanden drei große neugotische Kirchen nahe dem östlichen Isarufer, St. Johann Baptist in Haidhausen und die Heilig-Kreuz-Kirche in Giesing, zu der später als vierter mächtiger neugotischer Bau St.
Johann Baptist in Haidhausen und die Heilig-Kreuz-Kirche in Giesing, zu der später als vierter mächtiger neugotischer Bau St. Paul an der Theresienwiese kam. Nach der Frauenkirche verfügen diese Kirchen mit der Peterskirche über die höchsten Kirchtürme der Stadt, sie sind alle mehr als neunzig Meter hoch. Nach der Frauenkirche verfügen diese Kirchen mit der Peterskirche über die höchsten Kirchtürme der Stadt, sie sind alle mehr als neunzig Meter hoch. Am westlichen Isarufer dominieren dagegen von der [!!! Romanik ] inspirierte Kirchen das Stadtbild, St. Lukas und die Pfarrkirche St. Anna im Lehel sowie St. Anna im Lehel sowie St. Maximilian und St. Anton in der Isarvorstadt und weiter westlich noch St. Benno in der Maxvorstadt. Stadtbildend wurden auch die beiden großen neubarocken Kirchen St. Joseph in der Maxvorstadt und St. Joseph in der Maxvorstadt und St. Margaret in Sendling, sowie St. Ursula in Schwabing, die einzige große Kirche des [!!! Historismus ] in München die von der Renaissance beeinflusst wurde. Mit der Erlöserkirche in Schwabing wurde dann auf heimische Architektur zurückgegriffen ohne einen bestimmten Stil nachzuahmen und Elemente des [!!! Jugendstils ] mitverarbeitet. Mit der Erlöserkirche in Schwabing wurde dann auf heimische Architektur zurückgegriffen ohne einen bestimmten Stil nachzuahmen und Elemente des [!!! Jugendstils ] mitverarbeitet.

Vor allem in Schwabing stehen auch noch zahlreiche im [!!! Jugendstil ] errichtete Wohnhäuser..


Vor allem in Schwabing stehen auch noch zahlreiche im [!!! Jugendstil ] errichtete Wohnhäuser. Unweit des ab 1909 erbauten Deutschen Museums und des Kulturzentrums Gasteig befindet sich in der Au mit dem nach vierjähriger Bauzeit 1901 eröffneten und im [!!! Jugendstil ] erbauten Müllerschen Volksbad das älteste öffentliche Hallenbad Münchens..
Unweit des ab 1909 erbauten Deutschen Museums und des Kulturzentrums Gasteig befindet sich in der Au mit dem nach vierjähriger Bauzeit 1901 eröffneten und im [!!! Jugendstil ] erbauten Müllerschen Volksbad das älteste öffentliche Hallenbad Münchens.

In München finden sich etwa 1.200 Brunnen, davon etwa 700 städtische. Markante Brunnen sind insbesondere der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz und der Vater-Rhein-Brunnen auf der Museumsinsel, beides Werke von Adolf von Hildebrand.
Markante Brunnen sind insbesondere der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz und der Vater-Rhein-Brunnen auf der Museumsinsel, beides Werke von Adolf von Hildebrand.
Moderne und Postmoderne

Münchens Architektur seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde stark von Stadtplanern und Architekten wie Theodor Fischer, Carl Hocheder, German Bestelmeyer und [!!! Otho Orlando Kurz ] bestimmt, die zahlreiche Gebäude in der Stadt errichteten.
Jahrhunderts wurde stark von Stadtplanern und Architekten wie Theodor Fischer, Carl Hocheder, German Bestelmeyer und [!!! Otho Orlando Kurz ] bestimmt, die zahlreiche Gebäude in der Stadt errichteten. Die Borstei ist eine denkmalgeschützte Wohnsiedlung im Stadtteil Moosach, die zwischen 1924 und 1929 erbaut wurde. Die Borstei ist eine denkmalgeschützte Wohnsiedlung im Stadtteil Moosach, die zwischen 1924 und 1929 erbaut wurde. Ab 1928 entstand die Siedlung Neuhausen. Die Postbauschule war eine wichtige Manifestation des Neuen Bauens zwischen 1920 und 1934. Die Postbauschule war eine wichtige Manifestation des Neuen Bauens zwischen 1920 und 1934. Als Initiatoren dieser Schule gelten Robert Poeverlein und vor allem Robert Vorhoelzer mit den namensgebenden Münchner Postbauten am Tegernseer Platz, am Harras und am Goetheplatz sowie dem Postpalast. Als Initiatoren dieser Schule gelten Robert Poeverlein und vor allem Robert Vorhoelzer mit den namensgebenden Münchner Postbauten am Tegernseer Platz, am Harras und am Goetheplatz sowie dem Postpalast.
Hypo-Hochhaus
Herz-Jesu-Kirche
Highlight Towers

Von den Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus haben sich unter anderem das Haus der Kunst und das ehemalige Luftgaukommando in der Prinzregentenstraße sowie die Parteigebäude am Ostrand des Königsplatzes erhalten.

Hypo-Hochhaus
Herz-Jesu-Kirche
Highlight Towers

Von den Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus haben sich unter anderem das Haus der Kunst und das ehemalige Luftgaukommando in der Prinzregentenstraße sowie die Parteigebäude am Ostrand des Königsplatzes erhalten. Andererseits wurden bedeutende Bauten wie die Matthäuskirche, die Hauptsynagoge und das Herzog-Max-Palais in dieser Zeit abgerissen oder wie das Atelier Elvira demoliert.
Andererseits wurden bedeutende Bauten wie die Matthäuskirche, die Hauptsynagoge und das Herzog-Max-Palais in dieser Zeit abgerissen oder wie das Atelier Elvira demoliert.
BMW Welt
Museum Brandhorst

Im Zweiten Weltkrieg wurde der größte Teil der Münchner Gebäude in 66 Luftangriffen stark beschädigt oder gar zerstört..

BMW Welt
Museum Brandhorst

Im Zweiten Weltkrieg wurde der größte Teil der Münchner Gebäude in 66 Luftangriffen stark beschädigt oder gar zerstört. Nur 2,5 % der Gebäude blieben unversehrt und fast die Hälfte der Baumasse wurde vernichtet. Besonders stark betroffen waren die Bahnhofsgegend, die Altstadt und Schwabing. Viele historische Gebäude, die heute das Münchner Stadtbild prägen, wurden nach dem Krieg wieder aufgebaut, nach alten Plänen rekonstruiert oder teilweise im Stil der Altstadt neu errichtet.
Viele historische Gebäude, die heute das Münchner Stadtbild prägen, wurden nach dem Krieg wieder aufgebaut, nach alten Plänen rekonstruiert oder teilweise im Stil der Altstadt neu errichtet. Verloren sind jedoch einige architektonisch sehr bedeutsame Gebäude wie das Palais Piosasque de Non, historisch wichtige Bauten wie das Wittelsbacher Palais, sowie Bauwerke, die die Silhouette der Stadt einst mitbestimmt hatten, so der große Kuppelbau des Verkehrsministeriums. Verloren sind jedoch einige architektonisch sehr bedeutsame Gebäude wie das Palais Piosasque de Non, historisch wichtige Bauten wie das Wittelsbacher Palais, sowie Bauwerke, die die Silhouette der Stadt einst mitbestimmt hatten, so der große Kuppelbau des Verkehrsministeriums. Verloren sind jedoch einige architektonisch sehr bedeutsame Gebäude wie das Palais Piosasque de Non, historisch wichtige Bauten wie das Wittelsbacher Palais, sowie Bauwerke, die die Silhouette der Stadt einst mitbestimmt hatten, so der große Kuppelbau des Verkehrsministeriums.

In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden vereinzelt bedeutsame Beispiele moderner Architektur, die teilweise wieder abgerissen wurden, wie etwa das spektakuläre Landesversorgungsamt der Brüder Luckhardt im Jahre 1989.


In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden vereinzelt bedeutsame Beispiele moderner Architektur, die teilweise wieder abgerissen wurden, wie etwa das spektakuläre Landesversorgungsamt der Brüder Luckhardt im Jahre 1989. Das futuristische Schwabylon bestand sogar nur für sechs Jahre bis 1979. Zu den wichtigeren Werken gehören der Kaufhof am Stachus von Theo Pabst, erster Münchner Kaufhausneubau nach Kriegsende, das von ihm zusammen mit [!!! Sep Ruf ] errichtete Justizgebäude Neue Maxburg am Lenbachplatz, und der Neubau der Matthäuskirche von Gustav Gsaenger.
Zu den wichtigeren Werken gehören der Kaufhof am Stachus von Theo Pabst, erster Münchner Kaufhausneubau nach Kriegsende, das von ihm zusammen mit [!!! Sep Ruf ] errichtete Justizgebäude Neue Maxburg am Lenbachplatz, und der Neubau der Matthäuskirche von Gustav Gsaenger. Zu den wichtigeren Werken gehören der Kaufhof am Stachus von Theo Pabst, erster Münchner Kaufhausneubau nach Kriegsende, das von ihm zusammen mit [!!! Sep Ruf ] errichtete Justizgebäude Neue Maxburg am Lenbachplatz, und der Neubau der Matthäuskirche von Gustav Gsaenger. Bedeutsame Beispiele moderner Architektur in München sind vor allem auch die Sportstätten (siehe unten), insbesondere im Olympiapark. Ab 1965 entstand die riesige, mittlerweile denkmalgeschützte Paketposthalle. Ab 1965 entstand die riesige, mittlerweile denkmalgeschützte Paketposthalle.

Seit den 1990er-Jahren erfasste die Stadt jedoch eine zweite Gründerzeit, die zunehmend anspruchsvollere Architektur hervorbrachte. Als gelungenstes sakrales Bauwerk gilt die Herz-Jesu-Kirche.
Als gelungenstes sakrales Bauwerk gilt die Herz-Jesu-Kirche.

Die relativ wenigen Hochhäuser in München liegen bis auf das Alte Technische Rathaus aus den 1920er-Jahren und dem Central Tower München außerhalb der Innenstadt. Auch wurde 2004 in einem Bürgerentscheid die Höhe künftiger Hochhäuser auf 100 Meter begrenzt.
Auch wurde 2004 in einem Bürgerentscheid die Höhe künftiger Hochhäuser auf 100 Meter begrenzt. Architektonisch am erwähnenswertesten sind der BMW-Vierzylinder am Olympiapark, neben dem im Oktober 2007 die futuristische BMW Welt eröffnet wurde, sowie das Hypo-Haus im Arabellapark und die im Norden von Schwabing gelegenen Highlight Towers.. Architektonisch am erwähnenswertesten sind der BMW-Vierzylinder am Olympiapark, neben dem im Oktober 2007 die futuristische BMW Welt eröffnet wurde, sowie das Hypo-Haus im Arabellapark und die im Norden von Schwabing gelegenen Highlight Towers. Das mit 146 Meter höchste Hochhaus der Stadt ist das Uptown München.. Das mit 146 Meter höchste Hochhaus der Stadt ist das Uptown München. Höchstes Bauwerk der Stadt ist der 291 Meter hohe Olympiaturm (siehe unten).

Am 9. November 2006 wurde das neue Jüdische Zentrum am St.-Jakobs-Platz in der Innenstadt eröffnet - ein Ensemble aus neuer Hauptsynagoge Ohel Jakob, dem Gemeindehaus der Israelitischen Kultusgemeinde München und dem städtischen Jüdischen Museum (eröffnet am 22.
-Jakobs-Platz in der Innenstadt eröffnet - ein Ensemble aus neuer Hauptsynagoge Ohel Jakob, dem Gemeindehaus der Israelitischen Kultusgemeinde München und dem städtischen Jüdischen Museum (eröffnet am 22. März 2007). Es ist das größte jüdische Zentrum in Europa.. Es ist das größte jüdische Zentrum in Europa. Entworfen wurde das Ensemble von den Architekten Wandel, Hoefer und Lorch, die auch schon die Dresdner Synagoge umgebaut hatten. Herausstechendstes Merkmal des Ensembles sind die verschieden bearbeiteten Außenwände aus hellem Travertinstein, die besonders an der Hauptsynagoge an die Klagemauer in Jerusalem erinnern sollen. Herausstechendstes Merkmal des Ensembles sind die verschieden bearbeiteten Außenwände aus hellem Travertinstein, die besonders an der Hauptsynagoge an die Klagemauer in Jerusalem erinnern sollen.

Viel Beachtung fand der Bau des Museums Brandhorst, das nach Plänen des Architekturbüros Sauerbruch Hutton im Kunstareal München erbaut und 2009 eröffnet wurde.


Viel Beachtung fand der Bau des Museums Brandhorst, das nach Plänen des Architekturbüros Sauerbruch Hutton im Kunstareal München erbaut und 2009 eröffnet wurde. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe der Pinakothek der Moderne, die vom Architekten Stephan Braunfels entworfen wurde und 2002 ihre Pforten öffnete.
Es befindet sich in unmittelbarer Nähe der Pinakothek der Moderne, die vom Architekten Stephan Braunfels entworfen wurde und 2002 ihre Pforten öffnete.
180-Grad-Panorama von der Frauenkirche aus in Blickrichtung Südosten
Grünanlagen
Siehe auch: Grünanlagen in München
Parks und Zoos
Hofgarten mit Dianatempel
Englischer Garten, Ausblick vom Monopteros-Tempel
v.

180-Grad-Panorama von der Frauenkirche aus in Blickrichtung Südosten
Grünanlagen
Siehe auch: Grünanlagen in München
Parks und Zoos
Hofgarten mit Dianatempel
Englischer Garten, Ausblick vom Monopteros-Tempel
v. l. n. r.: Bayerische Staatskanzlei, Alter Peter, Neues Rathaus, Residenz, Frauenkirche, Theatinerkirche
Olympiapark

Die älteste Gartenanlage ist der Hofgarten aus der Renaissancezeit mit dem Dianatempel.
: Bayerische Staatskanzlei, Alter Peter, Neues Rathaus, Residenz, Frauenkirche, Theatinerkirche
Olympiapark

Die älteste Gartenanlage ist der Hofgarten aus der Renaissancezeit mit dem Dianatempel. Nordöstlich schließen sich der Finanzgarten und der seit 1789 gestaltete Englische Garten an, der München vom Zentrum bis an die nördliche Stadtgrenze durchzieht, und mit 4,17 Quadratkilometern Fläche den Central Park in New York übertrifft.
Nordöstlich schließen sich der Finanzgarten und der seit 1789 gestaltete Englische Garten an, der München vom Zentrum bis an die nördliche Stadtgrenze durchzieht, und mit 4,17 Quadratkilometern Fläche den Central Park in New York übertrifft. Hier befinden sich seit der Entstehungszeit das Rumford Haus und der Chinesische Turm, später kam der Monopteros hinzu. Hier befinden sich seit der Entstehungszeit das Rumford Haus und der Chinesische Turm, später kam der Monopteros hinzu. An der gegenüber liegenden Seite der Isar liegen die Maximiliansanlagen. Im Westen der Altstadt am Stachus befindet sich der Alte Botanische Garten, in dem bis zu seiner Zerstörung durch Feuer der Glaspalast stand. Im Westen der Altstadt am Stachus befindet sich der Alte Botanische Garten, in dem bis zu seiner Zerstörung durch Feuer der Glaspalast stand. Erhalten hat sich das klassizistische Eingangstor von Herigoyen mit einer von [!!! Johann Wolfgang Goethe ] eigens verfassten Inschrift.

Der Schlosspark Nymphenburg entstand im Westen von Schloss Nymphenburg im französischen Stil.


Der Schlosspark Nymphenburg entstand im Westen von Schloss Nymphenburg im französischen Stil. Im 19. Jahrhundert wurde er bis auf das „Grand Parterre” in einen englischen Landschaftspark verwandelt. Nördlich schließt sich der Neue Botanische Garten an.
Nördlich schließt sich der Neue Botanische Garten an. Südöstlich von Nymphenburg liegt der ehemals kurfürstliche Hirschgarten. Gleich drei barocke Schlösser befinden sich an der nördlichen Stadtgrenze im Park von Schloss Schleißheim, neben Herrenhausen und Schwetzingen ist er der einzige erhaltene große Barockgarten in Deutschland.. Gleich drei barocke Schlösser befinden sich an der nördlichen Stadtgrenze im Park von Schloss Schleißheim, neben Herrenhausen und Schwetzingen ist er der einzige erhaltene große Barockgarten in Deutschland.

Bedeutend ist auch der Olympiapark, der neben mehreren Seen auch einen hervorragenden Blick über die Stadt vom Olympiahügel bietet.


Bedeutend ist auch der Olympiapark, der neben mehreren Seen auch einen hervorragenden Blick über die Stadt vom Olympiahügel bietet. Hier befindet sich auch das Aquarium von Sea Life München. Daneben existieren zahlreiche weitere Parks und Grünflächen, wie zum Beispiel der Bavariapark, der Luitpoldpark mit dem Bamberger Haus, der Westpark mit dem Ostasienensemble, wo 1983 die erste Bundesgartenschau - gleichzeitig als Internationale Gartenbauausstellung - in Bayern stattfand, sowie der Ostpark.
Daneben existieren zahlreiche weitere Parks und Grünflächen, wie zum Beispiel der Bavariapark, der Luitpoldpark mit dem Bamberger Haus, der Westpark mit dem Ostasienensemble, wo 1983 die erste Bundesgartenschau - gleichzeitig als Internationale Gartenbauausstellung - in Bayern stattfand, sowie der Ostpark. Daneben existieren zahlreiche weitere Parks und Grünflächen, wie zum Beispiel der Bavariapark, der Luitpoldpark mit dem Bamberger Haus, der Westpark mit dem Ostasienensemble, wo 1983 die erste Bundesgartenschau - gleichzeitig als Internationale Gartenbauausstellung - in Bayern stattfand, sowie der Ostpark. Für die Bundesgartenschau 2005 wurde im Stadtteil Messestadt Riem mit dem Riemer Park eine weitere, ausgedehnte Parkanlage im Osten Münchens angelegt. Im Winter wird in einigen Parks durch eigens gespurte Loipen das Langlaufen ermöglicht. Im Winter wird in einigen Parks durch eigens gespurte Loipen das Langlaufen ermöglicht.

Die Isarauen sind eine lang gezogene, schmale Parklandschaft entlang dem anlässlich der Bundesgartenschau 2005 teilweise renaturierten Gebirgsfluss.


Die Isarauen sind eine lang gezogene, schmale Parklandschaft entlang dem anlässlich der Bundesgartenschau 2005 teilweise renaturierten Gebirgsfluss. Die Stadt kann an der Isar ohne Unterbrechung auf verschiedenen Trassen im Grünen durchlaufen oder -radelt werden. Die eigentlichen Isarauen zwischen Deutschem Museum und der Isarinsel Flaucher sind beliebte Orte zum Grillen, Baden und zu gemäßigter Freikörperkultur.
Die eigentlichen Isarauen zwischen Deutschem Museum und der Isarinsel Flaucher sind beliebte Orte zum Grillen, Baden und zu gemäßigter Freikörperkultur. Südlich vom Flaucher liegt der Tierpark Hellabrunn.

Durch die genannten Parkanlagen erreicht das insgesamt dicht bebaute München einen Anteil öffentlicher Grünanlagen und Erholungsflächen am Stadtgebiet von rund 11,7 Prozent.


Durch die genannten Parkanlagen erreicht das insgesamt dicht bebaute München einen Anteil öffentlicher Grünanlagen und Erholungsflächen am Stadtgebiet von rund 11,7 Prozent.[90] Der Anteil aller Grünflächen im Stadtgebiet beträgt 49,9 Prozent und belegt damit lediglich Rang 74 unter den 79 deutschen Großstädten.
[90] Der Anteil aller Grünflächen im Stadtgebiet beträgt 49,9 Prozent und belegt damit lediglich Rang 74 unter den 79 deutschen Großstädten.[91] Tatsächlich ist München in Deutschland die Stadt mit dem höchsten Anteil an versiegelter Fläche, rund 47 Prozent des Stadtgebiets sind bebaut, betoniert oder asphaltiert. [91] Tatsächlich ist München in Deutschland die Stadt mit dem höchsten Anteil an versiegelter Fläche, rund 47 Prozent des Stadtgebiets sind bebaut, betoniert oder asphaltiert.[92]
Schlosspark Nymphenburg
Friedhöfe
Ostfriedhof

Grünanlagen besonderer Art sind der aufgelassene Alte Südliche Friedhof mit zahlreichen Prominentengräbern in der Nähe des Sendlinger Tors sowie der ebenfalls aufgelassene Alte Nördliche Friedhof in der Maxvorstadt..
[92]
Schlosspark Nymphenburg
Friedhöfe
Ostfriedhof

Grünanlagen besonderer Art sind der aufgelassene Alte Südliche Friedhof mit zahlreichen Prominentengräbern in der Nähe des Sendlinger Tors sowie der ebenfalls aufgelassene Alte Nördliche Friedhof in der Maxvorstadt. Grüne Lungen der Stadt sind auch die bestehenden Friedhöfe Münchens, wobei der West-, der Nord- und der Ostfriedhof jeweils über prächtige Aussegnungshallen von Hans Grässel verfügen.
Grüne Lungen der Stadt sind auch die bestehenden Friedhöfe Münchens, wobei der West-, der Nord- und der Ostfriedhof jeweils über prächtige Aussegnungshallen von Hans Grässel verfügen. Der größte Friedhof Münchens ist der Waldfriedhof. Ein Friedhof mit Gräbern vieler Prominenter ist auch der Bogenhausener Friedhof.. Ein Friedhof mit Gräbern vieler Prominenter ist auch der Bogenhausener Friedhof. Auf dem Friedhof am Perlacher Forst liegen unter anderen bekannten Persönlichkeiten die Geschwister Scholl begraben.
Kultur
Museen
Siehe auch: Liste der Museen in München
Kunstmuseen und Galerien

München ist international bekannt für seine Sammlungen der alten und klassischen Kunst, die in staatlichen, städtischen und privaten Museen wie Galerien präsentiert werden.

Kultur
Museen
Siehe auch: Liste der Museen in München
Kunstmuseen und Galerien

München ist international bekannt für seine Sammlungen der alten und klassischen Kunst, die in staatlichen, städtischen und privaten Museen wie Galerien präsentiert werden.
Alte Pinakothek

So gehören zum Beispiel die Alte und die Neue Pinakothek sowie die [!!! Pinakothek der Moderne ] und das 2014 stark erweiterte Lenbachhaus zu den weltweit bedeutendsten Galerien..

Alte Pinakothek

So gehören zum Beispiel die Alte und die Neue Pinakothek sowie die [!!! Pinakothek der Moderne ] und das 2014 stark erweiterte Lenbachhaus zu den weltweit bedeutendsten Galerien. Zusammen mit der Glyptothek, den Staatlichen Antikensammlungen und dem [!!! Museum Brandhorst ] bilden diese Sammlungen das Kunstareal München.
Zusammen mit der Glyptothek, den Staatlichen Antikensammlungen und dem [!!! Museum Brandhorst ] bilden diese Sammlungen das Kunstareal München. Auch das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst erhielt einen Neubau im Kunstareal. Die Staatliche Graphische Sammlung München befindet sich ebenfalls dort in der Katharina-von-Bora-Straße. Die Staatliche Graphische Sammlung München befindet sich ebenfalls dort in der Katharina-von-Bora-Straße.
Neubau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus

Eine weitere Museumslandschaft neben dem Kunstareal ist das Lehel mit dem Haus der Kunst, dem Bayerischen Nationalmuseum, der Archäologischen Staatssammlung, der Schackgalerie, der Galerie der Künstler und dem Museum Fünf Kontinente, dem früheren Völkerkundemuseum.

Neubau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus

Eine weitere Museumslandschaft neben dem Kunstareal ist das Lehel mit dem Haus der Kunst, dem Bayerischen Nationalmuseum, der Archäologischen Staatssammlung, der Schackgalerie, der Galerie der Künstler und dem Museum Fünf Kontinente, dem früheren Völkerkundemuseum.

Neubau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus

Eine weitere Museumslandschaft neben dem Kunstareal ist das Lehel mit dem Haus der Kunst, dem Bayerischen Nationalmuseum, der Archäologischen Staatssammlung, der Schackgalerie, der Galerie der Künstler und dem Museum Fünf Kontinente, dem früheren Völkerkundemuseum. Weiter östlich der Isar an der Prinzregentenstraße liegt das einzigartige Jugendstilgebäude Villa Stuck mit einer ständigen Sammlung von Franz von Stucks Werken sowie hochkarätigen Wechselausstellungen.
Weiter östlich der Isar an der Prinzregentenstraße liegt das einzigartige Jugendstilgebäude Villa Stuck mit einer ständigen Sammlung von Franz von Stucks Werken sowie hochkarätigen Wechselausstellungen.
Münchner Stadtmuseum

Auch in der Innenstadt liegen zahlreiche Kunstmuseen. Das Münchner Stadtmuseum befindet sich im ehemaligen Zeughaus am Sankt-Jakobs-Platz und beherbergt eine Reihe von verschiedenen Sammlungen und Museen: Die Sammlung für Skulpturen und angewandte Kunst, das Filmmuseum München, das Fotomuseum, die Sammlung für Grafik, Plakat, Gemälde, die Sammlung für Mode und Textilien, die Musiksammlung (Musikinstrumentensammlung), die Sammlung für Puppentheater und Schaustellerei sowie die Sammlungen zur Stadtkultur und Volkskunde..
Das Münchner Stadtmuseum befindet sich im ehemaligen Zeughaus am Sankt-Jakobs-Platz und beherbergt eine Reihe von verschiedenen Sammlungen und Museen: Die Sammlung für Skulpturen und angewandte Kunst, das Filmmuseum München, das Fotomuseum, die Sammlung für Grafik, Plakat, Gemälde, die Sammlung für Mode und Textilien, die Musiksammlung (Musikinstrumentensammlung), die Sammlung für Puppentheater und Schaustellerei sowie die Sammlungen zur Stadtkultur und Volkskunde.. Das Münchner Stadtmuseum befindet sich im ehemaligen Zeughaus am Sankt-Jakobs-Platz und beherbergt eine Reihe von verschiedenen Sammlungen und Museen: Die Sammlung für Skulpturen und angewandte Kunst, das Filmmuseum München, das Fotomuseum, die Sammlung für Grafik, Plakat, Gemälde, die Sammlung für Mode und Textilien, die Musiksammlung (Musikinstrumentensammlung), die Sammlung für Puppentheater und Schaustellerei sowie die Sammlungen zur Stadtkultur und Volkskunde. Aus den Beständen der verschiedenen Sammlungen werden regelmäßig Ausstellungen kuratiert, die entweder sammlungsspezifisch (zum Beispiel im Fotomuseum) oder sammlungsübergreifend (zum Beispiel die Ausstellung „Typisch München”) konzipiert sind. Aus den Beständen der verschiedenen Sammlungen werden regelmäßig Ausstellungen kuratiert, die entweder sammlungsspezifisch (zum Beispiel im Fotomuseum) oder sammlungsübergreifend (zum Beispiel die Ausstellung „Typisch München”) konzipiert sind. Aus den Beständen der verschiedenen Sammlungen werden regelmäßig Ausstellungen kuratiert, die entweder sammlungsspezifisch (zum Beispiel im Fotomuseum) oder sammlungsübergreifend (zum Beispiel die Ausstellung „Typisch München”) konzipiert sind. Darüber hinaus unterhält die Stadt München verschiedene Galerien wie etwa die Lothringer13, die Kunstarkaden, die Rathausgalerie, das MaximiliansForum oder die Artothek, wo Kunstwerke entliehen werden können. Darüber hinaus unterhält die Stadt München verschiedene Galerien wie etwa die Lothringer13, die Kunstarkaden, die Rathausgalerie, das MaximiliansForum oder die Artothek, wo Kunstwerke entliehen werden können. Im Hackenviertel der Innenstadt liegt das Museum of Urban and Contemporary Art. Das Residenzmuseum (vor allem mit der Schatzkammer der Residenz) befindet sich in der ehemaligen Residenz der Wittelsbacher in Münchens Altstadt und ist eines der bedeutendsten Schlossmuseen Europas.. Das Residenzmuseum (vor allem mit der Schatzkammer der Residenz) befindet sich in der ehemaligen Residenz der Wittelsbacher in Münchens Altstadt und ist eines der bedeutendsten Schlossmuseen Europas. Festsäle, Prunkräume oder Hofkapellen bayerischer Herrscher vermitteln einen Einblick in historische Raumensembles verschiedener Epochen mit bedeutenden Exponaten der Wittelsbacher Sammlungen von Silber, Porzellan, Miniaturen, Gemälden, antiken Skulpturen, Bronzeplastiken, Tapisserien, Möbeln, Uhren, Kerzenleuchtern und Lüstern. Festsäle, Prunkräume oder Hofkapellen bayerischer Herrscher vermitteln einen Einblick in historische Raumensembles verschiedener Epochen mit bedeutenden Exponaten der Wittelsbacher Sammlungen von Silber, Porzellan, Miniaturen, Gemälden, antiken Skulpturen, Bronzeplastiken, Tapisserien, Möbeln, Uhren, Kerzenleuchtern und Lüstern. Festsäle, Prunkräume oder Hofkapellen bayerischer Herrscher vermitteln einen Einblick in historische Raumensembles verschiedener Epochen mit bedeutenden Exponaten der Wittelsbacher Sammlungen von Silber, Porzellan, Miniaturen, Gemälden, antiken Skulpturen, Bronzeplastiken, Tapisserien, Möbeln, Uhren, Kerzenleuchtern und Lüstern. Die Staatliche Münzsammlung ist in der Residenz untergebracht. Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung befindet sich in der Theatinerstraße.

In Oberföhring findet sich die Sammlung Goetz, die ebenfalls Wechselausstellungen in einem Museumsbau von Herzog & de Meuron präsentiert.


In Oberföhring findet sich die Sammlung Goetz, die ebenfalls Wechselausstellungen in einem Museumsbau von Herzog & de Meuron präsentiert.

Im Schloss Nymphenburg befinden sich neben den Schauräumen das Marstallmuseum sowie die Nymphenburger Porzellansammlung.


Im Schloss Nymphenburg befinden sich neben den Schauräumen das Marstallmuseum sowie die Nymphenburger Porzellansammlung.
Naturkundemuseen

In Schloss Nymphenburg ist auch das naturkundliche Museum Mensch und Natur angesiedelt. Darüber hinaus gibt es in der Stadt weitere Museen für die bisher nicht zusammengefassten naturwissenschaftlichen Sammlungen des Staates, so das Paläontologische Museum, das Museum Reich der Kristalle sowie die Anthropologische Staatssammlung, das Geologische Museum München, die Botanische Staatssammlung und die Zoologische Staatssammlung München..
Darüber hinaus gibt es in der Stadt weitere Museen für die bisher nicht zusammengefassten naturwissenschaftlichen Sammlungen des Staates, so das Paläontologische Museum, das Museum Reich der Kristalle sowie die Anthropologische Staatssammlung, das Geologische Museum München, die Botanische Staatssammlung und die Zoologische Staatssammlung München.. Darüber hinaus gibt es in der Stadt weitere Museen für die bisher nicht zusammengefassten naturwissenschaftlichen Sammlungen des Staates, so das Paläontologische Museum, das Museum Reich der Kristalle sowie die Anthropologische Staatssammlung, das Geologische Museum München, die Botanische Staatssammlung und die Zoologische Staatssammlung München. Ein Publikumsmagnet, auch durch die prominente Lage in der Innenstadt, ist das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum, das auch kulturgeschichtliche Aspekte abdeckt. Ein Publikumsmagnet, auch durch die prominente Lage in der Innenstadt, ist das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum, das auch kulturgeschichtliche Aspekte abdeckt.
Kulturmuseen und Gedenkstätten

Neben ihren kunsthistorischen Sammlungen haben das Nationalmuseum und das Stadtmuseum auch Ausstellungen zur Kulturgeschichte.

Kulturmuseen und Gedenkstätten

Neben ihren kunsthistorischen Sammlungen haben das Nationalmuseum und das Stadtmuseum auch Ausstellungen zur Kulturgeschichte. Gegenüber dem Münchner Stadtmuseum befindet sich ein weiteres städtisches Museum: Das Jüdische Museum, das dort mit der neuen Synagoge und dem jüdischen Gemeindezentrum das neue Jüdische Zentrum bildet.
Gegenüber dem Münchner Stadtmuseum befindet sich ein weiteres städtisches Museum: Das Jüdische Museum, das dort mit der neuen Synagoge und dem jüdischen Gemeindezentrum das neue Jüdische Zentrum bildet. Das NS-Dokumentationszentrum in der Brienner Straße dient der Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Folgen des NS-Regimes. Darüber hinaus gibt es in der Stadt mehrere Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus. Darüber hinaus gibt es in der Stadt mehrere Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus. Der Erinnerungsort Olympia-Attentat liegt im Olympiadorf.
NS-Dokumentationszentrum München

Im Alten Hof sind der Infopoint Museen und Schlösser in Bayern und die Ausstellung Münchner Kaiserburg untergebracht.

NS-Dokumentationszentrum München

Im Alten Hof sind der Infopoint Museen und Schlösser in Bayern und die Ausstellung Münchner Kaiserburg untergebracht. Das kleinste Museum der Stadt ist das Karl-Valentin-Musäum in einem der beiden Türme der ehemaligen Stadtbefestigungsanlage am Isartor; es zeigt Exponate zu Leben und Werk des Künstlers Karl Valentins.
Das kleinste Museum der Stadt ist das Karl-Valentin-Musäum in einem der beiden Türme der ehemaligen Stadtbefestigungsanlage am Isartor; es zeigt Exponate zu Leben und Werk des Künstlers Karl Valentins. Nicht viel größer ist das Spielzeugmuseum im Alten Rathausturm. Nicht weit entfernt liegen das Bier- und Oktoberfestmuseum und das Münchner Feuerwehrmuseum. Nicht weit entfernt liegen das Bier- und Oktoberfestmuseum und das Münchner Feuerwehrmuseum. Am Hofgarten ist das Deutsche Theatermuseum untergebracht. In Schloss Blutenburg befindet sich seit 1998 ein literarisches Museum zu Leben und Werk von Michael Ende, dessen Teilnachlass die dortige Bibliothek besitzt. In Schloss Blutenburg befindet sich seit 1998 ein literarisches Museum zu Leben und Werk von Michael Ende, dessen Teilnachlass die dortige Bibliothek besitzt. Das Alpine Museum auf der Praterinsel der Isar ist ein Museum des Deutschen Alpenvereins zur Geschichte des Alpinismus.
Technikmuseen
Deutsches Museum

Das Deutsche Museum mit weltweit einmaligen technischen Exponaten gehört mit über einer Million Besucher pro Jahr zu den meistbesuchten Museen Europas und ist das größte technisch-naturwissenschaftliche Museum der Welt.

Technikmuseen
Deutsches Museum

Das Deutsche Museum mit weltweit einmaligen technischen Exponaten gehört mit über einer Million Besucher pro Jahr zu den meistbesuchten Museen Europas und ist das größte technisch-naturwissenschaftliche Museum der Welt.

Technikmuseen
Deutsches Museum

Das Deutsche Museum mit weltweit einmaligen technischen Exponaten gehört mit über einer Million Besucher pro Jahr zu den meistbesuchten Museen Europas und ist das größte technisch-naturwissenschaftliche Museum der Welt. Zweigstellen sind die Flugwerft Schleißheim und das neu eröffnete Verkehrsmuseum an der Theresienwiese.

Weiter besteht als städtisches Verkehrsmuseum das MVG Museum. Daneben gibt es mit dem BMW Museum, dem BMW Group Classic und dem Museum im SiemensForum München Sammlungen zur Firmengeschichte in München ansässiger Technikkonzerne.
Daneben gibt es mit dem BMW Museum, dem BMW Group Classic und dem Museum im SiemensForum München Sammlungen zur Firmengeschichte in München ansässiger Technikkonzerne.
Bildende Kunst

Weihwasserengel im Inneren der Michaelskirche von Hubert Gerhard, 1595

Wittelsbacherbrunnen der Residenz München von Hubert Gerhard, 1611

Schutzengel im Bürgersaal, Ignaz Günther, 1763

Pfalzgraf Ottheinrich, Barthel Beham, 1535

Der arme Poet, Carl Spitzweg, 1839

Plakat für die VII.

Bildende Kunst

Weihwasserengel im Inneren der Michaelskirche von Hubert Gerhard, 1595

Wittelsbacherbrunnen der Residenz München von Hubert Gerhard, 1611

Schutzengel im Bürgersaal, Ignaz Günther, 1763

Pfalzgraf Ottheinrich, Barthel Beham, 1535

Der arme Poet, Carl Spitzweg, 1839

Plakat für die VII.

Bildende Kunst

Weihwasserengel im Inneren der Michaelskirche von Hubert Gerhard, 1595

Wittelsbacherbrunnen der Residenz München von Hubert Gerhard, 1611

Schutzengel im Bürgersaal, Ignaz Günther, 1763

Pfalzgraf Ottheinrich, Barthel Beham, 1535

Der arme Poet, Carl Spitzweg, 1839

Plakat für die VII. Internationale Kunstausstellung München, von Franz von Stuck 1897

In der [!!! Spätgotik ] gab es in München eine erste kulturelle Blüte, als unter anderem [!!! Erasmus Grasser ] und [!!! Jan Polack ] in der Stadt arbeiteten.
Internationale Kunstausstellung München, von Franz von Stuck 1897

In der [!!! Spätgotik ] gab es in München eine erste kulturelle Blüte, als unter anderem [!!! Erasmus Grasser ] und [!!! Jan Polack ] in der Stadt arbeiteten. In der Renaissancezeit wurde die Stadt zu einem Zentrum der Bildhauer, das von [!!! Hubert Gerhard ] und [!!! Hans Krumpper ] geprägt wurde.
In der Renaissancezeit wurde die Stadt zu einem Zentrum der Bildhauer, das von [!!! Hubert Gerhard ] und [!!! Hans Krumpper ] geprägt wurde. Als Maler waren in dieser Zeit Barthel Beham, [!!! Hans von Aachen ] und [!!! Peter Candid ] in München tätig. Im 18. Jahrhundert erlebte die Stadt ein Goldenes Zeitalter der bildenden Kunst, das von Persönlichkeiten wie Cosmas Damian Asam, Egid Quirin Asam, Johann Michael Fischer, François de Cuvilliés, Ignaz Günther, [!!! Johann Baptist Zimmermann ] und [!!! Johann Baptist Straub ] bestimmt wurde. Jahrhundert erlebte die Stadt ein Goldenes Zeitalter der bildenden Kunst, das von Persönlichkeiten wie Cosmas Damian Asam, Egid Quirin Asam, Johann Michael Fischer, François de Cuvilliés, Ignaz Günther, [!!! Johann Baptist Zimmermann ] und [!!! Johann Baptist Straub ] bestimmt wurde.

Im 19..
Jahrhundert erlebte die Stadt ein Goldenes Zeitalter der bildenden Kunst, das von Persönlichkeiten wie Cosmas Damian Asam, Egid Quirin Asam, Johann Michael Fischer, François de Cuvilliés, Ignaz Günther, [!!! Johann Baptist Zimmermann ] und [!!! Johann Baptist Straub ] bestimmt wurde.

Im 19. Jahrhundert gab es eine zweite Blüte der Erzgießerei, als Johann Baptist Stiglmaier und Ferdinand von Miller in der Stadt arbeiteten.

Von etwa 1850 bis 1914 entwickelt sich München zu einem der Zentren der europäischen Malerei.


Von etwa 1850 bis 1914 entwickelt sich München zu einem der Zentren der europäischen Malerei. Im Umfeld der Königlichen Akademie der Bildenden Künste entsteht die Münchner Schule. Bis heute hat diese große kunstgeschichtliche Bedeutung als Vertreter der akademischen Malerei..
Bis heute hat diese große kunstgeschichtliche Bedeutung als Vertreter der akademischen Malerei. Bekannte Lehrkräfte an der Akademie waren u. a. Karl von Piloty, Wilhelm von Diez, [!!! Arthur von Ramberg ] und Nikolaus Gysis. Aus dem Umfeld der Akademie (und als Abspaltung der Münchner Künstlergenossenschaft) entstand die Münchener Secession mit Mitgliedern wie Max Liebermann, Franz von Stuck, Lovis Corinth, Ernst Oppler und Walter Leistikow. Aus dem Umfeld der Akademie (und als Abspaltung der Münchner Künstlergenossenschaft) entstand die Münchener Secession mit Mitgliedern wie Max Liebermann, Franz von Stuck, Lovis Corinth, Ernst Oppler und Walter Leistikow.

Der Blaue Reiter wurde 1911 ins Leben gerufen und ließ München schließlich zu einem Zentrum moderner Kunst aufsteigen.


Der Blaue Reiter wurde 1911 ins Leben gerufen und ließ München schließlich zu einem Zentrum moderner Kunst aufsteigen. Mitglieder waren Paul Klee, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Gabriele Münter, Franz Marc, [!!! August Macke ] und [!!! Alfred Kubin..]
Mitglieder waren Paul Klee, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Gabriele Münter, Franz Marc, [!!! August Macke ] und [!!! Alfred Kubin.]

1919 wurden die ersten Studios der Bavaria Film in Geiselgasteig - einem Ortsteil der Gemeinde Grünwald im Süden Münchens − errichtet.
Literatur

Im 19. Jahrhundert lebten unter anderen Heinrich Heine, [!!! Friedrich Hebbel ] und [!!! Hans Christian Andersen ] für längere Zeit in München..
Jahrhundert lebten unter anderen Heinrich Heine, [!!! Friedrich Hebbel ] und [!!! Hans Christian Andersen ] für längere Zeit in München.

Das literarische Leben der Stadt mit seinem Zentrum in Schwabing nahm in den letzten Jahrzehnten des Königreiches Bayern einen großen Aufschwung und wurde geprägt von Schriftstellern wie Paul Heyse, Lena Christ, Ludwig Thoma, Thomas Mann, [!!! Rainer Maria Rilke ] und Frank Wedekind.


Das literarische Leben der Stadt mit seinem Zentrum in Schwabing nahm in den letzten Jahrzehnten des Königreiches Bayern einen großen Aufschwung und wurde geprägt von Schriftstellern wie Paul Heyse, Lena Christ, Ludwig Thoma, Thomas Mann, [!!! Rainer Maria Rilke ] und Frank Wedekind.

In der Weimarer Republik waren die bekanntesten literarischen Münchner Repräsentanten Lion Feuchtwanger, Annette Kolb, [!!! Bertolt Brecht ] und Oskar Maria Graf.


In der Weimarer Republik waren die bekanntesten literarischen Münchner Repräsentanten Lion Feuchtwanger, Annette Kolb, [!!! Bertolt Brecht ] und Oskar Maria Graf.

Später gelangte der in München geborene Schriftsteller Eugen Roth zu literarischem Ruhm, und viele Schriftsteller wie Erich Kästner, [!!! Wolfgang Koeppen ] und [!!! Michael Ende ] lebten und arbeiteten in der Stadt..


Später gelangte der in München geborene Schriftsteller Eugen Roth zu literarischem Ruhm, und viele Schriftsteller wie Erich Kästner, [!!! Wolfgang Koeppen ] und [!!! Michael Ende ] lebten und arbeiteten in der Stadt.
Theater
Siehe auch: Liste der Theater in München und Kleinkunstbühnen in München
Nationaltheater München
Münchner Kammerspiele
Kronebau

München besitzt eine sehr reichhaltige Theater-, Ballett- und Opernkultur mit fünf staatlichen, drei städtischen und über fünfzig privaten Bühnen.

Theater
Siehe auch: Liste der Theater in München und Kleinkunstbühnen in München
Nationaltheater München
Münchner Kammerspiele
Kronebau

München besitzt eine sehr reichhaltige Theater-, Ballett- und Opernkultur mit fünf staatlichen, drei städtischen und über fünfzig privaten Bühnen.

Theater
Siehe auch: Liste der Theater in München und Kleinkunstbühnen in München
Nationaltheater München
Münchner Kammerspiele
Kronebau

München besitzt eine sehr reichhaltige Theater-, Ballett- und Opernkultur mit fünf staatlichen, drei städtischen und über fünfzig privaten Bühnen. Die bedeutendsten Spielstätten sind das Nationaltheater München (Bayerische Staatsoper, Bayerisches Staatsballett), das Residenztheater (Bayerisches Staatsschauspiel), das Staatstheater am Gärtnerplatz (Oper, Operette, Tanz und Musical), das Prinzregententheater (u.
Die bedeutendsten Spielstätten sind das Nationaltheater München (Bayerische Staatsoper, Bayerisches Staatsballett), das Residenztheater (Bayerisches Staatsschauspiel), das Staatstheater am Gärtnerplatz (Oper, Operette, Tanz und Musical), das Prinzregententheater (u. a. Bayerische Theaterakademie August Everding, staatliche Theater, Konzerte), das Schauspielhaus (Münchner Kammerspiele), die Schauburg (auch: SchauBurg), das Münchner Volkstheater sowie das Deutsche Theater. Bayerische Theaterakademie August Everding, staatliche Theater, Konzerte), das Schauspielhaus (Münchner Kammerspiele), die Schauburg (auch: SchauBurg), das Münchner Volkstheater sowie das Deutsche Theater.
Musiktheater, Oper und Ballett

Das musikalische Leben der Stadt hat eine lange Tradition..

Musiktheater, Oper und Ballett

Das musikalische Leben der Stadt hat eine lange Tradition. Hier wirkten bedeutende Komponisten wie Orlando di Lasso, Carl Maria von Weber, Gustav Mahler, [!!! Richard Strauss ] und [!!! Carl Orff.] Im Salvatortheater wurde 1775 [!!! Wolfgang Amadeus Mozarts ] La finta giardiniera uraufgeführt, 1781 folgte im Cuvilliés-Theater die Weltpremiere seines [!!! Idomeneo..]
Im Salvatortheater wurde 1775 [!!! Wolfgang Amadeus Mozarts ] La finta giardiniera uraufgeführt, 1781 folgte im Cuvilliés-Theater die Weltpremiere seines [!!! Idomeneo.] Im Nationaltheater kamen unter Ludwig II. mehrere Opern Richard Wagners zur Uraufführung. Im Musiktheater sind vor allem die Bayerische Staatsoper und das Staatstheater am Gärtnerplatz zu nennen, die jeweils über eine eigene Ballettkompanie verfügen: das Bayerische Staatsballett und das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Im Musiktheater sind vor allem die Bayerische Staatsoper und das Staatstheater am Gärtnerplatz zu nennen, die jeweils über eine eigene Ballettkompanie verfügen: das Bayerische Staatsballett und das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Im Musiktheater sind vor allem die Bayerische Staatsoper und das Staatstheater am Gärtnerplatz zu nennen, die jeweils über eine eigene Ballettkompanie verfügen: das Bayerische Staatsballett und das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Die von Hans Werner Henze gegründete Münchner Biennale widmet sich modernem Musiktheater.
Sprechtheater

In der Sparte Sprechtheater sind die bedeutendsten Bühnen der Stadt das Bayerische Staatsschauspiel, die Münchner Kammerspiele und das Münchner Volkstheater..

Sprechtheater

In der Sparte Sprechtheater sind die bedeutendsten Bühnen der Stadt das Bayerische Staatsschauspiel, die Münchner Kammerspiele und das Münchner Volkstheater. Seit den Premieren von [!!! Gotthold Ephraim Lessing ] 1775 haben viele bekannte Autoren in München ihre Stücke zur Uraufführung gebracht, darunter Christian Friedrich Hebbel, Henrik Ibsen, [!!! Hugo von Hofmannsthal ] und Ingmar Bergman.
Seit den Premieren von [!!! Gotthold Ephraim Lessing ] 1775 haben viele bekannte Autoren in München ihre Stücke zur Uraufführung gebracht, darunter Christian Friedrich Hebbel, Henrik Ibsen, [!!! Hugo von Hofmannsthal ] und Ingmar Bergman. Von den privaten Bühnen ist das Metropol-Theater bereits mehrfach ausgezeichnet worden und auch das Münchner Sommertheater, ein Freilichttheater im Englischen Garten, zieht jährlich tausende Zuschauer an. Von den privaten Bühnen ist das Metropol-Theater bereits mehrfach ausgezeichnet worden und auch das Münchner Sommertheater, ein Freilichttheater im Englischen Garten, zieht jährlich tausende Zuschauer an. Boulevardtheater bietet die Komödie im Bayerischen Hof - meist mit prominenten Schauspielern in den Hauptrollen. Boulevardtheater bietet die Komödie im Bayerischen Hof - meist mit prominenten Schauspielern in den Hauptrollen.

Im Kinder- und Jugendtheater spielt die Schauburg der Stadt München eine zentrale Rolle. Daneben gibt es noch verschiedene andere private Bühnen für Kinder, wie etwa das Münchner Theater für Kinder oder das Münchner Marionettentheater.
Daneben gibt es noch verschiedene andere private Bühnen für Kinder, wie etwa das Münchner Theater für Kinder oder das Münchner Marionettentheater. Das Marionettentheater Kleines Spiel spielt dagegen nahezu ausschließlich am Abend und für Erwachsene.
Kabarett und Zirkus

Im Kabarettbereich sind die Münchner Lach- und Schießgesellschaft, das Wirtshaus am Hart, das Theater im Fraunhofer, das Lustspielhaus oder der Schlachthof wichtige Bühnen der Stadt..

Kabarett und Zirkus

Im Kabarettbereich sind die Münchner Lach- und Schießgesellschaft, das Wirtshaus am Hart, das Theater im Fraunhofer, das Lustspielhaus oder der Schlachthof wichtige Bühnen der Stadt. Unter den Münchner Kabarettisten ragen z.
Unter den Münchner Kabarettisten ragen z. B. Karl Valentin, Dieter Hildebrandt, [!!! Ottfried Fischer ] oder [!!! Gerhard Polt ] hervor.

Mit dem 1905 gegründeten Circus Krone hat der größte Zirkus Europas in München seinen festen Wintersitz im Kronebau..


Mit dem 1905 gegründeten Circus Krone hat der größte Zirkus Europas in München seinen festen Wintersitz im Kronebau.
Orchester und Chöre
Münchner Philharmoniker im Gasteig

Die Münchner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das Bayerische Staatsorchester zählen zu den bedeutendsten deutschen Orchestern und arbeiten regelmäßig mit den international renommierten Dirigenten zusammen.

Orchester und Chöre
Münchner Philharmoniker im Gasteig

Die Münchner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das Bayerische Staatsorchester zählen zu den bedeutendsten deutschen Orchestern und arbeiten regelmäßig mit den international renommierten Dirigenten zusammen. Zudem genießen die Münchner Symphoniker und das Münchener Kammerorchester einen sehr guten Ruf.
Zudem genießen die Münchner Symphoniker und das Münchener Kammerorchester einen sehr guten Ruf.

Wichtige Chöre sind u. a. der Philharmonische Chor München, der Chor des Bayerischen Rundfunks, der Münchener Bach-Chor, der orpheus chor münchen, MünchenKlang oder der Tölzer Knabenchor, dessen Studio sich in Solln befindet und bei dem die Mehrheit der Knaben aus München stammt.
der Philharmonische Chor München, der Chor des Bayerischen Rundfunks, der Münchener Bach-Chor, der orpheus chor münchen, MünchenKlang oder der Tölzer Knabenchor, dessen Studio sich in Solln befindet und bei dem die Mehrheit der Knaben aus München stammt.

Die wichtigsten Spielstätten für Orchester und Chöre in München sind die Philharmonie im Gasteig (2387 Plätze), das Prinzregententheater (1081 Plätze) oder der Herkulessaal (1270 Plätze) in der Münchner Residenz.


Die wichtigsten Spielstätten für Orchester und Chöre in München sind die Philharmonie im Gasteig (2387 Plätze), das Prinzregententheater (1081 Plätze) oder der Herkulessaal (1270 Plätze) in der Münchner Residenz. Bis heute fehlt jedoch München ein optimal klingender Konzertsaal, was häufig zu Debatten führte und schließlich im Frühjahr 2015 zu einer Kundgebung für den Bau eines neuen Konzerthauses mündete, welche vom studentisch geprägten Chor- und Orchesterensemble MünchenKlang initiiert wurde.
Bis heute fehlt jedoch München ein optimal klingender Konzertsaal, was häufig zu Debatten führte und schließlich im Frühjahr 2015 zu einer Kundgebung für den Bau eines neuen Konzerthauses mündete, welche vom studentisch geprägten Chor- und Orchesterensemble MünchenKlang initiiert wurde. Bis heute fehlt jedoch München ein optimal klingender Konzertsaal, was häufig zu Debatten führte und schließlich im Frühjahr 2015 zu einer Kundgebung für den Bau eines neuen Konzerthauses mündete, welche vom studentisch geprägten Chor- und Orchesterensemble MünchenKlang initiiert wurde.[93] Im Dezember 2015 entschied der Freistaat Bayern, den Konzertsaal im Werksviertel am Ostbahnhof zu bauen.[94]
Siehe auch: Liste Münchner Orchester
Elektronische Musik

München spielte auch eine bedeutende Rolle für die Entwicklung der elektronischen Musik, als Giorgio Moroder, der die am Synthesizer komponierte Disco- und damit die elektronische Tanzmusik erfand, sowie die Disco-Sängerin Donna Summer in der Stadt lebten und arbeiteten und hier Welthits wie I Feel Love und Love To Love You Baby in Moroders Musicland Studios produzierten.
[94]
Siehe auch: Liste Münchner Orchester
Elektronische Musik

München spielte auch eine bedeutende Rolle für die Entwicklung der elektronischen Musik, als Giorgio Moroder, der die am Synthesizer komponierte Disco- und damit die elektronische Tanzmusik erfand, sowie die Disco-Sängerin Donna Summer in der Stadt lebten und arbeiteten und hier Welthits wie I Feel Love und Love To Love You Baby in Moroders Musicland Studios produzierten.
[94]
Siehe auch: Liste Münchner Orchester
Elektronische Musik

München spielte auch eine bedeutende Rolle für die Entwicklung der elektronischen Musik, als Giorgio Moroder, der die am Synthesizer komponierte Disco- und damit die elektronische Tanzmusik erfand, sowie die Disco-Sängerin Donna Summer in der Stadt lebten und arbeiteten und hier Welthits wie I Feel Love und Love To Love You Baby in Moroders Musicland Studios produzierten. In den späten 1990er Jahren wurde in München der Electroclash „maßgeblich mit-, wenn nicht sogar erfunden”, als DJ Hell hier internationale Pioniere dieses Musikgenres über sein Label International Deejay Gigolos vorstellte und zusammenstellte.
In den späten 1990er Jahren wurde in München der Electroclash „maßgeblich mit-, wenn nicht sogar erfunden”, als DJ Hell hier internationale Pioniere dieses Musikgenres über sein Label International Deejay Gigolos vorstellte und zusammenstellte.[95]
Kulturelle und regelmäßige Veranstaltungen
Das Oktoberfest
Auer Dult auf dem Mariahilfplatz
StuStaCulum

Überregional bekannte kulturelle Veranstaltungen sind unter anderem die Opernfestspiele, die Tanzwerkstatt Europa und das Filmfest.
In den späten 1990er Jahren wurde in München der Electroclash „maßgeblich mit-, wenn nicht sogar erfunden”, als DJ Hell hier internationale Pioniere dieses Musikgenres über sein Label International Deejay Gigolos vorstellte und zusammenstellte.[95]
Kulturelle und regelmäßige Veranstaltungen
Das Oktoberfest
Auer Dult auf dem Mariahilfplatz
StuStaCulum

Überregional bekannte kulturelle Veranstaltungen sind unter anderem die Opernfestspiele, die Tanzwerkstatt Europa und das Filmfest.
[95]
Kulturelle und regelmäßige Veranstaltungen
Das Oktoberfest
Auer Dult auf dem Mariahilfplatz
StuStaCulum

Überregional bekannte kulturelle Veranstaltungen sind unter anderem die Opernfestspiele, die Tanzwerkstatt Europa und das Filmfest.

Zu Beginn des Jahres finden zur Faschingszeit der Tanz der Marktfrauen, das Faschingstreiben am Viktualienmarkt sowie am Aschermittwoch das traditionelle Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen auf dem Marienplatz statt.


Zu Beginn des Jahres finden zur Faschingszeit der Tanz der Marktfrauen, das Faschingstreiben am Viktualienmarkt sowie am Aschermittwoch das traditionelle Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen auf dem Marienplatz statt. Im Februar und März folgt dem Aschermittwoch die „Starkbierzeit”, die mit verschiedenen Veranstaltungen begangen wird - zum Beispiel mit dem Derblecken auf dem Nockherberg, das alljährlich vom Bayerischen Rundfunk übertragen wird.
Im Februar und März folgt dem Aschermittwoch die „Starkbierzeit”, die mit verschiedenen Veranstaltungen begangen wird - zum Beispiel mit dem Derblecken auf dem Nockherberg, das alljährlich vom Bayerischen Rundfunk übertragen wird.

Im März locken neben dem St. Patrick’s Day auch die Münchner Bücherschau junior Besucher an, die als Großveranstaltung neben Kinder- und Jugendliteratur auch die Leseförderung in den Mittelpunkt stellt.
Patrick’s Day auch die Münchner Bücherschau junior Besucher an, die als Großveranstaltung neben Kinder- und Jugendliteratur auch die Leseförderung in den Mittelpunkt stellt. Zur Osterzeit findet in München am Karsamstag ein Ostermarsch statt. Im April findet das Frühlingsfest auf der Theresienwiese statt - ein Volksfest, jedoch kleiner als das berühmte Oktoberfest.. Im April findet das Frühlingsfest auf der Theresienwiese statt - ein Volksfest, jedoch kleiner als das berühmte Oktoberfest.

Am ersten Mai findet das Kultur- und Familienfest am Marienplatz statt. Es folgt am ersten Maiwochenende der Beginn der ersten neuntägigen Auer Dult (Maidult) des Jahres im Münchner Stadtteil Au.
Es folgt am ersten Maiwochenende der Beginn der ersten neuntägigen Auer Dult (Maidult) des Jahres im Münchner Stadtteil Au. Seit 1988 findet alle zwei Jahre ein internationales Festival für neues Musiktheater statt: die Münchener Biennale.. Seit 1988 findet alle zwei Jahre ein internationales Festival für neues Musiktheater statt: die Münchener Biennale. Zwischen Mai und August findet die Münchner Bladenight statt, Europas größte Nachtskate-Veranstaltung. Im Mai und September findet der Corso Leopold statt.

Anfang Juni findet mit dem StuStaCulum Deutschlands größtes von Studenten organisiertes Musik- und Theaterfestival im Münchner Stadtteil Freimann statt.


Anfang Juni findet mit dem StuStaCulum Deutschlands größtes von Studenten organisiertes Musik- und Theaterfestival im Münchner Stadtteil Freimann statt. Mitte Juni wird alljährlich an einem Wochenende zwischen Marienplatz und Odeonsplatz der Münchner Stadtgeburtstag gefeiert.
Mitte Juni wird alljährlich an einem Wochenende zwischen Marienplatz und Odeonsplatz der Münchner Stadtgeburtstag gefeiert. Darüber hinaus finden im Juni verschiedene Festivals statt: das Streetlife-Festival, das Comicfestival München, das Munich International Short Film Festival sowie Ende Juni/Anfang Juli das Filmfest München, das zweitgrößte Filmfestival Deutschlands. Darüber hinaus finden im Juni verschiedene Festivals statt: das Streetlife-Festival, das Comicfestival München, das Munich International Short Film Festival sowie Ende Juni/Anfang Juli das Filmfest München, das zweitgrößte Filmfestival Deutschlands.

Im Juni und Juli finden das Tollwood-Festival auf dem Olympiapark Süd, die Münchner Opernfestspiele sowie die Münchner Radlnacht statt.


Im Juni und Juli finden das Tollwood-Festival auf dem Olympiapark Süd, die Münchner Opernfestspiele sowie die Münchner Radlnacht statt.

Wichtige Veranstaltungen im Juli sind der Christopher Street Day, der traditionelle Kocherlball, der Münchner Sommernachtstraum, das Impark Sommerfestival, das Theatron-Festival, das Münchner Sommertheater, das Japanfest München am dritten Sonntag beim Japanischen Teehaus hinter dem Haus der Kunst..


Wichtige Veranstaltungen im Juli sind der Christopher Street Day, der traditionelle Kocherlball, der Münchner Sommernachtstraum, das Impark Sommerfestival, das Theatron-Festival, das Münchner Sommertheater, das Japanfest München am dritten Sonntag beim Japanischen Teehaus hinter dem Haus der Kunst. Ende Juli zieht die zweite Auer Dult (Jakobidult) sowie Bell’Arte - Musikalischer Sommer im Brunnenhof der Münchner Residenz Besucher an.
Ende Juli zieht die zweite Auer Dult (Jakobidult) sowie Bell’Arte - Musikalischer Sommer im Brunnenhof der Münchner Residenz Besucher an.

In den ersten zehn Augusttagen findet an verschiedenen Veranstaltungsorten in München die Tanzwerkstatt Europa statt, ein Festival für internationalen zeitgenössischen Tanz..


In den ersten zehn Augusttagen findet an verschiedenen Veranstaltungsorten in München die Tanzwerkstatt Europa statt, ein Festival für internationalen zeitgenössischen Tanz. Im Olympiapark wird ebenfalls im August das Sommerfest sowie das LILALU & Kultur- und Familienfestival veranstaltet. Alle zwei Jahre findet Mini-München, ein Planspiel für Kinder statt.
Alle zwei Jahre findet Mini-München, ein Planspiel für Kinder statt.

Mitte September findet das zweite Streetlife-Festival und das Münchner Outdoorsportfestival statt und das Oktoberfest beginnt auf der Theresienwiese (die Wiesn), die bis zum ersten Sonntag im Oktober andauert.


Mitte September findet das zweite Streetlife-Festival und das Münchner Outdoorsportfestival statt und das Oktoberfest beginnt auf der Theresienwiese (die Wiesn), die bis zum ersten Sonntag im Oktober andauert.

Mitte Oktober beginnt die dritte, neuntägige Auer Dult (Kirchweihdult) und im November findet die Münchner Bücherschau im Gasteig statt. Im November und Dezember findet alle zwei Jahre das Theaterfestival Spielart statt.


Mitte Oktober beginnt die dritte, neuntägige Auer Dult (Kirchweihdult) und im November findet die Münchner Bücherschau im Gasteig statt. Im November und Dezember findet alle zwei Jahre das Theaterfestival Spielart statt. Kurz vor dem ersten Adventssonntag beginnt das Winter-Tollwood auf der Theresienwiese, das bis Neujahr andauert. Darüber hinaus gibt es in der Adventszeit auf verschiedenen Plätzen in München Christkindlmärkte (zum Beispiel Marienplatz, Weißenburger Platz).
Darüber hinaus gibt es in der Adventszeit auf verschiedenen Plätzen in München Christkindlmärkte (zum Beispiel Marienplatz, Weißenburger Platz).
Kulturgeschichtspfade und Fahrradrouten

Seit 2001 lassen sich historisch interessante Orte in München über die Kulturgeschichtspfade erkunden.

Kulturgeschichtspfade und Fahrradrouten

Seit 2001 lassen sich historisch interessante Orte in München über die Kulturgeschichtspfade erkunden. Ausgeschilderte Fahrradrouten sind der Äußere Radlring sowie der RadlRing München.
Kulinarische Spezialitäten

Die Gastronomie in München bietet zahlreiche Spezialitäten der bayerischen Küche.

Kulinarische Spezialitäten

Die Gastronomie in München bietet zahlreiche Spezialitäten der bayerischen Küche. Die Weißwurst wurde 1857 in München erfunden und ist die wohl berühmteste kulinarische Spezialität der Stadt. Weiter sind zum Beispiel der Leberkäs bzw.
Weiter sind zum Beispiel der Leberkäs bzw. die Leberkässemmel, die Brezn, die Auszogne (ein rundes Schmalzgebäck), die Prinzregententorte und das Münchner Bier zu nennen.
Spitzengastronomie

Mit dem Gourmet-Restaurant „Atelier” von Jan Hartwig im Hotel Bayerischer Hof verfügt München über eine von bundesweit zehn Gaststätten, die aktuell mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet sind.

Spitzengastronomie

Mit dem Gourmet-Restaurant „Atelier” von Jan Hartwig im Hotel Bayerischer Hof verfügt München über eine von bundesweit zehn Gaststätten, die aktuell mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet sind. Darüber hinaus gibt es im Guide Michelin 2019 vier Restaurants mit jeweils zwei Sternen: „Tantris” (Hans Haas), „Geisels Werneckhof” (Tohru Nakamura), „Alois” (ehemals Restaurant „Dallmayr”, Christoph Kunz) und „EssZimmer” in der BMW-Welt (Bobby Bräuer).
Darüber hinaus gibt es im Guide Michelin 2019 vier Restaurants mit jeweils zwei Sternen: „Tantris” (Hans Haas), „Geisels Werneckhof” (Tohru Nakamura), „Alois” (ehemals Restaurant „Dallmayr”, Christoph Kunz) und „EssZimmer” in der BMW-Welt (Bobby Bräuer). Darüber hinaus gibt es im Guide Michelin 2019 vier Restaurants mit jeweils zwei Sternen: „Tantris” (Hans Haas), „Geisels Werneckhof” (Tohru Nakamura), „Alois” (ehemals Restaurant „Dallmayr”, Christoph Kunz) und „EssZimmer” in der BMW-Welt (Bobby Bräuer). Außerdem werden im Guide Michelin 2019 sieben Münchener Restaurants mit jeweils einem Stern geführt.[96]

Das 1994 geschlossene Restaurant „Aubergine” am Maximiliansplatz war unter Eckart Witzigmann im Guide Michelin 1980 die erste Gaststätte in Deutschland, die die Höchstwertung von drei Michelin-Sternen erhielt.
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Das 1994 geschlossene Restaurant „Aubergine” am Maximiliansplatz war unter Eckart Witzigmann im Guide Michelin 1980 die erste Gaststätte in Deutschland, die die Höchstwertung von drei Michelin-Sternen erhielt. Witzigmann hatte zuvor im heute noch immer geöffneten Münchener Restaurant „Tantris” jeweils als erster in Deutschland einen Stern (Guide Michelin 1974) und zwei Sterne (Guide Michelin 1975) erkocht.
Witzigmann hatte zuvor im heute noch immer geöffneten Münchener Restaurant „Tantris” jeweils als erster in Deutschland einen Stern (Guide Michelin 1974) und zwei Sterne (Guide Michelin 1975) erkocht. Unter Heinz Winkler wurde das „Tantris” im Guide Michelin 1982 zum zweiten deutschen Drei-Sterne-Restaurant. Unter Heinz Winkler wurde das „Tantris” im Guide Michelin 1982 zum zweiten deutschen Drei-Sterne-Restaurant. Diese Auszeichnung hatte bis Winklers Weggang im Jahr 1991 Bestand.
Nachtleben
Blitz Club
Bahnwärter Thiel

Das Nachtleben in München findet heutzutage vor allem im Stadtzentrum (Altstadt-Lehel) und den Stadtbezirken Maxvorstadt, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Au-Haidhausen, Berg am Laim, Schwabing und Sendling statt.

Nachtleben
Blitz Club
Bahnwärter Thiel

Das Nachtleben in München findet heutzutage vor allem im Stadtzentrum (Altstadt-Lehel) und den Stadtbezirken Maxvorstadt, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Au-Haidhausen, Berg am Laim, Schwabing und Sendling statt. Zwischen dem Sendlinger Tor und dem Maximiliansplatz liegt die sogenannte Feierbanane, eine ungefähr 1,3 Kilometer lange inoffizielle Partyzone entlang der Sonnenstraße, die sich durch eine hohe Konzentration von Clubs, Bars und Restaurants auszeichnet und Mitte der 2000er Jahre zum Zentrum des Münchner Nachtlebens avancierte.
Zwischen dem Sendlinger Tor und dem Maximiliansplatz liegt die sogenannte Feierbanane, eine ungefähr 1,3 Kilometer lange inoffizielle Partyzone entlang der Sonnenstraße, die sich durch eine hohe Konzentration von Clubs, Bars und Restaurants auszeichnet und Mitte der 2000er Jahre zum Zentrum des Münchner Nachtlebens avancierte. Zwischen dem Sendlinger Tor und dem Maximiliansplatz liegt die sogenannte Feierbanane, eine ungefähr 1,3 Kilometer lange inoffizielle Partyzone entlang der Sonnenstraße, die sich durch eine hohe Konzentration von Clubs, Bars und Restaurants auszeichnet und Mitte der 2000er Jahre zum Zentrum des Münchner Nachtlebens avancierte.

Das im Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt gelegene Gärtnerplatzviertel sowie das Glockenbachviertel um die Müllerstraße sind bekannt für zahlreiche angesagte Bars und gelten als das Zentrum der Münchner Schwulenkultur.


Das im Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt gelegene Gärtnerplatzviertel sowie das Glockenbachviertel um die Müllerstraße sind bekannt für zahlreiche angesagte Bars und gelten als das Zentrum der Münchner Schwulenkultur. Die Maxvorstadt zeichnet sich durch viele kleinere Bars aus, die vor allem bei Studenten beliebt sind, während in Schwabing, einst bekannt für legendäre Clubs wie Big Apple, PN hit-house, Domicile, Hot Club, Piper Club, Tiffany, die erste deutsche Großraumdiskothek Blow Up und die Unterwasserdisko Yellow Submarine,[95] sowie Kneipen wie die Schwabinger 7, in den vergangenen Jahrzehnten das Nachtleben durch Gentrifizierung stark zurückgegangen ist.
Die Maxvorstadt zeichnet sich durch viele kleinere Bars aus, die vor allem bei Studenten beliebt sind, während in Schwabing, einst bekannt für legendäre Clubs wie Big Apple, PN hit-house, Domicile, Hot Club, Piper Club, Tiffany, die erste deutsche Großraumdiskothek Blow Up und die Unterwasserdisko Yellow Submarine,[95] sowie Kneipen wie die Schwabinger 7, in den vergangenen Jahrzehnten das Nachtleben durch Gentrifizierung stark zurückgegangen ist. Die Maxvorstadt zeichnet sich durch viele kleinere Bars aus, die vor allem bei Studenten beliebt sind, während in Schwabing, einst bekannt für legendäre Clubs wie Big Apple, PN hit-house, Domicile, Hot Club, Piper Club, Tiffany, die erste deutsche Großraumdiskothek Blow Up und die Unterwasserdisko Yellow Submarine,[95] sowie Kneipen wie die Schwabinger 7, in den vergangenen Jahrzehnten das Nachtleben durch Gentrifizierung stark zurückgegangen ist.

Der 1996 eröffnete Kunstpark Ost und sein bis 2016 bestehender Nachfolger Kultfabrik, ein früheres Industriegelände nahe dem Ostbahnhof in Berg am Laim, waren einst Europas größtes Vergnügungsviertel, beheimateten mehr als 30 Clubs und hatten überregionale Bedeutung für das Nachtleben.


Der 1996 eröffnete Kunstpark Ost und sein bis 2016 bestehender Nachfolger Kultfabrik, ein früheres Industriegelände nahe dem Ostbahnhof in Berg am Laim, waren einst Europas größtes Vergnügungsviertel, beheimateten mehr als 30 Clubs und hatten überregionale Bedeutung für das Nachtleben.


Der 1996 eröffnete Kunstpark Ost und sein bis 2016 bestehender Nachfolger Kultfabrik, ein früheres Industriegelände nahe dem Ostbahnhof in Berg am Laim, waren einst Europas größtes Vergnügungsviertel, beheimateten mehr als 30 Clubs und hatten überregionale Bedeutung für das Nachtleben. In der direkten Nachbarschaft gab es zudem die Optimolwerke und die Georg-Elser-Hallen. Vorher hatte es bereits auf dem Gelände des 1992 aufgegebenen Flughafens München-Riem eine Ansammlung international bekannter Hallen und Clubs gegeben.
Vorher hatte es bereits auf dem Gelände des 1992 aufgegebenen Flughafens München-Riem eine Ansammlung international bekannter Hallen und Clubs gegeben.

Insgesamt verändert sich durch den hohen Wohnraumbedarf und die starke Gentrifizierung das Münchner Nachtleben vergleichsweise schnell.


Insgesamt verändert sich durch den hohen Wohnraumbedarf und die starke Gentrifizierung das Münchner Nachtleben vergleichsweise schnell. Orte des Nachtlebens, die internationale Bekanntheit erlangten, waren neben den bereits genannten Szene-Lokalen der 60er und 70er beispielsweise das Tanzlokal Größenwahn, das Atomic Cafe, die Technoclubs Babalu, Ultraschall, KW - Das Heizkraftwerk, Natraj Temple, MMA Club (Mixed Munich Arts) und Bob Beaman.
Orte des Nachtlebens, die internationale Bekanntheit erlangten, waren neben den bereits genannten Szene-Lokalen der 60er und 70er beispielsweise das Tanzlokal Größenwahn, das Atomic Cafe, die Technoclubs Babalu, Ultraschall, KW - Das Heizkraftwerk, Natraj Temple, MMA Club (Mixed Munich Arts) und Bob Beaman. Von 1995 bis 2001 war in München zudem mit dem Union Move die zeitweise zweitgrößte Technoparade in Deutschland mit bis zu 100. Von 1995 bis 2001 war in München zudem mit dem Union Move die zeitweise zweitgrößte Technoparade in Deutschland mit bis zu 100.000 Teilnehmern beheimatet.

Heute kann München mehr als 100 Nachtclubs sowie tausende Bars und Restaurants anbieten.


Heute kann München mehr als 100 Nachtclubs sowie tausende Bars und Restaurants anbieten.[97][98] Bekannte Clubs sind die Technoclubs Blitz Club, Harry Klein, Rote Sonne, Bahnwärter Thiel, Bob Beaman, Grinsekatze, Pimpernel, Charlie und Palais sowie die Clubs 8 Below, Call me Drella, Cord, Wannda Circus, Tonhalle, Willenlos, Backstage, Pacha, Zenith, P1 und das Partyschiff Alte Utting.
[97][98] Bekannte Clubs sind die Technoclubs Blitz Club, Harry Klein, Rote Sonne, Bahnwärter Thiel, Bob Beaman, Grinsekatze, Pimpernel, Charlie und Palais sowie die Clubs 8 Below, Call me Drella, Cord, Wannda Circus, Tonhalle, Willenlos, Backstage, Pacha, Zenith, P1 und das Partyschiff Alte Utting. Einige bekannte Bars sind Schumann’s Cocktail Bar, Havana Club, Sehnsucht, Bar Centrale, Ksar, Holy Home, Negroni, Die Goldene Bar und Bei Otto. Einige bekannte Bars sind Schumann’s Cocktail Bar, Havana Club, Sehnsucht, Bar Centrale, Ksar, Holy Home, Negroni, Die Goldene Bar und Bei Otto.
Wirtschaft
Wirtschaftsleistung

Laut einer Vergleichsstudie (von den Zeitschriften Wirtschaftswoche, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Kölner IW Consult GmbH) hat München unter den fünfzig größten deutschen Städten die zweithöchste Wirtschaftskraft.

Wirtschaft
Wirtschaftsleistung

Laut einer Vergleichsstudie (von den Zeitschriften Wirtschaftswoche, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Kölner IW Consult GmbH) hat München unter den fünfzig größten deutschen Städten die zweithöchste Wirtschaftskraft. Die neueste Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und des Magazins Wirtschaftswoche erklärte München prognostisch erneut zur wirtschaftlich erfolgreichsten Stadt Deutschlands.
Die neueste Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und des Magazins Wirtschaftswoche erklärte München prognostisch erneut zur wirtschaftlich erfolgreichsten Stadt Deutschlands. Die Studie bewertet wirtschaftliche und strukturelle Indikatoren wie Produktivität, Bruttoeinkommen, Investitionen, Innovationen, Arbeitslosenquote und Zahl der Hochqualifizierten. Die Studie bewertet wirtschaftliche und strukturelle Indikatoren wie Produktivität, Bruttoeinkommen, Investitionen, Innovationen, Arbeitslosenquote und Zahl der Hochqualifizierten.

Im Jahre 2016 erbrachte München, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 109,571 Milliarden € und belegte damit Platz 3 in der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung.


Im Jahre 2016 erbrachte München, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt von 109,571 Milliarden € und belegte damit Platz 3 in der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung. Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 75.186 € (Bayern: 44.215 €, Deutschland 38.180 €) und damit deutlich über dem regionalen und nationalen Durchschnitt.
180 €) und damit deutlich über dem regionalen und nationalen Durchschnitt. 2016 verzeichnete die Wirtschaftsleistung der Stadt ein nominelles Wachstum von 3,9 %. In der Stadt gab es 2017 ca. 1.087.300 erwerbstätige Personen. In der Stadt gab es 2017 ca. 1.087.300 erwerbstätige Personen.[99] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 3,4 % und damit über dem bayrischen Durchschnitt von 2,7 % jedoch unter dem landesweiten Durchschnitt.[100] München ist Zentrum der Metropolregion München, die ein BIP von ca. [100] München ist Zentrum der Metropolregion München, die ein BIP von ca. 283 Milliarden € erwirtschaftet.[101]

Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt München Platz 2 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „Top Zukunftschancen”.
[101]

Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt München Platz 2 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „Top Zukunftschancen”. Der erste Platz wurde von dem benachbarten Landkreis München belegt.[102]
Verschuldung
Hoheitshaushalt
Quelle: Schuldenstandsentwicklung und -prognose der Stadtkämmerei München[103]

Die Stadt München kann seit 2006 sämtliche investiven Maßnahmen ohne Nettoneuaufnahme von Krediten finanzieren.
[102]
Verschuldung
Hoheitshaushalt
Quelle: Schuldenstandsentwicklung und -prognose der Stadtkämmerei München[103]

Die Stadt München kann seit 2006 sämtliche investiven Maßnahmen ohne Nettoneuaufnahme von Krediten finanzieren. Seit dem Schuldenhöchststand von 3,414 Milliarden Euro im Jahr 2005 hat die Stadt bis zum Jahresende 2017 rund 2,7 Milliarden Euro Kredite (~79 %) getilgt.
Seit dem Schuldenhöchststand von 3,414 Milliarden Euro im Jahr 2005 hat die Stadt bis zum Jahresende 2017 rund 2,7 Milliarden Euro Kredite (~79 %) getilgt. Im Jahr 2017 konnte der Schuldenstand des Hoheitshaushalts zum 31. Dezember auf 724 Millionen Euro verringert werden. Dezember auf 724 Millionen Euro verringert werden. Die Pro-Kopf-Verschuldung bezogen auf den Hoheitshaushalt in München lag zum Jahresende 2017 bei rund 474 Euro.[104]
Eigenbetriebe

Die Eigenbetriebe der Landeshauptstadt München sind Sondervermögen mit Sonderrechnung, aber ohne eigene Rechtspersönlichkeit.
[104]
Eigenbetriebe

Die Eigenbetriebe der Landeshauptstadt München sind Sondervermögen mit Sonderrechnung, aber ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Schulden der Eigenbetriebe sind damit Schulden der Stadt.

Die Stadt München hat mehrere Eigenbetriebe mit Schulden..


Die Stadt München hat mehrere Eigenbetriebe mit Schulden. Dies sind:
Schulden der Eigenbetriebe Münchens in Mio. € zum 31.12.2017 Betrieb Schulden
Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) 75,8
Markthallen München 22,0
Münchner Stadtentwässerung 1038,5
Münchner Kammerspiele 59,4
Dienstleister für Informations- und Telekommunikationstechnik der Stadt München 100,1

Die AWM und die Stadtentwässerung sind Eigenbetriebe, welche die Refinanzierung ihrer Schulden vollständig über Gebühreneinnahmen erzielen.
2017 Betrieb Schulden
Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) 75,8
Markthallen München 22,0
Münchner Stadtentwässerung 1038,5
Münchner Kammerspiele 59,4
Dienstleister für Informations- und Telekommunikationstechnik der Stadt München 100,1

Die AWM und die Stadtentwässerung sind Eigenbetriebe, welche die Refinanzierung ihrer Schulden vollständig über Gebühreneinnahmen erzielen.
2017 Betrieb Schulden
Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) 75,8
Markthallen München 22,0
Münchner Stadtentwässerung 1038,5
Münchner Kammerspiele 59,4
Dienstleister für Informations- und Telekommunikationstechnik der Stadt München 100,1

Die AWM und die Stadtentwässerung sind Eigenbetriebe, welche die Refinanzierung ihrer Schulden vollständig über Gebühreneinnahmen erzielen. Damit belasten sie also niemals den Hoheitshaushalt. Dies ist insbesondere deshalb von Bedeutung, weil die Münchner Stadtentwässerung mehr als 50 % der Gesamtschulden Münchens von circa zwei Milliarden Euro hat.
Dies ist insbesondere deshalb von Bedeutung, weil die Münchner Stadtentwässerung mehr als 50 % der Gesamtschulden Münchens von circa zwei Milliarden Euro hat.[105] Eigenbetriebe ohne Schulden sind z. B. die Stadtwerke München und die Gemeinnützige Wohnungsfürsorge AG (GEWOFAG). die Stadtwerke München und die Gemeinnützige Wohnungsfürsorge AG (GEWOFAG).
Messen und Kongresse
Internationales Congress Center der Neuen Messe München

Neben Hannover, Frankfurt, Köln und Düsseldorf befinden sich in München die Messen mit den größten Hallen-Ausstellungskapazitäten in Deutschland..

Messen und Kongresse
Internationales Congress Center der Neuen Messe München

Neben Hannover, Frankfurt, Köln und Düsseldorf befinden sich in München die Messen mit den größten Hallen-Ausstellungskapazitäten in Deutschland. München ist vor allem mit der von der Messe München betriebenen Neuen Messe München ein bedeutender Messestandort. Seit 2011 firmiert die Messe München gemeinsam mit dem ICM und dem MOC Veranstaltungscenter München als Messe München Locations.
Seit 2011 firmiert die Messe München gemeinsam mit dem ICM und dem MOC Veranstaltungscenter München als Messe München Locations.

Über 500 unterschiedlichste Veranstaltungsstätten bieten einen Rahmen für Kongresse, Symposien und Tagungen: Vom Olympiastadion über Brauereifesthallen, fallen darunter auch die zahlreichen Kongresshotels, dazu kommen auch anmietbare Räume beispielsweise in der Residenz, in Schloss Nymphenburg oder im Deutschen Museum.


Über 500 unterschiedlichste Veranstaltungsstätten bieten einen Rahmen für Kongresse, Symposien und Tagungen: Vom Olympiastadion über Brauereifesthallen, fallen darunter auch die zahlreichen Kongresshotels, dazu kommen auch anmietbare Räume beispielsweise in der Residenz, in Schloss Nymphenburg oder im Deutschen Museum.


Über 500 unterschiedlichste Veranstaltungsstätten bieten einen Rahmen für Kongresse, Symposien und Tagungen: Vom Olympiastadion über Brauereifesthallen, fallen darunter auch die zahlreichen Kongresshotels, dazu kommen auch anmietbare Räume beispielsweise in der Residenz, in Schloss Nymphenburg oder im Deutschen Museum. Wichtige Veranstaltungsorte sind auch die Alte Kongresshalle und die Reithalle.
Tourismus

Die Sehenswürdigkeiten und die Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt sowie ihre Messen und Kongresse ziehen zahlreiche Touristen und Geschäftsreisende an.

Tourismus

Die Sehenswürdigkeiten und die Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt sowie ihre Messen und Kongresse ziehen zahlreiche Touristen und Geschäftsreisende an. Die Fachjury des National Geographic Traveler setzte München 2008 im weltweiten Ranking der besten 110 historischen Orte auf Rang 30.[106]

Die Zahl der Übernachtungen wuchs 2009 auf 9,9 Millionen (Plus von 0,6 Prozent).
[106]

Die Zahl der Übernachtungen wuchs 2009 auf 9,9 Millionen (Plus von 0,6 Prozent).[107] Davon reisten 4,4 Millionen aus dem Ausland an (Minus von 3 Prozent gegenüber 2008). Die US-Amerikaner waren mit 597.000 Übernachtungen (Minus von 2,4 Prozent) die größte ausländische Reisegruppe, gefolgt von Italienern (518.
Die US-Amerikaner waren mit 597.000 Übernachtungen (Minus von 2,4 Prozent) die größte ausländische Reisegruppe, gefolgt von Italienern (518.000) und Briten (341.000). Eine Besonderheit Münchens in den Sommermonaten sind die vielen arabischen Touristen aus der Golfregion (271. Eine Besonderheit Münchens in den Sommermonaten sind die vielen arabischen Touristen aus der Golfregion (271.000 Übernachtungen), die in der Innenstadt nicht nur einkaufen, sondern sich häufig während ihres Aufenthalts in Münchner Kliniken medizinisch versorgen lassen. 000 Übernachtungen), die in der Innenstadt nicht nur einkaufen, sondern sich häufig während ihres Aufenthalts in Münchner Kliniken medizinisch versorgen lassen. 2011 machten nach Angaben des Tourismusamtes 102.000 Touristen aus den Golfstaaten in München Urlaub.[108] Mit knapp 5,25 Millionen ausländischen Besuchern stand München 2016 auf Platz 23 der meistbesuchten Städte weltweit und belegte den ersten Platz in Deutschland.. [108] Mit knapp 5,25 Millionen ausländischen Besuchern stand München 2016 auf Platz 23 der meistbesuchten Städte weltweit und belegte den ersten Platz in Deutschland. Touristen brachten im selben Jahr Einnahmen von 5,3 Milliarden US-Dollar. Die meisten ausländischen Besucher kamen aus Europa, Asien und den USA.. Die meisten ausländischen Besucher kamen aus Europa, Asien und den USA.[109] Die Deutsche Presse-Agentur berichtet 2019 von Einnahmen von „gut acht Milliarden Euro Umsatz im Jahr”.[110] Weltweit an elfter Stelle bei der Touristendichte im Verhältnis zur Einwohnerzahl lag München 2019 als höchstgelegene deutsche Stadt in der Rangliste des Visaantragsunternehmens Offiziell Esta. [110] Weltweit an elfter Stelle bei der Touristendichte im Verhältnis zur Einwohnerzahl lag München 2019 als höchstgelegene deutsche Stadt in der Rangliste des Visaantragsunternehmens Offiziell Esta.
Einzelhandel
Die Kaufingerstraße ist eine bekannte Einkaufsstraße in München..

Einzelhandel
Die Kaufingerstraße ist eine bekannte Einkaufsstraße in München.

Der Einzelhandel in München ist vielseitig. Von der preiswerten Kategorie bis hin zur Luxuskategorie sind alle Kategorien abgedeckt. Mit der Neuhauser Straße und der Kaufingerstraße ist München zweifach unter den fünf meistbesuchten Einkaufsstraßen Deutschlands vertreten.
Mit der Neuhauser Straße und der Kaufingerstraße ist München zweifach unter den fünf meistbesuchten Einkaufsstraßen Deutschlands vertreten. Laut einer Untersuchung von Jones Lang LaSalle hatte die Neuhauser Straße mit 13.515 Passanten pro Stunde die bundesweit zweithöchste Besucherfrequenz, lediglich die Schildergasse in Köln war mit 14. 515 Passanten pro Stunde die bundesweit zweithöchste Besucherfrequenz, lediglich die Schildergasse in Köln war mit 14.265 Passanten pro Stunde häufiger besucht. Nach der Zeil in Frankfurt am Main (13.035 Passanten) war die Kaufingerstraße mit 12. 035 Passanten) war die Kaufingerstraße mit 12.975 Passanten pro Stunde auf dem vierten Platz vertreten. Beide Einkaufsstraßen befinden sich in der günstigen bis mittleren Preiskategorie.[111] Die Leopoldstraße bildet zusammen mit der Hohenzollernstraße das „Schwabinger T” mit Mietpreisen bis zu 105 Euro pro m². [111] Die Leopoldstraße bildet zusammen mit der Hohenzollernstraße das „Schwabinger T” mit Mietpreisen bis zu 105 Euro pro m².[112] Viele internationale Einzelhandelsunternehmen, insbesondere aus der Mode- und Schmuckbranche finden sich auf einem Teil der Maximilianstraße und machen diese zu einer mondänen Einkaufsstraße. [112] Viele internationale Einzelhandelsunternehmen, insbesondere aus der Mode- und Schmuckbranche finden sich auf einem Teil der Maximilianstraße und machen diese zu einer mondänen Einkaufsstraße. Größere Einkaufszentren sind: der Euro-Industriepark, das Olympia-Einkaufszentrum, das pep oder die Fünf Höfe.
Industrie
BMW-Zentrale mit BMW-Vierzylinder und BMW Museum

In München und im nahen Münchner Umland haben zahlreiche Unternehmen ihren Firmensitz.

Industrie
BMW-Zentrale mit BMW-Vierzylinder und BMW Museum

In München und im nahen Münchner Umland haben zahlreiche Unternehmen ihren Firmensitz. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg haben viele Firmen ihre Zentrale aus Berlin oder Ostdeutschland nach München verlegt.
Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg haben viele Firmen ihre Zentrale aus Berlin oder Ostdeutschland nach München verlegt. Wichtige Wirtschaftszweige in München sind Tourismus, Fahrzeug- und Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Software- und IT-Industrie. Die hohe Dichte an IT-Unternehmen hat München auch den Spitznamen „Isar Valley” eingebracht. Die hohe Dichte an IT-Unternehmen hat München auch den Spitznamen „Isar Valley” eingebracht. München ist auch wichtiger Finanzstandort und das Versicherungszentrum Deutschlands. Weiter ist die Stadt ein wichtiger Standort für Biotechnologie, die sich allerdings im schon zur Nachbargemeinde Planegg gehörenden Ortsteil Martinsried konzentriert. Weiter ist die Stadt ein wichtiger Standort für Biotechnologie, die sich allerdings im schon zur Nachbargemeinde Planegg gehörenden Ortsteil Martinsried konzentriert. Logistikunternehmen sind beispielsweise im Allacher Gewerbegebiet Kirschstraße angesiedelt, dort ist auch das Industrieunternehmen Krauss-Maffei angesiedelt. Logistikunternehmen sind beispielsweise im Allacher Gewerbegebiet Kirschstraße angesiedelt, dort ist auch das Industrieunternehmen Krauss-Maffei angesiedelt. Eines der bekanntesten neueren Unternehmen ist Flixmobility.
Siemens-Forum in München

Unter den Städten mit Global-500-Unternehmen lag München 2009 weltweit auf Rang 8.

Siemens-Forum in München

Unter den Städten mit Global-500-Unternehmen lag München 2009 weltweit auf Rang 8.[113] Mit Allianz SE, BMW, Münchener Rückversicherung und Siemens sowie seit September 2019 MTU Aero Engines haben fünf der dreißig DAX-Unternehmen in München ihren Hauptsitz.
[113] Mit Allianz SE, BMW, Münchener Rückversicherung und Siemens sowie seit September 2019 MTU Aero Engines haben fünf der dreißig DAX-Unternehmen in München ihren Hauptsitz. Damit belegt die Stadt vor Essen mit je drei DAX-Unternehmen den Spitzenplatz in dieser Statistik. Weiter befinden sich in den Stadtrandgemeinden Neubiberg und Aschheim die DAX-Unternehmen Infineon und Wirecard.. Weiter befinden sich in den Stadtrandgemeinden Neubiberg und Aschheim die DAX-Unternehmen Infineon und Wirecard. Trotz eines Firmenzusammenschlusses ist auch Linde in Pullach seit 2018 weiterhin im DAX zu finden.[114] Auch die Konzernzentrale von MAN befindet sich in München Allach; allerdings ist das Unternehmen seit September 2012 nicht mehr im DAX vertreten. [114] Auch die Konzernzentrale von MAN befindet sich in München Allach; allerdings ist das Unternehmen seit September 2012 nicht mehr im DAX vertreten. Bei den Mittelständlern im MDAX sind elf von 60 Unternehmen in München ansässig. In einer Rangliste der wichtigsten Finanzzentren weltweit belegte München den 35. In einer Rangliste der wichtigsten Finanzzentren weltweit belegte München den 35. Platz (Stand: 2018).[115]
Medien

Als Medienstandort ist die Stadt von deutschlandweiter Bedeutung. In München haben weltweit nach New York die meisten Verlage ihren Sitz.
In München haben weltweit nach New York die meisten Verlage ihren Sitz. Fernseh- und Filmindustrie sind in der Stadt und im unmittelbaren Umland stark vertreten (Fernsehindustrie in Unterföhring und Filmindustrie in Geiselgasteig, zu Grünwald). Fernseh- und Filmindustrie sind in der Stadt und im unmittelbaren Umland stark vertreten (Fernsehindustrie in Unterföhring und Filmindustrie in Geiselgasteig, zu Grünwald). Mit der Constantin Film, der Bavaria Film und weiteren Unternehmen ist München auch eine der führenden Filmstädte.
Verlage

München ist mit etwa 250 ansässigen Verlagen ein wichtiger Standort der Printmedien (beispielsweise Burda Verlag, Süddeutscher Verlag, IDG).

Verlage

München ist mit etwa 250 ansässigen Verlagen ein wichtiger Standort der Printmedien (beispielsweise Burda Verlag, Süddeutscher Verlag, IDG). Neben New York City hat die Landeshauptstadt den Ruf als führende Buchverlagsstadt der Welt.

In München finden sich unter anderem folgende Verlage: Deutscher Taschenbuch Verlag, Langenscheidt Verlag, Bonnier, C.


In München finden sich unter anderem folgende Verlage: Deutscher Taschenbuch Verlag, Langenscheidt Verlag, Bonnier, C. H. Beck Verlag, Carl Hanser Verlag, Droemer Knaur, Elsevier, Gräfe und Unzer Verlag, Oldenbourg Verlag, Piper Verlag, Prestel Verlag, Verlagsgruppe Random House, Verlag Antje Kunstmann.
Beck Verlag, Carl Hanser Verlag, Droemer Knaur, Elsevier, Gräfe und Unzer Verlag, Oldenbourg Verlag, Piper Verlag, Prestel Verlag, Verlagsgruppe Random House, Verlag Antje Kunstmann.

Zur Geschichte des Buchhandels in München siehe Artikel Münchner Buchhandel 1500-1850.
Tageszeitungen

Neben der auch bundesweit bedeutsamen Süddeutschen Zeitung (SZ) sind die tz, der Münchner Merkur und die Abendzeitung (AZ) zu nennen.

Tageszeitungen

Neben der auch bundesweit bedeutsamen Süddeutschen Zeitung (SZ) sind die tz, der Münchner Merkur und die Abendzeitung (AZ) zu nennen. Die Bild erscheint mit einem eigenen Lokalteil über München.
Hauptfunkhaus des Bayerischen Rundfunks, München
Fernsehen und Hörfunk

München ist Sitz des Bayerischen Rundfunks, der Programmdirektion des ARD-Gemeinschaftsprogramms Das Erste und des ZDF-Landesstudios Bayern..

Hauptfunkhaus des Bayerischen Rundfunks, München
Fernsehen und Hörfunk

München ist Sitz des Bayerischen Rundfunks, der Programmdirektion des ARD-Gemeinschaftsprogramms Das Erste und des ZDF-Landesstudios Bayern..

Hauptfunkhaus des Bayerischen Rundfunks, München
Fernsehen und Hörfunk

München ist Sitz des Bayerischen Rundfunks, der Programmdirektion des ARD-Gemeinschaftsprogramms Das Erste und des ZDF-Landesstudios Bayern. Ferner gibt es in München und im direkten Umland zahlreiche private Fernseh- und Hörfunkanbieter wie RTL II, ProSiebenSat.1 Media (ProSieben, Sat.1, kabel eins), Tele München Gruppe, Sport1, Sky Deutschland, München TV..
1, kabel eins), Tele München Gruppe, Sport1, Sky Deutschland, München TV. Zwei landesweite Privatradiostationen haben in München ihren Sitz: Antenne Bayern und egoFM, außerdem gibt es fünf lokale Radiosender: Radio Gong 96,3, Radio Arabella 105.2, Energy München, 95. Zwei landesweite Privatradiostationen haben in München ihren Sitz: Antenne Bayern und egoFM, außerdem gibt es fünf lokale Radiosender: Radio Gong 96,3, Radio Arabella 105.2, Energy München, 95.5 Charivari und Radio2day 89,0.
Medienausbildung

Die Ludwig-Maximilians-Universität München bietet verschiedene medienrelevante Studiengänge, wie Medieninformatik oder Kommunikationswissenschaften.

Medienausbildung

Die Ludwig-Maximilians-Universität München bietet verschiedene medienrelevante Studiengänge, wie Medieninformatik oder Kommunikationswissenschaften. Die Deutsche Journalistenschule bildet in München Journalisten für sämtliche Medien aus. Die Münchner Hochschule für Film und Fernsehen bildet zukünftige Filmemacher aus, von denen viele später auch für das Fernsehen und den Hörfunk arbeiten.
Die Münchner Hochschule für Film und Fernsehen bildet zukünftige Filmemacher aus, von denen viele später auch für das Fernsehen und den Hörfunk arbeiten. Darüber hinaus bilden auch Münchner Zeitungen, TV- und Radiosender in Volontariaten künftige Medienmacher aus.
Infrastruktur
Versorgung mit Rundfunk- und Fernsehsendern
Olympiaturm

Im Sommer 2005 wurde der digitale Rundfunkempfang über Antenne (DVB-T) im Münchner Raum eingeführt.

Infrastruktur
Versorgung mit Rundfunk- und Fernsehsendern
Olympiaturm

Im Sommer 2005 wurde der digitale Rundfunkempfang über Antenne (DVB-T) im Münchner Raum eingeführt. Der Sender ist auf dem Olympiaturm montiert, wovon auch einige UKW-Sender übertragen werden.
Der Sender ist auf dem Olympiaturm montiert, wovon auch einige UKW-Sender übertragen werden. Im Landkreis München gibt es die Sendeanlage Ismaning, die den Bayerischen Rundfunk mit dem Lokalfenster München überträgt. Außerdem gibt es den Fernmeldeturm der Oberpostdirektion München in der Blutenburgstraße, der unter anderem die Sender EgoFM überträgt. Außerdem gibt es den Fernmeldeturm der Oberpostdirektion München in der Blutenburgstraße, der unter anderem die Sender EgoFM überträgt. Sein Signal reicht aufgrund seiner geringen Sendeleistung abhängig vom Programm jedoch nur ca. bis an die Stadtgrenzen. Sein Signal reicht aufgrund seiner geringen Sendeleistung abhängig vom Programm jedoch nur ca. bis an die Stadtgrenzen.

Der nur 65 km entfernte Sender Wendelstein auf dem gleichnamigen Berg versorgt vor allem die südlichen Stadtteile. Drei Ausnahmen seien zu erwähnen: der Sender Zugspitze, der Sender Hochries bei Rosenheim sowie der Sender Isen bei Ebersberg..
Drei Ausnahmen seien zu erwähnen: der Sender Zugspitze, der Sender Hochries bei Rosenheim sowie der Sender Isen bei Ebersberg. Sie versorgen München auch mit privaten Radioprogrammen.

Da München eine günstige geographische Lage vor den Alpen hat, können mehrere Sender auf Gipfeln der bayerischen und österreichischen Berge die Stadt ebenso mit Radioprogrammen versorgen, z.


Da München eine günstige geographische Lage vor den Alpen hat, können mehrere Sender auf Gipfeln der bayerischen und österreichischen Berge die Stadt ebenso mit Radioprogrammen versorgen, z. B. der Sender Grünten, der Sender Hohenpeißenberg etc.

Der reibungslose Empfang des Österreichischen Rundfunks (ORF) wird über den Sender Gaisberg bei Salzburg garantiert, der im ganzen Stadtgebiet einigermaßen gut zu empfangen ist, ebenso der Sender Hohe Salve in Tirol oder der ORF-Sender Zugspitze..


Der reibungslose Empfang des Österreichischen Rundfunks (ORF) wird über den Sender Gaisberg bei Salzburg garantiert, der im ganzen Stadtgebiet einigermaßen gut zu empfangen ist, ebenso der Sender Hohe Salve in Tirol oder der ORF-Sender Zugspitze..


Der reibungslose Empfang des Österreichischen Rundfunks (ORF) wird über den Sender Gaisberg bei Salzburg garantiert, der im ganzen Stadtgebiet einigermaßen gut zu empfangen ist, ebenso der Sender Hohe Salve in Tirol oder der ORF-Sender Zugspitze.
Strom, Wasser und Gasversorgung
Windkraftanlage Fröttmaning der SWM auf dem Fröttmaninger Berg

Die Stadtwerke München GmbH (SWM) sind einer der größten deutschen kommunalen Dienstleister und eines der größten Energieversorgungsunternehmen Deutschlands.

Strom, Wasser und Gasversorgung
Windkraftanlage Fröttmaning der SWM auf dem Fröttmaninger Berg

Die Stadtwerke München GmbH (SWM) sind einer der größten deutschen kommunalen Dienstleister und eines der größten Energieversorgungsunternehmen Deutschlands. Alleingesellschafterin ist die Landeshauptstadt München.

Unter dem Namen „M-Strom” vertreiben die SWM Strom an Privat- und Geschäftskunden.


Unter dem Namen „M-Strom” vertreiben die SWM Strom an Privat- und Geschäftskunden. Die SWM sind im Stadtgebiet München und der Münchner Region Betreiber von zwölf Wasserkraftwerken, mehreren Anlagen, die Strom aus regenerativer Energie erzeugen und den drei Heizkraftwerken Süd, Nord und Freimann, die rund 70 Prozent des Stroms mit Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen.
Die SWM sind im Stadtgebiet München und der Münchner Region Betreiber von zwölf Wasserkraftwerken, mehreren Anlagen, die Strom aus regenerativer Energie erzeugen und den drei Heizkraftwerken Süd, Nord und Freimann, die rund 70 Prozent des Stroms mit Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen. Die SWM sind mit ihren Beteiligungsgesellschaften auch zu 25 Prozent am Kernkraftwerk Isar 2 beteiligt. Die SWM sind mit ihren Beteiligungsgesellschaften auch zu 25 Prozent am Kernkraftwerk Isar 2 beteiligt.

Als Teil des europäischen Verbundnetzes versorgen die SWM ihre Kunden mit Erdgas. Dafür steht auch ein eigener Untertagespeicher zur Verfügung. Die SWM betreiben acht Erdgastankstellen in München, an denen regeneratives Biomethan getankt werden kann.
Die SWM betreiben acht Erdgastankstellen in München, an denen regeneratives Biomethan getankt werden kann.

In ihren Heizkraftwerken und Heizwerken erzeugen die SWM Fernwärme, die über 800 km Dampf- und Heißwassernetze an große Gebäude und Hausanschlüsse verteilt wird und zur Heizung und Bereitung von Warmwasser genutzt wird.


In ihren Heizkraftwerken und Heizwerken erzeugen die SWM Fernwärme, die über 800 km Dampf- und Heißwassernetze an große Gebäude und Hausanschlüsse verteilt wird und zur Heizung und Bereitung von Warmwasser genutzt wird. Durch Entnahme von an einem unterirdischen Bauwerk aufgestauten Grundwasser wird über ein Rohrnetz auch Fernkälte für Industriekunden umweltfreundlich zur Verfügung gestellt.
Durch Entnahme von an einem unterirdischen Bauwerk aufgestauten Grundwasser wird über ein Rohrnetz auch Fernkälte für Industriekunden umweltfreundlich zur Verfügung gestellt. Das leicht erwärmte Grundwasser wird anschließend wieder dem Grundwasserstrom zugeführt.

Das Trinkwasser für München stammt aus dem oberen Mangfalltal, dem Loisachtal bei Oberau und der Münchner Schotterebene und fließt von dort durch Zuleitungen in das Münchner Wassernetz.


Das Trinkwasser für München stammt aus dem oberen Mangfalltal, dem Loisachtal bei Oberau und der Münchner Schotterebene und fließt von dort durch Zuleitungen in das Münchner Wassernetz. Der ökologische Landbau wird in den Wassergewinnungsgebieten durch die Initiative „Öko-Bauern” gefördert..
Der ökologische Landbau wird in den Wassergewinnungsgebieten durch die Initiative „Öko-Bauern” gefördert.

Um die Abwasserwirtschaft kümmert sich die Münchner Stadtentwässerung.
Siehe auch: Wasserversorgung Münchens
Abfallwirtschaft
→ Hauptartikel: Abfallwirtschaftsbetrieb München

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) ist ein Entsorgungsbetrieb im Stadtteil Moosach.

Siehe auch: Wasserversorgung Münchens
Abfallwirtschaft
→ Hauptartikel: Abfallwirtschaftsbetrieb München

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) ist ein Entsorgungsbetrieb im Stadtteil Moosach. Er ist als Eigenbetrieb zuständig für die Müllentsorgung und der größte kommunale Entsorgungsbetrieb in Deutschland..
Er ist als Eigenbetrieb zuständig für die Müllentsorgung und der größte kommunale Entsorgungsbetrieb in Deutschland.
Verkehr
Luftverkehr
Flughafen München

Der 29 km nordöstlich von der Stadtmitte im Erdinger Moos gelegene Flughafen München (internationaler Flughafen-Code: MUC (IATA-Flughafencode) EDDM (ICAO-Code)) ist mit knapp 46 Millionen Passagieren im Jahr 2018 der zweitgrößte Flughafen Deutschlands und der siebtgrößte Europas..

Verkehr
Luftverkehr
Flughafen München

Der 29 km nordöstlich von der Stadtmitte im Erdinger Moos gelegene Flughafen München (internationaler Flughafen-Code: MUC (IATA-Flughafencode) EDDM (ICAO-Code)) ist mit knapp 46 Millionen Passagieren im Jahr 2018 der zweitgrößte Flughafen Deutschlands und der siebtgrößte Europas. Seit der Entscheidung der Lufthansa, München als zweites Drehkreuz neben Frankfurt zu etablieren, wird der Flughafen international immer besser angebunden; über 25 Langstreckenflugzeuge sind dort stationiert.
Seit der Entscheidung der Lufthansa, München als zweites Drehkreuz neben Frankfurt zu etablieren, wird der Flughafen international immer besser angebunden; über 25 Langstreckenflugzeuge sind dort stationiert. Das Kontinentalnetz der Lufthansa in München ist umfangreicher als bei jedem anderen deutschen Flughafen. Das Kontinentalnetz der Lufthansa in München ist umfangreicher als bei jedem anderen deutschen Flughafen. Der Flughafen ist über die Autobahn A 92 zu erreichen; als öffentliche Verkehrsmittel stehen vor allem die S-Bahn-Linien S1 und S8 zur Verfügung, die den Flughafen mit der Münchner Innenstadt verbinden. Der Flughafen ist über die Autobahn A 92 zu erreichen; als öffentliche Verkehrsmittel stehen vor allem die S-Bahn-Linien S1 und S8 zur Verfügung, die den Flughafen mit der Münchner Innenstadt verbinden.

Weitere Flughäfen in der Münchner Umgebung sind die für die allgemeine Luftfahrt - zum Teil nur eingeschränkt - nutzbaren Flugplätze Oberpfaffenhofen und Schleißheim.


Weitere Flughäfen in der Münchner Umgebung sind die für die allgemeine Luftfahrt - zum Teil nur eingeschränkt - nutzbaren Flugplätze Oberpfaffenhofen und Schleißheim. Der 90 km entfernte Flughafen Memmingen wird von Ryanair als Flughafen München-West vermarktet.
Schienenverkehr
Münchner Hauptbahnhof (Vor dem Abriss des Altbaus 2019)
Bahnhof München Ost/Ostbahnhof
Bahnhof München-Pasing

Auf der Schiene ist München gut an das internationale Streckennetz angeschlossen.

Schienenverkehr
Münchner Hauptbahnhof (Vor dem Abriss des Altbaus 2019)
Bahnhof München Ost/Ostbahnhof
Bahnhof München-Pasing

Auf der Schiene ist München gut an das internationale Streckennetz angeschlossen. Es bestehen Direktverbindungen (teilweise per Nachtzug) zu deutschen und europäischen Großstädten.
Es bestehen Direktverbindungen (teilweise per Nachtzug) zu deutschen und europäischen Großstädten. Neben dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof München Ost der höchsten Bahnhofskategorie 1 gibt es mit dem Bahnhof München-Pasing (Bahnhofskategorie 2) einen weiteren wichtigen Fernbahnhof im Münchner Stadtgebiet. Neben dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof München Ost der höchsten Bahnhofskategorie 1 gibt es mit dem Bahnhof München-Pasing (Bahnhofskategorie 2) einen weiteren wichtigen Fernbahnhof im Münchner Stadtgebiet. Die sieben Münchner Bahnhöfe der Kategorie 3 sind Laim, Hirschgarten, Donnersbergerbrücke, Hackerbrücke, Karlsplatz, Marienplatz und Giesing. Die sieben Münchner Bahnhöfe der Kategorie 3 sind Laim, Hirschgarten, Donnersbergerbrücke, Hackerbrücke, Karlsplatz, Marienplatz und Giesing. Daneben gibt es zahlreiche Bahnhöfe der Kategorien 4 bis 5 der DB Station&Service. Der Eisenbahngüterverkehr nutzt den Rangierbahnhof München Nord Rbf.

Fernverkehrsverbindungen

Folgende Fernverkehrsverbindungen passieren den Münchner Hauptbahnhof oder beginnen dort:

TGV: München - Augsburg - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris
ICE-Linie 11: Berlin - Frankfurt am Main - München - Innsbruck
ICE-Linie 25: Hamburg - Nürnberg - München - Garmisch-Partenkirchen
ICE-Linie 28: München - Augsburg - Nürnberg - Leipzig - Berlin
ICE-Linie 41: München - Ingolstadt - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt am Main
ICE-Linie 42: München - Stuttgart - Frankfurt - Köln - Dortmund - Amsterdam
ICE-Linie 116: München - Salzburg - Linz - Wien
RJ 63: München - Salzburg - Linz - Wien - Budapest
EC-Linie 88: München - Lindau (Bodensee) - Zürich
EC-Linie 89: München - Bozen - Verona

Nachtzüge

Diese Nachtzüge bieten unter anderem Direktverbindungen mit folgenden Städten:

Bologna - Florenz - Rom
Verona - Venedig
Bremen - Hamburg
Berlin
Wien - Budapest
Ljubljana - Zagreb/Rijeka

Überregionaler Busverkehr
Frontansicht ZOB München von der Hackerbrücke (2014)

Der Zentrale Omnibusbahnhof München (ZOB) stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Bus und Bahn im nationalen wie internationalen Verkehr dar.


Fernverkehrsverbindungen

Folgende Fernverkehrsverbindungen passieren den Münchner Hauptbahnhof oder beginnen dort:

TGV: München - Augsburg - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris
ICE-Linie 11: Berlin - Frankfurt am Main - München - Innsbruck
ICE-Linie 25: Hamburg - Nürnberg - München - Garmisch-Partenkirchen
ICE-Linie 28: München - Augsburg - Nürnberg - Leipzig - Berlin
ICE-Linie 41: München - Ingolstadt - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt am Main
ICE-Linie 42: München - Stuttgart - Frankfurt - Köln - Dortmund - Amsterdam
ICE-Linie 116: München - Salzburg - Linz - Wien
RJ 63: München - Salzburg - Linz - Wien - Budapest
EC-Linie 88: München - Lindau (Bodensee) - Zürich
EC-Linie 89: München - Bozen - Verona

Nachtzüge

Diese Nachtzüge bieten unter anderem Direktverbindungen mit folgenden Städten:

Bologna - Florenz - Rom
Verona - Venedig
Bremen - Hamburg
Berlin
Wien - Budapest
Ljubljana - Zagreb/Rijeka

Überregionaler Busverkehr
Frontansicht ZOB München von der Hackerbrücke (2014)

Der Zentrale Omnibusbahnhof München (ZOB) stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Bus und Bahn im nationalen wie internationalen Verkehr dar.


Fernverkehrsverbindungen

Folgende Fernverkehrsverbindungen passieren den Münchner Hauptbahnhof oder beginnen dort:

TGV: München - Augsburg - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris
ICE-Linie 11: Berlin - Frankfurt am Main - München - Innsbruck
ICE-Linie 25: Hamburg - Nürnberg - München - Garmisch-Partenkirchen
ICE-Linie 28: München - Augsburg - Nürnberg - Leipzig - Berlin
ICE-Linie 41: München - Ingolstadt - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt am Main
ICE-Linie 42: München - Stuttgart - Frankfurt - Köln - Dortmund - Amsterdam
ICE-Linie 116: München - Salzburg - Linz - Wien
RJ 63: München - Salzburg - Linz - Wien - Budapest
EC-Linie 88: München - Lindau (Bodensee) - Zürich
EC-Linie 89: München - Bozen - Verona

Nachtzüge

Diese Nachtzüge bieten unter anderem Direktverbindungen mit folgenden Städten:

Bologna - Florenz - Rom
Verona - Venedig
Bremen - Hamburg
Berlin
Wien - Budapest
Ljubljana - Zagreb/Rijeka

Überregionaler Busverkehr
Frontansicht ZOB München von der Hackerbrücke (2014)

Der Zentrale Omnibusbahnhof München (ZOB) stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Bus und Bahn im nationalen wie internationalen Verkehr dar.


Fernverkehrsverbindungen

Folgende Fernverkehrsverbindungen passieren den Münchner Hauptbahnhof oder beginnen dort:

TGV: München - Augsburg - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris
ICE-Linie 11: Berlin - Frankfurt am Main - München - Innsbruck
ICE-Linie 25: Hamburg - Nürnberg - München - Garmisch-Partenkirchen
ICE-Linie 28: München - Augsburg - Nürnberg - Leipzig - Berlin
ICE-Linie 41: München - Ingolstadt - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt am Main
ICE-Linie 42: München - Stuttgart - Frankfurt - Köln - Dortmund - Amsterdam
ICE-Linie 116: München - Salzburg - Linz - Wien
RJ 63: München - Salzburg - Linz - Wien - Budapest
EC-Linie 88: München - Lindau (Bodensee) - Zürich
EC-Linie 89: München - Bozen - Verona

Nachtzüge

Diese Nachtzüge bieten unter anderem Direktverbindungen mit folgenden Städten:

Bologna - Florenz - Rom
Verona - Venedig
Bremen - Hamburg
Berlin
Wien - Budapest
Ljubljana - Zagreb/Rijeka

Überregionaler Busverkehr
Frontansicht ZOB München von der Hackerbrücke (2014)

Der Zentrale Omnibusbahnhof München (ZOB) stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Bus und Bahn im nationalen wie internationalen Verkehr dar.


Fernverkehrsverbindungen

Folgende Fernverkehrsverbindungen passieren den Münchner Hauptbahnhof oder beginnen dort:

TGV: München - Augsburg - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris
ICE-Linie 11: Berlin - Frankfurt am Main - München - Innsbruck
ICE-Linie 25: Hamburg - Nürnberg - München - Garmisch-Partenkirchen
ICE-Linie 28: München - Augsburg - Nürnberg - Leipzig - Berlin
ICE-Linie 41: München - Ingolstadt - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt am Main
ICE-Linie 42: München - Stuttgart - Frankfurt - Köln - Dortmund - Amsterdam
ICE-Linie 116: München - Salzburg - Linz - Wien
RJ 63: München - Salzburg - Linz - Wien - Budapest
EC-Linie 88: München - Lindau (Bodensee) - Zürich
EC-Linie 89: München - Bozen - Verona

Nachtzüge

Diese Nachtzüge bieten unter anderem Direktverbindungen mit folgenden Städten:

Bologna - Florenz - Rom
Verona - Venedig
Bremen - Hamburg
Berlin
Wien - Budapest
Ljubljana - Zagreb/Rijeka

Überregionaler Busverkehr
Frontansicht ZOB München von der Hackerbrücke (2014)

Der Zentrale Omnibusbahnhof München (ZOB) stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Bus und Bahn im nationalen wie internationalen Verkehr dar.


Fernverkehrsverbindungen

Folgende Fernverkehrsverbindungen passieren den Münchner Hauptbahnhof oder beginnen dort:

TGV: München - Augsburg - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris
ICE-Linie 11: Berlin - Frankfurt am Main - München - Innsbruck
ICE-Linie 25: Hamburg - Nürnberg - München - Garmisch-Partenkirchen
ICE-Linie 28: München - Augsburg - Nürnberg - Leipzig - Berlin
ICE-Linie 41: München - Ingolstadt - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt am Main
ICE-Linie 42: München - Stuttgart - Frankfurt - Köln - Dortmund - Amsterdam
ICE-Linie 116: München - Salzburg - Linz - Wien
RJ 63: München - Salzburg - Linz - Wien - Budapest
EC-Linie 88: München - Lindau (Bodensee) - Zürich
EC-Linie 89: München - Bozen - Verona

Nachtzüge

Diese Nachtzüge bieten unter anderem Direktverbindungen mit folgenden Städten:

Bologna - Florenz - Rom
Verona - Venedig
Bremen - Hamburg
Berlin
Wien - Budapest
Ljubljana - Zagreb/Rijeka

Überregionaler Busverkehr
Frontansicht ZOB München von der Hackerbrücke (2014)

Der Zentrale Omnibusbahnhof München (ZOB) stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Bus und Bahn im nationalen wie internationalen Verkehr dar.


Fernverkehrsverbindungen

Folgende Fernverkehrsverbindungen passieren den Münchner Hauptbahnhof oder beginnen dort:

TGV: München - Augsburg - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris
ICE-Linie 11: Berlin - Frankfurt am Main - München - Innsbruck
ICE-Linie 25: Hamburg - Nürnberg - München - Garmisch-Partenkirchen
ICE-Linie 28: München - Augsburg - Nürnberg - Leipzig - Berlin
ICE-Linie 41: München - Ingolstadt - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt am Main
ICE-Linie 42: München - Stuttgart - Frankfurt - Köln - Dortmund - Amsterdam
ICE-Linie 116: München - Salzburg - Linz - Wien
RJ 63: München - Salzburg - Linz - Wien - Budapest
EC-Linie 88: München - Lindau (Bodensee) - Zürich
EC-Linie 89: München - Bozen - Verona

Nachtzüge

Diese Nachtzüge bieten unter anderem Direktverbindungen mit folgenden Städten:

Bologna - Florenz - Rom
Verona - Venedig
Bremen - Hamburg
Berlin
Wien - Budapest
Ljubljana - Zagreb/Rijeka

Überregionaler Busverkehr
Frontansicht ZOB München von der Hackerbrücke (2014)

Der Zentrale Omnibusbahnhof München (ZOB) stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Bus und Bahn im nationalen wie internationalen Verkehr dar.


Fernverkehrsverbindungen

Folgende Fernverkehrsverbindungen passieren den Münchner Hauptbahnhof oder beginnen dort:

TGV: München - Augsburg - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris
ICE-Linie 11: Berlin - Frankfurt am Main - München - Innsbruck
ICE-Linie 25: Hamburg - Nürnberg - München - Garmisch-Partenkirchen
ICE-Linie 28: München - Augsburg - Nürnberg - Leipzig - Berlin
ICE-Linie 41: München - Ingolstadt - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt am Main
ICE-Linie 42: München - Stuttgart - Frankfurt - Köln - Dortmund - Amsterdam
ICE-Linie 116: München - Salzburg - Linz - Wien
RJ 63: München - Salzburg - Linz - Wien - Budapest
EC-Linie 88: München - Lindau (Bodensee) - Zürich
EC-Linie 89: München - Bozen - Verona

Nachtzüge

Diese Nachtzüge bieten unter anderem Direktverbindungen mit folgenden Städten:

Bologna - Florenz - Rom
Verona - Venedig
Bremen - Hamburg
Berlin
Wien - Budapest
Ljubljana - Zagreb/Rijeka

Überregionaler Busverkehr
Frontansicht ZOB München von der Hackerbrücke (2014)

Der Zentrale Omnibusbahnhof München (ZOB) stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Bus und Bahn im nationalen wie internationalen Verkehr dar.

Das neue Gebäude für den ZOB ist zentral an der Hackerbrücke gelegen und wurde am 11. September 2009[116] eröffnet. Der ZOB bietet durch seine direkte Lage neben dem S-Bahn-Haltepunkt Hackerbrücke eine optimale Anbindung an das Münchner Umland sowie den Münchner Flughafen..
Der ZOB bietet durch seine direkte Lage neben dem S-Bahn-Haltepunkt Hackerbrücke eine optimale Anbindung an das Münchner Umland sowie den Münchner Flughafen. Wie beim Vorgängerstandort befindet sich der Münchner Hauptbahnhof in unmittelbarer Nähe.
Öffentlicher Personennahverkehr
→ Hauptartikel: Münchner Verkehrs- und Tarifverbund
MVV-Schienennetz mit Metrobuslinien
U-Bahnhof Westfriedhof
S-Bahnhof Marienplatz

Im öffentlichen Personennahverkehr betreibt die S-Bahn München ein Netz von acht S-Bahn-Linien, wobei alle Hauptlinien im Bereich der Innenstadt in einem zentralen Stammstreckentunnel gebündelt sind.

Öffentlicher Personennahverkehr
→ Hauptartikel: Münchner Verkehrs- und Tarifverbund
MVV-Schienennetz mit Metrobuslinien
U-Bahnhof Westfriedhof
S-Bahnhof Marienplatz

Im öffentlichen Personennahverkehr betreibt die S-Bahn München ein Netz von acht S-Bahn-Linien, wobei alle Hauptlinien im Bereich der Innenstadt in einem zentralen Stammstreckentunnel gebündelt sind.

Öffentlicher Personennahverkehr
→ Hauptartikel: Münchner Verkehrs- und Tarifverbund
MVV-Schienennetz mit Metrobuslinien
U-Bahnhof Westfriedhof
S-Bahnhof Marienplatz

Im öffentlichen Personennahverkehr betreibt die S-Bahn München ein Netz von acht S-Bahn-Linien, wobei alle Hauptlinien im Bereich der Innenstadt in einem zentralen Stammstreckentunnel gebündelt sind. Um diesen bis an das technisch Machbare ausgelasteten Tunnel zu entlasten, wird derzeit der Bau einer parallel verlaufenden zweiten Stammstrecke vorbereitet.
Um diesen bis an das technisch Machbare ausgelasteten Tunnel zu entlasten, wird derzeit der Bau einer parallel verlaufenden zweiten Stammstrecke vorbereitet. Die zweite Stammstrecke soll voraussichtlich 2028 in Betrieb genommen werden.[117] Die Express-S-Bahn wird im Halbstundentakt fahren und 30 Minuten vom Hauptbahnhof zum Flughafen brauchen, also 10 Minuten weniger als bisher. [117] Die Express-S-Bahn wird im Halbstundentakt fahren und 30 Minuten vom Hauptbahnhof zum Flughafen brauchen, also 10 Minuten weniger als bisher.[118]

Als ergänzendes Konzept für tangentiale Verbindungen ist die Münchner Ringbahn in der Diskussion..
[118]

Als ergänzendes Konzept für tangentiale Verbindungen ist die Münchner Ringbahn in der Diskussion. Bis zum Jahr 2026 könnte laut einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2019 ein S-Bahn-Pendelverkehr auf Teilen des Nordrings zwischen Karlsfeld und Euro-Industriepark möglich sein.
Bis zum Jahr 2026 könnte laut einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2019 ein S-Bahn-Pendelverkehr auf Teilen des Nordrings zwischen Karlsfeld und Euro-Industriepark möglich sein.[119]

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), eine Tochter der Stadtwerke München, betreibt acht U-Bahn-Linien, 13 Straßenbahnlinien und ein umfangreiches Busnetz mit 75 Linien (Stand: Juni 2018).
[119]

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), eine Tochter der Stadtwerke München, betreibt acht U-Bahn-Linien, 13 Straßenbahnlinien und ein umfangreiches Busnetz mit 75 Linien (Stand: Juni 2018).[120][121] Von 1948 bis 1966 verkehrte außerdem der Oberleitungsbus München in der Stadt.

Der Verkehr im Busnetz ist dabei zu etwa 63 Prozent an private Kooperationspartner ausgelagert.


Der Verkehr im Busnetz ist dabei zu etwa 63 Prozent an private Kooperationspartner ausgelagert.[122] Das U-Bahn-Netz Münchens ist 95 km lang und befördert jährlich 410 Millionen Menschen. Insgesamt befördert der MVG jährlich etwa 585 Millionen Personen.[123]

Alle öffentlichen Verkehrsmittel Münchens fahren zum einheitlichen Tarif innerhalb des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds.
[123]

Alle öffentlichen Verkehrsmittel Münchens fahren zum einheitlichen Tarif innerhalb des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds.
Siehe auch: Liste der Münchner Buslinien
Straßenverkehr
Autobahnen und Mittlerer Ring

München hält mehrere Rekorde zum Verkehrsfluss.

Siehe auch: Liste der Münchner Buslinien
Straßenverkehr
Autobahnen und Mittlerer Ring

München hält mehrere Rekorde zum Verkehrsfluss. In den 1960ern wurde der Stachus das verkehrsreichste Straßenkreuz Europas. Die Donnersbergerbrücke gilt heute als die meistbefahrene Autobrücke Europas. Es gibt über 5000 Straßen und Plätze sowie 1100 Ampeln.
Es gibt über 5000 Straßen und Plätze sowie 1100 Ampeln.[124] Der größte Teil des Mikroplastiks entsteht in München durch den Reifenverschleiß im Straßenverkehr, wovon beispielsweise ein nicht unerheblicher Anteil ungefiltert in die Isar gespült wird. [124] Der größte Teil des Mikroplastiks entsteht in München durch den Reifenverschleiß im Straßenverkehr, wovon beispielsweise ein nicht unerheblicher Anteil ungefiltert in die Isar gespült wird.[125][126] Obwohl sich die Stadt bemüht, das Angebot an Alternativen zum Auto auszubauen mit besseren Bedingungen für Radfahrer und einem besseren öffentlichen Nahverkehr, verzeichnete die KFZ-Zulassungsstelle Ende 2016 einen neuen absoluten Höchststand von über 700. [125][126] Obwohl sich die Stadt bemüht, das Angebot an Alternativen zum Auto auszubauen mit besseren Bedingungen für Radfahrer und einem besseren öffentlichen Nahverkehr, verzeichnete die KFZ-Zulassungsstelle Ende 2016 einen neuen absoluten Höchststand von über 700.000 in München gemeldeten Pkw.[127] Gleichzeitig verbringen Autofahrer in München deutlich mehr Zeit im Verkehrsstau als in jeder anderen deutschen Großstadt, 2017 waren es 51 Stunden im Jahr. [127] Gleichzeitig verbringen Autofahrer in München deutlich mehr Zeit im Verkehrsstau als in jeder anderen deutschen Großstadt, 2017 waren es 51 Stunden im Jahr.[128][129][130][131][132] Im Mai 2019 hat der Stadtrat entschieden, die Parkplätze in der Fraunhoferstraße aufzuheben und gegen Radwege zu ersetzen. [128][129][130][131][132] Im Mai 2019 hat der Stadtrat entschieden, die Parkplätze in der Fraunhoferstraße aufzuheben und gegen Radwege zu ersetzen.[133]

Das Straßennetz Münchens litt unter Fehlplanungen eines lange Zeit vorherrschenden städtebaulichen Zentrismus. Die Stadt befürchtete wirtschaftliche Verluste, wenn insbesondere der neu aufkommende Urlauberverkehr nach Italien nicht mehr in der Stadt anhalten, sondern sie umfahren würde.
Die Stadt befürchtete wirtschaftliche Verluste, wenn insbesondere der neu aufkommende Urlauberverkehr nach Italien nicht mehr in der Stadt anhalten, sondern sie umfahren würde. Deshalb wurde der bereits in der Vorkriegszeit trassierte Münchner Autobahnring nicht zügig in den 1950ern in Angriff genommen. Deshalb wurde der bereits in der Vorkriegszeit trassierte Münchner Autobahnring nicht zügig in den 1950ern in Angriff genommen. Zögerlich wurde in den 1960ern als Ersatz der Mittlere Ring (Bundesstraße 2 R) gebaut. Der die Stadt umgebende Autobahnring, die Bundesautobahn 99, ist bis heute nicht vollständig geschlossen. Der die Stadt umgebende Autobahnring, die Bundesautobahn 99, ist bis heute nicht vollständig geschlossen. Darüber hinaus führen sieben Bundesstraßen durch München, wobei die Bundesstraße 471 weitgehend parallel zum heutigen Autobahnring verläuft. Darüber hinaus führen sieben Bundesstraßen durch München, wobei die Bundesstraße 471 weitgehend parallel zum heutigen Autobahnring verläuft.

In München wurde ab dem 1. Oktober 2008 eine Umweltzone eingerichtet. Sie umfasst die Straßen innerhalb des Mittleren Rings. Der Mittlere Ring selbst gehört nicht zur Umweltzone, um nachteilige Verlagerungen des Verkehrsflusses zu vermeiden.
Der Mittlere Ring selbst gehört nicht zur Umweltzone, um nachteilige Verlagerungen des Verkehrsflusses zu vermeiden. Die Umweltzone darf nur mit Kraftwagen mit einer Feinstaubplakette befahren werden.[134]

Auf 85 bis 90 Prozent des Münchner Straßennetzes gilt Tempo 30.
[134]

Auf 85 bis 90 Prozent des Münchner Straßennetzes gilt Tempo 30. Das klassische 50er-Limit (manchmal auch 60) beschränkt sich damit überwiegend auf den Mittleren Ring sowie große Ein- und Ausfallstraßen.[135]

Folgende Bundesstraßen führen durch München:

B2 Grenze/PL - Berlin - Leipzig - Nürnberg - Augsburg - München - Garmisch-Partenkirchen - Grenze/A
2R Mittlerer Ring/München
B11 Grenze/CZ - Landshut - München - Kochel am See - Grenze/A
B12 Lindau (Bodensee) - München (als A 94/A 96) - Passau - Grenze/CZ
B13 Würzburg - Ingolstadt - München - Bad Tölz
B304 Dachau - München - Freilassing

Autobahnen, die in München beginnen oder dorthin führen, sind die:

A8 Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - Augsburg - München - Rosenheim - Salzburg
A9 München - Nürnberg - Leipzig - Berlin; über die A93 nach Regensburg bzw.
[135]

Folgende Bundesstraßen führen durch München:

B2 Grenze/PL - Berlin - Leipzig - Nürnberg - Augsburg - München - Garmisch-Partenkirchen - Grenze/A
2R Mittlerer Ring/München
B11 Grenze/CZ - Landshut - München - Kochel am See - Grenze/A
B12 Lindau (Bodensee) - München (als A 94/A 96) - Passau - Grenze/CZ
B13 Würzburg - Ingolstadt - München - Bad Tölz
B304 Dachau - München - Freilassing

Autobahnen, die in München beginnen oder dorthin führen, sind die:

A8 Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - Augsburg - München - Rosenheim - Salzburg
A9 München - Nürnberg - Leipzig - Berlin; über die A93 nach Regensburg bzw.
[135]

Folgende Bundesstraßen führen durch München:

B2 Grenze/PL - Berlin - Leipzig - Nürnberg - Augsburg - München - Garmisch-Partenkirchen - Grenze/A
2R Mittlerer Ring/München
B11 Grenze/CZ - Landshut - München - Kochel am See - Grenze/A
B12 Lindau (Bodensee) - München (als A 94/A 96) - Passau - Grenze/CZ
B13 Würzburg - Ingolstadt - München - Bad Tölz
B304 Dachau - München - Freilassing

Autobahnen, die in München beginnen oder dorthin führen, sind die:

A8 Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - Augsburg - München - Rosenheim - Salzburg
A9 München - Nürnberg - Leipzig - Berlin; über die A93 nach Regensburg bzw.
[135]

Folgende Bundesstraßen führen durch München:

B2 Grenze/PL - Berlin - Leipzig - Nürnberg - Augsburg - München - Garmisch-Partenkirchen - Grenze/A
2R Mittlerer Ring/München
B11 Grenze/CZ - Landshut - München - Kochel am See - Grenze/A
B12 Lindau (Bodensee) - München (als A 94/A 96) - Passau - Grenze/CZ
B13 Würzburg - Ingolstadt - München - Bad Tölz
B304 Dachau - München - Freilassing

Autobahnen, die in München beginnen oder dorthin führen, sind die:

A8 Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - Augsburg - München - Rosenheim - Salzburg
A9 München - Nürnberg - Leipzig - Berlin; über die A93 nach Regensburg bzw. Hof/Oberfranken bzw.
[135]

Folgende Bundesstraßen führen durch München:

B2 Grenze/PL - Berlin - Leipzig - Nürnberg - Augsburg - München - Garmisch-Partenkirchen - Grenze/A
2R Mittlerer Ring/München
B11 Grenze/CZ - Landshut - München - Kochel am See - Grenze/A
B12 Lindau (Bodensee) - München (als A 94/A 96) - Passau - Grenze/CZ
B13 Würzburg - Ingolstadt - München - Bad Tölz
B304 Dachau - München - Freilassing

Autobahnen, die in München beginnen oder dorthin führen, sind die:

A8 Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - Augsburg - München - Rosenheim - Salzburg
A9 München - Nürnberg - Leipzig - Berlin; über die A93 nach Regensburg bzw. Hof/Oberfranken bzw. die A72 nach Dresden
A92 München - Landshut - Deggendorf
A94 (im Bau) München - Passau/Wien
A95 München - Garmisch-Partenkirchen
A96 München - Memmingen - Lindau (Bodensee)
A99 Autobahnring München
A995 München - Kreuz München-Süd/A8

Fahrradverkehr
Radweg in der Residenzstraße
→ Hauptartikel: Fahrradverkehr in München

Das Münchner Radwegenetz ist mehr als 1.
die A72 nach Dresden
A92 München - Landshut - Deggendorf
A94 (im Bau) München - Passau/Wien
A95 München - Garmisch-Partenkirchen
A96 München - Memmingen - Lindau (Bodensee)
A99 Autobahnring München
A995 München - Kreuz München-Süd/A8

Fahrradverkehr
Radweg in der Residenzstraße
→ Hauptartikel: Fahrradverkehr in München

Das Münchner Radwegenetz ist mehr als 1.
die A72 nach Dresden
A92 München - Landshut - Deggendorf
A94 (im Bau) München - Passau/Wien
A95 München - Garmisch-Partenkirchen
A96 München - Memmingen - Lindau (Bodensee)
A99 Autobahnring München
A995 München - Kreuz München-Süd/A8

Fahrradverkehr
Radweg in der Residenzstraße
→ Hauptartikel: Fahrradverkehr in München

Das Münchner Radwegenetz ist mehr als 1.200 Kilometer lang, was mehr als 50 Prozent der gesamten Länge des Münchner Straßennetzes entspricht. 212 Einbahnstraßen sind in beide Fahrtrichtungen offen und auf 55 Fahrradstraßen haben die Radfahrer Vorrang.
212 Einbahnstraßen sind in beide Fahrtrichtungen offen und auf 55 Fahrradstraßen haben die Radfahrer Vorrang. Für Radfahrer gibt es im Stadtgebiet etwa 25.000 Fahrradständer und an Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs (MVV) befinden sich darüber hinaus 50.000 Stellplätze für Fahrräder („Bike and ride-Stellplätze”) (Stand: 2010). 000 Stellplätze für Fahrräder („Bike and ride-Stellplätze”) (Stand: 2010).

Von 1992 bis 2010 wurden für den Ausbau des Radverkehrsnetzes sowie neue Fahrradständer 32 Millionen Euro investiert. Seit 2007 wird Schritt für Schritt das Wegweisersystem des Münchner Radwegnetzes verbessert, indem die alten Schilder durch neue grün-weiße Beschilderungen ersetzt werden, deren Schrift doppelt so groß ist und die Ziele sowie Entfernungsangaben enthalten.
Seit 2007 wird Schritt für Schritt das Wegweisersystem des Münchner Radwegnetzes verbessert, indem die alten Schilder durch neue grün-weiße Beschilderungen ersetzt werden, deren Schrift doppelt so groß ist und die Ziele sowie Entfernungsangaben enthalten. Seit 2007 wird Schritt für Schritt das Wegweisersystem des Münchner Radwegnetzes verbessert, indem die alten Schilder durch neue grün-weiße Beschilderungen ersetzt werden, deren Schrift doppelt so groß ist und die Ziele sowie Entfernungsangaben enthalten. Ausgeschilderte Fahrradrouten verbinden Knotenpunkte der Stadt auf Wegen, die gut für Radfahrer geeignet sind, indem sie Behinderungen durch Kraftverkehr, Fußgänger sowie Ampeln minimieren. Ausgeschilderte Fahrradrouten verbinden Knotenpunkte der Stadt auf Wegen, die gut für Radfahrer geeignet sind, indem sie Behinderungen durch Kraftverkehr, Fußgänger sowie Ampeln minimieren. Ferner führt um die Stadt herum der RadlRing München.

2008 machte der Fahrradverkehr 14 Prozent des Verkehrsaufkommens in München aus. Unter anderem aus Klimaschutzgründen wollte die Stadt bis 2015 den Anteil des Fahrradverkehrs auf 17 Prozent steigern, dieses Ziel wurde allerdings bereits 2011 erreicht.
Unter anderem aus Klimaschutzgründen wollte die Stadt bis 2015 den Anteil des Fahrradverkehrs auf 17 Prozent steigern, dieses Ziel wurde allerdings bereits 2011 erreicht.[136] Dafür setzt die Stadt München zusätzliche finanzielle Mittel für die Infrastruktur, Öffentlichkeitsarbeit sowie Events ein. [136] Dafür setzt die Stadt München zusätzliche finanzielle Mittel für die Infrastruktur, Öffentlichkeitsarbeit sowie Events ein. So wurden zum Beispiel die Gelder zur Förderung des Radverkehrs ab 2010 auf 4,5 Millionen Euro verdreifacht. 2010-2018 unterstützte[137] München den Infrastrukturausbau auch mit der Radfahrinitiative „Radlhauptstadt”. 2010-2018 unterstützte[137] München den Infrastrukturausbau auch mit der Radfahrinitiative „Radlhauptstadt”.[138] Im Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) fiel die Stadt deutschlandweit seitdem jedoch von Platz 11 (2013) auf Platz 13 (2017) zurück, hinter anderen großen Städten wie beispielsweise Frankfurt am Main oder Bremen.. [138] Im Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) fiel die Stadt deutschlandweit seitdem jedoch von Platz 11 (2013) auf Platz 13 (2017) zurück, hinter anderen großen Städten wie beispielsweise Frankfurt am Main oder Bremen.[139][140] In einer Greenpeace-Studie lag München 2017 mit jährlichen Ausgaben von nur 2,30 €/Einwohner auf dem letzten Platz der 6 größten deutschen Städte. [139][140] In einer Greenpeace-Studie lag München 2017 mit jährlichen Ausgaben von nur 2,30 €/Einwohner auf dem letzten Platz der 6 größten deutschen Städte.[141]

2017 wurde mit dem Münchner Radschnellweg Bayerns erste „Fahrradautobahn” von München nach Unterschleißheim bzw.
[141]

2017 wurde mit dem Münchner Radschnellweg Bayerns erste „Fahrradautobahn” von München nach Unterschleißheim bzw. Garching beschlossen. Die Fertigstellung war für 2019 geplant,[142] jedoch kam es erst im Juli 2019 zur endgültigen Festlegung des Verlaufs. Der Baubeginn ist weiterhin unklar und soll erst nach einer weiteren Abstimmung erfolgen.
Der Baubeginn ist weiterhin unklar und soll erst nach einer weiteren Abstimmung erfolgen.[143]
Pendlerverkehr

355.000 Pendler mit Wohnort außerhalb der Stadtgrenze fahren täglich nach München zur Arbeit.[144]
Gesundheitswesen

München hat 47 Krankenhäuser (Liste der Krankenhäuser in München) mit insgesamt 11.
[144]
Gesundheitswesen

München hat 47 Krankenhäuser (Liste der Krankenhäuser in München) mit insgesamt 11.566 aufgestellten Betten (Stand 31. Dezember 2013). In freier Praxis sind 3.717 Ärzte (394 Einwohner je Arzt) und 1.536 Zahnärzte (954 Einwohner je Zahnarzt) tätig (Stand 31.
536 Zahnärzte (954 Einwohner je Zahnarzt) tätig (Stand 31. Dezember 2013).[145]
Öffentliche Einrichtungen

In München haben verschiedene Ämter, Gerichte sowie Körperschaften und öffentlich-rechtliche Anstalten ihren Sitz, unter anderem die Regierung von Oberbayern und das Europäische Patentamt.
[145]
Öffentliche Einrichtungen

In München haben verschiedene Ämter, Gerichte sowie Körperschaften und öffentlich-rechtliche Anstalten ihren Sitz, unter anderem die Regierung von Oberbayern und das Europäische Patentamt. Die Stadtverwaltung München ist in elf Fachreferate aufgeteilt und hat zahlreiche Dienstgebäude im Stadtgebiet.

In vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes (z.


In vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes (z. B. Kliniken,[146] Polizei,[147] Finanzämter[148]) herrscht Personalmangel, da München aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten für Angehörige der unteren bis mittleren Tarifgruppen zu teuer und daher ein ausgesprochen unattraktiver Dienstort ist.
Kliniken,[146] Polizei,[147] Finanzämter[148]) herrscht Personalmangel, da München aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten für Angehörige der unteren bis mittleren Tarifgruppen zu teuer und daher ein ausgesprochen unattraktiver Dienstort ist. Infolgedessen arbeiten zum Beispiel bei der Schutzpolizei überwiegend Berufsanfänger, da fast jeder Polizist aus ganz Bayern zunächst dort beginnen muss, bevor er sich in seine Heimatregion zurückversetzen lassen kann. Infolgedessen arbeiten zum Beispiel bei der Schutzpolizei überwiegend Berufsanfänger, da fast jeder Polizist aus ganz Bayern zunächst dort beginnen muss, bevor er sich in seine Heimatregion zurückversetzen lassen kann.[147] Das Finanzamt München hat die Aktenbearbeitung zu großen Teilen an Bearbeitungsstellen in Deggendorf, Dillingen, Eichstätt, Ingolstadt, Passau, Straubing und Zwiesel ausgelagert. [147] Das Finanzamt München hat die Aktenbearbeitung zu großen Teilen an Bearbeitungsstellen in Deggendorf, Dillingen, Eichstätt, Ingolstadt, Passau, Straubing und Zwiesel ausgelagert.[149]
Polizei
→ Hauptartikel: Polizeipräsidium München

Das Polizeipräsidium München (zuständig für Stadt und Landkreis München sowie teilweise Starnberg) hat seinen Hauptsitz in der Münchner Ettstraße 2-4.
[149]
Polizei
→ Hauptartikel: Polizeipräsidium München

Das Polizeipräsidium München (zuständig für Stadt und Landkreis München sowie teilweise Starnberg) hat seinen Hauptsitz in der Münchner Ettstraße 2-4. Im Jahre 2012 zählte die Stadt 6.292 Polizeibeamte.[14]
Feuerwehr
→ Hauptartikel: Feuerwehr München

München verfügt über eine Berufsfeuerwehr mit zehn Feuerwachen sowie 22 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr..
[14]
Feuerwehr
→ Hauptartikel: Feuerwehr München

München verfügt über eine Berufsfeuerwehr mit zehn Feuerwachen sowie 22 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr.[150]
Gerichte und Staatsanwaltschaften
Siehe auch: Liste der Gerichte in München
Alter Justizpalast

München ist ein wichtiger Standort für Gerichte in Bayern, wie etwa dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof, dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof oder dem Bayerischen Landessozialgericht.
[150]
Gerichte und Staatsanwaltschaften
Siehe auch: Liste der Gerichte in München
Alter Justizpalast

München ist ein wichtiger Standort für Gerichte in Bayern, wie etwa dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof, dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof oder dem Bayerischen Landessozialgericht.
[150]
Gerichte und Staatsanwaltschaften
Siehe auch: Liste der Gerichte in München
Alter Justizpalast

München ist ein wichtiger Standort für Gerichte in Bayern, wie etwa dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof, dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof oder dem Bayerischen Landessozialgericht. Der Bundesfinanzhof als einer der fünf obersten Gerichtshöfe Deutschlands sowie das Bundespatentgericht haben ebenfalls ihren Sitz in München. Der Justizpalast am Stachus prägt das Stadtbild der Münchner Innenstadt..
Der Justizpalast am Stachus prägt das Stadtbild der Münchner Innenstadt. Hier fanden z. B. 1943 die Prozesse gegen die Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose vor dem Volksgerichtshof statt, der dafür eigens aus Berlin angereist war.

Neues Justizgebäude mit dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof und dem Oberlandesgericht München

Justizpalast, Landgericht München I

Neue Maxburg-Amtsgerichts und Landgerichts München I

Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim

Justizvollzugsanstalten

In München befindet sich eine Justizvollzugsanstalt (JVA): Die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ist die größte JVA in Bayern..


Neues Justizgebäude mit dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof und dem Oberlandesgericht München

Justizpalast, Landgericht München I

Neue Maxburg-Amtsgerichts und Landgerichts München I

Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim

Justizvollzugsanstalten

In München befindet sich eine Justizvollzugsanstalt (JVA): Die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ist die größte JVA in Bayern..


Neues Justizgebäude mit dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof und dem Oberlandesgericht München

Justizpalast, Landgericht München I

Neue Maxburg-Amtsgerichts und Landgerichts München I

Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim

Justizvollzugsanstalten

In München befindet sich eine Justizvollzugsanstalt (JVA): Die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ist die größte JVA in Bayern..


Neues Justizgebäude mit dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof und dem Oberlandesgericht München

Justizpalast, Landgericht München I

Neue Maxburg-Amtsgerichts und Landgerichts München I

Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim

Justizvollzugsanstalten

In München befindet sich eine Justizvollzugsanstalt (JVA): Die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ist die größte JVA in Bayern. Der Jugend- und Frauenstrafvollzug findet in einer Außenstelle in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptgelände statt.
Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und öffentlichen Ordnung sind in München die Sicherheitsbehörden zuständig, dies sind unter anderem das Kreisverwaltungsreferat und die Bayerische Staatliche Polizei einschließlich Sicherheitswacht (originär das Polizeipräsidium München).

Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und öffentlichen Ordnung sind in München die Sicherheitsbehörden zuständig, dies sind unter anderem das Kreisverwaltungsreferat und die Bayerische Staatliche Polizei einschließlich Sicherheitswacht (originär das Polizeipräsidium München).

Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und öffentlichen Ordnung sind in München die Sicherheitsbehörden zuständig, dies sind unter anderem das Kreisverwaltungsreferat und die Bayerische Staatliche Polizei einschließlich Sicherheitswacht (originär das Polizeipräsidium München). Im Jahr 2012 wurden 98.583 Straftaten mit Tatort München zur Anzeige gebracht.[151]

„Bezogen auf die Kriminalitätsrate der gesamten Straftaten ist München unter den deutschen Großstädten über 200.
[151]

„Bezogen auf die Kriminalitätsrate der gesamten Straftaten ist München unter den deutschen Großstädten über 200.000 Einwohnern die sicherste Kommune. 2013 wurden 7.395 Straftaten pro 100.000 Einwohner in München erfasst. Im Langzeitvergleich der vergangenen zehn Jahre ist bei gleichzeitigem Anstieg der Bevölkerung die Gesamtzahl an Straftaten rückläufig.
Im Langzeitvergleich der vergangenen zehn Jahre ist bei gleichzeitigem Anstieg der Bevölkerung die Gesamtzahl an Straftaten rückläufig. Die Aufklärungsquote lag bei 62,5%.”

- Landeshauptstadt München, Direktorium, Amt für Statistik.


- Landeshauptstadt München, Direktorium, Amt für Statistik.[13]

Am 22. Juli 2016 ereignete sich im Münchner Stadtbezirk Moosach ein Anschlag, bei dem neun Personen getötet und weitere verletzt wurden.
Bildung und Forschung
Schulen

In München existieren rund 132 staatliche Grundschulen, Träger dieser Schulen ist der Freistaat Bayern, Sachaufwandsträger dagegen ist die Landeshauptstadt München..

Bildung und Forschung
Schulen

In München existieren rund 132 staatliche Grundschulen, Träger dieser Schulen ist der Freistaat Bayern, Sachaufwandsträger dagegen ist die Landeshauptstadt München. Weiter gibt es 44 staatliche Mittelschulen (Bayerische Mittelschule), die seit dem Schuljahr 2011/2012 in 13 Mittelschulverbünden zusammengefasst sind.
Weiter gibt es 44 staatliche Mittelschulen (Bayerische Mittelschule), die seit dem Schuljahr 2011/2012 in 13 Mittelschulverbünden zusammengefasst sind. Von den 23 öffentlichen Realschulen obliegen 20 der städtischen Trägerschaft. Von den 38 öffentlichen Gymnasien befinden sich 14 in städtischer Trägerschaft. Von den 38 öffentlichen Gymnasien befinden sich 14 in städtischer Trägerschaft. Das Wilhelmsgymnasium ist das älteste Gymnasium Oberbayerns. Zahlreiche Schulgebäude sind sanierungsbedürftig.[152] Wegen zu zögerlicher Durchführung des Neubaus von Schulen findet seit etwa 2015 Unterricht zu einem nennenswerten Anteil in kurzfristig errichteten Containergebäuden statt. [152] Wegen zu zögerlicher Durchführung des Neubaus von Schulen findet seit etwa 2015 Unterricht zu einem nennenswerten Anteil in kurzfristig errichteten Containergebäuden statt.[153]

Daneben gibt es sechs sonderpädagogische Förderzentren, ein Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung, sieben Schulen zur Lernförderung, eine Schule zur Erziehungshilfe, drei Schulen zur Sprachförderung und eine Schule für Kranke, die sich alle in der Trägerschaft des Freistaates Bayern befinden.
[153]

Daneben gibt es sechs sonderpädagogische Förderzentren, ein Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung, sieben Schulen zur Lernförderung, eine Schule zur Erziehungshilfe, drei Schulen zur Sprachförderung und eine Schule für Kranke, die sich alle in der Trägerschaft des Freistaates Bayern befinden.
[153]

Daneben gibt es sechs sonderpädagogische Förderzentren, ein Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung, sieben Schulen zur Lernförderung, eine Schule zur Erziehungshilfe, drei Schulen zur Sprachförderung und eine Schule für Kranke, die sich alle in der Trägerschaft des Freistaates Bayern befinden. Die Städtische Schulartunabhängige Orientierungsstufe und die Städtische Willy-Brandt-Gesamtschule ergänzen das Schulsystem der Landeshauptstadt.
Die Städtische Schulartunabhängige Orientierungsstufe und die Städtische Willy-Brandt-Gesamtschule ergänzen das Schulsystem der Landeshauptstadt.[154]

Die Angebote zur beruflichen Bildung sind zahlreich, diese Schulen dienen der Berufsvorbereitung, der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung. Daneben gibt es weiterführende berufliche Schulen und Schulen des zweiten Bildungsweges.
Daneben gibt es weiterführende berufliche Schulen und Schulen des zweiten Bildungsweges.[154]
Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Hauptgebäude der LMU München
Hauptgebäude der TU München
Akademie der Bildenden Künste München
Hochschule für angewandte Wissenschaften München
Staatliche Träger

München verfügt über zwei große Universitäten: Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Technische Universität München (TUM).
[154]
Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Hauptgebäude der LMU München
Hauptgebäude der TU München
Akademie der Bildenden Künste München
Hochschule für angewandte Wissenschaften München
Staatliche Träger

München verfügt über zwei große Universitäten: Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Technische Universität München (TUM).
[154]
Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Hauptgebäude der LMU München
Hauptgebäude der TU München
Akademie der Bildenden Künste München
Hochschule für angewandte Wissenschaften München
Staatliche Träger

München verfügt über zwei große Universitäten: Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Technische Universität München (TUM). Beide werden seit 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative als (informell so genannte) Eliteuniversitäten besonders gefördert.

Die LMU wurde 1472 in Ingolstadt gegründet, 1800 nach Landshut und von dort 1826 nach München verlegt.


Die LMU wurde 1472 in Ingolstadt gegründet, 1800 nach Landshut und von dort 1826 nach München verlegt. Neben dem Universitätsviertel in der Maxvorstadt ist ein weiterer Schwerpunkt in Großhadern und Martinsried (Medizin, Biologie, Chemie).

1868 wurde die Polytechnische Schule München gegründet, 1872 um eine landwirtschaftliche Abteilung erweitert, und ab 1877 Königlich Bayerische Technische Hochschule München genannt.


1868 wurde die Polytechnische Schule München gegründet, 1872 um eine landwirtschaftliche Abteilung erweitert, und ab 1877 Königlich Bayerische Technische Hochschule München genannt. 1930 wurde die Hochschule für Landwirtschaft und Brauerei Weihenstephan eingegliedert.
1930 wurde die Hochschule für Landwirtschaft und Brauerei Weihenstephan eingegliedert. Nach Erweiterung um eine medizinische Fakultät erhielt sie 1970 ihren heutigen Namen. Die meisten Fakultäten befinden sich inzwischen auf dem Forschungsgelände Garching. Die meisten Fakultäten befinden sich inzwischen auf dem Forschungsgelände Garching.

Eine ebenso technische Ausrichtung wie die TUM hat die Hochschule für angewandte Wissenschaften München/Munich University of Applied Sciences, die 1971 durch den Zusammenschluss von sieben Ingenieurschulen und Höheren Fachschulen gegründet wurde.


Eine ebenso technische Ausrichtung wie die TUM hat die Hochschule für angewandte Wissenschaften München/Munich University of Applied Sciences, die 1971 durch den Zusammenschluss von sieben Ingenieurschulen und Höheren Fachschulen gegründet wurde. Sie ist die größte Fachhochschule Bayerns und die zweitgrößte in Deutschland. Die Hochschule für Politik München (HfP) wurde 1950 gegründet und bietet ein interdisziplinäres Studium der Politikwissenschaft, das in neun Semestern Regelstudienzeit zu dem von der Ludwig-Maximilians-Universität verliehenen akademischen Grad eines Diplomaticus scientiae politicae Universitatis (Dipl.
Die Hochschule für Politik München (HfP) wurde 1950 gegründet und bietet ein interdisziplinäres Studium der Politikwissenschaft, das in neun Semestern Regelstudienzeit zu dem von der Ludwig-Maximilians-Universität verliehenen akademischen Grad eines Diplomaticus scientiae politicae Universitatis (Dipl. Die Hochschule für Politik München (HfP) wurde 1950 gegründet und bietet ein interdisziplinäres Studium der Politikwissenschaft, das in neun Semestern Regelstudienzeit zu dem von der Ludwig-Maximilians-Universität verliehenen akademischen Grad eines Diplomaticus scientiae politicae Universitatis (Dipl. sc. pol. Univ.) führt.

Darüber hinaus besteht in München die Möglichkeit an verschiedenen Hochschulen künstlerische Studiengänge zu belegen.


Darüber hinaus besteht in München die Möglichkeit an verschiedenen Hochschulen künstlerische Studiengänge zu belegen. Wie etwa an der Akademie der Bildenden Künste München, die 1808 als Königliche Akademie der Bildenden Künste gegründet wurde. 1946 wurde sie mit der Kunstgewerbeschule und der Akademie der Angewandten Kunst vereinigt und trägt seit 1953 ihren heutigen Namen.
1946 wurde sie mit der Kunstgewerbeschule und der Akademie der Angewandten Kunst vereinigt und trägt seit 1953 ihren heutigen Namen. Die Hochschule für Musik und Theater München wurde 1830 als Singschule gegründet und 1867 auf Anregung [!!! Richard Wagners ] in die Königlich-bayerische Musikschule überführt, die 1892 zur Staatlichen Akademie der Tonkunst erhoben wurde. Die Hochschule für Musik und Theater München wurde 1830 als Singschule gegründet und 1867 auf Anregung [!!! Richard Wagners ] in die Königlich-bayerische Musikschule überführt, die 1892 zur Staatlichen Akademie der Tonkunst erhoben wurde. 1924 erhielt sie den Namen Hochschule für Musik München und wurde 1946 wiedereröffnet. Seit 1998 trägt sie ihren heutigen Namen. Seit 1998 trägt sie ihren heutigen Namen. Die Bayerische Theaterakademie [!!! August Everding ] wurde erst 1993 gegründet. Sie ist mit drei professionell ausgestatteten Theatern (Prinzregententheater, Akademietheater, Akademiestudio) und neun Studiengängen die größte Ausbildungsstätte für Bühnenberufe in Deutschland.. Sie ist mit drei professionell ausgestatteten Theatern (Prinzregententheater, Akademietheater, Akademiestudio) und neun Studiengängen die größte Ausbildungsstätte für Bühnenberufe in Deutschland. Die Hochschule für Fernsehen und Film München wurde 1966 als staatliche Einrichtung zur Ausbildung von Redakteuren, Regisseuren und Drehbuchautoren gegründet. Die Hochschule für Fernsehen und Film München wurde 1966 als staatliche Einrichtung zur Ausbildung von Redakteuren, Regisseuren und Drehbuchautoren gegründet.

Die Universität der Bundeswehr München befindet sich nicht auf Münchner Stadtgebiet, sondern unmittelbar hinter der südlichen Stadtgrenze im benachbarten Neubiberg..


Die Universität der Bundeswehr München befindet sich nicht auf Münchner Stadtgebiet, sondern unmittelbar hinter der südlichen Stadtgrenze im benachbarten Neubiberg. Sie wurde 1973 gegründet, um Offiziere und Offizieranwärter der Bundeswehr auszubilden. Daher können zivile Studierende dort nur im Rahmen von Industriepatenschaften oder im Rahmen von Hochschulpartnerschaften studieren..
Daher können zivile Studierende dort nur im Rahmen von Industriepatenschaften oder im Rahmen von Hochschulpartnerschaften studieren.
Private und kirchliche Träger

Im Bereich Wirtschaft bilden die AKAD-Privathochschule, die Munich Business School (MBS) sowie die FOM - Hochschule für Oekonomie und Management als private, staatlich-anerkannte Hochschulen, Studierende aus.

Private und kirchliche Träger

Im Bereich Wirtschaft bilden die AKAD-Privathochschule, die Munich Business School (MBS) sowie die FOM - Hochschule für Oekonomie und Management als private, staatlich-anerkannte Hochschulen, Studierende aus. Im Medienbereich bieten die privaten Hochschulen Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) und Mediadesign Hochschule (MDH) Studiengänge an.
Im Medienbereich bieten die privaten Hochschulen Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) und Mediadesign Hochschule (MDH) Studiengänge an.

In kirchlicher Trägerschaft befindet sich die Hochschule für Philosophie München, die 1925 in Pullach gegründet wurde und noch im selben Jahr die Anerkennung als Hochschule für Priesterausbildung erhielt.


In kirchlicher Trägerschaft befindet sich die Hochschule für Philosophie München, die 1925 in Pullach gegründet wurde und noch im selben Jahr die Anerkennung als Hochschule für Priesterausbildung erhielt. 1932 wurde sie zur Philosophischen Fakultät kanonischen Rechts erhoben und zog 1971 nach München um. Der Träger der Hochschule ist der Jesuitenorden.
Der Träger der Hochschule ist der Jesuitenorden. Ebenfalls in kirchlicher Trägerschaft wurde 1971 die Katholische Stiftungshochschule München aus vier höheren Fachschulen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik gegründet. Sie ist eine Fachhochschule in Trägerschaft der katholischen Kirche, die in Benediktbeuern eine weitere Abteilung hat und heute Katholische Stiftungshochschule München heißt. Sie ist eine Fachhochschule in Trägerschaft der katholischen Kirche, die in Benediktbeuern eine weitere Abteilung hat und heute Katholische Stiftungshochschule München heißt.

Die Ukrainische Freie Universität München (UFU) ist eine private Exil-Universität, deren Sitz nach Aufenthalten in Wien und Prag sich jetzt in München befindet.


Die Ukrainische Freie Universität München (UFU) ist eine private Exil-Universität, deren Sitz nach Aufenthalten in Wien und Prag sich jetzt in München befindet.
Akademien
Bayerische Akademie der Wissenschaften

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften ist eine Forschungseinrichtung mit der Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Akademien
Bayerische Akademie der Wissenschaften

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften ist eine Forschungseinrichtung mit der Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie ist Mitglied der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. In sie werden Wissenschaftler und Gelehrte berufen, die durch ihre Forschungen zu einer wesentlichen Erweiterung des Wissensbestandes ihres Fachs beigetragen haben.
In sie werden Wissenschaftler und Gelehrte berufen, die durch ihre Forschungen zu einer wesentlichen Erweiterung des Wissensbestandes ihres Fachs beigetragen haben.

Die acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften ist eine wissenschaftliche Akademie, deren Ziel es ist, eine neutrale, fakten- und wissenschaftsbasierte Bewertung von Fragen mit Technikbezug zu erarbeiten und der Gesellschaft mit Empfehlungen zur Seite zu stehen.


Die acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften ist eine wissenschaftliche Akademie, deren Ziel es ist, eine neutrale, fakten- und wissenschaftsbasierte Bewertung von Fragen mit Technikbezug zu erarbeiten und der Gesellschaft mit Empfehlungen zur Seite zu stehen.


Die acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften ist eine wissenschaftliche Akademie, deren Ziel es ist, eine neutrale, fakten- und wissenschaftsbasierte Bewertung von Fragen mit Technikbezug zu erarbeiten und der Gesellschaft mit Empfehlungen zur Seite zu stehen. Darüber hinaus soll der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft erleichtert und der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden.

Einen religiösen Bildungsauftrag verfolgt die Katholische Akademie in Bayern, die 1957 als „Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts” gegründet wurde.


Einen religiösen Bildungsauftrag verfolgt die Katholische Akademie in Bayern, die 1957 als „Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts” gegründet wurde. Der Träger ist die Freisinger Bischofskonferenz. Gemäß der Satzung soll die Akademie dazu beitragen, „die Beziehungen zwischen Kirche und Welt zu klären und zu fördern”.
Gemäß der Satzung soll die Akademie dazu beitragen, „die Beziehungen zwischen Kirche und Welt zu klären und zu fördern”.

Beispiele für Akademien, die berufliche Bildung bieten, sind die Bayerische Akademie für Werbung und Marketing (BAW), die 1949 als Ausbildungsinstitut für Berufe in Marketing, Kommunikation, PR und Medien gegründet wurde, die Bayerische Akademie für Außenwirtschaft (BAA), die 1989 als Ausbildungseinrichtung für Berufe der internationalen Wirtschaft und des Facility Managements gegründet wurde, sowie die Bayerische Verwaltungsschule (BVS) mit dem BVS-Bildungszentrum München, die Aus- und Fortbildung im staatlichen und kommunalen Bereich in Deutschland anbietet.


Beispiele für Akademien, die berufliche Bildung bieten, sind die Bayerische Akademie für Werbung und Marketing (BAW), die 1949 als Ausbildungsinstitut für Berufe in Marketing, Kommunikation, PR und Medien gegründet wurde, die Bayerische Akademie für Außenwirtschaft (BAA), die 1989 als Ausbildungseinrichtung für Berufe der internationalen Wirtschaft und des Facility Managements gegründet wurde, sowie die Bayerische Verwaltungsschule (BVS) mit dem BVS-Bildungszentrum München, die Aus- und Fortbildung im staatlichen und kommunalen Bereich in Deutschland anbietet.


Beispiele für Akademien, die berufliche Bildung bieten, sind die Bayerische Akademie für Werbung und Marketing (BAW), die 1949 als Ausbildungsinstitut für Berufe in Marketing, Kommunikation, PR und Medien gegründet wurde, die Bayerische Akademie für Außenwirtschaft (BAA), die 1989 als Ausbildungseinrichtung für Berufe der internationalen Wirtschaft und des Facility Managements gegründet wurde, sowie die Bayerische Verwaltungsschule (BVS) mit dem BVS-Bildungszentrum München, die Aus- und Fortbildung im staatlichen und kommunalen Bereich in Deutschland anbietet.


Beispiele für Akademien, die berufliche Bildung bieten, sind die Bayerische Akademie für Werbung und Marketing (BAW), die 1949 als Ausbildungsinstitut für Berufe in Marketing, Kommunikation, PR und Medien gegründet wurde, die Bayerische Akademie für Außenwirtschaft (BAA), die 1989 als Ausbildungseinrichtung für Berufe der internationalen Wirtschaft und des Facility Managements gegründet wurde, sowie die Bayerische Verwaltungsschule (BVS) mit dem BVS-Bildungszentrum München, die Aus- und Fortbildung im staatlichen und kommunalen Bereich in Deutschland anbietet. Daneben bietet die Akademie der Deutschen Medien Weiterbildungen innerhalb der Verlagsbranche. Für Handwerker bietet die Akademie für Gestaltung und Design der Handwerkskammern für München und Oberbayern die Weiterbildung zum Gestalter im Handwerk an.
Für Handwerker bietet die Akademie für Gestaltung und Design der Handwerkskammern für München und Oberbayern die Weiterbildung zum Gestalter im Handwerk an.
Institute
„Generalverwaltung” der Max-Planck-Gesellschaft
Zentrale des Goethe-Instituts in München

Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) befindet sich mit ihrer Generalverwaltung in München..

Institute
„Generalverwaltung” der Max-Planck-Gesellschaft
Zentrale des Goethe-Instituts in München

Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) befindet sich mit ihrer Generalverwaltung in München. Darüber hinaus unterhält sie in München das Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, das Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, das Max-Planck-Institut für Physik sowie das Max-Planck-Institut für Psychiatrie..
Darüber hinaus unterhält sie in München das Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, das Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, das Max-Planck-Institut für Physik sowie das Max-Planck-Institut für Psychiatrie.. Darüber hinaus unterhält sie in München das Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, das Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, das Max-Planck-Institut für Physik sowie das Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Die Stadt München ist auch „Korporativ Förderndes Mitglied” der Max-Planck-Gesellschaft.[155] Weitere Institute der MPG, wie das Max-Planck-Institut für Astrophysik und das Max-Planck-Institut für Neurobiologie, befinden sich am Außencampus der TU München in Garching, sowie in Martinsried.. [155] Weitere Institute der MPG, wie das Max-Planck-Institut für Astrophysik und das Max-Planck-Institut für Neurobiologie, befinden sich am Außencampus der TU München in Garching, sowie in Martinsried.

Dort befindet sich auch der bis ins Jahr 2000 im Betrieb befindliche Forschungsreaktor München bzw. sein Nachfolger Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz.


Dort befindet sich auch der bis ins Jahr 2000 im Betrieb befindliche Forschungsreaktor München bzw. sein Nachfolger Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz.

Auch die Fraunhofer-Gesellschaft hat ihre Zentrale in München und unterhält hier das Fraunhofer-Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik ESK sowie die Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien EMFT, sowie bis 2007 die Patentstelle für die Deutsche Forschung (PST).


Auch die Fraunhofer-Gesellschaft hat ihre Zentrale in München und unterhält hier das Fraunhofer-Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik ESK sowie die Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien EMFT, sowie bis 2007 die Patentstelle für die Deutsche Forschung (PST). Die Bundeswehr unterhält in München das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr, das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr und das Institut für Radiobiologie der Bundeswehr..
Die Bundeswehr unterhält in München das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr, das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr und das Institut für Radiobiologie der Bundeswehr.

Das Helmholtz-Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU) erforscht Grundlagen einer zukünftigen Medizin und Versorgung sowie Ökosysteme mit wesentlicher Bedeutung für die Gesundheit..


Das Helmholtz-Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU) erforscht Grundlagen einer zukünftigen Medizin und Versorgung sowie Ökosysteme mit wesentlicher Bedeutung für die Gesundheit. Im Mittelpunkt stehen chronische, degenerative Krankheiten wie Lungenerkrankungen, Allergien, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die in erheblichem Maße durch persönliche Risikofaktoren, Lebensstil und Umweltbedingungen beeinflusst werden.
Im Mittelpunkt stehen chronische, degenerative Krankheiten wie Lungenerkrankungen, Allergien, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die in erheblichem Maße durch persönliche Risikofaktoren, Lebensstil und Umweltbedingungen beeinflusst werden. Im Mittelpunkt stehen chronische, degenerative Krankheiten wie Lungenerkrankungen, Allergien, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die in erheblichem Maße durch persönliche Risikofaktoren, Lebensstil und Umweltbedingungen beeinflusst werden.

Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ist des Weiteren noch mit einem Standort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) präsent.


Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ist des Weiteren noch mit einem Standort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) präsent. Im Fokus der deutschlandweiten Arbeit stehen gleichermaßen Grundlagenforschung, klinische Studien, Populationsstudien und Versorgungsforschung.

Das Deutsche Raumfahrt-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt befindet sich in Oberpfaffenhofen bei München..


Das Deutsche Raumfahrt-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt befindet sich in Oberpfaffenhofen bei München.

Darüber hinaus befinden sich das Institut für Rundfunktechnik (IRT), das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF), das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Sprachen & Dolmetscher Institut München sowie verschiedene Kulturinstitute in München - wie das [!!! Goethe-] Institut, das Spanische Kulturinstitut Instituto Cervantes, das Französische Kulturinstitut Institut français de Munich, das Britische Kulturinstitut British Council oder das Italienische Kulturinstitut Istituto Italiano di Cultura.


Darüber hinaus befinden sich das Institut für Rundfunktechnik (IRT), das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF), das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Sprachen & Dolmetscher Institut München sowie verschiedene Kulturinstitute in München - wie das [!!! Goethe-] Institut, das Spanische Kulturinstitut Instituto Cervantes, das Französische Kulturinstitut Institut français de Munich, das Britische Kulturinstitut British Council oder das Italienische Kulturinstitut Istituto Italiano di Cultura.


Darüber hinaus befinden sich das Institut für Rundfunktechnik (IRT), das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF), das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Sprachen & Dolmetscher Institut München sowie verschiedene Kulturinstitute in München - wie das [!!! Goethe-] Institut, das Spanische Kulturinstitut Instituto Cervantes, das Französische Kulturinstitut Institut français de Munich, das Britische Kulturinstitut British Council oder das Italienische Kulturinstitut Istituto Italiano di Cultura.

Das Qantm Institute ist ein privates Ausbildungsinstitut mit dem Schwerpunkt Computerspiel-Entwicklung, das mit der Middlesex Universität London zusammenarbeitet.


Das Qantm Institute ist ein privates Ausbildungsinstitut mit dem Schwerpunkt Computerspiel-Entwicklung, das mit der Middlesex Universität London zusammenarbeitet.
Erwachsenenbildung
Der Gasteig: Sitz der Münchner Volkshochschule

Die Münchner Volkshochschule bietet in eigenen Häusern und Außenstellen im gesamten Stadtgebiet jährlich ca.

Erwachsenenbildung
Der Gasteig: Sitz der Münchner Volkshochschule

Die Münchner Volkshochschule bietet in eigenen Häusern und Außenstellen im gesamten Stadtgebiet jährlich ca. 14.000 Veranstaltungen für etwa 200.000 Teilnehmer. Ihre Zielgruppenangebote wenden sich an Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen, Jugendliche, Senioren und minderjährige Flüchtlinge.
Ihre Zielgruppenangebote wenden sich an Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen, Jugendliche, Senioren und minderjährige Flüchtlinge. Im Rahmen der örtlichen Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben München findet die Zusammenarbeit mit dem DGB Bildungswerk München als Erwachsenenbildungseinrichtung statt. Im Rahmen der örtlichen Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben München findet die Zusammenarbeit mit dem DGB Bildungswerk München als Erwachsenenbildungseinrichtung statt.

Im konfessionellen Bereich sind die Evangelische Stadtakademie, das Evangelische Bildungswerk, die evangelische Familienbildungsstätte „Elly Heuss-Knapp”, das katholische Münchner Bildungswerk, die Katholische Akademie in Bayern, die Kolping-Akademie sowie die Jüdische Volkshochschule zu nennen.


Im konfessionellen Bereich sind die Evangelische Stadtakademie, das Evangelische Bildungswerk, die evangelische Familienbildungsstätte „Elly Heuss-Knapp”, das katholische Münchner Bildungswerk, die Katholische Akademie in Bayern, die Kolping-Akademie sowie die Jüdische Volkshochschule zu nennen.


Im konfessionellen Bereich sind die Evangelische Stadtakademie, das Evangelische Bildungswerk, die evangelische Familienbildungsstätte „Elly Heuss-Knapp”, das katholische Münchner Bildungswerk, die Katholische Akademie in Bayern, die Kolping-Akademie sowie die Jüdische Volkshochschule zu nennen.

Im Bereich der Kunst- und Kulturvermittlung engagieren sich die großen Münchner Museen, Theater, Orchester und Opern in Form von Führungen bzw. Einführungsveranstaltungen - oft in enger Zusammenarbeit mit der Münchner Volkshochschule.
Einführungsveranstaltungen - oft in enger Zusammenarbeit mit der Münchner Volkshochschule.

Darüber hinaus bieten Kulturinstitute verschiedener Länder Angebote der Erwachsenenbildung - wie das die Kulturinstitute Frankreichs (Institut français), Spaniens (Instituto Cervantes), Italiens (Istituto Italiano di Cultura), das Amerika-Haus, das polnische Kulturzentrum oder das České Centrum (Tschechisches Zentrum).


Darüber hinaus bieten Kulturinstitute verschiedener Länder Angebote der Erwachsenenbildung - wie das die Kulturinstitute Frankreichs (Institut français), Spaniens (Instituto Cervantes), Italiens (Istituto Italiano di Cultura), das Amerika-Haus, das polnische Kulturzentrum oder das České Centrum (Tschechisches Zentrum). Auch der Sitz des international arbeitenden [!!! Goethe ] Instituts befindet sich in München..
Auch der Sitz des international arbeitenden [!!! Goethe ] Instituts befindet sich in München.
Bibliotheken und Archive
Fassade der Bayerischen Staatsbibliothek

Die Bayerische Staatsbibliothek ist die zentrale Landesbibliothek des Freistaats Bayern und eine der bedeutendsten europäischen Forschungs- und Universalbibliotheken mit internationalem Rang.

Bibliotheken und Archive
Fassade der Bayerischen Staatsbibliothek

Die Bayerische Staatsbibliothek ist die zentrale Landesbibliothek des Freistaats Bayern und eine der bedeutendsten europäischen Forschungs- und Universalbibliotheken mit internationalem Rang. Ihr Bestand beläuft sich auf etwa 10,49 Millionen Bände[156] (Stand 2016), darüber hinaus verfügt sie in ihrem Altbestand über eine der wichtigsten Handschriftensammlungen der Welt, die umfangreichste Sammlung von Inkunabeln in Deutschland, eine der umfangreichsten und wichtigsten Zeitschriftenbibliotheken Europas sowie zahlreiche weitere bedeutende Sondersammlungen.
Ihr Bestand beläuft sich auf etwa 10,49 Millionen Bände[156] (Stand 2016), darüber hinaus verfügt sie in ihrem Altbestand über eine der wichtigsten Handschriftensammlungen der Welt, die umfangreichste Sammlung von Inkunabeln in Deutschland, eine der umfangreichsten und wichtigsten Zeitschriftenbibliotheken Europas sowie zahlreiche weitere bedeutende Sondersammlungen. Ihr Bestand beläuft sich auf etwa 10,49 Millionen Bände[156] (Stand 2016), darüber hinaus verfügt sie in ihrem Altbestand über eine der wichtigsten Handschriftensammlungen der Welt, die umfangreichste Sammlung von Inkunabeln in Deutschland, eine der umfangreichsten und wichtigsten Zeitschriftenbibliotheken Europas sowie zahlreiche weitere bedeutende Sondersammlungen.

Die Münchner Stadtbibliothek ist das Bibliothekssystem der öffentlichen Bibliotheken der Stadtverwaltung.


Die Münchner Stadtbibliothek ist das Bibliothekssystem der öffentlichen Bibliotheken der Stadtverwaltung. Dieses besteht aus über 30 Bibliotheken und ist damit heute bundesweit das größte kommunale Bibliothekssystem.[157] Der Bestand umfasst ca. 3 Millionen Bücher, Zeitschriften und Neue Medien..
3 Millionen Bücher, Zeitschriften und Neue Medien. Hinzu kommen das Literatur- und Handschriftenarchiv der Monacensia, die Musikbibliothek, die Kinder- und Jugendbibliothek am Gasteig, die philatelistische Spezialbibliothek sowie die juristische Bibliothek im neuen Rathaus.. Hinzu kommen das Literatur- und Handschriftenarchiv der Monacensia, die Musikbibliothek, die Kinder- und Jugendbibliothek am Gasteig, die philatelistische Spezialbibliothek sowie die juristische Bibliothek im neuen Rathaus. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Bibliotheken in der Stadt wie die Universitätsbibliotheken, darunter die Universitätsbibliothek der LMU München und darin die von Wolfgang Clemen 1963 gegründete [!!! Shakespeare-] Forschungsbibliothek, die Bibliothek der Hochschule für Film und Fernsehen, die Bibliothek des Deutschen Museums und die 1949 von Jella Leppmann gegründete Internationale Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Bibliotheken in der Stadt wie die Universitätsbibliotheken, darunter die Universitätsbibliothek der LMU München und darin die von Wolfgang Clemen 1963 gegründete [!!! Shakespeare-] Forschungsbibliothek, die Bibliothek der Hochschule für Film und Fernsehen, die Bibliothek des Deutschen Museums und die 1949 von Jella Leppmann gegründete Internationale Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Bibliotheken in der Stadt wie die Universitätsbibliotheken, darunter die Universitätsbibliothek der LMU München und darin die von Wolfgang Clemen 1963 gegründete [!!! Shakespeare-] Forschungsbibliothek, die Bibliothek der Hochschule für Film und Fernsehen, die Bibliothek des Deutschen Museums und die 1949 von Jella Leppmann gegründete Internationale Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg. Nach der Poetry Library in London ist das Lyrik Kabinett die zweitgrößte öffentliche Lyrik-Sammlung Europas.

Das Bayerische Hauptstaatsarchiv ist das größte bayerische Staatsarchiv und aufgrund der langen staatlichen Existenz Bayerns auch eines der bedeutendsten Archive in Europa..


Das Bayerische Hauptstaatsarchiv ist das größte bayerische Staatsarchiv und aufgrund der langen staatlichen Existenz Bayerns auch eines der bedeutendsten Archive in Europa. Das Staatsarchiv München ist das für den Regierungsbezirk Oberbayern zuständige bayerische Staatsarchiv.
Das Staatsarchiv München ist das für den Regierungsbezirk Oberbayern zuständige bayerische Staatsarchiv. Daneben besteht als städtisches Archiv das Stadtarchiv München.
Sport
Allianz Arena
Olympiastadion München
Olympische Spiele

Die größte Sportveranstaltung in München waren die Olympischen Spiele 1972.

Sport
Allianz Arena
Olympiastadion München
Olympische Spiele

Die größte Sportveranstaltung in München waren die Olympischen Spiele 1972. Die Stadt hatte sich für die Olympischen Winterspiele 2018 beworben und unterlag der südkoreanischen Stadt Pyeongchang, die im ersten Wahlgang gewählt wurde.
Die Stadt hatte sich für die Olympischen Winterspiele 2018 beworben und unterlag der südkoreanischen Stadt Pyeongchang, die im ersten Wahlgang gewählt wurde.[158] Die Ratsinitiative zu einer erneuten Bewerbung für die Winterspiele 2022 scheiterte in einem Bürgerentscheid.
Sportstätten

Im Norden der Stadt liegt der für die Olympischen Spiele 1972 errichtete Olympiapark.

Sportstätten

Im Norden der Stadt liegt der für die Olympischen Spiele 1972 errichtete Olympiapark. Das Ensemble aus Olympiastadion, Olympia-Schwimmhalle und Olympiahalle ist besonders wegen der gewagten Zeltdachkonstruktion, die sich in die Hügellandschaft des umgebenden Parks hervorragend einpasst, weltbekannt.
Das Ensemble aus Olympiastadion, Olympia-Schwimmhalle und Olympiahalle ist besonders wegen der gewagten Zeltdachkonstruktion, die sich in die Hügellandschaft des umgebenden Parks hervorragend einpasst, weltbekannt. Hier steht auch das bereits 1967 eröffnete Olympia-Eisstadion. Zu den olympischen Sportstätten gehört zudem eine Regattastrecke am nördlichen Stadtrand in Oberschleißheim. Zu den olympischen Sportstätten gehört zudem eine Regattastrecke am nördlichen Stadtrand in Oberschleißheim. Bis 2005 war das Olympiastadion die Heimspielstätte des FC Bayern München und zeitweise auch des TSV 1860 München.

Im Mai 2005 wurde die am Nordende der Stadt gelegene Allianz Arena eröffnet, in der die Heimspiele des FC Bayern München stattfinden.


Im Mai 2005 wurde die am Nordende der Stadt gelegene Allianz Arena eröffnet, in der die Heimspiele des FC Bayern München stattfinden. Die 75.000 Zuschauer (international 69.000 Plätze) fassende Arena war Austragungsort des Eröffnungsspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sowie weiterer Spiele.
000 Plätze) fassende Arena war Austragungsort des Eröffnungsspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sowie weiterer Spiele. Die traditionsreichste und älteste größere Sportstätte in München ist das städtische Stadion an der Grünwalder Straße. Dort trägt (mit mehreren Unterbrechungen) der TSV 1860 München seine Heimspiele aus, bis 1972 auch der FC Bayern München. Dort trägt (mit mehreren Unterbrechungen) der TSV 1860 München seine Heimspiele aus, bis 1972 auch der FC Bayern München.

Öffentliche Sportstätten für die Bevölkerung sind vor allem die in den einzelnen Stadtteilen und -bezirken eingerichteten Bezirkssportanlagen und die Münchner Bäder..


Öffentliche Sportstätten für die Bevölkerung sind vor allem die in den einzelnen Stadtteilen und -bezirken eingerichteten Bezirkssportanlagen und die Münchner Bäder. Für den Pferdesport gibt es die Trabrennbahn Daglfing und die Galopprennbahn Riem.
Sportvereine

Der wohl bekannteste Sportverein Münchens ist der deutsche Rekordmeister im Herrenfußball, der FC Bayern München, der seit 1965 ununterbrochen in der Fußball-Bundesliga spielt.

Sportvereine

Der wohl bekannteste Sportverein Münchens ist der deutsche Rekordmeister im Herrenfußball, der FC Bayern München, der seit 1965 ununterbrochen in der Fußball-Bundesliga spielt. Der zweite große Fußballverein ist der TSV 1860 München, der mehrere Jahre ebenfalls in der Bundesliga spielte.
Der zweite große Fußballverein ist der TSV 1860 München, der mehrere Jahre ebenfalls in der Bundesliga spielte. Der EHC Red Bull München vertritt München im Eishockey, der Münchner SC im Feld- und Hallenhockey und die Munich Cowboys sowie die München Rangers im American Football. Neben Frankfurt am Main war München die Stadt, in der sich Mitte der 1990er Jahre auch der Australian Football in Deutschland entwickelte. Der EHC Red Bull München vertritt München im Eishockey, der Münchner SC im Feld- und Hallenhockey und die Munich Cowboys sowie die München Rangers im American Football. Neben Frankfurt am Main war München die Stadt, in der sich Mitte der 1990er Jahre auch der Australian Football in Deutschland entwickelte. Die Munich Kangaroos waren neben den Frankfurt Redbacks einer der Gründungsvereine der Australian Football League Germany (AFLG). Die Munich Kangaroos waren neben den Frankfurt Redbacks einer der Gründungsvereine der Australian Football League Germany (AFLG).

Der TSV Milbertshofen war zweimal Deutscher Mannschaftsmeister im Tischtennis, Deutscher Meister und Pokalsieger im [!!! Volleyball ] und Europapokalsieger im Handball..


Der TSV Milbertshofen war zweimal Deutscher Mannschaftsmeister im Tischtennis, Deutscher Meister und Pokalsieger im Volleyball und Europapokalsieger im Handball. Zudem ist die Basketballabteilung des FC Bayern München in der Basketball-Bundesliga vertreten, nachdem bereits in den 1950er- und 1960er-Jahren zwei deutsche Meisterschaften sowie ein Pokalsieg errungen werden konnten.
Zudem ist die Basketballabteilung des FC Bayern München in der Basketball-Bundesliga vertreten, nachdem bereits in den 1950er- und 1960er-Jahren zwei deutsche Meisterschaften sowie ein Pokalsieg errungen werden konnten. Der MRRC München als größter bayerischer Triathlon-Verein ist mit je einem Frauen- und Männerteam in der [!!! Triathlon ] Bundesliga vertreten.

Der Snookerverein 1.


Der Snookerverein 1. Münchner SC spielt in der 2. Snooker-Bundesliga. Die Munich Animals sind 12-facher Deutscher Meister im Powerchair Hockey und spielen seit der Gründung der Bundesliga ununterbrochen in der obersten Spielklasse.
Die Munich Animals sind 12-facher Deutscher Meister im Powerchair Hockey und spielen seit der Gründung der Bundesliga ununterbrochen in der obersten Spielklasse.
Urbane Sportarten
Surfer auf der Eisbach-Welle
München-Marathon

Regelmäßige Laufsportveranstaltungen sind unter anderem der München-Marathon im Oktober, der Halbmarathon im April,[159] der Münchner Stadtlauf im Juni, der Münchner Firmenlauf im Juli und der Silvesterlauf München am 31.

Urbane Sportarten
Surfer auf der Eisbach-Welle
München-Marathon

Regelmäßige Laufsportveranstaltungen sind unter anderem der München-Marathon im Oktober, der Halbmarathon im April,[159] der Münchner Stadtlauf im Juni, der Münchner Firmenlauf im Juli und der Silvesterlauf München am 31. Dezember sowie der Spartan Race Sprint, der Olympia Alm Crosslauf und der Bestzeitenmarathon.
Dezember sowie der Spartan Race Sprint, der Olympia Alm Crosslauf und der Bestzeitenmarathon.

München ist zudem der weltweit bekannteste Ort für das Flusssurfen aufgrund der innerstädtischen stehenden Welle im Eisbach, die von Surfern zu allen Tageszeiten und ganzjährig befahren wird.


München ist zudem der weltweit bekannteste Ort für das Flusssurfen aufgrund der innerstädtischen stehenden Welle im Eisbach, die von Surfern zu allen Tageszeiten und ganzjährig befahren wird.[160] Zwei weitere bekannte Stellen für das Flusssurfen befinden sich entlang der Isar.[161]
Alpinsport

In München haben der Club Arc Alpin (CAA) als Dachverband aller Alpenvereins Verbände in den Alpen sowie der Deutsche Alpenverein (DAV) ihren Hauptsitz.
[161]
Alpinsport

In München haben der Club Arc Alpin (CAA) als Dachverband aller Alpenvereins Verbände in den Alpen sowie der Deutsche Alpenverein (DAV) ihren Hauptsitz.

Der Deutsche Alpenverein hat in München 19 Sektionen, davon sind die Sektion München und Sektion Oberland die größten - diese sind nach dem FC Bayern München auch die größten Sportvereine Deutschlands.


Der Deutsche Alpenverein hat in München 19 Sektionen, davon sind die Sektion München und Sektion Oberland die größten - diese sind nach dem FC Bayern München auch die größten Sportvereine Deutschlands.

Weitere in München beheimatete DAV-Sektionen sind der Gay Outdoor Club München, Sektion Bergland, Sektion Hochland, Sektion Universitätssportclub München, Sektion Turner-Alpenkränzchen, Sektion Bergbund München, Sektion Bergfreunde München, Sektion Männer-Turnverein München, Sektion Isartal, Sektion Königsberg (gegründet in Königsberg), Sektion Karpaten (gegründet in Hermannstadt), Akademische Sektion München, Sektion Alpiner Ski-Club München, Sektion Bodenschneid, Sektion Edelweiß München, Sektion Achensee, Sektion Firnland.


Weitere in München beheimatete DAV-Sektionen sind der Gay Outdoor Club München, Sektion Bergland, Sektion Hochland, Sektion Universitätssportclub München, Sektion Turner-Alpenkränzchen, Sektion Bergbund München, Sektion Bergfreunde München, Sektion Männer-Turnverein München, Sektion Isartal, Sektion Königsberg (gegründet in Königsberg), Sektion Karpaten (gegründet in Hermannstadt), Akademische Sektion München, Sektion Alpiner Ski-Club München, Sektion Bodenschneid, Sektion Edelweiß München, Sektion Achensee, Sektion Firnland.


Weitere in München beheimatete DAV-Sektionen sind der Gay Outdoor Club München, Sektion Bergland, Sektion Hochland, Sektion Universitätssportclub München, Sektion Turner-Alpenkränzchen, Sektion Bergbund München, Sektion Bergfreunde München, Sektion Männer-Turnverein München, Sektion Isartal, Sektion Königsberg (gegründet in Königsberg), Sektion Karpaten (gegründet in Hermannstadt), Akademische Sektion München, Sektion Alpiner Ski-Club München, Sektion Bodenschneid, Sektion Edelweiß München, Sektion Achensee, Sektion Firnland.


Weitere in München beheimatete DAV-Sektionen sind der Gay Outdoor Club München, Sektion Bergland, Sektion Hochland, Sektion Universitätssportclub München, Sektion Turner-Alpenkränzchen, Sektion Bergbund München, Sektion Bergfreunde München, Sektion Männer-Turnverein München, Sektion Isartal, Sektion Königsberg (gegründet in Königsberg), Sektion Karpaten (gegründet in Hermannstadt), Akademische Sektion München, Sektion Alpiner Ski-Club München, Sektion Bodenschneid, Sektion Edelweiß München, Sektion Achensee, Sektion Firnland.

Ein weiterer Alpinverein ist der Akademische Alpenverein München, welcher nicht dem DAV zugehörig ist.

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Nürnberg
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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Nürnberg
Nürnberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Nürnberg hervorgehoben

Koordinaten: 49° 27′ N, 11° 5′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Höhe: 309 m ü.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Nürnberg
Nürnberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Nürnberg hervorgehoben

Koordinaten: 49° 27′ N, 11° 5′ O | OSM
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Höhe: 309 m ü. NHN
Fläche: 186,38 km2
Einwohner: 518.
NHN
Fläche: 186,38 km2
Einwohner: 518.365 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 2781 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 90402-90491
Vorwahlen: 0911, 09122, 09129
Kfz-Kennzeichen: N
Gemeindeschlüssel: 09 5 64 000
Stadtgliederung: 7 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung: Rathausplatz 2
90403 Nürnberg
Website: www.
2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 2781 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 90402-90491
Vorwahlen: 0911, 09122, 09129
Kfz-Kennzeichen: N
Gemeindeschlüssel: 09 5 64 000
Stadtgliederung: 7 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung: Rathausplatz 2
90403 Nürnberg
Website: www.nuernberg.de
Oberbürgermeister: Marcus König (CSU)
Lage der Stadt Nürnberg in Bayern
Karte
Über dieses Bild
Wahrzeichen Nürnbergs, die Kaiserburg
Blick vom Burgberg auf die winterliche Altstadt, vorne links das Dach der Frauenkirche sowie des Alten Rathauses, mittig die Kirche St.
de
Oberbürgermeister: Marcus König (CSU)
Lage der Stadt Nürnberg in Bayern
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Wahrzeichen Nürnbergs, die Kaiserburg
Blick vom Burgberg auf die winterliche Altstadt, vorne links das Dach der Frauenkirche sowie des Alten Rathauses, mittig die Kirche St. Sebald, dahinter die Kuppel des Opernhauses, links davon St.
Sebald, dahinter die Kuppel des Opernhauses, links davon St. Lorenz, die Kuppel des Hauptbahnhofs und der Frauentorturm, rechts der Weiße Turm, die Kuppel der Elisabethkirche und der Spittlertorturm sowie am Rand in Umrissen der Fernsehturm.. Lorenz, die Kuppel des Hauptbahnhofs und der Frauentorturm, rechts der Weiße Turm, die Kuppel der Elisabethkirche und der Spittlertorturm sowie am Rand in Umrissen der Fernsehturm.
Blick über die Altstadt vom Spittlertorturm aus
Die Stadtmauer umschließt die Altstadt noch heute fast vollständig

Nürnberg (nürnbergisch häufig Närmberch, ostfränkisch auch Närrnberch oder Nämberch) ist eine fränkische kreisfreie Großstadt im Regierungsbezirk Mittelfranken des Freistaats Bayern..

Blick über die Altstadt vom Spittlertorturm aus
Die Stadtmauer umschließt die Altstadt noch heute fast vollständig

Nürnberg (nürnbergisch häufig Närmberch, ostfränkisch auch Närrnberch oder Nämberch) ist eine fränkische kreisfreie Großstadt im Regierungsbezirk Mittelfranken des Freistaats Bayern.

Nürnberg ist mit rund 520.000 Einwohnern nach München die größte Stadt Bayerns, weist dabei ein deutliches Wachstum auf und gehört damit zu den 15 größten Städten Deutschlands.
000 Einwohnern nach München die größte Stadt Bayerns, weist dabei ein deutliches Wachstum auf und gehört damit zu den 15 größten Städten Deutschlands. Zusammen mit den direkten Nachbarstädten Fürth, Erlangen und Schwabach bildet Nürnberg mit rund 800. Zusammen mit den direkten Nachbarstädten Fürth, Erlangen und Schwabach bildet Nürnberg mit rund 800.000 Einwohnern eine der drei Metropolen in Bayern. Gemeinsam mit ihrem Umland bilden diese Städte den Ballungsraum Nürnberg, mit über 1,3 Millionen Menschen und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der knapp 3,6 Millionen Einwohner umfassenden Europäischen Metropolregion Nürnberg, eine der elf Metropolregionen in Deutschland.. Gemeinsam mit ihrem Umland bilden diese Städte den Ballungsraum Nürnberg, mit über 1,3 Millionen Menschen und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der knapp 3,6 Millionen Einwohner umfassenden Europäischen Metropolregion Nürnberg, eine der elf Metropolregionen in Deutschland.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt Nürnberg bereits in der Sigena-Urkunde aus dem Jahr 1050, ihre erste Blüte erlebte sie als eigenständige Reichsstadt des HRR ab 1219.


Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt Nürnberg bereits in der Sigena-Urkunde aus dem Jahr 1050, ihre erste Blüte erlebte sie als eigenständige Reichsstadt des HRR ab 1219. Vor den starken Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und dem sehr vereinfachten Neuaufbau der Nachkriegszeit galt die mittelalterliche Nürnberger Altstadt als eine der bedeutendsten Europas..
Vor den starken Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und dem sehr vereinfachten Neuaufbau der Nachkriegszeit galt die mittelalterliche Nürnberger Altstadt als eine der bedeutendsten Europas. Einige Wahrzeichen wurden jedoch originalgetreu wiederaufgebaut, vor allem die Kirchen der Stadt.. Einige Wahrzeichen wurden jedoch originalgetreu wiederaufgebaut, vor allem die Kirchen der Stadt. Daneben blieben manche Baudenkmäler erhalten. Zu den wichtigsten Wahrzeichen gehören einige Bauten entlang der historischen Meile, vor allem die Nürnberger Burg. Daneben haben sich weitere Adelsbauten und Burgen der alten HRR-Reichsstadt erhalten. Daneben haben sich weitere Adelsbauten und Burgen der alten HRR-Reichsstadt erhalten.

Überregional bedeutsam sind auch Nürnbergs weihnachtlicher Christkindlesmarkt sowie das Germanische Nationalmuseum und mehrere weitere Museen..


Überregional bedeutsam sind auch Nürnbergs weihnachtlicher Christkindlesmarkt sowie das Germanische Nationalmuseum und mehrere weitere Museen. Globale Wahrnehmung erreichte die Stadt im 20. Jahrhundert während der Zeit des Nationalsozialismus, als auf dem Reichsparteitagsgelände die jährlichen Reichsparteitage stattfanden und die Nürnberger Gesetze verabschiedet wurden.
Jahrhundert während der Zeit des Nationalsozialismus, als auf dem Reichsparteitagsgelände die jährlichen Reichsparteitage stattfanden und die Nürnberger Gesetze verabschiedet wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt mit den Nürnberger Prozessen hingegen zum Schauplatz der ersten Urteile auf Grundlage des Völkerstrafrechts und erwarb sich den Titel Stadt der Menschenrechte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt mit den Nürnberger Prozessen hingegen zum Schauplatz der ersten Urteile auf Grundlage des Völkerstrafrechts und erwarb sich den Titel Stadt der Menschenrechte. Wirtschaftlich sind die Dienstleistungsbranche, Spitzentechnologie, Industrieproduktion (u. a. Elektrotechnik, Maschinenbau und Kfz-Teile) sowie die Messe Nürnberg (u. Elektrotechnik, Maschinenbau und Kfz-Teile) sowie die Messe Nürnberg (u. a. Spielwarenmesse, Consumenta, GaLaBau, BIOFACH) von großer Bedeutung. Nürnberg ist zudem Sitz der staatlichen Behörden Bundesagentur für Arbeit und Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Inhaltsverzeichnis

1 Name, Wappen und Signet
2 Geographie
2.

Inhaltsverzeichnis

1 Name, Wappen und Signet
2 Geographie
2.1 Geographische Lage
2.2 Ausdehnung des Stadtgebietes
2.3 Stadtgliederung
2.4 Eingemeindungen
2.
4 Eingemeindungen
2.5 Nachbargemeinden
3 Klima
4 Bevölkerung
4.1 Einwohnerentwicklung
4.2 Lebensqualität
4.3 Dialekt
5 Religionen und Weltanschauungen
5.1 Konfessionsstatistik
5.
3 Dialekt
5 Religionen und Weltanschauungen
5.1 Konfessionsstatistik
5.2 Christentum
5.2.1 Protestantismus
5.2.2 Römisch-katholische Kirche
5.2.3 Weitere
5.3 Islam
5.4 Aleviten
5.
4 Aleviten
5.5 Judentum
5.6 Bahai-Religion
5.7 Hinduismus
5.8 Buddhismus
5.9 Weitere Religionsgemeinschaften
5.10 Anthroposophie
5.11 Humanisten
6 Geschichte
6.
11 Humanisten
6 Geschichte
6.1 Anfänge der Stadt
6.2 Spätmittelalter und Frühe Neuzeit
6.3 19. und frühes 20. Jahrhundert
6.4 Zeit des Nationalsozialismus
6.5 Nachkriegszeit und Wiederaufbau
6.
5 Nachkriegszeit und Wiederaufbau
6.6 Vom Wirtschaftswunder bis heute
7 Bauwerke
7.1 [!!! Romanik ] (bis ca. 1250)
7.2 [!!! Gotik ] (bis ca. 1500)
7.3 Renaissance
7.4 [!!! Barock ] und [!!! Rokoko ]
7.
4 [!!! Barock ] und [!!! Rokoko ]
7.5 [!!! Klassizismus ]
7.6 Frühes Industriezeitalter
7.7 [!!! Historismus ]
7.8 [!!! Jugendstil ] und Reformarchitektur
7.9 Klassische Moderne
7.10 Nationalsozialismus
7.
9 Klassische Moderne
7.10 Nationalsozialismus
7.11 Moderne und Postmoderne
7.12 Weitere Sehenswürdigkeiten
8 Politik
8.1 Stadtrat und Bürgermeister
8.2 Städtepartnerschaften
8.3 Städtefreundschaften
8.
3 Städtefreundschaften
8.4 Stadt des Friedens und der Menschenrechte
9 Wirtschaft
9.1 Landwirtschaft und Bodenschätze
9.2 Industrie
9.3 Dienstleistungen
9.4 Gewerbegebiete bzw.
3 Dienstleistungen
9.4 Gewerbegebiete bzw. Gewerbeparks
9.5 Messe
9.6 Medien
9.6.1 Zeitungen, Zeitschriften und regelmäßige Publikationen
9.6.2 Rundfunk
9.7 Druck
10 Verkehr und Infrastruktur
10.
7 Druck
10 Verkehr und Infrastruktur
10.1 Öffentlicher Verkehr
10.1.1 Fernverkehr
10.1.2 Regionalverkehr
10.1.3 Stadtverkehr
10.2 Individualverkehr
10.
2 Individualverkehr
10.2.1 Bundesautobahnen
10.2.2 Bundesstraßen
10.2.3 Stadtstraßen
10.2.4 Dynamisches Verkehrsleitsystem
10.2.5 Radverkehr
10.2.6 Fußwege
10.
6 Fußwege
10.3 Luftverkehr
10.4 Schiffsverkehr
11 Öffentliche Einrichtungen
12 Bildung und Forschung
12.1 Bildungseinrichtungen
12.1.1 Allgemeinbildende Schulen
12.
1 Allgemeinbildende Schulen
12.1.2 Hochschulen
12.1.3 Erwachsenenbildung
12.2 Bibliotheken und Archive
12.3 Forschungseinrichtungen
13 Kultur und Sehenswürdigkeiten
13.1 Museen
13.
3 Forschungseinrichtungen
13 Kultur und Sehenswürdigkeiten
13.1 Museen
13.2 Gedenkstätten
13.3 Vereine und Vereinigungen
13.4 Theater und Kinos
13.5 Musik
13.5.1 Konzert- und Veranstaltungssäle
13.5.2 Orchester
13.
1 Konzert- und Veranstaltungssäle
13.5.2 Orchester
13.5.3 Kammerensembles
13.5.4 Chöre
13.5.5 Vereine und Organisationen
14 Das Veranstaltungsjahr
14.1 Regelmäßige Veranstaltungen
14.
1 Regelmäßige Veranstaltungen
14.2 Nachtleben
14.2.1 Bars und Diskotheken
14.2.2 Rotlichtviertel
14.2.3 Alkoholexzesse
14.2.4 Nachtverkehr
15 Grünflächen und Naherholungsgebiete
16 Sport
16.
4 Nachtverkehr
15 Grünflächen und Naherholungsgebiete
16 Sport
16.1 Ursprünge des Sports in Nürnberg
16.2 Entwicklung zur Sporthochburg
16.3 Krise des Leistungssports
16.4 Rückkehr zum Spitzensport
16.
4 Rückkehr zum Spitzensport
16.5 Sportvereine
16.6 Alpinsport
17 Regionale Spezialitäten
18 Persönlichkeiten
19 Sagen, Legenden und Anekdoten
20 Wissenswertes
21 Siehe auch
22 Literatur
22.
6 Alpinsport
17 Regionale Spezialitäten
18 Persönlichkeiten
19 Sagen, Legenden und Anekdoten
20 Wissenswertes
21 Siehe auch
22 Literatur
22.1 Nachschlagewerke
22.1.1 Statistisches Jahrbuch
22.2 Geschichte
22.2.1 Siegelkunde (Sphragistik) und Wappenkunde (Heraldik)
22.2.2 Judentum
22.
2 Judentum
22.2.3 Wirtschaftsgeschichte
22.2.4 Verkehrsgeschichte
22.2.5 Geschichte des Gesundheitswesens
22.2.6 Nationalsozialismus
22.2.7 Zeitschriften zur Geschichte
22.
6 Nationalsozialismus
22.2.7 Zeitschriften zur Geschichte
22.3 Kunst und Architektur
22.4 Internationale Beziehungen
22.5 Zeitschriften allgemein
22.6 Karten und Pläne
23 Weblinks
24 Einzelnachweise und Anmerkungen

Name, Wappen und Signet
→ Hauptartikel: Wappen der Stadt Nürnberg
Bronzefigur der Nymphe Noris (1903) von Philipp Kittler

Der Name der Stadt leitet sich von nor für „steiniger Fels” ab und bezeichnete den von weit her sichtbaren Keuperfels mit der Burg..
6 Karten und Pläne
23 Weblinks
24 Einzelnachweise und Anmerkungen

Name, Wappen und Signet
→ Hauptartikel: Wappen der Stadt Nürnberg
Bronzefigur der Nymphe Noris (1903) von Philipp Kittler

Der Name der Stadt leitet sich von nor für „steiniger Fels” ab und bezeichnete den von weit her sichtbaren Keuperfels mit der Burg..
6 Karten und Pläne
23 Weblinks
24 Einzelnachweise und Anmerkungen

Name, Wappen und Signet
→ Hauptartikel: Wappen der Stadt Nürnberg
Bronzefigur der Nymphe Noris (1903) von Philipp Kittler

Der Name der Stadt leitet sich von nor für „steiniger Fels” ab und bezeichnete den von weit her sichtbaren Keuperfels mit der Burg. Sie und die zu ihren Füßen entstandene Siedlung wurden wohl nach dem Felsberg benannt.[2] Daneben gibt es die These, dass sich der Name der Stadt von dem Personennamen Noro ableitet.
[2] Daneben gibt es die These, dass sich der Name der Stadt von dem Personennamen Noro ableitet.[3][4] Andere Deutungen wie „Nero-berg”, „Nur-ein-Berg” oder „Neuberg” erwiesen sich als falsch.

Der Beiname Noris kam bereits im Humanismus auf.


Der Beiname Noris kam bereits im Humanismus auf. Erstmals bezeichnete Helius Eobanus Hessus Nürnberg als „noris amoena” (liebliche Noris). Hessus lehnte sich dabei an die lateinische Schreibung des Stadtnamens in Urkunden als „Noricum” , „Noribergae” oder „Norimberg” an.
Hessus lehnte sich dabei an die lateinische Schreibung des Stadtnamens in Urkunden als „Noricum” , „Noribergae” oder „Norimberg” an. Der Arzt Johann Helwig personifizierte 1650 in einer Dichtung diesen Beinamen als mythische Nymphe Noris, die seitdem als bildungssprachliche Allegorie der Stadt häufig Verwendung findet. Der Arzt Johann Helwig personifizierte 1650 in einer Dichtung diesen Beinamen als mythische Nymphe Noris, die seitdem als bildungssprachliche Allegorie der Stadt häufig Verwendung findet.[SL 1]
Großes Wappen
Großes Stadtwappen
Blasonierung: „In Blau ein goldener Jungfrauenadler mit naturfarbenem, jugendlichem Haupt mit goldenem, wallendem Haar und goldener Blattkrone.
[SL 1]
Großes Wappen
Großes Stadtwappen
Blasonierung: „In Blau ein goldener Jungfrauenadler mit naturfarbenem, jugendlichem Haupt mit goldenem, wallendem Haar und goldener Blattkrone.”[5]
Wappenbegründung: Dieses Wappen wurde schon im Siegel von 1220 verwendet und versinnbildlicht das Reich (Reichsstadt). Der Kopf wurde zeitweise als Frauenkopf dargestellt. In seiner heutigen Form wurde das Große Wappen 1936 verliehen und 1963 vom Stadtrat bestätigt.
Der Kopf wurde zeitweise als Frauenkopf dargestellt. In seiner heutigen Form wurde das Große Wappen 1936 verliehen und 1963 vom Stadtrat bestätigt. Es wird in der Regel in den Behördensiegeln (nicht jedoch vom Standesamt, welches das amtliche bayerische Wappen führt), von den Bürgermeistern und vom Stadtrat und auf historischen städtischen Gebäuden geführt und darf nur mit einer Ausnahmegenehmigung, die nur selten erteilt wird, von Vereinen oder Firmen verwendet werden. Es wird in der Regel in den Behördensiegeln (nicht jedoch vom Standesamt, welches das amtliche bayerische Wappen führt), von den Bürgermeistern und vom Stadtrat und auf historischen städtischen Gebäuden geführt und darf nur mit einer Ausnahmegenehmigung, die nur selten erteilt wird, von Vereinen oder Firmen verwendet werden. Es wird in der Regel in den Behördensiegeln (nicht jedoch vom Standesamt, welches das amtliche bayerische Wappen führt), von den Bürgermeistern und vom Stadtrat und auf historischen städtischen Gebäuden geführt und darf nur mit einer Ausnahmegenehmigung, die nur selten erteilt wird, von Vereinen oder Firmen verwendet werden.
Kleines Wappen
Kleines Stadtwappen
Blasonierung: „Gespalten, vorne in Gold ein halber, golden bewehrter, rot gezungter und -bekrallter schwarzer Adler am Spalt, hinten fünfmal schräg geteilt von Rot und Silber..

Kleines Wappen
Kleines Stadtwappen
Blasonierung: „Gespalten, vorne in Gold ein halber, golden bewehrter, rot gezungter und -bekrallter schwarzer Adler am Spalt, hinten fünfmal schräg geteilt von Rot und Silber.”
Wappenbegründung: Die Schrägteilung ist schon seit 1260 nachweisbar. Der Reichsadler kam ab 1350 hinzu und stellte somit das Rücksiegel dar. Seit 1513 wurde diese Abbildung in den Siegeln der Ämter und Außenbehörden Nürnbergs verwendet, wobei die Zahl der Schrägbalken und die Farbgebung mehrmals variierten.
Seit 1513 wurde diese Abbildung in den Siegeln der Ämter und Außenbehörden Nürnbergs verwendet, wobei die Zahl der Schrägbalken und die Farbgebung mehrmals variierten. Die heute noch gebräuchliche Form wurde 1936 zusammen mit dem Großen Wappen verliehen. Die heute noch gebräuchliche Form wurde 1936 zusammen mit dem Großen Wappen verliehen.

Beide Stadtwappen sind genehmigungspflichtig.
Stadtflagge
Aus dem Kleinen Wappen leitet sich auch die Stadtflagge ab. Das Kleine Wappen darf zu Werbezwecken von in Nürnberg ansässigen Unternehmen geführt oder auf Waren angebracht werden, solange nicht der Eindruck einer amtlichen Verwendung entsteht und das Wappen heraldisch und künstlerisch korrekt wiedergegeben wird.
Das Kleine Wappen darf zu Werbezwecken von in Nürnberg ansässigen Unternehmen geführt oder auf Waren angebracht werden, solange nicht der Eindruck einer amtlichen Verwendung entsteht und das Wappen heraldisch und künstlerisch korrekt wiedergegeben wird. Das Kleine Wappen darf zu Werbezwecken von in Nürnberg ansässigen Unternehmen geführt oder auf Waren angebracht werden, solange nicht der Eindruck einer amtlichen Verwendung entsteht und das Wappen heraldisch und künstlerisch korrekt wiedergegeben wird.
Stadtlogo
Logo der Metropolregion Nürnberg

Ein Signet verwendet die Stadt neben den traditionellen Wappen seit den 70er Jahren. Das ursprüngliche Signet, auch Logo genannt, zeigte ein stilisiertes N, das an die von Rot und Silber geteilte Seite des Kleinen Stadtwappens erinnert.
Das ursprüngliche Signet, auch Logo genannt, zeigte ein stilisiertes N, das an die von Rot und Silber geteilte Seite des Kleinen Stadtwappens erinnert. 1993 wurde dann ein Stadtlogo entwickelt, das die langgezogene Silhouette der Nürnberger Burg aufgriff und sich als Erkennungszeichen der Stadt etablierte. 1993 wurde dann ein Stadtlogo entwickelt, das die langgezogene Silhouette der Nürnberger Burg aufgriff und sich als Erkennungszeichen der Stadt etablierte.[6] Allerdings gelang es nicht, daraus ein einheitliches Corporate Design zu entwickeln. Außerdem erwies sich das alte Logo wegen seiner horizontalen Ausprägung als unflexibel. Außerdem erwies sich das alte Logo wegen seiner horizontalen Ausprägung als unflexibel.[6] 2009 gab es im Rathaus daher Bestrebungen, ein leichter handhabbares Logo und ein einheitlicheres Auftreten zu entwickeln. Seit Juli 2011 wird das neue Stadtlogo und Corporate Design schrittweise eingeführt. Seit Juli 2011 wird das neue Stadtlogo und Corporate Design schrittweise eingeführt.[7] Neben dem Stadtlogo wird auch das Logo der gleichnamigen Metropolregion von der Stadt häufig verwendet. Dadurch soll der Zusammenhang zwischen der Städteregion und dem Ballungsraum mit den benachbarten Landkreisen stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Dadurch soll der Zusammenhang zwischen der Städteregion und dem Ballungsraum mit den benachbarten Landkreisen stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.
Geographie
Nürnbergs Stadtgliederung und seine Umgebung
Pegnitzbrücke mit Weinstadel
Statistische Bezirke und Stadtteile in Nürnberg
Geographische Lage

Nürnberg liegt zu beiden Seiten der Pegnitz, die etwa 80 Kilometer nordöstlich der Stadt entspringt und das Stadtgebiet auf einer Länge von etwa 14 Kilometern von Ost nach West durchquert.

Geographie
Nürnbergs Stadtgliederung und seine Umgebung
Pegnitzbrücke mit Weinstadel
Statistische Bezirke und Stadtteile in Nürnberg
Geographische Lage

Nürnberg liegt zu beiden Seiten der Pegnitz, die etwa 80 Kilometer nordöstlich der Stadt entspringt und das Stadtgebiet auf einer Länge von etwa 14 Kilometern von Ost nach West durchquert.

Geographie
Nürnbergs Stadtgliederung und seine Umgebung
Pegnitzbrücke mit Weinstadel
Statistische Bezirke und Stadtteile in Nürnberg
Geographische Lage

Nürnberg liegt zu beiden Seiten der Pegnitz, die etwa 80 Kilometer nordöstlich der Stadt entspringt und das Stadtgebiet auf einer Länge von etwa 14 Kilometern von Ost nach West durchquert. Im Bereich der Altstadt wurde der Fluss stark kanalisiert. Im westlichen Ortsteil Doos verlässt die Pegnitz an Nürnbergs tiefstem Punkt das Stadtgebiet auf einer Höhe von 288 m ü.
Im westlichen Ortsteil Doos verlässt die Pegnitz an Nürnbergs tiefstem Punkt das Stadtgebiet auf einer Höhe von 288 m ü. NN und fließt in Fürth mit der Rednitz zusammen, um dort gemeinsam die Regnitz zu bilden. Vor allem im Norden und Nordwesten von Nürnberg ist die Landschaft stark durch die Anschwemmungen der Pegnitz geprägt. Vor allem im Norden und Nordwesten von Nürnberg ist die Landschaft stark durch die Anschwemmungen der Pegnitz geprägt. Im Norden Nürnbergs befindet sich mit dem Knoblauchsland ein wichtiges Gemüseanbaugebiet. Im Süden, Osten und Norden der Stadt erstreckt sich der Nürnberger Reichswald. Im Süden, Osten und Norden der Stadt erstreckt sich der Nürnberger Reichswald.

Der Unterboden Nürnbergs besteht aus weichem Sandstein, der im Keuper entstanden ist. Nordöstlich von Nürnberg befindet sich die Fränkische Schweiz, ein Mittelgebirge mit einer Höhe von teilweise über 600 Metern über dem Meeresspiegel.
Nordöstlich von Nürnberg befindet sich die Fränkische Schweiz, ein Mittelgebirge mit einer Höhe von teilweise über 600 Metern über dem Meeresspiegel.
Ausdehnung des Stadtgebietes
Der Stadtteil Tullnau nach Osten mit dem Wöhrder See und dem schon im Stadtteil Mögeldorf liegenden Business Tower

Das Gebiet der Stadt umfasst eine Fläche von 186,38 km².

Ausdehnung des Stadtgebietes
Der Stadtteil Tullnau nach Osten mit dem Wöhrder See und dem schon im Stadtteil Mögeldorf liegenden Business Tower

Das Gebiet der Stadt umfasst eine Fläche von 186,38 km². Im Westen ist die Bebauung mit der Nachbarstadt Fürth und im Südwesten mit Stein zusammengewachsen. Nördlich der Stadt liegt relativ flach das fruchtbare Knoblauchsland, das zugleich auch die westliche Anflugschneise für den Nürnberger Flughafen bildet, sowie nach Nordosten hin der Sebalder Reichswald.
Nördlich der Stadt liegt relativ flach das fruchtbare Knoblauchsland, das zugleich auch die westliche Anflugschneise für den Nürnberger Flughafen bildet, sowie nach Nordosten hin der Sebalder Reichswald.

Die nördliche Begrenzung der Altstadt bildet der Burgberg mit der Nürnberger Burg und der in großen Teilen erhaltenen Stadtmauer; etwas östlich, ebenfalls auf der Nordseite der Pegnitz, erhebt sich der parkartig gestaltete Rechenberg.


Die nördliche Begrenzung der Altstadt bildet der Burgberg mit der Nürnberger Burg und der in großen Teilen erhaltenen Stadtmauer; etwas östlich, ebenfalls auf der Nordseite der Pegnitz, erhebt sich der parkartig gestaltete Rechenberg.
Stadtgliederung
→ Hauptartikel: Liste der Gemarkungen von Nürnberg und Statistische Gliederung von Nürnberg

1968 wurde das Stadtgebiet für planerische Zwecke im Sinne einer kleinräumigen Gliederung in 87 Statistische Bezirke und in Blöcke unterteilt.


Die nördliche Begrenzung der Altstadt bildet der Burgberg mit der Nürnberger Burg und der in großen Teilen erhaltenen Stadtmauer; etwas östlich, ebenfalls auf der Nordseite der Pegnitz, erhebt sich der parkartig gestaltete Rechenberg.
Stadtgliederung
→ Hauptartikel: Liste der Gemarkungen von Nürnberg und Statistische Gliederung von Nürnberg

1968 wurde das Stadtgebiet für planerische Zwecke im Sinne einer kleinräumigen Gliederung in 87 Statistische Bezirke und in Blöcke unterteilt.

Stadtgliederung
→ Hauptartikel: Liste der Gemarkungen von Nürnberg und Statistische Gliederung von Nürnberg

1968 wurde das Stadtgebiet für planerische Zwecke im Sinne einer kleinräumigen Gliederung in 87 Statistische Bezirke und in Blöcke unterteilt. Diese Statistischen Bezirke werden in 10 Statistischen Stadtteilen zusammengefasst.[8] Diese verwaltungstechnische Einteilung spielt im Bewusstsein der Bevölkerung jedoch kaum eine Rolle, vielmehr orientiert man sich im Alltagsleben an den traditionellen Namen der Orte.
[8] Diese verwaltungstechnische Einteilung spielt im Bewusstsein der Bevölkerung jedoch kaum eine Rolle, vielmehr orientiert man sich im Alltagsleben an den traditionellen Namen der Orte.
Eingemeindungen
→ Hauptartikel: Eingemeindungen in die Stadt Nürnberg

Bis 1825 umfasste das Stadtgebiet 160,84 ha.

Eingemeindungen
→ Hauptartikel: Eingemeindungen in die Stadt Nürnberg

Bis 1825 umfasste das Stadtgebiet 160,84 ha. Seitdem wurden, nachdem die Einwohnerzahl der Stadt infolge der Industriellen Revolution immer mehr gestiegen war und die Stadt sich immer weiter ausgedehnt hatte, mehrere ehemals selbstständige Gemeinden in das Stadtgebiet eingegliedert, so dass die Stadt heute über eine Fläche von etwa 186,4 km² verfügt.
Seitdem wurden, nachdem die Einwohnerzahl der Stadt infolge der Industriellen Revolution immer mehr gestiegen war und die Stadt sich immer weiter ausgedehnt hatte, mehrere ehemals selbstständige Gemeinden in das Stadtgebiet eingegliedert, so dass die Stadt heute über eine Fläche von etwa 186,4 km² verfügt.
Nachbargemeinden

Die Stadt Nürnberg grenzt an folgende Städte, Gemeinden und gemeindefreien Gebiete (beginnend im Norden, dem Uhrzeigersinn folgend):

Erlangen (kreisfreie Stadt), Neunhofer Forst, Kraftshofer Forst und Erlenstegener Forst (Landkreis Erlangen-Höchstadt), Schwaig bei Nürnberg, Laufamholzer Forst, Zerzabelshofer Forst, Forsthof, gemeindefreies Gebiet Fischbach, Feuchter Forst und Feucht (alle Landkreis Nürnberger Land), Wendelstein und Forst Kleinschwarzenlohe (Landkreis Roth), Schwabach (kreisfreie Stadt), Rohr (Landkreis Roth), Stein und Oberasbach (Landkreis Fürth) sowie Fürth (kreisfreie Stadt).

Nachbargemeinden

Die Stadt Nürnberg grenzt an folgende Städte, Gemeinden und gemeindefreien Gebiete (beginnend im Norden, dem Uhrzeigersinn folgend):

Erlangen (kreisfreie Stadt), Neunhofer Forst, Kraftshofer Forst und Erlenstegener Forst (Landkreis Erlangen-Höchstadt), Schwaig bei Nürnberg, Laufamholzer Forst, Zerzabelshofer Forst, Forsthof, gemeindefreies Gebiet Fischbach, Feuchter Forst und Feucht (alle Landkreis Nürnberger Land), Wendelstein und Forst Kleinschwarzenlohe (Landkreis Roth), Schwabach (kreisfreie Stadt), Rohr (Landkreis Roth), Stein und Oberasbach (Landkreis Fürth) sowie Fürth (kreisfreie Stadt).

Nachbargemeinden

Die Stadt Nürnberg grenzt an folgende Städte, Gemeinden und gemeindefreien Gebiete (beginnend im Norden, dem Uhrzeigersinn folgend):

Erlangen (kreisfreie Stadt), Neunhofer Forst, Kraftshofer Forst und Erlenstegener Forst (Landkreis Erlangen-Höchstadt), Schwaig bei Nürnberg, Laufamholzer Forst, Zerzabelshofer Forst, Forsthof, gemeindefreies Gebiet Fischbach, Feuchter Forst und Feucht (alle Landkreis Nürnberger Land), Wendelstein und Forst Kleinschwarzenlohe (Landkreis Roth), Schwabach (kreisfreie Stadt), Rohr (Landkreis Roth), Stein und Oberasbach (Landkreis Fürth) sowie Fürth (kreisfreie Stadt).

Nachbargemeinden

Die Stadt Nürnberg grenzt an folgende Städte, Gemeinden und gemeindefreien Gebiete (beginnend im Norden, dem Uhrzeigersinn folgend):

Erlangen (kreisfreie Stadt), Neunhofer Forst, Kraftshofer Forst und Erlenstegener Forst (Landkreis Erlangen-Höchstadt), Schwaig bei Nürnberg, Laufamholzer Forst, Zerzabelshofer Forst, Forsthof, gemeindefreies Gebiet Fischbach, Feuchter Forst und Feucht (alle Landkreis Nürnberger Land), Wendelstein und Forst Kleinschwarzenlohe (Landkreis Roth), Schwabach (kreisfreie Stadt), Rohr (Landkreis Roth), Stein und Oberasbach (Landkreis Fürth) sowie Fürth (kreisfreie Stadt).

An die Exklave Brunn, in der mit 406 m ü.


An die Exklave Brunn, in der mit 406 m ü. NN der höchste Punkt Nürnbergs liegt, grenzen die gemeindefreien Gebiete Brunn, Winkelhaid und Fischbach (alle im Landkreis Nürnberger Land).
Panorama von der Burgfreyung über die Altstadt
Klima

Nürnberg hat ein humides kühlgemäßigtes Übergangsklima, das weder sehr kontinental noch sehr maritim ausgeprägt ist.

Panorama von der Burgfreyung über die Altstadt
Klima

Nürnberg hat ein humides kühlgemäßigtes Übergangsklima, das weder sehr kontinental noch sehr maritim ausgeprägt ist. Die monatlichen Durchschnittstemperaturen schwanken zwischen −1,4 °C im Januar und 18 °C im August, jedoch werden an einigen Tagen im Sommer Spitzentemperaturen von über 35 °C erreicht.
Die monatlichen Durchschnittstemperaturen schwanken zwischen −1,4 °C im Januar und 18 °C im August, jedoch werden an einigen Tagen im Sommer Spitzentemperaturen von über 35 °C erreicht.[9] Die Niederschlagsmenge ist etwas geringer als für die geographische Lage üblich. [9] Die Niederschlagsmenge ist etwas geringer als für die geographische Lage üblich. Ursache dafür ist die Lage Nürnbergs im Fränkischen Becken; diese schwach ausgeprägte Kessellage hält feuchte Luftmassen vom Stadtgebiet fern. Mitunter kommt es über Nürnberg zu heftigen Stürmen und Unwettern, so zuletzt am 28. Mitunter kommt es über Nürnberg zu heftigen Stürmen und Unwettern, so zuletzt am 28. August 2006, als eine Windhose im Stadtteil Gartenstadt mehrere Häuser zum Teil schwer beschädigte.
Nürnberg
Klimadiagramm
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Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[10]; wetterkontor.

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Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[10]; wetterkontor.

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Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[10]; wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Nürnberg
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max.
de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Nürnberg
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 4,1 7,1 10,5 16,2 20,2 24,7 26,7 26,3 21,0 15,0 8,9 6,1 Ø 15,6
Min. Temperatur (°C) −2,4 −1,1 0,6 3,5 7,9 12,4 13,8 13,2 8,9 5,2 1,9 0,1 Ø 5,4
Niederschlag (mm) 40 38 40 28 61 59 59 45 35 44 54 50 Σ 553
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,7 4,0 5,4 6,9 7,1 7,6 6,9 5,5 3,9 1,8 1,4 Ø 4,6
Regentage (d) 16 12 14 10 14 10 14 10 10 14 15 15 Σ 154
Luftfeuchtigkeit (%) 85 80 75 70 67 67 67 71 76 80 83 84 Ø 75,4
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[10]; wetterkontor.
Temperatur (°C) 4,1 7,1 10,5 16,2 20,2 24,7 26,7 26,3 21,0 15,0 8,9 6,1 Ø 15,6
Min. Temperatur (°C) −2,4 −1,1 0,6 3,5 7,9 12,4 13,8 13,2 8,9 5,2 1,9 0,1 Ø 5,4
Niederschlag (mm) 40 38 40 28 61 59 59 45 35 44 54 50 Σ 553
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,7 4,0 5,4 6,9 7,1 7,6 6,9 5,5 3,9 1,8 1,4 Ø 4,6
Regentage (d) 16 12 14 10 14 10 14 10 10 14 15 15 Σ 154
Luftfeuchtigkeit (%) 85 80 75 70 67 67 67 71 76 80 83 84 Ø 75,4
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[10]; wetterkontor.
Temperatur (°C) −2,4 −1,1 0,6 3,5 7,9 12,4 13,8 13,2 8,9 5,2 1,9 0,1 Ø 5,4
Niederschlag (mm) 40 38 40 28 61 59 59 45 35 44 54 50 Σ 553
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,7 4,0 5,4 6,9 7,1 7,6 6,9 5,5 3,9 1,8 1,4 Ø 4,6
Regentage (d) 16 12 14 10 14 10 14 10 10 14 15 15 Σ 154
Luftfeuchtigkeit (%) 85 80 75 70 67 67 67 71 76 80 83 84 Ø 75,4
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[10]; wetterkontor.
Temperatur (°C) −2,4 −1,1 0,6 3,5 7,9 12,4 13,8 13,2 8,9 5,2 1,9 0,1 Ø 5,4
Niederschlag (mm) 40 38 40 28 61 59 59 45 35 44 54 50 Σ 553
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,7 4,0 5,4 6,9 7,1 7,6 6,9 5,5 3,9 1,8 1,4 Ø 4,6
Regentage (d) 16 12 14 10 14 10 14 10 10 14 15 15 Σ 154
Luftfeuchtigkeit (%) 85 80 75 70 67 67 67 71 76 80 83 84 Ø 75,4
Quelle: DWD, Daten: 2015-2020[10]; wetterkontor.de
Bevölkerung
Einwohnerentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Nürnberg
Einwohnerentwicklung von Nürnberg von 1871 bis 2017

Mit Beginn der Industrialisierung im 19..
de
Bevölkerung
Einwohnerentwicklung
→ Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Nürnberg
Einwohnerentwicklung von Nürnberg von 1871 bis 2017

Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert setzte ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Lebten 1808 in der Stadt erst 25.176[11] Menschen und 1867 etwa 77.600[12] Menschen, so überschritt die Einwohnerzahl Nürnbergs im Laufe des Jahres 1881 die Grenze von 100.
600[12] Menschen, so überschritt die Einwohnerzahl Nürnbergs im Laufe des Jahres 1881 die Grenze von 100.000 Einwohnern und machte sie zur Großstadt. Ende 1897 hatte die Stadt 183.397 und 1900 bereits über 250.000 Einwohner, bis 1972 verdoppelte sich diese Zahl auf den Höchststand des 20.. 000 Einwohner, bis 1972 verdoppelte sich diese Zahl auf den Höchststand des 20. Jahrhunderts von 515.000. Bis 1985 fiel die Bevölkerungszahl auf 465.000, danach stieg sie wieder. Am 31. Dezember 2008 betrug die Amtliche Einwohnerzahl für Nürnberg nach Fortschreibung des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung 503. Dezember 2008 betrug die Amtliche Einwohnerzahl für Nürnberg nach Fortschreibung des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung 503.638.[13]

Beim Zensus 2011 sank die Einwohnerzahl um rund 20.000 und unterschritt abermals die Halbmillionengrenze.
000 und unterschritt abermals die Halbmillionengrenze.[14] Am 31. Dezember 2014 betrug die Landesamtliche Einwohnerzahl 501.072 und die stadtinterne Zahl des Einwohnermelderegisters lautete gleichzeitig 516.770.[15] Am 31. Dezember 2017 betrug die Landesamtliche Einwohnerzahl 515. [15] Am 31. Dezember 2017 betrug die Landesamtliche Einwohnerzahl 515.201[16] und die stadtinterne Zahl des Einwohnermelderegisters lautete gleichzeitig 532.194.[17] Ende Dezember 2018 ergab diese städtische Zählweise 535.746 Personen mit Hauptwohnsitz in Nürnberg.. [17] Ende Dezember 2018 ergab diese städtische Zählweise 535.746 Personen mit Hauptwohnsitz in Nürnberg.[18]
Einwohnerzahlen Jahr Einwohnerzahl Anmerkungen
1449 18.420 [19]
1806 25.176 in 3.289 Häusern[20]
1818 26.854 [21]
1852 53.398 davon 46.184 Protestanten, 6.
398 davon 46.184 Protestanten, 6.633 Katholiken und 155 Reformierte[19]
1858 54.902 [19]
1861 58.081 in 3.315 Häusern[19]
1871 83.214 am 1. Dezember 1871, darunter 2.579 aktive Militärpersonen, in 6.646 Wohngebäuden, davon 14.
579 aktive Militärpersonen, in 6.646 Wohngebäuden, davon 14.852 Katholiken, 65.803 Protestanten, 301 Reformierte, ein Griechisch-Orthodoxer, drei Anglikaner, 46 Deutsch-Katholiken, 301 Freireligiöse, 1.831 Israeliten, drei Angehörige sonstiger Konfessionen[22]
1875 91.
831 Israeliten, drei Angehörige sonstiger Konfessionen[22]
1875 91.018 [23]
1880 99.519 [23]
1885 114.891 [23]
1890 142.590 [23]
1900 261.081 davon 179.464 Evangelische, 74.413 Katholiken[23]; auf die innere Stadt entfielen 211.
413 Katholiken[23]; auf die innere Stadt entfielen 211.329 Einwohner[21]
1905 294.431 mit der Garnisom (ein Infanterieregiment Nr. 14, vier Eskadrons Chevaulegers Nr. 1, eine Eskadron Jäger zu Pferde, ein Feldartillerieregiment Nr. 8) und einschließlich der 13 Vororte, davon 196.
8) und einschließlich der 13 Vororte, davon 196.907 Evangelische, 86.939 Katholiken, 6.819 Juden[21]
1910 333.142 davon 218.015 Evangelische, 103.464 Katholiken[23]
1925 392.494 davon 249.780 Evangelische, 126.318 Katholiken, 721 sonstige Christen, 8.
780 Evangelische, 126.318 Katholiken, 721 sonstige Christen, 8.603 Juden[23]
1933 410.438 davon 257.201 Evangelische, 131.606 Katholiken, 225 sonstige Christen, 7.502 Juden[23]
1939 420.349 davon 256.791 Evangelische, 137.
791 Evangelische, 137.750 Katholiken, 1.536 sonstige Christen, 2.589 Juden[23]
1950 362.459 [23]
1960 452.400 davon 65.400 Vertriebene[23]
Lebensqualität

Nürnberg gelangte in der Studie Worldwide Quality of Living Survey des Beratungsunternehmens Mercer zum wiederholten Mal unter die ersten 25 Plätze der Städte mit der besten Lebensqualität weltweit und erreichte 2010 unter den deutschen Städten den sechsten Platz.
400 Vertriebene[23]
Lebensqualität

Nürnberg gelangte in der Studie Worldwide Quality of Living Survey des Beratungsunternehmens Mercer zum wiederholten Mal unter die ersten 25 Plätze der Städte mit der besten Lebensqualität weltweit und erreichte 2010 unter den deutschen Städten den sechsten Platz.
400 Vertriebene[23]
Lebensqualität

Nürnberg gelangte in der Studie Worldwide Quality of Living Survey des Beratungsunternehmens Mercer zum wiederholten Mal unter die ersten 25 Plätze der Städte mit der besten Lebensqualität weltweit und erreichte 2010 unter den deutschen Städten den sechsten Platz.[24] Dabei flossen unter anderem soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Kriterien sowie Kultur, Bildungsangebot, Infrastruktur und Gesundheitsversorgung ein.[24] Im Umweltranking schnitt Nürnberg als beste deutsche Stadt auf Platz 13 ab.
[24] Im Umweltranking schnitt Nürnberg als beste deutsche Stadt auf Platz 13 ab.[24] 2018 erreichte Nürnberg im Rahmen dieser Studie weltweit auf Platz 23, im Vergleich der deutschen Städte damit Platz 6. Im Spezialranking Entsorgung & Hygiene erreichte Nürnberg Platz 14 weltweit und Platz 1 unter den deutschen Städten. Im Spezialranking Entsorgung & Hygiene erreichte Nürnberg Platz 14 weltweit und Platz 1 unter den deutschen Städten.[25]

Bevölkerungsstand nach Staatszugehörigkeit

In Nürnberg lebten zum 31. Dezember 2014:[26]
Rang Staatsangehörigkeit Bevölkerung
(31.
Dezember 2014:[26]
Rang Staatsangehörigkeit Bevölkerung
(31. Dezember 2014) Anteil in Prozent
1. Deutsche ohne Migrationshintergrund 298.421 58 %
2. Deutsche mit Migrationshintergrund 116.215 23 %
3. Ausländer (EU) 47.
Ausländer (EU) 47.421 9 %
4. Ausländer (Nicht-EU) 54.713 11 %
5. Gesamt 516.770 100 %
Siehe auch: Städtestatistik Nürnberg
Dialekt
Der ostfränkische Sprachraum

Die Nürnberger Mundart zählt zur ostfränkischen Dialektgruppe, doch trägt sie deutliche Züge des Nordbairischen (beispielsweise gestürzte Diphthonge) und bildet einen Übergang zwischen den beiden Dialektgruppen.
770 100 %
Siehe auch: Städtestatistik Nürnberg
Dialekt
Der ostfränkische Sprachraum

Die Nürnberger Mundart zählt zur ostfränkischen Dialektgruppe, doch trägt sie deutliche Züge des Nordbairischen (beispielsweise gestürzte Diphthonge) und bildet einen Übergang zwischen den beiden Dialektgruppen.[27] In der Forschung geht man heute davon aus, dass im Spätmittelalter der Stadtdialekt noch überwiegend zum Nordbairischen tendierte.
[27] In der Forschung geht man heute davon aus, dass im Spätmittelalter der Stadtdialekt noch überwiegend zum Nordbairischen tendierte.[27][28] In den letzten 200 Jahren beobachtet man dagegen eine Abkehr von bairischen hin zu ostfränkischen Merkmalen, obwohl es gerade im industriellen Zeitalter einen hohen Zuzug aus der Oberpfalz gab. [27][28] In den letzten 200 Jahren beobachtet man dagegen eine Abkehr von bairischen hin zu ostfränkischen Merkmalen, obwohl es gerade im industriellen Zeitalter einen hohen Zuzug aus der Oberpfalz gab.[27] Der Dialekt der Nachbarstadt Fürth ist bis auf Unterschiede bei der Pluralbildung und den Verkleinerungsformen sehr ähnlich. [27] Der Dialekt der Nachbarstadt Fürth ist bis auf Unterschiede bei der Pluralbildung und den Verkleinerungsformen sehr ähnlich.[29] Mehrere Autoren wie Fitzgerald Kusz oder Klaus Schamberger pflegen noch den Stadtdialekt. Einige sind Mitglieder des Collegiums Nürnberger Mundartdichter. Einige sind Mitglieder des Collegiums Nürnberger Mundartdichter. Unter der jüngeren Bevölkerung wird kaum noch die Stadtmundart verwendet.[29] Man begegnet oft in den Medien einem Nürnberger Fränkisch, das eher auf umgangssprachlichen Formen als auf dem zu verschwinden drohenden Stadtdialekt basiert. [29] Man begegnet oft in den Medien einem Nürnberger Fränkisch, das eher auf umgangssprachlichen Formen als auf dem zu verschwinden drohenden Stadtdialekt basiert.[29] Dokumentiert wurde die Nürnberger Mundart durch Tonaufnahmen im Rahmen der Erstellung des Bayerischen Sprachatlasses und einer 1907 herausgegebenen Grammatik.. [29] Dokumentiert wurde die Nürnberger Mundart durch Tonaufnahmen im Rahmen der Erstellung des Bayerischen Sprachatlasses und einer 1907 herausgegebenen Grammatik.[30]
Religionen und Weltanschauungen
Konfessionsstatistik

Von 535.746 Einwohnern im Jahr 2018 waren 138.678 evangelisch (25,9 %) und 125.912 katholisch (23,5 %); unter „Sonstige” wurden 271.156 Personen (50,6 %) gezählt.
912 katholisch (23,5 %); unter „Sonstige” wurden 271.156 Personen (50,6 %) gezählt.[31][32] Zum 1. Juli 2017 waren von 529.407 Einwohnern 145.085 (27,4 %) evangelisch und 130.203 (24,6 %) katholisch.[33][34][35] Ende 2014 waren noch 150.515 (29,1 %) evangelisch, im Jahr 2010 waren es 160. 515 (29,1 %) evangelisch, im Jahr 2010 waren es 160.000. Auch die Zahl der katholischen Einwohner nahm von 2010 bis 2014 trotz Zuzügen aus Osteuropa um 5.000 auf 133.678 (25,9 %) ab.[36][37] Gemäß Zensus 2011 waren damals 34,1 % der Nürnberger evangelisch (164. [36][37] Gemäß Zensus 2011 waren damals 34,1 % der Nürnberger evangelisch (164.730 Einwohner), 28,3 % katholisch (136.620 Einwohner), 4,5 % orthodox (21.910 Einwohner), 0,7 % Mitglieder von evangelischen Freikirchen (3.330 Einwohner), 0,4 % jüdisch (2. 330 Einwohner), 0,4 % jüdisch (2.090 Einwohner) und 4,2 % gehörten anderen (20.200 Einwohner) sowie 27,7 % keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft an (133.560 Einwohner; hierzu zählen auch die Nürnberger Muslime). 560 Einwohner; hierzu zählen auch die Nürnberger Muslime).[38] Nach einer Berechnung aus den Zahlen für die Personen mit Migrationshintergrund betrug der Bevölkerungsanteil der Muslime in Nürnberg am Zensusstichtag 8,1 Prozent (rund 39.300 Einwohner). 300 Einwohner).[39]
Christentum
Evangelische St.-Lorenz-Kirche, Westfassade

Das Gebiet des späteren Nürnberg gehörte ursprünglich zum Bistum Eichstätt. Ab 1016 wurde das Gebiet nördlich der Pegnitz dem Bistum Bamberg zugeordnet.
Ab 1016 wurde das Gebiet nördlich der Pegnitz dem Bistum Bamberg zugeordnet. 1525 führte die Reichsstadt Nürnberg die Reformation nach lutherischem Bekenntnis ein. Danach blieb sie über Jahrhunderte eine protestantische Stadt. Lediglich das exterritoriale Gebiet der Deutschordensniederlassung blieb katholisch.. Lediglich das exterritoriale Gebiet der Deutschordensniederlassung blieb katholisch.
Protestantismus

Nach dem Übergang der Stadt an Bayern 1808 gehörten die protestantischen Einwohner zur protestantischen Kirche des Königreichs Bayern, die zunächst lutherische und reformierte Gemeinden umfasste.

Protestantismus

Nach dem Übergang der Stadt an Bayern 1808 gehörten die protestantischen Einwohner zur protestantischen Kirche des Königreichs Bayern, die zunächst lutherische und reformierte Gemeinden umfasste. Im gleichen Jahr wurde das Generaldekanat, 1810 das Dekanat Nürnberg[40] und 1934 der Kirchenkreis Nürnberg eingerichtet. Die Kirchengemeinden der Stadt Nürnberg gehören heute zum Dekanat Nürnberg mit fünf Prodekanaten (Nürnberg-Mitte, -Nord, -Ost, -West und -Süd).
Im gleichen Jahr wurde das Generaldekanat, 1810 das Dekanat Nürnberg[40] und 1934 der Kirchenkreis Nürnberg eingerichtet. Die Kirchengemeinden der Stadt Nürnberg gehören heute zum Dekanat Nürnberg mit fünf Prodekanaten (Nürnberg-Mitte, -Nord, -Ost, -West und -Süd). Nürnberg ist Bischofssitz des gleichnamigen Kirchenkreises der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.. Nürnberg ist Bischofssitz des gleichnamigen Kirchenkreises der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.[41]

Die evangelisch-lutherische Kirche unterhält eine kirchliche Schule, die Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg als evangelisch-kooperative Gesamtschule,[42] eine Fachhochschule[43] sowie das Haus Eckstein[44] als Stadtakademie.
[41]

Die evangelisch-lutherische Kirche unterhält eine kirchliche Schule, die Wilhelm-Löhe-Schule Nürnberg als evangelisch-kooperative Gesamtschule,[42] eine Fachhochschule[43] sowie das Haus Eckstein[44] als Stadtakademie.[45] Diakonische Einrichtungen für ältere Menschen,[46] Kliniken[47] und Fachschulen werden vom Diakoniewerk Neuendettelsau[48] getragen.
[45] Diakonische Einrichtungen für ältere Menschen,[46] Kliniken[47] und Fachschulen werden vom Diakoniewerk Neuendettelsau[48] getragen. Die Rummelsberger Diakonie engagiert sich ebenfalls im Raum Nürnberg mit verschiedenen Einrichtungen.[49] Seit 1885 besteht die Stadtmission Nürnberg.

Seit dem 19. Jahrhundert gab es auch eine eigene Gemeinde der reformierten Gemeindeglieder, die 1853 zusammen mit den anderen reformierten Gemeinden Bayerns eine eigene Synode erhielt.
Jahrhundert gab es auch eine eigene Gemeinde der reformierten Gemeindeglieder, die 1853 zusammen mit den anderen reformierten Gemeinden Bayerns eine eigene Synode erhielt. 1919 trennten sich die reformierten Gemeinden formell von der protestantischen Kirche Bayerns.. 1919 trennten sich die reformierten Gemeinden formell von der protestantischen Kirche Bayerns. Seither gab es in Bayern zwei protestantische Landeskirchen, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die Reformierte Synode in Bayern rechts des Rheins, die sich seit 1949 Evangelisch-reformierte Kirche in Bayern nannte und heute Teil der Evangelisch-reformierten Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland (Synodalverband XI) ist. Seither gab es in Bayern zwei protestantische Landeskirchen, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die Reformierte Synode in Bayern rechts des Rheins, die sich seit 1949 Evangelisch-reformierte Kirche in Bayern nannte und heute Teil der Evangelisch-reformierten Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland (Synodalverband XI) ist. Seither gab es in Bayern zwei protestantische Landeskirchen, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die Reformierte Synode in Bayern rechts des Rheins, die sich seit 1949 Evangelisch-reformierte Kirche in Bayern nannte und heute Teil der Evangelisch-reformierten Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland (Synodalverband XI) ist. Etwa 30 % der Bewohner Nürnbergs sind evangelischer Konfession.[50] Seit dem 22. April 2017 trägt Nürnberg als 96. Stadt den von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa vergebenen Ehrentitel „Reformationsstadt Europas”. Stadt den von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa vergebenen Ehrentitel „Reformationsstadt Europas”.
Römisch-katholische Kirche

Spätestens seit dem 18. Jahrhundert nahm die Zahl der Katholiken in der Stadt wieder zu. Im Jahre 1810 entstand die erste katholische Gemeinde in Nürnberg seit der Reformation..
Im Jahre 1810 entstand die erste katholische Gemeinde in Nürnberg seit der Reformation. Sie erhielt 1816 die Frauenkirche zur dauerhaften Nutzung. Seither entstanden weitere Gemeinden. Insbesondere durch die Eingliederung katholischer Vororte in Nürnberg wuchs der Anteil der Katholiken im 20.. Insbesondere durch die Eingliederung katholischer Vororte in Nürnberg wuchs der Anteil der Katholiken im 20. Jahrhundert auf ein Drittel der Bevölkerung.[51] Die 46 Pfarrgemeinden der Stadt gehören überwiegend zum Dekanat Nürnberg des Erzbistums Bamberg.. [51] Die 46 Pfarrgemeinden der Stadt gehören überwiegend zum Dekanat Nürnberg des Erzbistums Bamberg. Die Pfarreien in den südlichen Stadtteilen gehören zum Dekanat Nürnberg-Süd des Bistums Eichstätt. Beide Diözesen haben sich für eine einheitliche Außendarstellung zur Katholischen Stadtkirche Nürnberg zusammengeschlossen. Beide Diözesen haben sich für eine einheitliche Außendarstellung zur Katholischen Stadtkirche Nürnberg zusammengeschlossen. Viele der kirchlichen Einrichtungen sind im Haus der Stadtkirche untergebracht.[51] Etwa 26 % der Einwohner Nürnbergs sind römisch-katholischer Konfession.[50]
Weitere

Neben den Landeskirchen gibt es eine Vielzahl von evangelischen Freikirchen, teils evangelikalen Gemeinden, darunter fast 15 Pfingstgemeinden (inklusive fremdsprachiger Gemeinschaften),[52][53] zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden, vier Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche sowie Gemeinden der Mennoniten, Mennonitischen Brüder, eine Freie evangelische Gemeinde und sechs Gemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten.
[50]
Weitere

Neben den Landeskirchen gibt es eine Vielzahl von evangelischen Freikirchen, teils evangelikalen Gemeinden, darunter fast 15 Pfingstgemeinden (inklusive fremdsprachiger Gemeinschaften),[52][53] zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden, vier Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche sowie Gemeinden der Mennoniten, Mennonitischen Brüder, eine Freie evangelische Gemeinde und sechs Gemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten.
[50]
Weitere

Neben den Landeskirchen gibt es eine Vielzahl von evangelischen Freikirchen, teils evangelikalen Gemeinden, darunter fast 15 Pfingstgemeinden (inklusive fremdsprachiger Gemeinschaften),[52][53] zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden, vier Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche sowie Gemeinden der Mennoniten, Mennonitischen Brüder, eine Freie evangelische Gemeinde und sechs Gemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten.
[50]
Weitere

Neben den Landeskirchen gibt es eine Vielzahl von evangelischen Freikirchen, teils evangelikalen Gemeinden, darunter fast 15 Pfingstgemeinden (inklusive fremdsprachiger Gemeinschaften),[52][53] zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden, vier Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche sowie Gemeinden der Mennoniten, Mennonitischen Brüder, eine Freie evangelische Gemeinde und sechs Gemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten. Viele landes- und freikirchliche Gemeinden sind in der Evangelischen Allianz Nürnberg zusammengeschlossen,[54] um gemeinsame Projekte wie den Gebetsladen beim CVJM Kornmarkt oder andere übergemeindliche Projekte durchzuführen.
Viele landes- und freikirchliche Gemeinden sind in der Evangelischen Allianz Nürnberg zusammengeschlossen,[54] um gemeinsame Projekte wie den Gebetsladen beim CVJM Kornmarkt oder andere übergemeindliche Projekte durchzuführen. Die Heilsarmee leistet mit ihrem Sozialwerk in Nürnberg mit rund 300 Bewohnern und 70 Mitarbeitern[55] in der Obdachlosen- und Drogenabhängigenhilfe einen bedeutenden Beitrag zur örtlichen Sozialarbeit.. Die Heilsarmee leistet mit ihrem Sozialwerk in Nürnberg mit rund 300 Bewohnern und 70 Mitarbeitern[55] in der Obdachlosen- und Drogenabhängigenhilfe einen bedeutenden Beitrag zur örtlichen Sozialarbeit.

Ferner sind die Apostolische Gemeinschaft, die Anglikanische Gemeinschaft und die International Baptist Church (mit fremdsprachigen Gottesdiensten) vertreten sowie die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche und die Altkatholische Kirche, letztere in der Landauerkapelle.


Ferner sind die Apostolische Gemeinschaft, die Anglikanische Gemeinschaft und die International Baptist Church (mit fremdsprachigen Gottesdiensten) vertreten sowie die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche und die Altkatholische Kirche, letztere in der Landauerkapelle.[56]

Die orthodoxe Konfession ist in Nürnberg seit Jahrzehnten mit nationalkirchlichen Gemeinden aufgrund verschiedener Einwanderungswellen stark vertreten.
[56]

Die orthodoxe Konfession ist in Nürnberg seit Jahrzehnten mit nationalkirchlichen Gemeinden aufgrund verschiedener Einwanderungswellen stark vertreten.[57] Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg entstand eine kleine russisch-orthodoxe Gemeinde. In der Folge kamen die griechisch-orthodoxe Kirchengemeinde Heiliger Apostel Paulus, die in der Oberen Kanalstraße 35 eine große Kirche besitzt,[58] sowie die serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde der Heiligen Kyrill und Methodius in der Kranichstraße 4 hinzu.
[57] Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg entstand eine kleine russisch-orthodoxe Gemeinde. In der Folge kamen die griechisch-orthodoxe Kirchengemeinde Heiliger Apostel Paulus, die in der Oberen Kanalstraße 35 eine große Kirche besitzt,[58] sowie die serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde der Heiligen Kyrill und Methodius in der Kranichstraße 4 hinzu. In der Folge kamen die griechisch-orthodoxe Kirchengemeinde Heiliger Apostel Paulus, die in der Oberen Kanalstraße 35 eine große Kirche besitzt,[58] sowie die serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde der Heiligen Kyrill und Methodius in der Kranichstraße 4 hinzu.[57] Nürnberg ist Sitz der Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa der Rumänisch-Orthodoxen Kirche. Diese unterhält das Kloster Heilige Märtyrer Brâncoveanu und die Pfarrei Heiliger Märtyrer Demetrios. Diese unterhält das Kloster Heilige Märtyrer Brâncoveanu und die Pfarrei Heiliger Märtyrer Demetrios.[59] Die Kirche in der Fürther Straße 166 ist mit Fresken im orthodoxen Stil ausgemalt. Nach Jahrhunderten ist Nürnberg erstmals Sitz eines Erzbistums und Metropolitan-Sitz geworden. Nach Jahrhunderten ist Nürnberg erstmals Sitz eines Erzbistums und Metropolitan-Sitz geworden. Mit der Gemeinde der Seligen Xenia von Sankt Petersburg besteht auch eine Gemeinde der Russisch-Orthodoxen Kirche.[60] Der christliche Orient ist durch drei koptische Kirchen ägyptischer,[57] äthiopischer[57] und eritreischer Prägung vertreten,[57] weitere orthodoxe Kirchen sind armenischer,[57] irakischer und chaldäischer Prägung. [60] Der christliche Orient ist durch drei koptische Kirchen ägyptischer,[57] äthiopischer[57] und eritreischer Prägung vertreten,[57] weitere orthodoxe Kirchen sind armenischer,[57] irakischer und chaldäischer Prägung.[57]

Ebenso gibt es mehrere Gemeinden der Neuapostolischen Kirche und die Christliche Wissenschaft (Christian Science).
[57]

Ebenso gibt es mehrere Gemeinden der Neuapostolischen Kirche und die Christliche Wissenschaft (Christian Science). Die Zeugen Jehovas und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage, auch Mormonen genannt, sind in Nürnberg mit einigen Gemeinden vertreten.
Die Zeugen Jehovas und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage, auch Mormonen genannt, sind in Nürnberg mit einigen Gemeinden vertreten.
Islam

1616 erschien in Nürnberg die Übersetzung des Korans von Salomon Schweigger, die erste Übersetzung ins Deutsche.

Die meisten Muslime Nürnbergs sind Sunniten..


Die meisten Muslime Nürnbergs sind Sunniten. Seit Anfang 1970 gibt es in Nürnberg Gemeinschaften zur Pflege und Förderung des islamischen Glaubens und islamischer Kultur. Die 1974 gegründete Türkische Gemeinschaft e. V.
Die 1974 gegründete Türkische Gemeinschaft e. V. ist der älteste dieser Vereine. Das 1976 gegründete Islamische Kulturzentrum ist seit 1993 im Spittlertorgraben mit der Ayasofya-Moschee ansässig und gehört zum Verband der islamischen Kulturzentren Köln.. Das 1976 gegründete Islamische Kulturzentrum ist seit 1993 im Spittlertorgraben mit der Ayasofya-Moschee ansässig und gehört zum Verband der islamischen Kulturzentren Köln. Der Türkisch-Islamische Kulturverein existiert seit 1979. 1996 wurde mit der Eyüp-Sultan-Moschee die größte Moschee in Bayern und die drittgrößte in Deutschland eröffnet. Die einzige Moschee in Nürnberg, die in größerem Rahmen auch deutschsprachige Angebote macht, ist die der Islamischen Gemeinde Nürnberg (IGN). Die einzige Moschee in Nürnberg, die in größerem Rahmen auch deutschsprachige Angebote macht, ist die der Islamischen Gemeinde Nürnberg (IGN).[61][SL 2][62]

Die Schiiten sind in Nürnberg mit Begegnungs- und Gebetszentren präsent.
[61][SL 2][62]

Die Schiiten sind in Nürnberg mit Begegnungs- und Gebetszentren präsent.[63]
Aleviten

In Nürnberg besteht eine Gemeinde der Alevitischen Gemeinschaft und ein alevitischer Kulturverein.[64]
Judentum
Siehe auch: Geschichte der Juden in Deutschland und Synagogen in Nürnberg
Die ehemalige Hauptsynagoge am Hans-Sachs-Platz
Standorte der Nürnberger Synagogen

Otto von Freising berichtete als Erster, dass im Jahre 1146 mehrere Juden in Nürnberg Aufnahme fanden, nachdem sie aus dem Rheinland vertrieben worden waren, wo der französische Zisterziensermönch Radulf im Vorfeld des Zweiten Kreuzzuges zu Pogromen aufrief.
[64]
Judentum
Siehe auch: Geschichte der Juden in Deutschland und Synagogen in Nürnberg
Die ehemalige Hauptsynagoge am Hans-Sachs-Platz
Standorte der Nürnberger Synagogen

Otto von Freising berichtete als Erster, dass im Jahre 1146 mehrere Juden in Nürnberg Aufnahme fanden, nachdem sie aus dem Rheinland vertrieben worden waren, wo der französische Zisterziensermönch Radulf im Vorfeld des Zweiten Kreuzzuges zu Pogromen aufrief.
[64]
Judentum
Siehe auch: Geschichte der Juden in Deutschland und Synagogen in Nürnberg
Die ehemalige Hauptsynagoge am Hans-Sachs-Platz
Standorte der Nürnberger Synagogen

Otto von Freising berichtete als Erster, dass im Jahre 1146 mehrere Juden in Nürnberg Aufnahme fanden, nachdem sie aus dem Rheinland vertrieben worden waren, wo der französische Zisterziensermönch Radulf im Vorfeld des Zweiten Kreuzzuges zu Pogromen aufrief.[65] Wahrscheinlich bestand aber bereits früher eine Ansiedlung südöstlich der Sebalduskirche, die wie das Egidienkloster außerhalb der Sebalder Stadtmauern lag und im Jahre 1150 bei der ersten Stadterweiterung[66] mit eingeschlossen wurde.
[65] Wahrscheinlich bestand aber bereits früher eine Ansiedlung südöstlich der Sebalduskirche, die wie das Egidienkloster außerhalb der Sebalder Stadtmauern lag und im Jahre 1150 bei der ersten Stadterweiterung[66] mit eingeschlossen wurde. [65] Wahrscheinlich bestand aber bereits früher eine Ansiedlung südöstlich der Sebalduskirche, die wie das Egidienkloster außerhalb der Sebalder Stadtmauern lag und im Jahre 1150 bei der ersten Stadterweiterung[66] mit eingeschlossen wurde.[67] Aktuellere archäologische Untersuchungen konnten dieses Siedlungsgebiet allerdings nicht bestätigen. Eine Ansiedlung in Ghettos hatte es im Hochmittelalter noch nicht gegeben, doch könnte der heutige Obstmarkt als Siedlungskern infrage kommen. Eine Ansiedlung in Ghettos hatte es im Hochmittelalter noch nicht gegeben, doch könnte der heutige Obstmarkt als Siedlungskern infrage kommen. Man vermutet daher eine Umsiedlung auf das trockengelegte Gebiet am heutigen Hauptmarkt erst um das Jahr 1250.[68] Die erste Synagoge ist für das Jahr 1296 bezeugt. [68] Die erste Synagoge ist für das Jahr 1296 bezeugt.[69] Im Zuge der Thronstreitigkeiten zwischen Habsburgern und Nassauern setzte die Judenverfolgung mit dem Ausgangspunkt Röttingen auch massiv in Süddeutschland ein und es kam zum Rintfleisch-Pogrom. [69] Im Zuge der Thronstreitigkeiten zwischen Habsburgern und Nassauern setzte die Judenverfolgung mit dem Ausgangspunkt Röttingen auch massiv in Süddeutschland ein und es kam zum Rintfleisch-Pogrom. In Nürnberg floh die jüdische Bevölkerung auf einen Teil der Burg, doch wurde dieser von der wütenden Menge niedergebrannt.[70] Das Nürnberger Memorbuch listet 628 Tote auf.[71] Kurze Zeit danach war eine Rückkehr und Neuansiedlung wieder möglich. [70] Das Nürnberger Memorbuch listet 628 Tote auf.[71] Kurze Zeit danach war eine Rückkehr und Neuansiedlung wieder möglich. Doch bereits 1349 kam es infolge der Pestpogrome wieder zu Massakern, bei denen 562 Menschen, wohl etwa ein Drittel der jüdischen Gemeinde,[72] den Ausschreitungen zum Opfer fielen. Doch bereits 1349 kam es infolge der Pestpogrome wieder zu Massakern, bei denen 562 Menschen, wohl etwa ein Drittel der jüdischen Gemeinde,[72] den Ausschreitungen zum Opfer fielen. Nach Konrad von Megenbergs Bericht brach die Pest in der Stadt erst zwei Jahre später aus, sodass neben den vorgebrachten Motiven wohl auch der Neubau des Hauptmarktes und die Bereicherung im Vordergrund standen, wie auch die von Karl IV. Nach Konrad von Megenbergs Bericht brach die Pest in der Stadt erst zwei Jahre später aus, sodass neben den vorgebrachten Motiven wohl auch der Neubau des Hauptmarktes und die Bereicherung im Vordergrund standen, wie auch die von Karl IV. erteilten Privilegien vermuten lassen.[73] Auf dem Platz der Synagoge wurde auf Geheiß Karls IV. die heutige Frauenkirche errichtet. die heutige Frauenkirche errichtet.[74] Abermals folgte der Vertreibung die Wiederaufnahme. Das neue Siedlungsgebiet lag bei dem früheren Judenfriedhof (bei der späteren Judengasse/Wunderburggasse).[75] Ab dem Jahr 1473 gab es wieder Pläne zur Judenausweisung. [75] Ab dem Jahr 1473 gab es wieder Pläne zur Judenausweisung.

Im Jahr 1498 befahl Maximilian I. auf Anraten der Stadt die Ausweisung und Enteignung.[76] Gleichzeitig versuchte der Stadtrat gewaltsame Übergriffe zu vermeiden, stellte solche unter Strafe und gewährleistete die „Sicherheit” durch Stadtknechte.
[76] Gleichzeitig versuchte der Stadtrat gewaltsame Übergriffe zu vermeiden, stellte solche unter Strafe und gewährleistete die „Sicherheit” durch Stadtknechte.[77] Zwischen dem 20. Februar und 10. März 1499 mussten die Juden die Stadt verlassen. Doch entwickelte sich ab 1528 in der unmittelbaren Nachbarstadt Fürth ein aufblühendes jüdisches Gemeindeleben,[78] das sich bis ins 20.. Doch entwickelte sich ab 1528 in der unmittelbaren Nachbarstadt Fürth ein aufblühendes jüdisches Gemeindeleben,[78] das sich bis ins 20. Jahrhundert hielt. In Nürnberg wurde erst wieder 1850 eine Ansiedlung zugelassen, doch nahm das Judentum in der Stadt raschen Aufschwung und zählte bereits im Jahr 1871 1831 Mitglieder.. In Nürnberg wurde erst wieder 1850 eine Ansiedlung zugelassen, doch nahm das Judentum in der Stadt raschen Aufschwung und zählte bereits im Jahr 1871 1831 Mitglieder.[79] Mit Einweihung der neugebauten Synagoge 1874 am heutigen Hans-Sachs-Platz hatte